Through the Ages: Im Wandel der Zeitalter

  • Hallo meine lieblingsspiele sind:

    great western trail, food chain magnate und Brass.

    Teotihuacan spiele ich gerade häufig und finde es gut, aber kommt für mich nicht an die oben genannten spiele heran.

    Spirit island gefällt mir gar nicht.


    Mich würde interessieren wie ihr

    Through the Ages: Im Wandel der Zeitalter

    Zu den genannten Spielen ins Verhältnis setzen würdet...welchem Spiel ähnelt es und könnte es was für mich sein?

    Ich freue mich über Einschätzungen:)

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  • Nimm Nations, ist mit und ohne Erweiterung das bessere Through the Auges.

    Ist ja letztlich Geschmackssache. Da der TO aber eher für Euros anspruchsvollere Titel genannt hat, wäre meine Erstvermutung, das er hier besser mit Through the ages bedient ist. Gerade wenn er schon direkt danach fragt...

  • Great Western Trail, Brass und Through the Ages gehören zu meinen absoluten Lieblingen. Teotihuacan knapp dahinter. Insofern sollte TTA was für dich sein. Allerdings sind Geschmäcker bekanntlich verschieden und so mag ich Food Chain Magnate überhaupt nicht. Restrisiko bleibt also.

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  • Ich finde die komplette Handhabe und Playerboards sehr fummelig. Bei Nations ist das Thema Krieg eleganter , wenn auch harmloser gelöst.


    Aber ich wollte auch nur die meiner Meinung nach bessere Alternative aufführen FALLS die nicht bereits bekannt ist.

  • Vielleicht sind folgende Dinge auch in der Neuen Auflage gelöst!!


    Bei Nations hantiere ich mit Rohstoffen (die leider nur Pappe sind) wie in den meisten Spielen, bei Through the Ages verteile ich die Glasperlen von meinem Spielplan. Was ähnlich wie bei Eclipse immer mit der Gefahr des "alles durcheinander bringens" verbunden ist.


    Das einzige was ich bei bei Nations bewege sind meine Bevölkerung auf die Karten, kein aufreihen oder so.


    Aber möglich das das nur mich stört

  • Ich empfand Nations als totales Mangelspiel, das überhaupt nicht gezündet hat. Through the Ages hat mir sehr gut gefallen, die neue Auflage besitze ich, leider noch ungespielt, aber das soll sich dieses Jahr ändern...

    :jester:


    Mein Verhalten ist vielleicht manchmal taktisch unklug, dafür aber emotional notwendig

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  • vieleicht solltest du auch den Zeitfaktor miteinbeziehen, TTA spielt man nicht mal so nebenbei da mußt du schon 4 Std. aufwärts einplannen.


    Nations kannst du locker zu 3t in 3 Std. schafen aber wie schon weiter oben gesagt Nations ist schon ein Mangelspiel insgesammt fand ich ich es aber sehr


    gut.


    TTA kommt leider nicht mehr auf den Tisch aufgrund der hohen Spielzeit insgesamt aber für mich das etwas bessere Spiel.

    Einmal editiert, zuletzt von Noobbot ()

  • TtA hat wenig Gemeinsamkeiten mit den anderen genannten Spielen, könnte aber rein von der "Schwergewichtigkeit" her durchaus etwas für den Threadstarter sein. Allerdings hat es auch ein paar Nachteile, die die anderen genannten Spiele so nicht haben: Es ist elendig lang und wer militärisch ins Hintertreffen gerät, wird zum Prügelknaben für alle. Ich persönlich mag alle vier genannten anderen Spiele (GWT, FCM, Brass, Teo), aber mit TtA kann ich persönlich nicht viel anfangen.

  • Welches Civilizations und was meinst du mit Alter anmerken? Wir reden hier von einer Neuauflage die von 2015 ist, auf BGG auf Platz 3. Through the Ages ist ein absolutes TOP Spiel, wenn man denn die Tücken kennt. Ich habe trotzdem Spieler in meiner Gruppe die würden es nie wieder spielen (aus unterschiedlichen und nachvollziehbaren Gründen).

  • Ich hab da meine eigene Definition. Einem Arkham Horror 2 merkte man zum Beispiel so langsam sein Alter an. Ein Eldritch war dann die modernere Variante.


    Ähnlich sehe ich das mit Ringkrieg und Rebellion, auch wenn das vielleicht manche anders sehen ;)

  • Es gibt keinen Nachfolger oder aus meiner Sicht ähnliche Spiele. Thematisch schon, aber nicht in seiner Ausführung. Das Artdesign ist sicher nicht das schönste aber immerhin kein Mico – das ist dann ja fast wieder frisch. Ansonsten hat es MetalPirate sehr gut zusammengefasst. Ich zumindest habe kein Spiel, welches so cool über Karten ein Civilizationsspiel mit alle seinen vielen Dingen auf den Tisch zaubert. Militär, Zufriedenheit der Bürger, Ressorcen, Gebäude, Forschung, viele Ereignisse und Diplomatie, dazu große Persönlichkeiten der Geschichte und Weltenwunder. Auch das man am Anfang nicht weiß, was am Ende Siegpunkte einbringt bzw. die Spieler im Spiel selber dafür sorgen, gefällt mir sehr.


    Drei große Knackpunkte hat das Spiel aber und deshalb kriege ich das nur schwer auf den Tisch.


    1) Es dauert lange – und das bedeutet wirklich lange! Gerade wenn die Spieler nicht eingespielt sind, bei vier Spielern, gerne 6 Stunden. Dazu gehört auch eine heftige Downtime, weil jeder Spieler seinen kompletten Zug mit allen Phasen abhandelt bis der nächste dran ist. Die Spielzeit von 120 Minuten bei BGG ist aus meiner Sicht ein großer Witz!


    2) Militär. Man kann mit einer abgespeckten Version spielen, das macht aber weniger Spaß. Militär gehört dazu, da sollte man am Ball bleiben. Selbst wenn die Spieler nicht aggressiv Kriege führen, gibt es genügend Ereignisse, die den militärisch schlechtesten Spieler hart treffen können. Ein Kalter Krieg herrscht also eigentlich immer.


    3) Es gibt nur Karten. Für einige Spieler gehört zu einem netten Zivilisationsspiel einfach ein Spielfeld, eine Landkarte, etwas optisch schickes in der MItte, wo man sein "Imperium" betrachten kann.

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  • Also Live TTA würde ich nur mit 2, allerhöchstens 3 Spielern spielen. Zu viert schläft man ja ein....

    Kann man aber live durchaus in 120min zu zweit spielen (online in 30-45min).


    Wenn dir FCM und Brass gefällt, passt zumindest schonmal die Komplexität. Die Stärke von TTA ist die Entwicklung des eigenen Volkes, das wird wirklich sehr schön dargestellt.

    Den Glücksfaktor kann man, im Spiel zu zweit, absolut vernachlässigen. Der bessere Spieler wird zu 95% gewinnen (die Zahl ist natürlich vom Skillunterschied abhängig, aber für 95% muss der nicht allzugroß sein).

    Militär - muss man sich einmal einfinden, sobald man das geschafft hat, ist das zwar wichtig, aber nicht wichtiger als alles andere. Man kann genauso mit sehr wenig Militär gewinnen, wie man mit Bronze only gewinnen kann.

    Die Abstraktion ohne Landkarte muss einem natürlich gefallen, bzw nicht stören.


    Quelle: ~800 gespielte Spiele, davon geschätzte ~600 mit 2 Spielern.

  • Es gibt keinen Nachfolger oder aus meiner Sicht ähnliche Spiele.

    Einspruch!

    Ohne irgendwelche Diskussion bzgl. dieses oder jenes ist besser zu befeuern, möchte ich wenigstens auf #Nations hinweisen. Ein in der Art und Weise durchaus vergleichbares Spiel. Manche sehen es als Weiterentwicklung, andere als Rückschritt - da möge sich der Threadstarter seine eigene Meinung bilden, ggf, kann er ja konkret nachfragen...

    Ich hoffe, das war neutral genug formuliert. :)

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  • Ein wichtiger Hinweis noch. Ein Civ-Spiel lebt in der Regel, ab dem Mittelspiel davon, dass es einen Spannungsbogen aufbaut, der im Endspiel in einem Knall endet, z.B. Eroberung der feindlichen Hauptstadt, Wissenschaftssieg, erster Weltraumflug etc. Es ist in gewisser Weise ein Rennspiel, wenn auch sehr sehr gut getarnt. Dazu kommt das epische Gefühl, wenn man seine Zivilisation ins goldene Zeitalter führt.


    Diese Elemente hat im Wandel der Zeiten nicht. Die Kartenauslage ist der Trigger für das Spielende. Da das ganze Board sehr abstrakt ist, kommt das typische Civ-Gefühl ein wenig abhanden. Das (geniale) Micro-Management, dass durch die 2. Edition, erheblich verbessert wurde, steht dem typischen Civ-Gefühl entgegen. Außerdem ist das Spiel für seine Länge relativ kommunikationsarm, da Hilfsmittel wie Pöppel, Figuren, Würfel etc. fehlen.


    Es ist ein wirklich sehr gutes Spiel, aber kein typischer Vertreter des Civ-Genre.


    Bzgl. der Spieleranzahl. Das hängt davon ab, was man sucht und muss entsprechende und zum Teil gravierende Nachteile in Kauf nehmen.


    Zu zweit hat es die geringste Downtime, aber auch das geringste Civ-Gefühl. Gegnerisches Militär ist immer gegen dich gerichtet und die Ereignisskarten sind unverhältnismäßig stark bzw. schädigend. Die Spieler müssen von der Spielstärke gleich stark sein, dann ist es auch zu zweit super.


    Zu dritt hat es die beste Balance zwischen Spielspaß-Downtime-Civ-Gefühl, hat aber den Knackpunkt, dass ein Angriff auf den Stärksten nicht so belohnt wird, wie ein Angriff auf den Schwächeren. Dies bedeutet, man haut immer auf den Schwächsten. Mag realistisch sein, ist aber nicht spielspaßfördernd. Dennoch scheint 3 Spieler, auch für mich, der Sweet Spot zu sein.


    Zu viert kann es das beste Civ-Gefühl hervorbringen und ein Sieg schmeckt sehr süß, aber lange Downtime und sehr lange Spieldauer (6+ Stunden). Eher nicht zu empfehlen.


    Für mich wurde im Wandel der Zeiten durch die App abgelöst und ich spiele lieber mit meiner Gruppe andere Civ-Spiele.

  • Nations kann als komprimierter Nachfolger, bsp. kleinerer Bruder zu Im Wandel der Zeiten gesehen werden.

    Ich würde sagen, das Nations die perfekte Weiterentwicklung von TtA darstellt. Anders formuliert - TtA ist gut, Nations ist besser!;)

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  • Tja, so prallen die Meinungen eben aufeinander. ;) Deswegen lieber keine, vermutlich hitzige und hier auch unnötige, Diskussion aufflammen lassen.

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  • Torlok

    Na na, Kirmesboxer und Glaskinn:box:

    Erst austeilen und dann schnell den elder Statesman spielen

    Welch süffisante Aufforderung zu etwas, was ich vermeiden wollte. Aber ja, der "elder Statesmen" steht mir doch gut, oder? Im übrigen hast du angefangen mit einem wertenden Kommentar. :P

    Wenn ich doch nur 1 Jahr jünger wäre, dann würde ich dir den ... und ..., nicht zu vergessen die...:mobb:

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  • Auch, wenn das mit der ursprünglichen Fragestellung nicht mehr so viel zu tun hat, trotzdem noch eine Anmerkung zu Nations, TtA usw.:


    Wenn es ein Zivilisationsaufbauspiel sein soll, dann gehört doch auch die Epik irgendwo mit dazu, nicht wahr? Ein kurzes Spiel von zwei,drei Stunden kann das aber gar nicht leisten, eben einfach darum, weil es zu kurz ist, um sich entfalten zu können. Ein "richtiges" Civ, das einen Epos erzählt, braucht eben auch eine angemessene lange Spielzeit, sonst stellt sich das Gefühl nicht ein, dass man auch ein epochales Werk erschafft... :)

    Soziale Medien fügen Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu.

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