21.01.-27.01.2019

  • Neue Woche - neues Glück.


    Mein Jahr beginnt so spielearm, wie das letzte aufgehört hat.


    Ein Mal #Newton Solo habe ich probiert. War ok. Ich bin nicht so der Solo-Spieler. Aber Newton hat einfache Regeln und spielt sich so runter. Nichts weltbewegendes - aber besser als gar kein Spiel in der Woche.


    Was könnt ihr berichten?

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

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  • Soviel war bei uns jetzt auch nicht los - der "Nachweihnachtsurlaub" schlägt bei vielen durch. Also waren es nur (jeweils zu zweit):


    #Shadespire

    Der Mitspieler wollte seine neuen Fraktionen ausprobieren. Es ist und bleibt weiterhin ein Spiel, dass mir sehr gut gefällt. Es ist schnell, die Fraktionen spielen sich durchaus unterschiedlich (davon gibt es ja einige) und es ist etwas (…) Würfelglück von Nöten.

    Abes kein Problem, denn wenn die Würfel mal nicht so wollen wie man selbst, muss man halt das Beste daraus machen und seine Taktik auch mal ändern. Genügend unterschiedliche - und auch schaffbare - Ziele gibt es ja.

    So kam es dann auch, dass ich mit meinen Orruks (die Fraktionskartentexte sind einfach klasse!), gegen eine mir unbekannte neue Fraktion (auf deren Namen ich jetzt ums Verrecken nicht mehr komme...) am Ende mit einem Punkt Abstand gewonnen habe.


    #DiceThroneSeason2

    Für meinen Mitspieler das Erstspiel und direkt mit seiner Seraph gegen den Samurai.

    Auch diesmal waren mir die Würfel nicht hold und ich musste einige Karten einsetzen um dies zu negieren. Am Ende gewann der Samurai knapp - der Seppuku blieb mir (also...dem Char natürlich) dadurch erspart!





    Die zweite Paarung war die Jägerin gegen die Vampirin. Ein Duell auf Augenhöhe und durch die Schadensverteilung auf meinen Tiger "Nyra" auf für die Vampirin ein zähes Ringen um Blut (dies schien ihr jedenfalls nicht zu schmecken?!).

    Trotz allem gewann die Jägerin mit ihrem buchstäblich letzten verzweifelten Versuch mit 1:0 Lebenspunkten und beförderte die Vampirin wieder in Ihren Sarg!




    Die dritte Paarung war dann wieder etwas eindeutiger: Es traten der Taktiker gegen den Erfinder an. Trotz eines erfolgreichen "Ultimates" gelang es dem Erfinder und seinen furchterregenden (und nervigen) Bots nicht, meinen Taktiker in die Knie zu zwingen.

    Es lief für meinen Char wie am Schnürchen und fast mit Ansage. Endlich waren mir die Würfel wieder gewogen und fast auf Ansage konnte ich meine Specials raus hauen.

    Am Ende hatte ich noch über 15 Lebenspunkte, während der Erfinder unter seinen Bots begraben wurde....welch ein Ende!




    Und ganz ehrlich: Was für ein geiles Spiel. Auch dem Erstspieler hat´s gefallen und uns den Abend über gut unterhalten. Die Momente wenn mal etwas nicht so läuft und bei dem anderen alles sind einfach klasse. Das Zittern, ob de letzte Wurf den ersehnten Ultimate auslöst während man selbst weiß, dass man diesen dann nicht mehr verhindern kann....toll!

    Viele Emotionen, viele Möglichkeiten und weiterhin eine glatte 10 bei BGG.

    Einmal editiert, zuletzt von FischerZ ()

  • Naja....was soll ich sagen?!

    Beide Spiele gefallen mir sehr gut - wobei meine Sympathie aktuell eher Richtung DiceThrone tendiert. Da ist der Aufbau und die Runden schneller als bei Shadespire.

    Tatsächlich habe ich bei DiceThrone eher das Gefühl, mehr Einflußmöglichkeiten auf den Würfelwurf und das Ergebnis zu haben und die Lust auf direkt noch eine Runde und noch eine Runde und.....ist bei DT aus meiner Sicht eher da. ;)

  • Zu zweit mit der Herzdame #Yamatai gespielt. Zu zweit ist es echt ein höchst taktisches gegenseitiges belauern, wer Kulturplättchen von den Inseln räumt und wer wo welche Schiffe hinbaut. Man möchte dem Gegenüber ja keine Steilvorlage für die Häuser hinterlassen. Steile Lernkurve für uns beide. Die Wahl der Flotte ist im zweier Spiel sehr wichtig, weniger wegen der Schiffe, die man erhält, auch nicht wegen der Sonderfähigkeit, sondern viel mehr wegen der Priorität in der nächsten Runde. Wenn man es geschickt anstellt, dann ist man bis zu vier mal hintereinander dran. Dann kann man sich selbst gute Situationen auf dem Brett vorbereiten. Mit den Helden asymetriert man sich nachträglich, dass gefällt mir auch sehr gut.


    Dann noch eine Spielerunde zu viert. #Skyjo und #LasVegas als Absacker.

    Davor gab es als Leckerbissen #Lancaster. Wow! Das Spiel kam bei allen gut an. Es hat einen sehr interessanten Spielverlauf. Man startet ja mit nur zwei Rittern, welches quasi die Arbeiter in einem Workerplacement-Spiel sind. Der Clou in diesem Spiel ist aber, dass man die Arbeiter/Ritter der Mitspieler verdrängen und überbieten kann. Da ja am Anfang kaum Ritter unterwegs sind und alle recht friedlich nebeneinander her wirtschaften, wird es mit fortlaufender Spielzeit aber immer enger auf dem Brett, da alle bemüht sind mehr und stärkere Ritter zu erhalten. Wehe dem, der sich nicht um einen steten Zufluss von neuen Knappen kümmert, mit denen man die Ritter beim Halten von Grafschaften unterstützen kann, damit man die erhofften Erträge erwirtschaften kann. Wer dann aber nur militärisch unterwegs ist, der zieht im Parlament den Kürzeren. Hier zahlt es sich aus, wenn man viel Einfluss erstritten hat und passende Gesetze verabschieden oder blockieren kann. Dann gibt es noch Geld, dass braucht man, damit man in den Grafschaften quasi doppelt Erträge erwirtschaften kann. Das ist nicht zu verachten! Aber was nützt ein die schönste Engine, die man sich aufbaut, wenn man es versäumt sich um die Siegpunkte zu kümmern...

    Es sind viele Entscheidungen zu treffen in diesem Spiel und keine ist unwichtig. Insgesamt mehr ein taktisches, denn ein strategisches Spiel. Die Pläne die man macht halten meist nur solange, bis die Mitspieler diese durchkreuzen. H e r r l i c h ! Ich möchte es möglichst bald wieder Spielen!

    Mit einem harten Galopp tjostiert sich dieses Spiel spontan in meine Top3. Dann gibt es auch noch Erweiterungs-Module, die man da dranflanschen kann... ich bin gespannt!


    PS: Falls ich es nur unterschwellig habe durchblicken lassen: Ich finde #Lancaster gar nicht sooooo schlecht.

    PPS: Dann gibt es vielleicht noch Leute, die sich fragen, was noch in meiner Top3 ist: TfM und Puerto Rico.

    PPPS: Ich weiß, ich weiß - ich bin mit manchen Spielen echt spät dran... So what!?

    Vielspieler im Körper eines Gelegenheitsspielers

    Einmal editiert, zuletzt von hhamburger ()

  • Das Wochenende mit zwei Spieleabenden hat mir ein paar wichtige Erkenntnisse gebracht.


    Erkenntnis Nr. 1: Ich sollte auch mal Nein sagen.


    Am Freitag habe ich mir einen für mich neuen Spieletreff angeschaut. Einer der Mitspieler packte dann Ursuppe aus, gut 20 Jahre altes Spiel, da beschlich mich ja schon ein leicht ungutes Gefühl. Das verstärkte sich als dann noch zwei weitere Leute dazu kamen und fragten, ob man das auch zu sechst spielen kann… ja, kann man leider. Memo an mich selbst: Beim nächsten Mal in einer solchen Situation Erkenntnis 1 anwenden.


    An der Stelle schließt sich Erkenntnis Nr. 2 an: Zwei 3er-Runden sind meist besser als eine 6er Runde.


    Eine Aufsplittung unserer Gruppe hätte ich am Freitag besser mal vorgeschlagen. So beschäftigten wir uns dann inklusive Regelerklärung ca. 4 Stunden mit Ursuppe. Bei Ursuppe geht es darum, Amöben über das Spielfeld zu bewegen, Holzwürfel zu futtern und wieder auszuscheiden. Kann man nicht futtern, bekommt man Schadenspunkte, von denen zwei die Amöben sterben lassen. Zwischendurch kauft man mit Biopunkten als Währung Genkarten, die einem Spezialfähigkeiten bringen.

    Hört sich ganz witzig an. Ist es grundsätzlich auch, aber zumindest zu sechst hält sich der Spielspaß in Grenzen und die Downtime nimmt überhand. Das Spiel ist fummelig durch die unzähligen Holzwürfel auf dem Plan, die Züge der einzelnen Spieler dauern lang, weil man Aktionen für bis zu sechs Amöben abhandeln muss oder den Stapel der Genkarten durchsehen muss, um eine auszuwählen. Zudem ist die Wertung merkwürdig, man läuft die ganze Zeit fast im Gleichschritt die Punkteleiste hoch, am Ende lagen wir alle zwischen 35 und 43 Punkten, ich wurde Zweiter mit einem Punkt Rückstand, war aber vor allem froh, dass es endlich vorbei war.



    Am Samstag dann ein großartiger Spieltag mit Frau und Kumpel, bei dem insgesamt sechs Spiele auf dem Tisch landeten.


    Los ging es mit einer wieder sehr spannenden Partie Heaven & Ale.

    Nachdem es zuletzt in zwei 2er Runden für meine Frau endlich mal besser lief und sie am Ende ein Bier mit Wert brauen konnte, hat sie sich diesmal wieder verzettelt, blieb zu lange ohne Einkommen, weil sie auch ihre ersten Mönche ungünstig platzierte.

    Zwischen meinem Kumpel und mir entwickelte sich eine spannende Partie, die am Ende trotz unterschiedlicher Herangehensweise knapp ausging. Während ich vor allem meinen Braumeister pushte, der am Ende bei 15 stand und mir so einen 2:1 Wechselkurs und Faktor 7 brachte, schaffte mein Kumpel es, eine Scheune auf der Sonnenseite mit 5er Plättchen zu umrunden und diese bis zu dreimal zu werten (Scheune, 5er Plättchen und Rohstoff). So brachte er seine Rohstoffmarker weit nach vorne und konnte trotz Faktor 3 am Ende 36 Punkte für sein Bier holen.

    Entscheidend für seinen 56-49-5 Sieg war aber, dass er zuerst Fässer einsammelte und mir einige 4er Fässer wegschnappte. War wieder großartig!


    Dann haben wir meine neue Terra Mystica Big Box eingeweiht, nach ein wenig Überzeugungsarbeit bei meiner Frau sogar ebenfalls zu dritt. Die Völker haben wir zugelost, so startete ich mit den Yetis, meine Frau mit den Halblingen und mein Kumpel, der mit der Erfahrung von Hunderten von Partien schwer zu schlagen ist, mit den Alchimisten.

    Die Yetis machen Spaß, sind natürlich mit klarem Fokus auf die Machtaktionen zu spielen, die für sie generell günstiger und nach Bau der Festung auch nutzbar sind, wenn diese schon besetzt wurden. Insgesamt lief es für mich ganz gut. Auf zwei Kultleisten erreichte ich die Spitze, war bei den anderen beiden Zweiter. Ich schaffte locker drei Städte und bei der Gebietswertung wurde es am Ende ein geteilter erster Platz mit den Alchimisten.

    Die Alchimisten hatten etwas früher als meine Yetis das Gunstplättchen, das je 2 Punkte beim Setzen neuer Siedlungen bringt, zudem wenig später auch noch das 3 Punkte Plättchen für Handelshäuser. So zogen sie in den letzten beiden Runden etwas weg, was den Alchimisten letztlich zum 142-130-107 Sieg reichte. Meine Frau brauchte bei ihrer erst zweiten Partie noch viel Hilfe, kam ab Mitte des Spiels langsam besser zurecht. Hat ihr ganz gut gefallen, mal sehen, ob sie das intensivieren möchte. Terra Mystica gehört (wie auch Gaia Project) fest in meine Top 5.


    Meine Frau pausierte anschließend und wir machten mit Imhotep: Das Duell weiter. Das ist weiterhin ein sehr schönes, taktisches 2er Spiel, das viele kleine interessante Entscheidungen bietet. In der jetzt dritten Partie gab es für mich den dritten Sieg, diesmal aber sehr knapp mit 47-45. Da das nur 20-30 Minuten dauert, wird Imhotep: Das Duell sicher noch einige Partien sehen.


    1906 San Francisco folgte ebenfalls noch zu zweit. Für uns beide die zweite Partie, die deutlich flotter lief als die erste. Die knapp 40 Minuten, die wir jetzt gebraucht haben, füllt es gut aus. Sicher keine Offenbarung, aber ein gutes Spiel in sehr kleiner Schachtel. Auch diese Partie endete wieder dadurch, dass ich mein achtes Haus gebaut habe. Würde ich gerne auch mal mit 3 oder 4 Leuten spielen. Endstand 59-41, da mein Mitspieler vor allem zu wenig auf die allgemeinen Ziele hin spielte.


    Bei Auf den Spuren von Marco Polo waren wir dann wieder zu dritt. Ich hatte zuerst die Wahl bei den Charakteren und entschied mit für Matteo Polo (weißer Würfel), mein Kumpel wählte Khan Arghun (Stadtkarten) und für meine Frau blieb Berke Khan (nicht zahlen).

    Die Stadtkarten von Khan Arghun sollten sich letztlich als zu stark erweisen. Da waren unter anderem drei Gold dabei, ein früher Geld-Boost (18 Geld für 6 Punkte), und zwei, drei Karten, die Punkte generierten. Aufträge hatten wir alle je sieben erfüllt und da Khan Arghun auch noch als einziger beide Zielkarten erfüllen konnte, wurde es ein recht deutlicher Sieg vor meinem Matteo Polo: 102-76-71.

    Zum Abschluss eines langen Spieletags gab es um Viertel vor Zwei dann noch eine Partie Azul als Absacker, die ich knapp für mich entscheiden konnte (61-55-37). Auch wieder schön.


    Erkenntnis Nr. 3: Auch wenn es mir meist Spaß macht, neue Spiele kennenzulernen, sind doch die Runden am schönsten, bei denen die bewährten Lieblingsspiele aus der eigenen Sammlung auf den Tisch kommen.


    #Ursuppe #HeavenandAle #TerraMystica #ImhotepDasDuell #1906SanFrancisco #AufdenSpurenvonMarcoPolo #Azul

    Meine Top 10 (in loser Reihenfolge):

    Terra Mystica - Gaia Project - Ein Fest für Odin - Tzolk'in - Agricola - Clans of Caledonia - Great Western Trail - Heaven & Ale - Auf den Spuren von Marco Polo - Scythe

  • Gestern zu 3. gloomiert (#Gloomhaven) und zu 2. #GaiaProject gelernt.


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    #Gloomhaven

    Den Abend eröffneten wir mit einer Kennenlernpartie Gloomhaven. Meine Freundin und ich spielten unsere Stufe 4/5-Helden und dem Gast gaben wir einen frischen neuen Brute an die Hand. Kurz erklärt, vielleicht 15 Minuten, und schon ging's los. Wir haben das Szenario 2x wiederholen müssen, da wir unterwegs draufgegangen sind. Im ersten Anlauf ich, weil ich die 4 Ratzen echt unterschätzt hatte und anschließend von der Elite-Inox immobilisiert wurde. Im zweiten Anlauf dann, weil unser Gast mit Level 1 das Ziel hatte eine Tür zu öffnen. Leider ist das in einem Level 3-Dungeon keine so gute Idee ;) Im 3. Anlauf dann bin ich im vorletzten Raum zwar "gestorben", aber mein Team konnte die Mission noch zu Ende führen und die Lavagrube (Szenario 63) erfolgreich abschließen - inkl. Truhe :)


    Das Spiel kam super an! Mit der App ist es fast wir eine kartengesteuerte Variante von #VillenDesWahnsinns2, u.a. sogar etwas spannender als mit Karten und Tokens, da man nicht jederzeit sieht, wieviel Leben die Gegner haben. Das habe ich damals auch im X-Com-Spiel immer deaktiviert, denn wenn man sich nicht sicher ist, ob es eine Rakete oder einen Pistolenschuss braucht, um ein Monster umzuhauen, dann ist das doch irgendwie spannender und thematischer. Beim nächsten Mal legen wir einfach noch die Zustands-Tokens daneben, damit man zumindest sofort sieht, ob ein Gegner z.B. laufen kann oder nicht. Kam wie immer super an und das "Ziehen" durch den Dungeon des Level 1-Charakters lohnt sich für den natürlich. Der bekam direkt über 20 Erfahrung und eine ganze Schippe Gold.


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    #GaiaProject

    Danach folgte unsere erste richtige Partie Gaia, bei dem sich dann aber meine Freundin ausklinkte. Wir beide hatten #TerraMystica schon ein paar mal gespielt, aber das war dann doch Ewigkeiten her. Erstmal ist es erstaunlich, wie lang der Aufbau dauert, gerade weil er so variabel ist. Danach muss man erstmal alles erklären und springt dazu von Brett zu Brett. Schließlich ist der Unterschied aber nicht so groß gewesen, als dass wir nicht hätten anfangen können zu spielen.


    Tja, nur wie? Erstmal sitzt man davor und hat 2 Fragen. Die 1.: Wie geht das nun? Wenn man die mal geklärt hat, kommt die 2. Frage: Was sollte ich denn jetzt machen? Ja, da kommt das Spiel dann ins rollen! So viele Möglichkeiten, so viele Icons, so viele Stellen, die wichtig sein könnten... Ich möchte A. Was brauche ich dazu? Mh... X und Y. X bekomme ich von hier, dazu brauche ich aber zuvor 3 Z. Dann noch Y, das ich entweder durch den Bau von P bekomme oder durch ein Voranschreiten in F. Oder doch ganz anders...


    Großartiges Spiel und durch die kurzen Züge (1 Aktion pro Spieler) ist es dennoch angenehm flott und die Downtime kaum spürbar, weil man genügend Zeit zum Nachdenken braucht. Selbst das Material, das auf Bildern immer billig aussah, ist irgendwie extrem hochwertig in der Hand ;) Diese Anzeigetokens für Geld, Wissen und Erz... schon so ne Sache! Auf der einen Seite weich und abgerundet, dennoch schwer und stabil. Ganz toll!


    Muss auf jeden Fall öfter gespielt werden, aber die Runde muss erstmal herangeführt werden ;)

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  • Gestern und heute nach langer Zeit mal wieder solo #VillendesWahnsinns 2nd Edition


    Nachdem sich gestern am späten Abend kein so wirkliches Spielgefühl einstellen wolltet und ich auf einmal die ganzen negativen Stimmen ("doofes Rumgeklicke") im Ohr hatte, startete ich heute Morgen einen neuen Versuch. Aaaah und da war sie wieder, die Immersion! Lag also doch nur am langen Tag, na Gott sei Dank. Alles andere wär jetzt auch doof gewesen. Ich hab das Grundspiel ja damals komplett durchgespielt und mir dann jede Erweiterung geholt, ohne sie zwischenzeitlich gespielt zu haben. Dies wollte ich nun nachholen und wenn sie das Spielgefühl jetzt dramatisch geändert hätte für mich, wäre das nicht nur finanziell ne blöde Geschichte gewesen. Nein, dann wäre auch eines meiner Lieblingsspiele aus dem Olymp gefallen und ich hätte mich wirklich ernsthaft fragen müssen, ob das Hobby überhaupt noch Sinn macht, wenn mich nichtmal mehr solche Spiele tangieren. Übersättigung und so ... Puuuh, nochmal Glück gehabt. Schliesslich hab ich auch noch ungefähr drölfzigtausend Clear-Bases aus UK bestellt, um die Monster zu rebasen. Weil wegen Brexit und so und vong besseres Aussehen her.


    Nun denn, ich spielte also mit Pappmarkern und ohne 3D-Monster-Miniaturen (nur mit Heldenminis)(Tsukuyumi *hust) das letzte Szenario des Grundspiels. Dankenswerterweise hab ich ja so ein schlechtes Gedächtnis, dass ich nach einiger Zeit die "Lösung" eines Szenarios vergessen habe und dann selbst solche Spiele nochmal spielen kann :S


    Irgendwas mit 6 Verdächtigen in Innsmouth jedenfalls. Kurz vor Schluss ist leider mein Junior wach geworden, ich werde also heute Abend nochmal ran müssen. Hoffentlich dann mit etwas besserem Spielgefühl als gestern Abend. Zumindest freu ich mich schon drauf und das ist ja auch schon was: sich wieder auf Spiele freuen <3


  • Das ist das ganz lange Szenario oder? Also nachdem ich das einmal durch hatte, hatte ich erst einmal nicht so Bedarf, dass nochmal neu zu spielen (hat aber schon Spaß gemacht) und könnte mir auch gut vorstellen, dass ich die "Lösung" schnell wieder im Kopf habe beim erneuten durchspielen.

    Nun denn, ich spielte also mit Pappmarkern und ohne 3D-Monster-Miniaturen (nur mit Heldenminis)(Tsukuyumi *hust) das letzte Szenario des Grundspiels.

  • Ja ist das ganze lange Szenario. Ich weiß davon nur noch wenige Details, aber nix Relevantes (was wo zu finden ist beispielsweise). Ist jetzt aber ziemlich genau 2 Jahre her, dass ich das gespielt hab. Januar 2017


    Hab ne gemischte Gruppe, die mittlerweile alle mit Schießeisen ausgestattet sind. Außerdem hab ich die ersten 5-6 Runden vergessen, dass ja alle Spezialfähigkeiten haben :D Is aber nicht so wild, bin ganz gut durchgekommen bislang.

  • #Watson&Holmes gestern gespielt. Dabei war ein absoluter Brettspielverachter. Ich war ganz verwundert als er fragte, ob ich Zeit habe und meinte, ne wir spielen Brettspiele und er dann trotzdem vorbeikam. Noch schöner war dann seine Begeisterung! Nach einer Partie wollte er direkt den nächsten Fall lösen. Er war überrascht was Brettspiele bieten können. Da steckt der Normalo dann doch noch zu sehr in seiner Monopoly-Falle oder aber er sieht unsere Geek-Regale und denkt das wären alles komplizierte Hirnverzwirbler.

    Bin selber auch totaler Fan dieser Art von Spielen geworden. Auch wenn sie im Detail alle etwas anders sind, aber #Watson&Holmes, #Detective, #ChroniclesOfCrime oder #TIME Stories spiele ich einfach unheimlich gerne.

  • Ich finde die Idee von Bandida aber gar nicht so verkehrt. Schön sind die Monster in VdW eh nicht so richtig und wenn man sie auf Standees stellt, hat man eine Mischung aus Gloomhaven und Eldritch Horror (bzw. aus deren Umsetzung). Auf den Papptokens steht eh alles wissenswerte drauf, es gibt einen Token pro Monster-Mini und bei Eldritch funktioniert das mit den Tokens als Monster ja auch sehr gut. Keine schlechte Idee eigentlich...

  • Wir haben endlich unsere 1. Partie #Gloomhaven gespielt. Wir fanden das 1. Szenario auf Stufe "einfach" schon richtig knackig. 3 Charaktere ermüdeten und mit den letzten beiden Aktionen konnte der Tüftler, den letzten Gegner besiegen... Gewonnen, vor allem Erfahrung (wir und unsere Charaktere). Viel Beute haben wir aber nicht gemacht...

  • Wir haben endlich unsere 1. Partie #Gloomhaven gespielt. Wir fanden das 1. Szenario auf Stufe "einfach" schon richtig knackig. 3 Charaktere ermüdeten und mit den letzten beiden Aktionen konnte der Tüftler, den letzten Gegner besiegen... Gewonnen, vor allem Erfahrung (wir und unsere Charaktere). Viel Beute haben wir aber nicht gemacht...

    Keine Sorge, ab jetzt sollte es einfacher werden. Und nicht nur, weil ihr mehr Erfahrung habt. Das erste Level ist echt knackig.

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  • Wir haben endlich unsere 1. Partie #Gloomhaven gespielt. Wir fanden das 1. Szenario auf Stufe "einfach" schon richtig knackig. 3 Charaktere ermüdeten und mit den letzten beiden Aktionen konnte der Tüftler, den letzten Gegner besiegen... Gewonnen, vor allem Erfahrung (wir und unsere Charaktere). Viel Beute haben wir aber nicht gemacht...

    Mal ist es schwerer, mal leichter, aber knapp ist es eigentlich immer. Ich denke das macht auch den Reiz aus. Ich habe zwar erst 10 Szeanrien gespielt, aber keines war dabei wor wir am Ende noch zig Aktionen gehabt hätten. "Ausgelaufen" ist aber auch noch keiner ;)

  • JohnyW Ja, das erste Szenario ist in der Tat etwas schwer geraten.


    Bandida Ich meine die Standees, die auch bei Eldritch Horror drin sind - dort sind die Monster eigentlich auch zum hinlegen gedacht, aber wir stellen die immer mit in die Standees rein. Genau das gleiche sollte bei VdW auch gut funktionieren :)


    Plastic Stands - Fantasy Flight Games

  • So, allererste Partie (solo) von #Villen des Wahnsinns - 2. Edit abgeschlossen.


    Man muss erwartbar viel würfeln. Schon klar, dass da manches nicht klappen kann. Es klappte allerdings vieles nicht, zu vieles. Der Charakter, den es schließlich erwischt hat, wodurch das vorzeitige Ende ausgelöst wurde, hatte ausgeprägt wenig Glück bei seinen Würfelwürfen und zugleich auch ausgeprägt wenig Möglichkeiten zur Würfelmanipulation. Zuerst habe ich die Charaktere getrennt agieren lassen, bis der eine verwundet war. Dann war das Zusammenführen wegen auftauchender Monster recht verzögert. Als ich sie endlich zusammen hatte, kam auch die geballte "Ladung". Ehe ich mich's versah, war's um den einen Charakter geschehen. Habe noch den wohl mit dem erfolgreichen Spielende zusammenhängenden Punkt noch zu sehen bekommen, bin aber nur noch bis dran gekommen.


    Sehr viel Würfelpech. Ist das immer so? Ich bin schließlich in meiner "Verzweiflung" dazu übergegangen, bei jedem Würfeln notfalls dreimal zu würfeln und mir aus den drei Ergebnissen das Günstigste rauszusuchen. Da lief es zwar besser, aber immer noch mit reichlich "auf die Mütze", aber es hat trotzdem nicht mehr gereicht.


    Vielleicht fange ich es ja einfach nur falsch an, habe ja auch noch keine Erfahrung mit dem Spiel. Aber das, was mir an Würfelpech widerfahren ist, geht schon an meine Schmerzgrenze, auch bei solchen Spielen, bei denen halt gewürfelt wird.

    Spielerische Grüße Ernst-Jürgen


    Allzeit-TOP 5: 1. Viticulture - Compl. Coll. Ed., 2. Martians - A Story of Civilization, 3. Scythe, 4. Snowdonia, 5. Prehistory

  • Na gegen die Würfel kannste da wenig machen, is ja die einzige Mechanik. Musst halt Chars aussuchen nach Fähigkeit und Skills. Und dann fleißig Erkundungsmarker durchsuchen um Ausrüstung zu finden, die die Würfel manipuliert. Aber 3x würfeln „müssen“ ist schon krass Pech.


    Nee machen kannst da nicht viel. Das ist so

  • Vielleicht fange ich es ja einfach nur falsch an, habe ja auch noch keine Erfahrung mit dem Spiel. Aber das, was mir an Würfelpech widerfahren ist, geht schon an meine Schmerzgrenze, auch bei solchen Spielen, bei denen halt gewürfelt wird.

    Für mich ist #VillendesWahnnsins2 auch ein Spiel, was ich nur wegen des Erlebnisses Spiele und nicht, weil ich irgendwie geschickt mit den Mechaniken ein besonderes Ergebnis erzielen möchte. So reizt es mich wenig, nach einem Abenteuer, was ich nicht geschafft habe, gleich danach zu sagen: "nochmal jetzt packe ich es". Es ist dann eher ein: "In nem Jahr hab ich die Story hoffentlich vergessen und spiels dann nochmal".

    Daher finde ich den (so nehme ich es wahr) doch eher hohen Schwierigkeitsgrad unglücklich – zumal der mit Spielerzahl nicht skaliert. Du musst mit zwei Personen genauso viele Orte besuchen wie mit vier. Ging mir schon bei #EldritchHorror so. Auf bgg gibt es den Vorschlag, dass man mit nur zwei oder drei Ermittlern jedem 3 statt 2 Aktionen machen lässt, um dem entgegenzuwirken. Haben wir noch nicht probiert, da wir meistens zu viert waren (trotzdem eher verloren und trotzdem Spaß gehabt :-) ).


    Also Würfelpech gehört dazu und man kann nicht viel dagegen machen (es gibt aber für jedes Abenteuer passendere Charaktere als andere). Es kann für Frust sorgen, aber auch für sehr erinnerungswürdige Momente (mir fällt eine Partie #EldritchHorror ein, wo ein Ermittler soviel Pech hatte, dass es im weiteren Spielverlauf nur noch für Erheiterung gesorgt hatte, es gelang wirklich gar nichts, bis er sich irgendwann vor lauter Würfelpech umbrachte). Scheu dich nicht davor, das Spiel auf einen für dich zufriedenstellenden Schwierigkeitsgrad zu bringen – wie gesagt, von Haus aus ist es mir auch etwas zu hoch. Aber vielleicht kannst du auch erst einmal noch ein zwei Partien spielen und gucken wie die laufen (das Problem ist dann ja nur, dass man schon den Großteil der Abenteuer des Grundspiels kennt – aber bspw. den DLC-Fall mit dem Mord empfand ich als eine der besten Geschichten).

    Einmal editiert, zuletzt von F@ke ()

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  • aber bspw. den DLC-Fall mit dem Mord empfand ich als eine der besten Geschichten

    Danke, dann spiele ich den jetzt als Nächstes. Wollte eigentlich direkt zur Erweiterung springen, aber wenn das so ist ...


    Ansonsten: volle Zustimmnung F@ke

  • Danke, dann spiele ich den jetzt als Nächstes. Wollte eigentlich direkt zur Erweiterung springen, aber wenn das so ist ...

    Einschränkend muss ich anmerken, dass ich nicht alle Szenarien kenne, habe glaube ich erst drei des Grundspiels (das mit den Ministatuen noch nicht) und den DLC gespielt (halt mehrfach das Einstiegsszenario).

  • Die Menschheit führt einen 2-Frontenkrieg - gefangen zwischen den Wahnsinn verbreitenden großen Alten auf der einen sowie die wachsende Zombieapokalypse auf der anderen Seite - und flieht als letzten Ausweg ins All.


    Wir spielen #SpaceCorp und streichen die Einleitung einfach mal, ^^, unsere Zukunft stellt sich doch eher anders dar. Mittels Karten draften, Actionwahl, Bewegung im Sonnensystem, bauen von Strukturen auf Planeten/Monden und erringen von technologischen Meilensteinen entwickeln wir uns zu einer Sternenfahrenden Zivilisation. Das ganze auf 3! verschiedenen Spielplänen mit gewohnt "nüchternem" Spielmaterial seitens GMT. Andere Verlage hätten hier wohl eher eine opulentere und damit erheblich teurere Ausstattung geliefert, hier ist man eher praxisorientiert unterwegs. Und das muss ja nicht schlecht sein - statt irgendwelchen Miniaturen gibts hier übliche Counter und Holzpöppel. Farbige Standardqubes in quadratisch und rund - fertig. Die Counter allerdings sind quasi Standard 2.0, sie wurden mit abgerundeten Ecken gestanzt und machen ein bearbeiten mittels Clipper überflüssig. Insgesamt betrachtet alles hochwertiges Material, was nach dem auspöppeln gar nicht sooo einfach in der Box unterzubringen ist. Man sollte eher mit Ziptüten statt Boxen, Trays etc. arbeiten. Gesleevte Karten in Deckboxen? No Way...


    Die Grafik der Karten kommt ebenfalls über ein zweckmäßig nicht hinaus, machen aber mit großer deutlich sichtbarer Beschriftung alles richtig. Ablenkender grafischer Firlefanz ist mit Konzentration auf´s wesentliche rudimentär vorhanden. Konträr dazu "glänzen" die jeweiligen Spielpläne mit realistischer Grafik unseres Sonnensystems und bieten damit dem Auge dunkelbuntem Glimmer... Wie das ganze aussieht, zeigen mal folgende Bilder (Quelle BGG)


       


    Von links nach rechts das innere Sonnesystem bis zum Asteroidengürtel, wo wir unsere Grundlagen legen. Die Mitte zeigt dann das äußere Sonnsystem und rechts schließlich unsere "benachbarten" Systeme. Jedes Board wird komplett einzeln durchgespielt - man ist fertig wenn entweder der jeweilige Kartenstapel (passend zum Plan) aufgebraucht ist oder 6 Contracts erfüllt wurden. Weiteres Material stellt sich wie folgt dar:


       


    Links die übliche Anzeige der Siegpunkte und verfügbarer Contracts. Letztere sind wie erwähnt sowohl Punktebringer als auch Endtrigger. Die Contrachts können nur vom jeweils ersten errungen werden und staffeln sich parallel zum jeweiligen Plan, also Mariner, Planeteer oder Starfarer.

    Auf dem Board rechts sieht man am linken Rand 4 Karten die gedraftet werden können. Als Aktionen können bewegen, bauen, erkunden, Punkte produzieren, etc. gewählt werden. Interessant ist hierbei die Aufteilung zwischen seinem Hauptquartier und den Handkarten.


    Im HQ (s. Bild) werden Karten dauerhaft abgelegt und stehen immer zur Verfügung. Die gewählte Aktion kann dann mit aberfen von Handkarten weiter aufgebohrt werden. Ebenfalls möglich ist es, ein Hauptquartier eines anderen Spielers zu nutzen und dessen Werte für die Aktion einfach dazunehmen!

    Dafür erhält er dann eine Kompensation in Form einer Karte vom Stapel. Sehr schöne Idee, ohne die aber - insbesondere bei den erforderlichen hohen Bewegungspunkten - ein vernünftiges spielen zumindest erheblich erschwert wird.


    <--- Hauptquartier


    So dringen wir immer weiter nach außen und besiedeln irgendwann unsere Milchstraße, was i.ü. auch meine größte "Enttäuschung des Lebens" darstellt -


    Ich werde das leider leider nicht mehr erleben!;(


    Aber gut, vertreiben wir uns die Zeit eben mit tollen Spielen wie das eben dargestellte. Das soll auch in aller Kürze mein Fazit sein, trotz des tlw. etwas spartanischem Material kommt Stimmung auf, technisch funktioniert es einwandfrei, auch Spielübersichten für 4 Spieler sind vorhanden. Was ich mir wünschen würde, ist eine "Rückwärtsübersicht" bei den Exploreplättchen und den zu bauenden Strukturen. Man entdeckt ein Plättchen und sucht dann welche Struktur darauf gebaut werden kann, anders herum wäre logischer. Man hat Plättchen X und kann darauf Struktur Y bauen.


    Soweit so gut, da wir Dienstags zeitlich immer beschränkt sind haben wir es nur bis zu 2/3 in die Planeteer-Ära geschafft. Für Freitag allerdings ist dann eine weitere Runde angesetzt, dann wird von mir Tau Ceti (anderer Spieletitel) besiedelt!

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

  • Danke Torlok für den Bericht. Ich habe es auch noch auf der Liste, aber da ich bei einigen Meinungen jetzt doch lesen musste, dass es sich sehr wie ein Euro spiele und recht mechanisch sei, bin ich skeptisch.

    Wie eurolastig ist es denn und kommt das Thema gut durch? Kann man auch gut aus dem Bauch heraus spielen (im Sinne von intuitiv sinnvolle Entscheidungen treffen, ohne dass man gnadenlos gegenüber Optimierern ins Hintertreffen gerät)?

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  • Ein Daumen hoch reicht mir hier nicht

    Kein Problem, ich nehm auch Geld...:D

    Kann man auch gut aus dem Bauch heraus spielen (im Sinne von intuitiv sinnvolle Entscheidungen treffen, ohne dass man gnadenlos gegenüber Optimierern ins Hintertreffen gerät)?

    Meine Einschätzung nach einem nicht ganz vollendetem Spiel: Die erste Partie auf jeden Fall, habe ich auch gemacht. Allerdings sollte man auf jeden Fall einen Plan haben, insbesondere bei den Contracts und (Siegpunkte)-Produktionsplättchen. Die darf man nicht außer acht lassen. Es hilft natürlich auch zu wissen, was es denn überhaupt für Karten in den einzelnen Phasen gibt, ebenso welche Eploreplättchen kommen können. Dementsprechend kann die eigene Kartenhand/-Auslage im HQ ausgerichtet sein. Dazu immer die HQ´s der anderen Spieler im Auge haben, da man die ja mitbenutzen kann.

    Eine tiefergehendere Einschätzung kann ich momentan beim besten Willen nicht geben, etwas Glück gehört natürlich auch dazu. Welche Karten werden nachgefüllt und passen sie dir - welches Exploreplättchen entdeckt man - wichtig auch das Ende der Ära beachten, hat man noch genügend Zeit sein Ziel umzusetzen.

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  • D.h. das durchgespielte Board wird dann ersetzt,

    Genau, alles wird abgeräumt und weiter geht´s mit dem nächsten. Die Karten im HQ hingegen bleiben solange erhalten, bis sie mit aktuellen ausgetauscht werden. Auch ungespielte Handkarten kommen weg.

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/


  • Hallo,
    bei uns gab es Dank einer Familienfeier einige Retro- und Partyspiele in der letzten Zeit.

    #TabuXXL zu siebt
    Nachdem die Kinder #CraniumJunior das 20x in Folge vorgeschlagen haben, gab es mein Veto, sodass zu Tabu XXL mit Knotenknut gegriffen wurde. Die beiden Kids (14 und 17 Jahre) mit Opa in einem Team. Tanten (that's me and my sisters) und Oma im anderen Team. Für alle anderen war es die Erstpartie.


    Tabu XXL enthält vier Variationen von Tabu in einem Spiel. Es gewinnt, wer zuerst das Zielfeld erreicht hat.

    A) Das klassische Tabu, d.h. Wort-erklären-ohne-Tabu-Begriffe-zu-nennen,

    B) Die 15, d.h. soviel Begriffe wie möglich mit mir 15 Worten beschreiben,
    C) Konten-Knut, d.h. ein Begriff mit einer Lila Figur als Marionette
    beschreiben und
    D) Memory, Bonuszug für alle. Aus den bisher genannten Begriffen, beschreibt 1
    Spieler mit 2 Worten die bereits gespielten Begriffe. Alle anderen wollen
    soviel wie möglich erraten und dürfen je 1 Schritt vorziehen für je 2 geratene
    Begriffe.

    Die Kids haben sich schnell an Spielprinzip angefreundet und sich zunehmend die Erklärungen zugetraut. Zudem hat sich Opa als als klasse Erklärer mit dem Knotenknut-Männchen herausgestellt. Wohlverdient haben sie mit 3
    Schritten Vorsprung gewonnen.

    #Manhattan zu dritt.
    Für alle das erste Kontakt zum alten Spiel des Jahres. Erstaunlich viel Spielspaß gehabt. Meine Mama war sehr begeistert im Türme überbauen und Mehrheiten der anderen Mitspieler versaubeuteln, sodass es nachher einen Endstand von 83:82:82 gab. Sie hat knapp gewonnen.


    #GiftTrap zu acht.

    Alle anderen Erstpartie. Kam bei allen sehr gut an. Immer noch lustiges Spielprinzip, was ich glaube ich vor 6 Jahren das letzte mal gespielt habe. Man kann ziemlich daneben liegen, oder es gibt nur blöde Karten. Dadurch ist es nicht vorhersehbar wer tatsächlich gewinnt. Die kleinste hat bei 2 Partien gewonnen, Opa bei einer. Das Highlight für meine harmoniebedürftige Schwester. ;)


    #Rök

    Schönes Spielmaterial. Es gibt einige Steinpaare, die mit Runen bedruckt sind. Die Spieler ziehen immer vier verdeckt aus einem Sack. Es gilt die Steine auf Kommando in die Tischmitte zu werfen (loszulassen) und ggf. Paare zu suchen und vor den anderen wegzuschnappen. Tatsächlich für das, was es will, sehr nett.

    Meine Mama arbeitet als Lehrerin mit Inklusionskindern (geistige oder motorische Einschränkungen) sowie Schulmeidern und sucht immer wieder Spiele, um die Kinder zu fordern und fördern, aber nicht zu überfordern Wir haben einige Spiele für sie bekommen und diese angefangen testweise probiert. Dies hier ist super bei den Kids angekommen. Dito #Ubongo, #Phase10 und #EinfachGenial . Bei anderen muss man mit den Kids zusammenspielen, aber sie können sie spielen und das gerne. :thumbup:


    Einmal editiert, zuletzt von akr ()

  • Zitat

    Die Yetis machen Spaß, sind natürlich mit klarem Fokus auf die Machtaktionen zu spielen, die für sie generell günstiger und nach Bau der Festung auch nutzbar sind, wenn diese schon besetzt wurden. Insgesamt lief es für mich ganz gut. Auf zwei Kultleisten erreichte ich die Spitze, war bei den anderen beiden Zweiter. Ich schaffte locker drei Städte und bei der Gebietswertung wurde es am Ende ein geteilter erster Platz mit den Alchimisten.

    Denk daran das es ein paar kleine Regelanpassungen für die Kultisten, Flussläufer und insbesondere bei den Gestaltswandlern gab. Die Änderungen findest du auf der Feuerland Seite. Es könnte aber auch sein, wenn du eine BigBox aus der letzten Produkt-Serie hast, das es schon grafisch auf dem Völkertableau und im Regeltext, angepasst wurde. Ach, ich muss die #TerraMysticaFeuerUndEis auch mal wieder spielen. Es gibt noch 4 bis 5 Völker die ich noch nie probiert hatte und die Strukturplättchen wollte ich auch noch ausprobieren.

  • Gestern mal einen spontan Spiele-Abend mit meiner Frau gehabt.


    Aufbauen, losspielen und alle Regeln bekannt ohne nachlesen!!! War das schön,



    Drachenherz - jetzt nicht der Burner, aber wie finden das fluffig und es macht uns Spass.


    Azul - Best of 3. Ganz ehrlich? Warum sollte ich mir Azul 2 kaufen. Dieses Spiel macht alles richtig!


    San Juan Neuauflage - Das Spiel ist wirklich besser geworden. Lediglich die Kathedrale bremst das Spielgefühl zu zweit etwas.

    Darum lassen wir sie weg.


    Würfelland - Ach ja, kann man mal machen.


    Ebbe&Flut - Eines meiner persönliche 2er Highlights.



    Das war klasse und auch mal sehr entspannend. Es muss nicht immer was neues aktuelles. Man hat soviel Perlen im Schrank.

    Meine Frau hat für den nächsten Abend schon eine neue raus gesucht. Das gute alte Thurn und Taxis.

    Da freue ich mich jetzt schon drauf.




    Der Gernspieler

  • Dungeon Saga

    Grundspiel

    solo mit 4 Helden.


    In den 5 Tagen habe ich die Kampagne des Grundspiels durchgespielt.

    Nach den eher negativen Berichten, die in den letzten Jahren zu finden waren, war die Erwartung verhalten.

    Vielleicht hat es mir auch deshalb umso besser gefallen.


    Die Box in Form eines Buches sieht bereits toll aus.

    Darin sind 4 Hefte. Eines ist etwas dicker. Das erinnert schon eher an ein RPG als an ein Brettspiel.

    Die Miniaturen sehen mittel bis toll aus. Besonders die Base-Gestaltung mit dem Steiboden gefällt mir sehr gut.

    Die Map-Tiles sind ungewöhnlich. Es gibt wenig Einheitliches. Die meisten sehen anders aus und man erhält ein "buntes" Dungeon. Nach etwas Gewöhnung habe ich das für gut befunden, da es einem realen Dungeon viel näher kommt, als dieser Einheitsbrei.

    Ein Kritikpunkt ist, dass die Tiles im Szenario-Buch teilweise anders aussehen/ bebildert sind. Das sorgt beim Aufbauen für Verwirrung.

    Aber es gibt Möbel!!!! Ein großer Pluspunkt.


    Das Grundspiel enthält 2 Tutorial-Missionen und 8 richtige Missionen. Die Geschichte ist zwar 0815-High Fantasy, aber innerhalb dieses Rahmens gut umgesetzt.

    Bis zu diesem Punkt ist Dungeon Saga für mich Hero Quest 2.0.


    Das Spiel gibt vor, wie die Helden sich weiterentwickeln. Welche Gegenstände und welche Fähigkeiten welcher Held bekommt.

    Das ist auf der einen Seite etwas lahm, da es dem Spieler keinen Freiraum lässt und ein gutes Stück Motivation nimmt.

    Auf der anderen Seite sind die Missionen der Kampagne so immer ziemlich ausgeglichen.

    Meist müssen die Helden eine bestimmte Tür erreichen, seltener einen bestimmten Gegner umhauen.


    Solo/Kooperativ spielt man gegen einen unsichtbaren Overlord, der durch ein Kartendeck gesteuert wird.

    Das funktioniert erstaunlich gut. Man muss aber gewillt sein, die Lücken der KI-Befehle selbst auszufüllen. Es war aber nicht so schwer, hier immer die für den Spieler möglichst schlechte Entscheidung zu treffen.

    Man hat keine Galaxy Defenders oder Sword&Sorcery KI. Eher ein simples System. Das funktioniert aber ganz gut und macht Spaß. Mir persönlich mehr Spaß als die Descent App... bisher. Die meisten Missionen waren auch erstaunlich knapp. Entweder ging die Zeit fast aus oder ein Held war dem Tode nahe, was auch eine Niederlage bedeutet. Nur die letzten beiden waren recht eindeutig.

    Gerade am Anfang der Kampagne habe ich einige Partien verloren.


    Das Spiel an sich ist auch recht einfach gehalten. Man kann sich bewegen und angreifen. Nahkampf, Fernkampf, Zauber.

    Dabei werden D6 geworfen. Alles was die Rüstung nicht übertrifft, wird entfernt. Dann werden die restlichen Würfel von Angreifer und Verteidiger miteinander verglichen (jeweils von hoch nach tief sortiert und beide Reihen gegenübergelegt). Jeder Würfel des Angreifers der höher ist oder keinen Würfel des Verteidigers gegenüber hat, gilt als Treffer. Je nach Gegner braucht es unterschiedlich viele Treffer, damit etwas passiert.

    Das ist simpel, aber für mich neu und funktioniert.

    Fähigkeiten modifizieren die Zahl der Würfel und den Rüstungswert.

    Zustände oder Effekte (vergiftet, knock-back, geblendet...) gibt es so gut wie überhaupt nicht.


    Leider gibt es nur das Grundspiel und 2 Erweiterungen (eine davon ist sehr klein) auf Deutsch.

    Das Spiel bietet verschiedene Arten von Overlords (Necromancer, Dämon, Ork...). Jeder bringt dabei seine eigenen Monster und Fähigkeiten mit.

    Bei den deutschen Sachen gibt es nur den Necromancer mit seinen Untoten. Also leider wenig Varianz.


    Dabei bietet Dungeon Saga neben den vorgefertigten Kampagnen einen sehr interessanten Modus.

    Man kann selbst Abenteuer erstellen oder einen durch Karten gesteuerten Zufallsdungeon spielen.

    Hier besteht die Möglichkeit mit einem Erfahrungs-System zu spielen und zufällige Gegenstände zu finden.

    Zudem kann man seinen Helden selbst zusammenbauen aus Volk, Klasse und Fähigkeiten.

    Dungeon Saga bietet also einen großen Sandkasten.

    Ich denke, dass man so am meisten aus dem Spiel rausholen kann.

    Selbst eine Kampagne erstellen und die Helden erschaffen und leveln.

    So geht das Spiel stark in Richtung Rollenspiel.


    Für mich ist es auf jeden Fall eine positive Überraschung.

    Ich überlege, ob ich mir den alten Kickstarter zulege.

    Aber es gibt auch Gerüchte, dass irgendwann ein überarbeitetes Dungeon Saga auf Kickstarter erscheint.

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