11.03.-17.03.2019

  • Bei uns gab es #EndeavorAgeOfSail zu zweit in der Vanilla-Version.


    Etwas ärgerlich ist, dass die Spielertableaus sehr gebogen sind. Das Spiel selber hat wieder gefallen. Mit 1,5 Stunden etwas lang - aber noch ok.


    Was könnt ihr berichten?

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

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  • Ich hab mit meiner Freundin diese Woche ein paar Spiele vom PoS ausprobiert.


    #PortRoyal mit der ersten Erweiterung, fand sie sehr gut im kooperativen Spiel, darf bleiben.


    #Concept fanden wir beide klasse, wird mit mind. 3 Spielern bestimmt besser, wenn sich immer 2 beraten können. Wir haben ohne Punktewertung gespielt. Das raten und Tipps geben macht genug Spaß.


    #OhMyGoodsLongsdaleInAufruhr fand sie auch toll. Zumindest nachdem sie das Konzept von multiuse Cards verstanden hat, ist nämlich das erste Spiel dieser Art, dass ich ihr gezeigt habe.


    Es wird hart mit Spielen aussortieren :D

    Einmal editiert, zuletzt von Krazuul ()

  • Gespielt wurden:


    Tzolkin

    Ja, ab und an ist auch Zeit für einen Klassiker, wobei ich das Gefühl habe, dass das Spiel mit mehr als zwei Spielern nochmal gewinnt. Auch zu zweit machts aber Spaß, ich liebe den eleganten Mechanismus, der so absolut simpel ist, aber doch für knifflige Entscheidungen sorgt. Ich habe dann im Ergebnis aufgrund einer Dominanz bei der Tempel-Wertung gewonnen, das konnte mein Gegner mit Gebäuden und Kristallschädeln auf dem großen Rad nicht mehr aufholen... 8/10




    Architekten des Westfrankenreichs:

    Mittlerweile fünfmal gespielt, zu zweit, zu viert und zu zweit in der Variante "2 vs. Bot". Macht mir in jeder Besetzung Spaß. Wenn man einmal die etwas unintuitive "Verhaftungsmechanik" verstanden hat, ist das Spiel blitzschell erklärt und spielt sich auch zu viert in einer angenehmen Stunde. Gerade diese Spielzeit sorgt dafür, dass die Architekten momentan häufig zum Zuge kommen, so viele "vollwertige" Spiele mit dieser Spielzeit habe ich nicht. Wer zu zweit spielt, sollte unbedingt mal die "Bot"-Variante ausprobieren. Constantine ist sehr gut gemacht, einfach Karte umdrehen, ausführen, fertig, und das Spiel erhält nochmal deutlich mehr Spannung als im reinen "2er-Spiel". 8/10



    Beasty Bar

    Lange nicht gespielt, aber mittlerweile verstehens unsere Kinder, deswegen wurde gestern gleich dreimal in der Schlange gedrängelt. Immer noch ein sehr guter Absacker. 7,5/10


    Carcassonne: Goldrausch

    Ich bin nicht so ein großer Plättchen-Lege-Fan, aber die "Around the World"-Reihe mag ich ganz gerne, und Goldrausch ist mein Lieblingstitel aus der Serie. Wer will nicht gerne Gold schürfen? 7/10



    Pulsar 2849

    Endlich habe ich diesen Hype-Titel auch mal auf den Tisch gebracht. Ersteindruck: ok. Die Idee mit der Würfelauswahl, die das Vorankommen auf den zwei Leisten beeinflusst, ist schonmal nett. Auch das Weltraumthema ist einigermaßen thematisch verpackt. Ich hatte mir wohl einfach noch etwas mehr erhofft, vielleicht ist aber auch 2 einfach nicht die optimale Spielerzahl? Wird sicherlich noch weitere Chancen bekommen... 7/10



    Crusaders: Thy Will Be Done

    Für mich bisher der Überraschungstitel dieses Jahres. Gerade zu zweit hervorragend. Einfacher Grundmechanismus, fünf verschiedene Aktionsmöglichkeiten, aber durch das clever integrierte Mancala-Verfahren gibt es jeden Zug interessante Entscheidungen. Dazu das "Wettrennen" auf dem Spielplan um die besten Bauplätze und die meisten Gegner und letztlich um Einflusspunkte, das alles in angenehmer Spielzeit (max. 60 Minuten) ergeben ein sehr gutes Spiel. Das extrem wertige Spielmaterial tut ein Übriges. Etwas unsicher bin ich mir nur im Hinblick auf die Langzeitmotivation, mal abgesehen von den unterschiedlichen Ordensmännern, die jeweils eine andere Spezialfähigkeit mitbringen, gibt es da nicht mehr viel zu entdecken? Deswegen ist die momentane Wertung noch etwas vorläufig: 9/10.

    Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.
    Die Bibel: Johannes 3,16

    Einmal editiert, zuletzt von Lazax ()

  • Das letzte Wochenende hatte nur einen kleinen Slot zum Spielen. Es ist immer auch ein bisschen schwierig meiner Herzdame neue Spiele beizubringen und dann noch in Verbindung mit Zeitnot... Aaaber: Es wurde nun #Qwinto aufgetischt. ...und es gefiel uns beiden gut.

    Wer #Qwixx mag, aber wer immer dachte, dass ein wenig mehr Flexibilität dem Spiel gut tuen würde, dem kann ich Qwinto empfehlen.

    Zwar sieht der Inhalt der Schachtel erstmal dürftig aus: 3 Würfel, 1 Block, 4 Stifte und eine Anleitung. Auch der Aufdruck vom Block sieht erstmal bescheiden aus und lädt nicht sofort zum losspielen ein. Man wird aber belohnt, wenn man sich mit dem Spiel beschäftigt. Es gibt viele Freiheiten: Man darf sich aussuchen, mit welchen Würfeln man wirft, auch ob man den Wurf wiederholen möchte und wo man dann das Ergebnis einsetzen möchte. Natürlich stehen dem auch Einschränkungen gegenüber: Zahlen müssen von links nach rechts aufsteigen und nicht doppelt vorkommen. Auch dürfen doppelte Werte nicht in einer Spalte stehen. Gerade die Freiheit macht das Spiel aber anspruchsvoll, da man selber den Schwierigkeitsgrad der nachfolgenden Würfe festlegt. Wer also zum Beispiel in der lila Spalte 2 eine 2 einträgt, der kann nur mit einem einzelnen lila Würfel die Spalte 1 voll machen. Mit einer einzelnen Farbe zu würfel ist aber hochgradig unflexibel. Im Verlaufe des Spiels nimmt also die Spannung zu, ob man noch die nötigen Ergebnisse erwürfeln kann, oder auch optional von den Mitspielern abstauben kann.

    Mein Fazit: Für so ein kleines Würfelspiel gebe ich 2 Daumen nach oben.

    Vielspieler im Körper eines Gelegenheitsspielers

  • Mit meiner Frau zu zweit:


    #Concordia und #Newton



    In Bad Holzhausen:


    #Raids zu dritt und zu viert

    #MarcoPolo zu viert

    #ClankinSpace

    #JustOne zu siebt


    Zu Marco Polo und Concordia muss ich wohl nichts sagen.


    Raids ist ein schöner Absacker mit hohem Ärgerfaktor, vor allem zu viert. Ich finds super.


    Newton ist feinstes italienisches Spieldesign mit Anleihen an Coimbra und Marco Polo. Der Kartenmechanismus gefällt, das Spiel spielt sich flott, die regeln sind im Kern einfach, trotzdem muss man viele knackige Entscheidungen treffen. Gefällt.


    Just One entpuppt sich als eine Art umgedrehtes Codenames. Ein Spieler muss einen Begriff erraten, den die Mitspieler mit jeweils einem Wort umschreiben müssen. Diese Umschreibung notieren sie auf eine Tafel, und während der oder die Ratende die Augen geschlossen hat, wird die beschriebene Tafel umgedreht und alle mehrfach genannten Begriffe werde eleminiert. Anhand des traurigen Rests muss der gesuchte Begriff erraten werde. Die Idee ist sehr witzig, die Runde hat sehr viel Freude bereitet, aber für langfristigen Reiz erschien mir Just One als zu simpel.


    Clank in Space habe ich mitgespielt, obwohl ich das "normale" Clank nicht sonderlich gerne mag. Und ich bin froh darüber, denn Clank in Space macht gar nicht so viel anders als Klong, aber durch ein paar zusätzliche Regeln und eine verlängerte Spielzeit fühlt es sich für mich kompletter und vollwertiger an.

    Ich spüre die Macht in mir.


    Könnte aber auch Hunger sein.

  • wie ist denn dein Eindruck zu Newton bzgl. der Bücherstrategie ? Ich bin immer noch hin- und hergerissen.

    Falls Dich eine "Expertenmeinung" interessiert ( Udo Bartsch )


    "Nach mittlerweile 25 bis 30 Partien (davon die Hälfte solo) glaube ich, dass die Buchstrategie tatsächlich im Durchschnitt mehr Punkte bringt. Allerdings ist sie kein garantierter Selbstläufer. Zunächst mal kommt es darauf an, diese Strategie überhaupt gut zu spielen. Und dann auf die Voraussetzungen: Wo liegen diesmal welche Plättchen? Welche Karten kommen wann in den Markt?


    Auch mit anderen Strategien habe ich konkurrenzfähige Ergebnisse erzielt. Tatsache ist aber auch, dass ich mein allerbestes Ergebnis mit genau dieser Buchstrategie eingefahren habe."

    Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.
    Die Bibel: Johannes 3,16

    Einmal editiert, zuletzt von Lazax ()

  • wir haben #ZombicideBlackPlague gespielt, Szenario 1 (Black Plague): mit allen Zomibies der Black Plaque Serie (Wulfsburg, Green Horde, No Rest for the Wicked).

    Mit der Baliste war es recht einfach: ein paar Türen auf machen. Mit der Baliste alles töten was auf einen zukommt und dann die Ziele einsammeln...bin mal gespannt wie sich der Drache spielt wenn er nicht sofort nach dem erscheinen eins auf die Mütze kriegt...


    dann haben wir uns noch an #7Wonders mit allen Erweiterungen gewagt. Irgendwie baut niemand Turm zu Babel mit (hatten wir jetzt mehrfach drin, aber nur im 3. Zeitalter wird man ein Teilstück gebaut). Wie sieht dies bei anderen aus?

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  • Ich halte den Turm zu Babel für die schlechteste Erweiterung von #7Wonders. Planbarkeit wird sabotiert, Strategien gehen nicht mehr auf, Kosten werden unübersichtlich, Fehler schleichen sich ein und die Bedenkzeit verlängert sich. Das läuft alles gegen das schlanke Design des Grundspiels.

    Vielspieler im Körper eines Gelegenheitsspielers

  • Babel fand ich sowohl beim ersten Testspiel in Herne, als auch beim 2. Testspiel auf der Messe in Essen blöde. Habe ich gar nicht erst gekauft. Leaders, Cities, Wonderpack und Boosterpacks zum Siebenjährigen sind allerdings immer mit dabei.


    Wie schaut es denn mit der neuen 7 Wonders Erweiterung "Armada" aus, hat da schon wer Erfahrungen? Die macht wieder einen interessanteren Eindruck.

  • Hallo


    @Lazax


    Das hatte ich mir schon einmal durchgelesen. Aber führt das nicht dazu, dass jeder immer die Buchstrategie fährt, weil damit die Siegchancen am größten sind.

    Damit wird das Spiel doch recht schnell monoton, oder ?

  • Aber führt das nicht dazu, dass jeder immer die Buchstrategie fährt, weil damit die Siegchancen am größten sind.

    Ich kenne das Spiel noch nicht und kann daher aus eigener Erfahrung nichts dazu sagen. Nach dem, was Udo sagt, würde ich aber denken, dass Du damit Recht haben müsstest.

    Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.
    Die Bibel: Johannes 3,16

  • Hallo,


    wie ist denn dein Eindruck zu Newton bzgl. der Bücherstrategie ? Ich bin immer noch hin- und hergerissen.

    Es war unsere erste Partie Newton. Meine Frau hat Recht stark auf Bücher gesetzt und verloren. Ich möchte aber mal behaupten, dass wir noch weit davon entfernt sind, optimal zu spielen. Deswegen kann ich nichts wirklich Qualifiziertes dazu sagen.

    Ich spüre die Macht in mir.


    Könnte aber auch Hunger sein.

  • Nachdem wir in den letzten Monaten oft nicht die Zeit gefunden haben, versuchen meine Freundin und ich aktuell unsere Spielzeit wieder anzuheben. Daher gab es in der letzten Woche auch wieder einen Spieleabend.


    Der Abend startete mit unserer Zweitpartie Tramways von Alban Viard. Wir versuchten die Ausgangslage ein bisschen interessanter zu gestalten und verwendeten bei zwei der vier Kartenteile die 1910er Seite (schwierigere Seite) anstelle der einfacheren 1920er Seite (normale Seite). Bei den Entwicklungskarten blieben wir aber bei der Original-EK-Regel (Verteilung der Entwicklungskarten).

    Aufgrund fehlender Wohngebiete (die Fahrgäste, die dorthin befördert werden, reduzieren das Stresslevel) zu Beginn der Partie stand der Stresslevel (Leiste mit ansteigenden negativen Happy Points) dieses Mal besonders im Fokus. Daher war es wenig verwunderlich, dass meine Freundin als erstes die Möglichkeit wahrnahm über die Aktion ein neues Gebäude bauen (auf einem eigenen Grundstück ein Gebäude platzieren) wenigstens eines in einer für sie günstigen Position ins Spiel zu bringen. Nach kurzer Überlegung konnte ich über eine gelegte Verbindung (zur Beförderung von Fahrgästen) aber dieses Wohngebiet auch noch in meine Planungen einbeziehen, sodass ich meinen Nachteil minimieren konnte.

    Während es bei mir in der gesamten Partie darum ging Stress zu vermeiden, setzte meine Freundin in den frühen Runden noch oft auf die Aktion Fahrgäste befördern (für jede genutzte Verbindung bekommt der Eigentümer einen Happy Point und Einkommen entsprechend der Anzahl an Schienenteile) um an Gleisbauer (Ressource die für Verbindungen benötigt wird) und Entwicklungskarten (zusätzliche Karten mit Aktionssymbolen) zu gelangen. Dadurch hatte sie aber auch bis zum Ende der Partie mit ihrem Stresslevel zu kämpfen.

    Einzig um ihr eine lukrative Entwicklungskarte vorzuenthalten nahm ich die Erhöhung des Stresslevels in Kauf. Hierbei überraschte ich sie, da ich dazu großzügig auf ihr Schienennetz zurückgreifen musste und ihr somit einige Happy Points (Siegpunkte) und Geld überließ. Damit konnte ich aber die Verfügbarkeit bestimmter Aktionssymbole (müssen für Aktionen abgelegt werden) für sie minimieren, sodass sie im Laufe der Partie immer wieder in Symbolengpässe lief und beispielsweise auch kein Symbol für die Aktion Verbindung ausbauen (einmalig 3 Happy Points und dauerhaft 50% Mehrverdienst beim befördern) vorweisen konnte.

    Zur Vermeidung von zusätzlichem Stress wurde in den folgenden Runden bei den Auktionen meist direkt gepasst (ohne Gebot direkt an letzter Position einordnen). Die aufgedeckten Karten des Auktionsstapels (Stapel aus Grundstück- und speziellen Auktionskarten) waren in der Regel aber auch ähnlich gut oder schlecht, sodass sich kein Nachteil ergab.

    Zum Ende der Partie ergab sich dadurch ein Überschuss an Geld den ich durch die Beförderung von Fahrgästen zu Vergnügungsvierteln (Happy Points für Geld erwerben) immer wieder in Happy Points umwandelte. Damit konnte ich mir einen kleinen Vorsprung erarbeiten, den meine Freundin, die primär mit ihrem Stresslevel beschäftigt war, nicht mehr aufholen konnte. Entsprechend deutlich setzte ich mich auch beim 62-47 durch.

    Im Gegensatz zu unserer Erstpartie achteten wir dieses Mal besser darauf auf die Ankunft der Fahrgäste (neue Fahrgäste werden am Ende der Runde auf leere Gebäude eines vorgegebenem Gebäudetyps platziert) zu reagieren. Dadurch gab es hier weniger Engpässe und man hatte mehr Optionen im Laufe der Partie.

    Bei der Verteilung der Grundstückskarten werden wir in Zukunft aber wohl auf die Variante für Fortgeschrittene (keine zufällige Verteilung) zurückgreifen, um die Verteilung der Symbole zu verbessern. Hier war meine Freundin in der Partie wohl leicht benachteiligt.

    Die zweite Partie konnte auch ohne spannende Auktionen überzeugen. Das Befördern der Fahrgäste weiß zu gefallen und durch die Engpässe auf dem Plan ist auch für genügend Interaktion gesorgt. Beim Deckbau müssen wir uns in folgenden Partien aber noch verbessern, um die Partien noch interessanter gestalten zu können.



    Weiter ging es mit unserer Zweitpartie Coimbra von Virginio Gigli und Flaminia Brasini. Nach dem Aufbau stand als erstes die Wahl der individuellen Startvoraussetzungen (Start-Einwohnerkarten und Startecke für den Pilger auswählen) an. Hier gab es mit einem paar Einwohnerkarten mit Sofortboni und einem paar mit Phasenboni (kann in einer bestimmten Phase in jeder Runde greifen) zwei völlig verschiedene Voraussetzungen für die Partie.

    Ich entschied mich für das paar Einwohnerkarten mit den Sofortboni und einem leicht höheren Einflusswert (liefert Fortschritt auf den Einflussleisten), da die Phasenboni der anderen beiden Karten meiner Einschätzung nach nicht so gut korrelierten. Leider musste ich meiner Freundin damit die Wahl der Startecke überlassen, sodass ich hier nicht meine erste Wahl bekommen konnte.

    Die ersten beiden Runden waren geprägt von einem Würfelpool, bei dem kein Würfel weniger als vier Augen aufwies. Dadurch mussten viele Ressourcen für den Erwerb der Einwohnerkarten (entsprechend der Augenzahl Wachen oder Münzen abgeben, um die Karte zu erhalten) investiert werden und ich musste mit einem Fokus auf Kirchen- und Gelehrtenleiste (liefern als Einkommen Pilgerschritte und Siegpunkte) bereits frühzeitig auf Gunstplättchen (einfache Sofortboni, die man kostenlos erhält) zurückgreifen.

    Meine Freundin konnte sich hier mit ihrem Fokus auf die Rats- und die Händlerleiste (liefern als Einkommen Wachen und Münzen) und dem daraus resultierenden höherem Einkommen bei den Ressourcen zusätzliche Einwohnerkarten sichern, sodass sie auch auf den anderen Leisten frühzeitig Fortschritt verzeichnen konnte.

    Die dritte Runde war dann mit einem Würfelpool, in dem vier Augen den maximalen Wert darstellten, zwar aus ressourcentechnischer Sicht angenehmer durch die Würfelplättchen (entfernen Einwohnerkarten nach festgelegten Vorgaben) blieben einem hier dann aber die guten Einwohnerkarten verwehrt.

    Durch die fehlenden Einwohnerkarten konnte ich zum Ende hin nicht mehr von meinen Pilgerschritten (Bewegung über die Pilgerlandkarte um Klosterboni zu erhalten) und den damit verbundenen Klosterboni (verschiedene Sofortboni) profitieren und hatte auch einen Nachteil bei den Expeditionskarten (liefern am Ende der Partie Siegpunkte für erfüllte Bedingungen). Daher konnte sich meine Freundin immer weiter absetzen und war letztlich beim 209-146 auch siegreich.

    Ich hatte mich dieses Mal zu sehr auf die Wertungsplättchen (legen die Anzahl Siegpunkte fest, die am Ende der Partie für den Fortschritt auf den Einflussleisten vergeben werden) und die zugehörigen Einflussleisten versteift, dass mich die Würfel überrumpelt haben. Hier hätte ich flexibler agieren müssen, um die Partie spannender zu gestalten.

    Die Verzahnung der Elemente sorgt zwar für spannende Entscheidungen aber auch für längere Wartezeiten, die mir in unserer heutigen Partie insbesondere zum Ende hin nicht gefallen haben. Ich hoffe, dass das in weiteren Partien nicht weiter ausartet, sondern mit der Erfahrung etwas gedämpft werden kann. Dann werden sicher noch viele Partien folgen.



               


    Zur Abwechselung wollten wir zum Abschluss des Abends mal nicht die üblichen Verdächtigen des letzten halben Jahres verwenden. Also wählten wir Kingdomino von Bruno Cathala, das wir bereits länger nicht mehr auf dem Tisch hatten. Hierbei verwendeten wir die Variante das große Duell (Raster ist auf 7x7 Felder erweitert), die wir inzwischen bei zwei Spielern eigentlich immer verwenden.

    Der Beginn der Partie verlief für mich vielversprechend. Ich konnte neben einem größeren Feld (Landschaftstyp) auch einen größeren See (Landschaftstyp) platzieren und schaffte es auch mehrere Kronen (Faktor für die Prestigepunkte) hinein zu platzieren. Meine Freundin konnte hingegen außer dem Gebirge (Landschaftstyp) keine größeren Gebiete (zusammenhängende Bereiche desselben Landschaftstyps) erschließen und schaffte es auch nicht Kronen für manche ihrer Gebiete zu erlangen.

    Leider hatte ich bei meinen Fortschritten nicht die ideale Konstellation gewählt und so kippte die Partie immer mehr zu Gunsten meiner Freundin. Viele der erhaltenen Kronen konnte ich mit fortdauernder Partie nämlich nicht mehr in den Gebieten unterbringen und auch die ein oder andere Krone mehr ging an meine Freundin. Trotzdem schien es bis zuletzt auf einen Sieg meinerseits hinauszulaufen.

    Die Auswertung belehrte uns dann eines Besseren. Zwar konnte ich mit See, Wiese und Feld jeweils gute Prestigepunkte erzielen, jedoch war ich dem Gebirge meiner Freundin mit 60 Prestigepunkten einfach nicht gewachsen, sodass die Partie mit 118-104 an meine Freundin ging.

    Durch den cleveren Auswahlmechanismus immer noch ein hervorragendes Spiel, das bei uns gerne wieder öfter auf den Tisch kommen darf.


              



    #Tramways #Coimbra #Kingdomino

  • Wie schaut es denn mit der neuen 7 Wonders Erweiterung "Armada" aus, hat da schon wer Erfahrungen? Die macht wieder einen interessanteren Eindruck.

    Die hatten wir drin. Die Erweiterung paßt sich gut ins Spiel. Allerdings gibt es weniger Platz auf dem Tisch...


    bzgl. Babel: Überlege gerade eine Hausregel. Wer Karten gegen Geld ablegt muss ein Babel Plättchen legen...

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  • Hallo,


    ich bin zwar nicht Lazax, aber ich sage mal, nein, es wird nicht Monoton. Warum? Ich sehe es als eine Art Spielziel, die Bücherleiste zu befüllen. Um das aber zu schaffen, gibt es unterschiedliche Strategien. Ich meine, es ist doch das Ziel, möglichst viel Wissen zu sammeln, was wiederum durch die Bücher im Regal symbolisiert wird. Bei einem Rennspiel würde ja auch keiner bemängeln, dass es monoton ist, weil es dominant ist, als erster ins Ziel zu kommen ;-)
    Dazu kommt, dass man durchaus mit unterschiedlichem Befüllungsgrad des Bücherregals gewinnen kann und es gibt ja viele andere Ziele, die auch einen signifikanten Anteil an der finalen Punktzahl haben.

    Ansonsten ist es sehr vielfältig: Man kann praktisch ohne Reisen gewinnen, praktisch ohne arbeiten oder auch praktisch ohne den "Tech-Tree" genutzt zu haben. Da erkenne ich keine Monotonie.


    Aber just my 2 Cents.

    Viele Grüße,
    Andreas.

  • Danke für die Einschätzung....Das klingt ja dann doch ganz interessant.


    Ich werde weiter mit Interesse verfolgen, wie sich die Newton-Spieler hier, vor allem nach einer größeren Anzahl an Spielen, hier äußern.

  • Aufgrund eines verlängerten Spielewochenendes kam ich noch mehr zum Spielen als ohnehin schon.


    #Newton habe ich 3x gespielt, alles Viererpartien. Beim ersten Mal fand ich es okay, war halt zum Kennenlernen. Beim 2. Mal gefiel es mir gut. Beim 3. Mal tauchten dann die Probleme auf. Ein Spieler kannte das Spiel schon sehr gut (>10 Partien). Er meinte, dass die Bücher zu einfach und zu stark wären. Wenn man die rechte Hälfte komplett mit Büchern belegt sind das 27 Punkte pro Runde. Optimal wäre es in der 4. von 6 Runden. Das ist ein Problem. Man MUSS tatsächlich das rechte Bücherregel vollbekommen wenn man gewinnen will. Reisen und studieren ist Mittel zum (Bücher-) Zweck.

    Zweites und noch viel größeres Problem an Newton: Die sehr schwache redaktionelle Arbeit. Was passiert wenn eines der Plättchen, die man beim Studieren erhält und die die Aktionen verbessern, ausgeht? Es steht nichts drin. Ein einziger Satz im Sinne von "... dann wählt man eines der verbliebenen" würde schon reichen. Noch viel schlimmer: Wie sind die "1x" Zeichen vor vielen Aktionen zu deuten? Bei einer Karte darf ich für 2 Münzen auf der Reisen-Karte irgendwohin springen und dann reisen. Das ist klar. Was ist aber mit den Aktionen, die man häufiger machen könnte? Z. B. Münzen in Siegpunkte oder Tränke in Münzen und Siegpunkte tauschen? Die dürfte man lt. Regel beliebig oft machen. Dann kommen aber Monsterkombinationen raus, wie z. B. ich hole mir mit meinen Münzen in einem Zug 40 Punkte!

    Nur bei einer einzigen Aktion ist explizit vermerkt, dass man das nur 1x pro Zug machen darf: Verstärke eine Aktion um den Faktor eins wenn du 2 Münzen zahlst. Bei mir war Newton nach dieser 3. Partie unten durch. Der Erfahrene Spieler gewann die 3. Partie übrigens 118-95(ich)-72-48.


    #ConcordiaVenus zu 6. Drei Zweierteams treten gegeneinander an. Jeder kannte Concordia. Ich war echt heiß auf diese Variante. Holla-die-Waldfee, da geht echt viel ab. Soviel habe ich noch nie in einem Strategiespiel geredet - Ausnahme vielleicht #DieHändlerVonGenua . Man redet dauernd mit seinem Partner und die neuen Karten und Regeländerungen sind für Concordia-Veteranen sehr interessant. Am Ende war es auch recht eng mit 176-163-158, wobei wir den 2. Platz belegten. Allerdings hatten wir den gedanklichen Fehler, dass die Endwertungskarten jeweils für beide Spieler gelten. Somit hatten wir beide viele Amboss-Städte, was aber nur einem was brachte. Die anderen Fünf fanden es super, mir war es etwas zu viel Gerede und zu viel durcheinander. Wichtig ist, dass man tatsächlich den großen orangenen Pöppel vor dem stellt, der grade am Zug ist. Will ich nochmal zu Viert spielen.


    #OrleansHandelundIntrige zu Viert. Eines meiner Highlights dieser Tage. Ich liebe dieses Spiel. Alle kannten es und ich versuchte - mal wieder - zu beweisen, dass man die Bücherleiste samt Multiplikatoren (Häuser und Bürgerplättchen) nicht braucht. Also reiste ich dank Kaserne und Pferdewagen viel, holte viel Aufträge und scheffelte mit Ratskeller und Schneider Geld und Brokat. Am Ende reichte es deutlich beim 215-123-100-95.


    #GreatWesternTrail mit Erweiterung zu Viert. Auch hier kannten alle das Spiel samt Erweiterung. Diesmal versuchte ich es mit Häuser (31 Punkte) und Gebäude (45 Punkte). Mit Rindern waren es nur 5 Punkte. Mir gefällt die Erweiterung sehr gut. Okay, die Aktion mit der man seine Zweigstellen setzt ist wichtig, aber man muss diese Aktion nicht doppelt freischalten. Ich hatte sie nur 1x pro Aktion zur Verfügung und das reichte um fast alle Zweigstellen zu bauen, auch weil das entsprechende Gebäude im Spiel war (baue eine Zweigstelle und erhalte einen Dollar je Handwerker). Tolles Spiel. Am Ende hatte ich 123 Punkte. Peter Eggert meinte, es könnte nochmal ein Promo geben, welches die Häuser stärken wird. Fände ich super.


    #Teotihuacan zu Viert 2x gespielt. Gefällt mir immer weniger. Ich habe es einmal mit 3 Erstspielerinnen gespielt und dennoch das variable Setup aufgebaut. Mittlerweile kann ich es gut genug erklären, dass auch diese Version für erfahrene Spielerinnen kein Problem sein sollte beim Erstspiel. Aber diese elende, ständige Vergesserei nervt einfach. Das hätte man doch eleganter lösen können.


    #GaiaProject zu Viert. Endlich mal wieder in Vollbesetzung. Das war auch gleich mein erstes Spiel am ersten Tag und gleichzeitig das Highlight der Spieletage. Danach hatte ich meine notwendige "Dosis" und konnte alles andere entspannt spielen. Aber das Spiel habe ich einfach gebraucht. 3 Erfahrene Spieler wählten Xenos, Geoden, Mad Androids (ich) und der Neuling bekam die Terraner. Hier höre ich auf zu schreiben, sonst gibt es zu viel Lobhudelei.


    #Tzolkin mit den Stämmen zu Dritt. Auch das kannten alle drei. Ich liebe dieses Spiel und versuchte mich an einer Maisstrategie, die alles andere als gut spielte und verdienterweise unterging beim 72-50(ich)-44. Ganz tolles, elegantes Spiel.


    #BlackoutHongKong zweimal zu Viert. Es war neben Newton das Spiel, das ich am häufigsten auf den Tischen gesehen habe. Es gefällt mir immer noch gut, kommt aber bei Weitem nicht an Mombasa ran, mit dem es immer wieder verglichen wird.


    #AufDenSpurenVonMarcoPolo zu Fünft. Erstmals in Vollbesetzung mit allen Modulen. Ein tolles Spiel. Es traten an Rashid (Würfeldreher), Niccolo&Marco Polo (ich), Altan Ord (Belohnungen beim setzen der ersten 7 Häuser), Johannes Caprini (Oasenspringer) und Pietro Tartarino (vorgezogener Start und 1x pro Runde anderen Würfel entfernen). Mir hat es unglaublich Spaß gemacht. Das Spiel spielt sich so krass anders abhängig vom jeweiligen Charakter. Ich reise viel, baute alle meine inzwischen 14 Häuser und hatte einige lukrative Aufträge. Dennoch war Altan Ord besser beim 92-86-70-62-48


    #Troyes samt Erweiterung die Damen von Troyes zu Dritt. Die anderen beiden kannten es noch gar nicht, ich kannte die Erweiterung nicht. Ich setzte voll auf die Möglichkeiten der Erweiterung und ging voll baden. Das lag aber auch daran, dass ich in den Schlusswertungen (Wünsche der historischen Personen) viel zu wenig punktete. 32-25-22 am Ende. Gefiel mir aber dennoch wieder super. Troyes ist für ein solch trockenes Euro sehr interaktiv durch den Würfe-Wegkauf-Mechanismus und das Bekämpfen der Feinde, das man ja gemeinsam macht. Sehr schönes Spiel. Die Erweiterung muss noch öfter erkundet werden. Sie gefällt mir gut mit dem Freischalten der 4 zusätzlichen Einsatzmöglichkeiten. Blöd nur, dass die 4. Möglichkeit, welche eigentlich richtig Punkte bringen soll, ein Flopp für mich war. Ich hätte Punkte für den Bau an Kathedrale bekommen sollen, nur leider hatte der spätere Sieger sehr stark auf Kathedralen Bau gesetzt, weshalb für mich nur noch wenig Bauplätze übrig blieben.


    Doppelt so clever Nachfolger als Proto. Der ist tatsächlich noch verzwickter als das schon sehr gute Doppelt so clever. Freue mich drauf.


    #KrassKariert zu Fünft mit 4 Erstspielerinnen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es gut ankommt. Aber in dem Spiel war die Begeisterung fast überschwänglich. Die Damen bekamen sich gar nicht mehr ein so toll fanden sie es. Wird für deren regelmäßigen Spieletreff nun wohl zum Pflicht-Absacker-Spiel.


    Dann noch ein bisschen seichte Kost wie #Hanamikoji , Codenames und das neue Zeichenspiel von Wolfgang Warsch.


    Schöne Tage waren das in meiner geliebten Eurohölle:)

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
    Top 17:
    1 Gaia Project — 2 Mombasa — 3 Nippon — 4 Auf den Spuren von MP — 5 Orleans — 6 Tzolkin

    7 Bora Bora — 8 Lorenzo — 9 Great Western Trail — 10 Underwater Cities — 11 Trajan — 12 Concordia

    13 Blackout — 14 Das tiefe Land — 15 Die Burgen von Burgund — 16 Terramara — 17 Caylus

  • Hallo Jochen,

    #ConcordiaVenus Will ich nochmal zu Viert spielen.

    Zu viert bist du mit jedem zweiten Zug dran. Das geht dann so schnell, dass zum Nachdenken kaum Zeit bleibt.

    Konversation mit dem Partner - hören euch die anderen Teams überhaupt nicht zu? Eigentlich möchte man meinen, das Team, dass sich stillschweigend am Besten versteht, auch die Partie reißen würde.

    Liebe Grüße
    Nils

  • #ConcordiaVenus zu 6. Drei Zweierteams treten gegeneinander an. Jeder kannte Concordia. Ich war echt heiß auf diese Variante. Holla-die-Waldfee, da geht echt viel ab. Soviel habe ich noch nie in einem Strategiespiel geredet - Ausnahme vielleicht #DieHändlerVonGenua . Man redet dauernd mit seinem Partner und die neuen Karten und Regeländerungen sind für Concordia-Veteranen sehr interessant. Am Ende war es auch recht eng mit 176-163-158, wobei wir den 2. Platz belegten. Allerdings hatten wir den gedanklichen Fehler, dass die Endwertungskarten jeweils für beide Spieler gelten. Somit hatten wir beide viele Amboss-Städte, was aber nur einem was brachte. Die anderen Fünf fanden es super, mir war es etwas zu viel Gerede und zu viel durcheinander. Wichtig ist, dass man tatsächlich den großen orangenen Pöppel vor dem stellt, der grade am Zug ist. Will ich nochmal zu Viert spielen.

    Ich habe Venus auch in den letzten Wochen mehrmals gespielt.

    Beim ersten Mal zu sechst, aber mit dem Regelfehler, dass wir übersehen haben, dass man das Geld vom Partner nutzen kann.

    Beim zweiten mal zu viert, aber mit dem noch von der ersten Partie mitgeschleppten Regelfehler, dass der Partner beim ausspielen eines Diplomaten nicht selbst eine andere Karte kopiert, sondern stattdessen die gleiche Karte kopiert, wie man selbst. Dies ist in den Regeln auch schlecht geschrieben, klar wird es dort erst im Beispiel.

    Bei dritten Mal zu viert mit Salsa und den Forumskarten. War auf jeden Fall toll, wobei ich finde, es sollte weniger gesprochen werden.

  • #GreatWesternTrail mit Erweiterung zu Viert. Auch hier kannten alle das Spiel samt Erweiterung. Diesmal versuchte ich es mit Häuser (31 Punkte) und Gebäude (45 Punkte). Mit Rindern waren es nur 5 Punkte. Mir gefällt die Erweiterung sehr gut. Okay, die Aktion mit der man seine Zweigstellen setzt ist wichtig, aber man muss diese Aktion nicht doppelt freischalten. Ich hatte sie nur 1x pro Aktion zur Verfügung und das reichte um fast alle Zweigstellen zu bauen, auch weil das entsprechende Gebäude im Spiel war (baue eine Zweigstelle und erhalte einen Dollar je Handwerker). Tolles Spiel. Am Ende hatte ich 123 Punkte. Peter Eggert meinte, es könnte nochmal ein Promo geben, welches die Häuser stärken wird. Fände ich super.

    Ich benütze weitgehend nur doppelt freigeschaltete Aktionen, um kein Tempo zu verlieren - hier ist vorausschauende Planung wichtig.

    Eine Promo, welche die Häuser noch etwas stärkt, fände ich auch super.


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

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  • #ConcordiaVenus zu 6. Drei Zweierteams treten gegeneinander an. Jeder kannte Concordia. Ich war echt heiß auf diese Variante. Holla-die-Waldfee, da geht echt viel ab. Soviel habe ich noch nie in einem Strategiespiel geredet - Ausnahme vielleicht #DieHändlerVonGenua . Man redet dauernd mit seinem Partner und die neuen Karten und Regeländerungen sind für Concordia-Veteranen sehr interessant. Am Ende war es auch recht eng mit 176-163-158, wobei wir den 2. Platz belegten. Allerdings hatten wir den gedanklichen Fehler, dass die Endwertungskarten jeweils für beide Spieler gelten. Somit hatten wir beide viele Amboss-Städte, was aber nur einem was brachte. Die anderen Fünf fanden es super, mir war es etwas zu viel Gerede und zu viel durcheinander. Wichtig ist, dass man tatsächlich den großen orangenen Pöppel vor dem stellt, der grade am Zug ist. Will ich nochmal zu Viert spielen.

    Ich habe Venus auch in den letzten Wochen mehrmals gespielt.

    Beim ersten Mal zu sechst, aber mit dem Regelfehler, dass wir übersehen haben, dass man das Geld vom Partner nutzen kann.

    Beim zweiten mal zu viert, aber mit dem noch von der ersten Partie mitgeschleppten Regelfehler, dass der Partner beim ausspielen eines Diplomaten nicht selbst eine andere Karte kopiert, sondern stattdessen die gleiche Karte kopiert, wie man selbst. Dies ist in den Regeln auch schlecht geschrieben, klar wird es dort erst im Beispiel.

    Bei dritten Mal zu viert mit Salsa und den Forumskarten. War auf jeden Fall toll, wobei ich finde, es sollte weniger gesprochen werden.

    Das Geld haben wir korrekt verwendet: EINE Kasse. Den Diplomaten haben wir auch korrekt gespielt. Nur beim Verwenden des Diplomaten auf die neue Doppelmöglichkeit haben wir in den Regeln nachgesehen. Es gibt eine Karte, die erlaubt es dem Spieler entweder Architekt oder Präfekt zu spielen. Der Partner macht dann die nicht genutzte Aktion. Wenn ich nun mit dem Diplomaten diese Doppel-Karte kopiere, so haben wir uns geeinigt, dann kopiere ich eine der beiden Möglichkeiten und mein Partner muss eine ANDERE KARTE kopieren. Anders ausgelegt könnte man sagen, ich kopiere die Doppel-Karte und mein Partner verwendet dann die andere Möglichkeit der Doppel-Karte UND darf auch noch eine andere Karte kopieren. Das wäre zu stark.


    Zum Reden: ich finde es sehr interessant, wenn man sich abspricht und die anderen hören mit. Gibt ein Captain Sonar Gefühl! Man überlegt allerdings schon, was man alles rauslässt, grade wenn es um Städte geht, die man demnächst bebauen möchte. Diese können schnell zu teuer werden wenn die Gegner reagieren können. Macht Spaß.

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
    Top 17:
    1 Gaia Project — 2 Mombasa — 3 Nippon — 4 Auf den Spuren von MP — 5 Orleans — 6 Tzolkin

    7 Bora Bora — 8 Lorenzo — 9 Great Western Trail — 10 Underwater Cities — 11 Trajan — 12 Concordia

    13 Blackout — 14 Das tiefe Land — 15 Die Burgen von Burgund — 16 Terramara — 17 Caylus

  • Den Diplomaten haben wir auch korrekt gespielt. Nur beim Verwenden des Diplomaten auf die neue Doppelmöglichkeit haben wir in den Regeln nachgesehen. Es gibt eine Karte, die erlaubt es dem Spieler entweder Architekt oder Präfekt zu spielen. Der Partner macht dann die nicht genutzte Aktion. Wenn ich nun mit dem Diplomaten diese Doppel-Karte kopiere, so haben wir uns geeinigt, dann kopiere ich eine der beiden Möglichkeiten und mein Partner muss eine ANDERE KARTE kopieren. Anders ausgelegt könnte man sagen, ich kopiere die Doppel-Karte und mein Partner verwendet dann die andere Möglichkeit der Doppel-Karte UND darf auch noch eine andere Karte kopieren. Das wäre zu stark.

    Ich verstehe nicht ganz.

    Ich spiele den Diplomaten.

    Ich suche mir eine Karte eines Gegenspielers aus, die ich kopieren möchte. Dann ist so weiter zu verfahren, als hätte ich diese kopierte Karte selbst gespielt. Wenn das so eine doppelte Karte ist, mache ich eben die eine Aktion und mein Partner die andere. Wenn es eine normale Karte ist, machen wir eben beide die gleiche Aktion.

    Unser anfänglicher Regelfehler war, dass ich mit dem Diplomaten eine Karte kopiere und mein Partner kopiert selbst eine andere Karte. Das ist nicht so. Ich lese bei Dir raus, dass ihr evtl. den gleichen Regelfehler macht.

    2 Mal editiert, zuletzt von Matze ()

  • Aufgrund eines verlängerten Spielewochenendes kam ich noch mehr zum Spielen als ohnehin schon.


    Darf's denn noch etwas mehr Salz in die Wunde sein? :cursing::whistling:;)

    Status 12M12S 2019: 11M15S (L.A.M.A., Claim, Krass kariert, Ganz schön clever, IwdZ - das Kartenspiel, Spartacus, Kneipenquiz, Sarahs Vision, Great Western Trail, Buntes Burano, Lorenzo Il Magnifico, Die Crew, Hit Z Road, Yamatai, Homeland)
    ---------------------------------------
    2019: 9 | 2018: 8 | 2017: 6 | 2016: 6 | 2015: 12 | 2014: 12 | 2013: 15 | 2012: 20

  • Mit Leaders und Armada.

    Matze, magst du ein wenig zum Spielgefühl von Armada schreiben? Würde mich freuen.

    Hi, bin zwar nicht Matze, aber Spielgefühl nach Erstpartie mit Armada: Fügt sich harmonisch ist Spielgeschehen ein. Bei 2 Schiffsleisten sollte man nicht ins Hintertreffen geraten. Die anderen 2 geben primäre Bonus. Ist eine Runde länger (mit Cities und mit Leaders dann eher 10Wonders :-) ). Inwiet die Erweiterung zum Spielsieg führen kann ich nicht beurteilen. (So einen Philosophiesieg -> 78 Punkte nur mit grünen Karten überstrahlt alles andere)

    Sie verkomplierzt nicht den Spielfluss (wie Leaders) und fügt sich eher wie Cities ein.

  • Mehr als eine Woche Bad Holzhausen ist nun schon wieder vorbei und es war einfach toll.

    Es ist zwar schön wieder zu Hause zu sein, aber ich werde bereits jetzt wieder wehmütig und will zurück.


    In Anbetracht der Fülle der gespielten Spiele und der Partien, die ich nicht mehr ganz zusammenkriegen mag, gibt's eine Sammlung von Kurzeindrücken.


    Jeder Sportler wärmt sich auf, wir dann also auch und starten mit #LoveLetter

    Ein Handkarte mit Fähigkeiten, eine neue ziehen, eine von beiden ausspielen. Wer zum Schluss noch übrig ist, gewinnt, bzw. die Person mit der höchsten Karte. Ist halt nett, mehr auch nicht. Mit Digidi


    Am ersten Abend gab es dann eine schöne Partie #Wendake zu viert mit Staublunge

    Für mich war es die zweite Partie, die letzte ist allerdings schon mehr als ein halbes Jahr her. Hat mir wieder sehr gut gefallen, ich mag den Mechanismus mit den neun Plättchen, von denen drei in einer Reihe horizontal, vertikal oder diagonal als Aktionen ausgewählt werden müssen und dann die untere Reihe herausgeschoben, auf die andere Seite gedreht und gemischt wird. Dazu ein bisschen Ärgerfaktor auf dem Board. Passt.


    Am ersten Abend gab es außerdem noch #JustOne und #StillePostExtrem


    Am Samstag ging es los mit #Teotihuacan mit Staublunge   ravn und der Frau von Herbert bei der wir die Aktionsfelder und Technologien zufällig verteilt haben. Die Rohstoffe lagen ziemlich nah zusammen und ich hatte zwischendurch arge Schwierigkeiten sinnvoll von A nach B zu kommen.

    Eine weitere Runde, ebenfalls mit Staublunge gab es den Freitag danach, da war ich aber nur körperlich anwesend und habe eine jämmerliche Performance abgeliefert.

    Ich mag Teo, aber nach den vier oder fünf Partien, die ich bisher gespielt habe, stelle ich fest, dass es nicht mein Liebling ist.


    Das einzige Spiel, welches bis dato noch auf meinem Pile of Shame lag und gespielt wurde, war #TexasShowdown (ich hatte eigentlich noch auf Robin Hood and the merry men und Berge des Wahnsinns gehofft). Ein wirklich tolles Stichspiel. Kam daher auch noch zu späteren Zeitpunkten als Filler auf den Tisch und wird sicher bei uns auch in den Wenigspielerrunden ankommen. Wir haben immer mit mindestens vier Personen gespielt und ich kann es mir auch nicht zu dritt vorstellen.


    Schöne Partien #Lisboa - meine dritte Partie, ich hatte aber wieder alles vergessen. Mit dabei quasselgnom

    #Mysterium - ich weiß nicht, wieso das bei mir eineinhalb Jahre nicht gespielt wurde, ich mag das sehr

    und #Decrypto - unser meistgespielter Absacker

    folgten.


    Sonntag starteten wir mit Scythe, mit ravn , FBI + Freundin und (wenn ich keine Nicks durcheinanderwerfe) Yonderball , also insgesamt zu fünft. Erstpartie für zwei der fünf. Wieder eines der Spiele, bei denen ich mich im Anschluss frage, wieso ich sie schon so lange nicht mehr gespielt habe, und mir denke, dass es bald wieder auf den Tisch kommen soll.


    Danach gab es eine kleine Überraschung mit #KeyFlow welches ich stärker finde, als ich gedacht hatte. Wird zum Glück mal bei Staublunge einziehen und muss ich daher nicht selber kaufen.


    Nochmal #Mysterium und #TexasShowdown und dann ist auch schon Montag.


    #UnderwaterCities mit Herbert , Clickworxx und Staublunge

    Zu viert war das in der Runde eine feine Sache, aber für "diese Art Spiel" finde ich das in Vollbesetzung etwas lang.

    Es gibt eine Planseite für drei oder vier Spieler und eine für zwei und das würde mich nochmal interessieren zu zweit zu spielen, denn es könnte unglücklicherwiese genau passend für mein Regal sein als schöner, vollwertiger Zweier.


    #Sagrada kennengelernt, finde ich ganz süß.


    Dann #ChampionsOfMidgard mit Clickworxx , Staublunge und einer Nummer vier. Ohne jegliche Erweiterungen. Gut. Bin zu spät aus dem Quark gekommen.


    Dann, in gleicher Besetzung, suchen wir noch "was Schnelles" und landen bei #Symphonyno9

    Mir liegen Bietspiele nicht sonderlich, hier war es nicht anders. Ich hab mich aber gefreut, es mal gespielt zu haben.


    Und schon ist es Dienstag. Am Frühstückstisch meine ich zu Staublunge , dass ich langsam #AeonsEnd Entzug habe und er stimmt mir zu. Oder war's genau andersrum? Jedenfalls spielen wir nach dem Frühstück eine schnelle 2er Partie und gewinnen (normales Aeon's End + die beiden Erweiterungen).

    Ganz im Gegensatz zu unserer allerletzten Bad Holzhausen Partie in 2019, welche ebenfalls #AeonsEnd war, diesmal zu dritt mit Clickworxx und da haben wir so richtig ordentlich von dem Prince of Gluttons den Hintern versohlt bekommen.


    Im Anschluss folgte eins meiner Highlights, #SpaceCorp2025-2300AD

    Aber damit muss ich dann wann anders weitermachen...


    EDIT: Schon was durcheinandergeworfen. Aeons End war Mittwoch früh, SpaceCorp am Dienstag... nu ja :pardon:

    Einmal editiert, zuletzt von Kinsa ()

  • Bei mir war am WE ein Spiele-Seminar angesagt und ich hatte etliche Stunden mit spielen verbracht.

    Dabei ist zu erwähnen, das Hans im Glück mit vor Ort war und es eigentlich im Sinne des Seminars ist, Protos welche derVerlag mitbringt zu testen.

    Neben den Protos hatte ich einige Interessante Sachen auf dem Tisch:


    #Hadara wurde zu später Stunde gespielt und es gefiel mir für diese Kategore sehr gut: Das Spielgefühl geht gänzlich in eine andere Richtung als 7Wonders, obwohl es vom Thema und Aufmachung ähnlich daherkommt.

    Man baut halt 4 Werte seiner Zivilisazion aus und dies gibt es eigentlich 1:1 in Endeavor schon (inkl. des Merkmals, dass man den aktuellen Wert immer nachhalten kann). Jedoch beeinflussen die Werte in Hadara nicht die stärke der "Aktionen", sondern sind für diverse Phasen im Spiel massgebend (z.B. die Einkommensleiste bestimmt, wieviel Geld man in der Einkommensphase bekommt). Die Aktionen sind simpel, aber die Entscheidungen sind manchmal echt knifflig. Von mir noch kein Endgültiges Urteil, aber ganz klar :up:


    Ich kam in den Genuss von #Newton in einer 3er Partie. Da ein Spieler das Spiel schon kannte und er ein echter Stratege ist, rechnete ich nicht mit einem Sieg, sondern wollte einfach mal ein bischen rumprobieren. Dabei blieb es dann aus meiner Sicht auch, da ich (wohl auch auf meinen Zustand zurückzuführen) keinen richtigen und durchgängigen Plan hatte. Das "Deckbuilding" und addieren der identischen, ausliegenden Symbolen ist auf jeden Fall schön gemacht und man versucht dauernd das Beste rauszuholen. An einem Punkt hatte ich allerdings nen Knoten im Hirn, wo es darum gieng eine Karte später in der Runde zu spielen (weil diese Bücher einer bestimmten Farbe mit SP belohnte), ich aber diese Aktion dringen machen wollte.

    Ich hatte schon Coimbra gespielt und dort hatte ich auch ein bischen das Gefühl, dass ich nicht machen kann was ich will, bzw das eine vorgegebene Abfolge der Aktionen einem im Spiel eindeutig weiterbringt (was ja auch nicht verkehrt ist)... mir fehlt da ein bischen die Freiheit...

    Lorenzo fand ich super, aber mit den aktuellen Titeln aus Italien tue ich mich schwer(er) und ich weiss nicht genau warum :tap2:



    War ein tolles WE und ich freue mich schon auf die nächste Gelegenheit...

    -- Man hört nicht auf zu spielen weil man alt wird. Man wird alt, weil man aufhört zu spielen !--

    Einmal editiert, zuletzt von Freakgeims () aus folgendem Grund: Von Autor gebeten den Abschnitt zu entfernen.

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  • Ein Spieler kannte das Spiel schon sehr gut (>10 Partien). Er meinte, dass die Bücher zu einfach und zu stark wären.

    #Newton - Vielleicht gehe ich da zu sehr von mir selber aus, aber ein Spiel, daß ich mehr als zehn Mal spiele, kann so schlecht nicht sein.

    UpLive [bgg for trade] - einfach anschreiben, wenn Dich davon was interessiert!

  • wie ist denn dein Eindruck zu Newton bzgl. der Bücherstrategie ? Ich bin immer noch hin- und hergerissen.

    Falls Dich eine "Expertenmeinung" interessiert ( Udo Bartsch )


    "Nach mittlerweile 25 bis 30 Partien (davon die Hälfte solo) glaube ich, dass die Buchstrategie tatsächlich im Durchschnitt mehr Punkte bringt. Allerdings ist sie kein garantierter Selbstläufer. Zunächst mal kommt es darauf an, diese Strategie überhaupt gut zu spielen. Und dann auf die Voraussetzungen: Wo liegen diesmal welche Plättchen? Welche Karten kommen wann in den Markt?


    Auch mit anderen Strategien habe ich konkurrenzfähige Ergebnisse erzielt. Tatsache ist aber auch, dass ich mein allerbestes Ergebnis mit genau dieser Buchstrategie eingefahren habe."

    Moin


    Warum sprecht ihr eigentlich alle immer über eine "Bücher-Strategie"?

    In meinen Augen geht es hier einzig und allein um die Bücher. Letztendlich ist alles andere Mittel zum Zweck.


    Und auch wenn man das thematisch aufrollt, ergibt das Sinn.

    Es ist doch derjenige der bessere Gelehrte, der das größte Wissen hat.


    Ich glaube, dass jeder selber Schuld hat, wenn er meint ohne Bücher gewinnen zu können.

    Hier aber speziell von einer Strategie zu sprechen.....


    Allerdings habe ich auch erst 3 Partien hinter mir und auch mir gefällt das Spiel sehr gut.



    Der Gernspieler

  • Herr der Ringe LCG

    (solo, einhändig)


    Über die letzte Woche hinweg bin ich wieder in Mittelerde verschollen.


    Zuerst hat es mich nach Rhovanian verschlagen. Dort habe ich im 2., 3. und 4. Szenario-Pack des Erid-Mithrin-Zyklus Drachen gejagd und verschollene Schwerter in Ruinen gesucht. Das war spannend und hat mit den neuen Spielerkarten, besonders den Beorningern, auch viel Freude gemacht.


    Danach ging es direkt weiter in die Ruinen von Belegost. Auch dort wurden Schätze gesucht und mich hat ein fieser Lindwurm verfolgt. Ging gut aus. :)

    Dieses ältere POD war wohl der Ideengeber/ Prototyp für die obige 4. Erweiterung des neuesten Zyklus. Gleiches Thema, gleiche Mechanik.

    Aber wer geht nicht gern auf Schatzsuche in dunklen Gemäuern?


    Im Anschluss ging es dann in das grüne Gestrüpp des Waldland-Reichs.

    Das letztjährige Fellowship-Event.

    Interessanter Ansatz, bei dem das Begegnungsdeck aus verschiedenen Setz zufällig zusammengebaut wird. Oder aber bewusst die benötigten Sets ausgewählt werden. Die Abenteuerkarten werden ebenfalls zum Teil zufällig aus 3 Möglichkeiten gezogen.

    Viele Karten aus dem ersten Zyklus tauchen wieder auf. Man fühlt sich richtig an seine Anfänge mit dem tollen LCG erinnert.

    Am Ende war das Szenario etwas zu leicht. Kann aber am Zufall liegen.


    Um etwas mehr Würze ins Spiel zu bringen, haben meine Helden sich dann in den letzten 5-6 Tagen durch den Alptraum-Zyklus "Die Erben von Numenor" gefighted. Die Furcht des Truchses hat auch mich das Fürchten gelehrt. Selten fieses Abenteuer als Solist mit einem Deck. Da musste ich tatsächlich mit einem spezialisierten Deck spielen, um gegen die Gegener und Verratskarten gewappnet zu sein. Am Ende habe ich die Gesetzlosen zur Strecke gebracht. Aber auch das erste Szenario der Deluxe-Expansion hat mir wirklich Ärger gemacht. Der Rest war ziemlich gut machbar mit den aktuellen High-End-Decks. Meist ein Versuch, manchmal zwei. Gerade die letzten beiden waren fast zu leicht.

    Aber es bleibt ein sehr schöner Zyklus. Und die Alptraum-Decks motiviern dazu, wieder einige Zeit damit zu verbringen.

    Ob sich die etwa 80€ für den Alptraum lohnen? Für Gelegenheitsspieler nein, für Fans erst, wenn sie die normalen Szenarien (durch) haben. Für Fanatiker wie mich auch jeden Fall.

  • #Newton habe ich 3x gespielt, alles Viererpartien. Beim ersten Mal fand ich es okay, war halt zum Kennenlernen. Beim 2. Mal gefiel es mir gut. Beim 3. Mal tauchten dann die Probleme auf. Ein Spieler kannte das Spiel schon sehr gut (>10 Partien). Er meinte, dass die Bücher zu einfach und zu stark wären. Wenn man die rechte Hälfte komplett mit Büchern belegt sind das 27 Punkte pro Runde. Optimal wäre es in der 4. von 6 Runden. Das ist ein Problem. Man MUSS tatsächlich das rechte Bücherregel vollbekommen wenn man gewinnen will. Reisen und studieren ist Mittel zum (Bücher-) Zweck.

    Zweites und noch viel größeres Problem an Newton: Die sehr schwache redaktionelle Arbeit. Was passiert wenn eines der Plättchen, die man beim Studieren erhält und die die Aktionen verbessern, ausgeht? Es steht nichts drin. Ein einziger Satz im Sinne von "... dann wählt man eines der verbliebenen" würde schon reichen. Noch viel schlimmer: Wie sind die "1x" Zeichen vor vielen Aktionen zu deuten? Bei einer Karte darf ich für 2 Münzen auf der Reisen-Karte irgendwohin springen und dann reisen. Das ist klar. Was ist aber mit den Aktionen, die man häufiger machen könnte? Z. B. Münzen in Siegpunkte oder Tränke in Münzen und Siegpunkte tauschen? Die dürfte man lt. Regel beliebig oft machen. Dann kommen aber Monsterkombinationen raus, wie z. B. ich hole mir mit meinen Münzen in einem Zug 40 Punkte!

    Nur bei einer einzigen Aktion ist explizit vermerkt, dass man das nur 1x pro Zug machen darf: Verstärke eine Aktion um den Faktor eins wenn du 2 Münzen zahlst. Bei mir war Newton nach dieser 3. Partie unten durch. Der Erfahrene Spieler gewann die 3. Partie übrigens 118-95(ich)-72-48.

    Wie sollen denn bei Newton die Plättchen ausgehen? Es gibt doch immer nur einen Ort, wo man die bekommt. Und dass alle auf der Technologiestraße vorbei gehen, ist doch sehr ungewöhnlich, oder?

    Die Aktionen auf den Karten darf man nur einmal machen, das steht auf den Karten. Oder?

    :jester:


    Mein Verhalten ist vielleicht manchmal taktisch unklug, dafür aber emotional notwendig

  • #BurgenvonBurgund […] Irgendwie der Wegbereiter zu den #NochMal Varianten

    Interessante Beobachtung. Nur wegen des räumlichen Elements bzw. der Verbindung der entsprechenden Felder oder hat dein Eindruck noch andere Hintergründe?

  • #Teotihuacan zu Viert 2x gespielt. Gefällt mir immer weniger. Ich habe es einmal mit 3 Erstspielerinnen gespielt und dennoch das variable Setup aufgebaut. Mittlerweile kann ich es gut genug erklären, dass auch diese Version für erfahrene Spielerinnen kein Problem sein sollte beim Erstspiel. Aber diese elende, ständige Vergesserei nervt einfach. Das hätte man doch eleganter lösen können.

    Was wurde denn ständig vergessen? Allzu oft habe ich Teotihuacan zwar noch nicht gespielt, aber das ständig etwas vergessen wurde, kann ich mich nicht erinnern.

    Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas Spiel.

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