08.04.-14.04.2019

  • Bei uns gab es eine Partie #CarpeDiem


    Joa, ganz nett. Das Spielmaterial ist mMn ok. Auf jeden Fall kann man das Spiel damit gut spielen. Ob es bleiben darf weiss ich noch nicht...


    Was könnt ihr berichten?

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

  • ANZEIGE
  • Drei Szenarien #VillageAttacks Solo.

    Macht mir sehr viel Spaß und wird meiner Freundin auch gefallen.

    Die Prämisse des Spiels hat nen schönen, kleinen Twist, dass wir als Monster die "Guten" sind und uns gegen eine Meute blutrünstiger Dorfbewohner und Möchtegern-Helden wehren müssen.

    Das Aussuchen der Monster (ich habe alle Erweiterungen), deren Spezialfertigkeiten (kann sich auch von anderen Montern leihen falls es langweilig werden sollte =P ) und das Würfeln+Einsetzen ist auch super.

    Ich hausregel jedoch die XP-Verteilung ein bisschen nach diesem Post in der #VillageAttacks Facebook-Gruppe:


    1) During the monster round, XP earned goes into a shared pool (excluding the additional XP earned by a typed monster killing the matching hero). Then, that pool is divided evenly among the monsters, with the excess being given as the group decides.

    (XP earned via Retaliation is earned by the monster. They shed blood for that XP, it’s theirs).

    OR

    2) All monsters just have a set XP amount (6 or 7, haven’t decided which works best).



    Was der Erschaffer des Spiels folgendermaßen kommentiert hat:

    Adam Smith Now funnily enough I experimented with the first option in playtesting, but I abandoned the idea because I felt it created opportunities for players to sit back away from the action, soaking up XP they weren’t earning and then coming out the gate all souped up!


    Da das Spiel kooperativ ist, und meine Spieler nicht so eigennützig sind, denke ich mal dass die Hausregel klappen wird :thumbup:

    Einmal editiert, zuletzt von Krazuul ()

  • Da ich das Spiel zwar auch besitze, jedoch nicht bei Facebook bin, freue ich mich sehr, dass Du das Ganze hier so detailliert beschrieben hast, wir hatten uns bisher strikt an den Spielregeln orientiert. Werde ich auf jeden Fall auch austesten. Super :thumbup:


    Dir wünsche ich weiterhin viel Spaß mit diesem tollen Spiel!

  • Ich fand's nämlich auch doof, dass man XP nur durch das Töten von Dorfbewohnern erhält.

    Dann bekommen die "DamageDealer"-Monster den größten Batzen ab.

    Zeitgleich haben diese jedoch die geringste XP-Anforderung für das Aufleveln (5-6), und Support- und Tank-Klassen höhere Anforderungen (5(nur 2 Stück) -8).


    Deshalb werd ich das noch anders machen, dass zB Heiler wie die Succubus immer 1 XP bekommen, wenn sie ein anderes Monster Heilen, oder wenn ein Monster einen gut geplanten/sehr eindrucksvollen Zug abliefert.

    Das macht dann auch ein gutes Gefühl beim Spieler, dass er was erreicht hat und dafür was bekommt.

    Und nicht (wie in Anfangszeiten bei WoW) als Heiler hinterherrennt, alle am Leben erhält aber dafür kaum was bekommt.

  • In der letzten Woche gab es erneut einen Spieleabend mit der Freundin.


    Zum Start gab es hierbei unsere dritte Partie Brass: Lancashire von Martin Wallace. Wir wählten erneut die Community 2-Player Variant (angepasster Spielplan und Aufbau) mit weniger Orten auf dem Spielplan.

    Die Verteilung der Location and Industry Cards (geben bei der Build-Aktion den Ort beziehungsweise die Industrie vor) sorgte in der Canal Era (erste von zwei Epochen nach denen gewertet wird) dafür, dass sich beide anfangs in verschiedenen Bereichen des Spielplans bewegten. Während ich mich besonders auf die Orte im Süden von England um Manchester, Bolton und Warrington & Runcorn konzentrierte, breitete sich meine Freundin im Norden von Ost nach West von Colne über Burnley und Preston bis nach Fleetwood aus.

    Dabei setzten wir dieses Mal beide auf eine Cotton Mill (lassen sich über die Sell-Aktion drehen und liefern Einkommen und Siegpunkte) Strategie und ignorierten die Shipyards (werden sofort gedreht und liefern eine hohe Anzahl Siegpunkte) vollständig. Der einzige Unterschied bestand damit lediglich in der Ausführung dieser Strategie. Ich entschloss mich dazu erst einmal meine Level 1 (Siegpunkte steigen mit dem Level an) Cotton Mills durch die Develop-Aktion (Eisen konsumieren, um die Industrien mit dem niedrigsten Level abzuwerfen) loszuwerden, um in der Canal Era noch eine Level 3 Cotton Mill zu platzieren. Meine Freundin entfernte hingegen neben zwei Level 1 Cotton Mills auch ihre Level 1 Ports (können bei einer Sell-Aktion verwendet werden, um eine Cotton Mill zu drehen). Damit musste sie zwar noch eine Level 1 Cotton Mill platzieren, konnte sich aber direkt für die Rail Era (zweite Epoche) mit den Ports positionieren.

    Das richtige Timing erlaubte es mir zum Ende der Canal Era den Distant Cotton Market (bei der Sell-Aktion wird ein zufälliges Plättchen aufgedeckt und sofern das X am Ende des Tracks danach noch nicht erreicht ist kann man eine Cotton Mill umdrehen) vor meiner Freundin zu verwenden, sodass ich ihr hier eine Option zum drehen (notwendig um die Erhöhung des Einkommens zu erreichen und die Siegpunkte zu erhalten) ihrer Industrien nehmen konnte. Eine für mich praktische Verteilung bei den Distant Cotton Market Tiles (geben den Fortschritt auf dem Track an) sorgte dann nämlich dafür, dass meine Freundin nur zwei ihrer drei Cotton Mills drehen konnte.

    Obwohl sich diese Entwicklung durch meine Ausbreitung in den Norden und die damit verbundenen Siegpunkte für die Links (Verbindungen zwischen Orten, die entsprechend der vorhanden gedrehten Industrien Siegpunkte liefern) meiner Freundin nicht bei der Wertung, die mit 39-38 ausgeglichen ausging, bemerkbar machte, erlaubte sie es mir aber mich bereits über die Loan-Aktion (Einkommen reduzieren um direkt Geld zu erhalten) mit Geld (Ressource) für die Rail Era einzudecken. Damit konnte ich zu Beginn der Era direkt eine Coal Mine (sobald die zur Verfügung gestellte Kohle konsumiert wurde, wird die Mine gedreht) platzieren und mir die lukrativen Links um Bolton herum sichern.

    Während ich die folgenden Zügen dazu nutzte nach und nach meine Level 3 Cotton Mills sowie eine Level 4 Cotton Mill zu platzieren, nutzte meine Freundin eine günstige Gelegenheit bei der Spielerreihenfolge und entfernte über die Develop-Aktion ihre Level 3 Cotton Mills, um direkt auf Level 4 zu springen zu können.

    Ihre Cotton Mill aus der Canal Era ermöglichte ihr es dann auch noch frühzeitig den Distant Cotton Market zu nutzen und diesen für mich unbrauchbar zu machen. Damit war ich gezwungen auf Ports umzuschwenken, bei denen ich noch von nicht nutzbaren Level 1 Ports blockiert wurde. Nachdem ich dieses Problem aber über Entwicklung gelöst hatte schaffte ich es sogar noch zwei Level 3 Ports und einen Level 4 Port zu platzieren und damit auch alle meine Cotton Mills zu drehen.

    Nebenbei konnte ich das Spiel meiner Freundin noch erschweren indem ich die günstige Position für ihr zweites Level 4 Cotton Mill in Bury blockierte. Zwar sollte ich damit lediglich eine Verzögerung erwirken, denn sie konnte es letztendlich noch auf der letzten freien Position in Colne platzieren, doch entgingen ihr damit auch weitere Optionen für mehr Siegpunkte und ich konnte mich beim 179-156 klar durchsetzen.

    Eines unserer Highlights aus den letzten Monaten, dass uns insbesondere mit den clever verzahnten Mechanismen für Spielerreihenfolge und Link-Wertung zu überzeugen weiß. Die hervorragende grafische Gestaltung und die Iron Clays wissen aber auch zu überzeugen. Ein rundum gelungenes Gesamtpaket.



    Im Anschluss gab es dann unsere zweite Partie Sankt Petersburg von Bernd Brunnhofer und Karl-Heinz Schmiel. Nach kurzer Überlegung entschieden wir uns dazu dieses Mal auch das Markt-Modul (Einführung der Markt-Runde) zu verwenden und entsprechend eines Vorschlages hier aus dem Forum dabei die Siegpunkte nur an den Erstplatzieren auszuschütten.

    Nach den Erfahrungen aus unserer letzten Partie verzichteten beide in den ersten Durchgängen (bestehend aus Handwerker-, Markt-, Gebäude-, Adeligen- und Austausch-Runde) auf den Bau von kostspieligen Gebäuden-Karten (liefern am Ende einer zugehörigen Runde als Ertrag hauptsächlich Siegpunkte) und konzentrierten sich erst einmal darauf ihren Ertrag an Rubel (Ressource) anzukurbeln.

    Das Rubel auch über die Markt-Karten (liefern sofort einen oder mehrere Schritte auf dem Marktplatz und teilweise auch in einer zugehörigen Runde als Ertrag ein paar Rubel) ausgeschüttet werden kam uns da entgegen und so positionierten wir uns hiermit auch frühzeitig auf dem Marktplatz (am Ende der Markt-Runde werden Siegpunkte an denjenigen mit dem größten Marktwert bei den fünf Symbolen vergeben). Hierbei konzentrierten sich beide erst einmal auf jeweils zwei Symbole, sodass sich hier keiner bei den Siegpunkten einen Vorteil erspielen konnte.

    Meine Freundin machte dann vor dem dritten Durchgang den Fehler etwas zu großzügig ihre Rubel zu verteilen, sodass sie mir in der folgenden Handwerker-Runde (Handwerker-Karten werden ausgelegt und am Ende der Runde gewertet) viele Handwerker-Karten (liefern am Ende einer zugehörigen Runde als Ertrag hauptsächlich Rubel) überlassen musste.

    Damit hatte ich einen Vorteil bei den Rubeln der sich in den weiteren Durchgängen immer mehr bemerkbar machte. Zwar konnte mich meine Freundin beim Marktplatz durch gutes Timing immer wieder neutralisieren und mir anfangs auch viele Adeligen-Karten (liefern Rubel aber vermehrt auch Siegpunkte und für die Anzahl verschiedener Adeliger gibt es am Ende der Partie noch zusätzliche Siegpunkte) vorenthalten, doch war sie bei den Gebäude-Karten und den damit verbundenen Kosten machtlos.

    Durch unter anderem drei Bibliotheken (Gebäude-Karten, liefern in jeder Gebäude-Runde jeweils fünf Siegpunkte) konnte ich mich nach und nach auf der Zählleiste absetzen und mit weiter steigenden Erträgen dann auch bei den Adeligen positionieren.

    Dabei verbrauchten wir gleichmäßig die Kartenstapel und als das Ende der Handwerker-Karten das Spielende einläutete wurden im Durchgang auch noch die letzten Karten vom Markt- und Gebäude-Stapel in die Auslage gelegt und es verblieb lediglich eine Adeligen-Karte.

    Entsprechend der Erwartungen nach den ersten Durchgängen konnte ich mich beim 295-239 deutlich durchsetzen. Der Rubel-Nachteil war mit fortschreitender Dauer der Partie einfach nicht mehr auszugleichen.

    Die Partie startete etwas zäh lief aber mit dem Aufbau des Rubel-Ertrages immer flüssiger. Leider bleiben bei zwei Spielern teilweise Karten sehr lange in der Auslage. Damit ist es schwierig sich auf etwas zu fokussieren und man ist teilweise gezwungen in allen Bereichen stark zu investieren. Hier wäre es praktisch, wenn man eine Mechanik hätte, um den Durchlauf der Karten bei wenigen Spielern weiter zu erhöhen.

    Beim Marktplatz haben wir zudem überlegt ob eine Variante ähnlich zu Coimbra sinnvoll wäre, bei der der Zweitplatzierte Siegpunkte erhält sofern er sich in der Nähe des Erstplatzierten befindet, um einige Karten für den zweitplatzierten interessanter zu machen und gegebenenfalls auch noch zu einer Aufholjagd zu animieren.

    Insgesamt vermitteln die Mechaniken und der Spielablauf aber ein positives Spielgefühl, sodass immer noch Interesse an weiteren Partien besteht.


              


    Zum Abschluss des Abends gab es dann noch eine schnelle Partie Memoarrr von Carlo Bortolini. Wir verzichten weiterhin auf die Expertenregeln (erfolgreich aufgedeckte Tiere haben Fähigkeiten, die ausgeführt werden müssen), da wir bisher noch keine notwendig für diese sehen.

    Trotz der späten Stunde waren beide gut aufgelegt. In jeder Runde wurden mehr und mehr verbundene Orte (beim aufgedeckten Ort stimmen Tier oder Landschaft mit der vorherigen Karte überein) aufgedeckt und die Partien entschieden sich meist erst in den Situationen in denen ohne vorhandene Kenntnisse weitere verdeckte Orte (verdeckte Karte mit einer Kombination Tier und Landschaft) aufgedeckt werden mussten.

    Leider war dabei das Glück auf der Seite meiner Freundin, die hierbei im Gegensatz zu mir vermehrt verbundene Orte finden konnte, sodass sie sich die meisten Schätze (Karten, die am Ende der Partie beim Umdrehen ein bis vier Rubine Wert sein können) nehmen konnte und die Partie entsprechend deutlich mit 13-2 für sich entscheiden konnte.

    Es ist immer wieder faszinierend wie man mit einfachen Mitteln und einem alten und bekannten Mechanismus immer noch schöne neue Spiele kreieren kann.




    #Brass #SanktPetersburg #Memoarrr

  • Der korinthenkackerische Einwurf sei mir gestattet : Habe die Spielberichtsrubrik erst vor wenigen Wochen für mich entdeckt und so gerne ich die einzelnen Spielberichte lese und so wenig es das Leseerlebnis schmälert, frage ich mich doch:

    Wenn ich Montags um 7 Uhr lese, dass ihr vor zehn oder mehr Stunden schon mehrere mehrstündige Spiele in dieser gerade 7 Stunden alten Woche gespielt habt (oder der (über/h)eilige Peter schon weiß, dass er die ganze Woche über nichts gespielt hat) - wie macht Ihr das? 8|

    :saint:

    Einmal editiert, zuletzt von Bavarred ()

  • Der korinthenkackerische Einwurf sei mir gestattet : Habe die Spielberichtsrubrik erst vor wenigen Wochen für mich entdeckt und so gerne ich die einzelnen Spielberichte lese und so wenig es das Leseerlebnis schmälert, frage ich mich doch:

    Wenn ich Montags um 7 Uhr lese, dass ihr vor zehn oder mehr Stunden schon mehrere mehrstündige Spiele in dieser gerade 7 Stunden alten Woche gespielt habt (oder der (über/h)eilige Peter schon weiß, dass er die ganze Woche über nichts gespielt hat) - wie macht Ihr das? 8|

    :saint:

    Unknowns ist da gelebte Anarchie: Man sortiert seine Spielberichte entweder nach dem Spieldatum oder aber nach dem Berichtsdatum ein, jeder so wie er lustig ist.


    Und als Heiliger darf man ohnehin alles.

    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

    ______________________________
    I'm old enough to know what's wise
    and young enough not to choose it

  • Der korinthenkackerische Einwurf sei mir gestattet

    Richtige Korinthenkacker hätten einen Blick in die FAQ geworfen und müssten solche Einwürfe gar nicht schreiben ;)

    3.32 Wieso werden Wochenthreads für die Zukunft eröffnet?

    (Es war nötig geworden: 15.05.-21.05.2017, 30.07.-05.08.2018)


    PS: Diskussion dazu in Verweise auf FAQ (im Wochenthread)

  • Bei uns gab´s diesmal eine reine Zweierrunde um auch nochmal


    #StarWarsRebellion inkl. Erweiterung auf den Tisch zu bekommen.

    Die Erweiterung gibt dem Spiel doch ein paar neue Möglichkeiten, die sich aber gut in das Spiel integrieren.

    Der Überhang an Raumschiffen ist ggü. den Rebellen - gefühlt - nochmal angewachsen. Außerdem kommt direkt ein Todesstern im Bau auf den Plan.

    Es fing damit an, dass die Rebellen aufgrund der Auslage wenig Möglichkeiten hatten, nicht direkt dem Imperium in die Arme zu laufen oder durch einen blöden Zug direkt entdeckt zu werden. Da die bisherigen Stützpunkte immer auf einem abseitigen Mond waren, wurde die Taktik nun geändert und das System "Aldebaran" nahe des Haupt-Imperiums-Systems als Stützpunkt auserkoren.

    Dadurch, dass das Imperium die Basis nur spärlich ausgebaut und geschützt hatte und sich eher mehr auf "Mon Calamari" konzentrierte war dies hoffentlich eine gute Entscheidung.

    Von den anderen bewohnten Planeten wurden auch immer mal wieder kreuz und quer Missionen durchgeführt um das Imperium vom Stützpunkt direkt vor der Haustür abzulenken. Das haute auch deshalb hin, weil die gestarteten Sonden zunächst in anderen Richtungen ermittelten.

    Das Glück war uns dann auch noch hold, da viele Missionen die relativ ausweglos erschienen doch noch hin hauten. Als "epischen Sieg" würde ich die gescheiterte Imperiumsmission bezeichnen, die Lea zum Ziel hatte und diese gefangen werden sollte. Nur ein unglaubliches Glück verhinderte dies (ein Doppelsieg auf einem (!) Würfel gegen zwei Siege auf vier Würfeln!). Die Bißspuren am Kommandotisch des Imperiums sind heute noch zu sehen!!

    So ging es dann schon mal hin und her und nach insgesamt 5 Stunden konnten durch eine gewonnene Zielkarte die Sympathie sich mit dem Zeitmarker kreuzen und den Rebellen den Sieg bescheren.

    Ein absolut episches Spiel, dass immer wieder Spaß macht und emotional sehr fordernd ist. Ich vergleiche es - wenn man die Rebellen spielt - gerne als "Fury of Dracula" des Weltraums, denn wie viele Hemden man als Rebellionsführer durchschwitzt, wenn das Imperium mal wieder laut überlegt, was man macht und damit auch den Stützpunkt im Visier hat, nur um dann doch weiter weg zu intervenieren....klasse!

    Das mit der Erweiterung die Kämpfe etwas taktischer werden, konnten wir so jetzt nicht feststellen - da hatten wir uns irgendwie mehr versprochen. War aber okay.



    Zum Abschluss dann noch eine Runde #DiceThroneSeason2 .

    Es traten an: Die verfluchte Piratin gegen die Revolverheldin.
    Irgendwie hatte die Revolverheldin der Piratin nicht soviel entgegenzusetzen. Außerdem kam dann auch noch Würfelpech dazu, denn zwei Nullerrunden verhinderten, dass die Revolverheldin den Abstand verkleinerte.....

    Erst am Schluss wurde es nochmal spannend, da auch die Piratin weniger Würfelglück hatte und vor allem bereits verflucht, was mit dem jeweiligen Verlust von 4 Lebenspunkten einherging.

    Mit dem letzten guten Wurf beendete die Piratin dann aber endgültig die Karriere der Revolverheldin und ging siegreich aus der Begegnung hervor.


  • ANZEIGE
  • Weil ich bei Sloti so hohe Punktzahlen bei #SanktPetersburg gesehen habe:

    Hat sich da was zur ursprünglichen Version geändert? Wir kamen nicht im Ansatz in diese Bereiche. Wobei ich dachte, dass Bibliotheken da eher 2 Punkte gegeben haben :/

    Ansonsten schön, dass dieses tolle Spiel immer noch begeistern kann. Es bleibt eines meiner Lieblinge.

    Ach ja? Definier mir "normal"!

  • Bei mir gab es am Wochenende:


    #DinosaurIsland

    Ich hatte in einer 2`wer Partie das Spiel gespielt. Im Spiel muss man einen Dinosaurier Park aufbauen und managen. Es ist ein schöner Workerplacer mit sehr stimmungsvollem Thema: Man erforscht DNA, züchtet/kloniert von dieser einen Dino und platziert diesen dann in seinem Park. Parallel muss man noch darauf achten, dass der Sicherheitslevel nicht überschritten wird, da sonst Dinos ausbrechen und Parkbesucher wegfuttern. Alles in allem ein sehr klar strukturiertes Spiel mit ebenso klar strukturiertem Spielmaterial. Wir spielten die "kurze" Spielvariante, würden dies aber nicht mehr machen, da es einfach zu schnell vorbei ist. Letztendlich hat uns das Spiel wirklich sehr gefallen, wenngleich ich mi9r mi9t dem VErstauen des Spielmaterials noch etwas einfallen lassen muss. Ich hatte die "Extreme Edition" gebacked und bei dieser ist noch ein wenig extra Material mit dabei, aber dies alles wieder zurück zu verstauen... *puh* ...das dauerte fast länger als das eigentliche Spiel.....

    Aber wie gesagt: Schönes Spiel


    #TooManyBones

    Dann gab es gestern eine 2`er Partie Too Many Bones. Ich spielte dieses Mal Nugget. Nugget spielt sich ebenfalls recht locker von der Had und macht wirklich auch sehr viel Spaß zu spielen. Was mir an Nugget gut gefällt, sind die die Sonderboni, die sie bei einem Würfelwurf abstauben kann (z.b. durch ihre Eigenschaft "Lucky").....ebenfalls gefällt mir richtig gut ihr Longsword, welches nach Gebaruch nicht "exhausted", sprich "erschöpft" wird....inhaltlich tue ich mir mit der Regel noch schwer, dass das Longswort auch bei Fernangriffen eingesetzt werden kann, aber nun gut..... Nugget spielt sich auf jeden Fall wirklich sehr gut. Ein toller Charakter.....und zusammen mit Tantrum kann da in diesem 2`er Abenteuer eigentlich fast nichts mehr schief gehen *hüstel* ;)

    Too Many Bones ist mit ganz großem Abstand (!) mein meistgespieltes Spiel in meiner Sammlung und eben auch mein Lieblingsspiel. Es ist wirklich beeindruckend, was für ein rundes und stimmungsvolles Spiel Chip Theory Games da gemacht hat. Es ist wirklich so komplett anders als alle anderen Spiele meiner Sammlung. Ich bin jedes Mal erstaunt, was man auf der kleinen 4x4 `Battle Mat` strategisch alles herausholen kann. Das Spiel ist der Hammer. Am kommenden Mittwoch steht die Folgepartie der 3`er Gruppe, mit der ich ebenfalls das Spiel spiele, an....in dieser Gruppe spiele ich Ghillie, welcher mir ebenfalls richtig Spaß macht. Momentan spiele ich TMB wirklich im 3 Tage-Rhythmus :wikinger:

    Leider laufen die Partien allesamt über den TTS und so fehlt leider der haptische Enidruck des Spiels, aber dennoch: Es macht auf dem TTS wirklich ebenfalls viel Spaß. Der klare Vorteil beim TTS liegt darin, dass man das Spiel abspeichern kann und so rel. entspannt eine Partie an einem Abend angehen kann.


    Eine Frage an JanW : Nugget hat diesen zusätzlichen Intiution Die, den sie als `Collectable` bekommen kann. bei der Beschreibung des Würfels steht ein "L". Wie wird dieser Würfel eingesetzt. Ich dachte immer, dass ich ihn während 1 kompletten Lockpicking Versuchs (nicht nur eines Schlosses von 3 Schlössern) zusammen mit dem normalen "Intiution Die" einsetzen kann....quasi bei einem kompletten Knackversuchs (von den 3 Teilschlössern) 2 Würfel habe...stimmt das so?! Irgendwie irritiert mit der Buchstabe "L" bei der Würfelbeschreibung ein wenig.....

    4 Mal editiert, zuletzt von Braz ()

  • #TooManyBones

    abenfalls gefällt mir richtig gut ihr Longsword, welches nicht exhausted wird....inhaltlich tue ich mir mit der Regel noch schwer, dass das Longswort auch bei Fernangriffen eingesetzt werden kann, aber nun gut.....


    Eine Frage an JanW : Nugget hat diesen zusätzlichen Intiution Die, den sie als `Collectable` bekommen kann. bei der Beschreibung des Würfels steht ein "L". Wie wird dieser Würfel eingesetzt. Ich dachte immer, dass ich ihn während 1 kompletten Lockpicking Versuchs (nicht nur eines Schlosses von 3 Schlössern) zusammen mit dem normalen "Intiution Die" einsetzen kann....quasi bei einem kompletten Knackversuchs (von den 3 Teilschlössern) 2 Würfel habe...stimmt das so?! Irgendwie irritiert mit der Buchstabe "L" bei der Würfelbeschreibung ein wenig.....

    Bezüglich des Longswords ... stell dir eine Art Rückholautomatik, ne Kette, einen Magnet, etc. vor, mit der sie das Schwert wieder holt. Das sollte in dem Setting funktionieren. Tink hat da sicher seine Finger im Spiel.


    Bezüglich des Scramblers ... wenn du ihn bekommst platziert zu ihn im Locked Slot. Machst du dann einen Schlösserknacken Versuch ( damit ist ein kompletter Durchgang gemeint, bis du keinen der Würfel mehr verwenden kannst - Idealfall öffnet alle drei Schlösser ), so kannst du diesen Würfel zusätzlich würfeln. Nach dem Versuch, in dem du den Würfel verwendet hast, packst den Würfel wieder weg.


    Warum liegt der Würfel nicht auf der Matte? Man kann Würfel im Locked Slot verlieren, wenn man zB KO geht, während die Würfel auf der Matte sicherer sind.

  • Bezüglich des Scramblers ... wenn du ihn bekommst platziert zu ihn im Locked Slot. Machst du dann einen Schlösserknacken Versuch ( damit ist ein kompletter Durchgang gemeint, bis du keinen der Würfel mehr verwenden kannst - Idealfall öffnet alle drei Schlösser ), so kannst du diesen Würfel zusätzlich würfeln. Nach dem Versuch, indem du den Würfel verwendet hast, beendet hast, packst den Würfel wieder weg.

    Besten Dank! Ebenfalls mit der Rückholautomatik.....kann ich mir so gut vorstellen! :thumbup:;)

    Beszüglich "wegpacken" des Würfels.... meinst du, dass ich ihn ablege undnur durch eine weitere Lootkarte o.ä. ihn erst wieder bekommen kann, korrekt?! Also 1x benutzt und dann in den persönlichen Würfelvorrat außerhalb der Matte legen...korrekt?!

    Einmal editiert, zuletzt von Braz ()

  • ANZEIGE
  • Braz : JanW :


    Wo kann man denn zu normalen Ladenpreisen Too Many Bones (3rd) und Dinosaur Island bekommen?


    Auf Deutsch gibt es die ja wohl beide nicht, was für mich bedeutet, dass ich solche Spiele nur solo spielen könnte, weil ich keine Mitspieler habe, die mit englischen Kartentexten klarkämen. Jedenfalls verdeckt gehaltene Karten müsste ich alle übersetzen. Nach meiner bisherigen Erfahrung mit solchen Übersetzungslisten, auch wenn sie nach dem Kartentitel alphabetisch sortiert sind, hemmt das dauernde Nachschlagen in diesen Listen den Spielfluss doch sehr.

    Spielerische Grüße Ernst-Jürgen


    Allzeit-TOP 5: 1. Viticulture - Compl. Coll. Ed., 2. Martians - A Story of Civilization, 3. Scythe, 4. Snowdonia, 5. Prehistory

  • Ernst Juergen Ridder

    Wenn Dir das nicht zu spät wäre: Dinosaur Island wird ab Herbst auf deutsch verfügbar sein, hier der Link zur Vorbestellung bei Feuerland:

    Feuerland Spiele: Dinosaur Island

  • Braz : JanW :


    Wo kann man denn zu normalen Ladenpreisen Too Many Bones (3rd) und Dinosaur Island bekommen?


    Auf Deutsch gibt es die ja wohl beide nicht, was für mich bedeutet, dass ich solche Spiele nur solo spielen könnte, weil ich keine Mitspieler habe, die mit englischen Kartentexten klarkämen. Jedenfalls verdeckt gehaltene Karten müsste ich alle übersetzen. Nach meiner bisherigen Erfahrung mit solchen Übersetzungslisten, auch wenn sie nach dem Kartentitel alphabetisch sortiert sind, hemmt das dauernde Nachschlagen in diesen Listen den Spielfluss doch sehr.

    Bei Too Many Bones kann man sich ja die fan-made Übersetzungen auf BGG herunterladen. Ich hatte eine einmal auf BGG hochgeladen, auf der der Fluffy Text auf der Vorderseite der Ereigniskarten übersetzt wurde. Ich denke, dass man mit dem Ding, trotz einiger Fehler, eigentlich ganz gut leben kann: Einfach ausdrucken und Karten mit Sleeve und übersetztem Text spielen. Das geht eigentlich ganz gut, zumal das Englisch wiklich gewöhnungsbedürftig ist. Bei Too Many Bones gibt es zudem keine verdeckt gehaltenen Karten, da es ein kooperatives Spiel ist und jeder Einsicht in die Karten des anderen hat. Gleich vorab: Da alle charaktere sich vollkommen unte´rschiedlich spielen und ein charakter auch unterschiedlich gelevelt werden kann, gibt es mE kein Alpha-Player-Problem. Alles erfolgt in Absprache mit der Gruppe...jedenfalls meine Erfahrungen. ;)

    Too Many Bones bekommst du mE nur direkt beim Verlag, über Kickstarter (ist demnächst wieder ein KS geplant) oder auf dem Gebraucht-Flohmarkt.

    Am Anfang dachte ich: Puh, das Spiel ist wirklich teuer. Aber was man mit dem Spiel mitgeliefert bekommt (materialtechnisch wie inhaltlich) ist schon der Hammer. Setzt man es in Relation dazu, so ist der Preis wirklich gerechtfertigt. Das Spielmaterial nutzt sich einfach nicht ab, da alle Karten irgendwie plastifiziert sind und der Rest aus Chips oder Mauspad-Material besteht.


    Zu Dinosaur Island: Das soll es ja bald (=dieses Jahr?!) auf deutsch bei Feuerland geben.

    3 Mal editiert, zuletzt von Braz ()

  • Ernst Juergen Ridder


    'normale' Ladenpreise bekommst du bezüglich Too Many Bones nur bei CTG selbst im Webshop. Alternativ bei einem Besuch auf der SPIEL, wo der Verlag einen Stand hat.


    Vielleicht ist es für dich noch möglich bei jemanden im Cloudspire PM was mitzubestellen.

    Bezüglich Sprachbarriere... bei TMB gibt es keine verdeckten Karten und findige Spieler haben für TMB schon vieles übersetzt. Da bei TMB die Effekte der Würfel immer anhand eines Icons und die Fähigkeiten der Gegner anhand von Schlüsselwörtern definiert sind, sind hier mit wachsender Spielerfahrung ebenso keine Englischkenntnisse mehr nötig. Man muss sich nur merken was X und Y tut.

  • Ernst Juergen Ridder

    Wenn Dir das nicht zu spät wäre: Dinosaur Island wird ab Herbst auf deutsch verfügbar sein, hier der Link zur Vorbestellung bei Feuerland:

    Feuerland Spiele: Dinosaur Island

    Puh, danke für den Hinweis, der mich zugleich ein wenig "erschreckt". Erst vor zwei Tagen habe ich mich doch bei Feuerland registriert und den Link mit dem Vorbestell-Code bekommen. Da kann ich ja nur hoffen, dass sowas kein böses Vorzeichen ist, sondern auch jüngeren Leuten passiert.

    Spielerische Grüße Ernst-Jürgen


    Allzeit-TOP 5: 1. Viticulture - Compl. Coll. Ed., 2. Martians - A Story of Civilization, 3. Scythe, 4. Snowdonia, 5. Prehistory

  • letzten Donnerstag eine Partie Terraforming Mars zu 4t. (nie wieder mit Viel-Denkern = AP behafteten Menschen, auch wenn es eher am Spiel liegt da man ja erstmal die Karten kennen lernen muss.)


    Eine Partie sollte max. 3 Stunden gehen nicht drüber. 2 Sind sogar besser. Puhhh das tat gut.


    Diesmal alle Erweiterungen mit hinein genommen (ja wir hatte Präludium was das Spiel 2 Runden bestimmt verkürzte aber trotzdem nicht half). Ich wurde nur zweiter da mir der grüne Daumen fehlte um noch die Extra Punkte zu machen.


    Ich habe fast den halben Planeten alleine Terraformt mit 6 Ozeanen (danke Grundwasserpumpe!) und genügen Asteroiden um Temperatur und Sauerstoff hoch zu treiben. Ich wollte das Spiel schnell fertig bringen und hatte am Ende noch ca. 12 Punkte TM Punkte Vorsprung. Half alles nichts, da mir eine Auszeichnungen fehlte.


    Eigentlich habe ich immer dagegen gewettert Venus Erweiterung mit hinein zu nehmen aber nach Auszählung der Karten (20~25% glaube) die mit Schwebern und oder Venus zutun haben lohnt es sich schon und max 2 Spieler könnten auf diesen Zug aufspringen damit es noch rentabel ist.


    Wir haben aber die Erdphase raus gelassen weil wir sie vergessen bzw es den Spielfluss stört. Venus wurde bei uns nicht einmal ausgebaut weil einfach die Karten nicht kamen und andere Strategien viel besser waren. Daher kann man mit reinnehmen und durch die Kolonien stört es auch nicht mehr.

    Einmal editiert, zuletzt von Ressless ()

  • ANZEIGE
  • Sloti  

    Spielt ihr Memoarrr so, dass ihr die Diamantenkarten sortiert? Also den 4er Diamant nach unten legt und die kleinen nach oben? Das fördert unter Könnern des Spiels nochmal deutlich die Spannung.

    Wir haben zu viert am Wochenende #Teotihuacan gespielt. Einer kannte es, die anderen beiden (Damen) kannten es noch nicht. Wir spielten mit zufällig verteilten Orten, Technologien und Schlusswertungsplättchen. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass das Einschließen und das Spielen auf Masken schwierig sind. Eine der Schlusswertungen war „Maskenset nochmal werten“. Mitspieler D, der das Spiel gut kennt, versuchte Masken zu sammeln und durch diese Schlusswertung nochmal zu werten. Er hatte 4 Masken vor Eklipse 1 und 5 Masken bei Spielende. Eine seltene Maske schnappte ihm eine Mitspielerin weg.


    Ich habe konservativ gespielt: Technologie für +1 Rohstoff gleich als erster, was 9 Punkte brachte weil alle anderen sich auch noch diese Technologie sicherten. Dann viel Gold und Rohstoffe angehäuft. Goldmine 2x mit 3 starken Arbeitern besucht was 4 Aufstiege und 10 Gold bringt. In Verzierungen und Tempelbau investiert um immer am Ende jeder Eklipse erster oder geteilter erster der Tempelwertung zu sein. Straße der Toten und Einschließen habe ich ignoriert. Das reichte nach gut 2 Stunden locker zum Sieg beim 224-181-164-134. Am Ende hatte ich gerade noch einen Stein, die anderen hatten meist noch über 10 Rohstoffe.


    Ich mag Teotihuacan immer noch. In Sachen Langzeitspielspaß liegt es aber mittlerweile deutlich hinter Blackout: Honkong aus dem gleichen Erscheinungsjahr und erst recht hinter allen Spielen aus meinen Top 14.

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
    Top 15:
    1 Gaia Project — 2 Mombasa — 3 Nippon — 4 Auf den Spuren von MP — 5 Orleans — 6 Tzolkin

    7 Bora Bora. — 8 Lorenzo — 9 Great Western Trail — 10 Trajan — 11 Concordia — 12 Blackout

    13 Das tiefe Land — 14 Newton — 15 Troyes

  • Puh, danke für den Hinweis, der mich zugleich ein wenig "erschreckt". Erst vor zwei Tagen habe ich mich doch bei Feuerland registriert und den Link mit dem Vorbestell-Code bekommen. Da kann ich ja nur hoffen, dass sowas kein böses Vorzeichen ist, sondern auch jüngeren Leuten passiert.

    Erschrecken war nun net meine Absicht, daher kann ich Dir zur Beruhigung mit auf den Weg geben: Sowas passiert mir auch!

  • Am Sonntag die Balkonmöbel aus dem Keller geholt und beim Suchen #CarcassonneDieBurg wieder ausgegraben. Anschließend das gute Wetter genutzt und gleich ein paar Partien auf dem Balkon gespielt - Möbel waren ja auch wieder da. Hat ein wenig gedauert, bis man wieder drinnen war, aber es macht immer noch so viel Spaß wie vor 15 Jahren.

  • In Sachen Langzeitspielspaß liegt es aber mittlerweile deutlich hinter Blackout: Honkong

    Wo ziehst du da den Langzeitspielspaß her? Das würde mich echt interessieren. Ich finde nämlich alle machen da sehr oft das gleiche – innerhalb der Partien und auch partieübergreifend. Mag dann vielleicht auch an meinen Spielgruppen gelegen haben, aber ich habe spätestens nach der Kampagne so gar keine Lust mehr und würde es nicht einmal irgendwo mitspielen wollen.

  • ...und hatte am Ende noch ca. 12 Punkte TM Punkte Vorsprung. Half alles nichts, da mir eine Auszeichnungen fehlte.

    Dann hättest du doch immer noch 7 Punkte Vorsprung gehabt, oder war es anders gemeint?

    Damit war gemeint das ich im Spiel 12 Punkte vorne Lag aber in der Endauswertung es nicht mehr reichte vorne zu sein. Sorry ich sollte echt ausführlicher schreiben x_X

  • Wir kamen nicht im Ansatz in diese Bereiche.

    Ich vermute auch mal, dass ihr in der Regel nicht vier Kartenstapel unter zwei Spielern aufgeteilt habt. Hier könnte neben der Spielerzahl auch die Bedingung für das Spielende wesentlich früher ausgelöst worden sein. #SanktPetersburg

    Spielt ihr Memoarrr so, dass ihr die Diamantenkarten sortiert? Also den 4er Diamantnach unten legt und die kleinen nach oben? Das fördert unter Könnern des Spiels nochmal deutlich die Spannung.

    Nein, wir halten das bisher in unseren zweier Partien nicht für nötig. Die Spannung in den jeweiligen Runden reicht uns für einen Absacker zum Ende des Abends bereits vollends aus und sofern nicht häufiger knappe Partien entstehen, die dann durch Zufall entschieden werden, sehen wir auch keinen Grund das Zufallselement zu entfernen. Bei einer Partie mit mehr Spielern wäre es aber durchaus eine Überlegung. Das kommt dann aber auch auf die Spieler an. #Memoarrr

  • ANZEIGE
  • Spieltihr Memoarrr so, dass ihr die Diamantenkarten sortiert? Also den 4er Diamantnach unten legt und die kleinen nach oben? Das fördert unter Könnern desSpiels nochmal deutlich die Spannung.

    Jein. Es kommt auf das Niveau der Spieler an. Nur wenn die Spieler KEIN erstklassiges Niveau erreichen, führt diese Variante zu mehr Spannung. Wenn aber alle Spieler sich annähernd alle Karten gut merken können, trifft dies nicht mehr zu. Denn dann werden in den letzten Durchgängen fast immer alle Karten aufgedeckt, und dann gewinnt den Durchgang nicht mehr derjenige mit dem besten Wissen, sondern es entscheidet die Sitzordnung, meist durch Zufall. (Denn so genial, dass die Spieler ihre nachfolgenden Spieler gezielt dazu bringen können, gar keine weitere Karte mehr aufdecken zu KÖNNEN, sind selbst erstklassige Spieler meines Erachtens nur sehr selten.)

    #Memoarrr

    André Bronswijk
    Thygra Spiele
    (u. a. für Pegasus Spiele tätig)

  • #TooManyBones

    Dann gab es gestern eine 2`er Partie Too Many Bones. Ich spielte dieses Mal Nugget. Nugget spielt sich ebenfalls recht locker von der Had und macht wirklich auch sehr viel Spaß zu spielen. Was mir an Nugget gut gefällt, sind die die Sonderboni, die sie bei einem Würfelwurf abstauben kann (z.b. durch ihre Eigenschaft "Lucky").....ebenfalls gefällt mir richtig gut ihr Longsword, welches nach Gebaruch nicht "exhausted", sprich "erschöpft" wird....inhaltlich tue ich mir mit der Regel noch schwer, dass das Longswort auch bei Fernangriffen eingesetzt werden kann, aber nun gut..... Nugget spielt sich auf jeden Fall wirklich sehr gut. Ein toller Charakter.....und zusammen mit Tantrum kann da in diesem 2`er Abenteuer eigentlich fast nichts mehr schief gehen *hüstel* ;)

    Too Many Bones ist mit ganz großem Abstand (!) mein meistgespieltes Spiel in meiner Sammlung und eben auch mein Lieblingsspiel. Es ist wirklich beeindruckend, was für ein rundes und stimmungsvolles Spiel Chip Theory Games da gemacht hat. Es ist wirklich so komplett anders als alle anderen Spiele meiner Sammlung. Ich bin jedes Mal erstaunt, was man auf der kleinen 4x4 `Battle Mat` strategisch alles herausholen kann. Das Spiel ist der Hammer.

    Gesetzt den Fall, ich wollte bei Too Many Bones einsteigen, weil mich z.B. dein Enthusiasmus für das Spiel anspricht. Da fällt mir auf, dass Du offenbar gerne mit Charakteren spielst, die nicht im Grundspiel enthalten sind.


    Was müsste man denn für den Anfang haben, um wirklich Spielspaß mit TMB zu haben? Da das nicht gerade billig ist, frage ich lieber mal jemanden, der es wissen sollte.

    Spielerische Grüße Ernst-Jürgen


    Allzeit-TOP 5: 1. Viticulture - Compl. Coll. Ed., 2. Martians - A Story of Civilization, 3. Scythe, 4. Snowdonia, 5. Prehistory

    Einmal editiert, zuletzt von Ernst Juergen Ridder ()

  • Moin


    Ich würde so gern Star Wars Rebellion kennenlernen. Würde auch einen Mitspieler haben, der das sogar inkl. Erweiterung besitzt.

    Aber jedesmal wenn ich drumrum schleiche und danach bettelte, kommt die Antwort:

    Nee, lass uns lieber was fluffiges spielen.;(


    Manche Spieler sind auch strange drauf!


    Der Gernspieler

  • Hallo,

    ich denke, mit Too Many Bones: Undertow und den hochwertigen Health-Chips bist du erst mal gut aufgestellt. Vielleicht noch einen weiteren Gearloc und...

    ... fertig die Laube.

    Den Rest kannst du ja bei Gefallen nachordern.

  • Gesetzt den Fall, ich wollte bei Too Many Bones einsteigen, weil mich z.B. dein Enthusiasmus für das Spiel anspricht. Da fällt mir auf, dass Du offenbar gerne mit Charakteren spielst, die nicht im Grundspiel enthalten sind.


    Was müsste man denn für den Anfang haben, um wirklich Spielspaß mit TMB zu haben? Da das nicht gerade billig ist, frage ich lieber mal jemanden, der es wissen sollte.

    Also mit dem Grundspiel hat man definitiv sehr lange Spaß.

    Ich habe das Spiel halt wirklich schon eine Weile und somit ist der Reiz, mal wieder einen neuen Charakter auszuprobieren wirklich sehr groß.

    Im Grundspiel sind aber völlig unterschieddliche Charaktere:

    • Tantrum, die Kampfmaschine, der möglichst viel Schaden austeilt und seine Wut kontrollieren muss, um diese optimal einsetzen zu können
    • Boomer: Die Bombenexpertin, welche ein Freund von mir noch immer seit Oktober spielt. Keine Ahnung, ob der eine Abhandlung über Boomer schreiben möchte, weil er sie schon so lange spielt, aber sie scheint ihm Spaß zu machen. Ich finde Boomer auch interessant, da sie während der Schlacht Bomben basteln kann und diese dann einsetzen kann
    • Picket: Der klassische Tank -> Stellt sich mit all seinen Schilden mitten in die Schlacht, um all den Schaden von der Gruppe abzuhalten, und selbst danach noch austeilen zu können.
    • Patches: Der Heiler der Gruppe, der aber neben der Heilung noch seine Knochensäge als Angriffswaffe besitzt.

    Diese 4 Charaktere sind im Grundspiel und mit diesen kann man wirklich für eine lange Zeit Spaß haben. Ob man sich Undertow + 2 Zusatzcharaktere zulegt oder eben die Grundbox ist schlussendlich Geschmackssache. Für die Grundbox gibt es halt schon fan-basierte Übersetzungen, welche bei Undertow noch nicht vorhanden sind.....von daher würde ich erst einmal zur Grundbox greifen.

    Das Spiel ist schon extrem gut und macht v.a. Spaß, wenn man es in einer konstanten Gruppe spielt...aber es geht natürlich auch solo mit einem Charakter, oder, was auch viele machen, dass man selbst mit 2 Charakteren in das Abenteuer startet.

    2 Mal editiert, zuletzt von Braz ()

  • Ich gebe mir mal selbst den Namen "Der späte hhamburger". Mal wieder hinke ich dem Mob hinterher und habe mit einem Jahr Verspätung #GanzSchoenClever kennengelernt. Ich gebe zu, dass ich mich lange gedrückt habe. Warum? Hmm, ich denke, dass ich kein verzahntes Würfelspiel brauchte und auch dachte ich, dass ich dafür niemanden zum Zocken hätte. Naja, gestern Abend gab es eine Runde mit der Herzdame und zwei Nachbarn, die sich das Spiel gekauft haben und ganz dringend auf den Tisch bringen wollten. Gesagt getan. Ich persönlich finde den Mechanismus interessant und gelungen. Wie bei vielen Roll´n´Write-Spielen möchte man gleich noch mal ran, weil man Dinge besser lösen möchte. Das ist ein gutes Zeichen. Doch was mir nachträglich am Besten an dem Spiel gefallen hat ist der Umstand, dass mir meine Herzdame am Frühstückstisch verraten hat, dass sie sich das Spiel heute kaufen möchte! :cheer:

    Ein klein wenig finde ich die Downtime zu viel, wenn man es mit zB. #NochMal vergleicht. Aber das ist Klagen auf hohem Niveau.

    Vielspieler im Körper eines Gelegenheitsspielers

    Einmal editiert, zuletzt von hhamburger ()

  • Dann ist das nicht der/die richtige Spieler/in für dich. Ich habe einfach irgendwann "solche" Spielertypen aufgegeben.


    Rebellion würde ich echt gerne öfters Spielen aber es kostet Kraft, Hirnschmalz und Zeit. Und ein bisschen von Star Wars sollte man kennen.

    Ich glaube das ist so ein Samstags-Spiel für mich am Nachmittag oder eben ich könnte mit jemanden mich ran trainieren.




    Gestern eine Runde #GaiaProject , war sehr schön wenn ich auch ein paar Fehler gemacht habe. 2 Neulinge und jemand der es schon konnte und immer wieder Schussligkeitsfehler macht (das macht aber fast nix bis auf das Bauen und die Machtaktionen, da es ja meist solo nebenher ist).


    Ich hatte Xenos gespielt und mich schon gut an die Grünen Planeten (Endwertung) und einen weiter außen gestellt (Satelliten Endwertung). Ich baute früh Technologie für Entfernung aus damit ich auf Reichweite 2 kam für grüne PLaneten. Später baute ich diese auf max aus und schnappte mir dann noch bei QICs Leiste die Technologie für 5 SP pro Kolonieplättchen.


    Am Ende kam ich dann auf 131 Punkte (mein bestes Ergebnis bis her) aber ich weiß das es Leute gibt die viel viel mehr machen.


    Und mit 3 Stunden ging es auch flott vorrann.

  • ANZEIGE