22.04.-28.04.2019

  • Neben 6 Solopartien Gaia Project in den letzten Tagen habe ich nur noch gespielt:


    #PakuPaku zu Viert. Sehr spaßiges, schnelles Hektikwürfelspiel für zwischendurch. Es zieht seinen Reiz aus „zum Glück hat es einen anderen erwischt und nicht mich“. Gefällt mir richtig gut.


    Dann haben wir in anderer Runde zu viert #DastiefeLand von Feuerland gespielt. Für alle die Erstpartie. Die Regeln hatte ich drauf und waren in ca. 20 Minuten erklärt.

    Mitspielerin A, die durch uns kürzlich zum Spielen kam und meine Frau probierten es mit Massen von Schafen. Dabei war interessant, dass A sich auf „natürliche“ Schafhaltung mit großen Weiden konzentrierte wogegen meine Frau eher auf Gebäude und Anlagen setzte, die viele Schafe halten konnten. „Pfui! Massentierhaltung!“ bekam sie deshalb von uns zu hören. Spieler C, ein erfahrener Euro- und AT-Spieler, versuchte es mit Geld. Er erwarb früh die Bank und hatte ein Gebäude, das ihm bessere Preise auf den Schafmarkt verschaffte. Dazu noch einen Hilfsknecht bei der „Schafe kaufen/verkaufen“ Aktion und er bekam immer 5 statt 3 Taler je Schaf. Das läpperte sich enorm. Da er immer wieder Schafe verkaufte war seine Herde maximal 6 Tiere groß. Die Damen am Tisch kamen auf knapp 20 Tiere!


    Ich versuchte es mit einer ausgeklügelten Gebäude- und Anlagenstrategie. Zwei Flutgebäude für die Schlusswertung und Anlagen, die ebenfalls Punkte für die Schlusswertung brachten, gepaart mit einer moderaten Schafzucht machten zwar Spaß, waren aber ein Flopp. Nach gut 2 Stunden hieß es 106-100-98-65 (C-A-Frau-ich).


    Den Deichbau-Mechanismus fanden alle klasse. Damit entsteht eine enorme Dynamik am Tisch und man ist hin- und hergerissen ob und wie viel man am Deich bauen soll. Das ist wirklich super ausgeklügelt. Im Gegensatz zu vielen Kickstarter-Gurken und redaktionell schwach betreuten Spielen (Railroad Revolution) merkt man diesem Spiel an, dass unglaublich viel Wert auf ein ausbalanciertes Spieldesign gelegt wurde. Die Wertigkeiten und der Nutzen der Aktionen und Gebäude passen super, alles greift ineinander und sorgt für ein packendes, sehr atmosphärisches Spielgefühl. Bei uns entschied die Cleverness von C über den Sieg. Er baute gerade so viel am Deich mit, dass er im letzten Durchgang Startspieler wurde. Damit konnte er 3 Schafe am Markt verkaufen und die anderen beiden nur jeweils 2 (der Platz auf dem Markt ist begrenzt). Da C 5 Taler je Schaf bekam und meine Frau und A nur jeweils 3, waren gerade diese Verkaufserlöse am Markt entscheidend für Sieg und Platz. Der Deich brach, hielt und brach bei den 3 Hochwasserphasen und am Ende hielt er natürlich auch nicht. Meiner Frau und A wurden ein paar Schafe fortgespühlt, was ebenfalls wichtig für den Ausgang war. Ich schützte mich mit einem Schlussgebäude mit welchem ich 5 Deichbruchmarker abwerfen konnte - half aber bekanntermaßen auch nichts...


    Fazit: Das tiefe Land hat meine hohen Erwartungen übertroffen. Eine derart tolle semikooperative, grandios balancierte Mechanik habe ich noch nicht gespielt. Bin begeistert und fiebere weiteren Partien entgegen.

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
    Top 15:
    1 Gaia Project — 2 Mombasa — 3 Nippon — 4 Auf den Spuren von MP — 5 Orleans — 6 Tzolkin

    7 Bora Bora. — 8 Lorenzo — 9 Great Western Trail — 10 Trajan — 11 Concordia — 12 Blackout

    13 Das tiefe Land — 14 Newton — 15 Troyes

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  • Dann haben wir in anderer Runde zu viert #DastiefeLand von Feuerland gespielt. ...


    Ich versuchte es mit einer ausgeklügelten Gebäude- und Anlagenstrategie. Zwei Flutgebäude für die Schlusswertung ...

    Ich möchte anmerken, dass jeder Spieler nur ein Flutgebäude erwerben darf.

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    Einmal editiert, zuletzt von Veda Ssu ()

  • Dann gab es noch eine Partie #Flügelschlag


    Trotz "super Start" und Sprüchen "hast eh schon gewonnen" meiner Frau musste ich mich am Ende geschlagen geben.

    Fällt das nicht unter den Tatbestand "Emotionale Erpressung"? :/

    Macht meine Frau auch oft so, bei eigentlich allen Spielen, und das Ergebnis ist meist dann auch so, dass sie trotzdem gewinnt.

    Mir käme es überhaupt nicht in den Sinn, nur weil ein Mitspieler einen besseren Start hat, mir den Spaß damit zu verderben zu glauben, ich hätte sowieso schon verloren. Mir ist zwar gewinnen nicht wichtig, aber so pessimistisch, schon von Anfang an nicht an meine Chance zu glauben, bin ich denn doch nicht.

    Spielerische Grüße Ernst-Jürgen


    Allzeit-TOP 5: 1. Viticulture - Compl. Coll. Ed., 2. Martians - A Story of Civilization, 3. Scythe, 4. Snowdonia, 5. Prehistory

  • Dann haben wir in anderer Runde zu viert #DastiefeLand von Feuerland gespielt. ...


    Ich versuchte es mit einer ausgeklügelten Gebäude- und Anlagenstrategie. Zwei Flutgebäude für die Schlusswertung ...

    Ich möchte anmerken, dass jeder Spieler nur ein Flutgebäude erwerben darf.

    Danke für den Hinweis. Das haben wir auch gemerkt als wir nach dem Spiel nochmal in der Anleitung geschmökert haben. Um so schlimmer das ich mit 2 Flutgebäuden so versagt habeX/

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  • Für die Zeit um Ostern und ein paar freien Tagen danach hatte ich Spirit Island eingeplant und für mich persönlich auch all das gehalten, was es versprochen hat. Auf das Spiel selber und seinen Ablauf muss ich hier denke ich nicht mehr eingehen, da es die meisten sicher kennen.

    Für mich erinnert es nach einigen Partien vom eigenen Empfinden und Spielwillen her an meinen Einstieg in die analoge Spielwelt mit dem Herr der Ringe LCG, das ich immer noch für das beste Kartenspiel halte.

    Eben aus dem Grund, weil ich nach jeder verlorenen Partie nochmal will und nochmal...

    Spirit Island ist da genau so süchtig machend, wie das vorher genannte LCG.

    Das hat in letzter Zeit einfach kein gewöhnliches Eurogame (Newton, Santa Maria) geschafft, da dort eher nach einer Partie auf das "Geschaffte" geschaut wird und man erstmal mit dem Spielerlebnis zufrieden ist. Bei Spirit Island dagegen möchte ich sofort Revanche!

    Ich muss zugeben, dass ich bisher nicht besonders erfolgreich bin, habe nur mit den niederkomplexen Geistern gespielt und auch nur mit Blitzschlag, Fluss und Schatten einen Sieg auf der einfachsten Stufe erringen können. Anderwo habe ich ja schon geschrieben, dass ich mir mit Lebenskraft der Erde die Zähne an dem ersten Level ausbeiße, obwohl ich schon jede erdenkliche Strategie versucht habe.

    Letztendlich ist es aber egal. Das Spiel macht solch einen gigantischen Spaß und der Content ist einfach der Wahnsinn. Ob ich mich am Ende wirklich auf allen Schwierigkeitsstufen messen will, oder gegen die einzelnen Völker spiele, sei dahingestellt.

    Mir geht es vor allem darum, alle Geister auszuprobieren und ihre Stärken und Schwächen herauszufinden.


    Dieses Konzept ist dem in Street Masters ähnlich. Auch hier gibt es eine Vielzahl an Charakteren, die es zu entdecken gilt und ihre Kartendecks kennenzulernen. Für mich macht genau das den Reiz des Spiels aus, wie eben auch in Spirit Island.


    Dabei spielen sich die einzelnen Charaktere auch wirklich komplett anders:

    Der Blitzschlag beispielweise zerstört effektiv, während der Schatten sehr viel Furcht erzeugt. Interessant ist auch das Konzept von Lebenskraft der Erde, die indirekt mit der Bewegung bzw. Präsenz von Dahan zerstören kann und sehr gut im verteidigen von Gebieten ist. Noch mehr Wert auf Bewegung innerhalb des Boards setzt der Fluss.

    Man muss mit jedem Geist wieder umdenken und ist gezwungen, taktisch anders vorzugehen. Großartig!


    Neben den 9 spielbaren Geistern wird die Variabilität noch durch die 4 verschiedenen Inselpläne erhöht.

    Diese verändern den Spielablauf wiederum, da die Geister bekanntlich alle auf anderen Gebieten starten und diese Startgebiete auf den einzelnen Plänen immer anders angeordnet sind.

    Zudem zieht man jedesmal neue (einer Vielzahl an) Karten, die das Deck verbessern und somit wieder ganz neue Taktiken im Verbund mit den Grundfähigkeitskarten erlauben und gerade bei den starken Fähigkeitskarten gibt es da noch soviel zu entdecken, da diese eher selten ins Deck gewählt werden.


    Der Knobelfaktor, welche Karten ich wo einsetzte und welche Gebiete ich damit beeinflusse, beschütze, oder von Invasoren "säubere," ist sehr interessant und verlangt einem immer wieder genaue Planung ab.

    Die Invasoren nutzen Fehler gnadenlos aus, wobei das Spiel jedoch niemals unfair wird!

    Bei Spirit Island habe ich momentan das Gefühl, dass ich eigentlich gar kein weiteres Spiel bräuchte und noch über Wochen und Monate Spielspaßpotential vorhanden ist, auch wenn ich genau weiß, dass die Neugier auf etwas neues bald wieder lockt.

    Spirit Island wird auf jeden Fall in meiner Sammlung bleiben.

    Auch wenn es irgendwann von anderen Spielen verdrängt werden sollte, wird es immer wieder mal auf den Tisch kommen :)


    #SpiritIsland

    Meine derzeitigen Lieblingsspiele:

    1. Bora Bora

    2. Die Tavernen vom tiefen Thal

    3. Adventure Games: Das Verlies

    4. Blackout Hong

    5. Spirit Island


    Top 5 Euro's: 1. Founders of Gloomhaven 2. Teotihuacán 3. Nusfjord 4. Newton 5. Santa Maria

    Top 5 Thematic : 1. Herr der Ringe LCG 2. Spirit Island 3. Arkham Horror LCG

    geplant für 2. Quartal '19: Carpe Diem, Flügelschlag, Archipelago

    3 Mal editiert, zuletzt von cold25 ()

  • Weiter oben hatte ich schon mal berichtet, dass ich unter den Nicht-Kinderspielen im Monat April ausschließlich #Lisboa gespielt habe. Mittlerweile kam noch ein Tabletopia-Kennenlernspiel von #OnMars dazu (gemischte Eindrücke: nach dem ersten Spielen positiv, aber nach etwas Nachdenken bin ich nicht mehr 100% überzeugt, dass das gut genug für den saftigen Preis ist).


    Außerdem gab es ein Erlebnis, das ich beim Erklären noch nie hatte. #SpiritIsland meiner Frau erklärt. Nach einer Viertelstunde kam ein: "Das klingt alles total blöd, das möchte ich nicht spielen." Hmm. Wir sind beide keine großen Coop-Freunde, aber sowas?! Einen eigenen Thread mit dem Thema "Totale Ablehnung eines Spiels schon während der Erklärung?!" möchte ich dafür nicht extra starten, aber hier im "wöchentlichen Laberthread" kann man ruhig mal fragen: Habt ihr sowas schon mal erlebt?

  • Einen eigenen Thread mit dem Thema "Totale Ablehnung eines Spiels schon während der Erklärung?!" möchte ich dafür nicht extra starten, aber hier im "wöchentlichen Laberthread" kann man ruhig mal fragen: Habt ihr sowas schon mal erlebt?

    Nö, in dieser Form nicht. Es kommt schon mal vor, dass ich bei der Erklärung starke Zweifel bekomme, ob mir das Spiel wirklich gefallen wird, aber eine Chance kriegt es dann doch, vor allem, wenn sich schon jemand die Mühe gemacht hat, es zu erklären. Ich habe es auch erst einmal erlebt, dass ein Spiel (teilweise) abgebrochen wurde, als eine Mitspielerin nämlich mitten in einer "Rise to Nobility"-Partie gelangweilt aufgab. ;)

    Ansonsten halten alle zumindest eine Partie lang durch bei uns...

    Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.
    Die Bibel: Johannes 3,16

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  • Weiter oben hatte ich schon mal berichtet, dass ich unter den Nicht-Kinderspielen im Monat April ausschließlich #Lisboa gespielt habe. Mittlerweile kam noch ein Tabletopia-Kennenlernspiel von #OnMars dazu (gemischte Eindrücke: nach dem ersten Spielen positiv, aber nach etwas Nachdenken bin ich nicht mehr 100% überzeugt, dass das gut genug für den saftigen Preis ist).


    Außerdem gab es ein Erlebnis, das ich beim Erklären noch nie hatte. #SpiritIsland meiner Frau erklärt. Nach einer Viertelstunde kam ein: "Das klingt alles total blöd, das möchte ich nicht spielen." Hmm. Wir sind beide keine großen Coop-Freunde, aber sowas?! Einen eigenen Thread mit dem Thema "Totale Ablehnung eines Spiels schon während der Erklärung?!" möchte ich dafür nicht extra starten, aber hier im "wöchentlichen Laberthread" kann man ruhig mal fragen: Habt ihr sowas schon mal erlebt?

    Ja, das hatte ich schon mal als ich #Aquasphere erklärt hatte. Meine Frau und ein Pärchen waren dabei. Die beiden spielen Kingsburg, Broom Service und St. Petersburg. Hätte also passen können...

    Als ich zu der „Bot programmieren Aktion“ kam stiegen die beiden aus und verlangten was einfacheres. Hatte schon gedacht dass diese Aktion ein Flaschenhals sein könnte. Für mich ist diese Aktion bei Aquasphere eine typische Aktion, welche die Kenner- von den Expertenspielern trennt.

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
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    7 Bora Bora. — 8 Lorenzo — 9 Great Western Trail — 10 Trajan — 11 Concordia — 12 Blackout

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  • Hallo MetalPirate ,


    ja, ist uns bereits zweimal passiert. Der erste Fall war #Yedo. Da haben wir uns die die verschiedenen Karten angesehen, die Regel gelesen und fanden einige Beispiele, die uns total unbalanciert vorkamen. Zudem ist @canis kein Freund von Blockiermechanismen. Also haben wir es sofort wieder verkauft.


    Das zweite war #TalesoftheNorthwind oder #NoggintheNog. Der Spielplan ist sehr hüsch und das Spiel schien auch nur ein etwas ungewöhnliches Workerplacement zu sein. Nach dem Aufbau und dem Lesen der Regel stellten wir aber fest, daß das Spiel sehr viele Ressourcen mit jeweils anderer Behandlung(7) und eine Flut von weiteren Spielmechamismen hatte. Wir konnten uns nicht vorstellen, das jemanden in einer Zeit erklären zu können, ohne die Aufmerksamskeitspanne zu überfordern.


    Ansonsten spielen wir jedes Spiel gnadenlos bis zum bitteren Ende. Wenn es gar keinen Spaß macht, bekommt es keine zweite Chance.


    Ciao

    Nora


  • Hallo zusammen,


    wir haben gespielt:


    1. #SantaMaria zu dritt -- zweimal in verschiedenen Besetzungen. Zur Zeit gibt es bei uns wohl wieder eine Erkältungswelle. Gewonnen hat in beiden Fällen derjenige, der einerseits auf Schiffe (mit Kolonisten) und damit auch auf die Mehrheiten auf der Kolonistenleiste gesetzt hat. Es war aber in beiden Fällen knapp gegen eine Spielerin, die sich auf den Ausbau des Tableaus, Punkte für die Leute in vollständigen Zeilen/Spalten, zusammenhängende gleiche Gebiete und Verbindung der Leute mit dem Rathaus (die aktuellen Siegbedingungen über die Bischöfe) gestürzt hat. Es waren 6 Punkte Unterschied. Durch Einbeziehung der Plättchen mit Umtauschfunktion (1 Edelstein gegen drei Siegpunkte) wäre noch mehr drin gewesen -- aber man kann ja nicht alles machen, was man möchte.


    Natürlich kann man nicht gänzlich auf Schiffe verzichten, aber es sieht doch so aus, als gäbe es verschiedenen Möglichkeiten, zu gewinnen. Die Punkte lagen zwischen 62 und 86 Punkten in beiden Spielen. 7,8/10.


    2. #Village zu viert -- einmal. Wir haben es endlich geschafft, dieses Spiel aus dem jahre 2012 wieder hervorzuholen. Es ist immer noch ein gutes Spiel. Man merkt aber auch, welche Entwicklung die Spielerfinder (die Brandts) gemacht haben. Bei Village stehen die einzelnen Gebiete noch relativ unverbunden nebeneinander, was bei #RajasoftheGanges nicht mehr der Fall ist.


    Bei #Village hatten alle noch im Kopf: Verreisen bringt nichts, man muß seine Ochsen,Pferde,Wägen,Getreide,.. auf dem Markt verhöckern, um zu gewinnen. Das stimmt so nicht ganz. Wenn nur zwei Leute auf Reisen gehen und jeder mit einem Schritt pro Runde zufrieden ist, kann es sehr lukrativ sein. Eine Spielerin hat Reisen mit dem Aufenthalt in der Kriche und ein bißchen Markt gemischt. Da sie sich auch noch viele Plätze im Friedhof der Berühmtheiten sichern konnte, war der Sieg ungefährdet. Die Siegpunkte lagen so zwischen 55 und 80 Punkten. 7,5/10.


    Ciao

    Nora

  • Bei #Village hatten alle noch im Kopf: Verreisen bringt nichts, man muß seine Ochsen,Pferde,Wägen,Getreide,.. auf dem Markt verhöckern, um zu gewinnen. Das stimmt so nicht ganz.

    Kann ich bestätigen. Ich habe schon mehrere Spiele mit einem Reisefokus gewonnen. Wenn sich alle auf den Markt stürzen, ist das nicht unintereressant. Schön, dass Village noch gespielt wird, müssen wir auch mal wieder machen.

    Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.
    Die Bibel: Johannes 3,16

  • Bei #Village hatten alle noch im Kopf: Verreisen bringt nichts, man muß seine Ochsen,Pferde,Wägen,Getreide,.. auf dem Markt verhöckern, um zu gewinnen. Das stimmt so nicht ganz.

    Kann ich bestätigen. Ich habe schon mehrere Spiele mit einem Reisefokus gewonnen. Wenn sich alle auf den Markt stürzen, ist das nicht unintereressant. Schön, dass Village noch gespielt wird, müssen wir auch mal wieder machen.

    Und ich kann nur wiederholen, mit #VillagePort

    Ist dieser Mangel völlig aufgehoben und es ist ein um eine Klasse besseres Spiel! Macht mir so enorm Spaß .

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  • MetalPirate

    Ja hatte ich bei #LouisXIV. Damals war der Schritt von Carcassonne und Alhambra zu einem Expertenspiel aber einfach zu groß (trotz Puerto Rico :/). Würde mir jetzt nicht mehr passieren, aber es reizt mich derzeit überhaupt nicht.

    Ach ja? Definier mir "normal"!

  • Nachdem mein letzter Spielebericht aus dem Februar datiert, muss ich wohl mal wieder einiges Nachholen. Also einfach mal nachschauen was ich laut BGG gespielt habe und was sich dazu noch in meinem Oberstübchen findet.


    #ArkhamHorror #BurgleBros #MeepleCircus #ChroniclesOfCrime #TimeStories #LordsofWaterdeep #RaceForTheGalaxy #EndeavorAgeOfSail #DiceHospital #TwilightImperium4


    Februar, 2 Hälfte


    Arkham Horror 2nd Edition

    Nachdem die dritte Edition ja sehr mäßige Kritiken bekommt, habe ich mich gefreut, endlich mal wieder die Second Edition auf den Tisch zu kriegen. Gespielt haben wir mit Basisspiel + Dunwhich, der große Alte war Tsathoggua (im folgenden T genannt). An unser Ermittlerteam kann ich mich nicht mehr erinnern, ich selbst hatte Jenny Barnes genommen (wir wählen immer aus 5-6 zufälligen Ermittlern aus). Es lief eigentlich recht gut an, wir konnten recht zügig die ersten Siegel anbringen und so einige besonders gefährliche Orte versiegeln. Es sah nach einem recht lockeren Sieg aus, bis ein Dimensionsriss eins unserer Siegel vernichtete. Dadurch wurde es wieder knapp. Ich entschied mich, meine Gesundheit zu riskieren, um jemanden zu aus einer giftige Wolke in der nähe von Dunwhich zu retten. (erhalte 1 I nvalidität und 1 Verbündeten). Keine gute Entscheidung, wie sich herausstellte. Der Verbündete war Duke, der Hund (eher mäßig nützlich), dafür war die Invalidität umso problematischer. Ich durfte nie mehr als zwei Hinweismarker haben, somit konnte ich beim Versiegeln nicht mehr helfen. Dank eines Älteren Zeichens konnten wir T trotzdem wieder in tiefen Schlaf wiegen. Leider empfinde ich T als eher langweiligen Großen Alten, da eher sämtliche Locations bis auf die Shops und Healing Locations sperrt. Trotzdem eine schöne Partie mit vielen spannenden und lustigen Momenten.


    Burgle Bros.

    Zu viert Burgle Bros, Einbruch in die 3-stöckige Standardbank aus der Anleitung. Und eigentliche die Schicksalspartie für das Spiel. Es war nämlich eigentlich bereits auf der Trennungsliste. Also, ein letztes Mal prüfen, ob es wirklich weg kann. Und.... es kann nicht. Die Partie hat Riesenspass gemacht. Diesmal mit einer neuen Strategie: anstatt uns erst gemeinsam auf eine Etage zu konzentrieren haben wir uns ziemlich früh auf alle 3 Etagen verteilt, damit wir die Wachleute besser unter Kontrolle haben (es bewegt ich ja immer nur der Wachmann auf der Etage des aktiven Spielers). Das klappte auch ziemlich gut, obwohl wir einen ziemlich unpraktischen Aufbau unserer Bank hatten. Dann jedoch der Knackpunkt: auf Etage 2 fand ich im Tresor die Goldbarren. Normalerweise findet man auf jeder Etage ein Beuteteil, die Goldbarren kommen aber im Doppelpack. Und beide müssen von verschiedenen Spielern abtransportiert werden. Da ich alleine auf Etage 2 war, mussten wir komplett umdisponieren und einen der anderen Ganoven, die sich schon auf Etage 3 befanden wieder zurück holen. Es wurde nochmal knapp, aber am Ende konnten wir mit der Beute entkommen.


    Meeple Circus

    Meeple Circus ebenfalls zu viert, Ich war ziemlich skeptisch, da ich Geschicklichkeitsspiele normalerweise nicht anrühre. Aber egal, die offizielle App mit passender Zirkusmusik rausgeholt und los gehts. Überraschenderweise gelang es mir ganz gut, punkteträchtige Aufführungen zusammen zustellen, so dass ich am Ende sogar als Sieger dastand. Für ein Geschicklichkeitsspiel gefiel es mir wirklich recht gut.


    Chronicles of Crime

    Zu zweit mit meiner Frau Chronicles of Crime, gespielt wurde der Fall Devil's Kitchen (den deutschen Namen finde ich gerade nicht). Insgesamt ein recht schöner Fall den wir am Ende auch fast vollständig lösen konnten. Trotz allem komme ich ein wenig zu dem Schluss, dass die Krimi-Spiele doch nicht so meins sind, während ich die Escape Room-Spiele liebe.


    März, erste Hälfte


    T.I.M.E Stories – Santo Tomas de Aquino & Bruderschaft der Küste

    Endlich seit über einem Jahr mal wieder TIME Stories. Santo Tomas hatten wir extra aufbewahrt, da es ja die Vorgeschichte zur Bruderschaft sein sollte. Diese war auch schon seit der SPIEL im Schrank, aber es hat bis zum Februar gedauert, um die TIME Stories Gruppe zusammen zu kriegen. Viel kann man eh nicht sagen, um nicht zu spoilern, also zum Fazit. Santo Tomas sollte eine Demo-Abenteuer sein, dass gleichzeitig als Vorgeschichte zu Bruderschaft der Küste dienen soll. Ja, es ist eine Vorgeschichte, wirklich brauchen tut man sie aber nicht. Ganz nett, um wieder rein zukommen, aber mehr nicht. Dann weiter zur Bruderschaft, dass sich als sehr umfangreiches Abenteuer herausstellte. Und uns leider nur wenig begeistern konnte. Am Ende des Abends waren wir natürlich nicht durchgekommen, aber die Lust aufs Weiterspielen war überschaubar.


    Lords of Waterdeep

    Ein weiterer kurzer Spieleabend zu dritt, Start mit Lords of Waterdeep mit einem Erstspieler. Nun ist LoW natürlich nicht so furchtbar komplex, und so wurde es ein enges Rennen. Es flogen ziemlich viele Mandatory Quests umher, leider hatte ich die Ehre 3 dieser undankbaren Aufgaben erfüllen zu müssen. Es wurde trotzdem noch recht knapp, aber am Ende blieb mir nur Platz 3. Gewonnen hat übrigens der Erstspieler.


    Race for the Galaxy

    Anschließend noch eine schnelle Runde RftG, dass einfach immer schnell zu spielen ist und Spaß macht. Ich bekam eine halbwegs gute Produktions /Verkaufen-Strategien zusammen, und konnte am Ende den Sieg einheimsen.


    Endeavor – Segelschiffära

    Nachdem von diesem Spiel ja nur so geschwärmt wurde bin ich auch schwach geworden und somit die Erstpartie zu zweit zum Austesten. Insgesamt kann ich nur sagen: großartiges Spiel, auch zu zweit schon richtig gut.


    Dice Hospital

    Da die Spieleschmiede-Version auch angekommen war, ebenfalls die Kennenlern-Partie Dice Hospital. Hier war die Begeisterung etwas gedämpfter. Der Patientenwürfelmechanismus funktioniert ganz gut, und das Einstellen von Spezialisten und Ausbauen des Krankenhauses war auch schön. Trotzdem packte uns das Hospital-Fieber nicht so ganz. Ein großes Manko: die Auswahl der Krankenwagen war völlig spannungsarm, zumindest im 2 Spieler-Spiel. Da 1er und 6er immer neu gewürfelt werden gab es in den Krankenwagen nur 2er, 3er und 4erc- und damit ähnelten sich die Krankenwagen doch sehr – es wirkte recht unwichtig, welchen Patienten man nimmt, da die Unterschiede zwischen den Krankenwagen meist gering waren. Der zweite Knackpunkt: die Spezialisten und Krankenhausräume sind ebenfalls recht langweilig und uninspiriert. Es gibt hauptsächlich 3 – 4 Effekte, und diese meist doppelt und dann noch mal für jede der unterschiedlichen Würfelfarben. Da hätte ich mir deutlich mehr Kreativität gewünscht.


    Twilight Imperium, 4th Edition

    Endlich war es soweit, TI4 in deutsch, die volle 6er-Runde. Treffen um 5, damit wir genug Zeit zum Erklären und Spielen haben. Ende war dann so gegen 2 Uhr nachts. Minus Essenspause und Erklärung ne ganz akzeptable Spielzeit von um die 6 Stunden, glaube ich. Leider war die Spielerunde nicht so erfüllend, wie ich gehofft hatte. Aber von Anfang an: Angetreten um die Galaxis zu beherrschen waren die Winnu, die Sol-Föderation, das L1Z1X Mindnet, das Naalu Kollektiv (ich), die Sardakk N'orr und die Mentak-Koalition. In den ersten Runden die klassische Ausbreitung, dann das erste Ausrufungszeichen durch mich. Ob es ein gute Entscheidung war oder nicht, konnte ich durch ein geschicktes Manöver mit einer kleinen Flotte einen Einfall in das Mecatol Rex-System noch vor den Winnu vornehmen. Ich hatte die nötigen 6 Einfluss parat und konnte den alten Regierungssitz wiederbeleben. Spieltechnisch wollte ich hauptsächlich den Siegpunkt ergattern und hatte nicht erwartet, Mecatol lange halten zu können. Auf der Meta-Ebene wollte ich das Politik-System möglichst früh aktivieren, da ich davon ein großer Fan bin. Überraschenderweise konnte ich MR dennoch recht lange halten, einige Siegpunkte über die Imperiumskarte sammeln und meine Stellung sogar noch befestigen. Leider vernachlässigte ich in Konsequenz meine Ausbreitung und Sicherung meiner Grenzen, so dass ich sowohl flottentechnisch als auch beim Erfüllen von Public Objectives ein wenig ins Hintertreffen geriert. Zudem hatte ich 2 sehr aggressive Nachbarn, nämlich die Sardakk N'oor und das Mindnet – die sich dann auch noch verbündeten. Hier ärgerte ich mich sehr über einen der Mitspieler – die Sardakk N'orr spielten gefühlt nicht auf Sieg (am Ende hatte der Spieler zwar eine gewaltige Flotte, aber nur 2 oder 3 Siegpunkte). Das Bündnis mit dem Mindnet (die beiden Spieler mit den mächtigsten Flotten) führte dazu, das der Mindnet-Spieler, der zum Zeitpunkt des Bündnis bereits führend war, relativ sorglos agieren konnte. Ich will ehrlich sein: es fühlte sich ein wenig nach King Making an. Auch der Sol-Spieler spielte recht passiv oder furchtsam gegenüber dem Mindnet-Spieler, war jedoch siegpunkttechnisch gut dabei. Eine mutiger Angriff hätte ihm zum Sieg verhelfen können, aber er traute sich nicht so recht. Am Ende konnte der Mindnet-Spieler nicht gestoppt werden und schwang sich zum Herrscher über die Galaxis auf.

    Jetzt das Fazit: TI4 ist bereits wieder verkauft, und das, obwohl ich das Spiel genial finde. Die Änderungen gegenüber TI3 halte ich für großartig. Warum ist es dann weg? Weil das Spiel einfach nicht mehr in unsere Spielegruppen passt. Wir haben zu wenig Mitspieler, die Spaß an so einem Spiel haben. Schade, aber so ist es halt.


    Da die Finger mittlerweile taub vom Tippen sind, höre ich hier erst mal auf. Der Rest vom März und der April dann später oder morgen.

  • #OnMars dazu (gemischte Eindrücke: nach dem ersten Spielen positiv, aber nach etwas Nachdenken bin ich nicht mehr 100% überzeugt, dass das gut genug für den saftigen Preis ist).

    Kannst du es in Worte kleiden, welche finsteren Gedanken dir den Pledge versalzen? Oder ists eher so ne Art kalter Schauer der noch zugeordnet werden muss?*


    * ala Variantenbaukasten : zu kalt angezogen, aufziehende Grippe, Durchzug, Giftspinne unterm Kopfkissen... ;)

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  • Bei #Village hatten alle noch im Kopf: Verreisen bringt nichts, man muß seine Ochsen,Pferde,Wägen,Getreide,.. auf dem Markt verhöckern, um zu gewinnen. Das stimmt so nicht ganz.

    Kann ich bestätigen. Ich habe schon mehrere Spiele mit einem Reisefokus gewonnen. Wenn sich alle auf den Markt stürzen, ist das nicht unintereressant. Schön, dass Village noch gespielt wird, müssen wir auch mal wieder machen.

    Wem Reisen liegt, kann man die Village-Port-Erweiterung nur wärmstens empfehlen.

    Spielerische Grüße Ernst-Jürgen


    Allzeit-TOP 5: 1. Viticulture - Compl. Coll. Ed., 2. Martians - A Story of Civilization, 3. Scythe, 4. Snowdonia, 5. Prehistory

  • T.I.M.E Stories – Santo Tomas de Aquino & Bruderschaft der Küste

    Endlich seit über einem Jahr mal wieder TIME Stories. Santo Tomas hatten wir extra aufbewahrt, da es ja die Vorgeschichte zur Bruderschaft sein sollte. Diese war auch schon seit der SPIEL im Schrank, aber es hat bis zum Februar gedauert, um die TIME Stories Gruppe zusammen zu kriegen. Viel kann man eh nicht sagen, um nicht zu spoilern, also zum Fazit. Santo Tomas sollte eine Demo-Abenteuer sein, dass gleichzeitig als Vorgeschichte zu Bruderschaft der Küste dienen soll. Ja, es ist eine Vorgeschichte, wirklich brauchen tut man sie aber nicht. Ganz nett, um wieder rein zukommen, aber mehr nicht. Dann weiter zur Bruderschaft, dass sich als sehr umfangreiches Abenteuer herausstellte. Und uns leider nur wenig begeistern konnte. Am Ende des Abends waren wir natürlich nicht durchgekommen, aber die Lust aufs Weiterspielen war überschaubar.

    Echt jetzt =O? Nach unsere letzten negativen Erfahrung mit dem Marcy-Fall (das Zombie Thema war echt nicht so unseres) habe ich mir extra die #BruderschaftDerKüste zugelegt. Wenn auch dieser Fall nicht einschlägt, wird es Zeit, sich vom kompletten Spiel zu trennen...;(

  • Außerdem gab es ein Erlebnis, das ich beim Erklären noch nie hatte. #SpiritIsland meiner Frau erklärt. Nach einer Viertelstunde kam ein: "Das klingt alles total blöd, das möchte ich nicht spielen." Hmm. Wir sind beide keine großen Coop-Freunde, aber sowas?! Einen eigenen Thread mit dem Thema "Totale Ablehnung eines Spiels schon während der Erklärung?!" möchte ich dafür nicht extra starten, aber hier im "wöchentlichen Laberthread" kann man ruhig mal fragen: Habt ihr sowas schon mal erlebt?

    Kann doch passieren. Versuch mir nochmal einer Vinhos zu erklären😄 Geschmackssache, Tagesform aller Beteiligten, andere gute Spiele in Reichweite. Was soll's, man muss sich ja nicht quälen.

    "So viele Spiele... wann hast Du denn damit angefangen?" - "Wann hast Du damit aufgehört?"

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  • Wir sind beide keine großen Coop-Freunde, aber sowas?! Einen eigenen Thread mit dem Thema "Totale Ablehnung eines Spiels schon während der Erklärung?!" möchte ich dafür nicht extra starten, aber hier im "wöchentlichen Laberthread" kann man ruhig mal fragen: Habt ihr sowas schon mal erlebt?

    Hallo MetalPirate,


    ich selbst habe schon Spiele wieder verkauft auf die ich total Bock hatte, weil ich nach dem Lesen der Regeln überhaupt keine Lust mehr hatte, es auszuprobieren (Monster Lands und Vengeance fallen mir ein) - zählt das auch dazu?

    Ansonsten ist mir noch keiner „weggelaufen“ - kann mich zumindest nicht erinnern.


    Viele Grüße,

    Andreas.

  • Weiter oben hatte ich schon mal berichtet, dass ich unter den Nicht-Kinderspielen im Monat April ausschließlich #Lisboa gespielt habe. Mittlerweile kam noch ein Tabletopia-Kennenlernspiel von #OnMars dazu (gemischte Eindrücke: nach dem ersten Spielen positiv, aber nach etwas Nachdenken bin ich nicht mehr 100% überzeugt, dass das gut genug für den saftigen Preis ist).


    Außerdem gab es ein Erlebnis, das ich beim Erklären noch nie hatte. #SpiritIsland meiner Frau erklärt. Nach einer Viertelstunde kam ein: "Das klingt alles total blöd, das möchte ich nicht spielen." Hmm. Wir sind beide keine großen Coop-Freunde, aber sowas?! Einen eigenen Thread mit dem Thema "Totale Ablehnung eines Spiels schon während der Erklärung?!" möchte ich dafür nicht extra starten, aber hier im "wöchentlichen Laberthread" kann man ruhig mal fragen: Habt ihr sowas schon mal erlebt?

    Oh ja! Häufig.

    Da muss man dann hart bleiben.

    Richtig abfeiern tue ich mich aber, wenn die holde Frau hinterher sagt:"Toll, nochmal!"


    Kommt selten vor, aber lohnt sich umso mehr.



    Der Gernspieler

  • Habe früher durchaus die ein oder andere Partie Civilisation gezockt, insofern kein Neuland. Allerdings ist die letzte schon einige Jahre her, hast du Tips für ein vernünftiges Volk - oder welches eher nicht? Wir sind glaube ich zu zwölft...

    Die Völker haben alle ihre Chancen, auf Minoa und die Kelten kann man aber verzichten. Die Kelten sind aber bei 12 Spielern wahrscheinlich nicht dabei. Wichtig ist sich mit seinen Nachbarn auf faire Grenzen zu einigen. Dann hat man sich auch vernünftig entwickeln - das ist das primäre Ziel.

    Dem Jäger läuft ab und an mal ein 14´Ender vor die Flinte, bei uns war es ein 14´Stünder mit #MegaCilivilization . Statt zwölf waren es letztendlich doch nur 10 Mitspieler, aber reicht ja auch für ein "großes Gebrabbel". Damit wurde auch nur auf den beiden mittleren Boards gespielt,

    Regeltechnisch stellt es prinzipiell keine großartige Hürde dar, man folgt einem logischen Ablauf: Bevölerung vermehren, Städte bauen, Handelskarten ziehen und Waren handeln, Katastrophen abhandeln, Zivilisationskarten kaufen, Bevölkerungslimits prüfen, und wieder von vorn. Das soweit als grober Überblick.

    Für mich kann ich als Fazit nach 14 Stunden ziehen: Nie wieder solche Megaspiele! Egal ob z.B. #VirginQueen oder dies hier, alle haben ein Downtimeproblem und befördern nicht den Spielspass über die Zeit. Ich investiere diese lieber in 2 intensivere Runden 18XX oder sonstiges anspruchsvolleres als anderen die Luft wegzuatmen und 30 oder mehr Minuten pro Turn beim "spielen" zuzusehen.


    Wenn einem, so wie mir passiert, im ersten Drittel 5 dicke Katastrophen ereilen und man mit 1, max. 3, Städten übrigbleibt, dann auch mehrmals beim A.S.T. hängenbleibt, weiß man das die restlichen 8-10 Stunden auch Klopapier bügeln könnte. Wenn du nur 1-3 Handelskarten bekommst, brauchst du zum handeln auch gar nicht erst antreten (3 Karten tauschen ist Pflicht), auch wenn etwas mehr sind nächste Runde - du hast für die anderen schlicht nichts anzubieten. Also kaufst du mangels Masse wieder mal keine Karten, die anderen freuen sich über anwachsende Kartenboni und enteilen immer weiter. Es gibt auch keinen nennenswerten Aufholmechanismus, bist du hinten, bleibst du es auch. Die reichen werden als Ausgleich immer reicher :rolleyes:.


    Was ebenfalls etwas "frustrierend" sein KANN, ist der stete Wechsel von Runde zu Runde des aufbauens und dann wieder wg. Katastrophen einiges weggebügelt zu bekommen. Ja, zeitlich werden mehrere Jahrhunderte/-tausende gespielt, aber vom Erlebnis her fängt man öfter wieder von vorn an.

    Auch das handeln könnte für zurückhaltendere Persönlichkeiten zum Problem werden. Wer die Zeit (wir hatten 10min vereinbart) nicht offensiv und eher lautstark nutzt, kriegt vermutlich keine guten Deals. Man muss sich akustisch in den Vordergrund schieben und hoffen, das um einen rum die richtigen Handelspartner stehen. Zudem ist es hilfreich, mit einem Ohr die andere hälfte (bei 10 oder mehr Leuten eine echte Herausforderung) zu "belauschen" um beim eigenen Stichwort (bsw. "suche Glas") sofort Präsenz zu zeigen. Trotz meiner durchaus vorhandenen und auf etlichen Flohmärkten gestärkte Krämerseele, war mir das zu unübersichtlich/zu laut und letztlich auch anstrengend. Hier kann man seine Katatstrophen wegtauschen, aber eben auch bekommen. Und das ist der eigentliche und primäre Kern des gesamten Spiels: Katastrophenmanagement!


    Beim handeln ist i.ü. immer besser, sich nicht auf die teuersten Waren wie Gold oder Elfenbein zu konzentrieren. Lieber die obere Mitte anvisieren im Bereich der 5´er oder 6´Karten, hier existieren meist mehr Karten in der Runde und die Chance auf mehr Karten einer Sorte steigt und damit auch deren Wert. Gewonnen hat übrigens der Minoer mit 147 Punkten, gefolgt vom Perser bei 143. Mit viel Mühe und etwas Glück (oder Pech bei den 2 anderen) konnte ich mich noch mit den Ägyptern auf den 8 Platz "vorschieben". Versteht mich nicht falsch, nicht das Spiel an sich ist schlecht, es bietet MIR aber nicht genug um über die Zeit zu tragen. Zudem können die o.a. Schwächen derb vorkommen und durchaus für Frustration sorgen

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

  • Torlok

    Schade dass es Dir nicht gefallen hat.


    Bei den Katastrophen kann man natürlich ins Klo greifen, insbesondere wenn man gleich mehrere nicht handelbare zieht. Manchmal macht es dann sogar Sinn noch ein paar harmlose dazuzutauschen und dann zu hoffen dass die heftigen rausgezogen werden. Dann ist es wichtig bei der Abhandlung der Katastrophen immer im Hinterkopf zu haben welche einen noch ereilen werden. Manchmal kann man die anstehenden damit ganz gut entschärfen.


    Aufholmechanismen gibt es schon: man kann ja bei einigen Katastrophen Schäden an Mitspieler zuweisen, man muss nicht immer mit jedem Handeln und man kann auch auf dem Plan gegen einen Leader vorgehen. Das alles klappt natürlich nur bedingt wenn einer alleine zurückhängt.


    Ich habe natürlich auch schon Mitspieler erlebt denen es nicht gefallen hat. Gründe waren die hektischen Handelsphasen, die immer ungerechten Katastrophen und das Gefühl nicht mehr gewinnen zu können.


    War die Runde denn eher aggresiv (viele Gebietsstreitigkeiten) oder eher gemäßigt? Ich tippe ja eher auf gemäßigt wenn der Minoer gewinnen konnte.

    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

    ______________________________
    I'm old enough to know what's wise
    and young enough not to choose it

    3 Mal editiert, zuletzt von Herbert ()

  • Bei Advanced Civilization & Co sollte man seinen unbedingten Siegeswillen erst mal beiseite stellen und mit der Einstellung ran gehen, sein kleines Völkchen hegen und pflegen zu wollen und zu sehen, wie es wächst und was für eine Geschichte sich auf dem Spielplan entwickelt. Das allein kann schon spannend genug sein.


    Katastrophen-Management und Tauschrunden (die auf 5 Minuten begrenzt sein sollten) sind Erfahrungssache, wie Herbert ja schon angedeutet hatte, und müssen erst mal gelernt werden.


    Auch sollte man Konflikten aus dem Weg gehen, solange und soweit das möglich ist.


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Hättest Du nicht den Vergleich zu #VirginQueen gezogen, hättest Du auch von mir einen 'Daumen hoch' erhalten.

    Was für ein SuperDuperOutstanding Spiel, nur eben nicht meins :D

    Aufholmechanismen gibt es schon: man kann ja bei einigen Katastrophen Schäden an Mitspieler zuweisen, man muss nicht immer mit jedem Handeln und man kann auch auf dem Plan gegen einen Leader vorgehen.

    Die wirken aber nur marginal, eine dauerhafte Wirkung entfalten sie eher nicht. Ja, muss nicht mit dem führenden handeln, wenn er allerdings der ist, der die mir benötigten Waren geben kann ist es dir auch egal.

    War die Runde denn eher aggresiv (viele Gebietsstreitigkeiten) oder eher gemäßigt? I

    Wir waren eher die "Diplomacyrunde", getreu dem Motto: This is not a Wargame! Der Minoer hatte schon seine Streitigkeiten mit dem Griechen auszufechten, auch der Hatti setzte den ein oder anderen Nadelstich. Ich hatte mit dem Nubier einen dauerhaften Frieden, ansonsten auch bis auf gelegentliche "Grenzkorrekturen" bei den anderen nichts was das Wörtchen "Krieg" rechtfertigen würde.

    Bei Advanced Civilization & Co sollte man seinen unbedingten Siegeswillen erst mal beiseite stellen und mit der Einstellung ran gehen, sein kleines Völkchen hegen und pflegen zu wollen und zu sehen, wie es wächst und was für eine Geschichte sich auf dem Spielplan entwickelt. Das allein kann schon spannend genug sein.

    Volle Zustimmung und auch genau so versucht umzusetzen. Das Völkchen hegen und pflegen ist hier aber ein erstmal ab und dann wieder aufbauen in den mit seinen Nachbarn vereinbarten Gebiet. Das ganze erinnert so ein bißchen an einen Lungenflügel - ausatmen, Katastrophen kommen - einatmen, man baut das eben verlorene wieder auf. An Spielen mit zivilisatorischem Thema habe ICH an anderen mehr Freude, sind ja auch nur meine Eindrücke und die sind eben konträr zu euren. Zumindest habe ich es mal probiert und mich durchgekämpft! ;)

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

  • #Pandemie

    So habe nun das erste Mal Pandemie gespielt. Mein Ersteindruck, naja. Es macht schon etwas Spaß, aber es wird definitiv nicht eines meiner Lieblingsspiele werden. Kann mir aber vorstellen es als Einstieg für einen Spieleabend oder als Absacker.


    #TooManyBones

    Hab nun alle Gearlocs getestet.

    Und meine erste Kampagne begonnen und auch schon wieder beendet, da ich verloren habe :lachwein:. Werde aber definitv am Wochenende meine nächste Kampagne starten. Bin noch am überlegen welche Gearlocs ich wählen soll.

    Das Spiel ist für mich eines der besten Spiele die ich in der Sammlung habe.

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