Der durchschnittliche "Unbekannte": Zigaretten

  • Rauchst Du? 176

    1. Ja! (15) 9%
    2. Ich rauche gelegentlich (11) 6%
    3. Ich bin ehemaliger Raucher (37) 21%
    4. Ich habe noch nie geraucht (103) 59%
    5. Ich rauche eher Pfeife/Shisha/Zigarre (10) 6%

    Zeit, mal mit Vorurteilen aufzuräumen! Mich interessiert mal, wer der durchschnittliche Unknowns-User ist. Wenn euch die Fragen zu persönlich sind (auch wenn sie anonym beantwortet werden), braucht ihr ja nicht teilnehmen, aber je mehr, desto genauer ist das Bild hinterher.


    Disclaimer: Dahinter steht natürlich eher Spaß als irgendeine verlässliche oder gebräuchliche Aussage.

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  • Ausnahmsweise beziehe ich hier mal Stellung zu einer deiner "sinnfreien" Umfragen:


    Als ehemaliger Raucher mit über 40 Jahren "Erfahrung" auf diesem Gebiet, kann ich allen Rauchern nur empfehlen - hört auf! Nach meinem gesundheitlichem Zwischenfall letztes Jahr bescheinigen mir meine mich betreuenden Ärzte (u.a. Kardiologe), das ich hier und heute keine Weisheiten mehr von mir geben könnte wenn ich weiter geraucht hätte! Die regenarativen Kräfte des menschlichen Körpers sind schon frappierend, es lohnt also in jedem Fall und Alter.

    Ich bin jetzt keiner dieser ehemaligen Raucher, die ihre ehemaligen "Leidensgenossen" mit aller Macht bekehren wollen, sondern nur jemand der einen Appell an euch richtet - geht mal in euch und versucht das Laster aufzugeben. Es kann dein Leben entscheidend verändern/verlängern/verbessern...


    So, das soll es auch schon gewesen sein, quasi Erfahrungen aus erster Hand...

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

  • Vorneweg - beim abschließenden Probelesen klingt es leicht grantig -- ist es aber nicht: also bitte im Kopf mit entspannter Stimme hören:



    Mal ne gute Zigarre oder Pfeife... lass ich mir nicht versauern.

    Wie alles "Gute" sind so belohnende Momente im Lastersektor durchaus das Salz in der Suppe.



    Dass man als "Ehemaliger" da heikler ist, liegt in der Natur der Sache.

    Und das Rauchen ist gerade ganz oben auf der gesellschaftlichen Abschussliste.


    Die Saufereien haben gerade noch Freigang. Bin gespannt, wann wieder die ersten nach einer Prohibition schreien.

    Und die Übergewichtigen! Vergesst mir nicht auf die Übergewichtigen! Was die uns alle kosten!

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  • Beruflich habe ich mit einigen COPD-Betroffenen zu tun.

    Das ist beängstigend. Noch beängstigender ist, dass so viele Kollegen rauchen, die das auch jeden Tag sehen.

    Sind wir beruflich Brüder?

    Als Reha- und Medizintechniker im Aussendienst bin ich da sowas von bei dir!




    Der Gernspieler

    (Nichtraucher durch Handauflegen. Kein Witz ,von 3 Schachteln/ Tag auf 0)

  • Sind wir beruflich Brüder?

    Als Reha- und Medizintechniker im Aussendienst bin ich da sowas von bei dir!

    Nicht ganz. Ich bin in der Altenpflege. Begleite Betroffene also über den Tag, inklusive Orthopnoe-Anfälle.

    In meiner Ausbildung waren gefühlt 90% Raucher. Bei nahezu jeder Krankheit im Lehrbuch war Rauchen in der Liste der Risikofaktoren.

    Die Sucht muss schon sehr stark sein, dass man das alles ignorieren kann und so viel Geld liegen lässt.

    Viele Raucher die ich kenne, haben mehrfach versucht aufzuhören.

  • Ja, das Schlimmste an der Entwöhnung sind die Rituale. Morgens nach dem Kaffee, nach dem Essen, nach dem ...........ups oder einfach so.

    Allein der Gedanke nicht rauchen zu dürfen brachte mich schon an den Rand des Wahnsinns.

    In Ostfriesland gab es einen Typen, der war Baggerfahrer und hatte die Gabe einem das Rauchen via Handauflegen abzugewöhnen. Ich war total skeptisch und habe mich im Bekanntenkreis darüber lustig gemacht bin aber trotzdem mit meiner Frau dort hin.

    Ergebnis: Seit 1996 bin ich rauchfrei ( allerdings auch nicht mehr schlank wie eine Tanne) und es geht mir gut.

    Der Gedanke nach dem Frühstück rauchen zu wollen war da, aber auch sofort wieder weg. Ich könnte das nun nicht beschreiben aber ich als geborener Skeptiker war restlos überzeugt und habe das weiterempfohlen. Selbst meine KK sprach mich über Umwege darauf an.

    Rückblickend muss ich sagen, dass das die beste Entscheidung meines Lebens war.

    Unser Haus ist abbezahlt ( mit unter 50 schon) , fahren mehrmals pro Jahr in Urlaub und aufs Geld muss ich beim Hobby auch nicht gucken.

    Ich kann nicht unbedingt sagen, ob das alles daran lag, aber schon die finanzielle Seite muss man schon beachten.

    Ich danach aber auch nie so militant, und bin Rauchern nicht aus dem Weg gegangen. Es hat mich schlicht einfach nicht mehr interessiert aber auch nicht gestört.



    Der Gernspieler

  • Disclaimer: Dahinter steht natürlich eher Spaß als irgendeine verlässliche oder gebräuchliche Aussage.

    Hübscher Spaß

    Ausnahmsweise beziehe ich hier mal Stellung zu einer deiner "sinnfreien" Umfragen:


    Als ehemaliger Raucher mit über 40 Jahren "Erfahrung" auf diesem Gebiet, kann ich allen Rauchern nur empfehlen - hört auf!

    Mit 27 Jahren Erfahrung auf dem Gebiet und etlichen erfolglosen Versuchen aufzuhören (inkl. Handauflegen, was bei mir nur dazu führte, dass ich mir im Auto gleich die nächste Kippe ansteckte und 150€ ärmer war), bin ich dank dieses Spaßes von Mafti und des Appells von Torlok nochmal in mich gegangen, ob ich es nicht doch noch mal versuche ... na wenn er nach 40 Jahren ...


    Von 30 Zigaretten täglich noch zu Beginn letzter Woche, auf drei Tage 10 Zigaretten täglich (Zigaretten wegschmeißen konnte ich nicht und was da ist, führt in Versuchung) und seit gestern Null Komma Null. Nikotinpflaster sei Dank muss ich ehrlicherweise dazu sagen, aber funktioniert. Selbst in Gegenwart von Rauchern.


    Bei diversen Sachen denke ich nochmal dran (nach dem Essen, nach dem Einkaufen usw.) aber es ist aushaltbar und ich bin guter Dinge, dass ich es jetzt endlich schaffe. Das Verlangen wird weniger und ich kann jetzt schon freier durchatmen. Ich mag eure Späße :) Danke Mafti und Torlok, Danke Pikmin für die seelische Unterstützung


    Drückt mir alle die Daumen, dass ich es auch endgültig schaffe :thumbup:

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  • Bin stolz auf dich :)

    Will jemand nachziehen? Hab noch ganz viel Stolz zu vergeben.

    Persönlich noch nie eine Zigarette geraucht, aber durch Zuckersucht kann ich mir vorstellen, dass es heftig schwierig sein muss.

    ~•~ broke with expensive taste ~•~

  • Drücke auch die Daumen, aber ein paar Tage mehr sollten es schon sein zum Gratulieren.😊


    Ich selbst habe auf Genussraucher reduziert. Rauche Tage oder Wochen gar nicht, dann mal wieder ein paar Tage ein bis zwei Zigarillos. Geht und macht Freude. Null wäre natürlich gesünder...

  • Bandida

    Ich wünsche dir viel Erfolg, Durchhaltevermögen, was auch immer du brauchst!!!

    Was auch für die Übergangszeit helfen kann, neben Nikotinpflastern, ist eine E-Zigarette (so ein Dampfteil mit Akku und separatem Tank für Liquids).

    Damit kannst du den Nikotingehalt schrittweise reduzieren und bist schon mal die ganzen Verbrennungsrückstände los. Zudem hast du weiterhin das „Rauchgefühl“ und was in der Hand. Ein nicht zu vernachlässigen Faktor. Bei mir war es von heute auf morgen aufgrund 💔...geht aber alles.

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

  • Also, ich rauche jetzt seit 36 Jahren (War damals Proband an einem Klinik-Test für Nikotin-Kaugummis) nicht mehr aber die Lust auf eine Zigarette, besonders stark z.b. nach dem Essen, ist geblieben. Denke, ich könnte jederzeit rückfällig werden aber es gibt nur eine Zigarette, die ich nicht rauchen darf, die nächste.

    „Was in der Hand haben“ ist auch geblieben, ständig spielen die Finger mit etwas und bei Brettspielen gibt es immer was, das man in die Hand nehmen kann.

    Grüße

  • Ich bin seit fast 8 Jahren von den Kippen weg. Vorher hatte ich 20 Jahre geraucht (etwa eine Schachtel am Tag). Aufzuhören gehörte definitiv zu den besseren Entscheidungen in meinem Leben.

    Damals habe ich von jetzt auf gleich aufgehört und eigentlich hat es auch ganz gut geklappt. Ich habe nichts durch Süßigkeiten o.ä. kompensiert. Aber leider habe ich trotzdem 10kg zugenommen. Wie ich rausgefunden habe, verändert das Rauchen den Stoffwechsel und daher nimmt man automatisch zu, wenn man nicht mehr raucht, aber die Essgewohnheiten beibehält.


    Eigentlich würde ich gerne zu den Leuten gehören, die ab und zu mal eine Zigarette rauchen, aber ich habe die Sorge, dass ich dann wieder richtig einsteige. Daher gehe ich dieses Risiko nicht ein und lasse es komplett.

  • Ich rauch nur an bestimmtem Ort, damit komme ich im Sommer, wenn ich öfter dort bin, auf ~1 Packung JavanseJongens im Monat.


    Zuvor an den üblichen Rauchritual Orten, jedoch nie in geschlossenen Räumen: Warten auf den Bus / die Bahn, Pause bei der Arbeit, zwischen den Vorlesungen.. das ging weg.


    Aber ich will es derzeit auch gar nicht ganz sein lassen.

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  • Genau meine Meinung, Exhibitchee


    Manche hören von heute auf Morgen komplett auf, manche reduzieren Richtung 0 - ich gehöre zu letzterer Gruppe. Meine Erfahrung: Erstmal immer mehr einschränken, bei mir war das tagsüber: Morgen nicht mehr geraucht, dann nicht mehr in der Firma. Dann nicht mehr vorm Abendessen. Das tut jeweils immer ein paar Tage weg, geht aber - man muss hier einfach die Gewohnheit besiegen, das ist aus meiner Sicht das Entscheidende.


    Am Ende bleibt der Abend zum Rauchen, den hab ich dann mengenmäßig (wenn zuhause) auf 1, oder außer Haus auf auch mal ein bissl mehr reduziert, wobei auch nicht jeden Tag - vielleicht zwei Tage die Woche, teilweise auch wochenlang gar nicht (z.B. von Urlaub zu Urlaub). Somit komme ich ebenfalls auf ca. eine Packung pro Monat, vllt mal zwei. Sicher nicht gesund, aber wie Exhibitchee schon sagte - es ist halt auch einfach Genuss, wenn es in Maßen stattfindet.


    JEtzt würde mich noch interessieren, an welchen Ort Exhibitchee denn nun raucht :)

    Einmal editiert, zuletzt von mavman ()

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