[2019] Crystal Palace von Carsten Lauber, Feuerland Spiele

  • Auf dem SpieleWahnsinn 2019 in Herne hatte ich die Möglichkeit, den finalen Prototyp von Crystal Palace als Handmuster erneut kennenzulernen. Eine Wiederbegegnung, denn mein Erstkontakt mit dem Spiel fand schon vor drei Jahren auf der gleichen Veranstaltung statt. Damals hieß der frühe Prototyp von Carsten Lauber noch London 1851. Das Thema war die erste Weltausstellung. Allerdings habe ich das Spiel eher in einem alternativen Steampunk-Universum angesiedelt gesehen. Denn schon damals konnten wir recht merkwürdige Erfindungen finanzieren und bauen lassen. Wer meinen damaligen Ersteindruck nachlesen will, muss allerdings im Internet-Cache von TricTrac Deutschland suchen. Mein Leserartikel zu den Neuheiten des Spielewahnsinn 2016 ist längst offline - wie auch die TricTrac Deutschland Webseite mitsamt Cheffe Guido.


    Drei Jahre später nun ein neues Lebenszeichen. Aus London 1851 wurde Crystal Palace. Schlicht, um nicht mit den unzähligen 18xx-Eisenbahnspielen verwechselt zu werden. Es geht weiter um die Weltausstellung in London. Der mehrteilige Spielplan wirkt nun aber aufgeräumter und weniger düster, wenn ich mich recht erinnere. Zurück zum Thema. Wir sind als teilnehmende Nation inmitten der Vorbereitungen auf die "Great Exhibition of the Works of Industry of All Nations". Nur haben wir noch so gar nichts zu präsentieren und sind mit nur sehr bescheidenden Geldmitteln ausgestattet. Und unsere Arbeitskräfte wollen ebenso wie anzuwerbende Persönlichkeiten entlohnt werden. Wer dann, am Ende von fünf Runden im Jahr 1851 angekommen, die meisten Siegpunkte vorweisen kann, dessen Nation gewinnt. Bis dahin sollen gut 90 bis 150 Minuten vergangen sein.


    Zwar können bis zu fünf Spieler antreten, aber Carsten Lauber empfiehlt für eine Erstpartie eher maximal vier Spieler. Ansonsten könnte es zu konfrontativ und auch langatmig werden, wenn wir noch mitten dabei sind, die ganzen Spielmechanismen zu erkunden, noch nicht so recht wissen, was wir hier überhaupt machen und uns schon maximal gegenseitig behindern. Denn lieb und nett ging es auch vor mehr als 170 Jahren nicht zu. Schließlich sind wir konkurrierende Nationen und die Aktionsmöglichkeiten wie auch potenzielle Erfindungen und unterstützende Persönlichkeiten sind begrenzt - wie unsere Geldmittel. Geldmittel, die wir durch gutes Spiel vermehren können oder durch Kredite aufstocken. Wer viel vorhat, der muss eben viel investieren. Auch wenn Kredite erst einmal Siegpunkte kostet. Die holen wir später wieder rein. Soweit der Plan.


    Da jede Nation eine Besonderheit auf ihrer persönlichen Ablage hat und diese Ablagen zudem doppelseitig und unterschiedlich sind, haben wir mit dieser ersten Wahl eine Art Leitlinie an die Hand bekommen, auf was wir uns in unserer Partie konzentrieren, aber zumindest nicht komplett missachten, sollten. Wer Bonussiegpunkte für mehr Arbeiter bekommt, sollte eben irgendwann sehen, diese Bonuspunkte auch einzustreichen. Somit haben wir schon mal ein erstes Zwischenziel. Es gibt aber noch so viel mehr und im Erstkontakt kann man sich aufgrund der vielen Möglichkeiten fast verloren fühlen. Dabei spielt sich Crystal Palace vom Grundregelwerk recht gradlinig. Zumal die sechs Phasen einer Spielrunde auch auf der persönlichen Ablage aufgedruckt sind. So konnten wir uns nach der Erklärung daran gut entlang hangeln.


    In der ersten Phase planen und bezahlen wir unsere Arbeiten in Form von sechsseitigen Würfeln in Spielerfarbe. Marco Polo lässt angenehm grüßen. Allerdings würfeln wir nicht, sondern bestimmen selbst, welche Augenzahlen diese Arbeiter zeigen sollen. Also vier Mal die 6 eingestellt und gut ist? Blöd nur, dass wir unsere Arbeiter direkt bezahlen müssen und wer will schon direkt 24 Geld ausgeben? Geplant wird verdeckt und zeitgleich hinter einem Sichtschirm. So stellt sich die Frage, ob eine 5 oder doch 4 ausreichen wird. Aber eine 6 sollte zur Sicherheit schon dabei sein. Und schon hat man eben in Summe 15 Geld verbraten und in eine ungewisse Zukunft investiert. Ob sich diese Ausgaben auszahlen werden, dass wird sich noch zeigen.


    Wer das meiste Geld ausgibt, der wird Startspieler. Und Startspieler zu sein, das ist gut, weil damit kann man als Erster eine Aktion besetzen. Im Zweifelsfall mit einer 6, weil dann ist man garantiert auch der erste Spieler, der diese Aktion ausführen darf. Nur eventuell haben die Mitspieler ganz andere Pläne und diese frühe 6 wäre an dieser Stelle verschwendet? Das alles sind Überlegungen, die man in dieser ersten Phase anstellt. So sitzt man hinter seinem Sichtschirm. Dreht seine Arbeiterwürfel und beäugt die Mitspieler und versucht diese einzuschätzen.


    Wer das wenigste Geld ausgibt, der bekommt als Belohnung eine Zeitung. Auch das ist gut, denn Zeitungen sind Universalzahlungsmittel und können gegen Geld, Zahnräder, Siegpunkte und Glühbirnen eingetauscht werden und das zu einem festen Wechselkurs. Mit Zeitungen ist man also flexibel und Flexibilität zahlt sich aus, wenn Plan A und B und auch C dank der vielen lieben Mitspieler nicht mehr funktionieren wollen. Deshalb wird für die Erstpartie auch nicht die maximale Mitspielerzahl empfohlen.


    Hier muss ich mit meiner ersten Kritik ansetzen. Da nur der Startspieler bestimmt wird und die Spielreihenfolge der Sitzreihenfolge folgt, ist der Spieler, der direkt links vom neuen Startspieler sitzt ohne eigenes Zutun bevorteilt. Zumindest fühlte es sich so an. Und wer zufällig rechts neben dem Mitspieler sitzt, der Geld nur so rauskloppt und das Runde um Runde, der fühlt sich eventuell benachteiligt und wünscht sich, einen anderen Sitzplatz gewählt zu haben. Hier würde mir eine Spielreihenfolge nach dem für Arbeiter investierten Geld besser gefallen. Einfach per Pappaufsteller realisiert. Da sich das Crystal Palace sowieso an Experten richtet und kein Familienspiel sein will, sollte diese Zielgruppe damit zurechtkommen. Eventuell ist es ja sogar eine Profivariante, die längst so eingeplant ist?


    In der zweiten Phase setzen wir nun unsere Arbeiter auf freie Einsetzfelder ein. Die sind auf acht Spielbretter thematisch aufgeteilt: Patent Office, Reform Club, London Times, Port of London, Waterloo Station, British Museum, Bank of England und Westminster. Anfangs hat jeder dazu vier Arbeiter, im Spielverlauf kann man aber zwei weitere Arbeiter anwerben oder auch bis zum Spielende festsetzen. Mit diesen Arbeitern in Würfelform beanspruchen wir allerdings nur die Absicht einer Aktion. Ob wir die auch ausführen können, wissen wir nur begrenzt. Je höher die Augenzahl zeigt, desto eher können wir in der folgenden Phase 3 eine der dort verfügbaren Aktionen wählen. Wer zu wenige Augenzahlen vorweisen kann, nicht auf den Würfelvorrat der Mitspieler schaut und deren Pläne falsch interpretiert, kann dabei auch leer ausgehen. Einige Felder brauchen zudem eine vorgegebene Mindestaugenzahl, andere Felder geben direkt einen Bonus in Form von Zeitungen oder Helfer oder kosten Geld.


    Hier gilt es, Prioritäten zu setzen. Eigentlich möchte man so viel mehr machen, hat aber nur eine begrenzte Zahl von Arbeiter und diese zeigen auch nur eine begrenzte Anzahl an Augen auf dem Würfel. Da einige Einsetzbereiche mehr Felder als eigentliche Aktionsmöglichkeiten zeigen, weiß man schon vorab, wo es starke Konkurrenz geben werden kann und wo man sicher eine Aktion, wenn auch nicht zwingend die Wunschaktion, abbekommen kann. Aber eventuell interessiert auch der Bonus in Form eines Helfers mehr als die eigentliche Aktion. Weil diese Helfer - keine Ahnung, wie die wirklich heißen, es sind kleine Holzpöppel - ermöglichen es, die individuellen Bonussiegpunkte jeder Nation zu aktivieren, oder auch den Schwarzmarkt zu besuchen.


    Der Schwarzmarkt ist ein eigenes Spielbrett. Dort kann man sich gegen Geld einkaufen und bekommt mehr Geld oder auch Zahnräder und Glühbirnen. Allerdings nicht sofort, sondern erst in der allerletzten Phase eine Spielrunde. Bis dahin kann der Schwarzmarkt aber auch gesprengt werden, wenn zu viele Spieler dort unterwegs sein wollen und alle gehen leer aus. Somit zockt man auf dem Schwarzmarkt um potenzielle Gewinne, darf diesen aber nicht überreizen. Oder macht eben genau das, weil es einem kurzfristig etwas nützt und zudem die Gier der Mitspieler ausbremsen kann. Diese Konfrontationsaspekt muss man in Eurogames mögen. Mir gefällt der. Zumal man selbst entscheidet, ob man das Schwarzmarktrisiko eingeht und gut abschätzen kann, wann es dort zur Zerschlagung kommt.


    In der dritten Phase handeln wir die Einsetzfelder-Spielbretter 1 bis 8 der Reihe nach ab. Wer dort den höchsten Arbeiterwürfel eingesetzt hat, darf zuerst eine der Aktionen wählen. Wer zu niedrig oder bei Augenzahlgleichstand zu spät eingesetzt hat, der geht hingegen leer aus. So können wir uns - ganz grob beschrieben - neue Patente besorgen, die wir später in funktionierende Erfindungen realisieren und dadurch Siegpunkte und Spielvorteile bekommen. Wir besorgen uns Zahnräder und Glühbirnen, die wir für Erfindungen und für das Anwerben von prominenten Persönlichkeiten benötigen. Können ebensolche Persönlichkeiten anwerben. Verbessern unser Ansehen und verändern damit den Unterhalt, den die von uns angeworbenen Persönlichkeiten jede Spielrunde neu verlangen. Oder wir erhöhen unser Einkommen, da wir ständig neue Geldmittel brauchen. Und vieles mehr, denn die Möglichkeiten sind vielfältig.


    Die ganzen Begleittexte auf den Karten der Erfindungen und der historischen Persönlichkeiten sind hingegen einfach grandios - ich sag nur "Spaßbremse". Zwar für die reine Spielmechanik völlig unnötig, aber genau diese kleinen feinhumorigen Details lassen für mich gute Spiele besonders werden.


    In der vierten Phase bezahlen wir schließlich den angesprochenen Unterhalt für die von uns angeworbene Persönlichkeiten, um dann in der fünften Phase aus den erworbenen Patenten funktionierende Erfindungen zu bauen. Hier unterscheiden sich dann auch Persönlichkeiten von Erfindungen. Denn Persönlichkeiten wollen direkt bei der Anwerbung mit Zahnrädern und Glühbirnen entlohnt werden, während wir Patente auch erst einmal vor uns auslegen können, bis wir die dann später irgendwann ebenfalls mit Zahnrädern und Glühbirnen bauen. In beiden Fällen drehen wir die jeweilige Karte um und es werden nur noch die Informationen angezeigt, die ab jetzt für den Spielablauf relevant sind.


    Abschließend bekommen in der sechsten und letzten Phase einer Spielrunde unser neues Geld anhand der Einkommensleiste. Dieses Einkommen sollten wir ständig vermehren, weil es jede Runde sinkt und damit droht, am unteren Rand der Einkommensleiste uns Siegpunkte und Geld aufzufressen. Als Notnagel gibt es ja immer noch Kredite, aber die kosten am Ende Siegpunkte. Jetzt ist dann auch der Zeitpunkt gekommen, den Schwarzmarkt auszuwerten und der kann eine angenehme Summe an Geld und mehr bringen, auf die man ungerne verzichten möchte. Deshalb ist der Schwarzmarkt auch so beliebt.


    Soweit der Spielablauf. Bisher überhaupt nicht erwähnt habe ich die Megafone-Leiste. Dort wandern wir mit unserem Marker voran, getrieben durch Arbeiteraktionen oder profitierend von Erfindungen oder angeworbene Persönlichkeiten und dem Schwarzmarkt. An bestimmten Positionen können wir maximal zwei Boni bekommen. Wer da zu früh einsetzt, muss spätere und bessere Boni auslassen. Also jetzt wenig bekommen oder später mehr, das ist hier die Frage. Und diese ganzen Fragen an die eigene Spieltaktik ergeben in der Gesamtsumme ein Spiel, das für mich das Experten-Highlight auf dem SpieleWahnsinn 2019 in Herne war.


    Allerdings mit kleiner Abwertung. Die Zeitungen tragen wir auf einer Leiste ab. Solche Rohstoffleisten mag ich nicht. Ich hätte da lieber kleine Zeitungcounter anstatt eine Zeitungsleiste gehabt. Denn ich mag es halt, haptisch mit Spielmaterial zu planen, anstatt das nur im Geiste durchzurechnen und abzutragen. Wenn das Spiel eine Deluxe-Ausgabe bekommt, was es durchaus verdient hätte, dann bitte mit Zeitungscounter.


    Was hat mir nun an Crystal Palace gefallen:


    Die Planungsphase, in der ich selbst bestimme, wie stark meine Arbeiterwürfel für diese Spielrunde sein sollen, empfand ich erfrischend neu als Mechanismus. Den hatte ich vor drei Jahren so in der Art noch nicht gesehen und auch Coimbra fühlte sich da anders an. Hier zeigt sich, dass das Spiel fast völlig auf Zufallskomponenten verzichtet und die eigenen Planungen in den Mittelpunkt stellt.


    Während die Planungsphase zeitgleich mit den Mitspielern abläuft und damit keine Downtime verursacht, bin ich während der Arbeiter-Einsetzphase die ganze Zeit daran interessiert, was meine Mitspieler machen. Einmal um zu beobachten, welche Augenzahlen die sich noch aufsparen und wo sich deshalb Konkurrenzsituationen ergeben und welche Würfel ich selbst aufsparen oder auch im Einsetzen vorziehen sollte, um geplante Aktionen auch durchführen zu können. Zudem habe ich den Schwarzmarkt im Blick, um für mich abzuschätzen, ob sich dort eine Beteiligung noch lohnt oder ich den selbst überfluten sollte. Meine Probepartie über drei von fünf Runden war keine Sekunde langweilig.


    Dazu gefällt mir die durchgehend verwendete Symbolsprache. Viele Mechansimen sind miteinander verknüpft, aber diese Verknüpfung wird durch die verwendeten Symbole direkt deutlich. Ich brauchte mir hier keine undurchsichtigen Regeldetails merken, weil mich die Symbolsprache daran erinnert, was wo und in welcher Phase ausgelöst wird und Folgeeffekte hat. Damit konnte ich mich selbst in meiner Erstpartie voll aufs eigentliche Spiel konzentrieren. Hier merkt man die Reifung des Spiels über unzählige Testpartien. Ein angenehmer Kontrast zu so manchen Kickstarter-Herzblutspiel, das nur im Autorenhirn gekreist hat. Crystal Palace spielt sich hingegen einfach rund, ohne redaktionell zu abgeschliffen zu sein. Es gibt noch genug zu tun und genug zu optimieren und das in so vielen unterschiedlichen Bereichen. Es fühlt sich vielfältig von dem Möglichkeiten an.


    Zudem ist es eine Eurogame, das mich auch vom Thema abholt. Wir sind der Strippenzieher einer Nation und kaufen Patente ein und werben Persönlichkeiten an. Manche Gerätschaften sind skurril wie die "Spaßbremse", manche wie die Glocke von Big Ben hingegen historisch - und alle haben einen lesenswerten Begleittext auf ihren Karten, der die Rahmenbedingungen dieser Erfindungen erklärt. Gefällt mir in der Verbindung mit der leichten Steampunk-Optik, die noch etwas durchscheint und dem Spiel eine gewisse humoristische Leichtigkeit gibt, auch weil das Spielgeschehen untereinander knallhart sein kann und keine Freunde - sondern nur Konkurrenten - kennt.


    So oder so merkt Euch Crystal Palace für ESSEN 2019 vor. Wenn der Verlag es nicht auf der Zielgeraden verspielt, dann ein ganz heißer Anwärter auf diverse Expertenspielpreise und in guter Feuerland-Tradition der Terra Mystica Güteklasse. Und das meine ich wirklich so und nicht dadurch verklärt, weil ich den Autor als seltenen Mitspieler von diversen offenen Spieletreffs kenne.


    Mehr Infos: Crystal Palace | Board Game | BoardGameGeek

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  • Kurze Anmerkung: Da ich die Anleitung nie gelesen habe und mir das Spiel nur vor drei Jahre und letztes Wochenende erklärt wurde, kann es gut sein, dass ich da Details und besonders Begrifflichkeiten durcheinander werfe oder nicht genau treffe. Deshalb betrachtet den Ersteindruck als Ganzes und weniger einzelne Worte - wie Helfer-Pöppel und Megafone-Leiste - für sich. Deshalb bitte korrigieren und ergänzen ...

  • Vielen Dank für den schönen Bericht! Könntest du vielleicht auch noch einen kleinen Eindruck dazu geben, wie sich das Spiel tatsächlich "anfühlt"? Du hast ja schon eine wunderbare Übersicht über die Grundstruktur gegeben, aber warum war es für dich das absolute Highlight in Herne? Was waren zum Beispiel die größten Momente in deiner Partie? Welche Mechanismen machen besonders Spaß und warum?

  • Huhu zusammen,

    Danke Ralf für deine Ausführliche Beschreibung. Es freut mich das dir das Spiel gefällt. :)

    Ich bin der Autor von Crystal Palace. Werde aber in Zukunft mich hier aus den Unterhaltungen raushalten, da ich zu emotional damit umgehe. Ich wünsche allen die Crystal Palace spielen sehr viel Spaß!

    Zu der Spielerreihenfolge kann ich nur sagen das man theoretisch in dieser Spielen kann. Bei unseren Tests ist aber herausgekommen, das es im Grunde egal ist wo man sitzt da alle Positionen Vor- und Nachteile haben. Die Ausnahme ist natürlich wenn ich unbedingt eine Sache haben möchte. Da ist es natürlich gut eine 6 zu haben und erster zu sein. :) Beim Testen in Spielereihenfolge haben die Partien ca. 30-40 min länger gedauert und keinen richtigen Mehrwert gehabt. Es ist genauso gut letzter zu sein, um sichere Aktionen zu bekommen, und anderen in die Suppe zu spucken.


    ravn : Falls das Spiel gut ankommt und der Verlag es möchte, kann es sein das es diese Zeitungen in dieser Form nicht mehr gibt. :) Alte Tester kennen vielleicht noch die Zeitungen von früher. Sie hat man als Handkarten gezogen und wie kleine Zwischenaufgaben in Sachen umwandeln können.


    LG


    Carsten

  • Ich muss sagen, dass es eines der ganz wenigen Spiele ist, bei denen ich mit der Vorankündigung die Lust es zu kaufen verspüre. Und das bei 6 gekauften Spielen im Jahr.

    Ach ja? Definier mir "normal"!

  • Ich bin der Autor von Crystal Palace

    Ach guck an...ich dachte vor ein paar Tagen noch, das wäre von ode. nachdem er sich in die Diskussion um den Namen so engagiert eingebracht hat.

    Ich war nur eine Zeit lang Entwickler des Spiels. Der Name war eine von vielen Ideen und eben eine Idee von mir. Daher könnte ich halt erläutern, was wir uns dabei gedacht haben...


    Natürlich ist das Spiel nicht von mir. Carsten ist ein großartiger, sehr talentierter Autor und es war mir eine Ehre mit an seinem Spiel werkeln zu dürfen!

  • Großen Dank für den detaillierten Bericht, ravn

    #CrystalPalace merke ich mir auf alle Fälle vor (mit Ausrufezeichen).

    Was ich auf den Photos sehe, gefällt mir schon mal extrem gut. Da ist ziemlich viel Material auf dem Tisch, schön für's Auge und man kann den Umfang an Möglichkeiten und Schaltungen erahnen, die das Spiel nach der Beschreibung bietet.

    Tja, und da wächst dann gleich die Angst in mir, dass das für mich als AP anfälligen Menschen auf seine Art zu komplex sein könnte.

  • Wenn ich es richtig verstanden habe, ist ja nur die 2te Phase die Denkphase, oder? Und wenn es wirklich für eine Denkerrunde notwendig wäre, könnte man für das Drehen der Würfel auch eine Zeitbegrenzung einführen.

    Das war für mich ein weiterer Pluspunkt.

    Ach ja? Definier mir "normal"!

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  • Stimmt, aber die Aktionsmöglichkeiten und die 'richtige' Stärke der Arbeiter will gut geplant sein ;)

    Und dann gibt es auch noch Schwarzmarkt und Megafonleiste, die Einfluss auf spätere Phasen / Runden des Spiels nehmen (wenn ich das richtig verstanden habe).

    Also schon ordentlich Treibstoff für die Rakete, die mich in die Umlaufbahn ohne Wiederkehr katapultieren könnte.

  • Danke ravn für die Beschreibung des Spiels. Sollte eigentlich genau mein Ding sein. Es scheint aber - bis auf den Schwarzmarkt - nichts zu haben was es wirklich interessant macht. Ich werde die Anleitung lesen, sobald sie draußen ist und mich dann entscheiden.

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
    Top 15:
    1 Gaia Project — 2 Mombasa — 3 Nippon — 4 Auf den Spuren von MP — 5 Orleans — 6 Tzolkin

    7 Bora Bora. — 8 Lorenzo — 9 Great Western Trail — 10 Trajan — 11 Concordia — 12 Blackout

    13 Das tiefe Land — 14 Newton — 15 Troyes

  • Hört sich nach genau dem Ding für mich an, danke für den Bericht!


    Wenn ich was wünschen darf: Bitte die Farbgestaltung nochmal angehen. Das ganze Braun und Ocker nimmt mir jetzt schon viel Vorfreude. Das darf gern heller und freundlicher gestaltet sein :)

  • LemuelG

    Das fühlt sich ziemlich anders an. Bei #Coimbra wählst du aus vorliegenden Zahlen und siehst auch, was die anderen wählen, bzw. noch wählen können. Bei #CrystalPalace kannst du höchstens abschätzen, was die anderen in Summe machen können anhand der Menge des Geldes, das jeder besitzt.

    Ich habe in dem gesamten Spiel keine 6 gelegt, in der ersten Runde nur kleine Würfel und habe gewonnen. Das kann aber auch in die Hose gehen. Gerade dies ist der Kniff, der das Spiel anders macht.

    :jester:


    Mein Verhalten ist vielleicht manchmal taktisch unklug, dafür aber emotional notwendig

  • Es scheint aber - bis auf den Schwarzmarkt - nichts zu haben was es wirklich interessant macht. Ich werde die Anleitung lesen, sobald sie draußen ist und mich dann entscheiden.

    Den Würfeleinsetzmechanismus fand ich schon besonders. Also zuerst einmal am Anfang zu entscheiden, ob man mit hohen Augen, niedrigene Augen oder einer Mischung ins Spiel geht. Also z.B. 6-6-5-3 (superteuer), 6-3-2-1 (nur noch gut halb so teuer) oder 4-2-1-1 (sehr billig). Das kann alles Sinn machen, je nachdem wie die Gegner spielen und v.a. was man in der Runde erreichen will/muss.

    Dann das Einsetzen der Würfel, die aber erst später ausgewertet werden - höhere Würfel zuerst. Hier kann man prächtig ärgern und taktieren.


    Wer etwas schwerere (medium-heavy) , interaktive Euros mit kaum Glück mag, der hat hier sicher einen heißen Kandidaten. Als Fan von Marco Polo wäre das eigentlich genau dein Beuteschema. (diese Angaben wir immer ohne Gewähr ;))


    Zuletzt das ungewöhnliche, aber subjektiv klar spürbare Thema, und die sehr liebevoll-detaillierte Gestaltung. Der Prototyp (siehe Fotos von Ravn oben) sieht finde ich schon sehr chic aus und das wird mit finalen Komponenten sicher nochmal hübscher.

  • Das kann alles Sinn machen, je nachdem wie die Gegner spielen und v.a. was man in der Runde erreichen will/muss.

    Dann das Einsetzen der Würfel, die aber erst später ausgewertet werden - höhere Würfel zuerst. Hier kann man prächtig ärgern und taktieren.

    Ist das wenn man nur zu zweit spielt immer noch relevant oder eher kommt das nur richtig im Mehrspielerspiel zum tragen?

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  • Das kann alles Sinn machen, je nachdem wie die Gegner spielen und v.a. was man in der Runde erreichen will/muss.

    Dann das Einsetzen der Würfel, die aber erst später ausgewertet werden - höhere Würfel zuerst. Hier kann man prächtig ärgern und taktieren.

    Ist das wenn man nur zu zweit spielt immer noch relevant oder eher kommt das nur richtig im Mehrspielerspiel zum tragen?

    Ich habe es nicht zu zweit gespielt, nur 4 oder 5 mal zu dritt und viert - da hat es jeweils prima funktioniert.

    Wenn man bei den Fotos oben genau hinsieht, sieht man z.b. auf dem vierten Foto, dass es unterschiedliche Einsetz-Tableaus für die unterschiedlichen Spielerzahlen gibt. Zu zweit ist also auf jeden Fall weniger Platz zum Einsetzen als z.B. zu viert. Und das Ärgern durch Einsetzen eines höheren Würfels sollte zu zweit natürlich auch funktionieren - möglicherweise noch mehr, weil es sich mehr lohnt, den einen Gegner zu ärgern, statt nur einen von mehreren. Gemeint ist damit, dass ein Gegner z.B. eine 5 in eine Kategorie gesetzt hat und die höchste Belohnung des Feldes gut brauchen könnte. Setzt man jetzt eine 6 dazu, darf man diese Option wegschnappen, obwohl man später eingesetzt hat.

  • Ok vielen Dank für den Hinweis. Den Prototypen hab ich Mitte Juni gespielt, bin gespannt, ob da noch was an den Regeln geändert wurde? Ist ein lupenreiner Eurotitel, den ich als Prototyp grundsolide fand. Ich fand die Leiste mit der Flüstertüte etwas zu schwach mit Punkten ausgestattet. Spaß hat es mir schon gemacht, die Erfinder anzuwerben und die technischen Gerätekarten auszuprobieren. Der Einsetzmechanismus der Würfel hat mir schon gefallen und auch das die Würfelzahl den Kaufpreis festlegt. So verdrängt der teure Würfel immer den Würfel mit dem geringeren Kaufpreis. Aber ich brauche eine zweite Partie, um zu sehen, ob es genug Fleisch auf den Knochen hat und ich es auch wirklich kaufen will?

  • Steinlaus

    Frage... Seite 14 - British Museum. / Fehler gefunden ?


    Links steht 2-4 Spieler 2 Aktionsfelder. 5 Spieler 3 Aktionsfelder

    Kosten : Der Zweite Nutzer ( 2-3 Spieler - > müsste eigentlich 2-4 Spieler heißen) , bzw dritte muss 2 Pfund zahlen.

    Im Bild ist auf dem 2.Aktionsfeld (4spieler) im Unterschied zu anderen Feldern nicht der Aufdruck -2 Pfund (z.Bsp Westminster)


    Bank of Englad : dito.

    Waterloo : dito.


    Ist/Wäre es im Feld gedruck wird der 1.Spieler automatisch jenes nehmen, welches ohne Kosten ist, der spätere eben das andere mit den Kosten

    Bei Westminster, London Times und Port of London ist es so aufgedruckt

    Besucht uns auf unserer Seite unter "www.mister-x.de"

    Einmal editiert, zuletzt von misterx ()

  • Huhu :)


    bei 4 Spielern muß kein Spieler beim Erwerb der Aktionen etwas bezahlen zb. im "British Museum" Bei 2 oder 3 Spielern ist auf dem Bild noch eine Zahlungsaufforderung gedruckt. Das was du als Beispiel siehst ist das 4 Spieler Spielbrett. Je nach Spielerzahl ändern sich die Aktionszahl und auch

    was man ggf. noch bezahlen muß beim Erwerb der Aktion. Um dies klar zu sehen müßte man alle verschiedenen Versionen der Spielbretter abdrucken.


    Ich hoffe ich konnte dir helfen. Und Danke fürs lesen. Fehler schleichen sich immer ein.


    LG


    Carsten



    Bei "Westminster" siehst du es genau. Da ist es auch bei 4 Spieler so das der mit der zweiten Aktion2 Pfund zahlen muß.

    Einmal editiert, zuletzt von Steinlaus ()

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  • Keine Ursache. War maximal ein Schönheitsfleck.

    Ich fand die Regel trotz der 24 Seiten fküssig lesbar, gut struktuiert und just in dem Moment einer möglichen Frage kam der Einschub wo der Aspekt erörtert wird.

    Wenn sich das Spiel so spielt wie es sich las, Schappo äh Chapeau.

    Meins.

    Besucht uns auf unserer Seite unter "www.mister-x.de"

  • Heavy Cardboard ist richtig begeistert! Mich interessiert es auch immer mehr!

    Ist schon ein Preis bekannt? Ich befürchte das es recht teuer werden könnte...

  • Gestern hatte ich das Vergnügen, den Prototyp spielen zu dürfen. Soso, Heavy Cardboard ist begeistert... Ich setz mal einen drauf - ich auch! Da ist Steinlaus Carsten ein großer Wurf gelungen, das Spiel vermag mit vielen originellen Details zu glänzen. Hab zwar erst in der letzten von fünf Runden meine Würfel mal etwas planvoller eingestellt, aber auch "aus dem Bauch" raus waren gute Züge und ein geteilter Sieg möglich (naja, unter vier Anfängern, sonst wohl eher nicht - wir haben jede Menge Potential nicht gesehen und liegen gelassen). Nähere Spielbeschreibung kann ich mir ersparen (danke ravn ), muss mich erst mal von den letzten verspielten Tagen ausruhen :-)


    Ich frag mich immer, wie man solche Spiele überhaupt entwickeln kann. Die Vielzahl der Parameter wollen sorgsam aufeinander abgestimmnt werden, da steckt richtig viel Arbeit und viele Tests drin. Hut ab! Ihr dürft Euch auf ein schönes Spiel freuen, das mit zunehmender Spielerfahrung wachsen und kaum langweilig werden dürfte.

    "So viele Spiele... wann hast Du denn damit angefangen?" - "Wann hast Du damit aufgehört?"

  • Ist schon ein Preis bekannt? Ich befürchte das es recht teuer werden könnte...

    Ganz billig wird Crystal Palace sicher nicht, das oppulente Material kostet einfach - macht aber dementsprechend auch etwas her auf dem Tisch. :) Von der Kartongröße und vom Gewicht liegt das Spiel laut BGG sehr nahe an Terra Mystica.

    Preis kenne ich keinen, aber man kann sich ja an den bisherigen UVPs von Feuerland orientieren. Das tiefe Land mit (reine Spekulation) wahrscheinlich ähnlicher Erstauflagengröße hat weniger Material und liegt bei 49.90€, von den Holz-und-Karton-Spielen liegen nur Odin (vermutlich größere Auflage und aber auch nochmal deutlich schwerer) und Dinosaur Island (etwas schwerer und Custom Meeple und Würfel) bei 69.90€. TM liegt dazwischen bei 59.90€ - ich tippe für Crystal Palace dann auch auf nicht weniger als 59.90€ UVP - mit mindestens einem 50er Straßenpreis wird man zumindest am Anfang wohl rechnen müssen.

  • Heavy Cardboard ist richtig begeistert! Mich interessiert es auch immer mehr!

    Naja, Jess (ich meine sie hieß so) war nicht so ganz davon angetan, oder? Da mein Englisch schlecht ist, kann ich es aber auch falsch verstanden haben.

    Den anderen 3en hat es gut gefallen. Zumindest wollte sie noch eine 5er Partie spielen. :P

  • Mit welchen Spielen könnte man es vergleichen bzw. welche Mechanismen kommen auch in der art bei anderen Spielen zum Einsatz?

    Wäre für mich interessant um es einordnen zu können.

  • Mit welchen Spielen könnte man es vergleichen bzw. welche Mechanismen kommen auch in der art bei anderen Spielen zum Einsatz?

    Wäre für mich interessant um es einordnen zu können.

    Das Spiel dürfte allen gefallen, die Worker-Placement-Spiele mit vielfältig verzahnten Einzelaktionen mögen. Da ordnet es sich mühelos in eine Reihe anderer bekannter Spiele ein (Lorenzo, Gentes, Coimbra, Newton, Teotihuacan, ...)


    Die Würfel sind "Arbeiter", die bezahlt werden müssen und an den gesetzten Orten nach Höhe zum Einsatz kommen (-> Coimbra). Die Werte werden von jedem Spieler (gleichzeitig geheim) frei bestimmt (-> ?) und beeinflussen die Zugreihenfolge.


    Die Arbeiter werden einzeln reihum auf die Schauplätze eingesetzt (-> viele WP-Spiele). In der Regel gibt es aber Kontingente, wieviele Würfel dort überhaupt nur zum Zuge kommen, ansonsten Entschädigung mit einem Geld (was man auch braucht, aber das ist natürlich eher wenig verglichen mit der angestrebten Aktion).


    Ausgewertet werden die 8 Schauplätze in nummerierter Reihenfolge, höchste Würfel zuerst.


    An zwei der Plätze bietet man auf Personen und Gegenstände. Personen müssen sofort aktiviert werden, verursachen am Runden(Halbjahres-)Ende Kosten, die man an einem der Plätze aber abmindern kann - kostet halt Aktionen. Gegenstände können (müssen nicht) in einer nachgelagerten Spielphase ins Spiel gebracht werden. Da muss man abwägen, ob Kosten und Nutzen in der jeweiligen Runde passen, da sie je nach Spieljahr unterschiedliche Kosten und Bonus/Malus verursachen. Zwischen manchen Gegenständen und Personen gibt es SP-Punkte-Synergien, die die Karten aus Spielersicht unterschiedlich wertvoll machen (-> 7 Wonders).


    Eher originell ist der "Black Market", der nicht zu den nummerierten Aktions-Schauplätzen zählt, mit bestimmten der Aktionen aber besetzt werden darf. Dabei nimmt man den erstbesten freien Platz ein - wer später kommt, bekommt bessere Plätze, die Runde um Runde kleinere Boni abwerfen. Allerdings kann der Schwarzmarkt platzen, wenn ihn ein Spieler komplett auffüllt und als einziger dort stehenbleiben darf.


    Halbjährliche Fortschritte auf einer Ruf-Leiste bringen kleinere Boni und erlauben zweimal im Spiel, an bestimmten Plätzen Marker abzusetzen, die dann in der Rundenabrechnung Punkte geben. Da man hierfür nur zwei Marker hat, lohnt ggf. spekulieren auf bessere punkteträchtigere Plätze, die dann zwar einmal weniger, dafür aber umso mehr Punkte bringen. Diese Strategie ist freilich umso erfolgreicher, je weniger Spieler sie verfolgen, und weil das jeder weiß... (tja, ein wenig pokern gehört auch dazu).


    Das sind nur ein paar Facetten, die mir angenehm in Erinnerung geblieben sind. Da steckt noch viel mehr drin. Sicher weit über SdJ-Kennerspielniveau sollte es allen gefallen, die an den eingangs genannten Spielen Freude haben.

    "So viele Spiele... wann hast Du denn damit angefangen?" - "Wann hast Du damit aufgehört?"

    Einmal editiert, zuletzt von Hartmut Th. () aus folgendem Grund: Typos

  • Das hört sich toll an besonders Lorenzo liebe ich, sollten da ähnlichkeiten bestehen wäre das grandios....Coimbra, Newton, Teotihuacan mag ich aber auch alle....ich habe das gefühl könnte ein Spiel für mich sein:)

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  • Die Würfel sind "Arbeiter", die bezahlt werden müssen und an den gesetzten Orten nach Höhe zum Einsatz kommen (-> Coimbra). Die Werte werden von jedem Spieler (gleichzeitig geheim) frei bestimmt (-> ?) und beeinflussen die Zugreihenfolge.


    (...)


    Ausgewertet werden die 8 Schauplätze in nummerierter Reihenfolge, höchste Würfel zuerst

    Das hat ein bisschen was von Dungeon Petz, nur mit Würfeln anstelle von Figuren als Worker.

  • Das hat ein bisschen was von Dungeon Petz, nur mit Würfeln anstelle von Figuren als Worker.

    Ui, das ist aber weit hergeholt...


    Das hört sich toll an besonders Lorenzo liebe ich, sollten da ähnlichkeiten bestehen wäre das grandios....

    Nein. Da gibt es bei aller Liebe nicht viele Ähnlichkeiten.


    Aber ich halte Coimbra für einen guten Vergleich da man auch dort Würfel einsetzt um eine Reihenfolge bei Aktionen herzustellen und man muss die Würfel dann bei der Ausführung auch bezahlen. Bei Crystal Palace muss man das am Anfang der Runde für alle eigenen Würfel machen. Einen allgemeinen Pool gibt es, anders als bei Coimbra, nicht. Bei CP hat jeder seine eigenen Würfel. Das können dann auch mehr werden. Man startet mit 4. Möglich sind 6. Das kann aber teuer werden am Anfang der Runde und dann hagelt es Kredite! :-)


    Das Spiel hinter dieser kleinen Gemeinsamkeit ist aber auch nicht vergleichbar.

    Einmal editiert, zuletzt von ode. ()

  • Ich nehme an, nach gleichzeitigem geheimen Einstellen aller Würfel wird alles aufgedeckt und man sieht welche Würfel welcher Spieler hat?


    Dice Holder wie in Coimbra gibt es nicht? Die Würfel sollten ja auch so halten (in Coimbra gab es die ja auch, damit man die "Spielerfarbe" sieht.

  • Ich nehme an, nach gleichzeitigem geheimen Einstellen aller Würfel wird alles aufgedeckt und man sieht welche Würfel welcher Spieler hat?


    Dice Holder wie in Coimbra gibt es nicht? Die Würfel sollten ja auch so halten (in Coimbra gab es die ja auch, damit man die "Spielerfarbe" sieht.


    so ist es. Auch muss man nach aufdecken Geld in Höhe der Würfelaugen-Summe bezahlen - was dem Wunsch nach hohen Zahlen (sicheren Aktionen) eine natürliche Grenze setzt. Die Würfel haben Spielerfarbe, damit erübrigen sich entsprechende Dice Holder.

    "So viele Spiele... wann hast Du denn damit angefangen?" - "Wann hast Du damit aufgehört?"

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