27.05.-02.06.2019

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  • Wir haben gespielt, eine Runde zu dritt Bellratii, Solenia und Teotihuacan. Kam alles super und hat Spaß gemacht! Und einen Unlock Fall, Die Formel, war auch sehr gut.


    Samstag war ich auf nem Star Wars Legion Turnier. Nur den vorletzten Platz belegt, aber viel Spaß gehabt!

  • In letzter Zeit gespielt:

    #Newton zu Viert. Kannten alle schon. Mit dem Buch Tableau erreichte Spieler M mit 136 einen neuen Topwert. Er spielte nahezu perfekt: in Runde 2 die ersten Punkte aus dem Bücherregal und bis Runde 6 die ganze rechte Seite für 27 Punkte gefüllt. Dazu noch alle 4 Meister gespielt. Respekt! Mit meinen 96 Punkten hatte ich ein akzeptables Ergebnis. Die beiden Damen kamen auf ordentliche 86 und 85 Punkte. Gute zwei Stunden haben wir gespielt und riesig Spaß gehabt.


    Am Folgetag musste ich Newton nochmal alleine spielen weil ich was ausprobieren wollte. Gute 90 Punkte und damit mein Solo-Highscore bei Newton. Das Spiel dauert nur unwesentlich länger als sein Aufbau. Mir gefällts.


    #GaiaProject zu zweit mit meinem GP Dauerpartner. Wir Namen wieder Völker aus der MoO Erweiterung. Er startete und wählte die Elerians, ich nahm die Psilon. Da die Farben benachbart sind in Sachen Terraforming wurde es ein Rennen um farblich passende Planeten. Am Ende hatte ich mit 164-124 einen deutlichen Vorsprung weil mein Freund im Mittelspiel zwei falsche Entscheidungen traf. Wir spielten knapp 2,5 Stunden und nächste Woche gehts weiter.


    #TadschMahal von Knizia aus dem Jahr 2000 zu Dritt gespielt. Für alle die Erstpartie. Spannendes Timing- und Positionsspiel mit tollen Ideen. Was brauche ich eigentlich neue Spiele, wenn ich solche noch nicht kenne? Werde ich hoffentlich bald mal wieder spielen können, Tadsch Mahal erstand ich für 1€ bei unserer Bibliothek, die alte Spiele aussortierte.


    Dann noch 3 Partien #DieBurgder1000Spiegel von Inka und Markus Brand. Ist ab 6 und für meine Jungs noch etwas zu schwer (4jähriger), bzw. viel zu einfach (6jähriger). Tolle Idee mit den Spiegeln, bei dem die Kinder sehr schnell lernen wie sowas funktioniert. Dann ist der Reiz aber noch nicht weg weil das Material klasse ist. Sie haben am Folgetag noch weitere Partien alleine mit eigenen Regeln gespielt und hatten viel Spaß.


    Nur eine Solopartie #GaiaProject in der letzten Woche. Da wollte ich mal ausprobieren wie schnell die Geoden an eine Ausbautechnologie kommen können (Runde 3) um dann erst mit dem Terraforming zu beginnen. Klappte gut mit einem 170-158 gegen den Ultoma Itar.

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
    Top 17:
    1 Gaia Project — 2 Mombasa — 3 Nippon — 4 Auf den Spuren von MP — 5 Orleans — 6 Tzolkin

    7 Bora Bora — 8 Lorenzo — 9 Great Western Trail — 10 Underwater Cities — 11 Trajan — 12 Concordia

    13 Blackout — 14 Das tiefe Land — 15 Die Burgen von Burgund — 16 Terramara — 17 Caylus

  • Grrr... wieder Fehlanzeige.

    wasn los? :(

    Status 12M12S 2019: 11M15S (L.A.M.A., Claim, Krass kariert, Ganz schön clever, IwdZ - das Kartenspiel, Spartacus, Kneipenquiz, Sarahs Vision, Great Western Trail, Buntes Burano, Lorenzo Il Magnifico, Die Crew, Hit Z Road, Yamatai, Homeland)
    ---------------------------------------
    2019: 9 | 2018: 8 | 2017: 6 | 2016: 6 | 2015: 12 | 2014: 12 | 2013: 15 | 2012: 20

  • Sind gerade im Familienurlaub in Holland und da gabs nun 2x Klong! mit Frau und Schwester. Beide haben das Ding bisher noch nie gespielt und meine Schwester ist dazu eigentlich eher Nichtspieler - Trotzdem hats extrem gut eingeschlagen :-) Die erste Partie konnte auch meine Schwester mit extrem geilen Kettenmoves für sich entscheiden...die hatte ein Mega-Deck und hätte mit mehr Risiko noch einmal deutlich mehr rausholen können...


    ...Viel mehr gibts zu Klong ja nicht zu sagen :-) Einfach ein Spitzen-Gateway-Game.

    Top 10 (jeweils ohne Reihenfolge)

  • Montag und Freitag auf zwei Spieletreffs…

    Am Montag gab es in 4er Runde zunächst Flügelschlag. Zwei Erstspieler waren dabei, die dann auch gleich den Sieg unter sich ausgemacht haben.
    Gedauert hat es ca. 90 Minuten, was mir einfach für das, was Flügelschlag bietet, zu lang ist… vor allem, wenn von der Spielzeit nur 10-15 Minuten auf mich gehen, so war schon reichlich Downtime vorhanden. Für mich braucht Flügelschlag die richtige, zügig spielende Runde, damit es mir Spaß macht.
    Zudem habe ich mich relativ machtlos gefühlt, bin einfach kaum an passende Karten gekommen. Leute, die anfangs mit guten Karten starten, dann z.B. von Beginn an jedes Mal ein Ei bekommen, wenn jemand Eier legt, sind klar im Vorteil. Letzter Platz beim 96-93-72-68.

    Anschließend noch Railroad Ink, das keiner der Mitspieler kannte, deshalb ohne Erweiterung. Ist in der Runde soweit ganz okay angekommen, bei einem Neuling lief es auch gleich sehr gut und es wurde am Ende nur ein sehr knapper Sieg für mich... 58-56-44-39. Mir gefällt Railroad Ink als flott gespieltes Roll and Write und Spiel weiterhin richtig gut.



    Freitag kam zunächst Clans of Caledonia auf den Tisch, 4er Runde mit einer Erstspielerin und zwei Mitspielern mit ein paar Partien Erfahrung. Ich wählte Clan Campbell und durfte Gebäude günstiger bauen, stieg dann auch schnell ins Käse- und Brotgeschäft ein, brachte in den Runden 2 und 3 fast alle Arbeiter aufs Board um mir ein gutes Einkommen zu verschaffen. Lief ziemlich rund, schaffte es problemlos alle Siedlungen miteinander zu verbinden und hatte mit 7 auch die meisten Aufträge erfüllt.
    Im Spiel waren ansonsten noch Clan Stewart (Handelbonus), Clan MacKenzie (Whiskey) und Clan Ferguson (Start am Rand). Am Ende wurde es ein deutlicher Sieg nach flotten 90 Minuten, Endstand 146-119-107-91.


    Im Anschluss Vejen, das ich letztes Jahr in Essen 6 Runden noch als Prototyp angespielt hatte. Hatte mir damals ganz gut gefallen, deshalb war ich auf eine Partie über die volle Distanz gespannt.

    Auf einer Karte von Norddeutschland und Dänemark startet jeder Spieler mit einem Kontor in einer Stadt. Städte mit eigenem Kontor verschaffen einem eine der Waren als Rundeneinkommen, zudem können dort Waren verladen werden. Die verladenen Waren gilt es dann in anderen Städten auszuliefern… umso weiter entfernt, desto mehr Geld gibt es. Interessanter Kniff, es gibt zwei Währungen im Spiel. Je nachdem, wo man Waren ausliefert oder auch kauft, kommen Kronen oder Taler zum Einsatz. Außerdem baut man weitere Kontore, mit eine Windmühle kann man Waren veredeln. Veredelte Waren kann man z.B. in zwei Stufen seine Bewegungspunkte und die Lagerkapazität erhöhen.

    Die Aktionsmöglichkeiten sind insgesamt recht übersichtlich, ich würde Vejen mal auf Kennerspielniveau einsortieren. Anfangs kann man mit nur drei Bewegungspunkten pro Runde nicht allzu viel machen, da es oft schon zwei kostet zu einer benachbarten Stadt zu reisen. Eine Erhöhung der Bewegungspunkte zumindest auf fünf ist eigentlich unverzichtbar, gleichzeitig erhöht man damit die Lagerkapazität auf 7 Waren.

    Ich baute mit der Zeit alle meine 4 Kontore sowie die Mühle und stieg auch in die Schifffahrt ein, durch die man von Hafen zu Hafen reisen kann. Das alles machte sich dann in den letzten zwei, drei Runden bezahlt, in denen ich viele Waren verkaufen konnte und ordentlich Geld verdiente, während meine Mitspieler sich nicht eine solche Engine aufgebaut hatten und eher kontinuierliche, dafür aber kleinere Einnahmen generierten.

    Ebenfalls nach gut 90 Minuten stand so ein 67-59-49-46 Sieg. Richtige Begeisterung entfachte Vejen in unserer Runde insgesamt nicht. Mir gefällt es weiterhin gut, würde es mal mit einer BGG 7/10 einstufen und wäre der einen oder anderen weiteren Partie nicht abgeneigt. Etwas unschön finde ich die Überfall-Aktionskarten, die in unserer Runde niemand ausspielte. Diese erlauben es einem Spieler, eine bereits verladene Ware zu klauen. Das stelle ich mir schon heftig vor und ist eine Interaktion, die ich in so einem Spiel eigentlich nicht haben muss.

    Weiter ging es zu dritt mit Ohanami. Ich versuchte zunächst wieder komplett auf rosa Karten zu verzichten, später kamen dann doch noch fünf in meine Auslage. Da alle ein paar davon sammelten, hatte auch niemand extrem viele, so dass diese mal nicht ausschlaggebend waren und ich mal auf anderem Wege gewinnen konnte.

    Zum Abschluss zwei Runden Memoarrr, zu viert mit drei Erstspielern. Nachdem ich in der ersten Runden bis auf eine Ausnahme alle Schätze abgeräumt habe, lief die zweite Partie ausgeglichener. Ist schon schwierig, wenn sich die Erinnerungen der ersten Runde mit den neuen vermischen 😊 Hat aber mal wieder Spaß gemacht.

    #Flügelschlag #Railroad Ink #ClansofCaledonia #Vejen #Ohanami #Memoarrr

    Meine Top 11 (in loser Reihenfolge):

    Terra Mystica - Gaia Project - Ein Fest für Odin - Tzolk'in - Agricola - Clans of Caledonia - Orleans (inkl. Handelserweiterung) - Great Western Trail - Heaven & Ale - Auf den Spuren von Marco Polo - Scythe

  • Hab heute auch mal wieder ein paar Spiele gespielt:


    #Planet war seicht und die Haptik hat es auch nicht rausgerissen.


    #Gizmos hat mir in der Erstpartie gut gefallen. Würde ich gerne wieder spielen, glaube da lassen sich coole Maschinen bauen.


    #ChampionsOfMidgard hat nach einer Runde die Erwartungen an ein leichtes WP mit nettem Thema voll erfüllt. Könnte in dieser Kategorie vielleicht die Architekten des Westfrankenreichs ablösen.


    #FlammeRouge hat mir als familienfreundliches Rennspiel sehr gut gefallen. Würde ich gerne in anderer Besetzung nochmal spielen, gerne auch mit Erweiterung.


    #SideQuest war ebenfalls seicht, aber um Familienspielern mal einen Dungeoncrawler näher zu bringen, könnte es etwas sein.


    #DasältereZeichen ist und bleibt ein tolles Würfelspielchen:)

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  • Meine Herren, ich bin ja ein friedfertiger Mensch, aber eine Tabletopia-Partie "Call to Adventure" (#CalltoAdventure) zu Viert hat gerade (virtuelle) Table-Flip-Gefühle ausgelöst... aber der Reihe nach.


    In diesem Spiel baut jeder Spieler kompetitiv an einem eigenen Charakter, indem man Karten auf drei Stapel platziert und darüber entweder bestimmte Attribute erhält (bringen Runen), Icon-Sets sammelt (Siegpunkte), helle oder dunkle Heldenpunkte (Siegpunkte) bekommt oder Heldenkarten ziehen darf (1x Fähigkeiten). Dabei hat man am Anfang bereits 3x eine Auswahl aus zwei Karten, um die Startfähigkeiten festzulegen - dummerweise sind diese Fähigkeiten bereits unterschiedlich stark und bereits hier kann das Pech zuschlagen (z.B. kann man nur mit Karten enden, die Erfahrungspunkte für Sonderfähigkeiten benötigen, während andere Spieler Karten bekommen, die Erfahrungspunkte generieren - die übrigens am Ende auch jeweils einen Siegpunkt wert sind).


    Der Spielmechanismus arbeitet mit Münzwurf bzw. zweiseitigen Würfeln, hier Runen genannt. Um Karten zu erlangen, benötigt man eine erfolgreiche Würfelprobe der für diese Karte geforderten Attribute. Zwischendurch gibt es auch einfache Talentkarten, die man mit Erfahrungspunkten oder bereits bestimmten vorliegenden Attributen direkt nehmen kann. Die Zielkarte sucht man sich in drei Zeitaltern jeweils aus 5 ausliegenden Karten aus - wem diese Auswahl nicht passt, kann *tatata* einen Erfahrungspunkt ausgeben, um eine Karte neu zu ziehen. Man startet immer mit drei Basisrunen (je 50% Chance auf Wert 1) und jede Attributsrune hat eine 50% Chance auf 1 oder 2. Daneben kann man noch mit Erfahrungspunkten (seufz) dunkle Runen kaufen, die eine 50% Chance auf entweder den Wert 1 oder 2 plus Korruption geben. Korruption bringt den Spieler in einer Held/Anti-Held-Leiste runter, was am Ende Siegpunkte kosten kann und bestimmt, welche Helden-/Antiheldenkarten man spielen kann. Diese Karten können zusätzliche Runen geben, aber auch andere Spieler zwingen, neu zu würfeln oder eine Quest ganz abzugeben.


    Verliert man eine Quest, gibt es immerhin einen Erfahrungspunkt, yey, und evtl. erwürfelte Heldenkarten.


    Jetzt kommen meine Probleme mit diesem Spiel:

    • Ohne "Erfahrungspunktegenerator" ist man im Nachteil; sowohl in unserer Partie als auch in gesehenem Let's Play sind Startkarten, die z.B. bei bestimmten Runenergebnissen Erfahrungspunkte ausspucken, einfach extrem stark;
    • Die Auswahl aus fünf Karten als Option mit dem Preis eines Siegpunktes, um eine Karte davon auszutauschen, kann frustierend werden; es ist bei drei erzielten Karten eines Zeitalters nicht einmal möglich, etwa für die Set-Kollektion noch eine weitere Karte davon zu nehmen, nein, man muss dann aus dem nächsten Zeitalter auswählen, während die langsameren Mitspieler sich noch in ihrem Zeitalter bedienen können;
    • Der Zufall der Münzwürfe lässt den Statistiker in die Tischkante beißen; ich habe im entscheidenden Endspiel dreimal hintereinander recht sichere Würfe durch Minimalergebnisse versäbelt und dank eines netten Mitspielers, der dann auch noch bei einem gelungenen Wurf mich zum neuen Würfeln gezwungen hat, konnte ich trotz herausgespielter, deutlicher Führung drei Runden lang das Spiel nicht beenden und bin vor dem Ziel verhungert;
    • Die bösen Mitspielerkarten (Antihero-Effekte) lösen beim vermeintlich führenden Spieler ein "King-on-the-Hill" Feeling aus, dessen Auswirkungen dann leider weder verhindert noch anderweitig kompensiert werden können; "Du hast gerade eine passende Karte genommen? Nö, nimm was anderes" oder "Gerade so einen epischen Endkampf gewonnen? So ein Pech, nochmal würfeln"

    Im Ergebnis hat sich dank dieser Effekte das Spiel bei vier Spielern in die Länge von zwei Stunden gezogen und meine Befriedigung beim Aufbau eines Helden wurde durch vier miese Runden am Ende völlig zerstört und durch eine Mischung aus Frust und Ärger ersetzt. Diese Mechanismen könnte ich noch bei einem kleinen 30min Kartenspiel tolerieren, aber bei dieser durch Mitspieler und Zufall erzwungenen Länge fällt das Spiel bei mir durch und ich bin froh, es nicht gekauft zu haben. :thumbdown:

    “Truly I was born to be an example of misfortune, and a target at which the arrows of adversary are aimed.” ― Miguel de Cervantes Saavedra, Don Quixote

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    Brettspielen am Freitagabend nördlich von Frankfurt/Main: Spieletreff Petterweil

  • #Pandemic Legacy Season 2 ist und bleibt eine frustrierende Spielerfahrung. Nach zwei Runden waren wir weg vorm Fenster, ohne was dagegen tun zu können. Ohne den Legacy-Aspekt hätte man stinknormal von vorne anfangen und die Partie unter "so was passiert Mal" abspeichern können. Aber so hat es natürlich einen Impact auf die Folgepartien, der nicht absehbar ist. Ich finds kacke und habe bislang auch noch kein Spiel ausmachen können, wo mir der Legacy-Faktor einen Mehrwert gebracht hätte.


    #AdventureGames - Das Verließ


    Ein Abenteuerspielbuch auf Karten. Die Story ist okay, haut aber nicht vom Sockel. Ich hatte auch das Gefühl, dass man das Spiel nicht wesentlich besser oder schlechter hätte spielen können. Ein Charakter hat hier Vorteile, ein anderer da. Wenn man einen Ort untersucht, bekommt man gelegentlich zwar Hinweise, ob dieser Ort gefährlich, aber es oft ist es auch reine Glückssache, ob man Gesundheit verliert oder ob und was man findet. Es ist gefühlt egal, was unterwegs passiert, welche Gefährten man trifft, welchen Charakter man nutzt - man kommt irgendwann ans Ende der Geschichte, wenn man nur möglichst viele Orte untersucht und Gegenstände passend kombiniert. Irgendwie fehlt in dem Spiel der Druck und der Zwang, wirklich gut spielen oder rätseln zu müssen und somit entstand auch nur wenig Spannung.

    Ich spüre die Macht in mir.


    Könnte aber auch Hunger sein.

  • Sankt Peter da musste Prioritäten setzen ;)


    Wir hatten am WE eine Runde #BrassBirmingham zu 4. gespielt. Alle Spieler kannten es schon und somit konnten wir schnell starten. Ich wollte mal am Ende der Kanal-Epoche bereits ordentlich Punkte machen und baute somit viele kleine (I-er) Industrien. Ausserdem wollte ich ein Hauptaugenmerk auf Baumwolle legen und platzierte je eine Spinnerei in Brimingham und Worcester. Keiner der anderen Spieler machte auch nur den Anschein, dass er Baumwolle bauen will und somit legte ich meine Strategie fest. Ich entwickelte noch Baumwolle, Eisen und etwas Kohle und baute, wenn mein Budget es erlaubte. Durch eine Doppellieferung in der Kanal-Epoche hatte ich schon früh viel Einkommen und so blieb es bei meinen 2 Krediten ganz am Anfang.

    In der Eisenbahn-Epoche war ich nicht so gut aufgestellt, da 4 von meinen 6 gebauten Industrien abgeräumt wurden. Allerdings hatte ich gute Karten und so gelang es mir auch im Norden Fuss zu fassen. Ich baute noch meine 2. Töpferei (also die 3. auf dem Plan) und weitere Kohle, Eisen und Baumwollspinnereien. Es wollte sich nicht ergeben, dass ich diese liefern konnt, bis ungefähr 3 Runden vor Schluss. Dabei lief es vorher mit meinen Industrien bereits so gut, dass ich mit meinem Einkommen um die 20 rum lag. Ich konnte gut mal 1-2 Runden sparen um dann ordentlich zu investieren und umschiffte so jeden Kredit.

    Gegen Spielende haute ich noch ordentlich Verbindungen raus, welche mir z.T. 6 oder 7 Punkte einbrachten.

    Nach der Endabrechnung stand fest, dass sich meine Strategie ausgezählt hatte: Ich gewann die Partie mit 136 ; etwa 10 Punkte vor dem 2. ... die weiteren Plätze sind nicht erwähnenswert.

    Fazit: Ich finde das Spielsytem äusserst Reizvoll und es macht Spass, dass man einerseits langfristig Planen kann, andererseits, man auch mal spontan eine gute Gelegenheit ausnutzen kann. Die Aktionskarten geben einem zwar Grenzen vor, aber man kann mit seinen 8 Karten immer noch viel anstellen... oftmals zuviel und man muss sich auf etwas festlegen. Dabei geben einem die gesammten Karten oftmals schon eine gute Richtung vor. Wenn man aber auf eine gute Karte hofft und seine Strategie darauf auslegt, dann kann man sich auch verzocken, bzw. muss sich mit Jokerkarten behelfen.

    Das Spiel ist durchwegs sehr positiv angekommen und wird wohl noch einige Male auf unserem Tisch landen.


    Zwei Dinge, welche etwas für Gesprächsstoff sorgten am Tisch:

    -:vogel: Die Boni inkl. Bier für den Spieler, welcher als erster verkauft finden wir ein bischen heftig und kann einen Spieler sehr beflügeln oder einen anderen zurückwerfen. Es ist für den einen Spieler doppelt ärgerlich, wenn es sich nur um einen Zug handelt und er danach, statt wie gelpant verkaufen, erstmal Bier organisieren muss.

    - :prost:Das Bier gegen Spielende kann ganz schön knapp werden. Wenn alle Spieler Bier brauchen und nur darauf warten bis jemand ne Brauerei baut, dann kann es ganz schön mühsam werden. Es ist uns klar, dass es diese Limitierung braucht, da man sonst einfach in der letzten Runde X mal verkaufen könnte. Jedoch kann dies echt zum mühsamen geduckse werden, wenn alle Bier wollen und keiner baut ne Brauerei .


    Danach noch einige Runden #Lama gespielt und hatten echt unseren Spass damit. Ist ein ideales Absacker-Spielchen, welches ein bischen von allem bietet. Ob es ein würdiges SdJ ist, bezweifle ich jedoch...

    -- Man hört nicht auf zu spielen weil man alt wird. Man wird alt, weil man aufhört zu spielen !--

  • Freakgeims : Danke für den schönen "es versuche mal etwas ungewöhnliches"-Spielbericht. (Hier: ganz bewusst Level I cotton mills bauen, entgegen der althergebrachten Brass(alt)-Konvention.) Solche Berichte lese ich besonders gerne, wenn ich das Spiel kenne und das gilt völlig unabhängig davon, ob die besondere Strategie dann aufgegangen ist oder zum Rohrkrepierer wurde.


    Wenn du schreibst, dass du am Ende noch viele 6er- und 7er-Verbindungen bauen konntest, dann klingt das für mich allerdings auch ein bisschen so, als ob die Mitspieler zu gefangen in ihren Plänen waren, anstatt flexibel zu reagieren und dir diese Punktemöglichkeiten wegzunehmen. Da könntest du auch ein bisschen Glück gehabt haben, dass die Mitspieler nicht auf dem Schirm hatten, wie wichtig (bzw. punkteträchtig) die Verbindungen am Ende werden können, insbesondere die in ein vollgebautes Birmingham.

  • Bei mir gab es am Wochenende:


    #Decrypto

    Das Spiel hatte ich beim Umknowns-Treff schon kennenlernen dürfen und dort hat es mir schon sehr gut gefallen. Nun hatte ich mein eigenes Spiel einmal aus dem Regal gekramt und am Wochenenden mit Freunden gezockt. Hat wirklich wieder sehr viel Spaß gemacht! Ein tolles Party-Spiel


    #TheGallerist

    Dann gab es am Wochenende noch "The Gallerist". Im Spiel geht es um das Entdecken von Künstlern, deren Förderung, das investieren in Kunst und der Verkauf von Kunstwerken, sobald diese im Preis gestiegen sind. Man selbst ist ein Gallerist und versucht hierbei in einer unbestimmten Anzahl an Runden (das Rundenende wird durch 2 von 3 Bedingungen eingeläutet und nicht dirch eine feste Rundenanzahl) das meiste Geld zu verdienen. Ein absolut toller Euro mit interessantem Thema. Ich hatte die Regeln zuvor gelesen, tat mir aber schwer, das Gelesene in einen inhaltlichen Kontext zu bringen. Das Spiel hat schon einige Details, die sich aber im Laufe der Partie wirklichn klären. Schlussendlich sind die Aktionsfelder überschaubar und bei uns zug das Spiel nach 3,4 Runden an und fand immer mehr Griff. Es war die erste Kennenlernpartie für alle am Tisch, aber alle waren sich einig, dass man es am besten baldmöglichst noch einmal spielen soll.

    Ersteindruck: Top!


    #TooManyBones

    Dann gab es noch eine Partie Too Many bones. zu dem Spiel hatte ich eigentlich schon alles gesagt: Kurzum: Es ging gegen Gendricks. Für mich eindeutig der schwierigste Tyrant, da er 9 Leben hat und Hardy ist. Bedeutet in einem Spiel zu dritt: Er steht mindestens 3 volle Runden. Hinzu kamen noch 3 weitere Baddies, die ebenfall Hardy hatten und ein Baddy mit Poision. Ich spielte Nugget, die -ohne überhaupt am Zug gewesen zu sein- in der ersten Runde bereits komplett ausgeschädelt wurde...die beiden restlichen Gearlocs fielen dann in Runde 2. *puh* das war vernichtend.

    Dennoch hat es wie immer sehr viel Spaß gemacht. Den Tyrant-Kampf hatten wir dann um 4.30 Uhr nicht noch einmal wiederholt...dafür war es dann doch zu spät....


    #7WondersDuel

    Dann gab es mal wieder eine Partie 7 Wonders Duel. Das Spiel macht einfach Laune und ich bin froh, dass ich es mir damals zugelegt hatte. Es ist ein reines 2 Personen 7 Wonders, welches sich kurz und knackig spielt. Hat -wie immer- sehr viel Spaß gemacht.


    #KneipenquizDasOriginal

    Dann gab es noch eine Runde Kneipenquiz auf mittlerer Schwierigkeitsstufe. Verdammt...das war knapp....die ganze Zeit geführt, nur dass wir kurz vor knapp in der letztenRunde doch noch eingeholt wurden....ärgerlich....teils sehr schwierige Fragen, aber dennoch wirklich absolut interessant. Hat Spaß gemacht. Alle gegen das Spiel....das kenne ich sonst bei Quizspielen nicht.

    3 Mal editiert, zuletzt von Braz ()

  • Es war in der Tat so, dass sie etwas viel mit ihren Plänen zu tun hatten: Ein Spieler hatte nicht genügend Einkommen um wirklich seine Pläne noch zu verwirklichen. Die anderen beiden hatten sich etwas viel vorgenommen in Sachen Industrien bauen, und so war es für mich die Gelegenheit dort noch ordentlich Verbindungen zu bauen. Es hat sich auch so ergeben, da diese beiden Mitspieler mir 2 Plätze für Industrien (Eisenmine und Brauerei) wegschnappten und ich so auf diese Alternative ausweichen musste.

    Von Glück würde ich jetzt nicht umbedingt sprechen, da ich so oder so noch ordentlich Punkte gemacht hätte.

    -- Man hört nicht auf zu spielen weil man alt wird. Man wird alt, weil man aufhört zu spielen !--

  • #Spirit Island

    So habe mich, nachdem das Inlay fertig war, mal an das Spiel herangetraut. Insgesamt wurden 3 Partien solo zweihändig gespielt, und ich habe 3 grandiose Niederlagen einstecken müssen. Versucht habe ich es mit den leichten Geistern.

    Werde mich im Laufe der Woche nochmals hinsetzen und in aller Ruhe versuchen die Insel zu retten. Das Spiel gefällt mir sehr gut, aber man braucht schon so seine Zeit bis man reinkommt, außer man ist ein Optimierer der sich das alles durchrechnet, da ich Bauchspieler bin, habe ich definitiv viele Fehler begangen, freue mich aber auf weiter Runden.

  • Bei mir gab's letzte Woche 6 Partien, drei davon Solo.


    Torres: Meine erste Partie. Vorher noch nie von dem Spiel gehört. Hat aber Spaß gemacht. Optisch eher abschreckend, von der Mechanik her aber ok für sein Alter. Würde ich wieder mitspielen, mehr aber auch nicht. Man muss auf einem gemeinsamen Spielplan Burgen bauen und Punkte gibt es nach Höhe der Türme und der Grundfläche der Burg plus einer kleinen Sonderwertung.


    7 Wonders Duel inkl. Pantheon: Erste mal mit Erweiterung. Erweiterung ist für mich jetzt kein Pflichtkauf. War mal schön zu spielen, aber ohne macht es mir genauso Spaß. Nachdem ich die letzten beiden Partien durch Pech verloren habe (einmal habe ich eine grüne Karte aufgedeckt und einmal eine rote, beide fehltem dem Gegner für den jeweiligen Sieg X/) habe ich diesmal über Militär gewonnen.


    Bezzerwizzer: Partie ging schnell vorbei, haben 30 Minuten gebraucht. Wir waren auch schon oft genug schlechter. War relativ ausgeglichen bis zum Schluss. Hatten wir schon länger nicht mehr gespielt und wurde jetzt gewünscht. Lag wohl auch daran, dass ich geäußert hatte es verkaufen zu wollen weil wir es nicht mehr spielen würden. Muss dann wohl doch bleiben :saint:


    meine Solopartien:


    Gaia Project: hatte ich hier bereits erwähnt: [2017] Gaia Project


    Blackout Hong Kong: Erste Partie. Zugang viel mir sehr leicht und Regelwerk war gut zu verstehen, aber diese konstante weibliche Schreibform finde ich sehr ungewohnt und störend/anstrengend. (Aber das ist ein anderes Thema, welches ich hier nicht eröffnen möchte! Um es aber klar zu stellen: Ich habe kein Problem mit Emanzipation und Frauen gehören Gleichberechtigt, dafür aber unsere Sprache zu missbrauchen (*-Schreibweise etc.) finde ich einen grauß.) Ich habe die erste Mission der Kampagne gespielt und direkt mit 82 Punkten gewonnen. Im Spiel selbst hatte ich nicht unbedingt den Eindruck das ich gewinnen würde, ich bin von einer knappen Niederlage ausgegangen. Die Mechaniken im Spiel haben mich angesprochen und bin schon gespannt auf die nächste Runde. Trotz des notwendigen Würfelglücks lässt es sich gut planen, zumal man sein Glück auch beeinflussen kann indem man die Würfel anschließend modifiziert und doch bekommt was man braucht.


    Underwater Cities: Ebenfalls erste Partie. Einen Tag nach BOHK. Hier viel mir der Zugang schwerer und auch im Regelwerk musste ich bedeutend öfters nachschlagen. Liegt aber auch an der höheren Komplexität. Sehr schönes Tüftel- und Optimier-Spiel das ebenfalls schon Vorfreude auf weitere Runden macht. Die Anzahl an Karten ist wie bei Terraforming Mars beeindruckend. Illustration spricht mich an und die "schlechten" Playerboards stören mich nicht, finde ich eher als ausreichend. Liegt plan auf, ist bedruckt und erfüllt seinen Zweck. Hat aber auch nichts daran geändert das ich nur 62 Punkte und 6 Städte, davon 5 verbunden am Spielende hatte. Hab leider erst im letzten Zug wieder die Option gesehen "Karte abwerfen für 2 neue Karten und 2 Geld" und hab in den letzten 4 oder 5 Aktionen nichts sinnvolles gemacht da ich kein Geld hatte X/

    Gruß Dominik

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  • Für mich gab es ein sehr wonniges Spielewochenende - Freundin und Kind waren mit der Oma unterwegs, die Zeit wurde knallhart ausgenutzt 8-))


    Freitag war ich beim Spieleabend in der Uni Hannover, organisiert von Udo Bartsch, für mich das erste Mal. Ich hab schnell eine Gruppe gefunden, die mich mit aufnahm und wir spielen eine Runde #AzulBuntglasfenster . Wir waren in der Runde ich und eine andere "Extrem" spielerin, ein Vielspieler und eine Nichtspielerin... Schwierige Kombi. Ich fand das Spiel clunky aber langweilig, die Nichtspielerin war überfordert und wir waren uns alle einig, dass das normale Azul uns zwar auch nicht Hocker haut, aber besser ist. Ersteindruck: 5.5/10


    Danach kam noch ein Wenigspieler in die Runde dazu (der sich aber glaube ich nicht selbst als einer sah). Wir spielten eine Runde #Lama zu fünft. Das Spiel war für die Runde super und hat auch etwas mehr Spaß gemacht als in kleinen Runden. Dennoch flasht es mich nicht, dafür ist und bleibt es mir zu plump. Zumal mit die Partie mit über 30 Minuten deutlich zu lang ging. Rating (nach 7 Partien): 6.5/10


    Zuletzt spielten wir in derselben Runde noch eine Partie #Flügelschlag, wobei sich die Nichtspielerin mit ihrer Vielspielerfreundin zusammenschloss, sodass es eine Viererpartie blieb. Und wow. Das war echt nicht so toll. Ich hatte zwar Spaß beim Quatschen in der Runde, aber das Spiel selbst war... Vernachlässigbar (obwohl ich es eigentlich mag). Der Wenigspieler hat die Regeln bis zum Ende nicht verstanden, das Zweiergespann der Mädels hat jede Entscheidung detailliert besprochen (und gewann dann am Ende mit der Vieleierstrategie auch Haushoch mit 99 Punkten) und die Partie dauerte einfach mit über 1.5 Std. viiiiiel zu lang für das was es bietet. Fazit für mich, ich werde es nicht mehr mit mehr als 3 Spielern spielen, bevorzugt zu zweit und aus dem Bauch heraus. Dann entfaltet es sich als schönes Absacker- oder Gatewaygame, aber so war es echt nicht gut. Rating (nach 7 Partien): 7.5/10 inkl. halbem Zusatzpunkt für die Optik (Tendenz sinkend)


    Samstag kam ein guter Freund für eine Partie #KingdomDeathMonster vorbei - endlich mal wieder. Wir hatten viel Spaß (Lantern Year 7, Core Kampagne)...

    anach spielte ich noch zwei Solopartien in LY22 der People of the Sun Kampagne.


    Dieses Civ-Building/Fantasy/Horror/Arenafight-Spielemonstrum ist und bleibt für mich das Nonplusultra. Ich freue mich so sehr auf die kommenden Erweiterungen. Rating (nach verdammten 109 Partien): 10/10


    Am Sonntag dann als "Ausklang" noch #LondonSecondEdition und #FoodChainMagnate mit Ideenlos (und einem weiteren Freund bei letzterem).


    Zu London nur ein kurzes Fazit, ich fand es gut (und vielleicht minimal lang), Ideenlos fand es viel zu lang. Ich würde es gerne wieder spielen, Ideenlos nicht. Mir gefielen die Artwork und die zu treffenden Entscheidungen gut, jetzt muss sich zeigen, ob es doch eher repetitiv bleibt oder genug Abwechslung bietet. Ersteindruck: 7/10


    Food Chain Magnate fand ich wie immer fantastisch. Die anderen beiden haben es zum ersten Mal gespielt, kamen aber gut rein und konnten gut mitspielen (so viel zu den "Gerüchten" um die Einstiegshürde:P). Ich hielt mich anfangs bewusst etwas zurück und setzte mich neben ein etwas isoliertes Haus. Als dann bei meinem Kumpel der CEO zum CFO wurde war die Schonfrist aber vorbei. Ich baute das Radio, sendete Pizzawerbung auf allen Kanälen und führte einen aggressiven Preiskrieg. Richtig Geld machte ich nur in einer Runde, aber das reichte um dann doch recht deutlich mit $370 vor $303 zu gewinnen. Episch. Einfach nur großartig. Und beide Mitspieler fanden es auch sehr gut bis oberhammer. Rating (nach 8 Partien): 10/10 inkl. halbem Zusatzpunkt für die fantastische Themenintegration.


    Was für ein Wochenende! Danke an alle Beteiligten, das brauchte ich mal wieder :love:


    "In the heart of the city dwells a delicate gamer who appreciates good gaming over all things. Sadly, the precious time and money he protects are desired by too many." (Flower Knight, Kingdom Death; frei nach Eigenbedarf abgewandelt)


    Meine Sammlung

    Meine Tauschliste

  • Teeguru87

    ZU KDM: Da starte ich demnächst auch meine erste Solopartie. Standard-Kampagne. Bin schon sehr drauf gespannt, wie es sich alleine spielt...wahrscheinlich deutlich flotter, da die Diskussionen um die strategische Ausrichtung der Kolonie in der Settlement Phase einfach wegfallen, oder?!

    Einmal editiert, zuletzt von Braz ()

  • Aeon's End Legacy

    solo, 2 Charaktere/ Mages


    Was? Noch mehr Aeon's End? Wird das nicht mal langweilig?

    Erstaunlicherweise: noch nicht!


    Ich habe die Legacy Kampagne zum zweiten Mal zu Ende gespielt.

    Mein Plan war ja, das Ganze nur einmal zu spielen und dann den Inhalt in das Hauptspiel zu integrieren.

    Jetzt ist es nach dem zweiten Durchlauf so, dass ich wieder mindestens einen weiteren Weg entdeckt habe, die Mages aufzubauen über die Kampagne.

    Und den möchte ich unbedingt noch ausprobieren.

    Also werde ich gleich die Karten sortieren und die Beschriftungen ausradieren (Folienstift).

    Dann wird das Spiel im Regal landen, aber bereit für eine weitere KIampagne in naher Zukunft.


    Dieses Mal musste ich nur eine Partie verloren geben. Und ganz wichtig: ich konnte das Finale für mich entscheiden.

    Im ersten Durchlauf schien mir das Finale noch unschaffbar. Das sah dieses Mal ganz anders aus.


    Die Geschichte war natürlich bekannt.

    Aber das ist nicht das Aushängeschild von Aeon's End. Auch nicht in der Legacy-Version.

    Die Welt an sich ist spannend. Aber es wird nicht wirklich viel dazu gesagt, nicht mehr als im Grundspiel auch.

    Die Kampagne hat eine mäßige Geschichte. Was da passiert, ist voraussehbar und alles schon X-mal dagewesen.

    Keine Wendungen, keine Überraschungen. Das was episch sein könnte, wird in wenigen Sätzen knapp abgehandelt.

    Ich würde sagen, das Spiel bewegt sich hier auf Arkham Horror Niveau. Es gibt Fluff-Texte, aber keine tiefgreifende Story.


    Meine Empfehlungen an alle, die in das Aeon's-End Universum eintauchen wollen:
    Legacy ist der optimale Start. Zum einen lernt man hier von Partie zu Partie die Regeln. Es kommt immer etwas in kleinen Stücken dazu (ich dachte oft an Dawn of the Zeds 3rd).

    Zum anderen ist der Schwierigkeitsgrad im Großen und Ganzen spürbar niedriger als in vielen Partien, die ich mit dem Hauptspiel hatte.

    Man wird bei der Hand genommen und durch den Fortschritt der Mages motiviert, dabei zu bleiben und mehr Partien zu spielen.


    Ob ich Legacy tatsächlich in das Hauptspiel integriere, weiss ich noch nicht. Momentan würde ich fast sagen: nein.

    Der größte Teil der Marktkarten ist relativ schwach, ein kleiner Teil relativ stark.

    Die Mages bleiben bei Legacy. Das passt nicht in meinen Augen. Es gibt ja auch genug im Hauptspiel.

    Die Gegner können zum Teil integriert werden. Das sollte noch am besten passen.

    Momentan sieht es so aus, dass ich mindetens einmal die Kampagne noch solo spiele und dann vielleicht in der Gruppe auspacke.

    Also eher nicht mischen.

    Einmal editiert, zuletzt von openMfly ()

  • Ich darf diese Woche auch wieder berichten.


    Was wurde gespielt?


    Zum einen gab es einen kleinen Spieleabend mit EXIT – Die verbotene Burg #Exit-DieverboteneBurg

    Und wie bisher bei wirklich allen Spielen dieser Reihe durch die Bank weg: 10-20% der Rätsel sind zu einfach, 80% sind leicht fordernd, aber gut machbar (und so, dass es Spaß macht) und so 10% sind irgendwie komisch/unverständlich (für uns zumindest). Wieder war es so, dass wir auf Bestzeit liefen, dann kam das Rätsel der Grübelei, die uns dann bestimmt 70% der Zeit raubte, ehe es dann nach Lösung weiterging im Eiltempo. Ärgerlich, wir wollen dann nicht direkt zur Lösung greifen und grübeln und grübeln und dann kommt auch ein wenig Frust auf. Der Runde macht es overall dennoch immer sehr viel Spaß (auch die Nachbesprechung).


    Neuer Tag, neue Runde:

    Zu 3t ging es als Zeitüberbrückung, bis Mitspieler Nr. 4
    ankam an #RoboRally2016

    Wir haben es schon lang nicht mehr gespielt und für kurzweilige Unterhaltung immer bestens geeignet. Mein kleiner gelber Roboter lief anfangs ganz gut los und machte bis auf eine Drehung in Runde 3 auf alles richtig.. aber eine Drehung kann in dem Spiel so verheerend sein, da waren die anderen Roboter alle Weg und meiner steuerte dank Fehlprogrammierung dem Startpunkt, statt dem Checkpoint entgegen. An einem Mitstreiter konnte ich Dank vielen Spam-Karten beim Kontrahenten noch vorbeiziehen, aber Platz 1 war nicht mehr drin. Gespielt wurde eine mittlere Karte, ca. 40 Minuten. Bei drei Checkpoints war es nach der Hälfte des Spiels schon absehbar, wer gewinnen werden würde aber das tat dem Spaß keinen Abbruch – die Resthoffnung der Fehlprogrammierung bleibt ja bestehen ;) So oder so: Spiel macht viel Spaß aber gewinnt mit mehr Spielern an Spielspaß! Zwei weitere Roboter hätten dem bunten Treiben gut getan aber wie gesagt: Es galt nur, Zeit zu überbrücken und das wurde sehr unterhaltsam geschafft.


    Dann nach einer kurzen Tischtennis-Runde ging es weiter mit dem eigentlichen Endgegener dieses Tages: #Arkwright

    Zu viert mit vordefiniertem Setting (wir hatten einen Neuling am Tisch) die Waterframe-Variante. Meine Brot- und Geschirr-Fabriken
    sind warmgelaufen, das hat Spaß gemacht! Es wurden eifrig Aktien eingekauft, Waren in England verkauft oder sogar nach Indien verschifft.


    Meine Strategie: Mit dem Brotgeschäfft meine Aktienwerte hochtreiben, mittelfristig über Klamotten an Geld zu kommen aufgrund von Verschiffung, und beim Geschirr – ja, was wollte ich bei Geschirr? Eigentlich natürlich auch Geld machen und viel am Aktienwert schrauben, aber im Nachhinein war ich dort zu inkonsequent (oder mein Mitstreiter zu konsequent.) Hier war ich weder Fisch noch Fleisch und habe meinem Mitstreiter zwar einen schönen Wettbewerb geboten, aber es war dank Forscher immer eine Entwicklungsstufe vor mir und konnte neben gutem Marktanteil auch gute Gewinne schöpfen – ich dümpelte nicht konsequent genug im Markt.


    Der Brotmarkt war anfangs umkämpft, aber dank „niedrigerer“ Einstiegshürde als in manch anderer Branche kamen neue Mitstreiter dazu und ich verlor ein wenig an Boden. Hier ebenso ins Mittelfeld gedrängt konnte ich nicht mehr so konsequent die Gewinne einfahren, die ich haben wollte. Daneben habe ich meine Klamotten-Fabrik soweit getrimmt, dass sie jedes Mal in England ein Stück verkaufte und nach Indien gingen 4 Stk. – sehr gutes Beibrot, was sich allerdings negativ auf den Aktienwert auswirkte. So konnte ich zwar gutes Geld machen, mein eigener Aktienwert stagnierter aber zusehends, da ich die Zugewinne nicht mehr im Inland hatte.


    Hinzu kamen die immer höher steigenden Personalkosten (weswegen andere Mitstreiter auch schon mal die ein oder andere Produktionsstraße oder sogar ganze Werke schlossen), so dass ich mein Geld auch eher im Ausland machen konnte – im Inland entwickelte sich Brot und Shirts zu Discount-Ware, die Preise waren im Keller. Und bei den Lampen? Da war der Importeur sehr stark vertreten, aufgrund hoher Personalkosten und generell hoher Einstiegshürde habe ich dort keinen Fuß reingemacht.


    Das Spiel war nach ca. 5 Std. vorbei (inkl. Essen, netto vielleicht 4,x?). Wie war es? Einfach fantastisch! Die generelle Einstiegshürde
    ist zwar sehr hoch (bestimmt eine Std. Erklärung, das muss man sich erstmal merken und die Zusammenhänge sind nicht direkt erkennbar..), da hilft das vorgegebene Setting schon sehr. Wenn nächstes Mal kein Neuling dabei ist dann gerne komplett selbstständig reinstarten, was gibt bestimmt noch mehr Würze. Aber das Spiel ist schon knackig, sehr viele Entscheidungen, relativ wenig Downtime (es wurde hier und da recht viel gerechnet aber es hielt sich in Grenzen), so dass die Spielzeit wieder sehr schnell rum war. Keine Kopfschmerzen, kein Hirnknoten, allerdings irgendwo doch auch glücklich, dass es vorbei ist ^^


    Wer hat denn das das Spiel nun gewonnen? Der Neuling, der generell eine sehr hohe Siegesquote hat und sehr durchdacht spielt. Er hat mir das Leben im Brotmarkt schwer gemacht, dümpelte ein wenig im wirklich schweren Lampenmarkt herum und hat sich kurzzeitig auch beim Geschirr versucht. Wie er gewonnen hat? Ehrlicherweise, ich weiß es nicht. Er trimmte sein Geschäft auf
    niedrige Betriebskosten und folglich hohem Gewinn, aber es war nicht absehbar, dass er das Rennen machen würde. Das war wirklich sehr unscheinbar. Ich sicherte mir mit knappen 17 Punkten Abstand zum Erstplatzierten den zweiten Platz.

  • Wir haben die Kampagne einmal zu zweit zerstörungsfrei durchgespielt und werden dies sicherlich noch einmal tun. Von daher haben wir die Karten auch noch nicht in das Hauptspiel integriert. Wird aber sicherlich irgendwann passieren. Im Zweifel kann man die Karten später auch wieder heraussuchen, wenn man die Kampagne ein weiteres Mal spielen möchte. Es sind wirklich ein paar schöne Marktkarten dabei.

  • Nur die zweite Solopartie #Spirit Island im Einsteigerspiel mit dem Flackernden Schatten. War wieder spannend bis zum Schluss und spielte sich von den Karten ganz anders als der Donnervogeldingensgeist.

    Mit Glück durch nen Furchtkarteneffekt gewonnen, sonst hätt ich’s wohl nimmer geschafft.

  • War zwar schon am Freitag, aber jetzt bin ich gerade hier...

    Aus einer geplanten 5´er Runde #Outpost wurde nach einigen Telefonaten ein gemütliches Duett. Nun denn, machte ich mit dem Neuling eben eine „geführte Tour“ durch ein knallhartes Wirtschaftsspiel. Neben den Regeln wurden auch wichtige taktische Tips vermittelt, nach meinen bisherigen ca. 150 Partien ist da durchaus was hängengeblieben. Ohne Spielbrett und schnörkellosem Design der Karten bringen nur die Fabriken und die jeweiligen Warenkarten etwas Farbe ins Spiel, wobei die (inzwischen auch schon alte) Neuauflage von Stronghold schon wesentlich besser ggü. der altem TimJim- Version ist.


    Im Spielverlauf war dann eine Situation hervorzuheben: Ein spätes „Warehouse“ wurde zum Startpreis von 25 angeboten, üblich bei Auktionen sind dann Steigerungen nach oben. Ohne es zu merken „steigerten“ wir konsequent nach unten. :S Ja, so ein Warehouse hat es schon schwer...

    Interessante Regeländerung bei 2 Spieler ist, das zu Beginn für alle 13 Karten ausgewürfelte wird, ob es 1 oder 2 davon gibt. Das ist ansonsten anders und erzeugt bei bestimmten Schlüsselkarten durchaus finanziellen Druck. Die nächste Runde dann mit mit 5 oder 6 Spielern ist für Himmelfahrt geplant.

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

  • #WarhammerQuestAbenteuerkartenspiel

    Bei Warhammer Quest das Abenteuerkartenspiel handelt es sich um eins der Spiele die ich mir schon seit einer sehr langen Zeit zulegen wollte. Und bevor es nicht mehr erhältlich ist habe ich jetzt zugeschlagen.

    Im Gegensatz zu der Anleitung ist das Spiel recht einfach zu verstehen. Auch wenn es spielerisch nicht besonders viel Tiefgang bietet, nur vier verschiedene Aktionen, macht es mir viel Spaß. Das liegt aber mit Sicherheit auch zu einem großen Teil am Setting. Die Geschichte welche von der Kampagne erzählt wird ist OK, aber mit Sicherheit keine Offenbarung. Es macht aber einfach Spaß Skaven zu verprügeln.

    Eins der wenigen FFG Spiele von dem ich in letzter Zeit positiv überrascht wurde. Schade dass das Spiel keine Erweiterungen mehr bekommt, da wäre noch so viel möglich gewesen. Der Nachfolge „Die Helden von Terrinoth“ interessiert mich gar nicht.

    Bei deutschen Warhammer Produkten bin ich immer wieder überrascht, wie zufällig es für den Laien erscheint welche Begriffe / Namen übersetzt werden und bei welchen das englische Original stehen bleibt.


    #AntarktisFatale

    Auch der zweite Fall von der Reihe konnte mich wieder begeistern. Sehr stimmungsvolles Material und im Gegensatz zu vielen anderen Spielen fühlt man sich hier wie ein richtiger Ermittler.

    Folgende Punkte finde ich bei dieser Reihe positiv:

    - Es gibt kein Zeitlimit für die Ermittlung. Man kann sich alles in Ruhe ansehen und durchlesen.

    - Internetrecherche ist nur wenig erforderlich.

    - Der Fall wird nicht nur aufgelöst, sondern man bekommt auch erklärt wie man auf die Lösung kommt.

    - Da man vom Anfang an das gesamte Material benutzen darf, kann man es auch gut mit drei oder vier Spieler spielen, ohne das es eine Schlacht um das Material gibt.


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  • Wenn bei Tempo 200 auf der Autobahn sich eines der vier Räder löst, ist ein Totalschaden vorprogrammiert. Spirit Island zu viert mit zwei Neulingen. Einsteigerspiel. Ein Geist ist nicht wirklich bei der Sache und an diesem Abend leicht überfordert von seinen Möglichkeiten. Da wird die Insel schnell verdammt groß und die Ödnis breitet sich unaufhaltsam aus.


    Überhaupt lief es die letzten Tage kooperativ eher so suboptimal: von Aliens in Stücke gerissen (Legendary Encounters), von Photonen-Torpedos ins Weltall gepustet (The Captain is Dead). Einzig unseren Bankraub konnten wir erfolgreich durchziehen (Burgle Bros.).


    Dann noch eine Partie Underwater Cities, erstmals zu dritt, vorher nur zu zweit. Hat auch Spaß gemacht. Mit Aufbau, Abbau und Erklärung 4 Stunden. Wird einigen hier sicher zu lang vorkommen, hat sich aber definitiv nicht so angefühlt. Wie es wohl zu viert ist? Zusätzlich investierte Zeit würde mich nicht stören, einzig hätte ich leichte Bedenken, dass sich zum Ende einer Runde hin keine sinnvollen Einsetzfelder mehr finden und der Run auf die Spielerreihenfolge dadurch wichtiger wird.


    Im Gegensatz zum Spiel zu zweit war zu dritt der Aufbau der Unterwasserwelt am Anfang deutlich schleppender, überraschenderweise war davon zum Spielende aber nichts mehr festzustellen, der Plan war voll wie eh. Das Glückselement durch die erhaltenen Karten und die unterschiedlichen Auslagen muss man natürlich mögen, sonst wird man mit Underwater Cities nicht glücklich. Meine diversifizierten Städte konnte ich z. B. gleich dreimal werten (Braune Metropole, Spezialkarte, Städte-Schlusswertung). Das waren gleich 90 meiner insgesamt 134 Punkte und damit hatte ich nur 3 Punkte weniger als im letzten Spiel zu zweit. Weiterhin reizvoll.


    #SpiritIsland #LegendaryEncountersAlien #BurgleBros #UnderwaterCities

  • Eines der schönsten Spiele zum Thema Weltraum, welches wir zu Hause haben, ist ja Among the Stars. Das kam am Samstag bei uns auf den Tisch, und Spielen ist bei uns mittlerweile eher eine Seltenheit geworden,da müssen die Titel schon mit bedacht gewählt werden. :-)


    Bei Among the Stars habe ich schon lange den Überblick verloren, was zum Grundspiel gehört, was zu Amont the Stars - Revival,was Botschafter waren und woher welche Erweiterung kommt. Wirhaben einfach zuviel Zeug vom Spiel. :-) Gewählt haben wir daher folgende Module:

    - All In, sprich alle Spielkarten die es gibt

    - begrenzter Raum, sprich an der Tischkante ist Schicht im Schacht mit bauen, verrückt wird nicht... :-)

    - Large Buildings, sprich, Gebäude die aus zwei Karten bestehen,

    - Alternative Reaktoren

    - Ereignisse, die zu Beginn der Spielrunde (also insgesamt 4 Stück im Spiel) aufgedeckt werden

    - Botschafter

    - 2-Spieler-Variante von BGG

    - Starships, womit man gegnerische Bauplätze blockieren kann, und

    - Missionsziele


    Die Konfliktsachen lassen wir immer weg,gibt auch so noch einiges an hübschen (fairem) Ärgerpotential. :-)


    Wer Among the Stars nicht kennen sollte: Gespielt wird über vier Runden, in denen jeder Spieler gleichzeitig von 6 Handkarten eine ausspielt,bis alle sechs Karten gespielt sind. Diese nutzt man a) zum Bauen in die Station (kostet Geld und manchmal Energie), b) zum Bauen eines neuen Reaktors (bringt Energie) oder c) zum sich 3 Geld nehmen. Gebaute Karten bringen in der Regel sofort Siegpunkte und manchmal Geld, manche Karten (gut viele...) bringen erst am Ende Siegpunkte. Die Baukarten unterteilen sich in 5 verschiedene Farben, die 5 Verschiedene Faktoren wie Wirtschaft, Militärstärke,Glaube, etc. symbolisieren. Je nachdem welche Missionskarten im Spiel sind, uns was man so zieht, versucht man die Farben geschickt in die Station zu bauen und sie nicht dem Gegner zuschanzen. Wer am Ende vom Spiel die meisten Punkte hat gewinnt, und das war schon wieder nicht ich. :-)



    Among the Stars, spielt sich flüssig, bringt genug Interaktion mit, ist nicht grübellastig und die Zeichnungen auf den Karten sind einfach nur MEGA! :-)


    Wers noch nicht kennt, sollte mal eine Probepartie spielen, falls sich das mal ergibt. :-)

    Einmal editiert, zuletzt von Kermeur ()

  • #AmongTheStars

    All In, sprich alle Spielkarten die es gibt

    Das ist natürlich die einfachste Lösung, aber dadurch werden IMHO ein paar Karten, die das Sammeln gleicher Typen verlangen (Punkte für jedes eigene X, Punkte für jedes anderes Y im Spiel, Punkte für jedes benachbarte Z, etc.) mehr oder weniger wertlos. Kann man natürlich immer noch für Geld verschrotten und ein paar Karten muss man eh zu Geld machen. Also kein KO-Kriterium. Dennoch habe ich für mich mal Untermengen aus dem ganzen Wust von Karten gebildet, die miteinander kompatibel sind, und stelle mir mein Kartenset aus Untersets zusammen. Wobei ich zugeben muss, dass ich AtS jetzt schon lange nicht mehr gespielt habe.


    2-Spieler-Variante von BGG

    Ist das die Variante, die dann auch offiziell in irgendeine der Erweiterungen als Spielvariante rein kam?


    Habe ich bei SO Mal für unter 10€ gekauft😁

    Das war vermutlich nur AtS:Revival (gleichzeitig Erweiterung und Stand Alone 2er-Spiel). AtS ist leider komplett unübersichtlich mit diversen modularen Erweiterungen und Promos.

  • Teeguru87

    ZU KDM: Da starte ich demnächst auch meine erste Solopartie. Standard-Kampagne. Bin schon sehr drauf gespannt, wie es sich alleine spielt...wahrscheinlich deutlich flotter, da die Diskussionen um die strategische Ausrichtung der Kolonie in der Settlement Phase einfach wegfallen, oder?!

    Braz empfand ich leider tatsächlich nie so, da ich aber auch nicht soo entscheidungsfreudig bin, gerade am Anfang versucht habe viel zu durchdenken und mit der alleinigen Verantwortung für die Buchhalterei (v.a. die ständigen Unterschiede auf den Charakterbögen) manchmal überfordert war. Dabei half mir allerdings die App Scribe für KDM sehr! Inzwischen nutze ich gar keine Papierbögen mehr in dem Spiel. Ansonsten wird es m.E. mit mehr Spielerfahrung und mehr Entscheidungsfreude bzw. Mut flotter. Macht aber super viel Spaß, auch oder gerade solo.


    #KingdomDeathMonster

    "In the heart of the city dwells a delicate gamer who appreciates good gaming over all things. Sadly, the precious time and money he protects are desired by too many." (Flower Knight, Kingdom Death; frei nach Eigenbedarf abgewandelt)


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  • Zu London nur ein kurzes Fazit, ich fand es gut (und vielleicht minimal lang), Ideenlos fand es viel zu lang.

    Darf ich Fragen, wie lange Ihr gebraucht habt?

    Über 1,5 Std. - ich fänd zwischen 60 und 90 Minuten für das Spiel gut. Es ist wie ich finde substanziell genug dafür, aber viel länger sollte es nicht dauern, da gäbe es dann einfach spannenderes, finde ich.

    "In the heart of the city dwells a delicate gamer who appreciates good gaming over all things. Sadly, the precious time and money he protects are desired by too many." (Flower Knight, Kingdom Death; frei nach Eigenbedarf abgewandelt)


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    Einmal editiert, zuletzt von Teeguru87 () aus folgendem Grund: Typo

  • #GhostStories zu dritt, allesamt Neulinge.

    Die Anleitung ist suboptimal. Es existiert zwar eine Auflistung der Spielkomponenten, aber leider ohne Bebilderung. Ansonsten sind auch zwei Sachen in der Anleitung vertauscht.

    Das Spiel selber ist eigentlich von den Regeln einfach. Verloren hatten wir leider trotzdem. Anfangs lief es noch ganz gut, aber als dann 5-6 Geister hintereinander gezogen wurden, war es dann doch zu viel auf einmal. Von der Spiellänge war es überraschend kurz, mit Regelerklärung war es etwa eine gute Stunde.

  • Fields of Green

    Da spielt sich einiges vor dem Spielerauge ab, wenn man mittels detailliert gezeichneter quadratischer Karten langsam seine Landwirtschaft aufbaut. Die diversen Getreidefelder dürfen nicht mehr als zwei Kartenlängen vom anfangs einzigen Wasserturm entfernt sein, die Tiergehege haben wiederum andere Lege-Bedingungen und im Grunde muss man danach trachten, alle Bauten, Verbesserungen, Gehege, Felder stets so zu platzieren, dass der größtmögliche Nutzen (=Punktegewinn) entsteht. Das Spiel wird oft mit #AmongTheStars verglichen, das ich aber nie gespielt habe. Die Landwirtschaft ist mir da geographisch wie interessensmäßig auch näher als die Sterne ;-)

    Die diversen Erweiterungen (besonders die Festsaison) bieten Nebenschauplätze und -spielchen, die durchaus originelle Ideen aufweisen. Aber mir reicht schon das angenehm zu spielende Grundgerüst, sei es solo oder zu mehreren. Am Ende kann man dann auf eine schöne Fläche seines Bauernhofs blicken. 7,5/10


    Underwater Cities

    Beim zweiten Versuch lief es schon wesentlich runder im neuesten Suchy-Streich; dieses Mittelding aus Worker Placement und Kartenmanagement bietet viele schöne Möglichkeiten, da ja immer Kartenfarbe und Aktionsfeld übereinstimmen sollten, um mehr machen zu können; was aber nicht immer gelingt. Man baut jedenfalls seine Unterwasserstadt aus, verbindet möglichst alles und kann in drei Erntephasen eifrig abstauben. Das ist immer ein gutes Gefühl und ich hab hier weniger "Mangelerscheinungen" als in ähnlichen Spielen. Geschickte Kombis, verschiedene Strategien, anspruchsvoll ohne anstrengend zu sein. Sowas mag ich halt!; 9/10


    Catch the Moon

    Familienspiel für haptisch Begabte: man baut auf drei befestigten Leitern möglichst viel krumme neue Leitern drauf, wobei der Würfel bestimmt, ob man eine (leicht) oder zwei Leitern (schwieriger) berühren muss; oder aber ob man den höchsten Punkt mit seiner neuen Leiter erreichen muss (sehr schwieirig!). Fazit: wirklich nett, wenn man nicht zwei linke Hände hat; ergo nix für mich! 5/10


    #UnderwaterCities #FieldsOfGreen #catchthemoon

  • Ich bin aktuell zu Besuch in Bremen und hatte gestern Abend die Gelegenheit zu viert einen Prototyp von Era of Tribes zu spielen (Danke Arne Lorenz nochmal für die Einladung), das aktuell bei Kickstarter läuft. Hat mir richtig gut gefallen und Fans von komplexeren Eurogames können da eigentlich bedenkenlos zugreifen. Ich bin jedenfalls weiterhin dabei und freue mich auf die Auslieferung im Oktober (bzw. den Pick-Up in Essen bei der Spiel).


    Worum geht’s? Jeder spielt ein Volk, startet in der entsprechenden Ecke der großen Europakarte. Dann geht es darum, sich auszubreiten, verschiedene Entwicklungen voranzutreiben, Städte zu gründen. Alles sehr schön verzahnt. Kämpfe gibt es auch, entweder gegen Mitspieler oder Barbaren. Steht aber ähnlich wie bei Scythe nicht im Vordergrund und man könnte auch komplett drauf verzichten.

    Insgesamt eine schöne Mischung aus Civ-Spiel und Eurogame, fühlt sich aber wie gesagt sehr nach Eurogame an, ist dabei angenehm komplex mit vielen Möglichkeiten und Wegen, die man einschlagen kann... ist somit im Prinzip genau mein Ding :)


    Im entsprechenden Thread berichte ich später vielleicht nochmal etwas detaillierter von der Partie.



    #EraOfTribes

    Meine Top 11 (in loser Reihenfolge):

    Terra Mystica - Gaia Project - Ein Fest für Odin - Tzolk'in - Agricola - Clans of Caledonia - Orleans (inkl. Handelserweiterung) - Great Western Trail - Heaven & Ale - Auf den Spuren von Marco Polo - Scythe

  • Zitat

    In der Eisenbahn-Epoche war ich nicht so gut aufgestellt, da 4 von meinen 6 gebauten Industrien abgeräumt wurden.

    @ Freakgeims:


    Du meinst, dass das noch Industrie Level 1 war und deswegen abgeräumt mussten?


    PS: Weiß jemand wie das mit Zitaten funktioniert? Ich habe die Stelle markiert, als Zitat gespeichert, aber ging nicht sofort einfügen.

  • PS: Weiß jemand wie das mit Zitaten funktioniert? Ich habe die Stelle markiert, als Zitat gespeichert, aber ging nicht sofort einfügen.

    Am Ende des zu zitierenden Beitrags auf die Gänsefüßchen klicken und dann in Dein Antwortfeld. Anschließend unten rechts "Zitate" anklicken und ein Häkchen bei dem machen, was du einfügen willst.
    Wenn es ein verschachteltes Zitat ist, auf "Zitat von XYZ" klicken und dann "Löschen" auswählen.


    Gutes Gelingen!

    Wir spielen gerne: Hero Realms, Arkham Horror 3, Village Attacks, Warhammer Warcry und Kniffel!

    Solo derzeit (ausschließlich digital): Carcassonne, NEOM, Russian Railroads - und WoW Classic :daddeln:

    Einmal editiert, zuletzt von Hexe () aus folgendem Grund: Buchstabendreher korrigiert

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