27.05.-02.06.2019

  • Man nennt sie Bandida - Sie zockt Mage Knight im Schlaf....aber „Ganz schön Clever“ hat sie gebrochen :D

    Top 10 (jeweils ohne Reihenfolge)

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  • Ich muss wohl froh sein, dass es keine Mage Knight App gibt :lachwein:


    Ach die 6 Punkte bei Ganz schön clever sind mir wumpe (mal gucken, ob es dann wirklich nur 6 sind oder das ganze System bricht).


    Doppelt so clever wurmt mich viel mehr. Jetzt hab ich endlich (vermeintlich) ne Taktik und würfel nur Grütze :cursing:

  • Ein Kreuz mehr oder weniger kann am Ende sehr viel ausmachen, weil genau das darüber entscheiden kann, ob Kettenreaktionen mit Boni zustande kommen oder eben nicht.


    Im Übrigen verhält sich GSC und stärker noch DSC beim Mehrspielerspiel nochmal ganz anders als Solo. Solo ist's ein Puzzle, bei dem man irgendwann des besten Weg raus hat und dann nur noch würfelt, um so sehen, ob die Würfel so fallen, wie man es braucht. Mit mehr Spielern finde ich beide Spieler besser, wobei ich DSV nicht mehr zu viert spielen möchte. Von den drei Gegnern bekommt man da im 4er-Spiel soviel nutzlose Grütze als Passiv-Würfel gereicht, dass niemand mehr irgendwas gescheites hinkriegt und demzufolge auch niemand mehr richtig Spaß hat an dem Spiel.

  • Bei mir gab es gestern im Spieletreff:


    #Wildlands

    Wildlands ist ein Spiel, das mich wirklich sehr anspricht. Es ist einfach erklärt, spielt sich locker von der Hand, hat eine knackige Spieldauer (ca. 60min) und ist ein Fun-Spiel. Im Spiel geht es darum, dass man mit seiner Gruppe an Kämpfern auf einem Areal die Diamanten der eigenen Spielerfarbe einsammelt. Für jeden Diamanten, den man einsammelt (es gibt 5 von jeder Spielerfarbe), bekommt man 1 Siegpunkt. Man bekommt ebenfalls 1 Siegpunkt für jede gegnerische Figur, die man k.o. schlägt. Wer zuerst 5 Siegpunkte hat, hat das Spiel gewonnen. In seinem Spielzug spielt man nun Handkarten (beliebig viele) aus. Diese Handkarten ermöglichen diverse Aktionen für die unterschiedlichen Charaktere: Laufen, Sammeln von Diamanten, Nahkampf, Fernkampf Verteidigung, Bombe schmeißen usw. Jede Karte bezieht sich hierbei meist auf 2 oder 3 Charaktere der eigenen Fraktionen und man muss sich für einen Charakter entscheiden, für den man diese Karte nun spielt. Bedeutet im Kern: Das Spiel ist ein kartenbasiertes Arena-Kampfspiel.

    Die Produktionsqualität ist wirklich top. Die Minitures sind schon vorgemalt (geshadet) und der beidseitige Spielplan ist zudem sehr stimmungsvoll und erlaubt mit Höheneinlagen (Geröllhaufen, Hügel usw.) diverse taktische Kniffe.

    Ich hatte das Spiel mitgebracht, weil ich es zuvor mit einem der Spieler in der Spielrunde schon einmal gespielt hatte und es ihm wirklich gut gefallen hatte. Also fragte er mich, ob ich es wieder mitbringen könne. 2 Neulinge waren am Tisch und nach dem Regelerklären waren die beiden Neulinge noch sehr skeptisch....aber im Laufe des Spiel merkte man doch recht schnell, dass das Spiel immer mehr "griff" und beide Neulinge eine Folgepartie verlangten.

    Wie gesagt: Mir macht es unheimlich viel Spaß. Für mich ein kleiner Geheimtipp, wenn man Spiele dieser Art mag.


    #Decrypto

    Dann gab es 2 Partien Decrypto. Das Spiel hatte ich schon eine Weile ungespielt daheim. Erst der Unknowns-Treff Süd brachte mir das Spiel dann näher. Dort wurde das Spiel einige Male gespielt und ich fand es großartig. Dass das Spiel auch gut angekommen ist, hat man auch daran gemerkt, dass sich eine weitere Person das Spiel direkt nach dem Treff zugelegt hatte. Also: Wir spielten eine Partie zu sechst und eine Partie zu viert. Beide Partien hatten großen Spaß gemacht. Es ist z.Zt. mein Lieblings-Absacker. Tolles Spiel. Macht Spaß...mehr davon ;)


    #Insider

    Dann gab es 2 Partien Insider

    Insider ist für mich die Überraschung des letzten Unknownstreff Süd gewesen und ich musste es mir danach gleich zulegen. Gestern gab es dann eine Partie zu fünft, die wirklich auch wieder sehr witzig war, aber schon die Grenzen des Spiels aufzeigte und eine Partie zu viert. Die Spielidee ist wirklich einfach und genial zugleich. Das Spiel Werwörter, welches momentan für den SdJ Preis nominiert ist, müsste ich zwar auch noch einmal spielen, aber ehrlich gesagt brauche ich für diese Art von Spiel nur 2 Rollen und nicht mehrere Rollen, wie es im Werwörter der Fall ist....ich brauche nur den Spielleiter, den Insider und die Bürger...mehr braucht es da mE nicht. Was mir die Partien gestern gezeigt hatten: Man sollte schon mindestens 5 Spieler am Tisch sein...das ist mE die absolut Untergrenze für das Spiel. Zu viert hatte der Insider wirklich keine Chance. Hat man aber größere Gruppen und sucht einen Absacker....dann kann ich Insider wirklich nur empfehlen.


    #BlackSonata

    Dann gab es unter der Woche noch 3 Partien Black Sonata. Black Sonata ist ein kurzweiliges Deduktionsspiel für 1 Person. Damit ist es mE das einzige Spiel bei mir in meiner Sammlung, welches dieses Kriterium erfüllt. Im Spiel geht es darum, dass man mit seiner Figur auf einem Spielplan umherzieht und versucht einen Code zu entschlüsseln.Hierbei versucht man eine schwarze Frau einzufangen, die an unterschiedlichen Orten sein kann , welche ebenfalls umher zieht, und diverse Hinweise über einen finalen Code preisgibt. Der Schwierigkeitsgrad ist skalierbar. Ich spielte meine 3 Partien immer auf "normal" und es war eiegtnlich kein Problem, den finalen Code zu knacken, wenngleich die Punktzahl am Ende ebenfalls vom Spiel bewertet wird und die war bei mir immer eher *räusper* schlecht. Dennoch ist das Spiel absolut toll umgesetzt. Das fängt da an, dass man nicht weiß, ob man uf einem Feld nun die schwarze Frau eingefangen hat oder nicht. Hierzu nimmt man eine Ortskarte und legt diese unter die Hinweisekarte...dreht beide Karten zusammen um und wenn man durch ein Schlüsselloch (tatsächliches Loch in Ortskarte) eine schwarze Silhouette eine Frau sieht, dann hat man die schwarze Frau erwischt und kann einen Hinweis über den finalen Code bekommen. Das Spiel gefällt mir bislang wirklich gut. Es ist ein reines Solospiel, aber für mich wirklich komplett neu: Solo-Deduktionsspiel

    Ein Playthrough gibt es z.B. hier.

    3 Mal editiert, zuletzt von Braz ()

  • Ein Kreuz mehr oder weniger kann am Ende sehr viel ausmachen, weil genau das darüber entscheiden kann, ob Kettenreaktionen mit Boni zustande kommen oder eben nicht.

    Jup macht wohl tatsächlich ne ganze Ecke aus, weil man grad am Ende die Kettenreaktionen braucht. Hab grad knappe 10x die App gespielt und lande so bei 240 oder sowas, also weit drunter. Aber ich probiere weiter :D


    Gefühlt! ist das Würfeln in der App allerdings auch ... hmm ... also ich hab grad 3 Nachwürfelaktionen verbraucht um 3 Würfel neu zu werfen. Zwei Mal kam exakt dasselbe raus (lauter 1er und 2er in derselben Farbe ) und ein Mal auch nur 1er und 2er (dafür andere)


    Also Fehler (mea maxima culpa; in der realen Anleitungen steht's natürlich genau so drin, wie im Online-PDF) hin oder her: ich glaube da hab ich lieber echte Würfel in der Hand und huldige dem Würfelgott – so im direkten Vergleich ... sonst hab ich da ja keine Probleme mit, wenns irgendwie um digitales würfeln geht, aber jetzt fühl ich mich verarscht. War bestimmt irgend so ein fieser Programmierer bei Brettspielwelt, der sich n Spaß draus macht, die Würfel-Suchtis zu quälen.


    Und hättet ihr *hust* nicht mit den Highscores angefangen, würde ich immer noch denken, dass 400+ Punkte möglich sind und ich mit meinen 366 *hust* total clever bin. Jetzt habt ihr mir das Spiel versaut X/ ES WAR EIN GESCHENK MENNO!

  • So,


    Nach längerer Abstinenz durch Arbeit und Krankheit, gab es diese Woche sehr viel zu spielen.


    Am Mittwoch überraschten uns unsere Nachbarn. Mit 2 kleinen Kindern fiel ihnen die Decke auf den Kopf und sie kramten ihr SvC hervor und luden uns spontan ein.

    Interessant welche herangehensweise doch viele Spieler an dieses Spiel haben. Trotz dem ich beide Strohfelder jeweils mit der 8 versehen anektiert hatte und auch Lehm und Holz ausreichend bekam, hatte ich das Spiel 10:9:8:5 nicht gewinnen können.

    Super Partie.

    Danach brachte ich Azul auf den Tisch. War ihnen zu flach.

    Abschließend habe ich ihnen Stone Age nähergebracht. Das hat ihnen so gut gefallen,, dass sie sich das ausliehen und 2 Tage später bestellt haben.

    Ich glaube, da habe ich 2 neue Spieler gewonnen, die obendrein noch gegenüber wohnen.


    Am Donnerstag zu dritt die üblichen Verdächtigen.

    TfM, Underwater Cities und Newton.

    Wir 3 können das aufbauen und losspielen. Für uns in dieser Konstellation absolute Wohlfühlspiele. Aber ein neuer Mitspieler, und schon platzt die Blase.


    Freitag selbe Konstellation, gleiche Spiele.


    Am Samstag habe ich ein Grill & Play bei uns veranstaltet. Leider nur zu viert aber schon ab dem späten vormittag.

    Gespielt wurden:

    San Francisco Cable Car in der Aktien- Version. Solide aber kein Überflieger.

    Manhattan Project - Hm, lässt immer ratlos zurück. Mag ich es oder nicht?

    Hansa Teutonica - Ja. mein Lieblingsspiel.

    La Isla - Für mich eine Stufe mit BuBu


    Danach musste ich mich um das 3-Gänge- Menü am Grill kümmern.

    Verbunden mit dem Alkoholkonsum während und nach der Mahlzeit wurden dann nur noch 2 Spiele auf den Tisch gebracht.


    Abluxxen und Love Letter

    Dabei haben wir immer am meisten Spass.


    Heute hat sich dann noch mein Schwiegersohn in spe wegen akuter Langeweile angemeldet.

    Da wird dann noch einiges gezockt.



    Der Gernspieler

    Wenn immer der Klügere nachgibt, wird nur dummes getan!

  • Eine sehr schöne Spielewoche geht zu Ende.

    Am Montag mit dem Sohnemann #Azul. Bei mir lief so ziemlich alles zusammen und ich konnte mit großem Abstand gewinnen. Er war nicht frustriert, sondern hat nur gestaunt.

    Dann am Dienstag gab es #LaCosaNostra zu viert. Was ein Kackspiel. Ich hab auch gar keine Lust darüber was zu schreiben, weil ich es absolut grauenvoll fand, sondern möchte etwas anderes beschreiben. Es ist absolut großartig, wenn man eine tolle Spielgruppe hat, in der die Leute hervorragend miteinander interagieren und sich toll verstehen. Da ist es auch nicht schlimm mal Grütze zu spielen, weil man trotzdem eine gute Zeit hat. Besonders freut mich das, da ich feststellen musste, dass sich eine andere Gruppe auf Grund von Opportunismus zerschlagen hat. Es sind zwar echt nette Menschen, aber mit so einer Einstellung will ich auch gar nichts mehr am Hut haben. Egal...

    Am Donnerstag ging es zu viert nach #Gloomhaven. Wir spielten das erste Szenario auf "schwer". Das war trotzdem wohl eher ein einfaches Szenario. Also entschieden wir uns auf "sehr schwer" für das zweite Szenario zu wechseln. Das war dann tatsächlich mal knapp. Immer wieder neue beschworene Viecher machten uns das Leben schwer. Ich hab mit meinem Typen alles rausgehauen und war dann auch drei Züge vor Ende schon k.o. Die anderen konnten es dann irgendwie noch rumdrehen, wobei besonders zwei kritische Treffer den Ausschlag gaben. Nächste Woche gibt's dann wohl wieder zwei neue Charaktere zu entdecken. Wir sind mittlerweile vermutlich sowas wie 50 bis 60% durch.

  • #BlackSonata

    Dann gab es unter der Woche noch 3 Partien Black Sonata. Black Sonata ist ein kurzweiliges Deduktionsspiel für 1 Person. Damit ist es mE das einzige Spiel bei mir in meiner Sammlung, welches dieses Kriterium erfüllt. Im Spiel geht es darum, dass man mit seiner Figur auf einem Spielplan umherzieht und versucht einen Code zu entschlüsseln.Hierbei versucht man eine schwarze Frau einzufangen, die an unterschiedlichen Orten sein kann , welche ebenfalls umher zieht, und diverse Hinweise über einen finalen Code preisgibt. Der Schwierigkeitsgrad ist skalierbar. Ich spielte meine 3 Partien immer auf "normal" und es war eiegtnlich kein Problem, den finalen Code zu knacken, wenngleich die Punktzahl am Ende ebenfalls vom Spiel bewertet wird und die war bei mir immer eher *räusper* schlecht. Dennoch ist das Spiel absolut toll umgesetzt. Das fängt da an, dass man nicht weiß, ob man uf einem Feld nun die schwarze Frau eingefangen hat oder nicht. Hierzu nimmt man eine Ortskarte und legt diese unter die Hinweisekarte...dreht beide Karten zusammen um und wenn man durch ein Schlüsselloch (tatsächliches Loch in Ortskarte) eine schwarze Silhouette eine Frau sieht, dann hat man die schwarze Frau erwischt und kann einen Hinweis über den finalen Code bekommen. Das Spiel gefällt mir bislang wirklich gut. Es ist ein reines Solospiel, aber für mich wirklich komplett neu: Solo-Deduktionsspiel

    Ein Playthrough gibt es z.B. hier.

    Klingt sehr gut.

    Kannst mir sagen, wo ich das noch käuflich erwerben kann?



    Der Gernspieler

    Wenn immer der Klügere nachgibt, wird nur dummes getan!

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  • Heute noch eine Partie Storm over Normandy zur Einstimmung auf den 75. Jahrestag. Area Impulse System, gleiches Spielprinzip wie in Storm over Stalingrad mit einigen Zusatzregeln für die Landung, erschienen als Magazin-Spiel im Special Ops Magazin von MMP. Es gibt 12 Siegpunktfelder, die 6 Landungsgebiete und 6 Gebiete im Hinterland. Am Ende jeder Runde zählt jedes kontrollierte Gebiet für den Allierten, jedes deutsch kontrolliete zählt gegen ihn. Hat er nach 8 Runden eine positive Bilanz, dann gewinnt er. Dazu gibt es noch Zusatzpunkte für verlorene Einheiten und erobete Nachschubboxen.


    Heute lief es zäh für die Allierten. Nach der ersten Runde waren nur 2 von 6 Strandanschnitten eingenommen -8 Punkte. Nach 3 und 4 Runden war der Rückstand -16, in Runde 5 konnte er auf -14 verringert werden. Danach haben wie abgebrochen, die Achse stand noch immer gut und die 5 verbliebenen Siegpunktfelder schwer erreichbar. Schönes Spiel, für mich weiterhin eine 8,5 von 10.

  • Hiho,


    wir waren am Wochenende auf der UK Games Expo und haben ein bisschen was gespielt.


    #Wildlands Eine Runde zu dritt auf einer neuen Karte. Worum es in dem Spiel geht und wie man es spielt, sollte an verschiedenen Stellen im Forum zu erfahren sein. Uns hat das Spiel gar nicht gefallen. Die gegnerischen Figuren zu den Karten zuzuordnen, gestaltet sich als schwierig und Nachfragen mag man nicht, da man so ja potentielle Taktiken verraten würde. Die Effekte sind auf der Karte nur an einer Seite sichtbar und ragen bis in die Mitte, so das man die Karten schon sehr weit auffächern muss, um alle Effekte im Blick zu haben. Die Zahlen auf dem Plan waren teilweise wild gemischt, was es schwierig macht, die ausgesuchten Startfelder ausfindig zu machen.


    #Foothills Die Zwei-Spieler Version von Snowdonia. Am Stand von einem Tony Boydell Buddy gezeigt bekommen und direkt eine vollständige Partie gespielt. Man ist abwechselnd am Zug und kann eine von 5 ausliegenden Karten aktivieren. Diese löst eine Aktion aus. Die Aktionen sind an die Aktionen aus Snowdonia angelehnt (Geröll wegräumen, Gleise oder Station bauen, Resourcen nehmen, Surveyor bewegen). Nachdem man die Aktion aktiviert hat, wird die Karte auf die Rückseite gedreht und ermöglicht nun eine schwächere Aktion. Nachdem man diese aktiviert hat, hat man wieder die ursprüngliche Aktion zur Verfügung. So geht es hin und her und es entsteht ein harter Kampf um möglichst Siegpunktreiche Plätze auf den ausgelegten Karten. Hat uns gut gefallen, war aber am Freitag schon nach 30 Minuten ausverkauft und wird in nicht allzuferner Zukunft mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch in DE zu haben sein.


    #WasteKnight Guckst Du hier!


    #StarWarsOuterRim Guckst Du hier!


    #Tokaido Wer es nicht kennt, einfach hier im Forum nach Beiträgen suchen. Ich mag es sehr gerne, auch wenn es so etwas von ruhig ist. In dem Moment haben wir aber nur die Zeit überbrückt, bis ein Tisch für #Namiji frei wurde und nebenbei noch zwei Geschwister glücklich gemacht, da diese das Spiel noch nicht kannten und danach voll begeistert von dem Spiel waren.


    #Namiji Von den Mechaniken ähnelt es sehr #Tokaido, thematisch geht es ums Fischen. War ein Protoyp und die Regeln daher noch nicht in jedem Detail wirklich klar. Hat uns ganz gut gefallen, ich persönlich finde #Tokaido aber sehr viel besser. Hatte so ein bisschen den Eindruck, als wenn man einfach nur versucht, mit gleichen und bekannten Mechaniken ein weiteres Mal Geld zu verdienen.


    #Monumental Ein Euro im Civ-Gewand. Der 'welche Karten aktiviere ich diese Runde' Mechanismus ist ganz interessant, ansonsten keine besonders faszinierende Kost. War okay, haben wir aber nicht zu Ende gespielt, auch weil wir uns lieber noch andere Sachen anschauen wollten.


    #SuperFantasyBrawl Guckst Du hier!


    #ArchitectsOfTheWestKingdom Schon lange nicht mehr so ein langweiliges Holz und Pappe hin- und her Geschubse gespielt. Nuff said!


    War wir immer ein schönes Wochenende. Die Organisation ist sehr ordentlich, es gibt neben den Hallen viele Events und die Leute sind insgesamt sehr entspannt. :)


    2 Mal editiert, zuletzt von d0gb0t ()

  • Spielerisch ist die Woche rum, es gab nicht viele verschiedene Spiele, aber einiges schon:


    1. The Island of El Dorado mit Thieves-Erweiterung


    Gespielt insgesamt fünf Partien.


    Bericht im Thread des Spiels.


    2. Herr der Ringe - Reise durch Mittelerde


    Wieder zu zweit mit Legolas/Jäger und Elena/Musikerin. Unser 11. Abenteuer in der Kampagne. Wir sind an der Hauptaufgabe dieses Szenarios gescheitert und damit war für uns die Kampagne zu Ende. Es war uns auch vorher "angedroht" worden, dass es nicht weitergeht, wenn wir dieses Abenteuer verlieren.

    Das war schon nicht so ganz befriedigend, denn:


    Trotzdem, uns hat das Spiel gefallen.


    3. The Ancient World (2nd Ed.)


    Die erste Partie mit dieser neuen Ausgabe, die alte (deutsch: Die vergessene Welt) habe ich nicht mehr. Da es schon längere Zeit her ist, dass ich die alte Ausgabe gespielt habe, erinnere ich mich an die Einzelheiten nicht mehr so, dass ich gut vergleichen könnte. Auffällig ist aber doch, dass die Titanen deutlich aggressiver sind. Ansonsten auch hier ein angenehmes Spielgefühl. Ich mag halt die Spiele von Ryan Laukat, soweit ich sie schon gespielt habe.


    4. Monastery (Ragnar Brothers, 2008)


    Endlich mal wieder ein älteres Spiel. Ich hatte es schon mal. Habe es verkauft, als es wegen Platzmangels weichen musste; bis dahin hatte ich es auch noch nicht gespielt. Vor ein paar Jahren neu gekauft, weil mir der Abgang leidtat. Trotzdem dann erst jetzt erstmals gespielt.

    Es hat einen Nachteil, weil es ein Legespiel ist. Meine Frau mag so etwas nicht wirklich. Nach dem Spiel hat sie aber gesagt, das sei das erste Legespiel, das sie gut finde.

    Es hat einen Nachteil, weil es ein Thema hat, das sich nicht wirklich in der Spielmechanik wiederfindet. Die Gebäude haben alle passende Namen, sie haben aber keine dementsprechende Funktion.

    Es hat einen Nachteil, weil es im Grunde eine abstrakte Optimieraufgabe ist. Es erschließt sich thematisch nicht, warum braune Plättchen nicht zu grauen benachbart sein dürfen, das ist halt ein spielmechanischer Twist. Mein Startplättchen durfte z.B. nicht an die Abtei angelegt werden, das meiner Frau schon.


    Und trotzdem, es hat uns Spaß gemacht. Ja, es ist abstraktes Optimieren, aber nicht nur. Es hat Zufallselemente. Man kann nur Plättchen legen, die man hat. Die zieht man blind aus einem Sack. Man kann zwar eine Tauschaktion durchführen, indem man ein neues Plättchen zieht und dieses oder ein anderes zurück in den Beutel legt; das geht aber auf Kosten des Tempos, weil man in dem Zug halt kein Plättchen legen darf, so dass man welche übrig behält. Nicht verbaute Plättchen geben aber fast alle Minuspunkte am Schluss. Man hat schon einige Optionen, was man machen kann, muss Entscheidungen treffen, die über mehrere Runden unmittelbare Auswirkungen haben können. So kann man z.B. für jeden Mönch auf einem grauen Gebäude in einer Studierrunde 1 Punkt bekommen, man kann ihn aber auch beten lassen, das bringt normalerweise mehr Punkte, dann kann man den Mönch aber bis zur nächsten Betrunde nicht mehr benutzen.

    Spielerische Grüße Ernst-Jürgen


    Allzeit-TOP 5: 1. Viticulture - Compl. Coll. Ed., 2. Martians - A Story of Civilization, 3. Scythe, 4. Snowdonia, 5. Prehistory

  • #Foothills Die Zwei-Spieler Version von Snowdonia. Am Stand von einem Tony Boydell Buddy gezeigt bekommen und direkt eine vollständige Partie gespielt. Man ist abwechselnd am Zug und kann eine von 5 ausliegenden Karten aktivieren. Diese löst eine Aktion aus. Die Aktionen sind an die Aktionen aus Snowdonia angelehnt (Geröll wegräumen, Gleise oder Station bauen, Resourcen nehmen, Surveyor bewegen). Nachdem man die Aktion aktiviert hat, wird die Karte auf die Rückseite gedreht und ermöglicht nun eine schwächere Aktion. Nachdem man diese aktiviert hat, hat man wieder die ursprüngliche Aktion zur Verfügung. So geht es hin und her und es entsteht ein harter Kampf um möglichst Siegpunktreiche Plätze auf den ausgelegten Karten. Hat uns gut gefallen, war aber am Freitag schon nach 30 Minuten ausverkauft und wird in nicht allzuferner Zukunft mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch in DE zu haben sein.

    Das ist bei Lookout für August angekündigt. Für mich als ausgemachten Snowdonia-Fan wird das ein must-have.

    Spielerische Grüße Ernst-Jürgen


    Allzeit-TOP 5: 1. Viticulture - Compl. Coll. Ed., 2. Martians - A Story of Civilization, 3. Scythe, 4. Snowdonia, 5. Prehistory

    Einmal editiert, zuletzt von Ernst Juergen Ridder ()

  • Hiho,


    wir waren am Wochenende auf der UK Games Expo und haben ein bisschen was gespielt.


    #Wildlands Eine Runde zu dritt auf einer neuen Karte. Worum es in dem Spiel geht und wie man es spielt, sollte an verschiedenen Stellen im Forum zu erfahren sein. Uns hat das Spiel gar nicht gefallen. Die gegnerischen Figuren zu den Karten zuzuordnen, gestaltet sich als schwierig und Nachfragen mag man nicht, da man so ja potentielle Taktiken verraten würde. Die Effekte sind auf der Karte nur an einer Seite sichtbar und ragen bis in die Mitte, so das man die Karten schon sehr weit auffächern muss, um alle Effekte im Blick zu haben. Die Zahlen auf dem Plan waren teilweise wild gemischt, was es schwierig macht, die ausgesuchten Startfelder ausfindig zu machen.

    (#Wildlands)

    Zum Gefallen oder Nicht-gefallen will ich gar nicht viel sagen, da es eine subjektive Kiste ist. Ein paar kleine Anmerkungen wollte ich dennoch sagen: Die Charakter-Karten haben oben link Symbole, welche charakteristisch für die Miniatur sind und sie mE gut unterscheiden. So hat z.B. eine Figur oben Links ein Faustsymbol. Die diesbezügliche Miniatur hält ebenfalls die Faust nach oben. Eine andere Karte hat 2 Schwerter. Die Miniatur hat ebenfalls 2 Schwerter....gewöhnt man sich an die Darstellung der Figuren und dem Symbol auf den Karten so kann man, auch wenn die Figuren unbemalt sind, diese mE ganz gut voneinander unterscheiden.

    Zur Zahlenanordung auf dem Spielplan. Da habt ihr wahrscheinlich einen neuen Spielplan gespielt (?!), denn im Basisspiel sind schon die Zahlen alle nicht wild verteilt, sondern in etwa beisammen.

    Zum Auffächern: Mei...man darf eh nur maximal 7 Karten halten (=Kartenlimit)......

    2 Mal editiert, zuletzt von Braz ()

  • Wir haben noch eine große Runde #Secrets zu 4. gespielt.


    Mit ein bißchen Erfahrung im Spiel wird es auch zunehmend interessanter! Allerdings nicht für alle... In unserer Partie waren 3 Spieler voll mit Dabei und es wurde viel diskutiert und bestochen. Genau so, wie es sein soll. Spieler 4 dagegen hatte gar keinen Spaß, hat sich aber auch wenig Gedanken darüber gemacht und hatte dem entsprechend keinen Siegeswillen. Und sowas ist der Tod für nahezu jedes Spiel.


    Da hat es schon gereicht, dass man bei 4 Spielern nur die eigene Rolle kennt. Als dann noch eine 50%-Chance bestand, dass der Button des Spielers heimlich getauscht wurde, war es ganz vorbei. "Ich kann ja gar nicht mehr wissen, was ich bin." "Das Spiel funktioniert nicht". "Wie soll das denn gehen?!". Dass dann 3 Leute erklärt haben, wie man das herausfinden könne, hat dann auch nicht mehr geholfen.


    Sehr schade eigentlich, da das Spiel sonst super angekommen ist. Allerdings muss man auch wissen, dass man sich bei #Secrets nie sicher sein kann. Bei anderen Social Deduction Spielen wie z.B. #HumanPunishment habe ich das Gefühl, mehr Informationen zu bekommen oder mehr Chancen zu haben, etwas herauszufinden. Bei #Secrets weiß ich oft nicht, welche Rolle ich selbst habe und die Möglichkeiten, das dann herauszufinden sind recht glücksabhängig - denn ohne die richtigen Karten habe ich keine andere Wahl außer mit den Leuten zu sprechen. Und das liegt nicht jedem. Und funktioniert eben auch dann nicht mehr, wenn niemand mehr sicher sein kann, was er selbst ist.


    Deshalb aber ist das Verhandeln über die Karten so wichtig und interessant, da man schon zu 50% weiß, welche Karte man bekommen wird. Und welche Karte man dann bekommt bzw. wie sie einem verkauft wird, zeigt natürlich auch viel über die aktuelle Gesinnung des Gegners.


    Somit ist #Secrets ein typisches Spiel von Eric M. Lang, der laut einem Interview nicht bestimmte Mechanismen im Kopf hat, sondern ein bestimmtes Gefühl, wenn er ein Spiel designt. Und bei #Secrets hat man tatsächlich das Gefühl eines Doppelagenten-Films: Man weiß nie 100%ig, wem man trauen kann und ständig kreisen die Gedanken etwa um: "Ich weiß, was ich bin. Und weil Du mir Karte XY gibst und gleichzeitig weißt, was ich bin, denke ich zu wissen, was Du bist. Bei dem anderen Spieler bin ich mir zu 50% sicher. Will ich mich nun Punkte machen oder sollte ich erst herausfinden, was die anderen Spieler sind? Oder kann ich ihnen vielleicht sogar schaden, da sie im gegnerischen Team sind. Oder sind sie gar der Hippie?!"


    Wie gesagt, kann sehr spannend sein ;)

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  • Am Samstag abend mit einen Freund ein paar Stunden am Spieltisch verbracht. Dabei kamen Quodd Heroes und Race for the Galaxy auf den Tisch.


    Quodd Heroes

    Auch wenn man mich aufgrund meinen bisherigen Ausführungen zu diesem Spiel für einen Experten halten könnte, so muss ich mich hier als physischen Erstspieler outen. Robo Rally Erfahrung haben wir beide, so dass der Einstieg in das Spiel für uns keine Hürde darstellte.

    Da das Spiel ohne Inlay daher kommt, hat es eine gefühlte Ewigkeit gedauert das Spiel für das Tutorial 1 aufzubauen.

    Das Tutorial 1 hatte ich gewählt, um meinem Mitspieler die allgemeinen Bewegungsregeln näher zu bringen. Also sind wir ohne großes Erklären einfach dort eingestiegen und haben während des Spiels alles rund um die Bewegungen erlernt und gefestigt.


    Da danach seitens meines Mitspielers noch Lust vorhanden war, haben wir dann eine einfache Rally aufgebaut - dauerte wieder gefühlt ewig.
    Es galt 5 Checkpunkte der Reihe nach abzulaufen. Wir haben die Handkarten hinzu genommen, aber auf die Weltereignisse verzichtet. Das Spiel war anfänglich noch spannend, wurde dann aber zu Gunsten meines Freundes entschieden als dieser damit begann sich die Checkpunkte via Brett-Rotation günstig zu legen, was mich immer mehr von Checkpunkt 2 entfernte. Am Ende gewann er durch einen Teleporterschritt 5 zu 2.



    Hat Spass gemacht, daher entschieden wir uns noch für eine Runde Battle Royale, wo es darum geht sich gegenseitig um Lebenspunkte zu bringen. Jeder hat 3 davon. Um dem Ganze noch ein wenig Würze zu verleihen, wechselten wir unsere Quodds auf Ember (Feuerelementar) und Mizu (Wasserelementar), nahmen die B-Seiten der Playerboards und nahmen die Weltereignisse hinzu. Für die nicht-Kenner .. die beiden Elementare sind in der Lage mit ihrer Q-Kraft Feuer- bzw. Eisbomben zu verschießen. Die B-Seiten verbinden Aufrüstungsplättchen mit bestimmten Bewegungsaktionen und Weltereignisse bringen noch mal Zufall mit rein.


    Das Spiel ging gut los, so dass in Runde eins bereits Feuer- und Eisbomben übers Feld flogen. In Anbetracht der Tatsache, dass hier und da Regelfragen aufkamen ( Wann respawnt man? Wird Upgrade X ausgeführt, wenn ich die dazugehörige Bewegungsaktion via Karte ausführe? usw.) einigten wir uns am Ende auf ein Unentschieden.


    Fazit meinerseits ... es macht Spass, allerdings leidet das Spiel meiner Meinung nach unter einen Downtimeproblem. Am Ende jeder Runde reicht man den Startspielermarker nach links weiter. Somit ändert sich jede Runde die Spielerreihenfolge dahingehend, dass der Startspieler in der kommenden Runde als letzter dran ist. Bei zwei Spielern resultiert das in Doppelzügen, während bei 3+ Spielern hier durchaus mal 4/6/8/10 Spielerzüge abgewartet werden muss.
    Da in einem Spielerzug durchaus viel passieren kann, ist es mMn schwer in der Downtime seinen nächsten Zug zu planen.
    Spielerisch machte es Spass, hat mich aber jetzt auch nicht vom Hocker gehauen. Im Falle eines Koop-Spiels würde ich wohl Mechs vs. Minions vorziehen.

    Schade eigentlich, da mir die Spielmechaniken schon sehr gefallen.


    Race for the Galaxy

    Dazu brauch ich nicht viel sagen. Ist seit Kurzem erst in meiner Sammlung. Davor hatte ich mit Roll for the Galaxy bereits Bekanntschaft mit dem RftG-Universum gemacht. Daher wars mechanisch nicht neu.

    Habe deutlich verloren, was durchaus an dem schlecht gemischten Nachziehstapel lag. Entwicklungen habe ich kaum gesehen, so dass ich eher Planeten ausgelegt hatte. Auch diese waren nicht sehr synergen.
    Parallel dazu hatte mein Gegenüber deutlich bessere Karten ausliegen und hatte somit einfach die besseren Siegvoraussetzungen.


    4 Stunden schönes Spielen .. ich will mehr davon.



    #QuoddHeroes #RaceForTheGalaxy

  • Am Wochenende haben meine Frau und Ich das neue Blaue "Keyforge Starter" ausprobiert. Im Gegensatz zum roten gibt es ein paar Neuerungen. So liegen außer wieder einmal nur einer Kurzspielanleitung, auch zwei Spielunterlagen bei. Desweiteren gibt es jetzt anstatt Karten, Marker für Betäubung und +1 Stärke. Die Karte für Ketten wurde jetzt auch durch Pappe ersetzt und wirkt dadurch stabiler. Alles andere Material ist gleich geblieben. Und natürlich liegen dem Starter noch zwei einzigartige blau verpackte Decks bei.


    Die erste Partie war dann auch recht spannend, wir hatten beide bereits zwei Schlüssel geschmiedet. Für den letzten fehlten meiner Frau nur noch vier Ember. Mir noch fünf. Leider hatte ich etwas Pech mit dem Kartennachschub und konnte den Sieg meiner Frau nicht mehr abwenden.

    Wieder einmal eine super spannende Partie. Keyforge mach uns einfach Spaß. Das kann man immer mal zwischendurch spielen und durch die Vielzahl an unterschiedlichen Decks wird es auch nie langweilig. Ob man das neue blaue Starter braucht, sei mal dahingestellt. Im Endeffekt hat sich nur ein Teil des Materials verändert plus die zwei Spielunterlagen. Ein paar neue Kartenfähigkeiten sind noch dazu gekommen, die in der Kurzspielanleitung erklärt werden.


    Uns mach Keyforge mächtig Spaß und bleit auch weiterhin ein Dauergast auf unserem Spieletisch. :up:

  • #KingdomDeathMonster

    Die Freundin aus dem Haus, Zeit KDM übers ganze Wohnzimmer auszubreiten. In über 6 Stunden gabs 3 Runden.

    Als erstes Stand mit dem Kings Man der zweite Nemesis Gegner vor der Siedlung. Es wurde das Schlimmste befürchtet, tatsächlich lief es vor allem am Anfang verblüffend gut.

    Die verbleibenden zwei Runden wurde der Löwe auf Stufe 1 gejagt um das Lion Armor Rüstungsset zu vervollständigen, da freut sich der Survivor mit den Katars zukünftig über den Bonus. Nebenbei passierte natürlich dank Timeline- und Settlementevents noch so einiges.

    Als nächstes wird evtl mal der Phoenix getestet. Krasse Miniatur!

    Muss noch weitere Miniaturen bauen, dazu sollte ich mich auch iwann mal ans bemalen trauen...

    Anyways, erst mal 3 Wochen Pause da der Kumpel in Urlaub geht.

  • In letzter Zeit gespielt:
     
    Das tiefe Land
    Zwei Partien jeweils in 4er Besetzung. Beide Partien waren sehr spannend und die zweite Partie war mit 107-105-103-98 auch sehr knapp. Wir hatten verschiedene Ansätze, so versuchte ich mich in Partie 2 als Schafbaron und züchtete was nur geht. Der Deich hielt 3x und brach zum Schluss. Hätte ich statt meines ersten von 4 Gebäuden ein anderes gekauft, hätte ich gewonnen. So hat sich knapp ein Bankier durchgesetzt. Die Zweitplatzierte fand in der allerletzten Runde noch ein Gebäude, dass ihr 12 Punkte brachte und somit fast zum Sieg trug. In Partie 1 hatte ich mit einer ausgewogenen Strategie einen klaren Sieg landen können. Geld, Schafe und Deichpunkte trugen gleichermaßen dazu bei, dass ich als einziger über 100 Punkte landete.
    Das Spiel macht ausgesprochen viel Spaß und ist jedes Mal sehr eng bzgl. Deichbruch oder nicht. Toll!
     
    L.A.M.A.

    3x gespielt mit 4 und 5 Personen. Waren meine ersten Partien und ich war positiv überrascht. Klar, sehr simples Kartenspiel. Die Dynamik in Sachen Passen ist aber enorm. Man kommt ganz schön ins Schwitzen wenn auf einmal 3 Leute hintereinander passen und man noch mit 4 Karten in der Hand gegen den letzten Mitspieler, der nur 2 Handkarten hat, Auge in Auge ums Überleben kämpft. Da ist es klug sich möglichst solche Karten auf der Hand zu behalten, die später hintereinander weggespielt werden könnten. Das Spiel bietet spannende Momente. Auch wenn ich es nie geschafft habe alle Karten wegzuspielen, werde ich es mir kaufen. Dann habe ich alle 3 Kandidaten für den roten Pöppel zuhause. Mein Favorit ist nun ein Tier.
     
    Krass kariert
    3x gespielt ebenfalls zu 4. und zu 5. Ist ein bleibt für mich das beste Kartenspiel auf dem Markt. Einfach grandios.


    Paku Paku
    Zwei Partien zu 5. und zu 6. Schönes kleines Hektikspiel das mittlerweile die Nummer 1 meines sechsjährigen Sohnes ist. Ich mag es auch sehr.


    Gaia Project
    Zwei Mehrspielerpartien. Einmal zu viert, wobei ein erfahrener Spieler und ich ein Volk aus der „Master of Orion“ Fanerweiterung spielten (Darlok und Elerians). Die anderen beiden hatten GP weniger als 10x gespielt und wählten Xenos und Hadsch Halla. Es war recht spannend weil Hadsch Halla eine sehr starke Ökonomie hatten und sich quasi alles leisten konnten. Am Ende hatte ich aufgrund der Erfahrung beim 142-139-112-92 knapp die Nase vorn. Elerians waren zu neu und zu ungewohnt für den erfahrenen Spieler. Ich habe die Darlok auch zum ersten Mal gespielt und hatte arge Schwierigkeiten die Möglichkeiten dieses Spionagevolkes optimal zu nutzen. Einfach grandios dieses Spiel. Sucht seinesgleichen und ich kann es gar nicht erwarten die jetzt neu veröffentlichten Fan-Völker „Animal-Planets“ alle spielen. Ausgedruckt und laminiert sind sie schon, habe aber erst 3 von 7 der neuen Völker getestet. Spielen sich auch toll.


    Die andere Mehrspielerpartie Gaia Project war eine 2er Partie mit einem Mitspieler der die MoO Völker einmal probieren wollte. Ich nahm die Gnolam, er die Bulrathi. War ein schönes Spiel um ihm die Völker zu zeigen. Hat ihm Spaß gemacht – mir sowieso.


    Monster Pups von Kosmos
    Ein Kinder-Spiel mit einem, naja …Thema. Den Jungs hat es Spaß gemacht. Der Wiederspielreiz tendiert aber gegen Null.


    Crown of Emara
    Zwei Partien jeweils zu Viert. Ja, es ist alles schon mal da gewesen. Man holt und tauscht Rohstoffe um und plant viel. Mir macht es Spaß, sowas ist einfach mein Ding. Ich habe es mir in Essen geholt und es nicht bereut. Zum Ende hin ist es meist sehr spannend und alle landen so zwischen 55 und 75 Punkten – zumindest in unseren beiden Partien. Wir waren uns nur nicht sicher wie das mit den Helferkarten zu handhaben ist. Es gibt welche mit Stärke 1 und welche mit Stärke 2. Wann kommen die 2er ins Spiel? Wenn die 1er weg sind oder wird die erste 2er Karte aufs Brett als Ersatz für die erste 1er, die genommen wurde und von da an kommen nur noch 2er ins Spiel? Muss ich mal in den Regeln nachsehen….
     
    Blackout: Honkong
    3x gespielt, jeweils zu Viert. Ich mag dieses Spiel sehr. Vor allem die unterschiedlichen Möglichkeiten dieses Spiel zu bestreiten sind klasse. In einem Spiel setzte ich voll auf Erkunden und gewann knapp gegen einen Spieler der v. a. Punkteträchtige Helfer und Spezialisten anheuerte. Ein anderer, der sehr auf Häkchenaktionen setzte war schon 30 Punkte vorne, wurde dann aber nur 3. weil er weder sonderlich erkundete, noch hochwertige Personen anheuerte. Tolles Spiel!
     
    Prototyp eines Kinderspieles von Ravensburger, nennen wir es mal „Schiffe sinken“ Spiel.
    Es geht hier v. a. darum das Gewicht von Schiffen einzuschätzen, die in einen Strudel gezogen werden. Tolle Mechanik, hat meine Jungs sehr begeistert. Dieses Spiel wollten dann auch andere Kinder und Erwachsene Spielen.


    Sherlock Express von Huch
    Ein Reaktionsspiel, das mein älterer Sohn mit 6 auch schon mitspielen konnte. Sehr witzig, allerdings sehen Männer jenseits der 40 hier wohl kein Land. Immer nur Kinder und Frauen machten den Sieg unter sich aus. Wir haben es zu 6. gespielt. Viele Partien hintereinander. Geht schnell und macht Spaß weil meist einer der Runde recht schnell 5 Verdächtige identifiziert, also schnell draufhaut auf die Karte J
     
    Lorenzo der Prächtige
    Mit Erweiterung, volle Dröhnung zu Fünft. Klassespiel! Ich hatte die Familie Malateste, die Wagniskarten (lila) kaufen kann ohne Schilde abgeben zu müssen. Also voll auf Lila gesetzt. Am Ende hatte ich nur einen Anführer ausgespielt und nur ein Gebiet (grün) im Spiel. Dennoch lief es super. Allerdings hatte Colonna (ein zusätzliches, neutrales Familienmitglied mit Stärke 3) auch einen Lauf weil er auf eine schön abgestimmte Maschinerie aus gelben und grünen Karten setzte. 115-114-82(Della Rovera)-80(Gonzaga)-71(Este) am Ende nach guten 2 Stunden.


    Krasse Kacke
    Vier Partien mit 4-6 Personen. Ich mag es einfach, weil ich kein anderes Spiel kenne, das Reaktion mit Memory kombiniert. Zum Ende hin gibt’s jedes Mal Gelächter, wenn jemand ein Tier beschuldigt, das gar nicht mehr da ist. Kaufe ich mir auch.


    Marco Polo 2.0 – Im Auftrag des Kahn (Arbeitstitel)
    Gleiches Spiel, jedoch wieder ganz anders. Der Markt, das Reisen und auch die Schlusswertung funktionieren ganz anders. Wir haben es zu viert gespielt und 3 von 4 Leuten fanden es klasse. Einer kannte Marco Polo 1.0 noch nicht, wir anderen 3 haben schon 40+ Partien hinter uns. Mal sehen ob ich bei Gelegenheit in einem separaten Beitrag mehr schreibe.
     
     
     
     
     
     
     

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
    Top 17:
    1 Gaia Project — 2 Mombasa — 3 Nippon — 4 Auf den Spuren von MP — 5 Orleans — 6 Tzolkin

    7 Bora Bora — 8 Lorenzo — 9 Great Western Trail — 10 Underwater Cities — 11 Trajan — 12 Concordia

    13 Blackout — 14 Das tiefe Land — 15 Die Burgen von Burgund — 16 Terramara — 17 Caylus

    Einmal editiert, zuletzt von Baseliner ()

  • Wir waren uns nur nicht sicher wie das mit den Helferkarten zu handhaben ist. Es gibt welche mit Stärke 1 und welche mit Stärke 2. Wann kommen die 2er ins Spiel? Wenn die 1er weg sind oder wird die erste 2er Karte aufs Brett als Ersatz für die erste 1er, die genommen wurde und von da an kommen nur noch 2er ins Spiel?

    Zunächst kommen zufällig 8 Karten vom Typ A auf das Brett, der Rest wandert wieder in die Schachtel. B Karten werden als Nachziehstapel gemischt neben den Plan bereit gelegt und ersetzen sofort gekaufte Beraterkarten (solange der Vorrat eben reicht). :)

    Gruß aus Frankfurt, Helmut

  • Gleiches Spiel, jedoch wieder ganz anders. Der Markt, das Reisen und auch die Schlusswertung funktionieren ganz anders. Wir haben es zu viert gespielt und 3 von 4 Leuten fanden es klasse. Einer kannte Marco Polo 1.0 noch nicht, wir anderen 3 haben schon 40+ Partien hinter uns. Mal sehen ob ich bei Gelegenheit in einem separaten Beitrag mehr schreibe.

    Bin mir fast sicher dass sich seitdem schon wieder was geändert hat ;) Aber "gleiches Spiel, jedoch wieder ganz anders" bringt es eigentlich ziemlich genau auf den Punkt

    Ich gebe hier, auch wenn ich es im Text nicht explizit erwähne, immer meine persönliche Meinung wieder.

  • Gleiches Spiel, jedoch wieder ganz anders. Der Markt, das Reisen und auch die Schlusswertung funktionieren ganz anders. Wir haben es zu viert gespielt und 3 von 4 Leuten fanden es klasse. Einer kannte Marco Polo 1.0 noch nicht, wir anderen 3 haben schon 40+ Partien hinter uns. Mal sehen ob ich bei Gelegenheit in einem separaten Beitrag mehr schreibe.

    Bin mir fast sicher dass sich seitdem schon wieder was geändert hat ;) Aber "gleiches Spiel, jedoch wieder ganz anders" bringt es eigentlich ziemlich genau auf den Punkt

    Hoffentlich hat sich was geändert. Ich finde eine der mittleren Routen nämlich.... sagen wir mal „ungünstig konstruiert“. Die 2 kleinen Städte kann man mit etwas Planung in Runde eins erreichen. Andere Spieler habe zu Beginn von Runde 2 keine kleine Stadt. Damit ist der Einkommensunterschied zu groß.

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
    Top 17:
    1 Gaia Project — 2 Mombasa — 3 Nippon — 4 Auf den Spuren von MP — 5 Orleans — 6 Tzolkin

    7 Bora Bora — 8 Lorenzo — 9 Great Western Trail — 10 Underwater Cities — 11 Trajan — 12 Concordia

    13 Blackout — 14 Das tiefe Land — 15 Die Burgen von Burgund — 16 Terramara — 17 Caylus

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  • Hoffentlich hat sich was geändert. Ich finde eine der mittleren Routen nämlich.... sagen wir mal „ungünstig konstruiert“. Die 2 kleinen Städte kann man mit etwas Planung in Runde eins erreichen. Andere Spieler habe zu Beginn von Runde 2 keine kleine Stadt. Damit ist der Einkommensunterschied zu groß.

    vorletzte Woche sprachen wir noch drüber und letzte Woche war es dann schon deutlich modifiziert... Ist eben noch ein WIP (work in progress), aber langsam wirds stabil

    Ich gebe hier, auch wenn ich es im Text nicht explizit erwähne, immer meine persönliche Meinung wieder.

  • Doppelt so clever: 311 (Zweier)

    Ganz schön clever: 293 (auch Zweier)


    Wie kriegt Ihr beim dem Zweier-Spiel so viele Punkte zusammen? Hast Du da mal einen Tip? Wir sind bisher mit dem Spiel "Doppelt so clever" noch nicht richtig warm geworden. Vielleicht liegt es auch daran, daß wir bei diesem Spiel irgendwie fast nur Einser würfeln :(.....

  • Doppelt so clever: 311 (Zweier)

    Ganz schön clever: 293 (auch Zweier)


    Wie kriegt Ihr beim dem Zweier-Spiel so viele Punkte zusammen? Hast Du da mal einen Tip? Wir sind bisher mit dem Spiel "Doppelt so clever" noch nicht richtig warm geworden. Vielleicht liegt es auch daran, daß wir bei diesem Spiel irgendwie fast nur Einser würfeln :(.....

    Zufälligerweise habe ich noch ein Foto vom Block ;) inzwischen habe ich es auf ähnliche Art und Weise noch ein zweites Mal auf exakt 311 gebracht.


    Edit: auf dem Handy bekomme ich das Bild irgendwie nicht an die richtige Stelle.

    Einmal editiert, zuletzt von Alex85 ()

  • Alex85 : In gelb weder eine 1 noch eine 2 gekreuzt? In Rosa nur eine 1? Das kann nur solo oder vielleicht mit Glück noch als 2er funktionieren. Mit mehr Spielern kriegt man bei DSC so viel Schrott als Passivwürfel gereicht, dass solche Punktzahlen eigentlich nicht mehr möglich sind.

  • MetalPirate


    Das war ein Zweier. Und die Würfel fielen schon ganz gut. Musste bei meinen eigenen Würfen ja auch nur ein einziges Mal neu würfeln. Es hat danach wie gesagt auch noch ein zweites Mal geklappt, wo der Zettel ähnlich aussah, habe aber kein Bild davon. Über alle Spiele ist der Durchschnitt bei mir im Zweier aber irgendwo bei 230 oder so.


    In Bezug auf Rosa: die 6er am Ende waren selbst gewürfelt und dann +1, sowie die beiden freien Rosa durch Blau und Gelb.

    Einmal editiert, zuletzt von Alex85 ()

  • MetalPirate


    Das war ein Zweier. Und die Würfel fielen schon ganz gut. Musste bei meinen eigenen Würfen ja auch nur ein einziges Mal neu würfeln. Es hat danach wie gesagt auch noch ein zweites Mal geklappt, wo der Zettel ähnlich aussah, habe aber kein Bild davon. Über alle Spiele ist der Durchschnitt bei mir im Zweier aber irgendwo bei 230 oder so.


    In Bezug auf Rosa: die 6er am Ende waren selbst gewürfelt und dann +1, sowie die beiden freien Rosa durch Blau und Gelb.

    MetalPirate   Petulia


    Neuer Rekord ;) wieder im Spiel zu zweit.

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  • Sieht mir fast nach zu vielen Einträgen aus... ohne Silber sind es schon 34 Einträge. 24 liefert das Spiel so, 11 Bonuseinträge wurden erspielt. Da passt was nicht, wenn ich nix übersehe...

    Hast du die +1 mitgezählt? Ich komme auf 24 normale Einträge, 4 x +1, den Runde 4-Bonus und 10 erspielte Farbboni. Also insgesamt 39.

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