Was hat dich zurück zum Brettspielen gebracht?

  • Ich habe in Verschiedenen Threads gelesen, dass es einigen so ging wie mir auch: Als Kind und Jugendliche(r) wurde gerne gespielt, aber dann war erst mal Pause. Dann gab es ein Comeback und man war wieder voll dabei.

    Mich interessiert in diesem Thread eure Comeback-Story.


    In meiner Pausen-Zeit gab es schon ab und an mal ein Spiel, aber eher so die Klassiker wie Skat, Doppelkopf und so. Dann kam ich mit meiner Herzdame zusammen und ihre Freunde haben uns gerne mal besucht. Und dann wurde uns das eine Mal ein Gastgeschenk mitgebracht: #Carcassonne

    Das Spiel kannte ich bis Dato nur dem Namen nach und wir haben es einfach mal mit in den nächsten Urlaub genommen. Da waren wir nun irgendwo in Sachsen und dachten uns des Abends probieren wir mal das Spiel. "Klick" hat es gemacht, als die Plättchen immer wieder vom Rand des viel zu kleinen Tisches auf den Boden gefallen sind, weil die Landschaft magnetisch vom Rand des Tisches angezogen worden ist. Die Folge war, dass wir die nächsten Partien auf dem Boden gespielt haben.

    Dann beim Bummel durch das nächste Dorf am Folgetag sind wir über einen kleinen Spieleladen gestolpert und haben uns gleich die Erweiterung gekauft. Am Tag darauf sind wir wieder zu dem Spieleladen gegangen und haben die nächste Erweiterung gekauft. Der Verkäufer verabschiedete sich dann lächelnd mit "bis morgern!"...


    Danach war dann Polen offen...

    Vielspieler im Körper eines Gelegenheitsspielers

    Einmal editiert, zuletzt von hhamburger ()

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  • Nachdem meine Clique und ich bis um die 30 rum jedes Wochenende nur in irgendwelchen Technoclubs in NRW gefeiert haben, kamen dann 2010 auch bei uns auch endlich mal die ernsthaften Beziehungen an...und die bisherige Feierei war einfach nicht mehr wirklich Partnerschaftskompatibel :D


    Ein langjähriger Freund und früherer Mitbewohner von mir hat mit seiner Freundin damals dann aus unbekanntem Grund wieder angefangen, die üblichen Verdächtigen zu spielen: Carcassonne, Small World, Siedler und Dominion - Und uns zwischendurch auch mal eingeladen....ab da wars dann um mich geschehen :-)


    Denn auch meiner Frau war der brettspielsüchtige Harry lieber, als der, der um 6 Uhr morgens am Wochenende nicht mehr sprechen konnte :D

    Top 10 (jeweils ohne Reihenfolge)

  • Als Kind/Jugendlicher habe ich gerne gespielt, vor allem Kartenspiele, von Rommee bis Skat. Dann weniger. Als Student wieder etwas mehr (Siedler von Catan und anderes SdJ-Zeug der Spät-90er). Dann wieder weniger. Andere Hobbys waren interessanter. Dann kamen Knieprobleme, mit Fußball und Marathon war's vorbei, also wieder Brettspiele entdeckt, und dann richtig.

  • Ich mach mal weiter! Während meines Studiums (in Bremen) hatte ich erst einen Comic-Flashback. Da gab es einen ganz tollen Comicladen und zwar das Comic Café in der Neustadt. Da versorgte ich mich ständig mit Second-Hand-Comics meiner Helden der Jugend (hauptsächlich Batman). In meinem Dunstkreis gab es auch einige Comic-Fanatiker und als dann das erste Heroclix-System mit Marvel-Superhelden auf den Markt kam, waren wir sofort angefixt. Booster nach Booster gekauft, selber Gelände gebastelt und Spiderman & Co. in die Schlachten geführt. Parallel wurde dann schon über den Tellerrand geguckt (Klar, gab es davor den ein oder anderen Spieleabend mit Freunden und Spielen wie Scotland Yard, Siedler oder Tabu) und so richtig in die Spielewelt eingetaucht bin ich dann als ich wieder in meine Heimatstadt Erlangen zu meiner Liebsten gezogen bin und wir das Siedler-Kartenspiel entdeckt haben. Eine wahre Offenbarung! Und von da an ging's bergauf =) Herr der Ringe Risiko (Hier sei noch erwähnt , mein richtes erstgekauftes Brettspiel nach Wiedererweckung des Interesses war Herrn Knizias kooperatives "Herr der Ringe". Ganz schön innovativ für die Zeit!), Carcassone und etliche Alea-, Kosmos-, und Hans im Glück-Klassiker. Ich bin froh dieses tolle Hobby für mich/uns entdeckt zu haben. Gerade leider etwas stiefmütterlich, das Restleben nimmt viel Zeit in Anspruch und meine Kinder sind mäßig interessiert, obwohl die Schränke voll sind.

  • Als Jugendlicher die üblichen Verdächtigen: Monopoly, Risiko, Cluedo, Hotel. Aber auch schon mal Civilization oder Axis & Allies.

    Dann Abitur, Bundeswehr und erstmal keine Spiele. Vorsichtig wieder angefangen habe ich dann Ende der 90er, als Siedler noch halbwegs neu war. Aber bis etwa 2005 eigentlich auch nichts anderes. Carcassonne hatte irgendwann mal den Weg in den Schrank gefunden, aber das mochte ich nicht.


    Dann kam die Wende: Mitte 2005 hat mich die Bundeswehr ins Rheinland versetzt. Ich bin mit meiner Frau umgezogen und so fanden wir uns alleine in der Fremde wieder. Dort haben wir uns dann umgesehen, was man denn so machen könnte, um Leute kennenzulernen. Und so haben wir Mister X gefunden. Als wir 2010 wieder zurück nach Hamburg gezogen sind, war ich schon 3x auf der SPIEL gewesen und die Sammlung im Schrank ist merklich gewachsen. Dann ging es aber erst so richtig los, als ich plötzlich keinen unbegrenzten Zugriff mehr auf die Sammlung im Verein hatte und anfing, mir selbst deutlich mehr auch zu kaufen. Dazu kam dann noch ab 2012 die mehrfache Teilnahme an der Deutschen Brettspielmeisterschaft (wo mein Team (ohne mich) übrigens dieses Jahr zum zweiten Mal den Titel geholt hat).

  • Irgendwelche kindliche Standardbeschäftigung mit Mädn oder Monopoly o.ä. sehe ich nicht als Beginn meines Hobbys. Insofern ebenfalls kein Wiedereinstieg nach Pause, sondern konsequent dabei seit nunmehr ca. 35 Jahren. Ich glaube #Talisman war der Auslöser...:/

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

  • Hallo zusammen,

    als Kind gabs bei mir auch die üblichen Spiele wie #Monopoly (kann ich nicht mehr sehen) und irgendwelche Familienspiele wie #Halma, #Mühle,... Wähend des Studiums haben wir #Schach entdeckt (einer hat ernsthaft versucht Großmeister zu werden) und danach gab es eine lange Pause. Wieder angefangen haben wir mit #Barbarossa, #Twixt und #Hotelköenig.


    Dazwischen gab es eine Partie #Talisman -- wir brauchten Wochen, um uns davon zu erholen. Dann wußten wir wenigstens, daß wir nicht so auf Würfelspiele stehen. Trotzdem gab es dann Spiele mit Kampfwürfeln wie #Civilization, #RomevsHannibal (die erste Edition). Ansonsten haben wir #Outpost (das Versteigerungsspiel) und #Vinci entdeckt.


    Unsere Spielesammlung wuchs (auch dank Essen) und die Anzahl unserer Spielerunden pendelte sich bei ca. 3-4 ein. In den letzten 30 Jahren, waren Brettspiele immer eines unserer Hobbies. Glücklicherweise mögen wir es beide, wenn auch in unterschiedlicher Intensität. Das Gewinnen ist bei uns beiden ziemlich ausgeglichen ( es gibt Spiele, gewinne nur ich und andere, da habe ich kaum eine Chance).


    Ciao

    Nora

    Einmal editiert, zuletzt von nora ()

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  • Wegen Start in die Selbstständigkeit habe ich den (gefährlichen) Sport schweren Herzens an den Nagel hängen müssen. Plötzlich waren die Abende und Wochenenden frei und wenn die nicht mit Arbeit gefüllt wurden, brauchte es eine weitere Beschäftigung ;) Darüber hinaus war dann plötzlich einiges mehr an Geld am Ende des Monats übrig. Da sieht man mal, was man in einem Hobby so verbrennt... Nach einem Jahr nur mitspielen von Horus Heresy, über Rune Wars und Gears of War bis hin zu World of Warcraft und Starquest. Dann startete um 2011-2012 The Walking Dead im TV und ein paar Monate später kam dann Zombicide heraus und damit war's dann vorbei...

  • Wieder eingestiegen bin ich eigentlich nie, aber immer mal einen Schritt tiefer eingestiegen.

    • Während des Studiums festgestellt dass es jedes Jahr neue Spiele und sogar ein Spiel des Jahres gibt (das war Hase und Igel)
    • Kurz darauf festgestellt dass es sogar Zeitschriften gibt und die Spielbox abonniert
    • Mit Gleichgesinnten aus dem bisherigen Bekanntenkreis eine Spielerunde gegründet
    • Online-Mail- Spiele entdeckt und Diplomacy gespielt
    • Festgestellt dass es Foren gibt und mitgemacht
    • Eine eigene Spieleverwaltung entwickelt und dann festgestellt dass Bgg schneller war
    • Irgendwann festgestellt dass Cosims nichts mit Kriegsverherrlichung zu tun haben und ein sehr interessanter Teil der Spielewelt sind
    • Zum ersten HexaCon gefahren
    • Weitere Spieletreffen besucht
    • Erstmals einen Con im Ausland besucht
  • Nachdem mein Dad schon in seiner Jugend Gesellschaftsspiele mit einem Freund entwickelt hat, war mir das schon irgendwie in die Wiege gelegt worden. Am Anfang natürlich die Klassiker wie Kniffel, Canasta, Skat, etc. In der 5ten Klasse hat mich dann Magic (3rd Edition) gepackt. Nebenher kamen dann auch aktuelle Spiele auf den Tisch.

    Danach ging es weiter mit Rollenspiel (Warhammer) und WHFB. Außerdem bin ich zusammen mit meiner Frau (damals noch Freundin) tiefer in die Brettspiele eingetaucht und wir haben regelmäßig Puerto Rico, Sankt Petersburg usw. gespielt.

    Nach dem Studium und mit dem Berufseinstieg und dann darauf bald folgenden Kindern ist es immer weniger geworden. Aber so ganz habe ich nie losgelassen und auch immer mal wieder zu den Neuerscheinungen geschielt.

    Jetzt da die Kinder schon ein bisschen eingenständiger sind, geht auch wieder mehr in Sachen Brettspiele. So richtige Dark Ages hatte ich also nicht, nur die Prioritäten waren weniger auf den Hobbys.

    Ach ja? Definier mir "normal"!

  • Bei uns wurde in der Familie immer reichlich mit den üblichen Verdächtigen (Mädn, Phase 10, Kniffel, Monopoly) gespielt. Während des Studiums kamen dann zunächst die gängigen Titel für größere Gruppen in Kombination mit Alkohol dazu (Activity, Nobody's perfect) aber auch Cluedo. Lange Zeit blieb es auch aus zeitlichen Gründen dabei. Als ich vor einigen Jahren meinen Freund kennengelernt und festgestellt habe, dass er sich auch für das Thema interessiert (erstmal seinen Freunden wurde ich bei einem Risiko-Spieleabend vorgestellt), habe ich mich immer mehr damit beschäftigt. Knackpunkt war dann sicherlich, dass ich über Pandemic Legacy gestolpert bin. So etwas (Brettspiel kaputtspielen) habe ich vorher noch nie gesehen und das wollte ich dann unbedingt haben. Letztlich haben wir es aus beruflichen Gründen nicht regelmäßig genug gespielt, sodass wir häufiger Regelfehler gemacht haben und es irgendwann weggeworfen wurde. Auch sind wir uns nach vielen weiteren Spielen mittlerweile sicher, dass kooperative Spiele nicht zu unseren Favoriten zählen. Aber dennoch war das ganze Spielprinzip, die Optik, die Materialien und auch der Regelumfang verglichen mit dem, was ich bis dahin kannte, mehr oder weniger eine Offenbarung.

    Nachdem ich dann eine schwere berufliche Phase hinter mich gebracht und endlich wieder Zeit für Hobbies hatte, gleichzeitig aber auch aus dem Party-Alter raus war, habe ich begonnen, mich immer tiefer in das Thema einzuarbeiten. Lesen bei BGG, brettspiel-angebote, Spiele Offensive, Rezensionen, irgendwann auch Videos schauen, Basteln für die Spiele und aktive Teilnahme an den Foren...ist ein großer und schöner Teil meiner Freizeit geworden :-)

  • Ich war nie weg. Eine meiner absoluten Konstanten im Bereich der Hobbys. Und es war ein stetiger Fluss von ersten Kinderspielen, zu Familienspielen, Spiel des Jahres, Karstadt-Grabbeltisch vom Taschengeld, zu komplexeren Sachen (Alea z.B.) und dann die FFG-Keule und möglichst nur dicke Brocken. Aus diesen Extremen ist mittlerweile eine Suppe geworden. Ich favorisiere kaum ein Genre und spiele fast alles gerne. Begleitet wurde das mit Pen & Paper und Tabletops.

  • Eine erste intensive Spielphase hatte ich während der Oberstufe (Skat, selbstgepimptes Risiko, Monopoly, diverse Stichspiele) und anschließend während des Studiums (Doppelkopf). Nachdem sich einige erdreistet hatten, das Studium erfolgreich zu beenden und in die weite Welt hinaus zu gehen, kam die Doppelkopfrunde 1997 leider zum Erliegen.


    Anschließend war spielerisch Ebbe, bis wir mit unserem Sohn wieder angefangen haben (MäDn, Haba, etc.). Seit der Kerl 5 Jahre alt war, wurde es zunehmend mehr. Und seit wir 2009 das Spieleentwickeln für uns entdeckt hatten und kurze Zeit später zusammen mit anderen Braunschweig spielt! ins Leben gerufen hatten, war es endgültig da – das Spielefieber!


    Ciao

    Stefan

  • Das Spielen und ich führten im Leben eine On-Off-Beziehung miteinander. Über die lange Zeit betrachtet war sie dennoch in gewisser Weise konstant.


    Ich glaube so richtig startete es bei mir seeeeehr früh mit #Magic und #DSA, tatsächlich bereits mit 11 Jahren oder so. Brettspiele fand ich uncool, RPG und Magic (und Nintendo und Playsie) waren einfach geiler. Dann in der frühen Jugend hatte ich verstärkt andere Dinge im Kopf (<3), in der späteren Jugend exzessives Skat, Doppelkopf und dann wieder Magic. Dieses Mal richtig, mit Turnieren und Co. - sozusagen mein erstes großes Comeback und mein erstes exzessives Hobby. Zwischendurch sporadisch Carcassonne und Doppelkopf, ab und zu Siedler und sogar hin und wieder Dominion. Magic starb 2010 für mich - im Studium hatte ich wieder andere Flausen im Kopf, ich fand es einfach nur noch irre teuer und die meisten Leute aus der Szene... Hm... nicht so nett?


    Zum Brettspiel kam ich dann 2012 durch einen Freund, der mir #Agricola zeigte. Kurz danach spielte ich bei selbigem #Troyes, #Tzolkin, #Trajan und #GalaxyTrucker. Ich war angefixt. Agricola wurde gekauft, BGG entdeckt, die damalige Nummer 1 der Top 100, #TwilightStruggle blind gekauft und mit meiner Herzdame rauf und runter gespielt. Irgendwann kam #RobinsonCrusoe und #Village dazu, das war es dann aber erstmal wieder.


    Nächstes dickes Comeback kam 2015 und das riss bei mir alle Schutzmechanismen ein. Totale Obsession. Wie...? Hm, gute Frage. Zum einen zog ich für unter der Woche zurück nach Braunschweig für meinen Weiterbildungsstudiengang, hatte nicht viel zu tun und bekam von einem Spieletreff mit. Da ging ich dann auch immer fleißig hin. Aber was noch dazu beitrug, im Hobby so auszurasten? Hm, vielleicht zum einen dass es ging (ich verdiente endlich Geld), zum anderen glaube ich wieder häufigeres Spielen mit Ideenlos ,der schon länger im Hobby war und mir diverse Schätze wie #Mysterium, #IsleOfSkye, #WinzigesWeltall und #LaCosaNostra zeigte. Und vielleicht, dass ich damals wirklich viel Zeit hatte (bzw. mir nahm), im mich auf BGG, Spielkult.de und Youtube rumzutreiben und mich zu informieren.


    Jetzt, im Jahr 2019, zähle ich insgesamt ca. 130 grundständige Titel in meiner Sammlung und bin bei #KingdomDeathMonster quasi all in (bis auf 4 Erweiterungen). Das ging echt rasend bei mir, manchmal denke ich, zu schnell. Dennoch bin ich froh, dieses vielschichtige Hobby für mich wiederentdeckt zu haben.

    "In the heart of the city dwells a delicate gamer who appreciates good gaming over all things. Sadly, the precious time and money he protects are desired by too many." (Flower Knight, Kingdom Death; frei nach Eigenbedarf abgewandelt)


    Meine Sammlung

    Meine Tauschliste

    Einmal editiert, zuletzt von Teeguru87 ()

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  • War zum Glück nie wirklich weg davon, also kenne ich einen Wiedereinstieg nicht.

    Was sich aber im Laufe der Jahre bzw. inzwischen Jahrzehnte verändert hat, ist das Kaliber der Spiele, die auf den Tisch kommen (aber immer schön bunt gewechselt mit einfachen). Gar nicht unser Fall sind hektische Grabsch- und andere Partyspiele und 2 Ausflüge zu den Kooperativen haben auch gereicht.

  • Ich habe früher NATÜRLICH viel mit meinen Eltern gespielt, besonders im Urlaub, da dann jeden Abend.


    An Mensch Ärgere Dich Nicht habe ich keine besonderen Erinnerungen, viel eher Würfel-(Kniffel, 10.000) und Kartenspiele (Uno, Rommé). Ich habe natürlich nie die Regeln von Rommé gelesen, aber bei uns wurde es so gespielt, dass man durch Klopfen eine abgeworfene Karte eines Mitspielers samt einer zufälligen Karte vom Stapel aufnehmen konnte. Was habe ich mich immer geärgert, wenn mein Vater alles erklopfte, dann regelmäßig 20+ Karten auf der Hand hatte und alle auf einmal ablegte... X(


    Mein erstes Spiel habe ich mir wohl mit 7 oder 8 Jahren gekauft: #Stratego ! Da waren wir im Urlaub in Bayern auf einem Bauernhof und zwei ältere Jungs haben das da immer im Aufenthaltsraum gespielt. Ich habe ständig ehrfürchtig zugeguckt und durfte es dann auch einmal spielen. WOW!


    Das war damals gar nicht so leicht zu bekommen, irgendwo in einem kleinen Laden in Hamburg in der Wandsbeker Chaussee stand dann ein Exemplar im Regal, mein großes Glück!


    Sehr viel habe ich #Monopoly gespielt, mit meinen Freunden und auch mit meiner Oma :D - STUNDEN LANG! Kreditrahmen war unbegrenzt, man konnte anschreiben lassen. Gefesselt war ich dann in meiner Kindheit von #Hotel und #ÖlFürUnsAlle . Öl für uns alle ist wahrscheinlich DAS Spiel, für das mein Herz am stärksten gebrannt hat.


    In der späten Jugend und dem frühen Erwachsen sein war ich in einer Jugendgruppe, die viele Reisen gemacht hat. Da wurde auch viel gespielt und ich habe #ElGrande und #Siedler kennen und lieben gelernt. Das war wahrscheinlich der Moment, der mich zum Brettspieler gemacht hat. Die beiden Spiele habe ich mir dann natürlich auch gekauft.


    Eine Sehr intensive Phase #Doppelkopf gab es dann in der Oberstufe - wo wir auch ein 24-Stunden-Spiel (aber zu fünft) gemacht haben. Was für eine tolle Zeit...


    2008 hatte ich ein Regal in einem Schrank, auf dem meine Spiele (vielleicht 6?) standen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich eigentlich immer nur Spiele NACHgekauft - also irgendwo anders gesehen, gemocht und auch angeschafft. Ich war aber noch nie selber aktiv. Wie der Gedanke aufkam, das weiß ich leider nicht mehr, aber ich wollte mich dann einfach mal über Brettspiele genauer informieren. Ich hatte keine feste Spielerunde oder so und habe zu dem Zeitpunkt sicherlich auch nicht viel gespielt, aber ich habe wahrscheinlich erstmals einen Brettspielbegriff in eine Suchmaschine eingegeben.


    Dieser Tastendruck hat mein Leben nachhaltig verändert - das kann ich ohne Übertreibung sagen. Ich landete auf der Seite Spiel mit mir - Spielerezensionen von Brett- und Kartenspielen, einer Rezensionsseite - und ich begann zu lesen. Angefangen habe ich mit den bestbewerteten Spielen, dann abwärts. Welches Spiel sollte ich mir kaufen? Ich schwankte zwischen #Vinci, Agricola und Hazienda. Meine Wahl fiel auf Vinci. Ein kurzer Preisvergleich, dann mal bei Ebay reingeguckt: Da gab es genau ein Angebot - als Bestandteil eines 12 Spiele umfassenden Spielepakets! Wow, 11 Spiele, die ich nicht kenne, wohin damit? Egal, erst einmal kaufen. Ich war beim Auktionsende live dabei und hatte gewonnen. Und jetzt?


    Ich hatte 6 Spiele und habe 12 neue gekauft - das war irgendwie aufregend. Vinci, klar - aber auch so Perlen wie Lumberjack, Cheops und Villa Paletti. Von diesen Spielen habe ich heute kein einziges mehr (dafür aber Agricola und Hazienda ;-) ), aber dieses Paket war der Startschuss. 2008 hatte ich 6 Spiele, eine Woche später dann schon dreimal so viele. Gut, diese Steigerungsrate habe ich nicht gehalten, aber in den nächsten 10 Jahren ist die Sammlung auf ca. 850 Spiele angewachsen und es sind auch viele viele Spiele wieder gegangen. Sankt Peter profitiert seit langem von meiner Leidenschaft für Spielepakete, auch wenn ich seitdem nie mehr ein Paket gekauft habe, in dem ich 90% der Spiele nicht kannte.


    #Stratego -> #ÖlFürUnsAlle -> #ElGrande -> #Siedler -> #Vinci

    Einmal editiert, zuletzt von sneuhauss ()

  • Als Kind habe ich natürlich gespielt, was es damals so gab, Halma, Dame, Mühle, Monopoly, verschiedene Kartenspiele. Als Jugendlicher habe ich kaum noch gespielt, allenfalls Canasta und Mah Jongg mit meiner Mutter.


    Angefangen habe ich dann wieder als Student. also ab 1968. Galt Spielen doch damals, auch für mich, eher als Kinderkram, und wurden Spieleläden deshalb gemieden, ging man doch eher in Buchhandlungen. Und da hatte ich die alles auslösende Begegnung mit den Spielen des 3M-Verlags (Twixt u.v.a.). Deren Spiele waren damals ausgefallen teuer, solche Preise gab es in Spieleläden nicht. Diese Spiele gab es aber auch nur in Buchhandlungen, nicht in Spieleläden, Erwachsene sollten ja angesprochen werden und die gingen nicht in einen Spieleladen, um für sich etwas zu suchen. Spielen war eben Kinderkram.


    Das war die Initialzündung, ab da war ich Brettspieler, gut 50 Jahre ist das jetzt her.

    Spielerische Grüße Ernst-Jürgen


    Allzeit-TOP 5: 1. Viticulture - Compl. Coll. Ed., 2. Martians - A Story of Civilization, 3. Scythe, 4. Snowdonia, 5. Prehistory

    • Ganz weg vom Spielen war ich nie. Bis ca 2010 waren es jedoch nur gelegentlich Runden mit SdJ-Klassikern wie #Tikal, #Catan, #Adelverpflichtet, #DasAmulett und auch damals schon sehr gern Kartenspiele wie #Wizard, #Stichel, #6nimmt und ähnliches, sowie #Schafkopf und phasenweise immer wieder #Magic.
    • Irgendwann bekam ich dann von Freunden #GalaxyTrucker mit #GalaxyTruckerGroßeErweiterung geschenkt sowie das neu gekürte Kennerspiel #7Wonders. Beide sind super eingeschlagen, insbesondere an die damaligen GalaxyTrucker Runden denke ich gern zurück. Auf diese Zeit blickt auch mein Avatarbildchen zurück (auch wenn der Gute aktuell etwas grimmig schaut). Gepielt wurde bis dahin aber nur, was eben so an Geschenken eingetrudelt oder in der Familie zu leihen war.
    • Dann kam die Entscheidung einem Freund aus der losen Spielerunde ein Spiel zu schenken, nur welches... ich begann zu googlen, festzustellen, wie viele interessante Spiele es denn gibt,... Entdeckte Blogs wie Rezensionen für Millionen und natürlich BGG und das "Unheil" nahm seinen Lauf. (Die Wahl fiel damals auf Funkenschlag)
    • Erste Spiele wurden selbst gezielt "einfach so" gekauft, die Sammlung kontinuierlich erweitert.
    • Ein Geschenk an einen Freund war damals Terra Mystica, welches sich als absolutes Highlight herausstellte, ich entdeckte die Möglichkeit es online zu spielen, fing an bei BGG über das Spiel zu diskutieren, das zweimonatlich stattfindende Tunier mitzuspielen, mich in der "Szene" einzubringen, Fan-Varianten, Testspiele,...
    • Zu unknowns bin ich damals über den Schnäppchenthread gekommen.
  • Nach dem üblichen Karrierestart in der Kindheit mit Hase und Igel, Spiel des Lebens, Scotland Yard, Teufelsdreieck, Atlantis - Der schwarze Turm, HeroQuest und später dann gelegentlichen Runden Risiko, Talisman, Kreml usw. wurde nach längerer Pause im Brettspielsektor in einer Sportzeitschrift auf einmal ein Spiel aus den USA beworben, welches meine Lieblingssportart die ich seinerzeit auch aktiv betrieb in Brettspielformat packte. Gesehen, gekauft, gespielt und für Hammer! befunden. Das Spiel hieß "Paydirt" und war eine American Football "Simulation" abgelaufener NFL-Seasons von Avalon Hill. Eigentlich nur eine harmlose Würfelei gefolgt von Ablesen aus einer drögen Tabelle. Dennoch hat es für uns den Geist des Sports supergut eingefangen und rüberbringen können. Dummerweise (oder glücklicherweise - je nach Standpunkt) lag dem Spiel auch ein bunter Katalog und eine Preisliste von Avalon Hill dabei. Der Rest ist Geschichte...

    The dice decide my fate. And that's a shame.

  • Dannn solltest Du mal Scrimmage von SPI spielen. Das ist dann wirklich eine Football-Simulation 8-))

    Danke für den Tipp, das kenne ich in der Tat nicht. Aber unseren Detailfix haben wir uns dann mit Strat-O-Matic Football und Statis-Pro Football geholt. War aber alles irgendwie eine Spur zu viel. Größten Spaß (auch heute noch) macht uns immer noch Football Fever von Hansen. ;)

    The dice decide my fate. And that's a shame.

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  • Bei mir war der JanW während des Studiums schuld. Irgendwie hatten wir in den ersten Semestern Donnerstags nur alle 2 oder 3 Wochen einen Labortermin und so konnte der Mittwoch für lange Spieleabende genutzt werden.


    Insbesondere #RoboRally #CosmicEncounter und #McMulti sind mir da im Gedächtnis geblieben.


    Ganz schlimm würde es dann nachdem ich wieder Single war und dachte, jetzt hast du endlich Mal Zeit nach Essen zur Messe zu fahren. 8-))

  • In meiner Jugend in den 90ern wurde in der Familie und mit einem Kumpel recht viel gespielt, das übliche halt… von Sachen wie Risiko oder Hotel bis zu den Spiel des Jahres Preisträgern Siedler von Catan, Um Reifensbreite, Adel verpflichtet, El Grande etc.


    Dann wurde es eine ganze Weile weniger, auch wenn ich nie ganz aufgehört habe, zu spielen. Mit meiner langjährigen Freundin/Frau gab es immer mal wieder Phasen, wo wir einzelne Spiele wie Carcassonne oder Dominion häufig gespielt haben. So richtig los ging es dann aber wieder 2016, als mir ein Kumpel, von dem ich vorher gar nicht wusste, dass er auch gerne spielt, yucata.de empfohlen hat. Das vermehrte online spielen und ausprobieren neuer Spiele hat mich dann wohl ausreichend angefixt.

    Im Herbst 2016, fast gleichzeitig mit meinem ersten Besuch auf der Spiel, habe ich über gesellschaftsspieler-gesucht.de erste neue Mitspieler gefunden. Vor allem daran hatte es mir vorher gemangelt. Auch hatte ich zuvor nur eine vage Vorstellung, wie vielfältig und umfangreich inzwischen das Angebot an Spielen geworden war, lernte dann auch komplexere Spiele wie Terra Mystica kennen.

    Seitdem ist immer mal wieder der eine oder andere zum Kreis meiner regelmäßigen Mitspieler gestoßen und die Frequenz meiner Spielerunden hat im Prinzip auch stetig zugenommen, von zunächst einmal monatlich bis hin zu 1-2 mal pro Woche, ebenso wuchs natürlich auch der Umfang meiner eigenen Sammlung.

    Meine Top 11 (in loser Reihenfolge):

    Terra Mystica - Gaia Project - Ein Fest für Odin - Tzolk'in - Agricola - Clans of Caledonia - Orleans (inkl. Handelserweiterung) - Great Western Trail - Heaven & Ale - Auf den Spuren von Marco Polo - Scythe

  • Ganz aufgehört zu spielen hatte ich nie, vor Ewigkeiten hatte ich auch mal über Spiele geschrieben, aber irgendwie war es in den letzten Jahren weniger mit der Spielerei geworden. Zum Glück ist meine Tochter (heute 10) schon seit Längerem ebenso spielbegeistert wie ich, so dass ich zumindest für 2-Spieler-Spiele immer jemanden zuhause habe.


    Seit unsere Stadtbibliothek vor anderthalb Jahren einen regelmäßigen Spieleabend eingerichtet hat, spiele ich wieder häufiger und endlich auch wieder ganz andere und mir völlig unbekannte Spiele. Vor Ort ist zwar schon ein ganz ordentlicher Fundus zur Auswahl, aber viele Teilnehmer bringen ihre neuen Spiele mit, so dass es jedes mal was anders auszuprobieren gibt. So habe ich z.B. #Ethnos, #Dokmus, #LorenzoDerPrächtige, #Trains, #Klong kennengelernt - Spiele die man im "normalen Spielwarenhandel eben nicht findet.


    Außerdem gibt es im Nachbarort seit einer Weile einen kleinen Spielladen, der nicht nur regelmäßig Spieleabende veranstaltet, sondern auch Spielnachmittage für Familien. Das Angebot dort ist sehr weit gefächert und das, was man bei Karstadt oder Müller findet, gibt es da eher nicht. Ich finde es echt toll, wie vielseitig das Angebot für uns Spieler in den letzten Jahren geworden ist. :freu:

    Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt, was man weiß, nicht alles glaubt, was man hört und einfach über den Rest nur lächelt.

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