17.06.-23.06.2019

  • ANZEIGE
  • Pfingstferien = „Papa, können wir was spielen?” – „Moment, ich bin hier gerade noch beschäftigt …“

    So lief’s letzte Woche auf 20 Partien Zug um Zug Skandinavien hinaus, häufig direkt 2 oder 3 am Stück. Da wir eine in 20 Minuten zocken und Skandinavien vor allem zu zweit einige Flaschenhälse aufweist, zählt es mittlerweile zu meinen Lieblingsfamilienspielen. So langsam wird’s auch eng(er). Ich habe mich schon dabei ertappt, dass ich über die vermutlichen Tickets meiner Tochter nachdachte und unterbewusst Karten „zählte“. Der ein oder andere zu riskante Versuch ging auch schon gewaltig daneben …

    Dazu verlangte sie mal wieder nach Kardinal & König und Santorini. Gern doch :)


    Das Tollste war aber der Moment, als ich sah wie sie einen kleinen Zettel vorbereitete: Ein paar Linien gezogen, so dass sich Spalten und Zeilen ergaben, in die Zellen unsere Initialen geschrieben … Sie wird doch nicht etwa? Doch sie wird! Sie fängt an, Spiele zu loggen ^^ Sie notierte einen Tag lang jedes Ergebnis. Von mir hat sie das nicht! :whistling: Ernsthaft! Ich notiere im Regelfall keine Ergebnisse! ;)

    #SpielenMitKind


    Ansonsten lief’s in letzter Zeit auch bei den Schwergewichten ganz gut. Vor einigen Wochen traf bei mir eine Anfrage via gesellschaftsspieler-gesucht.de ein. Ich hätte doch Twilight Struggle (TS) als Lieblingsspiel angegeben, ob ich denn mal an „einem Duell“ interessiert wäre. Ui, welch feine Wortwahl. Da musste ich natürlich antworten :) Seitdem ergaben sich ein paar Termine mit Dortje und es kamen neben TS auch Sekigahara, Troyes und 18CZ teils mehrfach auf den Tisch.

    Ich kann nachvollziehen, dass viele Leute Sekigahara sehr schätzen, werde es aber wohl nicht mehr lieben lernen, selbst wenn ich es noch häufiger spielen würde, dabei wollte ich es wirklich gern mögen. Nach intensiver Regellektüre, (nur) 2 Partien und mit etwas zeitlichem Abstand, zöge ich aber stets TS vor, das mich in vielen Punkten deutlich mehr anspricht.

    Troyes geht immer. Es ist auch mit einigen Jahren auf dem Buckel dank manch recht eigener Mechanismen immer noch erfrischend anders als viele, viele andere Euros.

    18CZ zu zweit ist sicherlich im 18xx-Kontext eher speziell und nichts für jeden. Dank Vaclav und den 3 company-Klassen bietet es allerdings ein paar interessante Twists. Ich hoffe jedenfalls, es weiter ausloten zu können …

  • #Pandemic Legacy Season 2


    Nach einigen verlorenen Partien endlich mal wieder eine verloren. Yay! Aber es war knapp. Bei dem ganzen Legacy-Gedöns habe ich allerdings den Eindruck, dass die Story so oder so in eine bestimmte Richtung gedrückt wird und sich das Spiel gar nicht so frei entfaltet, wie es teilweise suggeriert wird. Wenn man bis zum Zeitpunkt x ein bestimmtes y nicht findet, kommt halt ein Sticker irgendwann so aufs Board.



    #Amyitis


    12 Jahre alt, aber leider nicht gut gealtert. Sehr viel klein-klein, wenig Entwicklung im Spiel, hohes Grübelpotential und kaum beschleunigende Faktoren. Und so zieht sich das Spiel trotz einiger netter Ideen gerade im letzten Drittel wie Käse.



    #QuacksalbervonQuedlinburg mit der Kräuterhexen-Erweiterung


    Eigenlich ist Quacksalber von Quedlinburg ein schönes Push your Luck-Spiel, welches allerdings unter dem Problem leidet, dass der Teufel zu oft auf den größten Haufen kackt. So auch in der letzten Partie, als sich quasi ab der vierten Runde ein Mitspieler immer weiter absetzte und mit riesigem Abstand gewann. Ich bin tatsächlich am Überlegen, ob es dem Spiel nicht gut täte, wenn die Punkte zum Kauf der neuen Zutatenchips und die Siegpunkte auf der Leiste des Kessels gegenläufig wären.

    Die Kräuterhexen selbst fügen sich nahtlos ins Spiel ein und ändern so gut wie nichts am grundlegenden Spielgefühl. Sie zu haben ist ganz nett, aber ich würde sie auch nicht vermissen.

    Ich spüre die Macht in mir.


    Könnte aber auch Hunger sein.

    Einmal editiert, zuletzt von Lighthammel ()

  • Nach einigen verlorenen Partien endlich mal wieder eine verloren.

    Pechsträhne?

  • Zug um Zug Skandinavien

    Jawollo, die Karte gefällt mir zu zweit auch richtig gut. Mit der Herzdame habe ich verschiedene Maps durchprobiert. Ab und an nehmen wir auch die Schweiz zu Abwechslung, aber alle anderen Karten habe uns zu zweit bislang nicht zum Wiederholen gereizt.

    Vielspieler im Körper eines Gelegenheitsspielers

  • #DiceThroneSeason2


    Bei mir gabe es am Wochenende nur Dice Throne Season 2. Es spielten Samurai gegen Gunslinger und der Gunslinger ist so richtig vermöbelt worden. *mpf* :chess:

    Auch wenn ich den Gunslinger gespielt hatte, hatte die Partie dennoch richtig Spaß gemacht: Sehr kurzweiliges Würfelspielchen im Yahtzee Style. Spielt sich schnell (ca. 30min) und man kloppt sich gegenseitig, ähnlich dem Star Realms, die Lebenspunkte runter.

    Wie gesagt: Hat Spaß gemacht!

    Einmal editiert, zuletzt von Braz ()

  • Letzte Woche gab es bei mir ein bisschen Solo und ein paar Partien zu zweit. Solo habe ich dreimal

    #UnderwaterCities gespielt. Waren Partien 4-6. Nachdem ich in der zweiten Partie 7 Städte und 103 Punkte hatte war ich total glücklich und hatte befürchtet das Spiel wäre ab dann ein Selbstläufer. Naja... In 2 Runden 7 Städte geschafft aber 81 bzw. 88 Punkte und in der letzten 6 Städte und 91 Punkte. So langsam frustet es das ich nicht mehr an die 100 Punkte komme. Habe schon mehrere Taktiken probiert wie alles gleichmäßig bauen oder voll auf die Zielkarten gehen. Wie man sieht alles vergeblich. Muss ich noch weiter probieren. Das es so stark vom Kartenglück abhängt kann ich mir absolut nicht vorstellen. Wenn jemand einen Tipp hat immer her damit.

    #AuZtralien zu zweit war eine merkwürdige Runde. Der Mitspieler kannte es noch nicht, hat dennoch mit 45 zu 36 gewonnen. Die Großen Alten hatten nur 7 Punkte. Es lagen von Anfang an nur 3 rote Plättchen auf dem Plan und sonst auch nicht allzu viele. Zudem waren dann noch bis auf eins alle Kängurus aus dem 1er und 2er Stapel dabei. Gab also nicht viel zu Kämpfen. Die Karten wollten zu Beginn immer nur die GA aufdecken und max. bewegen. Zum Ende wurden dann nur noch Charaktere aussortiert. Aber keine zusätzlichen GA auf Tempel oder sowas. Es wurde auch nur eine Farm zerstört. Ich hatte mich mehr auf Kämpfen eingestellt und zu spät begonnen Farmen zu bauen. Hat uns trotzdem gefallen und wird bestimmt nochmal mit ihm gespielt.

    Dann haben meine bessere Hälfte und ich mal geschaut war schon lange nicht mehr gespielt wurde und haben dann

    #Elfenland gespielt. War mal SdJ 1998 und ich war positiv überrascht. Ich kannte es gar nicht. Glaube aber zu zweit ist nicht die optimale Besetzung, schätze mal 4-5 ist optimal. Optik war damals vermutlich aktuell, jetzt natürlich nicht mehr, aber das stört mich nicht, spiele ja auch Carpe Diem ;) Im Spiel muss man zu verschiedenen Orten reisen und dort Gefolgsleute oder sowas einsammeln. Man muss eig. nur seinen Weg planen indem man Transportmittel zieht und platziert und anschließend mit Karten für diese entsprechend zahlt. Je Weg darf aber nur ein Transportmittel liegen, man darf das von Mitspielern aber mitnutzen. Hierdurch kommt ein bisschen Interaktion ins Spiel. Zudem haben wir noch

    #GalileotheGame gespielt. Ein Quiz-Spiel. Haben 20 Minuten gebraucht und fanden wir so toll das es jetzt weg kommt. Hat wohl seinen Grund gehabt das wir es so lange nicht gespielt haben.

    Meine beiden Partien Gaia Project sind im Thema untergebracht: [2017] Gaia Project

    Gruß Dominik

  • ANZEIGE
  • Freitagabend Spieletreff bei einem Bekannten. Weil er kurzfristig noch einen fünften Mann eingeladen hat mussten wir etwas umdisponieren, da die geplanten Spiele alle max. 4 Spieler erlauben.

    Trotzdem noch eine Partie #Volt zu viert gespielt, um es kennenzulernen.

    Hat mich nicht vom Hocker gehauen, ich fürchte, für mich ist das für ein Programmierspiel schon zuviel taktischer Ballast - bei der Mechanik finde ich die Diskrepanz von geplanten und tatsächlichen Aktionen am spannendsten, aber das Thema sollte für mich entsprechend leicht/humoristisch und das Spiel eher simpel sein.


    Danach zwei Runden #ArenaForTheGods , dass trotz der mittelmäßigen BGG Wertung gut ankam.

    Komponenten richtig gut, interessanter Auktionsaspekt zu Beginn und die Runden selbst abwechslungsreich. Vielleicht hat es mir aber auch nur mir soo gut gefallen, weil ich zweimal gewinnen konnte.:)

    Ich kann nachvollziehen, dass es weniger spaßig ist, wenn man frühzeitig viel HP verliert und aus dem Rennen um den Sieg fast sicher draußen ist.

  • #UnderwaterCities - Wenn jemand einen Tipp hat immer her damit.

    Nicht zu viele Städte bauen, nur soviel wie man mit doppelt grün (Tang) und gelb (Entsalzer) bestücken kann. Idealerweise ist die Wertungskarte mit dem verbesserten Ressourcenratio verfügbar, auch die Karten für Wertungen aus dem Stapel tragen nicht wenig zur Punktezahl bei. Möglichst oft Aktion mit passender Farbkarte kombinieren. Mehr fällt mir adhoc nicht ein...

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

  • Torlok Ich spiele es nur Solo, da muss ich am Spielende 7 Städte angeschlossen haben. Es geht also eher nur zu wenig oder meinst du während dem Spiel selbst erst Städte bestücken bevor man neue baut? Ich versuche immer Aktion und Karte in gleicher Farbe zu haben, sprich max. 2 oder 3 mal im Spiel keine passende Kombi zu spielen. Bei den "S"-Karten verpenne ich es leider irgendwie immer mal wieder sie mir frühzeitig zu kaufen und dann sind sie wieder vom "Automa" geblockt. Vielleicht muss ich hier auch schon früher, sprich in der 2. Generation, Zielkarten erwerben und ausspielen. Bisher hatte ich max. 2 davon ausgespielt zum Spielende, eher nur 1. Ausnahme war meine Erfolgreiche Runde, da hatte ich 3

    Gruß Dominik

  • M0KI

    Das mit "nur solo" war mir nicht bewusst, dann musst du das natürlich so machen. Allerdings würde ich nach deiner Analyse

    Bisher hatte ich max. 2 davon ausgespielt zum Spielende, eher nur 1. Ausnahme war meine Erfolgreiche Runde, da hatte ich 3

    diesen Ansatz weiter verfolgen. Vielleicht liegt genau da der Knackpunkt...

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

  • Achja, bei uns wurde auch gespielt: #QuartermasterGeneral1914 zu viert. Ausschließlich über Karten gesteuert, treiben 5 Parteien (Österreich-Ungarn/Türkei in Doppelrolle mit je eigenen Karten, Deutschland, Russland, Frankreich/Italien, England/USA) ihre Machtgelüste voran. Jeder hat ein ganz spezifisches Kartendeck, sowohl von der Zahl als auch Verteilung von Aktionen. Diese gilt es nun möglichst effizient einzusetzen um den größtmöglichen Vorteil zu erlangen. Leider ist es nun mal so, das Glück beim nachziehen jemanden schon begünstigen kann. Gebiete freizuräumen und sie dann mangels fehlender Truppen nicht besetzen zu können, ist eben nur der halbe Sieg. Auch siegt man nicht allein, sondern mit seinen jeweiligen Bündnispartnern - Deutschlan/Österreich oder die Entente.


    Das ist aber erstmal ein vorsichtiger Ersteindruck, vermutlich muss man jedes Land anhand seiner Spezifika bei den Karten sehr gezielt danach spielen. Für weitere Erkenntnisse ist am kommenden Mittwoch eine erneute Partie geplant, Donnerstag ist ja hier Feiertag! :sonne:

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

  • Samstag gab es einen langen Spieletag zu dritt, bei dem drei Schwergewichte aus dem Bereich Worker-Placement auf den Tisch kamen und ich zwei Haken auf meiner "Want to Play"-Liste machen konnte.


    Los ging es mit Uwe Rosenberg's Arler Erde inklusive Tee und Handel Erweiterung, wodurch das Spiel auch zu dritt spielbar wird, Erstpartie für mich.

    Ähnlich wie bei Ein Fest für Odin erschlägt einen die Vielzahl der Möglichkeiten anfangs etwas. Neben vielen Aktionen, die auf Sommer- und Winterseite verteilt sind, gibt es auch noch eine reichhaltige Gebäudeauslage. Ich habe dann ohne große Strategie einfach mal drauflos gespielt… Torf gestochen, um neue Felder freizulegen, ein bisschen Tierzucht, ein paar Gebäude gebaut etc.

    Insgesamt hat mir Arler Erde sehr gut gefallen und steht jetzt auf meiner Einkaufsliste (bzw. sollte in wenigen Tagen auch in meinem Schrank stehen :)). Die Aufteilung in Sommer- und Winterhalbjahre mit unterschiedlichen Aktionen und auch verschiedenen Dingen, die am Ende der Runde passieren (Felder abernten, Tiere vermehren etc.) ist interessant, ebenso das Ausliefern und Veredeln verschiedener Waren und Rohstoffe. Es gibt reichlich Möglichkeiten, Schwerpunkte zu setzen und das ganze kommt für mich auch, ähnlich wie bei Agricola, recht thematisch stimmig rüber.

    Nach 2:20 Stunden stand am Ende immerhin ein zweiter Platz für mich beim 92-82-74,5.



    Underwater Cities war dann für meine beiden Mitspieler neu, für mich inzwischen Partie Nr. 9, dabei aber erst die zweite 3er Runde.

    Die Partie lief für mich irgendwie nicht gut an, alle drei Regierungsaufträge gingen an meine Mitspieler, die mir während der Partie punktemäßig auch ein ganzes Stück enteilten.

    Nach knapp 2,5 Stunden reichte es dann doch knapp zum Sieg (109-104-89), wobei ich vor allem über meine Städte (insgesamt sieben, davon vier mit allen Gebäuden ausgebaut) und zwei Spezialisten (25 Punkte) meinen Rückstand aufholen konnte.

    Ist auch in dieser Runde wieder sehr gut angekommen, für mich inzwischen wohl knapp vor Teotihuacan Top 1 des Jahrgangs.


    Mit The Gallerist gab es anschließend meine erste Begegnung mit einem Lacerda-Spiel.

    The Gallerist ist eigentlich recht zugänglich. Es gibt lediglich vier Einsetzorte, an denen man jeweils eine von zwei Aktionen ausführen kann. Dabei ist alles schön miteinander verzahnt und für mich auch thematisch umgesetzt. Seine Aktivitäten auf die variablen Schlusswertungen abzustimmen, ist dann aber nicht mehr ganz so einfach und sorgt für einen gehobenen Anspruch.

    Besonders gelungen fand ich den Mechanismus, wie die Künstler entdeckt werden und deren Bekanntheit gesteigert werden kann, um gleichzeitig den Wert ihrer Kunstwerke zu erhöhen.

    Nach 1:40 Stunden stand am Ende sogar ein recht souveräner Sieg für mich (139-122-92). Unabhängig davon hat auch The Gallerist einen sehr gut Ersteindruck bei mir hinterlassen und könnte gerne bei mir einziehen. Mal sehen, ob sich dazu eine Gelegenheit ergibt. Ist ja schwer zu bekommen und der hohe Preis schreckt mich ein wenig ab, auch wenn das Material top ist.



    Als Absacker noch King of Tokyo, das für mich tatsächlich auch neu war. Ganz witziges Würfelspiel, mit naturgemäß hohem Glücksfaktor und hohem Schadefreude-Faktor.



    Sonntag nach längerer Abstinenz seit März mal wieder Gaia Project solo gegen Ultoma, auch um das neue Inlay einzuweihen.

    Dabei gab es zwei Siege mit den Xenos gegen die Itar sowie mit den Nevla gegen die Taklons. Waren wieder zwei sehr spannende Partien, die ich jeweils zum Ende hin drehen konnte. Vor allem in der zweiten Partie sah meine Lage zwischendurch völlig aussichtslos aus und ich war wirklich überrascht, noch zu gewinnen. Gaia Project ist und bleibt einfach ein überragendes Solo-Spiel. Ausführlicher berichte ich im entsprechenden Thread von den beiden Partien.



    #ArlerErde #UnderwaterCities #TheGallerist #KingofTokyo #GaiaProject

    Meine Top 11 (in loser Reihenfolge):

    Terra Mystica - Gaia Project - Ein Fest für Odin - Tzolk'in - Agricola - Clans of Caledonia - Orleans (inkl. Handelserweiterung) - Great Western Trail - Heaven & Ale - Auf den Spuren von Marco Polo - Scythe

  • Über die letzten Tage verteilt kam unsere erste (!) erworbene Neuheit des Jahres 2019 auf den Tisch. Wobei das Spiel nicht mal wirklich neu war, sondern schon 4 Jahre oder so auf dem Buckel hat. Gekauft habe ich es in einem schwachen Moment, als es im Sonderangebot für knapp 27 Euro war. Die Rede ist von A Game of Gnomes, einem Spiel der Lamont Brüder. Ich hatte das schon 2015 (?) in Essen gesehen, aber der Karton war viel zu groß, um das Spiel mitzunehmen und 60 Euro oder so war auch ne Ansage. Aber nun, so als Schnapper... :-)



    Warum hab ich das gekauft? Nun die Figuren (vermutlich Ton) sind der Hammer! Super schön anzusehen und haptisch ein Genuss, ebenso die Pilze, die Geheimtüren und naja der Berg. Also der Berg ist schon beeindruckend - sehr groß und sehr schön gestaltet, nur eben sehr groß, viel zu groß, ach was sag ich, übertrieben groß. Deswegen ja auch die abartig große Schachtel, die schlabbrig ist und auch viel Luft in sich trägt, denn das billige Styropor, das die Tonteile trägt wurde umgehend entsorgt. Also: Tonmaterial war der Kaufgrund Nummer eins und Nummer zwei, weils ein einfaches gemütliches Pick-up-and-deliver-Spiel sein soll, was es auch ist. :-)


    Die restliche Grafik des Spiels ist ok, nicht gerade hübsch vielleicht, aber die Tonteile, die Tonteile, die Tonteile, manmanman, die sind hübsch. :-)


    Worum gehts? Angetrieben durch einen Zeitmechanismus, sammeln wir innerhalb von 52 Wochen in verschiedenen Orten Pilze und verkaufen sie in anderen Dörfern wieder für Edelsteine. Wer damit am Ende die meisten Punkte gemacht hat hat gewonnen und freut sich - und das war jedesmal ich. Überlegen sogar. :-)


    Klingt jetzt erstmal mäßig spannend, aber was recht spannend ist, ist, das es drei verschiedene Arten von Pilzen gibt, die zu verschiedenen Jahreszeiten wachsen beziehungsweise verderben und man schon recht gut planen muss, wann man was sammelt, und wo man was abliefert, denn jeder Ort kauft im Spiel nur drei Pilze und zahlt für jeden Pilz immer weniger Geld (hier Edelsteine). Man kann sich auf verschiedenen Märkten noch aufleveln, zum beispiel kann man sich einen größeren Pilzkorb kaufen oder besseres Equipment, um durch die Gegend zu kommen und Landkarten um auf den Berg zu kommen. Achja der Berg. Riesengroß! So groß, dass man im Halbkreis um das Spiel sitzen muss, da man sonst nicht alle Informationen sieht, weil der Berg, naja so groß ist. Der Sinn des Berges ist, neben der Sichtversperrung, dass ganz oben ganz tolle Pilze wachsen, die besonders viel Geld einbringen und mithilfe der Landkarten kann man den berg erklimmen, einen Pilz pflücken und ordentlich Punkte machen. Mein Gegen hat das immer gemacht, ich habe mich mit dem konventionellen Pilzepflücken unterhalb des berges (der sehr groß ist) begnügt.


    Insgesamt haben wir das Spiel zu Zweit vier mal gespielt, ich habe immer überlegen mit 10-15 Punkten Vorsprung gewonnen. Meinem Gegner hats aber gefallen und will es gerne wieder und wieder spielen. :-)

    Vielleicht sei noch erwähnt, das mein Gegner meine siebenjährige Tochter ist, die nun nach Finca hier schon ihr zweites richtiges Erwachsenenspiel, mit einfacher Mechanik und tollen Spielteilen spielt. Und dafür spielt sie eigentlich schon richtig gut und freut sich jedesmal, wenn wir zusammen spielen. Ihr größter Wunsch für die nächste Partie ist, dass dann auch Mama mitspielt. :-)

  • Das gleiche wie Sankt Peter: 17.06.-23.06.2019


    || In den letzten Wochen ist das echt ganz essig :-( Nichtmal die Dienstagsrunden mit dem Tabletopkumpel bekomm ich hin...Naja seit heute heisst mein Spiel die nächsten 2 Monate: Abenteuer Elternzeit (diesmal ohne die Frau dabei...)

    Top 10 (jeweils ohne Reihenfolge)

  • ANZEIGE
  • #DarkDomains


    Theoretisch hochinteraktives Workerplacement. Wir bauen Gebäude, zaubern, enthüllen unsere wahren Absichten indem wir die gebauten Gebäude auf die verderbte Seite für konstante Siegpunktgenerierung drehen. Dadurch werden Abenteurer angelockt die man mit seinen Monstern und Zaubern abwehrt, ansonsten zerstören diese die mühsam gebauten Gebäude und töten unsere Monster. Am Ende gewinnt der böseste (Bosheit=Siegpunkte).


    Spiel ist sehr variabel, es gibt zig verschieden Gebäude, massig Zauber in 4 verschiedenen Kategorien, vor jeder Runde 2 Ereigniskarten, von denen nur ein Bruchteil in einer Partie im Spiel sind. Monster und Handlanger mit unterschiedlichen Fähigkeiten.


    Über die Zauber kann man sehr aggressiv spielen, z.b. gegnerische Gebäude/Monster/Handlanger zerstören, die Abenteurer "umleiten" zum Mitspieler.

    Wir haben zwei Partien gespielt, prinzipiell hat es Spaß gemacht. Negativ ist mir aber aufgefallen:


    -Keine Anpassung für 2 Spieler, der Arbeitereinsetzteil ist somit nicht sonderlich umkämpft da alle Felder verfügbar sind


    -keine Begrenzung bei den Zaubern. In meiner ersten Partie machte ich fast die Hälfte meiner Gesamtpunkte mit Zaubern in der letzten Runde, die ich vorher auf der Hand gebunkert hatte. Fühlte sich komisch an. Eine Begrenzung der Kartenhand oder der maximal ausspielbaren Zaubern pro Runde würde das verhindern und deutlich taktischer machen.


    -Man muss manchmal gemein spielen wenn man gewinnen will, in Partie 2 hatte meine Frau einen Handlanger der ihr massig Punkte beschert hat. Den hätte ich töten müssen um zu gewinnen, tat ich in diesem Falle aber nicht und verlor. Muss man mögen.


    Thema und Optik gefallen gut, spielerisch kann ich leider nur ein solide geben. Wer interaktive Spiele mit mehr als 2 Spielern und düsteren Setting mag kann es sich mal anschauen, für alle anderen gibt es nichts zu sehen.







    #CarpeDiem


    Mal wieder ausgepackt, gleich der Kommentar der Frau: "Warum muss das so langweilig aussehen?"


    Dreimal gespielt, dreimal gewonnen. Ich lag meist auf der Banderolenleiste vorne, die fürs Auswählen der Wertungskarten entscheidend ist. Dadurch konnte ich die guten Wertungen immer als erstes auswählen, bzw. die guten Wertungen für meine Frau blockieren. Das war denke ich der Hauptgrund warum ich alle 3 Partien gewann. Macht halt einfach Spaß und lässt sich flott spielen.


    #InhabittheEarth


    Hat irgendjemand hier im Forum mal in einem Spielbericht positiv erwähnt und besorgte ich mir dann als Schnäppchen.


    Man spielt Tiere in 6 verschiedenen Kategorien (z.b. Raubtiere, Primaten…) entwickelt diese und passt sie an. Das bedeutet dass man ihnen die Möglichkeit gibt bei den Bewegungsaktionen mehr verschiedene Felder (Berge, Gewässer, Dschungel) zu durchqueren, sowie unterschiedliche Sonderfähigkeiten. Die Tiere laufen dann auf allen 6 Kontinenten um die Wette. Das Spiel endet wenn 2 Tiere auf 2 Kontinenten am Ende angelangt sind. Unterwegs sammelt man Plättchen ein, mit denen man einen Tierart aufbessern kann oder Siegpunkte bringt.


    Das Kartenhandmanagment macht Spaß, jedes Mal wenn man eine Karte spielt muss man auch eine ablegen. Am Ende gilt es noch die Sonderwertungen auf seinen Tieren zu beachten (z.b. meiste Tiere in Europa, am weitesten vorne in Afrika).


    In unserer ersten Partie konzentrierte ich mich vor allem auf die Wertungen auf den Tieren, während meine Frau das reine Wettrennen auf den Kontinenten gewann. Leider gewann sie dann dadurch auch mit 4 Punkten Vorsprung.

    Hat uns beiden gut gefallen und landet mit Sicherheit nochmal auf den Tisch. Allerdings möchte ich das eher nicht mit mehr als 2 Spielern spielen. Die Züge können grad gegen später sehr grübellastig werden, wenn man das maximale aus seinem 6 frisch gezogenen Handkarten herausholen möchte.





    #BrassBirmingham


    Mal wieder ausgepackt, nochmal kurz Regel aufgefrischt und losgelegt. Ich konzentrierte mich vor allem auf die Potterygebäude. Die punkteträchtigen Potterys lieferte ich mithilfe von Bier meiner Frau, welches sie eigentlich selbst eingeplant hatte, sorgte für einigen Unmut. War aber eigentlich eher wieder eine "Kennenlernpartie" nach längerer Pause zum reinkommen. Meiner Frau gefällt der Biermechanismus nicht sonderlich, ihr gefällt Lancashire besser.


    Hab sie dann aber trotzdem am nächsten Tag für eine zweite Partie gewinnen können. Mein ursprünglicher Plan voll auf die Kisten zu gehen musste ich spätestens in der Eisenbahnära dann aufgeben. Denn gefühlt hatte ich nur mistige Karten zur Verfügung, wo schon voll war, oder zu weit weg vom Rest der Party. Naja das zog sich halt so durch und ich improvisierte, baute viele Schienen und wertete diese dann mit den 2Link-Fabriken auf. In der letzten Runde verwehrte mir meine Frau noch einen lukrativen Zug indem sie mir den Weg zubaute, allerdings vergass sie mein übriges Bier und baute nur eine Schiene. Diesen Fehler nutze ich dann natürlich aus und gewann knapp mit 3 Punkten Vorsprung. Also eigentlich eher ein Unentschieden.







    #Concordia



    Dann gab es noch 2 Partien Concordia. Erstmals mit der Salsa Erweiterung. Die Erweiterung gefällt mir gut da sie nicht viel ändert, aber trotzdem durch die Forumskarten die dauerhafte und einmalige Effekte bringen interessante Möglichkeiten eröffnen.


    In der ersten Partie musste ich mich noch geschlagen geben, die zweite entschied ich dann aber für mich. Zum Spielende konnte ich meiner Frau einige der für sie guten Karten aus der Auslage noch wegklauen, was dann einen deutlichen Sieg ergab.


    Ein schönes elegantes Spiel, das auch nach längerer Pause keine Probleme bereitet, da die Anleitung in wenigen Minuten wieder durchgeackert ist. Hat mir so viel Spaß gemacht das ich mir gleich noch 2 der anderen Spielpläne bestellt habe.





    #ToomanyBones


    Kam in der Undertow Version auf den Tisch. Nach der ersten Partie gegen Kollosum, die vor allem zum Auffrischen (oder fast neu lernen eigentlich) der Regel draufging, las ich dass das der schwerere der kurzen Gegner sei. Durch die normalen Kämpfe kamen wir relativ gut durch, Kollosum selber zermalmte und dann aber.


    Die zweite Partie wählte ich dann Barnacle als Ziel. Da wir nun mit Duster und Stanza vertrauter waren, starteten wir recht gut in die Partie, müssten uns allerdings bei der ersten Begegnung mit Barnacles Tentakeln geschlagen geben. Direkt darauf folgte die nächste Begegnung mit dem Tentakeln, diesmal schlugen wir aber zurück und konnten 2 der Tentakeln für den Endkampf schwächen.


    Das große Finale gegen Barnacle

    höchstpersönlich bereitete uns dann keine große Probleme. Nach dem fachgerechten Zerlegen seiner Tentakeln konnte er der geballten Angriffskraft von Stanza nichts entgegensetzen. OK Duster uns sein Wolf halfen auch ein kleines bisschen mit.


    Hat mir alles in allem gut gefallen. Die einzelne Begegnungen schwanken etwas in der Schwierigkeit und Duster mit Wolf ist zuweilen schwer zu handhaben.. Der Wolf starb oftmals schnell dahin oder stand unnötig im Weg. Da ist noch Luft nach oben.


    Etwas anstrengend ist das freie Übersetzen der Flavortexte. Gelang mir bei den meisten Karten leider nicht sonderlich gut, da geht dann natürlich etwas Stimmung für meine Frau verloren.


    Möchte ich zeitnah wieder auf den Tisch bringen um die Regeln zu verfestigen. Hat man die nämlich erstmal vergessen, ist die Hürde das Spiel aus dem Schrank zu ziehen nämlich relativ hoch.

    Einmal editiert, zuletzt von Hillbilly ()

  • #BrassLancashire


    Mal wieder ausgepackt, nochmal kurz Regel aufgefrischt und losgelegt. Ich konzentrierte mich vor allem auf die Potterygebäude

    => #BrassBirmingham

  • Hallo,

    heute erste Partie im #Thalhäusl - als leicht wirrer Zwerg durch Mittelerden gerannt. Der Vorhaben nicht erkennen lassen. In den letzen drei Zügen zwei der Questen erfüllt und fast zehn Günste eingesammelt. Auf dem verderbnisreichen Home Run nach Erebor dem Hexenkönig für die kleine Schnittwunde eine Nase gedreht und im letzten Zug Sauron die Ziele durchkreuzt. Meine Elben-Freunde - lasst uns einen Heben! :prost:
    Sauron will eine Revanche für diese Schmach. Soll er gerne bekommen. :wikinger:
    #AbenteuerInMittelerde


    Liebe Grüße
    Nils

  • Es wurde viel gespielt:


    #London2nd zu zweit: etwas trocken, aber mir gefällt es. In 45 MInuten gespielt, mit vielen interessanten Entscheidungen.

    #BrassLancashire zu zweit und zu dritt. Hat alle (nahezu) begeistert. Sehr spannend und kurzweilig. Da vergehen zwei Stunden wie im Flug.

    #7Wonders zu dritt: gefällt mir immer besser. In ner knappen halben Stunde passiert viel. Durch direkte und indirekte Interaktion spannend.

    #nagaraja zu zweit: mein momentanes Lieblings 2er-Spiel. Abwechslungsreich, kurz (15-30 Minuten) und irgendwie "was anderes".

    #ClansOfCaledonia zu zweit und solo: auch hier finde ich Spieldauer vs. Spielspass und -tiefe wirklich gut. Solo könnte es mehr Abwechslung vertragen.

    #Lama zu dritt: gefällt mir gar nicht. Laaangweilig und auch tatsächlich lange (30 MInuten)

    #KrassKariert zu dritt: sehr cool. Auch vielleicht ein wenig zu lange fürs gebotene, aber man kann ja statt drei Münzen einfach zwei austeilen.

    #AdventureGames (Monochrome AG) zu zweit. Hat meiner Freundin und mir gar nicht gefallen! Viel Spielzeit in ner kleinen Box bringt da auch nix...

    #unlockheroicadventures zu zweit: richtig gut, Box 4 (Exotic) hat uns etwas besser gefallen. Sehr thematisch, abwechslungs- und einfallsreich!

    #BurgenvonBurgund zu zweit: Klassiker! Freue mich auf die Jubiläumsbox. Artwork und Qualität ist (typisch alea) halt eher so weniger schön...

    #HeroRealms zu zweit: Da ist mir #StarRealms irgendwie lieber. Symbole und Texte wirken auf mich etwas weniger klar, und spielerischen Mehrwert erkenne ich nicht.

    Einmal editiert, zuletzt von chrizlutz ()

  • Der Herr Der Ringe LCG : Ringmacher-Zyklus Alptraum

    solo, einhändig


    Nachdem der letzte Zyklus (Ered-Mithrin) so viele tolle neue Karten gebracht hat, war ich extrem motiviert, die neuen Decks gegen eine wahrhaftige Herausforderung ins Feld zu führen.

    Da kam mir der noch ungespielte 4. Alptraum-Zyklus genau richtig.

    In Sarumans Auftrag gegen Wilde, Orks und Sumpfmonster.

    Die Alptraum-Szenarien sind in meinen Augen gelungen. Damit werden ältere Szenarien auch mit den neuesten Karten noch einmal spannend.


    Hier einmal meine 4 aktuellen Lieblings-Decks:


    Radagast und die Adler: Just another boring Eagle Deck (Nightmare Mode) · RingsDB


    Das wohl stärkste Solo-Deck aktuell: Meet and Greet the Elite (solo nightmare approved) · RingsDB


    Noldor mit dicken Bären: https://ringsdb.com/decklist/view/11419/noldorfeedthebearssolonightmareapproved-1.0


    Zwergen-Schwarm: Cursed Dwarfs · RingsDB

    Einmal editiert, zuletzt von openMfly ()

  • #UnderwaterCities ist und bleibt derzeit meine Nummer 1 - spielen wir immer wieder gerne. Jetzt zum ersten Mal mit den asymmetrischen Seiten der Spielpläne gespielt - da kommt noch einmal eine zusätzliche Entscheidung dazu, wohin ich meine Tunnel und Städte baue.

    :jester:


    Mein Verhalten ist vielleicht manchmal taktisch unklug, dafür aber emotional notwendig

  • ANZEIGE
  • Ein weiterer Eintrag aus der Kategorie "schöne Sommerabende".


    Noch Mal!

    2 Spieler


    Eine Partie. Ja genau, meine Frau hat nicht "Noch Mal!" gerufen.

    Satt dessen fragte sie nach "dem anderen Würfelspiel", gemeint war "Ganz schön clever". Das hat ihr besser gefallen.

    Interessant, da das eigentlich komplexer ist.

    Wir haben vor uns hin angegreuzt, bis es dann 34 zu 10 ausging.

    Was halte ich von dem Spiel? Kann man durchaus zwischendurch spielen, um beschäftigt zu sein und dabei den Kopf nicht zu sehr anzustrengen.

    Aber mehrmals hintereinander... dafür verliere ich bei solchen Sachen zu schnell die Lust.

    "Ganz schön clever" hat auch mir besser gefallen. Aber auch hierbei freue ich mich auf weitere lockere Abendfüller.


    The Mind

    2 Spieler


    Von wegen Paare denken nach einigen Jahren gleich...

    Immerhin haben wir es in 3 weiteren Partien bis in Level 6 geschafft.

    Laut meiner Frau ist das Spiel Glückssache. Vielleicht spricht sie aus Erfahrung und Gedankenverschmelzung ist mit diesem einen Mitspieler immer Glückssache.

    Obwohl es eigentlich ziemlich Banane ist, macht es mir doch Spaß. Die Spannung ist da und man ärgert sich schön.

  • Tudor


    #Tudor kam inzwischen zweimal mit unterschiedlichen Gruppen auf den Tisch (jeweils 3er Partien). Trotz netter Optik und historischem Flavour ist es faktisch ein eher abstraktes Action Selection-Spiel mit kleinen Area Control & Set Collection Elementen. Ein gelungener Kniff ist hierbei das Platzieren der "einfachen Arbeiter" (Hofschranzen) in drei Bereichen (Tischen) mit jeweils zwei Aktionen. Diese Arbeiter darf ich in der dritten Phase aber nur zur Aktivierung einer Option nutzen, wenn auch in der vorherigen zweiten Setzphase ein "besonderer Arbeiter" (Adeliger) auch an den Tisch gesetzt wurde, der sogar zwei Aktionen mitbringt. Dieser Prozess gibt ein paar knackige Überlegungen vor, die Spieler der hinteren Reihenfolge mit Optionen bevorzugen, aber auch vor vollendete Tatsachen stellen können ("Mist, jetzt muss meinen Adeligen an den Tisch AB setzen, sonst geht mein Arbeiter dort leer aus, aber eigentlich brauche ich noch Aktionen auf Tisch CD...").


    Die Aktionen selbst drehen sich vor allem um das Sammeln von Karten ggf. in Abhängigkeit von verfügbaren Ringfarben, das Bewegen von Figuren (ggf. unter Abgabe von Karten) zum Sammeln von Symbolen und zum Platzieren auf den Endfeldern ("Ämter"), was wiederum weitere Ringe gibt. Hierbei sind Punktebedingungen und die Bedeutung von Jokerteilen jeweils von Spiel zu Spiel variabel, und so war meine erste Partie mehr ein Rennen auf Ämter und Ringe, während man in der zweiten Partie viele Figuren auf das Feld bekommen wollte und seltene Symbole gejagt hat.


    Die Geschwindigkeit und Dauer des Spiels ist sehr gelungen und liegt inkl. Erklärung bei maximal 2h - geübte Spieler sollten für eine Partie ca. 1h benötigen. Da man in der Regel zwischen 4 und 6 Runden spielt und, beginnend in der ersten Runde insg. 4 Aktionen hat und maximal eine weitere Aktion pro Runde dazubekommt (bis die ersten Arbeiter auch wieder rausfliegen), die Aktionen selbst sehr einfach sind, fokussiert sich der Denkprozess auf das Puzzle auf dem Spielfeld. Dies löst zwar gelegentlich durch unerwartete Aktionen der Mitspieler "Denkstarre" aus, doch eigentlich wart der Spielfluss sehr angenehm und insgesamt kurzweilig.


    Die Interaktion des Spiels ist sehr deutlich spürbar und eine Partie Tudor ist nichts für Gruppenkuschler. Die Auseinandersetzung beginnt mit dem Gedränge und Verdrängen am Tisch, bei dem man ab der zweiten Spielhälfte durchaus den einen oder anderen Spieler am Ende der Runde auf "Notaktionen" beschränken kann (man verliert zwar den Arbeiter, hat aber noch kleine Aktionen als Trostpflaster). Auf dem Spielplan selbst kann man sich gegenseitig die Ämter wegnehmen und dadurch (ohnehin sehr knappe) Ringe der Mitspieler entwenden, schnappt sich seltene Symbole weg oder kann sogar - je nach gültiger Spielregelkarte - das Spielbrett manipulieren. Während dies in einer Dreierpartie sorgfältige Überlegungen aller Spieler zur Ausbalancierung der Folgen eines Zuges erfordert, da sich sonst zwei Spieler beharken und der dritte Spieler freie Bahn hat, dürfte eine Viererpartie aufgrund der Nähe zueinander trotz eines weiteren Platzes am Tisch Schweißperlen auf der Stirn verursachen.


    Fazit: Aufgrund des hohen Abstraktionsgrads und der etwas heiklen Spielbalance kleine Abzüge in der B-Note, ansonsten ein sauberer Spielmechanismus, der in der richtigen Zeit für große Unterhaltung gesorgt hat (7/10 BGG Rating mit leichter Tendenz nach oben).


    Undo - Das Kirschblütenfest


    #Undo ist das neue Pegasus-Kartenspiel einer Storytelling-Reihe mit Anleihen an den alten Action Adventure-Büchern ("Gehst Du nach links, lies weiter bei 475..."). Es gibt hierbei 13 Hauptlokationen, die mit unterschiedlichen Zeiten und Orten auf dem Tisch noch verdeckt hingelegt werden. Dazu legt man noch verdeckt eine kleine Hinweiskarte. Lediglich das "Hauptevent", ein Todesfall, wird zusammen mit seiner Hinweiskarte bereits offen aufgedeckt.


    Die Spieler diskutieren nun gemeinsam, welche weitere Zeitkarte aufgedeckt wird und haben hier insgesamt 9 Runden zur Verfügung, d.h. es werden in einer Partie nicht alle, aber viele Karten aufgedeckt. Allerdings darf man zusätzlich lediglich insgesamt 4 Hinweiskarten aufdecken. Hierbei kann auch die Reihenfolge entscheidend sein, denn ich muss bei jeder Karte eine von drei Optionen wählen, durch die ich das lokale Ereignis manipuliere. Ergebniskarten teilen mir dann mit, ob die Entscheidung positiv, neutral oder negativ war. Dabei sind die Karten untereinander aber lediglich durch die Geschichte verbunden, d.h., es gibt keine "Entscheidungsbäume" oder eine Entwicklung durch meine Entscheidungen, sondern es wird einfach am Spielende eine Summe aller erreichten Ergebnisse gebildet und daraus das Spielergebnis ermittelt.


    Die Spielaufmachung ist für mich eher unbefriedigend, da es sich um reine Textkarten ohne echte Bilder handelt. Selbst das Cover erscheint mir eher amateurhaft - hier hat man bei der Grafik deutlich gespart. Dies mag für eine Geschichtenerzählung evtl. zweitrangig sein, aber fördert aus meiner Sicht eben auch nicht die Atmosphäre. Auch wenn das Spiel als Familienspiel ab 10 Jahren ausgezeichnet ist, halte ich dies aufgrund der tragischen Ereignisse für zu weit unten angesetzt und würde hier meine Kinder dies nicht alleine spielen lassen, sondern eher ab 14 Jahren empfehlen.


    Fazit: Es handelt sich um ein spielmechanisch sehr einfach gehaltenes Story Telling-Spiel, welches definitiv nicht in der Liga der Exit-Spiele unterwegs ist. Erfahrene Spieler sind in 45min damit durch und dürften die gerade am Anfang eher zufällig erratenen Entscheidungen als unbefriedigend ansehen. Umgekehrt ist es nicht uninteressant, wenn sich eine Geschichte in den Köpfen der Spieler entwickelt und man so langsam ein Gefühl für das tragische Ereignis bekommt (gerade so 6/10 BGG Rating).

    “Truly I was born to be an example of misfortune, and a target at which the arrows of adversary are aimed.” ― Miguel de Cervantes Saavedra, Don Quixote

    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Brettspielen am Freitagabend nördlich von Frankfurt/Main: Spieletreff Petterweil

  • Mein einziges (dafür aber richtig :)) gepimptes Spiel kam wieder ans Tageslicht - #TerraformingMars heißt es und funktioniert wie folgt:

    Ich glaube, das können wir weglassen...


    In schwüler Hitze versuchten wir zu viert etwas halbwegs vernünftiges auf den Plan zu bringen, was dann auch genau so gelang - halbwegs. Als Sieger dieser Hitzeschlacht ging der Verfasser dieser Zeilen mit 83 Punkten hervor, was aber amS nicht so klar war. Insbesondere der Abstand zum 2. war dann doch recht eklatant bei 68 Punkten. Aber solch kühlen Gedankenkonstrukte waren eben nicht möglich...


    Von Beginn an mit der Corporation "Arklight" (spendiert ein Tier beim ausspielen von Tier-/Pflanzenkarten) die Pflanzenproduktion und Karten zum Tiere sammeln gepusht, so das allein darüber am Ende 16 Punkte bei raussprangen. Zu 80% waren die gelegten Grünflächen von mir, je ein Meilenstein/Auszeichnung, dafür aber 0 Siegpunkte mittels Karten. Obwohl ich das sammeln von Tieren/Mikroben/Schwebern... eigentlich nicht so mag, wurde mir das anhand der Karten förmlich aufgezwungen. Gespielt wurde auf dem Standardplan mit allen Erweiterungen und Softdrafting, der Bebauungsplan für den Mars wurde auch voll erfüllt, demzufolge: "Mars one an Houston: Mission completed!

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

  • Ich hatte wieder ziemlich verspielte Tage und einige mega Spielabende!


    #SpaceCadets

    Wenn 10 Männer, auf einem JGA in Bierlaune, wie wild schreiend Würfel über den Tisch ballern, dann ist das zum Beömmeln! Die Chefs der jeweiligen Teams, Picard vs Kirk, waren richtig am Schwitzen und rumtigern. Sitzen war da nicht. Wie aufgescheuchte Hühner hampelten sie hinter ihren Teammitglieder rum. Unzählige Torpedos wurden zu früh gezündet! Chaos auf dem Brett. Übersicht hatte Hausverbot.


    #Cassiopeia

    Jetzt einige Partien hinter mir. Es ist einigen wohl zu abstrakt und ich habe noch keine finale Meinung. Aber mit einer Spielzeit von 30 bis 45 Minuten finde ich es durchaus reizvoll. Ist eine Art Workerplacement mit leichtem Engine-Building. Alle Spielinformationen sind offen, Aktionskarten sind doppelseitig bedruckt und werden nach der Benutzung durch einen Worker umgedreht, heißt in der nächsten Runde ist die Aktion für eine neue gewichen. Platzierte Worker auf den Karten bestimmen die Reihenfolge der nächsten Runde.


    Ziel ist es alle eigenen Planeten zu kolonisieren. Die Kosten der Planeten werden durch den links anliegenden bestimmt. Die Reihenfolge ist zufällig und bei jedem anders, entwickelte Planeten bringen zudem Boni oder Sonderfähigkeiten. Zusätzlich gibt es zwei Fraktionen: Erde und Mars. Es ist immer eine der Fraktionen an der Macht - je nachdem welche Aktionskarten aktiviert wurde. Jeder eigene Planet gehört einer dieser Fraktionen an. Ist die Mehrheit bei meinen Planeten übereinstimmend mit der aktiven Fraktion, erhalte ich Extra-Boni und die Aktionen der Karten werden stärker.


    Man kann sich ärgern, muss viel im Blick haben, weil irgendwie alles verzahnt ist. Das tötet bei manchen wohl direkt den Spielspaß. Ich mag das Durchoptimieren in kurzer Spielzeit bisher aber ganz gerne.



    #Star Trek: Ascendancy
    Ich wollte es schon immer haben. Ich habe Kirk in meiner Küche, da muss das Spiel auch ins Wohnzimmer. Ich habe schon über die erste Partie im entsprechenden Thread geschrieben. Kurz: ICH LIEBE ES! Das ist hochgradig subjektiv und ich bin da vielleicht so verblendet, das meine Meinung dazu nichts wert ist. Aber das Spiel bietet so viel ohne kompliziert zu sein, das wohl beste Erkundungsgefühl einer Galaxies in einem Brettspiel und die Fraktionen sind so cool umgesetzt. Die Zeit verging wie im Flug! Nach XIA und Twilight Imperium 4. Edition nun der nächste Scince-Fiction-Knaller. Kopfkino-Alarm! Das einzige was mir nicht so ganz gefällt, ist die Mechanik der Forschung. Hier hätte ich mir eher einen Techtree gewünscht oder Stufen. Das ist mir etwas zu zufällig.


    Das wirklich witzige passierte, zumindest am Anfang, völlig ungeplant. Ich hatte das Glück oder Pech so viele Phänomene zu ziehen, das diese wie an einer Perlenkette hingen. Dazu muss man wissen, das Phänomene Schiffe/Flotten beim Betreten Schaden zufügen können! Aus Platzgründen flog ich erstmal nur in eine Richtung und eine Schlangenliene um mein Heimatsystem. Von diesem Heimatsystem startete ich eine zweite Erkundung parallel zum Klingonen, ohne eine Verbindung zu schaffen. Der Klingone konzentrierte sich zuerst auf die Seite der Romulaner, weil dort die besseren Planeten waren. Ich hatte da wirklich Pech. Am Ende war es aber wie bei Dungeon Keeper. Der Platz war so eng an der einen Seite, das eine Verbindung nicht mehr hergestellt werden konnte. Hier förderte ich meine Kultur. Auf der anderen Seite war eben ein Phänomen neben dem nächsten und hier stellte ich ganz am Ende eine Verbindung her. Wer mich nun angreifen wollte, der musste, aufgrund meiner defensiven Flottenaufstellung, in jedem Phänomene halt machen und mich dort bekämpfen. Ich hatte im Prinzip wie bei Dungeon Keeper oder Boss Monster einen Gang aus Fallen geschaffen. Das passiert so sicher nie wieder – war aber wohl genau deshalb so witzig.


    #Twilight Imperium 4. Edition
    Etwas mehr zu lesen gibt es in meiner Monatsrückschau. Ich packe das Spiel mal dazu, auch wenn es nicht in dieser Woche gespielt wurde. Ich weiß ja nicht wie ihr das Spiel spielt, aber bei uns war das wie beim #EisernenThron oder #NewAngeles. Vielleicht lag es auch an meiner Fraktion (Xxcha Kingdom), von der ich später erfuhr, das sie nicht so spielstark ist Um mich herum gaben einige Spieler absolut Vollgas... also zückte ich immer meine Silberzunge, hielt mich dezent zurück, war bei den Siegpunkten immer hinten und spielte das Zünglein an der Waage mit meinen Fraktionsfähigkeiten. Ich igelte mich zur Abschreckung ein und redete pausenlos. Was für ein Spaß!

    Der Sardakk N'orr Spieler war mein rechter Nachbar und war von Anfang an aggro. Schnelle Ausbreitung! Wenn er etwas sagte, dann redete er immer davon, sich mit uns nicht einzulassen. Ich hatte die ersten Runden extremen Bammel vor seiner Armada. Er war zum Glück scharf auf das Zentrum. Mein linker Nachbar The Universities of Jol-Nar forschte so krass, das ich auch hier großen Respekt hatte. Da ich ihm aber in die Hände spielte und wir Handel trieben, ließ er mich in Ruhe. Er baute zwei von den "Todessternen" und wischte mit einem perversen Angriffswurf den Sardakk N'orr im Zentrum von der Platte. Das half mir sehr! Denn nun war der Sardakk N'orr-Spieler arg dezimiert, musste sich erholen und hatte vor allem Respekt! Der vierte Spieler saß mir gegenüber (The Barony of Letnev). Mein Trumpf war ein Wurmloch in sein Hinterland, das ich massiv besetzte. Ich versprach nicht anzugreifen und ich halte meine Versprechen! So lieferte sich The Barony of Letnev mit den Sardakk N'orr einen Kampf, bei dem ich durch meine Fraktionsfähigkeit beide unterstützte. Das hat keinem geholfen, außer mir :D Am Ende hatte ich etwas Glück bei den Missionen und konnte in Runde acht, durch einen einzigen kleinen Angriff, eine Aufgabe mit 2 Siegpunkten erfüllen (13? Planeten besitzen). Dazu eine geheime Mission und ich hatte dann gewonnen: 10/9/9/8

  • Torlok Auf Instagram hab ich doch gar nicht wirklich verlinkt. Das ging mir nur um das Foto. :/ Ich krieg das von dort nicht ohne Link hier rein. Wenn einer weiß wie, ohne das ich wild neu irgendwas hochladen muss, ändere ich das gerne.


    JGA = Jungesellenabschied

  • Kenne ich!


    Aber für solche Abende auf der Terrasse mit einem Glas Wein und Käse sind solche Spiele die besten.


    Wir haben diese Woche mal wieder Call to Glory auf den Tsch gebracht.

    Und das 2 Std. gespielt!!!!!

    Es fordert einen wenig , unterhält und ist schnell aufgebaut.



    Der Gernspieler

    Wenn immer der Klügere nachgibt, wird nur dummes getan!

  • ANZEIGE
  • #BatmanGothamCityChronicles

    Endlich kam das Spiel mal auf den Tisch, wenn auch nur für ein Szenario...


    Batman, Redhood und Catwoman wollten Bane davon abhalten die Ubahn, oder vielmehr die Teile Gothams darüber, in Schutt und Asche zu zerlegen. Siegessicher zogen sie los, ...

    Doch vorab wollten die Fähigkeiten schnell kennengelernt werden. Dank Spielhilfen von BGG ging das zügig vonstatten, zur Übersicht im Regelheft verliere ich mal kein Wort.

    ... um in 7 Runden das Schlimmste zu verhindern. Runde für Runde vermöbelten sie Villains aller Art und entschärften hier und da eine Bombe...

    Das ging alles recht schnell flüssig von der Hand und sollte jedem Würfel- und Batmanfreund ein breites Lächeln ins Gesicht zaubern. Aber auch hier ist das Regelheft zum schnellen Nachschlagen von Kleinigkeiten nicht sehr übersichtlich.

    ...bis in Runde 6 auch die letzte Bombe von Bane und Konsorten scharf gemacht wurde. Da standen die 3 erschöpften Helden in Runde 7 und klügelten eine schnelle Abfolge von Angriffen und flinken Bewegungen aus, die einem von ihnen den Weg zu einer Bombe frei machen sollte, die er dann mit lediglich 3 Würfelwürfen zu entschärfen versuchen musste...

    Das Ganze fühlt sich hier, wenn man sich darauf einlässt und ein Freund von Würfeln ist, einfach episch an!

    ...in letzter Sekunde setzte Redhood an, um dann erschrocken festzustellen, dass diese Bombe anders konstruiert war, als jene zuvor. KABUMM!


    Für mich erfüllt das Spiel bisher meine Erwartungen und macht mir Lust auf mehr Abenteuer in Gotham City.

    Aber ich verstehe jeden, der sagt, dass er keine Lust mehr hat sich Spielhilfen und co extra zu besorgen und im besten Fall auszudrucken und zu laminieren. Ohne Spielhilfen ist es definitiv sehr mühselig die einzelnen Fähigkeiten, die nur durch ein Icon auf den Playerboards dargestellt sind, im Regelheft nachzuschlagen. Die Mechanik rund um die Energiewürfel als Aktions- und Lebenspunkte gefällt mir sehr gut und ist für mich, als nicht Conanspieler, in dieser Art noch neu. Die Grundregeln des Spiels finde ich eingängig, aber leider nicht sehr übersichtlich und ansprechend im Regelheft beschrieben. Die Eigenschaften der Maps finde ich bisher allerdings völlig im Rahmen, da man sie schnell auf einen Blick findet. Hier gibt es aber sicherlich deutlich unübersichtlichere Szenarios als das erste.

  • #FestFürOdin



    Feiertag, unbeständiges Wetter und die Tochter zu Besuch bei einer Freundin. Wie kann man die gewonne Freizeit besser nutzen als mit der Frau das beste Workerplacement Spiel der Neuzeit zu spielen 🤩. Für meine Frau war es erst das zweite Spiel. Wieder verloren wir uns beide in dieser schier endlosen Anzahl an Möglichkeiten. Den Heimatplan konnten wir beide in der letzten Runde fertig puzzeln. Den Sieg sicherte ich mir in dem ich in der letzten Runde noch zwei Gebäude baute. Wie man zudem noch einen weitere Insel oder ein Langhaus bebauen soll ist noch schleierhaft wird aber sicher in weiteren Partien erforscht.


    Geniales Spiel

  • #London2nd

    London ist eines unserer Lieblingsspiele. Ich dachte immer, die zweite Edition braucht man nicht, wenn man die erste hat. Weit gefehlt. Die zweite Edtion macht aus einem sehr guten Spiel ein ausgezeichnetes Spiel. Allein schon die Tatsache, dass man zu zweit immer gucken musste, dass man beim Bauen der Bezirke nachzieht, ist hier besser gelöst. Man bekommt für das Bauen von Land sofort Vorteile, aber es gibt keine Vorteile beim Regieren mehr, soll heißen, dass es man nicht mehr weniger Poverty Points bekommt. Führt auch dazu, dass man weniger Karten ausliegen hat, macht es etwas schlanker. Dafür bekommt man jetzt auch Poverty-Points für nicht zurück gezahlte Kredite, das gab es meines Erachtens früher auch nicht.


    Heute ist meine Frau gnadenlos untergegangen. Sie hatte am Anfang ihr Geld rausgehauen für die teuren Siegpunktkarten und danach chronischen Geldmangel. Mir war das gar nicht so aufgefallen. Auf meine Frage, warum sie keinen Kredit genommen hat, kam: habe ich vergessen, dass man das kann... Naja, war ja auch höchstens die zwanzigste Partie, da kann einem so ein Regeldetail ja mal entgehen. Sie nahm ihre 94/44 Niederlage mit Fassung, am Ende hatte sie auch noch 14 Poverty-Points mehr als ich, was ihr noch 27 Minuspunkte bescherte. Spaß gemacht hat es ihr trotzdem. Schreit nach einer schnellen Revanche.

    :jester:


    Mein Verhalten ist vielleicht manchmal taktisch unklug, dafür aber emotional notwendig

  • Wir haben uns vom Regen nicht abhalten lassen und trotzdem den Grill angeworfen.

    Essen und Spielen mussten leider nach drinne verlegt werden.


    Memoarrr

    2 Spieler


    Das Highlight des Abends in 3 Partien. Kam bei meiner Frau richtig gut an. Toll, was man aus Memory machen kann.

    Kleines Ärgernis: hab alle drei Partien verloren. Dabei hatte ich in zwei Partien mehr Schätze gesammelt. Durch die zufälligen Rubine dann aber doch verloren.

    Zudem ist es zu Beginn viel leichter Schätze zu holen, weil es doch in den ersten Runden häufig pures Raten ist.

    Beim nächsten Mal werden wir die Schätze definitiv sortieren.

    Ich denke, wir führen auch den Experten-Modus ein.


    Kingdomino

    2 Spieler


    Auch dieses Spiel hat uns gut gefallen. Das Material hat eine gute Beschaffenheit und die Bilder sind schön (erinnern mich stark an Arler Erde).

    Es spielt sich schnell runter und ist sehr leicht verständlich. Ich habe nur Bedenken was meine Langzeitmotivation angeht.

    Wobei es direkt für 3 Partien gereicht hat.


    Love Letter

    2 Spieler


    Die Hobbit-Version steht hier brereits einige Jahre. Da dachte ich mir, mit dem Prinzessinnen-Thema und Artwork überzeugst du sie eher.

    Pustekuchen. Meine Frau konnte nichts mit dem Spiel anfangen. "Wer spielt denn sowas. Komisches Thema." Nach einer Partie (mit 5 Herzen) war Schluss.

    Dabei hatte ich meine Freude, auch an der Originalversion. Sehr Schade. Was bringt denn die Erweiterung?

    Einmal editiert, zuletzt von openMfly ()

  • Was bringt denn die Erweiterung?

    Die Erweiterung ist eigentlich nur interessant, wenn man mit mehr als vier Leuten spielt. Es gibt ein paar neue Karten mit neuen oder abgewandelten Funktionen. Dabei gibt es die Möglichkeit, dass Herzen auch durch während der Partie ausgespielte Karten gewonnen werden können. Meines Erachtens macht die Erweiterung die Originalversion nicht besser.

    Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.
    Die Bibel: Johannes 3,16

  • L. A. M. A. zu dritt. Tapfer ein paar Spiele bestritten. Meine Frau war not amused: "Totales Glücksspiel!" - sagt sie über Lost Cities aber auch, wobei ich da durchaus anderer Meinung bin. Bin ich hier zwar auch, aber nicht in gleichem Maß. Hier springt der eingebaute Knizia-Kniff doch eindeutig zu kurz, das Ergebnis fügt sich oft mehr dem Zufall als den Entscheidungen der Spieler. Würde gar keine Worte dazu verlieren, wäre es nicht gerade heißer Kandidat für einen begehrten Preis. Spiel ich gerne wieder, so als Absacker, aber da ist kaum Fleisch am Knochen.

    "So viele Spiele... wann hast Du denn damit angefangen?" - "Wann hast Du damit aufgehört?"

  • #CO2: Second Chance

    2 Spieler, kompetitiv, bzw. semikoop (Überschreitet man 500ppm verlieren Alle)

    Das Spiel macht unheimlich Freude, denn jedes mal ist es extrem knapp dass die Welt nicht untergeht (fast etwas zu realistisch, aber Ok), dabei interessante Entscheidungen, solitär spielen geht wie meistens bei Vital Lacerda nicht (Vinhos wäre da am ehesten die Ausnahme) - wir landeten gestern bei genau 500ppm und 171 und 156 Punkten.


    Lobend erwähnen sollte man hier die überaus guten Spielerhilfen. Diese ermöglichen auch nach einiger Zeit ohne Spiel den schnellen Wiedereinstieg unter Zuhilfenahme der Regel.

  • ANZEIGE