17.06.-23.06.2019

  • Unter anderem wurde gespielt:


    Concordia Venus

    Concordia ist eines dieser Spiele, bei denen ich jedesmal nach dem Spielen denke: das ist eigentlich besser, als ich es in Erinnerung hatte. Und dann dauert es wieder ewig, bis es gespielt wird. Concordia Venus, das wir zu dritt gespielt haben, ist "Concordia" mit einer neuen Landkarte. Entsprechend ist es auch wieder richtig gut, wobei man es meines Erachtens nicht bräuchte, wenn man nicht das Team-Spiel ausprobieren will. Die verschiedenen Landkarten dürften nur für Hardcore-Spieler interessant sein, die 5 Partien die Woche spielen. Concordia bleibt für mich ein Klasse-Spiel, das nur seiner extrem dürftigen Aufmachung wegen nicht in meiner Sammlung ist.

    8/10


    Twilight Struggle

    Als Ex-BGG-Spitzenreiter musste das zumindest mal ausprobiert werden. Ich trat mit den Amerikanern gegen die Russen an, wobei sich nach drei Stunden Spielzeit ein Patt ergab, das ich nur durch die China-Karte zu meinen Gunsten entscheiden konnte - ein extrem knappes Ergebnis. Mit hat es auch ganz gut gefallen, allerdings auch nicht mehr als "ganz gut". Für ein Strategiespiel dieses Niveaus und dieser Dauer ist mir der Glücksfaktor durch das Gewürfel und die Karten fast schon ein bisschen zu hoch - vier vergebliche Versuche, auf der Space-Leiste weiterzukommen, Neuordnungsversuche, die trotz hervorragender Ausgangslage schiefgehen, das passte für mein Gefühl nicht so ganz zum Anspruch des Spiels (oder meinen Erwartungen). War eine interessante Erfahrung, aber mein nächstes Drei-Stunden-Spiel wird wahrscheinlich nicht Twilight Struggle.

    7/10



    Detective

    Die Fälle 3 und 4. Ohne hier zu Spoilern: Fall 3 ist grandios, Fall 4 fällt auf hohem Niveau etwas ab. Jetzt freuen sich alle auf das Finale. Detective ist für mich Time Stories in gut.

    9/10


    Scythe - The Rise of Fenris

    Auch hier darf ich ja nicht spoilern, deswegen nur so viel: Die Kampagne ist mit einem sehr spannenden Finale zu Ende gegangen. Wie ich befürchtet hatte, war der Vorsprung des Favoriten (Tesla) nicht mehr aufzuholen, ich konnte aber die letzte Partie (isoliert betrachtet) mit 106 Punkten (zu 87 zu 76) für mich entscheiden. Nach der Endwertung (also inklusive der vorher erspielten Boni) ergab das dann ein 318 zu 312 zu 202, ich konnte also nochmal richtig aufholen. Ein Stern mehr hätte gereicht. Aber so ist das halt, wäre, wäre, Fahrradkette ;)

    10/10


    Das Photo habe ich in den Spoiler gesetzt, da es schon zu viel verrät...

    Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.
    Die Bibel: Johannes 3,16

    3 Mal editiert, zuletzt von Lazax ()

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  • Concordia bleibt für mich ein Klasse-Spiel, das nur seiner extrem dürftigen Aufmachung wegen nicht in meiner Sammlung ist.

    8/10

    hatte das Spiel ja auch erst wieder auf dem Tisch, aber ich finde die Aufmachung eigentlich gelungen. Die Landkarte wirkt so elegant wie sich das Spiel letztlich spielt. Die Ressourcen sind aus Holz und haben schöne passende Formen. Das Pappmaterial ist auch in Ordnung.


    Gibt eigentlich nichts was ich jetzt sagen würde, dass es geändert werden muss - passt prima so. Aber da können die Geschmäcker ja durchaus unterschiedlich sein.

  • Eine erneute Runde #QuartermasterGeneral1914 stand auf dem Programm und verfestigte meinen Eindruck von letzter Woche. Auch diesmal wieder in 4´er Formation, ebenfalls wieder den Franzosen/Italiener gespielt. Wie schon angedeutet, sollte man sich mit dem jeweiligen Nationen-Kartendeck im Vorfeld auseinandersetzen und die primären Stärken konsequent umsetzen, sonst wird das nichts! Gleichzeitig ist es damit aber auch vorprogrammiert, das die Achse fast keine Chance hat siegreich zu sein. Insbesondere dann, wenn die starken Karten mit denen die jeweilige Nation am stärksten profitiert früh ins Spiel kommen.


    Der Ami/UK Spieler hat ein schon zerstörerisch anmutendes Potential zum Kartenabwerfen beim Deutschen, das dieser allein dadurch schon die "Lust am Spiel verliert", der Russe setzt seine Nadelstiche (gern auch in Vorderasien an der vernachlässigten Front) und schont sein Deck hinsichtlich Preparekarten, der Franzose/Italiener macht mal dies oder das und kann halbwegs flexibel agieren. So kam es, das die Achse in Runde 13 kapitulierte, Deutschland hatte keine Karten mehr zur Verfügung, Österreich Ungarn/Osmane nur noch 3. Da brauchts keine weitere Runde mehr, zumal die Entente dann auch bei der nächsten Wertung einen sofortigen Sieg mit 12 oder mehr Punkten Vorsprung eingefahren hätte.


    Für mich bleibt´s dabei, das QG zu vorherbestimmt und/oder glückslastig beim ziehen der Karten ist. Auch das Gefühl beim spielen wirkte meistens so als wenn man mit "gebremstem Schaum" agiert. Alles mehr halbherzig, entweder besetze ich ein Land oder ich kämpfe es vorher frei - besetze es dann aber nicht. Irgendwie ist das nicht so befriedigend, das mögen andere natürlich anders sehen, spieltechnisch ist es auch erklärbar - der Franzose kämpft frei, der Brite zieht ein. Ist aber auch nur unter optimalen Bedingungen so durchführbar. Der Russe hingegen steht eher allein da, seine Front ist für die beiden anderen etwas zu weit weg. Außerdem agiert er zwischen den beiden "Achsenmächten", so das er bei gewonnen Kämpfen keine Armee postieren kann.

    Nein, so richtig viele Punkte macht QG nicht bei mir.

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

  • Gestern eine Runde #Lama zu zweit.

    Maximal sinnlos.

    Jo. Zu zweit taugt Lama nicht so viel, jedenfalls nicht, wenn man als Vielspieler interessante Spielentscheidungen will. Da spielt es sich dann ziemlich prozedural nach Schema F. Lama bezieht seinen Reiz vor allem daraus, dass man abschätzen muss,

    • welche Karte ausliegen wird, wenn man selbst wieder drankommt
    • wie oft man überhaupt noch drankommen wird, d.h. ob und wann jemand anderes Schluss machen könnte.

    Daraus ergeben sich dann im Kombination mit der cleveren Wertung (wie oft man einen Wert am Ende hat, ist völlig egal) interessante Abschätzung mit bedingten Wahrscheinlichkeiten. Man hat zwar nur 1-4 Optionen ("gleiche Karte legen" oder "eins höher legen" abweichend von der Anleitung mal als zwei verschiedene Sachen gezählt), aber was die beste Option ist, ist keineswegs so trivial, wie man auf den ersten Blick denkt.


    Wenn man gegen Ende der Runde mit wenig Punkten aussteigen kann, ist es oft besser, das zu tun, als durch ziehen weitere Minuspunkte zu riskieren. Umgekehrt lohnt sich bei hohen Werten auf der Hand eher das Weiterspielen, weil das Nachziehen kaum mehr zusätzlichen Schaden verursachen kann. Mit etwas Spielerfahrung kann man z.B. einschätzen, ob die Mitspieler eher noch niedrigere oder höhere Karten auf der Hand haben und das bei der Wahrscheinlichkeit für ein schnelles Spielende einrechnen.


    Die Runden mit 15+ Minuspunkten killen einen, das lässt sich durch frühes Aussteigen gut vermeiden, aber manchmal muss man sowas auch riskieren, um eine Chance zu haben, das Spiel für 10 Pluspunkte (Abgabe eines schwarzen 10-Minuspunkte-Chips) zu beenden. Lama ist Risikomanagement, das ist abschätzbar, und darin steckt auch eine gewisse Spieltiefe.


    Zu zweit fallen aber leider die beiden oben genannten Faktoren weitgehend weg und damit die Schwankungen bei den Abschätzungen, die das Spiel interessant machen. Wenn ich im 2er eine 1 lege, dann liegt in meinem nächsten Zug entweder 1 oder 2, mehr Möglichkeiten gibt's nicht, und nur ein anderer könnte das Spiel beenden, auch da drohen kaum Überraschungen. Im 4er kann alles zwischen 1 und 4 liegen und drei andere Mitspieler machen auch die Frage, ob und wie oft ich überhaupt noch drankomme, sofort viel interessanter. Ab 3 okay, aber 4 besser, mit 5 oder 6 dann nochmal deutlich chaotischer.


    Spiel's in jedem Falle nochmal mit 4. #Lama nur aufgrund einer 2er-Erfahrung zu beurteilen, wird dem Spiel nicht gerecht.



  • Hallo zusammen,


    wir haben gespielt:


    1. #Gizmos zu viert -- einmal. Daß man immer erst schimpfen muß. Ich kann das Spiel doch gewinnen. Zum Sieg reichen uns 45 Punkte und darüber. Es ist ein Spiel bei dem man mit Sicherheit nicht gewinnt, wenn man nicht optimal spielt (die jeweilige Strategie an die ausliegenden Karten anpassen) . Es ist jedoch auch ein Spiel, bei dem man verlieren kann, wenn man alles richtig gemacht hat und einem einfach das Pech verfolgt. Für ein Spiel das ca. 45 Minuten dauert ( mit Übung sogar etwas weniger) ist das akzeptabel. @canis hat heftig widersprochen, als ich #Gizmos als dröge und bar jeder Atmosphäre bezeichnet habe. Das liege in der Vorstellungskraft des Betrachters. (7,4/10).


    2. #PassingThroughPetra einmal -- zu viert. Das Spiel habe ich kurz nach Essen bestellt und jetzt endlich ist es geliefert worden. Ich habe etwas Zeit investiert, um die Regeln wieder zu lernen. Es ist ein mittleres Spiel (Dauer ca. 60 Minuten, wenn man es schon kennt, sonst etwas mehr), das durchaus Kennerniveau hat. Der Aufbau zeigt, daß es viele Komponenten gibt und es gibt immer noch die Mauern für Marktstraße und Plaza. Ich nehme an, deshalb hat es auch so lange mit der Lieferung gedauert. Es ist schon eine Aufgabe, die Mauerteile in den Spielplan hineinzubekommen ( und auch wieder herauszuholen).


    Es gibt 5 Völker (Römer, Ägypter, Chinesen, Inder, lokale Völker), die miteinander Handel treiben. Dabei sind sie sehr eigen. Jedes Volk treib nur Handel mit einem bestimmten anderen Volk( z.B. der Ägypter nur mit den lokalen Völkern, der Chinese nur mit dem Ägypter,...). Diese Zuordnungen sind für jeden Spieler anders. Jeder Spieler hat ein Tableau mit 9 Einflußsteinen. Ziel des Spiels ist es, diese Einflußsteine, so schnell wie möglich loszuwerden. Wer es zuerst schafft hat gewonnen -- one wenn und aber.


    Einflußsteine wird man los, wenn man einen der vier Kreise für die fremdem Völker umrundet. Auf einem Kreis vorwärts gehen kann man durch Handel. Man hat über seinem Tableau die Händler liegen und unterhalb die Siedler( jeweils die Plättchen der 5 Völker). Die Anzahl Schritte errechnet sich aus der Anzahl gleicher Händler x Anzahl Siedler mit denen dieser Händler handelt. Dann darf man soviele Schritte auf dem Kreis des Händlervolkes vorangehen. Kommt man über den Bonus, darf man die Scheibe auf die Kaufseite drehen und erhält den Bonus. Kommt man mit der Kaufseite seiner Scheibe auf ein freies Feld für Einflußsteine, darf man einen seiner Steine dort ablegen und dreht die Scheibe wieder um. Man kann auch Kamele einsetzen, um je Kamel noch eine Schritt auf dem Kreis zu laufen. Die Aktion "Auf dem Markt verkaufen" kann man allerdings nur ausführen, wenn man mit seiner Figur auf dem Stadtgitter in Richtung dieser Aktion wandert. Wenn man bereits am Rand auf dieser Aktion steht, muß man sich eine andere Aktion aussuchen. Bei jeder Marktaktion wird ein Worker auf den gerade benutzten Händler gelegt( ist damit erst einmal gesperrt).


    Es gibt vier Aktionen. Plaza bedeutet, ich darf mir eine Plättchen aus dem Bereich mit einer Mauer (6 Teile) aussuchen und unten in meine Reihe von Siedlern schieben. Siedler, die dabei herausgeschoben werden, kommen nach oben und verstärken die jeweilige Händlerart. Suq bedeutet, ich darf zwei Plättchen aus dem Bereich mit den zwei Mauern aussuchen und in meine untere Reihe schieben. Die herausgeschobenen Plättchen kommen in die Händlerreihe. Dieser Mechanismus gefällt uns recht gut. Village bedeutet, ich entferne alle Worker von meinem Tableau und schalte alle Händler frei. Je nach 1,2,3 Workern kann ich mir von dem entsprechenden Stapeln (3 Worker 1-3, 2 Worker 1-2,..) jeweils eine Karte aussuchen und den Bonus sofort oder später ausführen.


    Bei den lokalen Händlern erhalte ich Kamele oder Aufgabenkarten. Wenn ich eine Aufgabenkarte erfülle ( z. B. drei Einflußsteine auf dem Kreis des Ägypters, Gebäudebonus bei Indien und China,...) , werde ich auch einen Einflußstein los. Das kann ich jederzeit während eines Zuges machen.


    Es ist ein Wettrennen, bei dem man schon vorausplanen muß, die man seine Multiplikatoren erhält und einsetzt. Auch welche Boni man auf welchen Kreisen erhalten kann, entscheidet manchmal über Sieg oder Niederlage. Man muß auch bedenken, daß die Auslage der Plättchen für einen Spiler günstig, für den anderen ungünstig ausfallen kann. Ein gewisses Glückselement läßt sich nicht abstreiten. Wir finden aber, daß es sich in Grenzen hält. Zudem sollte man sich auf dem Stadtgitter nicht in eine Ecke manövrieren, wo man nur noch zwei von vier möglichen Aktionen ausführen kann. Es ist nur schade, daß das Spiel englische Texte auf den Karten hat. Damit ist es für eine unserer Runden nicht spielbar. (7,6/10).


    3. #Nochmal einmal -- zu viert. Diesmal in hellblau, schlecht geplant (manche Würfel nicht nutzen können) und doch mit einem blauen Auge davongekommen.


    4. #TavernenImTiefenThal einmal -- zu viert. Wir waren neugierig. Das Thema hört sich ganz lustig an, aber wir hatten einige wenig begeisterte Kommentare von unseren anderen Spielrunden gehört.


    Das Spielmaterial ist wirklich sehr schön, funktionell und durchdacht. Am Anfang ist man ganz erschlagen von den vielen Möglichkeiten. Es gibt Tellerwäscher, Hunde, Kellnerinnen, Bierkutscher,... Man hat ein Deckbauspiel vor sich, wobei die Anzahl der gespielten Karten von der Anzahl der Gäste zu den vorhandenen Tischen abhängt. Kommen die Gäste zu früh, gibt es keine Kellnerin (je Kellnerin einen eigenen Würfel zusätzlich), kein Bier oder keine Möglichkeit, einen Würfel eine Nummer höher zu drehen.


    Dann werden Würfel gedraftet. Wenn man am Anfang Pech hat (z.B. 3er und 4er Würfel), gibt es nur ziemlich unbrauchbare Würfel die für je ein Geld oder ein Bier gut sind. Man braucht aber viel Geld und Bier um sich weitere gute Karten kaufen zu können. Also heißt es sparen und auf bessere Zeiten hoffen. Geld braucht man zudem um die Karten auf dem Tableau umdrehen zu können. Damit kann man mehr Bier oder Geld speichern, hat immer mindestens eine Kellnerin oder mehr Tische als die Ursprungskneipe. Zudem erhält man bei jedem Dreher einen Adligen (ist 10 Punkte wert).


    Es gibt noch zwei Leisten, auf denen man voran gehen kann (abhängig von Würfeln oder Min(Bier,Geld Einnahmen in dieser Runde) und Boni bekommt. Es gibt 8 Runden. In jeder Runde bekommt man einen Zwerg oder einen anderen Bonus (zweiseitig). Die Entscheidung für einen Bonus ist sofort, kann aber später eingesetzt werden.


    Das wichtigste im Spiel ist sowohl viel Bier als auch viel Geld zu erwirtschaften. Dazu muß man Karten aus der Auslage kaufen und die nichtsnutzigen Gäste, die nur ein oder zwei Geld bringen loswerden. Die Adligen verstopfen zwar die Kartenhand, aber glücklicherweise drängen sich alle an einen Tisch. Dies ist ein Spiel, das man mit Sicherheit verliert, wenn man nicht das macht, was das Spiel verlangt. Es ist aber keine Garantie dafür, daß man nicht dasitzt, wenig tun kann und anderen bei den tollen Kettenzügen zuschaut. Für ein Spiel dieser Länge ist mir der Zufallsfaktor etwas zu hoch (6,9/10).


    5. #Bärenpark einmal -- zu viert. Dies ist ein Plättchenlegespiel mit deutlichem Anklang an Tetris. Es gibt verschiedene Gebiete (grün,gelb, grau,blau...). Dort liegen Plättchen in verschiedenen Formen. Jeder hat zuerst ein Tableau vor sich (ausbaubar bis 4). Auf dem Tableau sind leere Felder und Felder mit Baggern, Schubkarre, Lastwagen, Bautrupp und Grube. Die Grube darf nicht überbaut werden. Es dürfen keine Plättchen übereinander liegen. Sobald eines der Symbole mit einem Plättchen überbaut wurde, darf man sich ein neues Plättchen aussuchen (Karre = grün, Bagger = Tierhäuser, Lastwagen=Außenanlagen, Bautrupp =0 neues Tableau). Die Plättchen müssen aneinander anschließend gebaut werden.


    Unterhalb der Auslage liegen noch Aufgaben ( 4 gelbe Gebäude, 5 grüne Gebäude, Gebäude in drei verschiednen Formen...) Sobald man eine Aufgabe erfüllt hat, erhält man das Plättchen. Die oberen sind wertvoller als die unteren.


    In jedem Bereich liegen Plättchen. Falls man das richtige Symbol überbaut hat, darf man sich eines aus dem gegebnen Gebiet nehmen. Wenn Plättchen einer bestimmten Form weg sind, sind sie weg. Man muß also etwas vorausplanen, um die Plättchen zu erhalten, die man braucht, um eine Tableau zu füllen. Hat man ein Tableau gefüllt, erhält man die Bärenmarke mit der jetzt höchsten Nummer. Sobald einer alle 4 Tableaus gefüllt hat, ist jeder nochmals dran. Dann wird abgerechnet. Es zählen die Bärenmarken, die Werte auf den Aufgaben und die Werte auf den gelegten Plättchen. Das ist ein nettes Spiel, das man gut als Absacker spielen kann. Uns hat es sehr gut gefallen. (7,4/10).


    Ciao

    Nora

  • Love Letter

    2 Spieler

    Love Letter zu zweit ist um es mal vorsichtig auszudrücken: nicht ganz optimal.

    Ich finde das Spiel zündet super bei 3-4 Spieler.


    Mittlerweile habe ich auch die Erweiterung.

    Diese ist für mehr als 4 Mitspieler.

    Leider kam sie bis jetzt noch nicht auf den Tisch, weil entweder nicht mehr als 4 Mitspieler dabei waren, oder aber Neulinge.

    Grüßle Jo

    ><(((°> Son of God through Jesus Christ his Son <°)))><
    http://funk3r.de/
    while (!asleep() ) sheep++;

  • Concordia Venus, das wir zu dritt gespielt haben, ist "Concordia" mit einer neuen Landkarte.

    Das wird dem aber nicht ganz gerecht! Durch Venus kommt mit dem Magister ja auch im nicht-Team-Spiel eine neue Kartenart in Spiel und mit Venus eine neue Gottheit (=Wertungskategorie). Das verändert das Spielgefühl jetzt nicht umwerfend (nicht vergleichbar mit Salsa), aber ist mehr als eine neue Landkarte.

    Die meisten neuen Landkarten braucht man tatsächlich nur als Hardcore-Spieler. Wobei es sich bei Spielegruppen, die oft zu zweit oder dritt spielen durchaus empfiehlt eine der kleineren Karten (Britannien, Korsika, Kreta) zu besitzen und es auch für größere Runden ein paar Karten (Germanien, Ägypten) gibt, die sich bemühen durch Spezialregeln etwas Abwechlung reinzubringen.

    most played (01.01.18-31.12.19):

    1. Gloomhaven 2. Schach 3. One Deck Dungeon 4. Spirit Island 5. Gaia Project

    6. Sentinels of the Multiverse 7. 5-Minute-Dungeon 8. Mage Knight 9.The 7th Continent 10. Great Western Trail

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  • Gestern eine Runde #Lama zu zweit.

    Maximal sinnlos.

    Ich gebe dem Spiel noch genau 1 Chance mit 4+ Leuten.

    Wuahahah, ja das ist maximal Schwachfug. Aber ich hatte gegen meine Frau einen höllischen Spaß! Im Urlaub auf dem Hotelzimmer eine Partie nach der anderen, denn meine Frau wollte unbedingt einen einzigen Durchgang gewinnen. Sie hat es nicht wirklich geschafft und ich hatte ziemlich große Schadenfreude. Manchmal kann es ganz einfach sein. :evil:


    Da waren so Züge dabei, sie fängt an, ich habe als Starthand fast nur gleiche Karten. Sie muss aufnehmen und konnte also nicht spielen. Ich passe ohne eine einzige Karte gespielt zu haben. Sie ist raus und zack verloren mit zig Minuspunkten. Nächste Partie, ich hatte bis auf eine fehlende Zahl eine Straße. Muss starten und nehme auf – natürlich die fehlende Zahl. Meine Frau denkt, sie ist schlau und passt. Hat ja letzte Runde bei mir geklappt und zack spiele ich die Straße runter. So ging das die ganze Zeit. Nennt mich L.A.M.A.-Kaiser!

  • Das wird dem aber nicht ganz gerecht!

    Ok, mit dem Magister kann man seine eigene Karte wiederholen und mit Venus gibt es eine neue Wertungskategorie, stimmt schon. Im Kern bleibe ich aber bei meiner Einschätzung, dass es im Spielgefühl keinerlei Unterschied macht. Für mich spielte es sich genauso wie das Original.

    hatte das Spiel ja auch erst wieder auf dem Tisch, aber ich finde die Aufmachung eigentlich gelungen.

    Die Ressorucen sind gelungen, da gebe ich Dir Recht. Für mich schreit aber die restliche Aufmachung: "Ich bin ein furchtbar dröges Spiel". Und das Cover finde ich unterirdisch. Aber so ist das mit den Geschmäckern. Ich finde es hier vor allem deshalb schade, weil ich das Spiel selbst so gut finde - sonst wär's mir egal....;)

    Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.
    Die Bibel: Johannes 3,16

  • Rückblick auf die letzten Monate, da ich wieder mal noch einiges nachzuholen habe. In diesem Fall der Mai und der Juni, der aufgrund privater Ereignisse fast spielelos war.


    #Elysium #GreatWesternTail #Splendor #ColtExpress #ZugUmZug #ATaleOfPirates #LegendenvonAndor #AufbruchzumrotenPlaneten #Orleans #orleansdieinvasion #UnlockExoticAdventures #VillendesWahnnsins2 #LaGranja #EldritchHorror #UnderwaterCities


    Zunächst zwei Spieleabende zu dritt, leider konnte nicht so viel gespielt werden, wie ich gehoft hatte. Zum einen endlich mal wieder eine Runde
    Elysium. Bei dem Spiel tut es mir immer noch unendlich leid, dass es eher gefloppt ist. Ich spiele es unheimlich gerne, und finde den Card Selection-Mechanismus mit den Säulen unheimlich spannend. Das einzige Manko ist meiner Meinung nach, dass es nur über 5 Runden geht. Schade, dass eine
    scheinbar bereits fertige Erweiterung nicht mehr veröffentlicht wurde.


    Ebenfalls zu dritt Great Western Trail mit einer absoluten Premiere bei uns. Einem echten Unentschieden zwischen meiner Frau und mir. Gleiche Punktzahl und selbst der einzige Tie Breaker hat nichts entschieden. Dabei sah es lange Zeit nach einem klaren Sieg für meine Frau aus. Diese hatte unglaublich viel Personal und zwar sowohl Cowboys, Handwerker als auch Ingenieure. Gefühlt klappte alles bei ihr, aber vielleicht war ihre Strategie am Ende etwas zu gemischt. Obwohl ich keine echte Cowboy-Strategie gespielt habe (nur 2 zusätzliche Cowboys) hatte ich am Ende doch eine sehr wertvolle Rinderherde und konnte somit noch den geteilten Sieg herausholen. Dann noch mal wieder Splendor, auch zu dritt. Meine Frau hasst dieses Spiel, erklärt sich aber dennoch ab und zu bereit, es mitzuspielen. Der Sieg unseres dritten Mitspielers war allerdings nie in Gefahr, da im richtigen Moment immer die richtigen Karten kamen und er auch geschickt gebaut hatte.


    Ein weiterer Spieleabend zu fünft mit 3 Gelegenheitsspielern, daher bei der Spieleauswahl etwas vorsichtiger. Zuerst zwei Partien Colt Express, welches bei 5 Spielern herrlich chaotisch ist. Ich hatte bei zufälliger Charakterwahl zweimal Belle, die ich bei weniger Spielern nicht sonderlich mag. Bei 5 Spielern kommt ihre Fähigkeit so richtig zum Tragen. Es passte in beiden Partien sehr gut, so dass ich beide Partien gewinnen konnte. Ein Mitspieler war etwas reserviert, den anderen beiden gefiel es sehr gut. Zum Abschluss des Abends mal wieder den Klassiker Zug um Zug, wie üblich ein voller Erfolg bei allen Mitspielern. Und das obwohl ich mir auch hier den Sieg schnappen konnte, hauptsächlich dank einer sehr wertvollen Ost-West-Verbindung.


    Zu viert einige weitere Partien A Tale of Pirates, dass weiterhin durchaus gefällt. Das Spiel ist ein app-gesteuertes Echtzeitspiel über 10 Szenarien. Man spielt kooperativ eine Piratencrew, die gemeinsam die verschiedenen Szenarien überstehen muss. Als eigene Spielfigur dient eine Sanduhr, die man in ein
    Aktionsfeld des 3D-Schiffes setzt, um eine Aktion auszuführen. Die Aktion ist erst durchgeführt, wenn die Sanduhr durchgelaufen ist. Aktionen sind z.B. Segel setzten, Kanonen abfeuern, der Ausguck, das Entern von Handelsschiffen und andere. Wir sind jetzt glaube ich bei Szenario 7 und in jedem Szenario kommt neues Material hinzu. Das Spiel hat uns bis jetzt durchaus Spaß gemacht, allerdings ist der Wiederspielreiz für mich eher gering. Wenn man nicht mehr gespannt ist, was als nächstes dazukommt, dann sinkt der Spaß vermutlich doch ganz schön.


    Danach die Legenden von Andor - Woche, wir hatten uns das Spiel ausgeliehen und wollten es endlich mal durchspielen, nachdem wir es schon x Mal angefangen hatten. Das Einstiegsszenario zu viert, wobei ich und meine Frau es schon kannten, unsere Mitspieler noch nicht. Ein klarer Sieg, allerdings
    konnte das Spiel unsere Freunde nicht sonderlich begeistern, so dass sie nicht weiterspielen wollten. Also die restlichen Szenarien zu zweit, allerdings mit je 2 Helden. Leider stellte sich heraus, dass auch uns das Spiel nicht ausreichend begeistern konnte. Wir schafften es noch bis Szenario 4, welches wir noch versuchten, aber scheiterten. Danach war der Spielspaß allerdings zu gering, um Szenario 4 nochmal zu versuchen und auch zu Nummer 5 konnten wir uns nicht mehr aufraffen.


    Weiterhin konnten wir zu viert endlich mal Aufbruch zum Roten Planeten ausprobieren. Eigentlich mag ich solche Mehrheitenspiele nur bedingt. Dieses gefiel mir nicht schlecht, vom Hocker hst es mich aber auch nicht gerissen. Es lief recht gut für mich, dank Tie Breaker wurde es dann doch nur Platz 2 für mich. Ich würde es nochmal mitspielen, aber selber vorschlagen würde ich es wohl nicht. In der gleichen Runde dann noch Orleans mit dem Invasion-Szenario. Für uns eines der besten kooperativen Spiele überhaupt, wobei wir zu letzt sogar eine ganz ordentliche Siegquote haben. Ich mag Bag Building einfach und kooperativ erst recht.


    In unserer Escape Room-Runde dann noch Unlock – Exotic Adventures. Für mich bislang die schlechteste Box, was allerdings auch technische Gründe hatte. Mehr im Spoiler.



    Dann endlich mal wieder Villen des Wahnsinns 2 mit dem Abenteuer „Der Fluch des Museums“ aus der „Strassen von Arkham“-Erweiterung.


    Zum Abschluss noch ein paar Partien zu zweit. Die Erstpartie La Granja war schon ziemlich kniffelig, aber hat uns sehr viel Spaß gemacht. Dann konnte ich
    meine Frau zu einer Runde Eldritch Horror überreden. Das schwierigste bei dem Spiel ist definitiv die Überzeugungsarbeit
    um meine Frau zum Mitspielen zu überreden. Insgesamt ein souveräner Sieg gegen Szyzygie. Schließlich noch die Zweitpartie Underwater Cities – großartiges Spiel.

  • Gestern und heute gab es 2 Runden (gestern 4er mit Staublunge und 2 weiteren Spielern) und heute dank Brückentag spontan mit dem Tabletopkumpel....


    Kurze Version: Gestern Abend war ich noch der Meinung es darf gehen, heute darf es doch bleiben...Schade um den Platz - Aber ich kann mich so schwer trennen und das Teil ist so schick :D


    Langer Bericht mit Bildern:

    Erfahrungen Heroes of Land, Air & Sea?

    Top 10 (jeweils ohne Reihenfolge)

  • Twilight Struggle

    Für ein Strategiespiel dieses Niveaus und dieser Dauer ist mir der Glücksfaktor durch das Gewürfel und die Karten fast schon ein bisschen zu hoch

    7/10

    ja...ein.

    Also ich hab gegen so einen besessenen Ami in 50 Partien erst 2x gewonnen. Na gut, ich spiel wohl extrem übel - aber da könnt ich doch auch mal mehr Glück haben.


    Bei uns gab es #UNDO Das Kirschblütenfest

    Komplett spoilerfrei: Ist für 2-6. Ich meine 1-2, max. 3.

    Wir spielten zu 2., das war schon ok so. Wir hatten nach dem ersten Durchgang - eine starke Stunde - das Top-Ergebnis, also leider kein Grund für einen besseren Versuch.


    Ablauf in grob: 13 Karten liegen verkehrt aus mit Zeit- und Ortsangaben. Dazu auch kleine Hinweiskarten, von denen wir nur wenige ansehen dürfen. Auch von den großen werden nicht alle aufgedeckt werde.

    Man beratschlagt sich eben, welcher Ort, vor allem Zeitpunkt nun der interessanteste im Leben unseres Schützlings sein könnte, reist hin, liest den Kartentext, entscheidet sich für eine von 3 Schicksalswendungen (nachdem man eventuell den dazugehörigen Hinweis aufdeckte) und erfährt dann, ob A,B oder C einen positiven, negativen oder gar keinen Zahlenwert (Effekt) auf den endgültigen Verlauf dessen Lebens hat.


    Nun. Ich hab alle 3 Undo-Spiele die es bisher gibt gekauft. Derzeit bin ich bei 6/10. Spielpartnerin gefiel es. Ich bin eher noch verhalten, da mir die Entscheidungen hier (Packung 1 Problem?) i.d.R. zu offensichtlich schienen.


    Als Fantasiebeispiel: Wir befinden uns bei der Hexe bevor sie zum Haus der Zwerge aufbricht. Am Tisch liegt ein roter Apfel.

    A) Wir tauschen ihn gegen einen frischen aus

    B) Wir tun nix.

    C) wir nehmen ihn weg und werfen ihn in die Tonne.


    Da wäre nun:

    A) +1 (weil Schneewittchen einen sauberen Apfel bekommt)

    B) 0 (alles läuft so ab, wie es eben schon ablief)

    C) -1 (Die Hexe wird es wohl merken, trotzdem töten, und wir wissen aber weniger wie das nun passiert)


    Na, gucken wir mal, ob die Serie an Raffinesse zunimmt.

  • Sommer, Sonne, Spielgelage.


    Too many Bones

    solo, 2 Charatere


    Spielbericht gibt es hier:

    [2017] Too Many Bones


    Kingdomino

    2 Spieler


    3 weitere Partien und auch noch kein Ende in Sicht.

    Ein Spiel, dass ich für Wenigspieler absolut empfehlen kann. Die Erweiterung ist bereits bestellt.

    So langsam kommt bei uns beiden auch etwas mehr Strategie ins Spiel.

    Ich mag die Haptik, das Artwork und die schnelle Spielzeit sehr.


    Noch Mal!

    2 Spieler


    Wieder "nur" eine Partie. Gefühlt dauert eine Runde zu lange. Vielleicht sind wir :whistling: auch einfach zu langsam.

    Ich hatte so ein gutes Gefühl. Eine Reihe nach der anderen voll gemacht. Doch auf einmal hatte ich keine Joker mehr und bekam auch nur noch große Zahlen, die ich nicht verwenden konnte. Das ging über viele Runden so, bis meine Frau doch noch den Sieg geholt hatte. Ich musste quasi tatenlos zusehen. Daran sieht man, dass doch mehr Planung im Spiel ist.

    Einmal editiert, zuletzt von openMfly ()

  • #WelcometoWalnutGrove

    Vorgestern gab es, als Vorbereitung auf den Spieletreff, dann eine Partie: Welcome to Walnut Grove.

    Das Spiel ist wirklich eine kleine Perle: Jeder hat vor sich ein Spielertablaeu mit Gebäude- und Landschaftsfeldern ausliegen. Jede Runde werden die Landschaftsfelder erweitert, in dem man Landschaftsplättchen verdeckt aus einem Beutel zieht und ans eigene Spielertableau anlegt. Landschaftsfelder bringen im Sommer, dem Ertragsjahr, Waren und mit diesen Waren muss man seine Arbeiter versorgen, aber man kann ebenfalls Aktionen auf dem gemeinsamen Spielplan damit bezahlen und durchführen. Hat man keine Waren, kann man nahezu keine Aktionen machen.

    Das Spiel besticht durch seine sehr einfache Regel und angenehmer strategischer Spieltiefe. Ein tolles Spiel, was mE viel zu wenig Beachtung gefunden hatte. Die Spieldauer ist mit 60 min angegeben. Ich denke, dass dies bei erfahreneren Spielern auch zutrifft...wir benötigten dennoch zu weit (die erste Partie nach sehr langer Zeit) 90 Minuten. Die Partie hat mir aber wieder gezeigt, weshalb dieses Spiel meine Spielesammlung nicht verlassen wird: Hat sehr viel Spaß gemacht!


    #DasZepterVonZavandor

    Dann -wider erwartend- dann doch kein Welcome to Walnut Grove gespielt, sondern eine Partie "Das Zepter von Zavandor". Auch dieses Spiel befindet sich noch in meiner Sammlung, aber es war das Spiel von Capote , der es mitgebracht hatte und die Regeln super erklärt hatte. Besten Dank auf diesem Wege, denn die Regeln sind, und das war auch ein großer Kritikpunkt damals, "gewöhnungsbedürftig". Das Geld heißt nicht "Geld" sondern "Zauberstaub", die Regeln waren damals zudem recht "verwirrend" geschrieben und eher weniger leicht zugänglich. Von daher war ich froh, dass Capote sich diesen angenommen hatte, um der Gruppe, wir spielten zu viert, das Spiel dann zu erklären. Es war eine sehr spannende Partie. Alle waren auf der Siegpunkteleiste dicht zusammen, bis schlussendlich eine Person, die eigentlich immer hinter uns gelegen ist, nach vorne geschossen ist, um in der wirklich letzten Runde mit rel. deutlichem Abstand den Sieg heimzufahren. Respekt, denn eigentlich dachte ich noch eine Runde vorher, dass ich knapp evtl. gewinnen könnte, aber dieser Satz am Ende der letzten Runde hatte wohl keiner der Mitspieler auf dem Schirm ;)

    Dennoch: Das Spiel hat wieder sehr großen Spaß gemacht. Letztendlich ist es ein Enginebuilding-Spiel, bei dem jeder versucht, Kristalle zu sammeln, die einem jede Runde ein festes Einkommen einbringen. Parallel versucht man noch seine Eigenschaften durch das Voranschreiten auf der Fortschrittsleiste zu verbessern. Ein tolles Spiel von Jens Drögemüller, dem Co-Autor von Terry Mystica. Auch dieses Spiel wird meine Sammlung erst einmal nicht verlassen, denn dazu gefällt es mir einfach zu gut.

    8 Mal editiert, zuletzt von Braz ()

  • Eine erneute Runde #QuartermasterGeneral1914 stand auf dem Programm und verfestigte meinen Eindruck von letzter Woche. [...]

    Der Ami/UK Spieler hat ein schon zerstörerisch anmutendes Potential zum Kartenabwerfen beim Deutschen, das dieser allein dadurch schon die "Lust am Spiel verliert", [...]. So kam es, das die Achse in Runde 13 kapitulierte, Deutschland hatte keine Karten mehr zur Verfügung, Österreich Ungarn/Osmane nur noch 3. Da brauchts keine weitere Runde mehr, zumal die Entente dann auch bei der nächsten Wertung einen sofortigen Sieg mit 12 oder mehr Punkten Vorsprung eingefahren hätte. [...]

    Es war sogar noch schlimmer für die Achsenmächte: Der Brite verfügte mit zwei Status-Karten & je eine Landangriff und Armeebau-Karte über die Fähigkeit, beide Karten zu spielen, aber nicht abwerfen zu müssen. Er verfügte daher über eine unendliche Angriffsfähigkeit, da sich seine Kartenhand nicht mehr leerte. Hätte ich den zweiten Karteneffekt in der Runde zuvor nicht "verschlafen", hätten die Briten auch noch Moskau mit einer Armee besetzen und die deutsche Eroberung aufhalten können. Nach der Niederlage in der Pikardie und dem absehbaren Zusammenbruch der Westfront blieb daher nur noch die Kapitulation der Achsenmächte. Angesichts des Spielverlaufs frage ich mich, wie die Achsenmächte jemals gegenüber einer halbwegs koordiniert spielenden Entente gewinnen sollen. Das kann wohl nur klappen, wenn der Brite keine drei Flotten gesetzt bekommt und so seine wichtigsten Economic Warfare-Karten nicht einsetzen kann. Hängt also alles vom Kartenglück ab. Wenn man damit leben kann, ist ein gutes (und schnelles) Spiel.

    Viel Spass beim Spielen!


    Andreas

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  • #Vinyl

    Gestern gab es eine Runde Vinyl mit der #Vinyl:TopShelfExpansion und der #Vinyl:PublishersExpansion erstere ermöglicht es durch das Drehen

    von 2 Collection-Token eine Spezialkarte zu nehmen die 1x im Spiel eingelöst werden kann (unterbindet dass man immer versucht die längst mögliche Collection zu sammeln). Die Pulisher Expansion ist ein tracken von Symbolen auf dem Playerboard mit Würfeln. Es bringt ein kleines Wettlaufelement hinein, da man an einem bestimmten Punkt der Skala eine Spezialfähigkeit erhält und an einem anderen eine weitere Möglichkeit am Spielende zu punkten.

    Das Spiel ist ok, mehr aber auch nicht, die Erweiterungen bringen minimale Varianz, es ist aber nett wenn man sie hat und integriert.


    #Gentes

    Auch gestern, nach längerer Zeit wieder mal unsere Spielworxx Version rausgeholt (ohne Upgrade Pack) und eine Partie gespielt. Für mich ganz persönlich ist Gentes nach Antiquity das beste Zivilisationsspiel aller Zeiten. Zugegebener Maßen sehr abstrakt, aber gleichermaßen reizvoll und voller interessanter Entscheidungen. Ich freue mich jetzt schon wieder auf die nächste Partie

  • Too Many Bones

    Solo, 1 Gearloc


    Meine ersten beiden Partien mit nur einem Gearloc und den Solo-Begegnungen.

    Da ich das Spiel bereits länger besitze und meist solo spiele, wundere ich mich selbst, dass ich noch nie "true solo" gespielt habe.

    Aber das liegt vor allem daran, dass ich bei solchen Spielen die Synergien und Spezialisierungen liebe.


    Die erste Partie bestritt Chillie gegen Gendrick.

    Ein oder zwei (?) Begegnungen gingen verloren, der Rest funktionierte gut.

    Nur Gendrick selbst hat mir keine Chance gelassen. Kann nicht mal mehr sagen, woran ich gescheitert bin.


    Die zweite Partie rockte Picket dann gegen Duster. Am Anfang war es noch schwierig, aber nach dem ersten Kampf wurde er dann immer mehr zum Bollwerk. Solo hat er viele Skills, die unsinnig sind. Aber dafür lohnen sich die Stats und die Skills, die in den locked Slot kommen umso mehr.

    Jede Runde 1 HP wiederherstellen, 1 Schild bei JEDER Verteidigung und bei jedem Angriff 1 Schaden zusätzlich. Dazu kam dann später noch die schwere Rüstung, die Defence-würfel upgraded.


    Duster selbst war dann schon ein härterer Brocken. Limit bei jedem Angriff hat mir meinen dicken HP-Bonus geraubt und meine Def auf zwei reduziert.

    Zum Glück reichte der zweite Angriff + dicker Schildstoss gerade so aus, um zu gewinnen.
    Picket bleibt mein Lieblinggearloc.


    Kingdomino mit Giganten-Erweiterung

    2 Spieler


    Und wieder 3 Partien, dieses Mal mit den Giganten und den Wertungsplättchen.

    Die Wertungsplättchen sorgen für Abwechslung. Zuerst dachte ich, dass einige zu stark sind. Aber so leicht ist es dann doch nicht, massig Punkte damit abzustauben.

    Die Giganten an sich sind eine tolle Idee. Aber im Spiel zu zweit kommen sie zu wenig zum Einsatz. Ich denke, dem kann man entgehen, wenn man die 7*7-Karte spielt. Das werden wir beim nächsten Mal testen.

    Ansonsten sehr gelungene Erweiterung!


    Leider nervt der 3d-Turm mich so langsam. Den immer neu zu befüllen dauert für die kurzen Partien doch relativ lang.

    Und er ist nun auch voll bis zur Decke.

    Ich überlege, die Plättchen aus einem Beutel zu ziehen. Das ist wohl die bessere Lösung hinsichtlich Mischung und Zeit.



    Magic Maze

    2 Spieler


    Die ersten 3 Szenarien konnten wir irgendwie abschließen. Das erste musste sicher viermal gestartet werden.

    Meine Frau nennt es "Stress-Spiel". Wir haben das mit dem Still-Sein nicht so ganz geschafft und wenn es sehr hektisch wurde, bin ich mir auch nicht sicher, ob alle durchgeführten Bewegungen wirklich zu dem jeweiligen Spieler gepasst haben.

    Stellenweise war ich überfordert, stellenweise habe ich auf sie warten müssen, weil ich nichts Vernünftiges mehr machen konnte.

    Das Spiel ist einzigartig in meiner Sammlung und es hat meine Frau durchaus angesprochen, wenn auch nicht begeistert, wie andere Titel.

    Ich weiss auch nicht, ob es mich wirklich begeistert. Für den Anfang war es lustig. Und mit mehr Erfahrung nimmt vielleicht die Überforderung ab.

    Oder ich muss die Kids-Version anschaffen. :D

    Einmal editiert, zuletzt von openMfly ()

  • Moin Kolleschen/innen


    War bisher ein hartes WoE, ging schon spielerisch am Freitag um 16:00 Uhr los und da war diesmal wirklich alter Stuff dabei.


    Freitag zu viert:

    Schatten über Camelot - durch ein nettes Mitglied hier fair und super erhalten bekommen. Danke nochmal.

    Meine Frau und ich kannten es schon, die anderen beiden nicht. Das heisst erstmal ohne Verräter.

    Danach mit ihm, in Person von mir. Was für ein geiles Spiel. Wir hatten alle viel Spass, besonders weil man mich erst spät entlarvt hat.


    Siedler von Satan - Kennt ihr das? Da wird ein Räuber nur deswegen platziert um sich zu rächen obwohl der Führende machen konnte was er wollte. Ich habe erstmals über Scheidung nachgedacht!


    Sankt Petersburg - geht immer.Mache aber immer wieder den Fehler und investiere in Gebäude und habe dann nicht die Traute, diese Konsequent durchzuziehen. Wieder verloren. Finde die neue Version aber nicht so schön.


    Dog - Bäh, aber man muss sich auch anpassen können. Allerdings spielen wir immer Best of 3 und das zieht sich.


    Abluxxen - Immer wieder lustig



    Samstag zu zweit:


    Call to Glory - Hat sich aber abgespielt. Relativ schnell. Wollen mal an die Variante dran.


    Aton - Komisch. Jedesmal wenn das auf den Tisch kommt, sind die Regeln nicht parat und sind immer wieder sperrig. War jetzt auch nicht so toll.


    Mystery Rummy Jack the Ripper - 3 Partien, 2 x ist der Ripper kurios entkommen.



    Heute kriegen wir nochmal Besuch und versuchen uns an einem gaaaaaanz alten Leckerbissen von Piatnik:

    Anno 1452

    Das guckt mich nun auch schon wieder lange an.



    Der Gernspieler

  • Mein Sohn befindet sich gerade mitten in der Ausbildung zum Ameritrasher/Dungeon-Crawler. So gab es zunächst einige Partien des Dauerbrenners #Karak (fast 30 Partien in den letzten 2 Monaten), den ich so langsam aber ein wenig leid bin. Daher war ich auf der Suche nach einer Alternative und bin mit #TalismanLegendäreAbenteuer fündig geworden. Und es ist voll eingeschlagen. Diese kleinen Narrative, die die einzelnen Abenteuer entspinnen reißen den Filius total mit. Zudem hat er Gefallen am Looten gefunden, denn so kann er seinen Helden verstärken (und lernt nebenbei noch 'nen Bag-Building-Mechanismus kennen). Ich finde die einzelnen Szenarien auch sehr nett gestaltet, spielerisch haut es mich natürlich nicht vom Hocker, aber die kindliche Freude auf der gegenüberliegenden Tischseite motiviert immer wieder zum Spielen. Mittlerweile haben wir innerhalb einer Woche auch jedes Abenteuer mindestens zwei Mal gespielt. Schließlich gab es noch eine Partie #Heldentaufe. Das war aber noch etwas zu komplex für ihn, eventuell müssen wir da mit Hausregeln nachhelfen.

    Besonders verdattert hat mich der Vorschlag meiner Frau vor ein paar Tagen, wir könnten abends doch etwas spielen. Das kommt so nicht allzu häufig vor und im Laufe des Tages hat sie mich mehrmals damit aufgezogen, dass sie das Spiel aussucht und Kniffel spielen will (in dem Wissen, dass ich das hasse). Abends waren wir dann doch ziemlich ko nach einem langen Kindertag und wollten das Spielen vorerst lassen, bevor mir in den Sinn kam, dass ich ja dieses Kniffel mit Kaffeethema besitze: #VivaJava. Also gab es eine Partie Roll&Write mit Kaffeethematik; leider hat uns beide die Partie zu zweit ziemlich kalt gelassen. Kann sein, dass es mit mehreren Spielern ev. dazu gewinnt, aber so weit wird es bei uns wohl nicht mehr kommen.


    Letztlich gab es dann für mich noch etwas Schwergewichtigeres: #VillendesWahnsinns in der zweiten Edition. Nach der vielen Kritik am neuen, app-basierten Herr der Ringe-Spiel wollte ich auch endlich einmal ein Spiel mit App-Unterstützung ausprobieren und da lag nichts näher als VdW, das seit einiger Zeit zu hochoberst auf dem Mountain of Joy sein Dasein fristete. Die Regellektüre und das Losspielen ging schnell von der Hand und ich befand mich alsbald mitten im Einstiegsszenario - für den Anfang mit zwei Charakteren: der Sportlerin und dem Friedhofswärter(?). Das Szenario habe ich nach 1,5 Stunde verloren, da beide dem Wahnsinn anheim fielen, dabei kam mir sicher auch nicht zu Gute, dass ich 1-2 Regelfehler zu meinen Ungunsten begangen habe. Das Spiel an sich finde ich aber sehr stimmig und thematisch, auch wenn es spielerisch recht simpel daherkommt. Die Lust bleibt aber, das erste Szenario bald noch einmal zu bestreiten.


    Abschließend wurde vorgestern mit einem Kumpel #ImperialAssault auf den Tisch gebracht. Als Imperiumsspieler habe ich sowohl bei der Trainingsmission als auch beim ersten EInsatz der Kampagne ziemlich verkackt, wobei es mir gerade bei der Kampagne doch eher schleierhaft gewesen ist, wie ich das hätte gewinnen sollen. Mein Kumpel hat als Rebell nur 2 Charaktere gespielt, die dann mit der Karte "Legendär" gestartet sind (+10 Gesundheit, doppelte Aktivierung). Ich hatte das Gefühl, dass es wohl unmöglich ist, die beiden Rebellen überhaupt zu verwunden. Wir sind beide aber angefixt und wollen demnächst die Kampagne richtig beginnen.

  • Zunächst zwei Spieleabende zu dritt, leider konnte nicht so viel gespielt werden, wie ich gehoft hatte. Zum einen endlich mal wieder eine Runde
    Elysium. Bei dem Spiel tut es mir immer noch unendlich leid, dass es eher gefloppt ist. Ich spiele es unheimlich gerne, und finde den Card Selection-Mechanismus mit den Säulen unheimlich spannend. Das einzige Manko ist meiner Meinung nach, dass es nur über 5 Runden geht. Schade, dass eine
    scheinbar bereits fertige Erweiterung nicht mehr veröffentlicht wurde.

    Ja, das ist echt schade, obwohl ich persönlich keine Erweiterung benötige.

    Das Spiel ist so schon total geil und ich spiele es sehr gerne, auch gerade bei geringer Spieleranzahl.

  • #Lama: Diese Woche gleich mehrmals L.A.M.A gespielt, mit 2, 3, 4 und mit 5 Spielern. Es hat allen gut gefallen, weil es schnell zu lernen ist und nicht allzu lange dauert. Mir hat es in der größeren Besetzung besser gefallen, weil man dann auch mit schlechteren Karten noch was rausholen kann. Das ist bei zwei Spielern eher schwierig.


    #7WondersDuel: Eine kurze Runde mit meiner Tochter. Sie hätte fast mit Militär gewonnen, aber mit etwas Glück zum Schluss habe ich doch knapp mit 5 Punkten vorsprung gewonnen.


    Dafür habe ich gegen sie gleich drei Runden #CrazyChicken verloren. In diesem rund 20 Jahre alten Kartenspiel für zwei von Michael Schacht muss man immer zwei Karten ziehen und dann entweder eine ablegen oder mehre gleichwertige Karten vor sich auslegen. Das Kartenglück war so gar nicht bei mir.


    Außerdem zwei Solo-Runden von #Agricola gespielt mit erst 41, dann mit 48 Punkten. Langsam klappt es besser, aber den für das Solo-Spiel vorgegebenen Zielwert von 50 habe ich noch nicht geknackt.


    Dann gab's noch eine Runde #Dog mit vier Spielern. War wie häufig sehr kurzweilig und diesmal auch sehr knapp.


    Und dazu noch zwei Partien #Dragonwood zu zweit, mit meiner Tochter. Diesmal war das Glück wieder auf meiner Seite, so dass ich beide gewinne konnte.

    Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt, was man weiß, nicht alles glaubt, was man hört und einfach über den Rest nur lächelt.

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  • Hallo,

    Liebe Grüße

    Nils

    Was ist denn dieses "Olli Olive" bzw. Olive? Wurde ja scheinbar rauf und runter gespielt?

    es waren ja einige Autoren mit ihren Protos anwesend. Am Familienwochenende waren die Kinder animiert, sich selbst den Proto OLLI OLIVE auszudenken und zu testen. Es hat ihnen wohl gefallen. 8-))

    #Thalhäusl

    Liebe Grüße

    Nils

  • Abschließend wurde vorgestern mit einem Kumpel #ImperialAssault auf den Tisch gebracht. Als Imperiumsspieler habe ich sowohl bei der Trainingsmission als auch beim ersten EInsatz der Kampagne ziemlich verkackt, wobei es mir gerade bei der Kampagne doch eher schleierhaft gewesen ist, wie ich das hätte gewinnen sollen. Mein Kumpel hat als Rebell nur 2 Charaktere gespielt, die dann mit der Karte "Legendär" gestartet sind (+10 Gesundheit, doppelte Aktivierung). Ich hatte das Gefühl, dass es wohl unmöglich ist, die beiden Rebellen überhaupt zu verwunden. Wir sind beide aber angefixt und wollen demnächst die Kampagne richtig beginnen.

    Spielt mit 4 Rebellen! Darauf wurde das Spiel gebalanced (wobei das sicher auch einige Kritiker bestreiten dürften 8o).

  • Abschließend wurde vorgestern mit einem Kumpel #ImperialAssault auf den Tisch gebracht. Als Imperiumsspieler habe ich sowohl bei der Trainingsmission als auch beim ersten EInsatz der Kampagne ziemlich verkackt, wobei es mir gerade bei der Kampagne doch eher schleierhaft gewesen ist, wie ich das hätte gewinnen sollen. Mein Kumpel hat als Rebell nur 2 Charaktere gespielt, die dann mit der Karte "Legendär" gestartet sind (+10 Gesundheit, doppelte Aktivierung). Ich hatte das Gefühl, dass es wohl unmöglich ist, die beiden Rebellen überhaupt zu verwunden. Wir sind beide aber angefixt und wollen demnächst die Kampagne richtig beginnen.

    Spielt mit 4 Rebellen! Darauf wurde das Spiel gebalanced (wobei das sicher auch einige Kritiker bestreiten dürften 8o).

    Guter Tipp. Wir spielen es immer mit 4 Rebels. Wobei ich mit "more balanced" wirklich nicht so ganz sicher bin: du hast mit 2 weniger Stellungsvorteile, und nur 20 Wounds mehr (ein Rebel hat üblicherweise so um die 12 Wounds) ... auch braucht das Empire nur zwei Rebels zu verwunden um zu gewinnen. Der Vorteil mit 2 Rebels liegt aber vermutlich in den Credits: du brauchst nur Ausrüstung für 2 kaufen, womit mehr Geld pro Rebel rauskommt.


    Auch ist das ganze abhängig von den Missionen und den Skills der Spieler. Manche Missionen bevorzugen definitiv eine Seite! Und als Spieler (sowohl Empire als auch Rebel) musst Du Deine vorhandenen Karten und Fähigkeiten optimal einsetzen, sonst gibst du dem anderen Spieler zuviel Vorteil. Wenn du das Empire spielst, wähle deine Open Groups weise! Schau dir die Mission genau an: viel Platz? Dann eWebs! Eng? Nimm dann nimm mehr harte Figuren. Aufhalten? Dann viele billige! Mit der Zeit entwickelt man ein Gespür dafür :)

  • Samstag war ein schöner 2-Spieler-Tag für uns!


    #Stronghold - 2nd Edition.

    Gestartet haben wir mit einer Kennenlernpartie von #Stronghold von Portal Games. Eine typische Belagerungs-Situation, in der der eine Spiele die Verteidigung der menschlichen Burg übernimmt. Der andere Spieler übernimmt die invadierenden Orks. Das Spiel an sich sieht sehr gut aus, das Material ist schön und größtenteils ist es relativ eingängig. Der Witz an dem Spiel ist, dass der Angreifer die Geschwindigkeit steuert: Er agiert zuerst und kann bestimmen, wie viele Aktionen er für die Vorbereitung ausgibt. Je mehr, desto mehr Ressourcen (Zeit) hat auch der Verteidiger.


    Portal Games-typisch (oder eher gesagt Ignacy-typisch?) fehlt es dann aber an den Regeldetails hier und da. So kam es z.B. zu folgenden Situationen: Im empfohlenen Startaufbau hat der Angreifer insgesamt 6 Belagerungsmaschinen. Als ich die 5. baute fiel mir auf, dass es für das 6. gar nicht genügend Zielkarten geben würde. Also schlugen wir nach, ob vielleicht Material fehlen würde. Erkenntnis aus einem kleinen Nebensatz: Das Limit an aktiven Belagerungsmaschinen beträgt 4. Aha, es sind also 6 Belagerungsmaschinen dabei, ich kann aber materialtechnisch nur 5 ausstatten, darf aber sogar nur 4 bauen... Das macht ja Sinn ;)


    Ein anderer Punkt sind die Mauern. 2 Mauern pro Abschnitt sind auf dem Plan eingezeichnet. Kann der Verteidiger die noch verstärken? Klar, einfach noch mehr Mauern drauf bauen!


    Solche kleinen Feinheiten stoßen dann hier und da immer mal wieder auf. Letztendlich fand ich auch die Bewegen-Aktion der Orks etwas "clunky", aber es ist machbar.


    Die Partie habe ich dann knapp verloren, weil ich es nicht mehr geschafft habe meine Armeen an die Mauer zu bekommen. Obwohl also 3 Bereiche komplett eingerissen waren, fehlte es schlicht an invadierenden Truppen.


    Alles in allem eine Erstpartie, die etwas unter den schwammigen Regeln litt. Aber in Gänze nichts, was man nicht im Kopf behalten könnte. Auf jeden Fall ein tolles und spannendes Spiel, das evtl. auch auf meine Wunschliste rutschen könnte. Ich spielte am Anfang die Taktik, hier und da mal anzugreifen und dennoch etwas zu bauen. Das war wenig von Erfolg gekrönt. Ich habe den Eindruck, dass es als Angreifer hier nur 2 Strategien gibt: Entweder sofort mit vielen Einheiten die Burg anstürmen oder (nach RTS-Lanparty-Strategie) erstmal hochrüsten und dann kurz vor Ende einen großen Angriff starten. Alles dazwischen schien mir zu leicht abzuwehren zu sein.


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    #ThisWarOfMine

    Anschließend gab es eine neue Kampagne TWoM. Immer wieder großartig, wie schnell das Spiel auf dem Tisch landet, wie schnell es erklärt ist und wie schnell es die Leute in seinen Bann ziehen kann. Wir haben insgesamt 2 Tage überlebt und haben dann am 3. Tag gespeichert. Mehr verrate ich mal nicht, um nicht zu spoilern.


    Wirklich wirklich gut. Da kann ich echt nicht verstehen, wie man das Prinzip der Losspielanleitung nicht gut finden kann. Es funktioniert grandios!


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    #7thContinent

    Dann gab es eine Demo-Runde für mich und eine ausgedehnte Partie 7th Continent zu 2. Gespielt wurde der Demo-Fluch aus dem neuen KS (bzw. PNP) namens "The crystal's song". Ebenfalls ein sehr eingängliches und simples Spiel, das einen in seinen Bann ziehen kann. Wir sind nun kurz vor Abschluss des Fluchs und haben gespeichert. Ich dachte, dass beim Speichern der Aktionskartenstapel zurückgesetzt würde, aber leider ist das gar nicht der Fall :) Wir haben also den Survival-Part unterschätzt und uns zu sehr auf den Exploration-Part konzentriert. Mal sehen, ob wir das noch aufholen können! Bisher sind wir begeistert, aber da der Continent nicht unendlich groß ist kann ich mir schon vorstellen, dass der Reiz des Spiels stark nachlässt, wenn man eine Karte mal vollständig erkundet hat. Was z.B. in einer bestimmten Höhle zu finden ist, ändert sich ja nicht mehr.


    Somit weiß ich auch nicht, ob sich 7th Continent für Thygra wirklich als Ruhestands-Spiel eignet ;) Ich glaube, man muss das Spiel in Rationen genießen, wie Rahdo es beschrieb. Wirklich auch mal beim Speichern einen reellen Tag Pause machen.


    Bisher sind wir begeistert, ich würde mir nur wünschen, dass nicht jeder Fluch den gesamten Kontinent "nutzt" sondern sich auf einen Teil konzentriert. Wir werden sehen...


    PS: Die Demorunde spielte ich nur mit dem Grundspiel. Vor dem Start der 2er-Partie habe ich dann alle Erweiterungen des Grundspiels beigemischt. Bisher haben wir dadurch keinen Unterschied gespürt.



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    Alles in allem war das ein Wochenende voller sehr hoch gewerteter Titel :)

  • Samstag gabs mit 2 Freunden ( u.a. theSealion ) nach einer gefühlten Ewigkeit endlich mal wieder ein Spielenachmittag/-abend.

    in gut 8 Stunden kamen folgende Titel auf den Tisch...


    theSealion hatte mir meinen The 7th Continent KS-All-In-Pledge mitgebracht. Daher war ich neugierig, wie es sich spielt und wir haben dank seiner Expertise recht schnell ein paar Schritte auf dem Kontinent gemacht. Das Gebotene hat mir sehr gefallen und ich bin schon sehr gespannt darauf, welches Spielerlebnis mir dieses Spiel vermittelt.
    Inzwischen sind alle Karten des Pledges in den beiden Boxen verstaut und es wartet darauf gespielt zu werden. Vielleicht ja im kommenden Urlaub mit meiner Frau. Sofern noch Platz im Auto ist, wirds eingepackt.



    Kurz bevor die Pizza geliefert wurde, haben wir dann eingepackt und mit meiner Tochter (ich mit ihr) noch eine Runde Dobble gespielt. Man merkte hier eine deutliche Steigerung der Geschwindigkeit, als wenn ich mit ihr alleine spiele. Das hatte sie anfangs auch irritiert, doch auch sie konnte sich gegen die beiden Besucht durchaus mal durchsetzen. Am Ende machten wir knapp den 2. Platz.


    Gestärkt habe ich dann meine Tochter fürs Bett fertig gemacht, währenddessen wurde Wettlauf nach El Dorado aufgebaut. War mein Erstkontakt mit diesem Spiel und es hat mir gefallen. Deckbauspiele sind generell mein Ding. Ebenso wie Rennspiele. Somit ist die Kombination aus beidem durchaus eine gute Wahl :-)
    Leider ging der Sieg via Tiebreaker nicht an mich, aber das macht nichts. Hat Spass gemacht. Könnte mir vorstellen, das Wettlauf nach El Dorado noch mal bei mir einzieht, sofern meine Tochter Deckbauer gut findet.



    Zum Ende gabs dann noch Lords of Hellas. Ich hatte es bisher einmal kurz Solo angetestet und versucht mit meiner Frau zu spielen, allerdings endeten beide Partien mit einen frühzeitigen Abbruch. Somit freute ich mich auf ein hoffentliche vollständiges Spiel. Nach ca 3 Stunden endete das Spiel über Gebietskontrolle nach dem typischen Szenario - "Wenn 2 sich streiten, freut sich der Dritte". Das darf natürlich nicht sein und ich war einer der 2. ;-)



    Unterm Strich hatten wir einen schönen Abend mit schönen Spielen. Freue mich schon auf das nächste Mal.


    #The7thContinent #Dobble #WettlaufNachElDorado #LordsOfHellas

  • #7thContinent


    Bisher sind wir begeistert, aber da der Continent nicht unendlich groß ist kann ich mir schon vorstellen, dass der Reiz des Spiels stark nachlässt, wenn man eine Karte mal vollständig erkundet hat. Was z.B. in einer bestimmten Höhle zu finden ist, ändert sich ja nicht mehr.

    Ich hatte gestern das "Vergnügen", alle Karten des Grundspiels um die der restlichen Produkte zu erweitern.
    Dabei habe ich bestehenden Kartennummern weitere hinzugefügt. Ebenso kamen bei den Zufallskarten in diversen Bereichen neue hinzu. Desweiteren wurden Zahlenbereiche erweitert. Somit habe ich den Kontinent meiner Meinung nach größer oder halt variabler gemacht. Sofern man also nicht über ein Elefantengedächtnis verfügt, sollte man durchaus auch "vergessen" können, was in einer bestimmten Höhle zu finden ist.

    Ich freu mich auf meinen ersten Ausflug .. mit dem Wissen, das es dort noch unschöne Wettereffekte und Riesenwürmer gibt.

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  • Sollte man solche Bilder von #7thContinent nicht besser in Spoiler packen? Das fiel mir gestern auch erst ein, aber da kann man sich mit einem einzelnen Blick teilweise schon spoilern.

    Darüber hatte ich gar nicht nachgedacht. Hab es aber jetzt aber mal gemacht. Leute, die das Spiel selbst haben, werden sicher nicht viel gespoilert werden, da sie den Bereich sicher kennen. Die anderen werden ohne Regelkenntnisse ebenso nicht zwingend Zusammenhänge erahnen.
    Mich persönlich würde es nicht stören. Liegt ja schließlich an jedem selbst, wie "genau" er sich das Bild anschaut.

  • #7thContinent hat bei mir mit der Zeit deutlich verloren und wurde dann auch verkauft. Gerade am Anfang fühlte es sich bombastisch an und der Wille nach Neuem war riesig. Nach ungefähr 12 Stunden Spielzeit (und einem Tod) konnte ich mich aber einfach nicht mehr aufraffen. Die Wiederholungen waren einfach zu abschreckend.

  • Naja, du siehst aber auf den ersten Blick, aus wie vielen "Landschaftskarten" der Startbereich besteht, wo etwas besonderes anliegt, etc. Das find ich schon wichtig.


    #7thContinent hat bei mir mit der Zeit deutlich verloren und wurde dann auch verkauft. Gerade am Anfang fühlte es sich bombastisch an und der Wille nach Neuem war riesig. Nach ungefähr 12 Stunden Spielzeit (und einem Tod) konnte ich mich aber einfach nicht mehr aufraffen. Die Wiederholungen waren einfach zu abschreckend.


    Ja, ganz von vorn anzufangen stelle ich mir dann tatsächlich auch anstrengend vor. Wobei das ja nur den Erkundungsteil betrifft. Die Karten, die man zieht, sind ja doch sehr unterschiedlich. Die Charaktere bringen auch einiges rein. Die Kritik (u.a. von No Pun Included), dass die Charaktere nur durch ihre 4-5 Spezialkarten besonders würden, sehe ich auch eingeschränkt. Mit dem einen Charakter kann ich z.B. so lang die Kochen-Aktion ausführen, solang ich seine Karte auf der Hand habe. D.h. solang ich sie nicht ausspiele ewig lang.

  • Weges des schönen Wetters relativ wenig gespielt:/


    Einmal am Mittwoch #Twilight Struggle als Ami gegen den Russen verloren. Von Anfang an keinen Stich gesehen, wegen einer Mischung aus sehr starken Gegner und Pech. Immerhin durch die gesammelte Erfahrung meiner zig Partien , bis in den späten Krieg kämpfen können. Auch wenns knapp war zwischendurch.... am Ende dann durch "Wargames" anständig verloren. Danach noch 2 schnelle Partien #Schach, die 1:1 ausgingen. Festgestellt das Schach öfters auf den Tisch gehört...


    Am Wochenende mit meiner Frau zusammen eine Partie #Freitag und gegeneinander 4x #Jäger und Späher. Gefallen uns weiterhin sehr gut.


    Nachtrag ausm Urlaub die Tage vorher: mehrere Partien #Venom Aussault. Cooles Spiel, mit tollen Artwork aber auch sehr glückslastig.

    Unter anderem konnte der Plan aus der DNA von Dschingis Khan, Sun Tzu und Julius Cäsar einen Supergeneral zu erschaffen, erfolgreich verhindert werden :D

  • Somit weiß ich auch nicht, ob sich 7th Continent für Thygra wirklich als Ruhestands-Spiel eignet ;)

    Danke, sehr aufmerksam! Ich werde die Kommentare hier weiterhin sehr aufmerksam beobachten und entscheiden, ob ich es behalte oder unausgepackt wieder verkaufe. Hab ja noch ein paar Jahre Zeit. ;)

    André Bronswijk
    Thygra Spiele
    (u. a. für Pegasus Spiele tätig)

  • Freier Sonntag und nur am Abend ein paar kleine Spiele.

    Warum? Wir haben ein 1000 Teile Foto Puzzle geschenkt bekommen.

    In zig Stunden gerade einmal den Rand und ein paar Felder fertig.

    Das ist schlimmer als Monopoly. ||


    The Game

    2 Spieler


    Wir sind wirklich etwas spät dran mit den ganzen Spielen. :)

    Ist ja auch nur, weil meine Frau SOmmer-Spiel-Fieber hat und ich jetzt die ganzen Leichtgewichte der letzten Jahre anschaffe.

    Also zwei Partien gab es. Gar nicht so übel. Kann man durchaus locker vor sich hin spielen.

    Leider ist das Spiel abschreckend hässlich.

    Es hat auch keinen wirklich besonderen Kniff oder irgendwelche Highlights.

    Einfach nettes Karten ablegen und minimale Hirnnutzung.

    Denke schon, dass das ab und zu auf den Tisch darf.


    Memoarrr

    2 Spieler


    Nachdem ich den Vorschlag, erneut Kingdomino auszupacken abgeschmettert hatte, konnten wir uns hierauf einigen.

    Dieses Mal wurden die Schätze sortiert. Da konnte ich dann auch zwei von drei Partien gewinnen.

    Macht richtig viel Spaß. Nächstes Mal dann wohl mit den Fähigkeiten der Tiere.


    Ganz schön clever

    2 Spieler


    Der cleverste Spieler fängt an. Da haben wir den ersten Fehler gemacht, denn der Spieler hat angefangen, der vergessen hat, dass man nach jedem ausgesuchten Würfel neu werfen muss. :whistling:


    Mitten im Spiel ist mir das dann auf einmal eingefallen. Da haben wir aber so fertig gespielt. Blieb aufgrund der Zeit bei einer Partie.

    Aber heute Abend gibt es eine "richtige" Runde.

    Bin gespannt, wie lange das Spiel uns bei Laune hält.

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