15.07.-21.07.2019

  • ANZEIGE
  • ich mache es kurz:)


    Montag:

    2 Runden #Jamaica mit Crew Erweiterung

    Entspannung pur...Während wir in der ersten (vierer) Runde nicht sonderlich kämpferisch waren und ich ziemlich schnell Richtung Port Royal gestürmt bin, konnte ich die Partie für mich gewinnen.

    Die zweite Runde...ok...ich muss gestehen...ist für mich schief gelaufen...und war das genaue Gegenteil der Ersten...ein Hauen und Stechen :lachwein:...hat dann auch nicht zum Sieg gereicht.

    Cooles Ding :thumbup:


    Mitwoch:

    Andere Runde, zu dritt...mal wieder #Quadropolis ausgepackt.

    Auch sehr entspannte Runde...hat allen Spaß gemacht...und somit die Überleitung zu...


    Gestern (Samstag)

    Meine Lieblingsrunde...... #Quadropolis kam auch hier auf den Tisch...allerdings erst nach einer...meiner ersten Partie

    #UnderwaterCities ...wow...hat mir sehr gut gefallen, habe aber gegen die Beiden anderen, die schon vier Partien auf dem Buckel hatten kein Land gesehen...ok....unter Wasser halt :lachwein:

    Dann eine nicht regelfeste Runde #GaiaProject .....ohhhh....hat länger gedauert als geplant weil doch noch so einige Lücken

    im Langzeitgedächtnis waren...

    Super Spiel....die Hausherrin gibt uns hoffentlich noch eine Chance auf eine zweite, flüssiger laufende Runde :saint:


    Das besagte #Quadropolis lief dann fix...

    Eine Runde #QuacksalbervonQuedlinburg hinterher..

    Und zum guten Ende noch eine Prügelei bei einer gepflegten Runde #KingofTokyo ....lustig :lachwein:


    Mehr hab ich die Woche nicht geschafft...muss ja irgendwann auch noch Geld verdienen gehen :whistling:

    Einmal editiert, zuletzt von turbo ()

  • Terraforming Mars zu 4

    Flügelschlag zu 4 (manche Spiele werden mit mehr Spieler*innen nicht besser, nur länger ;) )

    Cupcake Empire


    Eine schöne lange Nacht 7th Continent gespielt, ohne das ein oder andere Rätsel gelöst zu haben... dafür viel Erfahrung gesammelt :sonne: und unerwartete Dinge entdeckt... ui....

  • Spielen gerade #TheAwakening .....


    Bis jetzt gefällt es richtig gut. Spannend, gut gemacht, intelligente Sachen drin.

    Hatte keine Erwartungen nachdem uns die Exits gar nicht gefallen und Das Verließ eher sehr simpel war und eine klare Kurve nach unten nahm während des Verlaufs.


    Ausserdem #IntheNameofOdin, immer wieder gut und #ZugumZugDeutschland mit der 1904 Erweiterung (ein Muß!).

    3 Mal editiert, zuletzt von Ludensorium ()

  • Die Ferien haben schon ein wenig begonnen und endlich gab es Zeit für Spieleabende in unterschiedlichen Runden. Kurzes Fazit vorab: es hat nichts gegeben, was mir keinen Spaß gemacht hätte, ein Höhepunkt jagte nahezu den anderen. Nachdem nix wirklich Neues dabei war, diesmal eher eine Zustands-, denn eine Spielebeschreibung:


    Zuerst ein Abend mit einem befreundeten Paar, das aus Mexiko zu Besuch war, wo der örtliche Spieledealer nicht die Vielfalt hiesiger Geschäfte zu bieten hat. Entsprechend ausgehungert waren die Gern-, aber nicht Vielspieler.

    Angeteast wurden:

    Bastille

    Einmal erklärt, alle Fragen beseitigt. DAS Gateway-Spiel für WP-Notstandsgebiete. So schlimm war es bei den beiden allerdings auch nicht. Es wurde rasch verstanden, wie man die eigenen Worker uplevelt und so Vorteile beim Bieten auf die diversen Aktionsfelder bekommt. Spannender Spielverlauf, knapper Ausgang. Nach einer Stunde konnte man gut aufgewärmt zum nächsten gehen.

    Fresko

    Sie ist Kunststudentin, daher war es aufgelegt, dass dieses wirklich schöne und nette Eurogame gespielt wurde. Ich mag es wahnsinnig gern und war froh, es endlich wieder spielen zu können. Die verzwickte Entscheidung, ob man „früh“ oder später aufsteht und so mehr, aber teurere Auswahl am Farbenmarkt hat, dafür aber seine Arbeiter etwas vergrämt; das ist wirklich sehr ansprechend und thematisch. Hier hat aber der Gatte gewonnen und sich ins Fäustchen gelacht.

    Norderwind

    War ebenfalls angeboten; das einzige, das ich noch nicht kannte. Gutes Familienspiel mit interessantem Kniff und einem schönen 3D-Schiff als eigenem Spielbrett. Um die diversen Waren in die diversen Häfen verschiffen zu können, muss man immer einen Stapel von Karten aufdecken und hoffen, dass eine Lieferkarte dabei ist, bzw., dass man beim Gegner mitnaschen kann. Hat was!

    Splendor

    Als Absacker gedacht, war diese Edelstein-Tauschorgie letztlich der Überraschungserfolg. Das Spiel haben sich die beiden am nächsten Tag gekauft und mitgenommen. Die wertigen Jetons, das einfache, aber fesselnde Spielprinzip mit dem Aufbau eigener
    Edelsteinbänke liegt mir irgendwie. 2x gewonnen und Freude verspürt…

    In anderen Runden kamen dann noch auf den Tisch

    Lords of Waterdeep

    Mit der Skullport-Erweiterung, die wirklich nochmal Pfiff in dieses ungemein einfach von der Hand gehende, vergnügliche WP-Spiel bringt. Die Aufträge zu erfüllen, die eigenen Gebäude zu bauen, alles eher mit Taktik als Strategie anzugehen, aber umso eingehender und unanstrengend. Eines meiner derzeit liebsten Spiele. Je mehr Mitspieler, umso besser.

    Coimbra

    2. Partie dieses knallbunten, an sich abstrakten Eurogames. Bis man kapiert hat, dass man drei Farben mit unterschiedlicher Bedeutung zu beachten hat, vergehen zwei der vier Runden. Aber dann! Das ist ein Gehirnzwirbler der edelsten Sorte und hat
    bei mir wirklich das Verlangen ausgelöst, gleich nochmal zu spielen; zumal ich unter vieren ganz knapp Zweiter wurde und somit offenbar einiges richtig gemacht habe mit den vier Skalen, die man hochklettern muss, dem Dice Management und dem Karten richtig einschätzen. Alles hängt mit allem zusammen und ist ganz schön fordernd; Betonung auf „schön“!

    Euphoria

    Das kannte ich auch noch nicht und scheint trotz Stegmaier irgendwie etwas unter dem Radar zu fliegen; vielleicht weil danach „Scythe“ alles überstrahlte. Hier muss man im Gegensatz dazu, seine Sterne loswerden inmitten einer dystopischen Stadt mit vier unterschiedlichen Fraktionen. Im Herzen auch ein WP-Spiel, das einige recht originelle Ideen hat und in einer guten Stunde (zu dritt) zu Ende war. Das Ende war etwas unbefriedigend, weil alle drei gleichzeitig ihre Sterne loswurden und dann nach Tie-Breaker-Regeln gesucht werden musste. Aber sonst: interessante Sache, gern wieder.

    Underwater Cities

    Tja, das ist derzeit meine Nummer eins, dieses Karten-Aktionsspiel mit Unterwasserbau. Zumal meine aufgemotzten Rohstoffe und das tolle Münzgeld von Gentes das Spiel enorm aufwerten. Habe erstmals die vielzitierte Kelp-Strategie versucht, war lange voran und bin – Letzter geworden. Irgendwie habe ich den Städtebau und die Zielkarten offenbar unterschätzt. Aber gut so, Ehrgeiz ist geweckt!

    Einmal editiert, zuletzt von papadjango ()

  • Gestern gab es zu dritt #Qwinto, mit Herzdame und meinem Vater. Wir als Paar spiele es eh schon gerne, meist nehmen wir das Spiel auch zu Wochenendausflügen mit. Für mein Vater war es neu. Und es hat so viel Spaß gemacht ihn beim Spaß-Haben zuzusehen. Jede Runde hat er dazugelernt. Nun will er es sich ganz dringend kaufen und seiner Liebsten vorstellen. :-)

    Ich finde es funktioniert wunderbar zu dritt, aber ich ziehe es zu zweit vor, da man dann jeden zweiten Zug die harte Entscheidung hat, was man mit der Zahl macht. Mehr Passiv-Würfe machen das Spiel leichter


    Dann gab es am Freitag eine Runde #TerrafomingMars mit Präludium, Venus und den Kolonien. In unserer Partie spielte sich erstaunlich viel auf den Monden ab, wurden viel Kolonialisiert und angeflogen. Passte aber, da die ausgewählten Monde definitiv zu den Spieler-Strategien passte.

    Ich selber hatte viel Pech mit meinen Projekt-Karten und wurde ordentlich verspottet. Aber, man braucht nicht viele ausgespielte Karten um das Spiel zu entscheiden. Gut getimte Standartprojete und das einheimsen von Meilensteinen, sowie das strategische Platzieren von Städten ist entscheidender als irgendwelche Titan-Katapult-Engines aufzubauen.


    Danach gab es zu viert #Lama, dem wollte ich ja noch mal eine Chance geben, da es ja bei mir zu zweit komplett versagt hatte. Ich muss sagen, dass es nach der TfM-Runde genau richtig war. Hat uns sehr gut unterhalten. Einigen Runden hintereinander runtergespielt und die (Schaden-)Freuden-Schreie wurden langsam immer lauter. Gerne wieder - in einer größeren Runde!

    Vielspieler im Körper eines Gelegenheitsspielers

  • Logbuch des Captains - Nachtrag:

    Bei meiner Stammrunde am Freitag war ich Gastgeber und habe mal ein soziales Experiment mit meinen Gästen probiert.

    Ich habe im Vorwege angekündigt, dass es eine neue Regel bei mir im Hause gibt: Handys werden im Flur in ein Korb gelegt.

    Mein Ursprungs-Grund ist der, dass ich manchmal echt genervt von zwei Leuten bin, weil die recht häufig in ihr Gerät gucken und sich dann sozial und spielsinnig aus der Runde ausklinken. Oft gefolgt von der Frage: "Wer ist dran?" - Grglgr.

    Kaum habe ich in der Whatsapp-Gruppe die Ankündigung ein paar Tage vorher gemacht, kamen - natürlich - von den Besagten die ersten Reaktionen in From von Übersprungshandlungen und dummen Sprüchen. Versuchte Argumentationen, warum sie das Ding brauchen, erschleichen von Ausnahmen bis hin zur Androhung, dass sie dann nicht mehr kommen wollen.

    Was sie nicht wussten war, dass ich die "neue Regel" nur scheinbar ernst durchsetzen wollte. Ich wäre definitiv nicht konsequent den Weg zuende gegangen.

    Naja, kaum betraten sie mein Haus, habe ich ihnen den Korb hingehalten. Dann fingen wieder die gleichen Diskussionen verbal an, die es zuvor schriftlich gab. Einer wollte partout sein Handy nicht in den Korb legen, hatte es aber daneben gelegt?! Um mir zu demonstrieren, dass ich nicht sein Verhalten steuern kann. Ja ja.

    Ein anderer Mitspieler ist absichtlich etwas früher zu mir gekommen, weil er mit mir darüber reden wollte. Er fand das sehr gut, dass ich mich so klar gegen ein Handy am Tisch ausgesprochen habe. Das Thema scheint zu Polarisieren.

    Am Ende saßen wir in unserer Spiele-Runde am Küchentisch ohne Handys. Sobald es los ging hat keiner sein Handy vermisst; es gab gefühlt bessere Konzentration am Tisch und bessere Gespräche nebenbei.

    Ich wollte ursprünglich mein Experiment am Ende auflösen, aber nun gibt es erst mal eine neue Hausregel!

    Vielspieler im Körper eines Gelegenheitsspielers

  • Ach krass, hätte nicht gedacht, dass das ein Problem sein kann. Bei uns guckt keiner aufs Handy obwohls jeder eins in der Tasche hat. Bei der letzten Runde waren wir so drin im Spiel, dass ich erst am Schluss gemerkt habe, dass ich den Gästen keine Getränke angeboten habe :)

    Aber schön das ihr ne Lösung gefunden habt!

  • ANZEIGE
  • Kann ich gut verstehen das das stört und auch von den Betroffenden negativ aufgefasst wird. In all meinen Runden haben wir zum Glück nicht solch ein Problem. Das Handy wird lediglich zum Fotos machen während dem Spiel, wobei auch das eher am Ende, genutzt. Würde aber vermutlich es ebenfalls ansprechen wenn ich es auf dauer störend fände.

    Gruß Dominik

  • Das mit dem Handyverbot finde ich gut. Bei uns ist das zwar in fast keiner Runde ein Thema, könnte ich aber auch mal probieren. Dann glotzt halt wirklich keiner mehr auf das Ding.


    Endlich mal wieder mit meiner Frau einen kleinen Spieleabend gehabt. Eigentlich wollten wir zu zweit das neue #UnderwaterCities spielen, das ich mir erarbeitet hatte. Dann hatten wir aber beide total Lust auf #Hochverrat. Also nochmal Regeln aufgefrischt und unsere 3. Partie angegangen. Wie bisher auch wollte ich den Ankläger spielen weil der deutlich schwieriger ist. Und wie die letzten beiden Male habe ich auch dieses Mal verloren. Allerdings lief der Prozess wieder ganz anders als die letzten Male. Für meine Plädoyer Strategie habe ich darauf gesetzt, dass ich meine Kontrahinten bei den "Beweise für die Unzurechnungsfähigkeit" zurechtstutzen kann. Da die Verteidigung hier allerdings keine Energie verschwand sondern sich auf Beeinflussung der Zeugen konzentrierte (eigentlich die Stärke der Anklage) lief ich ihr ins Messer. Andererseits habe ich viel Kraft darauf verwendet wichtige Aspekte des Falls in meine Richtung zu ziehen und so war ich kurz vor Verkündung des Urteils noch optimistisch. Da die Verteidigung allerdings zwei Zeugen kontrollierte und deren Punkte halbiert wurden, landete der Wert bei 78. Gehängt wäre Louis Riel bei 100 oder mehr worden. Schade, der Gauner darf leben...


    Dann wollte meine Frau noch was spielen und wir entschieden uns gegen #Hanamikoji und für #Patchwork . Dieses Rosenberg-Spiel gefällt mir sehr gut, nur leider habe ich null Gefühl für das Spiel. Ich tendiere dazu zu häufig Knöpfe zu nehmen und zu wenig Plätze abzudecken. So war es dann auch ein Kantersieg für meine Frau mit 10 zu 0 (ich wäre sogar ins Minus gelaufen weil ich über 20 freue Felder hatte - und jedes freie Feld gibt 2 Minuspunkte...). Dennoch, ich mag Patchwork. Für mich das beste Puzzlespiel überhaupt.


    Dann noch einige Partien solo #GaiaProject mit Countries Völkern die ich demnächst auf BGG vorstellen möchte. Das Gaiaformen fällt mir sehr schwer. Ich tat mich schon immer mit Terranern schwer wenn ich viele Transdimensionale Planeten besetzen wollte. Mit den BAL TÀK fällt mir das seltsamerweise deutlich leichter. Die Mecklar aus der MoO Erweiterung spiele ich auch eher halbseiden in Richtung Transdim-Planeten. Mit den Disco Penguins aus der Animal Plantet Erweiterung habe ich noch keine Erfahrungen.

    Nun habe ich selber 2 Völker in der Entwicklung, die in diese Richtung ihre Stärken haben (Sweden und China). Allerdings ist das Balancing sehr schwierig.

    Abgeschlossen aus der "Vorderseiten-Fraktion" sind America, Japan, Netherlands und Switzerland. Bei den anderen (Germany, Russia, Austria) besteht noch Justierungsbedarf.

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
    Top 17:
    1 Gaia Project — 2 Mombasa — 3 Nippon — 4 Auf den Spuren von MP — 5 Orleans — 6 Tzolkin

    7 Bora Bora — 8 Lorenzo — 9 Great Western Trail — 10 Underwater Cities — 11 Trajan — 12 Concordia

    13 Blackout — 14 Das tiefe Land — 15 Newton — 16 Troyes — 17 Caylus

  • Bei der letzten Runde waren wir so drin im Spiel, dass ich erst am Schluss gemerkt habe, dass ich den Gästen keine Getränke angeboten habe

    Da die Gäste auch so drin waren haben sie bestimmt auch nicht gemerkt dass sie Durst haben ;)

  • Interessant. Bei uns sind Handys zwar meist am Tisch, aber die Nebenbeinutzung fällt nicht weiter negativ auf.

    Joho, freut mich für alle Runden, wo die Leute sinnig mit dem Handy-Einsatz umgehen können. Im Prinzip finde ich Handys sind eine gute Erfindung.

    Aber es gibt leider Leute die verlieren jedes Maß. Es gab Spiele-Abende, da haben die im Sekundentakt auf Refresh geklickt, weil die einen Fussball-Feed verfolgt haben. Da frage ich mich dann, warum die sich nicht zum Fussball-Schauen treffen. Zwei Dinge gleichzeitig ist halt Mist. Entsprechend haben die halt auch unkonzentriert gespielt, was wiederum die Atmosphäre nicht verbessert hat.

    Vielspieler im Körper eines Gelegenheitsspielers

  • Gab es zum „Mobiltelefon am Spieltisch“ nicht schon mal eine eigene Diskussion? :?:

    Vor vielen Jahren gab‘s hier mal eine Diskussion, womit sich manche Mitspieler die Zeit vertreiben, wenn sie gerade nicht am Zug sind. Dazu gehörten auch Smartphones.


    Für mich hat nichts am Spieltisch etwas verloren, das nicht zum Spiel gehört. Das gebietet ganz einfach der Respekt vor den Mitspielern und vor dem Spiel, und das sollte eigentlich auch im eigenen Interesse liegen. Ausnahme: wichtige dringende Info bzw. Notfall.


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

    Einmal editiert, zuletzt von Warbear ()

  • ANZEIGE
  • Es gab zwei Spieleabende und noch eine Session mit dem Sohnemann.


    Die Woche begann mit #Yokohama zu dritt

    Kannte ich vorher noch nicht, hatte mir aber via Paul Grogan die Regeln reingepfiffen. Das kann ich jetzt auch von meiner Liste der noch nicht gespielten Top100 BGG abhaken.

    Für alle, die es nicht kennen: es handelt sich hier um ein Euro, wie es im Buche steht. Man platziert bunte Würfel (Assistenten) auf einer variablen Kartenauslage, die Orte darstellt, kann sich auf diesen Orten unter gewissen Bedingungen mit dem sogenannten Präsidenten bewegen und dann die jeweilige Ortsaktion so mächtig ausführen, wie man dort Einfluss hat. Einfluss bemisst sich aus der Anzahl der dort liegenden Würfel, gebauten Gebäuden plus eins für den Präsidenten. Gebäude kann man während dieser Aktion bauen, sofern man eine bestimmte Menge an Einfluss generiert hat. Zudem gibt es für den ersten Spieler, der eine Aktion mit Einfluss 5 ausgeführt hat (Maximum pro Ort) ein Bonusplättchen. Während des Spiels sammelt man Ressourcen, konvertiert diese in Aufträge, Gebäude, Punkte anderer Art. Am Ende gewinnt die Spielerin mit den meisten Punkten.

    Ich fand das Spiel ganz gut, aber nicht so, dass es mich mega geflasht hat und ich das noch drölfmal spielen müsste statt eines anderen Euros. Es ist jedenfalls viel viel viel viel besser als Istanbul, mit dem es ja häufiger verglichen wird, aber eben ziemlich themenarm und bieder. Ganz gut fand ich das Level an Interaktion. Das Spiel war auch leicht veständlich und eher ein seichteres Eurogame, so dass ich da nicht volle Suppe aufs Maul Bösartigkeit brauche, sondern das so für mich gepasst hat. Auf der Con-Seite: Konvertiere Ressource x in y um z Punkte zu erhalten nervt mich langsam. Kenn ich. Wie dann der Aktionsselektionsmechanismus aussieht, spielt zwar eine Rolle, aber im Kern kannte ich das alles schon. Wie gesagt, nicht schlecht, aber auch nicht super. Irgendwo in Richtung bgg 7/10 für mich.

    Am nächsten Tag gab es dann zu viert zunächst #DetectiveCityofAngels und #TheHare&theTortoise

    Bei ersterem handelt es sich um ein kompetitives Ermittlungsspiel mit Noir Setting. Dabei gibt es eine Art Gamemaster und jeder andere spielt einen Detektiv, der versucht einen bestimmten mit Prolog versehenem Fall zu lösen. Dabei haben die Spieler nacheinander vier Aktionen, mit denen sie sich bewegen können, Leute und Orte durchsuchen, Verdächtigen und Zeugen Fragen stellen können oder sich Geld besorgen können. Letzteres brauche ich zum Beispiel, um irgendwelche Spitzel zu engagieren und auch die Antworten auf Fragen, die andere gestellt haben, sehen zu können, die Verdächtigen einzuschüchtern, entnommene Beweise einzusehen etc. Der Fragemechanismus ist dabei eher abstrakt. Man fragt jemanden an dem Ort, wo man sich befindet zu irgendeinem Gegenstand, anderen Personen, sich selbst oder irgendwelchen Umständen. All diese Dinge werden mit Karten auf bestimmten Buchstaben dargestellt, so dass die Frage prinzipiell so aussieht: Erzähl mir was zu "A". Dabei hat dann der GM unterschiedliche Möglichkeiten die Fragen zu beantworten (in einem Buch vorgegeben). Von diesen gibt er dem Spieler eine. Falls er die akzeptiert, dann bleibt das die entsprechende Antwort. Man kann aber auch die Antworten anzuweifeln. Sollte man recht behalten, bekommt man die wahre (und auch beste) Antwort und hat für zukünftige Befragungen einen Vorteil. Falls die Antwort wahr war, hat der GM den entsprechenden Vorteil gegen den Spieler. Diese können verschieden eingesetzt werden.

    Das Spiel ist am Ende eigentlich Cluedo mit einem GM, der das Spiel auch gewinnen kann, wenn eine vorher bestimmte Anzahl von Tagen vorbei ist. Man hat einen Freiversuch den Fall vor Ablauf der Zeit zu lösen ohne eliminiert zu werden. Die Downtimes fand ich nervig. Der GM hat bestimmt ein Bombenspiel, weil er/sie die ganze Zeit involviert ist, alle anderen warten halt und können nicht unbedingt Rückschlüsse aus den Mitspielern ziehen. Man kann meiner Ansicht nach ziemlich wenig bluffen, sondern jeder sucht sich die Informationen nur aus denen, die er bekommt zusammen. Zudem fand ich die Auflösung des Einführungsfalls semi logisch, aber das ist komplett geschmacksabhängig. Ich würde das nicht noch mal spielen müssen. Dafür dauert mir der Fall zu lange. Wenn ich Rätsel lösen möchte, suche ich mir gute aus. Das ist jetzt auch kein kompletter Ausfall, aber es gibt in diesem Genre deutlich bessere Spiele.

    Danach dann Hare&Tortoise.

    Das Spiel fand ich kacke. Coole Box, niedliche Meeples, aber der Rest ist quasi: wer würfelt die höchste Zahl. Zudem ist eine Rolle klar schlechter als die anderen und da diese zur Hälfte zufällig zugeteilt werden, kann man da schon gescrewt werden. Auch der Tiebreaker ist total dumm. Bei Gleichstand gewinnt der mit dem Tier, dass als erstes im Ziel war. Wir hatten den Fall: ich habe auf zwei Tiere gewettet, die als 2. und 3. ins Ziel kamen und so 5 Punkte für mich brachten. Das Gewinnertier ist 5 Punkte wert. Okay... ist es nicht irgendwie schwieriger zwei aufs Podium zu bekommen. Ja, ich weiß, das ist auch die olympische Sicht der Dinge, aber das hat sich total falsch angefühlt.


    Am Wochenende dann noch zwei Partien #QuacksalbervonQuedlinburg mit dem Sohnemann.

    Er hat tierisch Spaß daran, zumal er auch durch ein glückliches Händchen gewinnen kann. Er fand die 1er Bücher besser als die 2er, die wir auch ausprobiert haben und da ist er auch ein paar mal durcheinander gekommen. Ich würde dem auch zustimmen wollen. Das spielen wir in den Ferien sicherlich häufig (ich habe zeitgleich Elternzeit), so dass da einige Partien zusammenkommen werden, denke ich. Vielleicht bekommen wir die Frau ja auch dazu. Die hat sich schon gewundert, warum wir uns immer so einen abgiggeln.

  • Ich habe am Wochenende nach langer Zeit mal wieder #1835 gespielt. Im Vergleich zu anderen 18xx, eines das mehr Wert auf den Streckenbau legt. Es gibt insgesamt sieben Gesellschaften, die nach vorgegebener Reihenfolge eröffnet werden, aber erst verfügbar sind, sobald 50% der vorherigen verkauft sind. Zudem gibt es die sechs Gesellschaften der Vorpreußen, die mit den Privatbahnen zusammen verkauft werden und im Laufe des Spiels zur Preußischen Gesellschaft fusionieren.


    Kurse fallen nicht pro verkaufter Aktie, sondern nur einmal pro Verkauf und man darf bis zu 100 Prozent einer Gesellschaft besitzen. Es gibt außerdem Verstaatlichungen. Dabei darf ein Spieler direkt von einem anderen Mitspieler Aktien kaufen, wenn er denn mehr als 50 % der Gesellschaft besitzt. Der unfreiwillige Verkäufer erhält dabei aber 150 % des aktuellen Marktwertes.


    Auch sonst hat das Spiel noch ein paar Eigenheiten, so werden etwa die Gesellschaft nach vorgegebener Reihenfolge eröffnet und starten lediglich mit dem Kapital der bereits verkauften Aktien.


    Wir spielten zu viert und waren nach etwa 7 Stunden fertig. Zwei hatten noch nie 18xx gespielt und sind dennoch sehr angetan gewesen und wollten, dass wir unbedingt bald nochmal spielen. Mir gefällt 1835 in der Tat sehr gut, obwohl ich auch einige kenne, die das Spiel überhaupt nicht mögen.

  • Auf dem Tisch:


    #Citrus


    Ein taktisches Legespiel rund ums saure Obst von Jeffrey D. Allers, erschienen bei dlp.


    Schnell erklärt und in ca. einer Stunde gespielt. Trotz einfacher Regeln fühlen sich die Entscheidungen knackig an. Oft steckt man in dem Dilemma, ob man Plantagen für Geld abernten möchte, um später neue bauen zu können, oder ob man lieber erst Plantagen baut, um zu verhindern, dass einem die passenden Plättchen vor der Nase weggeschnappt werden, dafür dann aber einen günstigen Zeitpunkt zum Ernten verstreichen lässt. Dazu kommt, dass man sich gegenseitig im Kampf um die Mehrheiten an den Fincas schön die Suppe versalzen kann. Wir haben mehr als einmal laut geflucht, aber Spaß hats gemacht. Der abstrakte Charakter des Spiels ist uns auch nicht negativ aufgefallen.



    #ElferRaus - Das Brettspiel


    2 Partien mit meiner Mutter und ihrem Partner. Ein supersimpler No-Brainer ohne viel Einflussmöglichkeiten, der sich in der Brettspiel-Variante nicht allzu sehr von zahlreichen Kartenablege-Spielen unterscheidet. Ich spiele es ab und zu gerne mit, was Seichtes für Zwischendurch darf auch mal auf den Tisch.



    #PaxPamir


    Die 2nd Edition zu dritt, von Wehrlegig Games, frisch angekommen. Ich habe keine Vergleichsmöglichkeiten zur ersten Edition von Sierra Madre, aber die materialseitig ist die 2. Edition ein Hingucker. Dicke Resin-Blöcke, die als Armeen oder Straßen eingesetzt werden können, Metallmünzen, ein Teppich als Spielbrett und wunderschön gezeichnete Karten. Und spielerisch ist Pax Pamir auch nicht von schlechten Eltern. Ganz grob: Thematisch bewegt man sich in Afghanistan um 1850. Man kauft Karten, spielt diese aus, setzt dadurch Armeen, Straßen, Stämme und Spione ein, kämpft um Gebietskontrolle und kann mit seinen Spionen Karten beim Gegner zerstören. Armeen und Straßen gehören keinem Spieler, sondern sind nur mit einem alliiert, wenn man die gerade die passende Loyalität hat. Man muss also zum passenden Zeitpunkt seinen Bart in den Wind hängen.


    Das Regelwerk ist nicht so kompliziert, beim Spiel zeigen sich aber viele Abhängigkeiten und Verzahnungen, so dass einem ganz schön der Kopf raucht. Meistens liegt eh nie das aus, was man gerade braucht, und wenn, dann fehlt es an Geld, um die Karten zu bezahlen. Pax Pamir ist hochgradig interaktiv, mit ganz viel historischem Flavor. Ich konnte zwar das Spiel nicht einmal ansatzweise vernünftig spielen und bin mit einem einzigen Punkt aus dem Rennen hervorgegangen, und ich möchte nicht sagen, dass die erste Partie wirklichen Spielspaß gebracht hat, aber man kann ganz eindeutig das Potential erkennen, welches in Pax Pamir steckt, wenn man es durchdrungen hat. Das geschah in meiner ersten Partie sicherlich nur in Ansätzen, aber ich werde weiter Zeit in dieses Spiel investieren. Herbert hatte übrigens den besten Überblick und die Partie verdient gewonnen.



    Ansonsten gabs als App #GanzSchoenClever und #DoppeltSoClever

    Ich spüre die Macht in mir.


    Könnte aber auch Hunger sein.

  • Wir haben es geschafft am Samstag etwas zu dritt zu spielen.


    Als erstes gab es eine Runde Escape Plan :

    War für uns alle neu. Hat allen Spaß gemacht, darf vorerst in der Sammlung bleiben. Ein deutlich seichterer Lacerda. Was mich aber erstmal nicht gestört hat, das Thema kommt gut rüber und man kann sich schon ein paar Überlegungen machen und Entscheidungen treffen. Gibt hier und da auch genug Möglichkeiten seine Mitspieler zu ärgern. Hab mich etwas verkalkuliert und am Ende fehlten mir 1K um den Ausgang zu benutzen, wollte als dritter raus.


    Als nächstes war Underwater Cities an der Reihe:

    Auch das war für uns alle neu. Ich glaube aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen zu diesem Spiel, war die Erwartungshaltung wohl sehr hoch.

    Es hat durchaus Spaß gemacht, darf auch vorerst in der Sammlung bleiben. Aber es war dann nicht DAS SPIEL das ich mir erhofft habe. Kann nicht genau beschreiben woran das liegt, war mir aber etwas zu eintönig, vielleicht muss ich mir aber auch eingestehen das ich Engine building nicht so mag.

    Terraforming Mars und Wingspan, sieht auch nicht was für mich. Aber spannend war es, es ging 99,98, 94 aus.


    Als kleiner Absacker noch eine Runde Raja of the Ganges:

    Kannten 2 von 3 schon. Immer wieder gerne. Schnell erklärt und gespielt. Schöne seichte Kost mit ausreichend Tiefgang.

  • In letzter Zeit einiges für mich Neues kennengelernt:


    [Blockierte Grafik: https://cf.geekdo-images.com/micro/img/W17Z3HzVYR284WfifuVCoCTCvLQ=/fit-in/64x64/pic3742291.jpg] Nations: Das Würfelspiel inklusive Erweiterung "Der Aufstand", allerdings mit den Völkern aus dem Grundspiel zu viert.
    Vereinfachtes Würfelspiel der Vereinfachtung von "Through the Ages". Entsprechend spielt es sich von den Dreien am flottesten. Und ich hatte durchaus ein Nations-Feeling dabei. Spielt sich in knapp 1 Stunde. Für mich näher an der 8/10 als an der 7/10.


    [Blockierte Grafik: https://cf.geekdo-images.com/micro/img/qI8l52YJfFfVUt0OiGMX1PmS3VE=/fit-in/64x64/pic4754367.jpg] Die Tavernen im Tiefen Thal Modul 1 zu dritt.

    Einfaches und flottes Spiel mit allem drin was so modern ist: Deckbuilding, Würfeleinsatz, Drafting. Modul 1ist schnell erklärt, spielt sich sehr flott und hat mir besser gefallen als aufgrund von Gelesenem erwartet. Eine solide 7/10 auf der BGG-Skala.


    [Blockierte Grafik: https://cf.geekdo-images.com/micro/img/alz-iHyOGKtZM6ySpsoE2v8a0LQ=/fit-in/64x64/pic4503733.png] Pax Pamir (Second Edition) zu dritt

    Nachdem die Erstversion immer noch ungespielt in der Schublade lauert ergab sich die Möglichkeit die frisch erschienene Neuauflage zu spielen. Vom Material her ist die Neuauflage vom Feinsten. Alles liegt gut in der Hand, keine fitzeligen Kleinteile wie in der Sierra Madre Erstauflage. Ansonsten ein Mehrheitenspiel mit einem schönen Kartenauswahlmechanismus. Ich hatte das permanente Dilemma dass ich nicht an die Karten herankam die ich gebruacht hätte. Aber da in diesem Spiel irgendwie alles verzahnt zusammenspielt gibt es dann doch immer einen Weg der zumindest ungefähr in die gewünschte Richtung geht. Für mich eine knappe 8/10.


    [Blockierte Grafik: https://cf.geekdo-images.com/micro/img/pccKA0tYl4AVBTvwFv4SXmjZ7-o=/fit-in/64x64/pic80657.jpg] Colossal Arena zu viert.

    Ein Spiel welches ich mir einmal gekauft hatte da ich gutes von Titan gehört hatte. Nur dummerweise ist Collosal Arena der Nachfolger von Titan: The Arena, einem Kartenspiel von Rainer Knizia nach dem Prinzip von Grand National Derby.

    Nachdem wir es zuerst komplett falsch gespielt hatten (und total dröge und eigentlich "broken" fanden) bemerkte ich dann eine entscheidende Stelle im Regelheft und wir spielten es nochmal. Heraus kam ein schön gestaltetes Bietspiel auf Kämpfer in einer Arena. Innerhalb von 5 Spielrunden scheiden 5 unserer 8 Kämpfer aus. Wer möglichst früh auf die übrig gebliegenen gewettet hat der gewinnt das Spiel. Taktisches Spiel, kurze Spieldauer und eine solide 7/10.

  • Bei uns gab es ebenfalls #DieTavernenImTiefenThal - und zwar zu dritt und mit den Modulen 1-3 sowie 5. Die Erstpartie zu viert und mit Modulen 1-3 hatte meine Frau ratlos zurückgelassen - sie fühlte sich den Karten und (in geringerem Maße) den Würfeln ausgeliefert und vermochte uncharakteristischer Weise nicht zu sagen, was sie hätte besser spielen können. Und das Glückselement ist sicher grenzwertig hoch - so viele Stammgäste aus der Starthand wird man im Verlauf einer Partie nicht los, dass diese nicht trotzdem noch ungünstig kommen können. Dennoch hat diese Partie jetzt mehr Spaß gemacht, wohl auch, weil das Gästebuch-Modul noch ein paar zusätzliche Wege eröffnet, sich weiterzuentwickeln. Darf nach Urteil meiner Frau also in der Sammlung bleiben.


    Danach Puzzle-Absacker die Erste: #Bärenpark. Schönes schnelles Legespiel, bei dem man darauf achten muss, wieviele Plättchen der Vorrat noch hergibt. Bin auf die Erweiterung gespannt.


    Und dann noch Puzzle-Absacker die Zweite: #PatchworkDoodle. Formen einzeichnen und in drei Wertungen jeweils im punkteträchtigsten voll gefüllten Rechteck das größte Quadrat mit 1 Punkt pro Feld und jede weitere Zeile mit 1 Punkt werten. Punktabzug für übrig bleibende leere Felder. Gefällt mir eigentlich wunderbar und kann (von Punkteberechnungen mal abgesehen) bald auch von unserer 4jährigen mitgespielt werden (im ersten Versuch klappte es gegen Ende der Partie schon gut). Aber: Insgesamt erscheint mir das Spiel zu einfach, da es für geübte Spieler zu leicht ist, die Fläche voll zu kriegen. Meine Frau hat das in allen 3 bisherigen Partien geschafft, ich immerhin auch schon 1x. Zudem finde ich den Abzug für leere Felder unnötig - wer am Ende nicht das komplette Spielfeld voll hat, kriegt ohnehin schon deutlich weniger Punkte (in der Regel 8x8+1 = 65 statt 9x9 = 81) und wird dann noch mit Abzügen bestraft. Unnötiges Bashing der eh hinten liegenden, das sich frustrierend anfühlt. In dieser Partie entschieden die zusätzlichen Reihen in Runde 1 und 2 - jeweils 1 Punkt mehr für mich = Spielsieg mit 2 Punkten Vorsprung.

    Einmal editiert, zuletzt von LemuelG ()

  • Nachtrag an (Kinder-)Spielen

    Wir haben zu Viert (Frau + 6jähriger + 5jähriger) noch gespielt:

    #StoneAgeKartenspiel - ziemlich simples Memory-Spiel das wohl eher als Erweiterung für Stone Age Junior taugt. Nichtsdestotrotz hat es den Jungs sehr gut gefallen. Ist aber nichts was man öfter als 2-3mal pro Jahr spielen möchte.


    #Memoarrr auch zu viert. Das hat wirklich riesig Spaß gemacht. Wir spielen mit den Kindern auch schon so, dass die dicken Diamentenkarten unten liegen. Das erhöht die Spannung enorm. Der Kleinste ist vorzeitig ausgestiegen weil er keine Chancen hatte. Der Große wollte dann nochmal gegen Papa spielen. Das Viererspiel hat in einen spannenden Finish meine Frau gewonnen. Die 4er Diamantenkarte ist halt sehr mächtig. Somit war die letzte Runde spielentscheidend. Das 2er Spiel hat mein Sohn dann leider recht deutlich gewonnen. Auch ein Sieg in der letzten Runde hätte mir nicht mehr geholfen. Memoarrr ist wirklich ein großartiges "Gatewayspiel für Familien". Damit kriegt man jeden an den Tisch. Ich finde es großartig.


    Mit den Jungs dann noch eine Partie #Schmuggler von den Teubers gespielt. Das kommt wegen der "Zauberknete" super an. Ich kann dabei nicht viel Spannung empfinden, aber das Spiel wird von den Kindern immer wieder gewünscht. Als Erwachsener ist man wesentlich schneller die Kugel zu formen als die Kinder. Die Zockerei die Knete möglichst groß zu formen macht dann doch ein bisschen Spaß und manchmal muss wirklich die Waage entscheiden wer nun die dickere Kugel ins Rennen geschickt hat. Wir spielen es etwa alle 3-4 Wochen. Mal sehen wie lange sich das Spiel noch hält bevor es verschenkt werden kann.

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
    Top 17:
    1 Gaia Project — 2 Mombasa — 3 Nippon — 4 Auf den Spuren von MP — 5 Orleans — 6 Tzolkin

    7 Bora Bora — 8 Lorenzo — 9 Great Western Trail — 10 Underwater Cities — 11 Trajan — 12 Concordia

    13 Blackout — 14 Das tiefe Land — 15 Newton — 16 Troyes — 17 Caylus

  • Freitag beim Spieletreff, zunächst jeweils in 3er Runde…


    Escape Plan

    Innerhalb weniger Wochen nach The Gallerist mein zweiter Lacerda, den ich ausprobieren konnte. Während The Gallerist mich ja gleich auf Anhieb begeistert hatte, konnte Escape Plan damit nicht mithalten.

    Über drei Runden bzw. Tage läuft man bei Escape Plan durch eine Stadt, die man dabei zum Rundenbeginn noch jeweils selbst erweitert. Auf den Stadtplättchen befinden sich verschiedene Locations, über die man Einkommen generieren, Gegenstände einkaufen, Wunden heilen oder Gebäude besetzen kann, die bei der Schlusswertung Geld bringen. Auf den Plättchen stehen außerdem Polizei-Meeples, denen man beim Verlassen des Plättchens entkommen (z.B. durch Abgeben von Sicherheitswesten) oder Wundenmarker einstecken muss. Wer es nicht schafft in der dritten Runde die Stadt über einen Ausgang zu verlassen, kommt nicht in die Schlusswertung. Das ist dann auch gleich einem Mitspieler passiert, der die Kosten für das Entkommen nicht bezahlen konnte, nachdem der andere Mitspieler direkt zu Beginn der letzten Runde geflüchtet war. Ich konnte mich dann noch alleine austoben und gewann am Ende recht deutlich mit 393$.

    Die Erklärung dauerte recht lang, da es schon einige Details zu beachten gibt. Da erscheint The Gallerist vom Ersteindruck her einsteigerfreundlicher und auch eleganter. Da man bei Escape Plan insgesamt nur neun garantierte Aktionen hat und dabei wegen der ständigen Gefahr durch die Polizisten auch noch eingeschränkt agiert, hatte ich das Gefühl recht wenig machen zu können. Dafür spielt sich Escape Plan aber auch flott, wenn man mal drin ist (bei uns ca. 1:40h).

    Insgesamt hat es mir ganz gut gefallen, das Thema kommt gut rüber und das Material ist natürlich wieder top. Spiele ich gerne nochmal mit, würde es vielleicht erstmal so im Bereich BGG 7,5/10 ansiedeln.



    Heaven & Ale

    Nach etwas längerer Pause mal wieder Heaven & Ale, diesmal mit zwei Neulingen. Die sehen hier naturgemäß kein Land, zumal ich eine Siegquote von über 80% habe.

    Nachdem ich bei der Erklärung ausdrücklich auf die Bedeutung der Wertungen hingewiesen hatte, führten die beiden einige Wertungen eher zu früh durch. Für ein gutes Ergebnis ist aber u.a. auch das werten zum richtigen Zeitpunkt sehr wichtig.

    Obwohl ich meist eine ähnliche Strategie fahre, ist Heaven & Ale doch immer wieder spannend, weil jede einzelne Aktion wichtig ist und es so viele interessante Entscheidungen gibt. Ich freue mich hier nach jetzt 18 Partien aber dann doch auf die Erweiterung, die wohl zu Essen kommen soll. Bei den beiden Neulingen ist es auch wieder gut angekommen. Endstand nach ca. einer Stunde 56-16-9.


    Azul

    Das dann zum Abschluss zu zweit mit einem Erstspieler. Ich mag es auch zu zweit sehr gerne, weil man mehr Kontrolle hat und auch sehr konfrontativ spielen kann. Diesmal nur so halbwegs fies gespielt und am Ende deutlich 62-28 gewonnen.


    Am Sonntag habe ich mir dann Food Chain Magnate, das die Tage bei mir eingezogen ist, etwas genauer angeschaut und zum festigen der Regeln eine 2er Partie bis zur ersten Banksprengung simuliert. Da freue ich mich schon sehr auf die hoffentlich bald anstehende erste richtige Partie.


    #EscapePlan #HeavenandAle #Azul

    Meine Top 11 (in loser Reihenfolge):

    Terra Mystica - Gaia Project - Ein Fest für Odin - Tzolk'in - Agricola - Clans of Caledonia - Orleans (inkl. Handelserweiterung) - Great Western Trail - Heaven & Ale - Auf den Spuren von Marco Polo - Scythe

  • ANZEIGE
  • #Splendor (4 Partien zu zweit)

    Meine Freundin - die sich selbst für eine Prinzessin hält :-D - kannte das Spiel nicht und hat mich die ersten beiden Partien geschlagen und mit Sprüchen bedeckt "sie sei halt bei Edelsteinen nicht zu schlagen". Na da hatte sie wohl nicht mit den folgenden beiden Partien gerechnet, die ich für mich entscheiden konnte :-)

    Splendor ist nach wie vor immer noch ein Wackelkandidat in meiner Sammlung. Es ist ein sehr schönes und absolut zugängliches Spiel, mit nur einer Hand voll Regeln. Ich mag das Spiel irgendwie sehr, ein toller Filler, andererseits bietet es mir oft nicht genug Tiefe. Ich denke, ich sollte mir wirklich die Expansion zulegen, um das Spiel variantenreicher zu machen und damit (vorerst) einen Platz in der Sammlung zu sichern. Zu Beginn eines Spieleabends, um die Mitspieler ins richtige Mindset zu befördern aber wirklich ein toller Titel.


    #Hanamikoji (2 Partien)

    Das Spiel habe ich ebenfalls meiner Freundin vorgestellt und ich habe beide Partien für mich entschieden. Es gefiel ihr nicht so gut, ich glaube sie hatte etwas Probleme sich in die Strategie des Spiels einzufinden. Für mich immer noch ein sehr schönes und sehr cleveres 2-Personen-Spiel mit wirklich interessanten Entscheidungen, das aber eventuell den Platz im Regal räumen muss, da es zu wenig Beachtung findet. Vor allem wenn es der Freundin nicht gefällt, die ja oft genug Hauptansprechpartnerin für 2er-Spiele ist. Schade eigentlich um dieses tolle Spiel.


    #Middara (5 Partien/Encounter)

    Wir haben uns Samstag zum Frühstücken getroffen und bis auf ein paar Pausen bis zum späten Abend ausschließlich Middara gespielt. Tatsächlich gehören wir momentan zu der Fraktion Spieler, die den wirklich ausufernden Text nicht komplett lesen (oder von der App vorlesen lassen), sondern die Kurzversion auf der Publisher-Seite bevorzugen. Somit ist die Story ein wenig an uns verschwendet. Ob die Designer das da eventuell ein bisschen zu gut meinten?

    Das Spiel selbst macht aber wirklich viel Spaß. Wir spielen die etwas schwerere Variante (die in den Beta-Rules Standard ist) mit der zu Beginn einer Runde neu auszumischenden Initiativeleiste. Momentan läuft das auch noch ganz gut, da wir noch kein Szenario verloren haben. Allerdings kann sich das auch schnell verändern, denn Glück hatten wir auch schon das eine oder andere Mal.

    Middara fügt ja in aller Regel mehrere sogenannte Encounter zu einem Szenario zusammen. Wenn man ein Encounter (Encounter: man baut die Map auf und erhält quasi einen Auftrag/Siegbedingunen) spielt, sammelt man währenddessen XP und Loot. Nach einem Encounter wird das Loot aber nicht eingesackt, denn es kann sein, dass das Encounter tiefer in den Dungeon und somit gleich zum nächsten Encounter führt. Und sollte man eines dieser Encounter verlieren, von denen man nie genau weiß, wie viele hintereinander gespielt werden müssen, verliert man allen bisher gesammelten Loot. Rein thematisch macht das nicht so viel Sinn aber es führt zu einiger Spannung am Tisch. Soll man wirklich noch den einen nicht ganz so leichten Gegner umprügeln, für eine weitere Lootkarte? Soll man dort noch, um die Ecke linsen und einen Hidden Text auslösen, der jederzeit negative Überraschungen wie plötzlich auftauchende Gegner birgen könnte? Soll man diese Schatzkiste da drüben vielleicht öffnen? Vielleicht ist es eine Poison Trap und man hat kein Magic Balm mehr, um das Poison zu entfernen. Die Spannung steigt jedenfalls spürbar, denn nicht nur darf man den Loot noch nicht final einsacken, man heilt zwischen den Encountern auch höchstens auf die Hälfte seiner maximalen Lebenspunkte. Und wie jeder weiß, warten Bosse gerne mal am Ende des Szenarios, wenn man schon Energie und hilfreiche Consumables eingebüßt hat und nicht etwa zu Beginn.


    Ganz ganz toller Dungeon Crawler. Er hat für mich Imperial Assault von Platz #1 der Crawler abgelöst. Die Freiheit, mit dem Char machen zu können was ich will (es gibt keinerlei Vorgaben, wer welche Skills erlernen darf) ist wirklich zu Beginn etwas überfordernd angesichts der Auswahl- und Kombinationsmöglichkeiten der Skills. Aber wenn man sich ein Mal für einen Build entschieden hat macht das echt viel Laune. Und durch die Möglichkeit gegen eine kleine Gebühr von einem XP-Punkt respeccen zu dürfen, läuft man auch nicht wirklich Gefahr sich zu verskillen.


    #Pandemic Legacy (2 Partien)

    Wir haben es ja endlich mal geschafft die Season 1 anzugehen und sind nun im Mai gelandet. Seltsamerweise haben wir tatsächlich alle 4 Spiele bisher gewonnen, auch wenn wir oft genug schon nicht mehr an einen Sieg geglaubt haben. Wo die ersten beiden Partien mich nicht nicht so abgeholt haben, nimmt das Spiel nun doch Fahrt auf und die Veränderungen machen Lust auf mehr und man möchte wissen was noch folgt.


    ...


    Diese Woche spielen wir #Pandemic Legacy, sowie #Middara weiter. Außerdem hoffe ich darauf, dass meine Freundin und ich uns endlich die erste riesige Box von #ThunderstoneQuest vornehmen

  • Zu viert gespielt wurde #Pulsar2849 mit Special Guest Alan Smithee , der sich zukünftig bemüht das "Special" abzulegen und regelmäßiger zu kommen! ;)

    Nach freier Wahl der Hauptquartiere - jeder sollte völlig frei wählen womit er spielen möchte - und einer Regelauffrischung, punkteten wir uns langsam aber stetig voran. Zwei Spieler verfolgten den Plan mit einem Mix aus allem, ein anderer konzentrierte sich auf Gyros und Transmitter, während ich primär über Technologien und Stationen meine Punkte vermehrte. Transmitter, Techs und Stationen waren auch die 3 Tafeln mit den Spiele-Ende-Boni, so das hier zum Schluss noch kräftig gepunktet werden konnte.


    Im Spielverlauf drauf geachtet, möglichst auf beiden Leisten (Spielreihenfolge und Energiequbes) vorn dabei zu sein. Das beinhaltet dann aber auch auf die "extremeren" Positionen 5 und 6 häufiger zu verzichten. Als Ausgleich fungierten aber die +/-1 sowie +2 Marker, die oft über Techs oder als Stationsboni kamen.

    Auch der rote Würfel kam erstaunlich oft zum Einsatz, gab allerdings auch mehrere Techs die ihn aktivierten - wird wohl damit zusammenhängen...:whistling:

    Schlussendlich ein gaaanz knappes Ergebnis mit 146 Punkten für den Sieger (der mit Gyros und Transmitter), gefolgt von mir mit 1 Punkt Rückstand bei 145 - argh. Auch die anderen beiden waren nicht allzuweit entfernt, insgesamt aber doch eher weniger Punkte als üblich.


    Dieser spezielle Draftmechanismus mit der damit verbundenen nach vorn oder hinten rutschenden Reihenfolge auf den beiden Leisten, ist schon sehr tricky. Man kann das durchaus auch als taktisches Element ggü. den anderen nutzen, wenn ich dich hier überhole bist du nächste Runde letzter oder bekommst weniger Energie. Manch einer reagiert dann, indem er doch eher einen niedrigeren Würfel nimmt als geplant - nur um wieder vorbeizuziehen. Auch das Element des "durchkaufens" der Bonipunkte mittels Energiequbes auf den 3 Endeleisten ist nicht zu unterschätzen und fordert im Spiel zumindest ab und zu Energiequbes zu erhaschen. Insgesamt Klasse gemacht, tolles Spiel, leider bisher keine Erweiterung angekündigt, wobei es doch gerade hier sooo leicht wäre...:sniff:

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

  • Wolltet ihr nicht schon immer mal böse sein? Nicht nur ein klein wenig, sondern so richtig durch und durch böse?

    Dann spielt doch wie ich kürzlich #DarkDomains !

    Wir sind Anhänger des bösen Necromancers und wollen alle Bereiche unserer Ländereien auf die Seite des Bösen ziehen.

    Dazu errichten wir auf unserem 4x4 Playerboard in vier Geländetypen (Wald/Gebirge/Dorf/Ebene) je bis zu vier Gebäude, die wir dann später auf ihre dunkle Seite transformieren. Dann produzieren sie nämlich für uns vor allem Bosheit (während sie auf ihrer Licht-Seite andere Ressourcen produzieren und da in diesem Spiel "Evil"=Siegpunkte wollen wir das natürlich möglichst schnell tun.

    Allerdings gibt es da ein Problem, nämlich jeweils zwei vierköpfige heldenhafte Abenteurergruppen, die jede Runde gezielt dunkle Gebäude des Bösen angreifen und mit einem (auf jedem Abenteurer festgelegten W6/8/10/12) Würfel Schaden machen.

    Zum Schutz unserer dunklen Gebäude können wir Monster für Geld anheuern, die den Verteidigungswert unserer Gebäude erhöhen.

    Welches Gebäude die Helden jeweils angreifen, kann man im Voraus sehen anhand der Symbole auf der Abenteurerkarte des Anführers.

    Mal bevorzugt die Gruppe eine bestimmte Geländeart, mal das Gebäude mit dem am höchsten gerankten Monster, mal ein Gebäude mit einem bestimmten Symbol. Da jedes Gebäude durchnummeriert ist und die Gruppe bei gleicher Zielsymbolik immer das wertigere Gebäude angreift, lässt sich gut im Voraus planen, wo die ungebetenen Helden aufschlagen, denn wenn sie den Angriff gewinnen, wird das betroffene Gebäude samt ggf. dem Monster, das es bewacht, plattgemacht und das wollen wir tunlichst verhindern. Alles also einfach planbar?

    Mitnichten, denn dieses Spiel ist hochinteraktiv und - ich sagte es schon -böse!

    So kann uns der Mit- äh-Gegenspieler schon mal in die Suppe spucken, indem er den Anführer der Gruppe. die sich zur Planung ihrer Abenteuer in der Kneipe trifft, einfach austauscht und schwupps, kommt die Gruppe plötzlich nicht zum Gegner, sondern macht eine ungebetene Stippvisite bei meinem wertvollsten und ggf. unvorbereitet wenig geschützten Gebäude, weil der neue Anführer halt da hin will. Ich hätte es doch kommen sehen können!

    Außerdem gibt es massenhaft Zaubersprüche (für Produktion, zur Verteidigung, zum Angriff auf den Gegner), wir können uns Gefolgsleute rekrutieren, die uns dauerhafte Zusatzfähigkeiten geben und können auch gegnerische Monster, Gefolgsleute oder Abenteurer meucheln. Lustig sind auch Aktionen, die dunkle Gebäude des Gegners wieder auf die Lichtseite drehen und damit dessen Evil-Produktion ausbremsen.

    Dazu kommen noch zu Beginn jeder Runde zwei sogenannte Fortune-Karten (von denen es massig gibt, aber nur ein Bruchteil in jedes Spiel gemischt wird), die zufällig völlig unterschiedliche Dinge bewirken und so den Status Quo etwas verändern.

    Das alles gibt dem Spiel einen enormen Wiederspielreiz, aber auch reichlich Überraschungsmoment. Das, und die "take that"-Interaktion mag sicher nicht jeder- ich aber schon.

    Schaut euch mal das neue Video von Chaz Marler (Pair of Dice - Paradise) an, dann versteht ihr, was ich meine.

    Mich hat Dark Domains an einigen Stellen sehr an #Argent-TheConsortium erinnert. Wer das mag, könnte hiermit auch froh werden.

    Angetrieben wird das Ganze von einem Worker-Placement-Mechanismus. Hier kommt es sehr auf das Timing der Aktionen an, denn (wie bei #Crisis) werden die Aktionen in einer bestimmten Reihenfolge abgehandelt und wer da nicht aufpasst, dem fehlen Ressourcen für Aktion A, weil er sie erst später bei Aktion B bekommt.

    Insgesamt eine weitere Bereicherung des WP-Genres, das ich bei dieser Vielzahl an Karten und Möglichkeiten noch lange nicht ausgespielt habe.

    War ein Kickstarter, erscheint zur GenCon und bedarf schon einiger Englischkenntnisse.

  • Irgendwie ein wenig verpennt von meinen Partien der letzten Wochen zu berichten, daher dann alles (hoffentlich) etwas kürzer:


    Zwei Partien Underwater Cieties solo. Macht mir immer noch viel Spaß. Waren Nr. 7 und 8. Aber irgendwie klappt es einfach nicht mehr 7 Städte und 100 Punkte zu bekommen. Hat bisher erst einmal geklappt. Die 8. Partie sah sehr gut aus, waren dann aber auch wieder nur 90 Punkte. Hatte aber 3 schlechte Züge dabei (2x Karte abwerfen und Geld nehmen und der letzte Zug hat gar nichts gebracht)


    Ebenfalls zweimal Lift Off. Einmal zu dritt, einmal zu zweit. Finde ich immer noch ein sehr schönes Spiel. Sowohl von der Grafik als auch dem Spiel selbst. Macht immer noch Spaß unterschiedliche Taktiken zu probieren und zu schauen wie diese dann aufgehen. Hätte imho auch auf die Empfehlungsliste für das KsdJ gehört.


    Alles weitere nur einmal gespielt:


    Die Quacksalber und zum ersten mal mit den Hexen, zu dritt. Die Hexen bereichern das Spiel ungemein und nehmen ein wenig den Zufall heraus. Man kann mehr taktieren. Die neuen Rezepte waren ebenfalls sehr interessant. Der Reiz nach "zieh ich noch oder gehe ich auf Nummer sicher" ist immer wieder schön. Sowohl bei einem selbst wenn es aufgeht, noch besser die Schadenfreude wenn es bei den anderen explodiert ;) Werde ich nicht mehr ohne die Hexen spielen.


    Carpe Diem zu zweit. Super Spiel und beeindruckend wie elegant und schlank es ist und dennoch eine so große Spieltiefe beinhaltet. Macht mir in jeder Besetzung Spaß und kann gerne öfters gespielt werden. Die Genugtuung bei der Wertung nach Runde 3 nur über 1 der beiden Karten 32 Punkte zu bekommen war schon genial.


    Rajas of the Ganges auch zu zweit mit den ganzen Errungenschafftsplättchen die man an den Rand legt. Knapp verloren, aber super spannende Partie. War von Anfang an sehr knapp und wir haben beide eine ganz neue Spieltiefe entdeckt und mehr erreicht als sonst. Nach den letzten Partien war ich nicht mehr so angetan, das hat sich jetzt komplett geändert. Sehr schön durchdachte und miteinander verwobene Mechanismen bei einem relativ schlankem Regelwerk.


    Gestern zu zweit Great Western Trail. War meine zweite Partie. Ich habe versucht mal viel die Lok zu nutzen, also in jedem Bahnhof den Vorsteher geholt und bis auf das erste Feld nach der Spielfeldecke gekommen. Gut das das Spiel dann auch vorbei war. Mit meinen Kühen hätte ich nicht sehr viel weiter liefern können und ich hätte nicht mehr gewonnen. So relativ deutlich mit 58 zu 41. Sehr schönes Spiel. Macht lust darauf mehr Taktiken zu testen.


    Alle weiteren einmal und zum ersten mal:


    Puerto Rico zu viert. Schon zwei Wochen her... Ein gutes Spiel, hat Spaß gemacht und scheint auch mehrere Möglichkeiten zu haben um Punkte zu erlangen. Ich bin von Anfang an auf Indigo gegangen und konnte das immer gut loswerden. Ging auf und habe auch gewonnen. Bin gespannt auf die nächste Partie. Design war wohl noch nie eine Stärke von Alea...


    Keltis zu zweit. 15 Minuten inkl. erklären. Ich saß danach etwas ratlos davor. Keine Ahnung wie das mal SdJ werden konnte. Mir kamen meine Aktionen belanglos vor und relativ glücksabhängig. Konnte ich nichts abgewinnen. Brauche ich nicht nochmal.

    Gruß Dominik

  • (...)


    Keltis zu zweit. 15 Minuten inkl. erklären. Ich saß danach etwas ratlos davor. Keine Ahnung wie das mal SdJ werden konnte. Mir kamen meine Aktionen belanglos vor und relativ glücksabhängig. Konnte ich nichts abgewinnen. Brauche ich nicht nochmal.

    DAS! Danke! Genauso hab ich mich damals auch gefühlt. Bin froh, dass ich mich davon nicht hab beeindrucken lassen und dem Thema "Spiele" nochmal eine Chance gegeben habe ;)

  • M0KI


    #Keltis gewinnt noch mal deutlich mit der Erweiterung. Dann sind die Wege nicht mehr farbrein und es gibt Bonusplättchen mit Sonderfähigkeiten.

    Die Verschränkungen der Wege und die Kreuzungen lassen das Spiel ein wenig interessanter werden... Dennoch spielt man seine Kartenreihen Schweigend runter. Was ich schade finde. Es gibt quasi keine Gespräche am Tisch...

  • ANZEIGE
  • Bei mir gibt es auch einmal wieder etwas zu berichten:


    #MachiKoro zusammen mit meinen beiden großen Kids:


    Ich mag Valeria - Königreich der Karten sehr gerne. MachiKoro ist so etwas wie der seichtere Bruder, aber genau richtig mit meinen Kids. Ich habe natürlich nicht gewonnen...


    #WettlaufNachElDorado auf dem Spieletreff zu viert:


    Ich glaube, dass ich meinen Pledge für Etherfields noch einmal überdenken muss. Ich werde mit einem "klassischen" Deck-Building einfach nicht warm. Das Spiel an sich ist nett. Über mein ständig zu erweiterndes Deck kann ich mich auf der Karte fortbewegen und auch neue Karten kaufen. Die Mechanismen greifen gut ineinander, sind aber nicht kompliziert.

    Ich habe gleich am Anfang versucht mein Deck auszudünnen, was auch ohne Probleme geklappt hat. Allerdings musste ich trotzdem regelmäßig mehrere Runden mit Abwerfen verbringen, weil die dringend benötigte Karte zum weiteren Vorrücken natürlich ganz unten lag. Dazu wurden mir mehrmals direkt vor mir alle drei neuen gelben Karten (sind quasi die "Geldkarten") weggekauft (ich war Nummer 4 der Spielerreihenfolge), was dazu führte, dass ich noch nicht einmal neue Karten kaufen konnte, da keine günstigen mehr zu erwerben waren. Zum Glück konnte ich dann noch die letzte Millionärin holen und ein wenig aufholen. Allerdings hätte widow_s_cruse wohl drei Runden aussetzen müssen, dass es noch zum Sieg gereicht hätte.

    Würde ich derzeit mit 6/10 BGG bewerten.


    #BlödeKuh auch zu viert:


    Wir mussten dann noch kurz auf den fünften Spieler warten und so kam diese Schwarzer Peter-Variante auf den Tisch. Es werden drei Runden gespielt. Jeder hat am Anfang neun Karten von insgesamt vier Tieren. Legt man ein Tier ab, wird dessen Sonderfähigkeit aktiviert (bspw. der Spieler links von einem muss eine Karte ziehen). Legt man ein Tierpärchen ab, so kommt das entsprechende "böse" Tier beim linken Nachbarn ins Spiel. Diese will man möglichst nicht vor sich liegen haben, denn die geben Minuspunkte. Wird ein weiteres Pärchen dieses Tieres gelegt, dann wandert das böse Exemplar wieder eines weiter. Wenn jemand in einer Runde alle Karten gespielt hat, ist sie vorbei und zusätzlich bekommen noch die Spieler, die die meisten Karten auf der Hand haben Minuspunkte. Natürlich hat dann nach den drei Runden derjenige mit den wenigsten Minuspunkten gewonnen....also nicht ich ;)

    Insgesamt sehr lustiges kleines Spiel mit einer sehr angenehm kurzen Spielzeit. 7,5/10 BGG


    #Istanbul zu fünft


    Das Kennerspiel des Jahres 2014 hatte ich noch nicht auf dem Tisch und mir deshalb gewünscht. Wir haben dann in der empfohlenen Anfangskonfiguration gespielt. Mir hat es sehr gut gefallen. Die Entscheidungen fühlen sich gut an und sind nachvollziehbar. Trotzdem ist das Zusammenspiel nicht sofort ersichtlich und somit der Weg für weitere Partien offen, um die Verzahnungen erforschen zu können. Wir haben dann auch alle mit unterschiedlichen Ansätzen gespielt und waren am Ende doch alle kurz vor dem fünften Edelstein.

    Ich bin mir nur nicht sicher, ob ich es noch einmal vorschlagen würde. Ich liebe alte Klassiker wie Sankt Petersburg immer noch und würde es wohl vorziehen. Nicht, weil es unbedingt das bessere Spiel ist, aber weil es mich mehr in dieses Gefühl des Wohlbehagens entlässt. Will ich mich dagegen mehr in Strategien versinken, ziehe ich derzeit Marco Polo und Prehistory bei weitem vor.

    Vom Spiel her wohl eine 7,5/10 BGG, aber für mich vom Aufforderungscharakter eher eine 6-6,5.


    Als Absacker dann noch eine Runde #LoveLetter


    So ein einfaches Spiel und so viel Spaß! Einem Mitspieler auf dem Spieletreff macht es auch sehr Spaß und er ist immer dabei. Allerdings hat er jetzt in drei oder vier Partien hintereinander kein einziges Herz ergattern können. Das wird langsam zum running gag :D.

    Ach ja? Definier mir "normal"!

  • Zitat

    Ich bin mir nur nicht sicher, ob ich es noch einmal vorschlagen würde. Ich liebe alte Klassiker wie Sankt Petersburg immer noch und würde es wohl vorziehen. Nicht, weil es unbedingt das bessere Spiel ist, aber weil es mich mehr in dieses Gefühl des Wohlbehagens entlässt. Will ich mich dagegen mehr in Strategien versinken, ziehe ich derzeit Marco Polo und Prehistory bei weitem vor.

    Vom Spiel her wohl eine 7,5/10 BGG, aber für mich vom Aufforderungscharakter eher eine 6-6,5.

    Du kannst #Istanbul noch eine Chance mit der 1.Erweiterung geben, ich spiele es auch gern mit beiden Erweiterungen. Da kann man noch mal ein paar andere Wege einschlagen. Falls es Dir dann nicht zusagt, musst du halt bei St.Petersburg bleiben, aber bei der 2004er Version bitte, die finde ich schöner. Das Spiel das eine Spielmechanik wie Istanbul verwendet, ist Yokohama. Das lohnt sich auch Yokohama mal auszuprobieren.

  • Verlängertes Wochenende in Münster verbracht und dadurch im Hotel lediglich #Lama und #Skyjo in unterschiedlichen Zusammensetzungen gezockt.

    Dadurch ist leider unser Brettspielmontag ins Wasser gefallen, was jedoch durch reichlich Essen & Trinken kombiniert mit Dummschwätzen kompensiert werden konnte.

  • Nachdem wir in dieser Woche Die Quacksalber von Quedlinburg günstig ergattert haben und es dann gestern Abend doch irgendwann zu spät war, um noch etwas anspruchsvolles anzufangen, gab es die ersten beiden Partien.


    Über die Qualität des Materials will ich bei einem Kaufpreis von 14 Euro letztlich nicht meckern. Da ich mich vorher schon ein wenig mit der Erweiterung beschäftigt habe und dort bemängelt wurde, dass es für den 5. Mitspieler keinen vernünftigen, sondern einen komisch seidigen Stoffbeutel gibt, habe ich mich zumindest gewundert, ebendiese seidigen Beutel auch in meinem Hauptspiel vorzufinden. Scheint ja dann für die neueren Auflagen entsprechend geändert worden zu sein.

    Die Wahrsagekarten sind so ziemlich die dünnsten, die ich je in einem Spiel gesehen habe und das Aufklauben der dünnen Plättchen habe als recht mühselig empfunden. Optisch mit dem Kesselspielbrett aber auf jeden Fall hübsch umgesetzt und die Spielidee gefällt mir auch. Für unter 20 Euro ist die Materialqualität absolut in Ordnung, ich bin jedoch froh, dass ich es nicht mal irgendwann zum Normalpreis geholt habe.


    Beim Spiel selbst hatten wir zu zweit durchaus Spaß. Wichtige Entscheidungen gibt es natürlich nicht zu treffen, aber das Ziehen aus dem Beutel, das Hoffen und Bangen, das Abschätzen der Wahrscheinlichkeiten und das Auslachen des Mitspielers, wenn er seinen Kessel zur Explosion gebracht hat, sind unterhaltsam. Ein gutes Spiel für Tage, an denen der Kopf Matsche ist.


    Für mich aber eher Familienspiel als Kennerspiel, fällt von Anspruch und Regeln her für mich deutlich gegenüber z.B. 7 Wonders ab.


    Der Bericht von M0KI zu den Kräuterhexen wird mich da auf jeden Fall nochmal überlegen lassen. Fürs erste warte ich jedoch ab, wie oft es das Spiel bei uns tatsächlich auf den Tisch schafft. Für Nicht- und Wenigspieler werde ich es sicher auch mal mitbringen :)

    Einmal editiert, zuletzt von Anna2001 ()

  • Ich habe es jetzt insgesamt 11 mal gespielt und nur das eine Mal mit den Hexen. Wie schon erwähnt bereichern sie das Spiel m.M.n. Es macht das Spiel aber auch nicht komplizierter, so dass man sie auch bei Neulingen direkt mit einsetzen kann. Aber ich würde auch erstmal an eurer Stelle die ganzen Rezepte durchspielen und dann weiter schauen. Mir gefallen die mit den höheren Nummern besser. Auch schön das man alle wild miteinander kombinieren kann.

    Gruß Dominik

  • In der letzten Zeit so alles gespielt:


    #Hadara - Kartendraft um Marker ein paar Leisten hoch zu schubsen mit Civ-Thema. Für mich im Grunde so eine Art 7 Wonders Duel für mehr Spieler, da das Spiel thematisch und mechanisch so in die Richtung tendiert. Das Spiel ist mechanisch gesehen durchaus interessant, kann aber mit 7 Wonders Duel nicht ganz mithalten. was kein Vorwurf sein soll, denn für mich ist das ein absolutes Ausnahmespiel. Schnell gespielt ist Hadara richtig gut. Kleiner Abzug in der B-Note für hohen Zufallsanteil bei den Kolonien. Es gibt pro Stapel 1 Kolonie, die sehr viele Punkte abwirft statt Leistenschritte zu generieren und die können manchmal einfach stark ins Gewicht fallen.


    #AleaIactaEst haben wir auch mal wieder entstaubt und es macht uns erstaunlich viel Spaß das mal wieder rauszuholen. Lockere Würfelei und wenn schnell gespielt wirklich toll!


    Für #DieBurgenVonBurgund hab ich mir mal die Handelsstraßen-Erweiterung gegönnt und die finde ich wirklich toll! Hierbei bekommen die Waren eine erweiterte Bedeutung. Statt sie einfach auf den Sammelstapel zu legen versucht man sie farblich passend auf die Bonusfelder der eigenen Handelsstraße zu legen um die wertvollen Boni zu kassieren. Mit wenig Aufwand wird das Spiel hier sehr interessant erweitert. Ich glaub, die Mini-Erweiterung wird jetzt immer Teil unserer Partien sein.


    Großer Neuzugang im Spieleregal ist aber #EscapePlan - Das Spiel haben wir innerhalb kürzester Zeit gleich 3x gespielt und ich muss sagen, dass es mir wirklich gut gefällt. Im Großen und Ganzen geht es darum die im Laufe des Spiels entstehende Stadt "zu lesen" und die bestmögliche Route zu finden um Geld einzusammeln. Jeder Spieler hat dabei eine Karte, die ihm anzeigt, wo er sein aus einem Bankraub stammendes Geld geparkt hat. Thema des Spiels ist es, einem Polizeizugriff zu entgehen und auf der Flucht aus der Stadt möglichst viel dieses geparkten Geldes einzusammeln. Also suche ich die bestmögliche Route durch die Stadt um mein investiertes Geld aus dem Nachtclub, der Bar oder diversen Schließfächern einzusammeln. Doch die Polizei ist mir auf den Fersen und erschwert es mir mich frei zu bewegen. Mechanisch gesprochen stellen die Polizei-Meeples eine Art Kostenberechnung meiner Strecke dar und erinnern mich ein wenig an die farbigen Klötzchen aus Lisboa, die dort für die Kostenberechnung der Bauplätze zuständig waren. Vom Spielgefühl her erinnert mich Escape Plan ein wenig an Das Orakel von Delphi. Auch dort muss ich meinen Weg über die Spielfläche bestmöglich gestalten um meine Aufträge zu erfüllen. Genau wie in "Delphi" bekomme ich in Escape Plan an meinen erfüllten Stationen diverse Hilfe in Form von Ausrüstungen, die mir helfen die Polizei zu umgehen. Oder ich knüpfe Unterweltkontakte in Form von Karten, die auch Sondereigenschaften haben.


    Wie immer bei Vital Lacerda ist das Spiel an vielen Stellen unnötig kompliziert aber trotzdem hat es für mich einen hohen Spielreiz. Hinzu kommt, dass es vergleichsweise wenig komplex ist. Es ist zwar an vielen Stellen absolut sein Stil und man erkennt es - aber es ist kein absoluter Brecher wie bsw. Lisboa, bei dem man ja eine 8seitige Spielhilfe an die Hand bekommt um nicht ständig mit dem Kopf gegen die Regelhürde zu knallen. Zwar erfordert auch Escape Plan ein wenig Einarbeitung, aber man kommt hier besonders schnell "in das Spiel rein" und Folgepartien sind deutlich kürzer. Sobald man das System verinnerlicht hat wie man seine Streckenkosten berechnet, kann man die Spielzüge deutlich schneller planen.


    Ich hab mir mal die Kickstarter-Version geleisteet (nicht selber gebacken, aus zweiter Hand gekauft) und materialtechnisch ist das hier allererste Sahne. Fette Pappe, hübsche Meeples, metallene Schlüssel, mehrlagige Spielerboards. Aber auch hier: Die Holzklötzchen sind bsw. vergleichsweise leicht, die Spielerboards biegen sich schnell, was aus meiner Sicht einfach bei diesen "double-layer boards" fast immer der Fall ist (weshalb ich nicht ganz verstehe, warum da alle so drauf abfahren...). Bei einer meiner Spielfiguren ist der Arm abgebrochen, da erkennt man, dass die Holzqualität nicht die beste ist. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass das eine fernöstliche Produktion ist. Trotzdem: Das Material ist insgesamt top notch und das ist natürlich auch ein geiles Feeling. Trotzdem ist das Spiel selber ein ganz normales Euro-Spiel. Mir stellt sich da die Frage, ob es denn immer diese Deluxe-Version sein muss? Warum produziert man diese Spiele nicht einfach in einem ganz normalen Rahmen und verkauft sie für 40-50€? Oder vielleicht verkaufen sie sich auch deshalb so gut, weil sie so deluxemäßig produziert sind um man eben nicht das Gefühl hat das nächste Standard-Euro-Ding zu spielen? Ein Spiel für 100€ will ich auch lieb haben. Ein Spiel für 40-50€ gebe ich vielleicht schneller dran? Ich will weder sein eine noch das andere hier also positiv oder negativ herausstellen. Stattdessen stelle ich das einfach mal in den Raum. Vielleicht sammelt sich hier mal die ein oder andere Meinung dazu?

    ;)

  • Jeder Spieler hat dabei eine Karte, die ihm anzeigt, wo er sein aus einem Bankraub stammendes Geld geparkt hat. Thema des Spiels ist es, einem Polizeizugriff zu entgehen und auf der Flucht aus der Stadt möglichst viel dieses geparkten Geldes einzusammeln.

    Thematisch orientiert, wie ich nun einmal bin, ganz klar kein Spiel für mich, egal wie gut es spielmechanisch vielleicht ist.


    Warum sollte ich einem Verbrecher dabei helfen wollen, sich mit seiner Beute aus dem Staub zu machen? Anders könnte meine Einstellung zum Spiel sein, wenn man auch die Seite der Polizei spielen könnte; für deren Rolle könnte ich mich erwärmen. Das könnte dann vielleicht spannende Wettkämpfe geben.


    #EscapePlan

    Spielerische Grüße Ernst-Jürgen


    Allzeit-TOP 5: 1. Viticulture - Compl. Coll. Ed., 2. Martians - A Story of Civilization, 3. Scythe, 4. Snowdonia, 5. Prehistory

    2 Mal editiert, zuletzt von Ernst Juergen Ridder ()

  • ANZEIGE