Top 5 Reihenfolge für Nichtspieler

  • Stellt euch folgendes Szenario vor:

    Ihr unterhaltet euch mit einem Freund/einer Freundin und erwähnt, dass ihr regelmäßig Brettspiele spielt. Nach den üblichen Monopoly-Floskeln und Mensch-Ärger-Dich-Nicht-Witzen zeigt der/die Jenige wirkliches Interesse an Brettspielen und möchte nun mit euch einen Spieltag verbringen.

    Welche 5Spiele und in welcher Reihenfolge würdet ihr präsentieren? Es soll ein großes Spektrum an allem möglichen Abdecken... Gerne mit Hinweis wieviele Spieler/innen ihr insgesamt an den Tisch setzen würdet.

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  • King of Tokio
    Splendor
    Krasse Kacke
    On Tour
    Luxor

    4 Leute. Alles gute Gateway-Spiele, die gut zu viert gespielt werden können, vieles abdecken, simple Regeln und eine kurze Spieldauer haben und für Strategen, Glücksspieler, Partyspieler und Familienspieler was dabei haben. :)

    Einmal editiert, zuletzt von Huutini ()

  • Kribbeln (4)

    Stone Age (4)

    Champions of Midgard (4)

    Klong (4)

    Ultimate Warriorz (5-8)


    Das sind so meine üblichen Verdächtigen mit Nicht Spielern, hat bis jetzt ganz gut geklappt.

  • Prinzipiell gibt es ja sehr unterschiedliche Hintergründe und Vorlieben, so dass man verschiedenen Leuten verschiedene Dinge zutrauen kann oder eben nicht. Deswegen hier nur eine halbwegs generische Liste, von der bei Bedarf abgewichen werden kann:


    Snow Tails

    Jäger und Sammler

    Zug um Zug Europa

    Agricola (ggf. erstmal nur Familienspiel)

    Identik

  • Aktuelle Auswahl für den ersten Versuch (kann sich stetig ändern und hängt natürlich immer auch an den Leuten):


    King of Tokyo

    Zug um Zug

    Menara

    Tobago

    Dominion

    und eins in der Hinterhand: Flügelschlag


    Bei allen hatte ich auch schon zu zweit Spaß, aber bei 3-4 Spielern sind sie sicher am besten. Mehrere davon sind im Neuspieler-Haushalt ausprobiert und von den „Neuen“ danach auch gekauft worden.

  • Für ne reine 2er Runde wären meine Favoriten:


    Kings & Assasins / Duell im Felsental

    je nachdem obs eher historisch angehaucht sein soll oder eher Fantasy. Vorteile hier sind die klaren vorgegebenen Rollen bei wenigen Regeln, ähnlich wie bei Schach .


    AZUL

    Optisch und haptisch ansprechend, einfache Regeln und nen klares Ziel. Wenns gefällt auch mit mehr Spielern möglich.


    Fugitive

    eigentlich sprachneutral, sieht gut aus, hat so seine Kniffe mit minimalem Regelwerk.


    Legenden von Andor / Legendary Encounter Alien

    wenns ein bisschen mehr sein darf :P haben beide bei mir gut funktioniert in 2 Runden, mit Leuten die zu Hause die sonst nie was spielen. Je nachdem ob eher Fantasy oder Sci-Fi bevorzugt wird. Da man zusammenspielt kann man Anfänger gut mit durchziehen, ohne hoffentlich allzu viel zu bevormunden. Die Geschichte(n) die die Spiele erzählen begeisterten dann oft mehr als das eigentliche "mechanische" Spiel dahinter.


    13 Tage

    ok schon nicht so einfach, aber für historisch Interessierte spannend und für nicht Interessierte auch spannend... Schnell auf Anfang gesetzt wenn die Welt aus Versehen zum Teufel gejagt wurde und die perfekte Einstiegsdroge um sie oder ihn vielleicht für Twilight Struggle zu begeistern8-))


    für ne größere Runde:


    King of Tokyo

    immer ne Gaudi


    Sons of Anarchy

    noch ne größere Gaudi, auch hier m.M.n überschaubarer Regelaufwand. Kam bei mir auch gut an bei Leuten die die Vorlage überwiegend nicht kannten (was ich so nicht erwartet hatte)


    Les Poilus kein leichtes Thema, aber davon ab waren hier viele von der Mechanik angetan. Das Gegenseitige Rückhalt geben, die Schicksalsschläge die einem z.B. das Reden verbieten, man ist hier immer involviert und voll dabei. Fesselt meiner Erfahrung nach Wenig und Vielspieler gleichermaßen


    Looping Louie

    (nur zu 4. ) Wenn keiner mehr fahren muss...





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  • Century Spice Road (ab 2 Spielern)
    Stone Age (ab 2 Spielern)

    Funkenschlag (ab 3 Spielern)

    JunkArt (ab 3 Spielern)

    1960 (nur 2 Spieler)


    Und zuletzt würde ich je nach Interessengebiet des anderen ein CDG versuchen. 1960 Making of a President

    Ich bin der Meinung, dass nicht jeder Typ von Mensch für die gängigen Gatewayspiele geeignet ist. Diese dann sogar den gegenteiligen Effekt haben können. Ich habe schon Leute mit Bios Genesis begeistert, weil sie eben enorm Interessiert am Thema sind. Bankmenschen stehen auf Aktienspiele :) 18XX :) Und Naturwissenschaftler kann man mit Leaving Earth oder Donminant Species an den Tisch bekommen... Ich für meinen Teil habe zu lange zu viele Gatewayspiele gespielt, was nicht den Effekt hatte, jetzt eine große Spielgruppe zu haben, sondern, dass ich fast die Lust am Spielen verloren habe... Erst der Schwenk auf nahrhaftere Kost haben mit "satt" gemacht. Deshalb spricht trotzdem nix gegen eine Partyrunde Strike... :)

  • Wirklich interessant wie unterschiedlich ihr das angeht :) Zunächst würde ich noch 2 weitere Mitspieler/innen einladen, zu viert macht vieles Spaß, und wenn es nur das Essen ist xD


    Ich würde mit #CatLady starten. Kurzweiliges Setcollecting mit einfacher Mechanik.


    Danach dann der Klassiker #Azul.

    Ich denke damit macht man Nichts verkehrt und es zeigt recht gut wie haptisch toll viele Spiele sind.


    Danach dann #Klong

    Es wird etwas komplexer und auch etwas interaktiver. Aber Klong ist echt witzig und kommt immer gut an.


    Das Highlight wäre dann #Brass oder #Concordia

    Hier tatsächlich abhängig von Klong! Es gilt vieles zu beachten und je nach dem wie gut er/sie damit zurecht kam würde ich das Hauptspiel des Tages wählen.


    Als Absacker dann noch #Memoarrr

    Klassiker mit etwas neuen Regeln.

  • Den Sprung auf Brass halte ich für zu groß, das hat so viele Ecken und Kanten, allein schon die variable Spielreihenfolge ... Nach den anderen Spielen wärest Du hingegen mit einem gehobenen Kennerspiel gut dabei. Concordia wäre prinzipiell vorstellbar. Brass hebst Du Dir dann fürs dritte oder vierte Playdate auf.

  • Wir spielen einen Tag lang Mega Civilization mit mindestens 6 Personen.


    Unterbrochen von gemeinsamen Mahlzeiten.

  • Um Leute nicht zu verschrecken würde ich eigentlich immer erst einmal fragen und abchecken, was sie interessiert, welche Themen, ob sie lieber mit Karten oder Würfeln spielen, ob sie Lust auf kooperativ hätten... ich kenne jemanden, für die war Descent das Einstiegsspiel, weil es so eine grandiose Erfahrung war, was alles auf dem Spielbrett geht. Andere wären schreiend weggerannt, wenn ich denen Descent als erstes gezeigt hätte... das hängt also echt so sehr von den Leuten ab.

    Also, was ich nicht machen würde, das wäre meine eigenen 5 Lieblingsspiele einzupacken, nur weil ich sie liebe und davon überzeugt bin, dass es ganz tolle Spiele sind... ich würde schon versuchen etwas mehr über die Person zu erfahren, damit ich das Spiel so darauf abstimmen kann, damit sie dann größtmöglichen Spielspass haben.



    1. Herr der Träume oder Maus und Mystik

    (sehr einfacher Einstieg in Dungeon-Crawler und Miniaturen-Brettspiele, kooperativ mit sehr schöner Geschichte und nettem, gemeinsamen spielen und sich über Erfolge freuen, Geschichte zieht viele in ihren Bann und vermag zu fesseln)



    2. Schatten über Camelot, Pandemie (alte Pegasus Version) oder Time Stories

    (kooperative Erfahrung, spannend, interaktiv)



    3. Der Widerstand

    (mit mind. 5, super schneller Einstieg, fesselt und begeistert viele, man lernt viel über sich und die anderen, spannend durch Verräterelement und gleichzeitig locker gemeinsam gespielt)



    4. Terraforming Mars

    (recht schneller Auf- und Ausbauerfolg sichtbar, Karten erklären sich selbst, schneller Einstieg, funktioniert in jeder Besetzung sehr gut)



    5. Das tiefe Land

    (schönes Material, semi-koop, Thema gefällt vielen, schnell erklärt und guter Mix aus für sich selbst bauen/planen und interaktiven Elementen)

  • Ich vertraue auf die „Intelligenz“ der Leute, gehe mit Ihnen zum Spieleregal und lasse wählen. Dann „schlaumeiere“ ich vor mich hin und nehme dann ein durchaus passendes. :teach::engel:

    Bin da auch eher bei dawue , sooo simpel gestrickt sind die allerwenigsten. Mit einem absolutem Neuling auch schon Terraforming Mars gespielt, häppchenweise Regeln erklärt, Tips gegeben, wunderbar.

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

  • Siedler von Catan / Machi Koro, wenn ich Leute von Monopoly abholen muss


    King of Tokyo, da zieht der Kniffelvergleich immer super


    Bang TDG für große Runden, hat ein klasse Partyelement mit der social deduction


    Jamaica + The Crew, zwar zunächst ein unüblicher Mechanismus, aber das tolle Artwork zieht in den Bann


    Zug um Zug Europa, bleibt einfach ungeschlagen als Gateway, die wenigen Sonderregeln machen es nicht zu monoton und die Europakarte hat in unseren Gefilden doch einen besseren Bezug find ich.


    PS: Es wurde jetzt schon mehrfach Klong genannt. Noch eingängiger, um ans Deck-Building heran zu führen, finde ich Wettlauf nach El Dorado. Das Thema ist zudem auch noch familienfreundlicher (wenn es darum geht)

  • Vor das Spieleregal stellen und nach dem Cover entscheiden lassen. Dann hat man schon mal eine Ahnung wo es hin tendiert. Fantasy, SicFi, oder Wirtschaft. Darauf kann man dann ein geeignetes Spiel aussuchen eventuell passt es ja sogar direkt von der Komplexität

    Wenn jemandem das Setting gefällt ist er dem Spiel aufgeschlossener. Zumindest als Neuling - so ist zumindest meine "Erfahrung".


    MfG

    fleXfuX

    Wer die Weisheit mit Löffeln gegessen hat, neigt zu geistigem Durchfall.

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  • Ich habe im Spielecafè immer wieder Gäste, die mir erklären, gerne Catan oder Carcassone gespielt zu haben und jetzt mal rausfinden wollen, was es sonst noch gibt.

    Wenn ich denen am ersten Abend Terraforming Mars oder Brass vor die Nase setze, kommen die garantiert nie wieder.

    Wenn die fit sind, kann man mal Viticulture anbieten. Agricola war da auch schon etlichen Gruppen zu viel.

  • Interessante Frage. 4-5 Spieler

    Azul oder Azul 2 als Abstrakte Spiele
    Kemet als konfrontatives Spiel
    Meisterwerke als Partyspiel
    Stone Age als Arbeiter Einsetzspiel

    Cosmic Encounter als Kommunikations/Verhandlungsspiel (vorab leichtere Rassen auswählen)

  • Tempel des Schreckens

    Black Fleet

    Decrypto


    Und dann je nach Spielernatur:


    Junggebliebene Nerds:

    Blood Rage

    Zombicide


    Trockenere Analytiker:

    Klong

    Stone Age


    Familie:

    Concept

    Camel Up

    Top 10 (jeweils ohne Reihenfolge)

    Einmal editiert, zuletzt von Harry2017 ()

  • 4 Spieler sind imo ideal. Dazu ein ist aber dann auch immer ein passabler Regelerklärbär notwendig:


    • Der Herr der Ringe Brettspiel (kooperativ ist immer leichter)
    • Je nach Prägung: Machi Koro oder Valeria-Card Kingdoms
    • Zug um Zug Europa
    • Quacksalber von Quedlinburg
    • Ubongo

    Ach ja? Definier mir "normal"!

  • So allgemein lässt sich die Frage IMHO nicht beantworten. Der eine ist mit Lama schon sehr gefordert und beim anderen kann man problemlos beim Erstkontakt mit Brettspielen auch schon ein Terraforming Mars oder Agricola auftischen.


    Grundsätzlich macht man aber nichts verkehrt, wenn man sich an den Spielen mit (K)SdJ-Nominierung oder Auszeichnung orientiert. Die sind auch auf eine gewisse Anfänger-Kompatibilität hin ausgewählt worden. Sowas wie Catan oder Istanbul oder Azul geht immer. Und am besten 3+ Leute, denn Brettspiele leben auch von einer sozialen Komponente und die kommt zu zweit nicht so rüber. (Es sei denn, man hat den Denksportler erwischt und will sich entsprechend duellieren.)

  • Es sei denn, man erwischt meine Leute - Denen wäre Istanbul/KSdJ und Co definitiv zu trocken, zu staubig und zu „brettspielerisch“ langweilig - Die hätten nie wieder Bock.


    Da ziehen dann halt eher Blood Rage, Zombicide und Co...Ich hab mit den Nichtspielern auch schon Runewars und Eclipse gespielt - Aber bei allgemein eher abstrakten Eurogames würden die sich zu Tode langweilen...Da zählt eher Thema, Thema, Thema :-)


    Aber selbst darauf (Zombicide etc.) haben die meist leider keinen Bock...

    Top 10 (jeweils ohne Reihenfolge)

    Einmal editiert, zuletzt von Harry2017 ()

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  • Grundsätzlich würde ich es auch an der Person festmachen wollen. Wenn jemand Interesse hat und bereits viel am PC oder an der Konsole spielt, dann könnte ich mir gut vorstellen ihm/ihr ein Eclipse vor die Nase zu knallen. Wenn jemand eh schon spielaffin ist, sollte das Thema wichtiger sein als Komplexität.

    Wenn die Person mir unbekannt ist und ich eine Auswahl treffen müsste, wären es vielleicht diese Spiele:


    • Rajas of the Ganges
    • Kingsburg
    • Klong
    • Crusaders: Thy will be done
    • Räuber der Nordsee

    Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas Spiel.

    Einmal editiert, zuletzt von Toadstool ()

  • Um mal etwas zu ergänzen, was bisher nicht genannt wurde:

    #VillenDesWahnsinns2 (man sollte ein kurzes Szenario wählen) habe ich mit absoluten Nichtspielern gespielt, die sehr begeistert waren. Das schöne ist, dass man einfach losspielen kann ohne großes Erklären und in eine Geschichte eintauchen kann. Dadurch, dass es kooperativ ist, ist der Druck weg, irgendwie eine gute Leistung zu erbringen.

    #BlackFleet habe ich auch mit absoluten Nichtspielern gespielt, die Spaß (und eine sogar gewonnen) hatten. Allerdings meinte eine danach auch, dass das schon ganz schön kompliziert sei mit den mehreren Schiffen.


    Beides für mich auch Spiele, die zeigen, was Brettspiele auch sein können. Ich glaube, dass viele Leute, wenn sie noch mehr als Monopoly und Uno kennen, eher an trockenere Spiele mit Kramerleiste denken. Ich glaube, dass man "klassische" Nichtspieler viel eher über Thema holen kann. Sehe das also so wie Harry2017 Aber es kommt natürlich auf die Leute an.


    /edit zwei weitere bisher nicht genannte:


    #Diamant

    #MagicMaze

    Einmal editiert, zuletzt von F@ke ()

  • Jau stimmt - Villen des Wahnsinns 2 hat meine Schwiegermutter sogar mitgespielt...

    Top 10 (jeweils ohne Reihenfolge)

    • Just One - ein Opener, wie er im Buche steht. Super kurze Regel - los gehts (>=5) geht auch in altersgemischten Gruppen
    • L.A.M.A - 4/5 - Futschikato 6-8 tolle einfache Kartenspiele
    • Qwixx 3/4 - Klassiker/interaktiver als ganz schön clever o. Railroad ink
    • Wer weiß denn das/Kneipenquiz beide Moses - kommt auf das Alter der Spieler an gemischt wwdd/ alte Säcke KQ 4-6
    • The River - mE das simpelste WorkerPlacement - oft mit „neuen“ getestet, kam immer gut (4)
  • Es gibt einige Spiele, die ich mir für das Vorhaben je nach Person(en), Geschmack und Zielsetzung vorstellen könnte. Mal davon ausgehend, dass ich jemandem sowohl nahe bringen möchte, was moderne Spiele ausmacht, als auch wieso ich Kennerspiele so sehr schätze, würde ich es wohl so versuchen:


    1. Abholen mit überschaubarer Spielzeit, kleinem Regelwerk, aber tiefem und teils „fiesem“ Spiel: Azul (abstrakt, tolles Material) oder Carcassonne (Puzzle, Landschaft aufbauen)

    2. Kartenspiel, das mit Traditionen bricht: Bohnanza (Handel, ungewohnte Regel für Kartenhand), alternativ bei kommunikationsscheuen Personen: Sticheln (Stiche vermeiden)

    3. Wettlauf nach El Dorado (Deckbau, Rennspiel, auch zeckige Züge möglich)

    4. Ruhm für Rom (multiple card use, Karten mit Regelausnahmen) oder Race for the Galaxy (mcu, Phasen je nach Mitspielerwahl) bei SciFi-Fans

    5. Agricola (worker placement, Mangel, divergierende Wege und Ziele, Thema trägt Mechnismen) oder Age of Steam (Eisenbahn! Auktionen, pick-up & deliver, route building, Mangel)


    Bei richtigen hardcore-Leuten ließe ich 1. und evtl. auch 2. weg und finge direkt mit 3. an. Dafür gäb’s dann bei 5. beide ;)

    Ich habe das so zwar noch nicht probiert, hätte aber keine Scheu davor, es mit den richtigen Personen mal zu testen. Immer vorausgesetzt, dass sie wirklich wollen und die Kapazitäten dafür mitbringen :)

  • #VillenDesWahnsinns2 (man sollte ein kurzes Szenario wählen) habe ich mit absoluten Nichtspielern gespielt, die sehr begeistert waren. Das schöne ist, dass man einfach losspielen kann ohne großes Erklären und in eine Geschichte eintauchen kann. Dadurch, dass es kooperativ ist, ist der Druck weg, irgendwie eine gute Leistung zu erbringen.

    VdW ist wegen Kooperfahrung bestimmt auch eine gute Idee. (Wir haben das erste VdW sehr gerne gespielt, aber natürlich noch ohne App und daher immer mit "Dungeonlord bzw. Spielleiter", was ich inzwischen eher als Nachteil sehe und lieber ganz koop spiele.)

    Ich habe mir aber vorgenommen, dass ich nur nicht App-Spiele spiele und vorstelle. Viele sagen dann: "Oh, Handy ganz vergessen..." oder "Schön war, dass man das Handy mal vergißt und so ganz in was anderes abtauchen kann." Manche haben sich auch gewundert, was sich da im Brettspielbereich getan hat und wie viel da inzwischen möglich ist, weil sie sich eher noch an so verstaubte Schätzchen (die berühmte Spielesammlung aus Mühle und Malefitz oder so Sachen) aus der Kindheit erinnern und maximal noch Risiko kannten...

    Jede und jeder wie er/sie mag, ob mit oder ohne App, steht jeder/m frei. Ich glaube sogar, dass man gerade weil man ein Spiel eine App vorstellt, so manche Brettspielskeptiker an den Spieltisch bringen kann, allerdings will und werde ich den Bereich meiden - und habe damit auch gute Erfahrungen gemacht, selbst mit Leuten, die sonst nur Konsole oder so was zocken. Eben weil es soziale Interaktion ist und entschleunigt und insgesamt ein sehr intensives und tatsächlich sogar ruhiges Hobby ist, was einen aus dem Alltag mal so richtig entführen und erholen kann.

  • Ich denke auch das die Besetzung bei 3-4 liegen sollte.



    - #SilverAndGold (Bisschen Tetris spielen für den Start, gut ist auch, das nichts verdeckt ist)

    - #TempelDesSchreckens (Deduktion auf simpler Basis)

    - #Azul (alleine schon wegen der Haptik und um zu zeigen das was vermeintlich simples auch Tiefe haben kann)

    - #TheRiver (wie schon genannt, ein überblickbares WP)

    - #FlashPointFireRescue (was kooperatives darf nicht fehlen und da ist Feuerwehr glaube ich ein gutes Thema und es ist nicht zu komplex)

  • Super interessantes Thema, ich habe genau diese Situation: eine neue Spielegruppe mit 5 Leuten: ich und meine Frau als erfahrene Vielspieler, dazu 3 Neulinge. Als allererstes: die Gruppengröße von 5 "Mann" ist nicht ideal, 4 wäre perfekt.


    Bei den Spielevorschlägen, die ich bisher gelesen habe, bin ich zum Teil überrascht. Es kommt natürlich immer auf die Person an, aber ich glaube, viele von uns überschätzen den handelsüblichen Nichtspieler.


    In unserer Runde, bisland 3 Spieleabende "unter der Woche" kam folgendes zum Einsatz (auch in dieser Reihenfolge; dabei war der erste Abend zu viert):


    • 7 Wonders - war sehr fordernd für die Nichtspieler, hat durchaus Spaß gemacht, aber würde ich nicht nochmal als Opener wählen
    • Zug um Zug - perfekte Wahl, hat alle Nichtspieler begeistert. wurde bislang schon 3 mal gespielt
    • Pandemie - hat als KoOp-Spiel leider nicht so gut funktioniert, da die Mitspieler nicht genau wußten, wie man an so ein KoOp ran geht; hat dadurch leider eher das Alphaspieler-Syndrom zu Tage gefördert
    • Colt Express - hat ebenfalls sehr gut geklappt, weil gerade zu fünft spaßig und überschaubar
    • Downforce - hat überraschenderweise nur mittelmäßig gut funktioniert, da hier die Mitspieler den Glücksfaktor der Karten als zu groß empfanden
    • Istanbul - hat zu einigem Gestöhne nach der Regelerklärung geführt; wurde bereits als "ziemlich viel" empfunden - hat danach aber sehr gut eingeschlagen, und beim Spielen haben sich viele Fragezeichen von selbst verflüchtigt


    Mit vier Spielern hätte ich natürlich etwas mehr Auswahl gehabt, aber empfehlen kann ich:

    • Zug um Zug
    • Colt Express
    • Istanbul

    Bei vier Spielern hätte ich sonst noch gewählt:


    Mal sehen, was ich beim nächsten Mal auf den Tisch packe - 5 Spieler ist leider immer etwas schwierig.

    Einmal editiert, zuletzt von sg181 ()

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  • 4-5 Spieler


    1) Just One - idealer Einstieg für jede Runde, kaum Regeln zu erklären.


    2) Bluff - Allzeit-Klassiker, überschaubare Anzahl an Regeln, funktioniert immer. Und mit Würfeln sind alle Menschen vertraut.


    3) Kingdomino - der Anspruch steigt ein wenig an, ist aber immer noch überschaubar. Legespiele sind beliebt, und das Dominoprinzip ist allgemein bekannt. (Bei 5 Spielern würde ich selbst zuschauen und nicht mitspielen. Mache ich durchaus gerne mal.)


    Danach: Pause


    4) hängt jetzt vom Verlauf der ersten 3 Spiele ab. Wenn klar erkennbar ist, dass ich das Niveau steigern kann, würde ich Wettlauf nach Eldorado oder Istanbul auf den Tisch legen, aus dem Bauch heraus entschieden.


    5) Auch der Absacker hängt vom bisherigen Tagesverlauf ab:

    - Falls Just One gefühlt am besten ankam, würde ich Codenames Duett rausholen.

    - Falls die Runde gerne auch ein Kartenspiel gespielt haben möchte, wären Sticheln (falls es nicht zu anspruchsvoll sein darf) oder AbluXXen (falls etwas anspruchsvoller funktioniert hat) meine Wahl.

    - Falls ich das Gefühl habe, dass es etwas kommunikativer sein sollte, dann Tempel des Schreckens.

    André Zottmann (geb. Bronswijk)
    Thygra Spiele
    (u. a. für Pegasus Spiele tätig)

  • Just One oder Concept find ich auch gut als Opening.

    Bei mir hat danach immer Small World gut funktioniert. (Risiko in Cool)

    Bei ambitionierteren Mit Spielern ging auch 7 Wonders (nur muss man das unbedingt 2 mal spielen, weil erst beim 2. Mal hat man es verstanden)

    Bei weniger motivierten gab's Escape (Der verfluchte Tempel) oder Dixit.

    Diese beiden Spiele sind beide (sehr) simpel und liefern doch eine gewisse Atmosphäre mit der man als Nichtspieler nicht rechnet.

  • ist natürlich vom Typ abhängig. Normalerweise sind #StoneAge #Dominion #Istanbul #Las Vegas #Port Royal erste Wahl (ich versuche darauf zu achten, dass die Spiele auch zu kaufen sind). Wir sind alle paar Jahre auf Reha, bisher fanden wir da immer Mitspieler. Letztes packten wir Pandemie Legacy Season 1 aus.

    Interesse war vorhanden, aber abschreckend, um überhaupt irgendwas mit uns mitzuspielen. #Abluxxen haben wir versucht, viel zu komplex!

  • sg181 Zu fünft bei einer festen Spielrunde fallen mir über Eure bisherigen Erfahrungen hinaus folgende Spiele ein:


    • Agricola Familienspiel: Zu Beginn wenige Aktionsfelder, nur ein paar Anschaffungen, simple neue Konzepte, sehr plastisches Spielerlebnis, Aufbaugefühl, behutsam wachsende Komplexität mit einem zusätzlichen Aktionsfeld pro Runde.
    • Blockers: Abstrakt und zu fünft vielleicht zu böse, weil es massiv voll wird auf dem Plan. Aber tolles Spiel!
    • Fabelsaft Kampagne (Ziel: langfristig Kartenstapel durchspielen - passt gut als Absacker jeden Spieleabend): Ressourcen sammeln und eintauschen, dazu dynamische Regeln und hübsche Illustrationen.
    • Factory Funner: Ganz anderer Anforderungskatalog als andere Spiele, Puzzeln, kombinieren, rechnen.
    • Fauna: Das andere Quizspiel für etwas mehr Abwechslung.
    • Finstere Flure: Mostermäßiges Chaos mit allerdings hohem Glücksanteil.
    • Funkenschlag: Vielleicht noch eine Spur zu schwer und zu trocken, aber funktioniert wunderbar zu fünft.
    • Hawaii: Braucht vielleicht noch ein paar Zwischenschritte, ist aber nicht arg schwierig, vor allem, wenn ein modularer Spielplan schon aus Istanbul bekannt ist. Dann muss man sich nur an die 3 Währungen gewöhnen.
    • Honshu: Kombination aus Stichspiel und Städtebau.
    • Isle of Skye: Sollte auch gut passen. Landschaften bauen und Aufträge erfüllen.
    • Snow Tails: Rennspiel über modularen Hindernisparcours mit interessanter kartengetriebener Steuerung.
  • Hallo,


    ich denke, ich würde


    1. #Quacksalber von Quedlinburg oder #Azul als Starter (kurze Regeln / angenehme Spieldauer)
    2. #Just One oder #Krazy Wordz zur Entspannung
    3. #Stone Age oder #Village als Einsteiger zum Worker-Placement
    4. #Pandemie oder ein #Exit als Test für Koop
    5. #Krass kariert oder #6 nimmt als Absacken

    auf den Tisch bringen.


    Für den nächsten Spieleabend kann ich dann die Leutchen schon etwas besser einschätzen und weiß, welche Richtung ihnen liegt / sie mögen.


    7 Wonders fände ich eigentlich vom Spiel auch ganz gut. Ist aber für eine Erstpartie immer recht unglücklich, da das Erklären nahezu genauso lange dauert, wie das Spiel dann selbst. Das würde ich erst am 3. oder 4. Treffen anbieten, je nachdem, wie Regelaufnahmefähig die netten Menschen sind :)

  • LemuelG

    Danke für die Tipps.

    Selbst auf dem Schirm habe ich für die 5er-Runde noch Alhambra, Alea Iacta Est und Smallworld. Nachdem Istanbul gut geklappt hat, kommt evtl. noch Concordia in Frage. Bin aber nicht sicher, ob die empfehlenswert sind.


    Beim nächsten Mal werden wir sowieso nochmal Istanbul spielen.

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