22.07.-28.07.2019

  • Und... falsch... wir hatten ein paar Kracher auf dem Tisch.


    Es ging los mit #Troika. Hammerspiel. Nach etwas längerem Regelstudium haben wir uns dann an die beinahe abendfüllende Partie gemacht. Das Spiel waberte hin und her. Es war nie erkennbar wer am gewinnen ist - aber aufgrund meines strategischen Ansatzes habe ich es letztendlich knapp für mich entscheiden können.


    danach ging es eher taktisch mit #ZugUmZugLondon weiter. Was soll ich sagen. Es erinnert mich ein bisschen an Food Chain Magnat. Auch hier setzt/ legt man Dinge auf den Spielplan. Wir bauten unsere Verbindungen aus und versuchten uns im Laufe des Spiels leichte Vorteile zu erarbeiten. Aber, peng, und bereits nach 2,5 Stunden war die Partie plötzlich vorbei. Zu wenig Zeit, um wirklich eine funktionierende Engine aufzubauen. Schade. Sonst aber ein gutes Spiel...


    Was könnt ihr berichten?

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

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  • Eine Runde #HoppladiHopplada mit dem Besitzer des Spieleladens. Ist überhaupt nicht sein Spiel, dann muss ich es eben wieder mit meiner Schwiegermutter-in-spe spielen, die fährt da total drauf ab xD


    Und eine Runde #LegendaryEncounterAlien mit meiner Freundin.

    Das Coop-Deckbuilder-Konzept scheint bei ihr echt zu fruchten! Läuft :sonne:


    Dann kommt morgen noch Herr der Träume auf den Tisch und dann Ende des Jahres BAM! ist sie genug sozialisiert für Gloomhaven :D

    Einmal editiert, zuletzt von Krazuul ()

  • 2x Stone Age Junior mit der Tochter - Juhuu, das „richtige“ Spielen fängt an :-)


    Nunja, mit 3,5 Jahren hat sie den Kniff des erfolgreichen Spielens noch nicht wirklich raus - Aber zumindest die Regeln sitzen und sie hält sich dran....wird ausgebaut :-)

    Top 10 (jeweils ohne Reihenfolge)

  • #Flügelschlag mit der gerade genesenen Partnerin und mit den süßen Vogelhäuschen von etsy:)

    Mit 80:79 knapp verloren. Genau das richtige für leichte Unterhaltung

    :jester:


    Mein Verhalten ist vielleicht manchmal taktisch unklug, dafür aber emotional notwendig

  • danach ging es eher taktisch mit #ZugUmZugLondon weiter. Was soll ich sagen. Es erinnert mich ein bisschen an Food Chain Magnat. Auch hier setzt/ legt man Dinge auf den Spielplan. Wir bauten unsere Verbindungen aus und versuchten uns im Laufe des Spiels leichte Vorteile zu erarbeiten. Aber, peng, und bereits nach 2,5 Stunden war die Partie plötzlich vorbei. Zu wenig Zeit, um wirklich eine funktionierende Engine aufzubauen. Schade. Sonst aber ein gutes Spiel...

    Mit dem Spiel habe ich mich noch gar nicht näher befasst, obwohl ich Zug-um-Zug-Fan bin.


    2 1/2 Stunden sind ja schon eine Hausnummer. Ich bin wohl dem selbst geprägten Irrglauben aufgesessen, das sei nicht viel anders als Zug um Zug NewYork, mit dem man auch bei größter Mühe keine 2 1/2 Stunden zubringen könnte.


    Könntest du ein bisschen beschreiben, was es mit Zug um Zug London auf sich hat?

    Spielerische Grüße Ernst-Jürgen


    Allzeit-TOP 5: 1. Viticulture - Compl. Coll. Ed., 2. Martians - A Story of Civilization, 3. Scythe, 4. Snowdonia, 5. Prehistory

  • Ernst Juergen Ridder


    Mein ganzer Beitrag oben ist aus Verzweiflung ob der fehlenden Spielzeit der letzten Jahrzehnte ins sarkastische abgedriftet.


    Zug um Zug London spielt sich in 15 Minuten runter und ist ähnlich New York.

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  • Hallo,

    zu einem wunderbaren langen Koop-Wochenende, gab mal einen so gar nicht Koop-Auftakt:


    #haltmalkurz

    Sehr lustig, selbstironisch, witzig, hintergründig und hat einfach Spaß gemacht...


    dann ging`s aber kooperativ weiter:


    #Escapefrom100MillionBC

    Ein Spiel von Kevin Wilson (IDW Games). Eine Gruppe Forscher landet mit einer defekten Zeitmaschine in der Vergangenheit auf einem Vulkan. Um die Maschine zu reparieren, müssen sie die Trümmerteile finden und zurück zur Zeitmaschine bringen und sie dann noch reparieren.


    Um die Trümmer zu finden, muss die Umgebung erkundet werden (jedes Mal anderer Aufbau von Umgebungsplättchen, so dass man sich da nicht eine Strategie zum Durchlaufen überlegen kann) und man hat Begegnungen mit z.B. Dinosauriern und anderen Zeitreisenden aus der fernen Zukunft, sehr lustig jedenfalls, wem man da so begegnet…


    Da wir uns in der Vergangenheit befinden ist die Herausforderung, dass wir die Vergangenheit so wenig wie möglich verändern, bevor wir wieder zurück in die Zukunft fliegen. Je mehr wir nämlich die Vergangenheit verändern, desto veränderter ist die Zeit bzw. die Zukunft in die wir zurückkehren werden. Man muss sich also sehr gut überlegen, was man macht. Sowohl für sich, als auch im Team. Das kooperative Spielgefühl finde ich hier sehr hoch.


    Wen man z.B. einen Dino tötet, verändert man die Vergangenheit, wodurch der Paradox Level ansteigt. Vertreibt man ihn nur, dann ist die Veränderung in der Vergangenheit geringer.

    Durch Ansteigen des Paradoxwertes werden wiederum weitere Zeitrisse erzeugt und durch die kommen letztendlich weitere Personen aus der Zukunft in die Vergangenheit, die da ziemlich konfus und ver(w)irrt herumflitzen. Da wir die aber in der Vergangenheit nicht zurücklassen können, müssen wir deren Vertrauen gewinnen und sie wieder „einfangen“ und neben den aufgesammelten Wrackteilen auch noch wieder zurück in die Zukunft mitnehmen.

    Das Spiel wird also kontinuierlich schwieriger und kniffliger.

    Wir haben ca. 90 Minuten gespielt und es war sehr witzig. Das Setting ist strange und man sollte da schon einen gewissen Humor mitbringen, dann macht es noch einmal mehr Spaß.


    Freue mich jedenfalls auf weitere Partien.

    Spielbar ist es für 1-6 SpielerInnen. Ich habe es bislang in 2er und 4er Runden gespielt, in beiden Besetzungen war es prima und hat viel Spaß gemacht.

    Würfelglück ist dabei, weil Kämpfe/Begegnungen ausgewürfelt werden. Finde ich aber mit den planbaren Anteilen im Spiel (wann gehe ich zurück zur Zeitreisemaschine zum Reparieren, fliehe, töte ich oder vertreibe ich…) ganz gut ausgewogen.


    #7thContinent

    Zur Zeit natürlich das meistgespielte Spiel, seitdem die Erweiterungen eingetroffen sind. Dieses Mal endlich Hinweise auf bestimmte Rätsel gefunden, einige gelöst und an einem gefährlichen Ort ist uns das erste Mal das Aktionskarten-Deck zu Ende gegangen. Vermutlich eine gute Quote, wenn man sich überlegt, dass wir daran ja schon seit einem Jahr - mal mehr mal weniger intensiv - spielen. Glücklicherweise keine Fluchkarte gezogen!!!! Also, wir haben überlebt, verschnauft und morgen Abend geht es weiter.

    Das Spiel macht einfach Spaß, sehr entspanntes und entspannendes Koop-Spiel... und enorm, mit wie viel Liebe zum Detail diese Welt erschaffen wurde!


    #SineTempore

    Die erste Mission aufgebaut und solo jetzt das zweite Mal gespielt, zum Regeln lernen. Uff. anstrengend sich da durchzuwursteln. Minis sind ganz gut, aber die Stanzbögen teilweise sehr schlecht, ich schnitzel da mit einem Skalpell dran rum, damit die Token nicht gleich alle verhunzt sind. Kartenqualität nunja, ich sleeve besser. Obwohl ich gerade nicht weiß, ob es so schnell wieder auf den Tisch kommt. ... Nachdem Sword&Sorcery so entspannend war hinsichtlich Sichtlinie, finde ich das bei sinetempore eher etwas verwirrend und anstrengend. Ich befürchte, dass das Balancing zwischen Helden und Gegnern nicht sehr gut ist. Ersteindruck: Ernüchtert und etwas enttäuscht. Gefällt mir keineswegs besser als #GalaxyDefenders und #Nemesis hat bei mir auch deutlich mehr und einen deutlich besseren Eindruck hinterlassen. Das hat uns von der ersten Sekunde an gefesselt und die Partien waren alle super spannend.


    #RoadsandBoats

    ENDLICH, mein eigenes roads&boats&cetera in der Neuauflage kam diese Woche an. Großartig!!!! Das sortiere ich gerade meditativ ein und bereite schon das nächste Spielwochenende vor, das ist nämlich HotHotterSplotter... (kann es kaum Erwarten...)


    Schöne Spielwoche wünscht

    Ninifee

    Einmal editiert, zuletzt von Ninifee ()

  • Wie anspruchsvoll ist das von den englischen Regeln?

    Hallo Spielteufel ,

    also ich habe die englische Regel gerade noch einmal herausgezupft und sitze da vor und versuche einen möglichst objektiven Eindruck wiederzugeben, damit du dir ein Bild machen kannst. Aber ich merke gerade, dass es doch nur mein subjektiver Eindruck sein kann ;).

    Das Format des Regelheftes ist kein DIN Standardformat. Sondern nur so ca. die Hälfte von einem DIN A4 Format, dafür aber breiter. Das schreibe ich, weil sie nämlich ca. 24 Seiten hat und das ja erst einmal abschreckend klingen könnte.

    Aber sie ist detailliert bebildert, mit Beispielen, icon Übersichten etc.

    Am Anfang findest du einen kleinen Stimmungstext, dann eine Zusammenfassung zum Spiel und dann sehr ausführlich alle Game Components. Dann geht es schon los mit dem detailierten Setup.

    Wir haben beim ersten Lesen der Regeln gleich angefangen aufzubauen und konnten danach bzw. dabei dann eigentlich gleich schon direkt in das Spiel einsteigen und die erste Partie beginnen.

    Nach dem Setup folgt dann Round Sequence und startet mit dem Player turn, wo dann ausführlich auch alle terrain typs erklärt werden, die Bewegung usw. ...

    Die Beispiele sollen zeigen, dass die Regel meiner Meinung nach sehr ausführlich ist und alles genau erklärt. Beispiele für die skill checks gibt es auch.

    Ich für mich halte die Regel für gut strukturiert und übersichtlich und eigentlich kamen beim Spielen kaum noch Fragen auf. Die Fragen, die es dann aber doch noch gab, konnten wir schnell durch nachschlagen klären. Ein Glossar gibt es nicht, aber wenn man die Übersicht hat, wie die Regel aufgebaut ist, dann findet man die Sachen in der Regel schnell.

    Die Regel ist nicht übermäßig textlastig, das Spiel an sich im übrigen auch nicht. Die Charakter-Tafeln haben noch etwas Text und auch etwas Text auf den Karten, aber das ist überschaubar und nicht zu viel. Aber wenn man erst einmal weiß, wie der Hase... äh der Dino läuft, dann ist das alles gar nicht so kompliziert und fast schon intuitiv.

    Die Iconographie ist klar und eindeutig und darauf kommt es auf den Karten meist mehr an, als auf zusätzlichen Text.

    Insgesamt etwas schwierig zu sagen, weil ich nicht weiß, wie viele englische Regeln du sonst liest. Aber ich finde, dass die Regel wirklich gut gelungen ist. Sie hat uns jedenfalls einen recht schnellen Aufbau und Einstieg in das Spiel ermöglicht.

    Es ist vielleicht etwas mehr Regeltext als bei Brass beispielsweise, aber lange nicht so viel, kompliziert und textlastig wie bei Sword&Sorcery (wobei das jetzt auch ein extremes Beispiel ist).

    Ein vergleichbares Beispiel fällt mir gerade nicht, obwohl ich noch einmal die englische Spielregel zu SpiritIsland herausgesucht habe, um zu gucken, ob ich die leichter oder schwieriger fand... ne, wirklich schwieriger finde ich die eigentlich nicht. (Gutes) Schulenglisch dürfte hier wirklich ausreichen, wer ab und an mal englische Sachen spielt dürfte eigentlich gar keine Schwierigkeiten bei der Regel haben. Und Vokabeln kann man ja immer mal nachschlagen...

    Hm... ich hoffe, dass ich etwas weiterhelfen konnte...

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  • bürgerliche Kategorien

    Ich bin Anarchistin, zum Leidwesen der Admins, da ich wie Kraut und Rüben schreibe, Hastags vermassel und auch sonst müsste man mir eigentlich in meinenen postings hinterher korrigieren und dann schreibe ich auch noch viel zu viel...

    (ich habe gelernt: Kennzeichne alles, was witzig, sarkastisch, wenig ernsthaft, süffisant oder sonst wie gemeint ist immer mit diesen Smileys, sonst gibt es Diskussionen, daher kriegst du jetzt auch einen zum Ende meiner Antwort...)

    :P äh... ;)

  • vielen Dank Ninifee für Deinen ausführlichen Bericht und d0gb0t für die Regel, dann werde ich mich mal mit der Regel beschäftigen und überlegen. Da das Spiel wohl von 2017 ist, ist die Chance auf eine Lokalisierung wohl gering.

    Auf jeden Fall ausgefallenes Thema. Das letzte Mal, dass ich ein Spiel mit Zeitreisethema hatte, war Khronos und davon war ich doch enttäuscht. Also, ich werde mal in mich gehen.

    :jester:


    Mein Verhalten ist vielleicht manchmal taktisch unklug, dafür aber emotional notwendig

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    Bin gerade nicht sicher, ob du meine Andeutung verstanden hast. Das war ein Insider für Leser der Känguru-Bücher... ;)

  • ode.

    "Ach! Kapitalismus ist doch total scheiße!", ruft das Känguru und wirft das Monopolybrett um...

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  • Khronos und davon war ich doch enttäuscht

    Das ist jetzt eine Überraschung für mich, du bist erst der zweite Mensch auf den ich treffe, der #Khronos auch kennt... ich weiß noch, wie stolz ich diesen großen Karton nach hause geschleppt und mich total auf das Spiel gefreut habe. Ich hatte das im Spieleladen entdeckt und spontan gekauft, weil es interessant aussah und mich das Thema total interessiert hat. Zu hause dann, ausgepackt und losspielen wollen... wir saßen davor mit riesigen :?::?::?: im Gesicht und wußten gar nicht was das sollte und was das Spiel will. Wir haben es bestimmt 3 oder 4 mal versucht, aber nie wirklich auch nur annähernd Spaß daran gehabt oder einen richtigen Zugang dazu gefunden. Hm, schade eigentlich

    Gefreut hatte ich mich total drauf und war dann aber völlig enttäuscht. Ich habe das Spiel immer noch (ziemlich weit unten im Regal), weil ich mich so schwer von Spielen trennen kann, wenn ich sie mir denn dann gekauft habe. Ich wollte es immer mal wieder spielen, konnte mich aber nicht überwinden... Ist zwar schon ewig her, daher erinnere ich mich daran kaum noch, aber ich fand es schrecklich kompliziert. Ist jetzt schon das zweite Spiel (das andere war Race for the Galaxy) auf das ich hier wieder mal aufmerksam gemacht worden bin, das seit über 10 Jahren in meinem Regal verstaubt. Wenn ich nicht so viele andere gute Sachen hätte, dann würde es mich echt mal interessieren, ob ich dazu heute einen Zugang zu bekäme und was ich heute dazu denken würde... aber irgendwie bleibt wohl bis auf weiteres im "Giftregalfach" liegen... aber wenn, dann poste ich mal was zu.


    So, habe jetzt endlich alles von Roads&Boats ausgepöppelt und einsortiert, wunderbar, ich könnt grad so loslegen... und gehe jetzt ENDLICH schlafen... schöne SpieleWoche noch!:sleeping:

  • Ninifee

    Na ja .... sooo unbekannt ist jetzt Khronos nicht. Es hat halt schon ein paar Jährchen auf dem Buckel..... ich fand damals Khronos eigentlich sehr spannend: die 3 unterschiedlichen Zeitbretter mit ihrer Vererbungslehre, welches Gebäude wie übernommen wird..... ich fand das spannend.....

    Einmal editiert, zuletzt von Braz ()

  • Ninifee

    Ich hatte Khronos auch und fand es jedenfalls durchaus interessant. Allerdings fand sich sehr schnell niemand mehr, der das mit mir spielen wollte; diese Vererbungslehre, wie Braz das nennt, ist schon sehr eigen und nicht ganz so einfach zu durchschauen. Obwohl, soo schwierig ist es nun auch wieder nicht. Meinen Mitspielern war das aber zu anstrengend.

    Spielerische Grüße Ernst-Jürgen


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  • In der Woche selbst haben wir keine Zeit uim Spielen gehabt. Am Wochenende waren wir beim Konzert von Bon Iver in Wiesbaden, ein Geschenk zu meinem 40. Geburtstag (Musik - was hört Ihr gerade (Teil 2)) .Beim Erkunden der StadtInnenstadt habenw ir einen kleinen, gut sortierten und sehr sympathischen Spieleladen entdeckt (Merlin- Spiele und Verspieltes), in dem wir ein paar Kleinigkeiten gekauft haben (Undo, Second Chance und Pandemig - Schnelles Einsatzteam) .

    Von den gekauften Spielen ist dann auch #SecondChance von Uwe Rosenberg ein paar mal auf den Tisch gekommen, ein Derivat von Patchwork. Die Regeln sind extrem kurz gehalten: Man deckt zwei Karten mit Puzzleteilen auf, alle Spieler suchen sich eines davon aus und zeichnen es in ein 9*9 Felder großes Raster ein. Passen beide aufgedeckten Teile nicht mehr auf die freien Flächen, bekommt jeder Spieler eine individuelle 2. Chance und zieht eine einzelne Karte nach. Sollte das Teil ebenfalls nicht passen, scheidet der Spieler aus. Die Puzzleteile decken zwischen 1 und 7 Feldern ab, sind unterschiedlich geformt und auch in ihrer Häufigkeit unterschiedlich verteilt, jeder Spieler bekommt zum Spielstart ein eigenes Start-Teil zugelost, dass er so einzeichnen muss, dass es das mittlere Feld überdeckt.

    Second Chance ist seicht. Sehr seicht sogar. Es fehlt ebenso an der ein oder anderen spielerischen Schicht (z.B. ein Auswahlverfahren wie bei Cottage Garden oder Patchwork, oder ein Einkommensmechanismus wie bei Patchwork) wie auch an Interaktion. Letzteres wäre eigentlich kein Problem, wenn das Spiel an sich stark genug wäre, um Interaktionsmangel zu kompensieren, aber Second Chance ist zu schwachbrüstig. Spannende Dilemmata treten auch erst im späteren Spielverlauf auf, wenn ein großer Teil der Fläche schon zugepuzzelt ist. Der Spielverlauf ist fast schon meditativ und erinnert mich an meinen Gymnasialzeit, an das kreative bemalen des Karopapiers im Spiralblock, während einem im Frontalunterricht der deutsche Expressionismus in Gedichtform näher gebracht werden sollte und man sich innerlich so tot fühlte wie die Leute auf Gottfried Benns Seziertischen in der Morgue tatsächlich waren. Als kleiner Zeitvertreib für Zwischendurch taugt Second Chance allemal, aber wie es in der Aktion Hoher Spielwert landen konnte, bleibt mir ein Rätsel.

    Ich spüre die Macht in mir.


    Könnte aber auch Hunger sein.

  • Letzte Woche gab es zuerst zwei Runden Herr der Ringe LCG mit Hessbert84 . Habe mein Exemplar nach zwei enttäuschenden Solopartien sowie einer Partie mit meinem Sohn, die ganz ok war, wieder verkauft. Mein Fehler war wohl, dass ich die Starterdecks verwendet habe. Hätte besser mal Decks zusammenstellen sollen, so wie es Hessbert84 bei unseren Partien gemacht hat. Wir haben nur mit Karten aus der Grundbox gespielt und sind damit in die ersten beiden Szenarien gegangen. Der Weg durch den Düsterwald glich einem gemütliche Spaziergang. Dem gegenüber war die Reise den Anduin hinab zum Ende hin sehr fordernd. Hat mich gut unterhalten und ich werde es auch weiterhin gerne mitspielen. Selber muss ich es jedoch nicht mehr haben. LCGs sind einfach nicht mein Ding – das muss ich nach Herr der Ringe und X-Wing feststellen. Einzig Android Netrunner bleibt noch im Regal, aber auch nur, weil ich bislang nur eine Partie gespielt habe.


    Gestern dann meine ersten beiden Solo-Partien 18Lilliput. Soweit ich es überblicken kann, bestehen die wesentlichen Unterschiede zu anderen 18xx u.a. darin, dass nicht auf einer Karte gespielt wird, sondern im Carcassonne-Style Gleisteile in einer Art Schachbrettmuster (abwechselnd Gleisteile mit und ohne Städte/Metropolen) an bereits ausliegende Gleisteile angelegt werden, dass zu Beginn Startgesellschaften und Charaktere gedraftet werden, die unterschiedliche Startvorteile und dauerhafte Vorteile mit sich bringen, und dass Aktionskarten ausliegen, die nach bewährter Worker-Placement-Manier besetzt und ausgeführt werden. Außerdem ist die Anzahl der Runden je nach Spielerzahl fest vorgegeben.


    Solo spielt man gegen Gulliver, dessen Aktionen vorgegeben sind. Er spielt also sehr berechenbar. Einzig wenn er die Wahl hat, dann wird diese mit Hilfe eines Würfels ermittelt. Die Herausforderung besteht darin, gegen seine Vorteile anzukommen. Seine Gesellschaften besitzen kein Betriebskapital. Stattdessen platziert er kostenlos einen seiner Bahnhöfe, sobald er ein Gleisteil mit einer Stadt platziert hat, und er bekommt am Rundenende die oberste Lok vom Lokstapel. Er investiert in Aktien, wenn er kann, und gründet zum Schluss dann noch eine neue Gesellschaft. Das hat in meiner ersten Partie dazu geführt, dass seine zweite Gesellschaft am Ende eine 3D- und eine 4D-Lok besaß und ordentlich Gewinn eingefahren hat. Zudem hatte seine erste Gesellschaft einen hohen Aktienwert, da Gulliver sein Einfahrergebnis stets als Dividende ausschüttet. Zum Schluss stand es dann £ 2.434 zu £ 2.251 für Gulliver. Die zweite Partie ging mit £ 2.416 zu £ 2.414 erneut an Gulliver – Mann, war das knapp. Mir ist wohl ein typischer Anfängerfehler unterlaufen: ich habe schlichtweg nicht beachtet, wie sich das Streckennetz durch ein Upgrade der Gleisteile entwickeln kann, und die Gesellschaft, die vorher noch blockiert wurde, hatte auf einmal freie Fahrt. Hier mal ein Eindruck, wie eine Partie am Ende aussehen könnte:



    Die beiden Partien haben Spaß gemacht. Ich war die ganze Zeit angespannt und ständig am Abwägen, ob und wie ich investieren soll, wie ich das Maximum aus meinem Streckennetz herausholen kann und wie ich zudem das Streckennetz meines Gegners nutzen kann, ohne dass mein Gegner im Gegenzug übermäßig von meinem Streckennetz profitiert. Außerdem fand ich es sehr schwer, an lukrative Loks zu kommen, da diese sehr teuer sind. Stattdessen sind meine einfachen Loks ziemlich schnell veraltet und haben nur noch die Hälfte eingefahren, bis sie dann ganz verrostet sind und aus dem Spiel genommen wurden. Gulliver hingegen sind die Loks einfach so in den Schoß gefallen – das ist schon ein krasser Vorteil. Hinzu kam, dass ich mit zunehmender Rundenzahl aufpassen musste, mich nicht zu verzetteln, da der Verwaltungsaufwand gefühlt exponentiell ansteigt. Und ohne Taschenrechner geht‘s dann sowieso nicht mehr.


    18xx-Veteranen werden diesem Spiel womöglich nichts abgewinnen können und ihm vielleicht sogar absprechen, ein 18xx-Spiel zu sein. Für mich als Neuling hat 18Lilliput hingegen sein Ziel als zugängliche Variante mit kurzer Spieldauer erreicht: nach der anfänglichen Neugierde habe ich nun Lust auf mehr und freue mich schon auf eine 2er-Partie mit einem Mitspieler aus Fleisch und Blut, der mit vergleichbaren Startvoraussetzungen beginnt, dafür aber nicht so berechenbar ist. Und, Hessbert84 , Bock drauf?


    Danke übrigens an yzemaze für den Link zum Podcast Derailed - An 18xx podcast. Sehr interessante erste Folge. Spätestens danach war ich mir sicher, dass jeglicher Versuch, mit meiner Frau auch nur irgendein 18xx zu spielen, zum Scheitern verurteilt sein wird. Sie ist einfach nicht der Spielertyp dafür.


    Und dann freue ich mich mehr als zuvor auf die Iron Clays (wenn es nur nicht mehr so lange dauern würde) – das ist vielleicht ein Murks mit dem Papiergeld.


    Zum Abschluss der Woche gab es dann noch eine Erstpartie Die Quacksalber von Quedlinburg. Mit meiner Frau und den Kindern haben wir in Vollbesetzung plus einer Zuschauerin (da vermeintlich zu jung) gespielt. Die Kinder fanden es großartig. Meine Frau und ich waren nicht ganz so euphorisch, fanden es aber dennoch reizvoll. Unterm Strich war es ein schönes Familienspielerlebnis (als Kennerspiel würde ich es auch nicht einordnen) und das Spiel wird in nächster Zeit sicher noch häufiger auf den Tisch kommen.


    #HerrDerRingeLCG

    #18Lilliput

    #DieQuacksalberVonQuedlinburg

    Einmal editiert, zuletzt von utechle ()

  • #DieQuacksalberVonQuedlinburg

    Lange hatte ich einen Bogen um dieses Spiel gemacht.....als es jetzt aber für 13,99€ beim PrimeDay zum Kauf angeboten wurde, musste ich zuschlagen - zu dem Preis kann man ja quasi nichts falsch machen.

    Wobei ich ehrlich gestehen muss, dass mich die grafische Gestaltung an ein Kinderspiel erinnerte und ich schon sehr überrascht war, als es letztes Jahr den Preis "Kennerspiel des Jahres" gewann....also ausschlaggebend für meine Abneigung war lediglich die Grafik....wie oberflächlich, ich weiß! :peinlich:

    Am Donnerstag wurde es geliefert und kam am Freitag direkt auf den Tisch.

    Zusammen mit meinem Sohn und einem Vielspielerfreund machten wir uns auf, abwechslungsreiche Tränke zu brauen, die uns nicht durch einen Überhang an Knallerbsen komplett explodieren.

    Bag-Building war bisher nie mein bevorzugter Mechanismus bei Brettspielen....wobei ich noch nicht mal weiß, ob das überhaupt ein lupenreines Bag-Building-Spiel ist, da ich ja im engsten Sinn nicht "baue"?!

    Überraschenderweise hat mir das Spiel trotz allem aber sehr gut gefallen - liegt vermutlich unter anderem auch daran, dass mein Junior völlig begeistert war und sofort noch eine Partie forderte, was bisher nur bei Klong! passiert ist.

    Meinem Vielspielerfreund hat´s gar nicht gefallen - seine Aussage "....teures Brennmaterial!" sagt da schon alles. An ihm scheiterte dann auch die direkte Fortsetzungspartie.

    Gestern wurden dann mit meinem Sohn und meiner Frau drei Partien hintereinander gespielt, denn auch ihr hat das Spiel sehr gut gefallen.

    Was soll ich noch sagen? Der Kauf hat sich absolut gelohnt und jetzt gefällt mir auch die grafische Gestaltung, die ich mittlerweile sogar sehr gelungen finde; man erkennt immer wieder kleine Details auf den Boards oder den Büchern - die perspektivische Darstellung der Komponenten sieht klasse aus.

    Das zusammen genommen führte dann auch zum gestrigen Direktkauf der Erweiterung, die momentan bei Thalia für knapp 16€ zu haben ist.

    Ein großer Kritikpunkt trübt jedoch den Gesamteindruck: Man spielt leider relativ solitär vor sich hin - so etwas wie Interaktive Spannung kommt dann nur auf, wenn man sieht wie weit die anderen sind und man selbst bereits 6 Knallerbsen in seinem Topf hat....

    Insgesamt tatsächlich von 0 auf 8.5 auf der BGG-Skala, da es familientechnisch sehr gut funktioniert!


    #QuoddHeroes

    Zu viert die Mission mit dem Zurückbringen der Schafe und Kristalle (Mission zwei, soweit ich mich erinnere).

    Ein paar Regelunklarheiten waren wieder zu beseitigen (z. Bsp. werden Teleporter nun bei uns tatsächlich als Teleporter gespielt und man bewegt sich nicht über das Spielbrett sondern taucht dann in der erwürfelten Entfernung wieder auf) und zwei AP-lastige Mitspieler verlängerten das Spiel erheblich.

    So dauerte diese Partie mit insgesamt 4 Stunden viel zu lange und war knapp an der Grenze des Erträglichen....man sollte nicht jeden Zug in dreifacher Tiefe analysieren und optimieren - das bringt meistens gar nichts, denn wenn man wieder dran ist, dann sind die Gegebenheiten meisten komplett anders und man fängt mit seiner Analyse wieder von vorne an. Das kostet viel zu viel Zeit und nervt die Mitspieler mit einer "Downtime-from-Hell".

    Beispiel: Ich war erster Spieler und fing die Runde an. Nach der Runde wanderte der Startspielermarker ja regelkonform an die linke Nachbarin weiter und ich bin dann letzter dieser Runde.

    Es vergingen ca. 45 Minuten bis ich als letzter dieser Runde meinen Zug machen konnte und das war schon viel zu lange.

    Aber nicht alle Runden verliefen so zäh - diese war schon das Maximum.

    Aber trotzdem war die Spielzeit viel zu lange und die Stimmung am Tisch wäre fast gekippt, als jemand das Weltereignis gezogen hat, bei dem die erreichten Szenario Ziele wieder komplett zurückgesetzt werden sollten. Dies haben wir nach knapp 3 Stunden Spielzeit dann geflissentlich ignoriert und eine andere Karte gezogen.....

    Als Grund für die langen Wartezeiten haben wir die Komplexität der am Ende hin möglichen Kettenzüge mit auszuspielenden Karten ausgemacht, die Optimierer in eine AP-Starre verfallen lassen um alle Möglichkeiten Ihrer Karten zu bedenken. Dieser Mitspieler der hier besonders glänzte erhielt dann natürlich auch die passenden Erweiterungskarten die gerade ihm es erlaubten, statt 5 nun 7 Karten auf der Hand zu haben. Außerdem durfte er noch zwei Gegenstände und zwei Begleiter ausliegen haben....

    Da man so viele Karten ausspielen kann wie man mag, führt dies zu den gefürchteten Kettenzügen und dann zu der irren Downtime und Gesamtspielzeit.

    Alles in allem hat es aber trotzdem allen noch Spaß gemacht, da das Spiel einzigartig ist und mit chaotischen Wendungen immer wieder spannend bleibt.

    Das muss man natürlich mögen.

    Weiterhin eine 8.5 auf der BGG-Skala - die nächste Partie wird entscheidend sein, denn die Tendenz nach dieser Partie zeigt eher Richtung 8.....

  • Am Samstag habe ich mit der Herzdame einen Bummel durch Münster unternommen. Der Wochenmarkt auf dem Domplatz ist der Hammer.

    Wir sind dann auch in den Laden Spielkultur gegangen. Ein schöner Laden! Gute Auswahl und gute Beratung. Kann ich empfehlen.

    Meine Herzdame meinte noch beim Betreten: "Aber wir kaufen nichts!" Raus gegangen sind wir dann mit #Qwixx Conected und #WelcomeTo - beides ihre Wahl... :-D Ohne die gute Beratung hätte ich schlechte Karten gehabt.

    Die beiden Spiele gab es dann auch am Wochenende auf dem Tisch.


    #Qwixx Connected hat zwei neue Varianten, die auf dem Basis-Spiel aufbauen. Bemerkenswert ist, dass alle Blätter auf den beiden Blöcken mit unterschiedlichen Setups versehen sind. Auf dem einen Block gibt es die Treppen-Variante, da sind einige Zahlen mit einem Rahmen eingefasst. Bei der Wertung werden dann am Ende alle angekreuzten Rahmen wie eine fünfte Farbe gewertet. Erzeugt ein klein wenig mehr Entscheidungsgewicht beim Ankreuzen. Nette Variante. Der Namensgeber Connected ist da schon ein anderes Kaliber. Da wird das Spiel zu einem verzwickten Taktik-Spiel. verschiedene Zahlen auf dem Blatt sind übereinander mit einer "Kette" verbunden; kreuzt man die eine Zahl an, dann wird auch die Verkettete Zahl mit angekreuzt. Das ist manchmal gut und manchmal schlecht. So kann man zum einen verpasste Zahlen in die verkettete Leiste bringen, oder man muss durch die Verkettung ein großes Zahlen-Loch in kauf nehmen. Diese Variante gefällt mir richtig gut.


    #WelcomeTo hinterlässt mich mit ein paar Fragezeichen. Ich möchte, dass mir das Spiel gefällt, aber die Anleitung ist ein wenig ungenau.

    Am Besten, ich mache mal ein [RF]Thread dazu auf. Danach muss ich das Spiel nochmal spielen.


    Dann gab es noch zu viert mit den Arbeitskollegen eine Partie #RussianRailroads. Einfach ein klasse Spiel. Schön, wenn in der Firma gespielt wird: Da lebt der Slogan "Spielend für Toleranz". In meiner Firma arbeiten so viele verschiedene Nationen zusammen; so gibt es oft wechselnde Runden, wo Leute aus Deutschland, Niederlande, Estland, Lettland, Vietnam, Schweiz, Türkei, Pakistan und Indien mit am Start sind. Bin mal gespannt, welche Nationen ich noch so einfangen kann.

    Vielspieler im Körper eines Gelegenheitsspielers

  • Zweimal #ClankinSpace, einmal als 3er, einmal als 2er. Das bessere Clank. Interessantere Karten (insbesondere: weniger unspannende Karten) und mehr bzw. überhaupt mal ein paar Möglichkeiten des stategische(re)n Vorgehens.

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  • #WelcomeTo hinterlässt mich mit ein paar Fragezeichen. Ich möchte, dass mir das Spiel gefällt, aber die Anleitung ist ein wenig ungenau.

    Am Besten, ich mache mal ein [RF]Thread dazu auf. Danach muss ich das Spiel nochmal spielen.


    Das ging mir ähnlich - die Anleitung ist doch etwas suboptimal übersetzt (und das wird bei der Erweiterung nicht besser, eher im Gegenteil... :rolleyes:)

    Aus dem Grund habe ich mir da selber etwas zusammengeschrieben - vielleicht kann Dir meine Spielhilfe helfen, etwas Licht ins Dunkel zu bringen: Download (PDFs im ZIP; ca. 25 MB)

  • vielleicht kann Dir meine Spielhilfe helfen, etwas Licht ins Dunkel zu bringen

    Ähhh ja, danke! Ich gehe mal davon aus, dass du gut recherchiert hast. Somit verdeutlicht deine Zusammenfassung definitiv einige Regeln.

    Ich hoffe es.


    Deutsche Regel, englische Regel, französische Regel...dazu diverse Infohäppchen aus BGG-Threads...ich habe mir Mühe gegeben, alles zu berücksichtigen. ;)


    Freut mich, wenns hilfreich ist!

  • Am Wochenende gab`s bei mir:


    2x #Pipeline (Pipeline , Pipeline )

    Zusammenfassend: Ein sehr schönes Spiel. Derzeit von mir nach nur 2 Partien mit einer 8/10 auf BGG bewertet. Weitere Partien werden zeigen, ob die Wertung für mich so passt oder nicht.

    Es ist ein Spiel bei dem man ein eigenes Pipeline-Netz aufbaut. Diese Pipeline wird zum verfeinern von Rohöl, welches in 3 verschiedenen Arten/Farben zu erwerben ist, genutzt. Man kauft quasi Rohöl am gemeinsamen Markt ein, verfeinert dieses mit Hilfe der eigenen Pipeline und erfüllt damit Aufträge oder verkauft es wieder direkt am Markt. Das Spiel besteht damit im Kern aus 2 Elementen: Einem Puzzlecharakter (=Bau der eigenen Pipeline) und einem Wirtschaftsaspekt (An- und Verkauf von Öl unterschiedlichen Reinigungsgrades am gemeinsamen Markt).

    Das Spiel ist durch den Puzzlecharakter stark grübellastig, denn dieser legt das Fundament bzw. bildet die Basis für das weitere Vorgehen. Also muss beim Puzzlen/Pipelinebauen viel beachtet werden. Dies ist stark AP lastig. Ich kann mir daher vorstellen, dass sich das Spiel gerade zu viert ziehen kann...ebenso mit Grüblern am Tisch.... Wir hatten zu zweit 90-120 Minuten gespielt. Ich gehen aber davon aus, dass die Spielzeit noch kürzer wird, wenn man das Spiel öfters spielt, da einfach manche Zusammenhänge schneller ersichtlich sind. Dennoch bleibt es ein abendfüllendes Spiel.

    Mir gefällt das Spiel ausgesprochen gut, wenngleich es schon gnadenlos sein kann und nur wenige oder gar keine Fehler verzeiht. Ebenso dauert der Aufbau des Spiels mE recht lange.

    Aber es macht mir Spaß und das ist die Hauptsache. Tolles Spiel!


    #TooManyBones

    Dann gab es noch eine erfolgreiche Partie auf "normal" gegen Gendricks zu verzeichnen. Heissarafasi........Gendricks ist wirklich eine harte Nuss. Schlussendlich wurden im Finalkampf Patches und Ghillie k.o. geschlagen. Nur Nuggets "Dagger" bildete das Zünglein an der Waage :teach: und so blieb Nugget mit 2 Lebenspünktchen am Schluss noch auf dem Schlachtfeld, hingegen Gendricks letztes Leben durch den "Bleeding-Effekt" des Daggers von Nugget beendet wurde. *puh* das war knapp....knapp, aber wie immer extrem spaßig und absolut genial....vor allem weil jeder für jeden gespielt hatte (wie man es eigentlich auch erwarten kann): Patches heilte wie blöd, Ghillie fügte Fernschaden zu bzw. senkte die Deckung des Feindes und Nugget griff mit Dagger und Longsword an....dabei wurde noch "Lucky" als Zusatzskill verwendet, da das Longsword keine Bones besitzt und "Lucky" hier super greift. Hach...das war wieder genial!

    Weiterhin 10/10 Punkte (wie sollte es auch anders sein 8o)

    6 Mal editiert, zuletzt von Braz ()

  • Gestern wurde den ganzen Tag in angenehmer großer Runde bei unserem monatlichen Spieletreff im Unperfekthaus in Essen viel gespielt.


    Begonnen habe ich mit #Kepler-3042 . Für meine beiden Mitspieler und mich die Erstpartie. Deshalb auch zwischendurch kürzeres Nachschlagen in der insgesamt ordentlichen Spielanleitung. Gefallen hat es mir sehr gut. Jeder Spieler wählt auf seinem Aktionsbord pro Runde eine von neun möglichen Hauptaktionen. Dazu zählen Dinge wie Raumschiffbau, Technologischer Fortschritt, Kolonisierung, Terraforming, etc. Zusätzlich zur gewählten Hauptaktion darf man bis zu zwei Nebenaktionen ausführen, die aber Ressourcen aus dem knapp bemessenen persönlichen Vorrat nicht nur verbrauchen, sondern komplett verbrennen. Diese können dann vorerst nicht mehr neu produziert werden.


    Über 16 Runden, was wirklich gefühlt sehr wenig Zeit ist, hat man die Aufgabe möglichst geschickt seinen Ressourcenmangel so zu verwalten, dass man Technologien entwickelt, Planeten besiedelt und dabei noch auf zwei Leisten voran schreitet. Am Ende gibt es für so einige Dinge Siegpunkte. Durch die knappe Zeit kann man sich durch ein oder zwei gemachte Fehler aber wohl früh aus dem Rennen um den Sieg verabschieden. Der Mix aus Exploration und Ressourcenverwaltung hat mir sehr gut gefallen.


    Danach gabs in der Teamvariante #Crokinole zu viert. ravn war so frei sein neu erworbenes Prachtstück zur Verfügung zu stellen. Das Ganze hat einen sehr hohen Aufforderungscharakter sofort los zu spielen und macht richtig Laune. Somit wurden direkt zwei Partien gespielt. Und später zum Abschluss des Abends nochmal zwei Partien in der Einzelspielervariante. Das würde ich immer wieder mitspielen. Toll!


    Vor den letzten Crokinole-Partien gab es noch eine Runde #Coimbra mit einem bisher unbekannten Mitspieler und Kinsa . Das Ganze wirkt wie eine Mischung aus Lorenzo (Personenkarten), Marco Polo (Reisen) und Tzolk'in (Tempelleisten). Mir hat es sehr gut gefallen und echt Spaß gemacht. Ich bin mir nach der ersten Euphorie und dem Spontanimpuls das besitzen zu wollen aber nicht mehr so sicher, ob das Spiel auf Dauer trägt. Ich habe bereits in der ersten Partie beim Reisen alle Kloster besucht und frage mich daher, gibt es da noch so viel zu entdecken? Vielleicht kann sich da ja mal jemand äußern, der schon mehr Partien hat, wie es mit dem Langzeitspielspaß aussieht. Mitspielen werde ich es aber jederzeit wieder mal gerne.


    Als Absacker dann noch eine Viererpartie #GalaxyTrucker . Wie immer lustig, chaotisch und aufgrund der oder besser des einen Mitspielers auch mit der entsprechenden Lautstärke gespielt. Macht immer wieder Spaß zu sehen, wie ein Raumschiff zu Klump geschossen wird, auch wenn es dann manchmal das eigene ist. ^^

  • #Kepler3042

    Durch die knappe Zeit kann man sich durch ein oder zwei gemachte Fehler aber wohl früh aus dem Rennen um den Sieg verabschieden.

    Aber das auch nur, wenn die anderen alle fehlerfrei spielen - was meistens nicht vorkommt, irgendwas ist ja bekanntlich immer. ;)

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

  • Wir hatten am Wochenende ein paar Freunde zu Gast und haben uns entschieden nach dem Grillen einige Leichtgewichte zu spielen obwohl alle fünf Personen Vielspieler sind.


    Los ging es mit #KrasseKacke . Ein schnelles Reaktionsspiel mit Memory Effekt. Ich mag es sehr, ist aber nur mittelmäßig angekommen.


    #LAMA hat mir sehr gut gefallen. Gerade zu fünft gibt es witzige Situationen. Kam ziemlich gut an, es kannte nur ein Mitspieler. Wäre für mich das beste Spiel des Jahres gewesen.


    #DoDeLiDo kannte ich noch nicht. Das hat sich meine Frau spielen wollen. Auch hierbei handelt es sich um ein Reaktionsspiel wie z. B. auch Geistesblitz. Ich fand es lustig, meine Frau, die vor mir in der Runde saß, machte allerdings spätestens in Runde zwei einen Fehler, so dass ich immer beginnen konnte und deshalb kaum ins Schwitzen kam - obwohl wir auf der Terrasse saßen.


    Als die Kinder ins Bett kamen brachten wir zu dritt #KrassKariert auf den Tisch - es war damit auch das "komplexeste" und beste Spiel des Abends. Für mich klar das beste Kartenspiel auf dem Markt.


    Wieder zu fünft spielten wir dann #TempelDesSchreckens . Ein Spiel, das ich besitze aber noch nicht gespielt hatte. Ich finde es als Kurzversion eines Werwolfklons ausgesprochen gelungen, sogar besser als Vollmondnacht Werwölfe oder Werwörter - beide zeichnen sich durch schnell Spielzeit aus. Das Diskutieren ist bei Tempel des Schreckens aber interessanter und ausführlicher. Es gibt sehr skurrile Situationen. Wir spielten dann auch gleich noch eine Partie weil es 4 von 5 Leuten gut gefallen hat. Ein Mitspieler mochte bis auf KrassKariert keines der kleineren Spiele.


    Als Abschluss dann #JustOne das sehr gut ankam. Ist mir ein bisschen zu wenig Spiel, aber für selten mal zwischendurch okay.


    Auch so, natürlich spiele ich 1-3mal am Tag noch GaiaProject mit neuen Fan-Völkern.

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
    Top 17:
    1 Gaia Project — 2 Mombasa — 3 Nippon — 4 Auf den Spuren von MP — 5 Orleans — 6 Tzolkin

    7 Bora Bora — 8 Lorenzo — 9 Great Western Trail — 10 Underwater Cities — 11 Trajan — 12 Concordia

    13 Blackout — 14 Das tiefe Land — 15 Newton — 16 Troyes — 17 Caylus

    4 Mal editiert, zuletzt von Baseliner ()

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  • Spiel mit Zeitreisethema

    Als ich vor meinem Spielregal stand, sind mir noch Anachrony und TimeStories eingefallen... vermutlich kennst du die aber.

    Wenn nicht: Anachrony ist kompetitiv und eigentlich ein workerplacer. Ist aber schon eine kleine Materialschlacht. Allein der Aufbau dauert seine Zeit... da würde ich dann von vornherein Tokens etc. entweder in ein gutes Inlay einsortieren oder zumindest Sortierboxen anschaffen, um das gut unterzubringen. Das verkürzt die Vorbereitungszeit enorm. Außerdem brauchst du einen großen Tisch, auch wenn ihr nur zu zweit spielt.

    Naja, TimeStories ist halt wiederum kooperativ und eher so Geschichte erleben und Rätsel (mal mehr mal weniger) lösen... mich stört daran aber, dass man immer wieder zurückspringen muss, wenn die Zeit ausgeht und man gefühlt drei Schritte nach vorne geht und zwei wieder zurück. Nicht jede Erweiterungsgeschichte ist gleich gut... war nur so eine Idee. Beide aber mit Khronos oder #Escapefrom100MillionBC nicht wirklich vergleichbar... nur wegen Zeitreise kam ich drauf...

  • sooo unbekannt ist jetzt Khronos nicht. Es hat halt schon ein paar Jährchen auf dem Buckel.....

    Ich hatte Khronos auch und fand es jedenfalls durchaus interessant.

    Gut zu wissen...

    Das ist halt der Vorteil vom internet und Brettspiel-Foren..., dass man leichter mal auf Leute treffen kann, die sich auch noch an so ältere Schätzchen erinnern... meinen Bäcker, bei dem ich morgens verpennt Schrippen kaufe, frage ich ja nicht, ob er Khronos kennt... aber so in meinem Umfeld ist das eher kein bekanntes Spiel.


    Ihr habt mir durchaus Lust gemacht, mir das Spiel noch einmal anzugucken und noch einmal zu spielen. Die Idee und die Möglichkeit auf mehreren boards zu bauen fand und finde ich ja auch bis heute sehr reizvoll. Komplexe Aufbauspiele mag ich ja eigentlich sehr.

    Inzwischen habe ich ja auch 13 Jahre mehr gespielt und bin gespannt darauf, wie es mir heute gefällt und wie ich es für mich bewerten würde. "Damals" war es vielleicht einfach nicht das, was ich mir erhofft hatte oder erwartet hatte. Ich kann es nicht mehr genau sagen, dafür muss ich es einfach noch mal näher unter die Lupe nehmen.

    Aktuell widme ich anderen Spielen, aber ich werde es - genauso wie RacefortheGalaxy - noch einmal spielen. Wofür habe ich sie denn schließlich all die Jahre aufgehoben? ;)

  • Ninifee

    Bei Time stories ist der Funke nicht übergesprungen.

    Anachrony habe ich tatsächlich noch nicht gespielt, würde ich gerne mal...


    Khronos ist lange her, ich meine mich zu erinnern, dass es sehr kompliziert war, wenn man einmal drin war, war es okay, aber beim nächsten Spiel fing man wieder bei “null“ an. Haben wir auch nicht mehr.


    Danke für die Ideen 💡

    :jester:


    Mein Verhalten ist vielleicht manchmal taktisch unklug, dafür aber emotional notwendig

  • Jep, das trifft es bei Khronos ganz genau.

    Ich habe hierzu nie einen Draht gefunden.

    Kompliziert trifft es da.

    Da ich mir aber den Luxus gönnen kann, kein Spiel weggeben zu müssen, liegt es auch noch hier.

    Ich finde nur allein die Erinnerung an die Versuche schon abschreckend.

    Die Frage, die sich mir dann immer stellt, ist aber eine ganz andere:

    Bei der eh schon knappen Spielzeit würde der Aufwand überhaupt lohnen? Ohne andere Spiele nicht zu spielen?;)



    Der Gernspieler

  • Ich finde, die Zeit lohnt nicht. Ich glaube nicht, dass ich es heute besser finden würde und dann wäre mir die Zeit zu schade.

    :jester:


    Mein Verhalten ist vielleicht manchmal taktisch unklug, dafür aber emotional notwendig

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