Wealth of Nations

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  • Zitat

    Original von Attila
    Wealth of Nations ist nach einer Probepartie (alleine) sehr geil! - Ich glaub das Dingen könnte ein richtiger Hammer sein. Kann das Spiel mit bestehen (Wirtschafts-) Spielen verglichen werden? Oder kommt das was ganz neues?


    Das Spiel ist kein Abklatsch von etwas dagewesenen. Es hat ein bisschen was von McMulti (Rohstoffmarkt, nur gibt es hier gleich 5 Märkte) und von ein bissl was von Funkenschlag ("befeuern" der Häuser damit sie einem Geld bringen, nur das es hier 6 verschiedene "Häuser" gibt - die 6 verschiedene Dinge produzieren, wenn man sie "befeuert").
    Von beiden Spielen ist es aber ganz weit weg - es gibt keine Versteigerung, Kartenziehen oder Würfeln. Das Spielprinzip ist so ausgelegt das die Spieler über die ROhstoffmärkte indirekt interagieren. Produziert Spieler A rot, um am Markt Kasse zu machen, macht er dadurch die Preise für die anderen Spieler, die rot kaufen wollen günstiger. Wie z.B auch bei Container ist der Markt hier selbstregulierend, allerings mit dem grossen unterschied, das es hier eine Art "Inlandsmarkt" (wie auch bei McMulti) gibt, wohin die Spieler zu bestimmten Preisen kaufen & verkaufen können. Handel untereinander ist auch erlaubt, allerdings steht in der Regel ganz klar drinne, das man nicht um jeden Dolar feilschen soll. Es sind auf den Märkten "Richtpreise" für das Handeln aufgedruckt und an die sollte man sich halten, um das Spiel nicht unnötig in dielänge zu ziehen. Diese Preise sind immer die Mitte zwischen An und Verkaufspreis - also für beide Handelsseiten ein kleiner Vorteil gegenüber dem Markt.


    Atti

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  • Ich bin mal auf Euren Spielbericht zu Wealth of Nations gespannt. Bei BGG kommt das Spiel ja teilweise nicht so gut weg...


    "The trade phase is excruciating in length, bogs down the playing time and sucks the fun right out of it. The idea of an economics game is solid but just like in Container, it fails in its execution."

    Einmal editiert, zuletzt von Eric ()

  • Zitat

    Original von Eric
    Ich bin mal auf Euren Spielbericht zu Wealth of Nations gespannt. Bei BGG kommt das Spiel ja teilweise nicht so gut weg...


    "The trade phase is excruciating in length, bogs down the playing time and sucks the fun right out of it. The idea of an economics game is solid but just like in Container, it fails in its execution."


    Hm. Entweder haben die den Prototyp gespielt, oder die Regeln nicht gelesen.


    Auch nett: "Stupid negotiations over $1 that lasted forever to slow down"


    Dabei steht in der Regel drinne, das man NICHT im den letzten $ feilschen soll, sondern den Handelskurs nehmen soll. Es ist schon irgendwo logisch das, wenn um jeden Rohstoff minutenlang gefeilscht wird, das Spiel ewig dauert. Und das macht absolut sinn! Die Handelsphase ist auch so angelegt, das es in meinen Augen schnell gehen müsste, da man nicht *alles* Kauft/Verkauft wenn man dran ist, sondern lediglich eine Aktion durchführt (die geschätzte 2-8 Sekunden dauert) - und dann hat man etwas Zeit um zu überlegen was man als nächstes macht. Wenn man natürlich immer wieder überrascht ist, wenn man dran kommt, dann ist das natürlich eine Riesenbremse. Aber mal auf die erste echte Partie warten.


    Atti

  • Wobei bei der Verhandlung kann ich mir sehr gut vorstellen, dass jemand auch mal mehr als den Handelskurs haben möchte:


    Z.B. Sagen wir mal bei SvC sind alle Waren gleichwertig, sodass man normal 1:1 tauscht. Trotzdem gibt es häufiger auch 2:1 oder 3:2 Tauschgeschäfte, weil einem Spieler dann abhängig von der Planung dann eine Ware doch mehr wert ist als das übliche 1:1, bzw ein Spieler bei einem Rohstoffmomopol doch mal mehr als 1:1 haben möchte.


    Deshalb kann ich mir gut vorstellen, dass man bei WoN tatsächlich auch um jede $1 Differenz vom Handelskurs feilscht.

  • Zitat

    Original von Attila
    [quote]Original von Eric
    I


    Dabei steht in der Regel drinne, das man NICHT im den letzten $ feilschen soll, sondern den Handelskurs nehmen soll. Es ist schon irgendwo logisch das, wenn um jeden Rohstoff minutenlang gefeilscht wird, das Spiel ewig dauert. Und das macht absolut sinn! Die Handelsphase ist auch so angelegt, das es in meinen Augen schnell gehen müsste, da man nicht *alles* Kauft/Verkauft wenn man dran ist, sondern lediglich eine Aktion durchführt (die geschätzte 2-8 Sekunden dauert) - und dann hat man etwas Zeit um zu überlegen was man als nächstes macht. Wenn man natürlich immer wieder überrascht ist, wenn man dran kommt, dann ist das natürlich eine Riesenbremse. Aber mal auf die erste echte Partie warten.


    Atti


    Hallo!


    Das klingt für mich nach grauer Theorie. Es mag ja sein das es Richtpreise gibt, aber ich glaube irgendwie nicht das es Sinn macht sich ständig an diese zu halten. Ich weis aus eigener Erfahren das solche Handelsspiele immer sehr von der Gruppe abhängen. Oft werden diese Spiele wirklich sehr zäh oder es werden sinnlose Preise verlangt die den Mitspielern die Partie vermiesen.
    Aber das nur am Rande. Ich habe "Wealth of Nations" zwar hier liegen aber noch nicht gespielt. Ich hoffe dass ich am Donnerstag dazu Gelegenheit bekomme.

  • HiHo,
    spricht denn etwas dagegen einfach den vorgeschlagenen (und auch aufgedruckten) Preis zu nehmen?
    So wie ich das verstanden hatte soll es nun mal ein Wirtschaftsspiel sein (schliesst handeln zwar nicht aus,
    bedeutet aber meiner Meinung nach ganz bestimmt nicht das man handeln muss/soll)
    Aber bevor ich noch mehr Senf dazu gebe, packe ich das Spiel erst einmal aus (habe die Regeln nur noch vage im Kopf...)
    und lese heute Nacht mal die Regeln.
    Gruß
    Boogie

  • Hiho,


    Da ist das Spiel nur gegen mich selbst gespielt habe, ist das alles Theorie. Wenn man sich das ganze anschaut, dann macht das ganze durchaus sinn und lässt auch gar nich viel spielraum für sinnvolle Verhandlungen.


    Angenommen der Kaufpreis liegt bei 11 und der Verkaufspreis bei 7 - der Vorgeschlagende Handelspreis ist bei 9. Das ist auch der rechnerisch Faire Prei für beide Seiten. Derjenige der den Stein abgibt, bekommt 2 mehr (9 anstatt 7) und derjenige der den Stein kauft bezahlt 2 weniger. Warum sollte jemand Freiwillig 10 geben? Oder sich jemand mit 8 zufrieden geben? (Ausser um jemanden zu pushen?) - Wenn der Handel scheiter und man gezwungen wird es über den Mark abzuwickeln, kostet es dem einen Spieler 11 und dem anderen bringt es 8 (sofern nix sonstiges passiert am Markt) oder dem einen Spieler kostet es 10 und dem anderen bringt es 7 (je nach Reihenfolge). Mit dem vorgeschlagenen Handelswert von 9 sind beide in jedem Fall gut bedient.


    Und nur feilschen des feilschens Willen ist auch ziemlich sinnlos. Das interessante an der Handelsaktion ist doch das man mehrere Sachen tauschen kann und nicht immer nur einen Stein - das schafft mehr Planungssicherheit


    Ich denke in unserer Spielgruppe wird es da auch kein Problem geben. Und selbst wenn: Das ist sicher kein Problem vom Spiel.


    Atti

  • Zitat

    Original von Eric
    (...)Z.B. Sagen wir mal bei SvC sind alle Waren gleichwertig, sodass man normal 1:1 tauscht. Trotzdem gibt es häufiger auch 2:1 oder 3:2 Tauschgeschäfte, weil einem Spieler dann abhängig von der Planung dann eine Ware doch mehr wert ist als das übliche 1:1, bzw ein Spieler bei einem Rohstoffmomopol doch mal mehr als 1:1 haben möchte.(...)


    Nach meiner Erfahrung ist ein 1:1 Tausch bei SvC eher die Ausnahme... Maximal die Hälfte aller Transaktionen?
    Spiele ich nur mit Halsabschneidern und Vollblutkapitalisten?!? :boss:

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  • Hiho,


    Kurz zum SvC-Vergleich - im gegensatz zu SvC gibt es bei WoN einen Markt wo man die benötigten Rohstoffe kaufen kann. Wenn jemand 10 für einen Rohstoff verlangt, er am Markt aber für 5 verfügbar ist, dann muss man nicht lange rechnen um darauf zu kommen das es Banane ist bei einem Marktpreis von $5, $10 zu verlangen !


    WoN ist KEIN Handelsspiel! - Manche werden es sicherlich dazu machen und sich dann beschweren, das die Handelsphase zu lange dauert.


    Atti


  • jo ! Kann ich so nur unterstreichen *)