19.08.-25.08.2019

  • #Nations

    Wir haben gestern nach Jahren mal wieder Nations auf den Tisch gebracht.

    In einer 3er Partie versuchten wir jeweils unser Volk möglichst erfolgreich durch die 4 Zeitalter zu führen. Da die Erstpartie und Folgepartie bereits 4 bis 5 Jahre zurücklagen, reichte ein bisschen Regelauffrischung nicht aus, wir mussten noch mal in die Vollen, was die Regeln betraf. Wir wählten aus den B-Seiten der Spielertableaus und verwendeten alle Karten, also Basiskarten und Fortgeschrittenen und Expertenset. Vermutlich führte auch dies zu längeren Wartezeiten, insbesondere was die Phase des Kaufs von Fortschrittskarten betraf.

    Auch wenn wir fast 4 Stunden gespielt haben, war es erfreulich kurzweilig und wir mögen nicht noch mal 5 Jahre warten bis das Ding erneut gespielt wird.

    Dann auch mit der Dynasties-Erweiterung, die wir diesmal noch weggelassen haben.

    Von der Spieldauer reicht mir das aber auch, ich verspüre nicht die unbändige Lust mal Through the Ages, das ja zeitlich noch n größerer Brocken ist, und von dem Nations ja auch einige Mechanismen übernommen hat, zu spielen.

    Zumal im Oktober eine Runde Mega Civilization ansteht. Das ist ohnehin das Highlight unter den Zivi-Aufbauspielen. Freu! 🤪

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  • #Nations

    Dann auch mit der Dynasties-Erweiterung, die wir diesmal noch weggelassen haben.


    Zumal im Oktober eine Runde Mega Civilization ansteht. Das ist ohnehin das Highlight unter den Zivi-Aufbauspielen. Freu! 🤪

    Dynasties: Unbedingt! Eine der wenigen Erweiterungen, wo man sich später fragt - wie konnte man bisher nur ohne spielen...

    MegaCiv: Jedem seins, mir ist es viel zu lang und bringt auch nicht die „Spieldichte“ rüber. Auch die Handelsphase kann frustrierend sein, alles schreit rum, man steht irgendwie immer bei den falschen und wird seine Katastrophen auch nicht los. Das zieht sich ggf. durchs ganze Spiel und du weißt, heute ist ein „Sch...tag“.

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

  • Ja, den Frust kenn ich natürlich auch. Aber es macht mir nichtsdestotrotz sehr viel Spaß.

    Und klar: Sitzfleisch ist gefragt!

  • Dynasties: Unbedingt! Eine der wenigen Erweiterungen, wo man sich später fragt - wie konnte man bisher nur ohne spielen...

    Die gibt's aber nach wie vor nicht auf deutsch, oder?

    #Nations

    Matze : Nee, gibbet nur in Englisch. Aber tiefgreifende Englischkenntnisse sind nicht nötig. Viel Symbolsprache. Die Regeln dazu sind 2,5 Seiten, ansonsten enthält sie neue Fortschrittskarten (44) , Dynasties-Karten (34), 6 turmoil- Karten und 6 2-seitige Spielertableaus.

  • Es geht mir nicht um die erforderlichen Kenntnisse, die sind hinreichend vorhanden.

    Aber ich will das einfach nicht auf englisch haben. Zum einen weil ich prinzipiell nur deutsche Spiele kaufe und zum anderen weil ich nicht mit dem deutschen Grundspiel mischen möchte.

    Ich schaue mir auch keine Filme/Serien auf englisch an. Da habe ich einfach keinen Bock drauf

    #Nations


    Edit: scheint ohnehin ausverkauft zu sein.

    Einmal editiert, zuletzt von Matze ()

  • Ich konnte meinen Urlaub in dieser Woche ausgiebig und sinnvoll nutzen :)

    Montag stand ein kompletter Spieletag an, da meine Frau arbeiten musste und ich sturmfrei hatte:


    #HEXplore It: Valley of the Dead King

    Zu dritt betraten wir das namenlose Land des Dead King, um dieses zu erforschen und von der untoten Plage zu befreien. Auf den Weg gemacht hatten sich ein Assassine, ein Heiler und mein Trunkenbold (Damagedealer), welcher seine Kampfkraft durch den Verzehr von Rationen im Kampf und den folgenden, mächtigen Rülpsern (!) verstärken konnte.

    Der Dead King erschien recht spät im Spiel und begann sogleich damit, die freien Städte einzunehmen. Mit jeder Stadt erhielt er einen zusätzlichen Bewegungspunkt, was wir - retroperspektiv betrachtet völlig dämlich - gekonnt ignorierten und uns lieber den zahlreichen Quest und Bossverstecken widmeten.

    Die Kombination der einzelnen Charaktere und deren Fähigkeiten war einfach toll und wir steigerten den Schwierigkeitsgrad recht schnell auf den dritten von fünf (eine tolle Eigenschaft dieses Spiels!). Während wir fröhlich auflevelten, fiel die letzte Stadt und der untote König wählte uns als nächstes Ziel. Unsere Versuche, gefallene Städte zu befreien scheiterten leider an der Tatsache, dass es nur eine begrenzte Anzahl an den hierfür erforderlichen Artefakten gab, sodass wir uns nach ca. 3,5 Stunden dem Dead King stellen mussten.

    Der Kampf auf dem aktuell gewählten Schwierigkeitsgrad stellte sich als herausfordernd und spannend dar, war jedoch nicht unfair. Der Trunkenbold fiel nach mehreren mächtigen Rülpsern und der folgenden Klopperei als erster, wurde aber vom Heiler schnell wiederbelebt. Leider erging es sowohl dem Assassinen als auch dem Heiler nicht so gut, sodass der Dead King schließlich besiegt werden konnte, aber der Trunkenbold einsam inmitten seiner gefallenen Kameraden stand.

    Tolles Spiel mit zahlreichen Anleihen aus anderen Spielen (Tile-Exploration, Encounter-Karten, Charakterzusammenstellung mit Rasse und Klasse sowie Trait, umfangreiches Inventory, Bosse, etc.), die unglaublich gut zusammengeführt wurden 8/10


    #Nemesis

    Die Pilotin, der Wissenschaftler und der Mechaniker (meine Wenigkeit) erwachten aus dem Kälteschlaf an Bord der Nemesis und teilten sich prompt auf, die Geschehnisse im Schiff sowie dessen aktuellen Zustand zu untersuchen. Der Wissenschaftler war leider allzu laut auf der Suche nach dem Laboratorium (Ziel: mehrere Schwächen der Aliens erforschen), sodass er direkt von einem Adult angegriffen wurde und die ersten schweren Wunden davontrug (ironischerweise wurden die Beine des Rollstuhlfahrers erwischt :/)...dies sollte sich so noch mehrmals bis zu seinem Ableben in den Eingeweiden des Schiffs wiederholen. Die Pilotin bewegte sich ebenfalls recht zügig durch die Gänge, um den Kurs zu prüfen (Ziel: Zielort Mars). Nach einer erfolgreichen Umprogrammierung des Navigationscomputers begann ein Katz-und-Maus-Spiel mit einem Adult rund um das Cockpit, in welchem ihr zunächst die Munition ausging und der Angreifer erst nach mehreren Runden im Nahkampf ausgeschaltet werden konnte. Hierbei wurde die Pilotin leider infiziert und wäre wenig später im Kälteschlaf gestorben...wäre hier nicht nicht noch mein Mechaniker gewesen, der das Signal absetzen musste und das Schiff oder die Alienkönigin vernichten musste. Die zweite Option war angesichts des gewaltsamen Todes von Steven Hawkin (Ähnlichkeiten zu realen Personen unbeabsichtigt ;)) und dem frühen Kryoschlaf der der Pilotin wenig vielversprechend, daher musste das Schiff gesprengt werden. Leider übersah ich eine nicht ganz unwichtige Kleinigkeit: sobald eine Schlafkammer aktiviert wurde, kann die Selbstzerstörung des Schiffes nicht mehr initialisiert werden.

    Aber da war ja noch der entsprechende Schlüssel in einem Item-Deck! Ich habe wahrscheinlich noch in keiner Partie derart viel gesucht...leider im falschen Deck, wie sich nach dem Spiel herausstellte: der Self-Destruction-Key ist im roten Deck und nicht im gelben :D

    So blieb mir (aus erzählungs-dramatischer Sicht) nichts Anderes übrig, als das Schiff zu sprengen. In einem wahren Amoklauf verscheuchte ich sogar einen Breeder mit einem Feuerlöscher aus meinem Raum, um dort Feuer legen zu können. Das Feuer breitete sich sogar noch in der Ereignisphase aus, sodass das Schiff schließlich explodierte.

    Nemesis ist und bleibt einfach ein sehr cineastisches Abenteuer, dass trotz aller Zufallselemente erstaunlich gut funktioniert. 9/10


    #Klong!

    Drei wackere Diebe machten sich auf den Weg, dem Drachen die Schätze unter der Nase ...ähm... zu entleihen. Gespielt wurde die rückseitige (und schwerere?) Karte. Die Strategien sind dabei stets mannigfaltig, jedoch stellten wir erneut folgende Dinge fest:

    • die Klongtaktik (starke Effektkarten mit viel Geräuschen) funktioniert einfach nicht...wenn der Beutel irgendwann nur mit der Farbe eines Spielers gefüllt ist, können hier weder der Apell an Wahrscheinlichkeiten noch an höhere Wesen helfen ^^
    • es stirbt immer ein Dieb in den Tiefen...IMMER!
    • der Gewinner ist selten der erste, der aus dem Verlies entkommen ist (bislang erst einmal in 6 Partien)
    • der Gewinner ist jedoch immer aus dem Verlies entkommen und hat einen Meisterdiebmarker erhalten

    Ich bin auch diesmal gut mit einer vorsichtigen Vorgehensweise gefahren und habe mir auf dem Markt den Schlüssel und eine Krone sowie haufenweise Goldkarten (hallo Schatzkarte!) besorgt. Unterwegs habe ich mir neben dem 25-Punkte-Artefakt noch diverse Affengötzen, Dracheneier, Kleinkram mit 1-2 Siegpunkten und einen riesigen Haufen Gold mitgenommen. Als sich der (Drachen)Rauch gelichtet hatte, ging das Spiel 108 - 103 - 0 aus und ich hatte nach einer dramatischen Hetzjagd zum Ausgang ganz knapp gewonnen (aus den vergangenen Partien gelernt: nicht zu wenig Bewegungskarten kaufen!).

    Einfach und trotzdem mit einer gewissen taktischen Tiefe, aber v.a. schnell erklärt und gespielt, kommt Klong! derzeit beinahe jeden Spieletag/ -abend auf den Tisch. 9/10


    Donnerstag ging es dann nachmittags zu zweit in die Wälder von Adrimon:


    #HEXplore It: Forests of Adrimon

    Das zweite Kapitel mit komplett anderer Geschichte, Charakteren, Mechaniken und natürlich der namensgebenden Bossin stand an. Anfangs war ich ein wenig überfordert mit den zusätzlichen und/ oder geänderten Regeln und wurde schon fast ein wenig stinkig, dass wir nicht doch das wesentlich geradlinigere Valley of the Dead King spielten. Nach gefühlt 30 Minuten (in Wirklichkeit wahrscheinlich 2 Stunden) war ich dann erneut derart gefangen in der der Welt um Elfen, Magier, riesige Wurmbosse und Quests, dass ich meinen anfänglichen Ärger vergass.

    Erneut spielte ich einen Damagedealer: der Summoner konnte aus den ausliegenden Begegnungskarten einen Gegner rekrutieren und je nach eigener Stufe lange genug für Bosskämpfe halten und verstärken, bevor dieser abgelegt werden muss.

    Begleitet von einem Heiler/ Tank levelten wir unglaublich schnell nach oben und mussten aufgrund von akuter Unterforderungen den Schwierigkeitsgrad zweimal nach oben anpassen. Die Bosse fielen wie die Fliegen und sogar zwei der neuen einzigartigen Waffen konnten aus diversen Fragmenten zusammengesetzt werden, welche wir über Quests und Kämpfe erhielten. Die Herrscherin des Waldelfenhains wurde korrumpiert, diverse Elfensiedlungen übernommen und befreit, Bosse erschlagen, Eskortmissionen erfüllt, mächtige Golems bekämpft, bis wir uns schließlich Adrimon stellten und diese mit unserem supidupi Zauberschild und -schwert in einem furiosen Endkampf besiegen konnten.

    Anfangs noch skeptisch, finde ich den zweiten Akt von HEXplore It aufgrund der höheren Komplexität noch besser als den Vorgänger! 9/10


    Freitagnachmittags stand zu dritt ein Ausflug in seichtere Gewässer an:

    #MechsvsMinions

    Ich hatte mir in dieser Woche die deutsche Fassung ertauscht und war vom hochwertigen Spielmaterial derart fasziniert, dass es direkt auf den Tisch musste!

    Meine beiden Mitstreiter waren neutral-positiv eingestellt und gaben dem Spiel eine Chance. Wir schafften es bis zu 6. Mission, jedoch war dann der Wille zu einer Fortführung bei allen nicht mehr vorhanden. Ich würde das Ganze nicht unbedingt als Zeitverschwendung bezeichnen, denke jedoch, das Spiel richtet sich eher an eine andere Zielgruppe als uns. Erstaunlich war, dass wir zu dritt noch nach dem stundenlangen Desaster versuchten, die positiven Seiten des Spiels anzusprechen...auf jeden Fall nett von meinen Gästen :)

    Wenigstens der Bosskampf (Mission 3 oder 4?) war einigermaßen gut und hat das Spiel nicht zu einer absoluten Katastrophe verkommen lassen. 5/10

    Ich würde MvM gerne abgeben...wer also Interesse hat: bitte melden8o

  • #Nations

    Dann auch mit der Dynasties-Erweiterung, die wir diesmal noch weggelassen haben.


    Zumal im Oktober eine Runde Mega Civilization ansteht. Das ist ohnehin das Highlight unter den Zivi-Aufbauspielen. Freu! 🤪

    Dynasties: Unbedingt! Eine der wenigen Erweiterungen, wo man sich später fragt - wie konnte man bisher nur ohne spielen...

    ist halt doof, wenn man das Basisspiel auf deutsch hat, oder?

  • #Nations

    (...) In einer 3er Partie (...) fast 4 Stunden gespielt (...)

    [vs]

    Through the Ages, das ja zeitlich noch n größerer Brocken ist, (...)

    Du hast zu dritt mal länger als 4h für eine Partie #ThroughTheAges gebraucht? :/

    Das würde ich als obereres Limit für eine Partie zu viert sehen.

    UpLive [bgg for trade] - einfach anschreiben, wenn Dich davon was interessiert!

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  • Zuletzt Basisspiel dt. mit Dynasties engl. gespielt. Mir ist's gar nicht aufgefallen beim Spielen. Die Kartennamen lese ich eh nicht, weil irrelevant. Und die wenigen Karten mit auch ganz wenig Text sollten keine Hürde sein.


    Wie heißt es so schön: Probleme hat man nur, wenn man welche daraus macht.

    Einmal editiert, zuletzt von sychobob ()

  • Dynasties: Unbedingt! Eine der wenigen Erweiterungen, wo man sich später fragt - wie konnte man bisher nur ohne spielen...

    ist halt doof, wenn man das Basisspiel auf deutsch hat, oder?

    Zuletzt Basisspiel dt. mit Dynasties engl. gespielt. Mir ist's gar nicht aufgefallen beim Spielen. Die Kartennamen lese ich eh nicht, weil irrelevant. Und die wenigen Karten mit auch ganz wenig Text sollten keine Hürde sein.


    Wie heißt es so schön: Probleme hat man nur, wenn man welche daraus macht.

    Was sychobob sagt!

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

  • Nachdem gestern mal wieder eine Runde #AufDenSpurenVonMarcoPolo angesagt war, kam heute erstmals #RaceToTheNewFoundLand auf unseren Tisch. Gekauft für einen guten Kurs in englischer Fassung vor einigen Wochen bei shop4world, musste es heute dem Vergleich gegen seinen großen Bruder standhalten.


    Da es die deutsche Anleitung online gibt und das Spielmaterial nahezu sprachneutral ist, spielt es für meine Begriffe keine Rolle, welche Fassung man wählt. Das Material ist wirklich schön und von guter Qualität, einzig die normalen Holzwürfelchen in den Spielerfarben, die sich im Spielverlauf aber als einzig sinnvolles Spielmaterial herausstellten, waren für mich auf den ersten Blick ein kleiner Wermutstropfen.


    Thematisch sind wir Gouverneure einer der großen Kolonialmächte und senden unsere Schiffe aus, um Inseln zu entdecken, zu besiedeln, Waren zu handeln und die Städte in der fernen Heimat zu besiedeln.


    Das Spiel selbst hat uns überraschend gut gefallen, so sehr, dass es direkt hinterher noch eine 2. Partie gab. Ich muss zugeben, dass ich leider zweimal auf völlig unterschiedliche Weisen vernichtend geschlagen bzw. - um dem Schiffsthema treu zu bleiben - versenkt wurde.


    Natürlich ist das Spiel nicht super kompliziert, bietet aber viele interessante Entscheidungen. Optisch ähnelt es - insbesondere aber auch, weil es ebenso aus dem Hause Hans im Glück stammt - sehr #AufDenSpurenVonMarcoPolo. Der Einsatz der eigenen Schiffsflotte auf eigenen Spielertableaus hat mich jedoch eher an das von mir sehr geschätzte #Orleans erinnert, ebenso die Warenlieferung in die Städte. Dazu ne ordentliche Prise Area Control und ein paar pfiffige (jedenfalls für uns) neue Ideen, insbesondere im Hinblick auf das "Wettrennen" entlang der Siegpunktleiste.

    Hier gibt es entlang der Leiste Belohnungen einzusammeln und wer zuerst kommt, hat die volle Auswahl. Gleichzeitig wird dadurch aber auch ein Aufholmechanismus aktiviert. Wer zuerst die 50-Punkte-Marke erreicht, bekommt auch nochmal zusätzliche Siegpunkte. Außerdem sind die einzelnen Kolonialmächte asymmetrisch aufgebaut, was ebenfalls die Abwechslung und den Wiederspielreiz erhöht.


    Das Spiel fand die Tage noch im "Spiele, die unterschätzt sind - Thread" Erwähnung und ich stimme voll und ganz zu. Wer nicht immer nur Hochreck sucht, jedoch durchaus vor kniffelige Entscheidungen gestellt werden möchte und Spaß an den anderen erwähnten Spielen hat, sollte ruhig auch mal einen Blick auf #RaceToTheNewFoundLand werfen. Gibt es derzeit bei Milan Spiele übrigens in der englischen Fassung für 16,90 € :)


    Die Spielzeit hielt sich übrigens auch sehr in Grenzen, zu zweit haben wir die 2. Partie bereits in 50 Minuten gespielt (ohne Aufbau), obwohl mein Freund durchaus in die Kategorie Grübler fällt.

  • Nee, Through the Ages habe ich nur 1x (die alte Version) zu dritt angespielt vor 6/7 Jahren. Da haben wir schon gut 2,5 h gebraucht.

  • Ich war, Kindergarten-Ferien und Urlaub sei dank, in der letzten Woche etwas in Deutschland unterwegs. Spielerisch waren fast 100% Kinderspiele angesagt. Mit einer wichtigen Ausnahme: am Donnerstag konnte ich das neue Spielezimmer von Torlok besichtigen. Danke für die Einladung! Ich habe auf Wunsch des Gastgebers mein #Azul mitgebracht, welches wir in 4er-Besetzung gespielt haben. Es hat sich (wieder mal) gezeigt, dass Azul zu den wenigen Spielen gehört, die eine sehr große Spannbreite vom Gelegenheits- bis zum Vielspieler abdecken können und dabei einfach allen Spaß machen. In Beitrag 72 hat Torlok schon davon berichtet.


    Ja, bei Azul spielt auch Glück eine gewisse Rolle, man kann's totgrübeln und man profitiert davon, wenn der Vordermann nicht schaut, wie er einem Knüppel zwischen die Beine werfen kann (bzw. allgemein schwächer spielt und gute Sachen liegen lässt). Aber ganz egal, das ist alles Jammern auf hohem Niveau. Das Spiel ist normalerweise kurz und schnell, auch superschnell erklärt, und dafür hat es dann eine erstaunliche Tiefe.


    Eine hohe Spieltiefe und eine zur Spielzeit passende Glückskomponente hat Azul zumindest dann, wenn niemand Gewinnen über alles stellt und es totgrübelt. Die Einzigen, mit denen ich Azul nicht spielen möchte, sind nämlich Grübler. Wenn einer anfängt, so-und-soviele Züge im Voraus durchzurechnen (was zu bestimmten Zeitpunkten im Sinne der Gewinnchancen definitiv sinnvoll wäre!), dann ist die Leichtigkeit von #Azul sofort weg und andere Spiele wären für solche Spielweisen bzw. solche Spieler deutlich besser geeignet. Wenn aber für jeden in der Runde der gemeinsame Spaß am Spielen die höchste Priorität hat, dann gibt es für sehr gemischte Runden kaum besser geeignete Spiele. Auch bei uns gab es in drei Runden drei Sieger. Und am Ende hat's jedem, trotz recht unterschiedlicher Spiele-Präferenzen, sehr gut gefallen. Was will man mehr?


    Nebenbei konnte ich auch zum ersten Mal mit den von mir entworfenen Kings & Queens Brettspiel-Chips spielen. Für Siegpunkt-Zählerei ist das allemal besser geeignet als das Tracking mit Würfelchen auf Mini-Leisten, wenn es im gesamten Spiel wie bei Azul nur fünf oder sechs, oft größere, Punkteausschüttungen gibt. So im schwarzen 300er-Köfferchen sehen die Chips auch echt edel aus! Finale Chips hatte ich vorher noch nie in der Hand gehabt.


    (BTW: Mein eigenes Nachlieferungspaket ist jetzt gerade bei GLS und soll die nächsten Tage zugestellt werden. Wenn alles klappt, schon morgen. Ich freue mich darauf!)

  • #UnderwaterCities eine Runde zu zweit mit den variablen Rückseiten, die gefallen uns ausgesprochen gut.


    Ich hatte in der zweiten Hälfte das Gefühl, dass ich gar keine vernünftige passende Handkarte mehr hatte. Mein Spielpartner hatte die Karten, dass er für die nicht passende Karte eine Karte bekam und einen Credit. Ich hatte das Gefühl, dass er in Karten "schwamm". Am Ende habe ich dann knapp 84:83 verloren...

    Hat auf jeden Fall - wie immer - viel Spaß gemacht. Dafür kann man mich nachts wecken.

    Ich habe ja aufgepimpt mit den den 3-D-Ressourcen von etsy und jetzt haben wir statt der Fummelei mit den Credits mit meinen neuen Kings & Queens Brettspiel-Chips gespielt und das war richtig klasse, hat das ganze deutlich übersichtlicher gemacht. Ich bin sehr froh, dass ich da mit gemacht habe. :)


    Am Freitag eine Runde #Nemesis mit d0gb0t und Ehefrau. Ich bin echt beeindruckt, wie man heutzutage mit Brettspielen Atmosphäre erzeugen kann.

    Als Pilotin und dem Ziel, dass das Schiff zur Erde fliegen sollte, hatte ich schnell raus, dass der Kurs richtig war. Der Mechaniker und der Wissenschaftlicher kontrollierten die Triebwerke und behaupteten, dass alle intakt bzw. repariert werden. Damit war ja meine Aufgabe erledigt, aber noch 13 Runden zu spielen. Leider erwischte der Mechaniker aufgrund schlechter Würfelei und Geräuschen immer aus demselben Gang schnell einen Xenon, welcher aufgrund Pech beim Karten ziehen mit der Munition auch nicht erledigt war. Da kamen schnell ein paar Wunden zusammen. Wir waren alle mit Schleim bedeckt und die Dusche nicht im Spiel...

    Ich erkundete ein paar Räume und hatte dann das Pech, dass aus der Ecke mit den Geräuschen ausgerechnet die Queen erschien. Ein paar Schüsse reichten nicht aus und ich versuchte zu fliehen, leider kam die Queen direkt hinterher und weil ich nun auch schon zu viele Wunden hatte, war ich direkt tot.

    Ich spielte jetzt als Xenon weiter und erledigte erstmal die Mechanikerin, die ja schon schwer angeschlagen war. Leider war der Wissenschaftler inzwischen am Cockpit, hatte den richtigen Raum gefunden und das Signal abgesetzt. Die Xenons waren alle hinten bei den Triebwerken. Aber ich hatte eine schöne Karte, die dafür sorgte, dass überall um den Wissenschaftler Geräusche waren und er direkt Besuch bekam, leider zweimal nur von Larven. Er wurde richtig nervös, denn er musste nur noch die Rettungskapsel erreichen. Dann fand ich eine schöne Karte, mit der alle grünen Räume unbrauchbar waren (weiß nicht, wie das im deutschen heißt, auf jeden musste ein Marker gelegt werden, dass der Raum nicht nutzbar war), die Marker reichten aber nicht aus und das Schiff explodierte!!!!

    Insgesamt eine spannende Spieleerfahrung, wobei ich als Anfänger bestimmt auch nicht glücklich agiert habe. Ich hatte ein bisschen das Gefühl, gespielt zu werden, während ich den Eindruck hatte, dass die anderen beiden sehr viel mehr Möglichkeiten hatten. Ich würde es aber jederzeit wieder mitspielen und während ich das jetzt so schreibe, hat es mir im Nachhinein noch besser gefallen als ich zuerst gedacht habe.

    :jester:


    Mein Verhalten ist vielleicht manchmal taktisch unklug, dafür aber emotional notwendig

  • Schönes Wochenende gehabt. Neben Tierpark, Strand und Grillen, gab es am Samstag noch einen Spieletag in großer Runde (6 Personen). In dieser Größe wird es schon spannend, was man auf den Tisch bringt.


    Begonnen haben wir mit einer Einführungsrunde Zomicide: Invader. theSealion hat seine englische KS-Edition mitgebracht und uns diesen Zombicide-Ableger vorgestellt. Von den Regeln her ist es ein schönes seichtes Metzel-Spiel. Da das Level eines Charakters davon abhängt, wieviele Zombies man erledigt hat, gibt es natürlich, trotz kooperativen Gedanken, einen gewissen Kampf um die Kills und die beste Ausrüstung. Leider haben wir die ersten 5 Runden das Spawnen falsch interpretiert, so dass das Spiel in Summe zu leicht war und wir quasi durchspaziert sind, ohne dass uns ein Zombie überhaupt anfasst. Ist aber nicht schlimm gewesen, da man so einen sehr guten Einblick bekommen hat. Kommt bestimmt noch mal auf den Tisch.

    Was man aber bei dieser KS-Version wieder gut sehen konnte .. das Spiel kam mit gefühlt 100 verschiedenen Spielercharakteren daher aus der es zu Beginn 6 zu wählen gilt. Ohne Plan von den Fähigkeiten kann man hier quasi auch mischen und zufällig zuteilen. Grund sind hier die vielen SG-Charaktere, die wohl während der Kampagne freigeschaltet wurden.
    Im Gegenzug empfand ich den Suchstapel bzw. den Stapel der Ausrüstung, die man so im Spiel finden kann dann zu dünn bzw zu wenig Abwechslungsreich. Nach gut 5-6 Runden, die man mit 6 Charakteren gesucht hat (ggf. verstärkt durch eine Taschenlampe) hat man gefühlt alles im Stapel gesehen. Hier hätte gern mehr Varianz gesehen.


    Im Anschluss gab es ein paar Runden Kill Dr. Lucky in der Jubiläumsedition. Wer's nicht kennt .. Man nehme ein großes Herrenhaus mit vielen Zimmern, X Personen, die den Hausherren tot sehen wollen und einen umherstreifenden Hausherren. Nun geht es darum, mit eben diesem allein zu sein, damit man ihm eins überbraten kann. Die anderen Spieler müssten dies verhindern. Eigentlich ein sehr taktisches und lustige Spiel um vereitelte Mordversuche, Sichtlinien und ein bischen Glück. Ich bekam es vor 2 Jahren zu Weihnachten und dort wurde es in einer 8er Runde 3x mit viel Spass am Tisch gespielt. Die Partien dauerten alle ihre Zeit und Dr. Lucky machte seinem Namen oftmals alle Ehre.

    Bei unserer 6er Runde war das Erlebnis ein ganz anderes. Meist entschied sich eine Runde nach max 10 Spielerzügen. Man verteilte sich "ungeschickt" im Haus, einer war mit Dr. Lucky allein und töte ihn mit bloßer Hand oder einer zuvor gefundenen Waffe. Die restlichen Spieler waren aufgrund der frühen Spielphase oftmals nicht in der Lage etwas dagegen zu tun. Der Spass blieb somit irgendwie auf der Strecke und trotzt verwendeter Katze wollte das Spiel irgendwie nicht funktionieren. Regelfehler würde ich jetzt mal ausschließen (sind ja nur 2 Seiten), so dass ich mich frage, ob die Spieleranzahl für dieses Spiel ungünstig ist.


    Also Spiel enttäuscht weggepackt und für ein paar Runden 6 nimmt! auf den Tisch gebracht. Einige Runden zu 5., einige zu 6. Einfach ein gutes Spiel für Zwischendurch mit gutem Ärgerfaktor. Kam in der Runde gut an und machte Spass.


    Der Tag wurde dann mit einer Runde Battlestar Galactica beendet. Eins meiner Lieblingsspiele, welches leider zu wenig Tischzeit bekommt. Der Grund für mich die benötigte Mindestspieleranzahl, das Thema und auch das Erklären. Hier muss ich noch mal ein wenig Arbeit investieren, um es fürs nächste Mal noch besser vorzubereiten. Ich bin immer dankbar, wenn am Tisch Personen sitzen, die die Serie oder überhaupt das titelgebende Schiff kennen, so dass man nicht zu weit mit der Hintergrundgeschichte ausholen muss. Wie auch immer .. das Spiel endete, nachdem es die Zylonen geschafft hatten und den kompletten Treibstoffvorrat zu vernichten. Memo an mich .. der Admiral sollte beim nächsten Spiel mal zum Test in die Brig.


    Nun heißt es wieder warten, bis alle mal wieder Zeit für ne Spielrunde haben...


    #ZombicideInvader #KillDoctorLucky #6nimmt #BattlestarGalactica

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  • #ClashofCultures


    Am Samstag gab es die geplante Partie zu Viert bei Axayacatl :) In netter Gesellschaft und leckerer Verköstigung durch den Gastgeber, waren wir bis abends dabei die größte Zivilisation zu errichten. Punkte gibt es in dem Spiel für errichtete Weltwunder, erfüllte Zielkarten, Städte und Gebäude auf dem Feld, sowie halbe Punkte für erforschte Technologien. In unserem Spiel dazu noch für Städte die durch zwei Erdbeben zerstört wurde, dem Tourismus in Zukunft sei Dank ;) Alles in allem aber Gott sei Dank kein "Punktesalat", sondern wenige hart erkämpfte. Jeder einzelne ist hier wichtig.


    Am Ende war ich glaube ich auf dem letzten Platz, auch wenn es sich gar nicht so anfühlte. Vielleicht verliert der Gastgeber ja auch noch ein paar Wort zum Spiel.


    Was in Erinnerung bleibt sind die Schicksalsschläge die grade zu Beginn -blau- ereilten. Von Engpässen mit Barbarenhorden, über zwei Bürgerkriege und schlechter Stimmung im Volk war da alles dabei. Später kam dann auch der gelbe Spieler zu Besuch und die beiden führten einen harten Abnutzungskrieg, der hinterher keinen von beiden etwas brachte.


    Ich mit -rot- baute mein Reich aus, verpasste es aber zu Anfang meine Bevölkerung glücklich zu machen. Später als ich den Pfad des Nationalismus einschlug und autoritär herrschte, fiel das aber nicht mehr groß ins Gewicht.


    Ein frühes Ende hätte mich aber beinahe ereilt, als Spieler blau, mir die oben erwähnten Barbaren auf den Hals hetzte. Knapp konnte ich die Schlacht für mich entscheiden und meine wichtigste Stadt retten. Aufrüsten war danach die Devise. Mit einem gut vorbereiteten Überfall, konnte meine neue Truppe dann, ausgerüstet mit Stahlwaffen und Bogenschützen-Ereigniskarte, die schutzlosen Ländereien des -grünen- Spielers erobern. Dessen gleichstarke Armee wurde wie geplant, vollständig aufgerieben, die Würfel wollten leider das aber auch meine zu 4/5 verloren ging. Von einem Halten des besetzen Gebietes war also nicht zu denken, zumal vielleicht dem blauen Spieler meine relativ ungeschützten Städte verlockend erscheinen könnten.


    In Folge verhielt ich mich defensiv und baute als einziger Schiffe. Mit einer Blockade eines fremden Hafens gab es nochmal 2 Punkte und meine Landungstruppen nahmen noch ein Barbarendorf ein zivilisierten noch die Urbevölkerung im Norden. Bei grün und gelb kam aufgrund meiner Pläne noch Panik auf und Armee wurden ausgehoben. Meine Versicherungen das sie nicht Ziel meiner Schiffe wären wurde kein Glaube geschenkt. Verstehe ich gar nicht 8o


    #HansaTeutonica


    Im Anschluss gab es noch eine Partie- wieder zu viert- eines mir völlig unbekannten Spiels auf dem Großbritannien-Plan (Erweiterung?).


    Selten fand ich es dermaßen schwer in ein Spiel rein zukommen. Die Symbolik war recht verwirrend für mich und es fehlte ein Plan was überhaupt sinnvoll zu tun ist. Dementsprechend auch letzter geworden, aber nur mit geringem Abstand. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr fiel der Groschen. Ein Spiel in dem unglaublich viele Möglichkeiten stecken und das stark von den Mitspieler abhängt. Hat mir letztlich dann doch gut gefallen und spiele ich gerne nochmal.

  • #UnderwaterCities ... Ich habe ja aufgepimpt mit den den 3-D-Ressourcen von etsy und jetzt haben wir statt der Fummelei mit den Credits mit meinen neuen Kings & Queens Brettspiel-Chips gespielt und das war richtig klasse, hat das ganze deutlich übersichtlicher gemacht. Ich bin sehr froh, dass ich da mit gemacht habe. :)

    Könnten Worte von mir sein - so kommt mir das auch nur noch auf den Tisch :-)

    "So viele Spiele... wann hast Du denn damit angefangen?" - "Wann hast Du damit aufgehört?"

  • annatar Ich fand das Spiel auch spannend und mir war nicht klar, wer es gewinnen wird. Trotz der mäßigen Katastrophenkarte hatte Blau reichlich geforscht und drohte davonzuziehen. Den Angriff hatte ich mir gut überlegt, brachte er mir im Zuge der Scharmützel die Einlösung von Zielkarten. Dass ich am Schluss die Stadt wieder hergeben musste, hätte eine Karte mit Zwangsfriede leicht verhindern können. Trotz allem hat es für mich zum Sieg gereicht, obwohl mich Blau 2x um eine Aktion bringen könnte.

    Meines Erachtens muss man 2 Ziele in CoC möglichst schnell erreichen:

    Die fortschrittlichen Regierungspolitiken freischalten und die Stadtanzahl erhöhen, um diese ausbauen zu können. Grün hatte viel zu spät die Extra-Ernteaktion freigeschaltet. Blau hat als Theokrat überhaupt keine kulturellen Angriffe gefahren...


    Zu Hansa Teutonica: Vielleicht hätten wir doch mit dem Grundspiel anfangen sollen...

  • MegaCiv: Jedem seins, mir ist es viel zu lang und bringt auch nicht die „Spieldichte“ rüber. Auch die Handelsphase kann frustrierend sein, alles schreit rum, man steht irgendwie immer bei den falschen und wird seine Katastrophen auch nicht los. Das zieht sich ggf. durchs ganze Spiel und du weißt, heute ist ein „Sch...tag“.

    MegaCiv ist definitiv nichts für Gerechtigkeitsfanatiker! Es ist immer und zu jedem ungerecht.


    Ich mag es gerade deshalb.

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