30.09.-06.10.2019

  • Oktobeeeeerr... die Spielemesse rückt näher.


    Wir haben wieder mal nur eine Runde #Kneipenquiz geschafft und zu dritt im Easy-Peasy-Modus gegen vier Flaschen verloren.


    Was könnt ihr berichten?

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

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  • Heute gespielt:

    Eine Solopartie #UnderwaterCities . Bericht hier

    Underwater Cities


    3 Solopartien Gaia Project mit den Countries Völkern und eine 2er Partie #DoppeltSoClever mit dem neuen Challenge Block. Tolle Abwechslung :thumbup:

    Die Suche nach dem besten Weg zum Highscore hat neu begonnen :)

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
    Top 17:
    1 Gaia Project — 2 Mombasa — 3 Nippon — 4 Auf den Spuren von MP — 5 Orleans — 6 Tzolkin

    7 Bora Bora — 8 Lorenzo — 9 Great Western Trail — 10 Underwater Cities — 11 Trajan — 12 Concordia

    13 Blackout — 14 Das tiefe Land — 15 Die Burgen von Burgund — 16 Terramara — 17 Caylus

    Einmal editiert, zuletzt von Baseliner ()

  • Wieder zu zweit


    #DawnOfTheZeds - Level II - Die Apokalypse

    Es fing eigentlich ganz harmlos an - hier mal ein Scharmützel, da ein kleiner Angriff von uns aber insgesamt konnten wir zunächst in Ruhe nach Vorräten und Munition suchen.

    Bis tatsächlich nacheinander einige ungünstige Ereignisse dazu führten, dass die Zeds von allen Wegen her mit kräftigen Mobs angriffen. Zum Glück standen uns noch ein paar weitere Helden zur Seite.

    Das war auch nötig, denn im Krankenhaus waren zeitweise gar keine Betten mehr frei und eine Heilung der Verletzten war sehr langwierig und fast nicht durchzuführen.

    Aber wir hatten unfassbares Glück: Gerade als wir dachten es geht nicht mehr, kam von irgendwo....Springminen Betty her und tat, was sie immer tut; einfach rein ins Getümmel!

    Zwar musste sie danach ins Krankenhaus, aber ein Weg war wieder frei von Zeds. Dafür mussten wir auf dem Highway eine Barrikade errichten, da sich ein sehr starker Mob auf dem Weg zu uns befand.

    Kurz vor der Barrikade kam uns dann auch noch die Nationalgarde zu Hilfe und wir konnten uns auf andere Wege konzentrieren. Durch einen glücklichen Umstand wurde der Zed-Mob an der Barrikade aufgehalten und lief dann der Nationalgarde in die Arme die sich "rührend" um sie kümmerte - zwar unter großen eigenen Verlusten, aber immerhin.

    Am Schluss war es dann doch noch spannend, da einige Super-Zeds auftauchten - vor allem die "Schnellen" machten uns Sorgen....aber die waren nicht schnell genug und so konnten wir auch dieses Level mit einigen Blessuren aber erfolgreich überstehen und schaffen.

    Wieder eine tolle Runde, die sehr spannend war aber vor allem richtig Spaß gemacht hat.

    Die 4 Stunden die wir benötigten (wohlgemerkt, das "normale" Spiel laut Aufbau), sind wie im Fluge vergangen.

    Weiterhin eine 8 auf BGG!


    #DiceThroneSeason2

    Als Absacker mit Seraph gegen Vampire Lord - also der klassische Kampf "Gut gegen Böse" oder "Licht gegen Dunkelheit".

    Ein harter Kampf wieder mal - aber auf meiner Seite (Licht) mit einigen Nullwürfen und viel Glück auf der dunklen Seite.

    Ich glaube es war ausgleichende Gerechtigkeit, dass wir zuvor das Böse (Zeds) vernichtet hatten, dass dem "Guten" keine guten Würfe gelingen wollten.

    Trotzdem wurde es doch noch spannend und nach meiner Runde stand es 2 Lebenspunkte (Vampire Lord) zu 5 Punkten (Seraph).

    Jetzt war die Fürstin der Dunkelheit dran und.....schaffte einen unblockbaren Schaden von genau 5 Punkten, den ich leider nicht abwehren konnte.

    Buchstäblich in letzter Sekunde triumphierte das Böse gegen das Gute.....es war aber wieder ein sehr emotionsgeladener Kampf mit vielen Höhen aber auch Tiefen.

    Weiterhin mein absolutes Lieblingsspiel und eine glatte 10 bei BGG.

  • #CarnivalOfMonsters -- 2x als 4er. Ein paar interessante (und dabei auch nicht immer ganz so offensichtliche!) Spielentscheidungen, aber das geht in einer übergroßen Glückskomponente völlig unter. Braucht man nicht haben.


    Mich wundert es, dass der riesige Kartenstapel nicht in 2 oder 4 Decks geteilt wurde, also z.B. die ersten beiden Runden (von insgesamt vier Runden) mit Deck A spielen und die zweite Hälfte dann mit Deck B. In Deck A natürlich tendenziell die Karten, die man am Anfang brauchen kann und in Deck B die Karten, die am Ende interessanter sind. Zum gewissen Grade ist es natürlich auch das Spielziel, sich früh Karten zu sichern, die man später brauchen könnte. Aber so, wie es in der Praxis läuft, ist wenig zielgerichtete Planung möglich. Man ist dabei immer auf Glück angewiesen. Und die ganzen Level 1 Länder, die in Runde 4 kommt, sind auch einfach nur nervig.


    (Randbemerkung: Das ist auch so ein Spiel, wo man direkt merkt, dass viele Leute nicht richtig mischen können. Riesige Kartenstapel, partiell vorsortiert im letzten Spiel, ein bisschen Overhand Shuffle => Stapel immer noch vorsortiert.)



    Außerdem in letzter Zeit (nicht nur letzte Woche): ein paar Mal #TheAncientWorld 2nd edition, von 2er bis 4er. Das Spiel steht bei mir mittlerweile auf 9/10 -- und das vergebe ich nicht leichtfertig. Viele knackige Entscheidungen, ganz unterschiedliche Strategien möglich, ausreichend Interaktion, gewisse Lernkurve (weil die Bannerverteilung alles andere als zufällig ist!) und das alles in einer angenehm kurzen Spielzeit. Heißt: kommt auch unter der Woche abend leichter auf den Tisch als all die ganzen dicken Brocken. Das ist ein nicht zu vernachlässigender Pluspunkt.

  • #OuterRim


    Outer Rim ist ein Pick up & Deliver, angereichert mit Kampf- und Abenteuerelementen, das sehr stark vom Star Wars Thema lebt. Das Spiel könnte echt Spaß machen, kommt aber zu Beginn kaum in die Puschen und trotz einiger wirklich witziger und spannender Momente ist das Spiel einfach viel zu lang und trägt nicht über 3 Stunden.



    #Draftosaurus


    Ein kleines Draftingspiel mit wunderschönen Dino-Meeplen, die nach dem Draften auf den Spielertableaus platziert werden. Dabei gibt es sechs verschiedene gehege mit unterschiedlichen Bedingungen für Punkte. Draftosaurus ist flott und spaßig, ohne viel Tiefgang, aber ach nicht so ganz banal. 4 Runden am Stück wurden gespielt und es hätten gerne noch ein paar mehr sein dürfen.



    #CarnivalOfMonsters


    CoM ist als relativ uninspiriertes Kartensammelspiel mit Drafting-Motor bei uns durchgefallen. Wir haben es nur zu zweit gespielt, was sicherlich nicht die Idealbesetzung ist, aber der Kartendurchsatz ist ähnlich hoch wie bei 4 Spielern. Von dem risigen Kartenstapel kommt etwas mehr als die Hälfte der Karten ins Spiel und deswegen empfinde ich den Zufallsfaktor als viel zu groß, um CoM halbwegs gezielt spielen zu können. Die letzten 3-4 Drafting-Aktionen erwiesen sich auch als ziemlich sinnbefreit, da wir fast nur noch Länder auf der Hand hatten, die keiner mehr brauchte, und keine Monster mehr. Nachgezogene Karten wurden direkt abgeworfen, um dem Gegner keine Vorlage zu geben, so dass man nur noch nutzlose Länder ausgelegt hat. Wie spannend. 7 Wonders macht es mit der Aufteilung der Karten in Zeitalter und die Skalierung an unterschiedliche Spielerzahlen um einiges besser. Beim Drafter Paper Tales sind die Karten mit spannenden Funktionen belegt, bei denen es gilt, Synergien zu erzeugen. Die Chance auf eine Bewährung ist bei CoM für uns relativ gering, da ich nicht absehen kann, was in dem Spiel zu dritt oder zu viert besser laufen sollte.

    Ich spüre die Macht in mir.


    Könnte aber auch Hunger sein.

    Einmal editiert, zuletzt von Lighthammel ()

  • Endlich mal wieder ein kleiner Spieleabend, nachdem es einige Wochen ruhig um meinen schönen Spieletisch geworden ist.

    Gespielt wurde mit richy81 und zwar erstmal eine Partie #WettlaufNachElDorado mit Erweiterung zu 2t!

    #WettlaufNachElDoradoErweiterung
    Jeder startete mit zwei Wissenschaftlern auf dem Weg durch Urwald, Flüssen und Wüsten nach El Dorado. Der Start verlief für mich etwas schleppend – die neuen Flüche waren noch gänzlich neu für uns beide und wollte entdeckt werden – es gibt Karten, die dir dein Deck „zumüllen“, deine Forscher können fremdgesteuert werden oder dein Mitspieler darf eine freie Bewegung machen, du musst erst X Karten einer Art ausspielen, ehe du weiterspielen kannst.. sowohl richy81 als auch mir haben die Erweiterung echt gut gefallen. Das Spiel wird nicht verwässert, die Flüche fügen sich sehr gut ein und bringen mehr Varianz. Die Hilfstiere, die dazu kommen, machen das Spiel nicht anders und auch die Helden sind echt cool – diese bekommt man, wenn man etwas Abseits des Weges einem Heldenlager einen Besuch abstattet. Das habe ich gemacht und wurde mit einem Helden (es gibt einen großen Stapel, von denen drei zur Auswahl gestellt werden) reichlich belohnt. Wir haben uns die Helden nicht so stark vorgestellt (weswegen richy81 wohl auch nicht den Umweg gemacht hat) – Naja, mich hat es gefreut, und, dass ich daran als einiger partizipiert habe noch viel mehr ;-) Das Spiel ging am Ende auch zu meinen Gunsten aus, wenn auch wie immer auf den letzten Metern.

    Es war wie immer ein spannendes Wettrennen mit mehreren Wendungen. Mich überzeugt das Spiel nach wie vor, ein schöner Deckbuilder und mit der Erweiterung sogar noch besser. Sehr gern öfter und nicht mehr ohne Erweiterung J

    Weiter ging es zu 2t mit #DieAlchemisten und zwar ebenso mit der Erweiterung, allerdings nicht mit dem Golem-Modul.


    #DieAlchemistenDerGolemDesKönig
    Da es erst die zweite Partie für meinen Mitspieler war fand ich den Schritt, den das Golem-Modul ins Spiel bringt, doch zu groß. Daher alle anderen Module mit rein (Fördermittel, Hektische Zeiten und Königliche Enzyklopädie), Golem-Projekt raus. Die Enzyklopädie kam bei meinem Mitspieler besonders gut an, hier veröffentlichte Er gleich zwei Publikationen, während ich mich mit dem Modul noch etwas schwertat. Dafür konnte ich lukrative Artefakte für mich sichern, auf die mein Mitspieler ebenso ein Auge geworfen hatte aber das Nachsehen hatte :D Und am Ende ebenso auch in den Gesamtpunkten (wenn auch knapp) J
    Die Alchemisten ist ein Spiel, das ich wirklich sehr gut finde und das auch mit der Erweiterung wächst. Was klar ist: Neuen Spielern darf man mit der Erweiterung nicht kommen (ok, vielleicht die Hektisches Zeiten aber das reicht dann auch) – dafür bringt das Grundspiel den Kopf schon so zum Rauchen aber je mehr man ins Spiel rein kommt und es öfter spielt, je dankbarer wird man für die neuen Elemente. Bei der nächsten Partie kommt auch der Golem hinzu, ich freue mich jetzt schon drauf!

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  • Solo gab es #51stState und #ThunderstoneAdvanceNumenera



    51st State:


    Eeeendlich zwei Titel aus meiner "zu spielen"-Liste ausgepackt! Und wie schöööön :)

    Bei 51st State handelt es sich wirklich um die erste Auflage, also ich meine, NICHT das Master Set. Da ich von #ImperialSettlers so beeinflusst bin, hat es etwas gedauert, bis ich den Kram mit den "Entfernungsmarkern" kapiert hatte und dass die eigene Auslage nicht, wie bei den Impies, bedeutet, man "baut" den Ort bei sich, sondern, man kann ihn mittels Bewegung erreichen. Dieses Umdenken bzgl. "nein, du baust NICHT mit Ressourcen, die setzt du ganz anders ein" war echt etwas mühsam, weil eine andere Struktur in meinem Hirn bereits angelegt war und 51st State ja immer soooo als "Datt ist Imperial Settlers in anderem Setting" bezeichnet wird. Beim Master Set ist das glaube ich auch so, das kenn ich aber nicht. Diese Auflage jedoch - klar, es gibt DEUTLICHE Parallelen. Aber auch so viel unterschiedliches, dass es sich wie ein anderes Spiel angefühlt hat, nicht wie die Impies, reskined. Hat richtig mächtig Spaß gemacht, punktemäßig bin ich in meinen Partien immer schlechter geworden, aber macht nix. Die Grundfraktionen hab ich alle probiert, ich glaube, die Händler find ich am besten. Auf ihren Einsatz warten außerdem noch die Erweiterungen Winter und Ruins.

    Es vermittelt mir nicht das heimelige, siedlerige Aufbauwohlgefühl von Imperial Settlers - latürnich! - dafür kommt die Ressourcenknappheit (ganz besonders krass jedoch der Kartenmangel), zumindest zu Beginn, und die wenigen Aktionen doller durch. Da herrscht ein krasserer Druck, als bei den Impies. Der extreme Mangel führte bei mir leider ein wenig dazu, mich etwas gespielt zu fühlen, da man ja kaum Auswahl hat, was die Aktionen betrifft. Zumindest zu Beginn. Als ich mal darauf geachtet habe, alles auf die Kartenproduktion zu setzen, war es etwas besser. Auch in den letzten Runden, wenn man sogar mal Ressourcen übrig hat, ist eher der Mangel an Karten ein Problem. Wenn man dem entgegensteuert, hilft das deutlich. Wenn ich das Teil noch öfter und vor allem auch mit den Erweiterungen gespielt habe, wird es vermutlich eine harte Nuss, zu entscheiden, ob es bleiben soll. Für mich ein reiner Solotitel. Noch macht es auch viel Spaß, aber ob es neben den Settlers bestehen kann, vor allem, wenn ich es oft gespielt habe....mal sehen.

    Die Ressourcen des Master Sets, mir wurden da Fotos zugespielt, sind auf jeden Fall ASTROSÜß. Hab ich noch in keinem Spiel gesehen, ok den Ziegelstein vielleicht, aber der Rest? Der Schrott? Der Kanister? Extrem toll ^^ Wenn es bleiben darf würde ich es vielleicht sogar damit pimpen, mal sehen.



    Thunderstone Advance Numenera:


    Was für ein Mechanikspaß schlummerte denn da so lange in meinem Regal! ^^ Ich hatte mit der Regel so zu kämpfen, wie selten. Irgendwas bei der Beschreibung des Aufbaus und der Mischung der Kartenstapel hat mich so völlig aus dem Konzept gebracht und war geistig für mich dermaßen undurchdringbar, dass ich das Teil im Endeffekt ca. 5mal angehen musste, mit Abständen von Monaten, ich glaube sogar, über einem Jahr, bis es irgendwann endlich klick gemacht hat. Als diese erste Hürde genommen war, flutschte der Rest. Davon abgesehen war alles eigentlich gut verständlich. Losgelegt und - wow. Was macht das Fun, sich bei diesem Deckbauspiel durch die Dungeonmonster zu prügeln. Ab und an muss man eins durchflutschen lassen, ab und an lässt man auch strategisch eins durch, aber Draufknüppeln ist natürlich das Tollste. Das Aufleveln der Helden ist auch cool, das Ausrüsten mit Waffen und der gezielte Kauf von Gegenständen, hach, also Story gibt's nicht aber das macht nix.

    Im Solo gewinnt man, wenn die Anzahl der Siegpunkte der Karten des eigenen Decks am Ende höher ist, als die der Monster, die man nicht besiegen konnte.

    Manche Monster bringen einem Buffs, wenn man sie auf der Kartenhand hat (nachdem sie abgeschlachtet wurden nimmt man sie ins Deck auf), die meisten bringen aber wirklich gar nichts, außer dir die Hand zu verstopfen. Wildes Zerstören und aus-dem-Spiel-Nehmen ist aber auch nicht, denn so geht man ja auch der Siegpunkte, die sie liefern, verlustig und verliert am Ende eventuell. Schock!

    Ich habe auf der einfacheren Spielplanseite gespielt. Wenn ich dann noch die einfache Soloregel genommen habe, war mein Sieg erdrutschartig. *prahl* Mit der schweren Soloregel ("normal" gibt's wohl nicht) konnte ich jedoch noch nichts ausrichten. Macht nichts, es macht auch so Spaß! Die Box bietet wirklich viel Variantenreichtum und Möglichkeiten, selbst am Schwierigkeitsgrad zu schrauben. Prinzipiell ist alles auf Zufall ausgelegt, aber man DARF sich die Auslage auch zusammensuchen, ebenso die Monsterarten. Der Monsterstapel ist eigentlich auch immer wild gemischt; eine Variante, eher leichtere Monster zu Beginn und eher schwere am Ende zu haben, wird aber auch gleich mitgeliefert. Szenarien, bei denen Ereignisse mit einem W20 ausgewürfelt werden, wenn Vorbedingungen erfüllt sind, sind optional auch dabei. Die Regel mit den mehrfarbigen Erfahrungsmarkern, mit denen man entweder leveln oder sie für kleinere Buffs, je nach Farbe, während der Phasen nutzen kann, finde ich super. Mir wird da echt viel geboten, für den wirklich minimalen Gebrauchtpreis, für ein Spiel, das hier ankam wie neu (merci Gohor , wenn du dich erinnerst ^^). Habe noch viel zu entdecken!





    "Mit Menschen" gab es: #verdammtnochmal (das hier mit Recht kein eigenes Tag hat) zu dritt, #CatLady zu dritt und #HeroRealms zu viert


    Verdammt nochmal:


    Das geht so in die Pipikackablutdrugsund..."intimes", hüstel, Richtung, schwarzhumorig und ein reines Partyspiel. Ja, schöne Party. Schlecht geträumt hab ich nachts, wegen der einen Karte. Ekelhaft. <X Zu Dritt entfaltet es sicher nicht seine Möglichkkeiten in idealer Weise, aber ... nun ja. Mehr als die 3 Partien mussten es auch nicht sein.

    Es gibt einen gigantischen Kartenstapel mit Karten, auf denen jeweils ein Geschehnis beschrieben wird sowie eine Einordnung, wie schlimm es wäre, auf einer Skala von 0-100. Beispiel, Du hast Glitter im Auge: 0,2. Du wirst von somalischen Piraten entführt: 99. ("100" wäre dann wohl, ICE in den USA setzt dich fest, denn wie wir dank des Tweets des tatsächlichen ehemaligen Gefangenen somalischer Piraten wissen, geben DIE einem wenigstens Zahnpasta und Seife)

    Jeder erhält zu Beginn 3 zufällige Karten und legt sie ihrem Wert entsprechend offen vor sich aus, von niedrig nach hoch. z.B.:

    Dein PC stürzt beim Speichern deiner Arbeit ab, 18; Du erfährst, dass deine Mutter während der Schwangerschaft LSD genommen hat, 50,3; Dein Herzchirurg war der schlechteste seines Jahrgangs, 86. Lustige (manchmal "lustige") Illustrationen gibt es auch immer dazu.


    Dann zieht ein Spieler reihum eine Karte, liest dem Spieler zu seiner Rechten das Geschehnis vor, verdeckt den Schlimmheitsfaktor, also diese Zahl, und der, dem vorgelesen wurde, muss sagen, wo zwischen den bereits bei ihm ausliegenden Karten er es einordnen würde. Z.B.: "Du hast Durchfall im Swimmingpool deines Nachbarn." "Hmmm, ich würde sagen, schlimmer als das mit dem LSD bei meiner Mutter, aber weniger schlimm als ne verkorkste Herz-OP, also dazwischen!" Wenn das mit dem Durchfall im Swimmingpool dann einen Schlimmheitsfaktor zwischen 50,3 und 86 hat, hat der Spieler es geschafft, erhält die Karte und legt sie zwischen den genannten Karten ab. Wenn er sich vertan hat, dann darf der nächste Spieler sein Glück versuchen, bis es einer schafft oder alle versagt haben, dann wird die Karte abgeworfen und der nächste ist dran. Wer so zuerst eine "Straße der Schmerzen" von 10 Karten vor sich liegen hat, gewinnt.


    Nun ist natürlich der Witz bei der Sache, herauszufinden, was die eigenen Mitmenschen bei den ganzen hypothetischen Geschehnissen als wie schlimm einordnen würden. Aber SEHR schnell wurde dann doch nur noch taktisch überlegt - "hmmm, das Spiel bewertet peinliches teilweise als gar nicht sooo dramatisch, ich selbst würde zwar lieber ein Bein abgehackt bekommen, als für den Rest meines Lebens nach Furz zu stinken, aber wie es bis jetzt gelaufen ist ordne ich es mal lieber unter "Bein abgehackt" ein." Manche Bewertungen von Ereignissen sind aber trotzdem komplett unnachvollziehbar... Joa, so spielt man vor sich hin, natürlich gibt es lustige Momente und lustige Diskussionen, aber nun ja. Ich denke, jeder kann sich ein Bild machen.



    Danach gab es eyebleach mit Cat Lady:


    Für mich und meine MitspielerIN die 4. Partie, für ihren Freund, der jetzt mit dabei war, die erste. Schnell erklärt, schnell losgespielt, schnell in Gedanken dem Forenmitglied (ich glaube es war hhamburger ?) zugestimmt - zu zweit ist es taktischer. Aber auch zu dritt sehr cool und wir mögen alle Katzen und haben keine Berührungsängste mit rosa Kartons, also alles gut. Hat echt Spaß gemacht und ich hätte gerne noch eine zweite Runde gespielt. Während wir bei der Endabrechnung waren kam jedoch mein Mann hinzu, ließ es sich ob meines krachend-letzten Platzes nicht nehmen, in einem fort von Schande zu faseln, und war dann der Grund, warum wir sofort zu Hero Realms übergingen. Ich hatte bei Cat Lady mit meiner Spielweise das "Crazy" davorgesetzt und einfach zu viele Katzen angeschafft, die mir dann verhung.......die zum Nachbarn, wo es mehr Futter gab, abgehauen sind, was Minuspunkte gab. Außerdem hatte ich auf Kostüme gespielt und komplett übersehen, dass meine Mitspielerin sich auch ordentlich welche abgegriffen hatte. Ich war mir sicher, die meisten zu haben (drei.... :rolleyes:) und bei ihr waren es fünf. -.- Oder sogar Sechs. Die beiden hatten außerdem alle Katzen satt, ER hatte Katzenminze, SIE hatte Katzenminze, also irgendwie hat mir meine Taktik "Viele Katzen, viiiele Katzen, ich krieg euch schon satt" und "Jaaa, ich geh auf Kostüme, ohne mir den geringsten Überblick darüber zu verschaffen, wie viele meine Gegner haben" und "cool, 2 Streuner abgegriffen" einfach nichts gebracht. Aber ich mag es ja, wenn Newbies gewinnen, den meisten ist das wichtig und wenn sie dadurch öfter spielen wollen, nur zu. :sonne:



    Und schließlich: Hero Realms zu viert!


    Bis jetzt ausschließlich und bis zur Kotzgrenze zu zweit, nun in Vollbesetzung. Keiner wollte bei der ersten Partie Teams oder irgendeine Spezialregel. Ich habe die Regeln kurz erklärt, die beiden Newbies haben ja reichlich Spielerfahrung, und es konnte schnell losgehen. Was macht man nach den ersten regelfestigenden Runden? Man - ok, ICH gehe natürlich volle Kanne auf den stärksten und das ist erstmal der Gatte. Horch! Vernehme ich ein verschnupftes Schnauben? Spielen wir nicht Hero Realms?? Ist es nicht Ziel, als letzter zu leben und alle anderen zu töten??? Meine nächste Gelegenheit und ich attackiere unseren Kumpel volle Kanne. 10 Punkte auf ihn. Ja, er ist neu dabei aber ich kenn ihn doch! Ein Megastratege, er erkennt die Strukturen sofort und ist von Beginn an gefährlich!! Was ernte ich erneut? Beleidigte Vibes wabern über den Tisch herüber...sogar meine Kumpelin (also seine Freundin) scheint angefressen, dass ich ihrem Schätzchen so zusetze. Jungs und Mädels, das ist ja ganz süß mit eurem "Du kriegst einen Schadenspunkt und du, und du zwei, sorry! ;("-Gesäusel, aber es geht hier ums Auseinandernehmen ja, es kann nur einen geben und so. Fehlte nur noch, dass sie ihre Schadenspunkte vor Scham auf sich selbst anwenden. Gut, erfolgreich alle drei gegen mich aufgebracht, natürlich fliege ich als erste raus und verbringe den Rest der Partie mit guten Tipps und wohlmeinenden Hinweisen. Mein Ansehen in der Gruppe scheint das nicht zu steigern. :/


    Als zweites fliegt mein Mann raus und wir schauen interessiert den Newbies beim Pärchenbattle zu, denen es sichtlich wehtut, dem anderen so fies das Leben entziehen zu müssen......als es gar nicht mehr geht und er, um sie nicht zu töten, seine komplette Hand ungenutzt ablegen müsste, wird der scheinbare Nichtangriffspakt beendet und unter viel "aber du hast gut gespielt" und "gut gemacht" und anderem romantischen Gesäusel meine Kumpelin von meinem Kumpel erledigt. Gut, nächste Partie. Meine Nachfrage, ob jemand in Teams oder speziell spielen will wird abgeschmettert. Diesmal versuche ich mich gut mit allen zu stellen und so zu spielen, wie es ihnen zuzusagen scheint. 10 Schadenspunkte? Jeder erhält 3,333333. 12? JUHU! Glatt durch die Anzahl meiner Feinde teilbar! Wie nett! Mein Versuch, diese Schisserrunde zu karikieren, indem ich minutiös berechne, wie ich sie alle drei wohl möglichst auf dieselbe Lebenspunkteanzahl bekomme, wird aufrichtig gewürdigt und nicht als Verarsche erkannt. :|


    Gut, wir spielen Democratic Realms, EINmal bekommt mein Mann wieder ein wenig Breitseite ab, ich kann ja nicht so ganz aus meiner Haut, schon zickt es zurück...manmanman, ich beruhige mich ja schon und verteile fürderhin möglichst gleichmäßig. Gäääähn...Coop-Realms-Gemeinsamer-Freitod scheint inzwischen der passendere Titel...irgendwann haben wir uns gegenseitig so runtergewirtschaftet, dass es stolz mit blitzenden Augen aus mir hervorbricht, "HA, mit einem Schlag könnte ich Kumpel und Kumpelin jetzt killen, dann wäre es wieder ein Duell unter uns, Gemahl, was haltet Ihr davon?" - betretenes Schweigen erstickt wie eine Baumwolldecke die Flammen meiner Mordlust...ich verteile erneut möglichst gleichmäßig, während ich mich innerlich nicht mehr für wert halte, dieses Spiel zu spielen...dies führt dazu, dass wir nun eine Lebenspunkteverteilung von 2 (Kumpelin), 3 (Kumpel), 4 (Gatte) und 5 (meine Wenigkeit) haben. Wollte ich nur mal so erwähnen. 2, 3, 4, 5. Hihi. Wenn man nicht mehr töten darf, muss man sich halt an was anderem erfreuen. :sleeping:

    Kumpelin ist als nächstes dran und beendet die Partie FÜR - UNS - ALLE. Sie hat genug Schaden für uns alle drei (was ja nicht so schwer ist). Und sie nutzt ihn auch! Wir sind tot, sie strahlende Siegerin, alle finden das Spiel super und bei ihnen steht es nun auch auf der Wunschliste. ^^


    Wir haben wieder mal nur eine Runde #Kneipenquiz geschafft und zu dritt im Easy-Peasy-Modus gegen vier Flaschen verloren.

    Ah das hätte ich ja fast vergessen - stimmt, gestern auch #Kneipenquiz in GENAU der Konstellation und mit GENAU DEMSELBEN Ausgang, bei der ersten Runde! Die zweite Runde war leidlich besser. EINE Flasche hatten wir dann immerhin überholt. Peiiiinlich....ja zu dritt ist es schon haarig. Die Fragen sind aber cool und die Aufmachung lustig. Ich glaube, ich spiel das in wechselnden Gruppen einmal "durch" und verkauf es. Es macht Spaß und ist ein ganz cooles Quizspiel, aber den Ergänzungspack meiner Meinung nach dann auch nicht wert. Easy Peasy ist als Bezeichnung der niedrigsten Schwierigkeitsstufe aber wirklich provokant, man kommt sich ja vor wie der letzte Depp.:mmhh:

    from childhood's hour I have not been / as others were, I have not seen

    as others saw, I could not bring / my passions from a common spring


    from the same source I have not taken / my sorrow, I could not awaken my heart

    to joy at the same tone / and all I lov'd, I lov'd alone

  • Zu #Kneipenquiz :

    Es ist lustig und es macht Spaß - es ist kein "Trivial Pursuit", aber das möchte es ja auch gar nicht sein und das finde ich sehr gut.

    Unser Lieblingsspiel zu Sylvester - da kann es auch mal den ganzen Abend und bis in die Nacht gehen - und mittlerweile habe ich auch alle verfügbaren Erweiterungen.

    Und wer verliert schon auf "Easy Peasy"? ;-P

  • Der letzte Depp! Gestatten.

    from childhood's hour I have not been / as others were, I have not seen

    as others saw, I could not bring / my passions from a common spring


    from the same source I have not taken / my sorrow, I could not awaken my heart

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  • Nach zweieinhalb Wochen Pause mal wieder was gespielt. Am Donnerstag zunächst zu zweit bei samy0r , der auch schon weiter oben ausführlicher berichtet hat...


    Wettlauf nach El Dorado

    Für uns beide erstmals mit Elementen der Erweiterung. Hat mir wieder gut gefallen, auch speziell die zusätzlichen Elemente, die nochmal ein bisschen Würze ins Spiel bringen, ohne es aber wirklich komplizierter zu machen.

    Am Ende wurde es ein knapper Sieg für meinen Gegner, vielleicht wegen seiner starken Helferkarte mit 6 Goldmünzen oder weil er mehrfach die Teleporter nutzte, auf die ich komplett verzichtete.


    Die Alchemisten

    Auch das hatte ich zuvor erst einmal gespielt, auch hier mit Elementen der Erweiterung (aber noch ohne Golem).

    Ungefähr nach der Hälfte der Partie fiel uns auf, dass wir in unterschiedlichen Spielen unterwegs waren, wegen eines falschen Buchstabens im Zugangscode der App. Naja also nochmal neu gestartet.

    Die zweite Runde dauerte dann ca. 80 Minuten und endete mit einer 40-46 Niederlage. Ich habe wohl zwei, drei kleinere Fehler zu viel gemacht. Grundsätzlich habe ich jetzt aber besser verinnerlicht, wie alles funktioniert mit den Experimenten etc. Gefällt mir weiterhin gut.



    Samstag ging es zu viert weiter...


    Orleans

    Natürlich wieder mit Handelserweiterung. Zu viert ist das Geschehen auf der Karte wirklich spannend, weil einem die Mitspieler ständig in die Quere kommen und einem Waren oder Bauplätze für Häuser wegschnappen.

    Ich reiste zunächst in den Südosten, war dann aber plötzlich völlig eingekesselt von meinen Mitspielern und hatte zu diesem Zeitpunkt grade einmal zwei Häuser gebaut. Also machte ich mich auf den beschwerlichen Weg ganz in den Norden, wo ich doch noch vier weitere Häuser bauen konnte. Zusammen mit den vier Bürgerplättchen waren das alleine 60 Punkte. Dazu drei erfüllte Aufträge und mit Abstand das meiste Geld, zu dem mir vor allem Hospital und Ratskeller verhalfen… so wurde es nach knapp 2 Stunden ein sehr deutlicher Sieg beim 173-124-116-113.


    Trickerion

    Meine einzige Erstpartie diese Woche, inkl. Dark Alley. Trickerion stand schon lange auf meiner "Want to play"-Liste, von daher hat es mich sehr gefreut, das mal ausprobieren zu können.

    Die Erklärung dauerte wirklich lange, Trickerion ist schon ein ganz schöner Brocken. Schon bei der Programmierungsphase vor jeder Runde qualmen die Köpfe und passieren sicher schnell mal Fehler, die einen weit zurückwerfen können.

    So war mein Plan, mein eigenes Spiel übersichtlich zu gestalten. Ich blieb die gesamte Partie über bei meinen drei Arbeitern, hantierte lange auch nur mit zwei 1er Tricks, die ich häufig auch in Vorstellungen der Mitspieler unterbringen konnte. Später kam ein 16er Trick dazu (was meine einzige Aktion in Downtown im gesamten Spiel war). Da ich auch den Markt und die Dark Alley kaum besuchte, spielte sich mein Spiel so hauptsächlich im Workshop und dem Theater ab.

    Am Ende reichte das nach knapp 3 Stunden immerhin zu einem zweiten Platz beim 93-84-80-67. Ich wäre zumindest noch etwas näher am ersten Platz dran gewesen, wenn nicht der Letzte durch seine Spezialfähigkeit meine letzte Aufführung verhindert hätte, die mir wohl 5 oder 6 zusätzliche Punkte gebracht hätte.

    Solche Elemente mag ich ja nicht sonderlich, ansonsten hat mir Trickerion sehr gut gefallen (Ersteindruck BGG 8/10), auf meiner Einkaufsliste landet es aber (erstmal) trotzdem nicht, da seine Einsätze aufgrund der Länge und Komplexität vermutlich eher überschaubar wären und im Worker-Placement-Bereich zuletzt auch erst The Gallerist und Barrage eingezogen sind.



    Brass: Birmingham

    Dritte Partie für mich (jetzt jeweils einmal in allen Besetzungen), zwei Erstspieler an Bord, die lediglich Lancashire schon kannten.

    Ich hätte erwartet, dass sich Birmingham zu viert nochmal deutlich anders spielt, auch noch enger auf dem Spielplan wird... aber das ist im Prinzip nicht der Fall, weil man weniger Runden spielt.

    Hat mir sehr gut gefallen, auch besser als in den ersten Partien, vor allem wahrscheinlich weil ich erstmals das Gefühl hatte, voll durchgestiegen zu sein.

    Auch hier ein zweiter Platz hinter dem erfahrensten Spieler beim 115-109-106-94 und nach ca. 2:15 Stunden.

    Ist für mich inzwischen eine BGG 8,5/10, zieht hier aber trotzdem nicht ein, weil ich genug Leute kenne, die es haben.




    Cuba

    Zweitpartie für mich nach einer Runde zu zweit, die aber auch schon eine Weile zurücklag.

    Cuba kommt bei mir nicht über den Status "ganz nett" hinaus. Letztlich ist mir das zu einfaches Ressourcen sammeln und auf verschiedene Weise in Punkte umwandeln. Muss ich nicht unbedingt nochmal spielen, dafür gibt es zu viele interessantere Spiele. Für mich deshalb maximal eine BGG 6,5/10.

    Immerhin ging es flott... nach 1:15 Stunden per Tiebreaker (2 Geld weniger übrig) wieder nur Zweiter beim 78-78-66-64.


    #WettlaufnachElDorado #DieAlchemisten #Orleans #Trickerion #BrassBrimingham #Cuba

    Meine Top 11 (in loser Reihenfolge):

    Terra Mystica - Gaia Project - Ein Fest für Odin - Tzolk'in - Agricola - Clans of Caledonia - Orleans (inkl. Handelserweiterung) - Great Western Trail - Heaven & Ale - Auf den Spuren von Marco Polo - Scythe

    Einmal editiert, zuletzt von richy81 ()

  • So heute mal was einfaches: #Elemente (vom Schwerkraft-Verlag)

    Wir haben einen Spielplan, der ein Periodensystem zeigt und müssen uns mittels 5 verschiedener Trends mit einem Erlenmeyerkolben auf diesem bewegen. Für das Erreichen bestimmter Elemente gibt es Siegpunktkarten, die jeweils 2 oder 3 Elemente zeigen, die mit Markern abgedeckt sind. Erreicht man eine Element, legt man einen Formschungsmarker auf die Karte. Wer alle zwei oder drei Elemente erforscht hat, bekommt die Karte und einen Extra-Marker mit zusätzlichen Optionen, die anderen bekommen Siegpunkte für die Teilziele.

    Die Trends (Bewegungsoptionen) sind: Erhöhen oder Senken der Ordnungszahl, Ionisierungsernergie erhöhen (1-5 Felder nach oben und oder rechts), Atomradius erhöhen (1-5 Felder nach unten und/oder links), Atommasse erhöhen (nach unten und/oder rechts), Atommasse senken (nach oben und/oder links). Man kann wählen sich nur einen Trend zu bewegen, dann nimmt man sich die Energie, die auf dem Trend liegt, oder man führt mehrere Trends aus, dann muss man auf den ersten eine Energie, auf jeden weiteren zwei Energie legen.

    Zusätzlich liegen um den Spielplan die Elementekarten aus, auf denen wir ein Mikroskop stehen haben: Alkalimetalle, Erdalkalimetalle, Halbmetalle, Halogene, usw. (insgesamt 8). immer wenn man seinen Zug auf der Elementesorte der nächsten Karte beendet, bekommt man einen Wissenschaftsschritt.


    Das Spiel endet, wenn ein Spieler auf der Wissenschaftsleiste am Ende ist und einer auf dem vorletzten Feld oder wenn ein Stapel Zielkarten leer ist. Zusätzlich bekommt man am Anfang noch drei Aufgabenkarten, aus denen man eine auswählt, die zusätzliche Siegpunkte gibt.


    Wenn man nicht so müde ist, wie wir heute abend, dann gibt es eine Menge Möglichkeiten für seine Züge.


    Insgesamt spielt es sich fluffig, man lernt eine Menge über das Periodensystem und es macht Spaß. Zusätzlich liegt dem Spiel (wie auch bei Subatomar) eine Beilage mit Erklärungen über das Periodensystem bei. Kann ich nur empfehlen.

    :jester:


    Mein Verhalten ist vielleicht manchmal taktisch unklug, dafür aber emotional notwendig

  • Die übliche 3er Montagsrunde hatte gestern Zuwachs. Ein Freund, der eher selten spielt, kam dazu und er musste sich #Mombasa erklären lassen. Leider sind meine beiden Mitspieler nicht sehr erfahren im Erklären komplexer Spiele und so sagte unser Neuzugang nach ca. 20 Minuten Erklärung den Satz, den man niemals sagen darf "Jetzt fangen wir einfach mal an". =O


    Das taten wir dann auch und Neuzugang T hielt sich ganz wacker. Mombasa ist alles andere als ein Leichtgewicht und schon bei richtiger, kompletter Erklärung in der Erstpartie sehr schwer zu spielen. T schaffte am Ende achtbare 92 Punkte.


    Wir drei alten Hasen lieferten uns dieses Mal bei den Kompanien ein dramatisches Hin und Her der Machtverhältnisse. Cape Town war außen vor, dafür interessierte sich niemand. Ich setzte auf Mombasa, Spielerin A hatte ihren Schwerpunkt auf St. Louis, schaffte es aber immer wieder auch bei Mombasa einige Schritte zu machen. Das würde sich noch als sehr cleverer Schachzug erweisen.... Spieler S setzte zunächst voll auf St. Louis, schwenkte dann jedoch auf Cairo um als er sah, dass Spielerin A extrem gut bei St. Louis investiert war. Da auch T am Voranschreiten von Cairo Interesse hatte, blieb Cairo voll im Rennen. St. Louis hatte schon einen Wert von 10 als ich dann in der vorletzten Runde mit einem Militärkraftakt Mombasa auf 7 hievte und St. Louis auf 7 zurückdrängte. Cairo war dann durch ständige kleine Schritte von T und S auf mittlerweile 8 geklettert.


    Am Ende waren die 4 Kompanien dann 8-7-7-1 wert (Cairo, St. Louis, Mombasa, Cape Town). Leider hatte ich in Runde 5 einen kapitalen Bock geschossen: Ich rückte mit einer 2er Helmkarte aus, die ich aber noch für meine drei Buchhalter-Schritte gebracht hätte.:(

    Damit war ich raus im Rennen um den ersten Platz. Mit 40 Buchpunkten und nur 10 Diamantenpunkten kann man nicht gewinnen wenn die "eigene" Kompanie (hatte alle 9 Anteile) nur 7 wert ist am Ende.


    In Runde 6 war es dann Spieler S, der einen ähnlich großen Fehler beging und somit konnte A ihre hervorragende Strategie sicher nach hause spielen. Sie hatte wieder mal über 60 Punkte auf der Bücherleiste, dafür dieses Mal 0 Punkte bei den Diamanten. Dafür hatte sich ihre Strategie ausgezahlt auf 2 von 3 starken Kompanien zu setzen. 175-140(ich)-130-92 hieß es am Ende. Was für ein hervorragendes Spiel.:thumbup:

    Zu viert ist es perfekt was die Interaktion angeht. Soviel Interaktion habe ich bei keinem anderen Heavy-Euro gesehen. Freue mich schon auf die nächste Partie.

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
    Top 17:
    1 Gaia Project — 2 Mombasa — 3 Nippon — 4 Auf den Spuren von MP — 5 Orleans — 6 Tzolkin

    7 Bora Bora — 8 Lorenzo — 9 Great Western Trail — 10 Underwater Cities — 11 Trajan — 12 Concordia

    13 Blackout — 14 Das tiefe Land — 15 Die Burgen von Burgund — 16 Terramara — 17 Caylus

  • Die abendliche Solopartie war dieses Mal (wieder) #UnderwaterCities .

    Meine „Themen“waren dieses Mal Entsalzungsanlagen und Biomasse. Zudem konnte ich die neuen Spielmaterialien einweihen.

    Ich hatte die ganzen 70 Minuten über ein wunderbares Spielgefühl, nur leider kam mein Pöppel auf der Punkteleiste nicht vom Fleck:/

    In den Produktionsphasen hatte ich jede Menge Credits und Biomasse, nur leider keine Punkte. Ich hätte eine 3. S Karte fürs Spielende benötigt, nur blöderweise war in der drittletzten Runde der zufällige Blockodemarker auf der roten S-Aktion und in der vorletzten Runde war dieses Feld regulär geblocktX(

    Am Ende hat es mit 101 Punkten gerade so gereicht und ich hatte tatsächlich das Gefühl eine spannende, enge Partie gespielt zu haben. Top!

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
    Top 17:
    1 Gaia Project — 2 Mombasa — 3 Nippon — 4 Auf den Spuren von MP — 5 Orleans — 6 Tzolkin

    7 Bora Bora — 8 Lorenzo — 9 Great Western Trail — 10 Underwater Cities — 11 Trajan — 12 Concordia

    13 Blackout — 14 Das tiefe Land — 15 Die Burgen von Burgund — 16 Terramara — 17 Caylus

    Einmal editiert, zuletzt von Baseliner ()

  • Boahh... Soeben eine 6-stündige Partie Battlestar Galactica zu Siebt absolviert. Drei Zylonen, vier Menschen, mit ganz wenigen Elementen der Pegasus-Erweiterung. Eine absolute Hammer-Partie! Mann, da weiß ich nach einer langen Zeit der Kompromisse wieder, warum ich eigentlich Brettspiele spiele! Im buchstäblich allerletzten Moment, also EIN Sprungsymbol vorm Ziel, hat das Team "Cylon" die Menschheit wider aller Erwartung doch noch abgefangen!


    Dabei hatte es für Team "Cylon" ausgespochen miserabel angefangen. Wie sich im Nachhinein herausstellte, waren von Anfang an 2 Zylonen im Spiel. Der eine (nämlich Helo) verriet sich durch eine fahrlässige Sabotageaktion bereits vor seinem Eintreffen auf der Galactica. In der Folge musste er lange Zeit mehr oder weniger untätig auf den Zylonenorten ausharren. Starbuck cancelte mit ihrer Einmal-Fähigkeit den Angriff, der mit der ersten Krisenkarte aufgedeckt wurde. Die Menschheit hatte daraufhin einige sehr ruhige Züge und erreichte ungestört, ohne Bevölkerungs-, Moral- und Nahrungsverlust und Dank Tyliumplanet sogar mit einem Übermaß an Treibstoff Entfernung 5. Keine Zylonenangriffe. Nichts zu tun.


    Nach der Schläferphase verschärfte sich das Spiel dann aber schlagartig. Etwa im vierten Zug danach eine kritische, weil sabotierte Abstimmung. bei der etwa 20 Minuten lautstark lang hin und her diskutiert wurde, bis sich die Präsidentin schließlich zwar schwer verunsichert, aber dennoch entschieden dazu entschloss, mich einsperren. War ja klar. X/ Mich trifft's immer. Okay. In dem Fall zwar zurecht, aber das ist ja nicht der springende Punkt. Zu viel agitiert? Versagen auf der Meta-Ebene? Egal. Zur Sicherheit sperrten sie danach gleich noch Dee mit in die Brig, die die andere potenzielle Zylonin hätte gewesen sein können. Leider, leider stellte sie in den darauf folgenden Zügen sehr überzeugendes Spiel zur Schau, während mir selber nichts gescheites einfiel, und so mein Entlassungsgesuch nicht nur abgeschmettert wurde. Nein, unsere Präsidentin ließ mich auch noch exekutieren??! Aua! Blöde Bitch. Na gut, dann halt zwangsdownloaden nach Caprica und Superkrisen klarmachen...


    So eine Brig ist aber natürlich nicht gerne alleine. Wie es der Zufall äh die Krise wollte, musste die arme Gefangene exekutierende Präsidentin Roslin alsbald durch Admirals-Ukas selber hinter Gitter. So. Geschah ihr gerade recht. Hähä. Die Galactica kam aber so inzwischen auch nicht mehr so recht voran (weil Zylonen und Gefangene ja keine Krisenkarten ziehen) und stagnierte für etwa 1 Stunde bei Entfernung 5. Auch noch nie erlebt. Und Zylon Nummer 3 hielt sich weiterhin bedeckt.


    Mit zwei Zylonen auf den Zylonenorten kam dann aber schon Bewegung in die Angelegenheit. Die Stagnationsphase endete mit einer Serie von überfälligen Zylonenangriffs-Krisen, dabei nochmals forciert durch entsprechende Krisen, die die Zylonen beisteuern konnten. Die Galactica war in der Endphase nie wieder alleine im Weltraum, sondern war immer umgeben von einer Armada des Todes. Es sah trotzdem noch ausgesprochen gut aus für die Menschheit, da keine Ressource wirklich knapp war und die beiden Techniker jeden Schaden am Raumschiff in Nullkommanichts reparieren konnten. Sie waren aber ein bisschen nachlässig mit der Bevölkerung.

    Kurz vor Schluss dann die Enttarnung von Nummer 3. Inder Folge FTL beschädigt! Ha! Dann gleich repariert. Dann aber die entscheidende Situation: Hätte Chief Tyrol anstatt einer Zylonen-Angriffskarte einfach nur eine Standard-Krise gezogen -- die Menschheit hätte Kobol bestimmt erreicht. Hat er aber nicht. Es war eine Angriffs-Karte, die zudem den Sprung-Vorbereitungsmarker eins zurücksetzte, Dann wieder die Zylonen. Die folgende Aktion zerfetzte einige Zivis, die Bevölkerung sank auf 2. Nochmal die Präsidentin, danach wieder ein Zylon. Die Menschheit kam zu dem Entschluss, den Minus-3-Sprung trotzdem zu wagen. da nach Roslin wieder ein Zylon an der Reihe war, der abermals Zivis zerstört hätte.


    Also: Anweisung von Oben an Dee. Dee in die FTL. Sprung. Würfeln. Bei 7 oder 8 kein Bevölkerungsverlust... 6 -- UND AAAAUS! AUS! DAS SPIEL IST AUS!


    Meine Nerven! Zwischendruch war's ja schon mal ein bisschen langsam, aber was für ein Finale!


    Meine beste BSG-Partie war ebenfalls eine Runde mit sieben Spielern. Die war so unglaublich spannend, das kann man wirklich nicht mehr übertreffen. Die Siebener-Runde von heute war aber sicher die Zweitbeste. BSG ist zu fünft besser als zu viert, zu sechst besser als zu fünft, und zu siebt so gut wie bei keiner anderen Spielerzahl. Zu siebt muss man zwar Disziplin halten (was heute zugegebenermaßen nicht immer klappte), aber die Stimmung ist mit so vielen Spielern einfach genial! Es ist sooo laut am Tisch, es ist sowas von paranoid. Und es trug über sechs Stunden.


    Besonders freute mich aber, dass auch die Neulinge in der Runde richtig Feuer und Flamme waren. ""Megageiles Spiel!", war einer der Kommentare. Völlig klar: Battlestar ist und bleibt für mich einfach eines der besten, nein "megageilsten" Spiele überhaupt!


    #BattlestarGalactica #BattlestarGalacticaPegasus

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  • Boahh... Soeben eine 6-stündige Partie Battlestar Galactica zu Siebt absolviert. Drei Zylonen, vier Menschen, mit ganz wenigen Elementen der Pegasus-Erweiterung. Eine absolute Hammer-Partie! Mann, da weiß ich nach einer langen Zeit der Kompromisse wieder, warum ich eigentlich Brettspiele spiele!

    Genau: Alles unter 500g 5h ist Aufschnitt Absacker.

  • Ich kenne das Spiel nur aus erzählungen

    Der eine (nämlich Helo) verriet sich durch eine fahrlässige Sabotageaktion bereits vor seinem Eintreffen auf der Galactica. In der Folge musste er lange Zeit mehr oder weniger untätig auf den Zylonenorten ausharren.

    Interessieren würde mich war das Spiel für diesen Spieler auch so interessant wie für dich?

  • Da es BSG ja nicht mehr zu kaufen gibt... Gibt es einen (inoffiziellen) Nachfolger, der sich gleich/ähnlich spielt und vor allem die gleiche Stimmung erzeugt?

  • Da es BSG ja nicht mehr zu kaufen gibt... Gibt es einen (inoffiziellen) Nachfolger, der sich gleich/ähnlich spielt und vor allem die gleiche Stimmung erzeugt?

    #DarkMoon ist sowas wie ein inoffizieller Nachfolger.

    Es wurde explizit gemacht, um das etwas ausufernde BSG ein bisschen zu streamlinen und abzukürzen.


    Dark Moon | Board Game | BoardGameGeek

    Mein Blog (Illustrationen, Brettspieldesign, Angespielte Spiele)

  • Bierbart klingt nach nem super Spiel(erlebnis) auch wenn ich die Hälfte als Nichtbesitzer, nicht verstanden habe:thumbup:^^


    Ähnlich gut fand ich gestern eine Partie #BlackOrchestra mit 2 Freunden. Man spielt die namens-gebenden Mitglieder der Widerstandsgruppe, deren Ziel es ist Hitler umzubringen. Je schneller desto besser. Dafür reist man durch Deutschland und Europa, sammelt Items und Karten die einem dabei helfen ein Attentat, einen Putsch oder Hinterhalt zu versuchen.


    Vorher gab es mal 1 1/2 Spiele zu zweit mit meiner Frau und eine Partie zu viert bzw. eigentlich auch zu zweit...da die beiden Damen schnell kein wirkliches Interesse mehr hatten. Aufmachung fand ich gut, Regeln hervorragend und Spaß gemacht hatte es auch. Schon aber irgendwie fehlte was. Rein mechanisch vielleicht, mehr Optionen zum Handeln. Gerade zu Beginn wenn nur wenige Ort bereisbar sind, ist man finde noch recht eingeschränkt.


    Nach der Erfahrung gestern, glaube ich man braucht aber insbesondere hier, die richtigen Mitspieler. Mit zwei Wenig-Spielern die auch mit dem Englisch und überschaubaren Regeln klar kamen, war es ein klasse Spiel. Die beiden ärgerten sich nicht. wenn sie mangels Alternativen nur noch Karten ziehen konnten oder das Würfel oder Kartenpech zuschlug. Dafür fieberten wir bei jedem Anschlagsversuch mit, statt die Wahrscheinlichkeit auszurechnen8o


    Wir reisten, tauschen und planten wie Wilden. Kein langes Grübeln über die Dinge die das Spiel anscheinend nicht hergibt. Dafür landeten ich und mein Mitverschwörer beiden in den Kellern der Gestapo. Ich bei dem Versuch General Beck aus dem Verhör herauszuhauen, landete selber im Knast. Nur mit Glück konnten wir vom letzten Spieler aka Stauffenberg befreut werden konnten. Völlig mittel -bzw Kartenlos, unter hohem Verdacht standen wir in Berlin wieder vor dem Anfang, während die Wehrmacht Europa überrannte und der Military Support bis auf 7 stieg...


    Eine kurzzeitige Schwäche nutze ich wenig später dann um eine Bombe unter Hitlers Campingtisch am Berghof zu schieben. Alles oder nichts. Leider hatte ich nicht genügend Sprengstoff und der Anschlag schlug knapp fehl. Entdeckt wurde ich immerhin nicht.


    Ein zweiter Versuch später wurde von der Rückreise von ihm und seinen Schergen zu einer dringenden Sitzung im Kanzleramt verhindert. Die ersten Rückschläge der Wehrmacht im Osten und die Landung der Allierten in Sizilien verlangten ihre Aufmerksamkeit dort. Trotz Support von dann nur noch 4, scheitere ein Versuch von Stauffenberg ihn in Berlin in die Luft zu jagen. Die Kofferbombe erwischte anscheinend den falschen, Stauffenberg konnte aber ebenfalls wieder fliehen und wir mussten uns sammeln.


    Die zunehmend schlechtere Kriegslage zwang uns, schnell noch in Osteuropa soviel Items wie möglich zu sammeln. Ein dritter Versuch mit einer Briefbombe (wenn ich mich recht erinnere) scheiterte mit nur 1 von 2 nötigen Fadenkreuzen. Auch die 2 nochmal Würfeln Karten halfen nichts. Er wollte einfach nicht ableben...


    Ein neuer Plan musste her. Angesichts der Verluste im Osten war nun absehbar, das ich in der nächsten Runde nach Posen versetzt werden würde, da 7er Gebiete nicht mehr betreten werden können. Dort hätte ich meine Mitverschwörer getroffen und mit General Beck Gegenstände getauscht.. Damit wäre dieser in der Lage gewesen einen letzten erfolgversprechenden Attentats Versuch starten!



    Nur war leider die erste Karte des 7. Stapels, diejenige die unsere Entdeckung bedeutete und damit unsere Niederlage (und wahrscheinlich sehr unerfreuliche KonsequenzenX/).


    Spielerisch dagegen war es unglaublich spannend und sehr mitreißend :)

    4 Mal editiert, zuletzt von annatar ()

  • Da es BSG ja nicht mehr zu kaufen gibt... Gibt es einen (inoffiziellen) Nachfolger, der sich gleich/ähnlich spielt und vor allem die gleiche Stimmung erzeugt?

    #DarkMoon ist sowas wie ein inoffizieller Nachfolger.

    Es wurde explizit gemacht, um das etwas ausufernde BSG ein bisschen zu streamlinen und abzukürzen.


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    Eigentlich ist Dark Moon der (lizenzfreie) Nachfolger vom BSG Dice Game, eine Fan-Variante basierend auf dem BSG Brettspiel, in ein bis zwei Stunden spielbar und deutlich anders als das BSG Brettspiel!


    Wie auch immer .- ich halte Dark Moon für eine extrem gelungene Umsetzung (ich hätte mir allerdings als Setting "The Thing" gewünscht - das schreit ja direkt danach); es hat auch 2015 The Woodstock | BoardGameGeek gewonnen :)

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  • Von solch epischen Momenten wie gerade bei BSG oder Black Orchestra (:thumbup:) kann ich leider nicht berichten, dafür aber eine "Regalleiche" wiederbelebt. Schon länger wartete #RollForTheGalaxy mit Erweiterung auf seinen Einsatz. Die Leader und Entrepeneur-Würfel bringen schon erheblich mehr an Varianz und "Beweglichkeit", sollten m.E. immer dabei sein. Ohne diese fühlt sich das Spiel "unfertig" an, ebenso die Tafeln für Zwischenziele. In den 2 Runden legte ich den Fokus zuerst auf bauen, reichte mit 39 Punkten für den 2 Platz - die andere Partie war dann vom handeln bestimmt, diesmal mit 44 Punkten siegreich gewesen.


    Ein bisher unbekannter Absacker eroberte dann den Tisch: #ComradeKoba . Im Stile von #Guillotine läßt man an Genossen Stalins Seite diverse Politbüromitglieder über die berühmte Klinge springen. Statt Karten wie bei Guillotine für die Bewegung unserer Protagonisten zu verwenden, entscheidet jeder Spieler welchen der 15 angstschlotternden Parteibonzen man um bis zu 4 Positionen verschiebt. Nach vorn zu Stalin wird´s gefährlicher, nach hinten zwar sicherer aber nicht unbedingt gewinnbringend. Warum? Zu Spielbeginn notiert jeder geheim 3 Namen - wenn der erste von Stalin ausgelöste Würfelwurf nach einem Opfer ins leere läuft (bsw. wird eine 5 gewürfelt und es sind nur noch 4), deckt man seine Namen auf. Wer dann seine Figur am weitesten vorn bei Stalin positionieren konnte - gewinnt.

    Zudem werden neben Stalins Machenschaften auch immer die ersten drei für ihre jeweiligen Aktionen "abgearbeitet". Jeder hat was in Form von Modifier für Würfel oder jemanden verdächtigen oder bewegen.

    Damit kommt ein gehöriger Schuss Ungewissheit ins Spiel, ist aber auch nicht weiter schlimm. Das ganze lebt mehr von der Metaebene und Trashtalk und gesellt sich in eine Reihe mit anderen 30 minütern. Mal eine erfrischende Interpretation und historisch betrachtet bestimmt auch nicht so ganz falsch...


    Koba ist i.ü. ein Deckname von Stalin gewesen, unter diesem Deckmantel organisierte er wohl Streiks/Unruhen bei Eisenbahnern.

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

  • 3Zylonen 4 Menschen: Das war wohl mit Sympathisant... oder gar mit Zylonenanführer?

    habe es schon lange nicht mehr gespielt.. aber mit der letzten Erweiterung wird die Aufteilung Anzahl Zylonen/Menschen wieder besser

  • Welche Erweiterung(en) sollte man den mindestens/unbedingt haben? Oder steckt in dem Basisspiel alleine schon ne Menge Spaß?

    Also bei BSG steckt im Basisspiel IMHO eigentlich gar kein Spaß,... „Ereigniskarte“ spielen, dann Karten dafür oder dagegen in die Mitte schmeißen und das hunderte Male. Ach ja, ab und zu auch noch mal im Schiff Aktionen ausführen. BSG ist eines der langweiligsten Spiele, die ich kenne.


    Viele Grüße,

    Andreas.


    (Der gönnt jedem seinen Spaß mit dem Spiel, kann das aber nicht nachvollziehen - kann auch sein, dass er etwas übersieht oder einfach nicht kapiert).

  • Sepiroth Exekutiert zu werden ist für den betroffenen Spieler nicht so wild, wie es sich anhört. :) Ist aber für die anderen ein ziemlicher Spaß der etwas derberen Art. Es geht jedes mal ein Raunen und Johlen durch die Runde, wenn eine zur Debatte steht. Die Leute wollen Blut sehen, da ist nichts zu machen -- womit wir beim Thema "Erweiterungen " wären. Im Basisspiel gibt's keine Exekutionen. Da fehlt eindeutig ein wichtiges Element der Vorlage. Dummerweise nur haben sie diesen mit "Pegasus" erstmals eingeführten Mechanismus nie so richtig in den Griff bekommen, also auch nicht in den beiden anderen Erweiterungen. Exekutionen machen mechanische Probleme und können zudem unterm Umständen die Balance kippen.


    Überhaupt, Balance ist bei diesem Spiel ein ewiges Thema. Eigebntlich hätten wir bei 7 Spielern mit Zylonenanführer spielen müssen. Da von den 7 Spielern aber 4 das Spiel nicht kannten, habe ich in meiner unübertroffenen Weisheit entschieden, stattdessen 3 gegen 4 zu spielen und die Ressourcen dafür um je 1 zu erhöhen. Gestern hat das perfekt funktioniert. Würde mich aber nicht wundern, wenn die Zylonen bei einer Wiederholung der Partie unter gleichen Bedingungen mit der Menschheit den Boden gewischt hätten.


    Und wenn es nur das wäre. :( Ich habe inzwischen alle drei Erweiterungen und alle bis auf Götterdämmerung mit allen Modulen auch schon einmal probiert. Keine davon funktioniert problemlos. Jedes mal tut sich ein neues Problem auf. Nicht ohne Grund gibt es so viele aufgebohrte Fan-Varianten.


    Ich würde es mal so sagen: Ich spiele fast immer nur das Basisspiel, aber mit Teilen der Pegasus-Erweiterung (Krisen, Zielortkarten, Charaktere, Skillcards einschließlich Treachery). Ich bin zwar froh, dass ich die Erweiterungen habe, aber (fast) alle Elemente sind wirklich nur für fortgeschrittene Spieler empfehlenswert. Ich habe sie eigentlich nur, weil ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben habe, wieder eine Gruppe zu finden, die genug Enthusiasmus für BSG mitbringt, um zur Abwechselung auch mal Inonischer Nebel spielen zu können.


    Zum Thema Erweiterungen, welche ist wie empfehlenswert usw. kann ich mich an zwei Threads erinnern, wo das diskutiert wurde: Hier und hier.


    #BattlestarGalactica #BattlestarGalacticaPegasus

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  • Welche Erweiterung(en) sollte man den mindestens/unbedingt haben? Oder steckt in dem Basisspiel alleine schon ne Menge Spaß?

    Das Basisspiel hat uns schon enorm viel Spaß gebracht und da steckt schon eine Menge drin! Pegasus bringt halt u.a. Die Pegasus (ein weiteres Raumschiff) ins Spiel und das ist auch sehr cool. Zusätzlich natürlich von allen Kartentypen mehr, was nie schadet. Die Elemente mit dem Landgang (Caprica) soll nicht der Knaller sein und haben wir auch noch nie gespielt, Zylonenanführer ebenso noch nie gespielt. Exodus bringt ebenso Karten mit und neue Rollen - achja, jede Erweiterung bringt auch neue Charaktere dazu.

    Aus der Erinnerung.. glaub da kommt noch ein neuer Schiffstyp und eine neue Art, wie die Zylonen der BSG folgen können nach Sprüngen.

    Wir spielen mit sowohl als auch und Götterdämmerung habe ich auch noch, allerdings noch nicht gespielt aber das kommt sicherlich auch noch.

    So oder so meine einzige 10Punktebewertung bei BGG :love:

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  • #Warhammer Killteam zu zweit


    Gestern gings endlich los mit unserer ersten Runde Killteam. Meine Grey Knights (kirchlich angehauchte Dämonenjäger-Spacemarines in Ritterrüstungen) sind schon seit einer Weile zusammengebaut und grundiert, aber vor dem Bemalen wollte ich erstmal 1-2 Runden spielen. Gestern also hatte mein Kumpel seine Harlequins (abgedrehte elfische Narren/Gaukler-Killer) fertig und so kam es auf einem, noch stark improvisierten (u.A. Brio-Eisenbahn meiner Sohns), Spielfeld zum Kampf. In der Mitte des Schlachtfelds verteilten wir vier Missionsmarker deren Kontrolle am Spielende 3 Siegpunkte wert waren. Außerdem sollte jedes ausgeschaltete Modell ebenfalls einen Siegpunkt bringen.

    Schon bei der abwechselnden Aufstellung dämmerte mir, dass wir es mit Gelände vielleicht etwas zu gut gemeint hatten. Kein einziger Harlequin kam in Not, irgendwo platziert zu werden, wo ich ihn aus meiner Aufstellungszone sehen könnte.

    Durch die immense Angriffsreichweite der Harlequins, ihrer Sonderregel, Gelände ohne Bewegungsbzüge überspringen zu dürfen, sowie deren unübertroffenen Nahkampfqualitäten war ich trotz oder gerade wegen der erwürfelten Initative in Runde 1 zu einer sehr defensiven Vorgehensweise gezwungen.

    Trotzdem schaffte es mein Gegner durch teilweise enorm gute Würfelwürfe schon früh drei seiner Modelle (von 6) in Kontakt mit zwei von meinen Rittern (von 5) zu bringen. Da meine Ritter aber ausnahmslos große Psioniker sind, konnte zumindest einer der Angegriffenen seinem Widersacher mit purer Willenskraft das Gehirn kochen. Der andere wurde zu Dosenfutter verarbeitet.

    Bereits zu diesem Zeitpunkt war ich so in die Ecke gedrängt, dass an weiteren Rückzug gegen die mobileren Feinde nicht zu denken war und so ging mein Anführer unerschrocken zum Angriff über. Viel Feind viel Ehr' aber zwei Harlequins waren sicher schon mehr als er vertragen konnte und ein dritter schaffte es durch einen weiteren guten Wurf auch noch ins Gefecht.

    Leider war dieser nicht im gleichen Maße auf sein Gehirn angewiesen wie das letzte Opfer eines Mindblasts und überlebte diesen mit einer "Fleischwunde". Im Kopf! Meinem Anführer wars egal, der war direkt darauf säuberlich zerstückelt ohne selbst durch die Verteidigung seiner Gegner gedrungen zu sein.

    Auch in der dritten Runde schaffte ich es nicht für meine beiden schweren Schützen Ziele zu finden und konnte auch nicht verhindern, dass diese ihrerseits in den Nahkampf gerieten und so beendeten wir das Spiel zu später Stunde mit meiner Aufgabe.

    Es war sicher nicht günstig für mich in den ersten beiden Runden die Initiative zu haben und wie eingangs erwähnt hätte es auch etwas weniger Gelände zur Deckung der nahkampforientierten Harlequins getan. Trotzdem schockt mich die Schwere der Niederlage ein wenig.

    Es gibt prinzipiell die Möglichkeit auf Angriffe mit Abwehrfeuer zu reagieren. Allerdings nur, wenn man den Angreifer schon zu Beginn dessen Angriffsbewegung sehen kann und dieser sich zu diesem Zeitpunkt schon in Reichweite befindet. Beides ist gegen Harlequins durch Ihre hohe Angriffsreichweite und die Gelände-Sonderregel in Verbindung mit der allgemeinen Möglichkeit, ohne Sichtlinie Angriffe anzusagen, nur selten gegeben. Dass diese Regeln vom Hintergrund keinen Sinn machen (wieso darf ich schießen wenn mich jemand aus 5 Zoll charged, aber nicht, wenn er davor noch um eine Ecke gebogen ist?) also vermutlich aus Balance-Gründen im Spiel sind, ist schwer zu verdauen wenn man derart durch die Mangel gedreht wurde.

    Trotzdem ist das natürlich nur ein erstes Spiel gewesen bei dem wir uns einig waren, dass auch das Würfelglück nicht auf meiner Seite war. Also alles recht wage und ohne die Eindeutigkeit der Partie hätte ich noch garkeinen Ersteindruck formuliert.

    Ich bin gespannt auf weitere Partien und werde das nächste mal Versuchen alles an Nahkampfpower aus meinen Mannen rauszuholen was zu machen ist. Dann muss diesen hüpfenden Lackaffen doch beizukommen sein! :D

  • Zu BSG:

    Must have ist Pegasus.


    Das mit der Execution usw. hängt halt von der Spielgruppe und -geschehen ab. Unbalanced ist das nicht.

    Wenn ihr öfter spielt dann auch die anderen 2.

    Leider wurde es clever gemacht: in Exodus ist der von mir geliebte „Zylonenflottenplan und CAG-Titel“ und in der Götterdämmerung das mit dem „Meuterer“...

  • Mnjaaa, das sehe ich anders. Das Zylonenflottenmodul aus Exodus ist zu berechenbar. Der CAG ist eine tolle Neuerung! Aber das Board selber ist problematisch. Wir haben es bei unseren bisherigen Partien immer geschafft, die Zylonenflotte so zu timen, dass wir zuverlässig gleich wegspringen konnten, wenn die Toaster angelogen kamen. Das war ziemlich langweilig. Das Board belohnt außerdem ein frühes Enttarnen, was dem Spiel auch nicht gut tut.

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  • Hab gerade die ersten paar Runden 1vs1 gegen mich selbst in #FoodChainMagnate hinter mir, um die Regeln zu lernen. Die sind an sich erfreulich simpel, der Teufel steckt nur wieder im Detail. Jedoch lohnt es sich wegen der tollen Menükarten kaum eine Spielhilfe dafür anzufertigen.


    Allerdings drängt sich mir da ein Gedanke über einen Designfehler auf...


    Das Spiel braucht ja unglaublich viel Platz für die ganzen Meilensteine und ausliegenden Karten. Allein die Meilensteine sind ind er Auslage schon 5x5 Kartenstapel. Darüber hinaus muss jeder erreichte Meilenstein noch in der eigenen Auslage liegen. So braucht das Spiel verdammt viel Platz und ist entsprechend unübersichtlich. Jetzt ist bei mir der Kartenhalter dabei gewesen - so weit, so gut.


    Allerdings - und diese Idee hatten wohl auch schon andere - wäre doch ein Playerboard wesentlich besser gewesen. Entweder man laminiert es zum ankreuzen/durchstreichen, oder man legt einfach (nicht vorhandene) Markierungsmarker darauf. Ich habe eine Variante von BGG genommen und übersetzt. Somit spart man sich knapp 40% der Karten auf dem Tisch.


    Warum hat man das so gelöst?


    Zum Spiel selbst: Wirklich erstaunlich tricky und gerade am Anfang hagelt es schon Meilensteine ohne Ende. Gefällt mir bisher sehr gut, bis auf die Optik. Da muss ich mir wohl neue Tiles basteln...



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