14.10.-20.10.2019

  • Neue Woche...


    Und wieder #KneipenquizDasOriginal

    Ist gut und bleibt gut.


    Außerdem das erste Mal #Pipeline

    Wir haben zu zweit gespielt. Ja, es ist abstrakt. Es hat aber mMn gute Mechanismen. Mit 2,5h war es für eine Erstpartie inkl. Regelstudium (die Regeln sind echt überschaubar) auch ok. Meiner Tochter hat es aber nicht so gefallen. Ist ihr zu viel „Arbeit“. Schade.


    Was könnt ihr berichten?

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

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  • Habe drei Spiele gespielt, die mir neu waren:


    #Hyperborea fand ich okay, aber nicht umwerfend. Die Bagbuilding Mechanik finde ich gut; würde gerne auch mal #Altiplano oder #Orleans testen.


    #FormulaDe war nett, aber mit sechs Spielern vielleicht doch etwas zu langwierig.


    #7Wonders hat mir nicht sehr gut gefallen. Warum das als "Gateway" so hoch gelobt wird, ist mir schleierhaft. Da fand ich #SushiGo schon weitaus besser.


    Dann wurde noch in meinem Beisein eine Partie #PaxPamir gestartet, an der ich aus Zeitdruck leider nicht teilnehmen konnte. Schade! Hoffentlich bald wieder...

  • Chicago 1875/City of Big Shoulders

    #CityOfBigShoulders


    Zu viert. Zog sich hinten raus ein bisschen. Bei 8 Companys ist in der Produktion auch mal ne Schippe Downtime dabei wenn man zuerst und dann nochmal am Ende agiert. Wobei ich meine Firmen auf P2 und P3 der Appealtrack geschoben habe. Danach nur noch Passivaktiv im Sinne eines Handaufhaltens wenn wieder Dividende kam. :)

    Der Flow ist recht simpel. Aktienkaufphase (selten Verkaufsphase), Hebäude für die Aktionsphase plazieren, Aktionsphase die mit dann 4/5 Assistenten am ehesten dauert. Schön, dass man sich im Prinzip sein Workerplacement selber baut. Schöner wenn die anderen auf die eigenen Gebäude drauflaatschen und man schon extra Cash generiert.

    Einer versuchte eine Schröpfstrategie des ersten Unternehmens und alle Teilhaber sprangen sukzessive wieder ab. Der Kurs stand am Ende bei 40 da sich andere Marktteilnehmer im Schuhsektor bessere Bedingungen verschafften. Durch seine zweite Firma konnte er aber dann genug erwirtschaften so dass er sich auch selber etwas gutes tat und Dritter wurde.

    Die letztlichen Sieger (P1 und P2) hielten sich mit der zweiten Firma so lange zurück bis in Runde 3 der dann vierte bzw sogar fünfte Assistent nutzbar wurde. Mit 6000-4900-4100-2600 ziemlich weit gestreut. Die letztplazierte habe ich in nicht voller Gänze verfolgt (war dort nur gering investiert), schien aber am zu geringen und nicht gepuschten Verkaufspreis gelegen zu haben.

    Mir hat es viel Spass gemacht, gerade zu Beginn habe ich drauf geachtet dass ich der nach mir produzierenden keine Rohstoffe liegen gelassen habe da ich dort nicht investiert war, wohingegen ich in Runde zwei gute Vorlagen hinterliess damit ich mir einer Dividende sicher sein kann.

    Der Aspekt ging dann ab dem Mittelspiel leider etwas aus dem Blick da die Firmen (bis auf jene eine die zur Hälfte der Bank gehörte) alle genug Kapital zum Rohstoffkauf hatten. Bei den Verkaufserlösen wurde es zunehmend schwerer die 3xBarriere zu erreichen, interessant zu sehen dass man auch seine Zweitfirma nich über die 250er Marke befördern kann und auf der Appealleiste bis auf P3 rücken kann.

    Der fehlende Lohn/Unterhalt/Erneuerungs-Faktor fehlte nicht, da es die Planung und Berechnung überschaubar hielt (Rohstoffkauf mit Absicherungsstrategie lohnt). Verkäufe gab es, aber es war selten.

    Im Prinzip ist es ein Wettrennen zum Fett werden und man kann hier und da kleine Nadelstiche setzen. Ob die bei gezielterer Konzentration aber zum Stein werden vermag ich (noch?) nicht zu sagen. Auch noch ungewiss ob man es schafft 3 Buden ans Laufen zu bekommen. Oder sich als reiner Investor nur eine Firma hält und sich nur woanders reinkauft und machen lässt. Klappt aber nur wenn andere machen. Kann ggf auch nach hinten losgehen. Vielleicht erst andere schröpfen und dann die zweite mit hohem Eigenanteil starten.


    Irgendwo im guten BGH7er Bereich sicher, ich sehe noch Potential und habs erstmal auf 8 gesetzt. Trotz der 4Std plus Erklärung, wobei hier und da auch kleine Unaufmerksamkeiten dabei waren

    Ich denke 3,5 sind machbar.



    Danach noch ein Terraforming Mars mit Venus,Kolonien und Präludium. Und Draft.

    Danke an meine liebe Nachbarin die mir in einer Runde sukzessive 4 Jupiterkarten zuschob, die die beiden die ich vom Start weg auf der Hand hielt (och irgendwann können die 5Pkt nicht schaden) schön ausbauten. Konnte sie ja nicht wissen.

    War dann beim Ausspielen umso drolliger weil der der Jupiter gebraucht hätte am anderen Tischende saß und sie sie deshalb mir gab und er dann „seine“ Jupiterkarten alle bei mir sah. (gezielt dann drauf gespart und über zwei Runden verteilt eine nach der anderen gespielt... )


    #TerraformingMars

    Besucht uns auf unserer Seite unter "www.mister-x.de"

  • #Nations


    Am Freitag gabs eine anbendfüllende Partie Nations, ein gutes Zivilisationsspiel mit überschaubarer Spielzeit (3 Stunden) und relativ schlanken Regeln. So gerne ich das Spiel auch spiele - dieses tüftelige Klein-Klein zur Siegpunkteoptimierung zum Spielende hin finde ich mittlerweile sehr anstrengend.


    #Zirkadianer


    Diese Tüftelei hat uns in unserer ersten Partie zu zweit hingegen sehr gut gefallen. Zirkadianer ist ein Dice Placement- Spiel bei dem man in der Planungsphase festlegt, in welcher Reihenfolge man seine Würfel verwenden will und kann. Die Spannung wird dann dadurch erzeugt, dass einem die dusseligen Mitspieler ständig die Pläne durchkreuzen und man immer auf der Suche nach anderen, kurzfristig sinnvollen Möglichkeiten suchen muss, seine Würfel passend zu platzieren, ohne das große Ziel aus den Augen zu verlieren.

    Jetzt zum Aber: Das ist für mich das Material. Nicht nur, dass die Zirkadianer-Grafik hässlich wie die Nacht ist und das Spielecover eher abschreckt als auffordert - die Holzressourcen sind für meine dicken Finger viel zu klein. Gerade die relativ runden Wassertrofen und Algen flutschen mir gerne durch die Stummelfinger und lassen sich nicht gut aufnehmen. Statt der ständigen Abzählerei großer Mengen kleiner Rohstoffe (die es nur in der Einheitsgröße 1 gibt, 5er und 10er wären sinnig, sind aber nicht vorhanden) haben wir uns für ständige Wechselei entschieden und viel mit den Multiplikatorkarten gearbeitet. Für 4 Spieler hätte ich gern eine 5er und eine 10er-Karte mehr gehabt, so dass jeder Spieler seine Rohstoffe auf der entsprechenden Karte parken kann.

    Thematisch ist das Spiel leidlich gut umgesetzt. Es gibt wenig störende Elemente (Warum zum teufel bekommt man mehr Wasser, wenn man die Karte mit den Sicherheitscodes zum Hauptquartier ausgespielt hat?), aber nach Erforschung des Planeten und nach Handel mit den verschiedenen Clans, wie im Werbetext verkündet, fühlt es sich nicht so wirklich an. Und ist Zirkadianer nur ein anderer Name für Erdlinge? Und wer knipst überhaut das erste Licht an? Titel und Untertitel sind auf jeden Fall sehr nichtssagendSpielerisch halte ich Zirkadianer für stark genug, dass die genannten Minuspunkte bei mir nur unwesentlich ins Gewicht fallen. iIh freue mich zumindest auf weitere Partien.

    Ich spüre die Macht in mir.


    Könnte aber auch Hunger sein.

  • Danach noch ein Terraforming Mars mit Venus,Kolonien und Präludium. Und Draft.

    Danke an meine liebe Nachbarin die mir in einer Runde sukzessive 4 Jupiterkarten zuschob, die die beiden die ich vom Start weg auf der Hand hielt (och irgendwann können die 5Pkt nicht schaden) schön ausbauten. Konnte sie ja nicht wissen.

    War dann beim Ausspielen umso drolliger weil der der Jupiter gebraucht hätte am anderen Tischende saß und sie sie deshalb mir gab und er dann „seine“ Jupiterkarten alle bei mir sah. (gezielt dann drauf gespart und über zwei Runden verteilt eine nach der anderen gespielt... )

    Soviel zum Thema "Drafting beseitigt extreme Zufallsverteilungen"...


    Ich bleibe dabei: Die Fryxelius-Brüder hatten schon einen Grund, warum ohne Drafting die normale Regel und mit Drafting "nur" die Variante ist.

  • #TerraformingMars #Präludium

    Zu Zweit, für ihn die erste Partie TfM.

    Um es kürzer zu machen, natürlich mit der Präludium Erweiterung.



    Ich konzentrierte mich gleich von Beginn an darauf, meine Eisenproduktion zu erhöhen und setzte einige Plättchen am Mars.

    Einziger Wehrmutstropfen: Ich zog fast keine Karten, die ich mit meiner ziemlich hohen Eisenproduktion kaufen hätte können ... und meine M€ Produktion war vergleichsweise niedrig.



    Während mein Spielpartner mit 60M€ startete und im Laufe des Spiels sehr clever 4 Städte positionierte, die er mit Grünflächenplättchen umschloss.


    Schlussendlich war es ein sehr knappes 90:88 für mich, eine Karte die 2 Siegpunkte wert war, machte den Unterschied.

    TfM fand großen Gefallen und ich glaube es wird mit diesem Spielpartner nicht die letzte Partie gewesen sein! :thumbup:



    #ArkhamHorrorDasKartenspiel

    Mit Roland Banks und Wendy Adams ging es weiter bei der Kampagne "Die Nacht des Zeloten", in die zweite Partie.

    Es galt 6 einzigartige Kultisten zu identifizieren (und in den Siegpunktestapel zu legen).


    Optisch habe ich, neben der Spielmatte, nun die Gloomhaven Standees und Zahnstocher als Verbindung der Orte im Einsatz.


    Zusammenfassend kann man sagen, dass es ziemlich gut voran ging, aber für Roland Banks ist es wieder sehr lebensbedrohlich geworden.

    Fast wäre er verstorben =O



    #HarryPotterHogwartsBattle

    Endlich ging es in das letzte Schuljahr, aber wie schon in Schuljahr Nummer 5 war die am Start ausliegenden drei Bösewichte sehr, sehr suboptimal.

    1. Immer wenn ein Verderbensmarker auf einen Ort gelegt wird, wird ein Angriffs/Schadenstoken von jedem Bösewicht entfernt (Lucious Malfoy)
    2. Der aktive Held zieht eine Karte vom Nachziehstapel. Ist sie 1 oder mehr Einfluss wert, wird sie entsorgt und ein Verderbensmarker wird auf den aktuellen Ort gelegt (Peter Pettigrew)
    3. Ziehe eine weitere dünkle Künste Karte (Bellatrix Lestrange)

    Wir schafften es mit "Ach und Krach" Bellatrix Lestrange zu besiegen, da wir dachten, mit jedem Zug zwei dunkle Künste Karten zu ziehen, sei eher negativ behaftet.

    Der darauffolgende Bösewicht war Dolores Umbridge (Immer wenn eine Karte mit 4 Einfluss oder mehr gekauft wird, verliert der aktive Held 1 Leben).


    Zusätzlich zu den drei Bösewichten kommen im letzten Schuljahr Horkruxe ins Spiel, und diese haben, sehr thematisch, ebenfalls eine negative Auswirkung auf die Helden.

    Horkruxe kann man nur mit gewürfelten Symbolen abgelegt werden, dann bekommt man jedoch einen dauerhaften Bonus.

    Der erste Horkrux lässt den aktiven Helden 1 Leben verlieren, sobald ein Verbündeter gespielt wird.


    Die ganze Partie (70 Minuten) verloren wir rasant schnell Leben und erschöpften unsere Helden, was zur Folge hatte, dass ein Verderbensmarker auf den aktiven Ort gelegt wird, was wiederum zur Folge hatte, dass ein Schadensmarker von jedem Bösewicht entfernt wird.

    Was in weitere Folge dazu führt, dass man "die Hälfte seiner Karten" ablegen muss, man also in dieser Runde nur zwei Karten zur Verfügung hat.

    Mit diesen kann man dann keine neuen Karten kaufen und so dümpelt man Runde für Runde rum.


    Die Frustration war nach einigen Runden sehr hoch, weil abzusehen war, dass man wirklich gar nichts tun kann.


    Das ist auch der größte Kritikpunkt, zumindest beim Spiel mit 2 Spielern, wenn die Kombination der Bösewichte gleich zu Beginn schlecht ist, hat man aufgrund des Startdecks keine Chance.

    Wir hatten Runden, wo der aktive Held bis zu 6-7 Schaden genommen hat und dadurch erschöpft wurde.

    Man hat das Gefühl, dass hier beim Spieldesign etwas für die Spieler fehlt, um diesen Situationen Herr zu werden.

    Wir werden es noch einmal versuchen, indem wir die Startbösewichten individuell auswählen und die restlichen Bösewichten normal mischen.

    Aber Harry Potter Kampf um Hogwarts wird das Regal schon bald verlassen!

    Definitiv keine Empfehlung und ich frage mich auch wie man dieses Spiel, speziell mit Kindern (es ist ab 11+) spielen soll?

    :thumbdown::thumbdown: (und :thumbdown::thumbdown: von meiner Spielpartnerin)


    #Klask

    Einige Partien zum Abkühlen des Kopfes und Verbesserung der "Hand-Augen-Koordination", ist immer wieder lustig für eine kurze Partie zu zweit.

    4:3 für mich, aber eine Revanche folgt! :)


    #ViticultureEssentialEdition

    Ich war eigentlich gerade beim Aufbau von #EinFestfürOdin für eine Solopartie, da meinte meine Spielpartnerin sie würde gerne Viticulture spielen.

    Dieser Bitte kam ich natürlich gerne nach, Odin muss warten! ;)

    Bedingt durch das tolle Material und das Weinthema ein Lieblingsspiel meiner Spielpartnerin:


    Orange gegen Violett hieß es für diese Partie, gemeinsam mit Mama Nicole und Papa Paul:


    Nicole und Paul wählte ich, weil ich dieses Mal versuchen wollte durch Sommer-/Winterbesucher einge Punkte zu generieren.

    Ich baute gleich zu Beginn die Windmühle, welche mir für jede gepflanzte Rebe einen Siegpunkt (max. 1 pro Jahr) verschaffte.

    Im Verlauf der Partie konnte ich so 6 Siegpunkte damit erlangen.

    In weiterer Folge baute ich auch die Weinprobe und bekam neben Geld auch einen Siegpunkt.


    Meine Spielpartnerin wählte die klassische Weinstrategie, heuerte schnell zusätzliche Arbeiter an und baute auch dementsprechend rasch ihren Keller aus.


    Meine Arbeiter brauchten etwas länger:


    Ich hatte Glück mit meinen Besuchern, und konnte Schlussendlich mit 27:26 das Spiel für mich gewinnen.

    Dieser "ein Punkt!!!" machte den Unterschied. 8-))

  • #Root : 3 Partien. Sogar meine Frau damit eingefangen! Wunderbares Spielerlebnis mit angenehmer Dauer und schönes Erlernen der Fraktionen.

    #Gloomhaven : diesmal mit Gastspieler zu viert. Wieder mit viel Spass dabei.

    #AdventureGamesMonochromeAG : erstes Kapitel inkl App. Schönes Point & Click Adventure.

    In der vergangenen Woche (Urlaub) noch gezockt:

    #Flügelschlag , #WelcomeTo , #Tiefseeabendteuer , #Skyjo , #Lama , #JustOne , #Bandido , #Solenia

  • Heute abend geht's weiter, aber meine Frau und ich haben am Wochenende mal wieder ausgiebig Zeit zum spielen gehabt. Auf den Tisch kamen #ExpodingKittens, #FoodChainMagnate und #LegendaryMarvel.


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    #ExplodingKittens hatte ich gekauft, damit wir auf Flügen oder Urlaubsfahrten - oder im Regen - mal was für den Urlaub haben. An sich ein kleines nettes Spiel, zumindest besser als Uno ;) So witzig wie ich gedacht hätte sind die Karten nun gar nicht und nachdem man sie 1x auf der Hand gehabt hat, schaut man sich quasi nicht mehr an. Und schön sind sie auch nicht gerade... Da bin ich mal gespannt, was für Bilder in der Ü18-Variante dabei sind. Für den geplanten Einsatzzweck zu gebrauchen, aber mehr auch nicht und (wie fast immer) wird es dem Hype nicht gerecht. Habe ich aber so auch nicht erwartet.


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    Danach kam #FoodChainMagnate auf den Tisch. Für mich war es die erste richtige Partie gegen einen Mitspieler, für meine Frau war es der absolute Erstkontakt. Ihr war das Spiel schon aus Videos bekannt und dementsprechend hatte sie "Backstabbing", "unerbittlich hart", "gemein", etc. im Kopf und wir einigten uns darauf, einfach nur bis zum ersten Bankencrash zu spielen und dann abzubrechen. Hat "leider" nicht funktioniert ;)


    Wir "prügelten" uns um den Einfluss auf Haus Nr. 5 und begründeten ein gesamtes Pizza-Imperium auf Basis dieses Haushalts. Zwar haben wir beide oft planerische Fehler gemacht, dennoch lief es bei meiner Frau wesentlich runder als bei mir. Nach 2/3 der Spielzeit hatte sie um die 300 Dollar, während ich noch meine unbezahlten Mitarbeiter feuern musste. Das lag aber auch daran, dass sie sich die Planungssicherheit des Kühlschranks zu nutze machen konnte und ich die Meilensteine wie z.B. den Rabatt auf Gehälter anfangs nie angerechnet hatte. Leider endete das Spiel dann in der Runde, in der ich den ersten Radiospot absetzen konnte.


    Was kann man abschließend zum Spiel sagen? Es ist großartig! Bei weitem nicht so fies und gemein, wie oft gesagt wird. Das Setting ist erfrischend und offen genug, um nicht gegeneinander zu kämpfen. Wir spielten mit den selbst ausgedruckten bunten Spielplanteilen und es lies sich damit auch gut spielen. Die werden wir in Zukunft den originalen Tiles vorziehen. Das geniale an dem Spiel ist eigentlich, dass die Regeln sehr simpel sind, schnell erklärt und durchaus logisch bzw. thematisch. Es geht einfach um Angebot und Nachfrage. Zusammen mit unserer deutschen Spielhilfe ging das wirklich leicht von der Hand. Dafür spricht dann aber auch, dass es doch so viel zu beachten gibt, dass man in seiner Erstpartie gerne mal was vergisst. Und das liegt - wichtig nochmal zu bemerken - nicht an der Regelhürde, sondern an der möglichen Spieltiefe. Die Regeln an sich sind wirklich denkbar einfach für ein Expertenspiel.


    Die Spielzeit ist eben doch extrem, wobei die Downtime eigentlich nicht erkennbar ist, weil man immer und überall mitdenken muss. Man muss seine Taktik jede Runde anpassen. Das ist fordernd, aber nicht anstregend, quasi das genaue Gegenteil vom Spielgefühl eines #VerboteneWelten ;)


    Das Spiel wird sehr hoch in unserer Liste einsteigen. Mal gucken, wo es sich dann ansiedeln wird! Hätte ich nie gedacht...


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    Am Sonntag gab es nochmal #LegendaryMarvel in mehreren Runden und immer anderem Aufbau. Ein Kritikpunkt des Spiels ist, dass es sehr random ablaufen kann und das hat uns auch hart getroffen. Wenn man frei die Villains und die Helden auswählt, dann kann es schon passieren, dass die Siegchancen nahezu verschwindend gering ausfallen. Dennoch macht das Spiel einfach Spaß und in Zukunft achten wir auch mehr auf die Divider, die schon verraten was ein Held so macht. Es ist schon sehr beeindruckend, wie unterschiedlich die einzelnen Masterminds und Schemes verlaufen können.


    Schön wäre gewesen - wenn man schon Regeln auf das Spielbrett druckt - dass diese dann auch mindestens vollständig sind. Denn allein im Setup fehlen schon ein paar Schritte. Nach der etwas längeren Lagerzeit im Regal hat das dann doch zu einer falschen ersten Runde geführt.


    Einziger wirklicher Kritikpunkt: Die Anleitung ist Fließtext. Ein Kodex würde dem Spiel nicht schlecht stehen, denn wenn man sich nochmal eines Keywords versichern möchte, muss man eine ganze Menge durchsuchen. Eine kleine Übersicht würde aber helfen, da gibt es bestimmt etwas bei BGG.


    Dazu gesellen sich dann Ungereimtheiten, die nicht erklärt werden. Für den Spielverlauf aber nicht unwichtig. Als Beispiel:

    Ein Mastermind (Ultron) sagt etwas wie: Wenn Du eine *Technikicon*-Karte (Iconfarbe: Grau) hast, musst du sie nur vorzeigen. Wenn nicht, musst Du eine "nicht-graue" Karte neben Ultron ablegen.


    Stellt sich heraus: Auch die SHIELD-Karten sind optisch betrachtet grau. Zählen die dann dazu? Oder sind die "Farben" den Icons gleichzusetzen? Denn Capt. America spricht z.B. bei diesen Symbolen von Farben. Solche Dinge sind nirgends erklärt und führen zu verschiedenen Interpretationsmöglichkeiten, die doch große Auswirkungen haben.

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  • Ich bleibe dabei: Die Fryxelius-Brüder hatten schon einen Grund, warum ohne Drafting die normale Regel und mit Drafting "nur" die Variante ist.

    Und ich bleibe dabei: Ob Variante oder nicht - mit draften ist es einfach interessanter/herausfordernder/besser...

    Im skizzierten Fall wäre es völlig egal, wer alle Jupiterkarten bekommt, irgendwer hat sie eben. Der eigentliche Kern beim draften ist es nicht nur "für sich" zu entscheiden, sondern auch den Empfänger zu berücksichtigen - also gegen den nächsten.

    Als "bekömmliche Alternative" zum Standarddraft empfehle ich den "Softdraft": 2 behalten, je eine nach links und rechts weitergeben - perfekt!

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

  • Am Wochenende gabs 2 kleine Pegasus Neuheiten.


    #TrickyDruids ist simples Bluff Spiel bei dem es gilt Zutaten für seinen Zaubertrank zu sammeln. Jeder hat eine Zaubertrankkarte mit 6 Slots und einen Mülleimer mit 3 Slots beim Start hinter seinem Sichtschirm. Es gibt 6 unterschiedliche Zutaten die durch Token repräsentiert werden. Jeder Trank hat eine Anforderung an 3 der Zutaten, jede der 3 muss min einmal vorkommen, die anderen dürfen gar nicht rein. Wenn man an der Reihe ist würfelt man 4 Zutatenwürfel und sucht die entsprechenden Zutaten raus. Dann muss man 1-4 Zutaten davon an einen anderen Spieler verschenken, die anderen gehen sofort in den Vorrat. Entweder nimmt der Beschenkte die Zutaten an, dann baut er sie in seinen Trank, oder er nimmt sie nicht an und man muss sie selber unterbringen. So versucht jeder durch bluffen möglichst das zu bekommen was sein Trank benötigt ohne den Mülleimer mit nutzlosen Zutaten zu füllen.


    Irgendwie ist mein Text oben schon zu lang für das Spiel. :/


    - Kann man mal zwischendrin spielen.

    - Ist jetzt aber nichts weltbewegendes.

    - Das Artwork ist schick.

    - Schnell erklärt und schnell gespielt

    - Und UVP 25 € finde ich dafür eine Ansage



    Danach haben wir noch #AXIORota gespielt. Dies ist ein abstraktes Plättchenlegespiel und eine Abwandlung von #Axio , welches ich nicht kannte.

    Man legt reihum Plättchen die in ihren 4 Ecken jeweils eins von 5 Symbolen oder eine Freifläche als Joker enthalten und versucht beim Anlegen möglichst viele passende Ecken aneinander zu legen. Für jedes der 5 Symbole gibt es einen eigenen Wertungstrack, am Ende zählen die Punkte, die man mit seinem schlechtesten Zählstein erreicht hat.


    - flott gespielt

    - kann man gut auf Reisen mitnehmen

    - aber nicht während der Reise (Flugzeug/Auto/Bahn) spielen, Platzbedarf

    - wird wohl gekauft

  • Bei mir gab es einen spontanen Spieleabend unter der Woche zu zweit…


    Ein Fest für Odin (inkl. Norweger Erweiterung)

    Die Partie in der Vorwoche hatte unsere Lust auf Odin wieder neu angefacht und so gab es für meinen Kumpel gleich eine Revanche.

    Diesmal sollte es dann auch andersum laufen. Bei mir misslangen in den ersten beiden Runden alle Plünderei- und Überfall-Versuche oder gerieten allenfalls mäßig erfolgreich, gekrönt von einem Überfall, bei dem ich dreimal hintereinander eine 1 würfelte.

    Bei meinem Kumpel lief es dagegen richtig rund und die Partie hat auch mal wieder gezeigt, dass Island einfach mit Abstand die stärkste Insel ist. Später holte er sich u.a. noch Cork dazu, das ihm in den letzten beiden Runden richtig starke Prämien brachte und seine Punktzahl in den sehr guten Bereich trieb, während ich froh war, zumindest noch den Heimatplan voll zu bekommen und über 100 Punkte zu erreichen. Endstand nach 2:10 Stunden 113-166.


    Heaven & Ale

    Spannender ging es bei Heaven & Ale zu. Ich spielte gezielt auf schnelle Mönchswertungen, sowie jeweils eine 0er und 4er Scheune. Der Plan sollte trotz am Ende voller Sonnenseite bei meinem Kumpel aufgehen.

    Gab es beim Bier noch einen Gleichstand (18-18), entschieden die Fässer das Spiel zu meinen Gunsten (24-16). Final hieß es nach nur 45 Minuten 42-35.


    Was die kommende Erweiterung angeht, bin ich ein wenig zwiegespalten. Auf der einen Seite hat sich bei mir nach jetzt 19 Partien eine gewisse Routine eingestellt, was meine Strategie angeht (16 meiner 19 Partien habe ich gewonnen). Trotzdem macht mir Heaven & Ale mit seinen vielen kleinen, spannenden Entscheidungen immer noch viel Spaß und ob die Erweiterung das fluffige Konzept nicht unnötig aufbläht und vor allem die angenehm kurze Spielzeit verlängert, werde ich mir erstmal anschauen, sobald mehr dazu bekannt ist.


    #EinFestFürOdin #HeavenAndAle

    Meine Top 11 (in loser Reihenfolge):

    Terra Mystica - Gaia Project - Ein Fest für Odin - Tzolk'in - Agricola - Clans of Caledonia - Orleans (inkl. Handelserweiterung) - Great Western Trail - Heaven & Ale - Auf den Spuren von Marco Polo - Scythe

  • #Gloomhaven

    Gestern war eigentlich ein Gloomhaven Abend zu Dritt geplant, leider kam einem Mitstreiter eine Krankheit dazwischen, deshalb mussten wir zu Zweit Szenario #31 bestreiten und auf die Ebene der Nacht ziehen!

    Arya (Schurkin) und Abe (Quatryl Tüftler) standen als Team bereit!



    #Klask

    Nach Gloomhaven war noch etwas Auflockerung in Form von Hand-Augen-Koordination notwendig.

    Ein guter Absacker ;)


  • Gestern auf den Tisch kam:


    #DiceThrone ( zum 8ten Mal)


    Nach acht Spielen habe ich es geschafft mich langsam mit 5-3 Siegen ein wenig abzusetzen. Sind echt froh dass wir es uns zugelegt haben. Klar, es ist "nur" Kniffel mit ein paar mehr strategischen Entscheidungen und natürlich optischer Verschönerung. Aber genau das macht es für Zwischendurch perfekt im Moment. Bin echt am Überlegen ob ich bei der Pre-Order Aktion noch einsteige. :denk:


    Um unsere Gehirne dann doch noch ein bisschen mehr anzustrengen gab es dann...


    #TerraformingMars (zum zweiten Mal)


    Hierauf habe ich mich richtig gefreut. Allein sich zu Beginn schon überraschen zu lassen welchen Konzern man spielt, fixt mich schon an. Ich spielte also mit "Saturn Systems" gegen die "Republik Tharsis". Mit der Konzentration auf die Jupiter Karten (hatte alle (?) drei "1 SP je Jupiter Symbol) konnte ich am Ende das Spiel mit 110 zu 100 für mich entscheiden. :thumbup:


    Die bei BGG angegebenen 120 Minuten haben wir aber leider deutlich überschritten. Jetzt weiß ich nicht ob das an meiner sehr nachdenklichen Freundin liegt oder dass wir insgesamt relative Neulinge waren. Ich war nach 180 Minuten aber schon froh dass es Richtung Ende ging. Wie gesagt, vielleicht ändert sich das aber mit den kommenden Spielen ja auch, sonst ist es mir dann doch ne Nuance zu lang. Spaß gemacht hat es aber auf jeden Fall sehr. :):thumbup:

    Einmal editiert, zuletzt von Flob ()

  • StormsoN

    Danke für die Kritik zu #HarryPotterHogwartsBattle - in letzter Zeit kommen gefühlt nur noch Lobhudeleien über das Spiel und ich dachte schon, ich hätte etwas verpasst, weil ich das so gut gar nicht in Erinnerung hatte....

    Vor einem Jahr haben wir es im Urlaub gespielt und ich fand es ganz nett. Hatte mir überlegt es vielleicht auf Deutsch zu kaufen. Jetzt waren wir erneut im Urlaub und haben es auch wieder gespielt. Mit dem Unterschied von zwei zuvor absolvierten Partien Aeon‘s End. Dagegen stinkt Harry Potter gewaltig ab, sodass es mir keinen Spaß bereitet hat, zu gering sind die Entscheidungsmöglichkeiten für die Spieler.

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  • #FortuneAndGlory

    Ich hatte gestern erneut eine Partie Fortune and Glory via TTS gespielt. Es war eine 2`er Partie gegen Nazi-Gegner. Die Partie erwies sich als überaus spannend, weil die beiden Hauptgegner wirklich sehr gute Chancen bei dem Aufspüren von Artefakten hatten. Der eine hatte gleich einmal 2 Erfolg bei einer gewürfelten 6 und der andere hatte einen Erfolgswurf schon ab 3+ und nicht erst 4+. Das ist schon recht ordentlich.

    Einige Regelunklarheiten gab es dann doch noch (bekommen die Bösewichte "nur" zwei Fortune für jedes Artefakt, oder kommen die zwei on-top zum Artefakt-Wert etc.), die aber dann, nach Regellektüre behoben werden konnten (-> es sind nur die 2 Fortune). Gesamthaft läuft aber das Spiel von Partie zu Partie flüssiger. Es wurde wieder viel gelacht und wir hatten Spaß am Abenteuer. Manchmal passt mE thematisch eine Gefahrenkarte nicht so 100% zum gewählten Ereignis....da muss man bei der ersten Gefahr Bodenplattenfallen meistern, bei der zweiten Gefahr versucht man einen geheimnisvollen Mechanismus an der Wand zu öffnen und bei der dritten Gefahr sitzt man plötzlich im Flieger und versucht die Situation dort zu meistern.....also der Flieger hatte nicht wirklich gut dazu gepasst, aber es hat dennoch Spaß gemacht zumal das Fliegerereignis nicht gemeistert werden konnte und als es dann in den Cliffhanger ging und wir das Bild des Cliffhangers sahen, war dies schon ordentlich spannend *schluck* (Flugzeug zerschellt am Berg).

    Etwas Pech hatte ich mit meiner Abenteuerin. Sie ist ein sog. Starlet (Jenny Butler) und eher weniger für den Kampf geeignet. Als Verbündeten zog ich zufällig eine "Mode-Tussi", die ebenfalls schlecht im Kampf aber gut in anderen Sachen (z.B. Lore etc.) ist. So zieht mein Damen-Mode-Duo umher und versucht Schätze zu heben. Das ich bislang bei der Fortbewegung zufällig immer nur 1`er oder 2`er gewürfelt habe...passt natürlich dann zu meinem "Traum-Duo"......bei den Stöckelschuhen kommt man halt im Dschungel auch nicht schnell voran...wie sollte es auch anders sein ||

    Wer auf Storytelling-Spiele steht und kein Problem mit viel würfeln hat, dem kann ich das Spiel nur empfehlen. Uns macht es z.Zt. sehr viel Spaß.

    7 Mal editiert, zuletzt von Braz ()

  • #TerraformingMars (zum zweiten Mal)


    Die bei BGG angegebenen 120 Minuten haben wir aber leider deutlich überschritten.

    War bei uns am Anfang auch so, also auch eher 3h als 2h. Inzwischen spielen wir mit allen Erweiterungen 90-120 Minuten. Wenn man die Karten kennt und ihre Funktionen direkt erkennt ist man schon merklich flotter unterwegs.

    Weiterhin viel Spaß mit dem Spiel.

    Gruß Dominik

  • War bei uns am Anfang auch so, also auch eher 3h als 2h. Inzwischen spielen wir mit allen Erweiterungen 90-120 Minuten. Wenn man die Karten kennt und ihre Funktionen direkt erkennt ist man schon merklich flotter unterwegs.

    Weiterhin viel Spaß mit dem Spiel.

    Vielen Dank Dominik!


    Spielen gleich nochmal ne Runde, mal schauen ob wir ein wenig flotter sind. :frieden:

  • #PalmIsland


    Kleines Solospiel mit nur 16/17 Karten, die man in einer Handfläche (engl. palm) hält. Die Karten kann man drehen und wenden, so dass jede Karte 4 Bereiche hat, die man nutzen kann. Die meisten Karten sind Rohstoffkarten, die man um 90 Grad dreht um den Rohstoff zur Verfügung zu haben. Diese Rohstoffe braucht man um die anderen Karten zu drehen/ wenden um an Siegpunkte zu kommen oder um mehr Rohstoffe zu generieren.


    Ist wirklich knifflig, man ist immer am Optimieren und Grübeln, bisschen Memory ist auch dabei (wann kommt welche Karte nochmal und was brauch ich bis dahin an Rohstoffen um sie drehen zu können?).


    Macht Spaß, ein Spiel (8 Runden) dauert nicht lang, man kann es kooperativ spiel (noch nicht gemacht) und es ist perfekt für unterwegs, auf dem Sofa, im Zug, im Krankenhaus (wo ich gerade viel bin). Klare Empfehlung für gerade mal 7€.

  • Montagsrunde heißt meistens #Mombasa . So auch dieses Mal. Newbie T (2. Partie), Veteranin A (>50 Partien) und ich (71. Partie) versuchten unser Glück.


    T war noch ein wenig überfordert, v. a. da er sich erstmals an der Bücherleiste versuchte. Immerhin 100 Punkte am Ende und damit eine 8-Punkte-Verbesserung zu letzter Woche.


    A beherrscht die Bücherleiste wie kein anderer, versuchte sich dieses Mal jedoch an einer starken Kompanie (Cairo) und Diamanten. So nebenbei schaffte sie auch noch 30 Buchpunkte. Ich puschte massiv Mombasa und schaltete in Runde 5 beide Slots frei (A ebenfalls). Dieses Mal hatte ich jedoch sehr viele Karten, so dass ich die letzten beiden Runden optimal nutzen konnte, v. a. für die Bücherleiste (immerhin 30 Punkte und starke Vorteile). Am Ende reichte es mit 168-141-100 für mich. Gelungene Revanche nachdem letzte Woche A die Nase vorne hatte. Wir spielten exakt 90 Minuten. Nach wie vor neben Gaia Project meine einzige 10/10.


    Eine Solopartie #GaiaProject mit Vatican City gegen Geoden 187-168 gewonnen. Vatican City ist im Solospiel stärker. Dieses Mal nahm ich den Start mit Forschungslabor, Handelszentrum und 2 Minen. Mit zwei Aufstiegen in Wirtschaft hat man eine stabile Ökonomie in Runde zwei. Dazu habe ich die Geoden so eingebaut, dass ich mir sicher sein konnte die Sektoren Wertung zu gewinnen. 70 Minuten großartiges Soloerlebnis.

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
    Top 17:
    1 Gaia Project — 2 Mombasa — 3 Nippon — 4 Auf den Spuren von MP — 5 Orleans — 6 Tzolkin

    7 Bora Bora — 8 Lorenzo — 9 Great Western Trail — 10 Underwater Cities — 11 Trajan — 12 Concordia

    13 Blackout — 14 Das tiefe Land — 15 Die Burgen von Burgund — 16 Terramara — 17 Caylus

    Einmal editiert, zuletzt von Baseliner ()

  • Alte Erinnerungen wurden wach, kennt ihr das noch? In der Schule beim Sport suchten sich 2 "Kaptitäne" für ihre Mannschaften abwechselnd ihre Leute aus. Soweit so gut, nur blieben dann immer 1 oder 2 "Flachzangen" (man möge mir verzeihen, der Begriff hat sich einfach eingeprägt) übrig, mit 2 dieser Exemplare durfte ich gestern eine Partie #PuertoRico spielen! =O Als Organisator eines offenen Spielekreises muss ich eben auch mal in den allseits bekannten sauren Apfel beissen, allzu oft sollte das aber nicht vorkommen, sonst werde ich nicht alt.

    Ich nenne sie mal - dann werdet ihr wissen wie die Runde verlaufen ist - "Kein Plan von Nix" und "ich kommentiere JedenZug". Typische Konversationen waren:

    "Achherrje, was mach ich nur?"

    "Schau mal, der Baumeister würde dir...alternativ solltest du aber...hatte ich schon den Kapitän erwähnt?"

    "...meinst du wirklich?"

    "Jetzt wo ich so drüber nachdenke..."


    Dann ein resolutes "mach JETZT irgendwas!!!" von mir, weiter zum nächsten Zug:


    "Achherrje, was mach ich nur?"

    "Schau mal, der Baumeister würde dir...alternativ solltest du aber...hatte ich schon den Kapitän erwähnt?"

    "...meinst du wirklich?"

    "Jetzt wo ich so drüber nachdenke..."

    ...


    Was war ich froh, als ich die beiden dann endlich mit 66 zu je 52 Punkten habe niederringen können. Ein typischer :evil::saint: Fall, den ich nicht so schnell wieder brauche.

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

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  • Na wenn die Flachzangen mal hier nicht mitlesen....

  • Wobei ein direktes Feedback ja der ehrlichere Weg wäre - aber eher schwer zu bewerkstelligen.

  • Da könnte man sich ja ketzerisch fragen, wer das denn wirklich verbockt hat. Welcher Teufel hat dich denn geritten, mit zwei Flachzangen/geistigen Tieffliegern ausgerechnet Puerto Rico zu spielen?

    Spielerische Grüße Ernst-Jürgen


    Allzeit-TOP 5: 1. Viticulture - Compl. Coll. Ed., 2. Martians - A Story of Civilization, 3. Scythe, 4. Snowdonia, 5. Prehistory

  • Da könnte man sich ja ketzerisch fragen, wer das denn wirklich verbockt hat. Welcher Teufel hat dich denn geritten, mit zwei Flachzangen/geistigen Tieffliegern ausgerechnet Puerto Rico zu spielen?

    ... für so einen Fall haben wir für den öffentlichen Treff meistens ein "Stone Age", "Skyjo" oder "Zug um Zug" zur Hand.

    Gleichwohl muss natürlich einer der "alten Hasen" in den sauren Apfel beißen und die Neulinge übernehmen.

    Aber manchmal ist man ja auch abends kaputt und ist ganz froh, "Gaia Project" oder "Mombasa" links und rechts liegen lassen zu können :S...

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  • @Schoddi: Wie kommst du denn mit dem Kartenhalten bei #PalmIsland zurecht? Irgendwann zerbrösselt das Deck bei mir in der Hand?

    Hashtag: PalmIslandHaltetechnicken!

    Ich bin zwar nicht Schoddi , aber ich hab es auch schon mehrfach gespielt. Ich kippe die Karten nach rechts, und klemme sie gut in der Handfläche ein, schwierig wird es eigentlich erst ab den maximal 4 Karten find ich. Davor gehts.

    Meistens überlagere ich sie ein wenig und muss dann halt genauer schauen, wenn ich wissen will, welches Symbol es ist. Aber wenn sie zu weit rausgucken, wirds wacklig.


    Allerdings ist es mir schon passiert, dass ich beim Einsortieren der Karten von vorne nach hinten dann ein, zwei Positionen verrutscht bin und die Reihenfolge geändert habe.

  • Ich überlege gerade, welchen Typ Spieler ich lieber am Tisch hätte.


    1) Jemand, der vielleicht nicht sehr geübt in der Brettspielerei ist. Möglicherweise auch nur unsicher bei neuen Games.

    Vielleicht sogar grundsätzlich nicht so souverän und überdurchschnittlich aufnahmefähig oder gar intelligent wie es der typische Unknowns-User stets zu sein scheint.


    2) Einen Großkotz, der sich über allen anderen Minderbemittelten sieht, die nicht seinem Tempo und Maßstäben entsprechen.


    Ja,vielleicht sollte jemand kein Spiel spielen, der wenig entscheidungsfreudig ist und anderen damit ihre wertvolle Zeit stiehlt.

    Vielleicht sollte jemand keine Spiele erklären, der nicht perfekt strukturiert in der Lage ist, sein Wissen optimal an den Mann zu bringen.

    Vielleicht sollte man keinen Spieleabend veranstalten, wenn man nicht in der Lage ist, seinen Gästen einen kulinarischen Hochgenuss auftischen zu können.

    Und so weiter.


    Wenn man hier manche Beiträge liest, was ich nicht nur auf diesen Thread beziehe, ist es kein Wunder, wieso es Menschen bisweilen Überwindung kostet, neue Mitspieler oder Gruppen kennenzulernen und darauf gleich gänzlich verzichten.

  • Wow, ein starker Post von Dir, ZedVasquez . Endlich spricht einmal einer Tacheles.

    2) Einen Großkotz, der sich über allen anderen Minderbemittelten sieht, die nicht seinem Tempo und Maßstäben entsprechen.

    Dann oute ich mich einmal als Großkotz. Ich meide Gruppen, wo irgendwelche "Flachzangen" (nettes Wort) am Tisch sitzen. Ich will mich unterhalten, und wenn ich das nicht kann, weil irgendwer (für meine Begriffe) unmäßig viel Zeit für seine Züge braucht und ich mich zu langweilen beginne, dann ist das nix für mich. AP ist für mich schlimmer als Humorlosigkeit.


    Aber zum Glück bin ich nicht das Maß aller Dinge, und es gibt - das weiß ich aus Erfahrung - genug andere Flachzangen, mit denen diese Leute spielen können. Und ich habe durchaus den einen oder anderen Großkotz gefunden, der mit mir spielt. Seit ich die Flachzangen aus meinen Spielerunden entfernt habe, spiele/n ich/wir besser. Viel besser. 8-))


    PS: Herkunft von Großkotz (lt. Duden):

    jiddisch großkozen = schwerreicher Mann, auch: Wichtigtuer; vielleicht zu hebräisch qạẕîn = Vorsteher, Anführer, volksetymologisch an kotzen angeschlossen

  • @Schoddi: Wie kommst du denn mit dem Kartenhalten bei #PalmIsland zurecht? Irgendwann zerbrösselt das Deck bei mir in der Hand?

    Hashtag: PalmIslandHaltetechnicken!

    ... ich dachte schon, es läge an meinen kleinen, zarten Frauenhänden ;).

    Aber wenn ihr großen Jungs auch Probleme mit dem Halten der Karten habt :S...

    Genau wie Bergziege beschreibt, wird es kritisch, wenn die 4. Karte für die Rohstoff-Anzeige gedreht wird und man dabei die Position aller Karten im Deck halten muss.

    Aber das Spiel gefällt mir als Solospiel bisher ausgesprochen gut ( als Koop noch nicht probiert).

    #FingerfertigkeitÜbenImAlter : Danke Kosmos-Verlag 8o!

  • Ich überlege gerade, welchen Typ Spieler ich lieber am Tisch hätte.

    Und? Zu irgendeiner Entscheidung gekommen?

    1) Jemand, der vielleicht nicht sehr geübt in der Brettspielerei ist. Möglicherweise auch nur unsicher bei neuen Games.

    Vielleicht sogar grundsätzlich nicht so souverän und überdurchschnittlich aufnahmefähig oder gar intelligent wie es der typische Unknowns-User stets zu sein scheint.

    Alles kein Problem, ihm/ihr wird selbsredend geholfen - auch mehrmals. Nur sollte irgendwann auch mal ein Lerneffekt eintreten.

    2) Einen Großkotz, der sich über allen anderen Minderbemittelten sieht, die nicht seinem Tempo und Maßstäben entsprechen.

    Je nach Ausprägung finden sich auch hier Mittel und Wege... Solltest du mich damit meinen, kannst du gern eine Umfrage zu meiner Person starten. Diejenigen die mich kennen, werden dir dann ein anderes Bild vermitteln.

    Ja,vielleicht sollte jemand kein Spiel spielen, der wenig entscheidungsfreudig ist und anderen damit ihre wertvolle Zeit stiehlt.

    Vielleicht hast du damit sogar Recht, Spiele leben nunmal von selbst getroffenen Entscheidungen. Kann man das nicht, läuft eh´ irgendwas grundverkehrt.

    Vielleicht sollte jemand keine Spiele erklären, der nicht perfekt strukturiert in der Lage ist, sein Wissen optimal an den Mann zu bringen.

    Auch hier kann ich dir nicht grundlegend widersprechen, zumindest ein gewisses Maß an Struktur ist sehr hilfreich.

    Vielleicht sollte man keinen Spieleabend veranstalten, wenn man nicht in der Lage ist, seinen Gästen einen kulinarischen Hochgenuss auftischen zu können.

    Solltest du mich mal besuchen, wirst auch du kulinarisch verwöhnt. Eine Erwartungshaltung entsteht dadurch weder von meinen Gästen noch von mir anderswo. Vielleicht habe ich einfach nur Freude daran anderen eine Freude zu bereiten? Wobei...Großkotz und so... nee passt nicht zusammen...

    Wenn man hier manche Beiträge liest, was ich nicht nur auf diesen Thread beziehe, ist es kein Wunder, wieso es Menschen bisweilen Überwindung kostet, neue Mitspieler oder Gruppen kennenzulernen und darauf gleich gänzlich verzichten.

    Das setzt ja voraus, das Neulinge keine Neulinge mehr sind, da sie ja intuitiv zu wissen scheinen: Das sind alles nur Vollpfosten hier...

    Sollte es jemanden Überwindung kosten andere Leute kennenzulernen, würde ich auch eher andere Gründe dafür sehen. Für die Treffs an denen ich mitmache, kann ich nur sagen: Newbies immer herzlich willkommen!


    Damit möchte ich es auch gern belassen und werte das mal als nicht ganz ernst gemeint. Vielleicht hast du auch nur einen Smiley vergessen?

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

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