21.10.-27.10.2019

  • Endlich... diese Woche beginnt die Spielemesse in Essen.


    Bitte denkt auch an unseren Live-Ticker, um unkompliziert von der Messe zu kommunizieren. Längere Eindrücke natürlich wie immer im Forum.


    Hier der Link zum Live-Ticker: Live-Ticker - unknowns.de – Das Brettspielforum (online seit 17.03.2007)


    Ich wünsche allen Mitspielern, die hinfahren viel Spaß-


    Bei den Spenden haben wir jetzt auch die 50% vom Zielwert (1 Euro pro User) geknackt. Danke noch einmal dafür. Die Aktion läuft ja noch.


    Was habe ich gespielt? Wie immer #KneipenquizDasOriginal - ohne Worte.


    Was könnt ihr berichten?

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

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  • Hallo,

    eine durchaus sehr durchmischte Spielezeit im Moment… mit Highlights und LightOut, aber lest selbst:

    #TerraformingMars mit der #Turmoil Erweiterung

    Die Terraforming Mars Erweiterungen erinnern mich inzwischen an Molekularküche, hier und da etwas ChiChi, bunte Perlen, Rauch, Qualm, viel Chemie, die im Essen aber eigentlich nichts zu suchen hat... Ich esse halt gerne
    Pasta und find`s auch gut noch sehen und erkennen zu können, was man da verkocht hat.

    Für`s Erste spielen wir TM mal wieder pur und haben uns von dem Erweiterungsmarathon befreit. Für uns ist es das gewesen. Mehr werde ich nicht kaufen.

    Ich habe mich nach der ersten Partie Turmoil etwas ungläubig am Kopf gekratzt: Ich baue etwas auf und werde dafür hintenrum bestraft? Das macht doch so nur wenig Sinn - bei einem Enginebuilder wie Terraforming Mars - noch dazu völlig willkürlich. Auf der einen Seite erhält man Boni über die Politikkomponente und über die regierenden Fraktionen, die die Entwicklung anstoßen und voranbringen, auf der anderen Seite wird man dann für das was man (dadurch) erreicht hat, bestraft und muss so sinnlos destruktive Wendungen hinnehmen. Was kommt denn als nächstes? Etwa so eine Erweiterungsvollkatastrophe wie bei Carcassonne „Das Katapult“:
    Eine umgedrehte Grillzange mit der man dann Leute auf den Mars schnippsen muss?

    Danach habe ich alle Erweiterungen aussortiert und wollte einfach einmal wieder eine schlichte Partie TM spielen, um mich daran zu erinnern, dass es eigentlich ein gutes Spiel war/ist. Wir picken uns jetzt nach und nach konsequent aus den Erweiterungen nur heraus was passt und uns gerade noch so gefällt. Das kann man tatsächlich wohl auch bei Turmoil so halten. Ein paar Karten könnte man vermutlich durchaus „normal“ auch ins Grundspiel integrieren. Ich vorerst nicht, die Erweiterung hat mich so dermaßen genervt, und wandert daher
    kompletto weit weg…

    Ich möchte trotzdem versuchen fair zu bleiben und meine, dass die Idee über politische Einflussnahme grundsätzlich ja gar nicht verkehrt ist und man daraus eigentlich wirklich was hätte machen können. Auch zufällige Ereignisse sind ja nicht verkehrt. Ich muss da gerade an diverse Spiele/Crossfire-karten denken: beispielsweise Dragonfire oder den Vorgänger Shadowrun Crossfire, Winter der Toten oder zig andere Spiele ließen sich da finden. Aber das sind völlig andere und anders angelegte Spiele und sind nicht mit so einem Euro/Einginebuilder zu vergleichen. Man sollte sich eigentlich auch überlegen, ob man Hü oder Hott will und mir gehen die Erweiterungen inzwischen vielfach in ganz unterschiedliche Richtungen, so dass man am Ende nicht mehr weiß, was sie in dem Spiel zu suchen haben. Ich frage mich auch, wohin die Entwickler das Spiel eigentlich hin entwickeln und hin erweitern wollten. Das wirkt alles nicht mehr nach einem spielbaren Konzept, sondern nach Ideenpool, Brainstorming was man da noch alles machen könnte, Reißbrett und zu vielen und sich auch entgegenstehenden Spielideen und Konzepten. Dies führt zu bei mir zu einem unbefriedigendem Spielerlebnis. Vielleicht - auch wenn es dann vermutlich auch Gemäcker geben würde - hätte man hier über so etwas wie eine Standaloneerweiterung nachdenken können. Das Grundspiel mit entsprechend aggressiven, destruktiven, wie Zufalls-Elementen, was dann aber auch im Aufbau und dem im Spiel angelegten Enginebuilding berücksichtigt und eingebettet sein muss. Diese kleinen Erweiterungen machen inzwischen einen Misch-Masch aus dem Spiel, der mir keinen Spaß mehr macht.

    Ich mag die Erweiterung Hellas/Elysium und spiele gerne mal mit unterschiedlichen Marsoberflächen.

    Bei VenusNext wird bei uns kein Parameter weitergeschoben, wir machen die Hausregel: spielen wie sonst auch. Warum da dieser Streß und durch die Parameter hetzen? Das Spiel wird nicht wesentlich länger, wenn man
    auch den Venus Parameter wie die anderen auch durch Standardaktionen oder Karten hoch bringt. Wir spielen immer zwischen 13,14,15 - äußertes Maximum waren 17 oder 18 Generationen (kommt immer auf die Anzahl der Spieler_innen an). Das Spiel ist jedenfalls für uns keine Quälerei (jedenfalls ohne Turmoil), so dass wir uns da die Zeit auch gerne nehmen und keinen Anschub oder überflüssige Beschleunigung brauchen. Präludium fliegt so ziemlich ganz raus, den Anschub und die Spielverkürzung brauchen wir nicht. Kolonien, Kolonien what?

    Ansonsten: Man kann es auch übertreiben und überladen. Präludium hat es beschleunigt, was mir im übrigen nicht so gut gefallen hat, und diese hier macht es nicht nur – quälend - länger (man wird ja deutlich
    zurückgeworfen, was sich aber nicht thematisch oder sinnvoll spielt), sondern auch überladen und ist einfach too much. Turmoil ist dann noch mit den neuen Boards angefüttert, vielleicht damit´s mal etwas mehr drinnen gibt und man den Preis rechtfertigen kann (?), aber brauchen tu ich sie nicht. Überflüssig mho. Ich fühle mich
    als Spielerin durch die Events idR bestraft und weiß nicht so genau warum und wozu das alles gut sein soll. Es hätte meiner Ansicht nach gereicht, wenn es einfach nach einer Weile eine Erweiterung mit einem dicken neuen Kartenstapel und Konzernen gegeben hätte, meinethalben noch VenusNext dazu. Konzerne bauen und basteln wir uns inzwischen übrigens auch eigene und sammeln da Ideen nach den Partien. Ich habe nicht so das große Interesse für 5 Konzern-Karten 5 Euro ausgeben zu sollen und möchte bei dieser Gelddruckmaschinerie nicht mitmachen, zumal sich ja für mich dadurch inzwischen das Spiel auch nur (noch) verschlechtert. Schade irgendwie, dass es so oft diese Wendung nimmt. Ich war zwar von Anfang an etwas skeptisch, weil ja - ich meine - 8 oder 9 Erweiterungen gleich zu Beginn angekündigt waren und die ja nun einmal auch nicht günstig sind, habe aber doch mehr Karten, den neuen Spielplan und mehr Konzerne zu schätzen gewusst. Die guten Karten dürfen bleiben und kommen ins Schächtelchen, die schlechten in die Rundablage… Ist ja aber auch schön zu wissen, wo man zukünftig Geld sparen kann...


    Nun einmal was Erfreuliches:

    Seitdem ich gesehen habe, dass es eine Erweiterung zu #ThroughTheAges geben wird, auf die ich mich im übrigen riesig freue (!), wollte ich schon längst einmal wieder TtA spielen und am Wochenende war es dann endlich soweit.

    #ThroughTheAges

    Wieder einmal eine spannende und tolle Partie! Wir haben zu zweit gespielt. TtA gehört für mich zu den besten Mehrspieler-Spielen, die man ebenso sehr gut zu zweit spielen kann und zwar genauso gut wie zu 4, nur dass die
    Partien mit mehr Personen dann idR (noch) länger dauern. Jedes Mal, wenn es wieder einmal auf dem Tisch war, denke ich: Warum spielen wir das eigentlich nicht viel häufiger? Nunja, so eine Partie dauert dann doch gut 4 Stunden, weil wir mit dem III Zeitalter und auch die kriegerische Variante gespielt haben. Die Zeit ist selten mal abends in der Woche oder zwischendurch drin. Da sollte man dann schon Ruhe und richtig Zeit für haben. Es ist kein HuschHusch-Spiel, sondern fordert und sollte dann auch ausgekostet und genossen werden. Obwohl ich es jetzt schon recht häufig gespielt habe (ich hatte schon die erste Auflage, die ja mit der zweiten Ausgabe noch einmal deutlich verbessert wurde), wird es nicht langweilig und nutzt sich überhaupt nicht ab. Trotzdem freue ich mich auf die Erweiterung, neue Anführer_innen, neue Weltwunder… ich lass mich da mal überraschen. Ich finde zwar, dass dieses Spiel nicht nach einer Erweiterung schreit, denn es ist sehr gut so wie es ist. Es hat sich hoch auf meiner Lieblingsspieleliste etabliert. Trotzdem ist diese Erweiterung tatsächlich einmal ein Blindkauf von mir – oder wird es sein -, denn vorbestellt ist sie. Die letzte Partie war dann doch gut 5 Monate her und ich brauchte wieder etwas, bis ich drin war. Ablauf usw. hatten wir schnell auf dem Schirm, aber ich meine so taktische Komponenten, gerade das Vorgehen bei der Kriegsführung. Leider hatte ich mich etwas verzettelt und zu wenig
    Steine – versehentlich – in einer Runde und bin dadurch zwischenzeitlich ziemlich ins Hintertreffen geraten. Es greift da ja wirklich so viel ineinander, dass man gut aufpassen muss, was man wann baut. Vorausschauendes Handeln, Planen und zugleich auch Taktik und Reagieren auf den/die Mitspieler_innen ist hier extrem wichtig.
    Wenn man zu wenig Wissenschaft hat, dann wird das alles teilweise ziemlich schwierig und wenn man frühzeitig ins Hintertreffen gerät, dann kann es sehr schwer oder sogar recht aussichtslos werden, noch gewinnen zu können. Allerdings hat man sich dies auch immer selbst zuzuschreiben. So wie ich, weil ich falsch geplant hatte. Den Verlauf des Spiels hat man durchaus in der Hand und muss dennoch auch kurzfristig auf die Gegner reagieren können. Durch ein taktisches Manöver und Kriegsführung und durch günstige Politikkarten, konnte
    ich die Flaute aber überwinden und mich wieder stabilisieren und habe am Ende dann doch mit gerade einmal 3 Punkten weniger verloren. Großartiges Spiel! Kann ich nur empfehlen und raten – sollte man es tatsächlich noch nicht kennen – das Spiel nicht zu versäumen…


    #SidMeiersCivilization

    Und weil wir Lust hatten noch etwas bei Civ-Spielen zu bleiben, gab es dann – vielleicht auch der Nostalgie wegen - Sid Meier`s #Civilization das Brettspiel. Ja genau, dieses „alte“, das Original sozusagen ;) Wir haben beide
    Erweiterungen und spielen immer mit allem. Ich kann nur dazu raten, dieses Spiel mit den beiden Erweiterungen zu spielen. Die Kriegskunst wird noch einmal verbessert und runder!Und außerdem lohnt es sich schon allein für die größere Auswahl an Völkern. Die zusätzlichen Optionen und Gebäude sind selbstredend noch einmal interessanter und bieten mehr Möglichkeiten. Beide Erweiterungen fügen sich – meiner Meinung nach – nahtlos in das Spiel ein und gehören da eigentlich auch wirklich zu. Leider lese ist oft viel Kritik an dem Spiel, was ich schade finde und vieles auch nicht nachvollziehen kann. Natürlich hat es seine Jahre auf dem Buckel, aber die
    Technologiepyramide finde ich weiterhin grandios und sehr elegant. Mir egal was andere sagen, ich mag das Spiel sehr! Wirklich, es macht einfach Spaß immer mal wieder, bei allen Schwächen, die es haben mag. Die größte Schwäche mag sein, dass die Völker schon recht ungleich stark sind, das stimmt schon. Aber die Herausforderung ist, damit dann eine gute Zivilisation aufzubauen, die sich gegen die anderen bestmöglich verteidigt und am besten natürlich auch durchsetzt. Ein Nachteil ist vielleicht auch, dass man schon auch eine Richtung vorgegeben bekommt. Aber ich mag diese unterschiedlichen Fraktionen mit ihren Eigenheiten und ich mag es auch mit Ghandi zu versuchen über Kriegskunst zu gewinnen oder Atomkraft/Uran zu erforschen und eben nicht den erwarteten Weg über Kultur einzuschlagen. Man kann ja auch mal was anders und anderes machen. Wir suchen uns die Völker immer aus und ziehen nicht zufällig. Gerade in Partien zu zweit sollte man das machen, da kann
    man dann das Ungleichgewicht der Völker etwas abfedern und sich ähnlich starke Völker aussuchen. Die einzige
    Fraktion, die ich bislang noch nicht gespielt hatte war Zululand. Das habe ich dieses Mal nachgeholt und es wurde ein Battle zwischen Aztekenreich und Zululand. Beiden starten mit der Regierungsform Despotismus und beide haben den Vorteil, dass ihre Städte mehrerwirtschaften. Von daher sind sie sich eigentlich sogar sehr ähnlich. Wobei Zulu mit Tierzucht auf Stufe I und die Azteken mit der Technologie Bewässerung auf Stufe II starten. Die Partie verlief recht kriegerisch, denn beide sind auf Kriegsführung aus und erhalten darüber entsprechende Vorteile und Boni. Die Azteken wirken aber schon stärker, weil sie zudem noch Vorteile auf dem Wirtschaftsrad in Form von Handelspunkten und zudem Kultur erhalten. Dafür kann Zulu schneller und günstiger expandieren und leichter Städte bauen. Der Vorteil zu Anfang mit den zusätzlichen Artillerieeinzeiten sollte gut genutzt werden! Dann können sie einen guten Vorsprung ausbauen. In dieser Form – zumal wir es zu zweit gespielt haben – hatte ich auch noch keine Partie, weil es kein Volk gab, dass sich quasi im Hintergrund an uns vorbei entwickeln konnte so nach dem Motto: Wenn zwei sich keilen, kann ich zum Sieg eilen…

    Also es war schon sehr unerbittlich und auch spannend. Gewonnen habe tatsächlich ich, weil die Azteken zu spät auf die Kulturleiste gesetzt haben und ich dann tatsächlich über Kultur einen Vorsprung ausgebaut habe, so
    dass es für sie nicht mehr lohnte den Weg einzuschlagen. Am Ende war es dann aber ein Technologiesieg und denkbar knapp. Tolle Partie! Wir spielen es gerne, uns macht es Spaß!


    #Tapestry

    Tapestry war dann – in der Erwartung eines Civ-Spieles – eine echte Enttäuschung. Ich weiß nicht so genau, wo und wie ich dieses Spiel einordnen soll. Erwartet hatte ich ein Civ-Spiel. Ich habe keine Ahnung, wer diese
    irreführende Kategorisierung bei BGG vorgenommen hat. Hand management? Was soll ich denn da managen? Die Karten passen zu seiner Zivilisation oder nicht. Strategy, Civilization?? Diese Erwartungen können gar nicht erfüllt werden durch dieses Spiel. Es ist doch letztlich „nur“ Stonemeier Games und dahinter steckt nun einmal
    im wesentlichen Jamey Stegmaier. Wenn Rosamunde Pilcher versucht hätte dystopische Sci-Fi Romane zu schreiben, wäre das vermutlich auch nicht gut gegangen. Vielleicht sollte man dann einfach bei dem bleiben, was man kann und es dann auch drauf schreiben. Und Stegmaier macht halt nun mal im Kern Euros, in mehr oder weniger hübschem Gewand. Weniger ist übrigens manchmal sogar mehr...

    Bei Tapestry stellt sich weder thematisch noch spielerisch ein Gefühl ein, dass man hier eine Zivilisation aufbaut, erforscht und entwickelt und Land erobert/erkundet. Denn das macht man auch gar nicht! Tatsächlich ist
    es nichts anderes als Leistenrennen. Möglichst schnell sollte man sich einen Schwerpunkt suchen und z.B. auf science, military oder exploration... konzentrieren, alle 4 Bereiche kann man eh nicht abdecken. Es gibt zig unterschiedliche Völker (16), die Abwechslung und Vielseitigkeit aber nur vorgaukeln. Sie geben einem eigentlich
    nur eine gewisse Entwicklungsrichtung vor, was an sich OK wäre, aber darin erschöpft sich auch schon das Potential, das theoretisch bestünde. Es fühlt sich einseitig an, weil du – dazu komme ich gleich – wenig Chancen hast – egal wen du spielst, auf Tapestry-Karten angemessen reagieren und handeln zu können, wenn die
    nicht zu deiner Zivilisation passen. Das Spiel an sich bleibt eigentlich immer gleich und du bist immer dem Zufall ausgeliefert und dies ist wohl mein größter Kritikpunkt, zu dem ich jetzt komme:

    Das Problem ist, dass man den Tapestry-Karten völlig zufällig ausgeliefert ist und dies ist spiel- und siegentscheidend. Wenn die Karten nicht zu deiner Zivilisation passen, dann haste Pech, egal was du versuchst und machst und machen möchtest. Dieses Ungleichgewicht durch die Karten macht mir schlicht keinen Spaß, weil hier nicht gutes Spielen, Taktik und Strategie im Vordergrund stehen oder gar belohnt werden und zu einer guten Entwicklung führen, sondern im wesentlichen dieses Karten(un)glück. Das ist das eine. Das andere ist: Die
    Elemente des Spiels fügen sich überhaupt nicht gut ineinander, wirken und sind teilweise völlig überflüssig. Das Puzzle-element Beispielsweise, was das soll, weiß nicht nicht so genau, gibt ja nicht mal wirklich Punkte dafür. Ist das etwa eine verkümmerte Antiquity Anleihe, mit der Idee eine ausgelagerte Hauptstadt zu bepuzzeln? Au, man… dann doch aber bitte in gut und nützlich für das Spiel. Es macht nicht einmal Spaß und wirkt so, als hätte man da unbedingt noch nen Füller mit reinbringen müssen, damit es nach viel und vielen Optionen aussieht. Aber es macht spielerisch wenig Sinn. Das ganze Spiel wirkt nicht wie aus einem Guß. Und es wirkt auf mich auch nicht so, als hätte man den Anspruch gehabt ein richtiges Civ-Spiel zu konzipieren. So richtig erforschen oder entdecken macht man eigentlich auch nicht. Dieser Plan in der Mitte mit den Teilen entfacht keine Spannung, ist völlig uninteressant, eintönig und konnte mich nicht begeistern. Ich fand es langweilig, uninspiriert und dröge. LAANGWEILIG! Wer Leistenrennen mag, OK, dann macht es evtl. Spaß. Aber es ist Punktesammeln und nicht sinnvoll eine Zivilisation aufbauen. Und diese Tapestry-Karten finde ich richtig schlecht, unausgewogen und
    das macht das alles viel zu willkürlich. Spielspass kam bei uns nicht auf. Bin froh, dass ich es nicht selbst gekauft habe und würde allen raten sich vor dem Kauf noch einmal gut zu überlegen, was sie erwarten und sich klar zu machen, was man da bekommt. Jedenfalls kein (episches) Civ-Spiel, kein Explore, kein Extinction und schön aussehen tut`s auch nicht. Ich würde es nicht noch öfter spielen, 2 Partien und eine abgebrochene reichen. Es kommt ganz, ganz, ganz, ganz selten vor, dass wir Spiele abbrechen. Ich könnte mich im Moment nicht einmal an 5 erinnern. Aber es war die 3. langweilige und dröge Partie und einer krepelte bei 60 Punkten rum, einer war bei 180 und die anderen beiden so bei 100. Ui, Spannung, wer da wohl gewinnt???? Übt auf mich 0 Wiederspielreiz aus. Ich kann nur sagen, dass es mir wenig, kaum, gar keinen Spaß gemacht hat, gerade im Vergleich zu so Spielgrößen wie TtA und Civilization. Man muss nicht so tun, als sei man ein Civ-Spiel und in 1-2 Stunden
    spielbar. Ein gutes Civ braucht halt seine Zeit und die nehme ich mir dann auch gerne. Aber diesen Elementesalat und das alles nur, um Punkte zu sammeln, was nicht einmal Spaß macht oder wirklich Anstrengungen oder anspruchsvolle langfristige Planung verlangt, ist einfach nur öde, so langweilig und öde wie dieser vorgegaukelte
    Entwicklungs/Erforschungsplan da in der Mitte. Alles, was das Spiel so zusammengesammelt hat aus anderen Spielen, haben alle anderen Spiele gut und sogar sehr gut gemacht. Seien es Scythe, Pulsar2849, Civilization, meinethalben auch Gaia Project, Antiquity und und und… oder auch UnderwaterCities… aber dazu komme ich gleich...

    Thumbs down!


    Jetzt mal ein Glas kaltes klares Wasser, zum Abkühlen! Denn es gibt ja auch gute Spiele, konzentrieren wir uns besser da drauf:

    Dann gab es
    #UnderwaterCities. Herrlich! Endlich wieder ein gutes Spiel! Alles was UC richtig und zu einem überaus guten Spiel macht, macht Tapestry falsch, so dass es fade und langweilig, spaßraubend wurde. UC haben wir dieses
    Mal mit dem grünen Biodom gespielt. Das Biodom ist nichts, was man haben muss, war halt ein nettes zusätzliches Element, aber weder die revolutionäre Spielbereicherung noch irgendwie ein Element, was das
    Spiel wesentlich verändern würde. Das Spiel an sich ist – wie hier ja auch schon oft berichtet wurde – wirklich gut. Mein persönlicher Eindruck ist aber nach nun etlichen Partien, dass man doch eine gewisse Routine entwickelt. Biomasse ist schon eine Art Universalressource und für das Spiel sehr wichtig, so dass man frühzeitig darauf gehen sollte und es nach einigen Partien auch automatisch macht. Ich mag das Spiel, es ist für mich auch nicht
    durchgespielt, so dass ich es auf jeden Fall behalten und bestimmt öfter noch auf den Tisch bringen werde, auch deswegen, weil es vielen anderen (noch) sehr viel Spaß macht zur Zeit. Könnte mir aber vorstellen, dass es langfristig – sofern die Erweiterung da nicht noch einen neuen Kniff oder mehr Abwechslung reinbringt –
    kein Dauerbrenner sein oder bleiben wird. Allerdings, ist das „Jammern“ auf hohem Niveau und ich kann da jetzt auch grad mal nach Tapestry locker drüber wegsehen… UC ist und bleibt ein gutes Spiel und sticht aus der Fülle der Spiele(neu)erscheinungen aus dem vergangenen Jahr deutlich hervor. Thumbs up!


    Zum Schluss dann für mich doch noch ein Highlight:

    #Runewars

    Nachdem die Erwartungen und das Interesse an den Neuerscheinungen in Essen bei mir gegen Null laufen – bis auf Crystal Palace, was ich noch auf dem Schirm behalte und mir vor Ort im Spieleladen kaufen möchte – habe ich ein erkleckliches Budget über. Was mich interessierte ist schon vorbestellt, schon da oder gebacken (z.B. On Mars, Through the Ages Erweiterung, Nemesis, Turmoil, machina arcana) und so habe ich dann entschieden – dem Neuerscheinungsrausch entsagend – lieber ein Spiel zu komplettieren, was ich sehr mag und wir sehr gerne
    spielen. Daher war ich so verrückt mir die viel zu teure Banners of War Erweiterung von Runewars zu kaufen… Unglaublich schade, dass die nur so schwer zu bekommen ist. Für mich hat sie dieses Spiel hervorragend ergänzt, erweitert, noch einmal einen drauf gesetzt und abgerundet. Ohne möchte ich gar nicht mehr spielen… Jedenfalls
    haben wir gleich zwei Partien hintereinander weg gespielt und hatten – ohne zu merken wie die Zeit vergeht – wunderbare Spielstunden bis nachts um 4 Uhr… Taktisch, strategisch, spannend, ach, da schlägt mein Herz höher… Runewars ist und bleibt für mich ein klasse Spiel und ein Highlight der Woche!


    Ich hoffe, mein Spielbericht ist nicht zu negativ geworden, aber ich kann Tapestry und Turmoil nach den Partien schlicht nichts Gutes abgewinnen. Ich wünsche aber allen, die Spaß daran haben und noch neugierig auf die Spiele sind viel Glück, viel Spaß und da jeder Jeck anners ist, gibt es bestimmt auch viele, die es ganz anders sehen als ich… nehmt es als weitere Ansicht in einer Reihe von vielen… ich kann mir aber vorstellen, dass die TT Spiele den Marktplatz füllen könnten...

    spannende Spielwoche… und allen auf der Spiel ein gutes Händchen für gute Spiele!!!! Bin schon sehr gespannt, was da nach und nach so an Spielberichten zu lesen sein wird!

    Gruß und eine schöne Zeit

    Brettpotato

  • Heute gab es im Unperfekthaus eine Runde


    #Cloudspire


    ravn und ich im 2vs2 Team mussten mitansehen wie meine Burg niedergekloppt wurde :D


    Mehr dazu im Cloudspire-Thread:

    Cloudspire by Chip Theory Games

    Top 10 (jeweils ohne Reihenfolge)

  • Mal hier noch zwei weitere Unperfekthaus-Spiele erwähnt ...


    Dead Last : Kam das erste Mal aufm Tisch. Direkt in einer 11er-Runde, was knapp an der oberen Grenze der maximalen Spielerzahl liegt. Einfaches Regelwerk, sehr viel Interaktion und erst einmal überhaupt keinen Plan, wie man seine Mitspieler ausreichend heimlich davon überzeugen soll, sich auf einen Mitspieler zu einigen, den man geheim auswählt und dann in Mehrheit zur Strecke bringt.


    Gab einige tolle Situationen und überraschte Lacher, wenn es doch ganz anders lief, wie man so dachte und selbst gewählt hatte. Ich hatte bis zum Spielende keine einzige Goldkarte einsammeln können. Trotzdem oder auch ganz unabhängig davon, fand ich die Partie grandios. Eventuell zum Ende hin etwas zu lang, weil sich die Goldkarten auf zu viele Mitspieler verteilten aufgrund der Mitspieleranzahl. Empfehle deshalb, wie auch andere meinten, eher so 7 bis 9er-Runden.


    Zudem ist ein Timer in der Tischmitte empfehlenswert, den alle einsehen können und ein ausreichend grosser möglichst runder Tisch, bei dem sich jeder sehen gegenseitig kann und signalisieren kann. Der 10er-Wertung in der Spielbox schliesse ich mich an. Allerdings klar ein Spiel, das polarisiert als Social Elimation Partyspiel - vom Thema und vom Spielablauf. Wer solche Spiele allerdings mag, sollte es sich in Essen mal anschauen oder direkt kaufen. Ich hatte es vor Wochen als Importspiel gekauft, weil in Deutschland damals schlicht nicht zu bekommen.


    Kepler 3042 : Ein typisches Eurogame-Aktionsoptimierspiel mit SciFi-Thema. Wir breiten uns im Weltall aus, decken Planeten auf, erforschen Technologien, führen Aktionen aus. Davon hat man allerdings nur 16 und dann ist die Partie vorbei. Viel will optmiert werden, was man zunächst nicht optimieren kann, weil man es zunächst aufbauen muss. Das fühlte sich ein wenig unbefriedigend an und schnell kann man (= ich, weil weit abgeschlagen Letzter geworden) seinen Fokus verlieren, etliches machen, aber nichts so richtig und dann ist schon das Spiel vorbei und eigentlich hat man (= ich) kaum etwas geschafft. Das es auch anders und besser geht, haben mir meine drei Mitspieler gezeigt.


    Wer solche Eurogames mag, der findet hier ein gutes Spiel. Ich stelle für mich aber immer mehr fest, dass sich mein spielerischer Fokus von diesen Eurogame-Optimierspielen entfernt und ich eher andere Genres aktuell bevorzuge. Das ist aber weder das Problem des Spiels, noch der wirklich entspannten Spielrunde, weshalb ich trotzdem die Partie genossen habe, sondern schlicht und einfach eine Vorliebe von mir.

    Einmal editiert, zuletzt von ravn ()

  • #DiceForge


    Ein kurzer Besuch mein meinen Eltern und wir spielten eine Partie zu Dritt, die Erstpartie für meine Mutter die sie prompt mit 28:25:24 gewonnen hat, und eine Partie mit meinem Vater, die ich mit 56:45 für mich entschieden konnte.

    Weiterhin ein angenehmes, leichtes und kurzes Spiel für Familientreffen. :)


    #Roam


    Das aktuelleste (kleine) Spiel von Ryan Laukat, welches vor kurzem bei mir eingetrudel ist.

    Gestern kam es für eine erste Partie mit meiner Spielepartnerin auf den Tisch, und um das Ergebnis gleich vorweg zu nehmen: Ich hatte mit 12 zur 16 keine Chance.^^

    Bei Roam gibt es eine Map, die sich aus 2 x 3 Karten zusammensetzen. Jeder Spieler startet jeder mit 3 Charakteren, die die gleichen Fähigkeiten haben.

    Abwechselnd aktiviert man einen Charakter (dreht ihn um) und platziert seine Spielsteine (=die auf dem Charakter vorgegebene "Tetris Form") auf einem Teil der Map.

    Wenn die 6 Felder einer Karte voll sind, bekommt der Spieler der die Mehrheit hat die Karte. Der Spieler, der mindestens eine Spielstein hat(e), bekommt eine Münze als Trostpreis.

    Sollte es ein Gleichstand sein, wird abwechselnd eine Anzahl an Münzen geboten.

    Auf der Rückseite der (vervollständigten) Karte, ist ein neuer (entdeckter) Charakter mit neuen "Tetris Formen", die man nutzen kann.

    Der Spieler, der als erstes 10 Charakterkarten hat, beendet die Partie (die Runde wird zu Ende gespielt).

    Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.

    Ein tolles, kleines Spiel! Auch wenn die erste Partie klar an meine Spielpartnerin gegangen ist. 16:12

    Es gibt noch viele Karten zu entdecken, Artifakte die das Spiel noch etwas komplexer machen und zusätzlich noch eine Gems Erweiterung. :):thumbup:



    #Klask


    Ich wollte zumindest irgendwo noch gewinnen, deshalb kam schnell KLASK auf den Tisch.

    Die erste Partie funktioniert es gut, nach drei Partien beendeten wir es mit 2:1 für meine Spielpartnerin. :lachwein:


  • Bei uns kam Kleinkram auf den Tisch:


    #Würfelkönig


    Harmlose Kniffel-Variante. Kann man spielen, muss man aber nicht. Uns hat´s ganz gut gefallen.


    #DeepBlue


    Die diesjährige große Neuheit von Days of Wonder. Man ist Schatzsucher, heuert eine Crew an, durchpflügt die Weltmeere nach Wracks und taucht im Push your luck- Verfahren nach Schätze. Deep Blue ist eine Mischung aus Push your luck, Laufen, Positionieren, Antizipieren, etwas Deckbuilding, etwas Kartenmanagement - und zu zweit bocklangweilig. Wir haben die Partie abgebrochen.

    Ich spüre die Macht in mir.


    Könnte aber auch Hunger sein.

  • Bei mir gab es in letzter Zeit ein paar für mich neue Spiele:


    #Patchwork ist hier vermutlich schon vielen bekannt. Soweit ich weiß ein "Abfallprodukt" von Ein Fest für Odin. Man muss eine Patworkdecke voll bekommen mit vielen bunten Puzzleteilen. Diese sind um die beiden Spielbretter und das "Zeittableau" ausgelegt und es gibt einen großen Pöppel. Mit diesem darf man eins der nächsten drei Teile auswählen und platzieren. Kann man das nicht, muss man auf dem Tableau vor seinen Mitspieler ziehen. Auf den Teilen sind Kosten in Form von Zeit und Knöpfen angegeben die man bezahlen muss und Knöpfe selbst abgebildet. Knöpfe (=Siegpunkte) erhält man immer wenn man über ein Knopfsymbol auf dem Tableau läuft. Hat mir gut gefallen. Wird vllt. mal angeschafft.


    #LittleTown ist eine Essen-Neuheit. In diesem Falle auf englisch gespielt. Workerplacer bei dem man eine Landschaft besiedelt. Man platziert seinen Arbeiter entweder auf dem "Bauen" Feld neben dem Spielplan und baut ein Gebäude oder auf dem Spielplan und aktiviert alle umliegenden Felder, soweit dort etwas gebaut wurde bzw. aufgedruckt ist. Ansonsten Rohstoffe sammeln und umtauschen in 4 Runden mit 5 oder 6 Arbeitern. Hat mich nicht vom Hocker gehauen, wobei es nichts falsch macht und gut durchdacht wirkte. So zumindest vom ersten Eindruck her. Richtet sich aber glaube auch eher an Wenigspieler.


    #Pulsar2849 Hatte ich mir letztes Jahr mal angeschaut und als sehr umständlich und nicht intuitiv abgetan (Hatte mir 2 oder 3 Videos dazu angeschaut). Naja, man kann sich auch mal vertun^^ Hat mir richtig gut gefallen und würde ich sofort wieder spielen. Bedeutend zugänglicher als es für mich den Anschein machte. Es gibt mehrere Möglichkeiten um an Siegpunkte zu gelangen und hier gilt es mal wieder sich am besten vor dem Spiel ein paar davon herauszusuchen und diese anzugehen. Von allem ein bisschen ist nicht zielführend. Das ganze hat bei mir relativ gut geklappt. Ich habe alles genau 1x ausprobiert, aber sonst bin ich meinen zwei Zielen strickt gefolgt und habe am Ende gewonnen. Im Grunde geht es darum, Energie im Weltall abzubauen. Merkt man natürlich so gut wie nichts von, aber stört mich nicht. Da ich weiß wo ich es spielen kann wird es aber dennoch nicht gekauft.


    #FoodChainMagnate habe ich mir relativ spontan gekauft. Hätte ich vorher gewusste was für nen grandioses Spiel das ist und wie gut es meiner Frau gefällt hätte ich mich schon früher damit auseinander gesetzt und nicht so sehr von der Grafik abschrecken lassen. Die Regeln (bis auf eine, s.u.) sehr leicht zu verstehen und auch logisch. Ich würde behaupten, dass die Regeln auch jemand versteht der "nur" unteren Kennerbereich spielt. Die Komplexität die hieraus jedoch folgt ist beeindruckend. So muss das sein: einfache Regeln die man sich merkt, weil es einfach so Sinn ergibt, aber dann nen schöner Hirnverzwirbler. Wenn ich jetzt diese Werbung für Getränke schalte und seine Pizzawerbung noch dazu kommt, dann sollten die Leute bei mir kaufen, weil er es nicht liefern kann... Und dann hat man doch vergessen das Gegenspieler einen Pizzakoch hat und nicht den Burgerkoch und schon geht man leer aus... Waren bisher erst zwei Partien, aber die machen so richtig Lust auf noch viele mehr. Wir haben in unserer ersten Partie leider nur die Postkastenwerbung falsch gespielt. Wir sind einfach alle Straßen abgegangen und so bekam bei uns jedes Haus Werbung... Das kam mir irgendwann zu Stark vor und ich hab nochmal nachgelesen. Da es da aber schon so gut wie vorbei war haben wir es dann beim letzten mal auch noch so gemacht. Wobei auch hier die Regel eig. nicht schwer ist. Freue mich schon auf die erste vollständige Partie. Die ersten beiden waren noch ohne Meilensteine und bezahlen.


    #GaiaProject hab ich im Thread dazu berichtet und wurde bestimmt von den interessierten schon gelesen.


    #Auztralia mit zwei Arbeitskollegen, die es sehr gerne Spielen. Lief erstaunlich gut und mit wenigen Großen Alten. Die beiden wollten aber auch konsequent keine aufdecken und ich hatte keine Lust das nur ich mich darum kümmer. Haben halt die GA gewonnen und keiner von uns. Mir egal, die heulen doch immer rum wenn sie verlieren :D Spiele ich nach wie vor immer wieder mal gerne, wöchentlich müsst es aber auch nicht sein. Das merkwürdige Thema von Lovecraft zusammen mit Eisenbahn bauen und Australien besiedeln finde ich super und auch die Mechanismen gefallen mir sehr gut dazu.


    #QuacksalbervonQuedlinburg gab es gestern mit meinen Eltern die zu besuch waren. Da in nach der letzten Partie ich meinen Vater mal auf sein regelmäßiges "ups, jetzt ist mir schon wieder mein Plättchen in den Beutel gefallen, ziehe ich mal ein neues" angesprochen habe meinte er, könnten wir es ja jetzt mal fair spielen :thumbup:Er hatte es aber mit Humor genommen und fand es selbst witzig das ich ihn auf dem Kicker hatte. Sie kannten die Kräuterhexen noch nicht, sind aber gut damit klar gekommen. Allg. spielen sie es sehr gerne und haben Spaß daran, wenn der Kessel dann nicht explodiert ist oder bei wem anderes. Würde ich eig. gerne öfter spielen, weiß gar nicht wieso es so wenig auf den Tisch kommt. Wobei es meine 12. Partie seit Weihnachten war (damals als Geschenk bekommen).


    Mal schauen was noch großartig vor der Messe klappt. Ansonsten wird hoffentlich dort ein bisschen gespielt. Eine schöne Woche und wer in Essen ist: Viel Spaß und kommt mich gerne Do. Nachmittag oder Freitag am Stand von Funtails besuchen (5-H123).

    Gruß Dominik

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  • HiG-Klassiker-Tag:

    • #RussianRailroads - hatte ich, als es noch neu war, einmal gespielt und für gut befunden, dann später bei günstiger Gelegenheit sebst gekauft, aber irgendwie nie auf den Tisch gebracht, die Regeln hätte man auch neu lernen müssen, da wieder vergessen.... Das wurde jetzt nachgeholt, fünf oder sechs Jahre später also die "zweite Erstpartie", zu dritt. RRR ist vom Einsetzmechanismus ein klassisches Workerplacementspiel, besonders sind dagegen die der Gleis/Lok-Mechanismus und die vielen freischaltbaren Elemente die kontinuierlich nach jeder Runde wieder Punkte ausschütten, dazu das - für mich zumindest - unverbrauchte Thema und die schöne, konsistente Gestaltung. Unserer Partie ist als Erstpartie natürlich reines Ausprobieren, aber RRR ist hier sehr klar. Man sieht recht gut, welche Möglichkeiten man hat, welche Strategien man verfolgen könnte. Persönlich schätze ich diese Klarheit, wenn man zu Beginn nicht völlig planlos ist, was denn eigentlich ein sinnvoller Zug isein könnte (wie man so eine Strategie dann gut umsetzt, steht natürlich auf einem anderen Blatt, das darf und soll dann anspruchsvoll sein). Ein Spieler setzt auf eine Mischstrategie und versucht schnell alle Arbeiter freizuschalten, ein anderer versucht sich an der Transsibirischen Eisenbahn, meine Wahl ist die Industriebleiste un d ein bisschen Fortschritt auf den beiden kleinen Strecken. Am Ende geht die Industriestrategie recht schön auf und resultiert in ca 400 Punkten, die Transibirian punktet erst hinten heraus richtig gut und schafft es nicht mehr den Industriellen einzuholen (~350), die Mischstrategie mit den vielen Arbeitern kommt am schlechtesten zum Laufen (~300). Von allem etwas zu machen, Hauptsache viel, schien nicht so vielverspreched, aber vielleicht lässt sich das auch noch fokussierter Durchziehen. Ein Klassiker, der Lust auf mehr macht und den ich optimierfreudigen Eurofreunden auch heute noch bedenkenlos ans Herz legen würde.
    • #MarcoPolo - im Gegensatz zu RRR alles andere als neu bei uns, nach Terra Mystica und Gaia Project mein meistgespieltes großes Spiel und mit den beiden erstgenannten zusammen meine drei BGG 10er. Wir spielen zu dritt, ohne die große Gefährten Erweiterung, aber mit den Geheimwegen und den neuen Charakteren. Die Charakterauswahl war diesmal ziemlich haarig, zur Auswahl standen mit Khan Argun (mit den sechs einmaligen Kartenaktionen - die bei richtigen Karten wahnsinnig stark sein können, diesmal aber nur mittelstark ausfielen) und Gunj (trotz Hausregel immer noch sehr stark) zwei attraktive Optionen zur Auswahl und mit Kublai (startet in Beijing - und Xian und Sumatra bei Beijing waren leider schwach) und Johannes Caprini (Oasenspringer) zwei schwache. Am Ende gewinnt Gunj mit mühelos gebauten neun Häuschen (wäre wenn nötig auch schon in Runde 4 gegangen) vor dem Khan, Kublai versucht mässig erfolgreich eine etwas unvollständige Pfeffer-Kombi in Sumatra zu nutzen und wird am Ende letzter. Finde ich bei Marco Polo machmal etwas unschön, wenn ein Spieler mit deutlichem Handicap ins Spiel geht. Evtl. probieren wir es mal mit einem Charater mehr zur Wahl oder einem reduzierten Pool an Charakteren, dem entweder die stärksten oder schwächsten Charaktere fehlen. Die Geheimwege kamen diesmal überhaupt nicht zur Geltung, der einzige Spieler, der welche bekam, musste alle vier da unpassend für Resourcen verkaufen. Tendenz beim nächsten mal eher wieder ohne oder fix mit dem Geheimwege-Charakter, der zumindest so viele bekommt, dass irgendwann schon mal eine Abkürzung passt. Unabhängig von seinen kleineren Macken ist Marco Polo, wie eingangs erwähnt, immer noch großartig und unverändert eins meiner absoluten Lieblingsspiele. Jederzeit wieder.
    • #DoppeltSoClever - als Absacker, zu dritt, Mehrspieler-Highscore wurde auf 363 gesteigert.
  • Dieses Jahr keine SPIEL, umso mehr Zeit sich aufs Spielen zu konzentrieren.


    #DawnOfTheZeds

    Was soll ich sagen? Ich bin der, mit der Wumme in der Hand! Nach einer verlorenen Partie vor 2 Wochen hab ich dieses Mal den Zeds dein Eintritt zur Statt erfolgreich verwehrt. Immer noch auf Level I.


    Die Storykarten waren diesmal auch ein wenig gnädiger und gefühlt haben sich die Zeds diesmal auch etwas besser verteilt, so dass ich bis knapp vor Schluss keinen absoluten Krisenherd mit unüberwindlichem Ansturm hatte. Zeigt mir natürlich, dass die Karten und wie sie stecken, durchaus ein Spiel in beide Richtungen ändern können.

    Dennoch war ich auch in dieser Partie etwa 10 Karten vor Schluss sicher, dass ich das Finale nicht zu sehen bekomme. Diese Ungewissheit empfinde ich als positiv. Noch positiver das Durchhalten und ... jetzt kommts: Überleben. :D


    Wird Zeit aufzusteigen auf Level II.




    #HarryPotterHogwartsBattle

    Das Spiel hab ich eigentlich gekauft, um ein trickreiches Versteck für das eigentliche Geschenk meiner Frau zu haben. Natürlich hat es mich auch gereizt zu spielen. Und schließlich hatte ich auch gehofft, allein durch das Thema, meine Frau öfter an den Spieltisch zu bekommen. Nun, meine Frau wurde es nicht, dafür meine Tochter.

    Sie ist 8 und es war ihr erster Deckbuilder. Nach anfänglichen langen Kartenleserunden, wurde es später im Spiel ein Selbstläufer.


    Das Spiel auf Stufe 1 ist wirklich nicht mehr als ein "Tutorial" für erfahrene Spieler, oder jeden, der schonmal #Klong / #Dominion o.ä. gespielt hat. Für meine Tochter allerdings war es ideal.


    #BrassBirmingham

    Spielabend mit meiner Frau und zwei Freunden. Ich hatte noch #Flügelschlag und #WatsonundHolmes im Angebot. Wir haben viel zu lang diskutiert und jeder hatte andere Vorlieben, die er in einem der Spiele erfüllt sah. Hat mich ja gefreut, dass die grundsätzliche Auswahl auf Gegenliebe stieß, aber der Konsens fehlte. Am Ende habe ich dann entschieden, dass wir Brass spielen, da ich mir erhoffe das öfter in dieser Konstellation auf den Tisch zu bringen. Daraus habe ich zudem gelernt, dass ich der Runde nie wieder die Wahl aus 3 Spielen lasse.


    Es war erst meine zweite Partie. Dennoch hat sich bestätigt, dass ich es wohl gerne mag. Und es hat sich bestätigt, dass ich strategisch noch vieeeeeeel ausprobieren muss. Ich war lange Zeit der einzige, der Eisen anzubieten hatte. Das Plättchen wurde aber nicht geflippt, da ich irgendwann boykottiert wurde und andere Eisenvorräte vorhanden waren. Es wurde auch wenig entwickelt. Bier war dagegen die Basis, auf die man ein Imperium aufbauen hätte können. Und sehr stark war auch ein Spieler, der Brimingham mit 4 Verbindungen umrundet hatte und viele Punkte dafür kassierte.

    Es war eine Einführungspartie, also nur in der Kanalära. Am Ende des Spiels philosophierten wir über mögliche Abläufe und was wann was genau bringen könnte.

    Wir müssen hier also nochmal ran. Es bleibt viel zu entdecken. Und eine Mitspielerin soll auch sehen, dass es durchaus möglich ist, in einer Industrie zu den höchsten Leveln aufzusteigen (wenn es Sinn macht). Das hat sie nämlich für unmöglich gehalten.

    Mit offenen Augen halte ich bei Brass dagegen ausgesprochen vieles für möglich. Umso mehr hoffe ich auf möglichst viele Partien.



  • Zitat

    (...) dasss es durchaus möglich ist, in einer Industrie zu den höchsten Leveln aufzusteigen (wenn es Sinn macht). Das hat sie nämlich für unmöglich gehalten. (...)

    Ich glaube nicht, daß man überhaupt gewinnen kann, wenn man das nicht tut. Dazu muss man aber normalerweise entwickeln.

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  • Es ist immer wieder erstaunlich, wie sehr die Spieler sich von der Optik verblenden lassen? Bei unserer Runde, hat auch ein Mitspieler skeptisch über das recht sparsame und retro angehauchte Material von #FoodChainMagnate geschaut. Ja, es waren keine Kunststoffminis drin und auch keine bunten Spielplanteile drin. Aber es war ein Spiel drin das auch nicht vom wesentlichen ablenkt. Und es hat ihm letztendlich auch gefallen, auch wenn es ohne die ganzen Schnörkel nicht sein Lieblingsspiel werden wird. Es gibt eben auch Verlage, die ihre Spiele nicht so opulent ausstatten können oder wollen. Für den Preis was der FCM aufruft, hätte es aber durchaus auch ein bisschen bling-bling im Karton sein dürfen. Bin gespannt was die hochpreisige Erweiterung bringt, obwohl ich noch nicht die Grundversion mehr als 5x und damit ausreichend für mich gespielt habe.

  • Ach jo - in meiner Cloudspire-Nachdenkerei habe ich zwei Spiele von gestern ja vergessen.


    Das von ravn zitierte #Deadlast hat auch bei mir für einige Lacher gesorgt...was ein Taktieren und Stechen in kurzer Zeit... Da guckt man schon mal doof, wenn auf einmal 7 von 12 Leuten die eigene Farbe aufdecken und dich "erschießen" und man selbst so absolut Garnichts von deren Abstimmung untereinander mitbekommen hat. Auch habe wie Ralf das Spiel mit 0 Punkten verlassen - Nicht schlimm, weitere nette Mitspieler in der großen Runde kennengelernt und viel gelacht - Trotzdem sind mir Spiele mit verdeckten Rollen lieber als nur darüber zu Diskutieren, wenn man eliminiert :-)


    Meine Schmach des Tages zog sich auch im letzten Spiel weiter:


    #UltimateWarriorz wurde gespielt. In einem Ring geht's mit Oger, Samurai oder meinem dicken Baumwesen ans Kloppen gegeneinander. Richtig witzig, mein doofes Baumwesen ist aber ein mieser Opfermagnet und Punktelieferant für die anderen...Programmiermäßig legt man eine seiner Handkarten als Aktionskarte für die Runde fest - Diese bestimmt die Aktionen die man machen kann (Laufen / Gehen und Fernkampf) und wichtiger: den Zeitpunkt, wann das geschieht. Hach war das eine saugroße Niederlage, wenn meine Gegner mich niederboxten und danach aus dem Feld gesprungen sind und ich ins Leere schlage....


    Witzig wars :-)

    Top 10 (jeweils ohne Reihenfolge)

  • #Gloomhaven : 2x am Inox Lager erfolgreich gescheitert, kurz hinter der Eingangstür (Wir sind doch noch Anfänger ;)


    #Root : erster Vierer inklusive Vagabund. Erforderte einiges an Regelstudium aber alle waren von der Partie begeistert.


    #Lama : Geburtstagszwischendurch


    #RailroadInk : Geburtstagsgehirnverzwirblung


    #Watergate : Die Journalisten haben auch mal gewonnen


    #ArkhamHorrorDasKartenspiel : 2x Zunächst erste Gehversuche und dann beim 2. Anlauf voll gescheitert. Alles was schiefgehen konnte! Aber: super Spiel

    (Danke an Teeguru87 , auch von meiner Liebsten)

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  • Samstag mit meinen Eltern...


    Railroad Tycoon (Rails of Europe)

    Zweite Partie in dieser Konstellation, wieder auf der Europa-Karte. Mein Vater, dem ich wohl wieder zu viele Tipps gegeben habe, erwischte insgesamt den besten Start, konnte früh reichlich 2er Lieferungen machen und sich 4 Bonuspunkte für verschiedene gelieferte Waren sichern.

    Dass es am Ende nach knapp 2 Stunden doch noch zu einem knappen Sieg für mich reichte, hatte ich den zwei Major Line zu verdanken, die ich einrichten konnte, u.a. die punkteträchtigste von Konstantinopel nach Amsterdam… Endstand 43-41-34.




    Cabo

    Nach Kuchenpause gab es noch eine Runde Cabo. Auch das dauert mit meinen Eltern immer ein wenig länger (diesmal eine knappe Stunde), weil beide sehr darauf bedacht sind, erst Cabo anzusagen, wenn sie bei einer sehr niedrigen Zahl angekommen sind.

    Am Ende gewann mein Vater, weil er es halb aus Versehen geschafft hatte, genau auf 100 Punkte zu kommen und somit wieder zurück auf 50 sprang, meine 54 damit knapp unterbieten konnte.



    Am Sonntag gab es für meine neue Freundin eine erste Einführung in meine Spielesammlung…


    Codenames - Duett

    Sie kannte immerhin schon das normale Codenames und so bot sich an, ihr mal die sehr gelungene 2er Variante zu zeigen.

    Lief soweit ganz ordentlich, eine gute Partie (8-0) und zweimal knapp gescheitert (10-1 und 10-2), wenn man die 9 Runden als Ziel ausgibt.

    Ein wenig übel habe ich ihr genommen, dass sie die Begriffe "Fußball" und "Untergang" mit "1. FC Köln" beschrieben hat 8| Da war ich kurz davor, mich absichtlich dumm zu stellen und auf was anderes zu tippen, aber irgendwie passte sonst so gar nichts. Naja, dass der Effzeh direkt im Anschluss Paderborn hat untergehen lassen, hat mich ganz gut darüber hinwegkommen lassen. ^^


    #RailroadTycoon #Cabo #CodenamesDuett

    Meine Top 11 (in loser Reihenfolge):

    Terra Mystica - Gaia Project - Ein Fest für Odin - Tzolk'in - Agricola - Clans of Caledonia - Orleans (inkl. Handelserweiterung) - Great Western Trail - Heaven & Ale - Auf den Spuren von Marco Polo - Scythe

  • #BrassBirmingham

    Ich war lange Zeit der einzige, der Eisen anzubieten hatte. Das Plättchen wurde aber nicht geflippt, da ich irgendwann boykottiert wurde und andere Eisenvorräte vorhanden waren.

    Huch? Du hattest als einziger Eisen, aber es waren noch andere Eisenvorräte da? Verstehe ich nicht...


    Wenn das einzige Eisen auf dem Feld von dir ist, dann muss das Eisen von dir genommen werden, sobald jemand Eisen braucht. Notfalls selbst weg-develop-en. Und wenn du meinst, dass die Verbindungen nach Birmingham in der Kanalphase stark wären, dann warte mal ab, wie das aussieht, wenn du mal ein komplettes Spiel mit beiden Phasen spielst... :)

  • Ich habe es mir so erklärt: Er war lange Zeit der Einzige, da wurde aber nur so wenig Eisen benutzt, dass sein Plättchen nicht geflipped würde.

    Später, als mehr Eisen gebraucht wurde, gab es andere Eisenwerke, die stattdessen genutzt wurden.

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  • Bei mir gab es am Sonntag eine Partie #UnderwaterCities zu zweit.

    Gespielt wurde auf der letztens eingetroffenen DeepCut Matte. Ich finde, es macht schon was her, wenn statt Holz einem ein Ozean auf der Fläche neben dem Spiel anlacht. (Hier war ich gerade beim Aufbauen.) Gespielt wurde auch mit dem Biodome: Nett, ändert aber nichts -> Blingbling. Blingbling ist aber grundsätzlich nichts Schlechtes. ;-)


    Danach noch zwei Partien #HeroRealms. *SEUFZ* Was für ein Schrott. Wenn schon ein Deckbuilder, dann bitte irgendwie besser. Und bisher waren alle besser, die ich mal gespielt habe. Zufall meets Glück! Und dann dauert, dank der Heilung, das Spiel auch noch länger als es dürfte. Das ist natürlich nur meine persönliche Meinung.

  • Ich habe 2 Partien #UnderwaterCities solo gespielt und beide verloren. Beide Male wollte ich unbedingt auf Labore setzen und die passenden 3er S Karten dazu nutzen. Im ersten Spiel versaute ich das Timing weil ich am Ende gar keine Karte davon hatte und im 2. Spiel machte ich einfach zu viele Fehler, die mich knapp an der 100er Marke scheitern ließen. Dennoch denke ich, dass man UC strategisch angehen kann wenn man die eigene braune Metropole und 1-2 S-Karten als Grundstock berücksichtigt und "um diese herum" spielt.


    Auch mit meiner Frau habe ich eine 2er Partie Underwater Cities gespielt. Es war ihre dritte Partie und sie gewann nach gut 2 Stunden 104-103. War schon richtig cool, v. a. weil wir beide bis zur Schlusswertung sicher mit größerem Abstand gewinnen zu können. Sie hatte eine tolle Produktion mit vielen aufgewerteten Gebäuden, teilweise die gleichen Gebäude in einer Stadt. Dazu die passende braune Metropole. Ich setzte auf Tunnel und viele Städte mit 3 verschiedenen Gebäuden, dafür kaum aufgewertet. Unterstützt von zwei 3er S-Karten (15 Geld --> 13 Punkte und heterogene Städte für Punkte) war ich mir sicher in der Schlusswertung davon zu ziehen. Toll!


    Ich habe mehrfach gehört, dass es ein "no-brainer-Zug" wäre in der ersten Aktion den orangenen Platz zu nehmen der 2 Rohstoffe plus Aktion gibt oder den roten Platz der 2 Stahlplastik und 1 Kelp gibt. Mittlerweile bin ich jedoch ein Freund davon - im Mehrpersonenspiel - als erstes eine S-Karte zu organisieren. Gerade die S-Karten, die Aktionen bringen oder in der Produktionsphase etwas ausschütten halte ich für sehr stark.


    Auf die UC Erweiterung freue ich mich sehr.

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
    Top 17:
    1 Gaia Project — 2 Mombasa — 3 Nippon — 4 Auf den Spuren von MP — 5 Orleans — 6 Tzolkin

    7 Bora Bora — 8 Lorenzo — 9 Great Western Trail — 10 Underwater Cities — 11 Trajan — 12 Concordia

    13 Blackout — 14 Das tiefe Land — 15 Die Burgen von Burgund — 16 Terramara — 17 Caylus

  • In der letzten Woche haben meine Freundin und ich den inzwischen wieder wöchentlichen Spieleabend gemacht.


    Dabei wurde zu Beginn unsere dritte Partie Deus von Sébastien Dujardin absolviert. Hierbei verlief der Start bei beiden unzufriedenstellend, sodass bereits frühzeitig die Aktion den Göttern ein Opfer bringen (Karten abwerfen, um die Macht einer Gottheit auszuführen und neue Karten nachzuziehen) genutzt wurde. Während meine Freundin die Aktion dazu nutzte die Auswahl der Gebäude (beim Bau werden verschiedene Effekte ausgeführt) auf ihrer Hand zu verbessern, organisierte ich mir darüber die notwendigen Rohstoffe (werden vor allem für den Bau von Gebäuden benötigt) für meine.

    Ich fokussierte mich im Hinblick auf die Tempel (besonderes Gebäude, das bei Spielende zusätzliche Siegpunkte für erfüllte Bedingen liefert; das Spielende wird eingeleitet sobald alle Tempel aus dem Vorrat gebaut wurden), die ich bauen konnte, auf wenige Gebiete. Dies stand im totalen Gegensatz zu meiner Freundin, die besonders viele Gebiete besetzte. Diese Vorgehensweise erlaubte es ihr das erste Barbarendorf (liefert nach einem Angriff Siegpunkte an den Spieler der mehr Militäreinheiten beiträgt; das Spielende wird eingeleitet sobald alle Dörfer angegriffen wurden) für sich zu beanspruchen und mir später auch bei einem weiteren die Siegpunkte vorenthalten.

    Über mehrere Wissenschaftsgebäude (liefern bei Aktivierung Karten und Spielsteine) hatte ich meinen Nachschub an Spielsteinen und Karten zwar im Griff und hier lange einen leichten Vorteil doch zeigte sich mehr und mehr, dass ich den Rohstoffnachschub hierbei vernachlässigt hatte. Daher musste ich über die die Kriegselefanten (Militäreinheit, die es erlaubt alle eigenen Armeen null bis zwei Gebiete weit zu bewegen) erst einmal meine besetzten Gebiete (Gebiete, die mit einem Gebäude-Spielstein besetzt sind) erweitern. Dies ermöglichte es meiner Freundin erst über Tempel und dann über Gebäude, die einem Siegpunkte lieferten, Druck aufzubauen und mich über ein forciertes vorzeitiges Ende durch die Barbarendörfer dazu zu bringen die Partie beim ausspielen meiner Tempel zu beenden.

    Leider hatte ich es bis dahin nicht wieder geschafft meine Militäreinheiten (Gebäude, die sich auch über die Gebiete bewegen können) in ihre ursprünglichen Gebiete zurückzubringen und musste daher auf einige Siegpunkte bei meinem ersten Tempel verzichten. Diese hätten beim 45-34 Sieg meiner Freundin aber auch lediglich das Ergebnis beschönigt.

    Die Partie hat ähnlich zu den bisherigen gezeigt, dass der Zufall starken Einfluss auf den Spielverlauf hat. Dadurch ergeben sich immer Phasen, in denen man kaum Optionen hat und dem Spiel praktisch ausgeliefert ist. Aufgrund dessen, dass weder eine besondere Mechanik noch das Thema oder die grafische Gestaltung einen besonderen Grund liefern darüber hinwegsehen zu können, wird das Spiel die Sammlung also wieder verlassen.


              



    Anschließend gab es den zweiten Einsatz der Tuscany-Erweiterung (enthält drei Module: einen erweiterten Spielplan, Spezialarbeiter und Bauwerke) bei einer weiteren Partie Viticulture von Jamey Stegmaier und Alan Stone. Neben dem erweiterten Spielplan (eine neue Zugtabelle, zusätzliche Aktionsbereiche und eine Aufteilung in vier Jahreszeiten) und den Spezialarbeitern (es können Arbeiter ausgebildet werden, die über einzigartige Fähigkeiten verfügen) kam hierbei auch wieder der Besuch aus dem Rheingau (alternatives Besucherkartenset) zum Einsatz.

    Aufgrund dessen, dass meine Freundin anfangs darauf bedacht war ihren Pool an Reben (Spielkarte, die den Wein vorgeben, der geerntet werden kann) aufzustocken und mich dann auch beim Verwenden des Aktionsbereiches Pflanzen einer Rebe (Aktionsbereich, der es einem erlaubt eine Rebe auf eines seiner Gebiete zu legen) blockierte, verfolgte ich erst einmal meine übliche Strategie und schraubte über das Ausbilden (Aktionsbereich, bei dem man vier Lira abgeben muss, um einen weiteren Arbeiter für die kommenden Jahr zu erhalten) von Arbeitern (werden in die Aktionsbereiche eingesetzt, um die zugehörigen Aktionen auszuführen) die Anzahl meiner Aktionen hoch.

    Das erlaubte es mir meine Gebiete (Ablagefläche auf dem Weingut-Tableau, auf der die Reben angepflanzt werden) erst einmal zu vernachlässigen, da ich hier durch die zusätzlichen Aktionen später problemlos noch nachziehen konnte. Als Vorteil ergab es sich, dass ich damit meine Gebiete perfekt auf meine Weinbestellungen (Spielkarten, die Weinmarkensymbole vorgeben und eine entsprechende Belohnung mit Punkten und Überschusserträgen bei Erfüllung versprechen) abstimmen konnte, sodass ich im Gegensatz zu meiner Freundin bei diesen keine höherwertigen Weine (Ressource, die in vier verschiedenen Sorten auftritt) abgeben musste.

    Über den Effekt des Rebenkundlers (Sommerbesucher-Karte, die es einem erlaubt eine Rebe anzupflanzen und dabei den maximalen Wert des Gebietes zu überschreiten) konnte meine Freundin sich die Herstellung von höherwertigem Wein aber vereinfachen, sodass sie sich durch die Erfüllung von lukrativen Weinbestellungen nicht abhängen ließ. Ich war daher gezwungen jeden einzelnen Punkt mitzunehmen, um mir einen Vorteil zu erarbeiten.

    Es blieb daher bis ins letzte Jahr (Runde) äußerst knapp. Hier durchbrach meine Freundin zwar meine Planung indem sie mir mit dem Boten (Spezialarbeiter, der auf einem Aktionsfeld einer zukünftigen Jahreszeit des aktuellen Jahres eingesetzt werden kann) den Aktionsbereich für die Weinherstellung blockierte und ich gezwungen war den großen Arbeiter (kann neben ein besetztes Einsatzfeld in einem Aktionsbereich gesetzt werden, um die Aktion ebenfalls auszuführen) zu verwenden. Ich konnte aber auf die geplante zweite Weinbestellung verzichten, denn über den Verkauf eines Sektes (besonders wertvoller Wein) konnte ich die Punkte wieder hereinholen und mich beim 34-32 knapp durchsetzen.

    Wir hatten mit dem Boten und dem Kaufmann (Spezialarbeiter, der es einem ermöglicht eine Karte zu ziehen, sofern dieser erst eingesetzt wird nachdem alle Mitspieler bereits in die nächste Jahreszeit übergegangen sind) zwar nach dem Überfliegen der anderen Spezialarbeiter nicht unbedingt die interessantesten Fähigkeiten, jedoch boten auch diese bereits einige praktische Optionen. Damit ergeben sich ganz neue Situationen, die man in seine Planungen einfließen lassen muss. Das hat uns gut zu gefallen und wir sind bereits gespannt auf die anderen Fähigkeiten und deren Einfluss.


              



    Zum Abschluss gab es dann noch unsere vierte Partie Die blutige Herberge (engl. The Bloody Inn) von Nicolas Robert. Wir entschieden uns erneut für eine Lange Partie (es werden weniger Gastkarten aus der Partie genommen), da uns diese bei der letzten Partie eine angenehme Spiellänge bot.

    Die Partie war geprägt von der Abwesenheit von Ordnungshütern (Gastkarten, die bei Rundenende Polizeiliche Ermittlungen auslösen). Zwar konnten wir uns dessen niemals sicher sein, sodass keiner einen bewussten Vorteil daraus zog, aber es bestimmte in vielen Bereichen doch den Verlauf der Partie.

    Ich orientierte mich dabei am Vorgehen meiner Freundin in unserer letzten Partie und sicherte mir früh einen Portier (engl. Concierge; blaue Kaufleute-Gastkarte; Stufe 2; Zimmerservice: jeder Gast, der dieses Zimmer mietet, zahl dir sofort Francs entsprechend seiner Stufe), der mich über den Anbau (vor einem ausliegende Gastkarte, die einem einen einmaligen oder dauerhaften Nutzen liefert) kontinuierlich mit Franc (Währung) versorgte.

    Meine Freundin, die zwar wieder mit einem Schlosser (engl. Mechanic; rote Handwerker-Gastkarte; Stufe 1; Werkstatt: das Errichten weiterer Anbauten kostet einen Komplizen weniger) startete, sicherte sich anschließend den Metzger (engl. Butcher; rote Handwerker-Gastkarte; Stufe 3; Metzgerei: man kann mit einer Gast umbringen-Aktion so viele Reisende umbringen, wie man möchte) und ging damit eine völlig neue Richtung.

    Damit konnte sie in Abwesenheit von Ordnungshütern mit einer Aktion einen Gast umbringen (Aktion, bei der ein Spieler Komplizen abwirft, um einen Gast aus der Herberge als Leiche vor sich abzulegen) einfach gleich mehrere umbringen ohne Polizeiliche Ermittlungen (Schritt bei Rundenende, bei dem, sofern mindestens ein Ordnungshüter in der Herberge verblieben ist, alle noch vor den Spielern ausliegenden Leichen kostenpflichtig vergraben werden müssen) zu fürchten. Die Leichen (umgedrehte Gastkarte, die sofern sie mit der Aktion eine Leiche beerdigen unter einem Anbau vergraben wird Franc ausschüttet) waren dabei zwar nicht immer alle lukrativ, es zeigte sich aber das trotzdem genug herauszuholen war.

    Durch zwei Mönche (engl. Monk; lila Klerus-Gastkarte; Stufe 1; Kammer: ersetze einen weißen Schlüssel durch einen in deiner Farbe) hielt ich dagegen und steigerte erst einmal meine Einnahmen bei der Abreise (Schritt bei Rundenende, bei dem jeder Spieler für jeden Reisenden in seinen Zimmern einen Franc erhält). Durch den Priester (engl. Priest; lila Klerus-Gastkarte; Stufe 3; Kapelle: nach einer Leiche beerdigen-Aktion dürfen auch Komplizen auf die Hand zurückgenommen werden, die nicht das passende Talent besitzen), den ich meiner Freundin auf jeden Fall vorenthalten wollte, konnte ich dann sogar noch weitere Nadelstiche setzen.

    Dadurch, dass meine Freundin den Nutzen von Portier und Mönchen meist klein halten konnte, blieb es trotzdem bis zuletzt spannend und ich konnte mich letzlich beim 101-98 nur durchsetzen, da meiner Freundin der Platz unter ihren Anbauten ausgegangen ist, sodass sie mir die Hälfte der Franc bei einer Leiche überlassen musste.

    Obwohl die meisten Nutzen der Anbauten im Prinzip nur einen weiteren Zug vermeiden, ergibt sich durch die damit entstehende Änderung des Timings ein spannendes Spiel, bei dem mitunter bei den Polizeilichen Ermittlungen auch gezockt wird. So vergeht die Zeit einer Partie wie im Flug und es ist damit eine hohe Wahrscheinlichkeit für weitere Partien gegeben.


              




    #Deus #Viticulture #DieBlutigeHerberge

  • Hallo zusammen,

    dies ist eine Zusammenfassung mehrerer Spieleabende mit jeweils wechselnder Besetzung.

    Wir haben gespielt:


    1. #BlueMoonCity einmal -- zu viert. Dieses Spiel ist ein Opportunistenspiel. Man wandert immer hinter den anderen her, setzt seine Klötzchen auf ein entsprechendes Farbfeld einer Ruine und staubt den zweiten Preis (gilt für alle Anwesenden) ab. Nur der mit der Mehrheit erhält etwas zusätzlich. Es ist aber die Frage ob es sich immer lohnt, soviele Karten und Klötzchen dafür (2 Drachenklauen, oder einen Diamanten oder eine Karte zusätzlich) einzusetzen . Dazu muß man aufpassen, immer genug Drachenklauen (gibt jeweils 6 oder 3 Diamanten wenn alle verteilt wurden) zu haben und natürlich immer genug Karten auf der Hand. Die Anzahl Karten ist nicht beschränkt. Es ist sogar eine nicht unerfolgreiche Strategie, sich darauf zu verlegen, möglichst viele Karten zu sammeln, die lukrativsten Plätze zu besetzen und dann im Turm PLätze (kosten 8 - 12 Diamanten) zu besetzen.


    Ich war diesmal als erste dran und bin in die Richtung gelaufen, die niemanden sonst interessiert hat. Also hätte ich mich schleunigst umorientieren müssen. Stattdessen bin ich stur in meiner Ecke geblieben und habe meine Ruinen alleine wieder aufgebaut. Damit hatte ich mit dem Sieg gar nichts mehr zu tun. Zugegeben das war eigene Dummheit, aber andererseits ist das Glück beim Kartenziehen doch gewaltig. Ich habe genau zwei gelbe Karten auf die Hand bekommen (braucht man um mehrere Klötzchen aufeinmal im Turm unterzubringen) . Einem anderen fehlten die weißen Karten (wichtige Joker) -- er konnte den Sieg auch vergessen.


    Dieses Spiel brauche ich wirklich nicht mehr auch wenn es ein Knizia ist. 6/10.


    2. #Draftosaurus einmal zu viert. Ja es ganz nett, nutzt sich aber doch schnell ab.


    3. #Blackout Hongkong zweimal -- zu dritt. Offensichtlich hat bisher keiner von uns die richtige Strategie gefunden. Wir wurden sogar schlechter, nachdem wir uns überlegt hatten, wie man die eigenen Züge optimieren kann. Der eine saß mitten im Spiel ohne Geld da und brauchte einige Runden um wieder Tritt zu fassen. Das Spiel kann aber nichts für unsere Unfähigkeit -- üben.üben,üben ( 9/10).


    4. #UnderwaterCities einmal -- zu dritt. Auch diesmal waren Vorüberlegungen nicht wirklich hilfreich. Einer versuchte sich mit der Strategie in Grün (möglichst viele Tang-Gebäude zu bauen). Das widersprach völlig der Aufgabe seiner Metropolenplättchen (insbesondere braun --möglichst viele S-Karten).


    Es ist nicht falsch, sich an dem, was die Metropolenplättchen vorgeben, zu orientieren und ansonsten weder die Gebäude, die Tunnels und die Anzahl der Kuppeln (möglichst rote) zu vernachlässigen. Wenn man keine passenden Farbkarten zur Hand hat, dann sind die Einsetzorte mit den entsprechenden Aktionen im Zweifel doch wertvoller. Was nützt es, wenn die Karte paßt, aber dabei die vorgegebene Strategie flöten geht. Wir sind der Meinung, daß S-Karten doch wertvoller, sind als jeweils 3 Ressourcen abzugreifen. Wir haben es geradeso über die Ziellinie (über 100 Punkte) geschafft. Siegpunkte, die man während des Spiels erwirbt, sind nicht zu verachten. (9/10).


    5. #WalkingthroughPetra einmal -- zu viert. Wir hatten es lange nicht mehr gespielt und mußten die Regeln wieder erarbeiten. Sie ist übrigens etwas lückenhaft und merkwürdig aufgebaut. Der Zufall ist nicht unerheblich. Die Händlerplättchen im Siq und auf der Plaza wollen so gar nicht passen, die ausliegenden Aufgabenkarten gefallen nicht, die drei ausliegenden Händlerkarten liefern Boni, die nicht so hilfreich sind,...


    Ziel des Spiels ist es, seine 9 Klötzchen auf den 5 Rondellen der 5 Völker unterzubringen, oder Klötzchen auf den eigenen Aufgabenkarten unterzubringen. Wer das am schnellsten schafft, hat gewonnen -- ohne wenn und aber. Wenn dann jemand sagt, ja aber in der nächsten Runde hätte ich das auch geschafft -- das ist zu spät.


    Es ist ein Spiel mit einem ungewöhnlichen Mechanismus und kurz genug, um diese Zufälligkeiten zu tolerieren. In einigen Runden kann man sofort ein zweites Spiel anschließen (Es dauert ca. 45 Minuten). (7,5/10).


    6. #Deus einmal -- zu dritt. Wir hatten es fast ein Jahr lang nicht mehr gespielt, waren aber schnell wieder mit den Regeln vertraut. Das heißt aber nicht, daß wir uns während des Spiels erst erinnerten, was man besser nicht tut. Auf keinen Fall ist es sinnvoll, sich ohne Rücksicht auf Verluste auszubreiten. Es gibt viele Karten, die Punkte für Gebiete mit 2,3 oder 5 Gebäuden geben. Was man auch niemals wegwerfen sollte, sind rote Militärkarten. Ohne Militär, kann man sich nicht so ohne weiteres aus Ecken herausmanövrieren und zudem hat man von den Barbarendörfern gar nichts -- weder kann man dort die Punkte stehlen noch erobern. Das Militär ist auch wichtig, um Geld zu scheffeln oder anderen Geld abzuknöpfen (sehr beliebt, bei den Opfern weniger).


    Essentiell ist es, herauszufinden, wann man am besten den Göttern opfern sollte und was man dann haben möchte (viele Karten, viele Rohstoffe,...). Auch die Auswahl der lila Karten für dem Tempelbau ist wichtig. Wenn möglich, nimmt man Aufgaben, die durch viele Ressourcen zu erfüllen sind (leicht zu bekommen) und geben Später noch Punkte für Mehrheiten.


    Es soll nicht verschwiegen werden, daß das eigene Spiel sehr von den Karten abhängt, die man auf die Hand bekommt. Aber wie heißt es doch so schön, man muß eben das Beste aus den eigenen Möglichkeiten machen. Es macht Spaß seine Karten auszulegen, seine Gebäude auf dem Spielplan zu platzieren und die bereits ausliegenden Karten von unten nach oben abzuarbeiten (entsprechend der Bedingungen die wir dabei erfüllt haben). Unsere Punkte lagen so zwischen 34 und 51 Punkten. (7,6/10).


    Ciao

    Nora

    2 Mal editiert, zuletzt von nora ()

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  • Wir haben im Ostsee-Urlaub wieder Zeit zum Spielen gefunden:


    Neben diversen Partien #MagicTheGathering und #StarRealms spielten wir auch


    #LegendsUntold Solo, als Lone Wolf, eine der Einstiegsmissionen. Mittlerweile sitzen die Abläufe ziemlich gut, da spielt es sich flott. Mir gefällt es bisher wirklich gut, würde es auch gerne mal zu zweit oder dritt ausprobieren.


    #UnderwaterCities zu zweit. Dank noch nicht allzu lange zurückliegender Proberunde saßen die Regeln noch ausreichend, so dass wir recht schnell vorankamen. Ich bin nur unsicher, ob wir so schlecht spielen oder noch irgendwelche gröberen Fehler machen, mit 66 und 77 Punkten sind wir deutlich unter den weiter oben öfter genannten 100+ Punkten geblieben. Gefällt.


    #Pandemic Untergang Roms zu viert, in Erwartung eines Pandemie-Spiels ließ sich sogar die Dame zum Spielen überreden. Wir haben leider mal wieder verloren (immer bisher ;(), hat aber allen Spaß gemacht.


    Uuuuund: Einmal noch #SpaceHulkTodesengel, solo mit 3 Teams, die aber ziemlich schnell dezimiert wurden. Habe es immerhin in den letzten Raum geschafft (aber nicht mehr raus).

    Einmal editiert, zuletzt von brumble ()

  • brumble

    Mach dir keine Gedanken bezüglich eurer Punktausbeute bei #UnderwaterCities Das hat bei uns auch gedauert die 100er Marke zu knacken. Und auch jetzt noch, sind Punktflauten immer wieder mal dabei. Man muss schon sehr durchdacht spielen und das beste aus den Karten machen, und ab und zu kann das dann auch nicht gelingen die eigenen Karten optimal zu nutzen. Inzwischen habe ich die (zuvor ungenutzten) Möglichkeiten zusätzliche Karten zu ziehen, zu schätzen gelernt.


    Tolles Spiel!

  • Wie geplant erfolgte gestern die 2. Partie #TerraformingMars mit der neuen Erweiterung Turmoil. Ersteindrücke können ja durchaus täuschen, insofern bot sich nun die Gelegenheit das runzeln auf der Stirn zu beseitigen. Wiederum auf dem Basisplan, mit Prelude aber ohne Venus und Kolonien (wg. Platzbedarf), selbstverständlich mit draften nach 2-1-1 Muster.


    Ich nehm es mal vorweg: Mein Eindruck ([2019] Terraforming Mars: Turmoil / Aufruhr) bleibt bestehen! Diese Events sind für uns völlig unnötig und verzögern das Spiel nur. Ebenfalls auf die Spielzeit drückt das ganze Gewusel rund um dieses Parlamentsboard, zum einen das Handling sowie Auswertung der jeweiligen Runde, als auch ständiges Nachfragen zur Thematik "wer ist jetzt die regierende Partei und welches Event kommt vermutlich zu welcher zukünftigen Regierung? Das alles tut dem eigentlichen Kern des Spiels nicht gut, und das von mir - einem TfM-Fan der ersten Stunde ;(.


    Im Spiel habe ich dieses Regierungsboard dann bis auf das kostenlose einsetzen eines "Abgeordneten" (jeder hat davon 1) fast komplett ignoriert. Boni der aktuellen Regierungspartei gibt es sowieso für alle, die jeweiligen Events mit dem kostenlosen Hansel besetzt - das wars. Ein "vorbereiten" auf kommende Events ist auch nur bedingt möglich. Wenn bsw. 3MCr "Strafe/Steuern..." pro ausliegender blauen Karte zu zahlen sind, kann ich zwar versuchen zu vermeiden neue auszuspielen - aber was schon liegt, liegt eben. Dagegen helfen die Enflusspunkte der Abgeordneten - der Fraktionsvorsitzende erhält 1, der Bundestagspräsident auch einen und für Abgeordnete in der Fraktion auch 1. Pro Einfluss reduziert sich dann die Anzahl zu "bestrafender" Dinge, man kann auch neben dem 1 kostenlosen noch weitere für 5MCr einsetzen - dolles Geschäft...Hmpf! Es gibt auch positive Events, die will ich nicht unterschlagen, nur will ich mich davon nicht "abhängig" machen lassen. Insbesondere eine Serie von negativen kann hier seeehr den Spielspass trüben!


    Die Konzentration lag somit auf dem eigentlichen Spiel, und das war diesmal schwer genug. Wir hatten alle gut zu kämpfen, so das es am Ende recht wenig Punkte gab. Zudem war es eine recht enge Partie mit 63, 60 und 58 Punkten, für mich diesmal die goldene Mitte. Wir hatten zwar noch einen vierten Mitstreiter, aber der fällt aus der Wertung, da er früher aus der Runde ausscheiden musste.


    Meine Corporation "Utopia" war jetzt auch nicht der Burner - 40MCr und je eine Produktion Stahl/Titan sind o.k., der Effekt aber "reduziere ein Ressourceneinkommen um 1 und erhalte 4 Ressourcen davon" ließ doch eher zu wünschen übrig. Genau 1x habe ich das in der Endphase genutzt, um damit 1 wichtiges Grünplättchen legen zu können. Kein Vergleich mit "Lakefront Resorts", die diesmal mein Kontrahent hatte. Da ich um deren Potenzial von letzter Woche wusste, habe ich aggressiv dagegen gespielt und selber mehrere Ozeane und gute Bauplätze daran besetzt. Lief soweit auch alles gut, auch ein Meilenstein und 1 Auszeichnung wurden gesichert, nur die Karten wollten nicht so recht kommen. Alles irgendwie nur gebremster Schaum, insofern eine schon lang nicht mehr erlebte Partie, aber wie schon erwähnt, irgendwie lief es bei allen nicht so recht.

    Mein Fazit für #Turmoil lautet: I´m not amused :undecided:.

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

    Einmal editiert, zuletzt von Torlok ()

  • Die Partie hat ähnlich zu den bisherigen gezeigt, dass der Zufall starken Einfluss auf den Spielverlauf hat.

    Hi,


    also das (zu viel Zufall) wäre tatsächlich kein Attribut, welches ich Deus zugeordnet hätte. Es gibt doch zig Möglichkeiten durch das "Opfern" der Karten seine "Lücken" zu stopfen. Zudem ist der Durchsatz an Karten doch so hoch, dass der Zufall wiederum kaum eine Rolle spielt. Ich hatte bei Deus jedenfalls noch nie das Gefühl, dem Zufall ausgesetzt zu sein.
    Zudem kann man ja auch durchaus verhindern, dass der Gegner das Spiel durch das Plündern der Barbarendörfer beendet, wenn man diese entsprechend mit eigenen Einheiten blockiert. Da kann dann jemand, der genau auf dieses Ende gespielt hat, ganz schön in die Röhre gucken, weil seine Engine dann nach hinten raus zu schwach ist.
    Edit: Ich sehe, Ihr nutzt Euro Engine (jedenfalls in dem Spiel) auch fast nur zum Selbstzweck, also zum weiteren generieren von Ressourcen und fast nicht zum Generieren von Siegpunkten. Eigentlich müsstet Ihr damit eher zu viel als zu wenig Ressourcen haben. Also sprich, da baut Ihr ja auch keinen Druck auf den Gegner auf. Das aber ist schon ein wichtiges Element, Druck aufzubauen, indem man während des Spiels fleißig Siegpunkte sammelt. Vielleicht auch noch ein Ansatzpunkt.

    Aber sind nur mal ein paar Gedanken, wenn es Dir nicht gefällt, dann weg damit :-)


    Viele Grüße,
    Andreas.

    2 Mal editiert, zuletzt von AndreasB78 ()

  • #BrassBirmingham

    Ich war lange Zeit der einzige, der Eisen anzubieten hatte. Das Plättchen wurde aber nicht geflippt, da ich irgendwann boykottiert wurde und andere Eisenvorräte vorhanden waren.

    Huch? Du hattest als einziger Eisen, aber es waren noch andere Eisenvorräte da? Verstehe ich nicht...

    Ich hab es nicht ausreichend ausgeführt. Ich hatte lange Zeit als einziger Eisen, hab es aber selbst nicht gebraucht. Es war mehr als vorauseilendes Gehorsam gedacht, da ich davon ausging, die anderen würden es verbrauchen.

    Allerdings haben sich die anderen Spieler um andere Sachen gekümmert und kein Eisen verbraucht. Erst als ein zweiter eine Eisenproduktion hatte, wurden die anderen Spieler langsam munterer mit ihrem Verbrauch :D


    Ich vermute allerdings, dass das auch ein "Problem" des Einstiegsspiels war. Hab mich nicht selbst um meinen eigenen Verbrauch gekümmert und einen Testballon steigen lassen.

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  • Bei uns wurde am Samstag in kleiner Runde gespielt, vielleicht ja trotz der SPIEL in Essen interessant.


    #Nemesis

    Disclaimer: Alle Begriffe sind aus dem Kopf und sollten so halb hinkommen. :-D



    Mal wieder Nemesis, allerdings das erste mal semi-kooperativ mit zwei Neulingen. Einer mit dem Captain, einer mit dem Soldaten und ich mit dem Mechaniker. Nach der Regelerklärung waren die beiden wie für Nemesis üblich zwar im Bilde was man tun kann, aber sich noch nicht so richtig darüber im Klaren was sie machen sollten. Also habe ich nochmal erklärt, dass sie ihre Missionen nur erfüllen wenn das Schiff intakt der Erde ankommt oder sie sich mit den Rettungskapseln aus dem Staub machen. Also Soldat und ich zusammen Richtung Triebwerke und der Captain zum Cockpit.


    Der Soldat machte auf dem Weg dorthin aber erstmal komische Bewegungen nachdem wir zuerst zusammen gelaufen sind. Dachte das lag an der Unkenntnis des Spiels. Dazu aber später mehr. Wir hatten auch ziemliches Pech was die Suchparameter angeht, fast nur 1er Räume. Außer natürlich das Nest was der Captain entdeckte, was ein 4er Raum war… Der Captain stibitzte auch gleich ein Ei was er mit zum Cockpit nahm. In der Zwischenzeit erschien im Triebwerksbereich das erste Alien beim Soldaten. Also Zielkarten aussuchen. Der Soldat überprüfte dann ein Triebwerk und versicherte uns es sei intakt, ich prüfte dennoch die beiden anderen Triebwerke bzw reparierte sie. Bevor der Soldat das Alien auslöschte bekam ich eine Kontaminationskarte. Diese wollte ich kurz darauf mit ausruhen entfernen, bekam stattdessen aber eine Larve. Doof nur, dass wir so wenig Items für das Gegenmittel hatten und auch die Chirurgie noch nicht entdeckt wurde. :-(


    Der Soldat stiefelte dann mit dem Xeno Leichnam zum bereits entdeckten Labor und deckte eine Xeno Schwäche auf (Überraschungsangriffe benötigen eine Karte weniger, also Plättchen -1 > Handkarten). Der Captain ist im Cockpit angekommen, hat sich die Zielkarte angeschaut und im Anschluss den Zielmarker versetzt. Er hat uns versichert, dass es die Erde sei. Man hat hier durchaus gemerkt, dass keiner dem anderen so richtig traut. Ich und der Soldat waren nur bedingt überzeugt, dass wir zur Erde fliegen. Der Captain war auch nicht ganz sicher ob die Triebwerke wirklich intakt waren. Er kam auf dem Rückweg zur Kryokammer an der Lukensteuerung vorbei. In der Runde kam es dann zum Ereignis: „Eier beschützen“. Jeder mit einem Ei musste eine Geräuschprobe machen oder ein Plättchen ziehen (nicht ganz sicher mehr), auf jeden Fall musste der Captain dann aus dem Beutel ziehen. Nachdem in den vergangenen Runden das Ziehglück bei der Ausbreitung schon ziemlich gut war (3x Leer) war, schwang das Pendel in die andere Richtung und die Königin selbst wollte sich den Eierdieb vornehmen! Dieser nahm in der Folgerunde lieber die Beine in die Hand und schloss die Tür hinter sich. Solche Momente könnten auch einfach aus einem Filmscript stammen!



    Auf dem Weg in den anderen Teil des Schiffes und auf der Suche nach dem Labor kam für mich die Schicksalsrunde 9, das Ereignis besagte, dass alle Charaktere mit einer Larve sterben. Bäm Tod. :-( Bevor nun aber jemand Ameritrash/Randomness ruft, muss ich dagegen halten, dass ich ein Stück weit selbst schuld war. Hätte ich mehr gesucht oder die Chirurgie entdeckt bevor ich meine Karten überprüft hätte, wären meine Chancen zu überleben deutlich höher gewesen. Da ich nicht wollte, dass das Spiel sehr bald aus wäre, habe ich darauf verzichtet die Aliens selbst zu spielen. Denn aus vergangenen Runden kann ich nur sagen, dass keine einzige Gruppe bisher gegen einen menschlichen Alienspieler gewonnen hat. Daher ließ ich sie weiterspielen und war einfach nur tot. Da der Captain sich nun in den Kryoschlaf versetzte war der Soldat sicher, dass das Schiff zur Erde fliegt.



    Aber er lief weiter durch das Schiff anstatt sich auch in den Kryoschlaf zu versetzen. Dabei machte er Soldatentypisch ordentlich Krach und lockte so einige Aliens an. Und auch das Schiff wurde ganz schön in Mitleidenschaft gezogen (7 Fehlfunktionsmarker), dann deckte er den letzten unentdeckten Raum in Runde 4 auf, noch ein Fehlfunktionsmarker. Nun wurden die Daumen gedrückt, dass die Nostro… äh Nemesis nicht in die Luft fliegt. Ereignis war etwas anderes. Also in der letzten Runde schnell in die Kryokammer gehetzt, eine letzte Chance in den Kryoschlaf zu kommen (nur bei einer 4). Er würfelte Stille und konnte sich so erfolgreich in den Kryoschlaf versetzen.



    Nun aber zu den Aufgaben der beiden:

    Captain: Mit einem Ei zur Erde fliegen.

    Soldat: Alle Räume erkundet haben! (nun erklärt sich auch der Umweg am Anfang des Spiels)

    Da ich nicht gelogen habe und die Triebwerke tatsächlich intakt waren, haben beide das Spiel gewonnen. Das erste Mal in meinen Runden dass mehr als einer gewonnen hat. Selbst für den Neuling der noch keinen Alien Film gesehen hat und Co-Op Spiele nicht wirklich mag, war es sehr spannend. Nemesis steigt in meiner Gunst immer weiter und kratzt in der richtigen Runde schon fast an Rebellion/Ringkrieg.



    #ChampionsOfMidgard

    Nach all der Aufregung noch eine enspannte Runde Champions of Midgard. Für einen die erste Runde, daher genoss er auch noch eine kleine Ecke Welpenschutz. Daher ging ich dieses Mal auf die Taktik Draugr + Troll. Klappt auch halbwegs gut, außer dass die Farben nicht so gut zusammen gepasst haben für die Farbsets. Die anderen beiden konnten Ihre Parts sogar noch besser umsetzen und verhinderten die letzten 3 Runden konsequent, dass ich meine recht stattliche Münzanzahl in Gunstmarker tauschen konnte. Und da der eine Spieler schon während der Partie recht weit davon zog, war meine Aufgabe ihm genug Schandmarker zu verpassen. Hier spielen wir übrigens mit der Hausregel, dass jeder mit einem Schandmarker startet, so sind genügend im Umlauf.



    Am Spielende stand es dann 95 (alter Hase) - 89 (Neuling) - 80(ich), allerdings bekam der alte Hase noch -21 Punkte für seine Schandmarker. Macht also 89-80-74, extrem gutes Spiel für einen Neuling. Bleiben für mich 2 Erkenntnisse: Das Spiel gewinnt in der Regel der, der die meisten Monster tötet. Ich habe inzwischen schon einige Taktiken ausprobiert aber dagegen gewinnt man in der Regel nicht. Erst Recht nicht mit der 50% mehr Ruhm von einer Monster Karte, denn das sind in der Regel 21-22 Punkte. Da muss man schon sehr viele Draugr/Trolle töten. Und Erkenntnis 2: Ich gewinne bei diesem Spiel einfach nicht. Vielleicht auch weil ich auf immer den gleichen Ablauf: Rohstoffe sammeln für nen Boot, Krieger rekrutieren und Monster töten, wenig Lust habe. :-D Sinkt dadurch leicht in meiner Gunst und wird aktuell für mich mit einer 7/10 bewertet.

    2 Mal editiert, zuletzt von Nosdasil ()

  • Nachdem der Tabletopkumpel mir die letzten Monate eher beim Renovieren geholfen hat, statt mit mir die Minis zu schwingen, ging es gestern zum ersten Mal seit Monaten wieder an unsere Dienstagsrunde, die nun eine Mittwochsrunde wurde :-)


    Gespielt wirde etwas con meinem POS:


    #BattleLore2ndEdition


    Ich hab mich immer ums Regellernen dazu gedrückt - Keine Ahnung warum, denn das Teil ist mega mega easy zu spielen! Da ist nix friemelig, nix fitzelig - Einfach straight forward Tabletop auf ein Brettspiel runtergebrochen. Gespielt wurde erst einmal nur das Grundspiel ohne selbst eine Armee zu bauen - Wir haben einfach jeweils aus den vorgeschlagenen 50 Punkte Armeen eine Startaufstellung ausgewählt.


    Aufbau:
    Der Aufbau macht schon Spaß und ist ein Spiel im Spiel - Man darf taktisch ein eigenes Szenario mit speziellen, persönlichen Siegpunktzielen gewählt. Der TTK musste mit seinen Orks mehr Hügel als ich besetzen und ich musste mich in mindestens 2 Dörfer zum punkten breitmachen - Zusätzlich gab es noch Bannermarker, die am Ende des eigenen Zugs auch noch Punkte brachten. Nach der Szenariowahl platziert man anhand von Karten heimlich seine Armee (inkl. Bluffkarten mit Dummy-Attrappen)...so kann man sich nie sicher sein, wo der Gegner jetzt z.B. die dicke Brocken aufbaut.


    Spielzug:

    Das ist schon recht easy und taktisch: Das Spiel ist in 3 große Zonen geteilt und man hat 4 Kommandokarten auf der Hand - Diese lassen mich beispielsweise 2 linke und 1 mittlere Einheit aktivieren, 3 mittlere, 1 links/1Mitte/1rechts oder z.b. 2 beliebige oder alle Bogenschützen etc. Aktiviert man seine Einheiten, so können die danach angreifen und man muss auf passende Würfelergebnisse hoffen...Zwischendurch kann man bei ausreichend Mana den Gegner auch noch etwas mit Machtkarten ärgern...Danach werden im eigenen Zug direkt schon die aktuellen Siegpunkte gewertet - Bei 16 Punkten gewinnt man das Spuel


    Spielverlauf:

    Wie so oft lässt der TTK ganz Tabletop-like Siegpunkte außer acht und geht eher aufs dezimieren...grober Fehler - Besser gewürfelt, doof gespielt - 16:6 verloren :P Tja man kann auch beim Fussball die besten Tricks zeigen und trotzdem gewinnt der Spieler, der auch mal aufs To schießt :D Wird ihm aber nächstes Mal nicht mehr passieren...


    Fazit:

    Tolles Ding - Aber nicht so episch/cineastisch wie beispielsweise Mythic Battles Pantheon als direkter Konkurrent. Bis auf die dicken Brocken hat man hier eher unterschiedliche Schergen und spielt eine Armee, statt absolut individuelle Charaktermodelle wie in MBP. Die Einheiten unterscheiden sich natürlich nicht so sehr wie eine Hydra zu Andromeda in MBP - Aber so ein Cinema-Skirmisher will Battlelore auch garnicht sein...eher Tabletop-light und das macht es gut...


    Besonders gut: Das schafft es selbst in der ersten Partie in knapp 120 Minuten - Extrem wenig und absolut passend für unsere 2er Runde unter der Woche...Das geht aber etwas zu Lasten der epicness - Epische Cinema-Spielmomente, wo ein Herkules eine Hydra in Lava schmeißt, ein Minotarus durch eine Gegnermeute rennt oder ein Zeus seinen Blitz Richtung Ares schießt, findet man eher selten....die Einheiten sind abseits der (sehr stimmigen) dicken Brocken nicht so extrem charakteristisch sondern halt Armeerekruten, Reiter oder Bogenschützen. Einzig die dicken Brocken bringen da stimmige Situationen rein: Wenn man mit der passenden Machtkarte seinen fetten Adler losschickt und dieser eine Armee der Orks schnappt und auf einen strategisch ungünstigen Punkt schleudert ist das schon unerwartet und cool :-) Diese Machtkarten sind schon cool und bringen die passende Würze ins Spiel...


    Kurzum: Wird behalten und nächste Woche erneut gespielt - Soviel Tabletopfeeling in so kurzer Zeit habe ich bisher noch nicht gesehen...zudem ists noch aus der guten alten FFG Zeit - Da war die Welt halt noch in Ordnung :saint: Das merkt man auch...Mal gucken wie das mit der größeren Einheitenauswahl mit den Erweiterungen ist, vielleicht setzt das ja noch ne deutliche Schüppe drauf.

    Top 10 (jeweils ohne Reihenfolge)

  • Im Vorfeld der Messe gespielt:


    #Abomination (The Heir of Frankenstein)

    Die SpielerInnen treten in die Fußstapfen von Viktor Frankstein und versuchen in Paris im Jahre 1819 einen Golem zu erschaffen und zum Leben zu erwecken. Mechanisch funktioniert das in nicht neuer Worker-Placement-Manier, indem man verschiedene Orte in Paris bereist (ganz thematisch Friedhof, Krankenhaus, Leichenhaus, öffentlicher Hinrichtungsplatz), um sich dort "Ressourcen" in Form von Knochen, Blut, Gewebe usw. zu besorgen und diese im eigenen Labor (Player Board) zu Körperteilen zusammenzuflicken. Gleichzeitig steigert man im Laufe des Spiels die drei Eigenschaften Humanität, Reputation und Expertise, die den Zugang zu bestimmten Orten erst ermöglichen und Voraussetzung sind, um bestimmte Dinge tun zu können. Thematisch ist das alles sehr gut umgesetzt und macht Spaß, es gibt für mich allerdings zwei Haken: Erstens dauert das Spiel sehr lange, wir haben zu dritt 3,25 Stunden gebraucht, ohne Regelerklärung. Dabei haben wir größtenteils recht zügig gespielt. Zum zweiten empfand ich das Spiel als ein wenig repetitiv und nicht sehr variabel. Ich dachte im ersten Drittel des Spiels, es wäre eine gute Strategie einfach voll auf den Ausbau der EIgenschaften zu gehen, weil das am Ende auch viele Siegpunkte gibt und man während des Spiels schnell Sonderaufträge abgreifen kann (z. B. erreiche als erster 10 Menschlichkeit für 10 Siegpunkte). Dabei habe ich das Arbeiten an meinem Golem etwas vernachlässig (weil es für den auch nur wirklich viele Punkte gibt, wenn man ihn auch animiert, komplett oder zumindest einzelne Körperteile - und dabei spielt Glück eine Rolle, denn es wird gewürfelt, auch wenn man das etwas beeinflussen kann). Am Spielende stellte sich dann heraus, dass meine beiden Mitspieler sowohl ihren Golem animiert hatten als auch recht weit auf den Eigenschafts-Drehrädern gekommen sind und ich damit letzter wurde. Meine alternative Strategie ging also nicht auf, nicht weiter schlimm, aber auf den zweiten Blick sah ich auch nicht, dass es jetzt sehr viele unterschiedliche Wege gibt.

    Abschließend: Thematisch ein tolles Ding, Spielzeit zu lang, aber es gibt bereits offizielle Varianten vom Autor, die Zeit zu kürzen. Ob die etwas taugen, kann ich nicht sagen.


    #MausundMystik #GeschichtenausdemDunkelwald

    Weiter geht es in die letzte Kampagne mit dem Sohn und es gibt neben neuen Helden und Gegnern (endlich!) auch ein paar weitere neue Kniffe. Ich finde, die neueren Szenarien sind noch etwas abwechslungsreicher als die aus dem Grundspiel und insgesamt macht das Spiel nach wie vor Spaß, auch wenn es natürlich mechanisch nicht der große Wurf ist.


    #Zirkadianer

    Die Menschheit ist auf dem Planeten Rhy gelandet und sucht fortan den friedliebenden Kontakt zu den einheimischen Rassen ,um die Menscheit durch Technologie, Handel und Forschung voranzubringen. Damit erschöpft sich das Thema auch, denn viel bleibt davon im Spiel nicht übrig. Stattdessen geht es auf Siegpunkte und um die zu erhalten platzieren die SpielerInnen Würfel auf unterschiedlichsten Tableaus, ernten Rohstoffe, konvertieren diese in Artefakte für Siegpunkte und bauen die Basis aus. Ich mag Spiele mit Würfeln, ich mag Dice-Placement und so hat mir Zirkadianer auch gut gefallen, auch wenn es nicht viel Neues bietet.



    Ab nächstes Woche dann mehr Messeneuheiten! :)

    Einmal editiert, zuletzt von jaws ()

  • Beim letzten Mal noch vergessen zu berichten hatte ich von 2 solo Partien #Dawn of the Zeds ....die beide verloren gingen. Meine Befürchtungen das es mit Zug-Modul zu einfach wird, sind endgültig ausgeräumt. Einfach ist hier gar nichts - wenn es mal nicht schwer ist, liegt es an guten nicht ganzen so schlimmen Karten oder am guten würfeln. Aber so muss das sein!


    Nachdem ich 2 mal in den Boden gestampft worden bin, schob ich es mal auf die Müdigkeit nach der Arbeit. Diese Woche bei einer weiteren Solopartie nach ein wenig Abstand, hats dann mal wieder geklappt und Farmingdale erlebte einen grandiosen Sieg mit +3 Punkten 8-)).


    Auch hier wurde der Friedhof wieder sehr voll, da ich leider völlig unfähig bin bei Rettungswürfe auch mal erfolgreich zu sein ;) Sonst lief es aber gut, meine geplante Verteidigung wurde leider von Zeds aus der Kanalisation über den Haufen geworfen, die auf einmal überall auftauchten. Mit dem stolzen Ross und Mrs. Hauser darauf, war ich immer zum Feuerlöschen unterwegs und verbrauchte Unmengen Munition. Auch die stolzen Kriegsveteranen lieferten ihren wertvollen Beitrag und wehrten unzählige Wellen an Zeds ab.



    Ich finds übrigens super, das man recht ausführlich sein persönliches Ende der Geschichte hat, je nach Spielverlauf und auch die Möglichkeit sein Punktwert zu vergleichen.


    Nur das Gegenmittel oder mehr als 1 Teil der Superwaffe konnte ich jetzt in circa 20 Partien noch nie erforschen ohne vorher zu verlieren. Hat das jemand mal geschafft?


    #Underwater Cities


    zwei Solo, zwei mal gegen meine Frau. Macht weiterhin Laune, da man mit jeder Partie schneller wird und es langsam (besonders solo) sich sehr flott spielen lässt. Die kleinen U-Boote aus Plastik die ich hier im Forum entdeckt habe, hatten wir uns in der Zwischenzeit auch geholt und kann ich jedem nur empfehlen. Für mich werten sie das Spiel sowas von auf, ich fand diese Pappmarker einfach hässlich.


    Dann gabs gestern eine spontane Spielerunde gegen einen Freund.


    Als erstes kam #UndauntedNormandy auf den Tisch. Er spielte die 30th. US Infanterie und ich die dt. Truppen. Wir fingen mit Szenario 1 an und werden sicher auch die Kampagne weiterspielen. Er gewann dann, höchst knapp da ich meinen Startpunkt nicht halten konnte und einen Zug vor ihm nicht die passenden Karten zum kontrollieren hatte. Sei es drum, ich finde es sehr nett für den geringen Regelaufwand:thumbup:


    Als zweites und letztes spielten wir #AFewAcresOfSnow . Sicher um die 20. Partie gegen ihn, ich mal wieder mit den Franzosen und er mit den Briten. Man merkte jetzt deutlich den Lerneffekt der vorherigen (leider immer zu weit auseinander liegenden) Spiele. Wir beiden bauten so schnell es geht Festungen an den wichtigen Knotenpunkten und blockten gegnerische Raids ab. Das gelang den Briten besser als mir und er konnte mir 2 Siedlungen mehr abnehmen. Danach schaffte ich es erstmalig sehr gut, den Briten zu blocken und mit Indianer-Hinterhalten seine regulären Truppen regelmäßig zu reduzieren. In der Zwischenzeit wandelte der Brite seine Siedlungen in Städte um und ich zog über die Niagara-Fälle hoch bis Detroit.


    Eine erste richtige Schlacht entbrannte um Halifax. Sie zog sich übere mehrere Runden bis meinen Franzosen die Puste ausging. Im Gegenschlag marodierten meine Indianer aber in seinem neuem britisches Dorf , sodass er auch dort an der Küste gezwungen war Festungen zu bauen um Fuß zu fassen. Auch einen zweiten Angriff auf Port Royale konnte ich nicht abwehren, meine Rückeroberung scheiterte wie auch die zweite. Immerhin gelang dem Briten danach auch kein weiterer Geländegewinn mehr, da die glorreiche französische Armee beschloss nicht mehr lediglich zu verlieren auszuweichen sondern sich dem Kampf bis zum Sieg zu stellen :)


      


    Letzerer gehörte dann leider trotzdem dem Briten, da mir die Dörfer ausgingen die ich zu Städten machen konnte und ich auch nicht die Truppen hatte um Port Royal wieder zu erobern. Endstand Briten 66 zu Franzosen 62 Punkte . Die beiden erfolgreichen Raids mehr des Briten waren der Gewinner für ihn.


    Das Spiel dauerte sicher doppelt so lange wie sonst, da wir beide ab der Hälfte keine großen Optionen mehr hatten außer den anderen zu belagern und auf die richtigen Karten zu warten. Ich weiß nicht, ich habe kaum ein Spiel was so sperrig ist und mit einer so miesen Anleitung. Und was trotzdem uns immer wieder zu einer Partie verführt, weil es irgendwie was besonderes hat.

    Einmal editiert, zuletzt von annatar ()

  • Der neue TIsch wurde mit einer kleinen Partie #NationsDasWürfelspiel #Aufruhr eingeweiht:



    War ein sehr angenehmes Spielgefühl :)

    Ein nette Partie zwischendurch, Krankheitsbedingt wollte ich nichts größeres aufbauen.


    Es folgte am Tag darauf eine Partie #Everdell mit meiner Spielpartnerin.

    Die flinken Schildkröten konnten die "boshaften" Igeln in die Schranken weisen, mit 51 zu 40.

    Dieses Mal mit den korrekten Regeln, dass produzierende Karten sofort Ressourcen geben ;)

    Keine Ahnung wer in den beiden ersten Partien es unbedingt schwerer als notwendig machen wollte :/:saint:

  • #FormulaDe: Gestern nach sehr langer Zeit mal wieder ein Rennen über drei Runden gefahren. Wir waren zu viert und sind über den Kurs in Silverstone gerast. Es war lange zeit ein sehr ausgeglichenes Rennen; Mitte der 2. Runde lagen alle vier Autos direkt nebeneinander. Dann konnte sich zwei absetzen, die dann beide nicht an die Box fuhren. Für den Weißen war das die richtige Entscheidung, da noch genug Verschleißpunkte von allem vorhanden war, der Rote aber hatte sich verschätzt und wurde am Ende Letzter. Der Blaue und ich gingen direkt hintereinander an die Box und wir blieben bis zum Ende immer Kopf an Kopf. In der letzten Kurve hatte der Blaue dann etwas mehr Glück und ich wurde nur Dritter. Hat richtig Spaß gemacht und vielleicht wird daraus ein regelmäßiger Termin.


    #RoboRally: Kürzlich haben wir Robo Rally zusammen mit einer anderen Familie zu acht gespielt. Meine Tochter hat den Kurs über drei Bretter mit vier Checkpoints zusammengestellt und es vor allem im ersten Teil sehr schwierig gestaltet. Das hatte zur Folge, dass zwei Roboter das erste Brett überhaupt nicht verlassen haben, weil sie dauernd zerstört oder in die falsche Richtung geschoben wurden. Aber das ganze Chaos hat allen sehr viel Spaß gemacht und nach rund zwei Stunden hatten es dann endlich auch zwei Roboter ins Ziel geschafft. Ich bin zwischendurch leider falsch abgebogen und lag am Ende im Mittelfeld.


    #TrivialPursuit Family Edition: Aus der Bücherei hatte ich letztens das Spiel mitgenommen, weil meine Tochter Quiz-Spiele mag und es in dieser Version zwei Gruppen von Karten gibt: Für Jüngere und für Ältere. Zudem ist das Spielfeld gegenüber dem Original etwas vereinfacht, so dass man auf fast jedem Feld eine Ecke einsammeln kann und sich das Spiel dadurch nicht so sehr zieht. meine Tochter fand es ganz nett, hat aber noch nicht gefragt, ob wir es nochmal spielen. Mich hat's nicht so umgehauen, was vor allem an den Fragen lag. Am meisten irritiert haben mich zwei Fragen nach dem Werbepartner/Ausrüster eines berühmten Tennisspielers und nach einem Wachmittel. Wirkt auf mich so, als hätte sich Hasbro für das Spiel den einen oder anderen Dollar von der Industrie geholt, um nebenbei ein wenig Werbung zu machen.


    #UnderwaterCities: Vor einer Weile konnte ich bei einem Spielabend im örtlichen Spieleladen Underwater Cities ausprobieren. Wir haben zu viert gespielt, zwei kannten es schon, dazu neben mir noch ein weiterer Neuling. Es hat eine Weile gedauert, bis ich halbwegs wusste, was ich da tat. Ich hatte zwischendurch das Gefühl, dass ich abgeschlagen letzter werden würde, da ich nur Aktionskarten bekam, aber nichts mit dem man dauerhaft oder am Ende Punkte bekommen konnte. Ich bin dann tatsächlich Letzter geworden, aber es war doch viel knapper als befürchtet. Das Spiel hat mir gut gefallen und spiel es bei Gelegenheit gerne noch einmal.

    Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt, was man weiß, nicht alles glaubt, was man hört und einfach über den Rest nur lächelt.

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