21.10.-27.10.2019

  • Ste-van Ihr spielt jeder nur mit einem Auto?!

    Das habe ich ja noch nie gehört. Ist das eine Hausregel, um das Würfelglück zu betonen? ^^

    #FormulaDe

    Wir haben vor Ewigkeiten mal mit zwei Wagen pro Person gespielt, aber ich hätte nicht sagen können, ob das so in der Regel steht. Jedenfalls waren wir in den ersten Runden mit den Leuten, die gestern dabei waren, immer mindestens zu sechst, so dass automatisch jeder nur ein Auto hatte, und so haben wir entsprechend auch gestern gespielt. Sollte das wirklich zu einer regelmäßigen Runde zu viert werden und jeder mehr Routine haben, werde ich das mit dem zweiten Rennwagen mal vorschlagen


    Ich habe gerade mal online nachgeschaut. In der Regel für #FormulaD steht, dass jeder einen Wagen bekommt.

    ᐅ Formula D - Spielregeln & Spielanleitungen sowie Test, Bilder

    Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt, was man weiß, nicht alles glaubt, was man hört und einfach über den Rest nur lächelt.

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  • #KingdomDeathMonster

    Nachdem in der letzten Runde die Hand als Nemesis ordentlich gewütet hat ging nun der Hunt auf den Phoenix komplett schief.

    Bereits auf der Jagd verstarb 1 Survivor, so dass wir nur zu dritt in den Showdown gingen. In 1 LY somit 8 Survivor verloren und nix gewonnen. In der siedlungsphase wurde daher versucht erstmal Nachwuchs zu zeugen.

    Die Motivation beim Kumpel lässt nach, mal schaun wies weiter geht..


    #7WondersDuel

    Selbem Kumpel zur Abrundung des Abends noch vorgestellt. Er hat sogar durch Wissenschaft gewonnen.. mal mit lauter erklären nicht aufgepasst. Spiel macht Laune 👍🏻

  • Ste-van Wir haben immer nach den Championship-Regeln gespielt, allerdings auch #FormuleDe.

    Jeder hatte ein Auto in der ersten Gruppe und ein Auto in der zweiten, in umgekehrter Reihenfolge (d.h., der Erste in der ersten Gruppe hatte die letzte Position im Feld).

    Und der Zieleinlauf gab dann Punkte für die Team- und Einzelfahrermeisterschaft. :) (10, 6, 4, usw)

    UpLive [bgg for trade] - einfach anschreiben, wenn Dich davon was interessiert!

  • Nachdem ich nicht auf der Messe bin, gibt es also kein Anspielen von Neuheiten und Prototypen in Essen, sondern mehr gepflegte Spiele zuhause.


    Am Mittwoch gab es insgesamt drei Partien #7Wonders in ganz neuer Gruppe. Dabei waren zwei Erstspieler und neben mir ein weiterer Spieler, der es schon einige Male auf dem Tisch hatte. Die drei Partien waren trotz Erklärung in zwei Stunden runtergespielt. Immer noch ein großer Vorteil von diesem Kennerspiel.

    Es hat sich aber eben auch gezeigt, dass es nicht ganz trivial ist. So waren die Vorkenntnisse der beiden Erstspieler was Brettspiele angeht doch sehr unterschiedlich. Das hat sich dann auch im Endergebnis niedergeschlagen. Der unerfahrenere wurde immer letzter und der Kennerspieler konnte zwei Partien für sich entscheiden (einmal aber nur, weil ich mit bei der letzten Karte kein Geld ausgezahlt habe. Die Zusatzpunkte wären mein Sieg gewesen)


    Dann gab es am Donnerstag zwei Partien #TavernenImTiefenThal. Einmal nur die Basisvariante und das zweite Mal mit den Modulen 2 und 3. Dabei waren widow_s_cruse und Chris_oabling .


    Das Spiel lässt mich ehrlich gesagt ein wenig ratlos zurück. Ich mag ja die Quacksalber vom gleichen Autor. Was man so liest ist der Anspruch und auch das Glück ähnlich. Dazu ist das Thema doch eigentlich noch ein wenig mehr spürbar bei den Tavernen. Aber was ich bei den Quacksalbern als lustig und unterhaltsam ansehe, das Mitfiebern, das Explodieren. Da habe ich mich bei den Tavernen gespielt gefühlt. Wir waren in beiden Partien alle sehr nahe beisammen, was die Punkte anging und die zweite Partie konnte ich sogar gewinnen. Ich weiß nur nicht warum. Während des gesamten Spiels lief es bei mir gefühlt absolut mies. Das Zusatzpersonal lag immer am Ende des Stapels und stand mir somit meistens eine oder sogar zwei Runden später als den Mitspielern zur Verfügung. Oft gibt es auch nicht wirklich Entscheidungen, denn die Würfel geben es oft schon vor, wo man sie einsetzen kann. Und das Ergebnis der eingesetzten Würfel gibt dann auch oft vor, was ich mir leisten kann. Die Mönchsleiste ist noch das interessanteste, aber insgesamt ist es mir bisher zu belanglos.

    Ich werde dem Spiel noch einmal eine Chance mit allen Modulen geben. Vielleicht ist es dann (wie auch schon öfter gelesen) doch deutlich besser. Aber nach den zwei Partien würde ich die Quacksalber immer vorziehen. Ersteindruck ist 5/10 BGG.

    Ach ja? Definier mir "normal"!

  • Es ist #Spiel19 und wir sind nicht dort - und versuchen daher, spielerisch und zu zweit ein wenig daheim zu kompensieren.


    So gab es in dieser Woche 4x die Neuerwerbung #Flügelschlag Grundspiel. Gefällt uns gut, auch wenn es im Einzelfall mal nicht zusammenpassen mag.


    Gestern Abend dann #LaGranja zu zweit, extrem enge Kiste. Meine Frau ging wegen der Bonuschips früh auf Handwerksgebäude und steuerte später auf Marktkarren um, ich handhabte es andersherum, um vor allem Punkte zu generieren. Dabei waren meine Helfer (beim verdrängt werden auf den Marktständen nur verschieben statt entfernen und 1 Silber Einkommen je unterschiedliche Feldart) gefühlt sehr stark. Am Ende reichte es zu einem knappen 87:86 für mich ... Meiner Frau hätte 1 Geld mehr den Punktegleichstand und 1 weiteres Geld das Unentschieden auch im Tiebreaker gebracht.


    Zudem gab es noch die Neuerwerbung #Hexroller (muss noch weiter erforscht werden, ist aber leider 0 interaktiv) sowie ein #Patchwork .


    Zudem zu viert #BlackoutHongKong - für mich Partie 2 nach 1 Jahr, für meine Frau die Erstpartie. Lief bei mir phantastisch zusammen - wertvolle Auftragskarten gekauft und erfüllt und auf dem Plan das 7er und ein 6er Gebiet mit wenig Mitpunktenden abgeschlossen. Gerne wieder! Und unsere Erstpartie #Draftosaurus , was allein wegen des Materials anschaffenswert ist.

    Einmal editiert, zuletzt von LemuelG ()

  • Die ersten paar Neuheiten gespielt.


    #MarcoPolo2


    Erstmal etwas erschlagen, auf dem neuen Plan ist deutlich mehr los als auf dem des Vorgängers.


    Die Komplexität steigt etwas an, wenn man sich aber erstmal einen Plan zurecht gelegt hat kommt man eigentlich gut durch. Ich habe mich auf das Reisen konzentriert und konnte bei der Städtewertung fast die volle Punktzahl abstauben. Ein Auftrag, der mir +1 für die Stadtwertung gegeben hätte schnappte mir meine Frau in der letzten Runde vor der Nase weg. Sonst wäre mein Sieg noch deutlicher geworden.


    Gespielt habe ich den Charakter der keine Reisekosten (außer Jade) bezahlen muss, dafür aber nur das unterste Reisefeld benutzen darf. War eigentlich ziemlich geil die Reisekosten zu ignorieren und die Kamele+Geld für andere Sachen auszugeben.


    Die nächste Partie wird für mich bestimmt anspruchsvoller, da ich den Charakter recht einfach zu spielen fand.


    Ersteindruck ist gut, Marco Polo Liebhaber sollten es sich definitiv mal anschauen. Einigen wird die große Ähnlichkeit (gerade optisch) trotzdem sauer aufstoßen.



    #EcosFirstContinent


    Den Mechanismus von Ecos find ich ganz interessant (Augustus habe ich nie gespielt). Bin mir aber noch nicht sicher ob mir das Spiel 100%ig gefällt. Ich breitete vor allem die Graslandschaften aus und platzierte Bäume darauf un dann für einen zusammenhängende Lebensraum mit vielen Bäumen zu punkten.


    Dann war's halt irgendwann rum. War relativ unspektakulär, könnte aber auch daran liegen das wir nur zu zweit sind und beide erstmal nur vor uns hin spielten.


    #ChocolateFactory


    Ist meiner Frau in der Vorschau aufgefallen und sah ganz interessant aus, also hab's ich Mal eingepackt.


    Wir leiten eine Schokoladenfabrik und bauen dazu jede Runde eine neue Maschine ein und heuern einen Angestellten mit Sonderfähigkeit an. Dann bewegen wir unser Förderband 3 Mal, aktivieren mit Hilfe von Kohle unsere Maschinen und erfüllen am Ende der Runde diverse Aufträge.


    Spielt sich ganz gefällig, meine Frau hatte ein bisschen Probleme beim Planen wie sie am meisten rausholt in der Produktionsphase.


    Das Spiel wird sicherlich aus spielerischer Sicht kein Jahreshighlight, aber das Thema und die nette Optik mit dem Förderband haben zumindest auf Folgepartien Lust gemacht.


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  • Während alle auf der Messe sind, warte ich auf mein Trismegistus und vertreibe mir die Zeit mit Kleinkram. :)

    Dienstag konnte ich endlich #Coloma anspielen. Hat mir gut gefallen, obwohl ich den Eindruck habe, dass hier ein supersimples Spiel mit einem übermäßig komplexen Einsetzmechanismus hochgepimpt wurde.
    Ich habe gegen zwei Mitspieler gespielt, die das Spiel schon kannten, konnte mich aber ganz gut schlagen. Wie üblich habe ich die Reiseoption zu wenig genutzt (tue ich immer - von Newton bis Coimbra lenken mich solche Reisekarten immer nur ab, so dass ich dort massig Punkte liegenlasse ...), vor allem aber habe ich den Fehler begangen, mir erst eine kleine Engine aufbauen zu wollen, mit der ich am Ende fleißig Flüsse und Brücken bauen wollte. Dabei habe ich nicht bedacht, dass meine Mitspieler logischerweise ebenfalls am Ende oft auf Brücken und Flüsse gehen, so dass ich hier extrem viele Aktionen und Potential verschenkt habe.
    Fazit: Ich habe dicke Planungsfehler gemacht und dadurch mit 75 Punkten ziemlich abgeschlagen verloren. Das würde mir wohl beim nächsten Mal nicht passieren, und ich würde etwas früher zumindest anfangen, Flüsse zu bauen. Allerdings hat mich Coloma jetzt auch nicht so von den Socken gehauen, dass ich es unbedingt nochmal spielen müsste.

    Als Absacker gab es dann noch #DeadMansDraw, das mir deutlich besser gefallen hat, ein kleines Push your Luck Kartenspiel. Schön, wenn sich Belohnungs- und Take-That-Mechanismen so harmonisch mit Push your Luck verbinden. Außerdem konnte ich mir den Sieg teilen (trotz Tiebreakern).

    Gestern dann mit meiner Mutter im Spielecafé gewesen, weil ich unbedingt #CarnivalOfMonsters testen wollte. Ich war etwas skeptisch, weil es sehr glücksabhängig sein soll, und meine Mutter hat wie üblich gestöhnt, dass die Regeln ihr viel zu komplex sind. Am Ende wollte sie aber unbedingt noch eine zweite Partie spielen, und mir hat es erstaunlicherweise auch gut gefallen. Dazu passt, dass wir für die erste Lernpartie fast 100 Minuten brauchten, die zweite Partie dann aber in 30 Minuten runtergespielt haben.
    Ein nettes, kleines Draftingspiel für zwischendruch, dessen Glücksfaktor sich m.E. in annehmbaren Grenzen hält. Ich mag einige Zielkarten sehr gerne, vor allem die, die einem am Ende 7 Punkte gibt, falls man am Ende der Abrechnung Zweiter oder Erster ist. :D
    Und wie üblich stand ich schön blöd da: Erste Partie mit 84 zu 138 verloren (inklusive besagter Zielkarte), zweite Partie dann mit 112 zu 114 verloren (leider ohne besagte Zielkarte). Meine Mutter würd's nochmal spielen, ich übrigens auch.

    Einmal editiert, zuletzt von Huutini ()

  • Gestern kam noch unser monatlicher Spieletreff dazu.

    Zum Aufwärmen eine Runde #Tippitoppi - immer wieder ein nettes Spiel und aktuell das Lieblingsspiel meiner Frau, entsprechend oft landet es auf dem Tisch. Und gestern haben wir es sogar mal wieder geschafft.

    Ein Gast brachte sein frisch eingetroffenes #Superlemming mit. Joa. Das Spiel ist nett. Das Spielfeld (in unserem Falle die Playmat) besteht aus vier Reihen, die in einer Klippe enden. Jeder Spieler hat zwölf Handkarten mit je einem Lemming darauf, davon fünf auf der Hand und zwei schon im Spiel. In jedem zug legt man einen seiner Lemminge in die ihm zugewiesene Reihe aus. Liegen in einer Reihe mehr als drei Lemminge (ab 4 Spielern vier Lemminge), wirft sich der vorderste von der Klippe. War es ein Lemming der eigenen Farbe, legt man ihn unter seine Spielerkarte - er zählt bei Spielende als Punkt. War es ein Lemming einer anderen Farbe, bekommt der Spieler ihn auf den Nachziehstapel zurück und muss sich brav bedanken, dass man ihn gerettet hat. Dafür erhält man von dem Spieler, dessen Lemming man gerettet hat, einen oder mehr Orden. Auch die sind bei Spielende je einen Punkt wert, wechseln aber fleißig ...
    Anschließend führt man den Karteneffekt jeder eigenen Karte in der Reihe aus, und zum Abschluss noch die Klippenfähigkeit der Reihe.
    Das Spiel endet, sobald ein Spieler seine Hand- und Nachziehkarten allesamt irgendwo untergebracht hat.

    Das Spiel ist erwartungsgemäß wirklich lustig illustriert. Joscha Sauer hat die gängigen DC- und Marvelhelden wirklich witzig in seine Lemming-Welt übertragen. Spielerisch hat die Wahl seines Superhelden leider keine Relevanz - jeder Spieler wählt eine Farbe aus, und bekommt dafür eine doppelseitige Heldenkarte. Er darf entscheiden, welche seite er nach oben legt. Der gelbe Spieler ist also wahlweise Wonder Lemming oder Lemmerine, der schwarze Spieler ist Batming oder Lemming in a Black Panther und rot ist Metall Lemming oder Spiderlemming.

    Durch die vielen Fähigkeiten der Karten und Klippen ist auf dem Spielfeld auch ordentlich was los. Dauernd werden Karten verschoben, nachgelegt, weitergereicht und von der Klippe geschubst. Das ganze wirkt wie eine chaotische Mischung aus 6 Nimmt und Robo-Rally, und es hat relativ wenig Sinn, sich seinen nächsten Zug zu überlegen, bevor man dran ist, weil sich zwischen den eigenen Zügen oft das gesamte Spielfeld dramatisch ändert.
    Außerdem hat jeder Spieler exakt die gleichen 12 Lemminge auf der Hand, nur in anderer Farbe. Illustrationen und vor allem Fähigkeiten sind allerdings vollkommen identisch. Dadurch wird das Spiel am Ende ziemlich unkontrollierbar, da man nie weiß, welche KArten man zieht oder von Mitspielern bekommt, diese nur in je eine konkrete Reihe anlegen kann, gerade die Reihe, die man bräuchte, also gar nicht aktivieren kann etc.

    Das Publikum sind hier eindeutig Gelegenheitsspieler und Nicht-Lustig-Fans. Für Vielspieler fehlt dem Spiel einiges - da hätten die Helden Spezialfähigkeiten gebraucht, evtl. asymmetrische Kartenfähigkeiten oder andere Möglichkeiten zur Beeinflussung.
    #Superlemming macht durchaus Spaß und ist witzig, gerade dafür, dass man sich immer brav bedanken muss, wenn einem wieder jemand einen Punkt versaut hat, aber ich hatte schon nach zwei Partien den drängenden Wunsch nach einer Erweiterung. Viel Tiefgang bietet das Spiel also nicht. Soll es vermutlich auch nicht.

    Im Anschluss gab es eine erste Partie #Amul, das ich extra besorgt hatte, weil ich die Regeln einfach genug für meine Gelegenheitsgruppe fand, und es vor allem mit bis zu acht Spielern spielbar ist.
    Das Spiel hat uns alle positiv überrascht. Die Regeln sind denkbar einfach: Über 9 Runden zieht jeder Spieler (alle haben 5 Karten auf der Hand) erst eine 6. Karte vom Stapel, dann legt jeder Spieler eine Karte verdeckt auf den Markt. Die Karten werden umgedreht und in einer (variablen und beeinflussbaren) Reihenfolge nimmt jeder Spieler eine Karte. Anschließend legen alle Spieler gleichzeitig je eine Karte in ihr Tableau und führen ggfs in obiger Reihenfolge deren Soforteffekt aus. Fertig.

    Die gesamte Komplexität des Spiels ergibt sich aus den unzähligen Interkationen und Funktionen der verschiedenen Karten. Das hat bei unserer ersten Partie zu zahlreichen Fragen geführt, zum Glück besitzt das Spiel ein Beiheft, in der alle Karten detailliert erklärt werden.
    Nach anfänglicher Irritation setzte unter den 5 Mitspielern kurzzeitig Zufriedenheit ein, die wurde gegen Ende aber von Frust abgelöst. Die beiden Vielspieler am Tisch hatten durch einige Kombos deutlich größere Auslagen, und zwei der Wenigspieler haben die letzten drei Runden eher runtergerattert und mental schon aufgegeben. Entsprechend gelangweilt haben diese sich durch die (ziemlich aufwendige und etwas unübersichtliche) Endwertung gekämpft.
    Und hier hat das Spiel uns alle überrascht - obwohl alle 5 Spieler mit verschiedenen Erfahrungswerten komplett unterschiedliche Strategien gefahren sind, und gänzlich verschiedenwertige Tableaus aufwiesen, lagen die Punktzahlen am Ende zwischen 57 und 61 Punkten, also extrem dicht beieinander (einer der Wenigspieler, die frühzeitig "ausgestiegen" waren, landete mit 60 Punkten sogar noch auf Platz zwei!).
    Das hat dann alle am Tisch wieder versöhnt. Ich bin auf eine Folgepartie gespannt, ob das Balancing der Karten wirklich so gut ist, oder das gestern purer Zufall war ...

    Zur Erholung gab es eine Runde #KrasseKacke, noch immer das Lieblingsspiel unseres Treffs, das ich diesmal verloren habe (Katzen bringen mir einfach kein Glück!), und als Absacker am Schluss noch eine Partie #KingOfTokyo, diesmal ohne Fähigkeiten, da zwei Mitspieler das Spiel noch gar nicht kannten.

    Einmal editiert, zuletzt von Huutini ()

  • #NineTilesPanic


    Kleines Legespiel von Oink Games.


    Jeder hat 9 Teile und versucht mit diesen schnellst- und bestmöglichst 3 zufällig ausliegende Aufgaben zu erfüllen. Das sind so simple Sachen wie "die meisten Hunde" oder auch "Aliens, die zwischen zwei Agenten eingeschlossen sind". Wenn man meint fertig zu sein, dreht man die Sanduhr und begrenzt die Zeit für die anderen. Dann gibt es Punkte für die Platzierung bei den einzelnen Aufgaben. Wer zuerst einen bestimmten Punktewert erreicht, gewinnt das Spiel.


    Hat uns als kleiner Absacker ganz gut gefallen.



    #PatchworkExpress


    Hatte ich auf der Messe für 10€ eingepackt, mit unserem 4jährigen im Hinterkopf.


    Hat mit etwas Hilfe ganz gut funktioniert, die Finessen und kleinen Gemeinheiten gehen ihm natürlich noch ab, aber den Grundmechanismus mit Bezahlen von Knöpfen und Zeit, sowie auch das Puzzlen setzte er schnell selbständig um.



    #CrystalPalace


    Für den Abend bereitete ich dann einen etwas größeren Brocken vor. Die Anleitung ist aber gut strukturiert und aufgebaut. Ich musste nach dem Lesen, bis auf vereinzelte Symbole im Anhang sehr wenig nachschlagen. :thumbup:


    In der ersten Runde ob der vielen Möglichkeiten etwas erschlagen, fand man sich in Runde 2 dann schon besser zu Recht.


    Der Würfeleinsetzmechanismus ist richtig Klasse. Die Verteilung und Anzahl der Felder ist so verteilt, das sich ein richtiges Katz und Maus Spiel bei uns entwickelte. In späteren Runden gönnte ich mir mal eine (teure) 6, die ich bis zum Schluss drohend behielt, da meine Frau keine hatte. So hätte ich ihren Würfel beim Aktienfeld, welches sie gerne gehabt hätte, wertlos machen können. Echt clever gemacht. Trotzdem gibt es immer genug Felder und Optionen das man nie ein schlechtes Gefühl hatte, in einer Runde nix sinnvolles zu machen.


    Gewonnen habe ich leider nicht, ich hatte zum Schluss leider zu viele nicht zurückgezahlte Kredite auf meinem Tableau. Ich hatte früh in ein punkteträchtiges Patent investiert und hatte ziemlich hohe Personenkosten. Speziell die Personenkosten jede Runde brachen mir wohl das Genick.


    Der Ersteindruck ist herausragend, auch meine Frau war sehr begeistert. Das Spiel wurde lt. Steinlaus gründlich auch für nur 2 Spieler getestet und optimiert, und dem kann ich nach dem Ersteindruck nur zustimmen.



    Einmal editiert, zuletzt von Hillbilly ()

  • Gestern kamen in gemütlicher Runde #clansofcaledonia, #ForSale und #ChampionsOfMidgard auf den Tisch.


    Clans of Caledonia hat es nach der zweier Erstpartie gleich nochmal zu dritt auf den Tisch geschafft, folglich gefiel das Spiel mir und allen beteiligten sehr gut. Kann die Berichte über alten Wein in neuen Schläuchen und etwas fummeliges Material zwar verstehen, aber das Spiel macht für mich dabei ganz viel richtig. Will ich wieder spielen und glaube fast, dass es heute wieder auf dem Tisch landen könnte.:) In welchem Siegpunktebereich landet man hier eurer Erfahrung nach? Wir lagen zwischen 130 und 154.


    For Sale ist ein altbekanntes, schnelles Auktionsspiel, das bei uns immer mal wieder als Absacker oder mit Wenigspielern auf dem Tisch landet und nette 20 Minuten beschert.

    Champions of Midgard kam zu zweit auf den Tisch und füllt bei mir die Nische des sehr schnell gespielten Workerplacement mit nettem Thema. Spiel gefiel und brachte neben einigem Gelächter auch ein paar Flüche an den Tisch. Mal schauen wie lang es bleiben darf. Gestern störten mich schon mal die nicht gebalancten Playerpowers...

  • Gestern kamen in gemütlicher Runde #clansofcaledonia, #ForSale und #ChampionsOfMidgard auf den Tisch.


    Clans of Caledonia hat es nach der zweier Erstpartie gleich nochmal zu dritt auf den Tisch geschafft, folglich gefiel das Spiel mir und allen beteiligten sehr gut. Kann die Berichte über alten Wein in neuen Schläuchen und etwas fummeliges Material zwar verstehen, aber das Spiel macht für mich dabei ganz viel richtig. Will ich wieder spielen und glaube fast, dass es heute wieder auf dem Tisch landen könnte.:) In welchem Siegpunktebereich landet man hier eurer Erfahrung nach? Wir lagen zwischen 130 und 154.

    Ich finde Clans of Caledonia auch gut genug um es hin und wieder mal zu spielen.

    Dein genannter Punkte Korridor erscheint mir gut. Ich meine, dass so um die 180 wirklich sehr gut sind, damit sind 150er Werte auch schon gut.


    Gestern war ich bei einem befreundeten Pärchen das gerne, aber nicht oft, Kennerspiele spielt.

    Sie boten an eines der neuen Spiele erstmals mitzuspielen. Meine Wahl fiel dann aber auf #BlackoutHongKong . Das haben die beiden nämlich selber zuhause und erst zweimal angespielt. Irgendwie schafften sie es nicht endlich mal eine komplette Partie zu spielen. Da wollte ich helfen:)

    Es zeigte sich dann auch, dass sie Blackout nicht wirklich kannten. Die GPS Marker z. B. behielten sie nach der Benutzung. Und beim letzten Spiel hatten sie alle Karten drin, was das Spiel viel zu lange macht.


    Naja, jetzt fehlerfrei in 2:15 Stunden zu dritt gespielt (plus 25 Minuten erklärt) und wir hatten wirklich viel Spaß dabei.

    Ich hatte erstmal die Karte, die jeden GPS Marker um +1 verstärkt. Dann mein Spiel so ausgelegt, dass ich meist 2 GPS Marker pro Runde hatte und damit recht starke Gegenstände entdeckt. Da ich in der letzten Runde noch ein 7er und ein 5er Gebiet entdecken konnte, setzte ich mich erst zum Schluss ab. Bis dahin waren wir sehr eng zusammen. Ein Spieler hatte, wie ich, die beiden 10-Punkte Aufgaben (4. Slot und Kartenaufnahme schon ab 6 Handkarten) freigespielt und dazu noch 30 Personen Punkte. Die andere Mitspielerin hatte zwar den 4. Slot nicht freigespielt, dafür aber clever viele Häkchen Aktionen mit Punkten genutzt. Am Ende hieß es 116-98-98. Blackout gefällt mir nach wie vor ausgesprochen gut und mein Freund möchte sich jetzt an die Soloaufgaben machen:)

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
    Top 17:
    1 Gaia Project — 2 Mombasa — 3 Nippon — 4 Auf den Spuren von MP — 5 Orleans — 6 Tzolkin

    7 Bora Bora — 8 Lorenzo — 9 Great Western Trail — 10 Underwater Cities — 11 Trajan — 12 Concordia

    13 Blackout — 14 Das tiefe Land — 15 Die Burgen von Burgund — 16 Terramara — 17 Caylus

  • Champions of Midgard kam zu zweit auf den Tisch und füllt bei mir die Nische des sehr schnell gespielten Workerplacement mit nettem Thema. Spiel gefiel und brachte neben einigem Gelächter auch ein paar Flüche an den Tisch. Mal schauen wie lang es bleiben darf. Gestern störten mich schon mal die nicht gebalancten Playerpowers...

    Champions of Midgard sehe ich als Wikinger-Abenteurspiel, da würde mich sauberes Balancing eher stören. Risiko, Wagemut, Geschichten erzählen im Langhaus, aber doch kein Optimieren. Hat einer gefühlt bessere Fähigkeiten als ich, ist es also so wie im wirklichen Leben auch, muss ich vielleicht mehr Risiko gehen; klappt das nicht, geht's halt nach Walhalla.

    Spielerische Grüße Ernst-Jürgen


    Allzeit-TOP 5: 1. Viticulture - Compl. Coll. Ed., 2. Martians - A Story of Civilization, 3. Scythe, 4. Snowdonia, 5. Prehistory

  • Das Thema hatten wir hier ja erst. Ich gehöre zu der Fraktion, die von einem Spiel erwartet, dass jeder Mitspieler Chancen auf den Sieg hat. Das muss nicht für alle gleich einfach zu spielen sein, aber eben möglich. Und mir reicht dann bei einem Spiel wie Champions of Midgard das Thema nicht um darüber hinwegzusehen, dass mein Mitspieler in jedem Kampf allein durch seine Playerpower 2-5 Siegpunkte mehr erhält als ich. Und glaub mir ich Sorge für Gedränge in Walhalla und das stört mich überhaupt nicht ;)

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  • Soll das Balancing Problem mit der Erweiterung nicht geklärt sein? Deshalb wird es bei mir erst wieder mit Erweiterung gespielt

    #ChampionsOfMidgard

    Gestern erst auf der Messe Marco Polo II angespielt, dann gekauft und gestern Abend komplett gespielt.

    Thematisch auf jeden Fall ziemlich gleich, auch die Mechanismen fühlen sich recht gleich an. Aber ich finde der Spielfluss und gerade das Reisen fühlen sich sehr viel eleganter an. Jetzt muss ich nur noch herausfinden was ich vom ersten Marco Polo und dessen Erweiterung kombinieren kann ohne das Balancing zu zerstören.

    #MarcoPolo2

  • Soll das Balancing Problem mit der Erweiterung nicht geklärt sein? Deshalb wird es bei mir erst wieder mit Erweiterung gespielt

    #ChampionsOfMidgard

    Soll wohl. Es soll ja auch so eine Art Trostpreise für Verluste geben. Ich hoffe bloß, dass das Spiel mir dann trotzdem noch Spaß macht.

    Spielerische Grüße Ernst-Jürgen


    Allzeit-TOP 5: 1. Viticulture - Compl. Coll. Ed., 2. Martians - A Story of Civilization, 3. Scythe, 4. Snowdonia, 5. Prehistory

  • Ich habe Champions of Midgard einmal gespielt. Es ist ein Worker-Placement im Ami-Trash Gewand. Das Gefühl das hier grobe Balancing-Probleme bestehen oder gar einer ohne Siegchancen ist hatten wir nicht.

    Wenn man allerdings auf gleiche Gewinnchancen bis auf die dritte Nachkommastelle steht dann sollte man das Spiel meiden.

  • Wenn man besser spielt als andere, dann soll das auch mit einen Sieg belohnt werden. Ich habe mich auch mal überSpielzüge geärgert, bei denen ich etwas übersehen habe, und dadurch im Rückstand geraten bin oder verloren habe. Spiele mit einem "Auffangmechanismus" für hintere Spieler finde ich immer sehr mäßig. Lasse ich bei Quacksalber von Quedlinburg als Familienspiel noch gelten. Bei Anspruchsvollen Spielen ist das für mich ein ko Kriterium.

  • Clans of Caledonia hat es nach der zweier Erstpartie gleich nochmal zu dritt auf den Tisch geschafft, folglich gefiel das Spiel mir und allen beteiligten sehr gut. Kann die Berichte über alten Wein in neuen Schläuchen und etwas fummeliges Material zwar verstehen, aber das Spiel macht für mich dabei ganz viel richtig. Will ich wieder spielen und glaube fast, dass es heute wieder auf dem Tisch landen könnte. :) In welchem Siegpunktebereich landet man hier eurer Erfahrung nach? Wir lagen zwischen 130 und 154.

    Die Partien sind schon etwas her und das Spiel inzwischen verkauft. Mit Terra Mystica/Gaia Project Vorwissen sind nach Erinnerung und etwas Wochenbericht-Rechereche die Sieger bei uns bei ca. 150-180 Punkten gelandet, in der einzigen Solopartie waren es ca 200 (aber das lief wohl sehr gut).

    Die Mehrspielerpartien waren eher knapp, also keine sehr großen Abstäne Erster/Letzter.

  • Wenn man besser spielt als andere, dann soll das auch mit einen Sieg belohnt werden.

    Bei einem Amitrash gewinnt immer der Bessere. Insbesondere wenn er besser würfeln kann.

  • Inmitten der Essener Neuerscheinungsbesprechungen hier ein paar Eindrücke bekannterer Spiele aus den letzten zwei Wochen:


    Arctic Scavenger

    Ein Deckbuilder, der 2005 erschienen und 2015 neu aufgelegt wurde. Jetzt ist die neue, deutsche Fassung erschienen, mit allen Erweiterungen. Man spielt also einen von einander bekriegenden Stämme in der Endzeit-Arktis (blöder Platz zum Überleben). Diverse Arten von Kriegern, Waffen, Medizin usw., die man durch Kartenkauf erwirbt und - Dominion-like - nachzieht. Dazu gibt es nach jeder Runde noch so eine Art Investition, bei der der/die Beste Extraboni bekommt.

    Erinnert schon sehr an Dominion. In Österreich gibt es eine Redensart: den Unterschied möchte ich Klavierspielen können! Es ist ganz okay, aber das Szenario und die mangelnde Abwechslung lässt mich nach einer Partie lieber nach dem "Original" greifen. Wobei witzigerweise drei von uns vieren am Schluss 33 Punkte hatten und ich nur aufgrund eines Tie-breakers gewonnen habe.


    Underwater Cities

    Zu dritt gespielt, wobei ein Kollege und ich etwa gleich viel Partien am Buckel hatten, ein Dritter allerdings das Ganze erklärt bekommen musste. Barmherziger Erklärbär, der ich bin, habe ich geholfen, wo es ging und sein musste. Musste relativ oft sein, weil er immer wieder kleine, schusselige Fehler machte. Und so kam es, wie es kommen musste: ich wurde knapp hinter ihm Letzter, wobei der andere Spieler einen ungefährdeten, durch zahlreiche Kombos bedingten Sieg einfuhr. Ich mag das Spiel weiterhin sehr gerne, bin aber nicht sehr gut darin; hoffe aber auch auf die Erweiterung, die ja eine Art Quickstart ermöglicht. Und hab ich schon erwähnt, dass die aufgepeppten Materialien von BGExpansions das Spiel nochmal vergnüglicher machen? Ah, hab ich schon...


    Terraforming Mars

    Mein mit Abstand meistgespieltes Spiel der letzten zwei Jahre. Immer wieder bin ich dabei am Schluss noch überholt worden, weil meine Anfangsführung wegen mangelnder Punkte aus den Karten selbst noch wettgemacht wurde. Daher hab ich mir diesmal das Ziel gesetzt, auch für den Aufbau unattraktivere Punktekarten zu spielen. Basisplan, mit Präludium, aber ohne Venus usw. Ich hatte eine maue Auswahl bei meinen Konzernen, nahm dann einen mit einer Titan-Produktion und einem Kartennachziehen bei Erdsymbolen. Das hab ich noch durch andere Erd- und Saturnkarten verstärkt. Es kam dann tatsächlich annähernd wie geplant: ich krallte mir alle drei Meilensteine, aber keine Auszeichnungen, war weit hinter meinen beiden Gegner vor der Endabrechnung. Durch Meilensteine, Haustiere und Punktekarten (das waren allein ca. 20 Punkte), hab ich noch alle überholt. NIcht nur deshalb immer ein Vergnügen!


    Werwörter

    Immer wieder denke ich mir: als Absacker kann man sich doch solche Spiele anschauen! und immer wieder stelle ich fest, dass meine Miene im Gegensatz zu den meisten MitspielerInnen immer trister wird. Wörter erraten, die vom ausgelosten Bürgermeister mit Ja/Nein-Icons beantwortet werden. Wobei ich als Werwolf nur gewinne, wenns nicht erraten wird. Aha, jaja, macht nur, aber ohne mich bitte! (Ausnahme: Codenames oder Krazy Wördz; die finde ich irgendwie doch gut...)

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  • Gester wurde gespielt:


    the King's Dilemma


    In Vollbesetzung (5 Spieler) erst die Promo-Vorgeschichte und dann die Kampagne begonnen.

    Da alle von uns rollenspiel-befangen sind, hat das Ganze wunderbar gezündet und wir hatten viel Spaß am Tisch.

    Die Entscheidungen sind schon knifflig, da die eigenen Ziele gerne Mal mit dem eigenen Gerechtigkeitssinn kollidieren und man so (wenn man sich darauf einlässt) öfter im Zwiespalt ist, als es einem lieb ist. Freuen uns alle bereits auf die nächste Partie. Bisher klarer Daumen nach oben für #TheKingsDilemma !


    Danach fast den kompletten Stapel von der deutschen Auflage von Joking Hazard heruntergespielt. Man kann es lieben oder hassen - wir gehörten zur ersteren Kategorie und haben gut gelacht. #JokingHazard


    Zum Schluss noch ein paar Runden #Team3 auf den Tisch gehabt. Was sich in der Theorie gar nicht Mal so schwierig anhört, war dann doch für alle 3 Beteiligten recht chaotisch, da die Kommunikation untereinander verbesserungswürdig war. Auch hier eine Empfehlung - schönes Spiel für 3 Personen (oder 6 bei zwei Sets, muss ich bei Gelegenheit Mal ausprobieren).

  • Wenn man besser spielt als andere, dann soll das auch mit einen Sieg belohnt werden. Ich habe mich auch mal überSpielzüge geärgert, bei denen ich etwas übersehen habe, und dadurch im Rückstand geraten bin oder verloren habe. Spiele mit einem "Auffangmechanismus" für hintere Spieler finde ich immer sehr mäßig. Lasse ich bei Quacksalber von Quedlinburg als Familienspiel noch gelten. Bei Anspruchsvollen Spielen ist das für mich ein ko Kriterium.

    Kann man natürlich so sehen. Nur könnte ich dann in meinem Umfeld nur mit meiner Frau spielen, die sehr gut spielt. Für meine Spielgruppe wäre das wirklich keine Option, weil ich dann nahezu 100% aller Partien gewönne; es wäre eher Zufall, wenn nicht.


    Davon abgesehen mag ich das Ausrechenbare nicht im Spiel. Zufall und Glück, gerne auch mal spielentscheidend, dürfen ruhig sein. Wenn immer nur gewinnt, wer "besser" spielt, wird das in einer festen Runde eher unerträglich.

    Spielerische Grüße Ernst-Jürgen


    Allzeit-TOP 5: 1. Viticulture - Compl. Coll. Ed., 2. Martians - A Story of Civilization, 3. Scythe, 4. Snowdonia, 5. Prehistory

  • Heute die Erstpartie #Terramara mit meiner Frau. Zwar hatte ich die Regeln vorab gelesen, dennoch habe ich nochmal alles durchgelesen als ich das Spiel aufgebaut hatte. Da wir etwas unter Zeitdruck standen, habe ich die Regeln nicht so genau gelesen wie sonst. Zu Beginn der 4. Runde (von fünf) mussten wir dann aufhören.

    Einiges kam uns merkwürdig vor und wenn man einige Eurospiele hinter sich hat, wie meine Frau und ich, merkt man einfach, dass was nicht passt.

    Als wir das Spiel beendet hatten, weil meine Frau zu einem Termin musste, habe ich in Ruhe nochmal alles durchgelesen. Mein Fazit: ich bin begeistert. Absolut begeistert. Terramara ist genau die Art von Spiel, das ich spielen mag. Obwohl wir einen schwerwiegenden und einige leichtere Spielfehler drin hatten und obwohl wir ohne die Personenkarten und ohne die Startressourcenkarten spielten, sehe ich das Potential dieses Spiels in voller Pracht.


    Kundschafter kann man in Gebiete (sprich Einsetzfelder) setzen, die außerhalb der bestehenden Runde sind und somit erst später (oder nie, falls in der untersten Reihe eingesetzt) zurück erhält. Das ist ein toller mechanischer Kniff.


    Eigentlich muss man Rohstoffe horten für die Artefakte. Wird man aber zu „fett“ an Rohstoffen, kann man von Mitspielern mit einem Überfall ganz schon gemolken werden, erst recht, wenn man 1-3 militärische Kategorien schwächer ist. Dass die Einsetzfelder am Ende der Runde gedreht werden und damit Schlusswertungspunkte und starke Aktionsfelder ins Spiel kommen, ist ebenfalls innovativ und toll. Die dann neuen Einsetzfelder sind wie im Schlaraffenland, jedoch erst zugänglich wenn man mit seinen Karren die Kreuzungspunkte erreicht hat. Startspieler zu werden erschien uns beiden sehr wichtig. Die Startspielermechanik ist übrigens von #FirstClass übernommen. Das wird auch in der Spielregel erwähnt. D. h. der erste, dritte und vierte Spieler erhalten mehr oder weniger starke Boni, der zweite bekommt nichts.


    Artefakte sind extrem wichtig. Eine größere Auswahl an Artefakten und damit eine wichtige Flexibilität hat man jedoch erst wenn man mit seinem Floß den Flusslauf aufwärts kommt. Zusätzlich erschließt man mit dem Floß einen weiteren Kundschafter und weitere Vorteile. Also: Rohstofffelder, Militär, Reise, mit den beiden Karren, Startspieler und Floßfahrt sind wichtig.


    Klasse hat mir auch die Mechanik gefallen mit der das Dazustellen zu besetzten Feldern gelöst wurde. Ein Feld kann bis zu zwei Kundschafter verschiedener Stämme aufnehmen. Mit einem Häuptling kann man sich immer dazusetzen. Der Kundschafter muss aber militärisch stärker sein als der gegnerische. Klasse!


    Was soll ich sagen, ich möchte es am liebsten sofort wieder spielen und kann es kaum erwarten bis zur nächsten Partie. Es ist schon länger her, dass mich ein Spiel nach der (falsch gespielten) Erstpartie so begeistert hat. Mal sehen ob das nach den nächsten Partien immer noch so ist.

    "Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge!" (Kurt Marti)
    Top 17:
    1 Gaia Project — 2 Mombasa — 3 Nippon — 4 Auf den Spuren von MP — 5 Orleans — 6 Tzolkin

    7 Bora Bora — 8 Lorenzo — 9 Great Western Trail — 10 Underwater Cities — 11 Trajan — 12 Concordia

    13 Blackout — 14 Das tiefe Land — 15 Die Burgen von Burgund — 16 Terramara — 17 Caylus

    Einmal editiert, zuletzt von Baseliner () aus folgendem Grund: Aus „Zweitdruck“ Zeitdruck gemacht.

  • Hab’s ausgebessert. Zeitdruck ist das richtige Wort. Autokorrektur..

    Danke.

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  • Heute erste Partie (zu zweit) #ReaversofMidgard (Spieleschmiedevesrion) zum Kennenlernen.


    Ersteindruck ist gut. Ich könnte dem Spiel aktuell kaum bis nichts vorwerfen. Ggfs. gibt es für meinen Geschmack für die eine oder andere Kartenkombination zu viele Ruhmes- sprich Siegpunkte. Das Regelheft ist schnell gelesen und verstanden.

    Allgemein formuliert macht Reavers of Midgard auf mich den Eindruck einer aufgebohrten bzw. etwas komplexeren Version von Champions of Midgard mit einigen Analogien.


    Leider hat meine Schmiedeversion einige Qualitätsmängel, die aber nach den Kommentaren auf der Schmiedeseite nicht nur mich betreffen.

    Fast alle Räuberkarten sind in spanischer Sprache. Komischerweise wieder aber nicht alle zusammenverpackten Karten.

    Eines der vier Playerboards hat einen Sprachenmix deutsch/spanisch aufgedruckt. Schon merkwürdig, wie so etwas durch eine funktionierende Qualitätskontrolle durchrutschen kann. Hoffen wir mal auf Ersatz.


    Generell haben die Spielkarten kein Leinenfinish trotz Freischaltung in der Schmiedekampagne.

    Es fehlen schmiedeexklusive Karten.

  • Nach längerer Bericht-Pause (nicht Spiel-Pause!) kann ich heute auch endlich mal wieder etwas schreiben.


    Vor Kurzem Erstpartie zu dritt von #BrassBirmingham zusammen mit utechle und einem Freund.

    Diese Partie wurde mit Spannung erwartet, hatten wir doch bisher immer viel Spaß mit seinem "Vorgänger". Nach kurzer Umgewöhnungsphase konnten wir auch gleich starten. Der Spielplan sollte allerdings stark polarisieren, da wir sowohl in Shrewsbury im Westen, in Oxford im Süden sowie in Nottingham im Osten aufgrund der 3-Spieler-Regel nur leere Marktplätze hatten. Somit konnte man nur in Warrington Töpfer- und Handelsware und in Gloucester dafür alle Waren verkaufen.

    Uns fehlte noch ein bisschen der Überblick über die Produktionsmöglichkeiten und dadurch auch ein bisschen die Initiative beim Ausgestalten der eigenen Strategie und so tummelten wir uns erst mal alle im Süden. Während einer von uns gleich auf Baumwolle ging und auch in den ersten Runde 1-2 Manufakturen flippen sollte, baute ein anderer stark auf Rohstoffe. Da nur 2 Marktplätze besetzt waren, war verfügbares Bier knapp und der dritte stellte sich etwas breiter, mit guten Zugang zu einem der Farm-Bier-Spots auf.


    Die Kanalphase lief dann erstaunlich gut, wenn wir auch das Gefühl hatten, dass gerade die Versorgung mit Geld und Bier ganz schön knifflig sein kann. Jedenfalls schafften wir es auch uns partiell eigene Produktionen im Norden der Karte zu gründen und starteten recht ausgeglichen in die Schienenphase. Hierbei trennte sich dann aber alsbald die Spreu vom Weizen. Während die reine Baumwollstartegie die anderen beiden abhängen sollte, hatte der Rohstoffkönig zumindest mehr Geld, als er ausgeben konnte. Der dritte von uns verließ sich auf die Handelsware, welche aber nicht wirklich viel Punkte bringen sollte, auch die vereinzelte Töpferware konnte den Abstand nicht wettmachen...


    Am Ende verfestigte sich bei uns der Ersteindruck(!), dass ohne Baumwolle wohl nicht zu gewinnen war. Zumindest nicht, wenn man sie einem der Spieler alleine überlässt. Die Töpferware ist auch eine Punktemaschine, allerdings hat man hier doch auch immer wieder Leerlauf oder Entwicklungsbedarf mit den quasi wertlosen Plättchen. Wir sind gespannt auf weitere Partien, auch mit einem diesmal hoffentlich etwas vielfältigeren Spielplan.


    schönen Sonntag an alle,


    Christoph

  • Herbert : Auch bei Amitrash Spielen kann man die Wahrscheinlichkeit erhöhen erfolgreich zu sein. Hat man Verbündete oder für Unterstützung gesorgt, hat man sich gut ausgerüstet, kann man Würfelergebnisse modifizieren oder neu würfeln u.s.w. Ja, man kann selbstverständlich Pech haben, aber man kann sich auch unvorbereitet und völlig planlos in sein Unglück stürzen.

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  • Teil 1 ( Samstag )

    Ich hab mit meiner Spielegruppe ( 4 Leute), nachdem wir am Donnerstag auf der Messe unser Unwesen getrieben haben, mal alle Neuheiten am We ausprobiert.

    #Ishtar

    Erst wusste ich nicht so ganz was ich davon halten soll. Nach 2 Partien kann ich nur sagen, dass es ganz nett ist ich nochmal mitspielen würde aber ich glaube das es an vielen Stellen nicht zuende gedacht ist bzw. das Potenzial hier nicht ganz ausgeschöpft wurde.


    #Betrayal at House on the Hill

    Auf das Spiel hatte ich mich riesig gefreut da ich die Traitor Mechanik sehr spannend finde. Nachdem wir uns wild im Haus verteilt hatten und endlich Spuk 8 ausgelöst wurde drehte sich das Spiel komplett. Leider waren die deutschen Regeln für diesen Spuk sehr unverständlich und erst nach dem 5ten durchlesen der Regeln für den Traitor halbwegs zu verstehen gewesen. Wir Überlebenden konnten dann aber das Spiel knapp für uns entscheiden. Hat aufjedenfall Spaß gemacht ich hoffe nur das die Regeln in den anderen Szenarien eingängiger sind.

    #HarryPotterHogwartsBattle

    Meine Freundin war sofort hin und weg.( Harry Potter war klar :) )
    Das erste "Jahr" war sehr ernüchternd. Im Prinzip tut man nichts anderes als Karten kaufen, mit denen man sein

    Deck ausbaut und natürlich Gegner angreifen. Ich hoffte das das ganze im Jahr 2 dann deutlich anziehen würde oder neue Mechaniken hinzukommen. Leider wurde ich hier enttäuscht. Trotzdem hat es irgendwie Spaß gemacht und ich wünsche mir das da noch

    zumindest irgendwie etwas neues dazukommt.

    #Obscurio

    Zum Abschluss des Tages haben wir dann Obscurio gespielt zu 4.

    Spielt und fühlt sich meiner Meinung nach an wie Mysterium. Ich hatte aber auch nicht viel anderes erwartet. Hier und da ist ein kleines nettes Gimmik hinzukommen, aber im groben fühlt es sich gleich an. Bringt aber neuen frischen Wind in den Mysterium flair.
    Da Mysterium in meiner Gruppe sehr beliebt ist fand Obscurio entsprechend den ähnlichen Anklang.


    Teil 2 mit den für mich deutlich spanneren Titeln folgt gleich.

  • Teil 2 ( Sonntag )

    Ebenfalls haben wir hier alle Spiele zu 4 gespielt.


    #Dinosaur Island

    Insgesamt habe ich 2 Partien davon schon hinter mir. Dadurch das man durch die verschiedenen Spielziele die Spiellänge selber wählen kann waren die Partien von der Länge her immer sehr angenehm. Im Grunde bleibt das Spiel natürlich ein simples Workerplacement Spiel mit hübscher Aufmachung. Uns gefiel die Thematik drumherum sehr gut das Spiel kam sehr gut an.

    Lediglich die Aufräumarbeiten zwischen den Runden empfand ich hier als sehr störend.


    #AzulSummerPavillions

    Danach kam dann das neue Azul auf den Tisch. Die Regeln gingen flott von der Hand. Wir hatten zuerst die Befürchtung, dass es zu sehr ähnlich dem ersten Azul ist. Nach 2 Partien kann ich aber sagen, dass ich genug Unterschiede zum ersten Teil habe das Azul Summer Pavillion erstmal bleibt. Hier müssen wir mal einige Partien spielen um das volle Potenzial mal auszuschöpfen. Ich hatte das Gefühl dadurch das niemand so richtig wusste was genau am besten ist sehr wenig auf den eigentlichen Playerboards passiert ist.

    Dennoch hat es spass gemacht.


    #Era das Mittelalter

    Auch hier haben wir 2 Partien hinter uns inkl. der Minierweiterung. Im Prinzip ja "nur" ein Roll and write bzw. build durch die ganzen Miniaturen. Da unserer Gruppe solche Spiele grundlegend gefallen kam das Spiel sehr gut an. Durch die Miniaturen und das Stecken dieser hatte man wirklich das Gefühl am Ende eine coole Stadt gebaut zu haben. Natürlich ist das ganze sehr glücksabhängig aber das steht hier ja nicht im Vordergrund. Das Einzige was uns negativ aufgefallen ist , ist das "geheime" Würfeln hinter den Sichtschirmen. Da durch kann man theoretisch mogeln. Ich denke das könnte dem ein oder anderen ein Dorn im Auge sein.


    #ReaversofMidgard

    Als vorletztes kamen dann die Reavers auf den Tisch. Das single Workerplacement im Champions of MIdgard Universum hat uns sehr sehr gut gefallen. Die Komponenten der Spieleschmiedeversion waren alle sehr gut. Ich habe nur das linen finish auf den Karten selber vermisst. Wir hatten jetzt auch in der ersten Partie nicht das Gefühl das irgendwelche Locations ungebalanced sind.Dadurch das man gezielt Würfel sammeln kann und nciht mehr auf das pure Würfelglück wie in Champions of Midgard Basisspiel angewiesen ist fühlt es sich auch weniger amitrash an. Was ich durchaus sehr gut finde da ich immer die Wahl habe ob ich auf Nummer sicher gehe oder mein Glück versuchen möchte.


    #EcosFirstContinent

    Zum Schluss haben wir dann 2 Runden Ecos gespielt. Das Spiel ist aufjedenfall unser absolutes Highlight von der Messe. Wenn man mal die schwammige Übersetzung hier und dort außer Acht lässt hat man hier wenig zu meckern. Wir haben bisher aber auch keine Karte gefunden die nicht zu verstehen ist. Die ich nenns mal Bingomechanik war super man hat immer irgendwie was zu tun. Gerade am Anfang versucht man erstmal aufgrund der Anfangssets von Karten herauszufinden wo genau jetzt die Synergien sind. Ab der hälfte versteht man dann grob wohin die Reise geht und kann wirklich coole Combos raushauen. Ich hatte in dem zweiten Spiel eine kombo die mir mal eben 18 Punkte beschert hat und ich so am Ende das Spiel ganz knapp für mich entscheiden konnte.

    Wir freuen uns riesig auf die nächsten Partien absolutes Daumen hoch von uns :)

  • Die Woche ist rum, Essen auch. In Essen war ich aber nicht.


    4x Zug um Zug am iPad (3x solo, 1x zu dritt)


    5x Oh my Goods (zu dritt, davon 2x Grundspiel, und dann die Kampagne Longsdale in Aufruhr Kapitel I-IIIa)


    1x Through the Ages (iPad, solo)

    Immer wieder gut.


    1x Viticulture (Grundspiel, zu dritt)

    Habe ich schon drüber berichtet.


    1x Paladine des Westfrankenreichs (Erstpartie, zu zweit)

    Thema kann man sich einreden, man kann's aber auch einfach vergessen. Für das Spielgefühl macht es keinen Unterschied, ob z.B. die grünen "Arbeiter" Späher oder einfach grüne Meeple sind.

    Ansonsten ist es das euromäßigste Spiel im Vergleich zu den Spielen der Runensaga und den Architekten des Westfrankenreichs. Es gibt wenig und auch nur indirekte Interaktion durch Wegschnappen von Karten, Einsatzplätzen für Mönche und Außenposten und ab Runde 3 von Aktionsplätzen auf Karten. Im wesentlichen spielt jeder auf seinem Tableau, auf dem es 12 Aktionen gibt. "Rohstoffe" gibt es nur in Form von Nahrung und Münzen, braucht man zum Bezahlen von Aktionen. Für sechs der zwölf Aktionen auf dem Spielertableau braucht man "Eigenschaften", bekommt etwas und verbessert eine andere "Eigenschaft". Eigenschaften sind Glaube (schwarz), Einfluss (blau) und Stärke (rot), sie werden auf einer Leiste von 0-12 angezeigt. Je nachdem, wie weit man schon vorangekommen ist, braucht man höhere Stufen der Eigenschaften.

    Für Aktionen braucht man 1-3 Arbeiter jeweils, die teilweise eine bestimmte Farbe haben müssen (ersetzbar durch "Verbrecher" (lila) als Joker). Am Anfang einer Runde bekommt man sechs Arbeiter. Zwei davon werden in ihrer Farbe durch die eingesetzte Paladinkarte festgelegt, die vier restlichen durch eine "Tavernen"karte; Paladinkarten hat man selbst, Tavernenkarten liegen aus und werden in Spielreihenfolge gewählt, so dass nur der Startspieler bei der Auswahl seines Paladins schon sicher weiß, welche der ausliegenden Tavernenkarten er nehmen wird. Das schafft unterschiedliche Aktionsmöglichkeiten der Spieler; man kann sich dabei zwar nicht stören, soweit das Spielertableau betroffen ist, da die eigenen Aktionsmöglichkeiten aber von der Farbe der verfügbaren Arbeiter abhängen, ist man eingeschränkter, je später man in der Spielreihenfolge die Tavernenkarte wählen darf.


    Es gibt viele Verzahnungen. Brauche ich z.B. für eine Aktion mehr Stärke, als ich habe, muss ich erstmal eine andere Aktion spielen, die mir Stärke bringt, oder auf später hoffen (man verbessert Eigenschaften temporär auch durch die Paladinkarten, wobei jede der zwölf eigenen Paladinkarten andere Eigenschaften fördert).


    Es gibt viele Stellschrauben:


    Beispiel: Paladinkarten.

    Davon haben alle Spieler die gleichen zwölf. Diese Karten haben drei Effekte. Sie legen zwei der sechs Arbeiterfiguren fest, die man für die Runde bekommt. Sie verstärken für die laufende Runde eine oder zwei der drei Eigenschaften. Schließlich verbessert jede für die laufende Runde eine andere der zwölf Aktionen auf dem eigenen Spielertableau. Zu Spielbeginn werden die Paladinkarten gemischt. Zu Beginn einer Runde zieht man drei vom verdeckten Stapel. Aus diesen drei wählt man eine aus. Eine weitere davon legt man oben auf den Nachziehstapel, hat sie also in der nächsten Runde wieder in der Auswahl. Die dritte legt man unter den Nachziehstapel.


    Beispiel: Entwickeln.

    Die Aktion Entwickeln erfordert zwei beliebige Arbeiter und vier Münzen. Einer der Paladine verbilligt das um zwei Münzen. Zum Entwickeln nimmt man eine grüne Werkstatt von ihrem Platz auf dem Spielertableau, wodurch man einen Arbeiter einer auf deren Feld abgebildeten Farbe bekommt. Diese Werkstatt setzt man dann bei einer der Aktionen, die drei Arbeiter erfordern, auf dem linken oder mittleren Arbeiterfeld ein, wodurch man künftig bei dieser Aktion diesen Arbeiter nicht mehr benötigt. Ersetzen kann man also so den linken Arbeiter, der immer eine bestimmte Farbe hat, und den mittleren, der immer beliebig sein darf; den rechten Arbeiter, der immer eine bestimmte Farbe haben muss, aber immer eine andere als der linke, kann man so nicht ersetzen. Es gibt zwölf (6x2) Einsetzfelder für insgesamt acht Werkstätten.


    Und so geht das weiter, eins greift ins andere. Das muss man nicht schon in der Erstpartie alles beherrschen, man kann es aber lernen. Behalten muss man nicht wirklich viel, hat man die Ikonographie mal verinnerlicht, kann man sehr vieles auf dem Spielplan und dem Spielertableau sehen.


    Die Spielregel hat übrigens 34 36 Seiten, also schon einige mehr als bei Architekten des Westfrankenreichs.

    Spielerische Grüße Ernst-Jürgen


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    Einmal editiert, zuletzt von Ernst Juergen Ridder ()

  • Die Woche rund um Essen – Achtung, Wall of Text ;)


    Also, was war denn vor Essen noch los? Ah ja – pünktlich zu meinem ersten Urlaubstag montags stand DPD vor meiner Tür und brachte das heiß ersehnte Too Many Bones vorbei!

    Dementsprechend standen die Tage vor Essen tatsächlich im Zeichen von:


    #TooManyBones – dazu habe ich im passenden Thread schon das ein oder andere erzählt, dennoch hier auch noch ein paar Worte dazu. Seit es den Weg ins Haus gefunden hat, habe ich bereits an die 10 Partien gemacht, und ich bin sehr froh, dass sich der Geldeinsatz für mich gelohnt hat. Ich hatte mich ja nun gut informiert vorab und war mir eigentlich sicher, dass ich es lieben würde, aber eine kleine Unsicherheit bleibt ja doch immer übrig. Die war aber nicht nötig wie ich nun weiß – ich mag es immens.

    Bisher trete ich mit verschiedenen Gearlocs solo gegen Nom oder Mulmesh an, meine Siege liegen bei etwa 50-60%. Der nächste Schritt wird nun der Versuch, zwei Gearlocs parallel zu verwalten, schon alleine um mehr Abwechslung in die Encounter zu bringen, aber natürlich auch, weil zwei sich einfach super ergänzen beim Spielen. Witzig fand ich, dass mein Mann abends, als er sich die heiß ersehnte Errungenschaft in Ruhe anschauen konnte, sofort sagte „Das würde ich aber auch mal spielen wollen!“ – der Aufforderungscharakter des Materials und der Optik ist einfach hoch.


    Dass ich das Spiel mag, merkte man dann auch in Essen selbst, dort sind dann nämlich die beiden fehlenden Gearlocs Tink und Gasket ins Körbchen gewandert, hatte ich nicht vor, aber nun ja. Sie suchten ein neues Zuhause, da konnte ich ja nicht nein sagen.


    Da ich in Essen selbst nicht spiele, war die Messe selbst nur von Bummeln und Shoppen geprägt, gespielt wurde dann aber direkt am Wochenende nach Essen ausgiebig :)


    #LuxAeterna, natürlich solo
    Zwei Partien, beide gewonnen, auf leichtestem Schwierigkeitsgrad mit 15 Minuten. Wir müssen unser Raumschiff vom schwarzen Loch fernhalten und dabei unsere Systeme am Laufen halten bzw. reparieren. Macht hektischen Spaß, gefällt mir auch optisch gut, ich mag das System mit den Karten, die schnell verschiedenen Aktionen zugeordnet werden müssen. Die Anleitung erfreut mich weniger, an einer Stelle ist sie sehr schlecht übersetzt, ganz klar gegliedert finde ich sie auch nicht, aber es reicht zum Verstehen und es macht mir sicher noch Laune für ein paar Partien mehr. Netter Spaß für zwischendurch, wird nicht ewig hier wohnen.



    #Ecogon, solo
    Thema und Nachhaltigkeit der Materialien und der Produktion haben mich nach einem netten Gespräch am Stand in Essen überzeugt und ich hab es mitgenommen. Wir legen Lebensräume aus, daran legen wir Tiere und Pflanzen aus, die alle wiederum Dinge liefern, und zu großen Teilen andere Dinge brauchen. Eine Blattlaus braucht eine Pflanze zum Leben, und stellt gleichzeitig ein kleines Tier dar, das wiederum dem Marienkäfer als Nahrung dient etc. Man darf nur die Plättchen auslegen, deren Bedingungen erfüllt sind, und kann Tiere dann entsprechend mit Punkten werten. Das sieht super schön aus auf dem Tisch und man kann echt noch was lernen - das Spiel wird auch als Lehrmaterial eingesetzt.

    Witzig, wenn man eine Stunde spielt, es einem echt leicht vorkommt, und man dann den kapitalen Regelfehler kapiert, den man gemacht hat - denn jedes Lebewesen, egal ob Pflanze oder Tier, benötigt einen Lebensraum und muss an eben so einen auch angelegt werden - ich hab fröhlich ohne Lebensräume gebaut und mich noch gefragt, wozu die eigentlich gut sein sollen... Heute abend starte ich eine korrekte Partie und schaue mal ;) Gefällt mir ganz gut soweit.


    #SovietKitchen, solo

    Ich hab beim Kickstarter schon laut rausgelacht, am Stand in Essen wieder und beim Lesen der Anleitung erneut. Auch die App, die man zwingend benötigt um zu spielen, ist super lustig gestaltet. Worum gehts? Als Köche für Mütterchen Russland gegen Ende des zweiten Weltkrieges versuchen wir, die Leute an der Front mit Nahrung zu versorgen. Dabei gibt die App immer vor, was wir kochen sollen - da wir quasi keine Lebensmittel zur Verfügung haben, basteln wir aus allem, was wir finden können, Dinge, die so AUSSEHEN wie das, was die Leute gerne essen möchten. Ergo: wir müssen aus zwei Zutaten die richtige Farbe mischen. Dabei landen auch schon mal Menschenblut, Nägel, Jeans, Holz, eine Ziehharmonika oder Hammer und Sichel im Fleischwolf. Aber aufpassen, es darf nicht zu giftig werden! 4 Kapitel der Kampagne habe ich solo mal durch, das Scannen der Karten über die Frontkamera funktioniert super, ich lache mich schepp, ich bereue es überhaupt nicht, dieses unterhaltsame Spielchen und seine Schöpfer unterstützt zu haben.


    #Strawlopolis, solo

    Danke an dawue für das nach Essen bisher meistgespielte Spielchen, das ich ohne ihn nie entdeckt hätte. Was für ein tolles Ding in dieser winzigen Schachtel, was für ein perfektes Urlaubsspiel, und was für ein Hirnzermarterer! Ich habe bisher von - ich weiß gar nicht, 6-8 Partien oder so - ganze 2 gewonnen, und bin da immer dermaßen am Grübeln... Super kleines Knobelding - wie baue ich meine kleine Stadt so auf, dass ich möglichst viele Punkte mache am Ende. Das wird hier definitiv wohnen bleiben.


    #TooManyBones, solo
    Da isses wieder. Natürlich kam ich nicht drumrum am Samstag nach Essen - erstmal habe ich Tink und Gasket einsortiert, schon das hat mir Spaß gemacht, weil ich das Material so gerne anpacke. Und dann habe ich mir Nugget geschnappt und einen weiteren Versuch gegen Nom gestartet - der erste war nicht erfolgreich. Der zweite dagegen führte zum Ziel und die kleine Nugget besiegte den großen dicken Nom und zog siegreich von dannen!



    #DerKartograph
    .... hätte ich gerne eine Runde gespielt, allerdings fehlt in meiner Packung etwas sehr entscheidendes - die Anleitung. Zum Ausdrucken war ich zu faul, habe bei Pegasus reklamiert und schon Antwort, dass sie mir zugeschickt wird. Warte ich hier noch ein bisschen :)


    So, Sonntag kamen dann zwei von drei Mädels aus meiner Krimi-Runde, und da wir die Kampagne von Chronicles of Crime erst weiter spielen wollen, wenn alle wieder dabei sind (um Einzelfälle zu kaufen, finden wir es alle nicht gut genug, das holt uns nicht wirklich ab), fiel die Wahl auf andere Detektiv-Spiele und hier direkt auf zwei Mitbringsel aus Essen.


    Dauerte ein wenig, bis wir loslegten, denn die erste Frage beim Betreten des Spielzimmers war "Boah, was ist DAS denn für ne Riesenkiste?!" und ich habe erstmal Too Many Bones kurz zeigen müssen ;) Aber dann...


    #Decktective, zu dritt
    Okay, das positive vorneweg: der 3D Tatort ist super spaßig und eine nette Idee, das Spiel funktioniert einwandfrei, die Idee, die Lösungen mit den Büroklammern zu markieren ist eine super Idee, man macht nichts kaputt, alles kann wieder benutzt werden. Das Spielchen macht Spaß, und für den Preis kann man nicht motzen.

    Allerdings fanden wir es deutlich zu leicht. Eigentlich hatten wir die Lösung, kaum, dass wir angefangen hatten. Also bitte mehr von der Art, aber mit mehr Anspruch :)


    Zwei Bilder im Spoiler.


    #DasFeuerinAdlerstein, zu dritt

    Habe ich in Essen endlich mal mitgenommen, wollte ich schon länger testen, passte in der Runde gut. Also das Ding fanden wir super. Das fühlte sich an wie echte Detektivarbeit. Gelöst haben wir den Fall auch, auch wenn wir an einer Stelle einen Fehler gemacht hatten wohl, aber dennoch ging alles gut aus. Sehr gute Unterhaltung, alle waren voll dabei - der Chaosfaktor am Anfang ist nicht zu unterschätzen, da muss man die Gruppe ein bisschen zur DIsziplin anhalten, sonst endet das im Durcheinander, aber wenn man sich mal eingegroovt hat - sehr gut, da hole ich die anderen Fälle auch noch.


    So, das war dann mal der erste Bericht rund um Essen. Ich hoffe, ich komme diese Woche dazu, noch ordentlich was zu zocken! Viel Spaß euch allen mit der Beute aus Essen, und aber auch allem, was ihr schon zuhause hattet :)


    Edit zu #Ecogon:

    ich hab geschrieben, man dürfe Lebewesen nur auslegen, wenn ihre Bedürfnisse etfüllt werden, das stimmt nicht - sie geben nur dann Punkte, legen darf ich sie aber auch so. Nur um Missverständnissen vorzubeugen ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Bergziege ()

  • Bergziege Sofern du dann mit zwei Gearlocs losziehst, versuch mal Boomer & Gasket bzw. Tantrum & Ghillie
    Das erste Team früh auf gleiche HP zu bringen, kann dann zum Ende hin sehr vielseitig Gegnermassen eliminieren
    Das zweite Team ist ein durchweg starkes Hau-Drauf-Duo. Massig ATK, gute Initiativwerte lassen hier pro Zug durchaus mehrere Gegner auf die Matte legen.


    #TooManyBones

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