04.11.-10.11.2019

  • 3 mal Maracaibo solo (einfachster Level)

    Ich spiele sonst nie solo, aber das Spiel holt mich schon beim Solospiel voll ab.

    Und ja...ich finde es sogar sehr thematisch...hätte ich vorher auch nicht gedacht.

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  • Zeit für Wochenbericht, yeah! Leider streikt mein Handy - daher keine Bilder dieses Mal...


    #YukonAirways, solo

    Zwei weitere Partien absolviert. Macht mir viel Spaß, für solo allein wird es aber nicht ewig tragen. Zweite Stufe der Solo-Errungenschaften habe ich erreicht, denke die dritte wird sicher auch noch recht gut machbar sein, die vierte halte ich dann schon für recht schwer und natürlich immens vom Glück abhängig. Da bin ich noch nicht sicher, ob ich mich da längerfristig dann festbeißen will. Ich merke auch schon, dass ich oftmals doch die gleichen Dinge tue, gerade gegen Ende einer Partie ist es doch recht eindeutig. Sehr schönes Spiel, nicht falsch verstehen, schön zugänglich, trotzdem interessant, schön eingebettetes Thema und ich finde es auch optisch hübsch – aber für vorrangig solo hab ich einfach andere Teile, die mich auf Dauer mehr reizen. Und da meine Spiele die Prämisse erfüllen müssen, dass sie mich längerfristig auch oder vor allem solo interessieren müssen, wird Yukon Airways glaube ich wackeln. ABER noch nicht, noch werden ein paar schöne Partien gespielt werden :)


    #DerKartograph, solo
    Ei, das mag ich! Bei einer der letzten Partien wieder total gelacht – war stolz auf meine 87 gesammelten Punkte, rechne die Punkte der Wertungskarten zusammen – wie, 85??? Kann nicht stimmen. Nochmal rechnen. Taschenrechner. Ach, verd… - 85. Blieben mir also ganze ZWEI Punkte übrig. Hat für den Lehrling gereicht *lach* Ein anderes Mal wieder im Minuspunkte-Bereich gelandet. Also die Punkte, die da in der Soloversion am Ende abgezogen werden, sind wirklich happig.

    Macht super viel Spaß das Ding. Wer auf Roll bzw. Flip & Write steht und gerne so ein bisschen Tetris macht, dem sei es empfohlen!


    #LuxAeterna

    In 12 Minuten den Stapel durchgespielt und überlebt, juhu! Schönes System mit den Karten, die zugeordnet werden müssen, während man kaum Zeit hat, sie sich genau anzuschauen. Empfehlenswert, wenn man auch mal stressig spielen mag.


    #Ecogon, solo

    Eine Runde im Fortgeschrittenen-Modus - oha, das ist dann eine andere Liga. Mit 10 Ereigniskarten nur 14 Punkte erreicht und damit verloren. Die Anlegeregeln sind deutlich kniffliger, ebenso ist die Etablierung der Tiere im Ökosystem deutlich schwerer, da man nun auch darauf achten muss, ihnen die passenden Beutetiere zu servieren - fliegend oder krabbelnd. Wenn einem dann eine besonders üble Ereigniskarte reingrätscht, hat man quasi keine Chance mehr. Da werde ich mir noch den ein oder anderen Zahn dran ausbeißen. Mag ich immer noch sehr gerne und bin schon am Überlegen, mir noch die Stand Alone Erweiterung zu holen.


    #Dreamscape, 2er Partie und solo

    Da hab ich im dazugehörigen Thread schon kurz was zu geschrieben.

    Endlich habe ich das wunderschöne Spiel mal auf dem Tisch gehabt und erstmal Material bewundert. Die Holzfiguren, die Bilder, die Beschreibungen der Landschaftsbilder auf den Karten - alles ist nur schön. Auch das Setting - sich aus einzelnen Scherben eine Traumlandschaft basteln, möglichst so wie man sie sich aktuell gerade vorstellt und ohne störende Alpträume - passt da hervorragend zu und ist einfach mal was anderes.

    In der ersten Partie habe ich eine normale 2-Spieler-Version getestet, links gegen rechts quasi, da die Solo-Regeln auf den Fortgeschrittenen-Regeln basieren und ich erstmal das Grundspiel verstehen wollte. Ich bin über ein paar kleine Unklarheiten in der Regel gestolpert, konnte die aber nach kurzem Nachlesen bei BGG direkt klären. Die Testpartie hat schon Laune gemacht, ich freue mich darauf, dass mal mit Freunden auf den Tisch zu bringen, zum Glück ist das Spiel selbst sprachneutral. Man muss schon einiges im Auge behalten während des Spiels und ein paar Symbole lernen, aber wenn man den Ablauf mal drin hat, läuft es fluffig von der Hand. Die Traumlandschaften, die entstehen, sehen wunderschön aus.

    Dann folgte die Solopartie, mit den Nightmare Regeln gegen Mr. Nightmare. Und ohne Frage hat das Spaß gemacht - aber ich war auf der leichtesten Schwierigkeitsstufe chancenlos. Wirklich chancenlos - 80 Punkte Rückstand. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob ich einfach Tricks übersehe - für mich fühlt sich das unschaffbar an. Er sammelt so unsagbar viele Punkte automatisch - so viele Kartenziele kann ich nicht erfüllen...

    Da mir das Spiel an sich sehr gut gefällt, wird es auf jeden Fall bleiben für Runden mit Freunden (hoffentlich kommt sowas bald mal wieder...) - solo werde ich es nochmal antesten und dann auf Tipps von euch hoffen. Vielleicht steigt ja jemand durch ;)


    #Descent, 2nd Edition, Das Bluvermächtnis, Allumfassende Dunkelheit

    Nach meinem allerersten Overlord-Sieg letztes Mal war mir schon bei der Vorbereitung des Abenteuers klar, dass es diesmal wieder ein enges Höschen für mich werden würde. Dennoch stürzte ich mich natürlich großmäulig ins Verderben gegen meine 4er Gruppe an Helden. Und was soll ich sagen - in Szene 1 hab ich es ihnen auch heftig schwer gemacht. Da mein Ziel in dem Abenteuer klar war - Helden umhauen, Helden umhauen und nochmal Helden umhauen - fiel der erste Held schon in Runde 1 und ließ die Gruppe fassungslos zurück. So schnell hatte ich sie bisher noch nie umgekloppt. Aber da ich mir recht sicher war, dass Szene 2 für mich kaum zu gewinnen sein würde, hab ich in Szene 1 einfach mal Karten rausgehauen. Normalerweise bin ich mit denen zu sparsam, weil ich immer denke, es gibt bessere Situationen - dieses Mal wollte ich sie am Anfang direkt mal vom hohen Ross holen. Das gelang mir auch - zwischenzeitlich war ganz schön dicke Luft am Tisch, höhöhö. War mir aber grad mal egal und fing sich auch schnell wieder.

    Leider hatten sie nach dem zweiten Helden"tod" kapiert, dass sie mir Bauernopfer stehen lassen mussten - mein Ziel war, möglichst viele verschiedene Helden umzukloppen. Immer wieder die gleichen brachten mir zwar Karten oder Drohmarker, aber nichts für Szene 2. Am Ende schaffte ich zwei unterschiedliche Helden, danach liefen mir die anderen beiden davon.

    Szene 1 dauerte sehr lange, wir lieferten uns eine harte Schlacht, und teilweise gingen meine Helden schwer verletzt in Szene 2. Diese ging aber trotzdem sehr schnell. Zugegebenermaßen war ich auch nicht mehr ganz bei der Sache und durch eine traurige Nachricht sehr abgelenkt, ich hab einfach mies gespielt. Ein Held rannte durch, erweckte den Wächter mit gelungenem Attributswurf, Szene vorbei.

    Nun gehen wir ins Finale - mit extrem stark ausgerüsteten Helden. Ich habe aber ein paar Erfahrungspunkte gesammelt und werde mir noch die ein oder andere fiese Karte gönnen. Einfach mache ich es ihnen nicht.

    Und dann schauen wir mal, ob ich eine weitere Erweiterung hole oder ob meine Mitspieler keine Lust mehr haben...


    Tja, und keine Woche ohne

    #TooManyBones ;)

    Die erste Partie mit 2 Gearlocs gestartet - dazu berichte ich im Thread.

    Dann noch Lust gehabt auf eine schnelle Solo-Runde mit einem neuen Gearloc, einige habe ich ja noch ungespielt. Habe mich für Gasket entschieden und bin schwer begeistert von ihm, wobei er mir fast zu leicht vorkam in meinem Abenteuer und der Schlacht gegen Mulmesh. Da er gegen Gift immun ist, schaden ihm einige Gegner überhaupt nicht. Herausfordernd ist natürlich, den Wasserhaushalt zu managen. Ich hatte dann aber schnell genug Vorrat und konnte die Skills gut damit nutzen. Dass die sich nicht erschöpfen ist natürlich auch eine Wucht. Mulmesh kam dann auch nur mit einem Begleiter, da Gasket einiges an Loot gesammelt hatte, konnte ich ihn auch aufheilen im Kampf und damit war der Tyrant schnell erledigt. In einem Koop-Spiel kann ich mir vorstellen, dass mit Gasket schwerer umzugehen ist, da sagt sein Reference Sheet ja auch so aus.


    Über #Sprawlopolis muss ich ja nicht mehr reden – hey, hab mal wieder eine Partie gewonnen, wer hätte es für möglich gehalten!


    So, das war meine Woche - fröhliches Spielen allerseits!

  • Danke Bergziege für den #Ecogon Bericht. Sehr interessant. Das Spiel ist gerade nach kurzer Recherche ganz nach oben gerutscht in meiner Spieleanschaffungsliste. Falls du dir die Erweiterung holst, kannst du gerne mal deine Gedanken dazu schreiben. Mir stellt sich gerade die Frage, ob ich auch direkt mit der Erweiterung starten kann, nachdem sie auch standalone ist oder ob ich in der Kaufreihenfolge mit dem Grundspiel starten sollte.

  • JanW

    Auch wenn ich das Spiel weder besitze noch gespielt habe: schöner Bericht! :)


    Bei uns kam jetzt doch endlich mal das hier auf den Tisch:



    Cave Evil: Warcults!

    Zwar haben wir uns - wie in der Anleitung empfohlen - erstmal nur an der Initiation-Variante versucht (plus Events und Dwellers, weil das halt einfach dazugehört). Es verringert auch die Einstiegshürde etwas, weil nur noch etwa die Hälfte des 80-seitigen Regelbuchs gelesen werden muss. Der Rest kommt dann später.


    Aber von vorn.

    In einer verlassenen Metall-Mine treffen zwei Warcults aufeinander, beide mit dem ausgewiesenen Ziel, den Hauptschacht für sich zu beanspruchen. Warlord auf der einen Seite ist ein Nightmare, ihm steht ein Hell Angel gegenüber. Beide mit einer vielfältigen Auswahl an Monstern und anderen Ausgeburten der Dunkelheit wie beispielsweise Gorebortions.



    Zunächst wird die verlassene Mine etwas inspiziert und Einheiten mit der Fähigkeit zu graben oder zu schürfen werden abbestellt zum Graben neuer Gänge sowie zum Abbau von Metall. Neben einigen Ressourcen werden auch einige Bewohner der Mine unsanft geweckt und ohne weiteres Zögern niedergeknüppelt. Währenddessen bewegen sich auf beiden Seiten die Hauptstreitmächte langsam in Richtung des zentralen Minenschachts. Der Nightmare nutzt seine Geschwindigkeit, um alleine einen weiter hinten liegenden Teil der Mine zu erkunden.

    Wie sich herausstellt, wohnt dort ein Pterrordactyl - ein uraltes und nicht ungefährliches Wesen, das jegliche Form von Bewegung als potentielle Störung und Beute wahrnimmt. Der Nightmare senkt sich in eine Lore hinab - den Verteidigungsbonus kann er gut brauchen...



    Der Kampf zwischen Pterrordactyl und Nightmare zieht sich, doch schlussendlich geht der Warlord (Nightmare) siegreich daraus hervor. Da die Lore so praktisch ist, bleibt er gerade darin sitzen und fährt zurück in Richtung Hauptschacht. Dort braut sich ein ausgewachsener Konflikt zusammen, da die gegnerische Hauptstreitmacht inzwischen da ist. Ein Warcrusher schaltet in einem Flankenangriff einen Supporter aus und schwächt damit die Schlagkraft zumindest etwas ab. Der zweite Warcrusher bewacht den Minen-Hauptschacht, hat der feindlichen Armee aber nichts entgegegenzusetzen und wird einfach überrannt. Zurück bleibt ein Haufen blutiger Überreste, die der Nightmare auf dem Weg zum Gegenangriff noch einsammelt - für zukünftige Projekte...

    Der Gegenangriff wird vom Nightmare geführt, unterstützt von zwei seiner Commander, während die Gorebortions einen Ablenkungsangriff auf die gegnerische Flanke starten. Das Ende vom Lied: Zwei gegnerische Commander und die gegnerische Hauptstreitmacht sind ausgeschaltet. Da der gegnerische Warlord aber noch steht, wird ein Konter wohl nicht lange auf sich warten lassen...



    An dieser Stelle haben wir das Spiel dann aus Zeitgründen abgebrochen. Theoretisch wären noch vier Runden zu spielen gewesen.


    Das Spiel funktioniert auch auf dem Level "Initiation" bereits gut, man merkt aber deutlich, dass es nur ein Vorgeschmack auf das ist, was noch kommt. Da sind einerseits noch die zusätzlichen Aktionen: Das Pterrordactyl hätte auch "gezähmt" werden (entweder durch Befriend oder schlicht durch Gewalt) und dem Nightmare-Warlord anschliessend als Reittier dienen können. Ramm-Angriffe, Items klonen, Götter-Opfer, etc... Nicht zu vergessen die Fähigkeit, die eigenen Monster hochzuleveln, sowohl über Attribute als auch über Sonderfähigkeiten oder zusätzliche Fähigkeiten.



    #Warcults ist ausgelegt auf das Kampagnenspiel. Da ist zum einen der Skilltree - wobei man nicht zu sehr an seinen Monstern hängen sollte, das Kampfsystem ist tödlich, und Verbunkern keine Option - zum anderen die Möglichkeit, Karten in Besitz zu nehmen. Im Kampagnenspiel hätte der Sieger auf der Minenkarte diese beispielsweise mit einer Garnison versehen und dann bei einem späteren Spiel bereits mit einem stärkeren/grösseren/besser ausgerüsteten Warcult dort starten können.


    Basierend auf diesem ersten Eindruck würde ich vermuten, dass #CaveEvil das bessere Spiel für Spielsessions ist, bei denen nur ein einzelnes Szenario gespielt werden soll. #Warcults gewinnt vermutlich deutlich, sobald es ans Kampagnenspiel geht.


    Und wenn ich jetzt dran denke, dass man #CaveEvil vollumfänglich in #Warcults integrieren könnte, um dann neben dem Warlord mit seinen drei Commandern und drei Cult Troops zusätzlich einen Necromancer mit 5 individuell zusammenstellbaren Squads zu spielen, nebst dazugehörigen Beschwörungen. Und zusätzlich kommt wohl bald noch eine Erweiterung, die den Advanced Path für Necromancer enthält (bisher gibt es nur den Advanced Path für Warrior, rechte Seite im Skilltree)... =O:love:



    Fazit:

    Ich bin gespannt auf weitere Partien, und vor allem darauf, wie sich #Warcults als Kampagnenspiel entwickelt. Nach #CaveEvil und auch nach dieser Lernpartie habe ich sehr, sehr hohe Erwartungen.

    Wenn dir egal ist, wo du bist, kannst du dich auch nicht verlaufen.

    Einmal editiert, zuletzt von Dirtbag ()

  • Dann will ich auch mal, nach einem sehr intensiven Spielewochenende:


    3x #YukonAirways: Beginnt mit Dice-Drafting, dann eine Art Flugprogrammierungsphase, dann das Abliefern der Passagiere. Je häufiger man es spielt, desto deutlicher wird, dass es zum einen mit herkömmlichen Pickup-and-deliver wirklich nur am Rande zu tun hat, und dass das Engine Building der eigenen Upgrades absolut zentral für den Sieg ist. Zum anderen finden sich doch deutlich komplexere Strategien als zu Beginn gedacht (was auch daran lag, dass ich die ersten Partien mit meiner Tochter gespielt habe).

    Wirklich interessant ist, dass die "Programmierphase", wenn man sie so nennen will, selbst einige gestandene Spieler, die sonst vor Vielspielerspielen keine Scheu kennen, vor echte Probleme gestellt hat - wer mit Analyse-Paralyse zu tun hat, sei vor diesem Titel eher gewarnt, zumal sich die Boni erbringenden farbigen Holzwürfel sehr schnell reduzieren, so dass es bei vier Mitspielern ab der 5. Runde zu regelrechtem Hauen und Stechen kommen kann. Die Interaktivität wächst bei diesem Spiel mit der Spielerzahl in der gleichen Weise, wie die langfristige Planbarkeit abnimmt. Mir hat wirklich seit Jahren kein Spiel mehr soviel Spaß gemacht, und die unterschiedliche Verteilung der Holzwürfel gepaart mit den Rundenbonuskarten sorgt für einen doch überraschend großen Wiederspielreiz. Im Moment ist das eindeutig mein heißgeliebtes Spiel2019-Highlight, auch weil es wirklich hübsch gestaltet wurde (anders als Ludonovas andere Essenneuheit, siehe unten).


    #Babylonia: Ein neuer Knizia, der aussieht wie Euphrat und Tigris, sich aber eher wie eine Mischung aus Samurai und Durch die Wüste spielt. Wer Knizias Legespiele mag, findet hier einen spielerisch sehr überzeugenden Vertreter - aber leider gibt es Ärger mit dem Material. Das Spielbrett sieht absolut matschig aus (eine Mischung aus unappetitlichen Braun- und Grüntönen, zugleich aber auch auf seltsame Weise fotorealistisch. Welche Teile Wasser sind, wo man noch Plättchen ablegen kann - all das verschwindet im Schleier der tristen Farbgebung. Die Holzscheiben sind ok, aber unscheinbar, die Ständer für die Scheiben aber eine Frechheit (die Scheiben fallen die ganze Zeit heraus). Das Spiel kostete in Essen ebenfalls 45 Euro, war damit zwar noch eine der preiswerteren Neuheiten, aber trotzdem erwartet man da schon ein etwas gelungeneres Design. Und das ist echt schade, denn spielerisch ist das nicht gänzlich neue, aber gut arrangierte und in hohem Maße herausfordernde Kost, eines der trotz einfachen Regeln gehobenen Kniziaspiele und neben Yellow & Yangtze sicher sein anspruchsvollstes Spiel der letzten Jahre. Ich frage mich, warum Knizia nach den Desastern mit Orongo und Forbidden City da nicht materialtechnisch mehr Einfluss nehmen kann...


    #Finca: Ein zeitloser Klassiker, den ich nie, aber auch wirklich nie gewinnen werde. Dennoch immer wieder ein tolles Spiel, und mit den geänderten Regeln der Zweitauflage (Limitierung der Früchte) gewinnt es zu zweit um einiges. OK, vielleicht ist es doch das Pickup-and-Deliver, das mir an Yukon Airways gefällt... ;)


    #RobinsonCrusoe: Nach langer Zeit wieder ausgegraben und mit den Mystery Tales angefangen. Das System gefällt mir mit den Pegasus-Regeln immer noch sehr gut (ich war leider Besitzer der deutschen Erstausgabe, damals war es ein Krampf das zu spielen). Die neuen Szenarien spielen sich wieder komplett anders, die Erweiterung ist fast genauso umfangreich wie das Grundspiel und ändert auch einiges am Spielablauf. Natürlich wurde prompt der erste Anlauf in den Sand gesetzt, aber das kennt man ja nicht anders von diesem Inselleben... Nach wie vor mein liebstes Coop-Spiel!


    #BuntesBurano: Sehr schönes Kartenlegespiel, das sehr schnell geht und nur wenig aus dem "großen Burano" übernimmt. Den Kniff, für den Kartenkauf Geld zu bekommen, dass man dann für das Auslegen wieder bezahlen muss, kenne ich zwar irgendwo her, aber hier ist er sehr präzise (und mit sehr abwechslungsreichen Bonuskarten) umgesetzt. Insgesamt ebenfalls ein sehr schönes Spiel!


    #SpiritIslandAstundTatze: Hier muss ich wohl zugeben, dass ich das Grundspiel zu selten gespielt habe, um die Erweiterung wirklich angemessen würdigen zu können. Bei gerade mal jeder dritten Partie, die ich gewinne, ist eine so drastische Steigerung des Schwierigkeitsgrads und der Dinge, die man in der Planung vor der Invasorenphase bedenken muss, wie es das neue Ereignisdeck mit sich bringt, ein ziemlicher Schlag ins Kontor. Ich gestehe mein Scheitern ein und spiele doch erstmal wieder das Grundspiel, da habe ich wenigstens eine Chance...


    #EraMedievalAge: Der Problembär unter meinen Essen-Neuheiten, erneut wegen der Probleme mit dem Material. Fast alle Häuser waren verbogen und wurden von mir erstmal unter warmen Wasser geglättet, so dass sie überhaupt auf die (wirklich kotzgelben) Spielertableaus passen wollten. Aber grundsätzlich mag ich die "Im Wandel der Zeiten-"Würfelspiele immer noch sehr gern, auch wenn sie im Vergleich zu moderneren Roll-and-Writes schon etwas Staub angesetzt haben und auch deutlich länger dauern. Die bei Era durch den Städtebau auf dem eigenen Tableau hinzukommende Haptik ist ein tolles neues Element, dass der längeren Spieldauer entgegen kommt (man kann das Spiel zu viert allerdings gut in etwa einer Stunde durchkriegen). Was bei Erstspielern problematisch ist, ist wieviel man sich durch ein falsch platziertes Gebäude versauen kann - da man nichts nachträglich ändern kann, ist da oft schon der indivuelle Startaufbau spielentscheidend. Mein Tipp wäre, eine Runde gemeinsam durchzuspielen und dann nochmal von vorne anzufangen. Ich bin gespannt, ob trotz des No-Hypes nach GenCon und Essen trotzdem noch die geplanten Neuauflagen der beiden älteren Spiele als Roll-and-Build erscheinen werden...


    #PaladinedesWestfrankenreichs: Das Spiel bietet zig ineinander verwobene Mechanismen, die aber letztlich nur auf die wechselseitige Manipulation von drei Werten auf einer Skala herauslaufen, nach dem Schere-Stein-Papier-Prinzip. Vom thematischen Setting merkt man nix, man kauft oder zerstört Karten von mehreren verschiedenen Stapeln, setzt Häuser auf dem eigenen Tableau oder dem zentralen Tableau ein, und murkst sich dabei von Runde zu Runde in rot, schwarz oder blau nach oben. Was für eine Grütze. Ich bin Fan von gut komponierten Euros, das Spiel kann von mir aus noch so komplex und das Thema papierdünn sein, aber wenn ich dann den Eindruck kriege, man habe das uneheliche Kind von Uwe Rosenberg und einer Excel-Tabelle vor sich, werde ich grantig. Vor allem ist das Ganze aber absolut innovationsfrei und seelenlos. Nee danke, nie wieder.


    #Terramara: Erst eine Partie gespielt, die aber hat große Lust auf mehr gemacht. Die Idee, Arbeiter in die Zukunft zu schicken und dort Aktionen durchführen zu lassen, die einem eigentlich noch nicht zur Verfügung stehen, war ausschlaggebend für den Spielkauf und macht auch in der Durchführung viel Spaß. Allerdings muss man schon genau schauen, wo sich das wirklich lohnt, denn oft sind die zukünftigen Aktionen gar nicht so viel besser, und der vorübergehende Verlust der Arbeiter schmerzt dann schon sehr. Das Spiel ist jedenfalls deutlich komplexer als es auf den ersten Blick den Anschein erweckt.


    #LaStanza: Der zweite große Titel von Quined in Essen, genauso wenig Thema wie die Paladine und z.T. irritierende Grafik (wer zur Hölle kam denn bitte auf die Idee, die Verlagsmitarbeiter mit historischen Figuren gemeinsam im Material zu verbraten?!). Dafür aber ein hochinteressanter, innovativer Einsatzmechanismus, der nur anfangs schlicht erscheint, in Wirklichkeit aber hochkomplexe Interaktionen mit den jeweiligen Zimmern ermöglicht. Es dauert mindestens ein Spiel, bis man alles durchschaut, aber dann macht es großen Spaß zu versuchen, die möglichen Kettenreaktionen vorab zu planen. Das Spiel kann allerdings erstaunliche Ablehnung hervorrufen, in der zweiten Runde fiel es komplett durch und musste abgebrochen werden, da keiner mehr Lust hatte, sich darauf einzulassen. Ich will es aber unbedingt nochmal spielen.


    #CarsonCityTheCardGame: In Essen sehr günstig erworben und ich weiß gar nicht so genau warum: Da steckt jedenfalls eine Menge Spiel in der kleinen Schachtel. Es verlagert den Kernmechanismus des Brettspiels (und weitere Elemente von Ginkgopolis) in ein kleines 4x4-Raster, in dem man seine Karten neben und aufeinander ablegt. Die Abhängigkeiten der einzelnen Häuser sind dabei hochthematisch und interagieren sehr stark, was die Wertung im ersten Spiel ziemlich verkompliziert. Schade ist, dass das Spiel zu zweit mit zwei Händen gespielt werden muss, während man sich für die Solovariante wiederum eine sehr gute Lösung hat einfallen lassen. Die Spieldauer beträgt zu viert gerne mal das Doppelte der veranschlagten Zeit, zugleich ist das Spiel in dieser Konstellation aber auch am besten. Wer Ginkgopolis mochte sollte sich das definitiv noch einmal genauer angucken!


    Zuletzt noch #DiceHospital: Eigentlich nettes Puzzle mit Dice Drafting, auch ganz thematisch, aber nach dem jetzt dritten Spiel hab ich keine Ambitionen, es nochmal auszupacken, dafür wiederholen sich die Abläufe zu stark. Es dauert aber auch einfach in unserer Runde zu lange (2 Stunden bei vier Spielern, das ginge in anderer Konstellation sicher auch in einer).

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  • Laut Aussage vom Autor sind beide Spiele tatsächlich sehr ähnlich und sollten nach der Präferenz Land oder Wasser - was gefällt mir besser? - ausgewählt werden. Auf der Messe habe ich die Stand-Alone-Erweiterung gespielt und daheim dann das normale Grundspiel. Das Spielprinzip ist gleich, lediglich die Tiere, Pflanzen und Lebensräume unterscheiden sich. Ich habe allerdings direkt Grundspiel und Erweiterung gekauft, da ich mir das auch wirklich schön (und anspruchsvoll) vorstelle.

  • Gespielte Messeneuheiten in den letzten zwei Wochen:


    #Ecogon – solo / zu zweit – 3 Partien

    Kooperatives / Kompetitives Legespiel bei dem Lebensräume für Tiere und Pflanzen geschaffen und somit ein Ökosystem erstellt wird. Die jeweiligen Tiere und Pflanzen haben unterschiedlichste Anforderungen und alle Bedürfnisse wollen erst einmal befriedigt werden, bevor die Tiere wirklich „aktiv“ werden und Siegpunkte bringen. Zusätzlich kommen verschiedene Aktionskarten ins Spiel, die das Geschehen mal positiv, mal negativ beeinflussen. Ich hatte das Spiel wegen dem pädagogischen Hintergrund auf dem Zettel, allerdings haben wir wirklich lange Zeit herumgeknobelt und wurden von der taktischen Tiefe positiv überrascht. Durfte deswegen mitsamt Erweiterung in den Einkaufsbeutel. Mittlerweile habe ich das Spiel nochmal zwei solo gespielt und beide Male verloren. Es gefällt mir weiterhin und meine Frau hat ebenfalls Interesse angemeldet. Freue mich schon auf den Tag, wenn das Hauptspiel samt Erweiterung auf den Tisch kommt.

    Derzeit: 7 auf BGG


    #FishnFlips – zu zweit / zu dritt / zu sechst – 10 Partien

    Bei Fish’n Flips geht es um die Rettung von verschiedensten Meerestieren aus den Fischfangnetzen. Das kurzweilige, aber grübelastige, kooperative Kartenspiel (laut Autor eine Mischung aus Candy Crush und Tetris) wusste auch derart zu überzeugen, dass sich die Anwesenden vier Mitspieler jeweils die ganze Palette des Kleinstverlages gekauft haben (Ecogon + Erweiterung + Fish’n Flips). Sympathischer Verlag mit ökologischen Spieleverpackungen und interessanten Themen. Den behalte ich im Auge. Mittlerweile habe ich das Spiel mit diversen Runden gespielt und mit meiner Frau die Kurzkampagne (9 Szenarien gestaffelt nach Schwierigkeitsgrad) weit vorangetrieben. Bisher kam es überall gut an, ich bin mir aber nicht sicher, inwiefern eine große Langzeitmotivation vorhanden ist.

    Derzeit: 6,75 auf BGG


    #TimeArena – zu zweit – 1. Bis 3. Partie

    konnte ich für 10 Euro auf der Spiel ergattern. Ein schnelles 2 Personen Spiel welches Hunter und Cron vor 1 oder 2 Jahren empfahlen. Unter Zeitdruck müssen wir bis zu vier Krieger auf einem Schlachtfeld bewegen und die Gegnerbasis bzw. dessen Männer angreifen. Ist ein Krieger gestorben, so wird er für eine bestimmte Zeit (durch eine Ablaufende Sanduhr gekennzeichnet) aus dem Spiel genommen. Hat mir gut gefallen und hier ist sicherlich strategisches noch einiges rauszuholen. Haben es direkt drei mal gespielt.

    Ersteindruck: 6,5 auf BGG


    #RaidonTakao – solo, zu zweit, zu dritt, 1. Bis 3. Partie

    Habe ich mit einem Freund in Essen angespielt und mir danach direkt gekauft. Die erste Runde hat den guten Ersteindruck bestärkt. Wir haben die erste Mission (quasi das Tutorial) der 5 beiliegenden Missionen gespielt und am Ende auch locker gewonnen. Es handelt sich um ein taiwanesisches kooperatives Spiel in dem man mehrere taiwanesische Zivilisten während eines Luftangriffs im 2. Weltkrieg steuert und versucht 1 von 5 möglichen Szenarien zu bestehen. Wie in so vielen kooperativen Spielen dieser Sorte hat man nur wenige Aktionen pro Tag zur Verfügung und muss damit essen beschaffen, die eigenen und vorgegebenen Missionsziele erfüllen, die Bombenschäden aufräumen und nach Items suchen. „Neu“ ist hier die Beziehungskomponente in denen die Zivilisten zueinander stehen und die täglichen Bombenangriffe, die Teile der Stadt verwüsten und die Infrastruktur sowie die Gesundheit der Heldengruppe zerstören. Jede Person hat persönliche Ziele, die im Zusammenhang mit den anderen mitspielenden Personen stehen und sich teilweise ergänzen, teilweise aber gegenläufig sind. Unsere Dreierrunde fand diese Ziele äußerst gelungen, da dadurch die Immersion deutlich gestärkt wurde. Man muss diese Ziele nicht erreichen, hilfreich ist es aber schon, da ansonsten die Verzweiflung der Charaktere wächst. Herrlich thematisches Kennerspiel und bisher definitiv ein Highlight.

    Ich weiß derzeit nicht, wie es mit der Langzeitmotivation aussieht, da es insgesamt nur 5 Szenarien gibt und man die ganzen Items und verschiedenen Charaktere wohl schon nach 3 Szenarien gesehen hat. Diese sind auch nicht besonders vielschichtig und somit bleibt die Entdeckung von neuen und unbekannten Effekten und Mechaniken wohl schnell auf der Strecke.

    Derzeit vergebe ich eine 8,25 auf BGG


    #Obscurio – Zu sechst, 1. Partie

    Ich bin ein großer Mysteriumfan, weswegen ich auf den Verrätermechanismus sehr gespannt war. Dieser hat mir auch gut gefallen, wobei Mysterium insgesamt etwas runder auf mich wirkt, da ich nicht unter Zeitdruck mit meinen Mitstreitern diskutieren muss und jede Person am Tisch eine eigene Karte errät. Die ganze Gruppe erscheint mir involvierter. Nichtsdestotrotz werde ich mir Obscurio wohl auch näher anschauen..

    Ersteindruck: 7 auf BGG


    #ParisLaCitedeLaLumiere – Zu zweit, 1. Bis 5. Partie

    Hatte ich bereits vor der Messe auf dem Zettel, da mir das Artwork ins Auge gefallen ist und die Mechanik interessant klang. Es geht darum die eigenen Gebäude im Glanz der Straßenlaternen erstrahlen zu lassen. In der ersten Phase legen wir Pflasterteile derart aus, dass wir möglichst viele Gebäude nebeneinander legen und diese angrenzend an Straßenlaternen stehen können. Gleichzeitig nehmen wir die Tetrisförmigen Gebäude aus dem Vorratsstapel. In der zweiten Phase puzzlen wir entweder die entsprechenden Gebäude auf den Spielplan oder führen eine Sonderaktion aus, wie z.B. ein Gebäudefeld des Gegners überbauen zu können. Tolles 2-Personen Spiel. Fans von Patchwork sollten hier ein Auge drauf werfen. Meine Frau ist bisher nicht so begeistert wie ich, hat allerdings auch noch kein Spiel gewonnen ;).

    Zwischenfazit: 7,5 auf BGG


    #Faultier – Zu zweit, zu dritt - 1. Bis 4. Partie

    Oh lala, hier kommt einiges zusammen. Schönes Thema und Setting, gutes Material und Artwork, viel Variabilität durch die verschiedenen Spielplankombinationen und die unterschiedlichen Tiere und als Sahnehäubchen gibt es eine funktionierende Spielmechanik. Direkt zu Begin wird der Startbaum der Faultiere festgelegt und die Strategie für den nun kommenden Weg ausgewählt. Doch Obacht: das Spielbrett verändert sich im Laufe des Spiels ständig, da die verschiedenen Tiere durch alle Mitspieler benutzt werden. Eine hohe taktische Anpassung ist demnach erforderlich. Die Erstpartien haben viel Freude bereitet. Spiel des Jahres Kandidat? Am meisten gefällt mir die Tatsache, dass ich das Spiel wohl in allen meinen Spielegruppen auf den Tisch bringen kann, da auch Vielspieler gefordert werden, wenn man das Spiel richtig gemein spielen möchte. Und für Familienspieler ist das Teil sowieso gut. Einzig bei der Spieleranzahl bin ich mir noch nicht so sicher. Zu zweit war es mir zu interaktionslos und zu fünft könnte ich mir es zu zufällig vorstellen. Das wirdallerdings noch getestet werden.

    Ersteindruck: 7,5



    Ebenfalls wurden einige Klassiker gespielt:

    #Azul – zu zweit, 80. Partie

    Klassiker. Keine weiteren Worte notwendig. Azul 3 hätte ich gerne auf der Messe angespielt, da war leider immer alles voll.


    #Isle of Skye – zu dritt, 25. Und 26. Partie

    Klassiker. Würdiger Preisträger des Kennerspiel des Jahres.


    #Pandemic – zu dritt und zu viert, 8. Bis 10. Partie

    Hoffentlich können wir bald mit dem Legacyteil anfangen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Kuh des Grauens () aus folgendem Grund: Tippfehler

  • #EcosFirstContinent : Mausert sich zur Zeit auch für 2 Spieler zur meistgespielten Neuheit


    #Root : Neulings 3er Partie inkl. mechanische Marquis. Konnte wieder neue Kollegen begeistern für das Spiel.

    (Aufbau war noch für einen 4. Spieler geplant, der kurzfristig absagte)


    #TerraformingMars : 2er Partie bis auf 'Aufruhr' all-in. 109:106 (Glückwunsch an meine bessere Hälfte!)


    #ArkhamHorroLCG : Abschluss der Zeloten Kampagne komplett in den Sand gesetzt. Ergo: neuer Anlauf.


    #Gloomhaven : 8. Partie mit unerfüllten Dungeon Aufträgen, jedoch mit dem vorletzten Zug doch noch geschafft! => Level 3

    Einmal editiert, zuletzt von guckloch ()

  • #BuntesBurano: Sehr schönes Kartenlegespiel, das sehr schnell geht und nur wenig aus dem "großen Burano" übernimmt. Den Kniff, für den Kartenkauf Geld zu bekommen, dass man dann für das Auslegen wieder bezahlen muss, kenne ich zwar irgendwo her, aber hier ist er sehr präzise (und mit sehr abwechslungsreichen Bonuskarten) umgesetzt. Insgesamt ebenfalls ein sehr schönes Spiel!

    Buntes Burano und Burano haben doch außer dem Setting nichts gemein (beim Verlag bin ich da nicht sicher. Ich guck da nicht durch). Die Autoren sind verschieden und ich habe nie eine Aussage gesehen, dass das eine als die Miniversion des anderen gedacht ist. Buntes Burano/Walking in Burano startete auch die "Walking in .."-Reihe; hat also eher andere Verwandschaftsbeziehungen unter den Brettspielen.

    Dem Lob kann ich allerdings uneingeschränkt zustimmen. Ich bin mir nur nicht so sicher ob es wirklich günstig ist, dass immer alle Bonuskarten ausliegen. In jedem Spiel eine andere Auswahl würde für mehr Abwechslung sorgen. Vielleicht sind für so eine Variante aber auch nicht genug verschiedene da. Probiert habe ich es noch nicht (außer die vorgeschlagenen Einschränkungen beim Spiel mit Kindern.)

  • jorl : es ist der gleiche Verlag (EmperorS4), und das graphische Design ist zumindest an Burano angelehnt. Häuser (bzw. Dächer) bauen und dabei auf gleiche bzw. unterschiedliche Farben zu achten gibt es in beiden Spielen, und das Platzieren kostet ebenfalls in beiden Spielen Geld. Aber eigentlich wollte ich ja gerade darauf hinaus, dass die Spiele fast nichts miteinander zu tun haben, auch wenn man das bei Verlag, Herkunftsland der Designer und Cover vielleicht vermutet hätte... Ich mag beide sehr gern, auch wenn sie völlig unterschiedliche Zielgruppen ansprechen.


    Bei den Bonuskarten wird es im 4-Personenspiel auch so schon sehr knapp bei den begehrten Karten, gerade weil einige deutlich stärker als andere sind (z.b. Kamine und Spaziergänger sind fast schon zu stark).

    Einmal editiert, zuletzt von Graboid ()

  • Nach der Messe wurde angefangen mit Maracaibo. Ich bzw. auch meine Spielegruppe sind große Pfister Fans. Great Wester Trail ist meine Nummer 1 und Mombasa meine Nummer 5. Also war natürlich die Vorfreude riesig. Zum Ablauf des Spiels wurde ja schon viel geschrieben und häufig wurde auf die vielen Elemente die aus GWT , Mombasa und Blackout übernommen wurden hingewiesen. Ja tatsächlich ist viel von den 3 genannten Spielen dabei man erkennt sie sofort wieder. So habe ich schon gelesen, dass einige sagen also brauche ich ja die anderen Spiele nicht mehr wenn ich Maracaibo habe. Das sehe ich aber komplett anders!

    Maracaibo erzeugt ein komplett anderes Spielgefühl duch die Vielzahl der Karten und dem daraus das Spiel dominierenden Kartenmechanismus. Das Spiel spielt sich vom Gefühl für mich gar nicht wie GWT oder Mombasa, sondern eher wie Terraforming Mars(nur mein subjektives Spielgefühl)an. Daher mag ich persönlich GWT und Mombasa viel mehr.

    Ich finde es großartig wie Pfister es geschafft hat aus zwei Meisterwerken der Eurospiele(GWT, Mombasa) Elemente in ein neues Spiel zu integrieren und dann ein neues Spielgefühl(für mich richtung Terraforming Mars was ich gut aber nicht sehr gut finde) hinzubekommen. Maracaibo ist ein tolles Spiel auch wenn es für mich nicht auf dem selben Level ist wie GWT und Mombasa(was bei mir auch schwer ist Nummer 1 und 5 bei mir).

    Wir haben Maracaibo 4 mal gespielt 3 mal zu 2. und 1 mal zu 3.(zu viert muss nicht sein wird wohl sehr lange).

    Das Thema kommt für mich als Eurogamer sehr gut durch. Das Spielfeld sieht toll aus die Karten auch alles top. Bei der Anleitung und auch bei einigen spielerischen Dingen merkt man schon das Viktor Kobilke nicht dabei war, da sind die anderen bei Eggertspiel erschienenen Spiele besser wie ich finde.

    Abschließend Maracaibo ist ein top Spiel mit Sicherheit eines der besten des Jahrgangs!



    Das zweite Intensiv gespielte Spiel bei uns war Underwater Cities. Ich habe Underwater Cities erst seit 3 Wochen. Ich habe mich lange gegen das Spiel gewährt. Ich mag alles rund um das Science Fiction Thema nicht. Da muss ein Spiel auf ganz hohem spielerischen Level sein damit ich es kaufe. Bis jetzt nur Gaia Project. Nach all den immer besser werdenden späten Berichten zu Underwater Cities und wegen dem klaren Gewinn der Unknowns Spiel des Jahres Wertung (viel interessanter für mich als der deutsche Spielpreis;)) habe ich es gekauft und bin begeistert. Toller workerplacer Mechanismus, toller Kartenmechanismus einfach erklärt es ist alles intuitiv und dann mit viel Spieltiefe und Komplexität. Nach bisher 5 spielen (2 mal Solo, 2x zu 2, 1x zu 3)finde ich es großartig und ist auf jeden Fall schon mal in meiner Top 10. Vor allem solo und zu 2. ist es großartig. zu 3. muss nicht sein dauert nur länger und zu 4 würde ich es nicht spielen. Schön das mal ein Spiel aus meiner Sicht zu 2. besser ist als zu 3. oder zu 4.

    Alle die komplexe Euros mögen und es noch nicht haben aus meiner Sicht unbedingt kaufen. Auch die Science Fiction nicht so affinen....

  • Das zweite Intensiv gespielte Spiel bei uns war Underwater Cities. Ich habe Underwater Cities erst seit 3 Wochen. Ich habe mich lange gegen das Spiel gewährt. Ich mag alles rund um das Science Fiction Thema nicht. ....

    Hab ich das nicht schon gelesen?

    Essen 2019 - was bleibt?

    Ist ok, weil keine Doktorarbeit und von Dir selbst ;)


    Betreffend Maracaibo machst Du mich - der gerne Terraforming Mars spielt - neugierig. Lange Spieldauer darf gelegentlich sein, wenn es das Spiel hergibt, eben so wie bei Underwater Cities. Dass letzteres bei Dir einschlägt, obwohl Du TFM nicht magst (daran fühlte ich mich bei UC erinnert) kann ich gerade nicht so ganz einordnen. Egal, Maracaibo wird schon noch auf den Tisch kommen. Geht eh nichts über selbst spielen.

    "So viele Spiele... wann hast Du denn damit angefangen?" - "Wann hast Du damit aufgehört?"

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