Unterschied zwischen Männern und Frauen beim Spielen...

  • Da meine Frau ja nahezu (außer Tichu) gar nicht mit mir spielt und auch sonst nur selten Frauen beim Spielen dabei sind wollte ich mal fragen, ob es prinzipielle Unterschiede zwischen den Geschlechtern bezüglich


    Spielauswahl (welches Spiel man gut findet)
    Spieltaktik/ -strategie
    Art des Verlierens/ -ärgerns
    Umgang mit dem Spielen an sich


    gibt.


    Da ja hier einige in der glücklichen Situation sind, daß Ihre Frauen mit ihnen spielen (nein, das ist nicht doppeldeutig gemeint) bin ich mal auf die Antowrten gespannt. Vielleicht auch mal aus der Sicht einer Frau?

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


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  • Klar gibts da Unterscheide:


    Sind mehr wie 2 Frauen am Tisch mit dabei wird meist eh mehr gesabbelt wie gespielt,. Das Spiel verkommt zur Nebensache ("Oh, bin ich schon wieder dran??").
    Bei einer 6er Runde Siedler mit 3 Frauen gehst Du kaputt. Mach ich nie wieder!!! :missi:


    Spiele bei denen es eins auf die Mütze gibt kommen zumindest bei meiner Frau gar nicht gut an (History of the World, Shark, etc.) :shoot: :box: :stop:


    Außerdem kanns passieren dass Tagelang der Haussegen schief hängt weil man sich im Spiel nicht für die Liebe entschieden und die Holde deswegen vielleicht das Spiel verloren hat. Oder sie nimmt grausame Rache für ein mänliches (in Ihren Augen) Fehlverhalten das vielleicht schon mehrer Tage oder Wochen zurückliegt. Ist mir bei Space Schweine so ergangen und ich weiß bis heute nicht warum ("Wenn du nicht mehr weißt womit du mich verletzt hast, liebst du mich auch nicht wirklich") :tuedelue:


    Ist nicht immer so einfach mir Spielerfrauen. Aber ich hab lieber eine Frau die auch gern spilet, das ist schon so.

    heffernan
    ------------------------------------------
    We have to wear these shorts !
    It's an offical company issue !!!

    Einmal editiert, zuletzt von heffernan ()

  • Zitat

    Original von heffernan



    Spiele bei denen es eins auf die Mütze gibt kommen zumindest bei meiner Frau gar nicht gut an (History of the World, Shark, etc.) :shoot: :box: :stop:


    Ist bei uns auch so. Meine Frau versteht nicht, daß man beim Spielen auch mal Züge macht, um den anderen zu stören und man selber "nur"indirekt einen Nutzen davon hat. Da könnte sie glatt auskreisen... In einer solchen Situation wurden von ihr früher auch schon Spiele einfach abgebrochen. Das führte dann zu dem heutigen Stand: keine Spiele, außer Tichu und diese zwei bis drei anderen...

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  • Guten Abend,


    Sind die Frauen oder die Männer das Problem? Spielen Männer vielleicht zu ehrgeizig? Ich hätte meiner Frau heute Nachmittag bei Sankt Petersburg einen Adligen wegnehmen können, den ich selbst nicht zwingend brauchte. Sie hat gewonnen. Kein Problem für mich. Beide zufrieden. Aussichten auf ein erneutes Spielen glänzend. Was will ich mehr?

  • Ja, so würde ich auch spielen... Leider merkt meine Frau so etwas und ist dann noch saurer. Beim Squash Spielen haben wir das gleiche Thema ... Man muß sein "Übersehen von Chancen" schon gut kaschieren und mit lobenden Worten ablenken!!!

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  • Spielauswahl: Nein, denke nicht
    Spieltaktik/ -strategie: Jup, definitiv!
    Art des Verlierens/ -ärgerns: mE gender-unspezifisch
    Umgang mit dem Spielen an sich: Denke nicht


    Was mir halt aufgefallen ist: Immer wenn 2 oder mehr Frauen am Tisch sitzen versuchen diese untereinaner eine Koalition zu bilden....nach dem Motto "Das weibliche Geschlecht muß zusammenhalten"......aber wehe der ersten, wenn`s gegen Ende geht und diese auf Ego macht, um das SPiel zu gewinnen *hihi

  • Zitat

    Original von dotcom
    Guten Abend,


    Sind die Frauen oder die Männer das Problem? Spielen Männer vielleicht zu ehrgeizig? Ich hätte meiner Frau heute Nachmittag bei Sankt Petersburg einen Adligen wegnehmen können, den ich selbst nicht zwingend brauchte. Sie hat gewonnen. Kein Problem für mich. Beide zufrieden. Aussichten auf ein erneutes Spielen glänzend. Was will ich mehr?


    Hat mit ehrgeiz nichts zu tun. Bei HotW gehts halt nun mal drum dem Gegner die Einheiten abzunehmen, ist nicht zu ändern.


    Und spätestens wenn bei Shark ein Haus nicht gewinnbringend sondern schonend gesetzt wird bin auch ich wieder in der Situation die Sankt Peter schon beschrieben hat: nicht gut genug kaschiert.


    Also spielen wir Alhambra, Carcassonne (aber nach Möglichkeit ohne Wiesen-Wertung und so zahm wies geht), Ave Caesar, Pecunia non olet, Ohne Moos nix los, und weitere Spiele bei denen aufgrund der eingeschränkten Interaktion der andere nicht "niedergemacht" wird.


    Zitat

    Original von Braz
    Was mir halt aufgefallen ist: Immer wenn 2 oder mehr Frauen am Tisch sitzen versuchen diese untereinaner eine Koalition zu bilden....nach dem Motto "Das weibliche Geschlecht muß zusammenhalten"......aber wehe der ersten, wenn`s gegen Ende geht und diese auf Ego macht, um das SPiel zu gewinnen *hihi


    Yab, aber dann kommt wenigsten Farbe ins Spiel und Du kannst dich zurücklehnen und die Show genießen.... :engel:

    heffernan
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    Einmal editiert, zuletzt von heffernan ()

  • Also ich würde nie absichtlich eine schlechtere Aktion machen. Erstens sehe ich das garnicht ein ;) und zweitens würde meine Freundin denken ich halte sie für doof. Ich glaube da würde ich mehr kaputtmachen wenn sie es merkt als zu "gewinnen" wäre wenn sie es nicht merkt. Ich glaube man muss zwischen übersteigertem Ehrgeiz und dem völlig normalen Ziel das Spiel zu gewinnen unterscheiden. Wer Leute (ernstgemeint) verbal attakiert wenns mal nicht so läuft oder beschummelt hat eindeutig ein Problem. Aber mit den regelkonformen Mitteln zu gewinnen ist doch sicherlich ein wichtiges Ziel des Spielens. Mein Tipp: Spielt mit Frauen einfach Spiele mit größerem Glücksanteil. Da braucht man auch nicht vortäuschen schlecht gewürfelt zu haben ;)

  • Zitat

    Original von onkel_e
    Mein Tipp: Spielt mit Frauen einfach Spiele mit größerem Glücksanteil. Da braucht man auch nicht vortäuschen schlecht gewürfelt zu haben ;)


    Äh, sorry, aber


    Wie täuschst Du einen schlechten Würfelwurf vor? Rollt der Würfel dann max. 1,5 Umdrehungen über den Tisch ?(


    Das will ich auch können :klatsch:

    heffernan
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  • Ich wollte damit sagen, dass jeder mal schlecht würfelt. Das Ganze sollte also ausgeglichener sein, auch wenn beide Spieler nicht unbedingt auf gleichem "taktischem Niveau" spielen.

  • Hier muss ich doch einmal schnell eine Lanze für meine Ehefrau brechen. Es lief so ab:
    Sie: „Willst du den Kontrolleur nicht wegnehmen?“
    Ich: „Weiß nicht, ich habe doch schon einen. Ich kann auch den Kontoristen gebrauchen.“
    Sie: „Okay.“
    Und nahm sich den Kontrolleur.
    Meine Frau lehnt grundsätzlich schon einmal jedes neue Spiel ab. Die Spieldauer muss moderat sein, längstens 90 Minuten und mit weiteren Spielen a la Caylus brauche ich auch nicht anzukommen. Damit sie nicht schon beim Erklären der Spielregeln das Interesse verliert, bereite ich mich akribisch vor. Das bedeutet, dass ich bei allen nicht ausschließlich glücksbetonten Spielen später klar im Vorteil bin. Wir wissen das beide. Wir spielen beide nicht bedingungslos auf Sieg. Das bedeutet nicht, dass wir uns nicht gegenseitig Behindern, aber nicht des Behinderns wegen. Grundsätzlich bevorzugen wir eine konstruktive Spielweise. Sie weiß, dass ich Sie nicht für dumm halte, weil Sie sich nicht intensiver mit den Spielen befasst. Schließlich gibt es noch andere Lebensbereiche, die wichtiger als Spielen sind.


    Wahrscheinlich ist es auch ein Unterschied, ob es um Lebenspartner am Spieltisch oder generell um Frauen am Spieltisch geht. War keine gute Idee von mir, die Ehefrau ins Spiel zu bringen. Ich hätte die Klappe halten sollen. Sorry!

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