Goldene Feder 2008

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  • Hallo,


    Wie ist eigentlich die Auszeichnung "Goldene Feder" zu verstehen?


    Jamaica?


    Sicher ist das Regelwerk nett anzuschauen und auch originell. Aber in meiner Praxis habe ich diese Giftkarte schon oft diabolisch verflucht.


    Wenn ich während des Spiels eine bestimmte Kleinigkeit auf die Schnelle nachlesen wollte, brauchte ich um mich herum erstmal mindestens einen Radius von zwei Meter Platz . Dann mußte ich nur noch die Anordnungen auf der Karte verstehen, um es - wenn dieses Detail überhaupt in der Regel wirklich geregelt war - an ganz anderer Stelle vielleicht zu finden.


    Ist es anderen ebenso ergangen? Bin ich mit meiner Meinung auf dem Holzweg?


    Und nun sage noch jemand, dass es in diesem Jahr kein besseres (vorbildlicheres) Spielregelwerk gegeben hat.


    Liebe Grüße


    Nils

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  • Zitat

    Original von widow_s_cruse
    Und nun sage noch jemand, dass es in diesem Jahr kein besseres (vorbildlicheres) Spielregelwerk gegeben hat.


    Ohne die Jamaica Regel zu kennen kann ich nur sagen, dass ich dieses Jahr, von den Spielen die ich kenne, der Regel von Galaxy Trucker die Goldene Feder verliehen hätte.

  • Jamaica hat die Regel sicherlich wegen dem Design bekommen, immerhin macht das schon Aufmerksam und es ist schön sie so zu lesen.
    Allerdings stimme ich Nils zu, zum kurzen Nachschlagen ist dies leider nichts :-(.


    Ich persönlich fand die Regeln von Galaxy Trucker auch am genialsten, da einfach der Schreibstile urkomisch (á la Per Anhalter...) geschrieben ist und man somit die Spielregeln gierig verschlungen hat nur um sich von Seite zu Seite totzulachen :-). Geniale Idee!

  • Ja aber...


    wenn ich den Spielfluss unterbreche, weil ich in der Regel nachschlagen muss -- wie viel Freude hat man dann mit "komischen" Regeln?


    Nicht das GT so ein Regelschwergewicht ist ... aber wenn man den ganzen Witz weg lässt und eine reine Regel zur Verfügung hätte, müsste man beim Nachschlagen nicht allzuviel blättern.


    ich hab das lieber getrennt - den effizent zu gestaltenden vom unterhaltenden Teil.


    z.B. ziehe ich bei CoSims auch vor, dass Kommentare als Anhang verfügbar sind und nicht wie neuerdings immer öfter im Regeltext selbst zu finden sind. Warum Designer X Regel Y so und nicht anders gelöst hat, interessiert eigentlich auch nur 1x und ist beim Blättern eher mühsam.

  • Zitat

    Original von Ehrenmitglied
    Ja aber...


    wenn ich den Spielfluss unterbreche, weil ich in der Regel nachschlagen muss -- wie viel Freude hat man dann mit "komischen" Regeln?


    Nicht das GT so ein Regelschwergewicht ist ... aber wenn man den ganzen Witz weg lässt und eine reine Regel zur Verfügung hätte, müsste man beim Nachschlagen nicht allzuviel blättern.


    Die witzigen Sachen sind ja immer separiert in der gelben Box somit, kann man die leicht überspringen... das mit dem Blättern ist allerdings war, aber ob die Regel wirklich ohne diese boxen soviel kürzer geworden wäre?

  • Zitat

    Original von Ehrenmitglied
    z.B. ziehe ich bei CoSims auch vor, dass Kommentare als Anhang verfügbar sind und nicht wie neuerdings immer öfter im Regeltext selbst zu finden sind. Warum Designer X Regel Y so und nicht anders gelöst hat, interessiert eigentlich auch nur 1x und ist beim Blättern eher mühsam.


    Gerade das fand ich nicht nur interessant bei CoH, sondern auch wenig störend, da es farblich anders abgesetzt ist (wie auch die optionalen Regeln) und außerdem eher knapp gehalten wurde...

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

  • Ja?
    Na halt Geschmackssache - mir gefällt die Regenbogenregel nicht.


    Seh mir geade Seite 2 der V1.2 ules an. 3 Spalten, wo die Regeln im eigentlichen Sinne wohl in 1 der 3 Spalten passen würden.


    Für CoH Unkundige ein Beispiel:


    Regeltext
    Beispiel
    Notes



    15.01 Rounding Down
    Whenever the rules require you to take a fraction of a number, round
    all remainders down. Always add all modifers before rounding down.
    Ex: Half of 5 = 2. Half of 1 = 0.
    Ex: A Soviet MMG with a red 3FP fres at a tank with a front blue
    16DR in an adjacent hex. The MMG unit’s 3FP is increased to 6FP
    due to a short range modifer. This red 6FP is then halved to 3FP due
    to the blue tank armor.

    Designer’s Note: When developing the tank FP values and DRs,
    round penetration and armor thickness were not the only factors
    taken into account. This would have generated distorted values.
    Targeting equipment, crew training, tank maintenance, rate of fre,
    armor slope, relative armor thickness, round “stick” factors, steel
    quality, radio access, movement speed, and more were considered
    for the system to yield historical combat results. On paper, the Soviet
    T-34 outclassed any German tank available in mid-1941. However a
    T-34 tank crew was ill-trained, often the tank commander had a very
    limited feld of vision, many tanks had very few armor-piercing rounds
    on board, and often the transmissions broke down within days of
    rolling off the assembly line with no spare parts available. These and
    other factors gave the Germans their 7:1 tank kill ratio.
    The ranges on the counters represent the distances at which the
    units historically shot, not their true maximum ranges. For example,
    the Panzer III 50L had a range of over 1800m, but knocked out over
    70% of its victims at less than 500m!



    Dann gibt es noch Braun für ptional Rules.... also imho ein bissl zu viel des Guten.



    Ich finde, es hat sich ausgezeichnet bewährt, dass Fußnotenverweise in einem Anhang angeführt/aufgelistet sind.


    Da kann man - muss aber nicht - nachschlagen.


    Also sowas wie ASL ist für mich quasi eine Referenz in Ragelaufbereitung.

  • Hiho,


    Also ich finde die Schwarz/Rot/Blau/Braun Unterteilung in CoH super! - Es ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber man findet sich super schnell zurecht! - Über die Farbwahl kann man streiten (oder ob man eine andere Schriftart benutzt anstatt einer anderen Farbe), aber ich finde das bringt es voll.


    Atti

  • also die galaxy trucker regeln find ich ziemlich mies , wobei ich das spiel ziemlich genial finde, aber die regeln ,besonders wenn man mal kurz ne kleinigkeit nachschauen muss sind meiner meinung nach echt mies.

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  • Also ich finde beide Regeln nicht so prickelnd.


    Die Jamaica Regeln sind nett, optisch sehr ansprechend und halt in Form eines Ablaufgraphens dargestellt. Allerdings stehen einige Details erst unten auf dem kleinen schwarzen Rand, das fand ich ziemlich störend.


    Die Galaxy Trucker Regeln sind hingegen komisch zu lesen aber noch viel furchtbarer zum nachschlagen, da sollte man sich am besten daran erinnern, wo die entsprechende Passage im Text nochmal stand.


    Keine der beiden Regeln reicht allerdings an die Qualität meiner Lieblingsregelautoren bei FFG ran - deren Regeln empfinde ich regelmäßig als Zumutung.

  • OffTopic: Könnt Ihr mal "CoH" als OnMouseOverInfo hinterlegen? Ich lese dauernd Beiträge darüber, ohne zu wissen, um welches Spiel es sich handelt.




    Goldene Feder: Falls Jamaica wirklich für das Design den Preis bekommen hat, kann ich das zwar verstehen (wie die Goldmünzen auf der Rückseite einem entgegenblinken, wenn man die als Schatztruhe gestaltete Schachtel öffnet, finde ich toll!), aber ich würde auch sagen, daß da nur ein bestimmter Aspekt hervorgehoben wurde, der noch lange keine preiswürdige Regel ausmacht.
    Praktisch ist sie jedenfalls nicht.

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  • Hallo,


    aber wo wäre nun ein würdiger Vertreter als Träger der Feder zu finden? Welche Verlage tun sich da hervor?


    Ich stelle immer wieder fest, das sich z.B. Kosmos-Regel bei mir schlecht verinnerlichen und ich sie nicht umfassend aufnehme. Wiederholt überlas ich entscheidende Punkte in den verschiedenen Regelwerken.
    Bei Keltis habe ich aber beobachtet, dass viele Regelleser das Aufnehmen der magischen Steine genauso verkehrt aufgefasst haben wie ich.
    (Ich muß überhaupt noch mal prüfen, ob dem Spiel mit der neuen Pöpel-Auflage nicht nur ein neues !ordentliches! Inlet verpasst wurde.)


    Ich ackere mich gerade durch einige Regeln von der Marke alea und stelle fest, dass ich damit recht gut fahre. Angenehm ist zu dem, dass die Regeln zu den verschiedenen Spielen gleich aufgebaut sind.
    Kennste die Struktur erstmal, findet man sich auch den dern anderen Regelwerken gut zu recht. :blumen:


    Diese klare Linie vermisse ich leider bei anderen Verlagen.


    Dafür hasse ich das Papier, dass der Ravensburger Verlag für die Regeln verwendet. Nach ein Mal benutzen der Regeln ist es zerknittert, sieht wie zwanzig Mal benutzt aus.


    Da wären noch Phalanx. Aber deren Regeln sind durch viele Wiederholungen etwas überfüllt.


    Das umfassende Regelheft von Cuba empfand ich als sehr angenehm. Imperial war da schon wieder von anderer Lesequalität.


    Welche Verlage liefern denn nach Eurer Meinung die besten Regelwerke ab? 8-)

    In welchen Spielregel sucht Ihr denn gerne nach den Details der Startaufstellung, der Ausnahmeregelung und der Schlußwertung? *)


    Liebe Grüße


    Nils

  • Zitat

    Original von widow_s_cruse


    Welche Verlage liefern denn nach Eurer Meinung die besten Regelwerke ab? 8-)


    Alea - mit Abstand... Ich finde, Stefan Brück hat da einen Stil gefunden, der unschlagbar ist und mittlerweile auch von vielen übernommen wird, aber nicht in seiner Konsequenz. Auch die Gestaltung von den Alea-Regeln ist immer sehr genial!


    Die Phalanx-Regeln finde ich auch sehr übersichtlich, wenn auch nicht immer super formuliert.


    Was ich nicht so doll finde, sind Regeln, die ein Beiblatt haben (auf dem z.B. Karten oder GEbäude oder was weiß ich erläutert sind). So z.B. viele Hans im Glück-Regeln (Ja, ich weiß! Auch NOTRE DAME hat ein lästiges Beiblatt). Aber das soll man wohl entweder von der Regel getrennt genießen oder zur Gedächtnisstütze beim Spielen dazulegen, ohne gleich die ganze Regel zu benötigen (wobei mir nicht klar ist, wo da der große Unterschied ist...).


    Besonder bei HiG finde ich oft, dass die Regel eher suboptimal ist, wo es doch oft Spiele sind, die von der Redaktion so gut ausgefeilt wurden. Die Regel zu GOA ist z.B. ziemlich doof aufgebaut. Obwohl keine Fragen bleiben, und das ist ja dummerweise oft genug bei anderen Verlagen der Fall.


    Bis zu AMYITIS fand ich auch die Regeln von Ystari sehr gut, wohl, weil sie offensichtlich die Alea-Regeln zum Vorbild haben.


    Sehr häßlich, aber gut aufgebaut und meist ohne Frage nach dem Studium sind immer die Regeln von Spielen von Queen Games.

  • Hallo,


    wenn ich die Wahl der Federvergabe gehabt hätte, dann wäre meine Entscheidung zu Gunsten von Cuba gefallen.
    (Stefan Brück kann sich sowieso aus der inzwischen zugesprochenen Federn den Häuptlingsfederschmuck der Redakteureindianer basteln.) :peace:


    Als ich die Cuba-Regeln das erste mal online sah, hat mich die Seitenzahl 16 erst mal abgeschreckt. Und ich dachte mir, dass ist aber bei einem Spiel für die Breite-Masse gewagt. (Ich meine hier nicht die übergewichtigen Brettspieler. :-) )


    Inzwischen finde ich das Regelwerk als sehr angenehm. Der Redakteur hat das Seitenformat recht klein gewählt. Damit ist das Heft ein gern gesehener Gast auf dem (immer knappen Platz vom) Spieltisch (Chips, Schokolade, Bier und Cola konkurrieren darum).


    Nutzte jemand von Euch das Inhaltsverzeichnis der zwoten Seite? Ist schon komfortabel bei der Seitenanzahl.


    Die grafische Einbettung löste bei mir bereits öfters beim Nachschlagen die Regelfragen intuitiv.


    Legt Ihr eigentlich Wert auf strategische Tipps in Regelwerken?


    Das promte Nachreichen der Gebäudeübersicht auf einem Blatt war natürlich die Krönung eines Service für die Spieler.


    Vielleicht sollte Gamesworks (bei allem Respekt vor ihrer originellen Arbeit) mal eine Blick gen Hamburg richten und Stefan Stadler im eigenen Verlag darauf hinweisen, wie es besser geht. :-)


    Liebe Grüße


    Nils

  • Ich fand die Regel zu CUBA auch ganz gelungen. Allerdings finde ich diese Kurzübersichten etwas merkwürdig. Die so was wie ne Mini-FAQ darstellen. Zudem ist nichtmal eine für jeden Spieler drin...

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  • Ich mag die Kurzübersichten auch. Ich drucke oft die Kurzspielregeln z.B. von H@lll aus und lege sie den Spielen bei, weil ich oft nach einer Weile die genauen Regeln nicht mehr im Gedächtnis habe.


    Strategie-Tips in den Regeln... Hm. Ich lese sie gerne, finde sie aber unfair, weil sie demjenigen, der die Regeln liest, einen Vorteil vor denjenigen verschaffen, die nur dessen Erklärungen lauschen ("Oh, das habe ich wohl vergessen zu erwähnen...").

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  • ... nur das Spiel und seine Utensilien, sonst nichts.


    Zitat

    Original von widow_s_cruse
    Damit ist das Heft ein gern gesehener Gast auf dem (immer knappen Platz vom) Spieltisch (Chips, Schokolade, Bier und Cola konkurrieren darum).


    Getränke kommen nie auf den Spieltisch.
    Chips, Schokolade etc. gibt's nie während des Spielens.


    Zumindest wenn das aufgebaute Spiel mir gehört ... :rolleyes:


    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

    Einmal editiert, zuletzt von Warbear ()

  • schließe mich warbear an, auf einen spieltisch gehört nur das spiel und nicht mehr,
    und essen während dem spielen geht schon gar nicht, dazwischen gerne ,aber daweil auf keinen fall besonders keine schokolade oder chips.
    das trinken kann man ja auf kleine beistelltische stellen oder daneben auf den boden .

  • bei uns ist das auch etwas lockerer. getränke gehen immer. wegen mir muss nichts geknabbert werden beim spielen, trotzdem steht es immer mit auf dem tisch... nimmt meist nur platz weg... bei uns sind spiele gebrauchsgegenstand... es gibt aber sicher spiele, für die das nur mit einschränkung gilt...

  • Zitat

    Original von Sankt Peter
    Hey Warbear,


    Du hast Deine Sittiche vergessen ;)


    Unter Umständen die perfekte Bombenabwurfsimulation bei ASL :hahaha:


    Also:
    - wir haben 6 Nymphensittiche, das stimmt.
    - die haben zwar oftmals auch Freiflug während des Spielens, aber über dem Spieltisch wird da glücklicherweise nie was "abgeworfen".
    - zwei von den sechs scheinen am Spielen schon etwas interessiert zu sein. Hier ist eine davon:


    bild-28.jpg


    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Ich halte es wie Warbear. Kann mich allerdings nicht immer durchsetzen.
    In meinem Bekanntenkreis wird immer gewitzelt, daß ich mir jedes Spiel zweimal kaufen sollte, einmal, um es zu spielen, und einmal, um es zu besitzen...


    Spiele sind natürlich Gebrauchsgegenstände aber das steht ja nicht im Widerspruch zu einem Bestreben, sie in gutem Zustand zu halten (Knabbereien und Getränke, die umgestoßen werden, hinterlassen Spiele teilweise in einem Zustand, in dem ich nicht mehr mit ihnen spielen mag. Auch wenn das Spiel nicht mir gehört, von Fettflecken verfärbte Spielkarten mag ich trotzdem nicht in die Hand nehmen.)

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  • @ warbear: nette zange


    natürlich sind spiele gebrauchsgegenstände, sind ja zu spielen da , sonst würde sie ja Schaue heißen.
    hab auch oft problem das meine mitspieler akzeptieren das sie möglichst nicht während dem spielen essen sollen und wenn dann wieder mal einige zu tief ins glas geschaut haben is es überhaupt nur noch anstrengend, aus angst vor dem unausweichlichen umschmeißen eins glases und dem sinkenden aufmerksamkeits level der mitspieler.


    kommt in meinem freundeskreis leider zu oft vor das alle spiele zu beer and bretzel games werden :stop:

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  • Ich kann da gar nicht aus meiner Haut. Wobei ich selbstkritisch genug bin, um mich selbst zu fragen, ob ich mit mir selber meine Spiele spielen wollen würde, falls Ihr versteht, was ich meine.
    Das letzte bißchen Exzentrität schlucke ich dann meistens herunter und leide still vor mich hin, wenn die Mitspieler z.B. die Karten nachdenklich an die Lippen legen (ein Grund, warum ich keine Kartenspiele mag, ist, daß die so schnell unansehlich werden).

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  • Zitat

    Original von Stonie
    @ warbear: nette zange


    bei uns nennt man es "Pinzette" :)


    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Also, dass betrunken gespielt wird, kommt bei uns gar nicht mehr vor. Wir spielen eh immer in gemütlichen Pärchenrunden. Meist sind unsere Spieletage vollständig. Das heißt, wir treffen uns zum Frühstücken, danach wird gespielt. Eins nach dem anderen, bis einer "HUNGER!" schreit. Zwisdchendurch gibts meist Süßkram oder zu dippendes Gemüse (Möhren, Gurken, Paprika, Kohlrabi...you name it),je nachdem, auf welchem Trip man gerade ist. Dann kommt was vorereitetes in den Ofen oder der Grill wird befeuert. Der Fresspause folgt meist ein abendfüllendes Spiel und dann ist Matrazenhorchdienst. Das sind echt schöne Tage! Schade, dass sie so selten sind...


    Früher hatten wir noch Bekannte (die sind mittlerweile in ihre Heimat zurückgezogen und der Kontakt ist eingeschlafen - die haben noch Nachwuchs bekommen und keine Zeit mehr für alte Freunde...), mit denen wir immer Phase 10 gespielt haben und uns dabei mit Wein oder Bier (Männer) und Kurzen und Sekt (Frauen) umgehauen haben. Da dauert so ne Partie Phase 10 mal gerne 3-4 Stunden...


    Ansonsten spielen wir nur zu zweit. Da kann man dann auch gut auf die Spiele achten.


    Da die meisten Leute auch drauf achten, dass die Spiele nix abkriegen, brauchen wir keine Regeln, die Tischmanieren betreffend.

    Einmal editiert, zuletzt von ode ()

  • Hallo,


    ich bin fasziniert. :-)


    Eine laxe Bermerkung von mir und die wahren Gesichter der "Vielspieler" offenbaren sich. Es scheint so, als wenn Cola auf dem Tisch schlimmer wäre als eine schlechte Spielregel an deren Stelle. 8-)


    Spiele sind für mich Verschleißmaterial. Ich habe schon Dutzende Kartensets von Catan gewechselt. Die Spiele dienen dem Vergnügen und sind Mittel zum Zweck.
    Ich bin nicht in meine Spiele verliebt. :love:


    Aber zurück zum Thema:


    Ist die Preisvergabe der Feder nur für Gelenkenheitsspieler gemacht worden? Brauchen Vielspieler keine guten Regelwerke?


    Liebe Grüße


    Nils

  • Die Diskussion darüber, daß Dingen aus meiner Sicht zunehmend zu wenig Wert beigemessen wird, was den westlichen Lebensstil so wenig als Konzept für die Menschheit insgesamt tauglich macht, können wir gerne an anderer Stelle weiterführen!


    Aber mich interessiert noch, woher Du neue Kartensets für SvC bekommst? Vom Hersteller?


    Dann gerne wieder back to topic.

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  • Zitat

    Original von widow_s_cruse
    Ist die Preisvergabe der Feder nur für Gelenkenheitsspieler gemacht worden? Brauchen Vielspieler keine guten Regelwerke?


    o doch!
    Es gibt da diese Spiele, die ich gerne mal spielen würde, aber dennoch bisher nicht gespielt habe weil ich mich teilweise erst durch die Regeln kämpfen musste.
    FFG sind da regelmäßig ein Beispiel für, bis ich Twilight Imperium soweit hatte, dass ich das in ein für mich verständliches Maß hatte, hat es für meinen Geschmack einfach viel zu lange gedauert.


    Immernoch offen ist der Ringkrieg für mich, das Spiel habe ich schon Ewigkeiten ungespielt im Schrank stehen, weil ich immernoch nicht die Regeln in einer handhabbaren Form bekommen habe.
    Gelesen habe ich sie zwar schonmal, hängengeblieben ist indes garnichts außer ein paar Details.
    Das habe ich häufig mit diesen Regeln, Details werden breitgetreten und immer und immer wieder wiederholt, aber Spielverlauf, der steht da irgendwie nur implizit drin.


    Manchmal komme ich mir da vor, wie bei diesen Rätseln:
    - Der Papagei ist rechts von der Schildkröte
    - Die Schildkröte zwischen Affen und Giraffe
    - Die Giraffe ist immer zuletzt
    - Der Affe ist nicht neben der Schildkröte
    An welcher Position sitzt der Affe?
    (das ist nun ein rein imaginäres Beispiel um das Problem zu verdeutlichen und ich bezweifel auch stark, dass es eindeutig lösbar ist).



    Auch Vielspieler mögen und möchten ansprechende Regeln!

  • Zitat

    Original von widow_s_cruse
    ich bin fasziniert. :-)


    Eine laxe Bermerkung von mir und die wahren Gesichter der "Vielspieler" offenbaren sich. Es scheint so, als wenn Cola auf dem Tisch schlimmer wäre als eine schlechte Spielregel an deren Stelle. 8-)


    Eine recht merkwürdige Schlußfolgerung.
    Kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.


    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

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  • Glaubst Du, "Sternenfahrer" ist die Übersetzung von "Skywalker"?


    Danke für den Tip. Da gibt's gerade Elasund im Angebot für knapp 15,- EUR und die Holzfiguren für die Barbaren-Erweiterung, habe ich gleich zugeschlagen.

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  • Zitat

    (...) Ist die Preisvergabe der Feder nur für Gelenkenheitsspieler gemacht worden? Brauchen Vielspieler keine guten Regelwerke? (...)


    Die Schlußfolgerung verstehe ich auch nicht. Willst Du nur provozieren?


    Wobei ich der Aussage sogar ein Stück weit zustimmen würde. Vielspieler gehen bei bestimmten Mechanismen eher von einer erwarteten Funktionsweise aus, als Gelegenheitsspieer. Wenn man sich z.B. auf dem BGG bestimmte Fragen anschaut - ich wäre da nie auf die Idee gekommen, das so zu spielen - auch wenn es nicht ausdrücklich in der Spielanleitung erklärt wird. (Ein gutes Beispiel sind auch die SvC FAQ.)
    Vielleicht würde ich sagen: "Vielspieler kommen auch mit nicht ganz so guten Regelwerken zurecht." Das hat aber nichts damit zu tun, daß sie nicht ebenfalls gute Regeln zu schätzen wüßten (siehe Tyrfings Aussage).


    Übrigens glaube ich, daß der große Erfolg der sogenannten Eurogames bei Gelegenheitsspielern darauf beruht, daß es nur wenige, leicht zu merkende Spielmechanismen gibt, die dann noch oft durch das Material geschickt unterstützt werden.
    Gutes Beispiel: Die Kreise auf den Gebäuden bei Puerto Rico, die intuitiv erkennbar anzeigen, wieviele Arbeiter in das Gebäude passen.
    Schlechtes Beispiel: Die Farbcodes bei Arkham Horror, die ohne offensichtlichen Zusammenhang anzeigen, ob ein Monster schnell, unbeweglich oder fliegend ist (na gut, blauer Rand, bedeutet "fliegen", DAS kann man sich mit der Eselsbrücke "Der Himmel ist blau" gerade noch merken). Sowieso sind die AT Spiele regeltechnischer Horror, weil sie mit einer Million Ausnahmen und Ergänzungen die Basisregeln wieder außer Kraft setzen oder ergänzen.


    (Das hat aus meiner Sicht auch etwas mit Regeln zu tun.)


    PS: Tyrfing, beim BGG gibt es Flowchart zum Spielrundenablauf, sogar in Deutsch, zu TI:3. Ich hoffe, Du besitzt die TI:SE-Erweiterung?
    PPS: Achja, und eine Online-Beispielpartie zum Nachvollziehen! :peace:

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    Einmal editiert, zuletzt von Sternenfahrer ()