Zahlung per Paybal

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  • Gestern für einen Spielkauf einen Überweisungsbeleg über knapp 70,00 Euro ausgefüllt und zur Bank gebracht, weil vom Verkäufer nur Vorkasse bzw. Paypal als Zahlungsweisen akzeptiert werden. Weil das ziemlich lästig ist, aber beide Spiele nur dort sofort lieferbar waren, habe ich in den sauren Apfel gebissen. Natürlich bin ich inzwischen schon häufiger bei Anbietern gelandet, die Paypal regelrecht bewerben: „Einfach, sicher – Hier können Sie ihr Paypal-Konto direkt beantragen.“ Eine Sache von Sekunden also, man wird direkt weitergeleitet!


    Heute habe ich mir dann die Internetseite von Paybal näher angesehen. Die Startseite schön übersichtlich, hauptsächlich liefert sie nur die Infos „einfach und sicher“. Ich habe mir dann einmal erlaubt, die AGB’s anzuklicken Besonders hübsch und einfach? empfinde ich es, wenn im umfangreichen Text auf weiteren umfangreichen Text verwiesen wird, weil unter Umständen das an sich garantiert einfache doch nicht garantiert ist bzw. eine Reihe von Bedingungen erfüllt sein müssen, und andere auf gar keinen Fall erfüllt sein dürfen, und dieser Textbaustein selbstverständlich nicht losgelöst von weiteren ergänzenden Bedingungen in einem dritten Textbaustein gesehen werden kann.


    Nun sind wir als Deutsche ja bereits daran gewöhnt, bei vielen Geschäften diverse Steuergesetze einschließlich Richtlinien, Durchführungsverordnungen und Fachliteratur präsent zu haben, und bei der Höhe der Bierdeckelmerz-Nebeneinkünfte liegt im übrigen der Verdacht nah, dass er in erster Linie an sich selbst gedacht hat, als er Vereinfachung reklamierte. Müssen wir uns also zukünftig zusätzlich einen Anwalt leisten? Können wir uns den hier teilen und Kosten sparen oder ist es praktischer, eine Frau zu heiraten, die Steuerberatin und Juristin ist?


    Lange rede kurzer Sinn: „Wie viele Überweisungsträger kann ich noch ausfüllen und zur Bank bringen, bis ich die gleiche Zeit aufgewendet habe, die ich bräuchte, um die diversen Bestimmungen von paybal zu verstehen und mir merken zu können, damit einfach sicher auch wirklich sicher ist?"


    Und was soll der Schwachsinn, dass der Verkäufer die Paypal-Vergütung nicht angeben darf. Es ist doch klar, dass wir Käufer diese zahlen müssen!

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  • Alternativen wären Onlinebanking oder Sparkasse. Ich persönlich nehm lieber den Weg zur Bank in Kauf, als mich PayPal anzuvertrauen :).

  • Hallo dotcom,


    Du springst ja lustig zwischen Paypal und Paybal hin und her ;)


    Ist in Deinem Beitrag jetzt eine Frage versteckt oder ein Erlebnisbericht?


    Also ich zahle gerade bei Auslandsbestellung und bei ebay gerne mit Paypal - einfach - ob sicher??? Was ist heute schon sicher. Genauso kann Dich jemand auf dem Weg zur Bank abfangen und Deinen Überweisungsbeleg klauen und die Daten ändern...


    Bei ebay kaufe ich sogar beinahe nur bei Paypal anbietern (einfacher, schneller). Die Gebühren zahlt man natürlich immer indirekt mit. Wie bei Kreditkarten auch.


    In Dubai (auch Do-buy genannt) schlagen die bei Kreditkartenbezahlung glatt 3% drauf. In Deutschland können Anbieter von Kartenzahlung für so etwas richtig Ärger mit der Kreditkartenfirma bekommen - habe ich zumindest mal gehört.

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

  • Zitat

    Original von dotcom
    Lange rede kurzer Sinn: „Wie viele Überweisungsträger kann ich noch ausfüllen und zur Bank bringen, bis ich die gleiche Zeit aufgewendet habe, die ich bräuchte, um die diversen Bestimmungen von paybal zu verstehen und mir merken zu können, damit einfach sicher auch wirklich sicher ist?"


    Hast Du denn alle Bestimmungen Deiner Bank zum Überweisungsverkehr gelesen? Ich würde mal annehmen, daß nicht.
    Denn wenn Du sie lesen würdest, müsstest Du vermutlich feststellen, daß sie auch nicht viel kürzer sind.


    zu PayPal:
    Ich benütze PayPal seit vielen Jahren (bisher ca. 500x), insbesondere bei Auslands-Zahlungen - da ist PayPal unschlagbar bei Kosten, Aufwand und Geschwindigkeit. Bisher gab's noch nie ein Problem.
    Durch PayPal habe ich im Vergleich zu Auslandszahlungen über eine normale Bank bisher ca. 5.000-10.000 Euro Gebühren gespart, ganz abgesehen von Zeit und Aufwand. Da müsste künftig viel schiefgehen bei PayPal, bis sich diese Vorteile mal in Nachteile verkehren könnten ...


    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Schreibt dieses lustige Springen bitte meiner Altersfehlsichtigkeit zu.


    Da ich schon älter bin, erinnere ich mich der Zeit, zu der ich einen Lastschriftauftrag ohne paypal erteilen konnte. Ich empfinde das nicht als kundenfreundlich, ein paypal-Konto einrichten zu müssen. Es mag durchaus sein, dass das Paypal-Konto für den Käufer von großem Nutzen ist, wenn er z.B. direkt bei einem Anbieter in den USA kauft. Mir bedeutet vor allem die Verzollung importierter Ware viel zu viel Aufwand.


    Ich bin einfach nicht bereit, ellenlangen AGB's und Zusatzbestimungen zuzustimmen, die ich im nächsten Moment schon wieder vergessen habe, und eine bedingte Freistellung vom mir zustehenden Datenschutz zu gewähren, wo ich überhaupt keinen Vorteil für mich sehe.

  • Îch hatte auch Skepsis, was Paypal angeht.
    Aber irgendwann war das "HW" bei einem Spiel größer als die Skepsis.
    Und seitdem habe ich Paypal schon einige Male völlig problemlos benutzt.


    Was bei Problemen passiert, weiß ich nicht.
    Aber solange es sich um Beträge unterhalb von 100€ handelt und das ist bei mir der Fall, finde ich das Risiko erträglich und werde Paypal auch weiterhin nutzen.


    Mandras

  • Zitat

    Weil das ziemlich lästig ist, aber beide Spiele nur dort sofort lieferbar waren, habe ich in den sauren Apfel gebissen.


    Wie zahlst Du den sonst? Auch bei einer Rechnungszahlung muss Du doch nachher wegen der Überweisung auf die Bank ;)


    Oder bezahlst Du am liebsten per Bankeinzug? Auch dabei werden für den Händler nicht ganz unerhebliche Gebühren fällig und so ohne weiteres lässt sich ein Bankeinzug auch online nicht realisieren (da kann man auch viel Spass mit den AGBs und Hinweisen haben).


    Daher biete ich z.B. keinen Bankeinzug an und nutze lieber PayPal: Hat zum einen den Vorteil, dass das Zahlen für Kunden aus dem Ausland sehr einfach ist und zum anderen kann ich Kreditkartenzahlung und Bankeinzug anbieten, ohne lästige Zusatzverträge mit verschiedenen Anbietern abschließen zu müssen.


    Aber auch als Zahler nutze ich PayPal regelmässig und hatte bisher noch kein Problem...

  • Zitat

    Original von dotcom
    Da ich schon älter bin, erinnere ich mich der Zeit, zu der ich einen Lastschriftauftrag ohne paypal erteilen konnte.


    Auch beim Lastschrift-Verfahren hättest Du Dich ausführlich über die Bestimmungen und Risiken informieren müssen.


    Zitat

    Original von dotcom
    Ich empfinde das nicht als kundenfreundlich, ein paypal-Konto einrichten zu müssen. Es mag durchaus sein, dass das Paypal-Konto für den Käufer von großem Nutzen ist, wenn er z.B. direkt bei einem Anbieter in den USA kauft.


    Manch einer nimmt keine Kreditkarten.
    Manch einer macht kein Lastschrift-Verfahren.
    Manch einer verlangt PayPal.
    Wem davon was nicht passt, der muß halt anderswo einkaufen.


    Und das Einrichten eines PayPal-Kontos ist bei weitem bequemer als alles andere vergleichbare.


    Zitat

    Original von dotcom
    Mir bedeutet vor allem die Verzollung importierter Ware viel zu viel Aufwand.


    Wenn Dein Anbieter seine Rechnung außen am Paket anbringt, übernimmt die Post - kostenlos - die eventuelle Verzollung (Spiele sind zollfrei) und das Eintreiben der Einfuhr-Umsatzsteuer an Deiner Haustüre. Bequemer geht's doch wohl nicht. Du darfst Dich halt nur nicht auf UPS, FedEx und Konsorten einlassen.


    Wenn Dein Anbieter seine Rechnung nicht außen am Paket anbringen will, muß Du halt zum Zollamt. Alternativ kannst Du ja den Anbieter wechseln. Wo liegt das Problem?


    Zitat

    Original von dotcom
    Ich bin einfach nicht bereit, ellenlangen AGB's und Zusatzbestimungen zuzustimmen, die ich im nächsten Moment schon wieder vergessen habe, und eine bedingte Freistellung vom mir zustehenden Datenschutz zu gewähren, wo ich überhaupt keinen Vorteil für mich sehe.


    Wie schon mehrfach gesagt, Du mußt bei allen Möglichkeiten irgendwelchen AGB's zustimmen oder sie zumindest lesen.
    Mir scheint, Du hast hier ein gewaltiges Vorurteil, das Du einfach nicht los werden willst/kannst.
    Hier im Forum rumweinen wird Dir aber auch nicht weiterhelfen ...


    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Ich machs auch. Aber meist bei Leuten, die Auktionen machen und Paypal haben. Da werden dann die Paypal-Gebühren im Regelfall nicht draufgeschlagen. Aber es ist schon saubequem... Da brauchste nicht mal Online-Banking bemühen...

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  • Heutzutage hat man in der Tat überall ellenlange AGBs, die kein Mensch allesamt lesen kann, aber sollte!
    Neben einigen sehr interessanten Passagen finden sich dort auch manche fragwürdigen oder gar rechtswidrige Sätze.
    Dass Kunden hier gesetztliche Rechte arg strapaziert werden oder gar ausgeschlossen werden sollen ist da garnichts neues.
    Ich kann mich da häufig nicht den Eindruck erwehren, dass ich mir lediglich aussuchen kann, wo ich verarscht werden will.
    Dass du da "alt bist" wie du sagst, ist dabei nebensächlich. Ich bin ein sogenannter Tween (20-29) und habe dasselbe Problem. Da muss ich nur Zahlung mit EC Karte am Supermarkt als Beispiel nehmen... "Bitte unterschreiben sie hier" stand dort auf einem kleinen Bon auf dem mit noch kleinerer Schrift ein sogarnicht kleiner Text zu lesen war - hinter mir eine ebenfalls garnicht so kleine Schlange von anderen bezahlwilligen Käufern.
    Hätte ich mir doch mal die Zeit genommen den Kram wirklich zu lesen, denn eigentlich sollte ich das verdammt nochmal tun bevor ich was unterschreibe... aber wie ich eingangs erwähnte, in der Praxis erscheint mir das heutzutage unmöglich.
    Da hilft manchmal nur Gottvertrauen und dass das im Internet eigentlich fehl am Platze ist, muss ich denke ich auch nur den wenigsten erzählen, oder?



    Paypal nutze ich nicht und werde auch einen Bogen um dieses Unternehmen machen, solange es geht.
    Ich habe schon an einigen Stellen angemerkt, dass ich einem Unternehmen welches es mehrmals in die Rubrik "Vorsicht Kunde" bei der cT geschafft hat nur ungern Geld anvertrauen möchte.
    Ich würde es allerdings dennoch tun, wenn:
    1) Ich keine andere Wahl habe, weil z.B. der Verkäufer nur PayPal akzeptiert und
    2) Es um einen kleineren Geldbetrag handelt

  • Ich möchte niemandem absprechen, ausschließlich positive Erfahrungen mit Paypal gemacht zu haben. Inzwischen habe ich ein bisschen gegoogelt und festgestellt, dass es durchaus kritische Stimmen zu Paypal gibt und zwar sowohl auf der Käufer alsauch Verkäuferseite.


    Zu den Kosten für den Käufer: Die Überweisungen sind weltweit kostenlos. Das Geld holt sich Paypal aber vom Verkäufer. Auch ohne Paypal wäre es möglich, dass der Verkäufer die Kosten der überweisenden und empfangenden Bank in vollem Umfang übernimmt. Es bedarf lediglich einer entsprechenden Vereinbarung. Dann werden die Kosten der überweisenden Bank sofort abgezogen und der Restbetrag überwiesen.


    Ich habe vorher mit Rechnung oder Bankeinzug gezahlt und - ich kann mich nicht erinnern, dafür seitenweise Zusatzbedingungen akzeptieren zu müssen. Ich habe großes Verständnis dafür, dass Verkäufer bei den ersten Bestellungen auf Vorkasse bestehen. Allerdings verlangt der Verkäufer damit auch einen Vertrauensbonus vom Kunden und sollte sich dessen bewusst sein. Ja, ok, wenn ich nicht mit Bankeinzug bezahlen kann, ist das lästig und ich weine rum.


    Inzwischen habe ich mich auch tiefer in die AGB's eingelesen und paypal kommt zunächst einmal nicht für mich in Frage.

  • Hiho,


    Gut, dann ist das nun ja geklärt. Weitere "Paypal-ist-ja-so-böse" Diskussionen sparen wir uns jetzt mal, ganz gegen den Trend.


    Atti

  • Zitat

    Original von Attila


    Gut, dann ist das nun ja geklärt. Weitere "Paypal-ist-ja-so-böse" Diskussionen sparen wir uns jetzt mal, ganz gegen den Trend.


    Warum?

    Einmal editiert, zuletzt von mixo ()

  • Hat hier schon einer schlechte Erfahrung mit paypal gemacht?


    Schon mal die Bestimungen für eine Banküberweisung gelesen?
    Wenn man da ein Fehler macht und das Geld wird auf ein falsches Konto überwiesen, hat man große Probleme das Geld wieder zu bekommen (wenn es auf ein ausländisches Konto landet ist es weg)


    Ich als Käufer habe nur positive Erfahrung mit Paypal gemacht, als gewerblicher Verkäufer würde ich es wohl nicht nutzen wollen.

  • Irgendwann wirds billiger. So ab 1000€ glaub ich. Aber warum sollte man das nutzen, um Geld zu empfangen? Das ist in meinen Augen sehr teuer... Und den einen oder anderen Tag kann man doch auf die Überweisung warten, oder? Klar, man kann die Paypalkosten auf die Preise schlagen. Dann kriegt der Kunde superschnell seine Ware. Das ist für den Kunden toll. Jetzt hab ichs: Das ist der Grund! Der Kunde freut sich wenns schnell geht! ;-)

  • Ich gehöre mit zu den Paypal-Verachtern und werde mein Geld keiner Nicht-Bank anvertrauen.


    Webseiten über Paypal-Probleme gibt es ja genügend, z.B.
    http://www.beschwerdezentrum.org/paypal.html


    Im Grunde ist es aber richtig, dass die größten Probleme die Verkäufer haben und nicht die Käufer.

  • Zitat

    Original von mixo


    Warum?


    Och ich dachte wir sparen uns das Stammtischgeklopfe heute mal ...


    Atti

    Einmal editiert, zuletzt von Attila ()

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  • Zitat

    Ich gehöre mit zu den Paypal-Verachtern und werde mein Geld keiner Nicht-Bank anvertrauen.


    Naja, ich mag mich täuschen, aber meines Wissens hat PayPal die Bank Lizenz letztes Jahr bekommen.


    Atti

  • Ok, damit hast du offensichtlich Recht. Danke für die Info! Die Meldung ist an mir dann bisher vorbeigegangen...


    Das macht Paypal um einiges sicherer als vorher, weil sie damit ein paar Regularien einhalten müssen und wohl auch in den Sicherungsfonds drin sind.


    Vielleicht kann man es dann tatsächlich inzwischen benutzen...

    Einmal editiert, zuletzt von Eric ()

  • Zitat

    Original von Eric
    Ich gehöre mit zu den Paypal-Verachtern und werde mein Geld keiner Nicht-Bank anvertrauen.


    Wer es sich leisten kann ...


    Ich benütze PayPal meistens nicht, wenn ich eine gleichwertige Alternative habe.
    Aber ich habe kein Geld zu verschenken, und ich kann nicht einsehen, daß ich - nur aus Prinzip - etwas ungünstigeres verwenden soll.
    Schließlich hat ja keiner einen Nachteil davon, wenn ich mein Geld öfters mal mit PayPal verschicke (und ich bisher - seit 7 Jahren - nur Vorteile).


    :happy:


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Puh, wie schade, daß ich diesen Thread erst so spät entdeckt habe.


    Die Diskussion ist ja ganz schön ausgeufert...


    Da Risikobetrachtungen privat wie beruflich mein Steckenpferd sind, fasziniert mich mal wieder, wie inkonsequent Menschen Risiken betrachten.


    Ich weiß nicht, wer von den PayPal-Ablehnern stattdessen Kreditkarten nutzt, aber bei PayPal muß ich mich ja zumindest bei einer Zahlung mit einem Paßwort legitimieren - demgegenüber legitimiere ich mich bei Online-Zahlungen mit einer Kreditkarte nur mit der Kartennummer (und, mehr und mehr, mit dem dreistelligen Sicherheitscode, der aber auch auf der Karte aufgedruckt ist).
    Wer also PayPal ablehnt, darf auch keine Kreditkarten benutzen.


    Beim "klassischen" Banking haben wir normale Überweisungen (die hat der CCC schon vor Jahrzehnten problemlos fälschen können - die werden nämlich überhaupt nicht von der Bank geprüft (also, ob die Unterschrift stimmt oder so etwas)) und LEV (Lastschrifteinzugsverfahren). Letzteres ist für den Verkäufer am sichersten, weil unrechtmäßige Abbuchungen noch vergleichsweise lange zurückgefordert werden können (was aber natürlich nichts nützt, wenn das Zielkonto inzwischen aufgelöst wurde). D.h., auch hier müßte man am besten täglich die eigenen Kontoauszüge prüfen.


    Es mag Gründe geben, die gegen PayPal sprechen, und es bedeutet sicher auch ein gewisses Risiko.
    Aber wer diese Risiken meiden will, sollte noch ganz andere Dinge vermeiden (eigentlich sogar ein Girokonto an sich, wobei Bargeld natürlich auch Risiken mit sich bringt).


    Es zeigt sich mal wieder, daß es recht willkürlich ist, wofür oder wogegen sich ein Konsument entscheidet (jedenfalls ist es weitgehend unabhänig von objektivierbaren Kriterien).
    Das zeigt ja auch der Threadersteller, der sich die AGBs von PayPal sorgfältig durchliest, aber wohl weder die des Versandhändlers noch die seiner eigenen Bank (gerade letztere versteht man ja auch nicht...).


    Ich gehöre auch zur "ich nutze PayPal, bis es mich enttäuscht"-Fraktion, wie man sich sicher inzwischen schon denken kann...

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  • Durch einen Spielboxthread doch gerade auf die Seite des Autors von "Playing Gods" gewesen.


    Dieser Herr hat wohl auch seine ganz eigenen Erfahrungen mit PayPal gemacht:
    http://playinggods.blogspot.co…ove-paypal-they-rock.html


    die Geschichte geht auch weiter:
    http://playinggods.blogspot.co…pg-teaches-catechism.html
    Anscheinend sogar halbwegs glimpflich ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Tyrfing ()

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