04.05.-10.05.2020

Bewerte jetzt: Solarius Mission
  • Mehrzeiler hast Du ja im Zusammenhang mit Corona zu genüge geübt. ;)

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  • Abgesehen von den üblichen kurzen Solo-Runden Trails of Tucana, Palm Island und Sprawlopolis habe ich folgendes zu berichten :)


    La Granja No Siesta, solo

    Es wurde mal wieder Zeit für meinen Lieblingsvertreter des Genres Roll & Write. Ratzfatz gespielt, tolle Solo-Regeln, immer wieder gerne und so puzzelte ich mein Landgut zusammen, reparierte das Dach, fuhr auf den Markt, stelle Helfer ein…. Macht immer wieder Spaß, ich habe allerdings das Gefühl ich hab es „durchgespielt“, daher kommt es nur noch ab und zu für 1,2 Partien raus, aber es darf auf ewig bleiben.



    Viticulture, solo

    Bei Viticulture merkt man tatsächlich, dass ich da wohl einiges dazu gelernt habe (das merkt man bei mir eher selten) – meine ersten Solo-Partien (das ist schon lange her) lagen noch bei 11 Punkten, weit von 20 weg, dann ging es über 13,15,17 bis zum ersten Sieg, und inzwischen gewinne ich fast immer, so auch dieses Mal mit 22 Punkten. Tuscany kommt jetzt bald, das passt dann perfekt!

    Mir fiel dann aber auch auf, dass ich diese Solo-Herausforderungen („Kampagne“ finde ich als Begriff hier etwas übertrieben) noch nicht probiert habe, und daher startete ich dann damit noch eine Partie und hab auch prompt verloren, wenn auch knapp. In Kapitel 1 startet man nur mit dem großen Arbeiter, und bekommt keine weiteren dazu (außer dem Saisonarbeiter, im Regelfall hat man den ja aber nur einmal). Dafür darf man direkt 3 Reben aussuchen und pflanzen. Das hat nicht ganz so geklappt, ich hab zwar schnell noch Arbeiter eingestellt, aber dafür verliert man dann natürlich immer andere Aktionen, dazu hatte ich schwierige Weinbestellungen und am Ende ging es sich einfach nicht aus. Probiere ich gleich nochmal die Tage, ist ja schnell mal gespielt.




    Spirit Island, solo

    Mein erster Versuch mit einer Nation, Brandenburg-Preußen, mit dem Pfeilschnellen Blitzschlag. Gewonnen auf Furchtstufe 3, allerdings recht spät muss ich sagen, ich hab anfangs schwer mit der Energie gekämpft und musste das erstmal ins Laufen bringen. Mit dem „Lockruf der Dahan-Kultur“, der für mich sehr oft ein No-Brainer ist, konnte ich dann aber Dahan vermehren und auch gut zurückschlagen lassen, und so hatte ich zwar ein wenig Ödnis verteilt, am Ende aber doch gewonnen. Mal schauen, wann ich mich an Stufe 2 wage oder ob ich Stufe 1 der Nation erstmal noch mit einem anderen Geist versuche. Ich habe auch sehr viel Spaß an Spirit Island, wenn es leicht ist ;)



    Skype-Runde gab es auch wieder, und neben Trails of Tucana, das inzwischen alle Mitspieler auch selbst besitzen, haben wir mal noch was anders ausprobiert:


    Anno Domini, 1x zu viert, 1x zu fünft

    Anno Domini ist ja ein sehr schlichtes, aber unterhaltsames (wenn auch in großen Gruppen durchaus zähes) Spielchen, bei dem es darum geht, Ereignisse in die richtige zeitliche Reihenfolge zu bringen. Ich besitze mehrere Editionen, die ich für größere Abwechslung miteinander gemischt habe – Sex & Crime, Natur, Erfindungen und Frauen. Ich hatte überlegt, wie das funktionieren könnte, und wir haben es dann so gemacht, dass ich immer das oberste Ereignis vom Stapel vorgelesen habe. Derjenige, der an der Reihe war, musste es dann einsortieren. Alternativ konnte man natürlich auch die Reihe, die da schon lag, anzweifeln. Lag man damit richtig, bekam der vorher einen Strafpunkt, lag man falsch, man selber. Sobald einer 5 Punkte gesammelt hatte, war die Runde beendet und der mit den wenigsten wurde zu Sieger erklärt – oder mehrere halt dann, es ging ja nicht ums Gewinnen.


    Das hat tatsächlich Laune gemacht, wir haben viel gelacht und auch wieder was dazu gelernt, die zweite Partie zu fünft wurde dann schon wieder zu lang, nächstes Mal reduziere ich die Strafpunkte und wir spielen lieber noch eine weitere Partie. Aber so als Häppchen per Skype war das durchaus unterhaltsam.



    So, und das war's dann auch schon wieder für diese Woche – habt eine gute Zeit.

  • #DerKartograph: Es fehlt einfach an Karten in jeder Hinsicht. Selbst die Wertungskarten werden jetzt, nach nicht einmal 10 Partien, langweilig, zumal ihre Kombination durchaus zu extremen Synergien oder totaler Widersprüchlichkeit führen kann. Kann mich kaum an das letzte Spiel erinnern, wo ich derart dringend eine Erweiterung herbeigesehnt habe.

    Hat ja nicht lange gedauert: Laut BGG kommt 2021 eine Standalone-Erweiterung, die mehr von allem bietet, sowie drei Map Packs, die auch neue Regeln und Karten dabei haben. Bin gespannt, vielleicht wird dann doch noch was langfristigeres aus uns ;).

  • Ich werde es mir anschauen, da geht bestimmt noch einiges. Bin aber nicht der Meinung, dass das Grundspiel so irgendwie langweilig oder variantenarm wäre. Bin durchaus bei darkpact (Wiederspielbarkeit entsteht durch Qualität, nicht durch Varianz)

  • Ich werde es mir anschauen, da geht bestimmt noch einiges. Bin aber nicht der Meinung, dass das Grundspiel so irgendwie langweilig oder variantenarm wäre. Bin durchaus bei darkpact (Wiederspielbarkeit entsteht durch Qualität, nicht durch Varianz)

    Im Prinzip bin ich bei dir, aber zur Qualität gehört auch, dass man sich nicht nach wenigen Partien neue Karten wünscht. Und die Aussage von darkpact ist dann auch wieder lustig, wenn ich an die 10 Päckchen Unterhändler in meinem Schrank denke ;). (Nicht falsch verstehen, ich finde das Spiel toll, aber es bleibt durch den Nachschub spannend).

  • Ok, wenn das bei dir so ist, kann ich deinen Wunsch nachvollziehen. Für mich ist dieses Gefühl nach nun ca. 15 Partien noch nicht eingetreten.

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