Quadratische Schachteln sind die Hölle!

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  • Es ging doch gerade darum das Spielbretter nicht unten in die Schachtel passen sondern nur oben drauf gelegt werden können. Da meinte Thygra das die Schachtel nach unten hin schmaler werden müsste was nur bei billigen Produktionen der Fall ist.

    Ich meinte mit meinem Post, dass das bestimmt kein seltenes Problem ist wenn Boards/Spielbretter oben drauf gut passen aber ganz unten in der Schachtel "klemmen". Beispiel hier ist Root, die Playerboards oben drauf sind fest aber gut rausnehmbar, wenn man sie ganz nach unten packt um bspw. das komplette Material von Grundspiel und Erweiterung in eine Box zu packen ist das einfach unschön und denke sie würden sich sogar leicht verformen.

  • Ich bin mir nicht sicher ob die Schachteln nach unten hin wirklich schmaler werden oder ob sie nicht oben einfach ob des fehlenden Bodens etwas mehr nachgeben und sich mehr weiten als unten, aber es ist mir auch schon mehrfach aufgefallen - unten klemmt es und oben passt es gut.

    Liebe Grüße


    Cal

  • Ich bin mir nicht sicher ob die Schachteln nach unten hin wirklich schmaler werden

    Mehr geraten als Fachwissen:


    Müssen sie.

    1. weil die Ränder nach innen gefaltet sind. Dadurch entsteht zwangsweise eine Krümmung auf der Innenseite, die ein bisschen dicker ist als die sonstige Wandung.

    2. Es ist zum "Öffnen können" vorteilhaft, wenn die Wandungen von Schachtel und Deckel nicht perfekt senkrecht sind, sich nicht durchgehend berühren. Das wäre vielleicht zu viel Reibung, und dann kriegste den Deckel nie wieder runter.


    Aber wir reden hier vom Millimeterbereich.


    Die bereits als Beispiel angeführte Schachtel von #Root etwa fasst die rechteckigen Playerboards direkt am Schachtelboden perfekt, ganz obenauf (wo sie eigentlich hingehören) hast du ca. 1.5mm Platz in beide Richtungen.

    Mein Blog (Illustrationen, Brettspieldesign, Angespielte Spiele)

    Einmal editiert, zuletzt von PeterRustemeyer ()

  • 1. weil die Ränder nach innen gefaltet sind. Dadurch entsteht zwangsweise eine Krümmung auf der Innenseite, die ein bisschen dicker ist als die sonstige Wandung.

    Hier kann ich dir gedanklich nicht folgen. Das Umfalten der Schachtelbezüge geschieht doch um die Kanten herum und betreffen somit eben nicht den Boden des Schachtelbodens (welch Wortkreation), sondern die Kanten. Dadurch kann doch der Boden nicht schmaler werden.

    Da klingt dies hier schon etwas nachvollziehbarer:

    Ich bin mir nicht sicher ob die Schachteln nach unten hin wirklich schmaler werden oder ob sie nicht oben einfach ob des fehlenden Bodens etwas mehr nachgeben und sich mehr weiten als unten, aber es ist mir auch schon mehrfach aufgefallen - unten klemmt es und oben passt es gut.

    Natürlich haben die Kanten mehr Spielraum. Wenn zum Beispiel ein rechteckig gefalteter Spielplan in eine quadratische Schachtel eingelegt wird, kann man die Schachtel natürlich an den Kanten etwas nach außen ziehen. Aber bei einem quadratisch gefalteten Plan, der die Schachtelmaße ausnutzt, geht das nicht mehr, weil dafür ja die beiden anderen Kanten sich etwas nach innen ziehen.

    2. Es ist zum "Öffnen können" vorteilhaft, wenn die Wandungen von Schachtel und Deckel nicht perfekt senkrecht sind, sich nicht durchgehend berühren. Das wäre vielleicht zu viel Reibung, und dann kriegste den Deckel nie wieder runter.

    Das leichtere Öffnen einer Schachtel erreicht man ganz simpel dadurch, dass der Deckel etwas größer bemessen ist als der Boden. Beim Boden von 290 x 290 mm wird in Fabriken in Europa normalerweise ein Deckel von 295 x 295 mm aufgesetzt. Da die Dicke der Schachtel niedriger als 2,5 mm ist, entsteht somit etwas Luft zwischen Deckel und Boden. Senkrecht ist beides aber trotzdem.

    In China dagegen werden Schachteln oft enger anliegend produziert. Da ist dann bei einem Boden von 290 x 290 der Deckel nur 294 x 294 oder 293 x 293 groß. So ist es schwieriger, die Schachtel zu öffnen.

    André Zottmann (geb. Bronswyk)
    Thygra Spiele
    (u. a. für Pegasus Spiele tätig)

    Ich gebe hier generell immer meine eigene, ganz persönliche Meinung von mir.

  • Hier kann ich dir gedanklich nicht folgen.

    Hier mal ne schnell Skizze:

    Wenn du irgendwas knickst, ist das nie ein perfekter Knick, sondern irgendwie gerundet.

    Rot: perfekter Schachtelinnenraum

    Grün: perfekt gerade tatsächliche Innenraumgrundfläche


    Die Differenz davon ist der Grund, warum die #Root Playerboards unten so eng drin liegen, und oben nicht.

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  • Das leichtere Öffnen einer Schachtel erreicht man ganz simpel dadurch, dass der Deckel etwas größer bemessen ist als der Boden. Beim Boden von 290 x 290 mm wird in Fabriken in Europa normalerweise ein Deckel von 295 x 295 mm aufgesetzt. Da die Dicke der Schachtel niedriger als 2,5 mm ist, entsteht somit etwas Luft zwischen Deckel und Boden. Senkrecht ist beides aber trotzdem.


    Ich hab jetzt ein paar Schachteln getestet.

    Ein paar waren komplett lose, und der Deckel fällt einfach widerstandslos.

    Bei ein paar Boxen sinkt der Deckel erstmal sanft von alleine ab, aber dann stoppt das, und dann brauch ich doch irgendwie Druck (was auch gut ist, denn so hält der Deckel auch ordentlich). Könnte alleine die Reibung sein.

    Bei ein paar Boxen muss ich am Ende richtig drücken. Das überstieg gefühlt den Reibungsfaktor.


    Wenn wir davon ausgehen, dass sowohl beim Boden wie auch beim Deckel die Außenkanten leicht nach außen geneigt sind (und sei es auch nur im Nanometerbereich), dann ist das auch nur natürlich, weil ab es ab ca. der Hälfte nicht mehr passt, und ich nun zusätzlich auch Material verformen muss.



    Prinzipiell sind natürlich alle Schachteln "hinreichend senkrecht", aber es sind halt diese kleinen Abweichungen, die dafür sorgen, dass manche Schachteln echt schwer zu öffnen sind, oder dass manches Material nicht so reinpasst, wie man es sich vorgestellt hat.

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  • Quadratische Schachteln sind großartig! Ein Regalfach bei mir ist passt so perfekt für zwei nebeneinander stehende Kartons, als wäre es dafür gemacht worden. Die schmalen Kartons sind der Dorn im Auge: Drei nebeneinander passen nicht, bei zweien vergeudet man eine halbe Kartonbreite Platz. Nimmt man die lange Seite der Kartons, würde es wieder passen, dann verschwendet man allerdings die halbe Tiefe eines Fachs. X/

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  • Tja, wer Regale mit fixen Regalfächern für Spiele nutzt, hat’s halt nicht anders verdient :evil: IVAR FTW!