Top Elegante Spiele

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  • Ich hätte jetzt gedacht, dass sich „Elegant“ eher auf „wenig Regeln aber viel Tiefe“ bezieht. Das auf das Spielmaterial zu beziehen würde ich eher „spartanisch“ nennen ;)

    Ich denke, beides ist wichtig. Wenn Du extrem effiziente Regeln hast, aber irgendeine Fortschrittsanzeige bescheiden designt ist und mehr Marker braucht als sein müssten, ist das im Gesamtbild nicht so wirklich elegant. :)
    Da habe ich ehrlich gesagt am meisten gekämpft mit meiner Auswahl.. in meinem Regal steht noch mehr Kram, der einen oder mehrere Mechanismen an Bord hat, die ich extrem elegant finde. Aber bei jedem dieser Spiele ist irgendein anderer Aspekte dann sperrig, tabellenlastig oder fummelig und reicht mir dann nicht, um das gesamte Spiel 'elegant' zu nennen.

    Einmal editiert, zuletzt von chobe ()

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  • Kartenspiele wie #SanJuan und #PortRoyal finde ich elegant. Einfach ein Deck Karten und jede Karte kann gleichzeitig Geld sein, ausgespielt werden, den Zugfortschritt abbilden,... Das man hier nicht extra Münzen, verschiedene Stapel, Würfel, Spielpläne, Marker usw. dazu braucht, um Spieltiefe zu generieren, , sondern einfach nur Karten mit verschiedenen Funktionen, finde ich sehr schlank.


    Bei den Brettspielen wäre mir auch #Concordia zuerst eingefallen. Einfach eine Karte spielen und machen was drauf steht. Recht wenig Regeln, viel Tiefe. Spielt sich nach ein paar Zügen sehr flüssig.


    Eleganz würde ich grundsätzlich aber nicht nur über das Prinzip wenig Regeln, viel Tiefe definieren, sondern auch wie natürlich sich ein Spiel spielt, wie sehr die Gestaltung den Spieler unterstützt. Ein solches Spiel kann man nach längerer Zeit wieder spielen, ohne in die Regeln zu sehen. Das Material anzusehen reicht aus. Umso mehr fitzlige Sonderfälle, Spezialregeln, Aufbauten,... umso weniger elegant finde ich das Spiel.

    Wenig elegant finde ich es, wenn man bei einem Spiel an viel Verwaltungskram denken muss. Einen Rundenmarker weiterziehen z.b. Viele Spiele lösen soetwas eleganter. Bei #MarcoPolo gibt es 5 Aufftragsstapel, die zugleich automatisch Rundenzähler sind, ein #Mombasa hat seine Bücherauslage, die zugleich das Spielende bedeutet, indem sie automatisch die Runden mitzählt.

    Elegant finde ich, wenn ähnliches mit einer Regel erschlagen werden kann, anstatt viele Einzelregeln einzuführen. Zum Beispiel das Kampfsystem bei #Smallworld. Wenn man ein Feld erobern möchte, muss beachtet werden, ob dort neutrale Truppen, feindliche Truppen sind, ob es sich um einen Berg handelt, ob sonstige Befestigungen vorhanden sind,... Wäre Stoff für eine ganze Menge Regeln. Small World löst das sehr elegant. Truppen, Berge, Befestigungen sind alles Pappplättchen (auch wenn man Berge eigentlich schon auf dem Spielplan erkennen kann), die auf dem Feld liegen. Um zu bestimmen, wie viele Truppen man zum erobern braucht, zählt man einfach 2 + Anzahl darauf liegender Pappplättchen. Fertig.

  • Das sind exakt auch meine beiden Einstiegsspiel vor anderthalb Jahren gewesen und ich finde, besser als "so tief in den Kaninchenbau fallen" kann man es nicht zusammenfassen, was damit seither bei mir passiert. Also einfach ein Danke für die treffende Formulierung und die sehr passenden Spieleindrücke.

    Ich bin noch nicht sehr lange im Hobby. Zu meinen ersten Spielen gehoerten #RobinsonCrusoe und #Pandemie. Beide haben jeweils Touch der mich als Neuling wirklich nachhaltig verbluefft hat. Ich bin mir nicht sicher ob ich ohne diese beiden so tief in den Kaninchenbau gefallen waere. :-)


    Insbesondere Robinson ist bestimmt weder besonders ueberschaubar noch allgemein elegant. Den Mechanismus mit den bedrohlichen Ereignissen ("Du kannst jetzt folgenden Vorteil haben, musst dann aber damit rechnen dass das in Zukunft auf Dich zurueck faellt") fand ich aber wirklich gut gemacht.


    Ebenso der Kartenmechanismus bei Pandemie, mit dem abgebildet wird wie sich die Seuchen an den Stellen ausbreiten an denen sie schon sind, und zusaetzlich weitere Krisenherde aufpoppen. Das ist absolut einfach gemacht, aber es fuehlt sich sehr richtig an.

  • Zwar wurde es schon ein paar Mal erwähnt. Aber weil diese Zuschreibung für mich schon länger genau durch das Spiel definiert wird, again:

    Euphrat & Tigris

    Das Brettspiel ist auch meine Allzeit-Favorit.

  • Zwar wurde es schon ein paar Mal erwähnt. Aber weil diese Zuschreibung für mich schon länger genau durch das Spiel definiert wird, again:

    Euphrat & Tigris

    Das Brettspiel ist auch meine Allzeit-Favorit.

    Ist ein sehr gutes Spiel. Aber elegant im Sinne von intuitiv finde ich es nicht.

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  • Zwar wurde es schon ein paar Mal erwähnt. Aber weil diese Zuschreibung für mich schon länger genau durch das Spiel definiert wird, again:

    Euphrat & Tigris

    Das Brettspiel ist auch meine Allzeit-Favorit.

    Ist ein sehr gutes Spiel. Aber elegant im Sinne von intuitiv finde ich es nicht.

    Ich sehe hier "Eleganz" als Einfachheit, Überblickbarkeit oder Kompaktheit eines Spiels/Spieldesigns, speziell in Hinblick auf das Spielmaterial. Konkret ist es bspw. durch die verschiedenen Arten von Spielteilen und ihrer Verwendungsmöglichkeiten abhängig.

    Vermutlich gibt es noch einen bessere Bezeichnung dafür, "Komplexität der Spielelemente", ...


    Von den anderen genannten Titel kann ich viele ja gar nicht. Aber ein Concordia würde für meiner Bewertung nach nicht vorkommen, da es u.a. einfach zu viele unterschiedliche Teile hat.