AoE III Variante

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  • Bezugnehmend auf Marcus im WE-Thread...


    Na es gibt ja eine Variante auf bgg, die zumindest die Regel ändert, daß nur ein Kolonist übrig bleibt und der Rest entfernt wird. Alternativ kann man die übersteigende Anzahl an Eroberern stehen lassen. Also wenn Du mit 5 Figuren rüberrennst und triffst auf 3 Einheimische, so bleiben von Dir 2 Figuren stehen.


    Sonst könnte man ja noch einführen, daß man fehlende Kolonisten durch Geld ersetzen kann (sozusagen durch Geld haben diese eine bessere Ausstattung/ Ausrüstung und sind damit überlegener). Jeder fehlende Kolonist kostet dann 5 Geld, oder so. Wert müsste man ausprobieren. In diesem Fall würde aber maximal nur 1 Kolonist in der eroberten Kolonie stehen bleiben dürfen.

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


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  • Hiho,


    also an dieser Regeln rumzupfuschen halte ich für sehr kritisch. Wenn man keine Angst vor verlusten haben muss, dann schickt man einfach alles was man hat - kann ja nichts schiefgehen! - Da kommt man dann gleich Fett mit macht in die neue Welt!


    Das abwägen des Risikos ist doch ein enssentieller Spielmechanismus. Wer das nicht hinbekommt, sollte Halma spielen oder sowas. :-)


    Atti

  • Hallo,


    Zitat

    also an dieser Regeln rumzupfuschen halte ich für sehr kritisch. Wenn man keine Angst vor verlusten haben muss, dann schickt man einfach alles was man hat - kann ja nichts schiefgehen! - Da kommt man dann gleich Fett mit macht in die neue Welt!


    Das sehe ich auch so. Dadurch kann man viel zu leicht eine große Anzahl von Figuren in die neue Welt bringen.


    Zitat

    Das abwägen des Risikos ist doch ein enssentieller Spielmechanismus. Wer das nicht hinbekommt, sollte Halma spielen oder sowas.


    Wenn ein Spiel, das über mehrer Stunden geht, bei gleichstarken Spielern durch das Aufdecken von ein oder zwei Discovery Plättchen entschieden werden kann, macht man sich halt so seine Gedanken. Und nein, das liegt nicht daran, dass ich bei der letzten Partie besonders viel Pech oder ein anderer besonders viel Glück hatte.


    Was ich auch mindestens genau so kritisch ansehe ist der umgekehrte Fall. Wenn jemand 2 mal mit 5 Soldaten losstürmt und Länder mit vielen Einheimischen zieht. Da kann man an sehr, sehr viel Geld kommen.


    Gruß


    Marcus

  • Zitat

    Wenn ein Spiel, das über mehrer Stunden geht, bei gleichstarken Spielern durch das Aufdecken von ein oder zwei Discovery Plättchen entschieden werden kann,


    Solange man sich daran festklammern kann, das es ja nur daran lag das man verloren hat: Ist doch super!



    Atti

  • Zitat

    Original von Marcus


    Und wenn man gewonnen hat????


    Dann wird man es wohl selten auf das fehlende Glück schieben, oder???


    Atti

  • Zitat

    Original von Marcus
    (...)Wenn ein Spiel, das über mehrer Stunden geht, bei gleichstarken Spielern durch das Aufdecken von ein oder zwei (...) entschieden wird (...)


    Darüber mußte ich nachdenken. Und es wäre einen eigenen Thread wert.


    Ist das nicht ein Zeichen für ein außerordentlich ausgewogenes Spiel? Also, ich finde das gut.
    Nenne mir bitte mal positive und negative Beispiele von Spielen, die nach mehreren Stunden (und etwa gleichstarken = gleich gut spielenden?) Spielern knapp ausgehen. Oder besser, wie Du es Dir anders wünschst?


    Mir fällt da z.B. SvC ein, das ist bei uns die Regel, daß in der letzten Runde fast alle gewinnen könnten auf die eine oder andere Art - je nachdem, welche Rohstoffe gefördert werden und ob man noch drankommt oder nicht. Das geht aber nur, wenn wirklich alle Spieler "gut" spielen - und alle ungefähr gleich viel Glück haben... Und ich mag daran genau das, was Attila feststellt:
    - Gewinne ich, freue ich mich über meine tolle Taktik
    - Verliere ich, mache ich das Würfelglück dafür verantwortlich! :-)


    Ein Negativbeispiel ist MUNCHKIN. Hier auch - alle Spieler haben über ewige Runden hinweg etwa gleichviel Siegpunkte, bis durch Glück einer gewinnt. Das hat aber nix mit Taktik zu tun, sondern damit, daß alle auf jeden einprügeln, der auch nur einen Siegpunkt vom Feld Abstand nimmt... Sehr unbefriedigend.

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    2 Mal editiert, zuletzt von Sternenfahrer ()

  • Hallo,


    ich habe damals folgendes geschrieben:


    Zitat

    mal wieder eine Runde Age of Empires III gespielt. Finde das Spiel richtig gut, nur für die "Discovery" Aktion sollten wir vielleicht doch einmal eine Variante ausprobieren. Ist teilweise zu viel Glück im Vergleich zum Rest des Spiels dabei.


    Also wenn ich hier etwas kritisieren möchte dann nur auf einem sehr hohen Niveau.


    Eine statistisch gute Chance auf Erfolg hat man z.B. mit drei „Colonists“. Wenn man jetzt also zwei mal mit drei „Colonists“ auf drei oder vier „Natives“ trifft sind nicht nur diese sechs „Colonists“ weg, sondern man hat eine Steilvorlage für seine Mitspieler geschaffen. Die schaffen es dann meistens früher mit vier oder fünf „Colonists“ das gleiche Land zu entdecken, am besten noch mit möglichst vielen Soldaten. Sollte es sogar dem gleichen Spieler gelingen gelangt er so an sichere 12-14 Siegpunkte und 5-30$. Wieviel das wirklich zum Sieg beiträgt ist natürlich schwer zu sagen. Der psychologische Aspekt kann auch größer sein wie der wirkliche Nutzen.


    Aber wie gesagt, das ist Kritik auf einem ganz hohen Niveau.


    Zitat

    Ist das nicht ein Zeichen für ein außerordentlich ausgewogenes Spiel? Also, ich finde das gut.


    Da stimme ich nur bedingt zu. Wenn bei gleichstarken Spieler der Punkteabstand bei Spielende 1-10 Punkte beträgt, ich aber dann noch einmal durch eine Zufallsaktion 30 Punkte erhalte ist es für mich nicht zufriedenstellend. Kommt also meiner Meinung nach immer darauf an wie stark sich dieser Mechanismus auswirkt. Hat jetzt nichts mit Age of Empires III zu tun sondern nur so allgemein.


    Zitat

    Nenne mir bitte mal positive und negative Beispiele von Spielen, die nach mehreren Stunden (und etwa gleichstarken = gleich gut spielenden?) Spielern knapp ausgehen. Oder besser, wie Du es Dir anders wünschst?


    z.B. Funkenschlag, Puerto Rico und auch Age of Empires III (in den meisten Partien).


    Zitat

    Mir fällt da z.B. SvC ein, das ist bei uns die Regel, daß in der letzten Runde fast alle gewinnen könnten auf die eine oder andere Art - je nachdem, welche Rohstoffe gefördert werden und ob man noch drankommt oder nicht. Das geht aber nur, wenn wirklich alle Spieler "gut" spielen - und alle ungefähr gleich viel Glück haben... Und ich mag daran genau das, was Attila feststellt: - Gewinne ich, freue ich mich über meine tolle Taktik - Verliere ich, mache ich das Würfelglück dafür verantwortlich !


    Ist bei mir nicht so. Wenn ich bei Siedler verliere, mach ich das Würfelglück dafür verantwortlich. Wenn ich bei Siedler gewinne, mach ich das Würfelglück dafür verantwortlich. Trotzdem ist Siedler kein schlechtes Spiel. Man muss halt nur wissen auf was man sich einlässt.


    Zitat

    Ein Negativbeispiel ist MUNCHKIN. Hier auch - alle Spieler haben über ewige Runden hinweg etwa gleichviel Siegpunkte, bis durch Glück einer gewinnt. Das hat aber nix mit Taktik zu tun, sondern damit, daß alle auf jeden einprügeln, der auch nur einen Siegpunkt vom Feld Abstand nimmt... Sehr unbefriedigend.


    Das sehe ich auch so.


    Gruß


    Marcus