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  • Tja, nun ist es soweit - Biden oder doch wieder Trump? Eigentlich ist die Sache ja schon gelaufen, Dixville Notch an der kanadischen Grenze hat als erster Stimmbezirk folgendes Ergebnis: Alle 5 Wahlberechtigten wählten Biden! ^^Leider trübt das Gesamtbild der Nachbarbezirk, wo es wohl 16 zu 5 für Trump ausging.

    Was mir noch nicht ganz klar ist, was die Welt von Biden zu erwarten hat. Auf jeden Fall wieder respektvollerer Umgang miteinander, aber kann er den dringend notwendigen sozialen Kitt bereitstellen? Wie gehts im Welthandel weiter - insbesondere mit China? Erwartet uns eine zweigeteilte Welt mit chinesischer Technologie (Huawei, Xiamoi, AliBaba und andere nicht zu unterschätzenden Platzhirschen) auf der einen Seite und auf der anderen die amerikanisch dominierte Welt - also wieder ein Ost-West Konflikt? Europa wieder in der Zwickmühle?

    Drückt Trump den Knopf im Koffer, wenn ihm irgendwer hartnäckig widerspricht? Droht gar ein erneuter Bürgerkrieg? Der Tag wird interessant, zumindest ab und an sollte man den Fernseher einschalten.

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  • Bei Bürgerkrieg musste ich gerade an die Szene aus der letzten der Heute-Show denken, wo ein interviewter Waffenverkäufer sich schieflacht und sinngemäß sagt, dass das ein kurzer Krieg wird, weil eh nur die Republikaner Waffen haben ...

  • Bei Bürgerkrieg musste ich gerade an die Szene aus der letzten der Heute-Show denken, wo ein interviewter Waffenverkäufer sich schieflacht und sinngemäß sagt, dass das ein kurzer Krieg wird, weil eh nur die Republikaner Waffen haben ...

    Trump würde ich es ja leider zutrauen... =O

  • Ich hoffe mal das es nach der Wahl friedlich bleibt, aber Trump hält die Ölkanne schon über dem Feuer.

    Die Frage ist nur giesst er es ins Feuer oder nicht? Ein Gentlemen war er aber noch nie.

    Hach, dann schau ich die House of Cards Serie dann doch noch fertig, ich habe nach der 3.Staffel mal abgebrochen....

  • Was man so sieht ist jedenfalls die Wahlbeteiligung nun höher in den Staaten und kritischer gegenüber den Kanditaten.

    Klar gibt es immer 2 Lager...aber ich denke eher das Trump nicht mehr im Amt sein wird....gestern im Fall eines Abwählens im TV gehört : "Begnadigen" (Anklage des Abgewählten aufgrund einiger Vorfälle) Ich würde gar nicht viel Wind bei der Abwahl Trumps machen...lasst den alten Zausel irgendéin Wettbüro oder ähnliches Aufmachen (wie früher)...ihn in Vergessenheit geraten lassen. Letzteres straft ihn am meisten!

  • Der Optimist in mir hatte nach Trumps Wahl ja gehofft, dass dies ein Weckruf und Anstoß für eine Reform der Demokratischen Partei wäre. Vier Jahre später steht mit Biden ein Kandidat zur Wahl, der aus demselben korrupten Elitenklüngel kommt wie Clinton, Obama, Pelosi und Konsorten. Deswegen hofft ein Teil von mir tatsächlich, dass sie damit nochmal auf die Fresse fliegen, in der Hoffnung, dass sich dann endlich was tut. Allerdings haben uns die letzten vier Jahre auch gelehrt, dass sich der Schaden für die USA und den Rest der Welt, den eine weitere Legislaturperiode unter Trump anrichten würde, nicht realistisch abschätzen lässt. Klassische Lose/Lose-Situation.

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  • ...steht mit Biden ein Kandidat zur Wahl...

    ...der VERMUTLICH (also meine Überlegung) das Amt nach 1-2 Jahren aus gesundheitlichen Gründen an seine Vizin (sagt man das so?) abgibt. Damit wäre er vom Ansehen her aus dem Schneider und würde die USA mit ihr auf einen neuen Weg führen. Sofern er natürlich heute gewinnt...

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  • Der Optimist in mir hatte nach Trumps Wahl ja gehofft, dass dies ein Weckruf und Anstoß für eine Reform der Demokratischen Partei wäre. Vier Jahre später steht mit Biden ein Kandidat zur Wahl, der aus demselben korrupten Elitenklüngel kommt wie Clinton, Obama, Pelosi und Konsorten. Deswegen hofft ein Teil von mir tatsächlich, dass sie damit nochmal auf die Fresse fliegen, in der Hoffnung, dass sich dann endlich was tut. Allerdings haben uns die letzten vier Jahre auch gelehrt, dass sich der Schaden für die USA und den Rest der Welt, den eine weitere Legislaturperiode unter Trump anrichten würde, nicht realistisch abschätzen lässt. Klassische Lose/Lose-Situation.

    Hach, ich kann dieses Gejammer um den "korrupten Elitenklüngel" nicht mehr hören. Selbstverständlich ist das politische System in den USA eng verbandelt mit wirtschaftlichen Interessen, schließlich müssen ja Wahlkämpfe privatwirtschaftlich finanziert werden. Und dass eine Parteiführung darüber nachdenkt, mit welchen Kandidaten sie tatsächlich bei den Wählern mehrheitsfähig ist (und davon auch ihr Abstimmverhalten prägen lässt und demokratische Abgeordnete in konservativen Wahlkreisen nur im Ausnahmefall zwingen mag, Entscheidungen gegen die Erwartungen ihrer Wähler zu fällen, um deren Wiederwahlchancen am Leben zu erhalten), mag ich ihr nicht vorwerfen, das ist simple politische Vernunft.


    Bis zum Beweis des Gegenteils behaupte ich nachdrücklich, dass Kandidaten vom Schlage Bernie Sanders (der in seiner langen Karriere als Berufspolitiker übrigens durchaus auch politische Positionen in Abhängigkeit von der anzusprechenden Wählerschaft angenommen hat, siehe etwa das Thema Waffenrecht) in der breiten Wählerschaft nicht annähernd mehrheitsfähig sind. Vielleicht schaut das in 12 Jahren anders aus und AOC wird dann Präsidentin. Ich kann mir das außerhalb der liberalen Großstädte aber beim besten Willen nicht vorstellen. Man hat bei dieser Vorwahl deutlich gesehen, dass die von Sanders propagierte Verbreiterung der Basis nicht stattgefunden hat. Wenn das schon bei den Vorwahlen nicht klappt, wie soll das dann bei der breiten Bevölkerung gehen?


    Ja, das politische System insgesamt hat dringenden Reformbedarf, und auch die Gerontokratie tut dem Land sicher langfristig nicht gut. Aber der Wandel muss von den Bürgern eingefordert und mehrheitsfähig werden, sonst hat er keine Chance.

  • Ist - leider - die Wahl zwischen Pest & Cholera. Der gute Kandidat, Bernie Sanders, wurde ja vom DNC um seine Kandidatur betrogen.

    betrogen? Du sprichst von 2016 nehme ich an

    Sanders hat 2016 vor allem deswegen so viele Stimmen bekommen, weil er bei nur 4 Kandidaten in der Vorwahl schnell als einzige Alternative der "Anyone-but-Clinton"-Fraktion übrig blieb. Clinton ist nicht von irgendwelchen Super Delegates gewählt worden, sondern hat damals ihre Mehrheit beim normalen Wahlvolk errungen (das ist das Blöde an Demokratie, man muss eben auch mit Ergebnissen leben, die einem nicht gefallen). Zudem hat Sanders vor allem Caucuses gewonnen, die ein hohes zeitliches Investment von den Wählern erfordern und darum viele Leute von der Stimmabgabe ausschließen. Clinton lag bei den "echten" Wahlen vorn.


    Sanders' deutlich schwächere Ergebnisse im viel breiteren Feld von 2020 waren da im Vergleich ganz sicher realistischer für die Akzeptanz seiner Positionen bei den demokratischen Wählern - und offenbar bereits da nicht mehrheitsfähig jenseits der ganz jungen Leute. ("Wer mit 18 kein Sozialist ist, hat kein Herz. Wer mit 40 noch Sozialist ist, hat keinen Verstand." War das nicht Tucholsky?) Wie sollte das dann in den USA insgesamt funktionieren, wo zumindest auch noch die Independents überzeugt werden müssten?

    Einmal editiert, zuletzt von LemuelG ()

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  • Sanders hatte 2016 beste Chancen gegen Trump. Die korrupte Führung der Democrats hatte ihn um die Kandidatur betrogen.

    Der Unterschied zwischen Dems und Reps ist - bestenfalls - marginal. Beide sind Wallstreet nahe, nicht Main Street. Biden ist eine Marionette des militärisch-industriellen Komplex der USA. Die Außenpolitik wird auch mit Biden eine Imperiale sein.


    Im Gegenteil, ich denke der Konflikt mir CHN und RU wird weiter eskalieren.


    Pest oder Cholera, indeed...

  • Ja, übelst, keine Frage.

    Mir ist aber die Außenpolitische Dimension näher, weil wir als „Verbündete“ der Amis weit mehr davon betroffen sind.

    In der Beziehung sehe ich keine Unterschiede, wenn, dann im Stil. Signifikant sind da aber beide deckungsgleich.

  • Behaupten kann man ja viel wenn der Tag lang ist. Woran machst Du bitte fest, dass Sanders 2016 betrogen wurde? An internen E-Mails, dass man Sanders gerne verhindern würde? Frag mal, wie viele interne E-Mails in der CDU gerade hin und her gehen, weil man Friedrich Merz gern verhindern würde ...


    Die USA als primäre militärische Macht auf dem Planeten wird immer militärisch-industriell geprägt sein, egal wer Präsident ist. Ich wäre schon zufrieden, wenn ich nicht tagtäglich in der Erwartung leben müsste, dass hier einer einen Atomkrieg auslöst, weil ihm auf Twitter jemand dumm gekommen ist. Wie man da von Pest oder Cholera sprechen kann, ist mir schleierhaft.

  • Zu Sanders gibt es hinreichende Beweise. Die operative Rädelsführerin im DNC musste deswegen zurücktreten.

    Die USA waren auch mit Clinton und Obama in vielen Kriegen aktive Betreiber. Da beisst die Maus keinen Faden ab, ist in der Tat kein großer Unterschied.

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  • Zu Sanders gibt es hinreichende Beweise. Die operative Rädelsführerin im DNC musste deswegen zurücktreten.

    Habe eben nochmal den Wikipedia-Artikel zum Thema nachgelesen. Habe die Erkenntnis erlangt, dass im DNC einer vorgeschlagen hat, ein Pressevertreter solle Sanders fragen, ob er ein Atheist ist. Ernsthaft??? Und dergleichen ist dann die Ursache, weshalb Clinton auf betrügerische Weise die Vorwahl gewonnen hat? Und nicht etwa Sanders' schlechte Performance bei Schwarzen und Latinos in 2016?! Ich glaube ich gehe zu den Kindern im Tunnel ...

  • lasst den alten Zausel irgendéin Wettbüro oder ähnliches Aufmachen (wie früher)...

    Die Vermutung ist eher, dass er einen Fernsehkanal (a la Berlusconi) gründet.

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


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  • Es sieht momentan nicht gut aus für Biden. Die Umfragen lagen bislang deutlich daneben. Teilweise bis zu 10%. Selbst in Michigan und Wisconsin, die in den Umfragen als sichere Staaten für Biden vorhergesagt wurden, führt aktuell Trump. Die deutliche Niederlage von Biden in Ohio deutet darauf hin, dass auch Pennsylvania wohl an Trump geht. Einzig Arizona sieht aktuell gut aus für Biden. Wenn aber Michigan oder Wisconsin an Trump gehen sollte, dann nützt das Biden nicht.

    Kurz: Es sieht momentan nach einem Wahlsieg für Trump aus.

    Ich bin ziemlich deprimiert und gehe jetzt ins Bett. Ich hoffe, dass ich daneben liege. Gute Nacht.


  • Ich habe gerade nach der Wahl gegoogelt und mich im ersten Augenblick gefreut, dass Biden so weit in Führung liegt. Und dann hab ich die zu vergebenen Stimmen überschlagen - wenn Trump jetzt jeden Staat holt, bei dem er in Führung liegt, dann kommt er über die 270 Wahlmänner und bleibt Präsident. In wie weit die Briefwahl eingerechnet ist, weiss ich allerdings nicht.

    Und weil der Mensch ein Mensch ist, drum hat er Stiefel im Gesicht nicht gern!

    Er will unter sich keinen Sklaven sehn und über sich keinen Herrn.


    (Bertolt Brecht)

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  • dass McConnel wiedergewählt wurde war erwartbar.

    Macht es nicht weniger kacke. :)


    Aber keine Sorge, die Briefwahlstimmen in der Blue Wall und PA werden das schon richten. Mit NE-2 und Arizona könnte es auch ohne PA reichen

    "Sorglos geht die Welt zugrunde". :)
    Aber gut, dein Wort in Wahlgottes Gehörgang! Ich weiß ja nicht, wie viele Briefwahlstimmen in PA abgegeben wurden, aber aktuell führt Trump mit 700.000 Stimmen ... Da muss viel Post eingegangen sein!

  • Dafür sieht es in Georgia nicht schlecht aus (wenn ich die Prognosen zu den Briefwahlen sehe).

    Laut CNN: Trump 2,366 Mio Stimmen, Biden 2,248 Mio. 91% ausgezählt. Heißt: 355K Stimmen fehlen noch und bei denen müsste Biden 118K Unterschied aufholen, also beim noch auszuzählenden Rest mit gut 33% Vorsprung gewinnen. Glaube ich nicht. Dann hätte man bei den bisher schon ausgezählten Briefwahlstimmen mehr Aufholen sehen müssen. Ähnliches gilt für MI und PA. Ich würde im Moment mit einem Sieg von Trump rechnen.