Ghost Stories - PEEP

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  • Schade, dass mich das Spiel vom Thema und der Aufmachung her überhaupt nicht reizt. Scheint, dass ich ein gutes Spiel verpasse. Auch noch eins, was man gut alleine spielen kann...

  • Müßtest Du da nicht eher Mangas mögen?!?


    Sankt Peter,
    also, eine dermaßen langweilige und allein vom Kartenstapel abhängige Veranstaltung wie PANDEMIE, die ich nicht nochmal spielen würde, wenn es das letzte Spiel auf der Welt wäre, als "Stern am Spielehimmel" zu bezeichnen, finde ich gewagt...
    Hat in einer Deiner Partien schon je irgend etwas anderes für den Spielverlauf eine Rolle gespielt, als wie der Stapel gemischt ist?!? Gab es je eine Situation, in der nicht nach einem kurzen Blick auf das Brett und in die Karten der Spieler klar war, was der Zugspieler jetzt zu tun hat?
    Am schlimmsten ist dann noch, wenn man das Pech hat und die Person ist schwer von Begriff und man muß es ihr erst auch noch erklären.. :sos:

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    Einmal editiert, zuletzt von Sternenfahrer ()

  • Zitat

    Original von Sternenfahrer
    Müßtest Du da nicht eher Mangas mögen?!?


    Mangas unterscheiden sich stark von dem hier gebotenen Grafikstil, ich persönlich kann mit Mangas nicht viel anfangen. Ghost Stories hat einen eindeutig westlichen/europäischen Zeichenstil, auch wenn es ein asiatisches Thema hat.

  • Hiho,


    Wenn ich herlich bin ist der Reiz von Pandemie nach ein paar Partien bei mir verflogen. Zuerst war's echt interessant, bis man endlich das erste mal gewonnen hat. Ab dann gings eigentlich nur noch abwärts.


    Mal abwarten ob es bei Ghost Stories genauso läuft. Oder bei Space Alert (was ich bisher noch nie gespielt habe).


    Atti

  • Zitat

    Original von Attila
    Wenn ich herlich bin ist der Reiz von Pandemie nach ein paar Partien bei mir verflogen. Zuerst war's echt interessant, bis man endlich das erste mal gewonnen hat. Ab dann gings eigentlich nur noch abwärts.


    Das ist vielleicht ein Problem von den meisten bekannten Kooperativspielen wo es nur ein Sieg oder Niederlage gibt.


    Weil - bei "Die Insel" hab ich es exakt genauso erlebt. Bis dahin war das Spiel ein Heidenspass.
    Und nach und nach tastet man sich an die "optimale" Lösung heran... das war es dann. Der verbleibende Glücksfaktor birgt dann doch zu wenig Abwechslung in sich, um es wieder und wieder zu probieren.


    Andererseits: bis dahin hatten wir wirklich einige Zeit mit dem Spiel verbracht und so manche Partie (um die 20?) gespielt, dass ich schon sagen will: es hat sich 'gerechnet'
    (weil wir auch nicht die Ambition haben, ein und dasselbe Spiel mehrere zig-Mal zu spielen).

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  • Zitat

    Original von Ehrenmitglied
    Weil - bei "Die Insel" hab ich es exakt genauso erlebt. Bis dahin war das Spiel ein Heidenspass.
    Und nach und nach tastet man sich an die "optimale" Lösung heran... das war es dann. Der verbleibende Glücksfaktor birgt dann doch zu wenig Abwechslung in sich, um es wieder und wieder zu probieren.


    Das ist der Aspekt, der mich Roter November bestellen ließ. Tyrfing hat ja schon geschrieben, dass es ihm zu chaotisch sei. Das könnte eben mehr Abwechslung bringen, aber auch Frust. Faidutti-Spiele werden oft als chaotisch beschrieben, und ich mag sie.

  • Hiho,


    Also sowohl bei Schatten wie auch Herr der Ringe ist dieser Effekt bei mir noch nicht eingetreten - und ich habe beide viel öfter gespielt als Pandemie!


    Atti

  • Meiner Meinung nach sind die Optionen bei SüC auch vielfältiger, bzw. es ist nicht so offensichtlich, was zu tun ist.
    Hängt aber auch davon ab, wie streng man die "Du darst nicht über Deine Kartenhand sprechen!"-Regel nimmt.

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  • Was ich allerdings nicht verstehe ist, du kreidest Pandemie und dergleichen an, dass sie im Prinzip eine Art "optimale Spielstrategie" haben - das kann ich auch garnicht erst leugnen, schließlich ändert sich der Mechanismus mit dem das Spiel "spielt" ja nicht, demzufolge gibt es auch eine fixe "Gegenstrategie".


    Aber immerhin muss man diese erstmal ausmachen und evtl. dann noch verbessern und selbst dann muss man noch dynamisch auf die aktuellen Ereignisse reagieren. Wenn man die prinzipielle Strategie erstmal ausgemacht hat, dann ist das freilich nur noch relativ fremdgesteuertes "Reagieren".


    Im Gegensatz dazu läßt der Rote November direkt die zu findende Gegenstrategie weg und ist direkt "Reagieren" auf die aktuelle Katastrophe.
    Das war zumindest mein Eindruck, also wenn du das an Pandemie kritisierst dass das später so ist, dann sollte dir der Rote November eigentlich von Beginn an nicht gefallen?
    Andererseits überschlagen sich beim Roten November auch ein wenig die Ereignisse, so dass man dort richtig trouble hat ;)


    Ich bin auf deinen ersten Eindruck gespannt und würde mich freuen, wenn du da eine kurze Rückmeldung schreibst.


    Ich mag kooperative Spiele und "Siegstrategien" spielerisch austüfteln und demzufolge auch Ghost Stories (wobei ich SüC bisher noch nicht so richtig bei mir gezündelt hat).
    Die Grafik finde ich super und würde sie auch einem Herrn Menzel vorziehen - allerdings mag ich auch comichaften Zeichenstil, wenn er gut gemacht ist.
    Im Gegensatz vielleicht zu WoW oder Diablo3 (alles Comicstil) finde ich den hier düstere und hübscher.
    Als Zusatzinfo sollte ich aber vielleicht noch erwähnen, dass ich prinzipiell auch Mangas/Animes nicht abgeneigt bin (solange kein Clamp - den Stil mag ich ja garnicht...)

  • Zitat

    Original von Tyrfing
    Als Zusatzinfo sollte ich aber vielleicht noch erwähnen, dass ich prinzipiell auch Mangas/Animes nicht abgeneigt bin (solange kein Clamp - den Stil mag ich ja garnicht...)


    Das hätte ich jetzt, basierend auf dein Avatar, nun so gar nicht gedacht :)

  • Zitat

    Original von Ehrenmitglied
    Das hätte ich jetzt, basierend auf dein Avatar, nun so gar nicht gedacht :)


    Ja, wenn man den entsprechenden Avatar kennt, dann kennt man aber auch Mangas... das ist nun eine Voraussetzung, die ich nicht jedem aufbürgen wollte ;)
    (Der Avatar ist auf Fullmetal Alchemist - einem Manga/Anime)

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  • Was man bei Ghost Stories lieben oder schlicht hinnehmen muss, ist das Würfelglück. Damit muss man umgehen können. Mal ein Risiko wagen oder auch bewusst darauf verzichten und "auf Nummer sicher gehen", obwohl das noch eine Aktion mehr kostet. Zusammen mit den zufällig gezogenen Geistern, die von lachhaft schwach bis "oh gott o gott" schwanken, ergibt sich so jede Partie neu im Rahmen des eigentlichen Spielablaufs.


    Pandemie ist da gradliniger, verzichtet auf alles, ist fast schon zu wenig Spiel. Hat mir persönlich auch Spass gemacht, aber Ghost Stories fand ich vielschichtiger für den Wiederspielreiz. Wenn weder Geisterkampf in China oder Bakterienkampf auf der ganzen Welt gefällt vom Thema, würde ich eher abraten. Auch weil beide Spiele viel durch die Stimmung am Spieltisch gewinnen können - wenn man sich darauf einlässt.


    Cu/Ralf

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

  • Klugscheiß: Manga ist bereits Plural, d.h. "Mangas " gibt es eigentlich als Plural gar nicht, auch wenn es im deutschen Sprachraum oft so verwendet wird. Mit Deutsch als lebender Sprache wird es aber bestimmt demnächst so sogar korrekt sein, wenn es sowieso alle so benutzen, denn es wird häufiger falsch als richtig benutzt... 8-)

  • Zitat

    Original von Eric
    Klugscheiß: Manga ist bereits Plural, d.h. "Mangas " gibt es eigentlich als Plural gar nicht, auch wenn es im deutschen Sprachraum oft so verwendet wird. Mit Deutsch als lebender Sprache wird es aber bestimmt demnächst so sogar korrekt sein, wenn es sowieso alle so benutzen, denn es wird häufiger falsch als richtig benutzt... 8-)


    http://www.duden.de/suche/index.php?begriff=Manga&bereich=mixed&pneu=&x=0&y=0#inhalte


    Ich lebe in Deutschland und in Deutschland unterwerfe ich mich nicht der japanischen Rechtschreibung :peace:
    Solange ich mich also nicht in ein japanisches Forum verirre ist "Mangas" völlig hinreichend korrekt...

  • Ich muss meine oben getätigte Aussage widerrufen. Seit gestern hat mich das Spiel in seinem Bann und ich kenne wenige Spiele, die so wunderschön gestaltet sind! Bin zwar eher von Ami-Comics sozialisier (Witchblade, Fathom und The Darkness sind meine Lieblinge gewesen - zum Glück bin ich von dem teuren Hobby runter... Naja, Spiele sind nu auch nicht viel billiger...), aber diese Zeichnungen von dem mir unbekannten Piero sind richtig geil!