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  • hab beim letzten treffen meines spielekreise mal ganz kurz zugeschaut , le havre hat meine ganze aufmerksamkeit beansprucht, hat aber recht nett ausgesehen und die spieler scheinen auch ihren spass gehabt zu haben , besonders das keine würfel wurde immer wieder hervorgehoben.


    hats wer in essen gekauft oder angespielt ?
    ist es eine wirkliche alternative zu anderen rollbrettspielen :-)?

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  • Ich hab's mir zugelegt und finde es für so einen Kleinverlag recht gelungen.
    Was hardcore-Dungeonquester bemängeln:
    - Kein modularer Spielaufbau (immer die gleiche Karte)
    - Keine Plastikmonster (oder -Möbel), sondern beidseitig bedruckte Spielsteine


    Positiv: Keine Würfel. Helden treffen immer (ein bis zwei Hiebe), Monster treffen immer. Helden können anfangs einmal parieren. D.h., trifft ein Held auf ein "schwaches" Monster, schlägt er zu und das Monster ist tot. Auch zwei schwache Monster können ihm nicht viel, eins killed er und das andere pariert er. Allerdings gibt es "starke" Monster, die schlucken 2 Treffer, und Fernkampfmonster usw. usf.
    D.h., von den Regeln her ist es wesentlich taktischer als alle anderen Derivate, die ich kenne (zugegeben, DESCENT habe ich nie gespielt).
    SCs können in 3 Stufen aufsteigen und verbessern so ihre Startfertigkeiten.


    Mir gefällt auch, daß der Bösewicht als eigene Figur auf dem Brett ist und auch ein eigenes Ziel hat (jenseits "Töte alle SCs!"), der will nämlich ein bestimmtes Ritual vollführen, wozu er erst Spieler verletzen muß (er kriegt deren LPs als eigene Pluspunkte) und dann muß er einen Raum auf dem Brett mit Monstern füllen. Das ist herausfordernder, als wenn man einfach nur Monster zu Spielern bewegt oder dergleichen.


    Also, es spielt sich schon anders als die Klassiker wie HERO QUEST & Co.

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  • Kannst Du was zur Zweiertauglichkeit sagen? Laut Regel, kann man ja mehr als einen Charakter übernehmen, was ich mir aber sehr anstrengend vorstelle.
    Mich würde das Spiel auch interessieren, befürchte aber, dass ich es in keiner unserer Runden (Fantasyhasser) auf den Tisch bringen könnte. Blieben also nur noch Zweierrunden mit meiner Frau.

  • Es gibt kein (kaum) balancing. D.h., Du MUSST als "guter" Spieler mehrere Charaktere führen, sonst hast Du keine Chance.
    Tatsächlich schlagen die Autoren vor, daß Du immer mit der gleichen Anzahl "guter" Charaktere spielst, egal, wie viele Spieler die gute Seite spielen (also z.B. in einer 4P Partie würde einer den Dorn und 3 Spieler die guten spielen, von denen wiederum zwei Spieler je zwei Charaktere führen und einer nur einen).
    Es ist aber nicht schlimm, wenn nur ein Spieler alle 5 "guten" Charaktere führt; es nimmt dem Spiel zwar den kooperativen und kommunikativen Teil, aber Dorn muß ja auch alle seine Monster alleine führen. Ich habe es zwar noch nicht probiert, stelle es mir aber auch zu zweit als befriedigende Erfahrung vor.


    Falls man noch gar kein Dungeoncrawler-Spiel hat und einen Einstieg sucht, würde ich DORN empfehlen.


    Übrigens gibt es etwas mehr Charakterkarten als die 5, die vorgesehen sind - man könnte auch mit 6 oder mehr "guten" Charakteren spielen, was das Leben des Bösen sehr schwierig macht.
    Jedenfalls kann man auch das Team der guten immer wieder etwas anders zusammensetzen (kein Heiler, keine Fernkämpfer oder nur oder oder). Das muß als Wiederspielreiz dann allerdings auch ausreichen! 8-)

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