08.02.-14.02.2021

Online spielen? Erstelle einen Termin oder melde Dich an: KLICK
  • Trommelwirbel....tataaaaaaaaa....wieder nichts gespielt :-(


    Was könnt ihr berichten. Immerhin scheinen ja doch einige Wenige eingeschneit zu sein. Da ist ja dann auch mehr Zeit, da weniger Ablenkung.


    Freue mich wie immer über Berichte...


    Startet gut in die Woche...

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

  • ANZEIGE
  • Bei uns gab es die zweite Partie #XIAEmbersofaforsakenStar zu zweit - mein Sohn und ich. War aber auch "nur" eine Lernpartie ohne NPCs um ihm das Spiel zu erklären.

    Dann haben wir einmal Shadowrun: Spawl Ops zu dritt gespielt. Meine Frau hat´s gerockt, nachdem ich zwei Runden zuvor bei der finalen Mission fürchterlich zusammengeschossen wurde.

    Eine weitere Runde #Gloomhaven-JotL (Szenario 10): Unser Sohn hat es jetzt drauf. Er hat seinen Redguard im Griff und spielt ihn ziemlich gut. Wir hatten auch etwas Glück mit den Kampfmodifikatorkarten und sind mehr oder weniger durchgerusht. War sehr cool, vor allem weil wir alle das Ende erreicht haben und keiner vorher aussteigen musste.

    Meine Frau und ich haben uns dann noch zu zweit mal wieder an #Paleo (Level 5: Der große Strom) versucht, den wir zu dritt nun schon dreimal versemmelt haben (meine Frau aber zweihändig einmal alleine geschafft hat). Es lief am Anfang relativ schleppend und wir hatten innerhalb der ersten beiden Tage schon drei Totenschädel, allerdings hatten wir gleichzeitig Glück bei Holz und Nahrung.

    Am Ende konnten wir dann tatsächlich doch gewinnen. Sehr schön!

    Liebe Grüße


    Cal

    2 Mal editiert, zuletzt von Calredon ()

  • Meine Frau und ich haben uns dann noch zu zweit mal wieder an #Paleo (Level 5: Der große Strom) versucht, den wir zu dritt nun schon dreimal versemmelt haben (meine Frau aber zweihändig einmal alleine geschafft hat).

    Da saßen wir am Wochenende auch dran. Und haben uns gefragt, ob man den Strom eigentlich überqueren muss (also alle Strom-Karten durchspielen), um das Szenario zu erfüllen. Würde thematisch Sinn machen, ist aber nicht zwingend, oder?

  • Freitag: Cloudage zu dritt. Szenario 2. Lief eigentlich ziemlich rund für mich und war dann sehr überrascht das es am Ende doch noch zu einem Gleichstand mit meiner Frau kam. Die konnte gegen Ende mit den Pflanzenplättchen noch einiges an Boden gut machen. Das Auflösen des Gleichstandes ist hier sehr witzig gelöst. Es wird noch ein letzter Kampf zwischen den Beteiligten ausgeführt. Meine Frau hatte keine Blitze mehr uns somit konnte ich das Spiel für mich entscheiden.


    Unlock Der Zeitstrudel zu zweit: Nach den wir in den ersten 10 Minuten nicht weiter kamen, dachte ich schon das dies wieder eines dieser Abenteuer ist, bei denen wir uns von Hinweis zu Hinweis hangeln müssen. Nachdem das erste Rätsel aber geknackt war lief es bis zum Ende Reibungslos. Für uns eines der besten Abenteuer, wenn nicht gar das Beste.


    Aeons End: zu zweit. Wenn die Auslage keine Möglichkeit bietet Karten zu vernichten wird es echt schwer. Hat aber wieder jede Menge Spaß gemacht. Die Feste hatte noch 7 Leben und der Erzfeind noch 9 als es in die Entscheidende Runde ging. Leider war der Zugstapel nicht auf unserer Seite. Knapp verloren.

  • Scythe Man muss ihn nicht komplett spielen - wenn ihr 5 Malereien habt, habt ihr gewonnen, völlig ungeachtet dessen ob da noch die Szenariokarte H liegt oder nicht.

    Liebe Grüße


    Cal

    Einmal editiert, zuletzt von Calredon ()

  • Gespielt:


    Dice Throne Adventures

    Zu zweit mit meinem Sohn. Im dritten Anlauf haben wir das siebte Level geschafft und müssen uns jetzt dem MadKing stellen. Nette Würfelorgie, die bei uns immer für Spannung sorgt, allerdings auch echt schwer ist. Wir sind am Ende dazu übergangen, den ersten Durchgang ohne Salves zu bestreiten und dann eben einfach zu verlieren, um im nächsten Durchgang mit mehr Salves realistischere Chancen zu haben. Weiß nicht, ob Barbar und Moonelf eher schwach sind oder ob wir zuviel Pech haben... ;):8_10:


    Paleo

    Wir haben das Level mit dem "breiten Strom" gespielt (Level 5?), zu dritt, und sind überraschend gut durchgekommen. Das Level davor mit dem Fieber hat uns deutlich mehr Probleme bereitet. Bei uns kommt Paleo sehr gut an, fühlt sich frisch, thematisch und wirklich kooperativ an. :9_10:


    Teotihuacan

    Die ersten drei Partien. Ich war überrascht, dass es so zugänglich war, die eigentlichen Regeln sind ja gar nicht so schwer. Ich fands auch wirklich gut, allerdings fragen wir uns nach den ersten drei Partien, ob der Pyramidenbau nicht sehr stark ist, schien uns komplett unverzichtbar zu sein. Die Verzierungen dagegen haben alle links liegen gelassen. Naja, da haben wir sicher noch viel Entdeckungspotential, aber der Ersteindruck war auf jeden Fall gut. :7_10:


    Crown of Emara

    Erstpartie, letztes Jahr im Adventskalender mitgenommen. Habe ich nicht bereut, hat mir gut gefallen, sollte man allerdings nicht mit Grüblern spielen, denn trotz überschaubarer Grundregeln ist das hier schon echt verzahnt. Die Endwertung gefällt mir auch, es zählen die Bürgerpunkte, aber halt nur soweit, wie man sich um Häuser für die Bürger gekümmert hat. :7_10:


    Underwater Cities

    Nach längerer Zeit mal wieder eine Partie, und ich finde es immer noch sehr gut. Für mich eines der stärksten Expertenspiele der letzten Jahre, kommt sogar einigermaßen thematisch rüber. Mit 108 zu 87 gewonnen, da war ich doch sehr zufrieden :lachwein::8_10:




    Insgesamt viele gute Spiele, kann mich nicht beschweren... ^^

  • Mit #LeHavre haben wir endlich mal wieder einen großen Rosenberg auf dem Tisch gehbat. Es gefällt nach all den Jahren immer noch sehr gut. Die Regeln sind einfach, die Produktionsketten zum Ende hin komplex.


    Ansonsten gabs noch etwas Kleinkram:


    #L.A.M.A.Dice - Die Push your luck- Würfelspiel-Umsetzung des Kartenspiels. Nett.

    #HeulDochMauMau - Einfaches Kartenablegespiel mit Ärgerfaktor. Glückslastig, aber es macht Spaß

    #TrailsOfTucana - Tolles Flip & Write.

    Und weil der Mensch ein Mensch ist, drum hat er Stiefel im Gesicht nicht gern!

    Er will unter sich keinen Sklaven sehn und über sich keinen Herrn.


    (Bertolt Brecht)

  • Spielt von euch gar keiner Online? Ich würde am Stock gehen, wenn ich die Möglichkeit nicht hätte (die Geschmäcker meiner Frau und mir differieren leider ziemlich, so dass nur wenige Spiele auf den Tisch kommen würden... außerdem sind 2-Spieler-Spiele meist nicht so meins)!


    Ich habe letzte Woche Dune: Imperium, MERV und Kanban EV gespielt. (jeweils 4-Spieler-Partien)

    Einmal editiert, zuletzt von WarFred ()

  • ANZEIGE
  • Sankt Peter: Kanban EV hatte ich zuvor schonmal gespielt (war also nicht sooo neu) und ich bin ein totaler Lacerda-Fan (auch wenn ich nur noch On Mars von ihm kenne, aber das kann man ja zukünftig korrigieren! ;) ) Sehr stimmiges und knackiges Workerplacement.

    MERV fand ich sehr vielfältig in der Möglichkeitenauswahl, aber nicht sooo komplex. Hat mir gut gefallen.

    Dune:Imperium hat mir sehr gut gefallen, da es sehr Klong! ähnelt. Normalerweise bin ich nicht so der Deckbuilding-Fan, aber wie man sieht, es gibt Ausnahmen.


    Scythe: gibt es bei euch kein Corona (falls dem so sei, dann bitte direkt Standort per PN an mich, dann muss ich umziehen!)? Gerade aktuell finde ich es höchstgradig unverantwortlich sich zum Brettspielen zu treffen (klar, Wohn- oder Haushaltsgemeinschaften sind logischerweise ausgenommen). Insofern finde ich Online-Spielen als adäquaten Ersatz... klar, spiele ich auch lieber am Tisch, aber vorm Frühjahr, wo man wieder draußen im Garten spielen kann, wird das wohl nix.

  • Meine Frau spielt regelmäßig mit ihrer Damengruppe auf Boardgamearena, da kann ich aber nix mehr zu schreiben weil ich mich da in der letzten Zeit raushalte - die Damen haben halt daneben auch sehr viel zu besprechen....

    Ich kann eigentlich nur den Tabletop Simulator empfehlen: der ist für mich das Mittel der Wahl (yucata vielleicht noch, wenn man mal asynchron spielen will)... der simuliert auf hervorragende Weise ein Brettspiel, ist allerdings manchmal etwas unübersichtlich, wenn man keine 465746534781563478-Zoll-Bildschirm hat ;)

  • WarFred - es gibt auch Leute, die spielen eben viel solo, so wie mich - natürlich habe ich aktuell keine Treffen, online ist für mich aber keine echte Alternative, da es mir um das haptische Offline-Erlebnis am Tisch geht, wie Scythe auch. Und viele können ja in ihrer Familie spielen, das ist mir mit dem brettspielverweigernden Ehemann leider nicht beschieden ;)

  • Ich kann eigentlich nur den Tabletop Simulator empfehlen

    Wir haben Premium-Accounts bei Boardgamearena, weil uns die (legale!) Auswahl an Spielen dort überzeugt hat und weil ich für Spiele am PC eine "echte" Umsetzung praktikabler finde als die reine Simulation die mir TTS oder Tabletopia bieten - auch wenn diese mit Scripten auch viel können.

    Vor allem sind die meisten Mitspielerinnen meiner Frau nicht so affin - die haben kein Steam, eine hat nur einen alten Laptop, und TTS sowie Tabletopia sind etwas schwieriger im Handling als Boardgamearena. Die Simulatoren hätten wir in der Gruppe nie etablieren können.

    Ich nutze TTS und Tabletopia (alleine), um mir einen Eindruck von Titeln zu machen die mich interessieren oder sehr selten mal mit einem Kollegen.

    Fehlte das "n" -> ^

    Liebe Grüße


    Cal

    3 Mal editiert, zuletzt von Calredon ()

  • ANZEIGE
  • Diese Woche wurde mal wieder ein bisschen was gespielt.... allerdings nur zu zweit. Was freue ich mich, wenn es endlich mal wieder Brettspiel-Abende mit 3 oder gar 4 Leuten gibt.


    #DreamCruise #MeepleLand #TerraformingMars #AeonsEnd

    Dream Cruise

    Zwei weitere Partien Dream Cruise, welches ja frisch aus der Spieleschmiede eingetroffen ist. Das Spiel gefällt uns weiterhin sehr gut, auch wenn das Kartenziehen natürlich einen gewissen Glücksfaktor mit sich bringt. Ein Strategie- oder Taktikkracher ist es natürlich auch nicht, aber ein wirklich schönes Familienspiel. Ein Sieg für mich, ein Sieg für meine Holde.


    Meeple Land

    Scheinbar die Woche der Familienspiele, daher zwei Partien Meeple Land. Beim Tile Laying stelle ich mich meistens eher ungeschickt an, selbst, wenn es nur so rudimentär ausgeprägt ist, wie bei Meeple Land. Demzufolge auch 2 Siege für meine Frau. Trotzdem ist es ein schönes Spiel, dass - ganz ein Familienspiel - auch eine gehörige Portion Glück mit sich bringt. Während ich in der ersten Runde noch ganz gut mithalten konnte, wurde ich in der zweiten Partie wirklich geplättet. Es kamen und kamen einfach keine Besucher, die in meinen Park passten und ich konnte auch nichts bauen, um die, die kamen, zufrieden zu stellen. Stattdessen hatte ich ein Riesenrad für 4 blauen Meeple, für dass ich keinen einzigen Besucher gewinnen konnte. Am Spielende der zweiten Partie 9 Minuspunkte durch nicht untergebrachte Besucher. Bei einem Spiel, bei dem wir bis jetzt so 40 - 50 Punkte gemacht haben, tut das weh.


    Terraforming Mars

    Dann ein Partie Terraforming Mars - nur das Grundspiel. Thorgate (ich) vs. Ecoline (meine Frau). Diese Partie ging mit komfortablem Vorsprung an mich. Es passte allerdings auch alles zusammen. Da wir ohne Drafting spielen konnte Ecoline zwar die Grünflächen starten, aber da ich eine gute Geldproduktion von Anfang an aufbauen konnte, konnte ich einige Städte platzieren, um von Ecolines Gartenanlagen mitzuprofitieren. Ich konnte mir auch 4 von den 6 Meilensteinen/Auszeichnungen sichern: Bauherr, Bürgermeister, Wissenschaftler und Banker für mich, Gärtner und Grundbesitzer (oder wie das heißt) für meine Frau. Außerdem konnte ich endlich mal Energie sinnvoll nutzen - Energieproduktion ist bei uns selten allzu wichtig, weshalb ich bei Thorgate am Anfang etwas skeptisch war. Ich konnte allerdings recht früh den Physik-Komplex (oder so ähnlich) bauen, mit dem man 6 Energie in 2 Punkte umwandeln kann. Waren am Ende 12 oder 14 Punkte.

    Aeon's End

    Zum Abschluss zwei Partien Aeon's End, bei denen uns die Hassgeburt böse vermöbelt hat. Eigentlich hatten wir Rageborne ganz gut unter Kontrolle - dachten wir - und waren schon zum nächsten Nemesis übergegangen. Da wir aber nach längerer Pause und zum ersten Mal mit Erweiterungsmaterial gespielt haben, haben wir uns nochmal für den leichtesten Gegner entschieden. Und beide Partien gingen wie gesagt verloren, wobei wir auch etwas unkonzentriert gespielt haben.

    Unsere Magier waren Reeve und Z'hana, verloren haben wir beide Partien, weil beide Magier erschöpft waren.


    Unsere zufällige Marktauslage war (bei einigen hab ich den deutschen Namen nicht parat):

    • Jade, Bernstein (2 Aether und darf bei Kauf auf den Nachziehstapel gelegt werden), Topas (2 Aether + 2 Aether, wenn man eine Handkarte zurücklegt)
    • Flammenmeer, Mal des Weisen, Void Bond, Oblivion Swell
    • Verwandler, Temporal Helix


    Ganz nette Spielewoche für Lockdown-Zeiten.

    Einmal editiert, zuletzt von sg181 () aus folgendem Grund: Tags hinzugefügt

  • Also: die Diskussion bzgl. TTS und z.B. Boardgamearena verstehe ich überhaupt nicht... zum einen regt man sich auf, dass "richtiges" Brettspielen doch so eine tolle Erfahrung ist, aber dann die Vorzüge von (ich weiß übrigens nicht, das das "legale!" soll) BGA loben, wo man quasi alles vorgegeben kriegt.


    Ja, ich mag es auch, wenn ich ein Spiel auf TTS habe, das GUT gescripted ist, aber ich mach das nicht zur Topprio! Ich spiele mittlerweile (fast) nur noch über den TTS und bin absolut zufrieden: man kann größtenteils schon Kickstarter-Projekte spielen, bevor sie zuende sind und sich so einen hervorragenden Eindruck machen, ob man sich vielleicht durch eine gut gemachte KS-Seite hat blenden lassen (bei mir z.B.: Tinner's Trail) oder ob das Spiel wirklich was taugt (bis dahin, denn meist wird an den Regeln ja auch noch gefeilt).


    Und das Argument: TTS ist so umständlich, der sage mir mal, ob er sich direkt an sein allererstes Handy/allerersten PC oder überhaupt irgendeine Anwendung setzen konnte, ohne sich damit zu beschäftigen! Beim TTS braucht es 5min.(!), um sich mit den absolut notwendigen Funktionen vertraut zu machen und dafür gibt es sogar ein Tutorial.

  • Teotihuacan

    Die ersten drei Partien. Ich war überrascht, dass es so zugänglich war, die eigentlichen Regeln sind ja gar nicht so schwer. Ich fands auch wirklich gut, allerdings fragen wir uns nach den ersten drei Partien, ob der Pyramidenbau nicht sehr stark ist, schien uns komplett unverzichtbar zu sein. Die Verzierungen dagegen haben alle links liegen gelassen. Naja, da haben wir sicher noch viel Entdeckungspotential, aber der Ersteindruck war auf jeden Fall gut. :7_10:

    Sehr Gut :):thumbsup: ...Teo ist und bleibt eines meiner liebsten Heavy-Euros zum Pyramidenbau wurde schon viel konstruktiv diskutiert!!! ;)


    RE: [2018] Teotihuacan: City of Gods

  • (ich weiß übrigens nicht, das das "legale!" soll)

    Dabei geht es um die Verletzung von Urheberrechten, siehe z.B. hier:
    Tabletop Simulator verletzt laut @SPIEL_Messe Urheberrechte?


    Ansonsten verstehe ich gar nicht, wieso dein Post so sauer klingt - es hat doch niemand eine Diskussion losgetreten oder gesagt, der TTS wäre grundlegend Mist, nur eben erklärt, dass die Boardgamearena auch Vorzüge hat. Da hat halt jeder andere Vorlieben.

  • 1. wollte ich gar nicht sauer klingen (dann werde ich noch rabaukiger! ;) ), ich bin nur engagiert! ;) Und 2. es gibt sehr viele Mods (insb. von Asmodee-Spielen), die wieder aus dem Workshop verschwinden (und das meinst du ja mit "illegal").


    Ich denke eher, dass viele Spieleverlage die Mods dulden, denn "wahre" Brettspielfreunde kaufen sich ein Spiel, dass ihnen auf dem TTS gefallen hat, dann eh auch physikalisch - insofern kein Verlust (ganz im Gegenteil: man kann so kostenlose Demorunden anbieten). Also, ich wäre mit dem Wort "illegal" sehr vorsichtig - insbesondere, wenn es so pauschal fällt.

  • WarFred

    Es gibt hier einfach einige, die Online-Spielen generell für doof halten. Die mögen weder das eine noch das andere. Das sind aber nicht die gleichen, die hauptsächlich auf BGA spielen. Du vermischt da einige Gruppen in deinem Post.

    ich weiß übrigens nicht, das das "legale!" soll

    Der TTS überprüft die Rechtesituation der hochgeladenen Module nicht. Es gibt also eine Anzahl an Modulen, die das Urheberrecht verletzen. Dageben tut TTS nichts, außer der Rechteinhaber verlangt ausdrücklich die Löschung. Diese Problem gibt es bei Tabletopia, BGA und Yucata nicht. Natürlich gibt es auf TTS auch legale Module, aber manche Spieler haben da halt ihre Prinzipien, ich übrigens auch und spiele deswegen nicht auf TTS.

    Dazu ist die Bedienung für manche eben schwieriger und natürlich kann man das lernen. Manche wollen aber vielleicht auch nicht erst (meist dazu noch englische) Tutorials ansehen. Zumal die Bedienung der Simulatoren manchmal trotzdem nervig ist und teilweise die Hardware dafür nicht ausreicht.

    Freue Dich doch an dem Angebot, wenn Du es wahrnehmen willst. Andere möchten das halt nicht oder legen auf etwas anderes Wert.

    Ach ja? Definier mir "normal"!

  • Und das Argument: TTS ist so umständlich, der sage mir mal, ob er sich direkt an sein allererstes Handy/allerersten PC oder überhaupt irgendeine Anwendung setzen konnte, ohne sich damit zu beschäftigen! Beim TTS braucht es 5min.(!), um sich mit den absolut notwendigen Funktionen vertraut zu machen und dafür gibt es sogar ein Tutorial.

    Es mag für Dich vielleicht unglaublich klingen, aber es gibt Menschen, die in ihrem Alltag absolut nichts mit Computern zu tun haben und noch nicht einmal ein Smartphone besitzen. Die Spielen seit über 30 Jahren Brettspiele analog und und besorgen sich einen ollen Laptop, der gerade einmal in der Lage ist einfache Browseranwendungen dazustellen, um nicht komplett abgeschnitten zu sein. Und für die ist es eine sehr großes Problem, mit einem Touchpad auf dem Laptop einzelne, winzige Teile zu fassen um sie von hier nach da zu schieben und gleichzeitig mit der anderen Hand Kamerawinkel und Perspektive zu steuern - für die ist eine 1:1 Simulation eines Brettspiels eine nicht überwindbare Hürde. Die wollen einfach nur spielen, und da hat eine vollständige Umsetzung nun einmal klare Vorteile: Man kann neue Spiele schnell erklären und schnell losspielen.

    Also: die Diskussion bzgl. TTS und z.B. Boardgamearena verstehe ich überhaupt nicht... zum einen regt man sich auf, dass "richtiges" Brettspielen doch so eine tolle Erfahrung ist, aber dann die Vorzüge von (ich weiß übrigens nicht, das das "legale!" soll) BGA loben, wo man quasi alles vorgegeben kriegt.

    Wenn Du im Thread der wöchentlich gespielten Spiele völlig OT nach Online spielen fragst und erklärst, dass TTS für Dich das Nonplusultra ist, darfst Du dich nicht wundern wenn dann andere sagen, was sie bevorzugen.

    Der TTS ist technisch eine gute Umsetzung, aber die Anzahl der LEGALEN, d.H. von den Spieleautoren und/oder Verlagen erstellten oder zumindest offiziell geduldeten (kostenfreien) Spiele ist arg überschaubar. Dafür hast Du im Steam Workshop einen Haufen Umsetzungen in der Grauzone, die irgendwer erstellt hat und wo sich bislang noch kein Rechteinhaber beschwert hat.

    Boardgamearena arbeitet mit Verlagen und Autoren zusammen soweit bekannt, ebenso Tabletopia.

    So, das war jetzt genug OT von meiner Seite.

    Liebe Grüße


    Cal

  • ANZEIGE
  • Wegen Krankheit fiel der einzige externe Mitspieler aus - dafür gab´s mit dem Junior wenigstens einmal

    The Great Race

    Kam ja diese Woche als eine der wenigen Kickstarter früher (!) als erwartet an.
    Für den (fast schon) "Normalpreis" für den All-In-Level erhält man eine Menge gutes Material:

    • Viele kleine Aufbewahrungskisten als "Inlay", bei denen ich mir noch nicht 100% sicher bin, ob das Kunst ist oder ob die weg können
    • Drei Stoffbeutel für die Unterbringung der Geländetokens der zwei Koninente und der Paketwürfeln
    • Handkarten in sehr guter Qualität (wenn auch etwas farbarm - aber passend zum Gesamtstil des Spiels)
    • Eigens designte Meeples mit Aufdruck sowie Plättchen mit Aufklebern
    • Dual-Layer Spielerboards
    • Sichtschutz in Pappmarkerdicke
    • schöne kleine farbige Spieler-Fahrzeuge
    • einiges noch an Material für die Zusatzmodule, die das Basis-Spiel variabler gestalten
    • Material für den 5. Spieler
    • Solomodus ebenfalls mit Extra-Material (Ausweis mit Zielen sowie zugehörigen Aufklebern)

    Also man bekommt schon einiges für sein Geld.


    Das Spiel selbst ist ein "Rennen" quer über den gewählten Kontinent (zur Auswahl stehen Afrika und Südamerika) mit einigen Hindernissen.

    Es bedient sich hierbei verschiedenster Mechanismen (Workerplacement, Karten, Ressourcen, Geld, "Sack-Greifen", Take-That, Pickup&Deliver, Push-Your-Luck).

    Es gibt verschiedene Züge, die nacheinander pro Runde ausgeführt werden:

    1. In der ersten Phase zieht man Karten aus einer offenen Auslage (Spielerzahl +1) - der letzte in Zugreihenfolge beginnt erhält dann auch die überzählige Karte

    2. Danach setzt man seine Worker verdeckt auf sein Playerboard (recht ärgerlich dabei: Die "Meeples" sind dabei für die Geldanzeige leider zu groß geraten....)

    3. Im Anschluss kann man noch Benzin kaufen, sein Auto reparieren oder Karten ausspielen und danach nacheinander in Zugreihenfolge die Aktion seiner Arbeiter durchführen.

    4. Am Ende wird geschaut wer weiter gekommen ist (bei Gleichstand gilt der erste, der soweit gekommen ist) - dieser ist dann der Startspieler für die nächste Runde.






    Dabei sieht es nach mehr aus als es den Anschein hat, denn im Grunde ist es ein sehr einfaches Spiel, welches einem keinerlei tiefgehenden Entscheidungen abverlangt und die Züge somit völlig belanglos daher kommen lässt.

    Es baut keinerlei Spannung während des Spiels auf, da es fast nur einen sinnvollen/schnellen Weg zum Ziel gibt - wenn man nicht über die gerade super passenden Karten zur Verhinderung der allgegenwärtigen Treibstoff- und Mechanik-Probleme verfügt.

    Für die schnelle Runde zwischendurch vielleicht wirklich brauchbar - da gibt´s meines Erachtens aber wesentlich interessantere und bessere Spiele - es sei denn, man verfügt nicht über solche und hat nur #TheGreatRace zur Auswahl.


    Dabei liegt es meiner Meinung nach an dem gleichen Spielschema: Man verliert sehr schnell Benzin und/oder erhält Schaden an seinem Auto. Somit muss man es irgendwie schaffen, in eine Stadt zu kommen, um nicht die hohen Preise für das Nachtanken oder Reparieren in der Wildnis zu zahlen.

    Dies führt dazu, dass alle den effizientesten Weg fahren, falls nicht - wie gesagt - jemand die gerade super passenden Karten für eine Umleitung hat.

    Mangels Geld wird man dann vielleicht mal einen Zug aufgehalten, um mit seinen Arbeitern Geld zu generieren, damit man dann in der nächsten Runde wieder auftanken/reparieren und weiterfahren kann.

    Wir haben mit dem Modul der Paketlieferung gespielt und hatten keinerlei Geldprobleme. Dann kommt es nur darauf an, dass man nicht die dümmsten Plättchen aus dem Beutel zieht um noch halbwegs weiter zu kommen.


    Wie gesagt, ist dies nur ein Ersteindruck nach einer 2er-Partie - aber ich kann mir ob des gleichen Ablaufs und der Benzin-/Schadensprobleme keine spannendere Partie vorstellen.

    Vielleicht kann man die Komplexität und Spannung noch durch die Hinzunahme der anderen Module verändern - hier wird aber meist nur der Zufall zuhilfe genommen um das Spiel noch unwägbarer zu machen - was vielleicht auch thematisch sinnvoll und nachvollziehbar erscheint - mich hier aber wohl nur nerven würde....


    Keine Ahnung - vielleicht lief es einfach nur schlecht oder wir haben etwas grundlegend falsch gespielt (was ich jetzt nicht sehen kann) - oder ich habe mir etwas anderes vorgestellt bzw. ein anderes Spiel erwartet...

    Und eventuell ist es mit mehr Mitspielern/Modulen auch wesentlich lustiger.....wer weiß?!


    Ich werde dem Spiel auf jeden Fall nochmal mindestens ein paar Chancen geben (mit mehr Modulen und mit mehr Mitspielern) um dann ein endgültiges Urteil zu fällen.

    Der Ersteindruck ist jedenfalls schon mal versemmelt worden und beträgt aktuell eine 4/10 bei BGG.

  • #DuneImperium


    Bei uns gab es 2 Zweierpartien Dune Imperium


    • Dune Imperium ist im Kern ein klassischer Deck-Builder kombiniert mit einem Workerplacement-Mechanismus
    • Das Spiel ist für 1-4 Personen, wobei man mit 1 oder 2 Personen einen virtuellen Gegner hinzu nimmt, dessen Handlung von einem AI-Handlungsdeck genommen werden. Faktisch belegt der virtuelle Gegner nur Felder und mischt sich in Kämpfe ein. Er sammelt im Spiel zu zweit aber keine Siegpunkte, sondern fungiert nur als jemand, der sich mit einmischt, jedoch nicht gewinnt.
    • Man startet mit 10 Karten in seinem Deck und zieht 5 Karten auf die Hand. Nach dem Spielzug werden alle Karten abgeworfen und 5 neue gezogen.
    • Die Handkarten haben hier mehrere Funktionen.
      • Zum einen bestimmen sie die Einsetzfelder für den sog. "Agent" (=Worker). Dieser kann auf Kampffelder gesetzt werden und so für Nachschub von Kampfeinheiten auf den Planeten sorgen, denn am Ende der allgemeinen Runde findet immer die sog. Combat Phase auf dem Planeten statt, bei der der Gewinner und der Zweitplatzierte einen Kampfbonus (Siegpunkte oder Ressourcen o.ä.) bekommt.
      • Die Handkarten beinhalten aber auch Einsetzfelder für Agents zu den verschiedenen Fraktionen (Fremen, Bene Gessertit, Space Guild etc.). Setzt man seinen Agenten zu den Fraktionen, so steigt man in der Gunst dieser Fraktion und kann Siegpunkte gewinnen oder andere fraktionsspezifischen Effekte bekommen.
      • Handkarten haben, neben den Einsetzfeldermöglichkeiten für Agents (nicht alle Einsetzefelder sind immer auf jeder Spielkarte verfügbar, nur eine Auswahl davon) 2 direkte Aktionsfelder, die genutzt werden, je nachdem ob man Agents einsetzt, oder passt. Setzt man einen Agent ein, dann kann man das obere Aktionsfeld für einen Zusatzeffekt nutzen. Setzt man keinen Agent ein und passt für den Rest der Runde, dann spielt man alle seine verbliebenen Handkarten aus, und benützt den unteren Teil des Aktionsfledes. Dieses generiert meist Geld, mit dem man zusätzliche Karten für sein Deck kaufen kann...oder hat eben auch andere Funktionen.
    • In seiner Runde, entscheidet man sich also, ob man einen Agent, von 2 möglichen (evtl. 3, wenn man den dritten freigeschaltet hat)) mit Hilfe einer Handkarte zu einem Zielfeld auf dem Spielbrett setzt, oder ob man passt und alle verbliebenen Handkarten auf einmal ausspielt, Geld sammelt und neue Karten von einer offenen Auslage kauft.
    • Das Spiel erinnert mich stark an eine Mixtur aus Dominion und dem Kampfsystem von Scythe oder Blood Rage. Bedeutet: Das Deckbau-Element ist ganz klar vom Dominion abgeleitet. Das Kampfsystem am Ende jeder Runde lehnt sich mE an andere SpIele an, denn hier bestimme ich meine Stärke auf einem zentralen Kampffeld des Planeten. Die Kampfstärke kann durch sog. intrigenkarten, die jeder Spieler im Laufe der Partie bekommen kann und verdeckt von den anderen hält, beeinflusst werden.
    • gerade das Kampfsystem bzw. im Speziellen die Intrigenkarten bringt eine gewisse Unplanbarkeit bzw. Unberechenbarkeit ins Spiel, die u.U. nicht jedem liegen dürfte. Normalerweise findet am Ende jeder Runde eine Kampfphase statt. Hierzu wird die Kampfstärke eines jeden am Kampf beteiligten Spielers bestimmt. Die Kampfstärke ergibt sich aus den Kampfeinheiten, die auf Dune entsendet wurden. Ein Pöppel = Stärke 2. JEDOCH können Intrigekarten gegnerische Einheiten vom Kampffeld verdrängen oder für zusätzliche Stäre sorgen. Ein reines Rechnen, wer wie viele Einheiten von Dune hat, bringt also nur bedingt etwas. Will man sicher gehen, dann spielt man noch ein oder mehr Intrigenkarten aus, sofern man die passenden auf der Hand hält. So etwas muss man mögen, da gerade hier ein wenig Reibungspunkte ins Spiel kommen....mal abgesehen von besetzten Workern auf Felder, denn ich darf meinen Arbeiter nur auf freie Felder setzen.
    • Die Anleitung und das Material des Spiels wirken hochwertig.
    • Die Anleitung ließ bei uns nahezu keine Fragen offen. Detailfragen konnten auf BGG geklärt werden.
    • Die erste Partie verlief schleppend und hat uns mäßig Spaß gemacht. Sie verlief zäh und war recht unplanbar.
    • Die zweite Partie verlief schon deutlich besser. Hier konnte man gezielt schon auf Karten spielen, strategischer vorgehen. Kurzum: Die erste Partie hatte uns nicht gefallen und die Zweitpartie war gut.
    • Dennoch liefert das Spiel mE nichts Neues. Das was es liefert macht es solide. Es ist ein Deckbuilder kombiniert mit einem Workerplacement-Mechanismus, der auf Konfrontation und Kampf ausgerichtet ist. Der Kampf ist nicht immer 100% planbar.
    • Das Spiel dauert max. 10 Runden. Wenn jemand zuvor schon 10 Siegpunkte erreicht hat, dann endet das Spiel früher.
    • Die 8.5 auf BGG finde ich (!) überbewertet. Es handelt sich hier meiner Meinung nach um ein grundsolides Spiel. Aktuell würde ich dem Spiel eine 7-7.5 geben. Ich finde, dass es deutlich stärkere Spiele des Jahrgangs gibt und wenn ich auf Konfrontation aus bin, dann greife ich wahrscheinlich lieber zum BloodRage, wenngleich Dune zu zweit halt wirklich gut funktioniert. Der virtuelle Spieler belegt Plätze und bindet sich in den Kampf am Rundenende mit ein. Das ist wirklich sehr gut gemacht. Von daher spielt sich Dune auch wirklich zu zweit gut.
    • Bislang ist unser Fazit daher: Nach der Erstpartie eine 6. Nach der Zweitpartie würde ich dem Spiel eine solide 7-7.5 geben, denn das ist es meiner Meinung nach, was das Spiel ist: Es ist grundsolide, aber für mich kein Highlight....ich bin mir rel. sicher, dass bei mir die 7.5 schon das Ende der Fahnenstange hierbei ist.

    3 Mal editiert, zuletzt von Braz ()

  • Calredon: sorry, wenn ich hier den Thread crashe... ich dachte, dies hier wäre ein Teil des Forums und in einem solchen ist - dachte ich zumindest bisher ;) - Diskutieren erwünscht.


    Ich habe niemanden wirklich vorgeworfen, wenn er das eine oder andere bevorzugt, ich habe nur versucht, meine Sicht der Dinge dazulegen (vielleicht im falschen Thread, aber ich muss mit dem Forum erst noch warm werden!). Und um nur noch kurz was zur Legalität beim TTS zu sagen: ich halte die Aussage "aber die Anzahl der LEGALEN, d.H. von den Spieleautoren und/oder Verlagen erstellten oder zumindest offiziell geduldeten (kostenfreien) Spiele ist arg überschaubar." halte ich für a) vermutlich nicht verifziert und b) auch für faktisch falsch! Ich bin sehr KS-aktiv und da gehen eigentlich sehr viele Verlage dazu über, direkt eine spielbare Version des Spiels auf TTS selbst anzubieten.

    Und mein Spielverhalten auf TTS sieht so aus, dass ich einige wenige DLCs habe, und die Spiele, die ich aufm TTS gespielt habe (und die mir wirklich gefallen haben!) dann auch entweder gekauft habe oder - weil noch nicht erhältlich - noch kaufen werde. Insofern kann ich mir den Schuh eines Schmarotzers (was hier so ein bisschen durchklingt) nicht anziehe, sorry.

  • WarFred

    ...und weil ich "nicht kommentierte Fragezeichen" einfach nicht leide, möchte ich dir meins gerne erklären ;)


    Dürfte ich dich fragen, weshalb du die Diskussion nicht in dem Forum führst, wohin sie hin gehört?

    z.B.:

    Tabletop Simulator verletzt laut @SPIEL_Messe Urheberrechte?

    Es gibt doch hier eine Suchfunktion und da kannst du doch in das diesbezüglich passende Unterforum wechseln und dort die Diskussion weiter führen.

    Also versteh mich bitte nicht falsch: Hier (=Unknowns) wird meiner Meinung nach viel diskutiert, aber wenn ich mit Frau Müller Probleme habe, dann klingel ich auch nicht bei Herrn Schmitt an der Haustür und unterhalte mich in seinem Haus an seinem Telefon mit Frau Müller und diskutiere mit ihr dort unsere Probleme. 8o

    Oder anders ausgedrückt: Wieso gehst du nicht ins entsprechende Forum und diskutierst dort die Sache?! Hier sind wir halt im Wochenthread, bei dem es darum geht, was jeder die Woche über gespielt hat und nicht im Thread zum Thema Urheberrechte bei TTS.

    Nichts für Ungut :blumen:

    2 Mal editiert, zuletzt von Braz ()

  • Vielleicht, weil es in einer realen Welt durchaus Vermischung von Themen gibt und man nicht immer ganz so abgegrenzt wirklich diskutieren kann? Vielleicht hat Herr Schmitt ja wertvolle Infos zu Frau Müllers Problem.


    Ja, ich habe verstanden und ich wollte eigentlich auch nix mehr zu diesem Thema hier sagen (zu meiner Ehrenrettung: mein ursprünglicher Post hier im Thread bezog sich ja auf die Spiele, die ich gespielt habe - auch wenn es die der letzten Woche waren).

  • Vielleicht, weil es in einer realen Welt durchaus Vermischung von Themen gibt und man nicht immer ganz so abgegrenzt wirklich diskutieren kann? Vielleicht hat Herr Schmitt ja wertvolle Infos zu Frau Müllers Problem.

    Eine Vermischung der Themen gibt es mit Sicherheit hin und wieder, aber die konnte -zumindest ich- halt in deinen letzten (!) Postings nicht mehr finden, sorry. "Ehrenrettung" hin oder her 8o Schwamm drüber...halb so wild...wollte es nur nicht unerwähnt lassen, weil ich mir gedacht hatte: Ja, was sind das denn jetzt für Postings im Wochenthread?

    3 Mal editiert, zuletzt von Braz ()

  • Meeple Land

    Scheinbar die Woche der Familienspiele, daher zwei Partien Meeple Land. Beim Tile Laying stelle ich mich meistens eher ungeschickt an, selbst, wenn es nur so rudimentär ausgeprägt ist, wie bei Meeple Land. Demzufolge auch 2 Siege für meine Frau. Trotzdem ist es ein schönes Spiel, dass - ganz ein Familienspiel - auch eine gehörige Portion Glück mit sich bringt. Während ich in der ersten Runde noch ganz gut mithalten konnte, wurde ich in der zweiten Partie wirklich geplättet. Es kamen und kamen einfach keine Besucher, die in meinen Park passten und ich konnte auch nichts bauen, um die, die kamen, zufrieden zu stellen. Stattdessen hatte ich ein Riesenrad für 4 blauen Meeple, für dass ich keinen einzigen Besucher gewinnen konnte. Am Spielende der zweiten Partie 9 Minuspunkte durch nicht untergebrachte Besucher. Bei einem Spiel, bei dem wir bis jetzt so 40 - 50 Punkte gemacht haben, tut das weh.

    Um die Jahreswende hab ich Meeple Land zweimal mitgespielt, einmal zu viert (55 Punkte) und zu dritt (61 Punkte) - es lief aber beide mal auch ausgesprochen gut für mich, d.h. ich fand immer was Brauchbares zum Bauen und sicherte mir auch rechtzeitig gewünschte und halbwegs verfügbare Besucher.

    So wie es sich liest, habt ihr zu zweit gespielt. Entsprechend gering ist dann der Umschlag der neu ins Spiel kommenden Plättchen - ein Effekt, der schon zu dritt im Vergleich zur Viererpartie sichtbar wurde. Ich besitze das Spiel nicht selbst, weiß also nicht, ob die Regel hier Kompensation nach Spielerzahl anbietet. Falls nicht hatte ich aber schon einmal für mich Ideen im Hinterkopf - vielleicht mal das eine oder andere probieren:

    • vor dem Spiel ein (zu dritt) oder zwei (zu zweit) Plättchen jeden Typs aus dem Spiel entfernen. Da sie sich in Wegen und Besuchern nicht gleichen, einfach zufällig auswählen, wie man sie findet. Vorher alles sortieren dürfte zu viel Aufwand sein.
    • oder... nach jeder Runde ab Startspieler reihum Plättchen aus der Auslage entfernen und aus dem Spiel nehmen, zu dritt je ein Plättchen, zu zweit je zwei Plättchen (also zwei mal nacheinander je eines) - anschließend die Lücken in der Auslage durch neue Plättchen ersetzen. Das kompensiert dann die fehlenden Mitspieler, die ja sonst auch Plättchen aus der Auslage gekauft hätten. Insbesondere gehäuft auftretende Attraktionen können so entfernt werden.

    #MeepleLand

    "So viele Spiele... wann hast Du denn damit angefangen?" - "Wann hast Du damit aufgehört?"

    "pimp my game" - Bauanleitungen zu Inserts aus Schaumkern, Bemalungen, ... siehe Linkliste auf meiner Pinnwand

    3 Mal editiert, zuletzt von Smuntz ()

  • ANZEIGE
  • Smuntz

    Ja, wir haben zu zweit gespielt, und die Auslage der Attraktionen ist bei allen Spielerzahlen gleich. Das Problem, das einfach für beide Spieler nichts passendes bereit liegt, kann durchaus vorkommen, und wurde auch auf BGG schon diskutiert. Bislang ist uns in den ersten 5 Partien dieses Problem auch zu zweit nicht sonderlich aufgefallen, aber deine Vorschläge gefallen mir gut. Werde ich mal im Hinterkopf behalten.

  • FischerZ hmm, ich hatte Great Race damals zum KS online ein paarmal zu dritt und viert gespielt, da war das ganz nett. Sicher kein komplexer Kracher, aber mit einzelnen Modulen (Wetter, Saboteure) doch eine Stufe über CamelCup oder Downforce. Ich hoffe, Deine Erfahrung liegt vorrangig am Spiel zu zweit - daran scheitert ja fast jedes Rennspiel. Nunja, mein Exemplar kommt morgen, aber vor der ersten Partie liegt ja dann noch einige Zeit...

  • Graboid

    Meiner Meinung nach mit den beiden genannten absolut nicht zu vergleichen. Es ist (will) ein Mix aus verschiedenen Mechanismen (sein), die einzeln vielleicht gut sind, bei diesem Spiel (und mit dem Thema) aber nicht so richtig passen wollen, da das Grundspiel keine richtige Varianz hat.

    Wir hatten gestern beide keinen Spaß beim Spielen, sind aber durchaus neugierig an das Spiel gegangen, denn auf dem Papier hört es sich gut an.

    Wobei die Module ja das Spiel nur leicht variieren (schneller, weil mehr Geld drin ist oder etwas zeit fressender, weil man mehr (unsinnige) Möglichkeiten hat) - mehr ist da nicht. Die Saboteure sind aber ja nur Karten, die immer drin sind (und kein separates Modul).


    Wie gesagt: Vielleicht ändert sich das Spielgefühl und somit mein Eindruck, wenn man mal mit 4/5 spielt - anhand meiner gestrigen Erfahrung befürchte ich aber, dass dem nicht so sein wird. :crying:

    Einmal editiert, zuletzt von FischerZ ()

  • Ich hatte die beiden nur genannt, weil sie was Rennspiele sind sowas wie meine Referenz für einfache, aber gute Vertreter sind. Danke jedenfalls für Deine Rückmeldung, das ist interessant, online konnte man die Saboteure als Modul auswählen. Auch schienen mir die Unterschiede der Karten sehr groß zu sein. Vielleicht hat mich das Teil auch geblendet, na ich bin mal gespannt und bremse meine Euphorie jetzt etwas.

  • Scythe

    Partie Nr. 21

    Hatte ich mir mal wieder gewünscht und so gab es eine Partie zu dritt, die für mich aber etwas zäh verlief, weil ich mit dem Erweiterungsvolk Albion (grün) der Musik hinterherlief, während meine Mitspieler bzw. vor allem die Russen (rot) rasend schnell ihre Sterne sammelten. Vielleicht habe ich mich verzählt, aber viel mehr als 16 oder 17 Runden dauerte die Partie nicht und am Ende hatte ich sogar eine Aktion weniger als meine Mitspieler, was mich beim 64-53-37 völlig abgeschlagen zurückließ. Da hatte ich schon schönere Scythe-Partien.



    Die Insel der Katzen

    Partie Nr. 8

    Hier fluppt es plötzlich bei mir, dritter Sieg in Folge. Ich spielte in unserer 3er Runde wieder als einziger ohne zusätzlichen permanenten Korb, holte mir dafür gleich vier Oshax-Katzen an Bord, was ohne permanente Körbe natürlich praktisch ist, weil man dafür keine Körbe braucht. Die gesammelten Lektions-Karten passten auch sehr gut und so gab es einen 91-74-62 Sieg.



    Kneipenquiz: Fußball-Spezial

    Partie Nr. 1

    Schöne Variante für Fußball-Interessierte. Auf jeder Karte ist zwar gefühlt eine Frage drauf, die maximal am Rande mit Fußball zu tun hat, aber wenn man mit dem Thema gar nichts am Hut hat, ist das wohl eher nichts. Für unsere Runde hat es gut gepasst und schön, dann auch mal mehr zu wissen als beim normalen Kneipenquiz. Die Entscheidung zu unseren Gunsten bei Schwierigkeitsgrad ‚Showtime‘ fiel trotzdem erst bei der letzten Frage nach der Ehefrau von Barcas Pique 😊


    Yokohama

    Partie Nr. 11

    Hier hatte ich mich eigentlich früh auf dem verlorenen Posten gesehen, am Ende war es dann aber denkbar knapp. Weil mein Mitspieler stark auf die Boards für Kirche und Exportkisten setzte, triggerte er sehr zügig das Spielende und wir waren bereits nach einer Dreiviertelstunde durch. Bei meiner letzten Aktion fehlte mir ein Geld, um ein Handels- statt einem Geschäftshaus zu platzieren, wodurch mir 7 Punkte flöten gingen. So kam es bei der Schlusswertung tatsächlich zu einem Unentschieden… 113-113. Auch hier fehlten mir wieder ein Geld oder eine übrig gebliebene Ware für einen zusätzlichen Punkt. Und was ist der Tiebreaker?! Es gewinnt, wer in der Zugreihenfolge weiter vorne ist. Wer denkt sich sowas aus? Naja egal, trotzdem wieder sehr unterhaltsam, klare 8/10 bei mir.


    Era of Tribes

    Partie Nr. 9

    3er Runde mit einem Erstspieler, der mit den Ägyptern am Ende tatsächlich auch gleich die Nase vorne hatte. Ich trat erstmals mit den Römern an, Mitspieler Nr. 2 mit den Germanen, die es versäumten, ihre militärische Stärke auszuspielen und abgeschlagen Letzter wurden.

    Die Ägypter und meine Römer plünderten dagegen fleißig Barbarenvölker. Ich setzte gleich zu Beginn nach Afrika über, um mich dort in Ruhe auszubreiten. Die Barbaren brachten mir u.a. auch zwei schöne Endwertungen, über die ich alleine 6 zusätzliche Punkte sammeln konnte. Am Ende setzten sich die Ägypter aber doch recht deutlich durch, auch weil sie dank ihrer Vorteile beim Städtebau schließlich 6 Städte hatten und so auch als Erste den Sprung in die Antike schafften. Endstand nach gut zwei Stunden 36-29-21. Sehr schöne Partie wieder.




    Der Rest der Woche in Kurzform - Was gab es sonst noch?!


    The Magnificent (Partie Nr. 9), das nach längerer Pause mal wieder auf dem Tisch war. Platz 2 beim 201-180-155. Ich mag es, schöne Knobelei auf Kennerniveau. Ein Mitspieler monierte den Glücksfaktor bei den Karten, wobei ich schon das Gefühl habe, dass man da genug Einfluss nehmen kann.



    Blätterrauschen zündete bei meiner Freundin im zweiten Anlauf und so wurden letzte Woche gleich 5 Partien (Partien Nr. 11-15) gemütlich auf der Couch gezockt. Für die Oberklasse der Roll/Flip & Writes reicht es bei mir nicht, weil eigentlich in jeder Jahreszeit irgendwelche Optionen eindeutig besser sind als andere. So bleibt ein bisschen das Gefühl, dass hier mehr drin gewesen wäre... trotzdem noch gut.


    Imhotep: Das Duell (Partie Nr. 14), mit den Seiten B-A-B-A. Spannende Partie wieder, die ich über die Pyramiden und Grabkammern mit 51-43 für mich entscheiden konnte. Bleibt eines meiner liebsten 2er.


    Bezzerwizzer (Partie Nr. 8) gab es mit den 'Schwiegereltern' als Teamvariante. Ist bei ihnen gut angekommen und gewonnen haben sie auch gleich.


    #Scythe #DieInselDerKatzen #KneipenquizFußballSpezial #Yokohama #EraOfTribes #TheMagnificent #Blätterrauschen #ImhotepDuell #Bezzerwizzer

    Meine Top 15 (in loser Reihenfolge):

    Terra Mystica - Gaia Project - Ein Fest für Odin - Great Western Trail - Clans of Caledonia - Underwater Cities - Tzolk'in - Orleans (inkl. Handelserweiterung) - Scythe - Heaven & Ale - Wasserkraft/Barrage - Food Chain Magnate - Auf den Spuren von Marco Polo - The Gallerist - Agricola

  • Letzte Woche kamen mal wieder einige Spiele zum Zug:


    Nachdem #Safehouse gefloppt ist und direkt wieder auszog wurde nun


    #KillerCruise gespielt (1x)

    Überraschung! Es hat auch nicht überzeugt, obwohl es mir etwas besser als das Vorige gefiel. Naja, die Mechanik liegt uns wohl nicht so, daher kommt es schnell wieder weg.


    In einer Online-Spielerunde (zu siebt) kam einiges zustande:

    #6nimmt , #7Wonders , dann in kleineren Gruppen #TerraMystica , #WelcomeTo und #Kahuna

    Es hat echt Spaß gemacht, da ich die ganzen Mitspieler der Gruppe seit knapp einem Jahr nicht mehr gesprochen hatte.

    Am meisten überzeugt hat mich


    #WelcomeTo (4x)

    das ich direkt gekauft habe und jetzt mit meiner Frau spiele. Optisch ist das Spiel absolut genial und es macht uns viel Spaß.



    Im Vergleich die originale Werbung


    #Aftermath

    Die Kampagne ist (endlich) vorbei. Es war ganz okay, ich würde es aber eher mit einem Kind/Jugendlichen Spielen als in einer Erwachsenengruppe.


    #Klong (1x)

    Zu diesem Spiel ist schon mehr als genug geschrieben worden. Wir lieben es und es trudeln nach und nach die Erweiterungen ein.



    #TimeStories (1x)

    Endlich geschafft. Zu Beginn noch angetan von der Optik und der Mechanik (insbesondere das Auslegen der neuen Räume) war es am Ende ein echter Krampf und wir mussten uns zwingen nicht vorzeitig abzubrechen. Irgendwie kam uns das alles verworren vor und wir waren teilweise etwas ratlos. Unsere Bewertung war dementsprechend -20 oder sowas :lachwein:

    Ist auch schon wieder ausgezogen.


    #SpiritIsland (1x)

    Irgendwie hatte ich mal wieder Lust und habe es das erste Mal dieses Jahr rausgeholt. Mit Lebenskraft der Erde und Flackernde Schatten ging es dann gegen das Königreich Brandenburg-Preussen auf Level 1 und es war ein recht ungefährdeter Furcht-Sieg. Ab und zu macht mir das Spiel richtig Spaß und ich hab es in Reichweite stehengelassen.



    #UnderFallingSkies (4x)

    Gebraucht erstanden hat mich das Spiel direkt umgehauen. Eine super coole Einsetz-Mechanik (man muss in jede der fünf Reihen einen seiner Würfel platzieren und die Gegner in der Reihe kommen gemäß der angezeigten Augenzahl in Richtung deiner Basis geflogen), optisch super cool und schnell gespielt. Ich habe alle drei Städte und die Level 0, 1 und 2 ausprobiert. Da teste ich mal noch ein bisschen rum, bis ich den richtigen Schwierigkeitsgrad für meine Kampagne gefunden habe. Ich freu mich schon drauf!



    Apropos Kampagne: #TooManyBones (1x)

    Ich hab mir zum Start meiner AoT Kampagne die LabRats und Ghillie ausgesucht, als ersten Tyrant Gendricks gezogen und direkt verloren X( Obwohl man dazu sagen muss, dass ich es nichtmal in den Endkampf geschafft hatte. Ganz klassisch verskillt und viel Pech bei den Encountern. Naja, da wird bestimmt bald ein neuer Versuch gestartet.



    #TerraMystica (1x)

    Ein klarer 131-111 Sieg der Zwerge gegen die Hexen. Schönes Spiel und da ich jedes Mal ein anderes Volk wähle, sind die Partien auch überraschend unterschiedlich.

    Diesmal habe ich z.B. alle Häuser über den Tunnelbau gesetzt und keine einzige Stadt gegründet. War natürlich auch dem Zusatzziel geschuldet (die meisten einzelnen Gebiete).



    #MageKnight (1x)

    Endlich mal wieder rausgeholt und eine Probepartie gespielt um die Mechanik mal wieder aufzufrischen. Sitzt noch überraschend gut und ich denke, da muss ich mich bald mal wieder richtig (episch) dran wagen!



    Absacker: #DoppeltSoClever und #GanzSchoenClever

  • 3er Runde mit einem Erstspieler, der mit den Ägyptern am Ende tatsächlich auch gleich die Nase vorne hatte.

    Ja, die guten Ägypter... Wie ich sehe, hast du auch die variablen Geländeteile. Da die Ägypter schon etwas bevorteilt sind (ähnlich auch die Slawen), spielt mal mit verdecktem Gelände und freier Ausrichtung beim entdecken.

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/