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  • Ich wollte nur mal emotional subjektiv darauf hinweisen (ohne ein Spielbox Deja-Vu bekommen zu müssen), daß ich das Spielmaterial von Planet Steam nicht so außergeöhnlich finde, wie anscheinend viele andere...


    Die Skalen sind genauso gut oder schlecht wie bei anderen Spielen (Marker verrutschen schnell), die Steine sind ok aber nicht überragend, ... Die Kugeln sind jetzt auch nicht so der Bringer - Holz ist ok, sicher besser als Plastik, aber überragend ist etwas anderes.


    Außerdem ist die Schachtel schon sehr luftbefüllt - vielleicht ist bei mir auch nur die Hälfte drin? Und ob Größe der Schachtel = hohe Exklusivität des Material bedeutet??? Mhhh...


    Also vom Material her halte ich es für das schwächste Ludoart Game.


    Marquis hatte ja noch was (schwere Holzkiste, tolle Münzen, excellente Karten (ähnlich Planet Steam)).


    Auch Sylla Deluxe ist klasse mit den Münzen in dem Lederbeutel...


    Aber Planet Steam ist bis auf die Größe nicht unbedingt materialtechnisch so ein Überflieger.


    Zum Spiel selber kann ich nichts sagen - auch nicht bezüglich der Funktionalität des Spielmaterials - aber könnte mir vorstellen, daß diese Halbkreise auf den Kugeln auch mal schnell verrutschen. Irgendwie anstoßen darf man bei dem Spiel wahrscheinlich nicht - oder?


    Aber Hauptsache das Spiel ist fantastisch - und das steht ja noch aus.


    Wollte nur mal meine Verwunderung darüber äußern, daß das Material von Planet Steam so oft in den Mittelpunkt gestellt wird.


    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


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  • Hiho,


    Ich find's auch nicht so gut. Das angebliche "Standard-Geld" finde ich sogar eher billig. Schon das A&A von 1989 hatte besseres Geld drinne (das musste ich jetzt erwähnen! ;-) ).
    Das Papp-Material ist ok, vom Design her gefällt es mir nicht so gut. Das Holz-Zeugs ist normale Massenware. Und das Kartenformat ist, ganz LudoArt-typisch, besch*ssen.


    Ich denke mit einem besseren Design hätte man mit Pappcountern gleichwertiges erreicht (in einer kleineren, dafür hochwertigeren Schachtel).


    Ich finde das Spiel max. durchschnittlich. Es kann "richtigen" Wirtschaftsspielen (Funkenschlag, Zepter) nicht das Wasser reichen. Aber es hat Potential ich denke das ganze nochmal überarbeitet kann was gutes werden.


    Atti

  • Also ich habe es mal probeweise aufgebaut. Ich finde das alles auch sehr unübersichtlich. Vielleicht wegen der dunklen Farben?


    Pappcounter wären glaube ich besser...

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  • Der Überbringer ist das Material vlt nicht aber ich finde es gut. Alles ist halt ein bisschen größer als Standard bzw. ein bisschen besser ausgestattet (bis auf das Spielgeld natürlich). Insofern ist es materialtechnisch schon den höheren Preis wert weil die Kosten (denke ich) nicht proportional steigen. Das Spielgeld fällt da wirklich ab und hätte nicht sein müssen.
    Im Übrigen finde ich die Holzteile besonders gelungen. Die Teile sind echt hochwertig wenn man die Toleranzen betrachtet. Das ist absolut passgenau und hervorragend lackiert und die Passgenauigkeit hat ihren Preis.
    Zum Spiel selbst kann ich allerdings auch noch nix sagen.

  • Denke auch, dass Pappcounter vielleicht besser wären.


    Mein Eindruck ist, dass hier das hochwertige Material als Verkaufsargument benutzt wird.
    Andere Spiele unterstreichen durch das Material teilweise die Funktionalität oder zumindest das Thema des Spiels (Hamburgum: Ziegelstein, Agricola: Animeeples) oder bieten auch viel Material (bspw. Agricola).


    Planet Steam kann mich thematisch nicht so recht in sein Szenario mitreißen, vielleicht weil mir das Sci-Fi Szenario zu abgefahren ist? Da hilft auch das "hochwertige Material" nicht viel.



    Interessant wäre es mal die Tanks zu wiegen damit man ein ganz objektives Kriterium hätte.
    Mir scheint aber schon, dass es viel Holz im Spiel gibt oder um es mit den Worten eines anderen Spielverlages zu schreiben, der das mal auf seine Packung geschrieben hat: "Mit viel Holzmaterial!" (Nein, war nicht Siedler)



    P.S. bei uns hat es direkt im ersten Spiel nicht die Tanks aber die Skala der Preise durcheinandergewirbelt... autsch!


    Nachtrag:
    Also von den passgenauen Teilen ist mir aber nichts aufgefallen. Ich hab es nicht erwähnt, weil ich denke dass es einfach ein Holzproblem ist, da Holz ja irgendwie "lebt" bzw. aufquillt.
    Ich hab jedenfalls nicht immer jedes Ansteckteil in jeden Tank bekommen und schliesslich einfach ein Teil ausgetauscht weil ich Angst hatte beim gewaltsamen Versuch den Lack zu beschädigen.

    Einmal editiert, zuletzt von Tyrfing ()

  • Zitat

    Original von Tyrfing
    Mein Eindruck ist, dass hier das hochwertige Material als Verkaufsargument benutzt wird.
    Andere Spiele unterstreichen durch das Material teilweise die Funktionalität oder zumindest das Thema des Spiels (Hamburgum: Ziegelstein, Agricola: Animeeples) oder bieten auch viel Material (bspw. Agricola).


    Ich glaube das ist die Sache mit dem Nagel und dem Kopf. Ich hoffe halt, daß das Spiel trotzdem gut ist. Aber irgendwie wurde bei Planet Steam krampfhaft versucht das Material aufzumotzen - warum auch immer (Ludoart-Anspruch?). Ich hätte mir das Spiel vom Material her anders gewünscht - ähnlich wie ein Sylla oder Le Havre, ... Einen Mehrwert bietet das Material auf jeden Fall nicht - es ist eher weniger funktional als anderes.

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


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  • Zitat

    Original von Tyrfing
    Mir scheint aber schon, dass es viel Holz im Spiel gibt oder um es mit den Worten eines anderen Spielverlages zu schreiben, der das mal auf seine Packung geschrieben hat: "Mit viel Holzmaterial!" (Nein, war nicht Siedler)


    Hehe, "Medina" war das glaub. Weiß nicht ob das irgendjemand zum Kauf animiert hat...

  • Also ich spiele das Spiel selbst ganz gern und find das Material auch gut. Insbesondere die Idee, dass die Rohstoffe verschieden geformt sind, auch innerhalb eine Kategorie finde ich witzig (Erz ist halt nicht einfach ein grauer Würfel, sondern ein grauer "Brocken" und alle sehen anders aus)


    MIxo

  • Zitat

    Original von Sankt Peter
    Ich wollte nur mal emotional subjektiv darauf hinweisen (ohne ein Spielbox Deja-Vu bekommen zu müssen), daß ich das Spielmaterial von Planet Steam nicht so außergeöhnlich finde, wie anscheinend viele andere...


    Wieso - verd***t nochmal ;) - hast du eigentlich plötzlich planet steam zuhaus? Wo wir anderen doch alle bis nach weihnachten warten müssen... ?(

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  • Zitat

    Original von mixo
    Insbesondere die Idee, dass die Rohstoffe verschieden geformt sind, auch innerhalb eine Kategorie finde ich witzig (Erz ist halt nicht einfach ein grauer Würfel, sondern ein grauer "Brocken" und alle sehen anders aus)


    Also ehrlich gesagt hat das bei mir etwas gedauert, zu begreifen, dass die unterschiedlichen Brocken alle den gleichen Wert haben.
    Das Zusammenkleben von diesem Dopplerteil fand ich auch nervig. Hatte danach tagelang Sekundenkleber am Finger, bin aber eben auch kein Handwerker.
    Die Schachtel hat m.E. das "normale" Format der großen FFG-Spiele wie Star Craft u.ä. War vermutlich billiger so, als eine passgenaue Schachtel zu produzieren.
    Insgesamt finde ich das Material (abgesehen von diesem wirklich üblen Geld) schon hochwertig, aber auch nicht überragend.
    Ich fragte damals bei Heidelberger an, ob der Preis von 70€ denn stimmt (der wurde im Vorfeld gehandelt), die Antwort war: "Ist halt ne Menge Zeugs drin" (O-Ton). Man könnte ein bißchen den Eindruck gewinnen, dass das Spiel mit dem Material aufgepeppt werden sollte.


    Mandras

  • Zitat

    Original von Tyrfing
    Mein Eindruck ist, dass hier das hochwertige Material als Verkaufsargument benutzt wird.


    Das wird Czarné sicher nicht bestreiten ;)
    Ich denke das ist ja auch legitim.
    Ich muss dir/euch aber recht geben, dass der gute Herr Czarné allerdings häufig die Optik über die Funktionalität zu stellen scheint - vlt gehört dass zu seiner Philosophie (wie will man sich sonst von anderen unterscheiden ;)):
    Schwer mischbare Kartengrößen, schwer lesbare Schriftarten, dunkle Farben/zu wenig Kontrast gehören da wohl dazu.

  • Zitat

    Original von onkel_e
    Hehe, "Medina" war das glaub. Weiß nicht ob das irgendjemand zum Kauf animiert hat...


    Den Glauben teile ich, wobei ich mich mit dem Ausrufezeichen anscheinend etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt habe - ich glaube es war nur "mit viel Holzmaterial", was ich aber aufgrund unserer italenischen (?) Ausgabe nicht 100% prüfen kann.


    Im übrigen, das Holzmaterial war durchaus für mich damals der ausschlaggebende Punkt, weil explizit ein Spiel gesucht war, welches aus Holz war.



    Die Brocken als Spielmaterial sind freilich eine nette Idee und garnicht mal schlecht. Wobei ich mir den Unterschied in den Größenproportionen zwischen "kleinen Steinen" und "großen Steinen" deutlicher gewünscht hätte.
    Aber sooo aussergewöhnlich ist die Idee mit den Glassteinen nun auch nicht. Raja von Phalanx benutzt auch Glassteine, allerdings "wohlgeformte" kleine Kuppeln, was angesichts des indischen Flairs wahrscheinlich auch angebracht ist.
    Zaubercocktail von Kosmos hat auch Glassteine.
    Cavum hat glaube ich auch diesen "Glassplitt", oder?


    Ich möchte damit nicht sagen, dass das Material eine schlechte Wahl ist, im Gegenteil!
    Aber es ist nicht dass Alleinstellungsmerkmal des Verlags für das der Verlag anscheinend gerne bekannt sein möchte.


    Nachtrag - der Thread entwickelt sich wirklich schnell...

    Zitat

    Original von Mandras
    Also ehrlich gesagt hat das bei mir etwas gedauert, zu begreifen, dass die unterschiedlichen Brocken alle den gleichen Wert haben.


    Wenn ich mich recht entsinne gibt es doch kleine Steine: alle 1 wert
    und große Steine: alle 5 (?) wert


    Hat man mir das falsch erklärt oder beziehst du dich nur darauf, dass alle kleinen/großen Steine untereinander gleichviel wert sind?

    Einmal editiert, zuletzt von Tyrfing ()

  • Zitat

    Original von Tyrfing
    [Wenn ich mich recht entsinne gibt es doch kleine Steine: alle 1 wert
    und große Steine: alle 5 (?) wert


    Hat man mir das falsch erklärt oder beziehst du dich nur darauf, dass alle kleinen/großen Steine untereinander gleichviel wert sind?


    *)
    Letzteres. Hatte leider wirklich gedauert, bis ich merkte das ein großer grauer Würfel das gleiche wert ist wie eine große graue Pyramide etc. Ich dachte so: "Aha, der graue Würfel sind also 5 Eisen und was ist die graue Pyramide?"


    Mandras
    der sonst eher keine lange Leitung hat

    Einmal editiert, zuletzt von Mandras ()

  • Zitat

    Original von ode
    Ich glaub ich hab nen Deja-vu... :sos:


    :pleased2: ....Verdammt, dann manipulieren sie wieder die Matrix!


    :triniti: (Wenn das Smilie schon TRINITI heißt, dann muss ich es hier einbauen)

  • In meinen Augen ist Planet Steam ein spielbares Kunstwerk über dessen Material ich nicht klagen kann. Würde ich darüber klagen müsste ich agumentieren das man es vielleicht hätte besser machen können was dann aber auch den Preis gesteigert hätte...ich sag nur Taurus für 149 €. Irgendwann ist bei vielen Spielern der Punkt erreicht wo man nicht mehr bereit ist einen Haufen Geld für ein Spiel auszugeben. Ich würde niemals knapp 150 € für nur 1 Spiel ausgeben...da können Spiel und Material noch so gut sein...


    Zitat

    Original von mixo
    Also ich spiele das Spiel selbst ganz gern und find das Material auch gut. Insbesondere die Idee, dass die Rohstoffe verschieden geformt sind, auch innerhalb eine Kategorie finde ich witzig (Erz ist halt nicht einfach ein grauer Würfel, sondern ein grauer "Brocken" und alle sehen anders aus)


    MIxo


    ...dem stimme ich voll und ganz zu --> /signed

    Mb_adastra.JPG Mb_rftg.jpg


    Ein Bild sagt mehr als 298 Wörter... :floet:

    Einmal editiert, zuletzt von velvre ()

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  • Ich kann die Diskussion um das Spielmaterial von Planet Steam nicht so ganz nachvollziehen. Der Plan ist schön groß, hat für alles seine Ablagen und bietet Hilfen, die Holzteile sind hochwertig verarbeitet und zumindest in meinen Augen auch funktional, denn das Markieren ist ohne Probleme möglich, die Anbauten halten, die Größe ist genau richtig für eine richtig gute Übersicht.


    Auch die Kartengröße macht noch einen Sinn. Zum einen werden sie nicht während des Spiels gemischt (wurde hier irgendwo als Argument gegen die Proludo-Kartengröße angeführt), sondern bilden Ablagen oder eben entsprechende Rollen, die von überall her gesehen werden können.


    Für mich ist Planet Steam ein guter Kompromiss zwischen MAterialqualität und Preis geworden. Zuviel Luft in der Schachtel und eher billiges Papiergeld - ok. Dafür spiele ich das Spiel allerdings sehr, sehr gerne, als dass das Nachteile wären, über die ich mich jetzt großartig aufregen müsste. Das Spiel ist nämlich in Münsteraner Breiten sehr gut aufgenommen worden und es zeigt sich mit jedem weiteren Spiel, wie knackig, überraschend und variabel in der Strategie man das spielen kann.


    Viele Grüße,
    Carsten

  • Planet Steam ist ein knallhartes und unnachgiebiges Wirtschaft-Simulationsspiel der Güteklasse 1B, da es wegen der ständigen Rohstoffknappheit einen frustrierenden Faktor hat. Aber in allen Belangen zumindest hochinteressant und irgendwie auch fesselnd!


    Das Spielmaterial ist für diesen Verlag mäßig. In meiner Ausgabe hat man Schwierigkeiten, die Ausbauten stressfrei anzuheften, da sie oft wieder abfallen. Stehen sie erst einmal auf der Platform, kann man sie auch einfach danebenstellen. Ansonsten ist die Schachtel mit Inhalt aufgebläht. Der Preis ist etwas zu hoch. Gruß mbenz