22.03.-28.03.2021

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  • Die letzten Wochen haben wir recht viel gespielt.


    #5-MinuteDungeon


    Super Spiel, das extrem fix erklärt und gespielt ist. Kam beim Besuch Tochter mit Freund auf den Tisch. Wir haben wahnsinnig viel gelacht, gerufen, gehetzt. Mir tun die armen Karten leid, aber das ist eben bei solchen Spielen, die Teile werden einfach ziemlich verschlissen. ^^ Potentieller Schwiegersohn wollte gleich das Spiel sich selbst kaufen und bekam leuchtende Augen als ich sagte, dass es da mal eine Marvel-Version von gab. Hätte Amazon die gehabt, wäre die wohl sofort bestellt worden.


    #AeonsEnd


    Das ist das meistgespielte Spiel in diesem Monat, hab es auch erst im März bekommen. Die Erweiterungen lagen schon länger hier rum und haben auf ihren Einsatz gewartet. Bisher sowohl solo als auch zu weit gespielt mit immer unterschiedlichen Magiern und Auslagen und bisher zwei Gegenspieler getestet. Ist bei uns eingeschlagen wie eine Bombe, macht super Spaß, spielt sich jedes Mal anders. Und es ist soo spannend! Letztlich, da jede Partie bisher echt packend war und man nie genau vorhersagen konnte, ob man es schafft oder nicht, fühlten sich auch Niederlagen nicht schlimm an, da man wunderbar mitgefiebert hat. Solo macht es mir ein wenig mehr Spaß als mit Göttergatte, da ich da alleine rumtesten kann, aber er darf schon auch mitspielen. ;)


    #Gloomhaven-Pranken-des-Löwen


    Haben natürlich auch weiter an der Kampagne gespielt. Wir spielen drei Charaktere, ist immer schnell aufgebaut und auch gut zu spielen. Letztens wollte Göttergatte auch mal die Leerehüterin austesten, die noch unangetastet war. Gefällt uns auch gut, eindeutig ein support Charakter, in den man sich erst reinfinden muss. Hat Potential und wir überlegen, ob jetzt nicht jeder zwei Charaktere übernimmt, sozusagen das volle Paket. Ich hab da immer irgendwie bisschen Wehmut, sicher, es ist ein gutes Spiel aber für mich fühlt es sich im Gegensatz zum großen so beschnitten an. Eigentlich will ich das nur durchspielen, damit wir dann wieder tief ins große #Gloomhaven eintauchen können. Es fühlt sich einfach nicht so episch an, nicht als Kampagne, eher als lockeres "wir haben mal Bock sowas wie Gloomhaven zu spielen". So wie light Pizza. Es fällt einfach das Salz und das Fett, dass das Spiel so episch geil machen. :lachwein:


    #DieAbenteuerdesRobinHood


    Hat mich total interessiert, ich bin eh ein Fan der Strumpfhosen und Mantel und Degen Filme. Der wandelbare Spielplan klang toll und auch die Einordnung als Familienspiel hat mir gefallen. Denn mal ehrlich, manchmal will man kein taktisch realistisches Regelmonstrum spielen sondern einfach was nettes, das Spaß macht. Aber trotzdem nix seichtes.

    Und ja, es macht Spaß, ich finde die Aufmachung wunderbar, nette kleine Geschichtsfetzen, ein wenig Zeitdruck durch die Sanduhren, einen Glücksfaktor, der für uns so passt und interessante Bewegungsmechanik. Die Plättchen lassen sich gut rausnehmen, aber die Wächter und Adeligen legen wir im Spiel eh immer nur so halb rein, da man sowieso ständig drehen muss. Gefällt auch Göttergatten super und für den Preis echt topp! :thumbsup: Wenn wir es durch haben werde ich es wahrscheinlich an eine befreundete Familie weiter verschenken, ich glaube nicht, dass wir es so oft danach noch spielen, wobei, es kommt ja darauf an, was die versprochenen Abenteuer rum download können.

    Jedenfalls, Kauf hat sich gelohnt und wenn es das Teil nochmal mit Musketieren gibt, muss ich das auch haben. 8-))

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  • So wie letzte Woche eine erneute Partie #Concordia auf boitejeux gespielt, allerdings zu dritt. Diesmal den Strategiefokus auf Karten mit göttlicher Unterstützung seitens Mars gelegt - jeder Kolonist auf dem Board bringt Punkte. Hat gut geklappt mit insgesamt 5 Karten (alle?) dazu und allen Kolonisten im Spiel, leider hakte es zwischendrin an Ressourcen. Das kostete wertvolle Zeit, die meine Kontrahenten zu nutzen wussten. Demzufolge mit 99 Punkten den dritten Platz “erobert”.

    Die ein oder andere Partie #AlhambraBigBox oder #Azul mit der holden vervollständigen die letzten Tage. Bei Azul habe ich mir mal die beiden Promoteile der “Special Factories” ausgedruckt, testen wir mal demnächst. Eins davon fungiert wie eine Mauer - die übrig gebliebenen Kacheln kommen nicht wie üblich in die Mitte, sondern bleiben liegen.

    Das andere verteilt die nicht genommenen Fliesen an die direkt benachbarten links und rechts und füllt demnach andere Manufakturen statt die Mitte. Zwei Bedingungen müssen dabei eingehalten werden: Gleichmäßige Verteilung, Farben dürfen nicht aufgeteilt werden.

    Klingt nach neuen interessanten Taktiken, mal schauen wie es sich so spielt...

    Gibt's die Azul Special Factories Promo eigentlich zum Ausdrucken irgendwo?

  • Okay - auch bei uns wurde wieder gespielt:

    Endlich zu zweit #PaxPamir2ndEdition ausprobiert - hat leider nicht so gut gezündet. Nachdem ich ja schon den Solo-Modus nicht wirklich gut fand (der Gegner verhält sich einfach viel zu oft strubbeldoof...), hat leider auch das Zweispielerspiel nicht unsere Begeisterung geweckt. Zu zweit war es eigentlich nie ein Problem die Dominanz in seinem Zug immer wieder zu verhindern, so dass es dann noch vor allem um Stämme / Spione ging.

    Die zweite Wertung ist allerdings zufällig (durch die ziemlich direkt nach der vorherigen aufgedeckte zweite Dominanzkarte) ausgelöst worden und ich hatte gerade zufällig genau die Dominanz, so dass ich 5 Punkte bekommen habe und meine Frau keine (da sie ja eine andere Fraktion unterstützt hat). Obwohl sie den ersten Check gewonnen hat und dadurch zwei Punkte Vorsprung hatte, war sie nun drei Punkte im Hintertreffen - dadurch, dass es nur noch eine (geplante) Wertung geben würde, war recht klar, dass meine Frau die Dominanz gewinnen müsste (was auch mir ohne den Zufall nicht gelungen wäre), da sie sonst nur zwei Punkte gut machen könnte. Da das Spiel danach noch recht lange ging, war das ein wenig frustig und nicht wirklich spannend. Dazu kommt, dass durch einige gute Züge das Spiel schon nach dem ersten Dominanz-Check zu Ende sein könnte, was ich auch irgendwie seltsam finde, denn es kann ja auch sein, dass der Markt extrem einseitig ist. (In einem meiner Solo-Spiele gab es in der kompletten ersten Spielhälfte nur eine einzige politische Karte im Markt).

    Vielleicht spielen wir ja etwas falsch und das sind nur Randfälle - jedenfalls hat das Spiel bisher keinen wirklich guten Eindruck gemacht und dürfte wohl bald wieder gehen, vor allem, weil diese Art Spiel schon vom Grundsatz her ohnehin nicht gerade den Geschmack meiner Frau trifft.

    Schade, dass euch Pax Pamir 2E nicht gefallen hat. Tatsächlich scheint ihr einen Regelfehler mit drin gehabt zu haben: der letzte Dominanzcheck zählt doppelt. Wenn es nach dem zweiten Check demnach 3:6 für Dich stand, hätte Deine Frau auch bei einem misslungenen Dominanzcheck gewinnen können, wenn sie mehr Stämme/Spione/Geschenke platziert hätte. Dann wäre es 9:8 für Deine Frau ausgegangen.


    Ansonsten hast Du sicherlich recht, dass das Spiel zu zweit (und damit auch Solo) etwas speziell ist. Es kann durchaus passieren, dass das Spiel nach dem ersten Dominanzcheck vorbei ist, aber mit etwas Spielerfahrung kommt das denke ich nur äußerst selten vor. Der zweite Dominanzcheck kommt frühestens nachdem 25 Karten offen im Markt auslagen. Da gibt es eigentlich genügend Möglichkeiten entweder die gegnerische Koalition auszubremsen oder halt zu ebendieser Fraktion zu wechseln. Das finde ich an dem Spiel sehr schön, dass ein einseitiger Markt einfach nur eine besondere Spielsituation darstellt, auf die es zu reagieren gilt.


    Aber ich denke es gibt einen Konsens, dass das Spiel mit mehr als zwei Spielern nochmal deutlich gewinnt. Was die optimale Spieleranzahl angeht wurde im entsprechenden Thema ja auch schon ausführlich diskutiert.

  • Apex Theropod

    (solo, einhändig)


    Sehr viele weitere Partien, immer noch mit dem gleichen Dino.

    Und leider sehr viele Partien gegen den gleichen Gegner.

    Der Gegner konnte nur von einer Wundart Schaden nehmen und die gibt es sechsmal im Wundendeck.

    Also sehr großer Zufall, ob er gerade zwei, denn die braucht er, von diesen Karten erhält.

    Aber ich war hartnäckig. Nach 10-15 Partien hat es geklappt.. und das hab ich dann mit aufstehen, Faust strecken, Brunftschrei und co. gefeiert.

    Ist eigentlich keine tolle Balance, wenn man so viel Glück gegen den Gegner braucht. Aber seltsamerweise hatte ich Spaß, weil ich jede Partie meine Strategie verfeinert habe. Zumindest habe ich mir das eingebildet. Das strategische Element war dann, den Kampf möglichst lange zu ziehen, damit er viele Wundkarten ziehen muss und gleichzeitig die eigenen immer wieder zu entsorgen.

    Wobei das fast schon eine generelle Strategie im Bosskampf ist.


    Eine wundervolle Welt

    (solo, zweimal zu zweit)


    Das hab ich solo nun auch direkt an die 10-15 Mal runtergespielt.

    War meine Haupt-Freizeit-Beschäftigung in der letzten Woche.

    Kaum zu glauben, was so eine simple Mechanik für Spaß machen kann.

    Die Szenarien fühlen sich leichter als das "freie" Solo an. Aber bisher nur einmal Silber und fünfmal Bronze geschafft.

    Dabei auch nur die B-Seite der Imperien genutzt (geht in den Szenarien ja eh nicht anders).


    Meine Frau hat es zweimal mitgespielt. Keine Luftsprünge, aber immerhin war sie gedanklich dabei. Könnte tatsächlich öfter zu zweit gespielt werden.



    Everdell

    (2 Spieler)


    Heute war ich mutig und hab meiner Frau Everdell untergejubelt.

    Optik fand sie gut, aber es war ihr erst einmal zu kompliziert. Vor allem, dass sie immer nur eine Aktion machen durfte.

    Und Karten nicht einfach so abwerfen durfte. Und das der Himmel blau war.... usw.... :D

    Aber sie hat sich alles durchgelesen und versucht die Ereignisse zu schaffen.

    Ging knapp 57 : 54 für mich aus. Was aber nur zeigt, dass ich hier auch nicht weiss, was ich mache.

    Ich hoffe, auch das Spiel werden wir öfter zu zweit spielen. Deutlich besser als Solo.


    Maulwurf Company

    (3 Spieler)


    Aus Erinnerung an meine Jugend/ Kindheit, spontan dieses Spiel bestellt.

    Die Kleine hat leider noch etwas zu wenig Sitzfleisch dafür. Auch wenn sie phasenweise viel Spaß hatte.

    Der Oma hat sie es am nächsten Tag dann erklären wollen und war nicht damit einverstanden, dass diese in den Spielregeln andere Regeln fand.

    In meinen Augen ist das Spiel gut gealtert, macht noch immer Spaß.

  • Am gestrigen Freitag war dann wieder unsere 2-Personen-Runde angesagt. Diese besteht nun schon seit 15 Jahren, "verkommt" aber mittlerweile 14tägig zur Klönrunde. Aber das ist auch nicht weiter schlimm.

    Gespielt wurden:


    #Istanbul - Dazu muss ich mal was vorausschicken.

    Nach Erscheinen haben sich das 2 Freunde gekauft und das wochenlang gegeneinander gespielt. Wenn ich dann dazu kam, wurde ich logischerweise auseinandergenommen, dass das Spiel nach der 2. Partie für mich durchgefallen ist und ich das Ding nicht mehr mit der Kneifzange anfassen wollte.

    Irgendwann wurde das Grundspiel günstig angeboten, und, naja, was soll ich sagen? Haben beruhigt.

    Nach Regellektüre habe ich selbst so einige Dinge erlesen, die beim Erklären damals unter den Tisch fielen.

    Mit der Reife des Alters von heute : Schönes Spiel, was wir beide gerne spielen. Habe es gestern allerdings 7:2 verloren. Ich war auch etwas neben der Kappe.


    #RedOutpost - Das spielen wir beide immer gerne. In dieser Besetzung haben wir kein Spiel öfter gespielt dieses Jahr. Und gestern mal mit den Spezialkarten.

    Donnerwetter, das ist ja nochmal eine Steigerung.

    Allerdings habe ich diesmal das erste Mal auch das Gefühl gehabt, dass ich getrieben wurde und nicht dem Folgen konnte was ich eigentlich machen wollte. Und so lag ich nach dem ersten Tag 10: 6 deutlich hinten.

    Ich konnte dann den 2. Tag deutlich aufholen. Mit der Ortskarte "Palast der Sowjets" konnte ich 2x Mehrheiten für mich entscheiden.

    Das änderte aber nichts daran, dass ich letztendlich 22:21 verloren habe, zeigt aber doch, dass man trotzdem dieses Spiel noch drehen kann.

    Hier steckt wirklich viel drin, materialtechnisch und spielerisch. Bei eigentlsch schmalem Geld.

    Ich glaube, das flog damals unterm Radar.



    Der Gernspieler

    Wenn immer der Klügere nachgibt, wird nur dummes getan!

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  • Und mit keinem Wort das "außergewöhnliche" Artwork erwähnt

    Mit Absicht. :D Aber es ist auch kein Tanto Cuore. ;) Dennoch könnten die Abbildungen wegen mir mehr anhaben. Wir spielen das aber seit eh und je nur zu zweit in gleicher Besetzung.

  • Faiyum (TTS)

    Bislang hab ich nur ein paar Partien zu zweit gespielt, diesmal ging es zu dritt an den TTS-Tisch. Und wieder entwickelte sich das Spiel so ganz anders als in jedem Spiel zuvor - die Varianz, die der Kartenmechanismus den Spielern aufzwingt, macht jede Partie zu einem neuen spannenden Erlebnis.

    Unser dritter Mann bestritt seine Erstpartie mit diesem Titel ein wenig unkonventionell, aber durchaus erfolgreich. Vom ersten Zug an in Besitz der Karte Opfergabe (12) trennte er sich nach dem einen oder anderen Bauern relativ früh von seiner Startkarte zum Siedlungsbau, später sogar noch von der zum Wegebau. Nun ja, wenn man die Opfergabe einsetzen will... aber die Karten hätte ich wohl nicht gewählt. Andererseits hatte er einen effektiveren Zyklus aufgebaut als wir anderen, legte mit weniger Karten öfter eine Verwaltung ein und baute in der zweiten Spielhälfte einen passablen Vorsprung aus. Dank Dieb (36) hatte er sich einige Karten aus der Auslage ergaunert, von denen wir anderen nur kurz mangels Finanzmitteln träumen konnten. Und so zog er mit guten Karten wie Stadtbau (84), Eskorte (86) und später auch Bankett (94) in größeren Schritten davon.

    Bild: mitten im Spiel


    Mein anderer, erfahrener Mitspieler hatte als einziger Karten zum Bau zweier Betriebe in Besitz. Sowas wollte ich auch gerne mal haben, aber z.B. der Betrieb für Getreidefelder war uninteressant, baute einfach niemand Wege durch diese Felder, auf denen viele Krokodile herumlungerten. Waren halt auch früh nur noch wenige Bauern im Spiel. Ich selbst hatte die Karte Ordnung (52) und so oft genug die Bauern ohne Funktion abgelegt, um schnelles Geld zu machen. Und wollte ich doch einen Betrieb erwerben, kam immer erst noch ein wichtigerer Zug dazwischen und dann war der Betrieb weggekauft oder wegverwaltet worden.

    Bild: solche Kunststücke gelingen nur im TTS


    Spannend wurde es am Schluss, als mein vorweg preschender Mitspieler mit dem Dieb zu meiner Rechten in der Schlussphase die Verwaltung spielte und wieder nur eher wenig Karten aufnahm und die dritte Naturkatastrophe aufdeckte. Mein Mitspieler zur Linken, der mir nach Punkten auch einiges voraus war, hatte gerade noch drei Karten auf der Hand, der Reststapel hatte noch 7 Karten - da waren also unter den ersten 5 bereits 3 Katastrophen erschienen! Die Schweißperlen auf der Stirn meines Mitspielers waren spürbar, als ich meine Kartenhand massiv aufgefüllt hatte und zum Abschluss meiner Verwaltung zwei Karten aufdecken musste. Hätte ich jetzt die vierte Katastrophe aufgedeckt - das war Sinn und Zweck der Übung! - , wär mir der Sieg womöglich zugefallen - kam aber leider nicht.

    Flugs machte er mir das Manöver nach und deckte seinerseits nun diese Karte auf. Unser führender Spieler mit vergleichsweise weniger (etwa sechs) Karten auf der Hand spielte noch sein Ding runter und beendete erwartungsgemäß mit der 10-SP-Karte sein Spiel. In diesem Moment hatte er mich auf der 50-SP-langen Leiste fast eingeholt / überrundet. Aber wir anderen hatten ja noch jede Menge Karten.

    Leider war Geld ein knapperes Gut bei mir als bei meinem Mitspieler. Der zum Preis von 4 billig herumliegende Pharao (112) blieb dort ein paar Runden liegen. Natürlich nahm ihn mein Mitspieler auf, als ich endlich die Mittel gespart hatte, aber mehr wie 5 SP konnte er bei unserer spärlichen Gesamtbebauung damit auch nicht machen.

    Bild: da liegt er billig im Markt herum, der Pharao (112)


    Mit einigen wertigen Schlusskarten und dem erforderlichen abgestimmten Management beim Ressourceneinsatz (Restgeld kauft Rohstoffe oder eben nicht) gelang es mir doch noch, an unserem früh gestoppten Dieb-Spieler vorbeizuziehen. Der Sieg ging aber an den dritten Mann, den ich zuvor einmal zum Schwitzen gebracht hatte. Das Spiel endete 90 -78 - 70.

    Ein Kuriosum war meine unmittelbar bei Spielbeginn gekaufte Karte Veredlung (22), die einem zwei bereits in Besitz befindliche Rohstoffe noch einmal aus dem Vorrat gewährt. Dank guter Lieferanten hatte ich diese Karte nie gespielt, immer mit der Ordnung (52) zu Geld gemacht. Erst in der Schlussphase hab ich sie das erste und einzige Mal eingesetzt, um so mit den restlichen Rohstoffen meiner Mumie (114) 2 SP mehr zu verschaffen.

    Bild: Endstand - so wenig gebaut und noch so viele Krokodile im Land. The Queen Pharao is not amused ... über die Künste seiner Baumeister


    Mit der Spielerfahrung wichen beim Neuspieler - wie zuvor schon bei mir - geäußerte Vorbehalte hinsichtlich der Gestaltung bei erster Betrachtung. Im Spiel ist alles zweckmäßig und übersichtlich, Ikonographie und Material lassen im Grunde nicht viel zu wünschen übrig, was über reine Geschmacksfragen hinausgeht. Friedemann Friese wären für dieses Spiel höhere Weihen gegönnt. Wie wär's denn mit "Kennerspiel des Jahres 2021"?

    #Faiyum

    "So viele Spiele... wann hast Du denn damit angefangen?" - "Wann hast Du damit aufgehört?"

    "pimp my game" - Bauanleitungen zu Inserts aus Schaumkern, Bemalungen, ... siehe Linkliste auf meiner Pinnwand

    Einmal editiert, zuletzt von Smuntz ()

  • Witzig, genau wie Dein Dritter Mann hab ich meine Erstpartie zu zweit auch gespielt und haushoch gewonnen. Zu zweit halte ich das für fast unschlagbar, aber man muss die Karten erstmal auf die Hand bekommen. Was mich wundert ist dass er nur 6 Karten am Ende hatte, ich hätte mich mit dem Dieb noch mehr quer durch den Markt gekauft. Ich hatte aber auch noch die Novizen als Geldmaschine. Beim kdsj bin ich absolut bei dir.

    Einmal editiert, zuletzt von Graboid ()

  • Eldritch Horror

    (solo, 4 Ermittler)


    In unter vier Stunden (hab verpennt die Zeit zu erfassen) habe ich die zweite Partie gegen den Dämomensultan Azathoth durchgezogen.

    Lief flüssig runter, ohne viel Regelstudium oder Verwaltungsaufwand.

    Das hat mir gut gefallen.


    Und das Ergebnis war an wahnsinniger Knappheit und höllisch bösem Lachen kaum zu überbieten.

    Zwei Mysterien konnten relativ zügig abgehandelt werden. Und das dritte war ein lausiger Kampf. Für meine asiatische Kampfsport-Queen mit Karabiner, verbesserter Kampffähigkeit und Verbündeten kein Thema.

    Drei Runden brauchte ich, um das epische Monster auf der Weltkarte zu erreichen.

    Ich wusste nicht wie, aber das Verderbnis hatte sich auf die "4" gemogelt und 3 Marker lagen auf dem grünen Sternkreis.

    In einem easy Fight prügelte ich das episch schwache Monster nieder.

    Nur um dann in der Mythosphase den Sternkreismarker auf "grün" zu bewegen und dann den Verderbensmarker 3 Felder für die Mythosmarker und 1 Feld für ein grünes Portal auf 0 zu bewegen. Azathoth erwacht direkt, Welt ist im Ar...

    Waaaaas? Ich hatte mich doch seit 3 Runden als sicherer Sieger gefühlt. Am Ende der Mythosphase wäre es doch dann auch vorbei gewesen.

    Oh neeeeeeeeeeee....


    Dieses Mal habe ich "Vergessenes Wissen" eingemischt. Beim nächsten Mal kommt die nächste Erweiterung dabei.

    Kann nicht schaden. Und das nächste Mal wird wohl im April sein. Macht Laune.

  • Zum Glück waren diese Woche die Abende recht frei, so dass noch ein paar Runden drinnen waren.

    Zum einen gab es die wöchtentlich Video-Runde #Gloomhaven und ich habe es endlich geschafft meinen Charakter in Rente zu schicken. Achtung, es folgen Spoiler für Eclipse, Sun, Three Spears, Personal Quest 526 und Prosperity 6.



    #SpiritIsland


    Und dann gab es natürlich noch die Solopartien für den letzten verbliebenen neuen Geist. Aber zunächst stand mir der Sinn nach


    1. Shroud of Silent Mist

    , da ich diesen als erstes ausprobiert hatte in Jagged Earth und dementsprechend der Schwierigkeitsgrad recht niedrig gewählt war. Dieses mal wollte ich den Geist unter etwas "realistischeren" Bedingungen testen, also mal wieder Habsburg 5.


    Die Fähigkeiten lesen sich ein wenig wie aus einem mittelmäßigen Horrorfilm entliehen. Der Geist legt sich mobil über das Land und erstickt die Invasoren langsam über mehrere Runden zu Tode. Währenddessen erhält man Furcht und Energie für eigene Länder mit "angeknapperten" Invasoren. Dadurch ergibt sich permanent die Abwägung, ob es besser ist ein Land komplett leerzuräumen oder es für seine Ressourcen noch bevölkert zu lassen - mit allen damit verbundenen Risiken.

    Der Geist ist wirklich beweglich, was zum einen sehr viel Spaß macht, weil er effektiv +1 Reichweite auf alle seine Fähigkeiten besitzt. Zum anderen verlangt es von einem aber auch, sich permanent schon für kommende Runden gut zu positioneren. Die Partie selber war dann sehr spannend und endete mit einem Terror-Stufe 3 Sieg im letzen Moment.


    Hierbei war auch etwas Glück im Spiel, da ich eine der besseren Blight-Karten gezogen hatte (-1 Präsenz/Runde und satte 5 Blight Zusatzreserve) und somit das Rennen mit Hilfe meiner exzellenten Furchterzeugung noch für mich entsinnen konnte.

    Da er ein wenig braucht um in die Puschen zu kommen, dafür aber nach hinten raus sehr gut aufräumen kann, wird er im Teamspiel wahrscheinlich ein wenig wie die Schlange wirken und etwas externe Hilfe gerne entgegennehmen. Spielerisch und thematisch aber einer meiner Lieblinge bisher.


    2. Starlight seeks its Form


    Und nun zum Staffelfinale mit dem letzten der 12 neuen Geister, der "Baue dir deinen eigenen Geist"-Geist. Beim ersten auspacken und betrachten wird man erst einmal erschlagen:

    "You habe 6 presence tracks" - Ja, die erste Runde hat erst einmal gedauert um überhaupt zu überblicken, was die eigenen Möglichkeiten sind. Wenn man sich darauf einlässt, wird man aber mit extremer Vielseitigkeit belohnt. Und zwar auf eine gute Art und Weise wie ich finde. Man kann zwar potentiell alles erlernen, aber nicht alles gleichzeitig. Somit kann man sich an Hand der gezogenen Fähigkeiten einen Spielplan zurecht legen und seine Rolle dementsprechenden definieren. Unterstützt wird das ganze von einer Menge an Möglichkeiten, neue Fähigkeiten zu lernen und so seinen Weg zu finden. Während man bei den meisten anderen Geistern die Fähigkeiten tendenziell um den Geist herum lernt, formt man hier stattdessen den Geist um die Fähigkeit herum. Fand ich sehr erfrischend, aber auch sehr fordernd.

    Das Sternenlich brauchte dann auch Anläufe bis zum Erfolg. In der ersten Runde habe ich etwas zu sehr auf Kontrolle der Invasoren gesetzt und ein paar sehr schlechte Entscheidungen beim Wachstum getroffen. Auch wenn es zwischenzeitlich extrem gut aussah, ging mir auf halber Strecke die Puste aus und die erbarmungslose Welle an Invasoren sowie der Habsburg 5 Trigger, 4 zusätzliche Gebäude werden auf die Insel ge-airdropped, hat mir den Rest gegeben.

    In Runde 2 hat sich das Sternenlicht dann an den Invasoren orientiert und sie mit ihren eigenen Waffen geschlagen: Blight. Diesmal habe ich früh in Defensive investiert, um die ersten Runden zusammen mit den Dahan den Befall etwas einzugrenzen. Anschließend wurden dann die schweren Geschütze aufgefahren und die Invasoren ohne Rücksicht auf Verluste von der Insel gesprengt.

    Ist die Hälfte des Blight auf der Karte von mir selbst verursacht? Vielleicht ; ), aber der Zweck heiligt in diesem Fall absolut die Mittel und ein Terror-Stufe 3 Sieg war der Mühe Lohn. Spaßiger Geist, welcher sich erfrischend anders spielt, dank seines zusätzlichen Puzzles und seiner Flexibilität, allerdings auch recht fordernd.


    Nachdem ich jetzt alle neuen Geister einmal Solo zum Sieg geführt habe, werde ich in "Staffel 2" von Jagged Earth mich wohl wieder dem zweihändigen Solospiel zuwenden, wobei als erstes die neuen Aspekte für die einfachen Geister an der Reihe sein werden. Ich bin insbesondere gespannt, ob sie mir Erde und Schatten etwas schmackhafter machen, zumindest Erde habe ich bisher immer nur sehr ungerne gespielt und Schatten hat ein richtig große Schwachstellen gegen stärkere Gegner. Außerdem warten ja auch noch die Schotten und die Russen darauf, ausprobiert zu werden... Wahnsinn wie viel Inhalt in dieser Erweiterung steckt Oo

  • Und dann gab es natürlich noch die Solopartien für den letzten verbliebenen neuen Geist.

    Ich muss wirklich gestehen: ich liebe diese Kurzzusammenfassungen deiner Spirit Island Partien! Das macht mir sehr viel Vorfreude auf die Zukunft. Gestern habe ich für die nächste Auflage im Spieleladen des Vertrauens vorbestellt. Es reicht mir nicht mehr nur es spielen zu können wenn mein Trauzeuge es mit mir auf den Tisch bringt!

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  • Zu dritt per TTS:

    #Klong

    Partie Nr. 13

    Wollen jetzt mal die ganzen Erweiterungen durchtesten, damit der Schwager weiß, was er sich noch zum Basisspiel dazuholen muss.

    Angefangen haben wir mit dem Schiff aus Sunken Treasures.

    Das gute ist dass das Spiel nicht großartig verändert wird aber ordentlich varianz reinbringt.

    Tatsächlich hatte ich 2 so Lanzen mit 3 Angriff und recht schnell nen Taucherhelm, mit dem ich top den goldfisch jagen konnte. Leider waren die Artefakte recht ungünstig verteilt, der Schwager konnte mit einem gegen-die-laufrichtung-teleport gleich das wertvollste knapp unter der Oberfläche holen u machte sich sofort auf den Rückweg was für ordentlich Druck sorgte.

    Persönlich unterschätzte ich die doppelte drachenattacke und ließ mir Zuviel Zeit beim rausgehen bzw. hätte ich nix mehr aus der Auslage kaufen sollen 😅

    81-67-65


    #DerKartograph

    Partie Nr. 6

    Auch hier lief wieder nix gegen den Schwager, hab total die Diagonalen unterschätzt und auf das falsche Pferd gesetzt. Da war nix mehr zu holen später.

    45-11- -10


    #TerraformingMars

    Eigentlich stand dann noch Partie Nr. 30 TfM auf dem Schirm. Leider verkraftet mein alter Laptop wohl die ganzen scripts nicht mehr zum Ende des Spiels, so dass kurz vor Schluss nix mehr ging. Savegame transferieren klappte leider auch nicht.

    Naja, war mit Credicor eh ziemlich abgeschlagen gegen Tharsis (alles voll mit Städte) und Viron (riesenflotte), wobei ich im Terraforming vorn war. Man weiss es halt nie so recht bis das Spiel vorbei ist.

    Denke nur ich sollte mit Credicor wohl früher mit den standardaktionen anfangen.. diese Runde war nicht nur wg des Crashs eher unbefriedigend.



    Innerhalb der Familie wurde noch fleißig gespielt:

    #MeepleCircus

    Partien 2-4

    Diverse Partien gegen meine Frau und die Neffen. Kam super an, auch wenn man die zusatzplättchen in reinen erwachsenenrunden wohl reinnehmen muss für ne Herausforderung.


    #Risiko

    Partien Nr. 7-8

    War als Kind mein Lieblingsspiel, jetzt nur noch für/gegen Neffen 😅


    #FantastischeReiche

    Partie Nr. 2

    Ebenfalls gegen den Neffen. Ist jetzt noch nicht so seins aber er spielt tapfer mit.


    #Azul

    Partien Nr. 15-16

    Weiterhin hoch im Kurs bei allen von Jung bis alt.


    #GanzSchoenClever

    Partie Nr. 21

    Kam nach kleiner Pause auch wieder auf den Tisch. Bestscore auf 308 verbessert, ein kreuzchen hat für den letzten Fuchs gefehlt.. 😅🙈



    #Warhammer40000

    Daneben haben wir die ersten zwei Einführungsmissionen Necrons gegen Space Marines gespielt. Der Neffe ist höchst motiviert, 3 Marines sind auch schon bemalt. Der Wunschzettel für Ostern beinhaltet nur ein Thema.. 😎🚬

  • Diese Woche gab es wenig verschiedenes, dafür aber nur neues ^^


    Hashi, solo

    Flip & Write, Tüfteln & Knobeln – her damit! Kleines, kniffliges Spiel, bei dem es darum geht, Inseln möglichst sinnvoll mit Brücken zu verbinden. In jede Insel kommt eine Zahl, diese Zahl bestimmt die Anzahl an Brücken, mit der man die Insel verbinden muss, um sie zu werten. Welche Zahl und weil viele Brücken man einzeichnen muss, bestimmt eine aufgedeckte Karte. Wurde hier ja schon ausführlich besprochen und erklärt:
    Hashi (Jeffrey D. Allers, NSV, 2021)

    Der Solomodus funktioniert sehr gut, ich hab noch viel Luft nach oben bei der Punktezahl. Auch wieder ein hervorragendes Spiel für Skype-Runden. Nett, darf erstmal bleiben. Bisschen schade, dass die Stifte keinen „Radierer“ mitbringen, ich war das so gewohnt, dass ich erstmal mit dem Ende auf dem Plan rumgekratzt hab…

    Das BIld bitte nur als Beispiel sehen, ja, ich weiß, dass da Fehler drauf sind ;) Is ganz schön schwierig, auf alles zu achten, da rutscht einem echt schnell was durch.



    Dann war ich 3 Abende mit einer größeren Neuanschaffung beschäftigt:

    Direwild, solo

    Vorab: ich halte mich hier recht kurz, da ich vorhabe, da noch einen größeren, detaillierten Beitrag zum Spiel zu schreiben.

    Direwild tauchte dank des Forums und BastiBargeld auf meinem Radar auf, und als ich erste Bilder gesehen und noch einen Blick in ein youtube Let’s Play geworfen hatte, war mir klar: muss ich haben. Bestellt habe ich es dann in Finnland, weil es dort noch zu bekommen war (jetzt nicht mehr, war wohl das letzte). Und die Investition hat sich für mich gelohnt – das ist ein echtes kleines Deckbau-Perlchen, das neben Deckbau aber vor allem noch taktische kleine Gefechte auf einem Spielbrett zu bieten hat. Da man Gegner beim Kampf durch die Gegend schubsen und sie dabei schwächen kann, wenn man sie in eine Mauer, oder noch besser: in einen anderen Gegner! – schubst, kommt es schon auch drauf an, wie man seine Helden auf dem kleinen Plan positioniert. Unterstützt wird man dabei durch viele Kreaturen-Karten, die ganz eigene Fähigkeiten mitbringen und einfach umwerfend gezeichnet und beschrieben sind. Die Illustrationen und die Texte dazu sind oftmals schlicht großartig. Das Spiel bringt 10 unterschiedliche Helden mit, die man praktisch in ihren eigenen Papp-Boxen organisieren kann. Man spielt durch 3 Kapitel, am Ende besiegt man hoffentlich den Endboss. Ein geschickter Karten-Timer sorgt dafür, dass man nicht ewig rumtrödelt und durch bessere Karten auflevelt. Jedes Kapitel bringt andere Spielpläne und neue Bosse mit, die Stück für Stück stärker werden. Dadurch, und dadurch, dass man stärkere Kreaturen und Fähigkeiten erst freischalten muss, skaliert das Spiel gut mit ständig anziehendem Schwierigkeitsgrad.

    Mein erster Versuch mit 2 Helden (True Solo geht nicht) führte mich bis in Kapitel 2, das ich dann nicht schaffen konnte. Ich muss da noch einiges optimieren, was den Deckbau angeht. Das Spiel bringt viel frisches mit – vor allem das Bauen einer einzigen, aufgebohrten Kreatur aus den vorher ausgespielten Handkarten ist echt ein netter Dreh, der sich mal so ganz anders anfühlt.

    Ein wirklich schönes Spiel, das leider unter dem Radar fliegt und deshalb wohl auch keine Erweiterungen mehr bekommen wird, obwohl es dafür absolut prädestiniert wäre. Wie gesagt – ausführlicher Bericht folgt, ich würde es aber vorher gerne noch ins dritte Kapitel packen ;)







    Dann haben wir noch einen Online-Escape-Room zu viert gezockt, wobei es kein Escape war, sondern Krimi – das war nett, aber dieser spezielle Fall hat uns jetzt nicht so richtig überzeugt.


    Schöne Spielewoche euch allen, und schöne Ostern natürlich!

  • Monasterium

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    Als Euro wirklich nicht übel, aber auch in keiner Weise herausragend. Als Klosterspiel ein thematischer Tiefschlag.

    Hmm... #Monsaterium fand ich tatsächlich herausragend. Wieso "herausragend"?

    Weil es einen Workerplacament-Mechanismus besitzt, den ich so -in dieser Form- noch nicht bei anderen Spielen gesehen habe...gepaart mit dem Weg, dass man nicht überall Aktionen nutzen darf sondern nur da, wo man steht.... Monasterium gehört für mich daher zu den Top 10 (wenn nicht sogar top 5) Spielen des letzten Jahrgangs. So können Geschmäcker verschieden sein...aber ich muss gestehen, dass ich eh ein Fan von engine-getriebenen Euros bin... ;)

    2 Mal editiert, zuletzt von Braz ()

  • herausragend

    "Herausragend" ist für mich eine ähnliche Vokabel wie "genial". Das wird mir in Bezug auf Spiele viel zu locker als positive Beschreibung verwendet.


    Monasterium mag ich durchaus, finde es nicht übel, sehe aber auch nichts Besonderes darin.

    Spielerische Grüße Ernst-Jürgen


    TOP 10: 1. Viticulture - Compl. Coll. Ed., 2. Martians - A Story of Civilization, 3. Scythe, 4. Anachrony, 5. Snowdonia: Deluxe Master Set, 6. Räuber aus Skythien, 7. Age of Industry, 8. Nieuw Amsterdam, 9. Siedler von Catan - Entdecker&Piraten, 10. Alubari - A nice cup of Tea

  • herausragend

    "Herausragend" ist für mich eine ähnliche Vokabel wie "genial". Das wird mir in Bezug auf Spiele viel zu locker als positive Beschreibung verwendet.


    Monasterium mag ich durchaus, finde es nicht übel, sehe aber auch nichts Besonderes darin.

    Ich würde Braz zustimmen. Was Innovation angeht, ist Monasterium gerade im innovationsarmen Jahrgang 2020 ganz vorne mit dabei. Und zwar dann, wenn ich weniger an Mozart (Schöpfer neuer Klangwelten) und mehr an Bach (genialer Collagist vorhandener Ideen) denke. Monasterium gibt der Kopplung von WP und Engine Building einen neuen Drive, weil es einen zwingt ganz anders zu planen. Aber ja, man muss Fan dieser Mechanismen sein, um der 200. Variante - sei sie noch so gut oder innovativ - noch etwas abgewinnen zu können. Und es ist leider völlig unthematisch, das hätte man sicher mit einem anderen Thema besser verkoppeln können.

  • Bisschen schade, dass die Stifte keinen „Radierer“ mitbringen, ich war das so gewohnt, dass ich erstmal mit dem Ende auf dem Plan rumgekratzt hab…

    Wir haben es ausgepackt und dachten erst mal: „Wow, für 11,50 € kriegt man hier mit Faber Castell ja richtig hochwertige Stifte!“ Dann kam der erste Fehler und plötzlich brauchte es ein Taschentuch. :D Und Fehler kann man tatsächlich ganz schnell mal machen bei den Bauregeln. #Hashi

    „Ich lebe nach der Devise lieber fünf Mal nachgefragt als einmal nachgedacht.“ Marc-Uwe K.

  • In letzter Zeit gespielt:

    Beim Kumpel mit dessen Sohn kam es endlich wieder einmal zu einem nahezu perfekten Spieletag. Und der sah so aus:

    Fast traditionell starteten wir mit #Orleans samt Erweiterung Handel & Intrige. Okay, jeder der hier halbwegs regelmäßig mitliest weiß, dass

    a) Orleans eines meiner absoluten Lieblingsspiele ist und immer sein wird und

    b) Orleans ein Aufbaumonster ist


    Die Diskussionen darüber, ob man Orleans nun mit allen Ortskarten oder nur mit einer Auswahl an Ortskarten spielen soll, haben wir erst 382mal geführt, können wir aber gerne nochmal tun ;). Natürlich MIT allen Ortskarten!

    Mein Kumpel baut Orleans immer schon auf, damit hier keine Zeit verschwendet wird, das sieht dann so aus:

    Wunderbar, oder?


    Orleans ist ein recht einfaches Kennerspiel. Man zieht seine Pöppel (natürlich die Deluxe-Version) aus dem Beutel und setzt sie da ein wo die jeweilige Farbe (=Berufsstand) erlaubt ist und führt damit Aktionen aus. Die Möglichkeiten der Aktionen sind übersichtlich. Allerdings sind da noch ca. 50 Ortskarten, die individuelle Aktionen ermöglichen und traumhaft viele Strategiemöglichkeiten eröffnen. Von simplen Siegpunktkarten wie Hafen oder Handelshaus bis zu Ortskarten, die bestimmte Strategien unterstützen oder Rohstoffverwertungsketten ermöglichen ist alles dabei.


    Das funktioniert sehr elegant und vermittelt ein sehr befriedigendes Gefühl wenn man es schafft seine Gefolgsleute im Beutel zu "kontrollieren". Andererseits entsteht natürlich auch dieses herrlich emotionale Spielgefühl, wenn man "dem Beutel ausgeliefert" ist weil man unbedingt einen Fischer braucht aber einen Bauern zieht. Die Erweiterung verschafft mit zusätzlichen Orten, Auftragskarten, viel besseren Ereignissen und vor allem dem neuen Board mit den deutlich sinnvolleren Segensreichen Werken ein derart tolles Spielgefühl, dass man mich zu jeder Tages- und Nachtzeit an den Tisch rufen kann wenn Orleans in dieser Konstellation angesagt ist.


    Kurz noch zur Partie (es war meine 47. Partie, alle mit 3-5 Personen). Ich hatte mich wieder einmal entschieden die Buchleiste komplett zu ignorieren und mein Heil in Geld, Waren und Aufträgen zu suchen. Absoluter Fokus war auf Mönche, die mir per Ratskeller und Bürgerhaus zu 111 Geld am Ende verhalfen. Dazu noch 3 fette Aufträge und einige Waren. Für meine Strategie benötigte ich 4 Ortskarten. Das reichte für 185 Punkte.


    Kumpel S, ein Orleans-Veteran, ließ die Zahnräder wie immer weg und verschaffte sich auf der Buchleiste mit vielen Gelehrten einen riesigen Vorsprung. Die Gelehrten konnte er mittels Schule als Joker einsetzen und sammelte wie blöd Bürgerplättchen ein. Zudem gönnte er sich 7 (!) Ortskarten. Am Ende waren das 184 Punkte8|

    Spieler M kam mit einer Misch-Strategie auf gute 153 Punkte.

    Nach gut 2 Stunden sah das ganze dann so aus:


    Danach ging es raus in den Garten und wir spielten draußen weiter.

    Als 2. Spiel wollte M ein Spiel haben, das er noch nicht kannte. Die Wahl fiel auf #Borabora .

    Bora Bora ist für mich bis heute das beste Stefan Feld Spiel. Ich habe aber erst 22 Partien auf den Buckel (alles 3er und 4er). Clever wie hier der übliche Druck auf die Spieler durch die Endwertung verpackt wird. Schafft man bestimmte Dinge nicht (und man schafft niemals alle diese Dinge) bekommt man die jeweils 6 Punkte nicht. Das läppert sich und ist häufig spielentscheidend.


    Bora Bora ist ein sehr "enges" Spiel. Man hat ständig das masochistisch-positive Gefühl dieses oder jenes unbedingt mit seinen läppischen 3 Würfeln in den viel zu wenigen 6 Runden schaffen zu müssen. Ich liebe es! Der Würfeleinsetzmechanismus ist genial. Setze deinen Würfel auf eines der 6 Einsetzfelder. Weitere (eigene) Würfel dürfen dazugesetzt werden, allerdings nur wenn die Augenzahl kleiner ist. Das ist genial und fies! Bora Bora liegt mir eigentlich, aber dieses Mal spielten die beiden Gegner einfach besser. V. a. mein Ansinnen, durch Verbreitung auf der Insel fett zu punkten, kassierten meine Gegner in den letzten beiden Runden humorlos ein. Spieler S hielt lange die Mehrheit im Tempel, was ihm 4 Hauptgötter sicherte, die er am Ende dazu nutzte meine Pläne zu zertrümmern. Respekt! Nach 90 Minuten ging ich beim 161(S)-151-132 völlig unter. Klasse war es dennoch.



    Das nächste Spiel war ein No-Brainer. #GaiaProject kommt in dieser Runde immer auf den Tisch. Es war meine 397. Partie.

    S hat tatsächlich alle ca. 70 Völker die es gibt ausgedruckt samt Regelwerk, so dass die Auswahl der Rassen recht lange dauern kann. Diese Auswahl macht allerdings genauso viel Spaß wie das Spiel selbst. Ich wurde als Startspieler ausgelost und musste nicht überlegen. Nachdem M als letzter in der Reihenfolge noch die Sektoren anders angeordnet hatte, wählte ich die Xenos. Ich hatte riesig Lust endlich mal wieder ein Basis-Volk zu spielen und die Xenos sind von den normalen Völkern mein Favorit.

    Da als Endwertungen Gaiaplaneten und Satelliten gezogen wurden, entschied sich S für China, ein Volk, das sehr stark in Gaiaforming ist. M wählte die Trilarians weil mit diesem weißen Volk die Konkurrenz bei den Planetenfarben easy für ihn war. Zudem können die Trilarians mit ihrer Regierungssitz-Eigenschaft ganz einfach andere Planetenfarben kolonisieren, was M gleich in der ersten Runde begann.


    Es kam wie es kommen musste. Es war schnell klar, dass ich bei den Endwertungen kein Land sehen würde. Dafür setzte ich auf Technologie und Allianzen, wovon ich 3+1 schaffte. Das Allianzplättchen mit 12 SP konnte ich mit 3 QIC 2x werten. Am Ende war es nach knapp 2 Stunden ein ungefährdeter 181-143 (China)-125 Sieg. Gaia Project ist und bleibt für mich das beste Spiel aller Zeiten. Hierzu habe ich schon (zu) viel im entsprechenden Thread geschrieben.


    Wir hatten nicht mehr ganz so viel Zeit, da entschieden wir uns für #Concordia auf der Corsica Karte. Meine 35. Partie.

    Natürlich mit Salsa und Fischmarkt.

    Meine Güte ist das Spiel schnell vorbei. Wir spielten ca. 1 Stunde und zum Ende hin überschlugen sich die Ereignisse. Ich setzte voll auf Mars und Kolonisten, konnte aber nicht genügend Gebäude platzieren. Zwar hatte ich deutlich mehr Karten gekauft als die anderen beiden, aber mit nicht einmal halb so vielen Gebäuden sind diese Karten nur heiße Siegpunktluft. Wie immer: Concordia ist an Eleganz nicht zu überbieten. Sehr schnelle Züge, herrliche Zwänge und auf einer so kleinen Karte eine enorme Interaktion beim Kampf und die schnelle Errichtung des ersten (billigen) Gebäudes in der jeweiligen Stadt. Concordia ist - wie die anderen drei Spiele vorher - ein Spiel für die Ewigkeit. Ich liebe es!


    Damit war dieser wunderbare Spieletag nach gut 9 Stunden schon wieder vorbei.


    Gleich am nächsten Tag bei einem befreundeten Pärchen war Istanbul samt Erweiterungen geplant. Wir blieben allerdings bei #DieCrewMissionTiefsee hängen. Die Fortsetzung hatte ich kurz vorher bekommen und wir konnten nicht mehr aufhören. Die Crew fand ich mittel-gut. Die Tiefseevariante ist der Burner! Wir spielten fast gut 2 Stunden Mission 1-20. Die Aufgaben sind variabler, herausfordernder, spannender, eleganter. Einfach toll!


    Zwei Tage später war eine Bekannte bei uns, die wir (wieder) zum Spielen gebracht haben. Nachdem sie bei ihrem letzten Besuch bei uns die Quacksalber kennenlernen durfte, blieben wir auch mit ihr beim Tiefseeabenteuer der Crew hängen. Eigentlich wollten wir die Erweiterung von Quacksalber spielen, die Bekannte tappte dann in die übliche "ich will noch eine Mission spielen" Falle :) und so war es null Uhr am Montagabend und wir hatten nur die Crew gespielt.


    Heute Abend geht's weiter. Ein Kumpel kommt vorbei und ich werde ihm - er will immer ein ihm unbekanntes Spiel kennenlernen - Altiplano vorsetzen. Darauf habe ich total Bock - mal sehen wie es zündet (bei ihm und bei mir).

  • Heute Abend geht's weiter. Ein Kumpel kommt vorbei und ich werde ihm - er will immer ein ihm unbekanntes Spiel kennenlernen - Altiplano vorsetzen. Darauf habe ich total Bock - mal sehen wie es zündet (bei ihm und bei mir).

    :thumbsup: ...ich hab es erst zwei mal gespielt und bin durchaus positiv angetan ... ich bin gespannt auf deinen Erfahrungsbericht! :sonne:

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  • Ich bin euch noch meine Partien aus der entsprechenden Woche schuldig:


    Eine Wundervolle Welt

    Partien Nr. 13 & 14

    Es wurde mal wieder Zeit in der Pause mein Solo Draft Spiel auszupacken. Leider stellte ich mich in Szenario 5 gar nicht mal so gut an, weshalb ich mich mit 67 Punkten geschlagen geben musste. Zwei Tage später hingegen lief es nahezu perfekt und ich konnte mir mit 126 Punkten doch tatsächlich meine erste Goldmedallie sichern! Zu verdanken hatte ich das meiner Geldproduktion, welche in Runde 4 sage und schreibe 27 gelbe Ressourcen produzierte!!




    Cubirds

    Partien Nr. 10-14

    Es ging auch in dieser Woche weiter mit Cubirds! An dem Abend war die Dame des Hauses besonders gut drauf. Erst gewann sie 2 partien, dann ich. Als ich dann zusammenpacken wollte war sie so: nix da! Jetzt will ich auch wieder gewinnen! Tja ich habe tatsächlich den Reverse Sweep vollenden können und mit 3:2 das Bo5 gewinnen können. Leider fingen einige Karte an auseinander zu fallen, da man sie nach dem Vogelsortieren stets gut mischen muss. Daher wollte Mylady das ich direkt mal Folien bestelle um den Langzeitspass mit dem Spiel zu garantieren! Gesagt getan. Das tolle, es ist die gleiche Größe wie bei Aeon's End, so haben sich 500 Folien direkt bezahlt gemacht!


    Gizmos

    Partie Nr. 6

    Es war wieder eine Weile her, das ich dieses Spiel real auf dem Tisch hatte, und als mein Trauzeuge vorbei kam um beim Kinderzimmer streichen zu helfen, war es auch mal wieder soweit. Er hatte es bisher noch nicht getestet und hat sich auch direkt am Anfang verannt, da er die Engine des Spieles nicht gesehen hat. Meine Frau die zwar beim letzten Mal als es auf dem Tisch war, mich beschimpft hatte (damals habe ich ihr alles vor der nase wegfeschnappt) und es seit dem verpöhnte, liess sich dennoch darauf ein und zeigte uns beiden in der Endauswertung deutlich wie eine gute Engine funktioniert. Auch bei mir lief diese gut, war aber leider aus deutlich mehr Stufe 1 karten als die meiner frau was mich teuer punkte kostete.

    Definitiv werde ich nicht wieder ein ajahr warten bis zur nächsten Partie!


    The Red Cathedral

    Partie Nr. 1

    Zu Besuch bei meinem Trauzeugen, wirde während dem Mittagsschlaf des Kindes einmal Red Cathedral ausprobiert. Er hatte es während der Spiel 2020 geschossen und seitdem etwas vom Verhältnis Spieleschachtel/Spieltiefe vorgeschwärmt.

    Tatsächlich bietet das Spiel einem diverse Kniffe, sei es das man seine Würfel entsprechend verbessert oder dort hinzieht wo bereits würfel sind um die ressourcen mehrfach zu erhalten. Auch beim Bau ergibt sich dank den Verschönerungen noch eine spannende Komponente, da man dadurch dem eigentlichen Erbauer sein Werk auch noch streitig machen kann. Ich habe versucht beim Bau meiner Turmteile auf die Tube zu drücken und das Spiel rasch zu beenden. Leider schaffte mein Gegenüber in seinem letzten Zug es doch noch 2 Turmteile fertig zu stellen, weshalb er nur 2 nicht bauen konnte. Auf Grund einer Verziehrung mit 2 Edelsteinen konnte er auf der Punktescala dennoch mithalten und ich konnte knapp mit einem Punkt den Sieg für mich beanspruchen.

    Wahrlich, dass sprachneutrale Spiel weiß auf dem Tisch zu gefallen und die Übersetzung der Regeln ins deutsche dank eines großen Verlages, werden die Rote Katedrale hierzulande noch bekannter machen.


    #EineWundervolleWelt , #CuBirds , #Gizmos , #TheRedCathedral