Suche Tutorial zu Bemalungstechnik

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  • Hallo, ich bin schon seit einigen Tagen auf der Suche nach einer Seite mit einer Anleitung wie man einen sogenannten "Wash" durchführt. Vielleicht heißt das auch anders, ich kenne mich in dieser Richtung absolut nicht aus.


    Diese Bild hat mich darauf aufmerksam gemacht: http://www.boardgamegeek.com/image/137946


    Ich finde Plastikteile immer recht unpraktisch. So hat man beispielweise bei Age of Empires 3 schon arge Probleme die verschiedenen Figurentypen zu erkennen wenn das Brett etwas voller wird.

    Einmal editiert, zuletzt von stmountain ()

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  • Schreib mal Boogie an, der scheint handwerklich einiges zu machen an seinen Spielen.


    Auch Zopper hat schon einiges gemacht.


    Die beiden können Dir bestimmt weiterhelfen.


    Wäre nur schön, wenn das dann hier im Thread landet, damit alle etwas davon haben, da das "washen" schon gut aussieht :)

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


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  • Mir kommt es so vor, dass man eine verdünnte Farbe über die Figur streicht, etwas antrockenen lässt und dann mit einem Tuch oder ähnlichem abstreicht, damit die Farbe nur in den Vertiefungen hängen bleibt. Aber das will ich halt bestätigt bekommen, außerdem: Welche Farbe nimmt man dafür?

  • Zitat

    Original von Ehrenmitglied
    [EDIT]


    Nix da, du meintest ja Tuschen =>
    http://www.games-workshop.de/h…undlagen/techniken/3.shtm


    Genau, das scheint ein Treffer zu sein, nur dass es auf dieser Site nur sehr oberflächlich beschrieben ist.


    EDIT


    Bei Amazon habe ich durch den Artikel die Farbe dazu gefunden: Games Workshop Citadel Tusche Badab (Affiliate-Link)
    Dort steht auch Tusche = Wash :)

    Einmal editiert, zuletzt von stmountain ()

  • Wash ist die Technik eine dunkle Farbe so stark zu verdünnen und die Figur dann damit zu betupfen, dass die verwässerte Farbe in alle Ritzen läuft und dort mit dem dunklen Farbton die Konturen der Ritzen herausstreicht.


    Am besten nimmt man Schwarz und verdünnt es stark oder einfach dieselbe Farbe dunkler, also zum Beispiel bei rot denn ein dunkelrot für den Wash.


    Da man praktisch die ganze Figur damit bestreicht, wird die Aussenfläche ebenfalls dunkler. Deshalb muss man entweder die vorher heller als geplant aufgemalt haben oder man malt dann nochmal mit dem gewünschten Farbton drüber oder man versucht die dunklere Schicht außen wieder abzupolieren, ohne die normale Farbschicht dabei zu beeinträchtigen.



    Die Farbverdünnung kann man eigentlich immer gut selber machen, aber wenn man unsicher ist, kann man natürlich eine fertige Wash-Farbe kaufen. Wobei man dann einen Großteil Wasser und nur einen Hauch Farbe teuer einkauft und keine Chance hat die Farbstärke durch ein selbstgewähltes Mischverhältnis den eigenen Wünschen anzupassen. Ich machs am liebsten selber, wie man raushört, weil die Farben hat man ja eh da...

    Einmal editiert, zuletzt von Eric ()

  • Hiho,


    Jau, Eric hat es perfekt geschrieben. Auf dem BGG Bild wurde diese Technik verwendet. Ist wirklich kinderleicht. Bei den GW Farben heisst das glaube ich "Ink". Ist aber nur Geldschneiderei, denn es ist nur GW Farbe die verdünnt ist. Einfach Farbe nehmen, diese stark verdünnen (einfach vorher auf einem Stück Papier ausprobieren - wenn man meint "das man ja garnix mehr ssieht" dann isse perfekt. - Der Witz an der Sache ist das bei so einer Farbmischung, die Farbpigmente dazu tendieren sich in den Ritzen zu sammeln (eigentlich tun sie da ja immer, aber hier will man es mal ausnahmsweise auch so haben).


    Atti

  • Die Farbe, die du nachher in deinen Vertiefungen haben willst... ;)


    Meinst du, welche Firma?
    Für den Zweck wird es wohl egal sein. Gamesworkshop Farben sind gut (und teuer). Vallejo und Pegasus kenne ich noch, die sind auch gut. Ansonsten gibt es noch Revell (Achtung, nicht die alten Öl basierten Farben, ich meine die "Aqua Color" Reihe) die kannst du natürlich auch nehmen. Ich würde halt nur darauf achten, dass du keine Öl basierenden Farben nimmst sondern Acrylfarben (Wasserverdünnbar).


    Von manchen (z.B. Gamesworkshop) gibts schon fertig verdünnte Farben.. das kann man sich aber wirklich sparen.
    Was ich immer gemacht habe ist, ich hab so ein "Künstler-Farben Aufbewahrungs" Dingens aus billigsten Plastik für 1€ geholt gehabt um darin Farben anzurühren. Alternativ dazu kannst du aber auch z.B. teures Profiequipment mit Schokoladenbeigabe nutzen ;)
    Wenn die Farbe so mit Wasser verdünnt ist, dass sie von den Wänden löst und sich unten in einem Fleck sammelt, dann war meine Farbe in der Regel dünn genug.
    (Das war so meine grobe eigene Faustregel zum Verdünnen)


    Evtl. ein (Taschen-)Tuch oder sowas bereithalten, wenn die Farbe doch zu gut an den Flächen haftet schnell abtupfen.



    Im Netz hab ich dazu diese Links parat:
    http://www.maxpaint.de/forum/k…tml?garpg=4#content_start
    http://www.faqs.org/faqs/games/miniatures/painting-faq/ (Punkt 4.A)

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  • Ich sollte dazu sagen, dass ich auch Anfänger bin, aber jetzt schon einige Figuren hinter mir habe.
    Im Prinzip da nur mit Trockenbürsten und Waschen gearbeitet, das und einige Zeit die man aufwendet reicht aber schon um die Figuren deutlich anschaulicher zu machen, als das, was man in der Regel "Out-of-the-Box" bekommt.
    (Insbesondere, wenn die Figuren aus der Box einfarbig sind...)



    Ich möchte mir also den Vorbehalt erlauben, dass meine Meinung nicht als "Experte" durchgehen sollte. Aber mit verdünnter Farbe Vertiefungen zu schattieren, dass traue ich mir in der Regel schon zu ;)
    (...und dir mit aller Wahrscheinlichkeit auch, obwohl ich dich nicht live mit Pinsel in Aktion gesehen hab... aber die Chancen stehen gut, denke ich)

  • Ich hätte an Erfahrene auch 2 Fragen


    1. Klebefarben


    Ein Freund hatte vor vielenvielen Jahren gerne Flugzeug- und Fahrzeugmodelle gebastelt und anschließend bemalt. Die waren nett anzusehen, aber waren alle klebrig.
    Problem der damaligen Farben, oder auch noch heute eine Gefahr?


    2. Gummifiguren


    Die Figuren mancher heutigen Spiele sind ja aus keinem harten Plastik, sondern aus so einer Gummiware.
    Gibt es Farben die trotzdem drauf bleiben, oder sollte man das Bemalen da besser unterlassen?


  • An welche Figuren aus welchen Spielen denkt du denn da?



    Zu Thema kleben: Ist bei uns bis jetzt mit Games Workshop und Revell Acryl nicht vorgekommen. Wir lackiern die Figuren aber auch mit Super Matt Lack ohne Lösungsmitte über, auch wegen dem evtl. Abriebl.

  • Gerade bei Fahrzeugen und Modellen kommt mir fast zwangsläufig "Revell" in den Kopf und die hatten, bis vor einiger Zeit ausschliesslich ölbasierte Farben im Programm.
    Desweiteren ist mir (auch vor dem versiegeln mit eine Schutzlack) bei meinen Figuren (Acrylfarbe) nie aufgefallen, dass diese "Kleben" würden, wenn die Farbe erst einmal getrocknet ist.


    Von daher würde ich einfach mal - im besten naiven Glauben - sagen, dass das wohl an der Farbe gelegen hat.
    Oder vielleicht hat er sie nachher noch mit einem "klebrigen" Lack versiegelt?



    Zu den Gummifiguren: Keine Ahnung.
    Aber ich kann mir gut vorstellen, dass Acrylfarbe dort auch einigermassen hält, solange die Figuren nicht zu flexibel sind. Wenn du also die Figur bewegen, verziehen und biegen kannst, dann solltest du das auch mit der Farbe tun können, sonst würde sie ja reißen.
    Ich glaube schon, dass es auch dafür passende Farben gibt aber bezweifel doch schon, dass das normale Acrylfarben sind.

  • "Gummifiguren"


    z.B. die Figuren aus den Eagle Games... oder Phalanx' Ringkrieg... oder M'44... ja... scheinbar so gut wie ALLE Brettspiele mit vielen Figuren drinnen.


    Kumpel meinte, er habe sie mit Games Workshop Farbe bemalt und die Farbe splitterte z.B. bei den Säbeln ratzfatz ab.

  • Ich habe noch nicht soviele Figuren bemalt, aber beim Ringkrieg kenne ich jemanden, der die Figuren bemalt hat und ich bin mir relativ sicher, dieser habe normale Acrylfarben benutzt.


    Wenn du zu deiner Sammlung von "Spielen mit Gummifiguren" auch Doom aus dem Heidelberger Verlag
    (die deutsche Version, nicht dass FFG andere Figuren hat und ich das nicht mitbekommen habe...)
    zählst, dann kann ich dir sogar persönlich berichten, dass die Farbe sehr gut hält und mir derartige Probleme nicht bekannt wären.


    Wenn die Farbe ratzfatz absplittert, dann frage ich mich, ob sie evtl. zu trocken/feucht war oder ob er die Figur vorher "unglücklich" behandelt hat. So habe ich die Figuren erst gewaschen und anschliessend grundiert. Danach beim Bemalen einigermaßen aufgepasst, die Figuren nicht irgendwie zu "befetten", da die Farbe darauf dann nicht so gut hält.
    Wenn ich mir nun vorstelle, dass man eine Figur mit einer normalen Acrylfarbe anmalt, die am besten schon 20x mal "bespielt" wurde - mit dem bildlichen Leberwurstbrot in der Hand - dann hätte ich da so meine Ideen, warum die Farbe absplitterte...
    (vorher waschen hätte in dem Falle dann bestimmt geholfen - ich will damit nicht sagen, dass man Figuren nach dem auspacken direkt bemalen muss, sonst ist es zu spät -- nur Fett unter der Farbschicht ist sicherlich keine gute Haftgrundlage)

  • Zitat


    Ein Freund hatte vor vielenvielen Jahren gerne Flugzeug- und Fahrzeugmodelle gebastelt und anschließend bemalt. Die waren nett anzusehen, aber waren alle klebrig.


    Die waren nicht klebrig, sondern vermutlich Revell-Farben, welche geschätzte 8 Jahre austrocknen! ;-)
    Dieses "Problem" haben die die Wasserverdünnbaren imo Farben nicht.


    Zitat

    Problem der damaligen Farben, oder auch noch heute eine Gefahr?


    Diese Farben gibt es heute immer noch. Nur würde ich die nicht benutzen (schon alleine weile ich von dem Geruch Kopfschmerzen bekomme).
    Die Figuren sind i.d.R. sehr schnell Handtrocken (d.h. man kann sie vorsichtig Anfassen und können weiterbemalt werden), aber austrocknen tut die Farbe natürlich noch eine ganze weile (3-7 Tage), das die Farben sich "klebrig" anfühlen, hat man aber absolut nicht.


    Zitat

    Die Figuren mancher heutigen Spiele sind ja aus keinem harten Plastik, sondern aus so einer Gummiware.
    Gibt es Farben die trotzdem drauf bleiben, oder sollte man das Bemalen da besser unterlassen?


    Je flexibler das Material, desso eher splittert die Farbe ab, wobei das mit den Wasserverdünnbaren nicht mehr so extrem ist wie mit den alten Revellfarben. Ich würde mich davon nicht abhalten lassen.


    Atti

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  • Dazu habe ich noch 2 Anmerkungen:
    1) Wie gesagt bietet Revell mittlerweile auch Acrylfarben an - diese sind dann auch ganz normal wie bspw. die Gamesworkshop Farben auch nutzbar.
    2) Du kannst die Figuren zwar schon noch einiger Zeit "anfassen", aber ich würde dir davon abraten es auch wirklich zu tun, wenn du die Figur danach noch weiter bemalen willst.
    Stichwort: Fettige Finger - die Farbe hält besser auf "sauberen Figuren". Wenn du dann irgendwann fertig bist, dann ist es ja egal, aber wenn noch weitere Farbe drauf kommen soll, dann besser nicht.


    Was ich mir von erfahreneren Malern habe zeigen lassen: Filmdöschen nehmen, mit irgendwas füllen für ein bisschen mehr Gewicht, doppelseitiges Klebeband oben drauf und darauf die Figur kleben.
    Schon hat man einen schönen Griff, an dem man seine Figur drehen und wenden kann ohne sie direkt anzufassen oder ständig krampfhaft versucht nur die Base anzufassen...

  • Hallo StMountain,


    als Vielmaler kann ich vielleicht auch noch etwas sagen. Es gab/gibt es sie noch mal von Games Workshop eine Painting Guide 10 Seiten oder so wo alles gut beschrieben wurde. Sonst schau bei den Modellbaueren rein die benutzen die selben Techniken.Ein Bemalunghandbuch für 40K erschienen ("forgeworld.co.uk" Imperial Armor.) Bleib aber bei den Modellbauern das ist im Gegensatz zu GW wie gesagt billiger. Farben Valleijo und Co GW ist zu teuer. Die Inks haben eine ewas feinere Pigmentierung als normale Farben aber normalerweise reicht das verdünnen.


    Die Gummifiguren von D&D habe ich erst entgratet, gewaschen, mit Geschirspüler oder so etwas um das Fett wegzubekommen. Trocknen. Dann eine leichten Überzug mit Grundierung um zu schauen wo noch einmal Nacharbeit zum entgraten gemacht werden muß. Bei der Grundierung kannst Du schon die Stimmung der Figur festlegen (dunkle oder helle Grundierung). Zum Mischen reicht auch eine Glasplatte, sonst folge Tyrfing.


    Bei den Gummifiguren vielleicht die Oberfläche leicht aufrauhen damit die Farbe besser hällt. Bei den Spritzgußfiguren kann es sein das Sie noch ewas Trennmittel von der Form mitgenimmen haben. Also auf jeden Fall waschen!


    Kleiner Tip:
    Bei Zinnfiguren habe ich manchmal mit einem Glasfaserstift (Zeichenläden) die Klingen bearbeitet und dann sofort wenn sie blitzten mit Klarlack überzogen

    If you think you are beaten you are!


    Stahler

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