16.08.-22.08.2021

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  • Wir haben was gespielt…


    #Nemesis

    Schöne 4‘er Partie. Hat allen gut gefallen. Kommt wahrscheinlich zeitnah wieder auf den Tisch…


    #KitchenRush

    Danach noch zu Dritt. Mhhh, na ja. Darf wieder gehen. Es kam in unserer Runde keine Stimmung auf.


    Was könnt ihr berichten?

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

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  • #Maglevmetro

    Anfang der Woche angekommen. Gut geschriebene englische Regel studiert und am Wochenende gleich zweimal zu zweit gespielt (Berlinkarte)

    Wir sind begeistert. Super schöne Optik. Großzügiges, perfekt durchdachtes Material. Einfach schön.

    Das Spiel selber ist ein richtig guter Enginebuilder. Bildlich gesprochen fährt der Zug langsam an und nimmt immer mehr an Fahrt auf um einen super spannenden Schlussspurt hinzulegen. Die Mischung aus Strecken bauen und Passagiere transportieren ist gelungen. Man muss immer abwägen, was für die Engine das Beste ist. Nicht zu sehr verkopft und daher genau das Richtige für mich und meine Frau.

    In gut 60 Minuten gespielt, ist #Maglevmetro schon jetzt ein Hit in unserer Sammlung und ein schönes Erlebnis.

  • Schade für Kitchen rush, aber wahrlich ein Spielprinzip das man mögen muss. Leider mögen meine beiden häufigsten Mitspieler das Echtzeitelement nicht.


    Tja da ist eine weitere Woche rum, ein neues Wochenthema eröffnet und ich renn dem ganzen noch immer hinterher! Mal schauen wie mich die Muse küsst, dann kommt von mir bald wieder etwas, gute Ideen habe ich bereits misterx ;) .

  • #CthulhuADeckBuildingGame

    Diverse Runden zwischendurch im Solo oder Duett mit unterschiedlichen Investigatoren wie Boxer&Professor, Bartender&Detective, Gradma&Magician und Engineer&Curator gegen die Elder Gods Atlach-Nacha&Cthulhu, Hastur, Yog-Sothoth oder Tchulu´k a&Nyarlathotep (zu den sich später noch Azathoth gesellte.


    Witzig, chaotisch und von unschaffbar hoffnungslos bis Spaziergang im Park war alles vertreten. Das Mythos Deck hat doch immer wieder kleine wie große Überraschungen für den/die Spieler dabei und auch nach X Sessions finden sich neue Kombinationen in diesem Apocalpysen-Synergien Kartenspiel.


    #MagicTheGathering

    Weitere kleine, kurze Runden mit Jumpstart Boostern. Schnell, unkompliziert und thematisch. Wir hatten diesmal Piraten&Vampires sowie Well-Read&Devlish, nach dem Austausch dann Pirates&Well-Read sowie Vampire&Devilish und nach 2-3 Runden damit kamen noch Pegasus, Engel sowie Wizards und Minions und kombinierten dann aus diesen 8 Themen verschiedenste Sets.


    #SpiritIsland

    Im Duett führten wir River Surges in Sunlight & Thunderspeaker und danach Lightning's Swift Strike & Heart of the Wildfire jeweils gegen England und Habsburg Monarchy ins Feld bzw. auf die Insel.


    Weiterhin gibt es für uns so vieles zu lernen, planen, entdecken, meistern, adaptieren, managen und Überwinden bei Spiritisland. Muss noch viel, viel mehr gespielt werden.


    #RobinsonCrusoe

    Im Solo wurden die Szenarien King Kong, Vulkaninsel und Insel der Kannibalen angegangen, beim letzten scheiterte ich. Nach einigen Startschwierigkeiten weiß ich Robinson Crusoe immer mehr und mehr zu schätzen und es wird mit fast jeder Runde, besser und besser.


    So schön viele Optionen&Ansätze dies Survival-Puzzel zu lösen. Die Szenarien halten es frisch, geben Ideen, Abwechslung und neue Herausforderungen. Klasse wie viel in diesem Survival Token Trip enthalten ist.


    #AnkhGodsofEgypt

    5 weitere Runden mit unterschiedlicher Spieleranzahl (2x3, 1x4 und 2x5), alle mit dem Szenario The Great Rebuilding (aka Monument Draft). Spannend wie lehrreich, war es sich besonders intensiv mit diesem Szenario zu beschäftigen welches uns zu besseren Ankh Spielern gemacht hat.


    Ausführlicher zum Szenario The Great Rebuilding sowie diverse Anmerkungen&Gedanken dazu hier....

    Guts to the apostles

    "You're right, we are mortal and fragile. But even if we are tortured or wounded, we'll fight to survive. You should feel the pain we feel and understand. I am the messenger that will deliver you to that pain and understanding."

  • Bei mir gab es in der letzten Zeit


    7Wonders mit Cities und Leaders

    Nach langer Pause in zwei verschiedenen Zusammensetzungen nochmal rausgekramt. Lustig zu sehen wenn sich zwei Konkurrenten am Militär verbeißen und am Ende bei13:13 stehen.


    Periorbis zu sechst

    Weiss nun wieder warum ich ihn eine nur mittlere Wertung verpasst habe, viel zu viel Downtine.


    Concordia zu fünft

    Mich dünkt, dass man mit einer Strategie auf Saturnus und Ziegel bzw Bauer die besseren Chancen auf den Sieg. Oder es lag an meinen Mitspielern die mir zu viele Saturnus übrig gelassen hatten.


    Kingdom Builder zu viert, davon drei Newbies

    Eigentlich hatte ich mal WinterKingdom auf dem Schirm, muss ich mir als Nachfolger nochmal ansehen, das alte weiss neue Spieler definitiv gut abzuholen fürs Hobby (Hausregel 2 statt 1 Karte habend un wenigstens nicht ganz so sehr dem Glück ausgeliefert zu sein)

    Besucht uns auf unserer Seite unter "www.mister-x.de"

  • Wir haben in der letzten Woche auch einiges auf den Tisch gebracht:


    #FantastischeReiche

    Mehrere Partien zu zweit und zu dritt. Gefällt uns weiterhin ausgesprochen gut, vor allem als schnelles 2-Personen-Spiel. Mein Frau baut mittlerweile eine kleine Siegesserie gegen mich auf, welche möglichst bald gestoppt werden muss. 7.5 / 10


    #Skyjo

    Mit den Schwiegereltern zwei Partien gespielt. Wie zu erwarten war, ist dieses Spiel sehr seicht sowie glückslastig und somit nicht unser Fall. Skyjo Action wollen wir das nächste Mal ausprobieren, ansonsten bleibt das wohl bei dieser einmaligen Spielerfahrung. Durch Corona haben wir länger nicht mehr mit den Schwiegereltern gespielt, was sich auch in der Komplexität bei deren derzeit bevorzugten Spielen messen lässt. 4.5 / 10


    #Patchwork

    Ebenfalls mit den Schwiegereltern, da ich Ihnen das Spiel noch einmal erklären sollte. Immer noch eines meiner Lieblingsspiele für 2 Personen, auch wenn das schon länger nicht mehr auf dem Tisch war. 7 / 10


    #Meadow

    Zwei Partien zu zweit mit meiner Frau. Der Ersteindruck ist schon einmal positiv. Tolles Thema. Die Illustatrionen sind herrlich knapp am Kitsch vorbei gezeichnet, gefallen uns dadurch aber ausgesprochen gut und gerade am Ende des Spiels, sieht Meadow hervorragend auf dem Tisch aus. Die generelle Spielmechanik macht uns auch Spaß, die Entscheidungen sind nicht so trivial wie am Anfang gedacht wurde und ein gewisser Glücksfaktor ist vorhanden. Allerdings könnte ich mir das Spiel zu viert nicht wirklich vorstellen, da mMn die Downtime zu groß wäre - zu dritt hingegen würde ich es gerne einmal ausprobieren, da hierbei das Konkurrieren um die freien Plätze mehr im Vordergrund stehen wird. Leider wirkt das Spiel nicht zu 100 % rund und verbaut sich somit eine bessere Bewertung. 7 / 10


    #BlackOrchestra

    Wir sind als Verschwörer zu dritt daran gescheitert Hitler umzulegen und haben das Spiel demnach verloren. Mir gefällt es weiterhin als kooperativer, Pandemieklon gut, da das Thema "schön" umgesetzt wurde, die Regeln relativ eingängig sind, ein gewisser Push-Your-Luck-Mechanismus sehr gut eingeflochten wird und die letztendliche Assination immer glücksabhängig ist. Meiner Frau hingegen hat es aufgrund dieses Würfelglücks nicht gefallen und wird von ihr wohl nicht mehr gespielt werden. Könnte leider längerfristig ein Verkaufskandidat sein. 7,5 / 10


    #The7thContinent

    Liegt seit einigen Tagen als Solospiel aufgebaut auf meinem Tisch und ich möchte endlich mal den ersten Fluch zu Ende spielen. Wie bisher immer gefällt mir der Einstieg ausgezeichnet und jeden Tag versuche ich mindestens eine Stunde den Kontinent weiter zu erforschen. Tolles Spiel - eins meiner Lieblingsspiele. 9,25 / 10

  • #Echoes


    Bei uns hat es in der letzten Woche nur zu einer Runde #Echoes von Ravensburger gereicht. Gespielt haben wir den Fall "Der Microchip".


    Das Spielprinzip ist sehr einfach: Über eine App scannt man Karten ein und erhält Audio-Hinweise, nach denen man die Karten in der Reihenfolge bestimmten Kapiteln zuordnen muss. Hat man das geschafft, muss man noch die Kapitel in die richtige Reihenfolge bringen und erhält so aus den einzelnen Schnipseln eine vollständige Geschichte.

    Bei unseren Handys gab es aufgrund des Herstellers (Huawei, dem die Google sämtliche Lizenzen für seine Dienste entzogen hat) und aufgrund des Alters zunächts Probleme, die App ans Laufen zu kriegen, aber mit einem Leih-Handy gings dann. Eine Web-App wäre wie bei Forgotten Waters wäre schön gewesen, dann hätte man die Kompatibilitätsprobleme umgehen kömnnen.

    Das Spiel hinter der guten Umsetzung war nett. Erwartet hatten wir eine Art Audio-Exit, es blieb am Ende aber nur bei der Zuordnerei von Karten. So lebt Echoes eher von der qualitativ wertigen Audio-Umsetzung eines düsteren Settings, spielmechanisch ist nicht viel Substanz vorhanden.

    Und weil der Mensch ein Mensch ist, drum hat er Stiefel im Gesicht nicht gern!

    Er will unter sich keinen Sklaven sehn und über sich keinen Herrn.


    (Bertolt Brecht)

  • #MicroMacroCrimeCity


    Wir haben zu viert 5 Fälle des Spiels gespielt. Nach dem Einführungsfall, bei dem ich mich, da ich ihn bereits kannte, zurückhielt, ging es weiter mit den Fällen 6-9.

    Die 3 Gelegenheitsspieler waren alle sehr angetan. M.E. lag dies auch daran, dass man eben ganz schnell loslegen kann und keine lange Regelerklärung notwendig ist. Angenehm neues Spielprinzip und beste Unterhaltung für die Truppe. Daumen hoch.


    #Gloomhaven


    In der Woche haben wir zudem unsere Erstpartie absolviert. Zu viert (andere Runde als die o. beschriebene) und nach langer Wartezeit (der ursprünglich geplante Termin liegt über 12 Monate zurück).

    Wir haben in den 80ern 90ern viel Pen and Paper gespielt, Midgard. Also, gewisse Kenntnisse und auch Vorfreude war da. Leider wurde uns dann aber doch ziemlich der Oarsch versohlt. Ich bzw.. mein Felsenherz war nach anderthalb von 3 Räumen des Szenarios erschöpft und damit raus. Puh, so hatten wir uns das nicht vorgestellt. Im Nachgang haben wir festgestellt, dass wir einige Regeln zu unserem Nachteil fehlinterpretiert haben. In 2 Wochen geht es also weiter.

    Die großen Erwartungen, die wir daran hatten, haben sich leider noch nicht erfüllt. Wir hoffen auf Erfolge gegen die Monster und das Aufleveln unserer Charaktere...

  • #DieZwerge

    1x zu viert und 1x zu zweit, wobei mir zu zweit es sogar besser gefallen hat. Für mich ein interessantes Koop, welches über die Auftragskarten eine gute Abwechselung zum klassischen Koop bringt. Es besteht immer das Dilemma ob man den Auftrag angeht, um wichtige Ausrüstung zu erhalten, dafür aber Züge beim Hauptauftrag verliert. Bis dato gefällt es mir wirklich gut.


    #GardensOfBabylon

    zu zweit. Ich mag Legespiele sehr gerne, daher haben es Spiele dieser Art immer leicht bei mir. Hier habe ich allerdings noch ein paar Fragezeichen bei den Regeln (obwohl diese eigentlich sehr einfach sind). Dass mehrere Figuren (nicht eigene) auf einem Feld sein dürfen finde ich schon etwas komisch, da es dann wirklich einfach ist den fremden Samen wegzuspülen. Hier fände ich es es besser, dass nur eigene zusammen stehen dürfen. Das blockiert dann auch einen Gärtner in seiner Bewegung, weil man einen wertvollen Brunnen nicht "aufgeben" will. Ferner ist unklar, wie oft man seinen Gärtner weiter bewegen darf, wenn ich meinen eigenen treffe...nur 1x oder auch mehrfach, wenn ich mehrfach Gärtner anlaufe? Das größte Fragezeichen hatten wir jedoch bei der Anzahl der Plättchen. Bei 44 Plätzen zu zweit bekommt die Pyramide keine Spitze...gewollt? Wir haben diese jetzt fertig gemacht, was dann aber dazu führte, dass der Startspieler einen Zug mehr hatte, was bei diesem Spiel schon entscheidend ist. Bis auf diese Regelfragezeichen hat uns das Spielprinzip an sich schon gut gefallen. Muss mal irgendwie schauen, dass ich die Fragezeichen geklärt bekomme....wenn jemand Antworten weiß, gern her damit.


    #Cascadia

    Optisch sehr schönes Legespiel mit einfachen Regeln, aber dennoch guter Spieltiefe für das was es sein möchte. Angenehme Spieldauer. Nichts für Strategen, sondern einfach ein schönes Wohlfühlspiel.

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  • Ich konnte in letzter Zeit viel spielen, waren auch einige neue Sachen dabei.



    #SwitchandSignal

    Ersteindruck: super, ganz tolles Familienspiel. Mein Sohn konnte nicht genug davon kriegen – und das hielt dann genau 10 Spiele. Die „einfache“ Karte war nach 4 Spielen durch, die schwierigere nach 6 Partien. Dann hat man wirklich alles gesehen. Würde mir wünschen, dass das durch eine Erweiterung noch auf eine Expertenvariante aufgestockt wird. Da gäbe es sicherlich viele Möglichkeiten. Momentan jedenfalls kommt es nicht mehr auf den Tisch.

    :7_10:


    #Elements

    Meines Erachtens unterschätzter Absacker für zwei Personen. Ganz einfaches Spielprinzip, aber der Kopf raucht ordentlich. Finde ich wirklich sehr gut, man muss halt ein bisschen rechnen können


    :8_10:



    #ClankinSpace

    Und endlich die erste Partie. Ich bin ja großer Clank-Fan und finde diese Weltall-Version noch ein kleines bisschen besser. Dabei ist es weniger die Karte und der Kniff, dass man die Zentrale erst hacken muss. Besonders gut finde ich die roten Würfel, die vor allem gegen Ende hin einfach mehr Spannung reinbringen als bei Clank, wo es mir oft gelungen ist, so wenig Lärm zu verursachen, dass ich kaum gefährdet war. Möglicherweise werde ich das beim klassischen Clank noch hausregeln.

      

    :8_10:



    #BeastyBar

    Herrlich chaotischer Absacker, der für viel Emotionen am Tisch sorgt. Einmal verstanden ziemlich flott durchgespielt. Kam auch bei unerfahreneren Spielern gut an.

    :7_10:


    #DieZwerge

    Nettes Koop-Spiel, meinem Sohn gefällt es. Mir wird es schnell zu repititiv, aber hin und wieder ist es ganz nett.


    :6_10:



    #Everdell


    Nach Hinweisen hier im Forum habe ich mir die Collectors-Edition bei Amazon gegönnt. Nach fünf Partien weiß ich noch nicht, ob sich das gelohnt hat. Das Spiel ist schon sehr schön aufgemacht und hat einen hohen Aufforderungscharakter. Es funktioniert auch ganz gut und macht durchaus Spaß. Mitspieler haben sich (nicht ganz zu Unrecht) aber über den etwas hohen Glücksfaktor geärgert, der dadurch entsteht, dass man letztlich nie weiß, ob man die passenden Wesen zu den Gebäuden ziehen wird, die man da errichtet. Das hat mich etwas an Terraforming Mars erinnert, wo es mich allerdings noch mehr gestört hat, schon wegen der enormen Spielzeit und der Experten-Zielgruppe. Bei Everdell ist man immerhin recht flott durch, da hält sich das noch im Rahmen. Deswegen mein Fazit bisher: schönes Spiel in tollem Setting, das ich gerne mitspiele. Ich sehe allerdings nicht, dass ich hier noch Erweiterungen benötige, das wirkt auch mich so ganz rund.

     

    :7_10:


    #GreatWesternTrail

    Eine coole Partie, bei der ich den Mitspieler ziemlich abgezogen habe. Durch unglückliche Umstände ist er bis kurz vor Schluss nicht an Ingenieure gekommen, ich konnte über die Bahnhöfe sehr viel Punkte machen.

    :8_10:



    #Teotihuacan

    Diesmal haben wir zum ersten Mal die variablen Aktionsfelder und Plättchen verwendet. Macht für mich allerdings keinen erheblichen Unterschied im Spielgefühl. Gefällt nach wie vor sehr gut, mal schauen, ob es hier beim Grundspiel bleibt oder noch eine Erweiterung mit dazu genommen wird.

    :7_10:



    #ZombicideInvader

    Lustige Zombischnetzelei mal wieder, wobei wir das 10. Level tatsächlich dreimal verloren haben. Zwei zusätzliche Abominations sind mit drin, außerdem zwei weitere Zombi-Arten (Xenomoths und Flingers), die das Spiel deutlich taktischer machen. Verloren haben wir letztlich, weil ein zum Sieg notwendiger Token im Zombi-Schleim versunken ist…

    :7_10:

  • Kingdom Builder zu viert, davon drei Newbies

    Eigentlich hatte ich mal WinterKingdom auf dem Schirm, muss ich mir als Nachfolger nochmal ansehen, das alte weiss neue Spieler definitiv gut abzuholen fürs Hobby (Hausregel 2 statt 1 Karte habend un wenigstens nicht ganz so sehr dem Glück ausgeliefert zu sein)

    Diese Hausregel habe ich auch mal benutzt, das aber wieder aufgegeben; denn: so sehr viel hat die Notwendigkeit, in einer bestimmten Geländeart zu bauen, nicht mit Glück zu tun. Natürlich ist es Zufall, in welchem Gelände ich wegen der Karte bauen muss, aber damit kann man umgehen.


    In WinterKingdom sollte man diese Hausregel jedenfalls nicht benutzen, weil das die Möglichkeiten der Fähigkeits- und Twistkarten entwertet.

    WinterKingdom halte ich für interessanter und spannender, habe deshalb das alte KingdomBuilder auch nicht mehr. Sieh es dir ruhig mal näher an.

    Spielerische Grüße Ernst-Jürgen


    TOP 10: 1. Viticulture - Compl. Coll. Ed., 2. Martians - A Story of Civilization, 3. Scythe, 4. Anachrony, 5. Snowdonia: Deluxe Master Set, 6. Räuber aus Skythien, 7. Age of Industry, 8. Nieuw Amsterdam, 9. Siedler von Catan - Entdecker&Piraten, 10. Alubari - A nice cup of Tea

  • Ich finde die Hausregel inbesonders sinnvoll um Stärkeunterschiede zwischen den Mitspielern auszigleichen. Denn eigentlich ist es ja genau das das Zeichen guten Spiels mit jeder Geländesorte was vernünftiges anfangen zu können. Da muss man eben daraufachten wo man seine Häuschen hinsetzt

    Ich gebe hier, auch wenn ich es im Text nicht explizit erwähne, immer meine persönliche Meinung wieder.

  • Ich bin da voll und ganz bei Ernst Juergen Ridder , wenn er sagt: "In einer bestimmten Geländeart zu bauen, nicht mit Glück zu tun. Natürlich ist es Zufall, in welchem Gelände ich wegen der Karte bauen muss, aber damit kann man umgehen."

    Schlussendlich ist es für mich ähnlich wie beim #Carcasonne . Anfangs dacht ich auch, dass man dem Glück ausgeliefert ist, da man ja nie weiß, was man an Plättchen (Carcassonne) oder Karte (Kingdom Builder) bekommt, aber bei Kingdom Builder kann man mE immer etwas Sinnvolles mit den Karten machen und schlussendlich ist es ja auch das Spannende, mit den Karten, die man bekommt, das Beste daraus zu machen. Von daher käme für mich die 2 Karten-Ziehen-und-1-Aussuchen nicht in die Tüte, da es mE das Spielgefühl beeinträchtigt.

    Jemand, der oft Kingdom Builder spielt, wird mE mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit immer gegen einen ungeübten Spieler gewinnen und das zeigt mir, dass man dem Glück eben nicht so stark beim Spiel ausgeliefert ist. Man kann da im Spiel schon sehr viel machen....

    Spätestens bei der App fällt einem das auf: Anfangs bekam ich immer "die Hucke voll" und das besserte sich von Partie zu Partie.

    Kingdom Builder ist für mich eins der unterschätztesten Spiele und toller SdJ Preisträger!

    ABER

    Ich kann Klaus_Knechtskern Meinung ebenfalls nachvollziehen, gerade wenn`s um das Anpassen der Spielstärke im Spiel geht.

    4 Mal editiert, zuletzt von Braz ()

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  • Besonders gut finde ich die roten Würfel, die vor allem gegen Ende hin einfach mehr Spannung reinbringen als bei Clank, wo es mir oft gelungen ist, so wenig Lärm zu verursachen, dass ich kaum gefährdet war. Möglicherweise werde ich das beim klassischen Clank noch hausregeln.

    Da kann ich dir zum klassischen #Klong! nur die Erweiterung "Abenteurergruppe" empfehlen. Unterschiedliche Startdecks, unterschiedliche taktische Ausrichtungen der einzelnen Helden ... Seitdem macht #Klong! nochmal soviel Spaß. Und mit dem 'Affenbot Prime' willst du einfach (dosiert) Lärm machen! Der macht richtig Laune! 8-))

  • Da kann ich dir zum klassischen #Klong! nur die Erweiterung "Abenteurergruppe" empfehlen. Unterschiedliche Startdecks, unterschiedliche taktische Ausrichtungen der einzelnen Helden ...

    Danke für den Hinweis, das würde mich auch interessieren. Was mich aber ärgert ist, dass die diese Charaktere in eine Box mit der 5- und 6-Spieler-Erweiterung gepackt haben, die mich absolut nicht interessiert. Dann zahle ich 35 Euro für eine Erweiterung, von der ich schonmal 50 % nicht haben will. Das werde ich nicht tun.

  • von der ich schonmal 50 % nicht haben will.

    Nein. Im Grunde nutzt du nur ein Tableau nicht, den Rest nutzt du für die neuen Charaktere, nur halt nicht alles in einer Partie.


    Hatte letztens mal darüber was geschrieben:

    Gruß Dominik

    Labert bei den Würfelwerfern über Spiele

    Einmal editiert, zuletzt von M0KI ()

  • Zu fünft oder sechst will ich es auch nicht spielen. Ich verbuche es da eher unter "größere Charakterauswahl". Leider sind die einzelnen Abenteurer an die jeweiligen Farben gebunden. Aber ich versuche es dennoch positiv zu betrachten: Das hält das Gedächtnis fit. Ähhhh, welche Farbe hatte ich gleich wieder? :saint:

  • Diesmal gab es etwas leichtere Kost

    #KaiPiranja (zu dritt)

    Ein schönes Push-Yout-Luck Spiel bei dem man zusätzlich zu ziehen oder werten noch eine dritte Option hat. Man kann auch seinen Zug beenden ohne zu Werten. Der Vorteil davon ist, dass man im Zug der Mitspieler auch Fische bekommen kann, um die eigene Auslage zu erweitern. Wenn man in der eigenen Auslage genügend Fische der gleichen Farbe hat, erhält man zusätzlich noch einen Fischstapel dieser Farbe, falls einer vorhanden ist. Hat allen sehr gut gefallen und es wurden direkt drei Partien gespielt.


    #MarvelUnited (zu dritt)

    Da auch diesmal wieder Spieler dabei waren die das Spiel noch nicht kannten, haben wir wieder gegen Red Skull gespielt. Red Skull hatte gegen Captain America, Ant-Man und Black Widow keine Chance und musste sich recht schnell geschlagen geben.


    #AusserRand&Band (zu dritt)

    Für ein Spiel mit einem recht hohen Glücksanteil kam es diesmal doch zu langen Pausen durch Nachdenken. Wenn es nicht gut läuft und durch die recht hohe Interaktion, kann es auch schnell etwas frustrierend werden. Kann mich inzwischen nicht mehr ganz so begeistern wie zu Anfang.


    #TippiToppi (zu dritt)

    Hier lief es von Beginn an sehr gut für uns. Dementsprechend konnte wir das Spiel auch erfolgreich beenden. Ein schnell erklärtes einfaches Kartenspiel, welches ich gerne von Zeit zu Zeit auf den Tisch bringe. Das Glück spielt hier aber auch eine große Rolle.


    #DieZwerge (solo)

    Ich hatte mir vor kurzem das Hörbuch angehört, dass mir sehr gut gefallen hat. Auch wenn man es als eine Fantasie-Standard-Geschichte bezeichnen könnte. Und aus dieser Begeisterung für das Buch heraus habe ich bei der Big Box zugeschlagen.

    Zu Beginn ist noch alles ruhig und friedlich, aber das sollte sich recht schnell ändern.

    Die Solopartie fand ich ganz gut, aber ich denke, dass mir das Spiel mit mehreren Mitspielern besser gefallen wird. Solo ist es nicht meine erste Wahl. Gerade solo hat man doch sehr, sehr viel gewürfelt. Ich habe es im Schwierigkeitsgrad leicht gespielt, der wirklich leicht war. Aber ich habe auf jeden Fall Lust auf eine weitere Partie mit mehreren Mitspielern.

  • #TheFewAndCursed

    Uns hat die Standard Variante nicht gefallen aber vorm Auszug wollten wir es coop testen aber auch coop konnte es uns nicht überzeugen 6/10 und wird ausziehen


    #Lisboa

    Puh was ein Klopper. Man kann über das Spiel nicht nach der ersten Partie urteilen, uns hat es soweit gut gefallen aber ich mag diesen TicTacToe Mechanismus nicht, gefühlt dreht sich alles drum und ich versuche krampfhaft auf andere Weise Punkte zu bekommen ,das leider nicht funktioniert hat und so hab ich 128 zu 100 verloren :( nach der Partie hab ich mir neue Strategien überlegt und freue mich auf die nächste Runde 8/10

  • #Gloomhaven

    Partie Nr. 15

    Zu zweit nur, daher gab es nur ein Bonusszenario, welches im Vergleich zum letzten bonusszenario recht einfach durchlief.


    #TerraformingMars

    Partien 36-37

    Zu zweit gabs die Revanche für die zuletzt vernichtende Niederlage gegen den Schwager.

    Obwohl dieser mit der Mining Guild super gestartet ist, sich alle Meilensteine geschnappt u ich das Spiel schon abgeschrieben habe kamen dann doch plötzlich die richtigen Karten für phoblog, so dass ich iwann 7-8 Titan wert je 5MC produzierte u ordentlich jovian Tags sammelte.

    So ging’s doch noch 105-96 aus.


    Zu dritt ging’s ebenfalls mit phoblog gegen Ecoline u Teractor. Hier wars super knapp mal wieder u ich hätte durch 1-2 blöde Fehler fast das Spiel noch hergeschenkt.

    Bei 75-75-67 Sieg durch tiebreaker zeigte sich mal wieder, dass jeder Punkt/Entscheidung ausschlaggebend sein können.


    Beide Partien nur mit der grundbox da live statt per tts.


    #RaceForTheGalaxy

    Partien 20-21

    Als absacker, beide Partien gingen an den Schwager der hier grad ne siegsträhne hat. Ist angekommen in dem Spiel nach etwas zähem Start.


    #Warhammer40000

    Partie Nr. 1

    Dann grillevent und zwei Tische mit Warhammer 40k und fantasy ausgerichtet vom Tabletopkumpel.

    So konnte ich erstmals in einem kleinen 500er spiel meine Adepta Sororitas gegen die ultramarines des Neffen ins Feld führen.

    Im Anschluss half ich dem Neffen dann noch beim Match gegen gegen die Dämonen des Gastgebers. War super u nächste Woche dann ein „richtiges“ Match gegen nen checkern im ortsnahen tabletopclub, ich bin sowohl heiß als auch gespannt.

  • Wo ich gerade meine Erlebnisse Spirit Island vom letzten Montag zum Besten gebe, sollte ich vielleicht auch gleich erwähnen, dass SmileyBone und ich diesen Montag wieder eine abendliche Runde Spirit Island gespielt haben. Noch etwas mitgenommen von der letzten Niederlage, haben wir gegen Preußen Level 4 diesmal den hungrigen Ozean und das Wildfeuer ins Feld geführt. Wir hätten es besser wissen sollen, da offensichtlich Wasser und Feuer wenig Synergien bieten ;-)

    Es kam, wie es kommen musste .. Sämtliche Ereigniskarten waren eher gegen uns Geister gerichtet, Gleich eine der ersten ließ das Invasorendeck um eine 2er und eine 3er Karte kleiner werden. Da waren wir noch optimistisch .. Furchtstufe 1 dauerte gefühlt ewig, Furchtstufe 2 lief dagegen recht flott. Bei Erreichen von Furchtstufe 3 gab es noch genau eine Stadt .. aber leider auch viel zu viel Ödnis auf der Insel .. Der finale Zug ( Invasorendeck leer, nur noch eine Stadt auf der Insel ) wurde leider zu Gunsten der Invasoren entschieden, da unsere Aktionen die Stadt in der Mitte nicht erreichen konnten.

    Wobei .. hier muss ich kurz das Schwarmwissen anzapfen .. Wenn das Wildfeuer Präsenzen platziert wird folgendes laut Tableau abgearbeitet:
    - 1 Schaden pro freiem Feuerelement auf ihren Tracks
    - bei 2+ freien Feuerelementen platziere eine Ödnis
    - Pushe Bestien und Dahan
    Ich habe davon abgesehen, in das Land mit der Stadt eine Präsenz zu legen und dort dadurch 3 Schaden zu machen, da ich annahm, dass die darauffolgende Ödnis uns das Spiel kostet. Lag ich da falsch und wir hätten durch den Schaden gewonnen?



    Wie auch immer ... war wieder einmal ein super spanndes Spiel um die Herrschaft auf der Insel.


    #SpiritIsland #SpiritIslandAstUndTatze #SpiritIslandZerklüfteteErde

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  • Bei mir kam endlich mal wieder richtig etwas zusammen.


    #KemetBlutUndSand

    Das alte Kemet hatte mich immer interessiert, drum war ich hier beim KS dabei… Aber hier soll’s zum Glück nur um das Spiel gehen.

    Wir haben 5 Partien zu dritt gespielt und es gab in jeder etwas Neues zu entdecken, aber vor allem gab es richtig auf die Mütze. Gefällt mir bisher gut und ich bin gespannt wie es sich mit mehr Spielern spielt. Aktuell würde ich bei 4 Spielern aber immer noch #ChaosInDerAltenWelt auf den Tisch packen.


    #FoodChainMagnate kam zweimal zu dritt auf den Tisch und ich bin immer noch hellauf begeistert. Hier zählt wirklich jede Entscheidung, die Interaktion ist hoch und es gibt so viele Wege zum Ziel, dass ich es sofort wieder auf den Tisch packen könnte.

    Ich konnte in beiden Partien mit einem kleinen Angebot, das von wenigen Angestellten aufrechterhalten werden konnte, gewinnen, was ohne eine sehr effiziente Marketingabteilung wohl nicht geklappt hätte ;)


    #BurgleBros2 sorgte zu viert für aufgeregte Diskussionen am Tisch. Im zweiten Anlauf konnten wir den Schuppen dann auch erfolgreich ausnehmen. Im Nachhinein stellten wir dann fest, dass wir einen kleinen Regelfehler eingebaut hatten, sodass wir stets nur 8 Wachmannkarten pro Stockwerk im Spiel hatten. Das ganze Unterfangen war also knüppelhart :lachwein:

    Genau wie Teil 1 gefällt mir das Spiel wirklich gut, auch wenn es eher selten auf den Tisch kommt.


    Zu #CantStop gibt’s nichts zu sagen. Es ist einfach immer wieder gut!


    #IrishGauge packten wir ebenfalls zu dritt auf den Tisch. Die 2. Partie gefiel allen schon besser, aber der Funken sprang nicht so ganz über. Ich bin auf die nächste Partie gespannt. Aktuell fehlt mir hier das gewisse Etwas, ich kann‘s nicht ganz in Worte fassen…


    #ChimeraStation macht mit seinem lustigen Thema alles richtig und wenn man die Symbole erstmal verinnerlicht hat, geht das Spiel richtig flüssig von der Hand. Nach 5 Partien hat man gefühlt fast alles gesehen und es bleibt im Kern eben doch ein eher einfaches Workerplacement. Ich greife in Zukunft lieber zu anderen Spielen.


    #GlenMore2Chronicles spielten wir zweimal zu dritt ohne Chronicles. Ich mag das Spiel einfach, insbesondere das Rondell zur Plättchenwahl. Mir gelang es durch eine interessante Plättchenauswahl und einer kleinen Unaufmerksamkeit eines Mitspielers in seinem letzten Zug satte 133 Punkte zu erzielen, trotz etwa 28 Minuspunkten für meine Plättchen :lachwein:


    #MicroMacroCrimeCity hab ich spontan im Spieleladen eingepackt. Keine 24h später waren dann alle, wirklich alle, Fälle gelöst. Das Spielprinzip war erfrischend neu und Wimmelbilder mochte ich schon immer. Gespielt haben wir die meisten der Fälle zu dritt, was noch okay war, zu zweit ist es aber definitiv angenehmer alles auf der Karte zu suchen.


    #Renature haben wir zweimal zu viert gespielt. Schönes Familienspiel, das interessant genug ist, um es mal wieder mitzuspielen. Optisch definitiv ein kleiner Hingucker.


    #Everdell machte einen guten Ersteindruck auf mich. Der Spielplan sorgt zwar nicht für gute Übersicht, aber ist natürlich ein schöner Eyecatcher. Würde ich gerne mal wieder spielen, denn die Zusammenhänge der Karten und Boni sind ganz klar das Salz in der Suppe.


    Es kamen noch ein paar andere Spiele auf den Tisch, aber dazu vielleicht ein andermal mehr.

  • War das letzte Woche schön. Ich hatte Urlaub und wir waren fünf Tage in langjährig vertrauter Runde zum Spielen im Grünen und auch das Wetter spielte mit - selbstverständlich alle durchgeimpft und getestet, was das Zeug hält und so fünf Tage ohne Maske in spielerischer Normalität am Tisch vereint. Das waren womöglich mehr Spielstunden am Tisch, als ich das ganze Jahr zusammen genommen erleben durfte.

    Nach Begrüßung am Anreisetag ging es mit Gizmos zum Aufwärmen los und abends in einer Runde zu dritt rund ums Bonfire. Mit zwei Vielspielerfüchsen entwickelte sich dies zu der erhofften spannenden Partie in diesem einen Highlight des insgesamt starken Euro-Spiel-Jahrgangs, der bei mir trotz Corona überdurchschnittlich teuer ausfiel.

    Morgens ging es nach dem Frühstück mit Cubitos an den Tisch, gespielt wurde Rennen 3 der Regel. Mir gelang es, die mittige Abkürzung früh zu nehmen, da war ich nicht mehr zu halten. Das Wettlaufspiel mit den variabel wirksamen Würfeln kam bei den Familien im Treff gut an, ich sah es noch gelegentlich auf dem Tisch an diesen Tagen. Der Handel darf sich über weitere zeitnahe Käufe des Titels freuen ("das müssen wir auch haben").

    Mit Räuber aus Skythien durfte ich dann das Spiel kennenlernen, das weitestgehend Räuber der Nordsee samt dessen Erweiterungen vereint. Nun kenne ich davon selbst nur die Erweiterung Halle der Helden, ein umfassender Vergleich ist mir so nicht möglich. Aus dem Vorgänger schien aber nur die Walkürenleiste keine Entsprechung zu finden. Ich werde an meinem Räuber-Spiel festhalten, aber wer dieses nicht kennt und besitzt, ist mit dem neuen Titel sehr gut bedient. Auch die Ausstattung lässt nichts zu wünschen übrig, der Proviant sind Holzteile, das waren bei den Räubern noch Papp-Chips. Grafisch finde ich den alten Look gefälliger, was bekanntlich Geschmackssache ist.

    Mein Kokopelli wurde von manchen schon sehnlichst zum Testspiel erwartet. So hatten wir einige unterhaltsame Runden mit gelegentlichen Kettenzügen und Aha-Effekten, die dem Spiel die Würze geben. Hatte ich bisher nur mit den zum Erstspiel empfohlenen zehn Kartentypen gespielt, kam jetzt mehr zum Einsatz, was deutlich andere Spiele ergab. So oder so ein schneller und abwechslungsreicher Punktewettlauf und eine Mitspielerin, die sich sehr dafür begeisterte, konnte sich noch vor Ort via Facebook eines der nicht wirklich vielen Exemplare mit den hübschen Acrylstandees aus dem Kickstarter sichern. Auf die Retail-Fassung muss man bekanntlich noch unbestimmte Zeit warten.

    Den späten Abend füllten wir - unterbrochen von einer kleinen Happy-Birthday-Gratulations-Pause um Mitternacht - mit einer Partie Faiyum zu fünft. Auch in Vollbesetzung weiß mein diesjähriges Lieblingsspiel zu überzeugen. In der spannenden Endphase ließ sich dank ausreichender Vorwarnungen niemand mit unzureichender Kartenhand vor der letztmöglichen Verwaltung abhängen. Mit meiner Erfahrung und etwas längerem Atem konnte ich den Endspurt für mich entscheiden, die erspielten Punkte: 77 - 66 - 65 - 59 - 50

    Für den kommenden Tag hatten wir uns am Vorabend drei Titel vorgenommen, die allesamt ziemliche Brocken sind. Umso erstaunlicher, dass wir sie auch alle gespielt bekamen.

    Beinahe neu lernen musste ich Cooper Island. Zu selten gespielt und zu lange her war der letzte Einsatz - und online spielen will ich gerade dieses Spiel nun wirklich nicht, das braucht den dreidimensionalen Überblick über das Geschehen. Die erfahrenste Mitspielerin zeigte uns einen Blitzstart mit Bootsbau in Runde eins und zwei und gewann am Ende sicher mit 28 Punkten. Etwas spät warm geworden konnte ich mit drei erspielten Schiffskisten immerhin noch 25 Punkte zusammenraffen. Ich glaube, über 27 bin ich auch sonst nicht in meinen wenigen Spielen hinausgekommen, da war das noch ganz ordentlich. Muss ich öfter spielen - aber wie oft entfährt mir dieser Satz bei Spielen, die mich begeistern können.

    So warmgespielt fanden wir uns zu fünft zum neuen Titel Merchants Cove ein. In diesem Spiel bietet jeder Spieler seefahrenden Abenteurern seine Waren feil. Diese werden in einem für jeden Spieler anderen Regelsystem erspielt. Der Weg der Abenteurer zu Schiffsanlegern oder in die Häuser, das sporadische Auftreten von Schurken, Abenteurer, die uns im Laden helfen aber auch riskante Korruptionskarten und vieles mehr sorgen für ein durchweg atmosphärisches Spiel. Ähnlich wie beim Spiel Robin Hood and the Merrymen aus gleichem Haus (Final Frontier Games), ist hier einiges an Regeln zu vermitteln, was man aber gerne in Kauf nimmt, wird man doch mit einem atmosphärisch schönen Spiel belohnt.

    Die Regeln der einzelnen Charaktere hat jeder selbst gelesen. Nach und nach im Spiel bei seinen ersten Zügen hat jeder sein Spiel laut denkend vorgestellt. Ich war leider etwas müde und nicht aufnahmefähig genug, die Regeln der anderen - Innkeeper, Blacksmith, Alchemist und Captain - bei dieser Gelegenheit umfassend aufzunehmen. Mit meiner eigenen Rolle - Orakel - hatte ich aber auch genug zu tun, die Regeln hierfür sind nur ein wenig länger wie die der anderen.

    Hatte ich hier im Forum gelesen, die Rollen Blacksmith und Captain seien eher einfach gestrickt (es fiel gar das Wort "langweilig"), so konnten meine Mitspielerinnen dies so gar nicht bestätigen, hatten alle ihre Freude an dem Spiel. Es kommt wohl auch immer auf die Erwartungshaltung an. Das hier ist kein berechenbarer Strategiebrocken, kein zweites Root, es will einfach nur Spaß machen - und das tut es! Wenn ich meine fünf Orakel-Utensilien - einen Knochen, ein Voodoo-Püppchen, einen Totenschädel und zwei W4 - in einen geteilten runden Topf warf und ihnen nachschaute, fühlte es sich schon so an, als würde ich die Fettaugen einer Hühnersuppe auf ihren astrologischen Gehalt überprüfen. Man sagte mir auch eine gewisse Ähnlichkeit zur Figur der Rolle nach - nun ja, die scherzen halt gerne, ich seh das anders 8o

    Abends folgte Praga Caput Regni. Hatte ich wenige Tage zuvor in erster Proberunde zu zweit noch nicht so recht gesehen, wo denn hier die Glocken hängen, so zündete das Spiel zu viert nun so richtig. Wir erklommen die höchste Stufe der Hungermauer, ich kam auf die Karlsbrücke, alle Siegel wurden freigespielt, meine Frau erspielte gar alle Technologien und das schönste: sie hat den Dreh raus und spielte es dieser Tage noch öfter, und das siegreich. Wir sind inzwischen beide sehr von diesem Spiel angetan. Was spät zündet, hält bekanntlich lange warm. Dabei geht es recht locker von der Hand und erreicht auch nicht die Spieldauer eines Underwater Cities. Natürlich ist es noch zu früh für Prognosen, aber nach Underwater Cities könnte Vladimir Suchý ein moderner Klassiker gelungen sein.

    Tag 4 - ausgeruht ging es mit Cryo auf einen unwirtlichen Eisplaneten. Scifi-Settings und Dystopien sind nicht unbedingt bevorzugte Themenwelten von mir, dazu eine Comic-artige, Isobaren-Karten-ähnliche Grafik. Einmal mehr Geschmackssache, ich würde es so nicht kaufen. Spielmechanisch dagegen gibt es nichts zu bemäkeln. In einem Wettlauf gegen die Zeit versuchen wir möglichst viele in Kälteschlaf-Kapseln ruhenden Crewmitglieder eines abgestürzten Raumschiffs in Höhlen unter der Planetenoberfläche zu bringen, ehe der bevorstehende Sonnenuntergang und die kalte Nacht vielleicht den sicheren Tod bedeuten - zumindest aber das Spielende. Karten mit mehrerlei Funktionen, allgegenwärtige Ressourcenknappheit mit Möglichkeiten zu einer kleinen Engine, dem entgegen zu wirken und Drohnen als Arbeiter, deren Rückruf variabel genutzt werden kann, machen das Spiel zu einem taktischen Leckerbissen. Ein Spiel, das ich jederzeit gerne mitspiele, aus den genannten (subjektiven) Gründen aber nicht haben muss.

    Mehr nach meinem Geschmack war eine Partie Flügelschlag - zu fünft und mit Europa- und Ozeanien-Erweiterung. Das war ein Fest! Könnte man öfter spielen (jaja, ich weiß, Spieler und Zeit und Gelegenheit vorausgesetzt...). Die Grundspiel-Pläne werden es ab sofort schwer gegen die Ozeanien-Pläne haben. In einem packenden Spiel landeten alle in einem Bereich von 72 bis 82 Siegpunkten. Den letzten Platz trug ich gelassen mit Fassung, es hat einfach sehr viel Spaß gemacht!

    Abends nahm die Ausbeutung von Tharos einmal mehr ihren Lauf. Wir hatten zu viert begonnen - ein Mitspieler verabschiedete sich etwa zur Halbzeit wie vereinbart zur nebenan verabredeten großen Werwolf-Runde (ich schlaf doch lieber im Bett), was dieses Spiel problemlos verzeiht. Nie schafft man alles, was man gerne möchte - und dann kommt noch Pech dazu. Aber egal, geht den anderen ja genauso! Am Ende hat es wieder allen gefallen, auch wenn mir manches obligatorische Etappenziel (z.B. beide blauen Karten statt nur einer zu spielen) nicht gelingen wollte. Wenn schon auf drögen Planeten gearbeitet werden soll, ist dieses Spiel derzeit mein Favorit bei diesem Thema :)

    Als Absacker wurde Wildes Weltall gespielt, das kannte ich auch noch nicht. Hier die Kartenkombos zu erkennen und richtig zu nutzen braucht sicher etwas mehr Übung. Die Kenner mögen beurteilen, ob meine 46 SP gut genug fürs erste Spiel waren. Wieder ein ich-spiele-es-gerne-mit-Spiel., das ich aber nicht haben muss.

    Kleine und mittlere Spiele haben es inzwischen schwer bei mir - wenn schon Zeit zum Spielen ist, darf es auch gleich was "richtiges" sein oder aber es wird - wenn es locker zugehen soll - zu vertrauten Familienspiel-Klassikern gegriffen (Zug um Zug, Rummikub, ...). Auch ein Grund, warum ich manches der kleinen hier gespielten Spiele nicht groß erwähne, da wurde noch manches erprobt. Beim immer noch guten Absacker Mahé von Alex Randolph bin ich dann aber doch froh, das Original Die heiße Schlacht am kalten Buffet in meiner Sammlung zu wähnen. Die dicken Holzschildkröten alleine können die Defizite bei der Grafik bei mir leider nicht wettmachen.

    Am letzten Spieltag ging es wieder nach Paris - zu viert endete der Wettlauf um punkteträchtige Boni und Wahrzeichen 112 - 101 - 80 - 76, als Zweiter hatte ich es dem Sieger gut erklärt ;) . Das Bonusteil 27 (1 SP je 1 Geld bei Spielende) spiele ich weiterhin "entschärft" 2:1 - da der Besitzer sich ansonsten keine Mühe mehr machen muss, Wahrzeichen zu bauen, sammelt er doch ohne Risiko viel mehr Punkte als andere ein. Mit dieser kleinen Hausregel ist dieses Spiel bei uns eines der meistgespielten der letzten 12 Monate.

    Der jüngste Kauf - Formosa Tee - wollte auch erneut gespielt werden. Leider kamen zwei MitspielerInnen damit gar nicht gut zurecht. Einen hatte es einmal arg erwischt - durch einen eigenen kleinen Spielfehler früh zum Passen genötigt spielten wir anderen munter weiter, bis wir unsere gehorteten Reserven durchproduziert hatten - ein Timing-Vorteil, den er nicht wieder aufholen konnte. Was soll ich sagen, ich hatte wohl noch vor einem falschen Zug gewarnt. Dennoch ein feines Spiel, und hier soll jetzt nicht der Eindruck entstehen, dass man sich derart ins Knie schießen könnte, wie das z.B. bei Wasserkraft leicht der Fall ist.

    Einmal mehr wurde Gizmos auf den Tisch gepackt. Diesen neulich im Angebot erworbenen flotten Enginebuilder habe ich rasch liebgewonnen, das geht immer! Zu lukrativen Gizmos der Stufe III sollte es diesmal bei mir nicht reichen - war auch nicht nötig, hatte ich dafür unanständige 13 Siegpunkte während des Spiels mit meinen kleinen Gizmos nebenbei eingesammelt.

    Den fröhlich-gemeinen Schlusspunkt setzten wir zu fünft mit einer Partie Ozeane. Da wurde wieder munter an Flossen geknabbert, mit Parasiten beim Nachbarn schmarotzt und der eigene Fischbestand nach Kräften gemehrt - lass doch die anderen sterben. Das Spiel steckt in einer großen Kiste und man spielt ja auch eine ganze Weile - dennoch ist es kein Strategiebrocken, ich empfinde das eher als Absacker deluxe.

    Das war somit eine schöne Spielewoche und zurück im Alltag werde ich noch eine Weile davon zehren. Bevor einer fragt, wo das war, ich mache hier keine Werbung dafür, da Quartierkapazität und langjährige Teilnehmer halbwegs aufeinander abgestimmt sind. Es gibt ja nicht wenige solche Treffen im Land, da sollte auch so jeder was Passendes für sich finden.

    #Bonfire #Cubitos #RäuberAusSkythien #Kokopelli #Faiyum #CooperIsland #MerchantsCove #PragaCaputRegni #Cryo #FlügelschlagOzeanien #Tharos #Mahé #Paris #FormosaTee #Ozeane

    "So viele Spiele... wann hast Du denn damit angefangen?" - "Wann hast Du damit aufgehört?"

    "pimp my game" - Bauanleitungen zu Inserts aus Schaumkern, Bemalungen, ... siehe Linkliste auf meiner Pinnwand

    6 Mal editiert, zuletzt von Smuntz ()

  • Gestern nach etlichen Solo-Runden endlich drei Mehrspielerpartien von #AresExpedition, einmal zu zweit, zweimal zu dritt.


    Großartiges Spiel, viel besser als der "große Bruder". Jede der Partien verlief völlig unterschiedlich, es zeigte sich, dass Karteneinkommen essentiell sein kann, Timing, und ein Gespür dafür, welche Phase die Mitspieler spielen werden.


    Rund 1,5 bis 2 Stunden gingen die Spiele, fühlten sich aber jeweils wie 30 Minuten an.


    Die erste Runde endete mit 76-74 denkbar knapp gegen mich, die zweite konnte ich mit 76-51-51 deutlich gewinnen, in der dritten musste ich aus Zeitmangel Druck machen und landete mit 66-64-49 auf dem zweiten Platz.


    Ein guter Kandidat für mein Spiel des Jahres!! 🥳🥳

    Einmal editiert, zuletzt von Huutini ()

  • Gestern Abend habe ich nach 8 Wochen Pause endlich Teil 3 der Marvel Champions The Rise of Red Skull-Kampagne weitergespielt. Meine Helden Spider-Woman, Spiderman und Captain America standen nun Taskmaster und seinen Hydra Schergen gegenüber.

    Zum Setup .. Wer Teil 1 und Teil 2 verfolgt hat, wird wissen, dass ich hier mit 2,5 Führung und 0,5 Gerechtigkeit spiele und dank dem Sieg über Absorbing-Man hatten meine Helden jeweils einen Zustand erhalten, der zu Spielbeginn ausliegt. Bei Spiderman war es die verbesserte Verteidigung ( +1 DEF ), bei Captain America der verbesserte Angriff ( +1 ATK ) und bei Spider-Woman halt +1 WID. Das war im Grunde sehr passend, so dass ich mir vornahm den Helden genau diese Rollen zu geben und schickte sie ins Feld ..


    Zu sehen ist hier der 3-händige Spielaufbau für die initiale Partie... passt gar nicht alles drauf.  8o

    Während die bisherigen Schurken jedes Mal im ersten Anlauf auf der Matte lagen, hatte ich hier wirklich 2x Startschwierigkeiten. Im ersten Anlauf wurde mir Stück für Stück klar, dass meine gewählte Spielweise nicht funktioniert und Taksmaster einige interessante Tricks auf Lager hat. Somit setzte ich alles zurück auf Anfang und begann Anlauf Nr 2. Dieser endete direkt nach der ersten Heldenphase .. Die initilalen Karten meiner Helden waren trotz Mulligan grausig und so entschloss ich mich nochmal zu starten. "Bummelnde" Helden möchte keiner spielen.

    Anlauf 3 war dann auch der, den ich bis zum bitteren Ende durchgezogen habe. Es dauerte .. hatte seine Höhen und Tiefen .. doch war es niemals knapp und so konnte in der finalen Runde Spider-Woman zusammen mit den befreiten Elektra und Moon Knight, sowie der Unterstützung von Quake Taskmaster bezwingen. Seine 2er Vergeltung half ihm da auch nicht.

    War ein wirklich spannendes und an manchen Stellen kniffliges Spiel. Ohne den Widerstand von Spider-Woman wäre das Ganze zu Gunsten von Taskmaster ausgegangen. Dafür haben Spiderman und Cap ordentlich Gas gegeben und Taskmaster oft in Bedrängnis gebracht. In Partie 1 und 3 hat auch kurz Baron Zemo vorbei geschaut, was aber wirklich keinen großen Impact hatte. Fand ich dennoch sehr thematisch. Das Trio ist mir richtig ans Herz gewachsen .. bin gespannt, wie es nun gegen Zola weitergeht.

    Was mich ein wenig geärgert hat .. die Zustand-Upgrades, die man durch Absorbing-Man erhält sind doppelseitig. Sie haben eine Basis- und eine PowerUp-Seite. Natürlich habe ich das erst bemerkt, als der Kampf zuende war und ich natürlich die drei Partien über mit der PowerUp-Seite gespielt habe. Das schmälert meinen Sieg gewaltig, da ich mich jetzt wie ein Schummler fühle, zumal ich die zusätzliche Reaktion aller drei Zustände durchaus oft in Anspruch genommen habe. Mal sehen, vielleicht wiederhole ich das doch noch mal ... ;)

    #MarvelChampions

  • Ich habe davon abgesehen, in das Land mit der Stadt eine Präsenz zu legen und dort dadurch 3 Schaden zu machen, da ich annahm, dass die darauffolgende Ödnis uns das Spiel kostet. Lag ich da falsch und wir hätten durch den Schaden gewonnen?

    Da nur zwischen einzelnen/vollständigen Aktionen auf Sieg/Niederlage geprüft wird, wäre das wohl ein Sacrifice Victory gewesen.

  • Da nur zwischen einzelnen/vollständigen Aktionen auf Sieg/Niederlage geprüft wird, wäre das wohl ein Sacrifice Victory gewesen.

    Genau das hatte meine gestrige Recherche auch ergeben. Diese Regel war mir bis dahin unbekannt und somit tendiere ich hier zu einem Sieg, da ich diese Option durchaus gewählt hätte. ;)

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  • Spontan ergab sich eine erneute Runde - jedoch heute zu zweit - diesmal mit #ImperiumClassic . Gegeneinander angetreten sind die Scythen gegen meine Kelten. Auch hier offenbarten sich die unterschiedlichen Ausprägungen der Völker - während meine gestrigen Ägypter eher auf ein schmales Deck versuchen zu spielen, profitieren die Kelten von vielen grünen (uncivilized) Karten (bringen zusätzliche Punkte). Glücklicherweise bleiben diese auch oft liegen nach dem ausspielen und verstopfen somit nicht das Deck.

    Wer sich schon immer fragte „wozu braucht man eigentlich 5 Exhaust-Marker“, der sollte die Kelten spielen. Viele schöne Effekte lassen sich erzeugen, in der Imperiumsphase sollte man vor lauter effektivem Spielflow aber nicht vergessen einen davon übrig zu haben. Ansonsten kein Development! Das spielte sich alles seeehr fluffig mit dem berühmten „passt wie Faust auf Auge“-Effekt. ;)

    Die Scythen hingegen kamen nicht so recht in Schwung. Was man mit ihnen mMn tun sollte, ist wohl schnell sein Deck durchspielen um an die wichtigen Fame-Karten über die Glory-Karte zu kommen. Die gibts bei ihnen erst als letzte Karte vor dem Wechsel zum Imperium! In dieser Zeit hatte ich schon 3 davon ergattert. Das heißt nun nicht das sie ein „schwaches“ Volk sind - nein, sie müssten nur anders gespielt werden. Als Barbaren verfügen sie über recht ordentliche Karten.

    Wie so oft, ist es auch hier alles eine Frage des Timings. Zu guter letzt ein Hinweis - wird vermutlich öfter übersehen:

    Wenn ein Karteneffekt es erlaubt Karten von seinem Deck zu ziehen mit dem Zusatz „…if able“ und das ist gerade leer - dann wird NICHT der Ablagestapel dafür gemischt! Man hat dann einfach Pech in dieser Situation.


    Ebenfalls kennengelernt: #Blitzkrieg , ein schnelles Wargame zum WW2 für die berühmte halbe Stunde. Ziehe Chits aus deinem Beutel (Deutsche oder Alliierte) und platziere sie auf einem von 6 abstrakt dargestelltem Schauplatz. Dabei werden Punkte vergeben/Technologien erworben/weitere Einheiten rekrutiert… Spielt sich schnell und flüssig, man muss aufpassen dem Gegner möglichst keine Vorlage zum punkten einer Kampagne zu geben.

    Ähnelt in mancher Hinsicht #MiniWW2 , ist dann aber doch signifikant anders.. Auch gut, mit dem nötigen „Fingernägel-Kaufaktor“ versehen, wenn man denn mit dem Thema unbefangen umgehen kann.. Abstrakt genug ist es dafür.;)

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

    Einmal editiert, zuletzt von Torlok ()

  • Wie so oft, ist es auch hier alles eine Frage des Timings. Zu guter letzt ein Hinweis - wird vermutlich öfter übersehen:

    Wenn ein Karteneffekt es erlaubt Karten von seinem Deck zu ziehen und das ist gerade leer - dann wird NICHT der Ablagestapel dafür gemischt! Man hat dann einfach Pech in dieser Situation.

    Hm, ich habe das so verstanden, dass es nur für Karten gilt, auf denen steht: "draw the top card of the deck if able". Das entscheidende ist hier der Zusatz "if able". Mit anderen Karteneffekten wird schon gemischt (siehe Seite 12 der Regel).


    Steht auch unter Keywords so:

    Zitat


    Some cards state "draw the top of the deck if able" or "draw up to x cards if able". You may not draw more cards than are left in your deck. If your draw deck is empty, do not draw any cards.

    Steht nicht "if able" auf der Karte, darf man reshufflen und nachziehen.

    Einmal editiert, zuletzt von jaws ()

  • Moin,


    diese Woche:

    #Golem


    Vor kurzem hatte ich Gelegenheit „Golem“ Probe zu spielen im Rahmen einer Zweierpartie. Hier mal meine Eindrücke dazu:

    Pro Runde hat jeder Spieler drei Aktionen (zwei aus den Murmeln aus der Synagoge und eine Rabbiaktion), wobei die aus der Synagoge aus drei bis vier Einzelaktionen bestehen (z.B. Lehm nehmen, ein rotes Update ausführen, einen Golem erschaffen). Die Stärke der Aktionen wird dabei zT durch die Murmeln in der jeweiligen Spalte definiert (3 Murmeln = 3 Lehm erhalten).

    Updates in den drei Bereichen (blau, rot, gelb) nehme ich dann jeweils auf meinem Spielertableau vor, so dass ich dann entsprechende Verbesserungen nutzen bzw. Kettenbelohnungen auslösen kann.

    Kernstück des Spiels ist das Erschaffen und Bewegen von Golems und ihren Meistern: in drei verschiedenfarbigen Straßen Prags bewegen wir unsere Golems und einen Meister pro Straße. Die Meister geben uns regelmäßiges Einkommen, die Golems fungieren gleichzeitig als „Worker“, indem sie Aktionen auf den Feldern auslösen können, auf denen sie gerade stehen. Belohnungen/Aktionen bei Meistern und Golems werden tendenziell im Laufe der Straße besser, je weiter wir uns vorbewegen. Ist jedoch der Golem weiter vorne als der Meister, muss die Differenz am Ende der Runde bezahlt werden. Entsprechend können Golems auch beerdigt bzw. neue erschaffen werden, die dann wieder am Anfang der Straße starten.

    Siegpunkte lassen sich an verschiedenen Stellen während des Spiels „mitnehmen“ und am Ende gibt’s in jedem der drei Bereiche (blau, rot, gelb) noch Siegpunkte durch Multiplikation von freigespielten Leuchtern auf dem Spielerboard mit jeweils einem anderen relevanten Faktor des Bereichs (z.B. bei rot: erschaffene Golems).


    Wie gefiel das Ganze?

    Insgesamt findet sich im Spiel schon allerhand an Mikromanagement und kleinen Entscheidungen, die häufig auch noch in Abhängigkeit voneinander stehen und bei der es auf die Reihenfolge ankommt. Entsprechend gibt’s hier schon einiges an Grübelpotenzial, so dass ich dieses Spiel ungern mit Grüblern oder mehr als drei Personen spielen wollen würde.

    Die einzelnen Entscheidungen sind interessant und ergeben durch die Updates auf meinem Spielerboard auch das Gefühl sich während des Spiels zu verbessern. So wirklich Neues sucht man vergeblich, aber die Kombination bewährter Euro-Mechanismen ist hier schon wirklich gut gelungen.

    Wie bei Spielen mit Action Selection bzw. Worker Placement üblich kam als Entscheidungselement hinzu, in welcher Reihenfolge ich welche Aktionen wähle (in der Synagoge bzw. auf dem Rabbiboard).

    Das Management meiner Golems (Erschaffen, Bewegen, Beerdigen) und der entsprechenden Meister fand ich wirklich eine spannende Aufgabe und mit 2 h 15 Min. bei einer Erstpartie war die Spieldauer auch ok für einen Eurotitel dieser Komplexität.

    Insgesamt ein gelungener neuer Titel mit einem recht unverbrauchten Thema.


    Ein paar Bilder:

    Das Playerboard am Anfang:


    Aktionsauswahl in der Synagoge bzw. mit dem Rabbi:


    Die Golems und die Meister, noch am Anfang der drei Straßen:


    Spielertableau gegen Ende des Spiels:


    Gruß Tom