Map-Erweiterungen

  • Hatte gestern bei meinem FLGS eine kleine interessante Diskussion.


    Ich erwähnte, daß es für Imperial eine neue Map geben wird. Darauf erwiderte er, daß das absolut belanglos wäre, da sich ein Großteil des Spiels außerhalb des Brettes abspielt (Timing, Investentscheidung, ...). Ähnlich sieht er es auch bei Funkenschlag. Da ändern sich zwar marginal die Regeln, aber eigentlich reicht der Grundplan. Anders wäre es bei seinen Lieblingsspielen, den CoSims, wo er immer händeringend auf neue Maps wartet (Spielenamen nannte er nicht). Dort würde eher auf der Map gespielt und diese hätte auch einen größeren Einfluß auf das Spielgeschehen.


    Außerdem hatten wir noch das Thema, daß selbst Spiele mit Thema, wie z.B. Brass, Wikinger von HiG, ... eigentlich eher abstrakte Spiele sind. Als Händler hat er das Problem solche Spiele (insbesondere Wikinger) auch bei Wenigspielern unterzubringen. Für Vielspieler ist Wikinger ein tolles Spiel, aber eigentlich ist es abstrakt und täuscht ein Thema vor. Da wären dann unter Verkaufsaspekten Spiele, die eindeutig abstrakt sind besser zu verkaufen. Insgesamt kamen wir zu dem Thema über meine Anmerkung, daß ich auf Finca gespannt bin. Wir stellten dann fest, daß es insbesondere HiG Spiele sind, bei denen die Themen dem Spiel nicht das abstrakte Spielgefühl nehmen (Finca, Wikinger, Goa, ...). Ist Hazienda auch HiG? Da haben wir das nämlich auch festgestellt.


    Als letztes Thema hat wir das Thema Phalanx Spielevertrieb. Er ist gespannt, ob dieser Exklusivvertrieb von Phalanx über die eigene Internetseite aufgehen wird. Ob man es überhaupt schafft genügend Stückzahlen darüber abzusetzen, um in die Gewinnzone zu kommen. Auch die Lösung über eine Art Franchisesystem der Niederländer im Rahmen des Deutschlandvertriebs muß ja noch den Erfolg unter Beweis stellen. Spannender Weg, den Phalanx da beschreitet - bin gespannt. Insbesondere auch der Turn Richtung Vielspieler-Spiele und sogar CoSims stellt ja sicherlich eine Herausforderung dar. CoH ist ja auf jeden Fall schon einmal gut. Bei Steam bin ich mal gespannt, insbesondere vor dem Hintergrund, daß das neue AoS bereits beim Händler steht. Vielleicht landet Phalanx ja noch einmal so einen Haupttreffer wie Ringkrieg? (wobei ich nicht weiß, ob es auch wirtschaftlich ein Treffer war).


    Wie seht ihr das alles?

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


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  • Hi Heiliger Peter,
    bei Imperial kann ich da nicht mitreden. Das Spiel kenne ich nicht. Bei Funkenschlag möchte ich aber aufs schärfste Widersprechen. Die Spielpläne sind nach landestypischen Gesichtspunkten gestaltet (z.B., dass Polen viel auf Atomenergie geht, oder, dass es in den BeNeLux-Staaten halt hautsächlich kurze Distanzen gibt). Das wiederrum erfordert unterschiedliche Spielweisen. Somit ist für Hardcorefans des Spiels das sicherlich eine Option das Spiel immer wieder unterschiedlich zu spielen. Was aber auch eher für große Runden gilt, denn dann werden die Karten nicht allzu sehr beschnitten.


    Dass HiG eher abstrakte Spiele mit aufgesetztem Thema macht ist nichts Neues. Wikinger ist da sicherlich ein Paradebeispiel. Allerdings ein i.M.A. Positives, denn das Spiel ist absilut genial - Thema hin oder her. Und da lege ich doch lieber von Herrn Lieske wunderschön gestaltete Inselteile als wenn ich Dreiecke oder Blöcke kombinieren muss. Ich hatte damals bei Hazienda auch das Gefühl der Enttäuschung, nachdem ich den Text gelesen habe. Der ja irgendwie ein Aufbau- oder Wirtschaftsspiel vermuten läßt. Jetzt besitzen wir das Spiel aber, und finden es ganz hervorragend! Du kannst dir wahllos einen HiG-Titel raussuchen und meist wird das Thema eine untergeordnete Rolle spielen. Nimm die letzten Veröffentlichungen: Palaiy Rolyal? War vorher ein Burgenbauspiel. Mechanismus spielt große Rolle. Ob das jetzt Adelige sind, oder Bauteile einer Burg... Die hängenden Gärten? Thema völlig losgelöst vom Spiel. Wieso sollte ich bereits gebautes wieder überbauen? Wo ich doch für die vorherige Anlange so sehr belohnt wurde? Dominion hatte auch mal ein Restaurantthema. Und niemand fühlt sich beim Spielen in eine mittelalterliche Welt versetzt, oder?


    Trotzdem: Gerade HiG ist in den letzten Jahren konstant für sehr gute Spiele zuständig gewesen: Goa, St. Petersburg, CC, Die hängenden Gärten, Stone Age, Wikinger: Alles richtig geniale Spiele. Und ich freue mich auch schon auf Finca und Maori. Und wenn man mal genau hinschaut: Die anderen Verlage in der Klasse sind da auch nicht themenbezogener...


    Übrigens: Carcassonne. In dem Interview mit dem Autor kürzlich stand, dass er CC vom Thema her entwickelt hat. Ich hab mich immer gefragt, warum wir so viele Carcassonnes in dem Spiel bauen. Aber offensichtlich besteht ja der ganze Landstrich aus einer Vielzahl dieser mittelalterlichen Festungsstädte. Das wußte ich bisher nicht, war ja auch noch nie da.


    Zu Phalanx kann ich nicht viel sagen. Kriegsspiele mag ich nicht. Daher finde ich die Entwicklung eher doof. Aber es scheint, als können wir uns in Zukunft wieder auf große Burner wie Raja freuen, statt SdJ-Mittelmaß (obwohl, Bison, Vor dem Wind und Zeitalter der Entdeckungen fand ich wirklich sehr gelungen...). Steam, Rise of Empires gehen ja schon wieder in eine sehr interessante Richtung. Sutters Mill und Die goldene Ära waren auch schon wieder eher Eurofreakstrategiespiele. Das finde ich sehr gut! Und was den Vertrieb angeht, hab ich keine Ahnung. Hier im Forum wurde ja schon heiß diskutiert. Ich bestell Spiele immer erst, wenn sie raus sind und es erste Meinungen zum nachlesen gibt, oder vorher genügend Infos, dass man sich eine Meinung bilden kann (Regel, Bilder vom Material, etc.). Daher ist mir dieses Pre-Order-Dings völlig schnuppe...

  • Zitat

    Original von Sankt Peter
    Hatte gestern bei meinem FLGS eine kleine interessante Diskussion.


    Ich erwähnte, daß es für Imperial eine neue Map geben wird. Darauf erwiderte er, daß das absolut belanglos wäre, da sich ein Großteil des Spiels außerhalb des Brettes abspielt (Timing, Investentscheidung, ...). Ähnlich sieht er es auch bei Funkenschlag. Da ändern sich zwar marginal die Regeln, aber eigentlich reicht der Grundplan. Anders wäre es bei seinen Lieblingsspielen, den CoSims, wo er immer händeringend auf neue Maps wartet (Spielenamen nannte er nicht). Dort würde eher auf der Map gespielt und diese hätte auch einen größeren Einfluß auf das Spielgeschehen.


    Das sehe ich alles gerade anders rum:


    Ich habe - bis auf China - alle Maps für Funkenschlag gespielt, und ich mag die Abwechslung und die Herausforderung, neue Maps zu lesen und meine Taktik/Strategie darauf auszurichten.
    Deshalb werde ich mir auch die neue Map für Imperial zulegen.


    Es gibt viele andere Beispiele, aber am deutlichsten wird's bei Age of Steam. Dfür besitze ich alle mir bekannten Maps (ich glaube, mehr als 50), und ich habe nahezu alle schon gespielt, teilweise mehrfach (allein 7 Partien in den letzten beiden Wochen). Bis auf ganz wenige Ausnahmen waren sie allesamt echt gute Herausforderungen, und ich möchte keine davon missen. Sie alle machen dieses geniale Spielsystem aus - m.E. das beste, das es im im Eurogames-Bereich jemals gegeben hat.


    Im Cosim-Bereich brauche ich normalerweise keine neuen Maps für bestehende Spiele (eine der Ausnahmen davon wäre ASL.) Neue Scenarios für die bereits vorhandenen Maps in den Cosims sind für mich weit wichtiger. Deutlich wird's gerade bei ASL: dort gibt es bisher um die 150 Maps, aber ca. 5.000 Scenarios.


    Zitat

    Original von Sankt Peter
    Außerdem hatten wir noch das Thema, daß selbst Spiele mit Thema, wie z.B. Brass, Wikinger von HiG, ... eigentlich eher abstrakte Spiele sind. Als Händler hat er das Problem solche Spiele (insbesondere Wikinger) auch bei Wenigspielern unterzubringen. Für Vielspieler ist Wikinger ein tolles Spiel, aber eigentlich ist es abstrakt und täuscht ein Thema vor. Da wären dann unter Verkaufsaspekten Spiele, die eindeutig abstrakt sind besser zu verkaufen. Insgesamt kamen wir zu dem Thema über meine Anmerkung, daß ich auf Finca gespannt bin. Wir stellten dann fest, daß es insbesondere HiG Spiele sind, bei denen die Themen dem Spiel nicht das abstrakte Spielgefühl nehmen (Finca, Wikinger, Goa, ...). Ist Hazienda auch HiG? Da haben wir das nämlich auch festgestellt.


    Da habe ich keine Meinung zu. Ist mir weitgehend egal.


    Zitat

    Original von Sankt Peter
    Als letztes Thema hat wir das Thema Phalanx Spielevertrieb. Er ist gespannt, ob dieser Exklusivvertrieb von Phalanx über die eigene Internetseite aufgehen wird. Ob man es überhaupt schafft genügend Stückzahlen darüber abzusetzen, um in die Gewinnzone zu kommen. Auch die Lösung über eine Art Franchisesystem der Niederländer im Rahmen des Deutschlandvertriebs muß ja noch den Erfolg unter Beweis stellen. Spannender Weg, den Phalanx da beschreitet - bin gespannt. Insbesondere auch der Turn Richtung Vielspieler-Spiele und sogar CoSims stellt ja sicherlich eine Herausforderung dar. CoH ist ja auf jeden Fall schon einmal gut. Bei Steam bin ich mal gespannt, insbesondere vor dem Hintergrund, daß das neue AoS bereits beim Händler steht. Vielleicht landet Phalanx ja noch einmal so einen Haupttreffer wie Ringkrieg? (wobei ich nicht weiß, ob es auch wirtschaftlich ein Treffer war).


    Phalanx-Vertrieb: Da wurde ja schon drüber diskutiert. Wenn das was werden soll, muß sich m.E. einiges ändern (Kommunikation, Verläßlichkeit, etc.). Also einfach mal abwarten.


    Steam: erst mal sehen, wie das fertige Spiel aussehen wird. Bisher tendiere ich eher zur AoS 3rd Edition (die ich aber auch nicht brauche, da ich die 1st Edition habe).


    Conflict of Heroes: habe ich ein paar mal gespielt, und ich finde es ähnlich schwach wie Tide of Iron. Aber bekanntlich findet jeder Topf sein Deckelchen ...


    Ringkrieg: fand ich recht gut, bis auf die beschissene deutsche Regel.


    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Ich hatte es so verstanden, daß Phalanx-Deutschland eigentlich nahezu ausschließlich anstrebt über ihre Plattform zu vertreiben und Händlern unattraktive Konditionen anbietet. Aber dazu wirst Du Dich als Händler wohl lieber nicht äußern ;)

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  • Zitat

    Original von Sankt Peter
    Ich hatte es so verstanden, daß Phalanx-Deutschland eigentlich nahezu ausschließlich anstrebt über ihre Plattform zu vertreiben und Händlern unattraktive Konditionen anbietet. Aber dazu wirst Du Dich als Händler wohl lieber nicht äußern ;)


    Das stimmt nicht. Phalanx wird inzwischen vom Heidelberger Spieleverlag vertrieben. Insofern werden die Phalanx Spiele ganz normal über uns in den Handel kommen.


    Bezüglich der Map Erweiterungen muss ich sagen, dass sie für mich (im Moment) fast reine Sammelobjekte sind. Ich spiele leider so selten und habe so viele Spiele, dass ich meist mit dem Grundspiel genug beschäftigt bin. Vlt komm ich später mal dazu ein paar der Maps für z.B. Funkenschlag auszuprobieren.
    Ich denke aber doch, dass es bei Eurogames strategische bzw. taktische Unterschiede beim Spiel mit Zusatzmaps gibt - ob man sie braucht muss jeder für sich selbst entscheiden ;).
    Zu CoSims kann ich wenig sagen, aber ich denke dass unterschiedliche Karten/Szenarien natürlich auch den Spielablauf stark variieren.


    Zu AoS: Ich fand es auch eher ungeschickt, dass man den Release Termin von AoS 3rd für Steam verpasst hat. Je länger AoS am Markt ist desto kleiner wird der Markt für Steam werden. Schaumerma wann es fertig wird.

  • Ich vermisse Formula D in dieser Diskussion .


    Ich glaube schon das die unterschiedlichen Pläne bei Funkenschlag und Konsorten andere Taktiken/Strategien ermöglichen/nötig machen ,sonst wär das ganze ja nur Chrome,sehr teures Chrome, auf das die meisten Spieler dann doch eher nicht so begeistert reagieren, würde ich mal sagen.
    Ich kann mich nur über Funkenschlag und Formula äußern ,wo die unterschiedlichen Rohstoffmärkte/Kurven zu einem komplett anderen Spielgefühl führen. Ich denk da nur an Benelux ,das sich z.b sehr schnell spielt, oder Korea ,wo es sogar zwei separate Märkte gibt.


    Bei Cosims kann ich auch nicht mitreden, fände es aber sehr seltsam in Spielen wo es unterschiedlichste Wetter/Boden-Verhältnisse gibt , eine andere Karte nicht auch eine Anpassung der Spielweise nach sich ziehen/nötig machen würde.

  • Zitat

    Original von Stonie
    Bei Cosims kann ich auch nicht mitreden, fände es aber sehr seltsam in Spielen wo es unterschiedlichste Wetter/Boden-Verhältnisse gibt, eine andere Karte nicht auch eine Anpassung der Spielweise nach sich ziehen/nötig machen würde.


    Bei welchem Cosim würdest Du Dir denn eine andere Karte vorstellen können?
    Du kannst ja schließlich nicht die Napoleonischen Kriege nach Amerika verlegen, den American Civil War nach China oder die Ostfront nach Australien.


    Mir fällt es schwer, mir bei einem Cosim eine Map-Expansion vorzustellen - außer es gibt gleich passende neue Scenarios dazu. Aber dann würde ich es nicht als Map-Expansion mit Scenario bezeichnen, sondern als neues Scenario(-Pack) mit dazu passender Map.


    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Zitat

    Das stimmt nicht. Phalanx wird inzwischen vom Heidelberger Spieleverlag vertrieben. Insofern werden die Phalanx Spiele ganz normal über uns in den Handel kommen.


    Genau das ist auch meine letzte Info, daher kann man da nicht von Exklusivvertrieb reden - im Gegenteil, dadurch ist es sogar einfacher geworden, Phalanx-Spiele zu ordern...

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  • Zitat

    Original von Sankt Peter
    Anders wäre es bei seinen Lieblingsspielen, den CoSims, wo er immer händeringend auf neue Maps wartet (Spielenamen nannte er nicht). Dort würde eher auf der Map gespielt und diese hätte auch einen größeren Einfluß auf das Spielgeschehen.


    Diese Aussage kann sich nur auf CoSims mit generischen Karten beziehen, also zB ASL, oder neuerdings Tide of Iron oder Angriff. Je mehr unterschiedliche Kartenteile ich zur Verfügung habe, desto mehr unterschiedliche Szenarien mit möglichst realistischem Gelände kann ich darstellen. Wenn ich ein CoSim habe, das die Schlacht von Waterloo darstellt, dann braucht man sicher keine neue Karte, denn die Schlacht hat nunmal nur genau auf dem einen Gelände stattgefunden.


    Zitat

    Original von Sankt Peter
    Was verspricht sich Phalanx dann von dem eigenen Shop?


    Wie jeder, der einen Shop betreibt, werden sie sich wohl auch denken, dass man auf diesem Weg das eine oder andere Spiel verkaufen kann... 8-)

  • Zitat

    Original von Spieltraum
    Wie jeder, der einen Shop betreibt, werden sie sich wohl auch denken, dass man auf diesem Weg das eine oder andere Spiel verkaufen kann... 8-)


    Voraussetzung dafür ist aber, daß ich im Shop konkurrenzfähige Preise habe oder bedeutend früher liefern kann als andere Shops. Das bringt mich wieder zu dem Punkt: Marktfähige Konditionen für die anderen Vertriebswege...

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  • Zitat

    Original von Sankt Peter
    Das bringt mich wieder zu dem Punkt: Marktfähige Konditionen für die anderen Vertriebswege...


    hmmm, ich weiß jetzt nicht so genau, was du hier ergründen möchtest. Aber ich glaube kaum, dass Phalanx oder irgendjemand anderes hier irgendwelche Konditionen veröffentlichen wird. Das sind Dinge, die dem Handel natürlich bekannt sind, aber nichts in einem Forum zu suchen haben. Oder habe ich da jetzt was falsch verstanden?

  • Damit hast Du ja Recht - und niemand erwartet ernsthaft, daß hier jemand Konditionen postet. Ich hatte im Ausgangsthread nur meine Diskussion mit jemandem wiedergegeben... und wollte das hier einfach mal zur mitdiskussion stellen.

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  • Ich glaube nicht, daß man mit einem Shop, um Erfolg zu haben, wirklich bessere Konditionen oder Preise haben muß. Denn - und das wird inzwischen glaube ich auch durch entsprechende Untersuchungen bestätigt - der "informierte, objektive Käufer" ist ja ein Mythos. (Diesen Standpunkt hatte ich hier schon oft angebracht.)


    Viele Leute kaufen einfach beim erstbesten in der Überzeugung, es wird schon stimmen. Oder gutes Marketing überzeugt sie davon (viele Leute glauben ja auch wirklich, MEDIAMARKT sei billig). Oder aus tausend anderen Gründen.
    Ich bin eher der Ansicht, daß das Internet den Trend eher verstärkt, obwohl doch eigentlich hier die Transparenz am größten ist.


    Ich selbst bestelle mal hier, mal da, und mache mir nur ganz selten die Mühe, wirklich vor einem Kauf ALLE Webshops durchzugehen, ob es nicht doch irgendwo anders ein Mü billiger ist... Wenn man dann noch Partner- und Bonussysteme berücksichtigen will, ist man oft länger damit beschäftigt, das Spiel so günstig wie möglich einzukaufen, als damit, es zu spielen! :-)
    Sprich: Bequemlichkeit ist ein großer Faktor (z.B. boardgamegeek -> Game Entry -> Link auf Shop = dort wird bestellt).


    Nochmal "ich": Tatsächlich wollte ich eigentlich STEAM nehmen, aber je länger das auf sich warten läßt, desto mehr tendiere ich dann doch zu AoE 3rd Ed.

    UpLive [bgg for trade] - einfach anschreiben, wenn Dich davon was interessiert!

  • Steam kommt am 6.4. - das schaffst Du noch mit dem Warten... Auf bgg würde die Mehrzahl Steam kaufen und nicht AoS 3rd.


    Da ich das alte AoS habe werde ich mir auch Steam kaufen :)

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  • Bei mir geht das Kaufverhalten so:


    Ich gucke, ob es die Spiele bei meinem Lieblingsversender gibt. Die Jungs sind deshalb meine Lieblinge, weil sie eine sehr nette Leute sind, die gerne auf Mails antworten und schon so manchen Wunsch erfüllen konnten. Außerdem überraschen sie uns mit keinen Geschenken zusätzlich, z.B. haben wir ein Spiel zu unserer Hochzeit geschenkt bekommen. Das war damals PONTE DEL DIAVOLO und hat uns sehr gefreut.


    Wenn die die Spiele nicht haben oder sie weit teurer sind als bei anderen Versendern, dann gehe ich auch schon mal fremd. die Brettspielsuche hilft da oft weiter. Manchmal spart man sich noch die Versandkosten bei Amazon. KOHLE war so ein Beispiel. Kein normaler Händler kann das Spiel für 23€ verkaufen. Bei so was greift man dann auch mal bei Amazon zu.

  • Hiho,


    Also die AoS 3rd Edition kann ich mir auch selbst bauen: Einfach die Loks aus RRT ins AoS schmeissen und fertig ist die 3rd Edition! ;-)


    Ne, im ernst - die 3te Auflage von AoS ist natürlich AoS so wie es sein muss - okay, die Plastikloks mag nicht jeder (ich auch nicht), aber es ist AoS wie es schon immer war.


    Steam dagegen ist halt nicht AoS, sondern ein anderes - ähnliches - Spiel. Nur vom Regelstudium bin ich aber der Meinung das es genausogut wie AoS sein könnte.


    Atti

  • Was meinst Du mit ähnlich?


    Also AoS und AoS 3 scheinen sich ja nur bezüglich Spielmaterial zu unterscheiden.


    Aber Steam Expertenregeln und AoS 3 Regeln müssten doch nahezu gleich sein? Leider bin ich bisher nicht der intensive AoS Spieler, der die Regeln aus dem Kopf vergleichen könnte. Aber ich dachte bisher, daß Steam wie AoS 3 ist nur mit zusätzlichen "Anfängerregeln". Sollte es Regeländerungen geben, daß müssten diese das Spiel doch eher besser machen - oder?

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  • Zitat

    Original von CosimShop
    Hier ist ein ganz guter Vergleich von AOS vs. Steam:
    Ted Alspach: AOS vs Steam Vergleich


    Danke für den Link! Der Vergleich von Ted Alspach bringt es gut auf den Punkt.


    Ich hab's mir gerade durchgelesen, und ich finde, die ganzen Änderungen machen aus einem höchst anspruchsvollen Spiel maximal noch ein Allerwelts-Spiel. Fast alle Änderungen finde ich überflüssig oder sogar kontraproduktiv - die einzig brauchbare und notwendige (die wir uns übrigens vor Jahren schon selbst ausgedacht hatten) ist die Shipping Restriction.


    Für mich ist die Sache klar:
    - wer noch kein Age of Steam hat und familientauglich spielen will, der nimmt Steam.
    - wer noch kein Age of Steam hat und anspruchsvolle Herausforderungen liebt, der nimmt Age of Steam V3.
    - wer schon Age of Steam hat, der braucht kein Age of Steam V3. Steam braucht er nur, wenn neue Maps drin sind, die bisher nirgendwo anders veröffentlicht wurden (und für die es spezielle Age of Steam Regeln gibt).


    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
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  • Zitat

    Original von Warbear
    Für mich ist die Sache klar:
    - wer noch kein Age of Steam hat und familientauglich spielen will, der nimmt Steam.
    - wer noch kein Age of Steam hat und anspruchsvolle Herausforderungen liebt, der nimmt Age of Steam V3.
    - wer schon Age of Steam hat, der braucht kein Age of Steam V3. Steam braucht er nur, wenn neue Maps drin sind, die bisher nirgendwo anders veröffentlicht wurden (und für die es spezielle Age of Steam Regeln gibt).


    .


    mich würde interessieren was bei dir "familientauglich" bedeutet? ist das Spiel wirklich so stark geändert worden das es nur noch ein Familienspiel ist? hab beides noch nicht gespielt ,verfolge aber die ganze Diskussion auf BGG ,um mir Geld zu ersparen.

  • Hiho,


    Das würde mich auch mal interessieren ...


    EDIT: Folgender Satz von Ted Alspach hat mich dann ziemlich stutzig gemacht: "... there is almost no ability to do long term planning in Steam for off-board cubes like you can in AoS. This makes the game less A/P prone, a good thing, but also less strategic, a bad thing."


    Ich hatte da doch andere Hoffnung, aber wenn das so ist (wovon man ausgehen kann wenn es Ted schreibt), dann ist Steam leider nicht ansatzweise so gut wie ich gehofft habe ... aber ich werde es trotzdem erstmal spielen.


    Atti

    Einmal editiert, zuletzt von Attila ()

  • Ich hab mir jetzt auch mal die Regeln von Steam durchgelesen. Familientauglicher? Nein! Alleine die Regeln fand ich zunächst verwirrender, als bei AoS, also weniger familientauglich. Möglicherweise spielt es sich so, dass Fehler leichter verziehen werden (zumindest deutet Ted das in seinem Review an). Das macht es insgesamt vielleicht etwas "netter". Aber das kann man natürlich tatsächlich erst wirklich wissen, wenn man es einmal gespielt hat. Im Moment tendiere ich aber sicherlich eher zu AoS, die Änderungen bei Steam haben mir definitiv nicht gefallen. Aber irgendwann kommt natürlich auch mal Steam auf den Tisch...

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  • Ich bin nach den neuesten Berichten leider etwas enttäuscht.


    Ich war bisher davon ausgegangen, dass Steam sowas wie AoS+ ist, also dass man praktisch AoS damit spielen kann und es noch um ein paar optionale Regeln erweiterbar oder zu vereinfachen ist. Nach den jetzigen Berichten scheint mir ein Spielen von Steam mit den AoS Regeln nicht mehr so ohne weiteres möglich sein, zum Beispiel wegen der abgetrennten Einkommensleiste. Irre ich mich da?


    Auch frage ich mich, wie sehr sich die Vereinfachung bei Steam nun Railroad Tycoon angenähert hat.

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