Die perfekte Spielesammlung...

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  • In einem alten Thread habe ich mal nach der perfekten Spielesammlung gefragt. gibt es so etwas überhaupt?


    Ich habe damals meine "perfekte" Spielesammlung wie folgt definiert:



    Nun sind ein paar viele Monate vergangen. Derzeit bin ich wieder am überlegen ,ob es nicht möglich ist mit rd. 100 Spielen die perfekte Spielesammlung für sich selber und sein direktes Umfeld zu haben. Klar, daß da ab und zu wieder ein Spiel rausfliegt und durch ein besseres ersetzt wird.


    Derzeit sehe ich das bei mir so:


    2 Absackerspiele (Bang!, Dominion)
    2 Kinderspiele (Looping Louie, Wer war's)
    2 Bluffspiele (Bluff, Colossal Arena)
    3 2-Personen Spiele (Neuroshima Hex, Caesar und Cleopatra, Race for the Galaxy)
    4 Klassiker (Mensch Ärgere Dich nicht, Schach, Kniffel, Verflixxt)
    3 Kartenspiele (Mystery Rummy, Tichu, 7 Siegel)
    2 Historienspiele (Friedrich, Axis and Allies)
    2 Aufbauspiel (Im Wandel der Zeiten, History of the World)
    3 Wirtschaftsspiele (Indonesia, 18xx, Brass, Planet Steam)
    2 Massenspiele (Werwölfe vom Düsterwald, Ohne Furcht und Adel)
    1 Sportspiel (Kubb)
    4 normale Spiele (Small World, Puerto Rico, Wikinger von HiG, Caylus)
    1 Eisenbahnspiel (Age of Steam)
    1 Card Driven Game (Twilight Struggle)
    1 Hex-Counter Game (Conflict of Heroes)
    1 Block Game (Hammer of the Scotts)
    3 Kooperationsspiele (Pandemie, Ghost Stories, Space Alert)
    2 Solospiele (Le Havre, Roll through the Ages)
    3 Rennspiele (Formula D, Leader 1, Snow Tails)
    3 Funspiele (Factory Fun, Galaxy Trucker, Junta)
    2 CoSims (Here I Stand, Napoleonic Wars)
    1 Fantasy Spiel (Talisman)
    2 Nostalgie (Acquire, Ursuppe)


    Macht schon 50 Spiele...


    Und dann kommen bestimmt noch ein paar Anregungen von Euch dazu - oder?


    Wie sehen Eure Kategorien und Spiele aus?

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

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  • Hiho,


    Natürlich gibt es die perfekte Spielesammlung! Meine!



    Also ich verstehe ehrlich gesagt nicht den Sinn so-und-so-viele Spiele von diesem-und-jenem Typ zu haben. Wozu soll das gut sein???
    (Abgesehen davon das die "Kategorien" argh an den Haaren herbei gezogen sind).


    Atti

  • Zitat

    Original von Attila
    Also ich verstehe ehrlich gesagt nicht den Sinn so-und-so-viele Spiele von diesem-und-jenem Typ zu haben. Wozu soll das gut sein???


    Weil ich dann je nach Stimmung ein gutes Spiel, das mir Spaß macht herauszaubern kann.


    Nehmen wir z.B. mal das aktuelle Thema "Eisenbahnspiele".


    Ich denke niemand benötigt wirklich sowohl AoS, Railroad Tycoon, Steam, Chicago Express - sondern nur eines davon. Wenn ich Lust auf ein Eisenbahnspiel habe, dann ist meine Lust nicht noch so weit differenziert, daß ich dann auch noch genau die kleinen Unterschiede zwischen AoS und Steam unterscheide.


    Über die Kategorien kann man sich natürlich streiten...


    Ziel meiner "perfekten Spielesammlung" ist halt auch, daß jedes dieser Spiele mal öfter den Weg auf den Tisch findet. Einfach einmal das Gefühl zu haben, daß mein ein Spiel nach x-Partien verkauft, weil man es sich satt gespielt hat... wäre das schön :-)

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  • Zitat

    Original von Sankt Peter


    Weil ich dann je nach Stimmung ein gutes Spiel, das mir Spaß macht herauszaubern kann.


    Und dazu muss man die Spiele in irgendwelche Schubladen stecken?


    Zitat

    Ich denke niemand benötigt wirklich sowohl AoS, Railroad Tycoon, Steam, Chicago Express - sondern nur eines davon.


    Dum einen sind das teilweise Äpfel und Birnen in den Mixer geworfen und zum anderen gibt es noch weitere Eisenbahnspiele, und je nach laune und Spielerzahl und verfügbarer Zeit kommen die für mich durchaus in Frage und auf den Tisch.


    Zitat

    Wenn ich Lust auf ein Eisenbahnspiel habe, dann ist meine Lust nicht noch so weit differenziert, daß ich dann auch noch genau die kleinen Unterschiede zwischen AoS und Steam unterscheide.


    Da ich bezweifle das du Steam schon gespielt hast, denke ich nicht das du beurteilen kannst, ob die Unterschiede so "klein" sind. Ich finde sie z.B. ziemlich erheblich! - Ob das jetzt gut ist oder nicht, das ist eine andere Frage.


    Zitat

    Ziel meiner "perfekten Spielesammlung" ist halt auch, daß jedes dieser Spiele mal öfter den Weg auf den Tisch findet. Einfach einmal das Gefühl zu haben, daß mein ein Spiel nach x-Partien verkauft, weil man es sich satt gespielt hat... wäre das schön :-)


    Wenn die Spiele öfter auf den Tisch sollen, muss man einfach öfter spielen. Es gibt Spiele, die spiele ich selten/nie weil mir bisher die Mitspieler fehlen - Grund sie zuverkaufen: Absolut nicht. Genauso gibt es spiele, die von der Spieldauer einfach meistens nicht passen. Grund es zu verkaufen? - Nicht die Bohne.


    Nehmen wir "Lucky 5" - das ist eint total scheuertes Kartenspiel. Völlig Hirnlos und ist im Grunde das Papier nicht wert auf dem die Karten gedruckt sind. Es kommt bei uns erschreckend oft auf den Tisch. Es bleibt aber ein Drecksspiel; völlig mies. Ist es jetzt ein Spiel für eine "perfekte Spielesammlung"?
    Andersrum: Europe Engulfed einfach nur ein geiles Spiel. Vielschichtig, hochinteressant. Es kam schon sehr lange nicht mehr auf den Tisch (bestimmt 2 Jahre) - hat doch im Grunde nichts in deiner "pefekten Sammlung" zu suchen, oder?


    Atti

  • Also mein Problem ist einfach mal, daß ich (bitte jetzt nicht lachen) mit rd. 150 Spielen zeitlich überfordert bin. Ein Spiel, das bei mir 2 Jahre im Schrank rumfault kann woanders bestimmt mehr Nutzen stiften. Was bringt mir ein Spiel, das genial ist aber in meiner Spielegruppe nie gespielt wird. Ein Orden bekomme ich sicherlich nicht dafür, daß ich es besitze. Deswegen bedeutet für mich "perfekt" auch, daß die Sammlung gespielt wird.


    Ich spiele wenn es gut läuft im Schnitt 1 Spiel in der Woche. Macht im Jahr (wir runden mal großzügig) rd. 60 Spiele. Spiele ich jetzt jede Woche ein neues Spiel, dann würde ich für Warbears Spielesammlung rd. (4.500 / 60) 75 Jahre benötigen, ehe jedes Spiel einmal auf dem Tisch lag.


    Selbst mit meinem selbst ernannten persönlichen Limit von 100 Spielen benötige ich fast rd. 2 Jahre, um jedes zumindest ein Mal gespielt zu haben. Das ist doch unbefriedigend. Deswegen sieht meine persönliche "perfekte" Spielesammlung halt eher klein aus. Auf der anderen Seite möchte ich trotzdem Abwechslung haben, also aus einer Vielzahl verschiedener interessanter Spiele wählen können. Deswegen die Kategorien...

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  • Ganz ehrlich:


    Wenn meine Spiele-Sammlung so oder so ähnlich aussehen würde, hätte ich mir schon lange ein anderes Hobby gesucht.


    Nichts für ungut ...


    [Blockierte Grafik: http://www.cosgan.de/images/more/bigs/a063.gif]


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Zitat

    Original von Warbear
    Wenn meine Spiele-Sammlung so oder so ähnlich aussehen würde, hätte ich mir schon lange ein anderes Hobby gesucht.


    Ich fürchte, wenn Warbear so eine Sammlung hätte, hätte ich mir einen neuen Mann gesucht.... :aufgeb:


    Ne, Spaß beiseite, ich finde an dieser Kategorie-Einteilung nix perfekt, sorry. Absackerspiele, Kooperationsspiele, Massenspiele, Funspiele sowas brauche ich gar nicht :mauer:.


    In anderen Kategorien dafür definitiv mehr und ich sehe gar nicht ein, wieso man sich z.B. auf 1 Card Driven Game beschränken sollte, die sind doch alle unterschiedlich und haben oft gar nicht viel miteinander zu tun. :sorry:

  • Hiho,


    Also ich frage mich wie du dein Hobby definierst, St. Peter?


    Also für mich ist das mehr als nur eine "Spielesammlung" im Schrank zu haben und die bei bedarf zu nutzen. So gesehen wären Kochtöpfe dann ja auch ein Hobby. Davon habe ich bestimmt 15 Stück im Schrank und hole die bei bedarf dann raus um sie zu benutzen. Und das passiert sogar verdammt oft! - Sind die deswegen jetzt ein Hobby von mir?


    Atti

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  • Ich finde auch, dass man eine Spielesammlung so nicht durchkomponieren kann. Nicht allgemeingültig. Für mich ist z.B. nicht wichtig eine bestimmte Anzahl einer Art Spiel zu haben. Wenn ich auf Mehrheitsspiele stehe, brauche ich da auch Abwechslung. Weil ich einfach zu oft spiele. Und dann reicht es mir nicht EL GRANDE, LOUIS XIV. und RAJA zu haben.


    Und für meine Spielesammlung ist z.B. auch wichtig, dass da alle Spiele von ALEA drin sind. Und von YSTARI. Weil ich mir einen sehr kleinen Sammeltick gönne.


    Und, St. Peter, bei uns kommen die Regalhüter (mit der Ausnahme bei zwei Verlagen) auch unter den Hammer... Naja, bei Ystari gibts ja noch nicht so viel Staub... Vielleicht AMYITIS, das mag meine Frau leider gar nicht...

  • Zitat

    Original von Attila
    So gesehen wären Kochtöpfe dann ja auch ein Hobby. Davon habe ich bestimmt 15 Stück im Schrank und hole die bei bedarf dann raus um sie zu benutzen. Und das passiert sogar verdammt oft! - Sind die deswegen jetzt ein Hobby von mir?


    Atti


    Fallen die nicht auch unter das Spielehobby? In meiner Jugend hieß das nämlich Topfschlagen!
    :-)


    Mandras

  • ich kann St.Peters Ansatz sehr gut nachvollziehen , nur mit der Wahl der Kategorien komm ich auch nicht ganz klar , lieber ein paar Kategorien weniger dafür mehr Inhalt .

  • Hiho,


    Ich kann ncht nachvollziehen. Wenn ich mein Hobby rein als die tatsache Spiele zu spielen definiere, brauch ich überhaupt kein Spiel. Ich muss nur Leute kennen, die Spiele haben.


    Für mich gehört aber mehr dazu. Neben dem Spielen gehört das Sammeln und die Hege und Pflege der Spiele genauso dazu. Mir ist echt echt egal wie oft ich welche Spiele spiele, sofern ich irgendwelche Spiele spiele.


    Atti


  • Na das ist ja mal interessant. So habe ich zumindest für mich nicht das Hobby "Spielen" definiert. Ich hege und pflege meine Spiele auch - genauso wie ich es mit allen Sachen tue (egal ob meine oder nicht). Aber das Hauptthema ist für mich das Spielen selber. Da ich niemanden kenne, der eine breitere Auswahl an Spielen hat besorge ich die Spiele halt selber.


    Wie sehen das denn die anderen Mitspieler hier?

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  • Zitat

    Original von Sankt Peter
    Na das ist ja mal interessant. So habe ich zumindest für mich nicht das Hobby "Spielen" definiert. Ich hege und pflege meine Spiele auch - genauso wie ich es mit allen Sachen tue (egal ob meine oder nicht). Aber das Hauptthema ist für mich das Spielen selber. Da ich niemanden kenne, der eine breitere Auswahl an Spielen hat besorge ich die Spiele halt selber.


    Wie sehen das denn die anderen Mitspieler hier?


    Sorry, aber mir scheint, daß das Hauptthema für Dich nicht das Spielen, sondern Deine Spielegruppe ist.
    Denn Du hast - wie Du vorher selbst gesagt hast - Deine Spiele an Deine Spielegruppe angepasst, anstatt Dir Mitspieler zu suchen, die Deinen Spielen entsprechen.


    Wenn das wirklich so ist, und wenn Du glücklich damit bist, ist das natürlich in Ordnung.
    Für mich wäre das aber nicht befriedigend ...


    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.



  • Also ich finde den Ansatz sehr interessant. Letztlich ist das ja mehr ein Gedankenspiel, die Motive für die Beschränkung sind doch wurscht.
    Aber die Vorstellung, "wenn ich mich auf 100 Spiele beschränken müsste/wollte, welche Spiele müssten dann in der Sammlung sein, um jedes meiner Spielebedürfnisse befriedigen zu können, jeder unterschiedlichen Lust nachgehen zu können" finde ich hochinteressant und diskussionswert. So jedenfalls verstehe ich die Kategorien und die Idee. Und es ist einfach ein Spiel, was man auch mit "die Lust an der Liste" umschreiben könnte.
    Und für mich als jemanden, der die meisten Spiele gar nicht kennt, ist es zudem sehr hilfreich, Informationen zu erhalten, für welche Kategorien andere Spieler welche Spiele als "Must Haves/must Plays" benennen würden. Daher würde ich sogar gerne noch mehr Ergänzungen und Meinungen lesen als nur Beiträge ob eine solche Liste Sinn macht oder nicht. Nur weil es eine solche Liste gibt, stellt diese nicht die Leute infrage, die 300 oder 400 oder 1000 Spiele in ihrer Sammlung haben wollen. Darum geht es nämlich gar nicht. Und wenn jemand nur Cosims hat, okay, dann soll er auf die anderen verzichten, aber wenn ich jetzt auf Wirtschaftsspiele stehe, ist es zum Beispiel interessant, welche vier Spiele St.Peter in diesem Bereich unbedingt haben/spielen möchte.


    Um jetzt diesbezüglich etwas konstruktives beizutragen.
    Für mich fehlt als Kategorie unbedingt noch die Kategorie Kommunikationsspiele und da müssen unbedingt Tabu, Privacy, Haste Worte und Der wahre Walter rein, in die Kategorie Bluffspiele gehört unbedingt noch ein Anno Domini (eine Art Spaß, die in ähnlicher Weise von keinem anderen obigen Spiel zu erhalten ist) und bei den Sportspielen fehlt ein wenig die Abwechslung daher: plus Weykick, Carabande, Piratenbillard. Bei den Klassikern sollte Mensch ärgere Dich nicht (das braucht doch kein Mensch diese stupide Würfelei) rausfliegen und durch Diplomacy (könnte auch zusammen mit Junta in eine neue Kategorie Verhandlungsspiele) ersetzt werden.
    Und zu guter Letzt sollte noch eine Kategorie 2-Personen-Taktikspiele geschaffen werden. Da sollte dann irgendwas von Kris Burm rein und dazu noch Focus, Fire & Ice, Twixt oder ähnliches.



    Viele Grüße,



    Eduard

  • Ich kann hier den Standpunkt von jedem einzelnen nachvollziehen.
    Bei mir ist es auch eher schon Sammelleidenschaft, da ich viele auch nur sehr selten spielen kann und einen Teil bisher noch nie gespielt habe. Liegt natürlich zum Teil auch an den fehlenden Mitspielern bzw. an deren Spielinteressen. Von daher versuche ich nur noch Spiele zu kaufen, wo ich davon ausgehe, dass diese dann auch gespielt werden bzw. auf Anklang treffen. Und natürlich muss ich selbst davon überzeugt sein ;-)
    Von daher passe ich meine Spiele zum Teil auch meinen Mitspielern an....bin aber auch immer auf der Suche nach neuen Mitspielern. Wobei ich ohnehin verschiedene Gruppen habe. Bei manchen Gruppen kommen eben nur einfachere, seichtere Spiele auf den Tisch und in anderen Gruppen dann die längeren, strategischeren, komplexeren Spiele.
    Wenn man jetzt wirklich nur Spiele in seiner Sammlung haben will, die auch gespielt werden muss man seine eigenen Bedürfnisse evtl. extrem zurückschrauben und sich rein auf die Interessen der Mitspieler konzentrieren. Das will ich dann doch nicht ;-)
    Ein weiteres Problem der "perfekten" Spielesammlung ist dann natürlich auch noch, dass jeder Spieler andere Interessen hat und andere Spiele bevorzugt.
    Aber man könnte zumindest darüber diskutieren was in jede Spielesammlung gehört ;-)
    Für mich gehört das Sammeln der Spiele auch zum Hobby Spielen dazu. Natürlich wäre es mir auch lieber es würde öfter gespielt und es käme alles auf den Tisch ;-) Eingeschränkt habe ich meine Spielekäufe dennoch. D.h. ich "sammle" nun nicht mehr wie ein Verrückter ;-) sondern wähle gezielt aus, was ich denke, dass gut ankommt, mir gefällt und auch immer mal wieder gespielt wird. Bei der Masse an Spielen die ich mittlerweile aber habe warten manche Spiele auch bis zu 3 Jahre bevor sie mal wieder auf den Tisch kommen (obwohl sie gut geeignet sind - aber sind halt so viele....dennoch kann und will ich mich von keinem trennen ;-))


    Die perfekte Spielesammlung wäre letztlich die, die komplett auf die Interessen der Mitspieler zugeschnitten ist.....

    Alea iacta est :up:


    Spieleabende in und um Passau?! Jederzeit :triniti:

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  • ach ja, bin mal meine Sammlung durchgegangen. Müsste ich mich allen ernstes auf einen Teil einschränken würde ich folgende wählen (sind nur Spiele, die ich immer wieder bei meinen Mitspielern unterbringen könnte):


    Siedler von Catan (damit gings bei mir los...und ist gut um andere "einzuführen" - bevorzuge aber andere Spiele)
    Carcassonne
    Einfach Genial
    Villa Paletti
    Niagara
    Thurn & Taxis
    Carolus Magnus
    Puerto Rico
    Agricola
    Robo Rally
    Railroad Tycoon
    Finstere Flure
    Cartagena
    Die Säulen der Erde
    Shogun
    Dungeon Twister
    Der Ringkrieg
    Twilight Struggle
    Macht & Ohnmacht
    Hannibal
    Carabande
    Bausack
    Hexentanz
    Cash n Guns
    Cuba
    Funkenschlag
    Wikinger HiG
    Packeis am Pol
    Stone Age
    Dominion
    Heckmeck
    Pow Wow
    Linq
    Cranium
    Time's up
    San Juan
    Bang
    Bohnanza
    OFuA
    Lügenbeutel
    Tichu
    Wizard
    Munchkin
    Der große Dalmuti
    Land unter
    6 nimmt
    Confusion


    Damit könnte ich sehr vieles abdecken
    Aber wie gesagt hängt das immer davon ab mit wem man spielen will ;-) Jeder hat ja da einen anderen Geschmack
    Wie gut, dass ich mich nicht einschränken muss ;-))

    Alea iacta est :up:


    Spieleabende in und um Passau?! Jederzeit :triniti:

  • Also das was der Dosenkeks gerade geschrieben hat, trifft zumindest meine Situation auf den Punkt. Mir gehts bezüglich sammeln und Spielen (mit verfügbaren Mitspielern) genauso. Trotzdem trenne ich mich zwar auch immer mal wieder von Spielen, aber eher seltener, wie neue Spiele dazu kommen.
    Eine Spielesammlung strukturieren möchte ich aber, wie es Sankt Peter macht, nicht. Bei mir ist das eher ein Bauchgefühl.... welche Spiele ich auf jeden Fall noch einmal spielen möchte und aber auch die pure Sammelleidenschaft.


    Nebenbei würde ich auch die Liste ähnlich gestalten wie der Keks.


    Grüßle Freaky

    Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie zu alt werden
    -
    Sie werden alt, weil sie aufhören zu spielen.

    Einmal editiert, zuletzt von Spielefreak ()

  • Also, ich habe meine Spielesammlung auch vor dem Hintergrund, daß ich dann doch noch irgendwann auch mal jedes gespielt haben werde.
    Vielleicht, weil ich arbeitslos bin? Oder in Rente? Und dann jeden Tag eins spiele.
    Also, trotz um die 100 ungespielter Spiele, bin ich optimistisch.


    Darüberhinaus fühle ich mich in dem Sinn als Sammler, als daß der reine Besitz eines (vielleicht gesuchten oder in Geek-Kreisen hoch angesehenen) Spiels mir schon Freude bereitet. Ich halte mich einfach gern in meinem Arbeitszimmer auf, in dem viele meiner Lieblinge in den Regalen stehen.


    Zum Thema perfekte Spielesammlung:
    Die Top 100 Spiele der bgg-Liste wäre für mich ein Startpunkt, da würde ich manche aussieben und dafür andere dazu tun, aber ich schätze, so zu 80% wär's das.
    Von Kategorien halte ich nicht viel. Meine Spielerfreunde wollen auch nie "ein Eisenbahnspiel" oder "ein Kartenspiel" spielen, sondern eigentlich in aller Regel "was Neues"! :-)

    UpLive [bgg for trade] - einfach anschreiben, wenn Dich davon was interessiert!

  • Zitat

    Original von Sternenfahrer
    Zum Thema perfekte Spielesammlung:
    Die Top 100 Spiele der bgg-Liste wäre für mich ein Startpunkt, da würde ich manche aussieben und dafür andere dazu tun, aber ich schätze, so zu 80% wär's das.
    Von Kategorien halte ich nicht viel. Meine Spielerfreunde wollen auch nie "ein Eisenbahnspiel" oder "ein Kartenspiel" spielen, sondern eigentlich in aller Regel "was Neues"! :-)


    Treffer, versenkt.


    Ich neige auch dazu die BGG Top100 mir anzuschauen und das sind dann in der Regel schonmal Spiele, die ich interessant finde. Daraus werden dann einige ausgesiebt, nachdem ich sie selbst gespielt habe (bspw. Stone Age) oder weil sie mich schon vorher garnicht ansprechen.
    Andererseits habe ich diverse Spiele, die dort garnicht vertreten sind, die ich dennoch sehr schätze.
    Ein anderes Indiz dafür, dass mich ein Spiel interessiert ist bspw. ein bekannter Autor, den ich schätze.
    Ein neuer "Rosenberg" oder "Wallace" sind für mich in der Regel schon grund genug, das Spiel schonmal interessant zu finden (d.h. ich möchte es mal probespielen). Genauso wie wahrscheinlich andere prinzipiell ein neues GMT Spiel perse erstmal interessiert.
    Andererseits ist auch das kein Grund, das Spiel direkt blind zu kaufen
    (Rosenberg: Wir sind schwanger - Wallace: After the Flood wären Beispiele von Spielen von diesen Autoren, die ich nicht mag).



    Meine Motivation ein Spiel zu kaufen ist dann häufig auch ein "Dieses Spiel würde ich gerne spielen", anstatt einem "das Spiel werde ich wohl vorraussichtlich spielen", ansonsten müsste ich mein Kaufverhalten ja auf meinen Spielekreis anpassen. Ich versuche es eigentlich meist eher andersrum: Ich versuche im Spielekreis mehr Spiele auf den Tisch zu bekommen, die mich interessieren.
    Andere versuchen das auch, wenn sie die Interessen überschneiden: umso besser.


    Das Spiel "was neues" ist dabei regelmäßig ein Top Hit ;)
    (und häufig enttäuscht es auch, aber da spielen diverse andere Sachen vorher mit rein, anhand derer man das schon im Vorfeld einigermaßen prognostizieren kann).


    Wenn ich nun gezwungen werde, meine Spielesammlung auf 25 Titel zu reduzieren, würde ich wohl aus meiner Spielesammlung 20 Titel auswählen, 5 weitere Titel hinzufügen, die ich gerne noch hätte und aus irgendeinem Grund nicht habe und wäre damit fertig.
    Damit hätte ich aber bestimmt nicht irgendwelche Kategorien "gleichmäßig" abgedeckt. Ganz im Gegenteil hätte ich wohl eher euch eine Art "Kategorisierung" geliefert, nachdenen ich die Spiele, die ich mag grob einteile.
    In dieser Kategorisierung würden wohl diverse Kategorien, die ich für mich selbst so aufgestellt habe dann aber garnicht auftauchen, weil ich entweder keinen guten Vertreter dieser Kategorie kenne oder schlichtweg die ganze Kategorie nicht mag (Deduktionsspiele... uh... zählt Zendo? ;) )

  • Sehr guter Punkt.
    Ich habe gerade nochmal einen Blick auf mein Ranking geworfen, meine Lieblingsspiele sind nur zu einem sehr geringen Teil diejenigen Spiele, die häufig gespielt werden (schon wegen der Spieldauer oder des niedrigen WAF (=woman acceptance factor, wie es mein Bruder zu nennen pfelgt)).
    Die gehören aber natürlich AUF JEDEN FALL in eine "perfekte Spielesammlung"! :-)

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  • Hiho,


    Also die BGG Top 100 ist keine schlechte Ausgangsliste und ich muss zugeben, das ich mir die auf ab und an anschaue auf Spiele die mir bisher unbekannt waren um sie mir dann mal anzuschauen.


    Allerdings gibt es da auch Spiele, da frage ich mich ernsthaft wer die "dahingehyped" hat.


    z.B. Dominion auf Platz 6, Race for the Galaxy auf Platz 10 oder Pandemic auf 23 ... das sind sicher keine *schlechten* Spiele, aber in meinen Augen max. gehobener Durchschnitt (maximal !!). (Oder SvC auf Platz 37)


    Atti

  • Hallo zusammen,


    für mich gehört unbedingt Monopoly in die perfekte Spielesammlung. Als, für mich, der Urklassiker der Wirtschaftsspiele!


    Gruß


    SteffenT

  • Hiho,


    Also Monopoly gehört auf den Müll, aber sicher nicht in eine Spielesammlung - und schon gar nicht in die "Perfekte"!


    Atti

    Einmal editiert, zuletzt von Attila ()

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  • Ich glaube da spielt eine große Portion Nostalgie mit, wenn man Monopoly, Risiko und Konsorten zu seinen Lieblingen zählt. Spielerisch um Längen überholt verweigere ich diese regelmäßig. Aber auch Siedler gehört für mich in diese Kategorie.
    Da kann man vortrefflich drüber streiten, letztendlich zählt aber immer der eigene Spielegeschmack.

    2 Mal editiert, zuletzt von stmountain ()

  • Zitat

    Original von stmountain
    Ich glaube da spielt eine große Portion Nostalgie mit, wenn man Monopoly, Risiko und Konsorten zu seinen Lieblingen zählt. Spielerisch um Längen überholt verweigere ich diese regelmäßig. Aber auch Siedler gehört für mich in diese Kategorie.
    Da kann man vortrefflich drüber streiten, letztendlich zählt aber immer der eigene Spielegeschmack.


    So sehe ich da auch. Alles ist subjektiv.


    Ich nehme an, die perfekte Spielesammlung wäre dann perfekt, wenn sie die Bedürfnisse von allen Spielern befriedigen würde. Das wird m.E. nicht möglich sein. Jedes Spiel, das man aus der Gesamtzahl der jemals produzierten Spiele streichen würde, hätte bestimmt irgendeinen Kritiker für diese Streichung.


    Also könnte nur die absolute Gesamtzahl aller Spiele die perfekte Sammlung ergeben. Die aber wäre weder bezahlbar noch lagerbar. Und sie wäre auch nicht erreichbar, da manche Unikate einfach nicht am Markt sind.


    Daher wird es die perfekte Spielesammlung niemals geben können ...


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

    Einmal editiert, zuletzt von Warbear ()

  • Ich würde Monopoly auch nicht aufnehmen (fand ich schon als Kind irgendwie repetiv und langweilig). Dafür würde ich aus nostalgischen Gründen "Spiel des Lebens" aufnehmen. Nie war es so einfach einen tollen Beruf zu bekommen, viele Kinder in die Welt zu setzen (die nichts kosten) und Schönheitswettbewerbe zu gewinnen. Ach: "Das ganze Leben ist ein Spiel...".


    Also Spiel des Lebens gehört in jede Spielesammlung!

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  • Naja. Im Sinne eines "perfekten Archivs" wäre MONOPOLY natürlich schon ein "Must".


    Übrigens, bezüglich SvC vs. Monopoly, folgender Link:
    http://www.wired.com/gaming/ga…agazine/17-04/mf_settlers


    Ich kann gut verstehen, daß man sich an SvC "satt" spielt - aber es ist dennoch immer noch ein "modernes", weil sehr interaktives und spannendes Spiel, im Vergleich zu Monopoly. Das ist ja nicht nur repititiv, sondern auch sehr eingeschränkt in den Entscheidungsoptionen.
    Würfeln, ziehen, und entscheiden, ob kaufen oder nicht. Meistens ist kaufen richtig. Oft genug hat man noch nicht einmal DIESE Entscheidung... Dagegen ist MENSCH ÄRGERE DICH NICHT vielschichtig, da muß ich ja teilweise nach dem Wurf zwischen VIER Optionen wählen! *)


    Aus Sankt Peters Sicht scheint die perfekte Spielesammlung diejenige zu sein, deren Spiele oft gespielt werden. (Es ist also die Sammlung eines Spielers, nicht die eines Sammlers.)
    Ich denke, wir sind uns da über zwei Dinge einig:

    • Diese Liste wird dynamisch sein (d.h., neue Spiee kommen hinzu, andere verlassen die Sammlung)
    • Unter der gegebenen Prämisse spielt der Geschmack der "regelmäßigen Mitspieler" (=die breite Masse) eine größere Rolle, als bei der Sammlung eines Sammlers.


    Dennoch, ich bleibe dabei, auch bei dieser Liste (der Begriff "Sammlung" ist hier irreführend) führt die Kategorie-Methode ins Abseits, da die Kategorien zu unscharf sind.
    Ich vermute, man landet recht schnell bei der von aktuellen Trends und Hypes getrübten "hot list" à la BoardGameGeek. Das mündet automatisch in "Arbeit" (Neukauf, Anspielen, Abstoßen). Naja, ich persönlich empfinde den "Abstoßen"-Teil als Arbeit und spare ihn mir, und werde so aus Bequemlichkeit vom Spieler zum Sammler... :-)

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  • Dann versuche ich mal meinen Ansatz. Wenn ich meine Spielesammlung reduzieren wollte, würde ich versuchen dennoch noch genug gute Spiele übrig zu haben, die ich gerne spiele und für alle/viele denkbare Konstellationen auch gute Spiele zu haben.
    Dabei unterteile ich die Spiele grob in Zeitdauer - da ich es oft erlebe, dass ich ein Spiel gemäß der Spieldauer auswählen muss (der Nachbartisch braucht noch knapp 30min, haben wir noch was in der Zeit?).


    Also, dann mal los:


    Kurzweilige Spiele (< 1 Stunde)
    Reine Zweipersonenspiele:
    - Dos de Mayo, schönes abstraktes Spiel
    - Mr. Jack, taktisches Deduktionsspiel
    - Hive, urlaubsfestes, kleines Abstraktes Spiel
    - Siedler von Catan, Kartenspiel - Flexible durch die vielen Erweiterungen und gutes Spielprinzip


    Kartenspiele
    - 4-in-1, die besten Stichspiele (Mü und Njet), Mü bietet sich insbesondere als flexibles Kartenspiel für 4+ Spieler an, während Njet auch mit 3 geht
    - Tichu, leider für genau 4 aber für mich ein Muss
    - ein normales, doppeltes Kartenspiel (Skat und all die klassischen Kartenspiele)
    - Race for the Galaxy, aktuell das Kartenspiel für mich

    Partyspiel/große Gruppen
    - Privacy, finde ich in der richtigen Gruppe interessanter als die üblichen Partyspiele, die ich in der Regel nicht so nett finde


    Kooperativ:
    - Pandemie, das kleinste, eleganteste Kooperative Spiel für mich


    Mittellange Spiele (1 - 2 Stunden)
    Kartenspiele
    - Glory to Rome, knapp über eine Stunde und vielversprechend

    große Gruppen
    - Werwölfe, auch ein Klassiker für große Gruppen (11+)


    Kooperative Spiele
    - Herr der Ringe, atmospherisch und mit den Erweiterungen sehr flexibel


    Gateway Spiele: (was spielt man mit "Einsteigern")
    - Carcassonne, sehr flexibel dank Erweiterungen. Sehr einfach ohne Erweiterung, spielt man dennoch gerne mit.
    - Siedler von Catan, wieder ein Klassiker und eigentlich ein guter. Mit Erweiterung auch ein guter Schritt in anspruchsvollere Spiele


    Anspruchsvolle Spiele (häufig auch über 2 Stunden, keine Kategorisierung außer, dass ich alle Klasse finde):
    - Funkenschlag, mein persönlicher Klassiker im Bereich. Nicht allzu kompliziert und sehr gut verzahnte Mechanismen. Im Kern wohl ein Versteigerungsspiel, aber mit vielen netten Aspekten drumherum. Mit den Zusatzkarten auch sehr flexibel.
    - Im Wandel der Zeiten, aktuell eins der komplexesten Spiele. Civilisationsfeeling in ein paar Karten. Richtig lange Spielzeit, wenig Interaktion. Trotzdem, sehr, sehr gut.
    - Age of Steam (oder Steam?), ein bisschen ein Neuzugang, weil ich das Spiel (noch) nicht besitze. Knallhartes Wirtschaftsspiel wo man viel kalkulieren, abwägen und tun muss. Mir gefällt die Streckensuche als Komponente nicht so richtig, dennoch sehr, sehr gut.
    - Twilight Imperium, großes Spiel. Sehr großes Spiel. Dauert lange, ist kompliziert. Dafür bekommt man ein sehr facettenreiches Spiel mit sehr viel Flexibilität und eingebauten Varianten.
    - Zepter von Zavandor, Wirtschaftsspiel, wie steigere ich meine Finanzen effektiv hoch. Wahrscheinlich verblasst der Glanz etwas, wenn man viel Spielerfahrung hat und das Spiel "gelöst" ist? Bisher glänzt es noch für mich.
    - Agricola, sehr flexbiles Aufbauspiel bei dem man aus seiner Hand, seinen Mitspielern und dem Spielprinzip das beste rausholen muss.


    Zweipersonenspiel (Ausnahme von der Kategorisierung)
    - Twilight Struggle: Facettenreiches Card-Driven Spiel, was für mich im Kern nach einem Mehrheitenspiel aussieht. Allerdings mit sehr starken Akzent aufs Kartenhandling. Asymetrische Ausgangslage und sehr interessant. Besitze ich leider nicht um mir darüber ein genaueres Urteil zu bilden, sieht aber sehr vielversprechend aus.
    - Ringkrieg: Besitze ich zwar, aber selten (nie?) gespielt. Armeen-herumschieben Spiel ( :-P ) mit interessanten Nebenaspekten und Ereigniskarten. Sieht vielversprechend aus, wenn man es mal über die Regelhürde schafft.




    Komme damit nun auf 23 Spiele, dachte 25 wäre das Limit, hm, aber oben stehen 50.
    Was mir noch in den Sinn kommt sind:
    - OfuA, als einfaches und einsteigerfreundliches Spiel für viele
    - die echten Klassiker: Schach und Go
    - Raja von Phalanx sieht auch vielversprechend aus in der Kategorie Mittelange Spiele
    mir fehlen noch ein paar anspruchsvolle Spiele, die ich ebenfalls klasse finde. Le Havre vielleicht noch. Ansonsten habe ich bestimmt auch noch Spiele vergessen, die ich selbst nicht besitze. Das meiste auf meiner Liste besitze ich auch (die anderen kann man immer schlecht beurteilen).


    Mit der oben genannten Auswahl hätte ich jedenfalls eine Liste von Spielen, die mir für fast alle Spielerzahlen sehr flexibel ein Spiel aussuchen läßt, welches ich gerne/sehr gerne spiele und mir die mehr oder minder freie Auswahl an Komplexität und Zeitdauer offen läßt. Ausserdem sind die Spiele häufig sehr flexibel und bieten einen hohen Wiederspielreiz und verbrauchen sich nicht so schnell (Zepter von Zavandor mag da die große Ausnahme sein).

  • Mir fällt auch gerade ein kleiner Lapsus auf. Bei Siedler schreibe ich "mit Erweiterung ein Einstieg in anspruchsvollere Spiele" und direkt darunter liste ich "Anspruchsvolle Spiele" auf.
    Allerdings meine ich beim Siedler "anspruchsvollere" verglichen mit Siedler. Die Anspruchsvolleren Spiele die ich hingegen unten liste sind teilweise garkeine Empfehlung für Leute, die gerade Siedler hinter sich haben und anspruchsvolleres suchen.


    Andererseits sind diese Spiele unten natürlich "das Kernstück", die Spiele, die man immer gerne spielt (aber nicht ständig hintereinander, weil dann irgendwann mein Kopf rot anläuft - da brauch ich dann was "kurzweiliges" zwischendurch. Oder auch mal was, was man im Zweifel einfach mal runterspielen kann. Eine Partie Skat, bei der man sich nicht zwingend an die Grenzen reizt gewinnt man vielleicht nicht, aber macht dennoch Spaß und entspannt dann nebenbei auch etwas ;) ).


    Ansonsten, die Kategorisierung nach Spielzeit finde ich intuitiver als nach Thematiken. Ich habe glaube ich noch nie "ein Eisenbahnspiel" gesucht, wenn ich nicht gerade einen Themenabend "Heute nur Eisenbahnspiele" aufziehen würde.
    Ich suche allerdings regelmäßig (insbesondere kurze) Spiele für "zwischendurch", oder weil versucht wird eine ähnliche Spielzeit wie der Nachbartisch zu erreichen, damit man neu mischen kann.

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