Spielgruppenzusammensetzungsfrage

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  • Hallo,


    ich wollte mal fragen, ob Ihr öfter generationenübergreifend spielt.


    Ich habe über das Pfingstwochenende bunt gemischte Partien gehabt. Spieler: männlich, weiblich und von 30 Jahren bis 70 Jahre und von Großstadt/ Land alles dabei.


    Ok, Tichu wurde abgebrochen, weil sich Sohn und Vater lauthals stritten (waren beide im gleichen Team) - aber sonst hat es wirklich gut geklappt und beinahe mehr Spaß gemacht, als unter "Gleichen" zu spielen.


    Was sind Eure Erfahrungen?

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

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  • Diese Frage hängt einfach sehr stark von den beteiligten Menschen ab. In meiner regelmäßigen Spielegruppe reichen wir von 21 bis 41 (manchmal auch von 12 bis 41, wenn mein Sohn mitspielt, was immer öfter vorkommt) und das läuft sehr gut. Ich habe aber auch schon andere Situationen erlebt (insbes. beim Rollenspiel)


    Mixo


  • Ich spiele fast immer "generationenübergreifend", und das gerne.
    So alte Säcke wie ich spielen meist langweiliges Zeug.
    Mit denen kann ich wirklich nichts anfangen ...


    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Von 15 bis 75 Jahren ist alles dabei. Wobei die älteren Mitspieler doch meistens zu etwas einfacherer Kost bzw. Spiele tendieren und die Teens noch nicht immer so den Durchblick haben.

    Einmal editiert, zuletzt von Bundyman ()

  • Also beim Rollenspiel habe ich festgestellt das es selten gut klappt wenn zu junge Spieler dabei sind. Oft klappt es nicht wenn Spieler bis ca. 17 Jahren mitspielen und es einige Spieler gibt die zwischen 25-35 sind. Das lief nach meiner Erfahrung zu chaotisch ab.


    In Braunschweig habe ich 3 1/2 Jahre lang jeden Monat einen "öffentlichen" Spieleabend geleitet. Die Erfahrungen dort waren recht unterschiedlich aber bezogen auf das unterschiedliche Alter überwiegend positiv wobei Spieler ab 45 Jahren oft keine Lust auf strategische Spiele hatten und eher lustige und/oder kommunikative sowie familienfreundliche Spiele bevorzugten.


    Unsere jetzige Spielerunde setzt sich aus einer Altersgruppe zwischen 28-35 Jahren zusammen und unterliegt keiner generationsübergreifenden Besetzung. Die maximal 7 Jahre Altersunterschied sind kaum spürbar ;)


    LG
    velvre

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    Ein Bild sagt mehr als 298 Wörter... :floet:

  • Meine Hauptgruppe besteht aus drei guten Freunden ,zwei davon ein Pärchen (was manchmal zu Problemen führen kann) , dann hab ich noch drei Leute (darunter auch mein Bruder) mit denen ich hauptsächlich 2er Partien spiele und dann noch den Spielekreis Wien ,wo ich mich aber schon ewig nicht mehr blicken lies ,hauptsächlich wegen der Fahrtzeit!
    Also das Alter ist eigentlich 20-24 ,im Spielekreis dann aber doch eher 10 - ....

  • Bei uns liegt das alter zwischen 25 und 46 ( ich bin der alte Sack der Gruppe ) und wir haben momentan zwei Frauen dabei, mein eigenes Weib sitzt während der Spieleabende aber lieber am Rechner und zockt Onlinerollenspiele.
    Ab und zu Spiele ich mit meinem Sohn ( 15 ) und seinem Freund ( 14 ), aber die Spiele sind die gleichen, die wir auch mit den "alten" spielen ( Meine Art die Mechanismen von neuen Spielen auszuprobieren und den Kindern gleich noch besser die englische Sprache näher zu bringen ).

  • Spielen denn die "Alten" anders als die "Jungen"? Empfindet Ihr es als Mehrwert generationsübergreifend zu spielen. Meine Erfahrung ist schon, daß je heterogener die Gruppe, umso interessanter die Spielansätze...

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


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  • Also da gibt´s eine Mutter und deren Sohn ist so um die 11 Jahre und wenn der dann ein Spiel wie Antike oder Shogun mitspielt, was er durchaus mit den Spielregeln versteht..... Nun, ich drück mich mal so aus, das ganze Spiel wird aggresiv, mehr interaktiv und recht expansiv ohne Rücksicht auf die Defensive. Was er natürlich bald bezahlt ;-)

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  • Zitat

    Original von Sankt Peter
    Spielen denn die "Alten" anders als die "Jungen"? Empfindet Ihr es als Mehrwert generationsübergreifend zu spielen. Meine Erfahrung ist schon, daß je heterogener die Gruppe, umso interessanter die Spielansätze...


    Die beiden jüngsten m + w in unserer Gruppe der "alten" haben schon eine teilweise nicht nachzuvollziehende Art an bestimmte Spiele heranzugehen, es werden Züge gemacht die die "alten" so nie gemacht hätten u.ä.
    Allerdings hat das wohl weniger mit dem Alter, als mit dem Verständnis für ein Spiel zu tun, denn mitunter sind die "jungen" bei unseren normalen Spieleabenden sogar "schlechter" als die beiden "Kinder" mit denen ich gelegentlich zocke.
    In letzter Zeit gibt es daher sogar "Sonderspieleabende" die ausdrücklich ohne die beiden "jungen" auskommen, da kommen dann die Spiele auf den Tisch bei denen ein Fehler schonmal schwerer wiegen kann.
    Alles in allem keine ganz leichte Sache, aber ich würde es keinesfalls auf das Alter schieben, sondern auf Spielerfahrung, Bildung und die Weisheit des Alters, die aber auch die "jungen" schon haben können wenn sie früh genug an die richtigen Spiele herangeführt werden ( Mein Sohn hat schon mit 8 Jahren eine zwei Tage dauernde Partie "Roads & Boats" mit mir gespielt :-) ).

  • Zitat

    Original von Sankt Peter
    Spielen denn die "Alten" anders als die "Jungen"? Empfindet Ihr es als Mehrwert generationsübergreifend zu spielen. Meine Erfahrung ist schon, daß je heterogener die Gruppe, umso interessanter die Spielansätze...


    Beim Rollenspiel auf jeden Fall - da spielen "die Alten" eher richtig Rolle, während die jungen eher zum Hack'n'slay neigen und an ihren Charakteren ohne Ende rumoptimieren...

  • Ich kann aus meiner eigenen Erfahrung nur sagen, daß das Alter eher eine geringe Rolle spielt. Unterschiedliche Spielweisen findet man in unterschiedlichen Altersgruppen.
    Viel deutlicher ist da der Unterschied zwischen "Vielspielern" (Ist das der neue Rosenberg?) oder "Gelegenheitsspielern" (Ich finde, dieses Spiel ist wie SvC.).


    Was mich immer wieder verwundert sind die unterschiedlichen Regelauslegungen, wenn man mit "anderen" spielt. Da kann man einen Jahre alten Klassiker auf den Tisch legen, wo man davon ausgeht, daß doch alle das kennen müßten, und trotzdem - "Ach, wir haben das aber immer SO gespielt!". Das füllt ja ganze Geeklisten auf dem BGG.
    Mein Lieblingsbeispiel ist das Pärchen, das SvC immer mit der Startaufstellung gespielt hat und dann keine Lust mehr hatte, weil Orange da wohl einen leichten Vorteil hat, oder das andere Pärchen, die ein selbstgemachtes SvC hatten, die Nummernchips und Start-Siedlungen völlig wahllos und zufällig auf den Plättchen verteilt haben und dann losspielten. Das führte dann schon mal dazu, daß man mit einem Dorf an 12 und 2 und einem an 3 und 11 begann. Beides Schafe.
    Auf meinen Einwand, daß man doch mal die richtigen Regeln mit schön verteilten Zahlen und selbst gewählten Startpositionen ausprobieren könnte, wurden sich nur vielsagende Blicke à la "Da will wohl einer gewinnen, und nicht spielen!" zugeworfen. ?(

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  • Da hab ich auch noch ne geile Geschichte!!! Obwohl die eigentlich auch zeigt, wie bekloppt ich mittlerweile bin... Aber egal:


    Spieleabend in Münsters Spieleladen. Zu Gast: Uwe Rosenberg mit Mercator und Ora Et Labora. Ich total heiß auf egal welches von beiden. Gespielt haben wir Mercator, ich berichtete hier ja... Dabei: Ein Neuling. Geringe Vorbildung - sprich: SvC und Konsorten. Uwe Rosenberg erklärt das Spiel, braucht Sätze wie "Das muss noch getestet werden." oder "Könnte sein, dass ich das nochmal änder.", vielleicht ist auch ein "Das Ablagetablett mit den Zeitmarkern muss ich noch anpassen." gefallen... Ein verwundertes "Ach! Hast du dir das Spiel ausgedacht?", von unserem Neuling hat mich erstmals stutzig gemacht. Im Spielverlauf fiel dann tatsächlich ein "Erinnert mich irgendwie an Siedler". Kumpel Dirk und ich grinsten uns schonmal an... Ich versuchte es dann und sagte:"Naja, ist doch irgendwie eher wie Agricola!" So aus Spaß!!! Wollte nen Witz machen!!! Kannte er nicht... Hat den Joke nicht verstanden. Dirk schmunzelte weiter... Später saß Uwe wieder am Tisch, beobachtete, beantwortete Regelfragen. Mitspieler 4 nutzte eine Gelegenheit und fragte Uwe, an wen er sich denn mit seinem eigenen, selbsterdachten Spiel wenden könne, und wie man da so vorgehen solle. Im Verlauf des Gesprächs fiel dann irgendwann Bohnanza als Uwes Glücksfall, der ihm das Leben als Spieleautor ermöglicht. Daraufhin der Neuling (und jetzt der eigentliche Brüller):"Ach, das Spiel hast du erfunden!?" Ich konnte mit Mühe ein losprusten verhindern!!! Und an Uwes Reaktion hab ich dann gemerkt, wie vergeekt ich schon bin. Der fand die Frage nämlich gar nicht ungewöhnlich und hat sie ganz ernst beantwortet. Ich verbringe eindeutig zu viel Zeit in Spieleforen und so nem Zeuch, hab ich danach noch gedacht... *)

  • Da stellt sich langsam die Frage ob wir Boardgamer nun auch einen eigenen Fernsehkanal bekommen können? Die PC-Zocker haben es ja mit GIGA-TV längst bewiesen. Da kommen dann Reportagen vom letzten Siedler v.C. Turnier Buxtehude, Werbung von den Heidelbären und Kosmos; Neuvorstellungen aus den U.S.A. und Tschechien. Nicht zuletzt der Star-Talk mit U.Rosenberg, Dirk Henn und Rainer Knizia. Mit einem Schlag wären Sie nun mehr Leuten bekannt. Was meint Ihr, brauchen wir einen täglichen Spiele Report im TV?

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  • Zitat

    Original von ode
    .................................................... (und jetzt der eigentliche Brüller):"Ach, das Spiel hast du erfunden!?" Ich konnte mit Mühe ein losprusten verhindern!!! Und an Uwes Reaktion hab ich dann gemerkt, wie vergeekt ich schon bin. .... *)


    Erinnert mich irgendwie an diese Werbung:
    http://www.youtube.com/watch?v=twJ71x_lazc