Wieviel Chancen gebt ihr einem Spiel ?

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  • Wieviele Chancen gebt ihr einem Spiel bzw. wovon hängt es ab, das ihr ein Spiel nocheinmal rauskramt, obwohl es beim erstenmal total gefloppt ist ?


    Ich versuche es meistens 3x. Wenn es beim dritten Mal floppt, dann verkaufe ich das Spiel.


    Meistens hatte ich einen Fehlkauf, weil ich zusehr auf die positiven Stimmen im Spielbox Forum gehört habe, die ein Spiel total angepriesen haben.

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  • Ist sehr unterschiedlich und hängt vom Spiel ab.
    Bohnanza hab ich 1* probiert und weiß dass ich es nie wieder anfassen werde. :kotz:
    Bus dagegen hol ich alle paar Jahre aus dem Schrank in der Hoffnung dass es mit meinen Regeländerungen besser läuft. :up:


    Einen Richtwert wie bei Dir (3*spielen dann entscheiden) gibts bei mir nicht. Wenn ein Spiel Schrott ist spiel ichs nicht mehr!!

    heffernan
    ------------------------------------------
    We have to wear these shorts !
    It's an offical company issue !!!

  • Erinnert mich an einem Freund von mir. Der hat das Spiel am Anfang gehaßt.
    Ich habe ihm dann erklärt, wie das Spiel zum spielen geht und es ist seitdem sein Lieblingsspiel :)


    Bei mir war Carcassonne so ein Teil. Die ersten beiden Male waren total schlimm, bis ich nocheinmal in der Brettspielwelt das ganze ausprobiert habe und dann die ganzen Strategien bemerkt habe. Danach habe ich es gerne gespielt.


    Deshalbt sollte man jedem Spiel öfters eine Chance geben.

  • Wenn mir ein Spiel gefallen könnte versuche ich es mindestens 2mal zu spielen. Es gibt aber auch Spiele, bei denen auch ein Spiel reicht um zu wissen, dass ich es nicht mag. Oh...und es gibt sogar Spiele da schau ich kurz auf die Schachtel, das Material und die Anleitung und sehe dass es mir nicht gefallen würde ;). Alles in allem versuche ich aber meistens den Spielen gerecht zu werden und ihnen mehr als eine Chance zu geben.
    Ich denke es ist auch wichtig in einem Spiel mal Erster und Letzter geworden zu sein um es gut beurteilen zu können - aber das lässt sich wohl eher schlecht steuern. Aber eins ist klar: Wenn mir ein Spiel gefällt obwohl ich eine der hinteren Plätze belegt habe dann muss es gut sein ;).

  • Zitat

    Original von Spiderblood
    Erinnert mich an einem Freund von mir. Der hat das Spiel am Anfang gehaßt.
    Ich habe ihm dann erklärt, wie das Spiel zum spielen geht und es ist seitdem sein Lieblingsspiel :)


    :denk: vielleicht kannst Dus mir ja auch mal erklären..?




    Zitat

    Original von Onkel_e
    Aber eins ist klar: Wenn mir ein Spiel gefällt obwohl ich eine der hinteren Plätze belegt habe dann muss es gut sein .


    So gehts mir bei Canal Mania, ich find das Spiel richtig toll war bisher aber immer letzter :up:
    Und das mit Abstand !!! :hahaha:

    heffernan
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  • Zitat

    Original von heffernan
    :denk: vielleicht kannst Dus mir ja auch mal erklären..?


    Du brauchst nur kurz nach Kufstein fahren, dann erklär ich dir das ganze :)
    :gift:

  • Zitat

    Original von onkel_e
    Ich denke es ist auch wichtig in einem Spiel mal Erster und Letzter geworden zu sein um es gut beurteilen zu können - aber das lässt sich wohl eher schlecht steuern.


    Da müßte ich aber lange spielen!!! :weia:

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

  • Ich glaube, das oft die Schwierigkeit in dem besteht, das man nicht wirklich weiß, wie das ganze funktionieren soll bzw. es als zu einfach abtut.


    Bei Carcassonne braucht man ja nur 1 plättchen zu setzen und hin und wieder eine Figur zu setzen => wie öde.
    Tja, aber wenn jemand checkt, wo man das Plättchen oder Figur am besten hinlegt, dann wird alles interessanter


    Erinnert mich an die Figur "Tim" bei Magic.
    Blauer Zauberer, der 1 Punkt Schaden macht, wenn man ihn tappt.


    Die Karte habe ich total idiotisch emfpunden, bis ich einen 2 Seitigen Bericht über die Karte gelesen habe. Seitdem war dann die Karte immer in meinem Deck drinnen

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  • Zitat

    Original von Spiderblood


    Du brauchst nur kurz nach Kufstein fahren, dann erklär ich dir das ganze :)
    :gift:


    Das mach ich gleich wenn ich von marco27 zurückkomme... Dann hab ich auch ein Geschenk aus Marcos Spielesammlung für Dich dabei :-)


    So langsam komm ich rum ich Europa... Vielleicht kann ich noch Berlin einbinden wenn Sankt Peter Nachhilfe bei HotW braucht :freu:

    heffernan
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  • Das ist bei uns recht unterschiedlich. Section X ist nach der ersten Runde direkt bei E-Bay gelandet. Hatte definitiv keine Zukunft...


    Andrere Spiele kriegen noch öfter mal ne Chance... Wir machen auch oft was in der ersten Runde falsch und lesen die Regel dann nochmal genauer...

  • Spiele in der Sammlung erhalten immer wieder mal eine Chance, auch wenn es Jahrzehnte dauert. Bei Spielen von anderen würde ich schätzen 2- 3 mal lasse ich sie mir vorsetzen.
    Zum Glück ist es aber kaum bis nie der Fall, das ich zu einem Spiel genötigt werde, welches mir nicht so recht zusagt. Auf der anderen Seite bin ich ein genügsamer Spieler, da ich noch keines gefunden habe für das mir meine Lebenzeit im nachhinein zu schade für war.

    In unseren großen Spielerunden gab es meist 2-3 Spiele parallel, da hat man sich oft die Perlen heraussuchen können.

    Erinnert mich an die Figur "Tim" bei Magic.
    Blauer Zauberer, der 1 Punkt Schaden macht, wenn man ihn tappt.


    Die Karte habe ich total idiotisch emfpunden, bis ich einen 2 Seitigen Bericht über die Karte gelesen habe. Seitdem war dann die Karte immer in meinem Deck drinnen

    Also auf diese Erklärung bin ich gespannt. In meinem Niv-Mizzet Deck verstehe ich es ja sehr gut, aber in jedem Deck, da muss die Erklärung Top sein ;) ! Und ist sie auch heute noch in jedem Deck oder nur damals in Ermangelung besserer Alternativen?

    :Buddler::frieden:

  • Pro Jahrgang erscheinen 500 - 1000 neue Spiele. Die meisten davon werden bei mir nie eine Chance bekommen. Daher werden Spiele die gefloppt haben oder einfach nur OK waren direkt auf die Verkaufsliste gesetzt.

    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

    ______________________________

    I'm old enough to know what's wise
    and young enough not to choose it


    Meine Verkaufsliste

  • Oooh nooooooo..... he ( MrDirtymouth ) did it again 😆....


    Erstmal ist es bei der Menge schon eine "Ehrung" wenn ein Spiel eine erste Chance erhält.

    Landet der Eindruck im Sand haben 95 von 100 keine Chance auf einen zweiten Versuch.

    Die 5 Ausnahmen

    A) es wurden elementare Spielfehler begangen

    B) die Mitspieler waren meh und haben den Blick auf das Spiel verstellt

    C) eine Erweiterung überbrückt die Schwächen die sich einst offenbarten

    D) das female swedish bikiniteam möchte es unbedingt mit mir spielen

    E) siehe D


    Dies alles unter der Prämisse, dass die Erklärung des Spiels gut war. Spielfehler können ja auch wegen Vergessens oder MisInterpretation entstehen. Bei einer gemurkselten Erklärung, die Fragmemte zusammenklebt und in Eile durch die Anleitung querliest, komplettliest ist das Spiel meist dann unverschuldet draussen. Ich achte daher auch bei Erstkontakt auf den Erklärer. Man kennt ja seine Pappenjeimer ;)

    Besucht uns auf unserer Seite unter "www.mister-x.de"

  • Hallo zusammen,


    normalerweise spielen wir ein Spiel, das so zwischen 60 und 150 Minuten dauert, erst einmal zu zweit. Wenn uns der Mechanismus gar nicht gefällt, dann wars das. Wenn wir das Gefühl haben, daß das Spiel nicht so richtig skaliert und wir zu zweit uns kaum in die Quere kommen (Inteaktion!), versuchen wir es nochmals zu viert. Manche Spiele gewinnen dabei durchaus (#DieverlorenenRuinenvonArnak, #Steamtime,...) und bleiben.


    Es gibt auch Spiele, die uns zu zweit recht gut gefallen. Der richtige Test ist aber eine Viererrunde. Wenn dann das Spielgefühl so ist, daß es keiner wieder spielen will, verkaufen wir es (#Tungaru), da wir vorwiegend nicht zu zweit spielen.


    Ciao

    Nora

  • Eine einzige Chance.

    Wie Herbert richtigerweise anmerkte ... es gibt zu viele Alternativen; man braucht sich nicht mit einem nur durchschnittlichen Machwerk zufriedengeben... wäre doch schade um die Zeit. :)

  • Im Laufe der Jahre hat sich das bei mir deutlich verändert. Je älter ich werde, um so weniger Chancen gibt es für ein Spiel.


    Zunächst muss mich das Thema interessieren. Da hat es auch eine Verschiebung gegeben; Fantasy, meist im Spiel eh nur Monsterplätten, rückt in eher weite Ferne. Sachthemen, vor allem historische Themen, aber nicht Krieg, rücken in den Vordergrund.


    Dann erwarte ich Umsetzung des Themas in den Mechaniken.


    Dann die passende Spielerzahl. Spiele, die man nicht zu zweit und möglichst auch solo spielen kann, kaufe ich nahezu gar nicht mehr.


    Und dann, wenn ich ein Spiel in Angriff genommen habe, kann es schon erledigt sein, bevor ich es überhaupt spiele.

    Schlecht geschriebene oder viel zu lange Spielregeln mit "tausend" Ausnahmen empfinde ich heutzutage als abschreckend. Ich sehe den Sinn meines Hobbys nicht im "Erarbeiten" von Spielregeln in dem Sinne, dass ich z.B. im Internet forsche, was ein Satz mir sagen will, den ich auch beim dritten Lesen nicht verstehe. Ich bilde mir ein, ein gutes bis sehr gutes Leseverständnis zu haben. Wenn ich beim Regellesen mehr als einmal das Bedürfnis empfinde, in Foren pp zu forschen, was die Regel wohl will, dann war es das; Lebenszeit ist für solchen Mist zu schade.


    Dann, wenn das überstanden ist, kommt die erste Partie. Spricht die mich nicht an, gibt es keine zweite Chance. Ich lese in einem Buch, nachdem mir die ersten 50 Seiten nicht gefallen haben, auch nicht vorsichtshalber mal die nächsten 50 in der Hoffnung, es könnte besser werden. Mag sein, dass mir dadurch "etwas" entgeht, macht nichts, denn gut in dem Sinne, wie ich das verstehe, kann es nicht werden, sonst hätte ich zumindest das Potential gespürt, das Buch/Spiel für mich haben.


    Quintessenz: Ein Spiel, das noch eine "Chance" bräuchte, bekommt keine.

    Spielerische Grüße Ernst-Jürgen


    TOP 10: 1. Viticulture - Compl. Coll. Ed., 2. Martians - A Story of Civilization, 3. Scythe, 4. Anachrony, 5. Snowdonia: Deluxe Master Set, 6. Räuber aus Skythien, 7. Age of Industry, 8. Nieuw Amsterdam, 9. Siedler von Catan - Entdecker&Piraten, 10. Alubari - A nice cup of Tea

    2 Mal editiert, zuletzt von Ernst Juergen Ridder ()

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  • Ich kann das - wieder mal - nicht generalisieren.

    Es ist so eine Mischung aus Aufwand, generelles Mechanik/Themeninteresse und Neugierde, die da mitredet.
    Und die schon erzählte Angebotsflut wirkt da auch nich mit rein.



    Kennt ihr auch noch die Zeit, als man einen tollen Film wieder und wieder ansah, bis man wie so ein Vollnerd nahezu alle Dialoge mitsprechen konnte?

    Welche neueren Produktionen sah hier schon irgendwer so oft, dass er sich als Fan bezeichnen würde?

    Mir fallen in den letzten 2 Jahrzehnten auch keine frischen, allgemeinbekannten Filmzitate mehr ein - euch?

  • Wenn das Thema und die Mitspieler stimmen, spiele ich auch Spiele, die eigentlich gar nicht gut sind. Aktuell Talisman mit meinen Kindern.

    Spiele, die ich jetzt thematisch nicht so toll fand, wie z.B. The Gallerist oder Kanban fliegen zwar aus der Sammlung, aber wenn meine Gruppe sie spielen will, mache ich mit.

    Spiele, die ich nie wieder spielen will, hab ich eigentlich gar nicht, zumindest fällt mir kein Spiel ein.

  • Huch! Ich fand #Talisman genial.

    Ich kenne kein Spiel, wo es sich so erkennbar zu einem Klimax hinspitzt, wie Talisman es macht.

    Normal enden Spiele entweder abrupt: „Ich habe 10 SPs!“, oder nach x Runden mit abschließenden SP-zählen.

    Und allein dieser Punkt macht Talisman für mich zu einem Pflichtspiel einer ernsthaften Spielesammlung. Abgesehen von seiner revolutionären Geschichte (imho) - schaut euch an, was dazumals sonst so gab an Dungeoncrawlern mit Leveln.

  • Dass mir eines der selbst gekauften Spiele beim ersten Mal spielen dermaßen schlecht gefällt, dass es keine zweite Chance bekommt, gibt es eigentlich gar nicht. Dann schon eher der Fall, dass irgendwas nach ein paar Jahren ungespielt wieder aussortiert wird (einmal gekauft, dann aber - aus welchen Gründen auch immer - nie gespielt, und wenn man sich das nächste Mal damit ernsthaft beschäftigt, stellt man fest "Nee, das spricht mich wegen xy überhaupt nicht mehr an" - bei mir z. B. #ElCapitan , #DasEndedesTriumvirats oder auch #Amulett.).

    Ansonsten geht's bei uns auch so in die Richtung von etwa drei Partien - in der ersten Partie haben wir meistens doch irgendwas nicht gemäß der Regeln gespielt, nach der zweiten und dritten hat man dann einen besseren Eindruck. Die gehen dann meistens auch schneller, so dass die im Zweifelsfall verlorene Lebenszeit nicht so gravierend zu Buche schlägt wie die Erstpartie inklusive Regelstudium (bzw. diese durch die zweite und dritte Partie dann auch relativiert wird). Aber dann kristallisiert sich schon heraus, ob etwas weiterhin auf den Tisch kommt oder doch verkauft oder zumindest erst einmal verbannt wird (wie gestern #HeavenandAle - was ich jetzt zwar nicht schlecht finde, aber eben doch nicht gut genug, um weiterhin regelmäßig gespielt zu werden).

    Manche Spiele sind für mich ein bisschen wie Prog Rock - manche Perle offenbart sich nicht beim ersten Hören bzw. Spielen...

  • Normalerweise bekommt ein Spiel bei mir eine Chance. In seltenen Fällen eine zweite. Gibt aber praktisch keine Spiele, die die zweite Chance bei mir dann auch genutzt hätten, hat sich also bewährt, nicht mehr als eine Chance einzuräumen.

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  • Auch ich bin für einen 2. Versuch. Kann ja sein das irgendwas falsch verstanden wurde, alle einen schlechten Tag hatten, es in einer anderen Runde besser aufgehoben ist...

    Es kommt aber auch durchaus vor, das nach kurzer Diskussion das Fallbeil demonstrativ sich auf den künftigen Grillanzünder senkt und sein Urteil gnadenlos fällt :butcher:...

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

  • Bei mir kriegt das mehrere Chancen.

    Jede Erstpartie sollte eh als Lernpartie angesehen werden. Und nicht jedes Spiel funktioniert in jeder Runde.

    Wenn es aber nach max 5 Partien nicht schnackelt, dann kommt das ins hintere Regal.



    Edit:

    Es sei denn, die Spiele heißen #Tekhenu oder #CrystalPalace, da waren eine Partie schon zuviel.

    Wenn immer der Klügere nachgibt, wird nur dummes getan!

    Einmal editiert, zuletzt von Gernspieler ()

  • Da reihe ich mich ein. Die erste Partie ist meist so viel anders als alle folgenden Partien, da alle Spieler nicht wirklich wissen was sie eigentlich machen und immer wieder auch Regeln falsch interpretiert/angewendet wurden.

    Demzufolge spiele ich ein Spiel immer mindestens zweimal, bevor ich mir erlaube ein Urteil darüber zu fällen.

    Mit viel Überreden vielleicht noch ein drittes Mal. Wenns dann immer noch nicht gefällt, war es das letzte Mal, dass ich das auf dem Tisch hatte.


    Und wie kann man Tekhenu nicht mögen? =O

  • Bei selbstgekauften bin ich da auch großzügiger als bei fremdgespielten Exemplaren, wenn es kein absolut schlimmer Fehlkauf ist 2-3mal bei eigenen Spielen, bei fremden bin ich meistens nach einer Partie raus. Under the Cherry blossom tree und Kakerlakenduell waren zuletzt so ein Mist, dass ich auch ohne zweiten Versuch keine Chance für das Spiel sah. Manchmal fällt einem negatives auch erst nach mehreren Runden auf, nd bei teotihuacan hatte ich zuletzt so seltsame, fast schon instabile Runden (Spielende noch in der zweiten Runde, Gewinn über Masken gegen vollständig errichtete Pyramide etc), dass das Spiel aktuell an Reiz für mich verloren hat.


    Ab und zu hole ich 10 Jahre alte Titel nochmal raus die mir damals nicht gefallen haben oder die ich ausgespielt hatte, da sich mein Geschmack auch geändert hat und mein löchriges Gedächtnis erlaubt, das Spiel wieder neu zu entdecken. Da haben die Spiele dann auch eine zweite Chance...

  • Bei selbstgekauften bin ich da auch großzügiger als bei fremdgespielten Exemplaren

    Genau so. Das liegt natürlich daran, dass ich als Geizling fast nur Spiele kaufe, die ich vorher schon etwas näher per YT, BGG, Unknowns etc. betrachtet habe. Ein Spiel, dass ich kaufe, KANN DANN NICHT SCHLECHT SEIN, VERSTANDEN?

    Hatte mich dabei in Einzelfällen aber durchaus blenden lassen. Seltene Fälle waren #FreshwaterFly (das ich lieben wollte) und #DieLegendenvonAndor, das sind jetzt so die einzigen der letzten Jahre, die mir einfallen.


    Anders ist es, wie Graboid sagt, bei Spielen, die ich fremdgesteuert mitspiele. Das sind Flops ohne Ende dabei, bei denen ich den Tisch im Vorfeld verlasse, wenn der Besitzer das Spiel auch nur wagt, anzufassen. Beispiele nenne ich hier aber keine.


    Manchmal kommt es aber auch vor, dass ich im Zuge des Respekts für den um 50 EUR+ ärmeren Spielfreund mich nochmal breitschlagen lasse, bevor derjenige das Spiel im Keller einmotten muss. Mit dem Schwedischen Bikini-Team muss ich auch nochmal über eine Runde #Lama nachdenken. Aber - nee - lass mal...

    Einmal editiert, zuletzt von hellvet ()

  • Je nach dem was es für ein Spiel ist kann es folgende Szenarien geben:

    • 0 Chancen, da es schlicht nicht für die Gesundheit und den Unterhaltungswert da ist, sondern genau das Gegenteil
    • 0 Chancen aber ich muss es Spielen weil meine Frau es mag / will / ich ihr gehorchen muss (Dixit, Zug um Zug, Qwirkle.....)
    • 1 Chance wenn ich nach dem gespielten Spiel merke und es auch sage, dass dieses Spiel meine Lebenszeit geraubt hat oder es ein tritt ans Knie isst (Gedanklich) (Ich gucke zu dir Fury of Dracula Edition 4 und Patchwork Doodle!)
    • 2 Chancen wenn ich denke "da geht noch mehr " oder "ich will mal noch X und Y ausprobieren dazu". Da gibt es viele Spiele von Tekhenu, Nations, Ruinen von Arnika (ich find den so gut :D )
    • X Chancen selbst wenn ich mich tierisch aufrege über das Spie wie unfair das alles ist etc.. (Chaos in der Alten Welt, Blood Rage, Dark Souls)
  • Und wie kann man Tekhenu nicht mögen? =O


    Also bei dem Spiel frage ich mich echt manchmal, ob es da zwei Spiele von gibt. Das eine, was ich gespielt habe und das, wovon so viele schwärmen ;-) Ich fand es jetzt nicht grottenschlecht, aber das fühlt sich so dermaßen unelegant und hakelig an, wie ich es selten wahrgenommen habe.

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  • Also bei dem Spiel frage ich mich echt manchmal, ob es da zwei Spiele von gibt. Das eine, was ich gespielt habe und das, wovon so viele schwärmen ;-) Ich fand es jetzt nicht grottenschlecht, aber das fühlt sich so dermaßen unelegant und hakelig an, wie ich es selten wahrgenommen habe.

    Bin da sowas von bei Dir. Aber es gehört zu den Spielen, bei denen ich nicht ausschließen möchte, es noch mal zu versuchen. Die Erstpartie war bezüglich intuitivem und fluschigem Workflow Gameflow eine Katastrophe.

    Einmal editiert, zuletzt von hellvet ()

  • Euch verstehe einer. ^^

    Fand die Erstpartie schon super und wurde nur immer besser, macht auch Solo viel Spaß meiner Meinung nach.

    Mag es sogar mehr als Teotihuacan, ein Spiel von dem man überall ja so viel Gutes hört, ich aber eher nicht ganz so toll fand.

    Einmal editiert, zuletzt von Bigcubefan ()

  • Mag es sogar mehr als Teotihuacan, ein Spiel von dem man überall ja so viel Gutes hört, ich aber eher nicht ganz so toll fand.

    Das hieße für mich, dass Lama sogar noch besser ist als MÄDN. :lachwein:


    Aber: sorry, mich kannste mit dem ganzen T-Gedöns wirklich jagen. Ich finde die ALLE wuselig abtörnend.

    Einmal editiert, zuletzt von hellvet ()

  • Euch verstehe einer. ^^

    Fand die Erstpartie schon super und wurde nur immer besser, macht auch Solo viel Spaß meiner Meinung nach.

    Mag es sogar mehr als Teotihuacan, ein Spiel von dem man überall ja so viel Gutes hört, ich aber eher nicht ganz so toll fand.

    Tja, da scheint es zwei T-Fraktionen zu geben: Tekhenu fand ich auch nicht gut, zu eingleisig und zu wenig variabel. Wie oben geschrieben, mag ich Teotihuacan nur noch mit der Erweiterung, beim Grundspiel sehe ich wirklich einiges an Balancing-Problemen (wer auf Masken geht und wenn dann genug Masken rauskommen, gewinnt, wenn ihn keiner stoppt, aber wer ihn stoppt, verliert dann auch). Hingegen finde ich Tzolk'in und Tawantinsuyu nach wie vor absolut brillant und großartig, das eine wegen seiner Stringenz und Knappheit, das andere gerade wegen seines ausufernden Sandbox-Charme.

  • Ich kann mich hier nur einreihen. Es gibt zu viele Spiele auf dem Markt, als dass ich nach einer ersten, schlechten Partie ein Spiel nochmal „testen“ muss, ob es nicht vielleicht besser wird. Da ist mir meine Zeit zu schade für, auch wenn gut bewertete Spiele wie z.b. #SpiritIsland damit bei mir durchgefallen sind.


    Aber der Own-BIas (selbst besessene/gekaufte Spiele werden bevorzugter behandelt) schlägt auch bei mir zu: Da teste ich ein Spiel ggf. mit einer anderen Gruppe auch ein zweites Mal. Wenn es dann aber immer noch nicht passt, kommt es weg.


    Gruß Dee