03.08.- 09.08.09

  • So dann darf ich auch mal anfangen:


    Heute DOMINION erst zu zweit mit einem empfohlenen Deck - Großes Geld (was hat die Kapelle da drinn eigentlich für einen Sinn?? Paßte irgendwie gar nicht in diese Kombination). Hab deutlich gegen meine Frau gewonnen.
    Heute abend nochmal zu viert mit Freund, meiner Frau + Sohn (13). Für Daniel (Sohn) war's die erste Partie DOMINION, zufällige Decks und gewonnen hat er auch gleich der Kerl :mad:


    Danach dann meine Rache bei FORMULA DE (Zandvoort 1) zu dritt , ohne die Frau. Klarer Start-Ziel-Sieg über 2 Runden ohne Wetter. Jetzt stimmt die Weltordnung wieder :peace:

    heffernan
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  • Gestern eine Partie Steam. Irgendwie bin ich nicht so richtig in die Pötte gekommen und musste mich mit dem unteren Mittelfeld zufrieden geben.

  • Spontane Dreierrunde gestern abend noch zum chillen.


    Gespielt wurden die zwei neuen Kartenspiele von Pegasus (Musketiere & Viele Köche verderben den Brei):
    Musketiere konnte uns aufgrund des hohen Glücksfaktors - wenn jemand viele hohe Karten bekommt, kann man nix mehr tun - nicht wirklich überzeugen, wobei der Mechanismus funktioniert. Während Viele Köche verderben den brei nach dieser ersten Partie ein richtig gutes Ärgerspiel war. Die Grafik und das Thema sind sicherlich geschmackssache, aber es macht Spaß... mehrere Partien werden dann zeigen ob der Spaß auch Langfristig hält.


    Danach folgte eine Partie Professor Pünschge von Zoch:
    Hier müssen wir jedesmal feststellen, dass es definitiv Spieler gibt die es nicht mögen und Spieler die es sehr herausfordernd finden. Auf jeden Fall sind die Rätsel für Einsteiger immer schon recht hart und man merkt nach ein Partien, dass die Spieler besser und besser werden.


    Abschluss machte "Der Palast von Eschnapur" Amigo:
    Grafik: Top
    Spielmechanismen: Greifen in einander
    Taktisch und Strategisches vorgehen: naja..... irgendwie etwas beliebig, aber das werden die nächsten Testrunden zeigen....

  • Zitat

    Original von Smuker
    Danach folgte eine Partie Professor Pünschge von Zoch:
    Hier müssen wir jedesmal feststellen, dass es definitiv Spieler gibt die es nicht mögen und Spieler die es sehr herausfordernd finden. Auf jeden Fall sind die Rätsel für Einsteiger immer schon recht hart und man merkt nach ein Partien, dass die Spieler besser und besser werden.


    Ich gehöre dann wohl in die Kategorie "Mag es nicht". Zwar finde ich die Idee interessant, den "wissenschaftlichen Ansatz" im Spiel zu verwenden. Das finde ich aber bei Zendo wesentlich interessanter/eleganter/einfacher gelöst.
    Was mich stört ist das Punktesystem und die beschränkte Auswahl der Regeln - aber insbesondere die Tatsache, dass man bei Null anfängt und erstmal blind drauflos raten muss, bevor man überhaupt erstmal den ersten Ansatz hat. Bis dahin hat man dann schon wertvolle Punkte verspielt.
    Dass man völlig bei Null anfängt, stößt mich da ganz besonders böse auf
    (bei Zendo hat man immerhin ein positiv und ein negativ Beispiel - außerdem wird man für falsche Versuche ja nicht bestraft, so dass es hier weniger bedeutungsvoll ist).

  • Zendo? Klingt interessant, erzähl bitte mehr ... oder einfach zum nächsten Spieletreff mitbringen! :-)

    "Things fall apart; the centre cannot hold; Mere anarchy is loosed upon the world.", The Second Coming by W. B. Yeats

  • Zitat

    Original von ravn
    Zendo? Klingt interessant, erzähl bitte mehr ... oder einfach zum nächsten Spieletreff mitbringen! :-)


    Kann ich nicht, besitze ich nämlich nicht :(


    Das eigentliche Spiel ist für mich aber auch eher nicht so wichtig. Die Spielmechanik funktioniert eigentlich mit so ziemlich allem. Ursprünglich baut das Spiel auf den Icehouse Figuren auf - aber im Prinzip kann man alles dafür nehmen.
    Bei BGG wurde es bspw. mit den Emoticons/Smileys der Seite gespielt: Emoticon Zendo. Da hast du jede Menge anschauungsmaterial und kannst im Prinzip, wenn du dir die Lösung nicht anschaust, auch noch im Nachhinein selber rätseln.
    Warnung: Macht süchtig und ist manchmal sehr vertrackt - halt so vertrackt wie die Leute, die mitspielen ;)
    (Es gibt auch eine Tabelle der Spiele auf BGG, aber dort stehen die Lösungen direkt dahinter... Emoticon Zendo Tabelle, deswegen Achtung: Spoiler!)

    Einmal editiert, zuletzt von Tyrfing ()

  • Zitat

    Original von Smuker
    naja bei 9 anfangen stimmt nicht. man bekommt die ersten zwei richtigen felder angezeigt!


    Ich nehme an, du meinst die 0 direkt neben der 9 ;)
    Hm, dann fand ich das wohl relativ nichtssagend mit den zwei Feldern und hätte lieber ein wenig mehr gehabt. Vielleicht ists mir deswegen so in Erinnerung geblieben. Ich weiß nur noch, dass ich so garnicht recht begeistert war - allerdings kannte ich Zendo auch schon vorher und war vom Prinzip recht angetan. Das ist allerdings weniger kompetiv, sondern man spielt es "einfach so". Ich weiß garnicht, ob man dort irgendwie eine Art "Gewinner" festlegt. Muss man bei dem "Spiel" aber auch nicht, finde ich.


    Zendo ist für mich ein intelligenteres "Ich sehe was, was du nicht siehst", ein "Ich hab da eine Regel, die du noch nicht kennst" eben ;)

  • Professor Pünschge war mal ein Eletronik-Spiel, ähnlich der Insel von Ravensburger. Die Felder waren mit einem Sensor ausgestattet und das elektronische Bauteil gab ein Signal von sich, ob das Feld nun richtig oder falsch war. Das Spielgefühl war natürlich unmittelbarer, da alle mitspielen konnten und die Reaktion sofort kam. Soweit ich weiss, hat man bei Zoch die Elektronik aus Kostengründen aufgegeben.

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  • Gestern wieder ein paar Partien Pünschge gespielt, diesmal andere Gruppe die waren sehr davon angetan. Man muss dazu sagen, dass wirklich die Rätsel deutlich schneller gelöst werden, wenn jeder schonmal so 5-6 partien gespielt hat.

  • Am Montag eine Runde zu dritt:


    Dominion: Immer noch in der Kennenlernphase mit dem Startdeck. Langsam werden Zusammenhänge klarer. Am Ende relative klarer Sieg für mich mit 40:30:28. Hab allerdings auch net gerade unglücklich nachgezogen. :-) Das nächste Mal werden wir wohl mal ein paar neue Karten ins Deck nehmen.


    Agricola: Das erste Mal als komplettes Spiel, sprich Ausbildungen und kleine Anschaffungen. Keiner kannte somit die Karten, also hieß es erstmal für jeden 14 Handkarten lesen und verstehen. Da es auch im Laufe der Partie die ein oder andere Lesepause gab, verdoppelte sich die Spieldauer auf 2h, ohne dabei aber langatmig zu wirken. Aber ich hoffe doch, dass man mit zunehmender Erfahrung im Umgang mit den Karten wieder etwas flotter spielen kann. Apropos Umgang mit Karten. Am Ende hatte ich drei Ausbildungen und zwei kleine Anschaffungen, jeweils eine davon habe ich nicht einmal genutzt. Zur "Strafe" habe ich dann auch mit einem Punkt verloren (33:32:24). :mauer:

  • Zitat

    Original von Deadeye
    Apropos Umgang mit Karten. Am Ende hatte ich drei Ausbildungen und zwei kleine Anschaffungen, jeweils eine davon habe ich nicht einmal genutzt. Zur "Strafe" habe ich dann auch mit einem Punkt verloren (33:32:24). :mauer:


    Ja, das ist normal für Anfänger mit den Karten: "Schau mal all die Karten an! Mensch, sind die toll! Ich spiel die da und die hier, und dort kann ich diese... was meinst du mit >Das Spiel ist vorbei<?!". Aufpassen, dass die Karten auch sinnvoll sind und man nicht ohne besser dargestanden hätte...

  • So nen Ding hatten wir Montag wieder: Ein Mitspieler beklagte sich ständig über unsere guten Karten, und dass er nix ordentliches auf der Hand hätte. Am Ende hat er knapp mit 2 Punkten vorsprung gewonnen. Weil er sich auf das Kernspiel konzentriert hat. Ein paar kleine Anschaffungen dazu, die sich auch nicht unbedingt unterstützen... Zack! Ist auch nicht immer die schlechteste Spielweise!

  • Crash by Crash (2er Runde)
    --> Zu viert ist das Spiel nicht wirklich prickelnd, zu zweit ist es aber recht spannend und bietet gute Unterhaltung.


    Viele Köche verderben den Brei
    --> Das neuste Kartenspiel der Metallboxreihe von Pegasus mit sehr hohem Ärgerfaktor. Es war unsere zweite Spielrunde, diesmal zu viert und alle waren davon angetan. Mir persönlich gefällt das Thema nicht so gut, aber das Spiel funktioniert und der Spaßfaktor ist definitiv vorhanden


    Formula D Straßenrennen Chicago
    Wow, was für ein knappes Rennen mit unglaublichen Spannungskurven. Ich hatte erst einen Fehlstart, aber dann die gesamten anderen Autos überholt und führte locker das Feld an mit 30-40 Feldern Vorsprung. Dann habe ich nicht aufgepasst einen Fehler gebaut und die anderen haben mich schnell aufgeholt. Es gab eine Massenkarambolage in der Kurve und zwei Autos schieden aus und zum Schluss erreiche ich um ein Feld nicht das Ziel und werde überholt... wow Spannung und Lachen pur!!!


    Cocotaki
    Schon lange nichtmehr ausgepackt wunderbarer Absacker mit Spaßfaktor...


    Alibi
    Neuheit von Heidelberger wir haben 3 Runden gespielt. Idee ist einfach und verständlich. Ein muss für Freunde von Kommunikativen Spielen. Passt sehr gut in Runden die Werwölfe, ein Bisschen Mord muss sein, etc. mögen und vor allem geht es mit weniger Leuten (ab 5!).


    Cities
    Ähnlicher Mechanismus wie Take it Easy, aber andere Wertung. Wer Spiele wie Take it Easy und Carcasonne mag wird Cities auch mögen. Die Grafik finde ich jedoch nicht sehr ansprechend.



    Professor Pünschge
    Wieder ne neue Spielgruppe. Wir sind uns einig, mann benötigt einige Partien um reinzukommen, war bisher immer so. Das Spielkonzept ist schön und klappt, es macht Spaß die Aufgaben zu lösen. Das Punktesystem gefällt uns allerdings nicht wirklich. Es ist eher wie eine kommunikatives Spiel zu betrachten wo man ein Rätsel zusammen löst.. Wieviel Steine wer hat ist Nebensache.


    Betrayal at the house on the hill
    Mal wieder seit langem gespielt und wie immer Genial. Wir hatten das Setting mit den flammen-Fledermäusen und ganz knapp gewonnen (Traitor hat verloren). Als die Fledermäuse das erstes mal angriffen und einer sofort starb, dachten wir wir hätten keine Chance aber wir irrten uns. Von den Helden starben 4 von 5. Der Professor hat uns dann den Sieg mit dem letzten Wurf erbracht. YEAH!
    Dieses Mal waren in unserer Runde auch alle gut englisch kundig, so dass Übersetzungen nicht nötig waren. Immer noch ein super thematisches Spiel das Weltweit seines gleichen sucht. Schade das man es nicht mehr kaufen kann und keine Neuauflage beschert bekommen hat bzw. einen Nachfolger.

    Einmal editiert, zuletzt von Smuker ()

  • Moin moin,
    ich habe mal ein paar Fragen zu bereits erwähnten Spielen.


    Zitat

    Original von Smuker
    Formula D Straßenrennen Chicago


    Kann man die neuen Strecken für das alte Spiel benutzen oder geht das so nicht ?


    Zitat

    Original von Deadeye
    Agricola: Das erste Mal als komplettes Spiel, sprich Ausbildungen und kleine Anschaffungen.


    Ist es ratsam nicht mit dem kompletten Spiel anzufangen ? Oder hatte das bei Dir andere Gründe ?


    Ich hab jetzt die Regeln das erste mal durchgelesen und das sind ja "nur" 5 Seiten,
    weil alles von der Familienversion nochmal durchgekaut wurde. Den Anhang wollte ich jetzt auch nicht unbedingt lesen.
    OK, wir werden bei der ersten Partie auch nur zu zweit sein, da kann man schon mal was nachschlagen.

  • Wenn ihr es gewohnt seid Spiele in der Art zu spielen, ich Sach ma Caylus, Puerto Rico und Konsorten, dann könnt ihr auch problemlos sofort das Komplettspiel machen. Wenn ihr erstmal die Spielmechanismen lernen wollt, dann macht ein Familienspiel. Falls der Agricola-Effekt euch packt, dann aber sicherlich erst, wenn ihr die Komplettversion spielt...

  • Zitat

    Original von Nupsi
    Ist es ratsam nicht mit dem kompletten Spiel anzufangen ? Oder hatte das bei Dir andere Gründe ?


    Naja bei komplexeren Spielen wie Agricola halte ich mich dann doch erstmal an die Autorenvorgabe, nämlich zuerst die Einsteigervariante und dann die fortgeschrittene(n). Selbst wenn evtl. was von eigentlichen Spielflair im Einstiegsspiel verloren gehen sollte. Ist bei "Agricola" aber mMn weniger der Fall als z.B. bei "Im Wandel der Zeiten".
    Und ganz ehrlich, bei der Masse an Karten war ich froh, dass ich mich darauf konzentrieren konnte und net nebenbei noch den eigentlichen Spielablauf lernen musste. Der ist zwar nicht kompliziert, aber doch hinreichend verzahnt, dass man in der ersten Partie genug zu tun hat, nicht den Faden zu verlieren.


    Grüße
    Mario

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  • Alles klar, das dachte ich mir auch so. Vielen Dank für die Antwort.
    Da wir (zumindest in der 2er Bestzung) nur 3 - 4 mal pro Jahr spielen, dann aber von morgen bis abends, werden wir gleich die Komplettversion nehmen.


    Nach dem lesen der Regel stellte sich bei mir nicht sofort der aha Effekt ein, aber bei komplexeren Spielen MUSS man einfach mal gespielt haben um es zu verstehen.


    Zudem fand ich die Regel auch etwas hm, ja nicht schlecht wie sag ich es, überladen trifft es vielleicht.


    Ich habe irgendwo zum Schluß gelesen, dass bei 2 Personen ein anderes Spielfeld greift (irgendwelche Felder des linken Planes oder so werden nicht benutzt ...) das hatte ich vorher nicht wahrgenommen.
    Wahrscheinlich weil nach der Familienversion die Komplettregel viel wiederholt hat, da überliest man schon mal was neues.


    Ein Inhaltsverzeichnis wäre da was feines gewesen.


    Einmal editiert, zuletzt von Nupsi ()

  • Die Strecken haben die selben Maße wie auch die alten Strecken. Somit ja man kann auch mit dem alten Spiel die neuen Strecken fahren. Jedoch macht es mit dem neuen etwas mehr Spaß, da man ja jetzt ne richtige Gangschaltung hat und halt auch Fahrer mit Spezialeigenschaften bei straßenrennen.

  • Zitat

    Original von Smuker
    Die Strecken haben die selben Maße wie auch die alten Strecken. Somit ja man kann auch mit dem alten Spiel die neuen Strecken fahren. Jedoch macht es mit dem neuen etwas mehr Spaß, da man ja jetzt ne richtige Gangschaltung hat und halt auch Fahrer mit Spezialeigenschaften bei straßenrennen.


    Ja prima, danke für die Info.
    Habe die alte Version und mich interessierte es einfach mal. Bisher habe ich immer nur gelesen, dass die alten Strecken noch zu gebrauchen sind. Mir fiel aber auch nciht viel ein, warum es anders herum nicht funktioieren sollte, außer man hätte die Felder kleiner gemacht. oder diverse neue Symbole hinzugefügt.....

  • Eigentlich ist alles gleich geblieben, nur ist es halt besseres Design (3d gangschaltung). Und halt noch doppelseitiger spielplan mit einer hälfte straßenrennen. Hier sind dann tatsächlich neue Regeln gültig und charaktere.
    Auch die Autos sind schöner als in der alten version.

  • Zitat

    Original von Nupsi
    Alles klar, das dachte ich mir auch so. Vielen Dank für die Antwort.
    Da wir (zumindest in der 2er Bestzung) nur 3 - 4 mal pro Jahr spielen, dann aber von morgen bis abends, werden wir gleich die Komplettversion nehmen.


    Ich empfehle dafür dann aber tatsächlich nicht gleich mit dem komplexen Kartendeck oder dem interaktiven Deck anzufangen. Einige der Karten darin sind wirklich schwer zu spielen, bzw. sollte man die Mechanismen und Straegien im Spiel gut kennen, um diese Karten sinnvoll einzusetzen. Und zu zweit redutziert sich die Anzahl der Ausbildungen ja nochmal drastisch. Daher könnt ihr da eigentlich wenig falsch machen.


    Zitat

    Original von Nupsi
    Nach dem lesen der Regel stellte sich bei mir nicht sofort der aha Effekt ein, aber bei komplexeren Spielen MUSS man einfach mal gespielt haben um es zu verstehen.


    Zudem fand ich die Regel auch etwas hm, ja nicht schlecht wie sag ich es, überladen trifft es vielleicht.


    Welche Ausgabe hast du denn? Die Regel, die dem Spiel ab der zweiten Auflage beiliegt, in der erst das Familienspiel erklärt wird, finde ich absolut gut geschrieben und bügelt die meisten Fehler der ersten Regel aus. Insgesamt wird da ein recht komplexes Spiel beschrieben, dass da viel drin steht, sollte klar sein.



    Zitat

    Original von Nupsi
    Ich habe irgendwo zum Schluß gelesen, dass bei 2 Personen ein anderes Spielfeld greift (irgendwelche Felder des linken Planes oder so werden nicht benutzt ...) das hatte ich vorher nicht wahrgenommen.
    Wahrscheinlich weil nach der Familienversion die Komplettregel viel wiederholt hat, da überliest man schon mal was neues.


    Ein Inhaltsverzeichnis wäre da was feines gewesen.


    Bei zwei Personen bleibt alles wie gehabt. Einzig: Es kommen keine weiteren Aktionskarten ins Spiel. Diese werden ab dem 3-Personen-Spiel auf den ganz linken Aktionsfelder-Plan gelegt. Also, die sechs freien Felder links neben den Aktionen Startspieler werden, Hausbau, Getreide nehmen, Ausbildung, Tagelöhner und Acker pfügen. Wenn man mit mehr als 2 Leuten spielt, kommen da weitere Aktionsfelder hin, die sofort zu Spielbeginn verfügbar sind. Einzige Änderung im Solospiel ist, dass auf das Holzfeld jede Runde nur 2 statt 3 Holz gelegt werden...

    Einmal editiert, zuletzt von ode ()

  • Zitat

    Original von ode
    Ich empfehle dafür dann aber tatsächlich nicht gleich mit dem komplexen Kartendeck oder dem interaktiven Deck anzufangen. Einige der Karten darin sind wirklich schwer zu spielen, bzw. sollte man die Mechanismen und Straegien im Spiel gut kennen, um diese Karten sinnvoll einzusetzen. Und zu zweit redutziert sich die Anzahl der Ausbildungen ja nochmal drastisch. Daher könnt ihr da eigentlich wenig falsch machen.


    Ja, ok, da habe ich einfach so grauf los getippt.
    Also ich wollte die "Nicht-Famlienversion" spielen, dann aber mit den Karten, wie in der Regel beschrieben. Da Stand ja noch was mit zusätzlichen Karten, wenn man zu 4. oder 5. spielt.


    Zitat

    Original von Ode
    Welche Ausgabe hast du denn? Die Regel, die dem Spiel ab der zweiten Auflage beiliegt, in der erst das Familienspiel erklärt wird, finde ich absolut gut geschrieben und bügelt die meisten Fehler der ersten Regel aus. Insgesamt wird da ein recht komplexes Spiel beschrieben, dass da viel drin steht, sollte klar sein.


    Eine Ausgabe mit Holzschweinchen etc. habe ich.


    Ich fand gerade das erklären der Familienversion und hinterher (ohne Übergang, also nur neue Überschrift und los) der normalen Version blöd zu lesen (zumindest wenn man es in einem rutsch liestdirekt nacheinander), weil in der normalen Version alle Regeln nochmal durchgekaut wurden. Hätte mir mal einer gesagt, dass ich die ersten 4 Seiten nicht zu lesen brauche und nichts verpasse.


    Vermutlich ist das Inhaltlich so in Ordnung alles. Verwirrt haben jetzt einzelne Passagen nicht.
    So schwer fand ich die Mechanismen nu wirklich nicht.


    Nur irre zusammengequetscht kam mir alles vor.
    Regeln sind ja kein Roman, den man in eins runterschreibt.
    Die Unterteilung Regeln und daneben Beispiele/Grafiken fand ich auch nicht gelungen in diesem Fall.
    Dann lieber ein paar Seiten mehr draus machen, die aber besser gegliedert und mit besseren Beispielen.


    Brutal ist der Anhang, wo die Schriftgröße verkleinert wurde. Das geht mal gar nicht. Schon beim auspacken kopfschütteln bei mir. Dann wurde hier die Aufteilung Text zu Beispielen auch noch über Bord geworfen.
    Da hab ich auch aufgehört mit lesen. Das tue ich mir nich vorher an. Hoffe ich verpasse nicht zu viel.


    Wenn man unbedingt die Regel kurz halten will (also die Seitenzahl gering), dann wurde das bei Dominion besser gelöst.
    Einmal Regel, einmal Kartenerklärungen. Gab ja früher schon bei Kosmos den Almanach dazu, den wir fast nie brauchten. Wenn einer also will, dann kann er da ja nachgucken.



    Zitat

    Original von Ode
    Bei zwei Personen bleibt alles wie gehabt. Einzig: Es kommen keine weiteren Aktionskarten ins Spiel. Diese werden ab dem 3-Personen-Spiel auf den ganz linken Aktionsfelder-Plan gelegt. Also, die sechs freien Felder links neben den Aktionen Startspieler werden, Hausbau, Getreide nehmen, Ausbildung, Tagelöhner und Acker pfügen. Wenn man mit mehr als 2 Leuten spielt, kommen da weitere Aktionsfelder hin, die sofort zu Spielbeginn verfügbar sind. Einzige Änderung im Solospiel ist, dass auf das Holzfeld jede Runde nur 2 statt 3 Holz gelegt werden...


    Ja vielen Dank, hier bin ich wahrscheinlich selber schuld. Ich habe die Regel abends auf der Terasse gelesen und ein paar Bierchen geschlürft und das Material nicht in Händen gehalten. Sollte ich einfach mal alleine aufbauen, dann werden die Begrifflichkeiten besser verständlich.


    Einmal editiert, zuletzt von Nupsi ()

  • Ich persönlich mag es lieber, wenn alles in einem ist. Der Anhang ist ja klar zu unterscheiden von den eigentlichen Spielregeln. Wie willst du es machen, wenn du über 200 Karten genauer erklären willst?

  • Hallo,


    Valdora hat mir gut gefallen. Man hat verschiedene Möglichkeiten an Punkte zu kommen, und die Zugdauer ist sehr kurz, und damit spielt es sich sehr angenehm.


    Formula De Strecke Estoril. Mein Wagen kam ins Ziel. Ansonsten hatte ich mit dem Rennverlauf nur wenig zu tun.


    Race for the Galaxy. Ich finde mit den Erweiterungen wir das Spiel deutlich abwechslungsreicher. Großes Kino.


    Gruß


    Marcus

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  • Ich kann Dich gut verstehen Nupsi. Ich hatte zu anfang auch Schwierigkeiten mich im Regelheft zurecht zu finden. Es mangelt klar an Übersichtlichkeit. Da steht echt alles drin, nur wo? Das war für mich immer die Frage auch später beim nachlesen einzelner Regelpassagen. Da hab ich mich echt dusslig gesucht.


    Genauer betrachtet liegt die Schwierigkeit bei Agricola ja echt nicht in den Regeln, die sind recht einfach:
    Alle wählen nacheinander Aktionen aus, die werden dann der Reihe nach durchgespielt. Ist ein einfaches und übersichtliches Prinzip. Knifflig wirds durch die Verzahnung der einzelnen Karten und Aktionen. Wer da nicht aufpasst fällt am Ende hinten runter.


    Um so ärgerlicher wenn das Regelwerk durch mangelnde Übersicht zum Romanschinken verkommt... Schade.


    P.S.: Bei Le Havre ergings mir mit der Regel ähnlich wie bei Agricola. War zu Anfang ne ziemliche Sucherei bis klar war welche Karten gespielt werden und wohin sie gelegt werden.

    heffernan
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  • Heute über 10 Partien Hive gespielt...
    Immernoch ein sehr gutes mitnehmspiel für zwei Personen. Ideal für den Strand, See, Meer....


    Was mir aufgefallen ist beim am See liegen. Nicht viele Spielen dort etwas und wenn dann eigentlich immer nur Kartenspiele und zwar Alltagskost: Uno, Skip-Bo, Skat, etc.


    Da sind wir mit unserem Hive schon aufgefallen. Das nächste mal muss ich mal mit ner großen Gruppe da aufschlagen und Cash und Guns spielen, da sind sicherlich die Blicke sicher ;-)

  • Bei Le Havre möchte ich da durchaus zustimmen. Ich finde die Regel zu dem Spiel wirklich nicht so dolle. Zwar komplett, aber auch nicht genügend ausformuliert.


    Bei der Agricola-Regel kann ich allerdings die angebrachten Kritikpunkte selber nicht nachvollziehen. Okay, es gibt sicherlich übersichtlichere Regeln, was aber sicherlich auch dem komplexen Charakter des Spiels zuzuschreiben ist. Aber wieso sollte man da groß suchen müssen, wenn man eine Regel nachschlagen will? Es ist doch alles schön nach Thema in Abschnitte gepackt. Hausbau? Steht alles in dem Abschnitt. Ackerbau? Auch da gibt es einen Abschnitt. Eine bestimme Aktion unklar? Im Anhang (dieser hat sogar eine Inhaltsübersicht mit Seitenzahlangabe) ist jede Aktionsmöglichkeit genau erklärt. Ebenso jede einzelne Karte.


    Der Übergang von Familienspiel zu Komplettspiel hat sogar einen eigenen Abschnitt nach Erklärung des Familienspiels bekommen, in dem steht, was sich ändern wird. Die Regel zum Komplettspiel wiederholt deshalb alles, weil das das eigentliche Spiel ist. Hier finden sich die Regeln zu Agricola. Das Familienspiel ist vorgeschoben und erklärt sämtliche Spielmechanismen. Außerdem muss die Regel zum Komplettspiel einiges wiederholen, weil sich Details ändern. Warum nochmal den Absatz zum Startspieler? Ganz einfach: Das Aktionsfeld Startspieler ändert sich. Im Familienspiel ist das Aktionsfeld Startspieler gleichzeitig auch ein Nachfüllfeld für Nährwerte. Im Komplettspiel kann man da eine kleine Anschaffung tätigen. Ein nicht zu unterschätzender Unterschied!!! Das macht dieses Feld unfassbar attraktiv!


    Ein weiterer Unterschied ist der Regelstil. Im Familienspiel ist alles eher in Textform und leichtverständlich zu erlernen. Z.B werden bei der Erklärung der Erntezeit noch ein paar Tipps gegeben, wo man denn die ganzen Nährwerte herbekommt. Im Komplettspiel gibt es die Regeln zur Erntezeit - und Ende. Woher man das bekommt, muss man sich schon selber denken.


    Ich finde den Aufbau der Regel sehr gut. Erst wird das Familienspiel erklärt. Wer will, kann sofort losspielen. Wer das hinter sich gebracht hat, und zum Komplettspiel wechseln will, der kann danach ganz genau nachlesen, was sich ändert.


    Vielleicht sehe ich das auch so, weil ich mittlerweile den Vergleich habe. Ich hatte zuerst die Erstauflage. Die Regel der Erstauflage war noch GANZ anders!!! Das Familienspiel wurde ganz am Ende der Komplettregel in einem einzigen Abschnitt erklärt. Danach die Regel für das Solospiel und der Anhang. Die neue Regel ist komplett überarbeitet und bietet nun das Familienspiel erklärt auf drei Seiten (!!!) und nicht mehr in ca. 10 Sätzen... Agricola hat einen so großen Erfolg gehabt, da bot es sich wahrscheinlich an, die Regel des Familienspiels - dass den Namen durchaus zurecht trägt, wie ich finde - an den Anfang zu stellen und genauer auszuführen. So wird auch der Wenigspieler erstmal langsam an das Spiel herangeführt. Der erste Abschnitt nach dem Spielmaterial weist genau auf die Gliederung hin, nämlich, dass man für das Familienspiel erstmal nur die Seiten 2-4 lesen muss.


    Ehrlich gesagt: Ich wüßte nicht, wie man es besser hätte machen sollen. Und was ich immer scheiße finde ist, wenn die Regel aus zwei oder drei einzelnen Blättern oder Teilen besteht. Ein Teil mit den Regeln, ein Teil der Karten erklärt und dann noch ein Übersichtsblatt? Bitte nicht!!!

  • Zitat

    Original von Smuker
    Was mir aufgefallen ist beim am See liegen. Nicht viele Spielen dort etwas und wenn dann eigentlich immer nur Kartenspiele und zwar Alltagskost: Uno, Skip-Bo, Skat, etc.


    Natürlich, das sind eben Spiele die in den deutschen Familien am weitesten verbreitet sind. Und im Freien läßt sich einfach nicht alles spielen. Bei uns war gestern so windig, ein Kartenspiel hätte da kaum funktioniert. Mit Hive habt Ihr natürlich super gewählt.


    Wir hatten aus dem Grund Heckmeck, Take it easy und Turbo Taxi dabei.

    heffernan
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  • Agricola


    Ich sag ja nicht dass die Regel schlecht ist. Sie liegt mir einfach nicht und ich finde mich nur schwer zurecht. Das mag an mir und meiner Denke liegen, das will ich auch gar nciht bestreiten.


    Das Voranstellen des Familienspiels war zwingend nötig, denn sonst wird das Spiel von der Masse nicht gespielt, keine Frage. Wer erst haufenweise Regeln lesen muss nur um dann fest zu stellen: das brauch ich ja erst mal gar nicht zu wissen, der ärgert sich. Und ich bezwiefle, dass Otto Gelegenheitsspieler ein solches Machwerk überhaupt bis dahin liest. Wahrscheinlich würde er die Regel samt Spiel ins Eck pfeffern und "diesen abgedrehten Scheiß" nicht mehr mit der kohlenzange anfasssen wollen.


    Bei der Erklärung der einzelnen Felder hätte ich mir schlicht und einfach vorstellen können pro Feld 2 Erklärungen zu drucken. Erst Familienspiel, dann Komplettversion (hier nur noch Unterschiede zum Fam.Spiel erklären), Wenn möglich 2-farbig.
    Beim Aufbau genauso: Familienspiel, Komplettspiel, Solospiel, etc. Auch hier durchgängig 2 Farben verwenden damit klar ist: Blau ist Familienspel, Rot ist Komplettspiel, Grün ist Solospiel, usw.



    Le Havre


    Bei Le Havre hat mich besonders die Abbildung des Spielplans gestört mit den kleinen Kästen in der Mitte in denen der abweichende Aufbau vom Komplettspiel erklärt ist. Auch hier hätte die oben beschriebene Variante funktioniert:


    Schwarz-Weiße Abbildung des Spielplans. Jedes Feld beim Namen nennen und in 2 Farben die Bestückung drucken.


    Bei den Karten gings eigentlich ganz gut. Nur die Sache mit dem aussortieren/ ersetzen der Startkarten war etwas unübersichtlich. Wobei das System der Karten echt super ist. Das gefällt mir richtig gut und man kann sich wunderbar an der aktuellen Karte orientieren :up:


    Kann es sein dass beim 3-Spieler-Komplettspiel irgendwo ein Fehler beim Bau der Sondergebäude auftaucht? Ich glaube da war auf der Rundenübersichtskarte der Bau eines Sondergebäudes ausgewiesen aber auf der passenden Rundenkarte fehlt das Symbol. Ich meine das war in der letzten oder vorletzten Baurunde durch die Stadt. Also Runde 10/11 oder so? Wenn dem so ist was gilt dann? Die Rundenübersichtskarte oder die Rundenkarte?

    heffernan
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  • moin moin


    Hier schreibt der Autor von Agricola über sich selbst.


    http://www.boardgamegeek.com/thread/389150


    Ich hab Agricola Bonaza ode Le Havre nie gespielt, finde das aber doch recht abgefahren.


    Zitat:
    "...
    Das erste Porträt über mich als Spieleerfinder hat 1991 Andrea Hartig verfasst, die in Jugendzeiten eine gute Freundin von mir war. Es ist bis heute mein einziges „Fremdporträt“, in dem keine Fehler enthalten sind. Somit freut es mich, dass ich mein Porträt auch einmal selbst schreiben darf.
    ..."


    Zitat Ende


    Dieses Deutsch ist doch wahrhaft erstklassig.:blumen:



    viel Spaß


    Jodele


    Ps.
    Habe SPI/Decision Games Batteles for the Ardennes gespielt.
    Einfache Regeln grifige Mechaniken. Kleines Scenario geht an einem Abend durch. tolles Spiel.

  • Wir haben gestern Diamonds Club zu dritt gespielt, nach einigen Runden zu zweit wieder mal ganz nett - zu zweit hat man es ja schon irgendwie leichter.


    Heute Abend sind Stone Age (zu dritt) und "Im Reich der Wüstensöhne" (ebenfalls zu dritt) geplant. Vor allem StoneAge hat es mir angetan, das hab ich nun auch in der BSW schon mehrfach gespielt :pleased:

    Einmal editiert, zuletzt von Feline ()

  • Moin!


    Bei uns kamen diese Woche bislang folgende Spiele auf den Tisch:


    Spelunke von Lookout Games: Das war als Absacker einer Dreier-Runde und begeisterte mit den Grundregeln irgendwie niemanden so ganz. Memory mit nicht so leicht zu merkenden Partner-Karten. Durch die zig Varianten soll das Spiel zwar besser werden, aber wenn ich das Ding nicht schon hätte, kaufen würde ich das nie im Leben.


    Davor gab es Monuments von Mayfair bzw. in Deutsch von Abacus: Das Ding hat ein aufgesetztes Thema, was in unserer Dreier-Runde zunächst für sehr starkes Stirnrunzeln sorgte. Dann folgte ein langes Ansammeln von Karten, bevor es schließlich an die Auslagen ging. Am Ende wußte jeder, wie er wo Fehler gemacht hatte. :-). Das Spiel hat uns gefallen und kommt demnächst mal wieder auf den Tisch. Ich denke aber, daß es zu viert besser ist, weil mehr Bauwerks-Karten dabei sind (beim Dreier-Spiel war ein Bauwerk komplett raus). Sehr nette Grafik übrigens. Den Preis weiß ich gerade nicht aus dem Kopf, hab es ja auch direkt bei Mayfair in Essen erworben.


    Den Abend hatten wir übrigens mit TAIN von Wolf-Fang gestartet. Ein polnisches Spiel in kleiner Verpackung mit sehr hübscher Grafik. Das Material ist dagegen eher durchwachsen, da hätte man dickere Spielpläne herstellen können und die Spielfiguren auch unterscheidbarer machen können. Dazu kommt noch eine stilistisch etwas schräge Anleitung (muss man in Kauf nehmen, da es kein deutscher Verlag ist) und ein paar kleine Regelunklarheiten und Grafikfehler bei den Sichtschirmen. Das Spiel selbst ist der totale Bluff. Alles was geht rauslegen und hoffen, daß man sich nicht komplett nackig macht. Wer soll da denn bitte schön die Zielgruppe sein? Familien? Nicht mit so einer Grafik...


    Einen Abend zuvor war Frauenpower angesagt :blumen2:


    Wir begannen mit LINQ, was niemand vorher kannte. Nachdem die komischen Wertungsregeln endlich begriffen wurden, hatten wir in einer 6er Runde sehr viel Spass. Gerne wieder. Ich muss in Essen unbedingt beim Verlag vorbei und neue Blöcke holen. Die verbraten wir bestimmt im Nu. Wer mal ein Partyspiel braucht, kann unbesorgt zuschlagen.


    Dann war YOU ROBOT an der Reihe. Was für ein Drama für mich. Während zwei Teams sich immer mit Siegpunkten abwechselten, war ich vollkommen von der Rolle und machte nie das, was mir mein Instruktor eigentlich vorschlagen wollte. Ich glaube, meine Software braucht dringend ein Update. Die Damen hatten Spaß, ich war der Horst... Ist nicht mein Fall, bekommt aber Verkaufsverbot durch die Damenriege.


    ... und dann war da noch MOW. Ganz netter 6 Nimmt-Clone, allerdings mit gewöhnungsbedürftigen Grafiken. Da nächstes Jahr ein Freund von mir bei Ravensburger ein besseres Spiel ähnlicher Machart herausbringen darf, waren sich alle einig: Das neue wird besser. Aber das wundert bei Testspielern denn doch nicht wirklich.


    HOCHSTAPLER von Kosmos war dann auch noch da. Das Spielmuster kennt man z.B. von COYOTE bzw. Pow Wow. Jeder hat acht Karten mit unterschiedlichen Gegenständen. Diese haben irgendwelche Zahlenwerte. Man schätzt, wie hoch die Gesamtsumme der Gegenstände einer Art wohl sein wird. Der nächste Spieler muss den Wert erhöhen (und darf dabei den gleichen Gegenstand erwähnen oder wechseln) bzw. anzweifeln. Beim Zweifeln decken alle die passende Gegenstands-Karte aus, man rechnet zusammen und einer bekommt diese Karten. Nach acht Auswertungen sind die Kartenhände leer und jeder bekommt Minuspunkte. Wobei es nur einen Minuspunkt pro Gegenstands-Sorte gibt (die Summen sind egal). Nix neues, einfach bekannte Spielmechanismen, auf die man den Namen Knizia geklebt hat (ok, der war gemein!).


    Mal gucken, ob heute noch Monopoly City fällig wird.

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  • Gestern 8.8.


    2er Runde Mr. Jack + Erw.
    Mein Gegner hatte nicht gut aufgepasst und etwas Pech somit war es nach vier Runden schon vorbei und Mr. Jack war gefasst.


    3er Runde Cities
    Nettes zwischendurch oder Absackerspiel. Wobei ich die Variante mit allen Wertungsmöglichkeiten bevorzuge, damit es auch etwas anstrengender ist. Die Grafik ist ein definitiver Minuspunkt, das Spielsystem ist gut, auch wenn es sehr von Take it Easy abgekupfert ist (das einen Tick besser ist!).


    4er Runde Prototyp von Helge Ostertag
    Wieder ein neuer Prototyp vom Helge. Diesesmal ein taktisches deduktives Festival Spiel. Die Spieler sind Geheimagenten und versuchen passende Leute anzuheuern ohne, dass die anderen sie dabei entdecken. Es liegt ein Raumplan in der Mitte, die Menschen haben drei Eigenschaften (Farbe, Kleider, Maske). Man erhält drei Karten die drei Eigenschaften bestimmen, die für einen Punkten. Nach bestimmten Regeln kann man Figuren bewegen, um die Ecke bringen und ganze Räume leeren. Auch kann man die versteckten Regelkarten der Spieler erraten. Liegt man richtig erhält man Geld und die Figuren die nur diese Regel erfüllen zählen 0 Punkte für den Spieler.
    Sehr interessantes Spiel, was man aber mehrmals spielen sollte um es besser zu können.


    8er Runde Cash und Guns Live
    Ausgeflippt, Kitschig, Lustig. --> Repos.... wir hatten eine Menge Spaß dabei und wir waren die Minimalanzahl (geht mit bis zu 20 Leute). Wer Cash und Guns liebt und es mal mit noch mehr Leuten im freien Spielen will, wird hier nicht dran vorbei kommen!
    Wir haben es gleich mehrmals gespielt. Kam also gut an!


    4er Runde Galaxy Trucker
    Lange schon nicht mehr gespielt, immer noch sehr thematisch, ausgeflippt und tierisch witzig, wenn das Raumschiff zersägt wird! Wobei natürlich Anfänger das Raumschiff nicht so gut bauen wie die Profis.


    4er Runde Freibeuter der Karibik
    Lief soweit gut, aber wir haben alle verloren als der fünfte Hafen von Freibeutern blockiert war... grrrr!

    Einmal editiert, zuletzt von Smuker ()

  • Hiho,


    Montag gab es Waterloo / Treefrog - ich würde gerne mal sehen das der Brite gewinnt. Ist echt sauschwer für den Briten. Irgendwann klappt das schon.


    Freitag gab es:


    - Kicker


    Um die Zeit bis die anderen eintrudeln zu verkürzen.


    - 2x Dominion - incl. Die Intrige


    Einmal nur mit Intrige, ein mal gemixed aus allem. Die Intrige macht das Spiel wilder, was ich persönlich gut finde. So richtig was geändert hat es aber nicht (zumindest für mich) - nach der artenauslage entscheidet man sich dafür welche 2-4 Karten man ins Deck kauft bevor man anfängt Geld zu horten um anschliessend die Provinzen zu kaufen. Das "Störfeuer" durch die Wilden aktionen verlängert letztendlich das Spiel nur für alle. Aber: Intrige gefällt mir besser als das "basis" Domion.


    - Royal Flush


    Sehr schönes Kartensammel-und-Ablegespiel.


    - Steam / Familienverseion


    Ganz nett, aber die Familienversion brauch ich nicht nochmal zu spielen. Das ist dann doch was einfach. Aktien Ausgeben wann immer mal lust hat? - Ja wo gibt es das denn? - Keine Kosten für Loks, keine EInkommensreduzierung, viel zu einfacher Warennachschub. - Das kann die getrennte EInkommen/Siegpunktleiste nicht mehr rausholen. Die ist zwar eine minimale Verbesserung, aber mir war das Spiel echt zu einfach. Viel zu einfach ist man in die Gewinnzone gekommen, viel zu wenig muss man auf sein Streckennetz achgeben. Das ist mir alles zu sehr "streamlined". Das ist jetzt klein schlechtes Spiel, aber halt lange nicht so gut wie AoS, aber viel besser als RRT. Mal sehen was die Profiversion hergibt.


    Atti

  • Gestern bei der Arbeit haben wir eine Runde 'Long Shot' gespielt.
    Ein sehr spaßiges Pferderennen.
    Hat den Arbeitskolleginnen sehr gut gefallen, mir auch.
    Werde ich jetzt öfters mit zur Arbeit nehmen.
    Falls es jemanden interessiert, schreib ich auch gerne noch mehr zu dem
    Spiel.

  • Bis eben gespielt:


    Doom: Grundspiel mit Erweiterungskartensatz, flexibler Spielerreihenfolge aber altem Szenario (Level 3 oder 4) und alten Monstern.
    Ich war der Böse und habe das Spiel seit einer Weile nicht mehr gespielt und so ziemlich alles falsch gemacht was man so falsch machen konnte, schien mir zumindest. Dennoch habe ich das Spiel dann vorzeitig gewonnen, als meine Marines nichtmal den ersten Forscher zeitnah entdecken konnten. Dabei trennte sie nur ein Bewegungspunkt zu der Türe - einer der Marines war Aufklärer und konnte durch meine Monster hindurch laufen und hätte die fragwürdige Türe auch öffnen können! Nur auf dem Feld, auf dass ich vorsorglich ein Monster gestellt hatte, da durfte er nicht stehenbleiben...
    Doom ist schon schwer. Zwar hatten die Marines keine Probleme mit meinen Monstern, aber im ersten Abschnitt hätten die Marines jede Runde mindestens vorrücken müssen (in perfekter Laufrichtung) damit sie das zeitig hinbekommen hätten. Autsch!


    Danach eine Runde Caylus, bei der ich auch so einiges verpeilt hatte. Wie war das nochmal mit der Reihenfolge der Gebäude? Ach ich habe jetzt noch garkein Holz: Mist!
    Und dann, dann baue ich ein Wirtshaus über die neutrale Steinmine, damit mehr Leute in meine Steinmine gehen und ich Punkte bekomme und... ach, man muss den "Wirtshausbauer" auch noch bauen - Oups. Macht nix, Arbeiter drauf... Ach Holz, ja, da war was...
    2 Runden letztlich irgendwie Arbeiter vertrödelt. Dennoch gewonnen, weil ich am Ende der einzige war, der blaue Prestigegebäude gebaut hatte und relativ viel Gold gehortet hatte.
    Verdusselt gewonnen - die Zweite.


    Danach eine Runde Ice Flow zum abklingen. Denkste!
    Wir waren eine sehr missmutige Gruppe und gönnten den Mitspieler nicht viel. Niemand traute sich ohne Fisch weit, denn "Eisbärschießen" war durchaus ein netter Zeitvertreib.
    Das Spiel leidet dann ein wenig darunter, dass es sich festfährt. Man kommt nicht weit und es kommen nicht soviele Ressourcen ins Spiel, als dass es wirklich weitergeht. Und wenn, wie bekommt man die Ressourcen zu einem hin ohne dass die nahen Mitspieler diese zuerst ergattern?
    Letztlich konnte ich früh 2 Forscher nach Sibieren bekommen, mit dem letzten Steckte ich aber fest. Den hatte ich schließlich kurz vor der sibirischen Küste mit einem anderen Forscher. Im Prinzip hätte man mich dort festsetzen können: Ich war ohne Fisch und Seil und leider zeigte nur eine Bruchkante nach Sibierien. Schlimmer: Daneben war auch nur eine Bruchkante, so dass ich 2x drehen musste. Durch den Mitspieler auf der Scholle, hätte dieser aber jedesmal wieder zurückdrehen können. An der Stelle hätte es sich dann wohl festgefahren.
    Hat er zum Glück nicht gemacht - hatte wohl übersehen, dass das mein letzter Forscher war. Immerhin war sein Forscher damit auch näher am Ziel - nur hatte er eben noch einen anderen.


    Das Spiel verleidet mir jedenfalls stark daran, wenn man es kompetiv spielt und sich wenig gönnt. Schade.


    Im Fazit heute dusselig drei Spiele gewonnen und - was am wichtigsten ist - meinen Spaß gehabt ;)

  • Ein paar mehr Worte zu Longshot würden mich schon interessieren. Habe es gerade ausgepackt. Mich wundert allerdings, daß es ab 3 Spielern ist... stand nicht irgendwo auch, daß es zu zweit super funktionieren soll???

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

  • Gestern 3 Stunden Kletterpark (ja nicht wirklich Spielen), aber man fühlt sich dabei wie ein großes Kind und ein Kindheitstraum wird war. Klettern in Bäumen bis zu 12 Meter hoch, mit Seilrutschen und vielen lustigen Herausforderungen. Genial. Kann es nur jedem Empfehlen, allerdings hat man am nächsten Tag sicherlich Muskelkater und die ein oder andere blaue Stelle.


    Später am Abend dann eine 4er Runde Sherwood Forest.
    Unsere zwei Normalspieler fanden die Idee und Umsetzung vom Spiel gut und es war auch recht spannend. Wir haben es mit den erweiterten Regeln gespielt bis auf die Regel mit dem festen Versprechen der Belohnung. Hat super funktioniert... und war spannend bis zum Ende. Ich habe zwei taktische Fehler gemacht und das kostete mich den Sieg...


    Danach noch eine 4er Runde Ghost Stories, schwierigkeit Anfänger. Natürlich verloren, auch wenn es die ersten sieben Runden super lief und das Brett eigentlich so gut wie dauernd leer war. Dann wurde uns leider unser Gebetsdorfstück umgedreht und von da an ging es Bergab.... alle Starben kurz nacheinander, da konnte man nix mehr machen....
    *Seufz* ich will wirklich mal live einen sehen, der meint er gewinnt bei dem Spiel oft...

  • Zitat

    Original von Smuker
    Gestern 3 Stunden Kletterpark (ja nicht wirklich Spielen), aber man fühlt sich dabei wie ein großes Kind und ein Kindheitstraum wird war. Klettern in Bäumen bis zu 12 Meter hoch, mit Seilrutschen und vielen lustigen Herausforderungen. Genial. Kann es nur jedem Empfehlen, allerdings hat man am nächsten Tag sicherlich Muskelkater und die ein oder andere blaue Stelle.


    Ich war letzten Dienstag mit meinen 2 Jungs (11+13) im Kletterpark. Mann war ich fertig an dem Abend. Ich bin im Auto eingeschlafen (Gott sei Dank ist meine Frau gefahren...). Und meine Jungs sind in den Garten und haben Fußball gespielt.
    Ich werd alt....Das ist jetzt amtlich ! :alter:


    Dafür keinen Muskelkater. YES !!! :superman:


    Aber Spass gehabt ohne Ende. Jederzeit wieder :up:

    heffernan
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    We have to wear these shorts !
    It's an offical company issue !!!

    Einmal editiert, zuletzt von heffernan ()

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