Messetag 1 Essen 2009

  • Es ist soweit: Die Spieletage 2009 sind eröffnet. Es kann wieder Geld ausgegeben werden ;)


    Wer war denn heute schon da?


    Gibt es Überraschungen, Enttäuschungen, schon die ersten Hypes und Ausverkäufe...


    Hast Du irgendetwas Lustiges, Spannendes, Dramatisches, ... erlebt und würdest es uns mitteilen...


    Irgendwelche Geheimtipps (Spiele, Give aways, Aktionen, Personen, ...)?


    Hast Du schon Spiele erworben? Welche?


    Meinungen zu den Ergebnissen der Fairplay Scoutaktion sind auch immer gerne willkommen...


    Bitte um rege Teilnahme am Tabletalk zum ersten Messetag. Twitter war gestern -> heute ist unknowns.de Tabletalk zur Messe!


    Gespannte Grüße
    Sankt Peter

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

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  • *Hand hebt* Hier... ich war dabei.


    Mein beeindruckendstes Erlebnis hab ich als eigenen Thread unter "Materialwarnung" geschrieben.


    Was im Gegenteil dazu extrem positiv war, war die Warteschlange am Lookout Games Stand. Nein, wirklich kürzer war die nicht, aber zum einen gibt das Warten einen guten Gesprächsstart zu anderen Spielern ab und da Lookout eine Ausnahmegenehmigung für Kinderarbeit bekommen zu haben scheint, war der Stand mit einer gefühlten Hundertschaft besetzt, sodass die Schlange lang aber schnell war. Ob das auch so gewesen wäre, wenn die hübsche Miniaturfrau vom WDR von dort aus berichtet hätte... am anderen Verlag für Vor den Toren von Loyang kann es jedenfalls nicht gelegen haben.
    Warum? Entweder war der Trubel um Loyang schon abgeflaut als ich um etwa 12 Uhr dort ankam, oder der große Ansturm hat sich dieses Jahr in den Ferienorten schon ausgestürmt.


    Positives gab es an vielen Ecken im Sinne von Multi-Kulti zu sehen. An manchen Ständen sprach man von vorne herein Englisch miteinander um dann irgendwann lachend festzustellen, dass beiderseits der Theken /Tische Ruhrpottkinder standen/saßen. Spanier, Italiener, Polen, Portugiesen, Deutsche, Engländer, Iren... Japaner, Taiwanesen, Chinesen, man fühlt sich fast an die WM 2006 erinnert.


    An Ständen hat Krimsus den Vogel abgeschossen. Nicht was den Aufbau angeht, aber den Andrang... in der ganzen Halle ertönt in Megaphonlaustärke ein Marktschreien und dann fliegen im hohen(!) Bogen Spiele durch die Luft... die Nachbarstände taten mir leid, denn die waren zu dem Zeitpunkt aus keiner Richtung zu erreichen. Halt... von oben schon, aber das hätte die Security vermutlich ungern gesehen... obwohl... dagegen tun können hätten sie eh nichts.


    An Spielen war nichts was mir extrem mehr aufgefallen wäre als bei den Vorabberichten... ganz witzig sah Tictactactix.com oder so aus... ein rundes gebilde, welches unweigerlich an einen seltsamen Billard-Tisch erinnert. In der Mitte eine Filzfläche, wie in einem Wok geformt, in dessen Mitte ein Feld von vier mal vier Mulden waren, in denen die Spieler ihre Spielkugeln gezielt platziern sollen.


    Ach ja, entgegen den Berichten anderer Websites ist Machtspiele von Eggert sehr wohl erhältlich, bei Kyklades /Cyclades bleibt es aber leider bei der gekünstelten "Collector's Edition" mit Meeples und Holzschiffen zzgl. der Plastik-Nachsendung.


    Apropos Collector's Edition: Bei Queen Games türmten sich noch massenhaft selbige von Colonia. Auch hier war nebenbei das Personal verdoppelt, und Herr Henn war ebenso in Gespräche mit den Kunden vertieft.


    Als negativ waren nur mancherstands die Preisvorstellungen der Verlage zu bemängeln. Hier hat Abacus zum Beispiel daVinci Games dazu gebracht ihre Vorankündigung von 29,00 € auf die 39,00 € von Abacus anzuheben... schade, aber dies schlug sich vermutlich im nicht existenten Kundenandrang nieder.


    So, den Rest meines Tages dann sobald ich meine Arme wieder bewegen kann... so ein Trolley ist ja super praktisch...bis zur ersten großen Treppe.

  • ...und mich würde noch interessieren, ob die Spieleübergaben im Rahmen des Mathtrade geklappt haben? Manchmal auch überraschend die Internet-Bekanntschaften dann live zu treffen - oder?

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  • Zitat

    Original von stmountain
    Denke mal, heute abend wird es erste Berichte geben. Ich bin sehr gespannt.


    Ich auch...Meine Frau und ich mussten unsere Essen-Reise leider krankheitsbedingt canceln ;(

  • Danke für den ersten Eindruck! Damit bekommst Du den überaus wertvollen Orden "Erster Messeberichterstatter für die armen Daheimbleibenden"...


    Danke auch an dieser Stelle für die Materialwarnung...

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  • Zitat

    Original von Grothmog


    Ich auch...Meine Frau und ich mussten unsere Essen-Reise leider krankheitsbedingt canceln ;(


    Oh, wie ärgerlich - gute Besserung!


    Mixo

  • Es gab einige günstige Spiele am Heidelberger Stand, mein Highlight war dann "Rise of Empires" für 20€, obwohl ich es nicht mitgenommen habe.
    Einige Spiele gab es für 20€ und auch einige andere wurden veramscht:
    Millionen von Schwalben für 7,50€ genauso wie die Schlachtfelder Erweiterung. Zum großen Teil sind die Internetversender allerdings mitgezogen und bieten die Spiele zum gleichen Preis an (Cash'n'Guns, sowie Erweiterung jeweils für 10€).
    Ansonsten gab es kurzfristig "Das Zeptor von Zavandor" und "Das Ende des Triumvirates" für einen Zehner am Lookout Stand.


    Manchmal sieht man das mit einem weinenden Auge, wenn man sich überlegt, wieviel man selbst dafür ausgegeben hat. Manchmal mit einem lachenden, wenn man endlich ein Spiel "günstig" bekommt oder sonstwie ein Schnäppchen abgreift.


    Gespielt habe ich bisher:
    - Inquisitio
    - Mr. Jack in New York
    - Dungeon Lords (ein Jahr = eine halbe Partie)
    sowie mir "Modern Society" erklären lassen.
    Wahrscheinlich wird Dungeon Lords hier auf das größte Interesse stoßen, deswegen hierzu eine Kurzeinschätzung meinerseits: Es fühlt sich für mich wie eine thematisch anders aufgesetzte Neuauflage von Galaxy Trucker an. Die Mechanismen sind verschieden - man legt ja nun keine Plättchen auf Zeit an. Aber man spielt irgendwie gegen das Übel, das über einem hereinbricht "Meteoriten" oder "Helden". Dabei spielt man maßgeblich für sich alleine, bei Dungeon Lords hat man eine gemeinsame Aktionsfläche, ich weiß aber nicht, ob sich darauf wirklich viel taktieren läßt. Vielleicht, wenn man die Mitspieler besser einschätzen kann - schwer zu beurteilen in der ersten Partie. Allerdings gibts dann wieder Abgaben an den dunklen Lord und Zaubersprüche und und und... man kommt aus dem Übel nicht mehr raus, es gilt möglichst gut dabei wegzukommen.
    Ich find das Spiel solide, aber nicht umwerfend im ersten Eindruck... wer weiß.

  • Zitat

    Original von Sankt Peter
    Danke für den ersten Eindruck! Damit bekommst Du den überaus wertvollen Orden "Erster Messeberichterstatter für die armen Daheimbleibenden"...


    Danke auch an dieser Stelle für die Materialwarnung...


    Orden *lacht* Naja, ist wirklich schon ein Erlebnis, egal ob man alle Tage dort ist oder nur ein paar Stunden wie ich diesmal leider nur.


    Das Material von 7 versuche ich erstmal zu vergessen... bis ich mir von meiner bastel-begeisterten Mutter das Laminiergerät klauen kann... mal schauen... am Sonntag sind wir bei meinen Eltern. :)

  • Dungeon Lords klang nachdem, das ich bisher darüber gelesen habe, auch für mich wie eine etwas anbgewandelte Version von Galaxy Trucker, dass ich nicht sonderlich mag.


    Wie fandest du Mr.Jack in NY? Das Video von Bruno lässt auf ein sehr viel dynamischeres und ausgewogenes Spiel schließen, im Vergleich zum Vorgänger.

  • Zitat

    Original von stmountain
    Gab es denn die deutsche Ausgabe der Battlestar Galactica Erweiterung zu sehen/kaufen?


    Nee, gesehen hab ich die nicht... Nur dass sie das deutsche Grundspiel auch für 20 Euro verkauft haben bei der Jubiläums-Aktion...


    Dafür habe ich mir jetzt schon mal die nächste englische Descent-Erweiterung Sea of Blood mitgenommen, die sie erfreulicherweise da hatten, und wo sie ausnahmsweise mal nicht $=€ genommen haben wie in den letzten Jahren...

  • Und ich hab Klaus noch ein bißchen gequält und habe mir noch mal das Hansa Teutonika erklären lasssen...


    und ihn dann noch bequatscht mir davon sogar welche zu verkaufen... Er hat sichtbar gelitten... ;)

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  • ...so allmählich bin ich wieder wach und kann meine ersten Eindrücke von meinem ersten Messetag (überhaupt!) sacken lassen. Also schildere ich mal meine Ersteindrücke als "Newbe" ;)


    Zunächstmal war ich positiv überrascht was das Warten in der Schlange betraf. Wenn man sich geschickt anstellete (Eingang Ost, Seiteneingang, rechts) war das Warten mit weniger als 10 Minuten mehr als erträglich. Allerdings war ich auch "erst" um 10.30 Uhr da, als der erste große Schwung wohl schon durch war.


    Als ich dann in die erste Halle kam war ich echt überwältigt von der Flut von neuen Spielen, die mich echt umgehauen hat...muss man einfach mal so sagen, wenn man noch nie da war...aber ich habe mir natürlich vorher eine Liste geschrieben und diese dann auch relativ systematisch abgearbeitet, da ich ja "nur" den einen Tag Zeit hatte.


    Am H@ll-Stand dann auch gleich die erste Schrecksekunde: die beim Kauf von Vor den Toren von Loyang beigelegten Metallmünzen (zum Aufpreis von 2€) waren fast zuende, ich habe eine der Letzten bekommen.
    Ab Samstag soll aber Naschub kommen.
    Das Spiel selbst habe ich mir nur erkären lassen, dafür aber vom Chef persönlich, Uwe Rosenberg konnte das Spiel (natürlich) hervorragend erklären. Die beigelegte Spielregel in Erzählform, die es auch zum Ausdrucken gibt, finde ich sehr gut gemacht.
    Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf die erste Partie, da es nach der Erläkrung bereits sehr vielversprechend klingt.


    Enttäuscht war ich ein wenig darüber, dass es recht schwer war einen Spielertisch zu ergattern, vor allem bei den Spielen, die vorab schon sehr gehypt wurden. Ich konnte aber zumindest an einer Partie Vasco da Gama und einer halben Parite Dungeon Lords (ein Jahr) teilnehmen.


    Vasco da Gama spielt sich sehr flüssig, wenn man dn Grundmechanismus begriffen hat. Interessant ist in diesem Spiel vor allem der Mechanismus, der die Reihenfolge der Spieleraktionen regelt...allerdings beinhaltet dieser auch einen gewissen Glücksmoment, auf den einzugehen jetzt wohl etwas zu weit führen würde...ich habe das Spiel dennoch gekauft.


    Dungeon Lords hat mir sehr viel Spaß gemacht, wird seine Erwartungen allerdings nicht recht erfüllen können, imho...Es lässt sich (nach miener ersten Einschätzung) recht wenig planen und vieles ist etwas chaotisch (wie schon bei Space Alert) eigentlich ist man ständig dabei keine zu großen Fehler zu machen. Interaktion findet nur bei der Auswertung der Aktionen statt, hierbei kann es aber zu großem Frust kommen, wenn man eine lebenswichtige Aktion nicht bekommt, oder nicht zu der Kondition bekommt, die man sich leisten kann....aber der Eindruck kann sich - und wird sich - wahrscheinlich nach den ersten Partien etwas legen, wenn mann allles etwas besser durchblickt. Wenn man sich von dem chasotischen Touch nicht abschrecken lässt, ist die Thematik aber superlustig und absolut stimmig aufgemacht, ich hab natürlich auch dort zugegriffen -- übrigens solen für die Messe ausreichend Exepmlare von allen CGE Neuheiten vorhanden sein.


    Am Stand von Lookout, haben mich vor allem die Goodies zu Agricola interessiert. Die Baustofferweiterung zu Aricola ist, ähnlich wie die Gemüse, oder Tiererweiterung einfach nettes Beiwerk. Außerdem gab es dort neue Spielbretter, zwei neue Spielrfraben (gelb und Türkis) ein neues Deck (Tschechendeck), Leinenbeutel und neue L-Deck Karten, wobei nicht alle Personen im organenen T-Shirt eine haben.


    Am Stand der Lamont-Brüder ging es schon beinahe Familiär zu, wirklich sehr wenig Andrang. Das liegt wohl daran, dass Savannah Tails kein Messehighlight ist und sowas wie die Spassvariante von Snowtails darstellt. Weniger strategisch als mehr witzig und unterhaltsam. Die Lamonts machen auf jeden Fall einen sehr netten Eindruck und der Stand ist auf jeden Fall einen Besucvh wert.


    Dann hatte ich eigentlich nur noch Zeit, schnell am Stand von Asmodee meine Vorbestelleung von White Moon abzuholen, wo es ja bei Preoder einiges nettes Beiwerk gab. Die Erweiterung habe ich mir auch erklären lassen und klingt ebenfalls vielversprechend.




    ...soviel erstmal von meinem ersten Messetag, ich werde nächstes Jahr auf jeden Fall versuchen wieder dorthin zu fahren!

  • Zitat

    Original von stmountain
    Dungeon Lords klang nachdem, das ich bisher darüber gelesen habe, auch für mich wie eine etwas anbgewandelte Version von Galaxy Trucker, dass ich nicht sonderlich mag.


    Das Spielgefühl fand ich jedenfalls ähnlich. Man baut was auf und dann wird es einem kaputt gemacht. Man könnte es auch mit einem kooperativen Spiel vergleichen, wo das ebenfalls häufig passiert.
    Ich denke nicht, dass es ein großes Highlight ist - sowieso vermisse ich auf der Messe ein richtiges Highlight. Stronghold ist aktuell noch für mich der größte Titel - zumindest für mich. Ich habe es aber noch nicht gespielt, es sieht einfach vielversprechend aus. Der Verlag (Portal) ist aber nicht unbedingt so etabliert, dass ich denke, dass das schon ausreicht um sicher zu sein, dass es auch wirklich gut ist.


    Zitat

    Original von stmountain
    Wie fandest du Mr.Jack in NY? Das Video von Bruno lässt auf ein sehr viel dynamischeres und ausgewogenes Spiel schließen, im Vergleich zum Vorgänger.


    Ich habe mit Bruno auch noch selbst gesprochen, jetzt muss ich wohl aufpassen, seine Argumente nicht einfach wiederzugeben.
    Um es gleich vorweg zu sagen: Es ist Mr. Jack durch und durch. Wer das eine grundsätzlich nicht mochte, braucht sich das andere auch nicht anschauen. Sehr viele Elemente findet man in New York wieder, nur meist einen Touch flexibler.


    Gullideckel sind nun Metrostationen: Aber ein Charakter kann davon neue errichten
    Polizeisperren können nun nicht nur in den Spielbrettecken aufgestellt werden, wobei ich sie dort nachwievor häufig platziert vermuten würde. Laternen fallen nun nicht mehr einfach aus, aber ein Charakter kann Plättchen in Parks umwandeln - keiner kann rein, keiner rausgucken. Es gibt mehr Fluchtmöglichkeiten, die aber erst per Boot ermöglicht werden müssen, indem dort eins der zwei möglichen Boote anladet (Charakterfähigkeit).
    Es sind also hauptsichlich Detailverbesserungen und wenn ich Bruno mit seinem >400 Partien glauben darf und weiterhin davon ausgehe, dass er seinen Job gut gemacht hat, dann erwarte ich, dass sich das Spiel flexibler spielt und sich für Mr. Jack auch bessere Möglichkeiten ergeben könnten.
    Zumindest im ersten Teil hatte ich da immer meine Probleme mit. Aber bevor mich jemand später drauf festnagelt: Das ist eine Messeprognose und natürlich in knapper Zeit und nur einer Partie entstanden.

  • Nabend,


    Zitat

    Original von Tyrfing
    Ich habe es aber noch nicht gespielt, es sieht einfach vielversprechend aus. Der Verlag (Portal) ist aber nicht unbedingt so etabliert, dass ich denke, dass das schon ausreicht um sicher zu sein, dass es auch wirklich gut ist.


    ich auch nicht und es ist verflucht schwer, dran zu kommen. Portal selbst hat keinen Tisch (dafür ne Spielburg, an der aber nicht erklärt wird). Bei den Heidelbergern gibts 2 Tische mit Stronghold, die sind allerdings ständig belegt.


    So ein bisschen hab ich das Gefühl, dass das Spiel nicht so viel kann, wie es zu versprechen scheint. Die Jungs von Portal machen so viel Trara drum rum, da hab ich schon fast die Befürchtung, dass das vom eigentlich (vielleicht nicht so guten) Spiel ablenken soll.


    Na ma schauen, vielleicht teste (und/oder) kaufe ich es morgen doch noch... :)


  • Stronghold gibt es doch auch bei Phalanx zu kaufen, ich denke da kann man dann vielleicht auch eine Erklärung erhalten, oder?

    Ich gebe hier, auch wenn ich es im Text nicht explizit erwähne, immer meine persönliche Meinung wieder.

  • Kann man auf jeden Fall. Da sind auch so 3-4 Tische mit Stronghold bei Phalanx zum Testspielen und der Boogie aus dem Forum hier ist da sogar Erklärbär... Er selbst ist recht begeistert von dem Spiel, also ruhig mal antesten und nicht sofort abtun...

  • Habe Stronghold selbst leider noch nicht anspielen können, allerdings gibt es auf BGG inzwischen ein Spielerklär-Video verlinkt, das sich mit meinen Zuhöhr-Erfahrungen deckt: Angreifer agiert, während Verteidiger versucht, eher zu erahnen, was der Angreifer vorhat, um im letzten Moment als Reaktion seine Verteidigung an der richtigen Stelle zu haben. Ob Treffer oder nicht, das wird anscheinend arg glückslastig per Kartenstapel pro Angriffsart ermitttelt. Klang ein wenig dünn vom spielerischen Anspruch her... da ich mehr an Spieltiefe erhofft hatte - auch wenn es toll aussieht.


    Echte Spielermeinungen würden mich brennend interessieren ... weil irgendwer muss die wenigen Stronghold-Tische ja "besetzt" haben bisher! :-)


    Cu/Ralf


    PS: Carson City gefällt mir nach der Anspielsession wirklic gut. So gut, dass es einer der ganz wenigen Spiele ist, die ich direkt (neben Hansa Teutonica und Fantaste) bisher auf der Messe gekauft habe.

    "Things fall apart; the centre cannot hold; Mere anarchy is loosed upon the world.", The Second Coming by W. B. Yeats

  • Genau ein Spiel gespielt. Und zwar Krysis. Der Fantasyaspekt muß wohl leider drin sein. Ist eigentlich ganz nett aber auch hier fand ich den Preis mit 20 Euro übertrieben, also wartet man jetzt auf das naechste Jahr auf Heidelberger, wenn sie es dann wieder "verramschen". In weit die Rechnung für die Truppe aufgeht, waere dann schon sehr interessant.


    Schnaeppchen gab es auch .Wellington, Glory 3 und Devilshorsemen für je 19 Euro und das bei UGG (dass man sowas noch erleben darf) und Eketorp (kostete am Donnerstag 10 Euro am Freitag dann schon wieder 15 Euro bei Queen).


    Die Preisproblematik wird ja zur Zeit auch beim Spielbox-Forum behandelt, aber ich finde die Preise auch viel zu krass

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  • Mein 1. Messetag (DO) verlief so:


    Gegen 5:15 klingelte der Wecker, kurze Zeit später stand ich auf, deckte mich mit Proviant für die Messe ein und wurde gegen 6:20 Uhr abgeholt. Wir kamen staufrei durch, vermieden zum 1. Mal die A 40 und waren gegen 9:45 Uhr auf dem Messegelände. Flotte waren die Tickets an der Kasse gekauft, allerdings ging es leider nur sehr schleppend in die Messehalle hinein da nur 2 (!) von 4 Türen geöffnet waren durch die sich alle hindurchzwängten. Erst mal schnell aus Halle 12 flüchten in der immer noch die große Masse eindrang. So landeten wir dann bei Phallanx und spielten eine Runde Steam. Die Erklärbärin war zwar durchaus süß und nett anzusehen, konnte das Spiel aber nicht besonders gut erklären, gab sich aber sehr viel Mühe um Unklarheiten zu beseitigen und fragte viel bei anderen Erklärkollegen nach. Tolles Engagement!


    Steam stand zwar nicht auf meiner Liste war aber kein schlechtes Spiel, allerdings haben wir es schon von Anfang an etwas falsch gespielt, so dass unser Einkommen stetig sank aber wir konnten das noch während des Spiels klären. Schön wenn man solche Fehler noch ausmerzen kann und dann doch eine richtige Vorstellung von dem Spiel bekommt. Ist immerhin besser als einen schlechten Eindruck mitzunehmen.
    Grob geht es darum Städte mit Schienen zu verbinden um dann Waren transportieren zu können. Wie weit man Waren transportieren kann hängt von der Dampfkraft ab die für jeden Spieler auf dem Spielbrett markiert wird. Man kann nur Warensteine transportieren die mit der Farbe der Zielstadt identisch sind. Befinden sich keine Waren auf einer Stadt gibt es die Möglichkeit diese einmalig aufzufüllen.


    Nach diesem etwas holprigen Start ging es mit einer Partie Vor den Toren von Loyang weiter auf das ich schon sehr gespannt war. Die Regeln hatte ich schon vorher gelesen, sie waren mir aber leider nicht mehr ganz geläufig. Wir spielgen eine 4er-Partie die sehr gut erklärt wurde. Ich mag das asiatische Thema und die Grafik des Spiels und auch die schönen Holzgemüsemarker. Auch die Idee mit Stamm- und Laufkunden gefällt mir gut. Die Helferkarten hatten mich gar nicht interessiert. Ich wartete immer darauf dass mal eine kommen würde die mich interessierte, ich empfand die Auswirken allerdings recht unspektakulär. Leider war eine Denkernatur mit von der Partie der teilweise etwas zu laut nachdachte. Das war nervig hat aber mit dem Spiel nichts zu tun. Bei dem Spiel hätte ich mir etwas mehr Interaktion zwischen den Spielern gewünscht, so ist es wieder mal ein Spiel bei dem jeder stumpf auf seinen Tableus herumoptimiert. Als wir die Runde abbrachen führte ich mit 11 Punkten, der "Denker" mit 10 der es sehr bedauerte nicht in Erfahrung bringen zu können ob er mich noch hätte schlagen können :-) Na ja, wir hatten ja vorher gesagt das wir es lediglich anspielen wollten...


    Weiter ging es mit Eine Frage der Ähre. Nettes aber kurzweiliges Spiel mit einem gewissen Ärgerfaktor. Mittels Gemüsekarten versucht man große "Felder" zu bauen die entsprechend der Größe Punkte bringen. Alternativ lassen sich mit Hilfe von 1-2 Symbolen auf den Gemüsekarten eigene Holzklötze auf eine Art Entwicklungsskale des jeweiligen Gemüses voranschreiten. Baut man diese in jeder Gemüsegattung weit genug aus winkt eine eigene Farm mit der ein möglichst großes Gemüsefeld für sich beansprucht wird und fortan für Mitspieler keine Punkte mehr bringt. Natürlich versuchen die Mitspieler nun dieses Feld zu verkleinern was schnell durch überbauen passiert. Die Gemüsesortenskala ist auch interessant da hier wertvolle Bonuspunktekarten warten.


    Danach tigerten wir weiter um einen alten Bekannten zu begrüßen: Bernd Eisenstein. Hier spielten wir selbstredend eine Runde Peloponnes die ich mit 27 Punkten für mich entscheiden konnte *freu*. Da das Spiel recht flott von der Hand ging spielten wir es zu Ende. Eine Rezension befindet sich bereits hier im Blog. Mein Eindruck war auch hier kein schlechter. Ein schönes, gut durchdachtes Spiel, von der gefühlten Spieldauer vielleicht etwas zu kurz. Am Ende hätte ich mir noch Sondersiegpunkte gewünscht. Es lässt sich allerdings sehr gut spielen und ist von vorn herein für bis zu 5 Spielern ausgelegt was sicherlich den Absatz der Erweiterung etwas erschweren dürfte mit der dann ein 6. Spieler am Spielgeschehen teilnehmen kann. Für die diesjährigen Messeverhältnisse fand ich auch den Preis fair!


    Zu guter letzt ergab sich noch eine volle Runde Colonia. Grausig die Geldfarben die nicht zu den Reliquien passten die damit gekauft werden sollten!!! Aber wie an anderer Stelle schon erwähnt: Für ein Queen Games Spiel, sprich einem Verlag von dem man eigentlich nicht viel erwartet, ein überraschend gutes Spiel, wenn auch kein "Burner". Uns hat es jedenfalls gefallen, allerdings würden wir es vermutlich mit einer Hausregel spielen und 30 statt 25 Steine verwenden, da man unnötig viele Steine an den Rat entsenden muss und genau das hat nicht mir mir 1x das Genick gebrochen ;-)


    Das war Tag 1...

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    Einmal editiert, zuletzt von velvre ()

  • P.S.: Die Messetagethreads befinden sich alle in der Kategorie "Spiele und Spieler". Könnte man dafür nicht eine eigene Kategorie ala "Messe und Conventions" einrichten?

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