Messetag 2 Essen 2009

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  • Ach Du meine Güte... Twittern, Fotos bei BGG hochladen, Spiele auspöppeln, Regeln in echt lesen, Pakete für Daheimgebliebene zudammenschnüren, Podcasts aufnehmen und jetzt auch noch dicke Berichte schreiben? Puuuhh!

  • Gespielt habe ich heute: Modern Society, Soul Hunter (beide vom finnischen Verlag "Tuonela", Arena - Revolte in Rom 2 und Die Werft. Wahrscheinlich ist "Die Werft" primär von Interesse?


    Das Spiel ist solide, ganz gut gemacht und für mich nach der Erklärung und den ersten Minuten schlichtweg eins gewesen: Langweilig. Das besserte sich im Laufe der Partie, aber auch jetzt bin ich nicht recht begeistert.
    Was macht man? Man baut Schiffe, rüstet sie mit allerlei Gimmicks aus, wählt einen Kanal aus und schickt das Schiff auf Jungfernfahrt.
    Danach baut man ein Schiff, rüstet es mit Gimmicks aus und schickt es auf Jungfernfahrt. Danach nochmal und nochmal und... nochmal!
    Dabei wählt man eine freie Aktion aus und bekommt, je seltener diese genommen wurde (und damit in einem Rundparcour weiter hinten liegt) mehr Geld, je mehr Leute vor einem sind (also max. # Mitspieler). Die einzelnen Aktionen sind meist recht simpel.
    - Baue bis zu 3 Schiffsteile
    - Lauf mit einer Figur auf einer Leiste (meist rund) und kaufe das Teil unter der Figur
    - Handle, nach dem Kurs unter der Figur (auf der runden Leiste...)
    - Laufe mit einer Figur im runden Kreis und nehme dir Fortschrittsplättchen
    - ...


    Dabei kann man immer etwas umsonst bekommen, aber wenn man mehr Auswahl haben will, muss man meist etwas zahlen. Das Problem was ich sehe, das Spiel dauert pro Person 30min. Es wiederholt sich allerdings - man schickt sein Schiff auf Reisen, danach fängt es von vorne an. Das einzige dauerhafte Element sind die Fortschritte, die einem einiges ermöglichen und uns leider viel zu spät erklärt wurden - dabei sind dies die einzigen Elemente, die ich wirklich an dem Spiel mag.
    Dabei spielt man eigentlich immer ein wenig für sich alleine. Zwar spielt man auf einer gemeinsamen Auslage, aber ich hatte nie das Gefühl darauf achten zu müssen, was meine Mitspieler taten - für ein solitäres Spiel hatte ich aber auch nichts, wo ich mich dauerhaft fortentwickeln konnte - so dass ich es letztendlich einfach zu repetiv und trocken fand. Schade


    Ansonsten möchte ich noch kurz "Modern Society" erwähnen, welches interessant aussieht, sich interessant spielt und eine sehr aktuelle Thematik besitzt. Ich bin mir allerdings nicht so recht sicher, ob das Spiel mir nicht zu chaotisch ist oder inwieweit man hier wirklich "strategisch" oder "taktisch" vorgehen kann. Teilweise gibt es schon ganz schöne Brocken (Ereignisse), die einen zurückwerfen... man kann das Spiel wohl online spielen, mal sehen...

  • Hiho,


    Dann werd ich auch mal ...


    Gestern war viel gucken angesagt und etwas Spielen:


    - Opera


    Naja, das Spiel funktioniert zweifelsfrei, ist aber ansonsten echt öde. Das Thema ist zwar ungewöhnlich, aber das ist auch das bemerkenswerteste an dem Spiel. Hübsch sieht es aber aus.


    - Vasco da Gama


    Das hat mir prima gefallen. Sehr schönes "Aktions-Optimierungsspiel". Hübsch sieht es auch aus.


    - Basketboss


    Nettes Versteigerungsspiel. Hat mir ganz gut gefallen.


    Heute gab es:


    - Cyklades


    Woahhhh. Die Mechanismen sind im einzelnen ja ganz okay, aber das Spiel ist ja total bescheuert. Ein lustiges "bash the leader" bis jemand dem Schmerz ein Ende macht und doch gewinnt. Ich fand es schlecht. Und keiner der Mitspieler fand es auch nur ansatzweise gut.


    - Hansa Teutonica


    Überraschend gut! Hätte ich so jetzt nicht erwartet. "Ist ja nix neues. Wie Kardinal & König" - naja, ähnlich ist es, das stimmt. Aber es ist viel interessanter!


    - Arcane Legions


    Ich bin ja kein Tabletoppler, das ist mir zu viel Fummelei. Arcane Legion würde ich aber spielen, vieleicht lege ich mir ein Set zu - habe ja noch 2 Tage Zeit zu überlegen.


    - Insula


    Und wieder ein Spiel was nicht überzeigen konnte. Das sieht weder gut aus, noch taugt es irgendwas. Wirklich funktionieren tut es auch nicht.


    - Gonzaga (oder wie das von dV heisst)


    Im Grunde ein abstraktes Legespiel. Hat mir aber gut gefallen.


    - Havanna


    Oha. Das taugt nix.


    Soweit, kurz die sachen die ich gespielt habe. Einiges habe ich mir erklären lassen.


    Atti

  • Hallo,


    heute, am zweiten Messetag, Freitag, war es fast besser als am Donnerstag. Ach ja die Ferien. Was kam bei uns so auf den Tisch?


    - Krakow 1325 AD
    Heute eines meiner Highlights auf der Spiel. Das System, dass man erst im Team spielt, aber irgendwie heimlich doch gegeneinander war schon etwas komisch. Habe damit noch nicht recht Frieden geschlossen. Weiss noch nicht ganz, was ich davon halten soll. Aber das Spiel war recht interessant und ansprechend. Auch den Humor der Karten mochte ich sehr. Denke aber wie gesagt, das Teamplay ist ein wenig seltsam gelöst, weil es eben kein echtes Team gibt. Der "Teamplayer" wird bestraft.


    - Die Werft
    Für einen Mitspieler war's gar nichts ("Für den Keller!"). Für einen anderen bereits zuvor ein Blindkauf. Ich liege dazwischen. Das Material ist schön, die Mechanismen funktionieren. Allerdings optimiert tatsächlich jeder so vor sich hin und ob das auf Dauer trägt, hm. Mal sehen.


    - Strada Romana
    Ups, mein Spiel war das gar nicht. Bekam auf meiner persönlichen Bewertungsliste für heute die schlechteste Note. Kaum steuerbares Zufallsprinzip. Jeder nimmt immer ein anderes Pferd. Davon gibt es glaube ich zehn Stück, die aufeinanderzulaufen. Zudem kommen dauernd per Zufallsprinzip neue Glötzchen rein, um die es geht. Auch das kaum steuerbar. Wirres Durcheinander. Leider keine Spielfreude bei mir. Habe irgendwann angefangen zu essen und das Spiel nebenher zu spielen, ohne es zu beachten (und einige Siegpunkte wohl auch vergessen). Wurde dann zusammen mit einem Mitspieler erster (???). Hmmm. Nee, muss ich nicht wieder haben


    - Lübeck
    Schönes Spiel. Einfach und kurzweilig. Schwamm drüber übers Material. Ein kurzweiliges nettes Schipperspielchen (man fährt Seefahrtrouten ab), das funktioniert hat. Man sucht sich die optimale Auslage (Zielkarten), zockt etwas, plant etwas und braucht ein bisschen Glück und das in vertretbarer Zeit und für 18 Euronen ...


    - Filipino Fruit Market
    Bei mir leider völlig durchgefallen. Variante eines Stichspiels. Bananen sind Trumpf. Echte Banenen sind mir lieber.


    - Fast Food
    Wer mal fünf Minuten toller Balla-Balla-Unterhaltung will und sich schieflachen (danke an meine Mitspielerin!) für den gibt es die Möglichkeit mithilfe eines pupsenden Burger-Buzzers Burger für McDoof oder Konkurrenz zusammenzustellen. Bei zwei Leuten unbedingt jeder zwei Zutatenstapel. Doofes Spiel, aber ich fand's witzig!


    - Backseat Drawing (out of the box)
    Wahrscheinlich ein Kauf für mich. Mal wieder ein Malspiel für Leute, die nicht malen können (nein, ein anderes ;-) Kurz knackig und im Team. Einer gibt Anweisungen, was gemalt werden soll (Kreis, Strich runter, drunter ein gerader Strich ....). Der Zeichner versucht Begriffe wie Trampolin zu raten *gggg*


    - Cloud 9
    Ebenfalls out of the box. Ein lustiges Spiel mit einer Balloonfahrt ab drei Spieler. Hat uns Spaß gemacht, aber kein so großer Wiederspielreiz.


    - Unter schwarzer Flagge (Heidelberger)
    Nettes Piratenspielchen. Ein flotter Absacker oder Aufwärmer mit kleinen Schiffchen, bei dem man etwas Bluffen muss und den anderen einschätzen, um ein paar Schätze zu erbeuten. 15 Minuten. Ich mag das Piratenthema. Dem Anderen mal tief in die Augen geschaut, ob er tatsächlich Kanonen unter seinem wertvollsten Schiff hat oder eh glaubt, dass sich keiner traut das anzugreifen ... Mir gefällt's.


    So, so war mein Tag in Essen ... und morgen geht's weiter (ersten Messetag hatte ich keine Engerie bisher das aufzuarbeiten).


    Viele Grüße, bin gespannt auf die Berichte der Anderen.
    and all that Jazz

    ... and all that Jazz !!!

  • Ergänzung zu Krakow 1325 AD: Klingt oben irgendwie zu negativ. Ich will das Spiel eigentlich gerne wieder spielen. Probiert's einfach aus! Der "Erklärbär" ist auch total nett und ich hoffe, ich hab' noch zu weiteren Runden Gelegenheit. Nur der "Verrätermechanismus" war das Einzige, das bei mir noch nicht ganz rund ankam (bei Battlestar Galactica find ich den Mechanismus gut. Ist also nicht so, dass ich damit gar nichts anfangen kann.)
    So, kleine Ergänzung. Da das Spiel m.E. nicht zu schlecht wegkommen sollte!

    ... and all that Jazz !!!

  • Heute auf der Messe gespielt:


    Carson City: angespielt, nach 2 Runden abgebrochen. Mir hat es ganz gut gefallen (muss ich aber nicht unbedingt haben), den anderen hat es weniger gefallen. "Da kann ich doch lieber Caylus spielen" war eine der Aussagen... ;)


    Sherwood Forest: für mich ein totaler Reinfall, die anderen fanden es ganz gut... wenigstens gab es Sitzplätze


    Steam und Stronghold uns noch erklären lassen ohne es zu spielen.



    Ansonsten ziemlich lange und oft "Dumm rumstehen" gespielt, weil nirgendwo Plätze frei waren.
    Colonia, Vasco da Gama und "die Japaner" waren eigentlich noch auf der Anschauliste, aber war nie was frei... vielleicht Sonntag.



    AEG hat inzwischen auch die Mondpreise, die sie haben wollten, gesenkt (wohl nix verkauft). Inzwischen gibt es Tomb Cryptmaster für 40 Euro (hab ich mitgenommen) und Thunderstone für 35 Euro. Lustigerweise hatten Sie Do abend Thunderstone noch von 40 Euro auf 50 Euro erhöht, bevor es heute auf 35 gelandet ist... Vielleicht würfeln die die Preise auch alle 4 Stunden aus...


    Am Donnerstag hatte ich auch mal eben am Taiwan-Stand die Kartenhüllen leergekauft... Na gut, waren nur die kleinen Hüllen für die kleinen Karten von FFG, aber nachdem ich weg war hatten sie keine mehr in der Größe... Sie waren wohl nicht auf die große Nachfrage nach genau diese Größe vorbereitet und hatten nur ein Kistchen mit...

    Einmal editiert, zuletzt von Eric ()

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  • Nun, das liest sich alles noch recht unspektakulär und wenig begeistert.


    Ich war auch heute auf der Messe, kann aber leider auch nicht soviel beitragen, weil ich mich in eine viel zu lange Partie Rise of Empires (zu fünft) habe ziehen lassen (worüber ich nicht viel schreiben muß, weil das hier ja schon eingehend behandelt wurde), dann noch Steam drangehangen habe und dann fehlte die Zeit für die neueren Hochkaräter.


    Die Topspiele scheinen mir jedenfalls folgende zu sein, welche hier noch gar nicht thematisiert wurden:
    Macao
    Egizia
    Albion (Amigo, Wrede)
    Greed, Incorporated
    Carson City
    Martinique
    Imperial 2030
    Krysis
    Machtspiele (Eggert? bin skeptisch, siehe unten)
    Acqua Dolce (Giochix Edizioni)
    Maria
    Hansa Teutonica (wurde ja bereits gelobt)
    Opera (ok, wurde in einem Beitrag oben schon verrissen)
    und das genannte Stronghold


    Von diesen Spielen würde ich jedenfalls gerne noch was lesen, ich hoffe, es gibt Forumsteilnehmer, die im Gegensatz zu mir die Gelegenheit nutzen, die Spiele zu testen.


    Ich kann sonst nur Eindrücke zu weniger spektakulären Spielen vermelden:


    Sherwood Forest - wie schafft Eggert es nur immer wieder so unausgereiften Mist herauszubringen. Die angeblich so originelle Grundidee des Spieles, das Verhandeln um die geteilte Beute und die Frage ob Absprachen eingehalten werden, verpufft völlig vor dem Hintergrund, dass es völlig zufallsbedingt ist ob eine Räubergruppe überhaupt Beute macht. Vielleicht wurde es auch falsch erklärt, aber jedesmal wenn eine Reisegruppe vorbeimarschierte wurden alle nicht zum Zuge gekommenen Räuber abgeräumt und so war es völlig sinnlos auf eine bestimmte Gruppe zu spekulieren, weil vielleicht vorher eine ganz andere vorbei kam. Totaler Unsinn, dieses Spiel.


    Undercover in Europa (HUCH) - naja, auch nicht so richtig ausgereift, macht nur Sinn mit Menschen, die fast überall in Europa schon mal waren, vor allem Osteuropa betreffend


    Haste Worte - das ist natürlich toll, aber sollte auch bekannt sein


    Mr. Jack in New York - ich stimme oben geäußerter Meinung zu, dass dies die deutlich ausgewogenere Variante ist, klar das bessere Spiel, der Plan ist offener, Mr. Jacks Optionen sind besser, so dass es jetzt eher ausgeglichen ist, aber auch der Eindruck natürlich nur nach einer Partie.


    Havanna - nicht gespielt, nur erklärt, aber das schien mir ganz nett zu sein, bin mir aber nicht sicher.


    Fits - kannte ich bislang auch noch nicht, aber das ist natürlich echt ein Knaller von Knizia, das wurde fast überall gespielt und hat einfach einen hohen Aufforderungscharakter, so ein typisches Spiel des Jahres, wo die Kinder und vielleicht auch die Großeltern mitmischen können. So eine simple Idee, da hätte eigentlich jeder drauf kommen können, aber am Ende steht da der Name Knizia :weia:




    Nun ja, das waren meine bescheidenen Eindrücke, dafür habe ich noch das letzte (?) Exemplar "Millionen von Schwalben" für lediglich 5 Euro ergattert. :dance3:


    Ansonsten ist es unglaublich, was Heidelberger an Topspielen für 20 Euro raushaut (Eiserner Thron, Galaxy Trucker, GT-Erweiterung, Britannia, SATOR, Tribun, Hamburgum, Antike, Space Alert), Chinatown und Sechsstädtebund sogar für 10 Euro.



    Edit: Zeitgleich hat Eric sich zu Carson City geäußert, das scheint dann auch raus zu sein aus der Nominierung zum Topspiel der Messe ?(
    Immerhin deckt sich unsere Meinung zu Sherwood Forest, bezeichnend, dass wir das beide gespielt haben, was wohl einfach auch daran lag, dass die Tische ständig frei waren, kein Wunder

    4 Mal editiert, zuletzt von Eduard Zuhorstrapadse ()

  • Zitat

    Original von Attila
    - Insula


    Und wieder ein Spiel was nicht überzeigen konnte. Das sieht weder gut aus, noch taugt es irgendwas. Wirklich funktionieren tut es auch nicht.


    Atti


    *lacht* Geschmäcker sind verschieden... ich finde die Optik richtig klasse. Okay, plastisch /realistisch ist nichts daran, aber der Stil ist einfach mal komplett anders als der überall zu findende Menzel /Piero Einheitsbrei. (Nicht falsch verstehen, bitte - beide Zeichner finde ich fantastisch)


    Ob das Spiel an sich etwas taugt, werd ich aber erst in ein paar Stunden wissen, wenn es bei unserem Spieleabend auf den Tisch kommt. :)

  • Zitat

    Original von Eric
    Am Donnerstag hatte ich auch mal eben am Taiwan-Stand die Kartenhüllen leergekauft... Na gut, waren nur die kleinen Hüllen für die kleinen Karten von FFG, aber nachdem ich weg war hatten sie keine mehr in der Größe... Sie waren wohl nicht auf die große Nachfrage nach genau diese Größe vorbereitet und hatten nur ein Kistchen mit...


    Kartenhüllen gibt's jede Menge
    - bei Universal Cards (Ultra Pro Protectors) www.universal-cards.com
    - und bei Olaf Friese Cards & Supplies (General-Importeur für jap. Max Protectors) www.friese-cards.de
    Auch Yi-Gi-Oh-Size Hüllen (farbig und clear).
    Beide sind in der Fantasy-Halle vertreten.


    Ich habe von den japanischen Max-Karten 5 Boxen mit schmalen Karten mitgenommen und konnte sie wegen der Menge ca. 30% runterhandeln. Sie sind z.B. für Dominion geeignet, die Karten schauen allerdings ca. 1 mm oben aus den Hüllen raus.


    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Das Problem ist eher die gesuchte Größe für die kleinen FFG Karten:


    1 5/8 " x 2 1/2 " (41 x 63mm)


    Die gab bzw. gibt es meines Wissens so gut wie gar nicht. (außer jetzt neu von FFG selbst)

    Einmal editiert, zuletzt von Eric ()

  • Zitat

    - Cyklades Woahhhh. Die Mechanismen sind im einzelnen ja ganz okay, aber das Spiel ist ja total bescheuert. Ein lustiges "bash the leader" bis jemand dem Schmerz ein Ende macht und doch gewinnt. Ich fand es schlecht. Und keiner der Mitspieler fand es auch nur ansatzweise gut.


    Spiel kam in meiner Runde ganz gut an, - ist halt ein schnelles und schmerzloses Spiel mit sehr gelungener Aufmachung. Leader Bashing gab es bei uns so nicht, da es keinen so eindeutigen Leader gab, alle hatten recht schnell die erste Metropole (Sieger ist der Spieler, der zuerst 2 davon hat), so dass danach ein munteres Jeder-gegen-Jeden los ging.


    Was bei uns zu kurz kam waren die Beast-Karten (bringen Sondereffekte ins Spiel) - was auch daran lag, dass die Effekte noch keiner so gut abschätzen konnte. Wenn man da erstmal weiß, was die einzelnen Monster bewirken, bringt das neben der Anfangsauktion auch noch einmal etwas Abwechslung ins Spiel.


    Ich würde das Spiel auf jeden Fall noch einmal spielen und die 3 Belgier, mit denen ich gespielt habe, haben es sich auch direkt zugelegt...


    Andere Spiele, die ich (an-)gespielt habe:
    - Thunderstone: Netter Fantasy-Dominion-Klone, der mir sogar etwas besser gefallen hat, weil ich die Thematik einfach besser finde
    - Wazabi (oder wie das Würfelspiel von Gigamix heißt): Nettes Spiel für Zwischendurch
    - Rush n Crush: SciFi-Formula De (eine der Unterschiede: Anstelle Bremszone in den Kurven wird ausgewürfelt, wie oft man die Spuren wechseln darf)
    - Warhammer Invasion: Für alle, die Magic mögen, interessant. Optisch wirklich klasse...


    Und dann habe ich bei Pilot Games noch einen Prototypen entdeckt: Duel of the Giants, Spiel über die Panzerschlacht von Kursk 1943 - sah sehr interessant aus...

  • Zitat

    Original von CosimShop
    [QUOTE]


    Und dann habe ich bei Pilot Games noch einen Prototypen entdeckt: Duel of the Giants, Spiel über die Panzerschlacht von Kursk 1943 - sah sehr interessant aus...


    Hast du es auch mal gespielt? Es sah sehr gut aus, aber nach der Erklärung habe ich es vorläufig von der Liste gestrichen. Immer 2 Tiger gegen 6 T34... nur dass der Russe seine Panzer jedes Mal in einem anderen Geländeteil verstecken kann. Eigentlich also ein völlig abstraktes Spiel, das mit Kursk überhaupt nichts zu tun hat. Ich will nicht sagen, dass es schlecht ist, aber ganz bestimmt nicht das, was man da auf den ersten Blick erwartet....

    als Rentner nun nicht mehr im Auftrag des Spieltraums unterwegs... :-)

  • Gespielt habe ich es nicht, da war immer eine Gruppe am Werk und ich hatte nicht soviel Zeit. Was mich bei der Spielrunde genervt hat, bei der ich zugesehen habe, war vor allem das ewig lange Rumüberlegen und Nachrechnen der eigenen Schritte.


    Vom Spielmaterial sah es aber vielversprechend aus, thematisch dürfte es auch einige interessieren und vielleicht tut sich ja im Rest der Entwicklungszeit noch etwas...

  • Ich wollte ja eigentlich mir dieses Mal die vollen 4 Tage geben (zum ersten Mal in 22 Jahren), aber dann kam leider ein Trauerfall dazwischen.


    Deswegen habe ich am Freitag nur noch Infinite City geschafft. Gutes SPiel aber mit 30 Euro absolut überteuert. Ausserdem ist die Spielerangabe bis 6 übertrieben. Wenn dann maximal 4.


    Dann noch kurz was Abstraktes Schildwall (ein altes römisches Spiel Ludus Latranicom) wieder mit neuen Regeln versehen. Funktioniert aber auch nicht so richtig.


    Und dann endlich mal bei Fata Morgana Cosmic Eidex gelernt (danke Lukas).


    Zum Schluss noch Nachtrag zum Tag 1 : Absolute Highlights: Gespräch mit supernettem Bruce Allen (Tobago) und Abendessen mit Derek Carver.

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  • Zitat

    Original von CosimShop
    Vom Spielmaterial sah es aber vielversprechend aus, thematisch dürfte es auch einige interessieren und vielleicht tut sich ja im Rest der Entwicklungszeit noch etwas...


    Ja, das Material hat mich ja auch als erstes am Stand anhalten lassen. Wenn Panzer über sechseckige Felder ziehen, komm ich schon mal vom geplanten Kurs ab... :-) Aber den völlig abstrakten Mechanismus hätte man auch auf einem Schachbrett mit 2 Damen gegen 8 Bauern umsetzen können. Gespielt hab ichs auch nicht, aber die Erklärung hat mich dann doch stark ernüchtert. Aber vielleicht entwickelt sich da ja wirklich noch was.

    als Rentner nun nicht mehr im Auftrag des Spieltraums unterwegs... :-)