09.11. bis 15.11.2009

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  • Castle Panic
    Die nunmehr vierte Partie in der dritten Spielrunde. Diesmal zu dritt gespielt. Semikooperativ mit dem Vorworf meiner Mitspieler, zu viel Trophän gesammelt zu haben. Jo, aber dafür hab ich auch gut das Feld abgeräumt von den lästigen Monsterhorden. War kein überzeugendes Argument. Sind dann gemeinsam untergegangen, weil insgesamt zu gierig gewesen. Das nächste Mal probiere ich die Variante mit verdeckten Karten. Hat Spass gemacht, gerne wieder!


    Roll Trough the Ages
    Blöde 4 Totenkopfwürfel und fehlende Medizin vorab haben mir zu viele Negativpunkte eingebracht. Dabei lief es mit dem ersten Wurf mit 3x 3 Weizen richtig gut. Dann bin ich zu früh auf Monumente gegangen und hätte mal lieber bessere Entwicklungen gekauft. Am Ende den dritten Platz erspielt in Viererrunde. Immer noch nett, schnell gespielt, jedesmal neu, hat noch Potential, ebenso gerne wieder!


    Machtspiele
    Mussten wir nach 2/3 der Spielzeit leider abbrechen, weil der Abend schon arg fortgeschritten war. In Details auch falsch gespielt, weil Phasenpassagen (Aktion des Bosses / Vorrücken auf der Einflussleiste für Boss und Vorstände) übersehen. Ein Spiel, für das man zumindest in der ersten Partie ausreichend Zeit braucht, weil es arg viele Möglichkeiten gibt und die sinnvollen Kombinationen von Aktionen erstmal erspielt werden wollen. Zudem ist die Regel recht sperrig, auch weil die Spielübersicht vor der Nase dann doch nur grob erinnert, was so alles in einer Aktion möglich ist, aber nicht zwingend, wie das genau abläuft. Hat aber Spass gemacht mit Potential für kommende Partien. Durch die ersten Spielrunden muss man sich aber erstmal durchbeissen wollen. Atmosphärisch stark, wenn man denn das Szenario mag. Mir gefällt's!


    ... so und jetzt Ihr! :-)


    PS: Hatte Fast Food vergessen ... liegts am Spiel selbst oder an mir, dass es keine bleibende Erinnerung ausgelöst hat? Aber ne interessante Verpackung hat es und einen Quietsche-Burger und macht Hunger auf Pommes. Vom Spielprinzip ist es eine Art Halli Galli mit Thema. Für ein paar Lacher gut, schnell gespielt, schnell wieder vergessen.

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

    Einmal editiert, zuletzt von ravn ()

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  • Am Dienstag, 10.11.2009, zu viert gespielt. Lustige Runde.


    Fast Food
    Entsprechend lustig fing's an. Burgerzusammenstellung. Da lernt man was fürs Leben. Was reinkommt ist egal, Hauptsache bunt *hmmm* Ich liebe diesen Burger Buzzer (sind das Pupsgeräusche, die da manchmal rauskommen?!). Immerhin: Spiel ist in fünf Minuten gespielt und funny.


    Monuments
    Ein nettes Kartenspiel für bis zu vier Personen. Man sammelt Karten und baut durch Auslage der entsprechenden zusammengehörigen Monumentkarten die Monumente. Jedes kann maximal zweimal gebaut werden (erster muss mindestens zwei Karten auslegen, zweiter mindestens drei). Außerdem muss man noch Wertungen durch "Geschichtsschreiber" auslösen. Für die knackige Spielzeit von 45-60 Minuten gefiels in der Viererunde. Nachdem ich bei der Testpartie in Essen einen Schreiberling übrig hatte, der satte 12 Minuspunkte einbrachte, konnte ich mich diesmal an die Spitze setzen.


    Atlantis
    Kannte ich noch gar nicht. Eigentlich ein Rennspiel. Die Anfangsanalyse bestätigte sich, dass wahrscheinlich derjenige, der als erster ein Männchen von Atlantis ans Festland hoppsen lässt, gewinnt. Habe es aber auch erst einmal gespielt. Kann daher nicht sagen, ob das wirklich immer stimmt. Nettes, ebenfalls kurzes Spielchen, das auch so mit 45-60 Minuten zu schaffen ist und bei dem man auch etwas Glück ertragen muss.



    P.S.: Ich oute mich auch mal als "gieriger" Mitspieler bei Ravns letzter Castle Panic Runde :-) Aber wirklich ein interessantes Spiel. Auch die anderen Varianten (komplett kooperativ ohne Mauern oder wir suche den Megaslayer, aber mit verdeckten Karten) würden mich interessieren. Immerhin, das erste Spiel aus 2010, das ich bislang gespielt habe. Danke Ravn!

    ... and all that Jazz !!!

  • Am Dienstag kam ich mal wieder zu spät zum Spieleabend in Haar. Nichtsdestotrotz konnte ich noch in eine gerade beginnende Runde Die Werft einsteigen - die Regeln hatte ich schon in Vorbereitung auf Essen gelesen. Zu dritt haben wir dann zwei Stunden lang Schiffe gebaut, ausgerüstet und bemannt, um sie schließlich auf die Jungfernfahrt um Ehre und (vor allem!) Punkte zu schicken. Der Aktionsauswahlmechanismus ist interessant, aber nicht wirklich neu. Man kann halt keine Aktion wählen, die grad ein anderer besetzt und das Rondell bewegt sich selbst, anstatt brav rumzustehen. Dadurch kann man ab und zu ein paar Gulden abgreifen, die auch dringend benötigt werden, um Zusatzaktionen zu kaufen. Insgesamt kein schlechtes Spiel, aber wenig bis gar nicht interaktiv und ein richtiger Spannungsbogen kam auch nicht auf.


    [edit]Durch einen Hinweis auf BGN hab ich heute nochmal in die Regel geschaut und siehe da, wir haben was falsch gespielt! Viel anders wird das Spiel dadurch nicht werden, aber vielleicht hätte ich dann nicht gar so abgeloost...


    Als Absacker haben wir uns dann zu viert noch Ra - Das Würfelspiel vorgenommen. Definitiv eine gelungene Übertragung von Ra - wenn man glückslastige Würfelspiele mag. Mir gefällt das Ur-Spiel wesentlich besser, da man zumindest gefühlt mehr Herr seines Schicksals ist als bei dieser Würfelei. Sicher kein Kauf für mich, v.a. wenn man bedenkt, dass Abacus für Spielbrett, 5 Würfel und eine Handvoll Holzmaterial 25 Euro haben will! Noch krasser ist da höchstens noch Samurai - Das Kartenspiel, dass zum gleichen Preis grad mal zwei Handvoll Karten und billigstes Holzmaterial zu bieten hat!

  • Moin!


    Diese Woche gab es bei mir bislang folgendes auf dem Tisch des Hauses:


    Dungeon Lords (3er Partie):


    War wieder lustig. Leider musste ein Spieler nach dem ersten Jahr den Tisch verlassen, aber wir waren uns einig, daß es am Montag ein volles Spiel geben muss. Wieder einmal hatte ich Besuch vom Paladin. Diese alte Seegurke. Soll der doch gefälligst seine Blümchen-Tapeten an den Dungeon im Nachbarort anbringen. Was will die Dreckbacke immer bei mir. Ich bin ein ehrenwerter Schurke. Bei mir dürfen Goblins nach 14 Stunden auch mal eine Pause machen. Das ist mehr, als das Ministerium für Verliesangelegenheiten im Gewerkschaftsvertrag Absatz 2, Unterpunkt 4 vorschreibt. Oh Elend, jetzt kommen auch noch drei von diesen Möchtegern-Helden. Gerade den Windeln entsprungen und nun ein auf dicke (oder volle?) Hose machen.
    Mir macht das Spaß. Auch wenn natürlich einiges dem Zufall überlassen wird. Aber wenn man das ein paar mal gespielt hat, kennt man die Kreaturen, die kommen können und auch die Helden mit ihren Werten. Dann wirds durchaus schon mal ein wenig taktisch.


    Der Heidelbär:


    Hach, was haben wir zu sechst gelacht. Leider kann man das Spiel nur rund zweimal mit den gleichen Leuten machen. Danach kennt man die Begriffe alle und muss das Spiel bestimmt ein halbes Jahr liegen lassen. Werde ich auch. Besonders nett ist auch die Erweiterung "Kuh", die es in Essen dazu gab. Unbedingte Kaufempfehlung, wenn man eine Gruppe mal auflockern will.


    Im Labyrinth des Minotaurus:


    Sah in Essen recht nett aus, deswegen habe ich es mitgenommen. Das Spiel selbst besteht aus drei Spielabschnitten. Jeder Spielabschnitt ist quasi ein eigenes Spiel in sich. Dabei gewinnt eigentlich immer der, der sich um Spiel 1 und Spiel 3 kümmert. Bei Spiel 3 hat der Startspieler auch einen immensen Vorteil.
    Im Spiel 1 sammelt man Labyrinth-Karten ein und dazu noch einige Spielsteine. Je mehr Spielsteine einer Art ein Spieler hat, desto mehr Punkte gibt es. Es lohnt sich irgendwie nicht, besonders gezielt auf bestimmte Kartentypen zu gehen, einzig die Spielsteine bringen hier etwas.
    Im zweiten Spielabschnitt werden die genommenen Karten gemeinsam zu einem Labyrinth zusammengesetzt. Jeder hat zwei Symbole und versucht, möglichst lange Ketten dieser Symbole im Labyrinth unterzubringen. Jede Labyrinth-Karte zeigt zwei dieser Symbole an.
    In der dritten Phase kommen Pakete mit Spielsteinen ins Labyrinth. Die Spieler bewegen sich mit bestimmten Bewegungskarten und wenn ihr Zug auf einem Feld endet, auf dem sich ein Stapel mit Spielsteinen befindet, bekommt man den obersten davon. Nach sechs doppelten Bewegungen ist Schluss und wieder entscheiden die genommenen Spielsteine über die Punkte. Je mehr gleiche Spielsteine, desto besser ist das.
    Spielerisch eher mau, die Spielfiguren sehen aber wirklich nett aus. Reicht aber sicherlich nicht, um in meinen vollen Regalen lange einen Platz behaupten zu können.


    Bananagrams:


    Ein Scrabble-Clone. 144 Buchstaben, allerdings ohne Punktwerte. Das ganze noch in einer Federmappe, die von der Form an eine Banane erinnert. Boah, wird das öde werden...


    DENKSTE. Das Ding ist saulustig gewesen. Jeder bekam eine Reihe von Buchstaben (21 bei drei Personen). Gleichzeitig umdrehen und wie bei Scrabble zu Wörtern zusammenbauen. Jeder an seinem eigenen Gebilde. Hat ein Spieler alle untergebracht, ruft er laut NEHMEN und jeder schnappt sich einen weiteren Buchstaben. Will man einen Buchstaben nicht haben, sagt man TAUSCH und legt diesen Buchstaben verdeckt in den allgemeinen Vorrat. Dafür gibt es dann drei neue Buchstaben, die eingebaut werden müssen. Man kann beliebig oft TAUSCH rufen und auch sein Gebilde beliebig oft umbauen.
    Sind alle Buchstaben aus der Mitte weg und ein Spieler schafft es, seinen letzten Buchstaben einzubauen, endet die Spielrunde. Hat er regelgerecht gearbeitet, gewinnt er die Partie.
    Das Ding ist ein herrlicher Hirnverzwirbler. Mit 40 Buchstaben kann man durchaus auch schnell mal ein langes Wort bilden und die Schreckenskonsonanten C, Q, Y, X und P verlieren ihre blockierende Wirkung. Eine YETISICHTUNG und eine QUETSCHKOMMODE als Ausgangswort sind schon ganz nett. Durch ausreichend Vokale gelingt es auch immer, daß ein Spieler fertig wird.
    Ich find das Ding wirklich super. Es löst meinen bisherigen Favoriten in diesem Genre (Topwords) ab.


    diverse Partien eines Kartenspiels, was in Nürnberg 2010 erscheint:


    Ein befreundeter Autor hat die Muster seines Kartenspiels von Ravensburger bekommen. Wir haben das Ding bis zum Abwinken gespielt und geflucht, gebettelt und gedroht. Die Tiergrafiken von M.Menzel sind wirklich schön geworden. Besonders gut gefällt mir eine Aktionskarte, bei der ein Flusspferd auf einem Zebra sitzt und dieses voll die Glubschaugen wegen dem Gewicht macht. Zum Spiel oder dem Titel darf ich sicherlich noch nichts sagen, solange Ravensburger selbst keine Freigabe erteilt. Aber die 10 Euro sollte man in jedem Fall investieren (und das sage ich nicht, weil ich den Autoren persönlich kenne...)

  • Gestern hat es nur für ein Spiel gereicht: Egizia (HiG)


    Keiner von uns kannte die Regeln, die wir uns daher recht mühsam erarbeiten mussten. Auf den ersten Blick wirkte das alles recht kompliziert und die teilweise stichpunktartigen Regeln trugen nicht zum leichten Einstieg bei. Ist man aber mal durch und hat die erste Runde gespielt gibt es eigentlich (bis auf Detailfragen s. Spielbox/HiG Seite) keine Probleme und der Ablauf ist flüssig. HiG hat damit angefangen ein FAQ zu erstellen, das aber momentan noch ausbaufähig ist - es enthält u. a. auch Regeländerungen, die man vor dem ersten/nächsten Spiel beachten sollte.
    Das Spiel selbst finde ich hervorragend. Meiner Meinung nach hat HiG mal wieder einen richtigen Vielspielerkracher gelandet. Den Fluss nur abwärts befahren zu dürfen sorgt für viele knifflige Entscheidungen. Die unterschiedlichen Flusskarten sind dabei das Salz in der Suppe, wobei alles gut ausbalanciert erscheint. Auch die Auftragskarten sorgen für zusätzliche Spannung und sollten nicht unterschätzt werden. In unserer Runde zog der Sieger mit 4 erfüllten Auftragskarten nochmal schön an 2 Leuten vorbei. Ein bisschen Glück gehört natürlich auch dazu, aber meist hat man die Qual der Wahl (Auftragskarten) bzw. ist für seine Position in der Spielreihenfolge ja selbst verantwortlich - die Mischung ist (zumindest für mich) genau richtig.

  • Hiho,


    Gestern war Freitag ... :-)



    - Sieder 3D


    Okay, es ist Siedler - aber die 3D Version ist schon klasse gestaltet. Da kann man schonmal über das langweilige Spiel hinwegsehen (ich hätte auch gerne Städte und Ritter gespielt, das finde ich um einiges besser, und schiesslich ist das Material nicht zum Spass dabei :-) ). Eingentlich müssten *alle* Spiele in so einer Ausstattung herrauskommen - das hätte man viel weniger Probleme: Anstatt tausende von Spielen hat man noch 10-20. Es gibt keine Probleme mit der Unterbringung und keine Probleme mit der Spieleauswahl "was Spielen wir jetzt". Na, wäre das nix? :-)


    - Magister Navis


    Hier kann das Material nicht mit Siedler 3D mithalten, aber das macht nix. Es ist trotzdem schönes Material und dazu ein richtig prima Spiel. Gefällt mir immer besser. Bin in den letzten 3 Spielen jeweils auf 64 oder 65 Punkte gekommen. Das scheint mein Standard-Score zu sein.


    - Die Toiletten von Loyang


    Nun, nach der ersten Partie hatte ich die Hoffnung das es besser wird, wenn man das Spiel kennt. Habe ein paar Solopartien gemacht und gestern gabs eine Partie zu dritt. Ich frage mich echt wer das Dingen playtested hat - aber sind die alle friedlich am Spieltisch eingeschlafen und gestorben, so das sie dem Autor kein Feedback liefern konnten? Das fänd ich ziemlich schlimm zumal es ziemlich komplizierte Fragen aufwerfen könnte (Ist das vom Autor fahrlässig? Oder gar Vorsatz? Ist das als Sterbehilfe einzuordnen? Oder eher als Selbstmord? .... Ich hoffe ehrlich das alle wohlauf sind!).
    Das Spiel hat potential, keine Frage - aber so ein schnellschuss von einem neuen "aufstrebenden" Verlag? - Naja, vieleicht hätte man sich fragen sollen wieso es Lookout nicht verlegt hat. Ich denke es müsste noch 1-2 Jahre mit vielen Testrunden überarbeitet werden, dann könnte es was sein. Solo ist das Spiel eine nette Knobelei, zu dritt Sterbenslangweilig und ich habe trotz aller Kritik doch echt noch (ein wenig) hoffnung das es zu 2 ganz ok sein könnte.


    Atti


  • sehr interessante wortwahl , aber um mal auf deine fragen einzugehen , ich habs "geplaytestet" und fands damals (vorm mehr als einem jahr ) schon gut , zwar ein ordentlicher brainburner und nicht so genial wie le havre ,aber trotzdem richtig gut ....
    und was den schnellschuss angeht , ich glaube nicht das man ,ich glaube es dürften mehr als vier jahre entwicklungszeit sein , als schnellschuss bezeichnen kann ... aber vielleicht haben wir ein anderes zeitempfinden ;)

  • Hiho,


    Naja, wenn eine Spielidee 4 Jahre in einer Schublade liegt und dann in einem Jahr zu "Produktionsreife" gebracht wird, ist die "Entwicklungszeit" 1 Jahr - zumindest für micht (nur als Beispiel). Aber mir kann niemand erzählen das es vor 5 Jahren pläne gab dieses Spiel bei Hall-Games zu veröffentlichen.
    Auf mich macht das Spiel einen unausgegorenen Eindruck. Für mich gibt es einen verschwinden geringen Unterschied zwischen dem Solospiel zum Mehrpersonenspiel. Ich habe es nur zu 3 gespielt (in unterschiedlichen Besetzungen ) und Solo. Zu dritt ist es ziemlich Nervig, da man 66% der Zeit damit verbringt zu warten. Man weiss genau was man machen wird und man wartet nur darauf das man das auch kann, weil ein anderer Spieler könnte ja einen Helfer spielen und dann muss man seinen Spielzug umplanen, das er wieder funktioniert. Das hat aber nix mit interaktion zu fun, sondern damit das jeder Spieler einfach schaut seinen Spielzu zu optimieren. Und dafür dauert das Spiel dann eine Stunde zu lange.
    AUf mich macht das ganze den Eindruck das es halt zu Essen rauskommen musste und es ist halt in dem Zustand rausgekommen in dem es war als es produziert werden musste.
    Es ist eine nette Knobelei - aber für ein gutes Spiel reicht das bei mir noch nicht. Bei Take it Easy oder Cities kann ich auch Knobeln, bin aber in 15 Minuten fertig und nicht in 2 Stunden.


    Atti

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  • Gestern gab es eine seichte Runde:


    Gift Trap (HDS):
    Immer wieder nett. Zieht sich zwar gegen Ende ein bisschen, aber der Spielspaß überwiegt.


    6 nimmt (Amigo):
    Klassiker.


    Land Unter (Berliner Spielkarten/Amigo):
    Noch nie vorher gespielt. Hat vom Spielgefühl her irgendwie Parallelen zu 6 nimmt und hat mir gut gefallen. Dadurch dass jeder mal mit jedem Kartensatz ran muss ist das Spiel abwechslungsreich und fair.


    Keltis: das Kartenspiel (Kosmos):
    Ich bin positiv überrascht. Von Keltis (Brettspiel) war ich enttäuscht - zuviel "Gefuschel" für ein einfaches Spielprinzip. Da gefällt mir LC wesentlich besser. Das Keltis Kartenspiel besinnt sich auf die Tugenden von LC und ist auch zu 3. und zu 4. spielbar. LC bleibt mein Favorit für 2 Spieler, das Keltis Kartenspiel ist das bessere Keltis (auch wenn ich mit dieser Meinung wohl in der Minderheit bin).

  • ...gestern haben wir mal wieder zu zweit meinem Essen-Package gefrönt :-)


    Vor den Toren von Loyang
    ...tja...das war dann wohl mal direkt mein Fehlkauf in Essen schlechthin. Ich habe mir das Spiel zwar vom Autor in Essen erklären lassen, hatte aber leider nicht damit gerechnet, dass es tatsächlich so langweilig sein könnte...Obwohl wir (wie fast alle Spiele) nur zu zwei gespielt haben wollte einfach kein Spielfluss aufkommen. Jeder grübelt vor sich hin, wie man das Obst nun am gewinnbringendsten loswerden kann...wir haben die Partie nach gegeseitigem Einverständnis abgebrochen....sonst wäre ich wohl echt eingepennt.
    Bei der Gelegenheit möchte ich nur kurz sagen, dass ich Agricola und vor allem Le Havre wirklich sehr gerne spiele, vor allem Le Havre ist mein absolutes Lieblingsspiel, aber Loyang hat mit diesen Spielen echt kaum etwas gemeinsam.


    Vasco Da Gama
    Wir haben in dieser Woche bereits einige Partien hinter uns und bisher gefällt mir das Spiel von denen, die aus Essen mitgebracht habe, am besten. Jede Partie verläuft immer sehr eng und obwohl man seine Aktionen gut vorausplanen sollte, spielt sich das Spiel sehr flüssig, die Mechanismen greifend hevorragend ineinander. Wirklich ein tolles Spiel!


    Dungeon Lords
    Mir gefällt das Spiel mit jeder Partie ein bischen besser. Langsam lässt sich das Chaos tatsächlich in gewisse Bahnen lenken und es passiert etwas so, wie man es sich vorgestellt hat. Aber selbst wenn wieder alles schief läuft und man nicht die Aktionen zu den gewünschten Konditionen bekommt, löst das zumindest bei mir keinen Frust aus, sondern fordert einfach zum Umdenken auf. Ich konnte den Sieg dank gutem Monster-Management kanpp für mich verbuchen.


    Savannah Tails
    ...als Absacker haben wir dann noch das aktuelle Spiel von Fragor-Games angetestet. Es lässt sich nicht ganz so taktisch spielen wie Snow-Tails, macht mir aber trotzdem Spaß. (mir gefällt halt die Straußen-Theamtik). Zu zweit ist es nur leider etwas sehr leer auf dem Spielfeld, so dass man kaum aneinader gerät. Spiebar ist es aber durchaus auch zu zweit.

    Einmal editiert, zuletzt von ferox ()

  • Zitat

    Ihr habt euren Selbstmordversuch also abgebrochen!


    ...ich wollte es ja nicht sooo drastisch Ausdrücken wie du oben...ich hätte auch tatsächlich durchgehalten, aber ich glaube dann hätte meine Freundin früher oder später zu den Waffen gegriffen :shoot:


    :-)

  • Hiho,


    Also ich habs schon 2 mal "durchgehalten" - ist würds auch noch öfters durchhalten, ich möchte es auf jedenfall auch nochmal zu 2 spielen. Ich finde schon dass das Spiel potential hat - es ist halt totlangweilig.


    Atti

  • @Toiletten von Loyang:
    Die letzte Kritik kann ich so stehen lassen - ich finde das Spiel selbst auch nicht wirklich spannend - im Gegensatz zu Agricola und Le Havre, die ich beide schätze.
    Es ist in allererster Linie eine Verwaltung deiner Privatwirtschaft mit kaum Anknüpfpunkten zum Mitspieler. So wenigen, dass sie selbst mir zuwenig sind und es mir schlicht zu langweilig ist, das kann ich in der Tat alleine Spielen und am Ende die Punkte bspw. mit der Highscoreliste vergleichen.


    Tendentiell muss ich nicht viel Interaktion haben (Wandel der Zeiten hat bspw. auch nicht soooo viel), aber das war mir auch zuwenig.


    Heute (bzw. gestern = So.) gespielt:
    Erwischt
    Highlight: "Also Beispielsweise steht da so ein Satz wie: >>Kratze dich 30 Sekunden am Kopf<< und du musst das dann erfüllen. Mitspieler grinst, mir fällt es nicht auf.
    Später kratzt sich der Mitspieler am Kopf und sagt: Auftrag erfüllt - bei mir stand das tatsächlich drauf.


    ...oh."
    Ich dachte tatsächlich, das wäre so eine typischer Auftrag, der da einfacherweise draufstehen könnte. Tat er dann auch...


    Allerdings ist das Spiel schon ein erheblicher Eingriff in das Miteinander, da man einige Dinge einfach zu gut kaschieren kann. Ich würde mir doch deutlich schwere Verhaltensweisen wünschen - evtl. als Ausgleich dafür noch irgendwelche Strafen für falsche Verdächtigungen. Nunja, nettes "Metaspiel" jedenfalls.


    Havanna
    Das "Cuba-Kartenspiel". Selbe Grafik, gleiche Symbolik und einige Anknüpfpunkte. Dennoch ein eigenes Spielprinzip, was im Kern ein "lockeres" Kartenspiel abgibt, bei dem man die Rollen durchrotiert. Die Spielerreihenfolge spielt teilweise (bei einigen Rollen) eine erhebliche Rolle. Leider haben wir dort einen Fehler gemacht (Rollen parallel ausgewählt), obwohl man durch sequentielle Auswahl wesentlich besser seine Spielerposition erahnen kann.
    Dennoch: Mein Highlight des Abends.


    ...aber nicht so gut, als dass ich es mir kaufen würde.


    Schinderhannes
    Hm, ein Kandidat für die schlechtesten Regeln, die ich bisher in Spielen hatte. Grausam!
    Ich frage mich, ob man das Spiel aufgrund des Regelwerks reklamieren kann - einen Versuch wäre es wohl wert. Nach einigen Versuchen und gemeinsamen Überlegungen dann was zusammengewurschtelt, was das Spiel sein könnte. Wahrscheinlich ist es das auch, wobei gerade ich da noch sehr skeptisch bin, denn einige Dinge werden in der Regel entweder nicht oder an unmöglichen Stellen erwähnt.


    Läßt man das alles außer Acht und ich nehme an, dass man mir das Spiel perfekt erklärt hätte, dann...
    fürchte ich, bliebe immer noch ein im wesentlich chaotisches und für mich nerviges Spiel über.
    Also ein Titel, den ich mir merken werde - um ihn zu entgehen!


    Last Train To Wensleydale
    Was ist das auf der Karte... ein Tumor? Die Karte ist häßlich, okay, von Treefrog also geschenkt. Aber die ist besonders häßlich, finde ich. Aber nettes Holzmaterial, immerhin.


    Das Spiel selbst ist solide, aber mir zu repetiv und grübellastig. Eins von diesen "Suche die besten Strecken, mit denen du Profit machen kannst". Da das mit einer Auktion davor verbunden ist, macht das die Sache wiedermal schlimmer - im Prinzip musst du dir ja vorher x Strecken anschauen, damit du weißt (erahnen kannst?) um was du eigentlich gerade versteigerst... das macht die Geschichte grübellastig.
    Wir haben wohl auch das Spiel strategisch falsch angegangen und zu sehr auf Profit geachtet. Da ist eine Leiste auf dem Brett von +5 bis -13 - nur dass es kein Geld gibt und wenn wir das richtig gespielt haben, ist der Profit (außer für die Spielerreihenfolge) auch nur in der letzten Runde relevant. Das find ich zumindest ungewöhnlich und unintuitiv - dann würde ich das anders nennen.


    Da man am Rundenende dazu angeregt wird, seine Strecken der Allgemeinheit zu überlassen, passiert es auch häufig, dass man am Rundenanfang im Prinzip wieder allesamt bei 0 darsteht (Okay, die Leisten bleiben, aber so wichtig fand ich die jetzt nicht, als dass man da gezielt einen Fokus drauf setzen könnte/sollte).
    Alles in allem haben wir daran eine Weile gespielt. Nach Runde 1 hätte ich es auf der Messe ws. abgebrochen. Nach Runde 2 hatte ich dann auch langsam keine Runde mehr und die restliche halbe Partie dann noch durchgequält.
    Die Punktabrechnung am Ende fand ich aber dann doch nochmal enttäuschend - insbesondere was Punkte gab und was nicht...

  • Entspannter Spiele-Sonntag jeweils in Vierrunden, aber mit unterschiedlichen MitspielerInnen:


    Cyclades
    Nach der Fünferpartie vor zwei Wochen nachdem ich das Spiel spontan selbst gekauft habe, nun die zweite Partie - allerdings zu viert. Da spielt sich Cyclades schon anders, etwas unberechenbarer, weil eben immer eine Gott-Aktion zufällig wegfällt, dann aber sicher die Folgerunde zur Auswahl steht. Langristige Kernstrategien scheinen aber trotzdem möglich sein, allerdings muss man sehr flexibel auf die aktuelle Geld-Biet-Kreaturen-Spielplan-Situationen reagieren. Alles mitnehmen, was eben möglich ist und auch die Kreaturen nicht ungenutzt lassen - weil sonst werden die gegen einen selbst gespielt. Wer da nicht knallhart gegen die Mitspieler agiert, hat wenig Chancen. Dieses destruktiv-konfrontative Element muss man mögen und auch gegenhalten wollen, weil sonst läuft es unrund. Der Spannungsbogen war durchaus vorhanden und ich bin schon auf die kommende Partie gespannt. Aber ganz klar ein Spiel, dass man anscheinend liebt oder hasst.


    Carson City
    In Viererrunde mit dem Indianer-Zusatzcharakter gespielt. Puh, der wurde dann auch (fast?) jede Runde gewählt und hat kräftig für Privatparzellen gesorgt, so dass die Einnahmen eher gering ausfielen. Wenn die eigene Mine von gut laufend auf Null zurückfällt, weil alle Berge privatisiert werden, muss man schlicht andere Einnahmequellen suchen. Habe mal etliche Taktik-Ansätze angetestet (zuerst Colt-Mehrheit besorgt, dann aber doch die Duelle gescheut. Dann Parzellen und Gebäude ignoriert und über Aktionsfelder Geld eingefahren und dann zugebaut worden.), aber wohl zu viel probiert und zu wenig durchgezogen. Vier Runden sind eben arg schnell zu Ende. Macht mir weiterhin Spass, auch wenn es auf dem Plan zunehmend unübersichtlicher wird. Die Überfälle in der letzten Runde wurden dann gnadenlos gekonntert. Gerne wieder, aber dann lieber ohne Indianer.


    Last Train to Wansleydale
    Ein typischer Wallace. Thema Waren- und Passagierbeförderung mit Streckenbau und diversen Einfussleisten samt Ersteigerungs-Element. Etwas kopflastig, weil man erstmal kapieren muss, welche Spielelemente wie ineinander greifen und wo man aktiv in die Stellschrauben eingreifen kann. Somit war die erste Partie für uns alle in Viererrunde auch eher ein wenig Stochern im Nebel der Möglichkeiten. Hat man die Mechanismen erstmal verinnerlicht, würde ich es auf eine Komplexitäts-Stufe wie Tinners Trail oder Steel Driver stellen wollen. Ok, eventuell ne Halbstufe höher, aber noch wesentlich einfacher als Brass. Durch den variablen Aufbau (etwas langatmig in der Vorbereitung) steckt da noch eine Menge Potential drin, das entdeckt werden will. Gerne wieder! Jetzt muss nur noch meine eigene Version ankommen - vor der Messe im Internet bestellt. Wer 5 Euro sparen will, muss halt ein wenig Geduld haben - selbst Schuld.


    Erwischt
    Nebenbei noch das kleine Nebenbei-Spiel der vielerlei Aufgaben gespielt. Da wir zwei Spielrunden zeiitgleich laufen hatten, hat man leider wenig von den Aktionen am anderen Tisch mitbekommen. Bei Hauptspielen, die viel Aufmerksamkeit erfordern (Cyclades), kann das Nebenbei-Spiel fast schon ein wenig störend wirken, wenn man nicht dauernd "erwischt" Zwischenrufen und damit den Spielfluss unterbrechen mag. In kommenden Runden lieber mit Strafpunkte spielen, wenn man jemanden falsch erwischt meint. Stark abhängig von der allgemeinen Spielstimmung, ob und wann so ein Spiel noch nebenbei sein muss und dann positiv wirken kann. Interessant bleibt es trotzdem, sofern es nicht wichtiger als das Hauptspiel wird.


    Cu/Ralf


    PS: Schinderhannes nur anhand der Spielregel im Spiel erklären zu wollen, ist eine Herausforderung für sich. Im Kern ist es aber ein eher einfach strukturiertes Spiel, nur eben ein ungewöhnlicher Mechanismus. Ob es freier von Stolpersteine gelaufen wäre, wenn ich mit Spielregel-Kenntniss aber ohne eigene Spielerfahrung mitgespielt hätte, weiss ich nicht. Sass bei Carson City fest. Was aber sicher hilft, wenn man das Spiel vor der ersten Mehrpersonen-Partie mal solo durchspielt und/oder anhand des beiliegenden Beispiels die Regeldetails verinnerlicht. Werde ich im Hintergrund Eurer Erfahrung in die kommende Spielrunden mitnehmen, um dann hoffentlich die Einstiegshürde zu minimieren, damit es kein zweites Negativerlebnis wird.

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

    Einmal editiert, zuletzt von ravn ()

  • Wer Cyclades (ständige konfrontative Interaktion mit destruktiven Hauen-und-Stechen) nicht mag, der müsste eigentlich Loyang (wenig Interaktion, langfristig planbar, berechenbar, Aufbau-Ernte-Aspekt) lieben. Käme auf eine Umfrage an ... wobei beides meiner Meinung nach keine schlechten Spiele sind, nur eben nicht für jeden Spieler und jede Spielrunden-Konstellation. Wäre auch arg langweilig, wenn man so wenig von einem Spiel erwartet, dass automatisch jedes als perfekt eingeordnet wird.


    Wer in Loyang ein zweites LeHavre und ein drittes Agricola hofft zu finden, muss schlicht enttäuscht werden. Nur weil es zum "Erntezyklus" gezählt wird, sind es drei ganz verschiedene Spielansätze. Der Spielregelkommentar "inspiriert von Antiquity" lässt allerdings den Wunsch bei mir aufkommen, in ganz naher Zukunft auch mal wieder Antiquity spielen zu wollen ... so viele zeitintensive Spiele, so wenig (Frei-) Zeit. Greed wartet hier auch noch auf eine geeignete Spielrunde und Indonesia und und und ... ! :-)


    Cu/Ralf

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

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  • Zitat

    Original von ravn
    Wer Cyclades (ständige konfrontative Interaktion mit destruktiven Hauen-und-Stechen) nicht mag, der müsste eigentlich Loyang (wenig Interaktion, langfristig planbar, berechenbar, Aufbau-Ernte-Aspekt) lieben.


    Das nennt man "vom einen extrem ins andere fallen". Und das sehe ich nicht so.
    Ich finde Cyclades vond en Mechanismen ganz nett, sogar interessant - das spiel ist aber echt total willkürlich und altbacken. Das gezerre um den letzten Siegpunkt, indem man immer auf den drauf haut, der ihn gerade bekommen kann ist echt nicht mehr zeitgemäss.


    Wenn jemanden das Spiel zu wild ist zu schlussfolgern das ihm ein Spiel nahezu Interaktion dann ja gefallen muss, kann ich nicht nachvollziehen. Es stört ja nicht die interaktion, sondern die Willkür. Ein Spiel kann durchaus interaktiv sein, aber nicht willkürlich.


    Atti

  • Am Freitag gabs einmal ne Partie WIKINGER zu zweit : gewohnt gut!
    Leider bin ich nur an 3 Fischer gekommen und hab deshalb etliche Minuspunkte bekommen und verloren....


    Samstag dann ne 3er Runde.
    Angefangen hats mit Space Alert.
    Haben die Trainingsmissionen gespielt, um erstmal klar zu kommen.
    Beide wurden auch gewonnen, die 2. recht knapp, aber was solls.
    Hatten überlegt gleich mit den Simulationen weiter zu machen, aber da hätt ich dann erstmal noch die Regeln stduieren müssen, und darauf hatt ich nich so Lust.


    Danach zur Auflockerung ne Runde Mystery Rummy Jack The Ripper.
    Gleich mal wieder verloren....


    Zum Abschluss dann Stone Age.
    Einer hatte quasi den halben Kartenstapel gekauft.
    Trotzdem blieb ich zum Schluss uneinholbar vorn.... liegt wohl an etlichen Partien auf Yucata und BSW.



    Zum Schluss noch ein Rätsel:


    Wir waren Samstag bei Hugendubel.
    Bei den Spielen war eines der Tipp des Monats und bekam einen handgeschriebenen Zettel mit einer kurzen Beschreibung.
    Also, welches Spiel könnte das sein:


    "Am Anfang mag es etwas kompliziert erscheinen, aber es ist ein richtig schönes Strategiespiel für alle "Siedler-Fans.
    Und nein, man muss das Buch nicht gelesen haben!"

    Einmal editiert, zuletzt von eidottrio ()

  • Zitat

    Original von Attila
    - Die Toiletten von Loyang


    Nun, nach der ersten Partie hatte ich die Hoffnung das es besser wird, wenn man das Spiel kennt. Habe ein paar Solopartien gemacht und gestern gabs eine Partie zu dritt. Ich frage mich echt wer das Dingen playtested hat - aber sind die alle friedlich am Spieltisch eingeschlafen und gestorben, so das sie dem Autor kein Feedback liefern konnten? Das fänd ich ziemlich schlimm zumal es ziemlich komplizierte Fragen aufwerfen könnte (Ist das vom Autor fahrlässig? Oder gar Vorsatz? Ist das als Sterbehilfe einzuordnen? Oder eher als Selbstmord? .... Ich hoffe ehrlich das alle wohlauf sind!).
    Das Spiel hat potential, keine Frage - aber so ein schnellschuss von einem neuen "aufstrebenden" Verlag? - Naja, vieleicht hätte man sich fragen sollen wieso es Lookout nicht verlegt hat. Ich denke es müsste noch 1-2 Jahre mit vielen Testrunden überarbeitet werden, dann könnte es was sein. Solo ist das Spiel eine nette Knobelei, zu dritt Sterbenslangweilig und ich habe trotz aller Kritik doch echt noch (ein wenig) hoffnung das es zu 2 ganz ok sein könnte.


    Atti

    Hi Atti,
    vorab: Ich habe kein Problem damit, dass jemand das Spiel nicht mag oder langweilig findet. Es ist Uwe und mir schon bewusst, dass dieses Spiel sehr speziell für Knobelfreunde gemacht ist und damit weniger den "breiten Vielspielergeschmack" trifft als Agricola.


    Abgesehen davon mag ich das Spiel auch zu dritt am wenigsten, das ist eindeutig die Variante mit der längsten Downtime.
    Vorteil der Zweierversion: Kürzere Wartezeiten, besonders auch in der Kartenphase(interaktive Helferkaten können (etwas) gezielter gegen den Konkurrenten eingesetzt werden. Also auch nach dem Motto: Was dem Gegener schadet, nützt automatisch mir (dieser Satz gilt bei mehreren Spielern nicht unbedingt, da gibt es dann schon mal den lachenden Dritten)
    Vorteil der Viererversion: Es kommt etwas mehr Interaktivität rein, weil das Ermitteln des Startspielers und dessen Auswahl des Mitspielers relevanter wird.


    Trotzdem ist und bleibt es primär ein Kombinatorik-/Tüftel-Spiel, wo man nicht zu viel beim Gegner kaputtmachen kann.


    Eine Anmerkung zum Schluss: Normalerweise finde ich deine teils drastische Ausdrucksweise recht amüsant, aber deine Bemerkungen bezüglich Selbstmord, Sterbehilfe usw. finde ich nicht sehr komisch. Auch unabhängig davon, auf welches Spiel die sich beziehen. Aber das ist wohl mein Problem.


    Viele Grüße
    Ralph


  • Die Tore der Welt von Kosmos... Was bekomme ich nun? :blumen2:

  • Am Freitag gabs noch einen netten Spieleabend mit einem befreundeten Paar, bei dem er noch kaum mit Brettspielen in Berührung gekommen war...


    Das erste Spiel hat er dann auch gleich nach dem Cover ausgesucht und der Tatsache, den Roman vor kurzem gehört zu haben: Die Säulen der Erde. Nachdem es schon lange nicht mehr auf den Spieltisch war, hat mich die Wahl gefreut. Leider hat er mit der "Strategie" so seine liebe Not und so gewann seine Freundin mit deutlichem Vorsprung. Tja, da zahlt sich halt Erfahrung aus! :-)


    Zur Auflockerung kam dann das Ziegen Kriegen auf den Tisch. Ein recht einfaches Stichspiel ohne Farben, bei dem man in 8 Runden (Stichen) ein während der ersten 4 Runden ermitteltes Limit nicht überschreiten darf, wenn man gewinnen will. Wir haben einige Runden gespielt, fanden es aber alle recht beliebig.


    Zum Schluss dann noch eine Runde Dominion in der Basis-Variante "Interaktion". War recht lustig und ging auch erfreulich flott, was ich nicht von jeder 4er-Runde Dominion behaupten konnte. Am liebsten spielen wir es ja zu zweit, da gibt es kaum Downtime.

  • Zitat

    Original von Spielphase


    Die Tore der Welt von Kosmos... Was bekomme ich nun? :blumen2:



    hm... war denn von nem preis die rede??? :-)
    Naja, fands eigentlich nur lustig, wie versucht wird, die Leute zum Spielekauf zu bewegen, die nur Siedler kennen.
    Gleichzeitig hat aber anscheinend keiner der Verkäufer mehr Lust auf die Frage: "Muss ich denn das Buch kennen????"
    Weihnachtsgeschäft ist warscheinlich die schönste Zeit im Jahr als Verkäufer haha

    Einmal editiert, zuletzt von eidottrio ()


  • Ich habe das Spiel in Herne testgespielt und fand es im direkten Vergleich zu Mercator und Agicola/Le Havre nicht so berauschend (Fazit: Beschäftigungstherapie mit hohem Zufallsfaktor (Kartenglück beim Nachziehen: Extra-Feld und/oder brauchbare Personenkarte, wer nicht immer einen Schritt vorgehen kann verliert, weil man den Nachteil nicht aufholen kann). Aber ich glaube Du überschätzt den Einfluss der Testspieler, die den eigentlich fertigen Prototyp testen. Zudem wenn das Spiel einem nicht gefällt, kann man immer noch mit "Geschmäcker sind verschieden" argumentieren. Man hätte sich aber schon Gedanken machen können, warum das Spiel nicht bei Lookout Games erschienen ist. Für mich persönlich ist das schon ein Anzeichen dafür, dass Uwe nicht 100% überzeugt war, aber jemand anderes (und viele andere umso mehr) offenbar überzeugt waren.


    Ich denke als kleines Kartenspiel mit ein paar Standardwürfeln hätte man sich das Ganze schon noch gefallen lassen, aber gerade durch die Entscheidung individuelle Rohstoffe zu produzieren, die den Preis nach oben treiben, ist die Enttäuschung dann umso größer, wenn man einen Fehlkauf konstatieren muss/will.

  • Freitag erstmals Powerboats, einmal zu dritt, dann auch nochmal zu viert, und übers Wochenende nochmals zu sechst. Wer hätte gedacht, dass ein Würfel-Rennspiel so viel Spaß machen kann. Einziger Kritikpunkt: Die schlechte Qualität der Bojen, die ungeklebt ständig auseinander fallen.


    Samstag eine Sechserrunde Battlestar Galactica. Zu Beginn zog es sich doch etwas, da merkte man, dass in so großer Runde die Down Time schon beträchtlich ist. Danach aber ein überlegener Sieg der Menschen, auch, weil beide Zylonen lange in der Brig saßen und sich (zu) spät enttarnten.


    Abends in einer Bar dann mal wieder 6 nimmt sowie erstmals Monstermaler, welches in der Tat großen Unterhaltungswert besitzt, solange einem (Vorschlagsliste hin oder her) noch interessante Motive einfallen.


    Sonntag mangels Auswertung des Identik-Wettbewerbs nur das Identik-Minispiel mit gerade einmal 4 Bildern, aber auch hierbei schon kochende Stimmung. Dann Hansa Teutonica zu fünft und erstmals ohne Regelfehler ... merke: Eine ausschließliche Köln-Strategie ohne Blockieren anderer Spieler und ohne Präsenz in anderen Städten reicht nicht zum Sieg. HT gefällt mir mit jeder Partie besser. Und schließlich noch ein nur vierrundiges Funkenschlag Fabrikmanager zu viert, das auch nach vielen Spielen nicht schlechter wird.

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  • Zitat

    Original von LemuelG
    Samstag eine Sechserrunde Battlestar Galactica. Zu Beginn zog es sich doch etwas, da merkte man, dass in so großer Runde die Down Time schon beträchtlich ist. Danach aber ein überlegener Sieg der Menschen, auch, weil beide Zylonen lange in der Brig saßen und sich (zu) spät enttarnten.


    Wobei einer vergessen hat, dass er sich auch in der Brig enttarnen kann.

  • Der Spieleabend in Aschheim war gestern ausordentlich gut besucht - vielleicht, weil K.H. Schmiel in Chefkochmontur sein "a la carte" präsentierte?


    Anyway, ich schnappte mir schnell drei Mitspieler für Carson City, dass endlich mal gespielt werden wollte! Die Regeln konnte ich während des Aufbaus erklären, größere Probleme gabs beim Verständnis nicht und wir konnten loslegen. Die lieben Mitspieler waren zuerst etwas von den doch recht umfangreichen Möglichkeiten erschlagen, fanden sich aber schnell in das Spiel ein. Ich hatte gleich die Variante "Das Recht des Stärkeren" ausgepackt, da ich von den Würfelduellen nicht sehr viel halte - dafür dauert das Spiel dann doch zu lange. Mir gefällt das Gerangel um gute Bauplätze in Carson City immer noch sehr gut; die zwei Stunden Spielzeit kamen mir gar nicht lange vor, man ist ständig am Geschehen beteiligt. Gewonnen hat schließlich die Mitspielerin, der es galang, alle 12 Besitzmarker unterzubringen und mit den stattlichen 24 Siegpunkten an uns allen vorbei zu ziehen.


    Danach wollten die Damen nach Hause und wir zwei Herren haben uns noch an Hansa Teutonica gesetzt. Ich kannte es bereits und hatte damit meinem Mitspieler einiges voraus. Ob mir die 2P-Version gefällt, weiss ich noch nicht so recht. Allerdings haben wir aufgrund der fortgeschrittenen Stunde auch einige Regelfehler gemacht - daher noch keine Wertung. Da müssen erst noch ein paar weitere Partien her!


    edit: Oops, falsche Woche! @Mod: Beitrag bitte löschen, habs in der richtigen Woche gepostet!

  • Zitat

    Ich habe das Spiel in Herne testgespielt und fand es im direkten Vergleich zu Mercator und Agicola/Le Havre nicht so berauschend (Fazit: Beschäftigungstherapie mit hohem Zufallsfaktor (Kartenglück beim Nachziehen: Extra-Feld und/oder brauchbare Personenkarte, wer nicht immer einen Schritt vorgehen kann verliert, weil man den Nachteil nicht aufholen kann).


    Och, also ich find das Kartenglück garnicht so schlimm. Im Grunde kann man nix schlechtes bekommen, man muss es nur vernümftig nutzen.


    Zitat

    Aber ich glaube Du überschätzt den Einfluss der Testspieler, die den eigentlich fertigen Prototyp testen.


    Naja, das war auch nicht ernst gemeint. :-)


    Was mich allerdings etwas verwundert: Auf BGG ja das Spiel jemand als *sehr Interaktiv* bezeichnet. :watt:


    Atti

  • Zitat

    Original von Attila
    Was mich allerdings etwas verwundert: Auf BGG ja das Spiel jemand als *sehr Interaktiv* bezeichnet. :watt:


    Naja, man interagiert ziemlich viel mit den Würfeln... und es sind viele Würfel... ;)