16.11. bis 22.11.2009

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  • Hiho,


    Gestern gabs seit langem mal wieder einen Spieleabend in der Firma:


    - Magister Navis


    Klasse wie immer. Irgendwie habe ich mich am anfang völlig vertan. Konnte am Ende, obwohl meine lieben Kollegen mich fast vollständig vom Plan geputzt haben mit 56 Punkten den Sieg für mich verbuchen. an hat halt schon einige vorteile wenn man das Spiel schon gespielt hat! :-)
    Hat allen sehr gut gefallen. Muss ich wohl jetzt noch 3 mal besorgen! :-)


    - Savanna Tails


    Das ist auch gut angekommen. Es hat imo wenig mit Snow Tails gemein, spielt sich viel lockerer und leichter, hat aber schon einige Taktische finessen wie ich finde. Als ich heute morgen ins Büro kam wurde ich mit einem "Achtung! Warzenschwein hinter dem Wasserloch" begrüsst! :-)


    Atti

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  • 2 Runden Metropolys in der Experten-Version. Das Spiel hat jedem gut gefallen, und bei der kurzen Spieldauer kann man nicht viel falsch machen. Einfache Regeln und gutes Spiel. Kann das Spiel weiterempfehlen.


    1 Runde Sator Arepo Tenet Opera Rotas. Ist ein gutes Spiel, aber so ganz begeistern kann es mich nicht. Den Mechanismus finde ich ganz interessant, aber es zieht sich doch etwas.


    1 Runde Taluva. Immer wieder beliebt. Immer wieder gut.


    Gruß


    Marcus

  • Oh Gott... Die Liste ist mir zu lang... Poste ein paar interessantere Sachen im Willingen-Thread...


    Nett: Warbear kennengelernt. Außerdem noch ein paar Spielbox-Forums-Leute! Tolle Stimmung hier! Essen super! Landschaft genial!


    [Ja!!! Wir müssen auch zweimal am Tag mit den hunden raus... ]

  • Moin!


    Gestern gab es Santa Timea.


    Ein Stichspiel, was auch zu zweit funktioniert. Da haben wir es dann auch mal gespielt. Es ist... merkwürdig. Der Sieger eines Stiches muss den nächsten Stich beginnen, während der Verlierer eine ausliegende Schiffs-Karte erhält. Die Trumpffarbe wird durch die gerade aktuelle Schiffskarte bestimmt. Karten in dieser Farbe zählen voll, wenn sie gespielt werden. Karten angrenzender Farben zählen die Hälfte und Karten in der gegenüberliegenden Farbe zählen nix. Man muss auch nicht bedienen. Bislang hab ich noch überhaupt keinen Plan, ob mir das Spiel gefällt oder nicht. Werde ich mal in größerer Besetzung spielen müssen.


    Sudoku goes Classic von Spielpforte & Bambus:


    Ich habs in Essen mitgenommen, allerdings ohne viel Hoffnung auf gute Spiele. Insgesamt sind vier Spielvarianten dabei, die ich auch (schmerzvoll bedingt durch Kopfschmerzen) durchgestanden habe.
    Grundmaterial sind beidseitig bedruckte Plättchen mit Zahlenwerten von 1-6. Außerdem gibt es noch neutrale Plättchen ohne Zahlen, aber auch in den Hintergrundfarben der Spieler.
    Bei jedem der Spiele gilt, daß niemals zwei Spielsteine in einer Reihe oder Spalte oder im gleichen 2x2 Block sein dürfen, wenn sie die gleiche Ziffer aufweisen.


    Die Halma-Variante spielte sich am Anfang recht gut, hatte aber ein Problem. Ich lag hinten und habe einen Spielstein bewußt zurück gelassen. Der Gegner brachte alle seine Spielsteine bis auf die andere Seite, nur einem gelang dies nicht. Der hatte die gleiche Ziffer wie mein Spielstein und konnte nicht springen. Ich andererseits konnte beruhigt meine restlichen Spielsteine rüberbringen und dann das Patt erzwingen. Wenn ein Spieler aktiv auf diese Weise spielt, wird es sehr schwer für den Gegner, noch einen Sieg zu erringen. Schade, denn die Idee war wirklich nicht schlecht.


    Die Reversi-Variante war öde. Ich mag sowieso kein Reversi, aber dieses Spiel hätte mich nur dann hinterm Ofen hervorgeholt, wenn das Material in eben diesem verbrannt worden wäre und wohlige Wärme aufsteigt.


    Dann gab es noch eine 4-Gewinnt-Variante. Ich bin ja zu blöd für dieses Vier-in-eine-Reihe-Setzen. Daher verlor ich auch alle Partien gegen meine Holde. Wer sowas mag, hat sicherlich eine etwas kniffligere Version hier als beim Original, zumal das Brett ja liegt und man in allen vier Himmelsrichtungen eine Zwickmühle aufbauen kann. Ich... mag das Grundspiel nicht und habe mich schon wieder hinter dem Ofen verkrochen.


    Als letztes gab es nach dem Grünkohl (ja, meine Frau weiß, wie sie mich locken kann) dann noch SCORE, das vierte Spiel der kleinen Sudoku-Sammlung. Von gegenüberliegenden Enden aus legen die Spieler hier waagerecht, senkrecht oder diagonal an eigene Spielsteine neue Plättchen. Wieder gilt die Sudoku-Regel. Kann an einer Position kein Spielstein mehr regelgerecht angelegt werden, darf ein Spieler dies nach dem Einsetzen sagen und das Feld in seiner Farbe mit einem neutralen Stein belegen. Wenn das Brett voll ist, werden gleichfarbige komplette Reihen, Spalten und Blöcke gewertet, die je nach Art (mit oder ohne neutrale Steine in deiner Farbe) Siegpunkte bringen.


    Das war das beste Spiel der Sammlung und würde auch von mir noch mal gerne gespielt werden. Der Rest lockt mich allerdings ... nur mit Essen ... wieder hinter dem warmen Objekt meiner Begierde hervor.


    Dungeon Lords:


    Dieses Mal zu zweit. Durch leicht geänderte Regeln hat man vermeintlich etwas mehr Einfluss auf das Geschehen. Mittlerweile kristallisiert sich raus, daß Geld wirklich am wichtigsten im Spiel ist. Man braucht es einfach viel zu häufig. Mir fehlen außerdem langsam mehr Kreaturen zur Abwechslung. Der fette Dämon im zweiten Jahr ist wie der Drache zu teuer für das, was er leistet. Auf jeden Fall darf man ihn nicht vor der jährlichen Bezahlung anheuern!
    Aber trotzdem: Das Spiel macht Spaß. Man verflucht den Autoren, weil er bewußt ein "Broken Game" produziert hat (" muss nicht austariert sein, die Dungeon Lords sollen doch nicht gewinnen!"), kann aber trotzdem die Finger nicht vom Spiel lassen. 23 Punkte gabs wenigstens für mich, mein bislang bestes Ergebnis. Plan? Wer hat hier einen Plan?


    Mal schauen, was wir heute noch machen. In jedem Fall wohl RAUMPIRATEN.

  • Der Spieleabend in Aschheim war Dienstagabend ausordentlich gut besucht - vielleicht, weil K.H. Schmiel in Chefkochmontur sein "a la carte" präsentierte?


    Anyway, ich schnappte mir schnell drei Mitspieler für Carson City, dass endlich mal gespielt werden wollte! Die Regeln konnte ich während des Aufbaus erklären, größere Probleme gabs beim Verständnis nicht und wir konnten loslegen. Die lieben Mitspieler waren zuerst etwas von den doch recht umfangreichen Möglichkeiten erschlagen, fanden sich aber schnell in das Spiel ein. Ich hatte gleich die Variante "Das Recht des Stärkeren" ausgepackt, da ich von den Würfelduellen nicht sehr viel halte - dafür dauert das Spiel dann doch zu lange. Mir gefällt das Gerangel um gute Bauplätze in Carson City immer noch sehr gut; die zwei Stunden Spielzeit kamen mir gar nicht lange vor, man ist ständig am Geschehen beteiligt. Gewonnen hat schließlich die Mitspielerin, der es galang, alle 12 Besitzmarker unterzubringen und mit den stattlichen 24 Siegpunkten an uns allen vorbei zu ziehen.


    Danach wollten die Damen nach Hause und wir zwei Herren haben uns noch an Hansa Teutonica gesetzt. Ich kannte es bereits und hatte damit meinem Mitspieler einiges voraus. Ob mir die 2P-Version gefällt, weiss ich noch nicht so recht. Allerdings haben wir aufgrund der fortgeschrittenen Stunde auch einige Regelfehler gemacht - daher noch keine Wertung. Da müssen erst noch ein paar weitere Partien her!

  • Zitat

    Original von Spielphase
    Gestern gab es Santa Timea.
    Bislang hab ich noch überhaupt keinen Plan, ob mir das Spiel gefällt oder nicht.


    Ich finde Santa Timea ohne die Expertenvariante ziemlich belanglos. Erst mit der Expertenvariante kommt man überhaupt mal in Verlegenheit eine Schiffskarte eben mal haben zu wollen.
    Allerdings wird es dann mit den Siegpunkten etwas verwirrend, weil es Punkte gibt, die die Reihenfolge bestimmen und Siegpunkte (die z.B. jede Runde nach dieser Reihenfolge verteilt werden).
    Naja, probier jedenfalls mal die Expertenvariante, bevor du dir eine Meinung machst ;)

  • Guten Abend,


    ein bißchen aus dem Nähkistchen geplaudert (bzgl. Santa Timea):


    Für alle, die hier im Forum lesen, ist Santa Timea sicherlich nur mit den Profiregeln interessant. Ich hätte auch lieber das normale Spiel als das mit den Profiregeln angesehen und als Variante die abgespeckte Version. Wurde aber überstimmt. Die abgespeckte Version sollte als Einstieg für Familien gedacht sein.


    Und ja, es ist sehr anders. Am ehesten mit Land unter zu vergleichen, da auch bei diesem Stichspiel die mitleren Werte eine größere Bedeutung haben (bei Land unter möchte man ja nicht den zweithöchsten Wert besitzen, bei Santa Timea wäre gerade das von Interesse).


    Wichtig ist es, seine eigene Kartenhand lesen zu können. Welche Windrichtungen und welche Werte habe ich. Was für Windrichtungskarten sind für mich also gefährlicher?
    Die vorherrschende Windrichtung ist eine Art Trumpffarbe, die aber überboten werden kann.
    Und man sollte immer im Kopf haben: Eine Crewkarte der vorherrschenden Windrichtung mit einem Wert kleiner als 8 hat zwei Crewkarten, die einen Gleichstand bewirken können (die Crewkarten der um 90° gedrehten Windrichtung mit dem doppelten Wert). So können auch niedrige Karten durchaus sehr interessant sein, jenachdem, wer die Windrichtungskarte bekommen soll.


    Deshalb ist ein Spiel mit 4 und 5 Spielern besonders spannend, da dann alle Crewkarten im Spiel sind (Ihr fragt nun natürlich berechtigter Weise wie bei 4 Spielern? Indem ihr zu 4t ebenfalls alle Karten verteilt und nach den 12 Stichen eben 3 Karten übrig bleiben. Man kann somit etwas mehr auswählen und da alle Karten im Spiel sind kann das interessante Element der Gleichstände besser eingeplant werden.).


    Zu 2t ist es insofern taktischer, weil ja nur ein Spieler mir in die Suppe spucken kann. Und mit dem Wissen meiner Karten, lässt sich Manches planen. Bedenkt: Bei einem Gleichstand wird die aktuelle Windrichtungskarte nur an die Seite gelegt und wer die Windrichtungskarte des nächsten Stichs bekommt, muss auch die des vorhergehenden nehmen. Und da man ja die Windrichtungskarten der nächsten Stiche sieht und seine eigenen Handkarten kennt, lässt sich da was machen.


    So viel mal von meiner Seite. Stehe gerne für weitere Fragen zur Verfügung.


    Schönen Restabend


    Klaus Ottmaier


    Argentum Verlag

  • Nabend!


    Heute abend meine Abschiedspartie Le Havre. Spielt das überhaupt noch jemand, nur 1 Jahr nachdem die Leute Schlange gestanden haben, um den Mist zu kaufen? Ich wage das zu bezweifeln ...


    Zum Spiel: 2er in Kurzversion. Was soll ich sagen: Von der Ostfront nix neues. Jedes Spiel läuft ohne Abwechslung eintönig gleich ab, ob nun Lang- oder Kurzversion. Der Spannungsbogen gleicht einer ballistischen Kurve: Zum Schluß wird's immer langweiliger .... gähn. (Dafür zeitgleich aber immer unübersichtlicher.) Die Westparkgamers haben nie so recht gehabt wie bei Le Havre: "Wie, mehr kommt da jetzt nicht?" Nein, dat wars. Zähes Handeln und Wandeln an der Küste Frankreichs. Und das isses.


    Ich habe die gute alte Kohle Strategie gefahren: Kohle sammeln wie ein Bergmann, dann in die Kokerei und Koks draus machen. Gibt jede Menge Energie um Eisen in Stahl umzuwandeln und fürs Verschiffen. Wieso die Kokerei in keiner Form begrenzt ist, weiß wahrscheinlich nicht einmal Uwe Rosenberg selber. Macht das Spiel irgendwie broken, wie die Amis sagen. Boah ey, wat ein Scheiß.


    Die Geschichte wird mir recht geben: Le Havre war Rosenbergs erster Flop. Loyang scheint gerade sein zweiter zu werden, wenn ich mir die Kritiken so durchlese. Was sagen die Freunde vom Westpark: "Rundenlang ödeste Buchhalterei ... ihr werdet es hassen." (Da die Westparkseite scheinbar gerade umgebaut wird, zitiere ich aus dem Gedächtnis.) Wenn sie damit man nicht recht haben ... weia.


    Tja, im Hinblick auf Rosenbergs Qualitäten als Spieledesigner anspruchsvoller Strategiespiele steht für mich eines fest: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.


    Und nun wende ich mich wieder richtig guten Spielen zu. Good bye Le Havre.


    Grüsse,
    Thomas

  • Zitat

    Original von weserkiesel
    Heute abend meine Abschiedspartie Le Havre. Spielt das überhaupt noch jemand, nur 1 Jahr nachdem die Leute Schlange gestanden haben, um den Mist zu kaufen? Ich wage das zu bezweifeln ...


    Und deswegen hat das Spiel gerade eben erst den 2. Platz beim DSP und den 1. Platz beim International Gamers Award geholt. Weil das keiner mehr spielt. Sicher doch. *)


    Ich für meinen Teil habe noch keine langweilige Partie Le Havre gespielt. Sicher ist es nicht so gut wie Agricola - dafür kommt durch die Sonderkarten zu wenig Variation rein. Dennoch ... ich spiele es immer wieder gern.

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  • Hallo,


    haben uns am 19.11.2009 in einer Dreierrunde zum Spielen getroffen.


    Castle Panic von Fireside Games war das Warmup. Mal wieder der Blick in die Zukunft (Spiel aus 2010). Lustiges Spiel immer noch. Atmosphäre (vor allem die schöne Burg, die sich in der Mitt erhebt) und knackige Spielzeit machen es zu einem gern gespielten Spiel. Wäre mal neugierig auf die komplett kooperative Variante. Irgendwann gibt es immer Missgunst auf den Mega-Monster-Schlächter, der dann gewinnen wird...


    Die goldene Ära
    Hmmm, kam nicht so prickelnd an in unserer Runde. Okay, schweigen wir mal über die Regel (Zweifelsfragen waren nicht geklärt und offensichtliche Zählfehler bei Klötzchenanzahlen!). Insgesamt ein etwas langes Spiel (die angegebenen Stunde konnten wir uns einfach nicht vorstellen), das allerdings weder Atmosphäre noch Spannung aufgebaut hat. Irgendwann war dann auch klar, wer gewinnen würde und wir warteten dann darauf, dass derjenige die Siegpunkte zusammen hat. Naja, Spiel war kein Totalreinfall. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, das wir nicht so bald wieder danach verlangen ...

    ... and all that Jazz !!!

  • Denk Dir einfach die MVP-Wertung des erfolgreichesten Monsterschlächters bei Castle Panic weg, zähle keine getöteten Monster und lasse stattdessen alle Spieler im Gewinnfall per Ringelpiez im Kreis tanzen - und schon hast Du die komplett kooperative Variante des "entweder gewinnen wir alle, oder wir verlieren alle". Als Familienspiel dann sicher immer noch ganz nett, aber unter echten Spielern würde ich die Schwierigkeit dann schon verschärfen wollen. Das nächste Mal also doch lieber mit verdeckten Karten und/oder ohne Burgmauern starten? Dann kann man wirklich den Sieg feiern, mit oder ohne Ringelpiez!


    Castle Panic Bilanz nach 5 Partien: 4x semi-kooperativ gewonnen (MVP-Titel sind ungezählt) und 1x verloren!

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

  • Zitat

    Die Geschichte wird mir recht geben: Le Havre war Rosenbergs erster Flop. Loyang scheint gerade sein zweiter zu werden, wenn ich mir die Kritiken so durchlese. Was sagen die Freunde vom Westpark: "Rundenlang ödeste Buchhalterei ... ihr werdet es hassen." Wenn sie damit man nicht recht haben ... weia.


    Also ein Flopspiel sieht anders aus und ein, zwei Auszeichnungen gewinnt es auch nicht. Ich sehe es eher als durschnittliches Spiel Schipperspiel in Nordostfrankreich, das leider fast immer zugunsten von Agricola liegen bleibt. Es hinterlässt eher ein Spielgefühl von Mangelverwaltung und ist zudem auch noch langwieriger als sein berühmter Vorgänger. Der Veröffentlichungszeitpunkt war etwas unglücklich gewählt, wenn man gerade ein Jahr zuvor so ein Bombenspiel abgeliefert hat. Vielleicht sind wir schon zu arg verwöhnt, was Spielmechaniken angeht?

  • Was sagen die Freunde von Ludoversum:" Loyang ist die wohl beste bisher veröffentlichte Agrarsimulation und schlägt selbst Agricola um Längen."
    Du siehst - Meinungen sind verschieden, Spielegeschmäcker auch, zum Glück. (Übrigens finde ich persönlich beide Zitate übertrieben)


    Aber ein Spiel, dass Zweiter beim DSP wird, den IGA gewinnt und auf BGG in den Top 10 steht, als Flop zu bezeichnen und Uwe die Designerqualitäten abzusprechen, bloß weil es dir persönlich nicht gefällt, finde ich ... ein wenig über das Ziel hinausgeschossen.


    Und ein weiteres Spiel niederzumachen, ohne es überhaupt gespielt zu haben, finde ich auch nicht in Ordnung. Zumal bisher der überwiegende Teil der Kritiken positiv ist (zum Thema "wenn ich mir die Kritiken so durchlese"). Keine Ahnung, was du mit solchen Äußerungen bezwecken willst.


  • Ich teile barandurs Meinung, nur die Sache mit der BGG Top 10 ist mit Vorsicht zu genießen. Diese ist seit einiger Zeit stark durch Hypes getrieben.

  • Zitat

    Original von stmountain


    Ich teile barandurs Meinung, nur die Sache mit der BGG Top 10 ist mit Vorsicht zu genießen. Diese ist seit einiger Zeit stark durch Hypes getrieben.


    Ja, das stimmt natürlich. Und über Sinn und Unsinn eines solchen Rankings lässt sich prima diskutieren - aber wenn man sich die Menge und Verteilung der Noten bei Le Havre ansieht, sieht das zumindest nicht nach Hype aus.


    Aber ganz allgemein würde ich kein Spiel, dass sich hier in den Top100 befindet, als "Flop" bezeichnen - auch, wenn ich viele davon überhaupt nicht mag. Ein Spiel, das in seiner angestrebten Nische viele Fans hat, aber von der "Mehrheit" abgelehnt oder ignoriert wird, ist deshalb ja kein Flop.

    Einmal editiert, zuletzt von barandur ()

  • Zitat

    Original von barandur
    Aber ganz allgemein würde ich kein Spiel, dass sich hier in den Top100 befindet, als "Flop" bezeichnen - auch, wenn ich viele davon überhaupt nicht mag. Ein Spiel, das in seiner angestrebten Nische viele Fans hat, aber von der "Mehrheit" abgelehnt oder ignoriert wird, ist deshalb ja kein Flop.


    Ohweia!
    Gesellschaftsspiele sind (mit wenigen Ausnahmen wie Monopoly, Uno, Risiko, ...) ein Flop, da von der Mehrheit ignoriert oder als Kinderkram abgelehnt.


    Stellt sich natürlich die Frage, was ein Flop innerhalb von Flops ist? Ein Erfolg? Besonderes "floppiger Flop"?


    Loyang ist sehr speziell auf die "Planer" zugeschnitten. Ich bezweifel auch stark, dass es viele Preise einheimsen wird, dafür ist es einfach zu speziell.
    Aber es gibt auch einige sehr erfolgreiche, sehr spezielle Spiele.

  • Zitat

    Original von Tyrfing


    Ohweia!
    Gesellschaftsspiele sind (mit wenigen Ausnahmen wie Monopoly, Uno, Risiko, ...) ein Flop, da von der Mehrheit ignoriert oder als Kinderkram abgelehnt.


    Herrje ... ohne Dir zu nahe treten zu wollen ... aber das ist eine zutiefst blödsinnige Aussage. Das zeugt wohl am ehesten von einem ausgemachten Minderwertigkeitskomplex in der Brettspieleszene.


    Was Du als Flop bezeichnest, ist ja alles, was nicht allgemein mehrheitsfähig ist und somit dem kleinsten gemeinsamen Nenner entspricht. Nach Deiner Logik wäre dann auch jede Literatur, jeder Independent-Film oder -Musiker ein Flop.


    Qualitativ hochwertige Produkte können schon mal allenfalls wirtschaftlich floppen, falls ihre Kosten den Umsatz übersteigen. Ebenso können wirtschaftlich in ihren Nischen überaus erfolgreiche Produkte (und zwar nicht ausschließlich Kulturgüter wie Spiele, sondern jede Art von Produkten) allenfalls qualitative Flops sein, wenn sie nicht bestimmten etablierten Gütekriterien entsprechen. Mit einer ubiquitären Verbreitung dieser Produkte hat all dies gar nichts zu tun. Und was den möglichen Einfluss auf die Entwicklung der menschlichen Kultur angeht (sicher ja auch ein Kriterium), so schaue man sich nur mal an, welchen gewaltigen Einfluss bestimmte wenig gesehene Filme hatten, die von den richtigen Leuten gesehen wurden und diese dann inspirierten.


    Man könnte hierzu noch ganze Essays schreiben, aber ich will es mal nicht übertreiben.

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  • Zitat

    Original von LemuelG
    Was Du als Flop bezeichnest, ist ja alles, was nicht allgemein mehrheitsfähig ist und somit dem kleinsten gemeinsamen Nenner entspricht. Nach Deiner Logik wäre dann auch jede Literatur, jeder Independent-Film oder -Musiker ein Flop.


    Daran hätte ich nur zu korrigieren, dass es heißen müsste "nach der von dir zu eigen gemachten Logik".


    Im Rest gehen wir dann relativ konform.

  • Zitat

    Original von weserkiesel
    Die Geschichte wird mir recht geben: Le Havre war Rosenbergs erster Flop. Loyang scheint gerade sein zweiter zu werden, wenn ich mir die Kritiken so durchlese. Was sagen die Freunde vom Westpark: "Rundenlang ödeste Buchhalterei ... ihr werdet es hassen." (Da die Westparkseite scheinbar gerade umgebaut wird, zitiere ich aus dem Gedächtnis.) Wenn sie damit man nicht recht haben ... weia.


    Tja, im Hinblick auf Rosenbergs Qualitäten als Spieledesigner anspruchsvoller Strategiespiele steht für mich eines fest: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.


    Und nun wende ich mich wieder richtig guten Spielen zu. Good bye Le Havre.


    Du haust hier ja Dinger raus! Schön zu wissen, dass dir das Spiel nicht gefällt. Ich gebe zu, dass es auch von den drei großen Rosenbergs das Spiel ist, was mir am wenigsten gefällt. Aber es ist immer noch ein Hammerspiel!


    Von Flop kann man bei ein paar netten Auszeichnungen und dem BGG-Ranking wohl nicht reden. Das meiner Ansicht nach auch kein Hype ist (wie z.B. bei Space Hulf 3rd.), sondern schon seit längerem da oben zu finden ist...


    Loyang kam in Willingen übrigens sehr gut an, kam oft auf den Tisch. Viele hatten es mit und es gab ein Exemplar zum Ausleihen. Was ich so mitbekommen habe, war es mit Vasco DaGama, Dungeon Lords, Dominion und Tobago eins, dass eigentlich ständig irgendwo auf dem Tisch lag. Ich bin schon gespannt auf die Auswertung der Spieleumfrage dort... (Ich prophezeihe einen klaren Sieg von VDG...)

  • Nach den aktuellen Kommentaren zu Vor den Toren von Loyang hab ich es mal rausgekramt und insgesamt 3 Solopartien gespielt. Die einzelnen Elemente sind durchdacht (siehe auch Uwes Kommentare in der "Regel in Erzählform"), dennoch erscheint es mir, als ob die ersten 3 Runden die entscheidenden sind. Wer das Glück hat ohne Probleme früh "Käsch" generieren zu können hat m. E. einen deutlichen Vorteil. Das Kartenglück (auch die mir zu chaotischen Helfer) in Kombination mit der anstrengenden Verwertungsplanung sagt mir nicht so zu.


    Ein Vergleich zu RftG erscheint mir gar nicht so weit hergeholt, wobei RftG diesen deutlich gewinnt. Da hat man das Gefühl irgendwie doch noch was bewegen zu können und wenn es doch mal dumm läuft ist die Dauer einer Partie überschaubar. Loyang zieht sich da eher wie Kaugummi, der Reiz noch mehr Solopartien zu spielen hält sich stark in Grenzen.
    Natürlich sind diese Aussagen aufgrund des Solospiels mit Vorsicht zu genießen, aber ich traue mir zu den möglichen Spaßgewinn durch eine etwas interaktivere Kartenphase grob einzuschätzen.

  • Hiho,


    Ich habe Loyang nun auch nochmal Solo gespielt und ich muss ganz ehrlich sagen: Solo ist es definitiv am besten! - Es ist fast kein Unterschied für das Spiel ob man zu 1, 2 3 oder 4 am Tisch sitzt. Es ist sogar so, das die Kartenphase im Solospiel interessanter ist als im Mehrpersonenspiel.


    Dass das Kartenglück eine grosse Rolle spielt, kann ich nicht behaupten, denn am Ende kommt es dann doch immer in etwas gleich raus. Ich schaffe meistens 18 Punkte (bei 0-5 Geld übrig) oder scheitere knapp mit 15-17 Geld auf der Hand und 17 Punkten.


    Atti


  • Zugegebenermaßen hält sich das Kartenglück im Sinne von "was kommt wohl als nächstes" in der Solovariante in Grenzen. Man weiß eigentlich immer was einem erwartet und von Helferkarten eines Gegner kann man auch nicht überrascht werden. Dennoch ist schon entscheindend was (vor allem am Anfang) ausliegt. Wenn da kein günstiger Marktstand liegt und in der ersten Reihe nur Kunden liegen kann man eigentlich gleich nochmal anfangen. Ich befürchte auch, dass das Spiel mir solo am besten gefallen wird und es ist ja auch nicht schlecht - eine nette Knobelei. Für das Mehrpersonenspiel sehe ich im Moment das Problem, dass man für die Karten kaum planen kann und Glück gerade in den ersten Runden extrem belohnt wird. Ich werde es auf jeden Fall mal mit einer 2er-Partie versuchen...

  • Zitat

    Original von Bundyman
    Der Veröffentlichungszeitpunkt war etwas unglücklich gewählt, wenn man gerade ein Jahr zuvor so ein Bombenspiel abgeliefert hat. Vielleicht sind wir schon zu arg verwöhnt, was Spielmechaniken angeht?


    Hm... vom Verkaufsstandpunkt und Essens längster Warteschlange her war es der beste Zeitpunkt ein Spiel zu veröffentlichen, selbst wenn es die letzte Gurke gewesen wäre. Dass es zudem noch ein richtig gutes Spiel ist ist ein Beweis für Uwe Rosenbergs gute Nase (für 1. gute Spiele und 2. ein gutes Geschäft).


    Was Mechanismen und Gewöhnung angeht, hast du unabhängig davon bestimmt recht.





    Für mich hat sich Le Havre zwar als kleiner Fehlkauf entpuppt, aber nicht, weil es mir nicht gefällt sondern weil es bisher in unserer Viererrunde noch immer verschoben wurde... liegt aber weniger am Spiel als an meinem mangelnden Werbetalent.:-)


    Für mich bleiben Rosenberg-Spiele auch weiterhin ruhigen Gewissens auf "kann man blind kaufen".


    Und um zum Threadthema zurück zu kommen:


    Zwei Solopartien Im Wandel der Zeiten - Bronzezeit zwischendurch passten in den Samstag und waren für ein Würfelspiel wirklich überraschend. Warum? Weil ich trotz Würfeln das Gefühl hatte irgendwie planen und umsetzen zu können. Bin jedenfalls gespannt inwiefern sich das Spiel mit vier Würflern unterscheidet.

    Einmal editiert, zuletzt von Timo1977 ()

  • Zitat

    Original von onkel_e
    Nach den aktuellen Kommentaren zu Vor den Toren von Loyang hab ich es mal rausgekramt und insgesamt 3 Solopartien gespielt. Die einzelnen Elemente sind durchdacht (siehe auch Uwes Kommentare in der "Regel in Erzählform"), dennoch erscheint es mir, als ob die ersten 3 Runden die entscheidenden sind. Wer das Glück hat ohne Probleme früh "Käsch" generieren zu können hat m. E. einen deutlichen Vorteil. Das Kartenglück (auch die mir zu chaotischen Helfer) in Kombination mit der anstrengenden Verwertungsplanung sagt mir nicht so zu.


    Anfänger... :box:


    Nein, mal ganz im Ernst. Ich verstehe, warum du das so siehst. Es scheint besonders wichtig gleich am Anfang eine gute Basis zu haben. Ich habe mittlerweile die Erfahrung gemacht, dass es besonders wichtig ist dann in einer oder mehreren Runden gut da zu stehen, wenn die Maschine läuft und die zusätzlichen SP noch billig sind. Sprich: In Runde 4-6 sollte man es schaffen 2-3 Stammkunden zu haben und 1-2 lukrative Laufkunden. Wenn man so eine Situation durch Felderkauf und Marktstände am Anfang vorbereitet, stehen die Chancen recht gut, dass man in einer Runde mal 3 oder gar 4 Schritte auf dem Weg machen kann. Manchmal auch noch ein zweites Mal. Die Kunst besteht nun darin, dass die eigene Felderwirtschaft danach nicht zusammenbricht. Zum Ende hin sollte man es nochmal schaffen in einer Runde 3 Schritte zu machen, dann stehen die Karten für die 18 sehr gut, wenn nicht gar mal ne 19... So jedenfalls sind meine Erfahrungen...


    Zitat

    Original von onkel_e
    Ein Vergleich zu RftG erscheint mir gar nicht so weit hergeholt, wobei RftG diesen deutlich gewinnt. Da hat man das Gefühl irgendwie doch noch was bewegen zu können und wenn es doch mal dumm läuft ist die Dauer einer Partie überschaubar.


    Und genau das sind meiner Ansicht nach eher Argumente für Loyang und wider RftG. Manche Partien bei RftG kannst du einfach nicht gewinnen, weil du scheiß Karten hast, die so gar nicht zusammen passen wollen und die Chancen, dass du nur Mist nachziehst, stehen auch sehr gut. Deshalb ist es nicht schlimm, dass ein Spiel nicht so lange dauert. Bei Loyang kannst du aus deinen Karten (besonders am Anfang!!!) eigentlich immer was machen. Und das was kommt, musst du halt planen und kannst es auch. Ich hab es schon einige Male gehabt, dass zum Schluß bei Loyang dann nix mehr kam, was man noch gut gebrauchen konnte. Aber da war der Weg ja klar, da kann man nicht mehr planen. Daher hab ich auch schon vorgeschlagen, dass man evtl. die Karten so aufteilt, dass es welche gibt, die nur am Anfang reinkommen, und andere nur zum Schluß hin...

    Einmal editiert, zuletzt von ode ()

  • Zitat

    Original von Timo1977


    Hm... vom Verkaufsstandpunkt und Essens längster Warteschlange her war es der beste Zeitpunkt ein Spiel zu veröffentlichen, selbst wenn es die letzte Gurke gewesen wäre. Dass es zudem noch ein richtig gutes Spiel ist ist ein Beweis für Uwe Rosenbergs gute Nase (für 1. gute Spiele und 2. ein gutes Geschäft).


    Frage ist nur, ob es letztes Jahr eine so lange Warteschlange war, weil es da LeHavre gab, oder weil es für Agricola diverse Zusatzgoodies gab und zudem die Beratung welche Goodies jetzt wie nutzbar und wie kombiniert werden können, eben einen gewissen Rückstau und dann die Warteschlange erzeugt hat. Zumindest in der Zeit, als ich mich für ein LeHavre angestellt hatte, wurde das Spiel nicht so oft gekauft im Vergleich zu Agricola und Agricola Goodies. Wie habt Ihr es erlebt?


    Im Gegensatz zu Agricola ist LeHavre in meinem Spielrundenumfeld eher total untergegangen und kommt selten bis nie auf den Tisch, weil die befürchtete lange Spielzeit eher abschreckt und die Spielzeit auch nicht drastisch kürzer werden kann, weil es eben fast nie gespielt wird. Agricola wird selbst jetzt immer noch mal dann und wann gewünscht und gespielt.


    Cu/Ralf

    "Trouble always begins with the naming of things", Justin Sullivan, New Model Army, From Here

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  • Zitat

    Original von ravn
    Frage ist nur, ob es letztes Jahr eine so lange Warteschlange war, weil es da LeHavre gab, oder weil es für Agricola diverse Zusatzgoodies gab und zudem die Beratung welche Goodies jetzt wie nutzbar und wie kombiniert werden können, eben einen gewissen Rückstau und dann die Warteschlange erzeugt hat.


    Aus meiner Sicht definitiv Letzteres. In Kombination mit den unnötigen Vorbestellungen. Man konnte Le Havre vorbestellen, weil befürchtet wurde, dass es nicht genug Exemplare nach Essen schaffen. Da dies nicht eintrat waren alle Vorbestellungen obsolet. Zumindest am Donnerstag konnte das noch der Grund sein. Danach nicht mehr, und da waren die Schlagen ja nicht minder lang...

  • @ode:


    Danke für die Spieltipps. Leider hab ich Loyang heute bei meinen Eltern vergessen *grml* - dauert also mindestens 2 Wochen bis ich es wieder in die Finger kriege. Bisher habe ich es nur auf 17 +10 geschafft, also ist noch Luft nach oben ;).

  • Heute erstmals nach der Vierer-Proberunde auf der Spiel meinen "In-Essen-in-letzter-Sekunde-Kauf" Vasco da Gama auf dem Tisch, zu zweit. Dabei erst nach Runde 2 entdeckt, dass man die in einer Aktion auf Expedition geschickten Schiffe allesamt in den selben Hafen packen muss. Ändert einiges, sollte auf das Endresultat aber nicht zu großen Einfluss gehabt haben, da wir beide etwa gleichermaßen betroffen waren.


    Das Spiel funktioniert wunderbar zu zweit, wobei das Projektangebot vergleichsweise üppig bleibt und im Gegenzug den Rollen eine größere Bedeutung zukommt. Die herrlich enge Verzahnung aller Spielelemente bleibt bestehen, und man muss zahlreiche Entscheidungen treffen, von denen jede einzelne über Sieg oder Niederlage entscheiden kann. Klasse Spiel für wache Vielspieler. Am Ende habe ich (ausgehend von Gleichstand nach Runde 4) mal eben vergessen, dass man für die Expeditionsschiffe die auf das Feld aufgedruckten Punkte bekommt. :peinlich: Dadurch konnte wobo ungestört zwei Elfer-Schiffe bauen, was ich leicht auf verschiedene Weisen hätte verhindern können. Statt eines sehr engen Spielausgangs gab es dadurch ein 95:116 - ich verliere, nicht wobo gewinnt. :-)

  • Ich bin auch sehr angetan von Vasco da Gama. Auch, wenn es beim Viererspiel manchmal etwas ärgerlich ist, dass man 1. so wenig Geld hat, da sich ja vier Leute um die beiden Geldfelder streiten und zweitens dadurch oft Aktionen verfallen, weil man nicht genug Geld hat, die Differenz zu dem weißen Minipöppel zu zahlen. Im Viererspiel ist ja in jedem Fall jemand gezwungen, den Stein mit der "5" zu nehmen, selbst, wenn der Minipöppel auf der "12" steht.


    Wir hatten dann schon den Fall, dass in der letzten entscheidenden Runde dieser Pöppel auch noch um 3 nach vorne gezogen wurde, also auf die 15.
    Da hatte dann jeder nur noch 1 oder 2 Aktionen, was einige Planungen ganz schön durcheinandergeschmissen hat.


    Trotzdem: Superspiel, besonders auch zu zweit und zu dritt!

  • Zitat

    Im Gegensatz zu Agricola ist LeHavre in meinem Spielrundenumfeld eher total untergegangen und kommt selten bis nie auf den Tisch, weil die befürchtete lange Spielzeit eher abschreckt und die Spielzeit auch nicht drastisch kürzer werden kann, weil es eben fast nie gespielt wird. Agricola wird selbst jetzt immer noch mal dann und wann gewünscht und gespielt. Cu/Ralf


    Genauso sieht es bei uns an vielen Tischen aus, obwohl mal jemand Le Havre dabei hat. Es wird jetzt sogar noch
    die Moorbauern auf Agricola obendraufgepackt.


    Am WE Agricola zu viert, mit dem Reglement der dt.BSM Februar 2010. Keine Chance, obwohl ich meinen Lehmmischer und den Bettelmönch gebracht hatte. Nur 22 Punkte und damit 3.Platz. Die Säulen der Erde zu zweit. Geht ganz gut, auch mit den 6 Spielbox-Handwerker-Karten. Wobei der Marktwart zu zweit ziemlich sinnlos ist, da hier keiner den Markt braucht. 59:59 SP und über die Goldstücke gewonnen.

  • Machtspiele


    ...gestern zu viert... Keine Chance: Zwei der Mitspieler sind langjährige Konzernmitarbeiter (d.h. mit praktischer Erfahrung) und der andere Mitspieler arbeitet zumindest seit kurzem bei einem Konzern.


    Das Spiel hat allen Spaß gemacht. Der planloseste hat zwar am Ende gewonnen - aber das war bestimmt nur Zufall. Er war auch der einzige Spieler, der berhaupt 4 SP erreicht hatte - alle anderen hatten 3. Ich habe mich selber als Erzfeind gezogen (vielleicht mal zum Psychater gehen - kann mich ja anscheinend selber nicht gut leiden) und fand es schwerer in 2 Kategorien besser als alle anderen zu sein, als wenn man einen anderen Erzfeind hat. Wie seht Ihr das?


    Auf jeden Fall ein schönes Spiel, das nicht nur von dem "Witz" lebt, sondern auch einiges bietet. Obwohl es eigentlich ein klassisches Mehrheitenspiel ist, drängt sich dieser Aspekt beim Spielen nicht negativ auf, heißt, daß das Spiel trotzdem genügend Abwechslung bietet. Die downtime ist auch gering. Ich dachte zu Beginn, daß das Kartenset zusammenbasteln ewig dauern würde - geht aber am Ende schnell, da die Reihenfolge auch nicht so relevant ist, wie ich dachte - die meisten Ereignisse reduzieren die Motivationsskala (warum reduziert eigentlich eine Befragung, die ergibt, daß der Vorstand beliebt ist die Mitarbeitermotivation???)...

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

  • Zitat

    Original von barandur
    Ich bin auch sehr angetan von Vasco da Gama. Auch, wenn es beim Viererspiel manchmal etwas ärgerlich ist, dass man 1. so wenig Geld hat, da sich ja vier Leute um die beiden Geldfelder streiten und zweitens dadurch oft Aktionen verfallen, weil man nicht genug Geld hat, die Differenz zu dem weißen Minipöppel zu zahlen. Im Viererspiel ist ja in jedem Fall jemand gezwungen, den Stein mit der "5" zu nehmen, selbst, wenn der Minipöppel auf der "12" steht.


    Wir hatten dann schon den Fall, dass in der letzten entscheidenden Runde dieser Pöppel auch noch um 3 nach vorne gezogen wurde, also auf die 15.
    Da hatte dann jeder nur noch 1 oder 2 Aktionen, was einige Planungen ganz schön durcheinandergeschmissen hat.


    Trotzdem: Superspiel, besonders auch zu zweit und zu dritt!


    Du siehst ja, auf welche Position der Markierungspöppel in der nächsten Runde kommt. Da heißt es entweder Geld horten, noch schnell verprassen und in der nächsten Runde weniger brauchen und am besten noch ne Zusatzaktion, die auf jeden Fall nichts kosten wird zu organisieren. Wenn du die nicht kriegst, dann auf jeden Fall den Startspieler um nachher noch die 22 zu kriegen. Mich hat's auch geärgert, denn bei uns kam die Situation im ersten Spiel auch so vor. Da hab ich den Aktionsmechanismus abgeschrieben...


    Zitat

    Original von Sankt Peter
    (warum reduziert eigentlich eine Befragung, die ergibt, daß der Vorstand beliebt ist die Mitarbeitermotivation???)...


    Warum soll ich denn noch reinhauen, wenn eh alles rund läuft? :-)

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  • Dieses Weekend wieder mal ein schönes Brettspielwochenende eingeläutet mit 7 Leuten. Die Zahl ist für so einen Wochenende eigentlich ideal.


    Ghost Stories:
    Gespielt ohne Erweiterung (die Erweiterung macht es meiner Ansicht nach etwas einfacher). Stufe Anfänger. Für mich immer noch eines der speziellen Koop-Spiele, die spannend aber auch frustrierend sind. In der ersten Partie leider gnadenlos verloren, bevor die Inkarnation überhaupt auf den Tisch, resp. Spielbrett kam. Durch unglückliche „Zufälle“ kann das passieren. Dies ist vielfach ein „no-go“ bei einigen Mitspielern. Aber wir haben es gleich nochmals auf den Tisch gebracht und diesmal hat es geklappt bis zur Inkarnation von Wu Feng zu gelangen. Doch sind dann ebenfalls durch unglückliche Zustände alle Geistfelder belegt worden und wir haben abermals verloren. Diesmal aber eher knapp und die Spielrunde war mit dem Ergebnis doch „zufrieden“.


    Wazabi:
    Ein schnelles, einfaches Spiel. Für Vielspieler wohl weniger geeignet. Kommt bei mir, nach diesem Wochenende nur noch in einer lockeren „Nichtspieler“-Runde auf den Tisch. Die Mechanismen sind zwar vorhanden, aber wie immer in einem Würfelspiel kann durch glückliche Würfe das Spiel schnell wenden. Wie gesagt, für Nichtspieler sicherlich ein „schönes“ Spiel.


    Monkey Dash:
    Gespielt in der „Taktik“ Version ohne Karten und Bananen. Somit ist es ein Schach mit anderen Elementen. Spannend ist die Tatsache, dass man mit 2 Spielsteinen agieren muss (Wärter und Affe). Sehr schnell gespielt, spannend und schönes Material. Sicherlich ein Tip für Taktik-Spieler die ein 2-Personen-Spiel suchen. Mit den Karten und den Bananen kommen Elemente hinzu, welche das Spiel nicht mehr so planbar machen. Bei unterschiedlich starken Spielern kann somit das Handicap etwas gesteuert werden (Vielspieler spielt ohne Karten / Nichtspieler spielt mit Karten).


    Eve Conquest:
    Ein sehr schön gestaltetes Spiel mit vielen Mechanismen die meiner Meinung nach wunderbar ineinander greifen. Die Idee mit den Poker-Chips fasziniert mich immer noch. Gespielt haben wir das ganze in einer 4er Runde über 3 Jahre. Durch einige Patzer war der Endstand schlussendlich weit gestreut. 18 : 12 : 4 : 0. Für mich ein Topspiel.
    Immer wieder spannend sind die verschiedenen Phasensteine, welche auf dem Timewheel durch kluges einsetzen den Spielverlauf verändern können sowie der ganze Kampf. Obwohl er mit Würfeln ausgetragen wird, ist es möglich (mit Agenten) Ausgang des Kampfes ungefähr abzuschätzen. Denn wer einen Agenten beim Gegner in der Basis hat, darf dem Gegner eine Frage stellen (z.B. wie viele Kampfwürfel setzt du ein). Dieser muss wahrheitsgetreu antworten und man selbst kann sich danach die Würfel (Angriff, Verteidigung, „Joker“) zusammenstellen.


    Stronghold:
    Bei dieser Partie war ich nur „Zuschauer“ da ich schon mehrmals in einer 3er Runde gespielt habe. Threads gibt’s genügend. Die grosse Erkenntnis aus der Partie ist, dass es zu 4. nicht spielbar ist, resp. der 2. Verteidiger 2 Stunden am Tisch sitzt und je nach Typ Spieler der ebenfalls Verteidiger ist, nichts zu tun hat. Kann sein, dass es bei anderen funktioniert. Bei uns hat es nicht. Für 3 oder 2 Personen kann ich das Spiel empfehlen und es als Topspiel bezeichnen. Für 4 Spieler ist es nicht geeignet. Schlussendlich ging die Runde unentschieden aus (Durchbruch in der 8. Runde / Siegpunkte Gleichstand).


    Kampfstern Galactica:
    Habe mir von diesem Koop-Spiel mehr erhofft. Die Mechanismen sind interessant und nach dem Regelstudium hatte man richtig Laune, das Spiel zu spielen. Aber es kam nicht wirklich Stimmung auf. Vorallem vor der Schläfer-Phase ist es recht bemühend. Soll man helfen, soll man nicht helfen, sind Zylonen unter uns oder nicht. Es gab meiner Ansicht nach zu wenig spannendes während der ersten Phase. In der zweiten Phase (als der Zylon enttarnt wurde) war die Luft bei allen raus und es wurde auch nicht mehr spannend, da der Zylon zu viel Macht hatte (in der Schläferphase kam noch ein zweiter hinzu). Somit war es unmöglich als Mensch zu gewinnen. Was allen Beteiligten etwas sauer aufgestossen ist. Zuerst langatmig und danach chancenlos. Bei uns ist das Spiel leider unten durch.


    Dice Town:
    Kam 2 mal hintereinander auf den Tisch. Trotz Würfelspiel und viel Glückselementen ist es in unserer Runde (5 Spieler) sehr gut angekommen. Der Ärgerfaktor ist immer wieder lustig aber nicht spielentscheidend. Da Doc Badluck noch einiges reissen kann. Funktioniert ab 3 Spielern. Zu Zweit ist es spielbar, kommt aber wenig Spannung auf. In der 5er Runde eine klare Empfehlung.


    Ubongo extrem:
    So als Zwischendurch für viele Spieler der Runde eine lockere Sache und hat ebenfalls allen Beteiligten Spass gemacht. Werde mir sicherlich mal noch ne andere Variante zulegen.


    Smallworld:
    Gespielt ohne zusätzliche Rassen. 4 Spieler. Immer wieder interessantes Spiel. Ist jedoch nicht ganz einfach für Spieler die es noch nie gespielt haben, da sie doch einen klaren Nachteil im Spiel haben. Ihr Wissen über die Mechanismen ist nicht vorhanden und somit kommen sie erst nach 2 – 3 Runden ins Spiel und da ist es für einen Sieg schon zu spät. Bei Leuten die es schon mehrmals gespielt haben, kommt Spannung auf. Die verschiedenen Rasse-Klasse-Kombination bringt allen immer wieder ein Lächeln auf die Lippen. Ob nun seefahrende Trolle oder Händler Orks, als Rollenspieler immer wieder amüsant.


    Descent:
    Da viele der Spieler unbedingt mal eine Runde Descent spielen wollten, da sie von der 3D Version und den bemalten Figuren so angetan waren, wurde ich spät Abends noch schwach und hab mich dazu überreden lassen, Overlord zu spielen. Wurde für alle noch eine lange Nacht und am Sonntag Morgen wurde fertig gespielt. Durch das „Pimpen“ ist die Atmosphäre und der Spielreiz sehr hoch. Schlussendlich haben die Helden gewonnen und waren glücklich. Durch die Tatsache dass ich in einer Kampagne spiele (ebenfalls Overlord) war die Partie für mich wenig fordernd. Die Helden sind in einem normalen Dungeon einfach zu stark. Obwohl ich aus Altar der Verzweiflung das 5. Dungeon gewählt habe, die Monster auf Stufe 5 gespielt hab und die Helden am Anfang nur Standart Ausrüstung gehabt haben, war es für sie nie wirklich gefährlich.


    Alles in allem ein sehr gelungenes Spielweekend, welches viel über die getesteten Spiele aussagt und wieder Laune auf Wiederholung macht.

  • Zitat

    Original von Jackyl
    Kampfstern Galactica:
    Habe mir von diesem Koop-Spiel mehr erhofft. Die Mechanismen sind interessant und nach dem Regelstudium hatte man richtig Laune, das Spiel zu spielen. Aber es kam nicht wirklich Stimmung auf. Vorallem vor der Schläfer-Phase ist es recht bemühend. Soll man helfen, soll man nicht helfen, sind Zylonen unter uns oder nicht. Es gab meiner Ansicht nach zu wenig spannendes während der ersten Phase. In der zweiten Phase (als der Zylon enttarnt wurde) war die Luft bei allen raus und es wurde auch nicht mehr spannend, da der Zylon zu viel Macht hatte (in der Schläferphase kam noch ein zweiter hinzu). Somit war es unmöglich als Mensch zu gewinnen. Was allen Beteiligten etwas sauer aufgestossen ist. Zuerst langatmig und danach chancenlos. Bei uns ist das Spiel leider unten durch.


    Galactica lebt vom "MetaSpiel", d.h. die Spieler müssen sich auf das Spiel einlassen und so entseht quasi ein Rollenspielartiges Erlebnis. Ich könnte mir keine Partie von BSG vorstellen indem nicht wild spekuliert und diskutiert wird, wer denn nun Zylon ist oder nicht. Die Schläferphase find ich spitze, so kann sich keiner sicher sein wirklich nur ein Mensch zu sein.


    Enttarnte Zylonen sind recht schwach, wenn die Menschen gut zusammenarbeiten haben enttarnte Zylonen kaum Chancen, die Menschen aufzuhalten. So sollte ein Zylon möglichst lang unenttarnt bleiben und unauffällig Sabotage zu üben, am besten mit dem Geben "toller" Tipps und der Unterstützung "schwachsinniger" Aktionen anderer Spieler.

  • Ich halte das nicht länger aus. Der Kampfstern ruft mich; ich hoffe am 5. oder 6. Dezember kommt endlich eine 5 er oder 6er Runde auf der Burg zustande. Fliegt die Galactica auch gut mit drei Spieler? Wahrscheinlich nur schwer?
    Kennt jemand schon die Pegasus Erweiterung für BSG und bringt die Pegasus einen MEHRWERT für das Grundspiel?

  • Zitat

    Original von Bundyman
    Ich halte das nicht länger aus. Der Kampfstern ruft mich; ich hoffe am 5. oder 6. Dezember kommt endlich eine 5 er oder 6er Runde auf der Burg zustande. Fliegt die Galactica auch gut mit drei Spieler? Wahrscheinlich nur schwer?
    Kennt jemand schon die Pegasus Erweiterung für BSG und bringt die Pegasus einen MEHRWERT für das Grundspiel?


    Zu viert läuft es schon ganz gut. Zu dritt müsste man ausprobieren, halte ich aber für heikel, da der Zylon sich nicht ganz so gut "verstecken" kann.


    Zu der Erweiterung habe ich schon einiges gelesen. Ich denke schon, dass da einiges an MEHERWERT drin steckt, schon allein die neuen Charaktere. Mit der Erweiterung gibt es sozusagen gute Zylonen (Zylonenführer) und böse Menschen. So kann, wann immer ein Spieler in die Brig geworfen wird, Admiral Kaine entscheiden diesen Spieler stattdessen zu exekutieren, nur Pech wenn es kein Zylon war. Ellen verteilt neue Fertigkeitskarten, die vor allem für den Besitzer sehr unangenehm sein können.

  • Zitat

    Original von Jackyl


    Descent:
    Da viele der Spieler unbedingt mal eine Runde Descent spielen wollten, da sie von der 3D Version und den bemalten Figuren so angetan waren, wurde ich spät Abends noch schwach und hab mich dazu überreden lassen, Overlord zu spielen. Wurde für alle noch eine lange Nacht und am Sonntag Morgen wurde fertig gespielt. Durch das „Pimpen“ ist die Atmosphäre und der Spielreiz sehr hoch. Schlussendlich haben die Helden gewonnen und waren glücklich. Durch die Tatsache dass ich in einer Kampagne spiele (ebenfalls Overlord) war die Partie für mich wenig fordernd. Die Helden sind in einem normalen Dungeon einfach zu stark. Obwohl ich aus Altar der Verzweiflung das 5. Dungeon gewählt habe, die Monster auf Stufe 5 gespielt hab und die Helden am Anfang nur Standart Ausrüstung gehabt haben, war es für sie nie wirklich gefährlich.


    Was heißt die Partie war wenig fordernd? Wenn die Helden so einfach gewinnen sollte man sich doch eigentlich gerade erst recht anstrengen als Overlord... Außerdem stellt sich dann die Frage, ob man als Overlord wirklich alle Sachen genutzt hat, die man nutzen kann, sprich: jede Runde Spawnkarte, kaputte Glyphe, Dunkles Relikt, Massen-Dunkle Bezauberung (Dark Charm für alle) und Hinterhalt (Ambush) können schon noch das Ruder herumreißen.


    Evtl. hilft es bei Balancing-Problemen dann auch die Fertigkeiten aus Sea of Blood zu nutzen, die scheinen in der neuen Zusammenstellung etwas balancierter zu sein. Und die Feat-Karten für die Helden aus Tomb of Ice sollte man dann auch besser weglassen... ;)


    Aber allgemein sollte man den Job als Overlord mit Sportsgeist sehen:
    Lieber 4 Mann glücklich als nur 1 glücklich...


    Insofern finde ich eine niedrige Siegquote für den Overlord trotzdem in Ordnung.

    2 Mal editiert, zuletzt von Eric ()

  • Diese Verratskarten muss man erst mal im Deck haben, damit man da noch was reissen kann. Und wenn die Gruppe noch nie Descent gespielt hat, sind solche Sachen nicht gerade "erste Wahl".


    Ich will damit nur sagen, dass sogar Anfänger mit ein wenig Glück bei der Fertigkeitsverteilung sehr mächtig sind. Da kann sich der Overlord noch so viel Mühe geben, hat trotzdem keine Chance. Und jede Runde was spawnen lassen ist in meinen Augen nur Zeitverzögerung. Die Helden sind so stark, dass ihnen diese Monster nichts anhaben können. Einzig und allein kann man sie ein wenig länger aufhalten ans Ziel zu gelagen... und das ist nicht wirklich interessant sondern eher mühsam.


    Sea of Blood besitze ich nicht, wie Tomb of Ice auch nicht.


    Ich behaupte auch nicht, dass der Overlord unbedingt gewinnen muss. Überhaupt nicht... ich habs den Jungs mehr als gegönnt, dass sie bei ihrem ersten Descent einen Erfolg hatten... aber wenn selbst die Helden am Schluss der Partie meinen, es sei ja viel zu einfach gewesen, resp. wie der Overlord überhaupt gewinnen kann, frage ich mich schon ein wenig... :)

    Einmal editiert, zuletzt von Jackyl ()

  • Ok, wenn Du nicht jede Runde Monster spawnst ist klar warum es so einfach ist. Klar sind die Monster Kanonenfutter, aber die Zeitverzögerung braucht man als Overlord, um die ganzen permanenten Verstärkerkarten (Extra Karte ziehen, Extra-Kampfwürfel, Extra-Fallenschaden) ins Spiel zu bringen oder die anderen starken Karten auf die Hand zu bekommen. Wenn man die Helden dafür nicht lange genug hinhält, ist es wirklich ein Spaziergang für die.


    Ich persönlich habe es als Overlord lieber die Hinhaltetaktik zu machen, bis die ganzen guten Karten liegen und mich dann eher zum Schluss hin zurückzuhalten, damit die Helden knapp gewinnen. So ist das Spiel spannender und ich habe da immer noch die Möglichkeit zu gewinnen, wenn sie es wirklich mal offensichtlich verbockt haben und es nicht verdient haben zu gewinnen. Wobei das schon das Spiel in die Länge zieht, ist aber teilweise nötig, um relative Ausgeglichenheit herzustellen.



    Wobei ich vermutlich demnächst mal die "Enduring Evil" Modifikation aus dem FFG-Forum ausprobieren werde. Da hat jemand versucht das Spiel ausgeglichener zu gestalten und sich ziemlich viel Mühe gemacht (neue Overlord-Karten, neue Skills, neue Gegenstände, neue Monsterwerte (auf für 5 Helden) etc.). Vielleicht taugt das was... :-)