30.11. bis 06.12.2009

  • Schon zwei Tage vorbei und noch kein Wochenthread? Das geht ja nun nicht ...


    Gestern erstmals unsere Spielbox-Werbeprämie Small World, ohne Erweiterungen, zu viert. Erwartungsgemäß so bunt und unübersichtlich, dass vermutlich nicht mal Finca dagegen ankommen würde. Die Geheimhaltung der Siegpunkte führte dazu, dass keiner einschätzen konnte, wer wie lag ... und dass sich in den letzten Runden ein Großteil der Eroberungstätigkeit auf das falsche Ziel konzentrierte. Gut für den Führenden (mich) - meine unerschrockenen Riesen, plündernden Rattenmenschen und Berserkeramazonen reichten für einen knappen Sieg, trotz wobos sich immer weiter vermehrender fliegender Skelette. Auch der dritte Mitspieler lag nur wenig zurück, während die Vierte auf immerhin 12 Punkte Rückstand kam, da sie Hauptopfer der späten Attacken wurde. Insgesamt ein ordentliches Spiel, wo ich aber nicht wirklich sagen kann, dass ich etwas über bessere künftige Strategien gelernt hätte. Ich fand halt meine Stämme samt Fähigkeiten recht stark. Und das Glückselement (wird nun man selbst attackiert oder doch der Mitspieler) ist letztlich wieder ganz schön groß.


    Dann erstmals den Klassiker Kuhhandel, ebenfalls zu viert. Wohl ein Spiel, das man intuitiv spielen muss, zu viel überlegen schadet nur und bringt eh nicht so viel. Meine Intuition brachte mir den Sieg mit gefühlt mehr eigenem Einfluss als bei Small World. Gern wieder.

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    Original von stmountain
    Wenn es optimal kommt, sind wir am Samstag abend zu sechst, aber mit einer Nichtspielerin. Eine Bestätigung habe ich bisher aber noch nicht bekommen.


    klingt nach Galactica? *) :-) oder was schwebt dir dann vor, zu sechst zu spielen?

  • Mit meiner kleinen Bruder (16) Hotel gespielt. Ich weis nicht was er an diesem Spiel gut findet. Naja dennoch um Welten besser als Monopoly.


    :-) Bohnanza. Nachdem ich weis das Rosenberg mit diesem Spiel sein Studium finanziert hat gefällt es mir noch besser.
    Naja schade war das ich erstmal erklären musste, ja es gibt tatsachlich noch Leute die Bohnanza nicht kennen. Demensprechen "freundlich" verlieft auch dieses Spiel. Dennoch ein sehr lustiges und wenig Zeit aufwendiges Spiel. Hat auf jeden Fall die besten Chancen später ein mal ein klassiker zu werden.


    Nach längerer Zeit habe ich entlich einen Spielpartner für Agricola gefunden. Meine Freundin hasst eigentlich komplexe Spiele...für Agricola stimmt das nicht! Hab eine 2 Spieler und eine 5 Spieler besetzung gespielt. Ich muss sagen mit 3 Spielern reicht es mir vollkommen. Bzw. ab 4 Spielern wird es mir zu Glückslastig... oder lieg ich da flasch.
    Das beste an diesem Spiel ist dennoch das erklären.


    Ich: "Und wenn dein Bauerhof dann groß genug ist, du und dein Mann genug zu essen habt dann braucht ihr...???"
    Mitspielerin: "Kinnndeeeer"


    Nein ich finde einfach klasse wie schnell die Leute Agricola verstehe gerade weil es einfach die perfekte bezüge zum Leben hat.


    Ein ganz schlechte Runde Dominion gespielt. Wenn die Mitspieler nicht mischeln macht dieses Spiel einfach keinen Spaß.
    Dennoch ein sehr schönes Absackerspiel und der perfekte Advenskalender :-)
    Meine Familie bekommt jetzt jeden Tag einen neue Aktionskartenstapel. Denn im Grundspiel gibt es genau 24 verschiedene Aktionskarten.


    Zitat

    Dann erstmals den Klassiker Kuhhandel, ebenfalls zu viert. Wohl ein Spiel, das man intuitiv spielen muss, zu viel überlegen schadet nur und bringt eh nicht so viel. Meine Intuition brachte mir den Sieg mit gefühlt mehr eigenem Einfluss als bei Small World. Gern wieder.


    Das erinnert mich daran das ich mal wieder mit meiner Jungschar Kuhandel als Geländespiel machen könnte :-) Danke für den Tipp somit ist die nächste Jungscharstunde schon vorbereitet. *freu*

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    Original von stmountain
    Das Problem wird die Nichtspielerin sein, die will man ja auch nicht gleich verschrecken. Aber bevor hier Pläne geschmiedet werden, brauche ich erstmal die Bestätigung, dass Göran und sie überhaupt kommen.


    Im Zweifelsfall darf sie Göran beim Small World bewundernd über die Schulter schauen. :cheer:

  • Zitat

    Original von Uzi
    Mit meiner kleinen Bruder (16) Hotel gespielt.


    Sei ehrlich: Du hast Dir immer eine Schwester gewünscht - oder ;)

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

  • Zitat

    Original von Sankt Peter


    Sei ehrlich: Du hast Dir immer eine Schwester gewünscht - oder ;)


    Ähm ne - aber wo du es gerade sagst :-P


    Zitat

    Zitat: Das erinnert mich daran das ich mal wieder mit meiner Jungschar Kuhandel als Geländespiel machen könnte Mit echten Tieren? Verrueckt


    Klar was denkst denn du? :-) Nein nein, schon mit Karten (Papierkarten) und ein bisschen veränderten Spielregeln. Doch dann macht es richtig Laune.


    Wobei wo du es gerade sagst ich mein ich wohne in einem Dorf auf dem Land bei uns gibts Schweine, Pferde, Hühner, Gänze, Katzen, Hunde, Kühe ich glaub nur ein Esel und ein Ochse habe ich nicht zu bieten :-P

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  • Wenn ihr zu sechst seid: Ich finde ja auch Senji von Asmodee total gut. Muss man aber mögen. Ich kenne einige, denen das Spiel gegen den Strich geht. Man muss halt mit diesem Verhandlungselement klar kommen. Naja, und mit den miesen Regeln...


    Aber das Spiel selber ist großartig!

  • gestern mal wieder A&A gespielt (neue Edition) und als Allierte wieder voll eins auf die Nase bekommen :aufgeb:


    Ich war Russland und stand schon relativ schnell schlecht da. Amis und GB konnten zwar Afrika halten, Indien ging aber verloren und Deutschland stand in Europa einfach zu stark fuer ne Inva. Die Japaner haben zwar fast ihre komplette Fleet verloren, eine Blockade von Japan war moeglich, aber bis von Amiland genug Truppen gekommen waeren um da/bzw auf dem Festland irgendwas zu reisen, waers zu spaet gewesen und Moskau vermutlich gefallen.
    Was wir als Alliierte total verpennt haben waren die strategic bombraids, koennen die die Situation fuer die Allies verbessern?

  • Gestern zu zweit Macao - super Spiel. Einfache Regeln, logischer Spielablauf. Für mich besser als IJdD. Habe aufgrund der Endwertung verloren - wohl ein bissel geschwächelt.

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

  • Bei dem Begriff Jungschar bin ich erst mal zusammengezuckt, ist aber wohl nichts "Braunes" dran.


    An Sankt Peter: Danke für Deine Einschätzung zu Macao. Wie ist die Spieldauer zu zweit?

  • Laut Regel soll Macao 90 Minuten dauern.


    Es war unsere erste Partie. Wir haben für Aufbau und gemeinsames Regellesen rd. 30 Minuten benötigt. Das Spiel selber hat dann rd. 2 Stunden gedauert. Angenehm war, daß wir nicht einmal die Regel im laufenden Spiel zu Rate ziehen mußten - sehr schön... Nico - mein Spielpartner - ist eher von der langsameren Sorte - so daß ich die 90 Minuten für realistisch halte. Wie das mit 3 oder 4 Spielern aussieht - keine Ahnung - aber eigentlich dürfte es nicht viel länger dauern. Man kann einige Dinge parallel erledigen. Wenn man das konsequent macht reichen die 90 Minuten Spielzeit locker.


    Ich bin mal gespannt, ob jemand mal eine Solovariante rausbringt. Macao ist eigentlich wie geschaffen dafür!

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

  • Gestern abend mal wieder Space Hulk gespielt (Mission 3) und mit den Space Marines aufgrund von zwei ganz bösen taktischen Fehlern im Spiel verloren. Nichtsdestotrotz ein geniales Spiel - bis zum Erscheinen der 3rd Edition wusste ich nur vom legendären Ruf des Spiels und nicht, was mir da tatsächlich entgangen ist. :-)


    Anschließend kam dann noch Pandemie auf den Tisch. Wir haben zu zweit mit sechs Epidemie-Karten gespielt und das erste Spiel dann auch gleich mal in Asien verloren - die roten Würfel gingen aus. Das zweite Spiel lief dann besser und wir haben souverän gewonnen.

    Wenn dir egal ist, wo du bist, kannst du dich auch nicht verlaufen.

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  • Gestern mal Ringkrieg ausprobiert - lief wohl unter "Kennenlern" Partie - habe mir zwar Mühe gegeben die Regeln vorher vorzubereiten, aber dennoch einige Probleme gehabt.
    Werd mir nachher nochmal das Kapitel zur Bewegung des Rings anschauen - bin gerade unsicher, wie das aufdecken genau funktioniert und ob man z.B. bei der Wahl seiner Route z.B. feindliche Armeen beachten muss (ich dachte bisher, dass man nur die Figur nicht auf denselben Feld stehen haben sollte).

  • Zitat

    Original von Tyrfing
    Gestern mal Ringkrieg ausprobiert - lief wohl unter "Kennenlern" Partie - habe mir zwar Mühe gegeben die Regeln vorher vorzubereiten, aber dennoch einige Probleme gehabt.
    Werd mir nachher nochmal das Kapitel zur Bewegung des Rings anschauen - bin gerade unsicher, wie das aufdecken genau funktioniert und ob man z.B. bei der Wahl seiner Route z.B. feindliche Armeen beachten muss (ich dachte bisher, dass man nur die Figur nicht auf denselben Feld stehen haben sollte).


    Und wie ist dein erste Eindruck des spieles? Bin gerade am überlegen ob ich es mir auch holen soll

  • Erster Eindruck, hm: Risiko kombiniert mit Scotland Yard und einen Card-Driven Game.


    In meinen ersten Spiel hab ich die Freien Völker dermaßen überrannt, dass da nicht viel zu holen war und es war ein sehr, sehr leichter Sieg - ich gehe auch davon aus, dass mein Mitspieler vehemente Spielfehler gemacht hat (Gemeinschaft ist zurück nach Bree um die freien Völker zu aktivieren), so dass da nicht der rechte Druck aufgekommen ist.
    Was mir nicht ganz klar war, dass man seine Aktionen erwürfelt, was manchmal auch böse sein kann, wenn man 2 Runden eine Schlüsselkarte von der Hand nicht ausspielen kann (sofern es sowas wie eine Schlüsselkarte überhaupt gibt). Es ist halt interessant als Schattenspieler die Waage zwischen Offensive (Militärisch) und Defensive (Jagd nach dem Ring) zu halten.
    Dann wiederum ist es sicherlich herausfordernder, wenn man die Karten kennt und sich auf manche Ereignisse vorbereiten kann. Wobei ich häufiger den Eindruck hatte, dass es bspw. kaum lohnt normal zu rekrutieren, wenn man pro Runde eine Karte dafür bekommt. Diese ist meist stärker, aber u.U. nicht dort, wo man will.


    Es läuft also darauf hinaus, dass man auf seinen Gegenspieler reagiert und das beste aus seinen Würfelwürfen und der Kartenhand macht.
    Dennoch hat man auch ein "Würfel hoch und gewinne" Erlebnis in den Kämpfen und der Jagd - die erheblichen Unterschied ausmachen können. Die für mich ausschlaggebende Frage wird also in kommenden Spielen sein, ob ich die Zufallskomponenten als zu erheblich einschätzen werde.
    Kann mir vorstellen, dass wenn man eine starke Armee beim Angriff unerwartet verliert, man plötzlich ganz doof dasteht - zumal man nur im eigenen Land rekrutieren kann.


    Eine Partie reicht mir hierfür aber nicht aus, zumal die Referenzen ja gut sind ;)

  • Hiho,


    Ringkrieg ist eines meiner Topspiele und es gibt sicher viele Zufallselement - ganz klar. Aber der Sieger wird in den meisten Fällen nicht durch glück entschieden (sowas kann natürlich passieren, wie in jedem Spiel wo es auch nur irgendeine Zufallskomponente gibt).


    Das Basisspiel ohne Erweiterung finde ich schon sehr gelungen. Es bevorteilt imo den Spieler der Freien Völker, denn man kommt schnell darauf, das wenn man Frodo zügig laufen lässt der Schattenspieler sich was einfallen lassen muss, ansonsten wird das nix. Wenn der Spieler der Freien Völker so vorgeht, dann muss man schon etwas Erfahrung haben um das hinzubekommen.


    Das man als Schattenspieler haufenweise Armeen verliert (speziell bei der Belagerung von Festungen, da gehen ja 10er Armeen am laufenden Band den Bach ab - aber dafür sind sie ja nunmal da!). Wer da jammert, das er ja ach-so-ein-Pechvogel ist, der sollte vieleicht Schach oder Go spielen. Abgesehen davon das in 99.99% aller Spiele es sowieso sehr ausgeglichen ist vom Zufall (auch wenn sich das keiner eingesteht).


    Ringkrieg ist einfach nur ein saugeiles *Strategiespiel* !


    Atti

  • Ich werd das beobachten, wobei mein wichtigster Eindruck ist, dass das Spiel mehr als ein Testspiel verdient hat.
    Alles obengenannte sind "erste Gedanken und Befürchtungen", wobei das Spiel ja wirklich top Referenzen hat ;)
    (Im Gegensatz zu der Regel, die wiedermal zweigeteilt ist in Einführungs und Expertenspiel und man ständig suchen muss, wo was steht - das habe ich erst einmal halbwegs gelungen bei IWdZ gesehen)


    Aber wenn wir hier schon einige Ringkrieg Experten haben, wo kann man sich denn da mal schlau machen?
    Das Spiel hat ja anscheinend einige Regelfragen.
    Bekannt sind mir:
    Der Ringkriegbereich des Spieleteufels (ein Hallo an jene Mitglieder, die teilweise nun auch hier vertreten sind!)
    Die englischsprache Fanseite, mit Java Clienten (wobei man das Spiel für die Kartentexte benötigt). Insbesondere lesenswert fand ich dort auch das Spielbeispiel, welches aber leider nur ein paar Runden geht (man muss sich mit der Notation die der Java Client da rausgibt aber auch noch anfreunden... :( ).
    Natürlich wichtig ist dort auch die FAQ, die es aber auch auf deutsch gibt, wenn man sich durch die Stickey vom Spieleteufel klickt.


    Und natürlich die BGG Seite zum Spiel ist mir auch bekannt.


    Gibts daneben noch Geheimtipps? Super wäre ja ein kommentiertes Spiel im Java Clienten, aber das ist dann wohl deutlich zuviel verlangt (wobei wünschen kann man sich ja einiges...), hm?

  • Hiho,


    Naja, so kompliziert ist Ringkrieg nun auch nicht. Die Regel ist in der ersten Auflage ziemlich mies gewesen - nicht wirklich grottenschlecht, aber die ist so bescheuert geschrieben, das man fast zwangsläufig einige Sachen falsch Spielen muss. Weiss nicht ob das in späteren Ausgaben verbessert wurde - die englische Regel ist da schon wesentlich besser (english ist halt die präzisere Sprache).


    Die von dir gefundenen Pages sollte alle Regelnfragen beantworten!


    Atti

  • Gestern ganz viele schöne Sachen (Loyang,Moorbauern und Gimmicks) geschenkt/geschickt bekommen und auch in der Nacht auf heute ausprobiert (0.30-3.00) ?(


    Muss sagen das mir die Solovariante um einiges besser gefällt als die von Le Havre und Agricola , ich aber jetzt schon weiss das ich das Spiel nicht so oft wie seine beiden Vorgänger spielen werde ,dafür aber die Soloversion stärker ausnützen werde , habe bis jetzt ein halbes Dutzend gespielt und will noch immer mehr ... gutes Zeichen... besonders positiv finde ich das das ganze Nachfüllen der Ressourcen/Counter nicht notwendig ist und man sich so wesentlich besser auf das eigentliche Geschehen konzentrieren kann


    bin schon gespannt auf die erste wirkliche Partie(n) , hoffentlich morgen....


    Außerdem gabs die Woche noch drei 6+ Runden Pitchcar mit der ersten Extension , war ein Geschenk fürt nen guten Freund und hat wirklich viel Spass gemacht und war das Geld sicher wert , freu mich schon auf mehr ... und am Montag ein paar Runden Mamma Mia! und Yspahan ,gut ,kurzweilig und lustig wie immer!

  • Freitag und Samstag:
    Am Freitag mit einer Dreierrunde Loyang gestartet , die sich trotz 3 Stunden Spielzeit nicht zäh angefühlt hat ,aber auch nicht das Verlangen nach mehr wie z.b Le Havre hinterlassen hat , danach ne 4er Mamma Mia! Plus und eine 2er Moorbauern auf der 2ten Stufe , hat sehr viel Spass gemacht , bringt dem Spiel wieder all das zurück was es durch die mehr als Hundert Partien verloren hat und wird sicher in der dritten Ausbaustufe und mit mehr Leuten noch einen ganzen Tick besser ... genau so eine Erweiterung wünsch ich mir für Le Havre ... *) .....
    und dann um den Spieletag noch ausklingen zu lassen zu einem Freund gefahren und dort wieder zwei Runden 7+ Pitchcar mit 1 und 2 Extension gespielt , macht echt Laune das Spiel wobei ...


    und heute gabs dann noch ne 2er Runde Moorbauern , noch besser als gestern ...

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  • Greed Incorporated:
    Sehr gutes Spiel. Tolles Wirtschaftsspiel mit interessantem Siegpunkte-Mechanismus. Der Zeitpunkt des Ausstiegs ist ganz entscheidend. Das macht das Aufbaufeeling etwas zunichte. Erinnert etwas an dieses Ölspiel (Titel fällt mir gerade nicht ein): Auch da mußte man am Ende alles verkaufen. Nur bei GI muss man das immer und immer wieder machen.


    Hansa Teutonica:
    Hat mich sehr begeistert! Momentan würde ich sagen, dass es in einer Liga mit Puerto Rico und Caylus schwimmen könnte. Schönes Entwicklungsspiel und man muss sich sehr genau überlegen welche Strategie man wählt: Netzwerke, schnelles oder langsames Spiel usw. Muss natürlich noch öfters gespielt werden, hat aber allen gut gefallen.

    2 Mal editiert, zuletzt von fred ()

  • gestern Abend hat sich spontan noch eine 4er Spielerunde ergeben und mit Thurn und Taxis und Die Fürsten von Florenz sind auch mal eher ältere Titel auf den Tisch gekommen .
    Haben mir beide auch gut gefallen , wobei ich mir bei beiden sehr unsicher bin was Wiederspielwert und Glücksanteil angeht .... besonders bei Thurn und Taxis würden mich eure Meinungen dazu interessieren ...und falls jemand Lust hat vielleicht auch noch auf die Erweiterungen und das Spiel mit 2 und 3 Personen eingehen ..

  • Zu Thurn und Taxis.


    Wiederspielwert: Es kommt sicherlich drauf an für wenn. Denn es sind immer die gleichen Spielelemente und nach einer gewissen Zeit tut man auch immer das gleiche. Deshalb würde ich sagen. Für Familien vor allem mit Kinder im Alter von 7 bis 12 hat das Spiel hohen Wiederspielwert für alle anderen eher weniger.


    Glücksanteil: Je weniger Spieler umso mehr Taktig kommt mit ins Spiel. Den Glücksanteil allgemein würde ich zwar als hoch aber nicht all zu hoch sehen. Denn nach einige Spielen kann man sehr wohl mit Sicherheit einige Dinge vorrausplanen. Bzw. man kann die Sonderfunktionen die man zur Verfügung hat auch besser Nutzen.


    Spiel zu 4: Viel Glück dafür aber auch viel spaß da viel Interaktion:-)
    Spiel zu 3: Meiner Meinung nach die beste Besetzung. Genug Planungsmöglichkeiten aber dennoch genug glück um das Spiel spannend zu machen.
    Spiel zu 2: Beide Spielen vor sich hin und keiner stört den anderen.


    Zur Erweiterung: Ich besitzte allerdings nur die Erweiterung "Alle Wege füren nach Rom". Eigentlich sind es ja zwei Erweiterungen. In der einen Erweiterung versucht jeder seine Kutsche mit dem hächsten Amt nach Rom zu bringen. Meiner Meinung nach macht es das Spiel aufregender. Ist aber auch nicht so das es etwas grundlegendes ändert.

  • Gestern Nachmittag zunächst eine Dreierrunde Tobago. wobo mit unverschämtem Glück ... mischt die Karten für einen sehr großen Schatz, an dem nur die beiden anderen beteiligt sind, und deckt dann als erste (!) Karte einen Fluch auf. ... Dann hebt sie einen Schatz und sichert sich die ersten drei Karten, bis nur noch die anderen Spieler an dem Schatz beteiligt sind ... und deckt augenblicklich wieder eine Fluchkarte auf (natürlich hatte sie wieder selbst gemischt). Trotzdem gewinnt wobo nur mit 9 Punkten Vorsprung vor mir. Fühle mich also mal als moralischer Sieger. :-)


    Dann A la carte zu viert. Die Herdtauschtassen sind böse und werden von stmountain zu einem überlegenen Sieg verwertet.


    Dann Small World mit den beiden Erweiterungen zu viert. Wie immer ein Hauen und Stechen, und am Ende ein Sieg von wobo mit nur 1 Punkt Vorsprung ... aber erstmals die 100 Punkte geknackt.


    Anschließend Vasco da Gama zu viert, das stmountain intuitiv und mit gewaltigem Vorsprung gewinnt. Ich kann dank des zweiten Tie Break-Kriteriums zumindest noch Rang 3 sichern.


    Zum Abschluss noch ein Peloponnes zu zweit, dass sich ganz anders anfühlt als mit 3 Spielern. Meine Holzstrategie funktioniert, wobos Getreidestrategie nicht. Mit einem deutlichen Sieg gehe ich an diesem Abend immerhin nicht sieglos aus.

  • Eine Runde Space Hulk. Am Anfang dachte ich, dsas es für die Space Mariens zu einfach ist. Jetzt denke ich, dass das erste Level sehr schwer für die Space Mariens zu gewinnen ist. Weitere Partien werden es zeigen.
    Hab die ganze Diskussion um GW nicht verfolgt, weil mir meine Zeit dafür zu schade ist, aber die 1 Punkt Bewertungen bei BGG finde ich schon etwas lächerlich.


    Gruß


    Marcus

  • Hiho,


    Heute gab es nach den Brunch:


    - Tinners Trail


    Gefällt mir immer noch sehr gut. In der kurzen Spielzeit so ein gutes Spiel! Klasse! Ich liebe es!


    - Last Train to W.


    Gleich danach das nächste Wallace. Das kannte ich noch nicht und es hat mir nach der ersten Partie recht gut gefallen. Ist am anfang ziemlich undurchsichtig, aber zumindest bei mir hat sich der "Nebel der Verwirrung" nach der ersten Partie gelegt (so glaube ich zumindest). Muss ich definitiv noch spielen.


    - Egizia


    Das neue HiG ist richtig klasse! - nach der ersten Partie war ich mir noch unschlüssig, da wat ich ein wenig erschlagen. Tendenziell hat es mir aber gut gefallen. Jetzt bin ich mir recht sicher, das Spiel ist ein Knaller!



    Atti

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