15. Feb - 21. Feb 2010

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  • Ohne mir vorab Fotos des Spiels im Internet angesehen zu haben, habe ich mir ein im Preis reduziertes RA beim lokalen Spielehändler erworben. Daheim war ich dann erst mal begeistert ob des Ausstanzens der 228 stimmungsvollen Plättchen. Im deutschen Regelheft wird alles ziemlich genau abgehandelt, als Neueinsteiger muss man sich aber erst mal bis zum Ende durchkämpfen, bis der erste Aha-Effekt eintritt; das Spiel meiner Freundin zu erklären hat nur etwa einen Bruchteil meiner Lesezeit gedauert.
    Beim Spielen hatten wir zum Glück nicht das Gefühl, dass die 2-Spieler-Version nur ein lauer Aufguss des eigentlichen Spiels ist, wie man es manchmal bei anderen Spielen hat. Die kurze Downtime jedes Spielers macht Ra zu einem sehr intensiven, schnellen Spiel. Da man durch den schwarzen Beutel, der alle Plättchen gemischt beherbergt, auch praktisch keine Aufbauzeit hat, eignet es sich hervorragend als Alternative zum mal zwischendurch gespielten Kartenspiel. Ich hätte nicht gedacht, dass mir ein Auktionsspiel so viel Freude bereiten könnte, auf Herrn Knizia ist allerdings Verlass, wenn es um gute Spielsysteme geht.

    Einmal editiert, zuletzt von jaya ()

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  • Hiho,


    Die Woche fängt gut an:


    Erstmal mit dem eeePC 701 gespielt und ohne probleme Ubuntu 9.10 draufgespielt - hätte ich nicht gedacht. sogar alles Out of the Box supported. Genial!


    Dann kam meine Tochter an und wollte "das mit dem Schachbrett" spielen. Ich fragte "du meinst Schach?" - "Nein, das mit dem Schachbrett. WO man die Figuren wegnimmt." - "Das heisst Schach." :-)


    Nach der ersten Partie kannte sie die Startaufstellung (!) und alle Figuren bis auf den Bauern konnte sie ohne Nachfragen richtig ziehen. Bin echt beeindruck, hätte ich nicht erwartet ... ich befürchte ich werde jetzt wohl erstmal was öfter Schach spielen dürfen. :-)


    Atti

  • Hallo Attila,


    also zum Thema Schach lernen hat sich bei uns "Fritz und Fertig" (gibt's leider "nur" für Windows) als sehr hilfreich erwiesen. Nach zwei Nachmittagen saßen beim meinem Sohn alle Regeln, und schon wenig später konnte ich mit ihm andeutungsweise richtiges Schach spielen. Er war übrigens 8, als er damit anfing.


    Auhauerha - jetzt empfehle ich als Computerspiel-Muffel schon Computerspiele! Brrrr...


    Ciao
    Stefan

  • Hiho,


    Schachspielen können hat imo sehr viel mit Erfahrung zu tun.Meine Tocher ist gerade 6 geworden - und es wird sicher noch 1-2 Abende brauchen bis sie die Bauern wirklich sicher ziehen kann. Aber es geht ja gar nicht primär darum Schach "richtig" zu spielen. Zumindest mir nicht.
    Aber jeder wie er mag.


    Atti

  • Gestern bei der Dienstagsspielrunde waren so viele unentschlossene Leute, dass es elend lange gedauert hat, bis sich endlich alle auf ein Spiel geeinigt hatten.


    Für mich war es dann einmal Tribun - Primus Inter Pares zu viert. Meine erstes Mal, und das Spiel hat mir ganz gut gefallen. Natürlich ist der Glücksanteil durch die Karten ziemlich hoch, aber man trotzdem recht große Wahlmöglichkeiten. Am Ende knapp zweiter bei 4 (30) : 4 (23) : 3 : 1 Siegbedingungen im Modus "Carpe Diem".


    Zu einem zweiten Spiel kam es leider nicht, da meine Mitspieler alle schon früh nach Hause wollten und die anderen in elendig langen Wizard bzg. Ansagen-Runden verdingt waren.


    Ciao
    Stefan

  • Gestern war Bescherung! :-)


    Ja, ja, nachträglich und nur für mich, schon klar! Meine "PreOrder" von Homesteaders und Terra Prime des Kleinstverlages Tasty Minstrel Games kam nach 4,5 Monaten Wartezeit dann doch schon aus den Staaten angeschippert! Wie schön, dass ich gestern nicht arbeiten musste!


    Daher lag dann beim Spieleabend in Aschheim auch gleich das Homesteaders auf dem Tisch. Ein sehr schönes Auktions- und Ressourcenmanagement-Spiel, bei dem in jeder der 10 Runden jeweils erst Baugenehmigungen versteigert werden (á la Amun Re) und anschließend Gebäude errichtet werden, die Ressouren/Siegpunkte einbringen. Die 10 Runden teilen sich in drei Phasen auf, sodaß am Anfang die einfacheren Gebäude und in den letzten Runden die dicken Siegpunktlieferanten gebaut werden. Insgesamt viele bekannte Elemente, aber schön und stimmig komponiert. Die Produktionsqualität ist dabei zweischneidig: während die Holzmeeples der Rohstoffe, die Cowboys und Kühe(!) wirklich herzallerliebst sind, ist das Pappmaterial teilweise unsauber bedruckt bzw. gestanzt und der Minispielplan sehr ... windig. Ich bereue den Kauf jedoch nicht und freue mich schon weitere Partien. Achja, gewonnen hab ich's auch noch, was meinem guten Eindruck sicher nicht geschadet hat! :-)


    Während sich "meine" Runde anschließend wilden Metzeleien mit FRAG Gold-Edition hingab, habe ich am Nachbartisch noch drei Runden BANG! gespielt, was zu sechst immer wieder lustig ist.

  • Glück gehabt, heute noch Zeit zum Spielen gefunden.


    Einmal Anno 1701 zu zweit. Spielt sich eigentlich genauso wie zu dritt oder viert, nur etwas schneller (knapp 60 min). Das Handeln ist evtl. etwas eingeschränkt, dafür ist mehr Platz auf dem Meer. Deutlich gewonnen.


    Danach noch einmal Guillotine, knapp verloren 40 : 38.


    Ciao
    Stefan

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  • Hiho,


    Gestern gabs 3 neue Sachen:


    - Chronicles


    Ein interessantes Stichspiel aus Japan. Das muss man definitiv nochmal vertiefen. Hoffentlich mit einem anständigen Kartensatz in gewohnter Qualität und einer anständigen Anleitung.


    - Cardcassone


    Das beste daran ist, wenn's dann doch mal zuende ist.


    - Lübeck


    Fand ich jetzt nicht so schlecht (meine Mitspieler fanden es totalen Schrott), fand ich sogar recht interessant. Die Materialqualität war allerdings unterirdisch. Das man sowas heutzutage antrifft ist echt ein Ding. Da ist ja jedes Spiel selbstgebastelte Spiel von Dirk Henn Topqualität gegen! - WÜrde ich gerne nochmal spielen. am besten auch in einer anständigen Qualität aufgelegt.


    Atti

  • Zitat

    Original von poldi
    hat Euch das Spiel denn gefallen? Trotz (oder wegen ;)) des schnellen Endes?


    Ja, sehr gut sogar.
    Dieses erste Spiel hat Aufgrund der Erklärungen vor dem Spielstart eher länger gedauert, aber an sich spielt sich Starcraft ja sehr schnell herunter - was ich auch sehr gut finde. Hätten wir auf 15 Punkte gespielt, dann wäre sicherlich mehr drin gewesen, aber auch so hatten wir einen guten Eindruck und Einblick in die Spielmechaniken.


    Ich mag die unterschiedlichen Völker, selbt zwei gleiche Völker haben ja noch unterschiedliche Sonderfähigkeiten. Damit hat man einen Anreiz, es öfter zu spielen, um auch mal die anderen Rassen auszuprobieren.


    Die Auswahl und der Aufbau des Spielplans ist auch gut; die Wurmlöcher geben dem Ganzen dann nochmal den nötigen "Kick", damit sich niemand einigeln kann.


    Sehr innovativ sind die Befehle; wobei man eben nicht nur überlegen muss, welche Befehle man denn legen möchte, sondern auch, in welcher Reihenfolge, um damit dem Gegner eventuell auch die Tour zu vermasseln - in der ersten Runde ist dann auch prompt einer von uns in die Falle mit dem umgekehrten Denken gelaufen: Also zuerst Build-Order auf einen neuen Planeten legen, und dann erst Mobilization, damit man sie aber dann in der umgekehrten Reihenfolge abarbeiten kann.


    Schliesslich hat mich dann noch das System Combat-Karten & Technologien ein wenig an Dominion erinnert - und auch sonst hat es mir gut gefallen, dass man relativ feste Werte bei den Truppen hat, also auch relativ gut abschätzen kann, ob man nun gewinnen wird oder nicht...


    Also: Ja! Das Spiel ist ein tolles Spiel, dass eben gerade durch die Schnelligkeit besticht. Da macht man dann schon eher 2-3 Spiele an einem Abend, während man bei Twilight Imperium mitunter nur ein Spiel schafft... :)


    Edit: Fragst Du, weil Du das Spiel noch nicht kennst und mit der Kaufentscheidung unentschlossen bist; oder aus Neugierde? :)

  • Moin!


    Bei uns gab es zunächst einen Prototypen, der schon gefühlte 10 Jahre immer wieder auf den Tisch kommt. Funktionierte auch zu viert recht gut und hat allen Spaß gemacht. Das Ding ist nun hoffentlich endlich fertig.


    Dann ging es weiter und PONY EXPRESS kam auf den Tisch. Ich weiss nicht, warum es darüber so einen kleinen Hype gab, aber mir hat das Spiel nicht besonders zugesagt. Gleiches galt für die Mitspieler.
    Eigentlich ist die Idee, sein Poker-Ergebnis nicht immer wahr anzusagen, um zu bestimmten Feldern zu gelangen, ja ganz nett. Da aber nur sehr wenige schlechte Felder überhaupt vorhanden sind, lohnt sich eine Lüge eigentlich viel zu selten. Dementsprechend zweifelt man auch kaum an, weil man sich selbst damit nur unnötig schadet.


    Das Duellieren oder Indianer-Kegeln war auch eher spaßfrei.


    Als letztes hab ich mit meiner Frau in einer stillen Minute ein altes Kinderspiel von Adlung ausprobiert. Schlauer Bauer ist ein Memory-Spielchen, bei dem man Quartette sammeln soll. Es gibt vier Tiere, die bunt gemischt im Kartenstapel liegen. Ist man dran, zieht man die oberste Karte, zeigt das Tier und legt es ans Ende einer Reihe. Glaubt man nach dem Ablegen die Position von vier gleichen Tieren zu kennen, deckt man diese Karten nacheinander auf. Bei Erfolg wird das Set aufgenommen und gibt Siegpunkte. Die entstandenen Lücken werden nach und nach beim Ziehen neuer Karten aufgefüllt. Kann ganz nett sein, ist aber natürlich auch nicht der Bringer.

  • Zitat

    Original von Spielphase
    aber mir hat das Spiel nicht besonders zugesagt. Gleiches galt für die Mitspieler.


    Dir haben deine Mitspieler nicht gefallen? Du musst ja nicht mit ihnen spielen...

  • Zitat

    Original von poldi
    hat Euch das Spiel denn gefallen? Trotz (oder wegen ;)) des schnellen Endes?


    Ja, sehr gut sogar.


    Fragst Du, weil Du das Spiel noch nicht kennst und mit der Kaufentscheidung unentschlossen bist; oder aus Neugierde? :)


    Ich hab Starcraft im Regal stehen und wußte bisher noch nicht, wie ich meine potentiellen Mitspieler überzeugen soll. Vor allem versuche ich immer, Flops zu vermeiden, weil die potentielle Spielrunde sonst immer kleiner wird :( Da die Leute, die ich kenne, meist sehr wenig spielen, hat man da nicht viele Chancen und je mehr schlechte Spiele man auf den Tisch bringt oder zu komplexe oder zu lange Spiele, umso weniger Lust haben die auf Spielen. Ich hab's also in der Hinsicht nicht so leicht und würde gern öfter spielen und vor allem öfter komplexe Spiele.



    Aber dank Deiner Beschreibung steigen gerade die Chancen, "meine Leute" davon zu überzeugen, das Spiel mal zu wagen :)

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  • Zitat

    Original von poldi
    ... oder zu komplexe oder zu lange Spiele, umso weniger Lust haben die auf Spielen. Ich hab's also in der Hinsicht nicht so leicht und würde gern öfter spielen und vor allem öfter komplexe Spiele...


    Naja, "Problem" bei Starcraft ist halt die eher lange Erklärungszeit, bis Alle Komponenten verstanden werden. Wobei ich denke, dass man bei Starcraft auch einen "fliegenden" Start machen könnte und während des Spiels mehr erklärt... Ansonsten könnte Starcraft wirklich wegen der Anfangs langen Regelerklärungen ein "Abturner" sein...


    Wie ist es denn mit Smallworld? Das ist zwar nicht unbedingt so sehr komplex, aber immerhin schnell erklärt und nicht zu seicht...

  • Moin!


    Doch doch, in dem Fall mußte ich mit ihnen spielen. :peace: Ich wurde genötigt, weil der eine Spieleautor eben unbedingt noch eine letzte Testrunde brauchte, bevor sein Spiel dann an einen Verlag geht, der es angefordert hat.


    Aber ich meinte das negative natürlich nur bezogen auf das Spiel, nicht auf meine Kontrahenten (vielleicht liest ja da jemand von mit und ich brauche meine Kauleiste noch ein paar Jahre...) :box:


    Hach, ich hoffe, daß ich nächsten Monat mal wieder mehr Zeit zum Spielen habe. Da wartet noch soooo viel neues von 2009 auf mich, daß ich mir nicht mal die Mühe gemacht habe, irgendwas von Nürnberg anzuschauen.

  • Spielphase: Ja, Spieleautoren können manchmal ganz schön nerven! Ich versuche inzwischen, nicht mehr ganz so penetrant zu sein...


    Gestern mit meinem Sohn und dessen Kumpel zweimal Guillotine zu dritt gespielt. Ich schaffe es einfach nicht, die beiden mal zu etwas anderem "Kleinen" wie Cartagena oder San Juan zu überreden.


    Als der Besuch dann weg war, noch ein Spiel zu zweit mit meinem Sohn. Welches? Na, ratet mal...


    Ciao
    Stefan

  • Diese Woche auf der Nachtschicht insgesamt
    6 mal 'Castle Panic' gespielt. Ist ein kurzweiliges Spielchen, das ich wohl noch öfters
    mit zur Arbeit nehmen werde :)
    Letzte Nacht dann noch 2 Runden 'Jurassic Wars', ein sehr schöner Absacker.
    Schnelles Würfelspielchen, nichts kompliziertes, das uns dreien aber Spaß gemacht hat.
    Nächste Nacht wahrscheinlich ein-zwei Solo Runden 'Panzer General'
    Sooo
    jetzt aber erst einmal heia

  • Am Dienstag nach dreiwöchiger Zwangspause endlich mal wieder ein Spieleabend.


    Zunächst Tobago, das auch bei beiden Neulingen sehr gut ankam. Leider reichte meine Ich-ärgere-meine-Mitspieler-Strategie (man suche sich einen schon weit eingeschränkten Schatz, an dem man bisher nicht beteiligt ist, dafür aber alle Mitspieler mit zusammen mindestens 5 Karten, und hebe diesen ... dann greife man die erste sich bietende Geldkarte und warte genüsslich ab, ob nicht der Wahrscheinlichkeit gehorchend noch eine Fluchkarte auftaucht ... besonders gut, ehe alle Amulette haben) trotz erfolgreicher Umsetzung nicht zum Sieg.


    Danach Einweihung unseres neuen Race for the Galaxy, das wir bisher nur anderswo mitspielen konnten. Dieses Spiel wächst mir immer mehr ans Herz. In unserer Runde wurden vier grundverschiedene Strategien gefahren, und am Ende lagen alle Punktzahlen zwischen 38 und 41. Krass, dass am Ende unsere beiden RftG-Neulinge die Nase vorn hatten. (Aber das lag natürlich nur an unserer exzellenten Regelerklärung. :floet:)

  • Mit zwei Freunden kam es heute zu einem Robo Rally Deathmatch und gleichzeitig auch zum ersten Spiel, bei dem weniger als 4 Roboter zum Einsatz kamen. Es wurde deutlich weniger Schaden verursacht und das Spiel zog sich dementsprechend in die Länge und verlor stark an Spielreiz. Bei der nächsten Partie zu dritt werde ich jedem 2 Roboter aushändigen.


    Nach der längeren Regelerklärung von Robo Rally entschied ich mich für den Spieleklassiker Acquire und konnte dessen Regeln in weniger als 3 Minuten anschaulich erklären. Spezialfälle habe ich während dem Spiel nebenbei erklärt, ohne das jemand benachteiligt wurde. Da ich das Spiel schon öfter gespielt hatte, lag ich bereits nach der Hälfte des Spiels uneinholbar mit der Aktienmehrheit am größten Megakonzern vorne. Auch der Verzicht auf den Kauf weiterer Aktien verhinderte den Anschluss der Mitspieler. Ich hatte trotzdem das Gefühl, dass meinen Mitspielern das Spielkonzept gefiel und dass sie beim nächsten Mal besser sein würden. Durch Acquire fiel meinen Freunden außerdem auf, wie schlecht Monopoly eigentlich ist. Immer wieder schön, wenn Nicht-Brettspielgeeks zu dieser Überzeugung gelangen.


    Zum Schluss wollten Sie noch ein Kartenspiel zocken und schlugen die Kartenversion von Einfach Genial vor, da wird das schon mal gemeinsam gespielt hatten. Ich habe dann aber Coloretto auf den Tisch gebracht, weil ich im Zweierspiel mit meiner Freundin das Gefühl hatte, dass dieses farbenfrohe Kartenspiel zu dritt weitaus mehr Spaß machen würde. Ich hatte Recht, die Zweiervariante ist leider nur ein Mittelmäßiger Aufguss des normalen Colorettos. Zu dritt ist das Bluffen einfach besser.

  • Hiho,


    Gestern mal wieder eine schäne Freitsgasrunde:


    - Stoneage


    Naja, wirklich vom hocker reissen tut mich das jetzt nicht. Die möglichkeiten sind ja echt überschaubar. Das ist mir echt zu wenig. Schlecht ist das Spiel jetzt nicht, aber gut auch nicht. Es ist ziemlich "gleichförmig". Man kann es spielen - man kann es aber auch sein lassen.


    - Jäger und Sammler


    Die Grafik hat mich an ein böses Kartenspiel erinnert (Name verdrängt). Das Spiel ist aber ganz nett. Nix was einen begeistert, aber gerade in hinsicht auf ein Familienspiel ok.


    - Njet


    Irgendwie ist das Spiel seltsam. EInerseits gefällt es mir echt gut (gemeinsame auswahl des "Spielziels"), aber andererseits ist das ein totaler Blindflug. Der Startspieler wählt sich einen Mitspieler i.d.R. ohne einen echten plan zu haben wie dessen Blatt aussieht. Zumindest zu 4 ist das irgendwie nicht befriedigend. So sehr mir die Idee gefällt (und ich das Spiel deswegen immer wieder auf den Tischen bringen werde), ssind andere Stichspiele imo doch interessanter (Mü, 7 Siegel, etc).


    Atti

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  • Heute 1,5 mal Die Säulen der Erde zu dritt (heute mal ohne Erweiterungsplan). Das erste Spiel mussten wir nach der 3. Runde abbrechen, weil unser Sohn nach einer Lesenacht in der Schule fast am Tisch eingeschlafen wäre und grobe Fehler machte. Nach einem ausgiebigen Nickerchen seinerseits dann eine erneute Partie, in der ich gnadenlos untergegangen bin - 12 Punkt Vorsprung für meine Frau. Vielleicht hätte ich auch ein Nickerchen machen sollen!?


    Heute abend dann seit langem mal wieder einige 2er-Partien Skip-Bo zum Abschalten. Ein herrlich niveaufreies Spiel!


    Ciao
    Stefan

  • Gestern Warhammer Invasion mit den bereits in englisch verfügbaren Erweiterungen. Da wir ohne das langatmige draften spielen haben wir mit zufälligen Decks Chaos gegen Order gespielt und ich habe nach schwachem Start souverän gewonnen. Mit einer abgeschlossenen Quest habe ich alle Supportkarten meines Gegners zerstört :-) Damit fiel er von 9 Ressourcen pro Runde und 6 Karten auf 4 Ressourcen und 1 Karte. Da ich schon gut etwas aufgebaut hatte gab es nur noch wenig Gegenwehr... Super Spiel!


    Danach noch Campaign Manager 2008. Ich habe sowohl mit McCain als auch mit Obama verloren. Wobei ich mit McCain besser abgeschnitten habe. Sehr schönes Spiel. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass es das Spiel ist, was 1960: Making of the President sein wollte. Auf jeden Fall sehr kurzweilig, wenn wir auch nicht ganz in der angegebenen Spielzeit von 30-45 Minuten geblieben sind. Die erste Runde war wirklich bis zum Ende knapp. Bei unsere Analyse des Spiels hat Nico die Vermutung geäußert, daß es einfach bestimmte must-have Karten gibt, die man immer nehmen wird ("Ziehe 3 Karten" und natürlich sämtliche Cantrip Karten). Dadurch, daß das Kartendeck aus nur 15 Karten besteht, die man sich aus 45 Karten zusammendraftet, ist der Glücksanteil beim Ziehen eher als gering einzustufen. Wichtig ist dasTiming (welcher Staat kommt wann ins Spiel). Während ich mich mit McCain auf die großen Staaten (Florida, Ohio, ...) gestürzt habe und auch die meisten gewonnen habe, konnte sich Obama den "Kleinscheiß" sichern und schlußendlich damit gewinnnen. CM2008 - CM heißt Campaign Manager und nicht Chessmaster ;) hat uns viel Spaß gemacht! Empfehlenswert...

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

  • Gestern Abend waren wir mal wieder nur zu dritt, haben erstmal eine Runde Chaos in der Alten Welt gespielt.
    Khorne, Nurgle und Slanesh traten gegeneinander an. Am Ende war es eine Frage ob Slanesh die letzte Drehung seines Rades schafft, Khorne es schafft zweimal zu drehen, Nurgle mit Siegpunkten gewinnt oder wir alle gemeinsam verlieren.
    Denkbar knapp hat dann Nurgle mit 51 Punkten gewonnen, da Slanesh komplett am drehen gehindert wurde und Khorne nur eine Drehung machen durfte. Wie üblich war ich natürlich nicht der Sieger, aber das Spiel gefällt mir mit jedem mal besser.


    Danach noch eine 3er Runde Rise of Empires. Es war ein spannendes Spiel, aber nicht wirklich knapp am Ende.
    Morgens um 02.30 Uhr war dann Ende und alle waren sich einig das es ein gelungener Abend war.

  • Heute das frisch erstandene Funkenschlag zu dritt gespielt. Leider gegen Ende der Stufe 2 vergessen, die "kleinen" Kraftwerke auszusortieren, wodurch es sich sehr lange zog... Trotzdem ein wirklich schönes Spiel, sogar meine Frau fand es "nett". Mal sehen, wie es nach einigen weiteren Spielen aussieht.


    Danach zweimal Fangfrisch zu dritt. Immer wieder ein netter Absacker, wenn man es nicht zu oft spielt. Die Grafik ist einfach genial!


    Ciao
    Stefan

  • Ob ichs mal versuche? Bin ja nicht so der Gamebook-Typ, lese hier aber immer interessiert mit ... also dann:


    Gestern ein befreundetes Ehepaar zum Vier-Personen-Spielabend aufgeschlagen - bei sehr stimmungsvoll gedecktem Tisch, Schummerlicht und leckerem Essen zwischendurch eine Partie Heckmeck, da abwaschbar ;). Den beiden war's neu und wie fast jeder fanden sie es toll. Gemeinsam (nicht sehr intensiv) überlegt, wie man so ein Spiel für die Brettspielmeisterschaft trainieren und "auf Sieg" spielen könnte. Ich hab haushoch verloren, obwohl ich anfangs uneinholbar aussah ... Nein, keiner von uns hat Brettspielmeisterschaft-Ambitionen.


    Dann Tisch abgeräumt, knallhelle Beleuchtung und endlich mal wieder Jenseits von Theben (Sonderwunsch meiner Frau). Ich hab wenig gegraben, hab mehr auf Fachwissen und Kongresse gesetzt und deutlich gewonnen.


    Dann Ravensburgers Die Insel gespielt (das Pärchen fährt seit unserer Empfehlung voll auf Yvios Freibeuter ab, da hätte Die Insel eigentlich auch gut einschlagen können). Wir haben dieses elektronische, schon über 5 Jahre alte Spiel erst kürzlich wiederentdeckt und bis zur geistigen Umnachtung gespielt, nachdem wir gemerkt haben, was uns da bisher für ein Juwel durch die Lappen gegangen ist. Erst nach etwa 20 Zweier-Partien hatten wir es im niedrigsten Schwierigkeitsgrad und bei konsequent kooperativem Spiel geschafft, alle vier Statuen zu erwecken.


    Gestern dann eine sanfte Einführung in der niedrigsten Stufe mit zunächst wenig Tipps – einfach mal machen lassen, die Neulinge.


    m Verlauf der Partie, die mit anderthalb Stunden dreimal so lange gedauert hat, wie unsere üblichen Zweierspiele, konnten wir uns Tipps doch nicht mehr verkneifen und der Reiz, das Spiel zu knacken, wuchs und wuchs. Trotz einem halben Dutzend Spielfehler (es gibt immer einen optimalen Zug, da die Elektronik m.M. klaren Gesetzmäßigkeiten folgt, die man aber erst mal herausfinden muss, was den eigentlichen Reiz ausmacht) haben wir es geschafft drei Statuen zu erwecken - der letzten Statue fehlte noch eine Steintafel. Ich maulte schon rum, dass das Spiel zu viert wohl deutlich simpler sei, als zu zweit. Die letzten beiden Züge wurden geplant, um den triumphalen Sieg einzuläuten, da machte uns der verflixte Drache einen dicken Strich durch die Rechnung. Ganz angebissen haben die beiden nicht beim Spiel. Aber Die Insel ist nun mal ein Slow-Burner, der am besten funktioniert, wenn man ihn sich selbst erarbeitet, denke ich. Unten gleich noch mehr zum Spiel ...


    Im Anschluss kurz zum Vergleich den Sprachchip (40 k Sprachchip, dramatische Sprache steht groß und vollmundig auf der Schachtel) von Die Legende des Sagor vorgeführt, aber nicht gespielt. Das Spiel ist zwar längst nicht so schlecht, wie der äußere Anschein vermuten lässt, aber auch nicht wirklich toll.


    Dann noch eine Partie Klondike - das Goldwaschen macht immer wieder Laune (vor allem, wenn es nach Mitternacht ist). Abschließend noch zweimal SIX - zwar eines der hässlichsten Spiele, die ich besitze (die Optik erinnert wirklich an 50er-Jahre-VEB-Brettspielwaren-Machwerke, obwohl es erst kürzlich erschienen ist), ist aber einigermaßen* funktionell, spannend und wirklich in sechs Minuten gespielt plus 2 Minuten Regelerklärung.
    *man kann von oben in der Röhre die Sanduhr sehen, daher muss man ein Stück Stoff mit Gummiband drüberspannen


    Heute früh noch zweimal Die Insel zu zweit im Schwierigkeitsgrad 2 - beim zweiten Mal geschafft! Es wartet noch Stufe 3 und mehr Spieler.


    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
    Exkurs Die Insel und Ravensburgers kurzlebige "Touch-Spielplan-Serie":
    Die Insel ist nicht mehr aktuell auf dem Markt, in der elektronischen Bucht taucht sie immer wieder auf für ca. 50 Euro. Beim großen Südamerikastrom-Versandhaus haben Händler noch Neuware für unglaubliche 140 Schleifen. Es war das Nachfolgespiel des ersten Ravensburger Elektronik-Touchspielplanspiels King Arthur. Beide erdacht von Reiner Knizia. King Arthur hatte als Thema die Ritter der Tafelrunde und wollte mittelalterliches Flair versprühen. Die Insel war ein Mix aus spanischen Entdeckern, Tiki-Optik und Fantasy-Monstern.


    Bei King Arthur funktionierte die Sprachausgabe nicht ganz optimal verständlich, die Leitfähigkeit des Spielplans war teils so ungenügend, dass Leute sich durch immer festeres auf-den-Spielplan-und-die Spielfigur-drücken die Finger verstaucht haben. Trotzdem war die Faszination groß: ein Spiel, das erkennt, wo welche Spielfigur steht und was sie da gerade macht und entsprechende Anweisungen ausgibt. King Arthur hat, wenn denn die Leitungen angesprochen haben, toll funktioniert, unheimlich viele Profisprecher konnte man hören, die Vielfalt der gesprochenen Texte war erstaunlich und kurzweilig ... außer, man hat das Spiel mit Sinn und Verstand gespielt - dann war die Vorgehensweise ziemlich simpel zu durchschauen, dann hörte man immer wieder die gleichen Sprachsamples (die nicht abzubrechen waren) und verlor bald die Lust. Ein bisschen Spaß konnte man noch aus dem Spiel rauskitzeln, indem man es mit Kindern spielte oder sich selber nicht ganz rational verhielt - erst dann zeigte der Spielverlauf seine ganzen Möglichkeiten. Nach anfänglich grandiosen Verkäufen entwickelte sich King Arthur in den Spielwarenläden zum Flop.


    Die Insel war da schon auf dem Weg - und scheiterte offenbar:
    Viele Familien kamen mit der Spielanleitung nicht klar, die ein vorprogrammiertes Spiel Schritt-für-Schritt erklärt. Das klappt zwar ganz gut, wenn man sich drauf einlässt, Ungeduldige nervt es aber. Und wenn man dann bei der nächsten Partie irgend ein Regeldetail sucht, gibt man als Wald-und-Wiesenspieler entnervt auf.
    Vielspieler spielten das Spiel ein paar Mal, schlossen ganz schnell eine Partie erfolgreich ab (eine Statue zu erwecken reicht im Prinzip) - und verbuchten das Spiel als veritablen Fehlkauf und Kinderkram.


    Dabei hatte Ravensburger doch vieles besser gemacht: Die Leiterbahnen funktionieren viel besser, als bei King Arthur. Die Sprachsamples sind kurz, das längste kann sogar abgebrochen werden. Es kann als Wettbewerb oder kooperativ gespielt werden. Es hat drei Schwierigkeitsgrade (das vorprogrammierte Einführungsspiel scheint in Schwierigkeit 2 zu laufen, stellt also keine weitere Stufe dar), dazu drei mögliche Endbedingungen.


    Ich bin seinerzeit nach dem Kauf des Spiels auch in die obige Vielspielerfalle getappt: Ich konnte mir nur vorstellen, dass ein Zufallsgenerator im Spiel (plus die Zufälle beim Ziehen der Karten und Plättchen) im Wesentlichen für den Spielablauf zuständig ist. Da bekommt ein Spieler, der das dritte von drei Symbolen entdeckt, eine Belohnung in Form einer Steintafel - ein anderer geht leer aus. "Blöder Zufall", "die blöde Elektronik hat doch ne Macke", ... Da versenkt man Unmengen von Ressourcen und Karten und schafft es nicht, den blöden Tritan vom Spielplan zu hauen und ein anderer Spieler macht das mal so mir nichts dir nichts. Da haut die doofe Schlange wieder und wieder ab, da schenkt der nervige Gnom immer nur den anderen Spielern Karten ...


    Dabei ist alles ganz anders.


    ALLES hat einen Sinn und folgt klaren Gesetzmäßigkeiten. Es gibt keine Zufälle oder Logikfehler in der Elektronik. Das muss man erst mal kapieren. Und dann gilt es, diese Gesetze herauszufinden. Trial and Error ist schwer, denn das Spiel lässt sich nicht zurück auf einen Zustand von vor ein paar Zügen stellen - eine Partie muss zu Ende gespielt oder eine neue begonnen werden. Aufmerksames Zuhören, Aufpassen und Logik hilft: warum heißt der Tritan "TRI"tan? Was machen Spinnen und Schlangen in der wirklichen Welt? Was ist das Ziel der Monster laut Spielthema und ist es dann eine gute Idee, Monster mit Steintafeln zu vertreiben? Wieso ändert sich die Ansage bei einigen Spielsituationen? ...


    Klar: wenn man erst mal alle diese Zusammenhänge ausgetüftelt hat, sie optimal innerhalb der verschiedenen Besetzungen und Spielstufen zur Anwendung gebracht hat, ist das Spiel "entspielt" und kann nur noch in mäßig spannenden Partien als Wettkampf gespielt werden. Bis dahin vergeht aber derart viel Spielzeit, dass sich der Kauf voll gelohnt haben sollte.


    Auch klar ist: wer an solchen Rätsellösungen keine Freude hat, wird es nicht besonders mögen.


    Nochmal: ALLES hat einen Sinn und folgt klaren Gesetzmäßigkeiten. Es gibt keine Zufälle oder Logikfehler in der Elektronik. Das muss man erst mal kapieren. Warum hat Ravensburger das dann nicht deutlicher gesagt? Genau das ist der Haken: Ich nehme an, die Redaktion wollte sich die Entdeckerfreude des Eilands bei jedem Spieler ganz natürlich entwickeln lassen.
    Kopfstehend sind in der Spielregel ein paar Tipps abgedruckt, die man tunlichst nicht lesen sollte, denn der Reiz besteht ja darin, diese selbst auszutüfteln. Die ersten paar davon sind trivial, ein oder zwei sind nicht so offenkundig erkennbar.


    Ich gestehe: ich habe, kurz bevor ich das frisch reparierte** Spiel wieder wegstellen wollte, gemogelt, bzw. gegoogelt - und bin auf so viele Hinweise gestoßen, dass ich mich fast geärgert habe. Trotzdem: auf das Verhalten der Riesenspinne, des Drachen und des einmal besiegten Tritan und noch einiges mehr kann ich mir in Stufe 2 immer noch keinen rechten Reim machen. Aber das kommt noch, denke ich. Inzwischen habe ich immerhin ja schon eine Theorie, wie man sicher gehen kann, IMMER insgesamt drei Steintafeln als Belohnung in der ersten Spielphase zu bekommen.


    ** meine Anleitung zur "Reparatur":
    http://www.boardgamegeek.com/t…parieren-repair-die-insel

  • Haben noch die Zeit gefunden, Funkenschlag ein zweites Mal zu dritt zu spielen, diemal mit korrektem Abräumen der kleinen Kraftwerke. Gefällt uns allen recht gut, aber bei mir nagt noch ein kleiner Zweifel:


    Bei beiden Partien waren wir alle drei gegen Ende gut mit Geld und großen Kraftwerken ausgestattet. Im Endeffekt endschied aber bei beiden Spielen in Stufe 3 der Zufall das Spiel, da jeweils während der letzten Kraftwerkskaufphase der 3. in der Reihenfolge durch GLÜCK ein frisch aufgedecktes 7er Kraftwerk günstig ergattern konnte, und dadurch als einziger 19 Städte versorgen konnte (während alle andere mangels 7er Kraftwerk "nur" 18 Städte geschafft haben).


    Kann es wirklich sein, dass nach zwei Stunden Spielzeit und vielen Entscheidungen letztendlich nur das Glück in der allerletzten Runde das Spiel entscheidet? Da bei 19 : 18 : 18 Städten (unser Ergebnis in beiden Partien) das Geld für den Sieg völlig unwichtig war, half es den anderen auch nicht, jeweils teilweise 200 Elektro deutlich mehr als der letztendliche Gewinner übrig zu haben.


    Inzwischen habe ich erfahren, dass wir vergessen haben, 8 Kraftwerke aus dem Spiel zu nehmen. Vielleicht ändert sich dadurch der Ablauf ja zum Besseren. Ansonsten wäre das Spiel nach meiner Definition (zumindest bei 3 Spielern) "broken", da nur das Glück beim Kraftwerkskauf in der letzten Runde das Spiel komplett entscheiden kann.


    Ciao
    Stefan

  • Gestern ein Spielesonntag zu siebt.


    Zuerst (als noch nicht Alle da waren) einmal Dominion-Seaside zu dritt, und zwar mit dem ersten reinen Seaside-Kartensatz. (Wir haben nur mit dem Basisspiel schon ein paar Spiele gemacht, aber wir wollten wissen, ob sich das Spiel zum Besseren wenden würde mit den Erweiterungen). Fazit: Piratenschiff ist BÖSE! Ich habe glech zu Anfang drauf gesetzt, und auch noch mein zweites und drittes Schiff geholt, nachdem schon ein Embargo drauf lag. Die beiden Flüche bin ich dann mittels 2 Ausguck losgeworden; habe derweil aber 5 Münzen auf dem Piratenschiff angesammelt und meine beiden Gegner gehörig zusammengestaucht, da ihnen plötzlich das Geld im Deck fehlte... Sehr harte Karte!


    Mittlerweile waren die Anderen da, und wir haben eine Siebener-Runde eröffnet. War einfach mal ein Experiment, aber ausser der höheren Downtime pro Spieler ging das sehr gut. Wir haben allerdings das Kupfer aus Intrige dazugenommen, da der Stapel des Grundspiels nach dem Austeilen der Starthände schon so gut wie leer war.
    Also Fazit: Dominion zu siebt (und wahrscheinlich auch zu acht) ist kein Problem. :)


    Dann noch zweimal Pandemie; wir haben zu sechst gespielt, während der siebte Spieler (der das Spiel als einziger von uns kannte und auch schon dreimal am Vortag gespielt hatte) den Spielleiter machte. Beim ersten Spiel heillos von den Seuchen überrannt worden, aber beim zweiten Spiel dann erfolgreich unter Kontrolle gebracht.


    Ein sehr schönes Spiel - aber man kann es eigentlich auch Solo spielen; wofür man mehrere Spieler braucht, hat sich mir nicht erschlossen... ;)

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  • Stone Age zu viert. Mit nur einem Punkt Rückstand zum Vizesieger gekürt. Es lag an einer schäbigen 10er Holzhütte, bei der mir einmal Holz fehlte, schade.
    Dominion zu viert in einer schrecklichen Kartenauswahl, bei der man kaum zu Geld kam. Es war mit Sicherheit meine vorletzte Dominion Partie, ab März bis ins Jahr 2046 bin ich Dominion frei.

    Einmal editiert, zuletzt von Bundyman ()

  • Zitat

    Original von BundymanDominion zu viert in einer schrecklichen Kartenauswahl, bei der man kaum zu Geld kam. Es war mit Sicherheit meine vorletzte Dominion Partie, ab März bis ins Jahr 2046 bin ich Dominion frei.


    Magst erläutern, warum? Ist die Luft raus? Magst das Spiel nimmer?
    (Und nur Basisspiel, oder mit beiden Erweiterungen?)

  • Hmm also ich hatte bei Funkenschlag nie viel Geld, immer investieren ist die Deviese :)
    200 Elektro ist definitv zu viel Geld


    ich kann auch mal wieder einen Spieleabend vermelden, Roborally zu acht!, war sehr lustig, weil es durch die vielen Spieler zu vielen Roboterinteraktionen kam. Wir haben es auch etwas verschärft gespielt, d.h. wenn der erste Spieler fertig war, hat er die Sanduhr umgedreht, so geht das Spiel deutlich schneller und wird auch etwas hektischer

  • Zitat

    Magst erläutern, warum? Ist die Luft raus? Magst das Spiel nimmer? (Und nur Basisspiel, oder mit beiden Erweiterungen?)


    Nur die Basisversion, bisher. Bei einer Livepartie geht mir das häufige Kartenmischen auf den Nerv, also dann lieber noch ein Spiel in der Brettspielwelt. Und bei der Grundversion kommt man zu oft mit meiner eintönigen Strategie als Sieger durch. Ich habe mir sagen lassen, dass es durch die Intrige wesentlich besser und interaktiver wird, aber wir spielen nur die Basisversion. Ich mag es nicht und finde San Juan und RfTG die wesentlich besseren Kartenspiele.

  • Zitat

    habe mir sagen lassen, dass es durch die Intrige wesentlich besser und interaktiver wird, aber wir spielen nur die Basisversion. Ich mag es nicht und finde San Juan und RfTG die wesentlich besseren Kartenspiele.


    Naja, durch Intrige wird es "wilder" - ob man das jetzt als Interaktiv bezeichnet muss jeder selbst wissen (für mich hat das nischt mit Interaktion zu tun) - besser wird's aber definitiv nicht!


    Atti

  • Zitat

    Original von Attila


    Naja, durch Intrige wird es "wilder" - ob man das jetzt als Interaktiv bezeichnet muss jeder selbst wissen (für mich hat das nischt mit Interaktion zu tun) - besser wird's aber definitiv nicht!


    Atti


    Also, wir haben Intrige praktisch übersprungen und direkt das erste Set aus Seaside gespielt, und das war ziemlich gut - vor Allem die Entweder/Oder-Karten gefallen mir sehr gut, genau wie die Dauer-Karten, weil so wirklich noch ein wenig mehr Taktiken gehen. Was natürlich bleibt, ist die Konzentration auf 2-3 Sonderkarten, maximal, die man neben Silber/Gold und Provinzen ins Deck kauft. Das ist ein wenig Schade, wenn man die anfängliche Vorstellung dagegen hält, dass man sich ein "Riesiges" Deck bauen kann, dass dann tolle Kombos abzieht - so läuft das Spiel halt nicht.
    Auf der anderen Seite hört ein Puerto Rico aber auch meist dann auf, wenn gerade die Produktion zu laufen beginnt. Macht auch Sinn, denn ab dann wird das bessere Deck/bessere Spiel nur NOCH besser und der Abstand vergrößert sich. Ein Aufholen ist dann meist nimmer drin...