Campaign Manager, 1960 und Founding Fathers

  • Da ich nach meiner erste Partie Twilight Struggle ziemlich begeistert bin ,wollt ich fragen ob jemand was zu den ersten beiden sagen könnte und jemand/christoph was wegen letzterem und seinem Erscheinungstermin sagen kann...

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  • Also im direkten Vergleich würde ich den Campaign Manager empfehlen. Allerdings keine Vergleich mit Twilight Struggle.


    Ich habe damals auch 1960 gespielt und wieder verkauft. Campaign Manager ist sehr viel eleganter ohne dabei wirklich weniger zu bieten als 1960. Meine Erwartungshaltung an 1960 war ein TS mit anderer Story. Es ist aber in Wirklichkeit schlechter als TS...


    Hol Dir CM 2008 kostet auch nicht so viel und macht wirklich Spaß. Und die Spielzeit ist mit rd. 60 Minuten auch perfekt!

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

  • Hiho,


    Also 1960 ist im vergleich zu Twilight Struggle eher schlecht. Wie der Campaign Manager iss,: Keine Ahnung.
    Und von Founding Fathers höre ich jetzt zum ersten mal was.


    Atti

  • Danke für die schnellen Antworten ... tendiere eh schon stark zu Campaign Manager ,brauch aber noch irgendwas Interessantes/Neues damit ich zusammen mit Maria über die Hundert komm damit das bestellen beim Christoph billiger wird und sich auch auszahlt ... bin also für Tips und Ratschläge absolut offen ...

  • Zitat

    Original von Stonie
    Danke für die schnellen Antworten ... tendiere eh schon stark zu Campaign Manager ,brauch aber noch irgendwas Interessantes/Neues damit ich zusammen mit Maria über die Hundert komm damit das bestellen beim Christoph billiger wird und sich auch auszahlt ... bin also für Tips und Ratschläge absolut offen ...


    Ratschläge werde ich sicher nicht geben, aber meine Meinung werde ich Dir nicht vorenthalten.
    1960 ist nicht so gut wie Twilight Struggle, aber auch nicht schlecht, nur anders.
    Campaign Manager ist sehr gut für ein Spiel mit so kurzer Spieldauer und von den 2 Personen Spielen neben Stronghold einer meiner neuen Favoriten.


    Ohne Deinen Geschmack genau zu kennen, kann ich auch viel Gutes über Chaos in der Alten Welt sagen und als ein kürzeres Spiel auch noch Revolution vorschlagen.

  • mich würden die gründe interessieren warum 1960 soviel schlechter aufgenommen wurde ? und ob man wenn man campaign manager hat ,1960 überhaupt noch braucht .. hab kommentare in die richtung auf bgg gelesen ...


    was mich auch noch interessieren würde ,obs momentan irgendwas für 2 Spieler gibt ,das graphisch mit den oben genannten mithalten kann und natürlich auch noch spielerisch was drauf hat ... bin da eigentlich recht offen nur wenns Krieg sein muss dann möglichst vor dem ersten Weltkrieg ...

  • Hiho,


    Wie 1960 schlechter als TS ist, kann ich dir sagen.


    Bei TS hat man 3 Kartendecks. Es kommt alle Karten in den entsprechenden Spielphasen ins Spiel: Im Early War kommen die Early War Karten, im Mid War die Mid-War Karten und im Late War die Late-War Karten. Die Anzahl der Karten ist mit den zu spielenden Runden der jeweiligen Phase abgestimmt.


    Bei 1960 hat man ein riesiges Kartendeck, was von Anfang bis Ende des Spiels ausreicht. Bei TS weiss man ganz genau welche Karten es gibt und wenn man sie selbst nicht hat, dann hat der andere Spiele sie bzw. kommt mit den nächsten 2 Drafts ins Spiel. Ereignisse die man ungenutzt abwirft (weil man das Ereignis jetzt nicht so gut anwenden kann), kommen rel. schnell wieder ins Spiel. Bei 1960: Wat fott iss iss fott und auf irgendeine Karte spielen kann man völlig vergessen.


    Ein weiterer grosser Unterschied: Spielt man bei TS ein ereignis den anderen Spielers, dann tritt das Ereignis (bis auf die Ausnahme beim Space-Race) auf jedenfall ein. d.h. selbst wenn ich die Karte selbst nicht habe, wird sie wahrscheinlich gespielt. Man muss sich ganz genau überlegen welche Karte man ungenutzt "verbrennt". Bei 1960 ist das völlig wurst - um ein Event zu triggern was mein Gegenüber ausspielt (up die OPs zu nutzen), muss man "Momentum"-Marker abwerfen - davon hat man nicht so besonders viele. Zudem kann mein Gegenüber auch noch selbst mit diesen "Momentum"-Markern verhindern das ich das darf. Und zu guter letzt werden am Ende jeder Runde 2 Karten "abgelegt", d.h. die Event die da drauf sind, bekommt mein Gegenüber nicht mal zu gesicht (er weiss nicht mal das diese Karte raus ist).


    Das sind meine Hauptgründe wieso 1960 nicht ansatzweise an TS herran kommt. Es gibt noch ein paar kleiner Details, welche imo auch schlechter gelöst sind und das SPiel einfach nur "wilder" machen.


    Atti

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  • Hiho,


    Ähnliche Spiele, die imo sehr gut sind:


    - Hannibal: Rom vs Carthago
    - Spartacus
    - Unhappy King Charles
    - Sword of Rome (bis 5 Spieler!!!)
    - Paths of Glory (WK1)
    - Pursuit of Glory (WK1)
    - Barbarossa to Berlin (WK2)


    Atti


  • Na ja, da kann man durchaus anderer Meinung sein.


    Alle genannten Spiele sind Wargames, die von taktischer/strategischer Bewegung der Einheiten auf dem Spielplan leben, wobei Konflikte ausgetragen werden.
    Twilight Struggle und 1960 sind lupenreine Mehrheiten-Spiele und eigentlich den Eurogames zuzuordnen. Ihre einzige Ähnlichkeit ist der CDG-Mechanismus.


    Alle genannten Spiele dauern länger, teilweise um ein Vielfaches.


    Alle genannten Spiele sind komplexer, teilweise erheblich.


    Ich halte Twilight Struggle für sehr gut und 1960 für ziemlich schlecht.
    Die Qualität der oben genannten Spiele ist IMO höchst unterschiedlich:
    Hannibal gefällt mir sehr gut.
    Spartacus finde ich noch schlechter als 1960. Es wird dabei im Bereich der CDGs nur noch von Price of Freedom übertroffen.
    Sword of Rome verwendet einen total kaputten Kampf-Mechanismus. Die 2-Spieler-Variante hat völlig unsinnige Verbündete.
    Unhappy King Charles krankt am selben Problem wie Thirty Years War, wo man ständig die Kontrolle über Städte übernimmt, die einem der Gegner im nächste Zug gleich wieder abnimmt.
    Die 3 letztgenannten sind sehr gute, aber höchst komplexe und lang-dauernde Karten-Management-Spiele, die man nur dann einigermaßen sinnvoll und erfolgreich spielen kann, wenn man alle Karten und ihre Abhängigkeiten voneinander bestens kennt (bei PoG kann ich das nach 30 Partien noch nicht). Außerdem spielen sie alle im WKI und WKII, was ausdrücklich nicht gewünscht war.


    Ich möchte Attila nicht zu nahe treten, aber ich kann Stonie nur empfehlen, diesen Empfehlungen nicht zu folgen. Das würde sehr wahrscheinlich nicht funktionieren.


    .


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

  • Zitat

    was mich auch noch interessieren würde ,obs momentan irgendwas für 2 Spieler gibt ,das graphisch mit den oben genannten mithalten kann und natürlich auch noch spielerisch was drauf hat ... bin da eigentlich recht offen nur wenns Krieg sein muss dann möglichst vor dem ersten Weltkrieg ...


    Hatte das auch eher so verstanden, das damit grundsätzlich 2-Spieler-Spiele gemeint waren und nicht nur CDG. Denn da gibt es, wie Warbear schon gesagt hat, nicht viel, das TS oder 1960 ähnelt...

  • We the People bzw. die Überarbeitung Washington's War wäre noch zu nennen. Vom Anspruch und der Spielzeit auf einer Linie mit Twilight Struggle, allerdings gibts hier auch Manöver auf der Karte. Thema: Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg

  • Hiho,


    Natürlich sind die von mir genannten Spiele alle totaler Mist.


    Sorry *) *)


    Atti


  • Hiho,


    Natürlich ist alles, was ich geschrieben habe, totaler Mist.


    Sorry *)*)


    Warbear


    Ich glaube nicht, daß jemand wirklich objektiv sein kann - alle Meinungen sind subjektiv.
    Natürlich gilt das auch für mich.

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