• Gibt es bei euch Spiele, die ihr zu Beginn richtig gut fandet und die ihr euch im Laufe der Zeit überspielt habt - eventuell sogar verkauft. Oder wo ihr heute den Spielmechanismus veraltet findet (weil es z.B. mittlerweile weiterentwickelte gibt)?


    Dominion und Agricola werden ja oft genannt wenn es um Spielmüdigkeit geht.


    Wie seht ihr das Thema?

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  • Na überspielen kann ich theoretisch jedes Spiel, z.B. wenn es jede Woche auf Tisch kommt. Zur Zeit sind das bei uns
    Agricola, Dominion und Stone Age. Eben die Meisterschaftspiele. Aber bei Agricola sieht es schon im Mai wieder besser aus, dann kommt es wieder auf Tisch. Dominion habe ich gebannt, da ziehe ich RftG gerne vor.

  • Überspielt? auf jeden Fall. Ganz große Kandidaten sind da:


    Die Siedler, Carcassonne, Atlantic Star und Die Säulen der Erde.


    Agricola und Dominion zähle ich nicht dazu da ich Agricola immer nur "nett" fand und Dominion für mich schon beim ersten Mal spielen total langweilig war. ich hab dem Ding dann noch einige Chancen gegeben, aber die Geschmäcker sind halt verschieden (was auch gut ist).

  • Für mich kann sich jedes Spiel theoretisch "überspielen". Siehe meinen diesbezüglichen Thread:
    Spielt Ihr Euch an bestimmten Spielen "satt"?


    Große Kandidaten dafür sind Spiele mit fester Ausgangsposition, wie z.B. Axis&Allies. Oder die "alten" Spiele der 80er, Risiko, Monopoly, Spiel des Lebens, die man damals so oft gespielt hat, daß ich sie heute schon fast nicht mehr sehen mag. Der kleinste gemeinsame Nenner aus Wenigspielern und Vielspielern - SvC - fällt bei mir da auch in diese Kategorie...
    Aus Zeitmangel spiele ich aber die meisten Spiele nicht oft genug.


    Was eine etwas andere Bedeutung Deiner Frage betrifft - ob es Spiele gibt, die mir anfangs gefielen und später dann doch nicht so gut - da müßte ich lange Nachdenken. Ich glaube, dank guter Vorinformation in Internetforen und Zeitschriften, und dank der Tatsache, daß ich dem "Hype" immer so ein gutes halbes Jahr hinterher hinke, kommt das nur sehr selten vor.


    Was es häufiger gibt: Ich kaufe mir ein gehyptes Spiel und lese dann in Diskussionen/Rezensionen, daß es mir doch nicht so gut gefallen wird, noch bevor ich es das erste Mal gespielt haben werde... :sos:

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  • Zitat

    Original von Sternenfahrer
    Was es häufiger gibt: Ich kaufe mir ein gehyptes Spiel und lese dann in Diskussionen/Rezensionen, daß es mir doch nicht so gut gefallen wird, noch bevor ich es das erste Mal gespielt haben werde... :sos:


    Ja - da lasse ich mich leider auch das eine oder andere Mal beeinflussen - führt dann zu Verkäufen von Spielen, die ungespielt geblieben sind...


    Glücklicherweise bin ich mittlerweile von rd. 400 Spielen auf rd. 80 Spiele runter. Und ich muß sagen: absolut ausreichend für mich!

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  • Mein Problem ist nicht unbedingt das überspielen sondern die Herrausforderung.


    Wenn ich spiele, spiele ich meist mit Menschen die nicht täglich spielen. Das Problem dabei ist eben das vor allem bei "Strategiespielen" oder anderen großen Spiele die Erfahrung von hoher Bedeutung ist. Ich hab leider viele verschiedene aber keinen festen Spielekreis, und deshalb kommt es oft dazu das ich Spiele neu erkläre und immer mehr oder weniger mit Neulingen spiele.


    Das ich dann gewinne ist ja klar. Aber das macht es auch irgend wann langweilig. Deshalb muss ich immer wieder neue Spiele kaufen :-) Um auf etwa dem gleichen Erfahrungswert wie meien Mitspieler zu sein.

  • Zitat

    Original von Uzi


    Das ich dann gewinne ist ja klar. Aber das macht es auch irgend wann langweilig. Deshalb muss ich immer wieder neue Spiele kaufen :-) Um auf etwa dem gleichen Erfahrungswert wie meien Mitspieler zu sein.


    Das ist bei mir anders.
    Ich erkläre und helfe auch beim Spiel, dadurch werde ich aber meistens nur zweiter.

  • Zitat

    Original von Uzi
    Mein Problem ist nicht unbedingt das überspielen sondern die Herrausforderung.


    Das Problem kenne ich nur zu gut. Wenn die meisten Leute aus meiner Gegend spielen dann wollen sie eher kurze schnelle oder nicht zu anstrengende bwz. strategische Spiele. Ich liebe es aber mich mit anderen in strategischen Spielen zu messen und so fehlen mir meistens die Spieler. Zum Glück habe ich jetzt bei Serennissima eine Vierergruppe die das Spiel gerne spielt.


    Aber zurück zum Thema:


    Zum Beispiel bei Heroquest ging es mir so. Das Spiel haben wir früher oft und gerne gespielt mittlerweile finde ich den "einfachen" Mechanismus einfach veraltet.


    Wie Uzi schon sagte kommt es auch bei mir auf die Herausforderung an. Wenn ich also ein Spiel sehr oft Spiele und das Spiel einfach so vor sich hin "plätschert" dann langweilt mich ein Spiel. Dies kann aber auch bei einem Spiel passieren das strategisch erstklassik ist aber ich durch meine Mitspieler gefordert werde. Klar erklärt man gerne den anderen Fehler die sie mit dem Zug machen würden wenn sie dies oder jenes durchziehen was sie vorhaben aber das ist für mich kein gemütlicher Abend sondern eher "stressig" wenn dies so ist denn ich erkläre zu oft Spiele.


    Ansonsten finde ich es immer eine gute Idee ein Spiel einfach ein halben oder ganzen Jahr nicht mehr zu spielen danach macht es schon wieder Spaß :)


    Ein Spiel dass ich am Anfang richtig gut fand und dann richtig schlecht wurde wie dies bei Greed beim Autoren der Rezi in der neuen Spielbox-Ausgabe nachzulesen ist, ist mir noch nicht untergekommen.


    Gruß Monchhichi


    Gruß Monchhichi

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  • Ich glaube, wirklich überspielen kann ich mir ein _gutes_ Spiel niemals.


    Eher _schlechte_ Spiele hingegen erhalten spätestens nach dem 4. oder 5. Spiel, wenn klar ist, dass sie auch mit Erfahrung und mit anderen Mitspielern nicht besser werden, einen Dauerplatz in der äußersten Ecke des Spieleregals, wo sie in Ruhe eine Staubschicht ansetzen können, bis sie irgendwann verkauft oder verschenkt werden.


    Bei guten Spielen kann bei mir eine Überspielung allein schon deshalb nicht eintreten, weil ich viel zu wenig Zeit zum Spielen habe. Bei durchschnittlich 4 "großen" Spielen pro Woche reicht die Zeit gerade aus, um alle mir wichtigen Neuheiten gebührend zu testen (mindestens 4-5 Partien, siehe oben) und nebenbei immer mal wieder einen der vielen Klassiker zu spielen.


    Außerdem komme ich als Autor auf der Suche nach Testspielern viel herum, so dass ich das Glück habe, in sehr unterschiedlichen Runden (Autoren, Vielspieler, Wenigspieler, etc.) zu spielen und somit sowohl "simple" Spiele wie Bohnanza oder Guillotine, als auch die "großen" Spiele wie Funkenschlag, Puerto Rico, Agricola, etc. zu spielen.


    Jetzt muss ich nur noch lernen, mich den _schlechten_ Spielen, die andere mitbringen, standhaft zu verwehren! Schließlich ist das Leben viel zu kurz, um ständig Phase 10 oder Dominion zu spielen...


    Ciao
    Stefan

  • Hiho,


    Ist echt eine gute Frage was mit "Überspielt" genau gemeint ist!?


    Bei Dominion "überspielt" man nicht, sondern man bemerkt irgendwann wie einfach und "straigth forward" das Spiel ist. Man stellt dann halt fest das man das Spiel zuerst für besser gehalten halt als es ist.
    Bei Agricola ist das absolut nicht der Fall, denn auch wenn man es 5000 mal gespielt hat, ist es trotzdem jedes mal wieder eine Herrausforderung. Da gibt es kein "Kochrezept" wie man das Spiel quasi "löst". Es mag sein, das ich je nach lust und laune einfach keine Lust auf Agricola habe, aber das liegt bei mir nur an der Spielzeit. - Manchmal habe ich einfach keine Lust auf so "lange" Spiele - ja, das kommt schonmal vor! Echt! :-)


    Atti

  • Zitat

    Original von Attila
    Manchmal habe ich einfach keine Lust auf so "lange" Spiele - ja, das kommt schonmal vor! Echt! :-)


    Atti


    Sachen gibts. Also gerade von dir hätte ich erwartet das du Spiele unter 2 Stunden garnicht erst anschaust. :box: 8-) :shoot:

  • Zitat

    Original von Uzi


    Sachen gibts. Also gerade von dir hätte ich erwartet das du Spiele unter 2 Stunden garnicht erst anschaust. :box: 8-) :shoot:


    Hehe - naja, ich Spiele durchaus AUCH kurze Spiele - aber, das man die ja naturgemäss viel häufiger Spielt bzw. viel Häufiger gelegenheit dazu bekommt, tendiere ich dann doch eher zu Spielen die was länger dauern können...
    Abgesehen davon das Spiele mit längerer Spieldauer tendenziell sowieso die besseren und interessanteren Spiele sind, weil sie halt viel mehr Platz für Strategien bieten.
    Aber manchmal ... darf's auch ein Quicki sein.


    Atti

  • Spiele überspielen?
    Geht bei mir definitv. Wie lange es bis dahin dauert, ist aber von Spiel zu Spiel unterschiedlich.
    Typische Kartenspiele (Phase 10, Kakerlakensalat und dergleichen) sind schon überspielt bevor ich sie überhaupt gespielt habe, weil ich diese Art Spiel einfach überhaupt nicht ausstehen kann. Hin und wieder lass ich mich dann mal breitschlagen, bereue es aber spätestens bis ich das zweite Mal dran bin.
    "Vernünftige" Kartenspiele wie beispielsweise Race for the Galaxy kann ich relativ häufig spielen, bevor ich sie satt habe. Wobei das direkt mit der gebotenen Komplexität zusammenhängt: San Juan kann ich nicht mehr sehen, einmal pro Jahr reicht mir völlig.
    Gleiches gilt für Brettspiele.


    Wobei bei mir noch hinzukommt, dass ich mich relativ schnell an Eurogames satt spiele. Wie schnell, hängt wesentlich davon ab, ob und wieviel Stimmung das Spiel hat. Sobald ich das Gefühl habe, einen Mechanismus zu spielen ist das Spiel erstmal eine Weile tabu. Denn das geht gar nicht.
    Ameritrash ist da meist besser, wenns aber zu simpel ist, dann hab ich da auch schnell mal die Nase voll davon. Je komplexer, desto besser. Leider sprengt die Spielzeit dann meist etwas den Rahmen...

    Wenn dir egal ist, wo du bist, kannst du dich auch nicht verlaufen.

  • Also, was ich überspielt habe, ist nach über 300 Partien das Siedler-Kartenspiel. Ab und zu kommt es noch auf den Tisch, aber nicht sehr oft.


    Ansonsten habe ich festgestellt, dass es mir bei fast allen alea-Spielen so geht: Ih spiele eins irgendwo, denke mir: Großartig, das muss ich haben. Dann spiele ich es ein paar Mal, und das war's dann. Egal ob Puerto Rico oder Louis XIV, schon nach relativ kurzer Zeit wurden sie mir langweilig. Ich kann noch nichtmal erklären, warum.


    Dominion dagegen haben wir auch schon SEHR oft gespielt, aber das wird einfach nicht langweilig. Weiß gar nicht, warum hier so eine Anti-Dominion-Stimmung herrscht.

    Beste Grüße
    Motorkopf


    Spielefreun.de - DIE Adresse für alle Spielefreunde!

  • Zitat

    Original von Motorkopf


    Dominion dagegen haben wir auch schon SEHR oft gespielt, aber das wird einfach nicht langweilig. Weiß gar nicht, warum hier so eine Anti-Dominion-Stimmung herrscht.


    Ich glaube nicht mal das es eine Anti-Dominion-Stimmung ist. Ich für meinen Teil fands nie gut und hab das immer schon gesagt. Früher wurde man dafür ja fast gesteinigt. Ich sag noch mal, schön wenns Dir gefällt, ich finds nicht gut. Das liegt an der Optik und auch am Mechanismus. Aber wie gesagt, die Geschmäcker sind "Gott-sei-dank" verschieden und wenn es super findest ist das doch klasse *) Wäre auch schlimm wenn immer alle alles gleich finden würden :peace:

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  • Überspielt haben wir uns ganz klar an Carcassonne. Auch ein wenig an Yinsh.


    Was wir erstaunlicherweise immer noch ständig spielen können ist Arkham Horror, obwohl es durch die AH-Summer-League eigentlich unglaublich häufig auf dem Tisch gelandet ist. Ich glaube ich pack es gleich mal wieder aus... *)

  • Hiho,


    Anti-Dominion-Stimmung?


    Wo? - Hat St. Peter postings gelöscht?


    Nur weil man Dominion nicht so gut findet, darf man das nicht schreiben weils dann gleich "Anti" ist?


    Ist das dann nicht Anti-Kritisch oder so?


    Atti

  • Zitat

    Original von Sternenfahrer
    Du bist kein Sammler! :-)
    Ich kann mich nicht mal von den Spielen trennen, von denen ich SICHER weiß, daß ich sie nie spielen werde.


    Woher ich das nur kenne... :peinlich:

    Ich gebe hier, auch wenn ich es im Text nicht explizit erwähne, immer meine persönliche Meinung wieder.

  • Zitat

    Original von Uzi
    Mein Problem ist nicht unbedingt das überspielen sondern die Herrausforderung.


    Wenn ich spiele, spiele ich meist mit Menschen die nicht täglich spielen. Das Problem dabei ist eben das vor allem bei "Strategiespielen" oder anderen großen Spiele die Erfahrung von hoher Bedeutung ist. Ich hab leider viele verschiedene aber keinen festen Spielekreis, und deshalb kommt es oft dazu das ich Spiele neu erkläre und immer mehr oder weniger mit Neulingen spiele.


    Das ich dann gewinne ist ja klar. Aber das macht es auch irgend wann langweilig. Deshalb muss ich immer wieder neue Spiele kaufen :-) Um auf etwa dem gleichen Erfahrungswert wie meien Mitspieler zu sein.


    Bei mir ist das ähnlich wie bei Uzi.
    Ich mag auch die Herausforderung. Ich muss also aufpassen, die gleichen Spiele nicht in unterschiedlichen Gruppen zu spielen, weil ich sonst einen Erfahrungsvorsprung habe ;-)


    Abspielen ist so eine Sache. Ich spiele normal zwar fast alles mit aber was ich z.B. nicht unbedingt auf dem Tisch haben muss ist SvC. Nicht unbedingt, weil ich es schon so oft gespielt habe....sondern einfach weil es soviele bessere gibt.


    Etwas abgespielt habe ich mich momentan von Agricola. Ist zwar ein wirklich tolles Spiel, welches auch immer wieder anders läuft aber es kommt/kam bei uns jetzt einfach viel zu häufig auf den Tisch.

    Alea iacta est :up:


    Spieleabende in und um Passau?! Jederzeit :triniti:

  • Zitat

    Original von Keks ina Dosn


    Bei mir ist das ähnlich wie bei Uzi.
    Ich mag auch die Herausforderung. Ich muss also aufpassen, die gleichen Spiele nicht in unterschiedlichen Gruppen zu spielen, weil ich sonst einen Erfahrungsvorsprung habe ;-)


    Vielleicht ließe sich das ja durch eine andere Herangehensweise vermeiden. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass Neulinge sonderlich motiviert werden, wenn sie von Euch abgefertigt werden. Probiert es doch mal so: Wir skizzieren im Zuge der Regelerklärung immer mögliche Strategien und geben während der ersten ein oder zwei Partien Tipps zur Vermeidung von schlechten Zügen und zur Wahrnehmung von sich bietenden guten Optionen. Auch, wenn das unseren eigenen Siegchancen direkt schadet (unsere Mitspieler haben bei neuen Spielen inzwischen exzellente Siegquoten). Fragen auch zu eigentlich geheimen Karten sind erlaubt, und die so gewonnen Infos über die Kartenhand der Neulinge nutzen wir bewusst nicht aus. Auf diese Weise gewinnen unsere Mitspieler Spielkompetenz und Motivation für spätere Runden - und wir auf die Dauer deutlich mehr Spielspaß.

  • Meine Zustimmung für LemuelG, alles andere führt nur dazu, dass künftige Mitspieler ausbleiben und das Spiel könnte zum Eintages-Spiel werden und kümmerlich verstauben......Ich sag immer, die erste Partie ist zum Probieren und vertraut werden mit dem Spielablauf, folglich nehme ich meine Erstspiele zum Test, ohne Blick auf die Siegpunkte. Spätestens ab Partie Nr.3 muss jeder Mitspieler dann seine eigene Taktiken fahren können.

  • ja sowieso ;-)
    ich halte mich bei Neulingen meist sogar auch zurück (inkl. Tipps geben).


    Ich bezog mich eher darauf, dass ich das gleiche Spiel nicht in zu vielen unterschiedlichen Gruppen spiele, weil ich dann einen zu großen Erfahrungszuwachs hätte.
    Spiele z.B. hin und wieder in einer Hardcore-Strategierunde mit, die nichts mit Glück wollen und Spiele so oft spielen, bis sie es "perfekt" beherrschen. Könnte ich auch bzw. könnte mich auch immer vorab in das Spiel eindenken, Taktiken überlegen usw.
    Aber ich will das gar nicht, weil mir dann die Herausforderung in den anderen Runden fehlt. D.h. ich überlege mir erst eine Strategie/Taktik, wenn das Spiel tatsächlich auf dem Tisch liegt. Also spontan - damit bin ich in unseren Runden ungefähr auf dem gleichen Niveau, da fast jedes Spiel max. 2x pro Jahr auf den Tisch kommt.


    Das wollte ich damit ausdrücken ;-)

    Alea iacta est :up:


    Spieleabende in und um Passau?! Jederzeit :triniti:

  • Ich fertige meine Mitspieler auch nicht ab.
    Denn sonst würde ja keiner mit mir spielen wollen. Aber ganu das ist es ja, ich würde mich gerne mal so richtig reinhängen können. Ohne jemand den Spielspaß zu nehmen. Das ist in meinen Spielrunden aber einfach sehr selten.


    Ich spiele dann lieber einfach was neues. Nicht das, das schlecht ist so spiele ich viele verschiedene Spiele.


    Das beste Bsp. ist Agricola. Ich hab Rund 100 Partien (ohne Solopartien ) hinter mir. Davon habe ich genau 2 mal mit kleinen Anschaffungen und Ausblidungen gespielt. Denn die Familienversion ist einfach Einsteigerfreundlich. Aber manchmal sehe ich mir die kleinen Anschaffungen und Ausbildungen an und denk "Die würde ich auch ganz gerne mal spielen"

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  • Zitat

    Original von LemuelG
    Vielleicht ließe sich das ja durch eine andere Herangehensweise vermeiden. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass Neulinge sonderlich motiviert werden, wenn sie von Euch abgefertigt werden. Probiert es doch mal so: Wir skizzieren im Zuge der Regelerklärung immer mögliche Strategien und geben während der ersten ein oder zwei Partien Tipps zur Vermeidung von schlechten Zügen und zur Wahrnehmung von sich bietenden guten Optionen. Auch, wenn das unseren eigenen Siegchancen direkt schadet (unsere Mitspieler haben bei neuen Spielen inzwischen exzellente Siegquoten). Fragen auch zu eigentlich geheimen Karten sind erlaubt, und die so gewonnen Infos über die Kartenhand der Neulinge nutzen wir bewusst nicht aus. Auf diese Weise gewinnen unsere Mitspieler Spielkompetenz und Motivation für spätere Runden - und wir auf die Dauer deutlich mehr Spielspaß.


    Das versuche ich auch meistens. Natürlich bleibt es je nach Komplexität der Regel nicht aus, dass es hin und wieder zu einer "das hast du aber nicht gesagt"-"doch hat er/hab ich" Situation kommt, aber sowas wird bei uns kulant gehandhabt und man darf auch mal einen (überschaubaren) Zug rückgängig machen. Es muss auch jeder akzeptieren, dass Einstiegspartien nicht immer bzw. nie perfekt laufen. Je nach Spielabschnitt und Relevanz solcher Fehler, könnte man ja auch neu anfangen (eher ungern von meiner Seite aus). Wichtig ist, solche Fälle möglichst zu antizipieren und durch rechtzeitige Kommentare/Hilfen zu vermeiden.
    Wenn die Mitspieler nach meinem Eindruck allerdings das Spiel und die Tips hinreichend verstanden haben und nicht grob falsch spielen sehe ich keinen Grund mich im ersten Spiel im Sinne eines "Handycaps" zurückzunehmen.
    Das mit den Infos zu "geheimen" Karten würde bei uns auf die Relevanz der Information ankommen. Wenn einer beim Doppelkopf fragt "und wann spiel ich jetzt meine Kreuz Dame", dann ist das eher unpassend (je nach Spielsituation) - hier ist auch beim Fragesteller Feingefühl gefragt und man sollte sowas nicht während des Spiels klären. Abhilfe würde vlt erstmal eine offene Einstiegspartie schaffen.
    Es gibt aber Personen, die auf Hilfen jeglicher Art (egal wie einfühlsam vorgetragen) eher mit Reaktanz reagieren und dann eben schlecht spielen. Bisher habe ich hier noch keine alternative zum "abfertigen" gefunden ;).

  • Zitat

    Original von Uzi
    (...)Ich hab Rund 100 Partien (ohne Solopartien ) hinter mir. Davon habe ich genau 2 mal mit kleinen Anschaffungen und Ausblidungen gespielt. (...)


    OMG! *)


    Wie leidensfähig bist Du denn? Ich hab's noch NIE ohne die Anschaffungen/Ausbildungen gespielt. Die machen doch weit über die Hälfte des Wiederspielreizes aus!!!!
    Und einhundertmal habe ich glaub' ich noch überhaupt kein einziges Spiel je gespielt!!!!


    Ich bin sprachlos.

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